Eine Frau und eine Mann gehen barfuß am Strand entlang - in den Händen halten sie Sportschuhe - Rückenansicht

Ihre Meinung zu Frauen und Männer sind anders krank

Bei Erkrankungen macht das Geschlecht einen Unterschied - die Forschung dazu ist aber noch am Anfang. Wissenschaftler aus dem Saarland wollen das ändern und wichtige Erkenntnisse für die geschlechtsspezifische Medizin sammeln. Von T. Prünte.

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117 Kommentare

Kommentare

Nettie

"Frauen und Männer sind anders krank - das Wissen um diese Unterschiede gibt es schon. Doch wie es zu dazu kommt, wird jetzt intensiver erforscht. Und zwar am neu gegründeten Centrum für geschlechtsspezifische Biologie und Medizin in Homburg im Saarland. Dort soll dem Thema ganzheitlich und interdisziplinär nachgegangen werden"

Guter Ansatz. Aber warum erst jetzt? Ganz nebenbei auch das näher zu 'erforschen' dürfte sich lohnen.

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Kei the Wooden Idol

Ich geb Dir Recht. Das ist so dermaßen über-fällig, dass sich eigentlich jede Diskussion erübrigt.

Autograf

Es ist sehr gut, dass trotz der ganzen Gender-Debatte auch ein lebenswichtiges Detail endlich Beachtung findet: Das biologische Männer und biologische Frauen nicht nur ein unterschiedliches Genom sondern auch einen unterschiedlichen Stoffwechsel und so weiter haben, und damit Krankheiten vor allem aber auch Arzneien anders wirken. Bislang werden Arzneien für Frauen einfach nur gewichtsproportional runterdosiert, ohne überhaupt gründlich zu prüfen, ob sie bei der anderen Physiologie auch genauso wirken. D.h. biologische Frauen sind immer noch die Stiefkinder der Medizin. Ich hatte schon befürchtet, dies würde sich nicht ändern, da jetzt der Trip ja wohl dahin geht, dass es eigentlich keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen gibt, sondern der nur anerzogen oder wegoperierbar ist ... Hier muss jetzt endlich auch Geld in die Forschung und die Medikamentenentwicklung gesteckt werden. Irgendwann fangen wir dann vielleicht auch mal an, von Kindern in der Medizin zu reden ...

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Anna-Elisabeth

"Es ist sehr gut, dass trotz der ganzen Gender-Debatte auch ein lebenswichtiges Detail endlich Beachtung findet:..."

So ist. Ich war schon versucht, Ihr "trotz der ganzen Gender-Debatte" etwas fieser zu formulieren, habe mich aber angesichts Ihres Kommentars anders entschieden.

"Irgendwann fangen wir dann vielleicht auch mal an, von Kindern in der Medizin zu reden ..."

Angesichts der Tatsache, dass man mit der sogenannten Pflegereform die Kinderkrankenpflege (3 Jahre Fachausbildung) abgeschafft hat, wird das wohl in absehbarer Zeit nichts.

Kaneel

@Autograf: "Es ist sehr gut, dass trotz der ganzen Gender-Debatte... "

Nicht trotz, sondern wegen dieser. Geschlechtssensible Medizin ist stark mit der Gender Forschung verknüpft und zeigt wie wichtig diese ist. Es gibt sicherlich theoretische Auswüchse in diesem Bereich, über die ich auch den Kopf schütteln kann, aber auch eine große Bandbreite von Forschungsgebieten mit relevanter Bedeutung für die Gesellschaft, wie das Thema, das wir diskutieren.

"...Frauen sind immer noch die Stiefkinder der Medizin."

M.W. wurden Medikamentenstudien aufgrund des Conterganskandals in der Folge vor allem an Männern durchgeführt.

"Irgendwann fangen wir dann vielleicht auch mal an, von Kindern in der Medizin zu reden ..."

Sind Medikamentenstudien an gesunden Kindern aus ethischen Gründen überhaupt erlaubt?

