Ein gelber Lamborghini ist vor zwei Luxusjachten geparkt.

Ihre Meinung zu Oxfam-Bericht: Reiche leben viel klimaschädlicher als arme Menschen

Flugreisen, große Häuser und deutlich mehr Konsum - wohlhabende Menschen tragen laut einer Untersuchung der Organisation Oxfam überproportional zur Erderwärmung bei. In Deutschland sind sie für 15-mal so viel CO2-Emissionen verantwortlich wie ärmere Menschen.

...mehr ...weniger
Dieser Artikel auf tagesschau.de
Kommentieren beendet
131 Kommentare

Kommentare

nie wieder spd

Am interessantesten an diesem Bericht finde ich wieder einmal die Tatsache, dass es nur einen verschwindend geringen Anteil superreicher Menschen gibt. Da kann es doch gar nicht so schwer sein, die einer gerechteren Besteuerung zuzuführen. Oder sind die in irgendeiner Hinsicht eine schützenswerte Minderheit?

2 Antworten einblenden 2 Antworten ausblenden
gelassenbleiben

Oder sind die in irgendeiner Hinsicht eine schützenswerte Minderheit?

der Kapitalist ist ein scheues Reh und verdünnisiert sich schnell oder versteckt sich hinter Scheinfirmen?

werner1955

Ja.

Sie gelten als System relevant und werden deshalb geschützt und gestützt

Feo

Eigentlich wäre auch ohne Studie klar, dass reiche Menschen mehr Emissionen erzeugen. Ich verstehe den Sinn dieser Studie noch nicht! Soll damit zwischen arm und reich polarisiert werden für eine Art Klimakommunismus? Ich denke dass Klima kann nur durch gemeinsame Anstrengungen geschützt, bzw. gerettet werden.

8 Antworten einblenden 8 Antworten ausblenden
das ding

Ich verstehe den Sinn dieser Studie noch nicht! 

Der Sinn von Studien, wenn sie oeffentlich gemacht werden, ist es, Standpunkte der Allgemeinheit dazu zu erfahren.

Soll damit zwischen arm und reich polarisiert werden für eine Art Klimakommunismus?

Das ist so einer der Standpunkte - in eine Frage gekleidet. Sehr tiefblickend dennoch.

 

Lichtinsdunkle

Wenn doch nur mit mehr Geld gleichzeitig mehr Verantwortung käme. Aber ich stimme Ihnen zu: wir brauchen weniger Polarisierung nicht mehr. Wir haben genug von dem Mist.

nie wieder spd

Was heißt den Polarisieren zwischen Arm und Reich?

Ich würde keinen einzigen Euro von solchen reichen Menschen haben wollen. Allerdings bin ich der Meinung, dass reiche Menschen wesentlich mehr Steuern zahlen sollten und vor allem keine Chance bekommen, Steuern auch noch zu hinterziehen. Wenn selbst Warren Buffet sagt, dass er weniger Steuern zahlt, als seine Sekretärin oder seine Putzfrau, dann läuft es gewaltig schief. 

Es gibt also keinen Grund arme Menschen finanziell zu beneiden.

Hanns Guck In Die Luft

"Soll damit zwischen arm und reich polarisiert werden für eine Art Klimakommunismus?"

Damit treffen Sie den Nagel auf den Kopf: Die auftraggebende NGO, die den Report erstellt hat, hat jährl. mehr als 1 Mrd. EUR an Einnahmen. Es ist also kein kleines Unternehmen, sondern eines mit Konzerngröße. Was ist seine Absicht?
Wie würde es von Presse und Bevölkerung aufgenommen werden, wenn die EVG als vergleichbar große NGO einen solchen Report herausgäbe?

gelassenbleiben

Der Sinn dieser Studie ist aufzuzeigen, wo besonders CO2 eingespart werden kann. Mögliche Schlussfolgerungen wären zB Verbot von Privatjets oder zumindest keine Bereitstellung mehr von mit der öffentlichen Hand geförderer Infrastruktur wie Flughäfen und Abfertigungsbereiche von Privatjets zu niedrigen Preisen, Besteuerung von Kerosin und Schiffstreibstoff ( wenn jetzt einer sagt, dass würde die nicht jucken, bei deren Reichtum, warum sind dann Union und FDP so dagegen)

Andere Konsequenz ist die höhere Besteuerung entweder von Reichen generell oder mehr Klimarelevant via hoher CO2-Abgabe mit Klimageldauszahlung (wir warten immer noch Herr Lindner) an ärmere

Fred Feuerstein

Der Sinn des Artikels erschließt sich jenen, die ihn aufmerksam zuende lesen:

Oxfam erklärte, nötig seien nun neue Steuern auf klimaschädliche Konzerne und die Vermögen und Einkommen der Superreichen. Dies würde den finanziellen Spielraum für den Übergang zu den erneuerbaren Energien erheblich vergrößern.

ich1961

Ja, aber z.B. mein Mann und ich haben so ziemlich alles eingestampft, was möglich ist - und haben das schon vor Jahren begonnen.

