Olaf Scholz hält eine Rede auf großer Bühne.

Ihre Meinung zu Scholz eröffnet IAA in München - Störaktion von Greenpeace

Mit einem Lob für die deutschen Autobauer hat Kanzler Scholz die IAA in München eröffnet. Die Branche sei "zentraler Treiber des Aufbruchs". Aktivisten nutzten den Rundgang des Kanzlers für eine Störaktion.

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94 Kommentare

Kommentare

JB1

Was hat der Verweis auf eine Störaktion in der Überschrift zu suchen? Wir sollten - so wie in der Schule - wieder dahin kommen, dass nicht automatisch der, der am lautesten schreit, die meiste Beachtung findet.

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Sokrates

Schlagzeilen sind nun mal Schlagzeilen, und wenn dabei unser Bundeskanzler mit im Spiel ist, dann ist das allemal eine Schlagzeile wert, selbst mit einer Augenklappe und schramponierten Gesicht. Laßt doch den Medien auch ihre Freude!

nie wieder spd

Eben. Mich hätte es nicht gewundert, wenn aus den Greenpeace - Aktionen hier eine Eilmeldung angefertigt worden wäre.

Account gelöscht

Sind Sie sicher, dass in der Schule der laute Störer nicht stärker wahrgenommen wird, als der stille Grübler? 

NieWiederAfd

Da wäre ich durchaus dafür... dann wäre nämlich der Spuk der Braunblauen schnell vorbei.

AuroRa

Gesellschaftlicher Wohlstand wird durch Autos zerstört statt geschaffen. Statt in Individualverkehr zu investieren, muss in sinnvolle, der Gesellschaft nützliche Infrastruktur investiert werden wie der Bahn und dem ÖPNV, sowie mehr sicheren Radwegen

 

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Sokrates

Sie haben eines an der ganzen Sache vergessen, der ÖPNV fünktioniert leider nicht immer so wie er es könnte und die Bahn fährt aber auch nicht an jedem Heckenbeerlesdorf vorbei. Radwege schön und gut wenn es die Witterung zuläßt, aber da fahren sie mal jeden Morgen und im Winter nur ein Strecke von 10 Kilometer oder sogar drüber hinaus! Ich mußte schon mal vor Jahren im Winter in einer Saukälte über eine Stunde auf ein angemeldetes Ruftaxi warten, aber nicht weil Schnee oder Glatteis war, sondern weil der Taxifahrer zwei lohnendere Taxifahrten gemacht hatte. Das waren aber seine letzten Taxifahrten weil davon das Landratsamt von mir erfahren hatte, der Fahrer wurde entlassen und das Taxiunternehmen hat ne saftige Strafe zahlen müssen.

Es geht leider nun mal nicht ohne Auto wenn man flexibel sein muß, ab mna möchte oder nicht. Aber bald hat ja jeder ein Umwelt- und Klimaschonendes E-Fahrzeug. Also warum sich dann die Greenpeace und Klimaktivisten so aufregen, daß verstehe wer will!

AuroRa

Unfug: Wir sehen es doch an anderen Ländern, dass es funktioniert. Man muss eben massiv investieren. 

Sie vergessen offensichtlich, dass sich ein nicht kleiner Teil der Bevölkerung kein Auto leisten kann. “Ohne Auto geht es nicht” ist nur eine Barriere im Kopf

Olivia59

Auf dem Land hat man entweder ein Auto oder ist mobilitätsmässig verdammt eingeschränkt. Wenn Sie diesen Menschen pathologisierend mit "Barriere im Kopf" kommen ist der Diskurs vorbei und ein Teil wählt AfD.

Sokrates

Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten, es heißt nicht "ab mna" sondern "....ob man......."

gelassenbleiben

bei Schreibfehlern bleibe ich gelassen, sitze bei diesem Thema im Glashaus und habe keine Steine zu werfen im wackelnden ICE sondern nur nur eine sehr kleine Handytastatur, 

proehi

Dass der ÖPNV nicht immer und überall so funktioniert wie er sollte und auch könnte wenn man nur wollte. Da unterscheidet er sich nicht vom Fahrrad, Ruftaxi oder Ihrer Privatkarre.