Anna-Elisabeth

"M.W. wurden Medikamentenstudien aufgrund des Conterganskandals in der Folge vor allem an Männern durchgeführt"

Das war allerdings auch zu einer Zeit, in der Frauen häufig nur als nützliches Anhängsel (für Kinder, Haushalt und als hübsches Beiwerk beim Ausgehen) betrachtet wurden.

Anna-Elisabeth

"Sind Medikamentenstudien an gesunden Kindern aus ethischen Gründen überhaupt erlaubt?"

Ich weiß es nicht, aber ich denke mit Einwilligung der Eltern schon. Bei reinen Kinderkrankenheiten bleibt ja eigentlich nur der 'Versuch'.

Lichtinsdunkle

Was ernsthaft? Männer und Frauen sind unterschiedlich? Wer hätte das gedacht?Versuchen nicht verschiede Aktivisten in den letzten Jahren uns das genaue Gegenteil weiszumachen? 

"Frauen haben etwa ein dreifach höheres Risiko, an Multipler Sklerose zu erkranken, leiden häufiger an Osteoporose" das mag auch mit hormonellen Verhütungsmitteln zusammenhängen. Medizinische Bedenken hierzu mehren sich. Die Forschung hierzu findet leider erst seit ein paar Jahren statt, während wir diese Präparate für Dekaden ohne die nötige Sorgfalt als unbedenklich eingestuft haben. 

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Morgaln

Nein, das tun die Aktivisten nicht. Bitte nicht biologisches Geschlecht (sex) mit sozialem Geschlecht (gender) verwechseln.

Lichtinsdunkle

Welche eine Kreation von Geisteswissenschaften sind. Somit ein theoretisches Konstrukt. Kein Fakt. Das sog "soziale Geschlecht" hatte einst mal seinen Ursprung in biologischen Unterschieden. Heutige Geisteswissenschaftler sprechen einen Zusammenhang vehemt ab und begründen damit ihre Annahme das "soziale Geschlecht" sei ein ausschließlich gesellschaftliches Konzept. Das Problem heute liegt darin, dass nicht mehr unterschieden wird zwischen Annahme und Fakt, zwischen Kausalität und Korrelation. Und dann kommt unter anderem auf die Idee, man könne sich zwischen den Geschlechtern befinden, weil man  nicht in beide Stereotypen passt. Anstatt das Geschlecht als Spektrum, könnte man das binäre System als Spektrum zu betrachten, was näher an der Realität wäre. Stattdessen wird das ganze zum Politikum erhoben und damit zur Existenzgrundlage für manch eine Person gemacht. Daher immer wieder der absurde Vorwurf, man würde das Existenzrecht absprechen. 

Morgaln

Ein binäres System ist per Definition kein Spektrum sondern hat genau zwei Ausprägungen. Sowohl biologisches als auch soziales Geschlecht sind aber Spektren, womit beide nun mal nicht binär sind und auch nicht als binär behandelt werden können. Das ist die Realität. In dem Moment in dem Sie versuchen, jede Person aus einem Spektrum in ein binäres System zu pressen sprechen Sie in der Tat jedem das Existenzrecht ab, der nicht in Ihre Definitionen passt.

Lichtinsdunkle

Moment: biologisches Geschlecht ist nicht binär? Jetzt geht's aber los. 

Sie bestätigen in spektakulärer Art- und Weise was ich vorher geschrieben habe. Woher genau wissen Sie, dass es sich um Spektren handelt? Genau, die Wissenschaft. Irgendjemand hat das mal behauptet. Man kann viel behaupten. Gerade in den Geisteswissenschaften.

 Tut mir leid aber auf der Grundlage hat man auch mal an die Rassenlehre geglaubt. Damit setze ich nicht beides gleich. Ich zeige nur die Ähnlichkeit der Glaubenssätze auf.

 

Morgaln

Biologisches Geschlecht ist selbstverständlich nicht binär. Das wissen wir seit Jahrzehnten. Es gibt XX-Männer, XY-Frauen, alle möglichen Versionen von intergeschlechtlichen Menschen, Turner, Klinefelter, die Liste ist unendlich lang. Das hat nichts mit Geisteswissenschaften zu tun, das ist reine Biologie.

mispel

Biologisches Geschlecht ist selbstverständlich nicht binär. Das wissen wir seit Jahrzehnten. Es gibt XX-Männer, XY-Frauen, alle möglichen Versionen von intergeschlechtlichen Menschen, Turner, Klinefelter, die Liste ist unendlich lang. Das hat nichts mit Geisteswissenschaften zu tun, das ist reine Biologie.