Der Unterschied ist halt, das sich "die Superreichen" nicht die Bohne um Klimakrise, Umwelt usw. kümmern. Aber eben die höchsten Emissionen verursachen - da können mein Mann und ich uns anstrengen wie wir wollen - ein adäquates Ergebnis bekommen wir da nicht hin.

Und wenn ich lese " ein 15 mal so viel CO²" - das ist schon eine Hausnummer. 

83,3 Tonnen CO2 zu 5,4 Tonnen CO2

Was da für Sparpotential gegeben ist - Wahnsinn.

 

 

Hanns Guck In Die Luft

"Soll damit zwischen arm und reich polarisiert werden für eine Art Klimakommunismus?"

Damit treffen Sie den Nagel auf den Kopf: Die auftraggebende NGO, die den Report erstellt hat, hat jährl. mehr als 1 Mrd. EUR an Einnahmen. Es ist also kein kleines Unternehmen, sondern eines mit Konzerngröße. Was ist seine Absicht?
Wie würde es von Presse und Bevölkerung aufgenommen werden, wenn die Evangelische Kirchengemeinde als vergleichbar große NGO einen solchen Report herausgäbe?

Izmi

Okay. Sollen sie doch einfach 15mal mehr Steuern zahlen. In der aktuellen "Null-Schulden"-Kampagne passt das. 

3 Antworten einblenden 3 Antworten ausblenden
CoronaWegMachen

Eine Idee wäre, Steuern auf Total-Luxus-Güter hoch zu schrauben.

Diese Güter könnten  (ua.) fette Luxus-Autos mit fetten kW-Motoren, fette Yachten mit noch viel mehr fetten kW-Motoren, und fette große Wohnhäuser  (z.B. Villen wo dann eh nur 3Leute drin wohnen), sein.

Bauer Tom

"Okay. Sollen sie doch einfach 15mal mehr Steuern zahlen."

 

Das tun auch sehr viele. Davon werden auch sehr viele bezahlt, die nichts tun.

'Pegasus7000

Sie haben recht, treffend formuliert.

frosthorn

Also diese Erkentnis ist ja von vorgestern. Trotzdem nett, dass man wieder einmal darauf hinweist.

 

Interessant jedoch diese Schlussfolgerung:

Letztlich aber brauche es auch "eine Überwindung des gegenwärtigen Wirtschaftssystems und der Fixierung auf Gewinnstreben, Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und konsumorientierter Lifestyles"

 

Die ist zwar auch von vorgestern, aber sie wird endlich einmal wahrgenommen. Aber unsere Politiker sehen das anders. Die erhoffen sich die Heilung der Natur mittels Wirtschaftswachstum, noch weiterer Vermögensverteilung nach oben und in die in ferner Zukunft wartende "Technologieoffenheit". Und natüürlich, indem man die unbequemen Mahner zur kriminellen Vereinigung erklärt und ins Gefängnis wirft.

Deshalb wird Oxfam bald mit "dann geht doch rüber!"-Rufen bedacht werden.

4 Antworten einblenden 4 Antworten ausblenden
Izmi

Deshalb wird Oxfam bald mit "dann geht doch rüber!"-Rufen bedacht werden.

Wo soll das sein? Oder fehlt da doch etwas?

harry_up

Der Herr erhalte Ihnen Ihren Optimismus. :-)

DerVaihinger

Mein lieber Frosthorn

Ich bin alt genug, um mich daran zu erinnern, wie die Linken uns hier das sozialitische Paradies schmackhaft machen wollten. Aber ich erinnere mich auch gut daran, dass keiner von denen, die das propagiert haben, in eben diesem Paradies leben wollte.

Von daher war die Empfehlung: "Dann geh dorh rüber" nicht falsch. 

frosthorn

Ich wollte nie jemandem etwas schmackhaft machen. Mir hat man das "geh doch rüber!" zugerufen, weil ich gegen den Vietnamkrieg protestiert habe. Aber für die, die das gerufen haben, war das dasselbe als wenn ich Transparente mit "ach wie toll ist doch die DDR" getragen hätte.

Tada

Was jetzt? Im Winter mit echten Weihnachtskerzen am Tannenbaum zu heizen bringt nichts, wenn man zu Hochzeiten mit Privatflugzeug fliegt?

