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Ihre Meinung zu Bessere Krebsdiagnose und -therapie dank KI

In der Krebsmedizin gewinnt Künstliche Intelligenz gerade enorm an Bedeutung. Doch es gibt noch Probleme - zum Beispiel, wenn es um die Zusammenarbeit von Mensch und KI geht. Von Frank Wittig.

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162 Kommentare

Kommentare

Sokrates

Datenschutz oder KI hin oder her, letztendlich liegt es an den Menschen, bzw. Patienten selber, ob sie einem Arzt erlauben ihre Daten an wen oder wohin oder weshalb auch immer weiter reichen dürfen, und dazu muß ich dann dem Arzt mit meiner Unterschrift die Erlaubnis dazu geben.

CoronaWegMachen

Aus dem Bericht :

"... In die neuesten Bestrahlungsanlagen ist ein Computertomograph integriert. Der registriert die aktuellen räumlichen Verhältnisse im Körper der Patienten in Echtzeit und passt den Bestrahlungsplan mit Hilfe von KI automaisch an..."

Ggf ein gutes Beispiel wo KI tatsächlich einsetzbar wäre. 

Das Ergebnis der KI sollte aus Sicherheitsgründen doch besser durch Experten /innen überprüft werden - bevor die Bestrahlung startet -. 

Möbius

„KI hat sich bei der Unterstützung von Ärzten bei der Diagnose von Krankheiten, einschließlich Krebs, als vielversprechend erwiesen. 

Algorithmen für maschinelles Lernen können medizinische Daten wie Bilder, Pathologieberichte und Patientenakten analysieren, um Erkenntnisse zu gewinnen und die Früherkennung zu unterstützen. Allerdings werden sie in der Regel eher als Hilfsmittel für medizinisches Fachpersonal eingesetzt und nicht als Ersatz für deren Fachwissen. Die Zusammenarbeit zwischen KI und Ärzten hat das Potenzial, die Genauigkeit und Effizienz bei der Diagnose und Behandlungsplanung zu verbessern.“


Ich hätte das nicht besser formulieren können :-) 

 

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Sokrates

Genauso ist das. Die KI kann nur unterstützen, sie kann keinen promovierten Arzt ersetzen, da sie selber nie eine Promotion erhalten wird!

WirSindLegion

Der Patient darf mitentscheiden? Das ist ja was ganz Neues im "Gesundheitsdatenraum" !

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Sokrates

Natürlich darf der Patient mit entscheiden was mit seinen Daten passieren darf und was nicht. Das ist gesetzlich geregelt!

frosthorn

Um das mal zu verdeutlichen,

meine Kritik richtet sich nicht gegen die KI, und  auch nicht gegen deren (sinnvollen) Einsatz. Computertechnik ist ein wichtiges und höchst effizientes Hilfsmittel beim Handling vieler Herausforderungen. Ich habe meinen Lebensunterhalt damit verdient, und das gar nicht mal schlecht.

Mich ängstigt der Kniefall vor dieser Technik und mich ängstigt vor allem, dass so viele, ja fast alle Menschen Erwartungen an diese Technik richten, die nicht zu erfüllen sind. Und vor allem die Tendenz, mehr und mehr Verantwortung abzugeben an Algorithmen, die schon gar nicht mehr hinterfragt werden.

Es ist eine Selbstentmündigung zu denken, dass technische Hilfsmittel der menschlichen Intelligenz und Intuition überlegen seien. Hier entwickelt sich nahezu eine Art Führerkult, eine Instanz, der man blind vertraut und deren Anweisungen man sich früher oder später auch bedingungslos fügen wird. Ich möchte nicht in einer Welt leben, wo Kontrolle so bereitwillig abgegeben wird.

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Es waren heute zu diesem Thread jede Menge interssante Kommentare - hat Spaß gemacht, die alle zu lesen😊. Ich wünsche Ihnen allen eine gute Woche! Gute Nacht! 🥱🌙

91541matthias

Sowas kann ich mir nicht vorstellen..für uns ist im Fall der Krebserkrankung meiner Frau weiter das Urteil der Ärzte in der Uni Würzburg entscheidend..

Möbius

Viele missverstehen KI als eine Simulation kognitiver Vorgänge. 


Das ist das völlig falsche Bild. 


KI gibt nur vermeintlich „schlaue“ Antworten - denn sie selbst „versteht“ ihre eigenen Antworten nicht …



Treffender könnte man KI als „Künstliche Intuition“ benennen. 


Es ist so wie Intuition funktioniert: 


Man weiß nicht wieso, man kann es nicht erklären, und doch „spürt“ man das etwas nicht stimmt … und dann bebt zB plötzlich die Erde. 


So in etwa sagt die KI Dinge voraus indem sie immer wieder einen „Vorher - Nachher“ Abgleich durchführt - ohne Kenntnis der Kausalitäten … 

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