Sie definieren eine Krankheit ernsthaft als eigenständiges Geschlecht?

Morgaln

Das tue ich nicht, denn es handelt sich hierbei nicht um Krankheiten. Es handelt sich lediglich um phänotypische Ausprägungen.

Lichtinsdunkle

Das ist unglaublich, wie man sich alles so zurechtlegt, wie es einem passt.

mispel

Wikipedia sagt Turner und Klinefelter sind Krankheiten. Die Ursache der Krankheiten ist auch klar erklärt. Was sie schreiben, stimmt einfach nicht. Und wie soll Evolution überhaupt funktionieren, wenn die Geschlechter nicht binär sind? Das ist doch total unlogisch.

Morgaln

Das ist keineswegs unlogisch. Es handelt sich bei Intergeschlechtlichkeit usw. auch nicht um eigenständige Geschlechter. Es gibt kein drittes Geschlecht, aber es gibt eine ganze Menge Zwischenstufen zwischen klar männlich und klar weiblich, die sich eben nicht einem der Geschlechter zuordnen lassen. Das ist gemeint, wenn wir von einem Spektrum sprechen. Und da es diese Zwischenstufen gibt ist Geschlecht eben nicht binär.

Lichtinsdunkle

Nein, es bleiben einfach verschiedenen Formen des gleichen Geschlechts. Da können wir von Spektrum sprechen. Aber keine "ich bin weder Mann noch Frau."

Mauersegler

Punkt 1: Sie haben aber gelesen, dass es sich dabei um eine unterschiedliche Verteilung von Chromosomen handelt?

Punkt 2: Sie wissen, dass auch Homosexualität lange Zeit als Krankheit betrachtet wurde und von einigen immer noch wird?

Lichtinsdunkle

"möglichen Versionen von intergeschlechtlichen Menschen, Turner, Klinefelter, die Liste ist unendlich lang."

Dies sind keine Geschlechter sondern Pathologien. Deswegen die Endung "Syndrom"

Morgaln

Sie können das auch Pathologien nennen. Das ist höchst unhöflich den betroffenen Personen gegenüber und entspricht nicht dem, wie das heute in der Medizin und Biologie gesehen wird, aber es ist ihr Recht. Es bleibt aber die Tatsache, dass intergeschlechtliche Menschen nicht eindeutig einem Geschlecht zugeordnet werden können. Damit ist Geschlecht nicht binär, da es andere Zustände gibt als klar männlich und klar weiblich. Spektrum halt.

Lichtinsdunkle

Sie sehen das Wort intergeschlechtlich aber schon als was es ist oder? ZWISCHENgeschlechtlich. Zwischen den beiden Geschlechtern. Kein eigenes Geschlecht.

Möbius

Es gibt weder XX Männer noch XY Frauen. Was Sie meinen sind „Trans“ Personen. 

 

Noch verwirrender wird es wenn Sie das mit chromosomalen Defekten in einen Topf werfen, zB dem Turner Syndrom (X-Frauen). 

Morgaln

Falsch. XX-Männer und XY-Frauen sind bekannte Phänotypen, bei denen dieser eben nicht der üblichen Ausprägung dieser Genotypen entspricht. Es sind rein biologische Phänomene

https://de.wikipedia.org/wiki/XX-Mann

https://de.wikipedia.org/wiki/XY-Frau

 

Transpersonen sind Leute, deren soziales Geschlecht nicht mit ihrem biologischen Geschlecht übereinstimmen. Völlig andere Baustelle.

Möbius

OK… an die Möglichkeit der Translokation von Genen hatte ich jetzt nicht gedacht. 

 

Sie haben zwar recht, das ist aber wirklich SEHR selten, außerdem sind die XX-Männer physiologisch Männer. 