Allerdings würde Ihnen ein gut ausgebautes ÖPNV-Netz mit einer akzeptablen Taktung und ein besseres und endlich einmal von kompetenten Leuten beschildertes Radwegenetzt (Kreis- und kommunale Zuständigkeit) ganz viel öfters auf Ihre Karre zu verzichten. Sie müssen sie ja nicht gleich verschrotten und können sie auch weiterhin regelmäßig putzen. Muß man bei E-Autos dann eigentlich den Stecker ziehen, wg. Strom mit Wasser?

Hanns Guck In Die Luft

"Gesellschaftlicher Wohlstand wird durch Autos zerstört statt geschaffen"

Dann treffen Ihre Aussagen bestimmt auch auf Feuerwehr, Polizei und Ambulanz zu.

AuroRa

Wenn Sie sich Mühe geben, wird Ihr nächster Kommentar sicher noch destruktiver sein als dieser hier. 

blauer planet

Das ist eine alberne Unterstellung, die Sie da an die Foristin richten. Sowenig wie Feuerwehr, Polizei und Ambulanz Städte und Straßen verstopfen, sowenig sind sie hier Thema. So, war das ausführlich genug?

gelassenbleiben

Dann treffen Ihre Aussagen bestimmt auch auf Feuerwehr, Polizei und Ambulanz zu.

Nein, trifft darauf nicht zu

Aber Sie haben den Kern der Botschaft von @AutoRa wohl nicht verstanden

Das ist sehr schade, denn @AuroRa hat recht

Manguste

Ui, das ist aber eine steile These. Ich bezweifele, dass Radwegebau und Bahnverkehr die große Anzahl gutbezahlter Arbeitsplätze schaffen könnte, die die Autoindustrie und deren Zulieferer bieten.

AuroRa

Sie scheinen da was übersehen zu haben: Ich rede von Infrastruktur, Sie von Industrie. 

proehi

Es ist doch ein Trugschluß anzunehmen, dass alle diese Arbeitsplätze erhalten werden können. Haben Sie übrigens bemerkt, dass Ihre Antwort impliziert, dass die gut bezahlten Industriejobs ein besseres Radwegenetz und einen besseren ÖPNV verhindert. Eine interessante Fährte.

gelassenbleiben

die deutsche Autoindustrie hat sich mit dem Festhalten am Verbrenner und der bewussten Entscheidung keine kleine schicke und günstige eAutos zu bauen selbst in die Sackgasse  gefahren

Account gelöscht

//mit dem Festhalten am Verbrenner und der bewussten Entscheidung keine kleine schicke und günstige eAutos zu bauen selbst in die Sackgasse  gefahren//

Ja, wie immer haben Sie absolut recht mit Ihren Behauprungen. Schön, dass Sie immer alles so ganz genau wissen... 

https://www.mercedes-fans.de/magazin/news/mercedes-benz-glaenzende-zahl…

https://www.bimmertoday.de/2023/07/07/q2-2023-bmw-group-steigert-weltwe…

https://amp2.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/vw-konzern-volkswag…

https://amp2.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autobauer-audi-erzi…

Richtig ist, dass die Chinesen (BYD) profitabler Autos bauen, was aber ganz bestimmt nicht mit den Produktionskosten zusammenhängt.

Vector-cal.45

Bin ich erst mal total bei Ihnen.

Bahn und ÖPNV genügen bei weitem nicht den Anforderungen an eine wirkliche Verkehrswende.

Dennoch hat natürlich auch die Automobilindustrie einiges mit unserem wirtschaftlichen Status zu tun und ihre Berechtigung. Was anderes als know-how und Entwicklung haben wir nämlich grundsätzlich nicht anzubieten.

Die ausgebauten Radwege in manchen Städten (und auch die ersten „Radschnellwege“) finde ich übrigens teilweise genial. Und auch wenn ich beruflich im Auto sitze, stören diese mich überhaupt nicht. Als ich früher in der Großstadt lebte, hatte ich mein Auto abgestoßen und bin nur die Öfis gefahren, in München sind die ganz gut und es gibt ohnehin nie Parkplätze und wenn, dann zu Wucherpreisen. 

