Robert Habeck geht auf dem Gelände der Firmengruppe Max Bögl auf einer schwimmenden PV-Anlage.

Ihre Meinung zu Medienbericht: Habeck will private Solarstromerzeugung erleichtern

Solaranlagen sind nicht nur auf privaten Dächern montierbar, sondern auch für den Balkon möglich. Das will Bundeswirtschaftsminister Habeck weiter fördern - laut "Bild-Zeitung" liegt dazu jetzt ein Gesetzentwurf vor.

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97 Kommentare

Kommentare

Waldimir Pudding

Na endlich.

Waldimir Pudding

Auch wenn sich alle gegen die Grünen verschworen haben. Die machen wenigstens was. Die Erleichterung von privater Photovoltaik ist längst überfällig.

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Möbius

Das ist doch eher ein Ablenkungsmanöver um vom Desaster mit der Heizwende abzulenken. 

Anstatt „Balkonkraftwerke“ zu erlauben sollte es Vermietern erleichtert werden, ihren Mietern Strom vom Dach anzubieten. 

falsa demonstratio

"Das ist doch eher ein Ablenkungsmanöver um vom Desaster mit der Heizwende abzulenken."

Ich stelle mir das bildlich vor: Im Wirtschaftministzerium hat der große Krisenstab getagt und sich gefragt, wie man von der Diskussion um das Heizungsgesetz ablenken könne. Da hatte ein Ministerialdirgent den rettenden Einfall: "Wir machen irgendetwas mit Balkonsolar". Er konnte halt nicht wissen, dass das einem Herrn Möbius sofort auffällt.

"Anstatt „Balkonkraftwerke“ zu erlauben sollte es Vermietern erleichtert werden, ihren Mietern Strom vom Dach anzubieten". 

Sind die denn derzeit verboten? Mein Nachbar, der Schlingel, hat gerade etwas installiert.

Selbst wenn sie verboten wären. Warum sollen sie mir als mehr oder weniger stolzem Besitzer eines Einfamilienhauses nicht gestattet werden?

Tremiro

Sehr guter Beitrag. Ab er Sie wissen doch dass nur in dem Land das der Forist stets als Vorbild hinstellt, alles perfekt ist. 

harry_up

Also lieber nichts?

Warum bloß wird bei jeder noch so kleinen positiven Entscheidung als allererstes das gerügt, was gerade nicht beschlossen wurde?

werner1955

Bleibt nur die Frage wo der Strom nachts und in den Monaten von Nov, bis Feb. produziert wird wenn wir keine Speicher haben. Also so wie bisher von Kohle und Atomstrom unserer Nachbarn?

grübelgrübel

Bleibt nur die Frage wo der Strom nachts und in den Monaten von Nov, bis Feb. produziert wird wenn wir keine Speicher haben. Also so wie bisher von Kohle und Atomstrom unserer Nachbarn?

Wir haben im Sommer viel Sonnenstrom und im Winter viel Windstrom. Das passt sehr gut. Es gab in den letzten Jahren wenige Tage mit "Dunkelflaute". 

Sind sie ernsthaft der Meinung, dass die Problematik Tag/Nacht und Sommer/Winter nicht mitgedacht wird?

Viele Elektrofahrzeuge werden bidirektionales Laden, bzw. Entladen können. Der Fahrzeugspeicher kann dann als Strompuffer fungieren. Die rechtlichen Regelungen werden gerade erarbeitet. VW und andere Hersteller statten alle neu zugelassen E-Fahrzeuge mit dieser Funktion aus. 

Lieschen Müller

Bleibt nur die Frage wo der Strom nachts und in den Monaten von Nov, bis Feb. produziert wird wenn wir keine Speicher haben. Also so wie bisher von Kohle und Atomstrom unserer Nachbarn?

Richtig, so wie jetzt. Nur nicht im Sommer. Da haben die Pause. Das ist aus deren Sicht natürlich ärgerlich, deswegen wettern sie ja auch so heftig dagegen. 

harry_up

Die übliche reflexartige Miesmacherei.