Lichtinsdunkle

Was ist so schwer daran zu verstehen das binäre System als Spektrum zu sehen? Ein femininer Mann, eine maskuline Frau. Ob sie sich schminken oder welche Kleidung sie tragen, ändert nichts daran. Sie versuchen, die Realität an Ihre Ideologie anzupassen, das wird nichts werden.

Morgaln

Es ist unmöglich, ein binäres System als Spektrum zu sehen. Ein binäres System hat per Definition genau zwei Ausprägungen. Ein Spektrum ist per Definition eine Vielfalt von Ausprägungen. Die beiden Begriffe sind konträr.

Zudem, was ist ein "femininer Mann." Wie definieren Sie feminin? Wie definieren Sie Mann?

Sie versuchen, Ihre Ideologie von binären Geschlechtern auf ein Spektrum zu stülpen und scheitern dabei krachend. Die Realität ist nun mal ein Spektrum.

Lichtinsdunkle

Binäre Geschlechter haben nichts mit Ideologie zu tun, werter Mitforist. Es ist das Gegenteil, was versucht Ideologie auf reale biologische Gegebenheiten zu stülpen, indem sie an den Definitionen herumschraubt und glaubt, zwischen sozialem und biologischem Geschlecht unterscheiden zu müssen.

Ich werde mich nicht auf Ihre Definitionsspielchen einlassen, denn da liegt genau Ihr ideologisches Problem. 

Mann und Frau sind klar definiert. Es sind Gender"Wissenschaftler", die versuchen dies in Zweifel zu ziehen, bzw neu zu definieren anhand von äußeren Merkmalen. 

Morgaln

Mann und Frau sind klar definiert? Bitte nennen Sie mir die Definitionen. Ich gebe ihnen dann gerne Beispiele für Phänotypen, die eben nicht klar in eine der Definitionen fallen.

Lichtinsdunkle

Genau wie ich sagte: "(...)neu zu definieren anhand von äußeren Merkmalen(...)"  

Phänotypen haben andere medizinische Bewandtnis und haben nichts mit den binären Geschlechtern zu tun. Wie sich jemand nach außen präsentiert geht am Phänotyp vorbei. Sie werden ja auch nicht sagen der Mensch besitzt ein "Fingerspektrum" weil es Menschen gibt, die nicht mit zehn Fingern geboren werden.

  "Dragqueens" sind ja auch keine Frauen, nur weil sie sich so kleiden. Aktivisten wie Sie sind ausschließlich fixiert auf das äußere. Deswegen sieht und hört man in den sozialen Medien immer wieder: "heute trage ich Makeup, also bin ich eine Frau - morgen möchte ich Jeans tragen, also bin ich n Mann."

Das Geschlecht ist weder Fluid, noch frei wählbar und bleibt binär. Das hat keine ideologischen Gründe sondern ist Biologie. Wer dadurch seine Existenz verweigert sieht, hat eher psychologische Probleme.

 

Morgaln

Sie werfen wild biologisches und soziales Geschlecht durcheinander.

Biologisches Geschlecht definiert sich durch Phänotyp und Genotyp. In den meisten Fällen weißt der Phänotyp auf eine bestimmte Seite des Spektrums hin, es gibt aber eben auch Zwischenstufen, die nicht eindeutig sind. Darum Spektrum nicht binär.

Soziales Geschlecht ist, wie der Name schon sagt, ein soziales Konstrukt. Es beschreibt, was wir als "typisch männlich" oder "typisch weiblich" sehen und variiert je nach Kultur und Zeitalter.

Niemand wählt sein Geschlcht frei. Eine Transperson wählt ihr Geschlecht ebensowenig frei, wie Sie das tun. Eine Transperson wählt auch nicht immer wieder ein neues Geschlecht. Das soziale Geschlecht einer Transperson weicht aber von ihrem biologischen Geschlecht ab. Das führt zwar zu psychologischen Problemen, ist aber keine Krankheit. Und Leute die Genderfluid sind wählöen das ebensowenig. Deren soziales Geschlecht wechselt, aber das ist kein bewusster Prozess.

