Svenja Schulze (SPD), Bundesentwicklungsministerin, kommt zu einem Treffen mit bolivianischen Politikern.

Ihre Meinung zu Schulze übernimmt Präsidentschaft der Sahel-Allianz

Die Bundeswehr soll aus Mali abziehen, die Zusammenarbeit mit der Region aber gestärkt werden. Mit ehrgeizigen Zielen übernimmt Entwicklungsministerin Schulze die Präsidentschaft der Sahel-Allianz. Von Nina Amin und Viktoria Kleber.

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94 Kommentare

Kommentare

werner1955

will heute Präsidentin werden.

Ok. Steht auch schon fest was das Deutschland dann kostet? Bisher haben 70 jahre Entwicklungshilfen des Westen in Afrika keienGrundlegenden verbesserungen bei Diktaturen, oder Koruption gebracht.

Was will Sie jet anders machen? 

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eine_anmerkung .

Aber einigen Landesfürsten dort zu beträchtlichem Wohlstand verholfen mit Villa und Pool, wobei der Pool dann als Löschteich ausgewiesen wurde.

melancholeriker

Na bloß kein Neid. Wohlstandskranke mit dem Hang, den anderen noch die Reste wegzunehmen gibt es überall und lassen sich besonders leicht von den Rohstoffabhängigen oder Macht in Afrika einkaufenden oder auch mit stumpfer Gewalt an sich reißenden Kräften wie den "Wagners" für Putin instrumentalisieren. 

Nichts ist einfacher als Regierungen in Afrika zu überzeugen, ehemaligen Kolonialherren und Verbündeten die Tür vor der Nase zuzuschlagen und selbst ins Ausbeuten einzusteigen. 

Die Verachtung für alles, was dort in Afrika passiert, die Geringschätzung für den ganzen Kontinent kann man sich gerne denken, aber es öffentlich in einem Forum für die Zustimmung auszulegen, ist unterste Schublade. 

Möbius

70 Jahre deutscher Entwicklungshilfe war bisher vor allem die Fortsetzung der Kolonialpolitik …

 

Und angesichts der neuen deutschen „Afrikastrategie“ fürchte ich, das sich daran auch zukünftig nicht viel ändern wird … 

melancholeriker

Im Gegensatz zu Putinland, das mit gekauften Kriminellen und blinden Hasardeuren, die darin investieren, eine neue Seite in der Geschichte der Kolonisierung Afrikas betreibt. 

teachers voice

Fehlender Glaube in die konstruktive Kraft des Menschen führt zwangsläufig in eine revisionistische Weltsicht. 

teachers voice

Was will Sie jetzt anders machen? 

Man muss nicht permanent etwas „anders“ machen. Es reicht, wenn man „es“ einfach „besser“ macht. 

Und das meine ich nicht als Floskel. Man muss einen Rahmen schaffen, in dem sich Funktionierendes entwickeln kann und Nicht-Funktionierendes erkannt und korrigiert werden kann. Und genau hierzu scheint mir der vorgestellte Ansatz sehr vielversprechend. 

Der dominierende Strategie in hiesigem Forum scheint dagegen,  erst dann etwas zu tun, wenn man die eierlegende Wollmilchsau erfunden hat. 

 

ich1961

Ich wünsche Frau Schulze - wenn Sie dieses Amt bekommt - dafür alles Gute und viel Erfolg.

Die Stabilisierung der Krisenherde - nicht nur in Afrika - sind wichtig und richtig.

 

Nettie

„Die Region ist gebeutelt von der Klimakrise, islamistische Terrorgruppen machen den Menschen das Leben schwer.“

Das tun wie in Mali vor allem Militärregierungen gestützt auf Zusammenarbeit mit den Söldnern staatlich unterstützter Terrortruppen wie Wagner. Und die haben bei jeder Zusammenarbeit immer noch das ‚Sagen‘.

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amran.juli

Seriöse Quellen, Belege etc. oder wieder mal nur Behauptungen?

ich1961

Lesen des zu kommentierenden Artikels wäre vielleicht mal ne Maßnahme.

eine_anmerkung .

Und das hat mit dem Klima nun mal garnichts zu tun.

Anita L.

"Und das hat mit dem Klima nun mal garnichts zu tun."

Das würde ich nicht so postulieren. Gerade wenn Menschen sich wortwörtlich damit beschäftigen müssen, den nächsten Tag zu überleben, dürften sie für langwierige Herausforderungen wie den Klimawandel wenig Kraftreserven haben.