Heute würde ich in der (richtigen) City vorwiegend auf das Fahrrad setzen, aber lebe zu meinem Glück seit Jahren auf dem Land.

AbseitsDesMainstreams

Für Rentner, die zum Bummeln in die Stadt wollen, ist der ÖPNV sicherlich akzeptabel. Vielleicht auch noch für Singles ohne Familie und zusätzliche Verantwortung.

Wer aber Beruf, Familie und Verantwortung hat, der muss mit seiner Zeit sparsam umgehen. Fast immer ist das Auto dem ÖPNV hier weit überlegen; kostenmäßig sowieso. Und ist der ÖPNV wirklich so viel ökologischer als ein sparsamer Pkw?

gelassenbleiben

also meine Erfahrung in Großstädten ist man mit dem Auto nur nachts um 3Uhr oder Sonntag vormittag wirklich schneller, ansonsten ÖPNV oder Rad. Bei letzteren ist die Zeit am besten kalkulierbar.

AuroRa

"Wer aber Beruf, Familie und Verantwortung hat, der muss mit seiner Zeit sparsam umgehen" und daher fließt die Länge des Arbeitsweges in die Wahl der Wohnung oder des Hauses mit ein. Wer zeit sparen will, versucht sich kurze Arbeitswege zu setzen.

Vector-cal.45

Das ist aber auch nicht immer ein reines Wunschkonzert. Wer findet da schon für alles eine perfekte Lösung wie maßgeschneidert?

 

So sehr ich Ihnen beipflichte (siehe oben) und so gern ich auch lange Rad fahre, wandere und mich bewege … hier auf dem Land geht ohne Auto gar nichts. Erst recht nicht mit Kindern.

werner1955

Gesellschaftlicher Wohlstand?
Wie haben wir den den bis gestern erreicht? Mit Bahn und dem ÖPNV komme ich nicht sinnvoll zum einkaufen, Sport oder Abends von einer Veranstaltung nach Hause. 

Account gelöscht

Zuallererst würde eine Infrastruktur und Wirtschaftskultur helfen, bei der überhaupt viel weniger gefahren werden müsste.

Stattdessen sollen Krankenhäuser in weniger, aber größere Kliniken zentralisiert werden. Behördenfilialen werden geschlossen. Zentralisierung, die Fahrten erzeugt. Arbeitsverhältnisse sind kaum noch auf Jahrzehnte angelegt. Unternehmensstandorte werden alle paar Jahre in Frage gestellt. Klar, dass man dann nicht der Arbeit hinterherzieht, sondern täglich hinterherfährt. Auch das bewirkt Fahrten, Fahrten, Fahrten.

Da anzusetzen, würde außer Klimaschutz auch den Menschen mehr Sicherheit im Leben geben.

Nettie

„Die deutsche Automobilindustrie mit ihren mehr als 750.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sei ein "zentraler Treiber des Aufbruchs" in Richtung einer nachhaltigen Zukunft, sagte Scholz“

Nun, die Klimaschutzorganisationen (nicht nur Greenpeace) sehen das offenbar etwas anders. Ist wohl vor allem eine Frage des persönlichen Blickwinkels. Und darin vor allem eine der persönlichen Wertmaßstäbe.

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Wolf1905

Da haben Sie recht: jeder hat da so seinen eigenen Blickwinkel und seine persönlichen Wertmaßstäbe.

AuroRa

Hauptsache Wissing darf weiter fröhlich Milliarde um Millarde ausgeben für den schädlichen Ausbau von Autobahnen, Autobahnbrücken und Autobahntunneln. Allein die Rheinspange bei Köln soll 1,145 Mrd. Kosten für eine sinnlose Unterführung UNTER dem Rhein. 

Stattdessen wäre das Geld besser in dem ÖPNV und der Bahn investiert - damit wird sogar das Klima weniger belastet. 

Aber Hauptsache das BrummBrumm geht vor. 