Mauersegler

In "binär" steckt das lateinische Wort "bis" = zwei. Es bedeutet "aus zwei (oft gegensätzlichen) Elementen bestehend": 0 - 1, ein - aus, schwanger - nicht schwanger. Dazwischen gibt es kein Spektrum. Ein binärer Sachverhalt ist definiert durch die Abwesenheit eines Spektrums. 

Lichtinsdunkle

Ich hab das Gefühl man versucht sich einfach auf biegen und brechen an irgendwas aufzuhängen: das binäre System besteht und auf diesem kann sich als Spektrum die Männlichkeit oder Weiblichkeit unterschiedlich ausdrücken. Tomboy/girl das ist damit kein eigenes Geschlecht. Binär und Spektrum in einem. Magie!

Mauersegler

Biegen und brechen – ja, da beschreiben Sie Ihre Argumentationsversuche richtig. Sie akzeptieren nicht mal die fest definierten Bedeutungen von Begriffen. 

Vector-cal.45

Die Spektren des biologischen Geschlechts also, interessant … ich nehme aber an, dass Sie,das weder erklären noch belegen können.

BuriedBumper

Hat sie/er mit dem Verweis auf Turner und Klinefelter doch gerade getan 

Lichtinsdunkle

Noch so einer.. 😃

Mauersegler

Schwere Osteoporose führt zu Wirbelbrüchen vor allem in der unteren Brustwirbelsäule und der oberen Lendenwirbelsäule. Dadurch kommt es zum Buckel. 

Und Sie meinen jetzt, die bucklige Hexe oder das, was man früher Witwenbuckel nannte, lag am exzessiven Konsum von hormonellen Verhütungsmitteln?

Lichtinsdunkle

Nein, das lag und liegt auch heute noch an der Arbeitsweise, der Ernährung und dem fehlenden physiologischen Wissen. Heutzutage kommen Hormonungleichgewichte, vermehrte Umweltgifte und Bewegungsmangel hinzu.

Aber davon mal abgesehen, sprechen Sie von der Osteoporose als Grund für den Buckel. Ich spreche von Hormonellen Behandlung als ein möglicher Faktor, der Osteoporose begünstigt. Ihre Schlussfolgerungen hat keine Basis.

Mauersegler

Ich spreche von Tatsachen und Sie von Vermutungen. 

Lichtinsdunkle

😁 

Achso, dann habe ich Sie wohl falsch verstanden. Machen Sie mal weiter dann.

Anna-Elisabeth

"Und Sie meinen jetzt, die bucklige Hexe oder das, was man früher Witwenbuckel nannte, lag am exzessiven Konsum von hormonellen Verhütungsmitteln?"

Und wieder verdrehen Sie einem User das Wort im Mund. Warum machen Sie sich sich nicht einaml selber kundig?

>> Die Antibabypille steht immer wieder im Verdacht, Osteoporose zu begünstigen. Tatsächlich kann die jahrelange Einnahme der Pille zu Nebenwirkungen führen, welche auch die Knochen betreffen können. Verantwortlich dafür sind bestimmte, in der Pille enthaltene Hormone (zum Beispiel Gestagene). Mädchen und junge Frauen zwischen 14 und 18 Jahren, die auf die Pille verzichten und somit keinen möglichen Nebenwirkungen durch Gestagene ausgesetzt sind, haben innerhalb eines Jahres einen Knochendichtezuwachs von zwei bis vier Prozent. Bei Frauen, die die Pille einnehmen, reduziert sich der so wichtige Knochenaufbau um die Hälfte.<<

Kristallin

Die Antibabypille kann so einiges bei den Anwenderinnen gesundtheitlich stören.

Leider wird dem gerade bei den ganz jungen Anwenderinnen noch zu wenig Beachtung geschenkt.

Und nach Ihrer fruchtbaren Phase, sind Frauen im Klimakterium auch sehr oft auf der traurigen Seite, denn auch die Beschwerden der Wechseljahre sind so gut wie nicht erforscht, außer altbekannter und teils umstrittener Hormongabe..... nicht viel passiert in den Jahrzehnten.

Kaneel

Was verstehen Sie unter "teils umstrittener Hormongabe"? M.W. haben sich die sehr negativen Schlagzeilen mittlerweile relativiert.