Emil67

"die Zusammenarbeit mit der Region aber gestärkt werden. "

Hätte wer gerne und warum?!

 

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eine_anmerkung .

Um beispielsweise Rücknahmeabkommen zu schließen.

Möbius

Man will nur das Beste dieser Länder …ihre Rohstoffe … 

harry_up

Lesen Sie einfach den Artikel.

Anita L.

Ich könnte mir vorstellen, dass jeder, der zum Beispiel ernsthaft daran interessiert ist, die Fluchtbewegung aus Afrika zu verringern, die Fluchtursachen vor Ort verringert sehen möchte und somit auch an der Zusammenarbeit interessiert sein sollte.

Adeo60

Eine Stabilisierung der vom Terror gebeutelten Sahel-Zone erscheint sehr unwahrscheinlich, nachdem die UN Friedensmission und damit auch die Bundeswehr das Krisengebiet verlassen muss.

 Ich fürchte, es wird letztlich bei frommen Wünschen bleiben, die ohne militärischen Rückhalt nicht durchsetzbar sein werden. Zu verwurzelt sind Stammesdenken und Gewalt.

Ich bin sehr für gezielte und klar definierte Hilfsangebote, die aber überprüfbar und nachhaltig sein müssen.

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CoronaWegMachen

Ja. Und da ist die Auswahl in der Tat sehr überschaubar und damit auch wg. der Finanzierung überprüfbar. Das muss sein, damit das Geld nicht im Kuroptionssumpf versickert. Der Kuroptionssumpf in der Sahel-Zone ist genau dort das Top Produkt was auch Top funktioniert.

Es gibt nur wenige Bereiche in der Sahel-Zone wo sich solche Projekte umsetzen lassen, wie sie die deutsche Entwicklungsministerin Schulze als Präsidentin der Sahel-Allianz gerne umsetzen möchte. Aber ein kleiner Anfang wäre das schon.

Emil67

Wenn man im eigenen Land schon nicht verstanden wird, kann man das ja in Afrika vorsetzen.

Wenn ich in das Nachtbartal sehe wie die Menschen dort im stich gelassen wurden als die Aufmerksamkeit abebbte, weiß ich worum es geht. 

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ich1961

////Wenn man im eigenen Land schon nicht verstanden wird, kann man das ja in Afrika vorsetzen.////

Wer "versteht denn im eigenen Land jemanden nicht"?

 

 

Adeo60

Schade, dass Sie inhaltlich auf die Thematik nicht eingehen, sondern mit Populistischen Parolen arbeiten. Was hat den das Aartal (das meinten Sie wohl) mit der UN Mission in Mali und dem Truppenabzug zu tun…?

tias

Na ja De Steuergelder werden dort gebraucht ,keine Frau Schulze aber es macht sixh gut ,den Zahlern zu Erklären ihr müsst ,ist nur zu eurem besten mit Tittel .Das Geld wird fliesen so oder so .Ach ja der Haushalt ist nicht korrekt ,Eu hat zu viele Schulden ,Vdl fordert schon nach 40 Mrd oder so 

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harry_up

Was ist das denn für ein wirres Zeug, das Sie da am Montagmorgen schreiben?

Adeo60

Es ist auch mir schwer gefallen, den Text des Users zu verstehen. 

Adeo60

Ich finde auch, dass Mittel im Rahmen der Entwicklungshilfe projektbezogen, nachhaltig und überprüfbar eingesetzt werden müssen. Aber diese Gelder dienen letztlich auch unseren Interessen. 

Kleinkrämerisches Denken und populistische Parolen bringen uns nicht weiter.

Oneiroi

Zusammenarbeit mit der Region Mali? Die Zusammenarbeit besteht doch wieder einmal nur aus Geldern, die wir ebenso gut auch in die deutsche Infrastruktur stecken könnten. 

Aber es ist doch schön zu hören, wie wir kleines Deutschland zum "Sozialamt" für andere Staaten werden.  

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IlPadrino

Man kann die Gelder sonst alternativ in eine große graue Mauer rund um Europa stecken. Denn die wird es brauchen wenn sich die Länder dort unten nicht stabilisieren...

Die Bekämpfung von Fluchtursachen kommt uns langfristig deutlich billiger.

harry_up

Deutschland wird noch mehr Sozialamt, wenn dich Menschen aus der Sahelzone sich Richtung Norden aufmachen. Vielleicht sind Sie mit dem Lesen des Artikels nicht ganz ans Ende gekommen. 