Und das noch am Thema "Balkonsolar für Private", also auch für anständige Arbeitnehmer und Rentner, vorbei.

Keiner behauptet, dass mit diesem Projekt der Strombedarf übers Jahr zu decken sei.

saschamaus75

>> Bleibt nur die Frage wo der Strom nachts und in den Monaten

>> von Nov, bis Feb. produziert wird

Sie meinen, wenn es so richtig windig ist? -.-

 

>> Also so wie bisher von Kohle und Atomstrom unserer Nachbarn?

Wie oft noch: 

Wie definieren Sie bitteschön "bisher"?

Dtl. ist StromEXporteur! Unsere "Nachbarn" kaufen in Dtl. den Strom, wenn diese mal wieder Warm-/Niedrigwasserflaute bzw. im Winter zugefrorene Flüsse haben? 

Bitte niemals Koch und Kellner verwechseln. oO

 

berelsbub

Verschwörungstheorie gegen die Grünen… herrlich. 

Zumindest in Punkto Opfermythos argumentiert die Grüne ähnlich weinerlich wie die AfD. Da ist also die Schnittmenge

rolato

Das ist doch nicht wirklich Erleichterung, eher ein Bonbon um davon abzulenken die eigentliche Energiewende nicht stemmen zu können.

Waldimir Pudding

Die Erleichterung und Entbürokratisierung für private Solarstromerzeugung ist ein wichtiger Schritt. Die Grünen sind bundesweit die einzige Partei, die wirklich was für die Energiewende tut und den Klimaschutz ernst nimmt. Die anderen lassen sich mehr zum Handeln hintragen oder sind gar einfach nur gegen alle Veränderungen. Beschämend.

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Account gelöscht

Da gebe ich Ihnen völlig Recht. Die anderen Parteien haben genauso die Verpflichtung, den Klimaschutz zu fördern, siehe Bundesverfassungsgericht vom 29. 4. 21. und Pariser Klimaschutzabkommen.

Doch das juckt z. B. die CDU überhaupt nicht:

Die motzen nur herum und versuchen, irgendwelche Fehlerchen zu finden, um möglichst viele Wähler bei kommenden Wahlen zu bekommen. Denn wenn sie sich nur auf ihr "Klientel" bei Wahlen verlassen müssten, das sind die 3 % der Superreichen in D, dann kämen sie nicht über die 5%-Hürde. 

Statt dass aber die CDU dann ihre Politik an die Bedürfnisse aller ihrer Wähler anpasst, wird in populistischer Manier lieber auf den Grünen herumgehackt.

werner1955

Klimaschutz ernst nimmt.
600W meines Balkonkraftwerks retten das Klima? Dafür bezahel ich dann ca 1000€? 
Ich glaube am meisten provitiert mein Grundversorger davon. Meine kosten beim Bezug ca 40 cent bei Abgabe ins Netz 8 cent. 

Lieschen Müller

Ich glaube am meisten provitiert mein Grundversorger davon.

Falls Sie den Energieversorger meinen: Genau der profitiert nicht davon (deswegen agitieren die so dagegen), sondern Sie. Jede kWh die Sie selbst erzeugen brauchen Sie nicht mehr zu kaufen. Wenn Sie dann noch darauf achten dass Sie Stromfresser wie Waschmaschine ... möglichst dann anstellen, wenn die Sonne aufs Modul scheint, dann steigt Ihr Eigenverbrauchsanteil und Sie profitieren noch mehr, ganz ohne Speicher. 

harry_up

NEIN, niemand behauptet diesen Quatsch von Ihrer Klimarettung.

werner1955

Meldung beim Netzbetreiber soll dem Bericht zufolge entfallen?
Also auch kein Zählerwechsel mehr? 

Was machen wir dann wenn zu den 145.000MW grünen Strom noch mehr kommt? Bei einem Verbrauc von ca. 50-70MWH? Schon jetzt haben wir tagsüber viel Strom den wir an die nachbarn abgeben und nacht kaufen wir KOhle und Atomstrom massiv dazu. 