Vor kurzem bin ich auf einen Podcast zum Thema gestoßen, allerdings habe ich bisher nur kurz reingehört:

U.a. "Die große Angst vor der Hormonersatztherapie"

https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/wechseljahre/index.html

harry_up

Gottseidank haben Sie wenigstens etwas Diskutierbares in diesem theoretisierenden und themen-unrelevanten Kommentar gefunden.

Questia

@Lichtinsdunkle•15:22 Uhr

Die Forschenden haben da einen durchaus weiteren Blick, wie ganz am Ende des TS-Beitrags zu lesen ist.:

"Ziel: Forschung auf trans Personen ausweiten.Auf längere Sicht sei auch die Frage wichtig, inwieweit sich Krankheiten nicht nur zwischen biologisch männlichen und biologisch weiblichen Personen unterscheiden, sondern inwieweit auch trans oder intergeschlechtliche Personen anders krank sind. Dabei spielten allerdings neben den biologischen Faktoren auch soziale eine wichtige Rolle."

Bender Rodriguez

Ach? Das weiß eigentlich jeder, der beide Geschlechter kennt. Geht ja schon bei Kleinigkeiten los. Stichwort Männerschnuofen oder DauerMigräne. 

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harry_up

Hab ich drauf gewartet.

Ich habe nämlich gerade Ersteres und bin völlig außer Gefecht gesetzt.

Schneeflocke ❄️

"Ich habe nämlich gerade Ersteres und bin völlig außer Gefecht gesetzt."

 

Ich wünsche Ihnen herzlichst gute Besserung!!! 🤧🤒

Anna-Elisabeth

"Ich habe nämlich gerade Ersteres und bin völlig außer Gefecht gesetzt."

Von Herzen Gute Besserung. Kleine Frage nebenbei: Kennen Sie Ihren Vitamin D3-Wert? Gerade jetzt zur "Grippe-Saison" sollte man gut damit versorgt sein.

Anna-Elisabeth

"Ach? Das weiß eigentlich jeder, der beide Geschlechter kennt. Geht ja schon bei Kleinigkeiten los. Stichwort Männerschnuofen oder DauerMigräne. "

Wenn's nicht weit mehr wäre, müsste man sich wohl nicht allzu viele Gedanken machen. Richtig problematisch wird es aber, wenn ein und dieselbe Krankheit geschlechtsspezifisch unterschiedliche Symptome machen kann (nicht muss). Ein bekanntes Beispiel hierfür ist der Herzinfarkt. Bis heute wissen nicht alle Ärzte um diesen möglichen Unterschied, weshalb bei Frauen ein Herzinfarkt oft zu spät erkannt wird.

Kaneel

In den letzten Jahren rückt das Thema glücklicherweise vermehrt in den öffentlichen Fokus. Ich weiß nicht, ob Sie es mitbekommen haben und interessiert - seit zwei Jahren gibt es an der Uni Bielefeld eine neu eingerichtete Medizinische Fakultät, bei der ein Schwerpunkt die Geschlechtssensible Medizin ist.

Anna-Elisabeth

"...seit zwei Jahren gibt es an der Uni Bielefeld eine neu eingerichtete Medizinische Fakultät, bei der ein Schwerpunkt die Geschlechtssensible Medizin ist."

Nein, das wusste ich noch nicht, obwohl ich von Zeit zu Zeit immer mal wieder gucke, was an der Uni Bielefeld (und in Bethel) so läuft. Vielen Dank für den Hinweis.

Bender Rodriguez

Grade beim Herzinfarkt is das lange bekannt..

Aber eigentlich hätte man, oder besser frau, da schon früher drauf kommen müssen. 

Beide funktionieren eben nicht gleich.

Am besten gleich mal mit Gendermedizin beginnen.

Möbius

Da bekommt der Begriff „Frauenarzt“ gleich eine ganz andere Bedeutung .. 