Adeo60

Es geht bei diesen Missionen u.a. um Sicherheitsinteressen und um die Eindämmung von Flüchtlingsströmen. 

Zudem ist dies ein  Projekt der UN, an dem Deutschland mitwirkt. 

Deutschland fungiert somit nicht, wie Sie Glauben machen wollen, als „Sozialamt“, sondern als ein selbstbewusstes, international hoch angesehenes Land, das in globale Entscheidungsprozesse und Entwicklung eingebunden ist. Mich macht das ein Stück weit stolz.

 

 

Anita L.

Sie haben offenbar verpasst, dass das "kleine Sozialamt Deutschland" einen nicht unbeträchtlichen Teil seines Reichtums auf Kosten prekärer (Arbeits)Verhältnisse in anderen Staaten gewonnen hat? 

Quark

Die Ministerin ist mir nur aufgefallen, dass sie großartige Pläne hat, die kaum umgesetzt werden können. Geld in afrikanische Staaten zu investieren, wären in demokratischen Ländern sinnvoll. Das Geld landet bei diesen Stammesfürsten doch auf ihre Konten.  Wo hat Deutschland der armen Bevölkerung dauerhaft geholfen? Punktuell ja, aber doch nicht nachhaltig in den Slums dieser Länder. 

Frau Schulze ist in meinen Augen eine Fehlbesetzung.    

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eine_anmerkung .

Ich kann Ihrem Kommentar und besonders dem letzten Satz nur vollumfänglich zustimmen. Damit haben Sie eigentlich alles gesagt.

ich1961

////Die Ministerin ist mir nur aufgefallen, dass sie großartige Pläne hat, die kaum umgesetzt werden können. ////

Die Ideen sind nicht so schlecht. Es braucht aber immer auch Mitstreiter, die das unterstützen (nicht wie die FDP, die hier alles sinnvolle blockiert).

////Geld in afrikanische Staaten zu investieren, wären in demokratischen Ländern sinnvoll.////

Und warum nur dort? Durch die Bildung kann auch verhindert werden, das die Bürger z.B. in Mali sich den Terroristen unterwerfen.

////....  Frau Schulze ist in meinen Augen eine Fehlbesetzung.    ////

Für mich nicht. In so einen Job gehört jemand mit Weitsicht, Fantasie, Empathie. Da ist sie genau die Richtige.

 

eine_anmerkung .

Der Einsatz unserer Soldaten in Mali ist und war unverantwortlich hinsichtlich der Gefährdung unserer Soldaten und je schneller die abgezogen werden umso besser.

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Adeo60

Die Lagebeurteilung obliegt den Sicherheitskräften vor Ort. Ich habe nicht den Eindruck, dass unsere Soldaten gefährdet waren und dass man eine solche Gefährdung in Kauf genommen hätte. 

Gut und verantwortungsbewusst,  dass nach einer offensichtlichen Verschärfung der Situation die Soldaten nun aus Mali abgezogen werden. 

harry_up

Oh, oh, und wenn die Menschen sich als Flüchtlinge in Richtung Europa, und das bedeutet ja auch Deutschland, aufmachen, sind Sie einer, der am lautesten runter, dass das verhindert werden muss.

Warum also nicht dort, wo die Ursachen liegen?

ich1961

Und was hat das jetzt mit dem Artikel zu tun, den wir hier kommentieren?

Aber nebenbei sollen zum Ende des Jahres zurück kommen.

Möbius

„In Mali arbeitet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) seit dem Militärputsch vor zwei Jahren nicht mit der Regierung zusammen, sondern mit lokalen Initiativen.“

 

 

Ob das der richtige Weg war, wage ich zu bezweifeln …

 

Auch die Sahel-Initiative hat nur vordergründig „Hilfe“ zum Ziel, die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort zu verbessern zB um Fluchtursachen zu bekämpfen. 

 

 

Leider geht es vor allem darum den Fuß in der Tür zu halten um europäische geopolitische Interessen zu wahren und die Russen und Chinesen zurückzudrängen.. was die Regierungen vor Ort tatsächlich wollen, ist da offenbar zweitrangig. 

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Carlos12

"... was die Regierungen vor Ort tatsächlich wollen, ist da offenbar zweitrangig."