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Sisyphos3

besser oder schlechter .... ?

darüber läßt sich vortrefflich streiten

wenn sie sich mal vergegenwärtigen würden, wie hoch die Steuereinnahmen /Maut sind, dann darf ruhig auch mal was zurückfließen

AuroRa

Schonmal davon gehört, dass für den Besitz, die Nutzung und die Folgekosten die Gesamtbevölkerung aufkommt? Eigentlich müsste Autofahren noch viel teurer sein, um fair zu sein. 

Sisyphos3

jeder hat seine Meinung, möchte dass diese allgemeingültig wird ist auch gut so

aber gelegentlich sollte man mal die Art und Weise wie man diese vertritt überdenken

auch sie sind wie "die Autofahrer" nicht allein auf der Welt

werner1955

Stattdessen?
Un ddie Bhan und der ÖPNV kommen wie über den Rhein? Mit dem E-Schiff oder klimaneutralen Hubschrauber? 

HB-Männchen

Es gibt immer mehr Begriffe, die mir zunehmend auf den Zeiger gehen. "Wumms", "Doppelwumms" oder auch "Technologieoffenheit" gehören dazu.

Eins der schlimmsten allerdings ist "Aufbruch". Das war schon während des Wahlkampfs verbraucht, wo A. Baerbock es drei mal pro Satz benutzte. Aber es gehört offenbar in den Phrasenkoffer eines jeden Politikers, der nichts zu sagen hat, aber Beifall dafür will.

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artist22

"Nun seien Sie mal nicht so hart zu unserem Merkel II Verschnitt."

Ein Land, dass sich an der Spitze einen Piraten leisten kann ;-) . ist noch nicht verloren. 

Ich hoffe, spätestens dann wenn die Augenklappe Geschichte ist, kommt er endlich mal in die Pötte..

HB-Männchen

Der Postillon hat dem Mann mit der Augenklappe bereits ein Holzbein und einen Papagei auf der Schulter verpasst. Treffsicher wie immer.

Aber ehrlich: "Aufbruch" ist schon eine Floskel sondergleichen. Um damit zu werben, muss man gar nichts vorweisen können, keine Taten, keine Absichten, schon der Vorsatz, vielleicht irgendwann mal darüber nachzudenken, ob man sich mit etwas wenigstens theoretisch sollte, lässt sich als "Aufbruch" verkaufen.

gelassenbleiben

Ist Frau Baerbock auch auf der IAA oder haben Sie nur ins falsche Grünenbashing-Kästchen gegriffen?

HB-Männchen

Gemach. Es gibt keinen Grund, in mir einen Grünen-Basher zu vermuten. Ich bashe die Grünen nur genauso viel wie andere Parteien auch. Und, wie bei den anderen auch, nur, wenn sie's verdient haben.

Aber es ist in der Tat so, dass mir während des Wahlkampfs aufgefallen ist, dass Frau Baerbock dieses Wort mehr als inflationär verwendet hat. Was vermutlich den Ratschlägen der PR-Berater geschuldet war, es war also wohl nicht mal ihre Schuld. Dennoch hat mich der Begriff damals sehr bald schon ermüdet, und ich konnte ihn irgendwann nicht mehr hören. Er ist einfach so furchtbar leer und nichtssagend.

gelassenbleiben

falls dem so sei, ist es lange her, warum den alten Kaffee dann hier deplatiert aufwärmen

Übrigens schauen Sie sich das Triell nochmal an, geradezu prophetisch was Fr. Baerbock gesagt hat, die beiden Herren einschliesslich Scholz hatten keinen Durchblick

Account gelöscht

Na ja, Scholz verbreitet Zuversicht. Das darf er. Merkel, Schröder, Kohl und Schmidt haben das auch gemacht. 

AbseitsDesMainstreams

"Steuern, Abgaben und Energiepreise seien jedoch international nicht mehr wettbewerbsfähig, und ständig kämen neue Vorgaben aus Brüssel und Berlin dazu."