Heiliger Friedrich! Weiß der Merz das schon?

Bernd Kevesligeti

Ja, die Zahlen werden manchen hier nicht gefallen: Das reichste eine Prozent verursachst so viel CO2-Ausstoß wie 5 Milliarden ärmere Menschen. Bezogen auf die Bundesrepublik: Wie viel verbrauchen Menschen auf Sylt oder der Elbchaussee oder Starnberg ? 

Folgen für die Klimapolitik wird das aber wohl nicht haben (belasten-entlasten). 

das ding

Reiche haben schlicht die Möglichkeit maximal zu konsumieren?

Zumindest diese Frage ist ueberaschend einfach zu beantworden:

Reiche haben die Wahl, ob sie maximal konsumieren oder nicht. Und damit die Umwelt kaputtmachen oder nicht.

2 Antworten einblenden 2 Antworten ausblenden
mispel

Jeder Mensch hat die Wahl, ob er maximal konsumiert oder nicht.

das ding

Nein.

w.k.e.

Das ist doch gar nicht die Frage. Der Privatjet muss nicht weg, sondern klimaneutral werden. Die Reichen sorgen für die Arbeitsplätze der Armen. Wenn es weniger Reiche gibt, gibt es mehr Armut und nicht weniger.

2 Antworten einblenden 2 Antworten ausblenden
gelassenbleiben

den letzten Teil Ihree Ausführung teile ich nicht, es gibt keinen trickle dien effekt. Das Privatvermögen von Reichen und deren Steuererleichterungen  ist für  das Einkommen ärmerer irrelevant

Aber der erste Punkt gefällt mir: Der Privatjet muss nicht weg, sondern klimaneutral werden.

Besser noch als meine Idee des Verbotes: Privatjets dürfen nur noch mit eFuels fluegen ( und ich meine nicht das Pommesöl, sondern echtes aus EE, H2O und CO2) Die etablierung und Gewinnung ist sauteuer, aber die Reichen merken es garnicht, wenn Sie die Technologieentwicklung mit fördern und in 5-10 Jahren ist es etabliert und günstig  genug für Pauschalflieger. Danke für den  Tipp!

gelassenbleiben

trickle down effekt muss es natürlich heissen

gelassenbleiben

Einer der Vorschläge, die ich gestern gemacht habe, um die fehlenden 60Mrd€ wieder reinzubekommen war: Tax the rich!

2 Antworten einblenden 2 Antworten ausblenden
EWG2

Tax the rich!

Die linkspopulistische Forderung übersieht, dass dann die Reichen, samt Unternehmen und Arbeitsplätzen, in andere Länder ziehen, in denen Strebsamkeit und Erfolg größer geschrieben werden als Neid.

Vaddern

„Tax the rich!“ 

Leider wird da wohl nichts mehr draus. Als gestern beim „internationalen Frühschoppen“ in der Nachfrage (nur im Radio zu hören) diesen Vorschlag machte, meldete sich eine „Expertin“ schnappatmend zu Wort, um sofort alles Wegzubügeln: 

Man könne Vermögen ja gar nicht taxieren (komisch, als Selbstständiger wird man sofort geschätzt, Beweislast umgekehrt) 

Der Aufwand wäre höher als der Ertrag und man hätte keine Erfahrungswerte (ja was denn jetzt, es geht nur das Eine oder das Andere). 

Man hätte keine Erfahrungswerte, s.o. (1952 Lastenausgleichsgesetz unter Adenauer, klar hat es das schon gegeben, und damals hatte man weniger technische Möglichkeiten). 

Ich habe mich tatsächlich nach langer Zeit mal wieder richtig aufgeregt, denn die ungerechte Vermögensverteilung ist demokratiegefährdend. Diese Untersuchung unterstreicht das leider. 

Fred Feuerstein

Ganz einfach: Verdienste und Vermögen von Einzelpersonen und Firmen müssen oberhalb einer Obergrenze zu 100% besteuert werden. Reiche und Konzerne ab besagter Obergrenze um das für sie verzichtbare Vermögen enteignen und schon ist das Geld wieder im Umlauf.

4 Antworten einblenden 4 Antworten ausblenden
rolato

Ganz einfach: Verdienste und Vermögen von Einzelpersonen und Firmen müssen oberhalb einer Obergrenze zu 100% besteuert werden. Reiche und Konzerne ab besagter Obergrenze um das für sie verzichtbare Vermögen enteignen und schon ist das Geld wieder im Umlauf.