Ich persönlich finde auch was die Regierungen, bestehend aus Generälen und Warlords wollen auch zweitrangig und wichtiger, was  die Bevölkerung vor Ort will. Was Russland und China betreiben ist Neokolonialismus, also dass was dem Westen immer vorgeworfen wurde.

Adeo60

Sie haben absolut recht. Es geht bei diesen Projekten längst auch um geostrategische  Interessen, die vor allem China in den letzten Jahren in Afrika massiv wahrgenommen hat.

 Aber eine Rolle spielt eben auch, dass die Migrationsströme aus diesen Ländern durch die Bekämpfung der Fluchtursachen abebben sollen. Dieser Ansatz war und  ist im Kern richtig.

Tremiro

>>„In Mali arbeitet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) seit dem Militärputsch vor zwei Jahren nicht mit der Regierung zusammen, sondern mit lokalen Initiativen.“

Ob das der richtige Weg war, wage ich zu bezweifeln …<<

 

Wenn man ihre üblichen Beiträge kennt ,kann für Sie der einzig richtige Weg nur sein, die Wagner-Terroristen sich dort austoben zu lassen. 

Adeo60

An die Wagner Terrorgruppe hatte ich gar nicht mehr gedacht. Wenn man die desolaten  Zustände in weiten Teilen Afrikas betrachtet, muss man  sich nicht wundern..

Calidris

Mir ist es deutlich lieber, dass auch Europa einen "Fuß in der Tür hält" und, neben den unbestreitbaren geopolitischen Interessen, auch einen Blick auf die Lage der Menschen (-rechte) dort hat, als dass man die Region den reinen Machtinteressen Russlands und Chinas überlässt. Oder glaubt irgendjemand, dass letztere aus humanitären Gründen in der Sahelzone engagiert sind?

reinbolt48

Gute Idee von Schulze, und ein neuer Ansatz: Auch wenn es - nach Jahrhunderten Kolonialismus - Entwicklungshilfe kostet, bringt es doch Kontakte, Aufträge für die Industrie und Rohstoffe, die Deutschland/Europa nicht hat!

Und hilft auch gegen die Flüchtlingsströme.

Europa abschotten und Afrika der USA, den Chinesen und Russen überlassen - schlechte Idee!

Und die Kosten? Allein 2021 betrug der Vermögenszuwachs der 3 % reichsten Deutschen 300 Mrd. ... dieses Geld wäre woanders besser angelegt ... auch bei der Entwicklungshilfe.

Account gelöscht

Schulze kandidiert für den Vorsitz. Und wer wählt da ? Die EU, Frankreich, Deutschland. Wissen eigentlich die Länder oder Bevölkerungen dort, dass es eine Sahel-Allianz gibt ? Und wie stehen die dazu ? Wird sowas gebraucht ?

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Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Ihr eigenes Ministerium nennt es so: "Ministerin Svenja Schulze hat am 10. Juli 2023 die Präsidentschaft der Sahel-Allianz übernommen."

harry_up

Sie stellen lauter naive Fragen.

Oder glauben Sie, dass all das, was Sie Fragen oder in Zweifel ziehen, vorher nicht geklärt und geregelt würde?

Account gelöscht

Ja, naiv ist es aber zu glauben irgendwelche Gremien zu schaffen, über den Köpfen der Länder in der Region.

Oder nicht naiv aber anmaßend.

falsa demonstratio

"Wissen eigentlich die Länder oder Bevölkerungen dort, dass es eine Sahel-Allianz gibt ?"

Für wie doof halten Sie die betroffenen Staaten?

Der neue Goldstandard

Zitat: "Denn für die SPD-Entwicklungsministerin hat die Region am Rande der Sahara, von Mauretanien über Mali, Burkina Faso, Niger bis hin zum Tschad, Priorität in Afrika. Die Region ist gebeutelt von der Klimakrise, islamistische Terrorgruppen machen den Menschen das Leben schwer. "

Die Durchschnittstemperaturen sind in Afrika von 1990 -2020 um sage und schreibe 0.7 Grad gestiegen.

Und man ist sich auch gaaaaaaaaaaaaaaaanz das dies das eigentliche Problem ist und nicht die explorienden Bevölkerungszahlen in Afrika??

Der eigentliche Treiber und Herausforderung bei der Armut und Versorgungsschwierigkeiten mit Lebensmitteln in Niger ist das exponentielle Bevölkerungswachstum, das der Niger wie die meisten anderen afrikanischen Staaten verzeichnen.

