Neubauwohnungen im Stadtteil Gartenstadt Waldtrudering in München.

Ihre Meinung zu Großer Auftragsmangel im Wohnungsbau

Bestehende Aufträge werden storniert, immer weniger Neuaufträge: Die Krise im Wohnungsbau verschärft sich. Laut ifo-Institut belasten hohe Zinsen und gestiegene Baukosten die Baukonjunktur.

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128 Kommentare

Kommentare

hesta15

Wenn sich fast jeder der 1+1 zusammenzählen kann :zum Studium  berufen fühlt, fehlen am Bau Fachkräfte

Anjinsan

Es kommen Krisen...gehen vorbei...es kommen Booms...gehen vorbei....

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Izmi

... und dann kommt ein Bumms... und alles ist vorbei...

RoyalTramp

Im Parallelartikel wird versucht zu argumentieren, dass der Erwerb von Immobilien früher noch schwieriger war als heute & argumentiert damit, dass zwar die Immopreise im Vergleich zu 1980 um 160%, wenn aber der Wert um die Inflation bereinigt würde, dann um lediglich 15% angestiegen seien. Gleichzeitig seien aber die RealEKs um 41% angestiegen. 

Das ist typische Augenwischerei, wie sie in den WiWis Gang und Gäbe sind, um sich bei Bedarf etwas passend zu rechnen, um damit einen bestimmten Zweck zu beabsichtigen (um den Steuerzahlern z.B. mehr Subventionen abzunötigen). Dabei wird bewusst ignoriert, dass ja auch alle anderen Preise, angefangen von Mitteln des täglichen Bedarfs bishin zu überflüssigem Luxus im gleichen Zeitraum ebenfalls mitunter stark angestiegen sind, alleine die Lebensmittelpreise in den letzten 2 Jahren um teilweise bis zu 80%. Da hilft dann ein Reallohnanstieg von 41% in 30 Jahren (!!) auch nicht mehr als Argument zur Relativierung.

werner1955

Auftragsmangel?

Logisch. Wir sollten die frei werden Fachkräfte für Sanierungen der Bahn oder BABs einsetzen.


Wer sollte den noch bauen. Private haben wenig Geld und sind ob der vielen Gesetzte, und massiven ängste unsicher und die Enteignungsfantasien sowie massiev Kosten und überzogener Mieterschutz verhindern Mietwohnungen.

 

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Stein des Anstosses

„Wer sollte den noch bauen. Private haben wenig Geld und sind ob der vielen Gesetzte, und massiven ängste unsicher und die Enteignungsfantasien sowie massiev Kosten und überzogener Mieterschutz verhindern Mietwohnungen.“

Copy&Paste aus einer AfD-Tageslosung zur Abwertung der Ampel oder wie kommen Sie auf Enteignungen von Immobilienbesitzern?

Es fehlt das Geld, was man im Baubereich massiv merkt. Geht doch auch um Investoren, die sich nicht mehr trauen, Gewerbeimmobilien zu bauen, weil es sich nicht rechnen könnte.

Also: mehr den Artikel lesen, weniger rechts schwurbeln…

Karl Klammer

Wissen Sie wie hoch die Enteignungshürden in Deutschland sind ?

Enteignungsfantasien werden immer wieder bei den Einfach gestrickten  von der demokratieabschaffer Partei geteilt.

 

Nettie

„Großer Auftragsmangel im Wohnungsbau“

Großer Mangel an menschengerechten (und bezahlbarem) Wohnraum auch.

Wenn das offensichtlich daran liegt, dass die Rahmenbedingungen nicht mehr rentabel sind, dürfte eigentlich genauso offensichtlich sein, wo es anzusetzen gilt, um diesen ‚Knoten‘ (das Problem) zu lösen.

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Diabolo2704

Definieren Sie "menschengerecht" und "bezahlbar".

Nettie

Warum? Das sind jedem bekannte und quasi ‚selbsterklärende‘ Begriffe.

w.k.e.

Solange es immer noch schwer ist Handwerkertermine zu bekommen, kann die Lage noch nicht so tragisch sein.

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Stein des Anstosses

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Lage dramatisch ist und wegen noch vorhandener Aufträge evtl sogar im Moment nach außen unscheinbar aussehen mag. Schließlich sieht man ja noch viele aktive Baustellen. Aber da sind die Verträge und Kalkulationen ja schon vor Jahren vereinbart worden.