Naiver Vorschlag den Sie sicher nicht ernst meinen können. Wenn man am Morgen allen Reichtum gleichmäßig verteilt, hat man am Abend wieder die gleichen Verhältnisse wie am Morgen!

artist22

"Verdienste und Vermögen von Einzelpersonen und Firmen müssen oberhalb einer Obergrenze zu 100% besteuert werden"

Sie kommen etwas spät. Vor fast 40 Jahren(!), da wo die Grünen schon mal gebasht wurden wegen ihrer Forderung das Benzin ggf. bis DM 5;-) zu verteuern, erfand ich die sog. 500% Regel, die besagt:

Jeder Profit über 500% ist prinzipiell demokratiegefährdend und muss daher streng besteuert werden.

Wie Sie sehen 40 Jahre Stillstand..

Vaddern

Demokratiegefährdend ist genau das Zauberwort, insbesondere in Bezug auf ungerechte Vermögensverteilung. Die Gründerväter und -Mütter unserer Demokratie haben das noch gewusst und dementsprechend gehandelt. Trotz Glauben an Wirtschaftswachstum, der ja denn erst Anfang der 70er vom Club of Rome auseinandergenommen wurde, allerdings vergeblich. 

'Pegasus7000

Dann haben wir sozialistische bzw. kommunistische Verhältnisse. Tolle Aussichten. 

Orfee

Tja dann müssen alle arm werden, damit es fair ist oder das Gegenteil. 
Weil es schwerer ist alle reich zu machen, nehmen wir den anderen Weg und damit sind wir schon beim Thema Lastenausgleich.
 

NieWiederAfd

Viele Kommentare belegen die Erkenntnis der Oxfam-Studie vielleicht oder wahrscheinlich ungewollt, in dem sie die Haltung propagieren "Ich mach alles, was ich mir leisten kann. Und wer das kritisch sieht, hat sowieso nur Sozialneid."

Leider nicht neu. Aber immer noch bedrückend - in der Konsequenz bedeutet diese Haltung nichts anderes als "Ich säge den Ast ab, auf dem wir sitzen, weil ich's kann und will." Das einzige, was noch kategorisch ist; leider äonenweit von Kants kategorischem Imperativ entfernt.

Nettie

Rosenberg: "Wenn ich die Sprache der anderen spreche, kann das nur vorteilhaft sein, so können wir Vorurteile und Stereotypen viel besser ausmerzen."

Schon deshalb, weil man damit Interesse an den anderen anstelle von Vorurteilen signalisiert. Und weil man so viel leichter mit ihnen ins Gespräch kommen kann, natürlich.

Meister Lampe

das Maximamale Grundeinkommen muss her.

1Million und was darüber liegt muss abgegeben werden.

1 Antwort einblenden 1 Antwort ausblenden
rolato

1Million und was darüber liegt muss abgegeben werden.

Und dann? Wie geht Ihr Märchen dann aus?

BeWeBo1

Kurz und bündig: Dann wird es höchste Zeit, diese Herrschaften entspr. ihrem CO2-Footprint zum Klimaschutz heranzuziehen: Mit Steuern, Abgaben u. rigorose Begrenzung ihres CO2-Kontingents (von derzeit über 80 t/Jahr auf z.B. max. 10 t/Jahr). Sonst werden die uns, der Mehrheit, den Planeten gründlich ruinieren (und sich am Ende vlt. selbst noch freikaufen) . . . MfG. B.W.

Moderation

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe Nutzerinnen und liebe Nutzer,

die Kommentarfunktion für diese Meldung wird vorübergehend geschlossen.

Bitte haben Sie einen Moment Geduld, es geht bald weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation

Schiebaer

Dann haben die Linken doch recht.Man sollte die Reichen mehr zur Kasse bitten um das Klima zu retten.

2 Antworten einblenden 2 Antworten ausblenden
gelassenbleiben

Dann haben die Linken doch recht.Man sollte die Reichen mehr zur Kasse bitten um das Klima zu retten. sehe ich auch so, aber Union und FDP möchten lieber die Sozialabgaben kürzen

Da fragt man sich schon, wer hier eigentlich Klassenkampf machen will, ich glaube die von oben 

 

rolato

Dann haben die Linken doch recht.Man sollte die Reichen mehr zur Kasse bitten um das Klima zu retten.

In wie fern? Stellen Sie es doch bitte an Beispielen dar.

Account gelöscht

Hier wird gern alle über einen Kamm geschert. Bist reich, bist du Klimasünder. Gibt es da auch verlässliche Quellen, wo auch nachvollziehbar sind?

