Fernando Simon Marman und Louis Hare treffen im Sheba Medical Center in Ramat Gan in Israel wieder mit ihren Angehörigen zusammen.

Ihre Meinung zu Israel befreit zwei Geiseln: "Viele Tränen sind geflossen"

Nach Luftangriffen auf den Süden des Gazastreifens ist es Israels Armee gelungen, zwei israelische Geiseln zu befreien. Bei dem Einsatz wurden zahlreiche Menschen getötet. Von Jan-Christoph Kitzler.

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81 Kommentare

Kommentare

TapferSchneiderlein

Bei allem Mitgefühl mit den von Mord und Geiselnahme betroffenen Israelis denke ich noch immer, die Reaktion der Regierung ist unangemessen. Auf dieses Niveau hätte sich Israel nicht herunterziehen lassen dürfen. Hier wurde vieles kaputtgemacht. Und wie viele Hamas-Führer wurden bisher bestraft? Nur Bilder von geschundenen Zivilisten werden gezeigt, manchmal ein paar Soldaten im Tunnel. 

Und immer noch keine Info, wie das aufhören soll. Vom Weitergehen gar nicht zu reden.

BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Zwei weitere Aspekte zum "Bodycount":

- Die Verluste unter der Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen wären weitaus geringer, wenn die Menschen den Aufforderungen der israelischen Armee nachgekommen wären, vorab die geplante Kampzone im Norden zu verlassen.
Ich denke der Plan sah vor, nach der Vernichtung der Hamas im Norden die Bewohner kontrolliert (ohne Waffen) wieder zurück kommen zu lassen und dann, ebenfalls möglichst ohne Zivilisten im Süden aufzuräumen.
Leider ist ein grosser Teil der Menschen dem nicht nachgekommen - vermutlich auch erzwungen durch die Hamas.

- Die Zahlen der, von der Hamas kontrollierten Opfer unterscheiden nicht zwischen Zivilisten und Hamas-Kämpfern. Wenn von "Minderjährigen" gesprochen wird, sollte man immer berücksichtigen, dass die Hamas auch Kinder anwirbt, um für sie zu kämpfen.
Der einzige Unterschied zu Zivilisten ist oft die Waffe in der Hand der Leiche - und die lässt sich leicht für ein Foto entfernen.

werner1955

Tolle Aktion der IDF.

Danke.

Giselbert

"UN: "Kollektive Bestrafung" der Palästinenser"

Wahrscheinlich interpretiert die UN da was rein, was Israel gar nicht beabsichtigt. In einem so dicht besiedeltem Gebiet, sind militärische Operationen gar nicht ohne Kollateralschäden möglich.

Und es ist mehr als verständlich, dass das israelische Militär eine Vorgehensweisen wählt, die die eigenen Verluste möglichst gering halten.

Nettie

“Israel befreit zwei Geiseln -
Bei dem Einsatz kam es zu zahlreichen Toten und Verletzten in Rafah - die Zahlen schwanken zwischen 48 und bis zu 100 Toten. Das Vorrücken der israelischen Streitkräfte dort wird als sehr problematisch angesehen. Mehr als eine Million Menschen haben in Rafah Schutz vor den Kampfhandlungen gesucht.“

Jedes einzelne Leben zählt. Völlig egal, ob israelisches, palästinensisches oder welcher ‚Nationalität‘ auch immer.

Die Zusammenfassung des Sachverhalt durch den UN-Hochkommissar für Menschenrechte („Türk, sprach im Zusammenhang mit den immer stärker werdenden Angriffen in Rafah von einer "kollektiven Bestrafung" der Palästinenser, die das humanitäre Völkerrecht verletze“) ist zutreffend und richtig:

Israels Staatsführer Netanjahu versucht, die Zivilbevölkerung in Gaza für die Gräueltaten ihrer Terrororganisation büßen zu lassen. Sowohl er als auch die Hamas terrorisieren die Bevölkerung(en).

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