Wann werden die Bürger niedriegere Strompreise pro KW bekommen?   

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Account gelöscht

Ihre Fragen hätten Sie schon vor 10 Jahren an die damalige Regierung stellen müssen. Die haben es n ämlich verbockt, dass wir noch auf dem Stand vor 16 Jahren stehen geblieben sind.

Die Grünen können die Welt auch nicht an einem Tag neu erschaffen. 

Es geht nicht alles auf einmal! 

Man sollte daher immer bei den Wahlen sich fragen, ob man sein Kreuz auch wirklich an der richtigen Stelle setzt.

crumble

Ich habe 16 Jahre lang keine Windkraft-Konvois gesehen? Auch die neu entstandenen Parks habe ich mir nur eingebildet?

Das Geschreie von Links gegen Smart-Meter-Gateways entstammt auch nur meiner blühenden Phantasie?

Dafür muss ich dann wohl verpasst haben, dass die Grünen eines der vielen Projekte zum Strommanagement als Standard durchgedrückt haben.

 

Leider komme ich nur schlecht an Termine, um meine Wahrnehmungsstörungen behandeln zu lassen.

grübelgrübel

Was machen wir dann wenn zu den 145.000MW grünen Strom noch mehr kommt? Bei einem Verbrauc von ca. 50-70MWH? Schon jetzt haben wir tagsüber viel Strom den wir an die nachbarn abgeben und nacht kaufen wir KOhle und Atomstrom massiv dazu.

Wir bauen Wärmepumpen für den Wärmebedarf ein und heizen den Wasserspeicher Tagsüber auf, um Nachts Wärme für die Wohnung zu haben. Wenn wir erst, wie Italien 500000 Wärmepumpen pro Jahr installieren wird die Abnahme der Strommenge unser kleinstes Problem sein.

EPN

Niedrigere Strompreise wird es für den Bürger nur aus der eigenen PV-Anlage geben.

werner1955

Und warum?

gman

Richtig, das ist Mangel- und Überschußwirtschaft zugleich.

Der Überschuß vom Julisonntag nützt nichts für die Flaute im November. Speicher gibt es nicht. Der Überschuß wird verschenkt, bei Mangel teuer eingekauft. 

Fakt ist, dass mit dem EEG Mrd.€ unsozial von Arm nach Reich umverteilt wurden.  Familien, Rentner in den Städten werden als Mieter für den Profit der Solaristen und die teure Stromerzeugung und für die 20 Jahre garantierte Rendite zur Kasse gebeten. 

 Jetzt wird Eigenverbrauch beworben. Der immer kleiner werdende Rest der nicht privilegierten Verbraucher zahlt die Infrastruktur und was so alles mit dem Strompreis finanziert wird.

 Fakt bleibt bei dieser Politik, Haushalte zahlen weiter höchste und ständig steigende Strompreise! Für Umwelt und Klima ist nichts gewonnen. Wenn Flaute herrscht und die Sonne nicht scheint braucht es Ersatz der teuer vorgehalten werden muss. Die EEG-Profiteure erzählen nur die "Wahrheit" die dem eigenen Gewinn dient. 

Nettie

„Habeck will private Solarstromerzeugung erleichtern“

Sehr gute Idee. Der nächste zielführende Schritt wäre dann jetzt, sich um den schnellstmöglichen Ausbau der nötigen flächendeckenden Netze inklusive Speichermöglichkeiten zu kümmern, damit sämtliche aus nachhaltigen Quellen (welcher auch immer, Hauptsache nachhaltig) lokal vor Ort erzeugte Energie frei zirkulieren und je nach den jeweiligen wo auch immer vor Ort bestehenden Bedarf abdecken kann.

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IlPadrino

Gibt sein eben grade einen Artikel zum Ausbauplan der Bundesnetzagentur... es tut sich was. Wenn auch (wie immer bei uns) langsam.