Im Vergleich zu 1980 hat sich die Bevölkerung Nigers fast verfünffacht.

Q:

 

"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/413569/umfrage/gesamtbev…"

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Oldtimer

Danke für die Informationen, habe die Zahlen bisher an keiner anderen Stelle gesehen.Nochmals Danke.

NieWiederAfd

Sind Sie denn der einzige, der nicht weiß, dass Bildung das beste Mittel zu niedrigeren Geburtenraten ist?

Und haben Sie gelesen, dass Bildungsförderung einer der Schwerpunkte der Sahel-Allianz ist?

 

Der neue Goldstandard

Zitat: "Sind Sie denn der einzige, der nicht weiß, dass Bildung das beste Mittel zu niedrigeren Geburtenraten ist?

Und haben Sie gelesen, dass Bildungsförderung einer der Schwerpunkte der Sahel-Allianz ist?"

 

Richtig. Nur müssen die Menschen eben eine Bildungsfähigkeit mitbringen.

 

Anyhow, stellen wir erst einmal fest: dass die "Klimakrise" nicht die Hauptursache der Probleme in Afrika sein kann.

Mauersegler

Richtig. Nur müssen die Menschen eben eine Bildungsfähigkeit mitbringen.

Und was befähigt Ihrer Meinung nach jemanden, "bildungsfähig" zu werden?

eine_anmerkung .

>>"Anyhow, stellen wir erst einmal fest: dass die "Klimakrise" nicht die Hauptursache der Probleme in Afrika sein kann."<<

Sowas aus Ihrem Mund? Es geschehen noch Zeichen und Wunder.

Der neue Goldstandard

Zitat: "Sind Sie denn der einzige, der nicht weiß, dass Bildung das beste Mittel zu niedrigeren Geburtenraten ist?

Und haben Sie gelesen, dass Bildungsförderung einer der Schwerpunkte der Sahel-Allianz ist?"

 

Richtig.

Und Sie oder Frau Schulze wollen jetzt für Bildung bei einem Land mit 60 Mio. Einwohnern sorgen? Und das sind nur die Zahlen für Niger!

eine_anmerkung .

Bildung ist ein Mittel, aber nicht das alleinige Heilmittel.

Silverfuxx

Der eigentliche Treiber und Herausforderung bei der Armut und Versorgungsschwierigkeiten mit Lebensmitteln in Niger ist das exponentielle Bevölkerungswachstum, das der Niger wie die meisten anderen afrikanischen Staaten verzeichnen.

 

Nun, wenn das so ist, ist Baerbocks 'feministische Außenpolitik' der richtige Ansatz.  Und in der Hinsicht kann 'Entwicklungshilfe' sogar wirklich sinnvoll sein. Frauen erwirtschaften in afrikanischen Ländern einen relevanten Teil des Einkommens von Familien. Stärkung der Rechte und Chancen von Frauen, Aufklärung über und Zugang zu Verhütung sind tatsächlich so ziemlich die einzigen sinnvollen Inhalte, die Entwicklungshilfe vermitteln kann.

Oder hilft es, allein über angebliche Überbevölkerung (die von Rechts komischerweise immer in afrikanischen Ländern gesehen wird, aber nie in 'weißen') zu 'klagen' ? Wie soll sich was daran ändern ?

eine_anmerkung .

>>"Oder hilft es, allein über angebliche Überbevölkerung (die von Rechts komischerweise immer in afrikanischen Ländern gesehen wird, aber nie in 'weißen') zu 'klagen' ? Wie soll sich was daran ändern ?"<<

 

Die Überbevölkerung ist nicht "angeblich", sondern real und schreitet gerade in den armen Ländern Ländern voran. Lebten beispielsweise in den Siebzigern des letzten Jahrhunderts so 7 Mio. Afghanen in Afghanistan, so sind es heute 32 Mio. und Afghanistan ist ein eher karges Land. Die Bevölkerung in Afrika verdoppelt sich im Schnitt so alle zwanzig Jahre und im Westen Afrikas (z.B. Niger) schon alle 15 Jahre.

Anita L.

"Im Vergleich zu 1980 hat sich die Bevölkerung Nigers fast verfünffacht."

Und damit hat das Land in etwa den elften Teil der Bevölkerungsdichte Deutschlands erreicht. Was wollen Sie also mit der Zahl ansprechen? War Niger denn 1980 "reicher" als heute? Hatte es weniger Probleme mit Armut und Versorgungsmöglichkeiten?