Die Frage ist, wie sieht es im Herbst oder im nächsten Frühjahr aus, wenn alle laufenden Aufträge (weitgehend) abgeschlossen sind, aber nix Neues nachkam?

Sokrates

Und sie glauben, daß das so ist weil die Auftragsbücher bicke backe voll sind? Schon mal dran gedacht, daß wir auch auf dem Bausektor Facharbeitermangel haben und die Aufträge nicht Zeitnah erledigt werden können?

SirTaki

Bauzinsen, Vorgaben, Wartezeiten, Lieferschwierigkeiten - das besteht seit mehreren Jahren. Nur manche Leute haben ausgeblendet, dass Einfamilienhäuser nur eine Wohnart sind. 

Die maroden Sozialwohnungen, Mehrfamilienhäuser, umgewidmeten baufälligen Einrichtungen, die nun als vorübergehende Unterkunft für Geflüchtete herhalten, sind ein Bestandteil von Auftragsmangel und Wohnungsbau.

Da kreiselt es kräftig ohne Ende. Da sitzen alte Leute in ihren großen Häusern und wollen umziehen und Platz machen. Und es hapert an Ersatzwohnungen. 

Dieser Engpass verschärft sich aktuelle nur. Frage ist auch, ob Neubau immer nur aussagekräftig für den in sich strukturellen Mangel an Wohnungs(um)bau gelten sollte.

Wir haben derzeit den Trend von der Überflussgesellschaft in den der Mangelwirtschaft. Hat nur nochkaum jemand wahrhaben wollen oder so genannt. Krise kingt ja besser.

Aber ständige Feststellung, was schlecht ist, ist auch ausgelutscht. Wo ist die Lösung und Umsetzung?

geselliger misanthrop

Das sind doch gute Nachrichten. 

Eventuell bekommt man ja nun einen Handwerker innerhalb von 6 Monaten ins Haus ... ohne dass man am Telefon ausgelacht wird. 

Forengedöns

Der Markt wird es richten. Der Staat sollte aber für faire Regeln sorgen.

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wie-

>> Der Staat sollte aber für faire Regeln sorgen.

Welche fehlen da derzeit, Ihrer Meinung gemäß?

morgentau19

Dem Staat stehen immer weniger Mittel zur Verfügung. Internationale Investoren schrecken die hohen Steuern, überbordende Bürokratie (Genehmigungsverfahren) u.m. zurück.

Ist doch prima für ´s  Klima, wenn nicht zu viel gebaut wird.... 

 

Nach einem Tief folgt irgendwann ein Hoch. 

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wie-

>> Internationale Investoren schrecken die hohen Steuern, überbordende Bürokratie (Genehmigungsverfahren) u.m. zurück.

Ist das so? Auf welche aktuellen seriösen Analysen können Sie zur Bekräftigung Ihrer Behauptungen verweisen? Und wie verhält sich die Sache mit Steuern und Bürokratie in anderen Ländern, ergo, wo fließt derzeit das ganze internationale Investitionskapital hin? Und welchen Anteil haben internationale Investoren im deutschen Wohnungsbaumarkt, so im Vergleich zu nationalen Projektträgern? 

>> Ist doch prima für ´s  Klima, wenn nicht zu viel gebaut wird....

Sofern konventionell mit Beton gebaut wird: eindeutig ja. Sofern in nachhaltiger Holzrahmenbauweise und flexiblen Gebäudegrundrissen geplant wird: nein.

eine_anmerkung .

Genossen lasst euch nicht beirren. 400.000 Wohnungen p.a. stehen im Koalitionsvertrag. 

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Jimi58

Wollen sie z.B. das Baumaterial zaubern oder was? Ach ja, aus dem Ärmel schütteln und die Facharbeiter direkt mit.

morgentau19

Wusste die Ampel-Regierung das nicht bei dem Beschluß ihres Koalitionsvertrages? 

Kritikunerwünscht

wenn ich die Rahmenbedingungen richtig gestalte und die Fachkräfte auch richtig bezahlt werden, nicht jeder studieren will, um überbezahlter IT-ler zu werden oder youtuber, dann klappt das auch.