FakeNews-Checker

Geschlechtsspezifische  Medizin  ist  nur  ein  Zwischenschritt  hin  zur  Individualmedizin,  zu  der  die  Homöopathie  schon  seit  langem  den  Grundstein  gelegt  hat  und  seither  damit  gut  gefahren  ist  mit  ihrem  Repetitorium  der  Konstitutionslehre  mit  der  Beschreibung  der  verschiedenen  Patienten-Charaktere,  auf  die  die  Medikamentation  individuell  abgestimmt  werden  muß.     Wers  hochwissenschaftlich  seziert  haben  will,  was  sich  seit  langem in  der  Homöopathie    bewährt  hat,  kann  dies  ja  gern  tun.  

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Morgaln

Sie sollten ihre Fake News mal checken. Homöopathie ist esoterischer Unsinn, es gibt keinerlei wissenschaftliche Nachweise, dass diese funktioniert. Homöopathische Mittel entlarven sich im übrigen selbst; Grundlage der Homöopathie ist, dass die Mittel möglichst stark verdünnt werden sollen, da sie durch die sehr geringe Menge wirken. Trotzdem empfehlen solche Mittel bei starker Erkrankung mehr davon zu nehmen. Würde Homöopathie wirken dann wäre der logische Ansatz, bei starker Erkrankung weniger zu nehmen, da das stärkeren Effekt haben sollte.

Schneeflocke ❄️

Interessant wäre auch, welchen Einfluss starker Glaube an eine Behandlungsform hat. Z.B. auch bei der Homöopathie. Aber auch bei Placebo. 

Kristallin

Ist simpler es ist die "Erwartungshaltung", Glaube ist schon zu viel.

Sogar wenn Ärzte u Ärtzinnen Homöopathie "verordnen", geben sie auch gleichzeitig die "Erwartungshaltung" weiter.......

Ginge auch mit der "Verordnung" von stillem Mineralwasser...... nur die Story dahinter muss stimmig sein.

Trotzen wirt Homöopathie nicht über den Placeboeffekt hinaus. 

Anna-Elisabeth

"...Wers  hochwissenschaftlich  seziert  haben  will,  was  sich  seit  langem in  der  Homöopathie    bewährt  hat,  kann  dies  ja  gern  tun."

Großartig. Ich schmeiße alle meine Medikamente und Vitamine weg, kaufe stattdessen teure Globuli und schwupps - wächst meine Schildrüse nach, Osteoporose, Lungenemphysem und Krebs nebst aller anderen Zipperlein lösen sich in Wohlgefallen auf. Vielen Dank für das Teilen Ihrer hochwissenschaftlichen Erkentnisse. Ich freue mich auf die völlig (neben-)wirkungsfreien Bonbons.

Kristallin

Ich empfehle Ihnen gerne Bonbons in Ihren bervorzugten Geschmacksrichtungen...... fürs Wohlbefinden.

Globoli schmecken was fad auf die Dauer ;)

Anna-Elisabeth

"Ich empfehle Ihnen gerne Bonbons in Ihren bervorzugten Geschmacksrichtungen...... fürs Wohlbefinden.

Globoli schmecken was fad auf die Dauer ;)"

Vielen Dank. Am liebsten mag ich Kaubonbons, da beschwert sich auch der Gaumen nich so schnell.😊

BuriedBumper

Medizin ist eine Naturwissenschaft, ebenso wie Physik oder Mathematik und ebenso wenig wie es eine alternativ Physik oder Mathematik  gibt, gibt es eine alternativ Medizin. Die gesamte Homöopathie konnte bisher auch nur einen einzigen wissenschaftlichen Nachweis erbringen wirkungsvoll zu sein. Alle positiv Papers dazu kommen aus dubiosen esoterischen Propaganda Institutionen 

Tada

Das ist ein netter Anfang, aber es ist schon lange bekannt, dass die Wirkung von Medikamenten bei verschiedenen Menschen unterschiedlich wirkt. Das kann durchaus auch an der Genetik liegen.

Da einfach in XX und XY zu unterteilen ist zu plump, um wirksam zu sein - aber eben ein netter Anfang.

Man bedenke: Der Mensch hat 23 Chromosomenpaare und an einem Paar will man DEN ultimativen Unterschied ausmachen.

 Die anderen 22 Chromosomenpaare kann man nicht ignorieren.