Ich meine, genauso schlimm wiegt die Industrie- und Autofeindlichkeit der grünen Mainstreamblase, obwohl der ganz große Teil der Bürger zum Auto steht, es täglich braucht und es sogar lieben. Wo wird die schweigende Mehrheit zum Ausdruck gebracht. Warum muss ich ständig vom Erfolg des 49 Euroticket lesen, obwohl gerade mal 0,5 % der Autofahrten verlagert wurden und nur knapp jeder 9. Deutsche den ÖPNV nutzt?

Das Auto lebt mehr denn je, auch wenn es ständig in undankbarer Weise schlecht gemacht wird!

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AuroRa

Dann viel Spaß weiterhin im Stau - Sie “lieben” es ja. 

Sisyphos3

wo liegt ihr Problem

da sie offensichtlich nicht zu den Autofahrern gehören kann es ihnen doch egal sein

werner1955

Lieber klimatiesiert im Stau im kleinen saubern Verbrenner als auf einem HBF oder im Regen an der Haltstelle vergebens warten.  

AuroRa

Wenn Millionen Menschen sterben aber Hauptsache das Auto lebt, wurden die Prioritäten falsch gesetzt. 

werner1955

Millionen Menschen?
Die meisten Menschen die Autos benutzen machen das weil es besser, sinnvolle und efektiver ist. Ich auch.
Ok in der Formel 1 nicht.  
 

Wieviel würden ohne Auto Sterben? 
Wieviel ohne Alkohl 
Wieviel ohne taback 
Wieviel ohne Drogen 
Wieviel ohne Corona
und wieviel ohen Krig und ohne Putin? 

Wie lang sollte diese Liste werden? 

Mauersegler

Also was jetzt, ist der Mainstream grün oder "liebt" er sein Auto?

Und warum Sie vom 49-EUR-Ticket lesen: damit Sie auch mal auf andere Gedanken kommen.

gelassenbleiben

zur Info, die schweigende Mehrheit ist für ein Tempolimit, kostet nichts und bringt viel

Sisyphos3

die ganze Diskussion ...

auch und vorallem hier

dabei darf man sich wundern, wie ist der 40 %ige SUV Anteil bei Neuzulassungen zu erklären, wenn doch alle hier Umweltschutz heucheln

gelassenbleiben

nee alle heucheln hier wohl nicht, einige treten ganz offen für ihren Egoismus ein, lieber weiter unnötig CO2 zu erzeugen

Manche erkennen nur nicht die CO2 ärmeren Möglichkeiten, die es gibt ind einige können zur Zeit tatsächlich noch nicht einsparen

Aber Sie haben recht, es gibt viel mehr SUVs in Deutschland als Waldbauern, die diese vielleicht tatsächlich brauchen

Sisyphos3

ich stehe für meine Einstellung

fahre ne Karre die obgleich 340 PS 6,3 l Diesel/100 km braucht (der Schnitt der letzten 60.000 km)

fliege 2 mal / Jahr um die Welt

im Gegensatz zum Umweltminister in meinem Bundesland, bin ich auch nicht für Tempo 120 und werden mit 56 km/h zu schnell auf der A8 erwischt

Wolf1905

Viele Menschen, v. a. außerhalb der Großstädte, möchten auf eine flexible Mobilität nicht verzichten - eine die das Auto liefert. Der ÖPNV kann das in keinster Weise liefern. Wenn ich abends mit meinen Sportkameraden von Ort A nach Ort B fahre, geht das nicht ohne Auto. Diese Mobilität mit dem Auto bleibt uns lange erhalten; die Antriebstechnik verändert sich halt im Laufe der Zeit (immer wieder, denn Strom wird nicht die endgültige und letzte Antriebstechnik sein).

blauer planet

Ich weiß nicht, was für ein Auto Sie fahren und es geht mich natürlich nichts an, aber ich nehme mal Ihren Beitrag zum Anlass: es wäre schon viel gewonnen, wenn der Individualverkehr mit PKW erfolgen würde, bei denen Größe und Gewicht im Verhältnis stehen zu dem, was transportiert wird (z.B. ein Mensch und eine Sporttasche). Und möglichst Fahrgemeinschaften gebildet würden. Und die Fahrt dann so energiesparend erfolgen würde, wie möglich (Tempolimit, vorausschauen und rollenlassen, statt beschleunigen und bremsen). 