 

werner1955

Speichermöglichkeiten zu kümmern?`
Leide rhaben wir 30 jahre nur eine Politik weg vom Atom, und hin zu russichem Gas betrieben. Selbst Flusslaufkraftwerke wollen die grünene nicht. Jetzt kaufen wir jede Nacht Kohle und Atomstrom unserer Nachbarn. 

Und es wird kein HGÜs oder gefährliche Konverter in Wohngebieten in NRW oder Hessen geben. Die Südländer müssen jetzt selber mehr grünen Strom regional produzieren. Die A81 sollte so aussehn wie die A28. 

Lieschen Müller

Jetzt kaufen wir jede Nacht Kohle und Atomstrom unserer Nachbarn. 

Echt? Mal eben nachgeschaut: Laut https://app.electricitymaps.com/zone/DE kam der importierte Strom letzte Nacht aus Österreich, Schweiz (beide Wasserkraft), West-Dänemark (Wind) und Südwest-Norwegen (Wasserkraft). In einigen Stunden waren Frankreich, Belgien und Niederlande dabei. 

Den Strompreis kann man abschätzen wenn man nach Spanien guckt, weil bei uns der Preis nicht angegeben wird. Dort war nachts der Strom nicht teuer als tagsüber. 

Nettie

Vervollständigung: …. und den je nach den jeweiligen ….

Parsec

Eins ist klar: Deutschland marschiert in die richtige Richtung.

Erneuerbare Energien werden von den Grünen weiterhin vorangetrieben. Die Bürger können von Förderungen profitieren. 

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SGEFAN99

Von Förderungen profitieren die man selber bezahlt hat? Profitieren würde man wenn das Geld aus anderen Quellen kommen würde beispielsweise aus dem Ausland. 

werner1955

weiterhin vorangetrieben?

Wir haben bisher 145000 MW grünen Strom als Bürger finaziert. Wir haben die höchsten CO2 Werte und Strompreise in Europa, Wir verkaufen massiv tagsüber Strom und kaufen abends und nachts massiv Kohle und Atomstrom.


Ich zahle 0,45€ und bekomme 0,08€ pro KW.  Soall das mit dem mehr Solar noch weiter vorangetrieben werden? 
Meine Grundlast beträg ca 120W.   Also nur kochen / Waschen wenn die Sonne scheint? 

harry_up

Ja selbstverständlich. Was hält Sie davon ab, die WaMa... bei Sonne laufen zu lassen?

Und kommen Sie jetzt nicht wieder mit Dunkelflaute, oder dass Sie mit Ihrem kleinen überhaupt nicht sauberen Diesel dann ans Haus gebunden seien und nicht einkaufen oder ins Schwimmbad fahren könnten.

Sternenkind

Wenn Wind weht und die Sonne scheint, wird der plötzlich anfallende Ökostrom eine Gefahr für unser Stromnetz. Um die zu bannen, wird immer wieder Strom umsonst oder sogar gegen Entgelt in die Netze unserer Nachbarländer gedrückt. Das bezeichnen die Grünen als „Stromexport“. Ebbt die Ökostromwelle ab, weil der Himmel sich bewölkt und der Wind abgeflaut ist, muss Strom von eben diesen Ländern teuer gekauft werden.

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fathaland slim

Diese Sätze stammen wortwörtlich aus Boris Reitschusters Propagandablog. Sie stellen eine grobe Verzerrung der Tatsachen dar. Ohne unseren Ökostrom wäre Frankreich beispielsweise schon lange aufgeschmissen. Und was Herrn Reitschuster und ganz vielen Foristen nicht in den Kopf hinein will, ist, daß wir keine national autarke doitsche Energieversorgung haben und die auch gar nicht anstreben, sondern in den europaweiten Stromverbund eingebunden sind.

