
Ihre Meinung zu Europas größtes 3D-Haus, gebaut in nur 140 Stunden
Revolutionieren Häuser aus dem 3D-Drucker die Baubranche? In Heidelberg ist gerade das größte 3D-Gebäude Europas fertiggestellt worden. Es entstand innerhalb von 140 Stunden. Von Daniela Diehl.
Der 3D-Druck für Betongebäude (macht wohl ordentlich Krach) ist eine gute Zukunftsmusik.
Ein Vorteil könnte sein : Denkbar ist der 3D-Beton-Druck in Fließbandarbeit in riesigen Hallen (die auch gebaut werden müssen). Hier können dann das ganze Jahr über Fertigbetonteile für allerlei Gebäude hergestellt werden. Der Aufbau dieser Fertigbetonteile erfolgt dann ab Frühjahr bis in den Winter hinein.
Insgesamt werden weniger Fachkräfte in diesem Bereich benötigt.
Mehr wird nicht ...
3 Antworten einblenden 3 Antworten ausblenden
Das kann man schon heute - also Teile von Gebäuden in Hallen fertigen und das auch in Form hoch rationalisierter Fließ-Strassen.
Kennt man seit 60 Jahren oder gar länger - habe selbst vor 20 Jahren Häuser aus Holz-Fertigteilen geplant (inkl. Baugenehmigungen) und aus Beton-Fertigteilen selbst auf der Baustelle montiert.
Was derzeit hier im Land immer noch nicht geht ... ein ganzes Haus im Werk fertig bauen und dann KOMPLETT in einem Stück dorthin bringen wo es aufgestellt werden soll.
Ja - ich war auch am Cargo-Lifter-Projekt beteiligt - dem Teil den die Öffentlichkeit nicht kennt ... ca. 25 Hausbau-Firmen waren da in einer "Interessengruppe" zusammen geschlossen ... der "Lifter" sollte das fertige Haus vom Werk abholen und vor Ort "abladen".
Kein Cargo-Lifter - kein Schwerlast-Transport durch die Luft ... also alles schön über die Strassen der Republik ... die dafür immer mehr ungeeignet sind.
Sie haben da offensichtlich eine Menge mehr Ahnung vom Geschehen als die Allermeisten Kommentatoren hier, mich eingeschlossen.
Der Transport eines fertigen Hauses über die Straßen, die ja umso enger werden dürften, je näher man dem Bestimmungsort kommt, ist ja auch nicht vorstellbar, wenn's nicht gerade ein kleines Wochenendhäusle ist.
Ansonsten wäre der Transport von z. B. Flügeln der WKA durch die Luft ein interessanter Aspekt.
Sie können auch Beton-Teile bei Frost montieren - für das Ausgießen der Verbindungsstellen kann man Beton auch entsprechend anmischen.
Alles schon selbst gemacht - ist keine neue Technologie - ist nur geringfügig aufwendiger als bei Plus-Graden
und
die Beteiligten sollten schon wissen was sie da machen!
minus 10°C auf einer Hausbaustelle mit Fertig-Betonteilen ist kein Problem - selbst das Schweißen der Verbindungsstellen (Bewehrung) nicht ... alles selbst schon gemacht