Ein Vorwurf, den sich die Automobilindustrie gefallen lassen muss ist, dass sie für maximale Gewinne den Menschen suggeriert, dass deren Individualität und Freiheit gefährdet wäre, wenn sie keinen SUV fahren könnten, um sich und ihre Familie (meistens aber nur ihre Aktentasche) von A nach B zu bewegen. Und dafür gerne in Kauf nimmt, dass unsere Straßen und Innenstädte, Gehwege und Straßen in Wohnvierteln von wuchtigen Blechmassen verstopft werden, die 23 h/d rumstehen.

Mass Effect

Sehe ich wie sie

AbendteeFürDschibuti

Ojee. Das arme tonnenschwere Auto möchte doch nur ein paar Kilo Mensch - ohne Zeigefinger auf den Resourcenverbrauch an Energie und Platz - so bequem und so schnell wie möglich transportieren. Selber schuld, wenn man kein Auto hat. Das hat sich der anständige, hart arbeitende und steuerzahlende Bürger verdient. Sarkasmus Ende.

fathaland slim

Konservativismus ist nicht mit dem besinnungslosen Festhalten an dem, was man gewohnt ist, gleichzusetzen.

Immer wieder klammert man sich an das Liebgewonnene und meint, es sei Treue; es ist aber bloß Trägheit.“

-Hermann Hesse

werner1955

Industrie- und Autofeindlichkeit ist mir egal. Wichtig ist das mein persönliche Strom preiswerte wird. Den letzten Verbrenner kaufe ich dann von Korea oder Japan. 

Vector-cal.45

Ich kann den Protest von Greenpeace (die wir übrigens unterstützen) hier nicht nur nachvollziehen, sondern halte solche Aktionen auch für weitaus angemessener als das dümmliche Festkleben auf Straßen.

Denn darunter leiden ausschließlich die, die es sich meistens gar nicht aussuchen können, ob sie mit dem Auto/LKW/Bus/Transporter/Firmenfahrzeug fahren sollen, sondern schlicht müssen.

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gelassenbleiben

dümmliche Festkleben

Das adjektiv ist eine Meinung

Letzlich spricht hier wohl die verzweifelung aus den jungen Leuten, da der Verkehrssektor seine Klimaziele verfehlt und noch nicht mals das kostenlose Tempolimit eingeführt wird. Alles auf Kosten der nächsten Generationen

Was sollten die jungen Leute Ihrer Meinung denn stattdessen machen um ihr Anliegen voranzubringen, ein Weg durch die Instanzen um in 30 Jahren in einer +4Grad welt dann Klimaschutzmassnahmen endlich durchsetzen zu können?

Vector-cal.45

Was sollen die mehr oder weniger (!) jungen Leute machen … Das zumindest nicht…. Damit bringen sie die Menschen doch nur gegen sich auf. Speziell die, die nun mal die Straßen benutzen (aufpassen:) müssen.

Ich bin absolut sicher, die mit Abstand allermeisten Leute fahren nicht zum Spaß mit dem Auto, mit dem Bus , dem LKW usw.

Verzweiflung ist kein Freifahrtschein für hirnloses Verhalten, Nötigung und Gängelei. Bei dem IAA-Protest wendet man sich zumindest an die richtigen Adressen.

Sokrates

Genau so ist es was viele nicht sehen wollen, daß viele mittlerweile auf einen PKW angewissen sind, Beruflich, sowohl als auch Privat, und vor allem dorthin wo es mit dem ÖPNV nicht gut klappt und wo keine Bahn hinfährt.

werner1955

als das dümmliche Festkleben auf Straßen.

Genau so ist. Steurpflichtige Arbeitnehmer, Berufkraftfahrer und Spassfahre zu nötigen un ddadurch Sie selbst und ander massiv zu gefährden geht nicht in unserm Rechtsstaat. 

blauer planet

Wo Sie schon den Rechtsstaat erwähnen:

Art. 20a GG lautet seit dem 1. August 2002:

Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.