Ich frage mich, davon abgesehen, auch, wie der plötzlich anfallende Ökostrom eine Gefahr für unser Stromnetz werden kann. Platzen dann die Kabel? Oder wie stellt sich der Herr Reitschuster das vor? 

mispel

Ich frage mich, davon abgesehen, auch, wie der plötzlich anfallende Ökostrom eine Gefahr für unser Stromnetz werden kann. Platzen dann die Kabel? Oder wie stellt sich der Herr Reitschuster das vor? 

Jede Stromleitung kann nur eine begrenzte Menge an Strom transportieren. Das führt dazu, dass z.B. an windreichen Tagen Windkraftanlagen abgeregelt werden müssen.

Be We

Ich mag Ihre normalerweise recht besonnenen Beiträge üblicherweise, aber das scheint ein Reizthema für Sie zu sein.

Ja, die Kabel "platzen" bildlich gesprochen tatsächlich, wenn das Stromnetz erheblich mehr Produktion denn Verbrauch erfährt. Das führt dann dazu, dass wir, wie im Hochsommer schon das eine oder andere Mal gesehen, den Strom zur Mittagszeit verschenken oder sogar noch ein paar Scheinchen drauflegen, damit ihn bitte bitte irgendwer verbraucht.

Der europaweite Verbund bedeutet doch im Grunde auch nichts anderes, als dass wir andere Länder die AKWs und Kohelkraftwerke betreiben lassen. Denn ein europäisches Reich, in dem niemals die Sonne untergeht, existiert aktuell nicht.

D. Hume

Wieder mal eins zu eins von Reitschuster abgeschrieben. Oder sind Sie Vera Lengsfeld? Dann bitte ich um Entschuldigung.

Be We

Wenn das wie bei Beetlejuice funktioniert, dann müsste der Reitschuster jetzt hier irgendwo erscheinen.

Halten Sie sich doch bitte nicht an der Person auf. Gehen Sie auf die Inhalte ein, alles andere ist ad hominem und bringt genau niemanden auch nur einen Milliemeter weiter. Außer, dass Sie sich etwas besser fühlen mal wieder die Moralkeule formvollendet geschwungen zu haben.

Werner40

Ein Ausbau von Photovoltaikanlagen ist nur sinnvoll, wenn parallel dazu ( dezentrale ) Speicheranlagen installiert werden. Hier fehlen gesetzliche Vorgaben.

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grübelgrübel

Dezentrale Speicher sind z.B. die Speicher der E-Fahrzeuge. Diese speichern mühelos den 3-4Tage Strombedarf eines Familienbedarfes. Die gesetzlichen Vorgaben werden gerade erarbeitet. Das ist komplexer als man zunächst annimmt. 

Sisyphos3

das stimmt !

nur sollten auch genügend E Autos vorhanden sein 

und die permanent am Stromnetz verpflichtend hängen

Account gelöscht

Leider steht in dem Artikels nichts darüber, wie und in welchem Umfang da gefördert werden soll. Und dann gibt es ja auch das Problem, dass wohl Handwerker für die Installationsarbeiten fehlen. 

Im Jahr 2022 wurden in der Bundesrepublik  509,4 Terrawattstunden Strom erzeugt.

Davon 10,6 Prozent oder 122,6 Terrawattstunden (THh) Solarstrom.

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Möbius

Die „Förderung“ besteht darin das man nur noch die Eintragung ins Marktstammdatenregister benötigt - die auch inzwischen alle anderen PV-Anlagenbesitzer nachtragen mussten die sich „nur“ bei den Netzbetreibern registriert hatten. 

grübelgrübel

Im Jahr 2022 wurden in der Bundesrepublik  509,4 Terrawattstunden Strom erzeugt.

Davon 10,6 Prozent oder 122,6 Terrawattstunden (THh) Solarstrom.

Da scheint das kleine 1x1 nicht zu funktionieren...

Account gelöscht

Sie haben aufgepasst.

509,4 Terrawattstunden Strom wurden insgesamt produziert. Davon 122,6 THw Windenergie (24,1 Prozent).

54,1 THw Solarstrom.