Izmi

Es ist ja nicht erst seit kurzer Zeit bekannt, dass in Deutschland bezahlbarer Wohnraum knapp wird. Warum also nicht einen "Doppel-Wumms" auch für den Wohnungsbau? Wo schnell mal 100-"Doppel-Wumms"-Milliarden Euro für die Aufrüstung da sind, sollten für Menschen, die nicht in Panzern leben oder unter Kanonen schlafen, doch genügend Mittel für Wohnungen da sein...

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ich1961

Vielleicht sollten Sie mal die Partei fragen, die all die Jahre "verpennt hat auch nur irgend etwas auf die Reihe zu bekommen" und heute nur noch meckert.

Oder die Partei, die für nichts eine Lösung sondern nur ne große Schnauze hat.

 

Titan1

Statt  Geschenke an die Bauindustrie zur verteilen, sollte die Ministerin die freien Kapazitäten der Firmen nutzen die weniger Aufträge vorliegen haben. Das nicht einhalten des Versprechens von 400.000 neuen Wohnung pro Jahr durch die Ministerin, wird doch damit unter anderen Begründet das es für die Durchführung keine Firmen gibt. Die gibt es dann ja wenn weniger Bauaufträge reinkommen. Also nutzen sie die Chance Frau Ministerin und verteilen sie keine Geschenke.

eine_anmerkung .

Eine Einflussfaktor wird hier nicht genannt. Habeck hat die staatlichen Förderungen für energetisch hohen Investitionen die gemäß der Gesetzeslage notwendig sind gestrichen, vollumfänglich. Folglich sind ab diesem Zeitpunkt die Kosten weiter gestiegen.  Habeck reagierte da mit der Begründung (siehe Spiegel)," Die Energiestandards seien offensichtlich so einfach vom Bauherren einzuhalten, das diese als normaler Baustandard ab sofort nicht mehr gefördert würden, argumentierte er". Das diese "Standards" aber das Portemonnaie des Bauherrn belasten, daran dacht der werte Herr Habeck offensichtlich nicht?

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/antragsflut-in-den-behoerden-…

 

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D. Hume

Aus Ihrem Artikel:

"Schon die vorherige Regierung unter Angela Merkel hatte das Ende der Förderung bis Ende Januar beschlossen, weil sich solche energieeffizienten Haustypen längst als Standard durchgesetzt hätten und daher keiner extra Förderung aus Steuermitteln bedürften." 

und weiter

"Dies hatte seit November einen Ansturm auf die ... KfW ausgelöst, die Kredite für solche Häuser vergibt, sodass die eigentlich vorgesehenen Mittel hierfür deutlich überstiegen wurden. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte daraufhin die Notbremse gezogen. Er sprach am Mittwoch im Bundestag von »ungedeckten Haushaltsversprechen«. Die Energiestandards seien offensichtlich so einfach für Bauherren einzuhalten, dass sie als normaler Baustandard ab sofort nicht mehr gefördert würden, argumentierte er. Die Art, wie die Vorgängerregierung die Kredite hat auslaufen lassen und der so ausgelöste Run darauf, hat sich aus Sicht von Habecks Experten als Problem erwiesen."

Klingt schon anders

eine_anmerkung .

Das klingt gar nicht anders denn warum war denn der Anstrum da? Die Häuslebauer wollten sich schnell noch die Förderung sichern und Habeck hätte diese einfach weiterlaufen lassen sollen.

D. Hume

Wenn Sie den Text nicht verstehen, kann ich auch nichts machen. Sie wollen es ja auch gar nicht.

Jimi58

Geschludert wurde doch schon in der Vorgängerregierung, da wurde auf dem Baumarkt gezockt und Gewinne eingefahren und die Aktien stiegen. Nun ist flaute und die jetzige Regierung soll es wieder Schuld sein.

eine_anmerkung .

Muss oder sollte denn die Ampel die diesbezüglichen Fehler der Vorgängerregierung einfach weitermachen oder übernehmen (Streichung der Förderungen)? Ist denn die Ampel nicht angetreten es besser zumachen? Fakt ist, das mit den Förderungen auch mehr gebaut würde und damit mehr Wohnungen da wären.

Coachcoach

Überrascht Sie das? Mich nicht.

Account gelöscht

Frau Geywitz will "einen Impuls setzen". Das ist unverbindlich formuliert und schon in der Wortwahl zu kurz gesprungen. 

Der Bund sollte vielmehr beim Wohnungsbau klotzen, nicht kleckern. 