Darum geht es den Menschen, die Anfeindungen und viele Unannehmlichkeiten und Belästigungen auf sich nehmen, weil sie verzweifelt sind und keine Alternative sehen, um die Politik auf ihre Verpflichtung hinzuweisen.

R A D I O

Für Spaßfahrer gibt es das Vergnügungsfahrgeschäft mit Autoscooter - vollelektrisch und dicken Gummiring unten rum. Die Musik kommt von der Decke, weshalb man leichter jemand kennenlernen kann. Auf der Autobahn bei 200 Km/h nicht möglich, dafür unglaublich langweilig. Und man muss nicht befürchten, dass sich Kleber:innen da auf dem Blech niederlassen. Wer Spaß beim Autofahren haben möchte, sollte von seinem Lamborghini, Porsche, AMG, Ferrari, Bentley oder Abarth Turbo auf dieses Gefährt wechseln. Ich wäre dafür, dass man über diesen Sachverhalt auf der IAA ein paar tiefgründige Vorträge geboten bekommt.

harpdart

Mein lieber Herr Scholz, was Sie hier über die deutsche Autoindustrie sagen, stimmt ja nunmal gar nicht.

Im 20. Jahrhundert hängen geblieben trifft viel eher zu.

 

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Sokrates

In was bitte im 20. Jahrhundert hängen geblieben, was meinen Sie genau damit ?

Tino Winkler

Jeder hängt an gewissen Traditionen und Traditionen zu brechen ist nicht so einfach, das kann jeder in seinem eigenen Leben erkennen, ich gehe seit Jahren zum selben Bäcker oder Fleischer (ok wir haben nur noch einen im Ort). 

Aber die Entwicklung der Autoindustrie hat Scholz passend beschrieben und motiviert für Veränderungen.

Ihre Rede wäre natürlich völlig anders verlaufen.

Olivia59

Die Aussagen über die Mengenmässigen Marktanteile ist jedenfalls völlig falsch, weil die deutschen Autobauer nun bewusst aufs Luxussegment umschwenken und garnicht vorhaben die Masse zu bedienen.

Sokrates

Haben denn Greenpeace und die Letzte Generation eigentlich keine besseren Vorschlage als ÖPNV und Bahn Verbesserungen und dann noch mehr Radwege? Und was nützt regenerative Energie wenn sie mancher Mitbürger:in in seiner Nähe haben will, als Beispiel Windkrafträder und Solarkraftfelder? Genauso ist es mit den Smartphons, alle wollen eines haben. aber keiner will einen Funkmasten in seiner nÄhe haben, beschwert sich aber dann wenn man in einem Funkloch sitzt. Und genauso ist auch bei der umweltfreundlicher Energie, alle wollen sie haben, aber ja nicht vor der eigenen Hütte!

Schiebaer

Wenn ich mir die Preisliste der E Autos ansehe,so sind die immer noch viel teurer gegenüber dem Verbrenner. Dort bekomme ich schon für 12,000 € ein Auto aus Rumänienischer Produktion bei vergleichbaren E Auto um die 30,000 € . Da bleibt mir keine andere Wahl, denn mit meinen Haushalt geht es mir wie Lindner.Ich muss sparen.

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gelassenbleiben

da Sie das heute morgen schonmal geschrieben haben, gebe ich Ihnen auch die selbe Antwort wie heute morgen:

ja leider hat sich die deutsche Automobilindustrie anscheinend gesperrt günstige eAutos zu entwerfen, die finden Sie jetzt eher bei chinesischen Herstellern

Schiebaer

Ja das habe schon einmal geschrieben.Diese ganze Thema ist ja auch nicht neu. Die Autos werden immer größer und schwerer und man schaue einmal zurück in die 60 u. 70ziger Auto Jahre,die waren nicht so schwer und hatten all den elekltronischen Schnick Schnack nicht und auch dadurch im Kraftstoff Verbrauch günstiger. Auch sind die Strassen und Parkplätze nicht mitgewachsen.