 

1 Antwort einblenden 1 Antwort ausblenden
rolato

Die Debatte ist nur schwarz weiß. Jeder könnte, und das wäre nicht zuviel verlangt, entsprechend seiner Lebensverhältnisse einen Schritt zurück gehen. Auch die weniger reichen könnten das, z,B. nicht notwendige Zweitgeräte abschaffen bzw. erst gar nicht anschaffen, und die Vermögenden sich von der Yacht, Luxusauto oder dem Flugzeug trennen. Resourcen- und Energieverschwendung geht alle gleichermaßen an. Propaganda gegen Vermögende lenkt nur ab.

Duzfreund

"..Reiche leben viel klimaschädlicher.." wie sonst? Wie sollte Reiche reich sein/ werden, ohne entsprechend Ressourcen zu nutzen.. dabei könnte sie natürlich zumindest als Bürger für eine bessere Klimabilanz sorgen, was Arme eher nicht können.. Reiche können Elektroautos fahren, Solarpaneels nutzen, Bäume pflanzen, Bienen züchten, etc... Reiche haben Möglichkeiten.

Barbarossa 2

Möchte hier meine Zufriedenheit zu diesem Tema zum Ausdruck bringen. Warum? Weil es Reiche gibt, deren Reichtum ihnen zu gönnen ist. Hier möchte ich als erstes Wolfgang Grupp nennen. Für mich ist dieser Mann nebst seiner Firma das Optimalste, was man an Kapitalismus mit sozialen Charakter in Deutschland findet. Habe mehrere Berichte über ihn und sein Imperium gesehen und behaupte, besser geht nicht.

Silverfuxx

Das ist ja nun wahrlich keine neue Erkenntnis und wirklich jedem bekannt.

Und klar sollte sein, die Reichen sind wir (der 'Westen'). Im Vergleich zum Rest der Welt.

 

Oxfam erklärte, nötig seien nun neue Steuern auf klimaschädliche Konzerne und die Vermögen und Einkommen der Superreichen. Dies würde den finanziellen Spielraum für den Übergang zu den erneuerbaren Energien erheblich vergrößern.

Stimmt zwar, aber dazu wird es natürlich nie kommen. Und wenn theoretisch doch, wäre immer noch die Frage, wofür das Geld dann letztlich wirklich verwendet würde. Wenn man sich mal ansieht, wie die EU mit solchen Geldern umgeht...

Von daher: Keine neue Erkenntnis und so ein Bericht, der keinerlei Auswirkungen haben wird.

unbutu77

Klar, sie leben ja auch auf Kosten der anderen also auch auf Kosten der Umwelt, allerdings führen wir 

(westliche Industrienationen)  als 10% der Weltbevölkerung ein Leben auf Kosten der übrigen Welt. Wir verbrauchen mehr als 90 % der Resresourcen der Welt  um unseren Hunger nach Rohstoffen und Gütern zu erfüllen. Wir  vernichten wir die Erde schneller als wir sie renaturieren können.

mokdo

Allev Jahre wieder gibt  die Oxford Stiftung eine Studie bekannt in der steht das die "Reichen" am meisten CO2 ausstossen.

Moderation

Die Kommentarfunktion wird bald geschlossen

Liebe User,

wir werden die Kommentarfunktion um 18:15 Uhr schließen.

Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare noch zu Ende, bevor ein neues Thema eröffnet wird.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation

harpdart

Nein, so richtig neu ist das nicht

Aber die Zahlen sind aktueller. Mit denen kann man beispielsweise eindeutig widerlegen, dass die Überbevölkerung die Hauptursache für den Klimawandel sei...

 

gelassenbleiben

Die Reichen stärker in die Pflicht zu nehmen wäre ein Anfang, hedenfalls sinnvoller als über die Kürzung von Sozialleistungen zu fabulieren, um die Kosten für den klimaneutralen Wirtschaftsaufbau zu stemmen

Noch effizienter wäre eine Vergesellschaftung der Fossilwirtschaft, diese weiss seit Ende der 70ziger ziemlich genau vom menschengemachten Klimawandel und hat die Zeit genutzt zu desinformieren und lobbyieren und investiert heute nich Milliarden in die Erschliessung von fossiler Energie bzw will jetzt der Erde mit einer Plastikinvasion den Rest geben

https://www.ardalpha.de/wissen/umwelt/nachhaltigkeit/co2-fussabdruck-ca…


1.) Jedes Jahr subventionieren Regierungen fossile Energie mit 7 Billionen Dollar.

2.) Würden diese Subventionen verschwinden, würden die globalen Emissionen um 57% (!) fallen.

https://www.imf.org/en/Publications/WP/Issues/2023/08/22/IMF-Fossil-Fue…