Bitteres Fazit: Die Ampel versagt auch beim Wohnungsbau.

 

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eine_anmerkung .

"Klotzen" kostet aber bekanntlich Geld was der Bund nicht hat. Vielleicht sollte man das Geld vom Klimatopf wegnehmen?

Account gelöscht

Adenauer hatte die Vermögenssteuer... 

Warum nicht heute? 

eine_anmerkung .

Würde (endlich) mehr abgeschoben, würde der soziale Wohnungsmarkt etwas entlastet. Sicherlich kein Allerheilmittel und sicherlich nicht der alleinige Faktor die zu dieser abnormalen Belastung des Wohnungsmarktes führt, aber immerhin eine kleine Stellschraube die relativ schnell umgesetzt werden kann wenn, ja wenn endlich der Wille da ist (und wir reden hier natürlich nur von den richterliche beschlossenen Abschiebungen).

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BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Fremdenfeindlichkeit ist bei ihnen wohl die Lösung für Alles.

Und natürlich bei der afd, für die sie hier immer wieder werben.

Einfach nur genug Menschen loswerden, die ihnen nicht passen, dann wird schon alles wieder gut.

Vielleicht noch ihr Hab und Gut enteignen und das Zahngold in die Schweiz verkaufen - davon können wir eine Weile sehr gut leben.

 

Das hatten wir schon mal in der Geschichte.

Ist übrigens maximal schief gegangen!

 

Dieses Mal werden wir lieber die Feinde der Demokratie abschieben.

 

'Pegasus7000

Die Bauzinsen von unter 1% waren ein unnatürliches und kurzzeitiges Zwischenspiel. Jetzt liegen sie um die 3%. und sind immer noch moderat, trotz gestiegener Bau-und Materialkosten. Im Jahre 1992 habe ich mein Haus noch mit mehr als 9% finanziert!

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bolligru

Richtig!

Der Zinssatz für Baugeld ist sicher nicht der Grund.

Aus meiner Sicht ist es die katastrophale Politik der Bundesregierung. Die Bauvorschriftenspirale dreht sich. Niemand weiß, welche Heizung in 10 Jahren noch erlaubt sein wird. Dreifachverglasung oder nicht- welche Stärke der Isolierung des Mauerwerks bei welchen Materialien...? Solarpaneelenpflicht?... Was kommt als nächstes? Darf man in zwei Jahren noch bauen, wie es nach heutiger Gesetzeslage möglich wäre? Mich wundert es, daß die CDU so wenig daraus macht.

Hinzu kommt, daß die Menschen spüren, es bleibt ihnen real immer weniger Geld für lebensnotwendige Anschaffungen.

 

'Pegasus7000

Uneingeschränkte Zustimmung, insbesondere mit Blick auf die Arbeit der derzeitigen Bundesregierung.

Coachcoach

Da könnten die Zukunftsampelmenschen ja mal was für die Menschen tun:

Ein Sondervermögen von 100MRD für billige Kredite für Meier Müller Schulze für Klima-ETW im Geschossbau mit 1-6Raumwohnungen mit Aufzug, behinderten-, alten- und auch sonst gerecht.

Sonst gehen auch hier die Kapazitäten weg &kommen nicht wieder..

...und MMS hätten bezahlbaren Wohnraum - auch in M-HH-B-D

könnte man machen...

bolligru

Es ist die Kombination bremsender Faktoren, die der Bauwirtschaft massive Probleme bereitet.

Anfang der Achziger lag der Zinssatz für Baugeld bei 10%, die Inflation und Lohnsteigerungen bei 8% und dennoch wurde viel gebaut. Hier kann also sicher nicht die (alleinige) Ursache liegen.

Rasant steigende Baukosten sind sicher ein Faktor: Hier sehen wir übrigens ot eine Verdoppelung oder mehr der Baumaterialien, besonders bei energieintensiv hergestelltem Materialien wie Ziegel, Zement, Baustahl,... Hier liegt die Verantwortung allein bei der Bundesregierung und ihrer Sanktionspolitik. Frau Wagenknecht beispielsweise weist zu Recht darauf hin und das gibt ihr schon außerhalb der AFD Alleinstellungsmerkmal.

Hauptgrund ist aus meiner Sicht, daß ie neuen oder geplanten Baugesetzen die Bevölkerung massiv verunsichern oder abschrecken. Bauen wird immer aufwendiger und teurer.