Mauersegler

Ach wissen Sie, "Afrika ist ein großes Land", wie der Nobelpreisträger Abdulrazak Gurnah mal feinsinnig bemerkte. Und manche Kuh ist schon in einem durchschnittlich 10 Zentimeter tiefen Teich ertrunken. A propos ertrunken: Das viel größere Problem als der Temperaturanstieg ist sowohl die Menge als auch die Verteilung der Niederschläge. Das betrifft in der Tat große Teile Afrikas.  

Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Präsidenschaft übernommen

Das Ministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit schreibt auf ihrer Internet Seite: "Ministerin Svenja Schulze hat am 10. Juli 2023 die Präsidentschaft der Sahel-Allianz übernommen."

Tagesschau.de benutzt den Begriff "kanidieren". Kanidieren bedeutet sich zur Wahl stellen. Wer hat Frau Schulze gewählt? Die Bevölkerung im Sahel? Zwischen welchen Kanidaten wurde gewählt?

 

Der neue Goldstandard

Zitat: "Auch indem sie Menschen durch Bildung Perspektiven eröffnet, damit sie nicht auf Geld und Jobs von extremistischen Gruppen angewiesen sind."

.

Afrika ist in Theorie reich an Rohstoffen. Dass man prosperierende Länder in Afrika aufbauen kann, zeigen bspw. Südafrika oder Simbabwe, das vpr der Machtübernahme durch den Kommunisten Mugabe, noch British-Rhodesien hieß.

Wieso investieren Afrikaner nicht das vorhandene Geld selbst in Infrastruktur, Bildung, Rechtssystem etc. also macht genau das, was jedes Land auf diesem Planeten macht, wenn es vorankommen möchte?

Möbius

Es ist sehr schwer mit anderen Ländern „auf Augenhöhe“ zu verhandeln wenn man immer von oben auf sie herabblickt … 

 

Der Begriff „auf Augenhöhe“ kommt in der deutschen Afrikastrategie gefühlt ein halbes Dutzend mal vor … fehlt nur noch die Praxis. China macht das vor. 

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Emil67

"China macht das vor. "

Die BRICS-Staaten machen das vor. 

Es ist nur noch eine Frage der Zeit das diese BRICS-Staaten die G7 links liegen lassen.

Anita L.

China macht nur eines vor: Wie man die prekäre Situation anderer Länder ausnutzt, um sich billig ein- und das Land danach Stück für Stück aufzukaufen. Finde ich jetzt auch nicht besser als den "westlichen" Umgang mit Afrika.

Adeo60

China verfolgt stets eigene, geistrstegische und imperialistische Zwecke. Die Situation der Menschen vor Ort interessiert China herzlich wenig.Man gewährt meist Darlehen und schafft Abhängigkeiten.

ein Lebowski

@Möbius

China verfolgt stets eigene, geistrstegische und imperialistische Zwecke. Die Situation der Menschen vor Ort interessiert China herzlich wenig.Man gewährt meist Darlehen und schafft Abhängigkeiten.

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Wo ist jetzt der Unterschied zu uns, was Mittel und Ziele angeht? Frankreich, als aggresivster Vertreter in Afrika, kann da kaum als Vorbild dienen. Bisher haben wir keine gute Figur abgegeben, ist es da ein Wunder, dass sich die Afrikaner Alternativen suchen.

CoronaWegMachen

"... in der deutschen Afrikastrategie … fehlt nur noch die Praxis ... "

China macht es und machte es in afrikanischen Staaten vor : u.a. auch mit Korruption.

Soll das der Weg der Bundesregierung in der Strategie in Afrika sein ?

NieWiederAfd

Kommunale Strukturen aufbauen und durch Bildung Perspektiven schaffen, damit Menschen nicht auf Geld und Jobs von extremistischen Gruppen angewiesen sind: ein vernünftiger Ansatz. Ich unterstütze die Präsidentschaft von Ministerin Schulze. 

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eine_anmerkung .

Die Frage ist nur ob Schulze etwas in die Richtung die Sie nennen bewegen kann und da habe ich meine berechtigte Zweifel.

Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Fachkräfte werden in den Entwicklungsländern gebraucht

Deutschland muss in das eigene Bildungssysten investieren um Fachkräfte auszubilden. Ein Arzt oder Ingenieur im Niger darf nicht aus seiner Heimat abgeworben werden. Er wird im Niger gebraucht.