 

Kohle war und ist aber der größte Stromlieferant-und ist es weiterhin. Aus Südafrika und Kolumbien wurde sogar mehr importiert. Steinkohle von 2021 auf 2022 von 6 Prozent auf 16,3 Prozent.

gman

"Erleichtern", danach sieht es nicht aus!

… die Bundesnetzagentur fürchtet um ihre Pründe und warnt vor gefährlichen Solaranlagen und eletromagnetischer Unverträglichkeiten. 

  Typisch Deutsch.

 Präsident Klaus Müller spricht von potenzieller Gefährlichkeit. 

 Schon der Begriff "Kraftwerk" ist eine gewaltige Übertreibung. 

 Was will die Politik, was ist das Ziel dieser Übung?  Seriös ist das nicht.

 Wo sind die Fakten? Wo gab es bei den hundertausenden installierten Stecker-Solaranlagen bisher eine konkrete Gefahrenlage.  Jedes mit Stecker angeschlossene Bügeleisen oder bei u.a. auch Kühlschränke sind die Gefahren deutlich höher und es gibt dazu genügend Fakten (Schadensfälle).

 Bei diesen Mini-Solaranlagen ist da insbesondere in Relation zu den zunehmenden Installationen nichts bekannt.  Bürokratie ohne Ende. Nichts passiert zum Abbau. Ein Blick in die Niederlande zeigt den richtigen Weg. Alle Zähler zugelassen…

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Waldimir Pudding

Wo sind die Fakten? Wo gab es bei den hundertausenden installierten Stecker-Solaranlagen bisher eine konkrete Gefahrenlage.  Jedes mit Stecker angeschlossene Bügeleisen oder bei u.a. auch Kühlschränke sind die Gefahren deutlich höher und es gibt dazu genügend Fakten (Schadensfälle).

Naja gut. Man muss schon ein vorsichtig sein. Bei einer Reparatur am Stromnetz kann man heute nicht mehr ein Teilnetz abklemmen und einfach loslegen. Das ist nämlich nicht spannungsfrei, wenn auf der Verbraucherseite Balkonkraftwerke reinpowern. Es wird ein wenig komplizierter. Auch im Haus oder der Wohnanlage wird es bei Reparaturen komplizierter. Der Elektriker muss sehr genau prüfen, ob nicht irgendwo unvermutet noch jemand für "Spannung" sorgt.

Nachfragerin

Die in den PV-Anlagen erzeugte Spannung wird vom Wechselrichter an die Spannung des Hausnetzes angepasst. Andernfalls wäre keine Einspeisung möglich. Wenn das Hausnetz für Reparaturen abgeschaltet wird oder ausfällt, dann stellt auch der Wechselrichter seine Arbeit ein. Die PV-Anlage ist dann elektronisch vom Netz getrennt und der Elektriker kann gefahrlos arbeiten. (Ich gehe davon aus, dass ein Elektriker die Kabel auch nach dem Abschalten noch einmal auf Spannungsfreiheit überprüft, bevor er loslegt.)

gman

@Waldimir Pudding, Balkonkraftwerke powern nicht rein. Übertreibung auf höchstem Niveau. Jedes Steckernetzgerät, jede Ladestation, ob für Handy oder Batterieauto hat mehr Risikopotential. Eletkromagnetisch sowieso. Was die Strahlung angeht, die ist bei Smartphones deutlich höher.  

Lieschen Müller

Bei einer Reparatur am Stromnetz kann man heute nicht mehr ein Teilnetz abklemmen und einfach loslegen. Das ist nämlich nicht spannungsfrei, wenn auf der Verbraucherseite Balkonkraftwerke reinpowern.

Nö. Der Wechselrichter schaltet ab, sobald das Netz "weg" ist. Das muss auch so sein. Wenn Sie den Stecker ziehen und die Pole anfassen bekommen Sie keinen gewischt. Wenn Sie die Sicherung auslegen um an den Leitungen Arbeiten durchzuführen dann darf der Wechselrichter nicht einspeisen. 