Investoren wird mit Enteignung gedroht und Mietpreisdeckel verunmöglichen Rentabilität. Wer baut da noch Mietwohnungen?

Sokrates

Wer gedacht hatte, daß das mit dem Wohnungsbau immer so munter weitergehen würde wie noch vor einigen Jahren, sei es die Baubranche oder die Häuslesbauer selber, die waren aber so was naiv, naiver geht es gar nicht!

Sparer

An den gestiegenen Zinsen liegt es mE nicht. Ich musste 2002 zu über 5% pa finanzieren, was damals aber schon ein historischer Tiefststand war!

Durch die Tatsache, dass die deutsche Bevölkerung seit 2010 um ca. 5% gestiegen ist, entsteht natürlich ein ungeheuerer Nachfragedruck auf Wohnimmobilien, auf den die Bauwirtschaft nicht eingerichtet war und ist. Und zusätzlich wird die Ausweisung von Neubaugebieten aufgrund gesetzlicher Vorschriften immer schwieriger. Geht die Entwicklung der Bevölkerungszahl weiter wie die letzten Jahre, wird Wohnen auch für Durchschnittsverdiener letztlich unbezahlbar werden.

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Sokrates

Also müsste dann logischerweise das Bevölkerungswachstum weniger werden, damit alles wieder in ein gewisses Lot kommen würde, zumindest sehe ich das so!?

wie-

>> Wenn sich fast jeder der 1+1 zusammenzählen kann :zum Studium  berufen fühlt, fehlen am Bau Fachkräfte

Die fehlen nur, weil es Gruppierungen im Land gibt, die es Migranten unnötig schwer bei der Integration machen. Z.B. Abschiebung nach abgeschlossener Maurerausbildung fordern.

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hesta15

Wer eine abgeschlossene Ausbildung hat wird zu 99,9% nicht abgeschoben.

Nachfragerin

"'Viele Projekte sind unter den neuen Rahmenbedingungen für Investoren nicht mehr rentabel [...]', betonte Wohlrabe."

Aus diesem Grund wird "der Markt" keine gesellschaftlichen Probleme lösen, sondern eher die bestehenden verschärfen.

bolligru

Auch ein Hinderungsgrund:

Unser überzogener Regulierungsdrang hier in Deutschland

"In Deutschland ist alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist.

In den USA ist alles erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten ist."

So hieß es schon vor 50 Jahren im Baubereich. Niemand will hier Wohnweisen sehen wie in den USA, mit Hauswänden aus Papier... Zusammengeschusterte (Not)-Unterkünfte sehen wir allerdings bereits.

Oft wurde ergänzt: ("...und in Österreich ist alles erlaubt, was auch ausdrücklich verboten ist.")...

Account gelöscht

Mit dem Neubau von 400.000 Wohnungen pro Jahr, wie es mal angekündigt wurde, wird es wohl nichts werden.

Höhere Zinsen stehen dem gegenüber, heißt es hier. Aber auch die hohen Energiepreise, die den Einsatz von Baumaschinen und die Produktion von Zement, Beton und Stein verteuern.

Und dann gibt es da auch Auflagen, dies es vor Jahren noch nicht gab.

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eine_anmerkung .

>>"Im Rahmen des sogenannten Wachstumschancengesetzes von Finanzminister Christian Lindner (FDP) werde es laut Geywitz Hilfen geben. In der jetzigen Anpassungsphase mit höheren Zinsen wäre es das Schlimmste, Baukapazitäten abzubauen."<<

 

....... "Wachstumschancengesetz" was die Grünen (Frau Baus) bekanntlich gerade blockiert haben. 

Seebaer1

An alle die hier schreiben: Ich musste zu 9% finanzieren oder die Leute wollen für den Hausbau auf nichts verzichten: In dem Artikel geht es in allererster Linie um den "normalen" Wohnungsbau, also hauptsächlich  Mehrfamilienhäuser. Und das in diesem Bereich so gut wie nichts mehr läuft sollte einem wirklich große Sorgen machen. Noch dazu, weil der Bedarf ja auch noch stetig wächst. Wo sollen die Menschen denn wohnen? Das ist so ein wichtiges Thema. Und die Ministerin spricht von "Nachfrageimpuls". 

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