 

 

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Lichtinsdunkle

Diese Argumentation scheint mit mehr politischen als medizinischen Ursprungs zu sein.

Anna-Elisabeth

"Die anderen 22 Chromosomenpaare kann man nicht ignorieren."

Kann es sein, dass Sie die Forscher in der Medizin für etwas stupide halten?

Kaneel

@Tada: Verstehe Ihre Kritik nicht. Im Artikel steht doch: 

"Ein wichtiger Schritt auch in Richtung personalisierte Medizin: 

"Personalisierte Medizin umfasst im Idealfall zahlreiche differenzierende Parameter, und auch ein so allgemeiner Parameter wie das Geschlecht sollte hier beachtet werden", sagt auch Iden.""

Anna-Elisabeth

//"Personalisierte Medizin umfasst im Idealfall zahlreiche differenzierende Parameter, und auch ein so allgemeiner Parameter wie das Geschlecht sollte hier beachtet werden", sagt auch Iden.""//

Ich persönlich wundere mich immer, dass ich als 'halbe Potion' immer die volle "Dröhnung" verschrieben bekomme.

Nach einer OP im Februar hatte ich gerade noch 36,5kg gewogen. Man hat sich gewundert, dass ich nach wenigen Tagen gesagt hatte, dass ich mit der Hälfte der Schmerzmedikamente auskomme. Auch bei anderen Medikamenten wundere ich mich immer, dass ich dieselbe Dosierung (Erwachsene) verschrieben bekomme, wie ein 150kg-Paket.

(Ich wiege inzwischen fast 39 kg und bin stolz wie Oskar).

Kristallin

>>>Auch bei anderen Medikamenten wundere ich mich immer, dass ich dieselbe Dosierung (Erwachsene) verschrieben bekomme, wie ein 150kg-Paket.>>>

Verständlich haben Sie darüber schon mal mit den verordnenden Mediziner/Innen gesprochen? Wäre vielleicht eine Idee?

>>>(Ich wiege inzwischen fast 39 kg und bin stolz wie Oskar).>>>

Dürfen Sie sein! Zunehmen kann oft schwerer sein, als Nicht betroffene meinen!

Anna-Elisabeth

"Verständlich haben Sie darüber schon mal mit den verordnenden Mediziner/Innen gesprochen? "

Ja, schon ziemlich oft. Eine brauchbare Antwort habe ich nie erhalten. Mein Chef meinte einmal grinsend, ob ich denn immer so nervige Fragen stellen müsse.

Kaneel

Mich wundert, dass medizinisches Personal, sowohl aus der Ärzteschaft als auch aus der Pflege sich darüber wundert und eine Medikamentendosis überhaupt nicht in Relation auf das Körpergewicht einer Patientin in Frage stellt. Vermutlich bleibt dazu im eng getakteten Arbeitsalltag kaum Zeit. Trotzdem. Es muss doch Menschen geben, die (sich) solche Fragen stellen und das in die Ausbildung/ Weiterbildung mit aufnehmen. 

Ob es immer passt, jemanden mit niedrigem Körpergewicht eine geringere Dosis zu verordnen, sofern verfügbar, kann ich nicht beurteilen. Es klingt logisch. Personalisierte Medizin befürworte ich sehr, weil es nützt ja nichts, wenn ein Medikament in einer zu hohen Dosis schlecht vertragen wird, das in einer geringeren Dosis auch wirkt, aber weniger Nebenwirkungen verursacht.

Schade, der Forist, der in diesem Bereich arbeitet, ist leider nicht anwesend.

Ihnen wünsche ich, dass Sie noch ein paar mehr Kilos dazu bekommen und sich gut und schnell erholen! 

Möbius

Tatsächlich ist das worum es hier geht auch nur ein wenn auch bedeutender Teilaspekt der individualisierten Medizin, nämlich die die Ihre jeweilige genetische Disposition berücksichtigt. 

 

Das Geschlechtschromosom gehört dazu, ist aber nur ein kleiner Teil des Ganzen - das aber freilich bereits ohne Genanalyse ersichtlich ist. 

Morgaln

Woran sehen Sie einem Menschen denn an, welche Gonosomen er hat? Und wie viele?