Er kann es auch gar nicht, denn in welcher Phasenlage soll er denn einspeisen wenn keine Phase messbar ist? 

grübelgrübel

....warnt vor gefährlichen Solaranlagen...

Zitat aus der Presse (Chip online): Die Bundesnetzagentur warnt aktuell vor mangelhaften Elektro-Bauteilen für Balkon-Solaranlagen. Konkret geht es um zahlreiche Wechselrichter aus dem stationären, aber auch Online-Handel, die unzulässig oder auch potenziell gefährlich seien, sagte Behördenpräsident Klaus Müller am Freitag laut einer Mitteilung.

Meinen Sie diese Meldung? 

Bogie

Es scheint ja total in Vergessenheit geraten zu sein, dass die Energiewende ursprünglich auch aus der Dezentralisierung der Energierzeugung bestehen sollte.

Mit ein Grund für den gewaltigen Widerstand der Energiekonzerne.

Von daher ist ein solches Gesetz überfällig (seit knapp 18 Jahren).

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Nettie

„Es scheint ja total in Vergessenheit geraten zu sein, dass die Energiewende ursprünglich auch aus der Dezentralisierung der Energierzeugung bestehen sollte.

Mit ein Grund für den gewaltigen Widerstand der Energiekonzerne.“

Der (deren Widerstand) ist der Grund dafür, dass das ‚in Vergessenheit geraten‘ ist.

Account gelöscht

Das hätten wir schon vor bestimmt 10 Jahren haben können, wenn die Vorgängerregierung nicht das "WeiterSo" als oberstes Ziel ausgegeben hätte bzw. kurz gesagt: Geschlafen hätte.

Wenn man nun noch bei der Photovoltaik die holländische Variante bei uns einführen würde (Zähler laufen rückwärts, wenn die Sonne scheint), dann würde ich mir vielleicht doch noch Photovoltaik "gönnen" (auf meine "alten Tage hin") und die Notreserve für das Alter aufbrauchen.

Ich finde es gut, wenn sich die Menschen diese Balkon-Solaranlagen anschaffen. Jedes KW, das man so erzeugen kann, ist eine sinnvolle Sache.

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EPN

Die Vorgängerregierung hat nicht geschlafen. Sie hat ihre "Energiepolitik" von den Energiekonzernen machen lassen und zur Ablenkung permanent von der Wasserstoffzukunft gefaselt.

gman

"Das hätten wir schon vor bestimmt 10 Jahren haben können, wenn die Vorgängerregierung nicht das "WeiterSo" als oberstes Ziel ausgegeben hätte bzw. kurz gesagt: Geschlafen hätte." 

@WeiterSo, ok mit der " holländische Variante", aber meinen Sie das Kabinett Merkel III aus CDU/CSU und SPD?

 -Sigmar Gabriel (SPD) war zuständig für Energie,  Barbara Hendricks (SPD) für Umwelt. 

U.a. von "Balkonkraftwerken" war da noch keine Rede! … aber ja doch, das berühmte Dosenpfand von Jürgen Trittin gab es und gibt es immer noch.

 Dosen und Plastikflaschen schwimmen immer noch in den Meeren (nicht von mir!)…… unter dem Strich =Bilanz?

 Was wurde besser für die globale Umwelt, das globale Klima)? 

 Nichts wird automatisch besser bei einer grünen Regierungsbeteiligung, wie alte und jüngste Erfahrungen zeigen.

 Nicht für die Menschen, nicht für das globale Klima noch für unsere Umwelt...

Hanns Guck In Die Luft

Hauptsache die Farbe stimmt: dann kann man nämlich vom Ausbau der Balkon- und Dachbegrünung reden. Und die Wärme? Dann trällern wir eben: 

"Klabautermann führt das Narrenschiff
Volle Fahrt voraus und Kurs auf‘s Riff!"
 

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Sokrates

Tja, wäre ne schöne Sache wenn man auch an Mietskasernen an den Balkonen Solarpanele anbringen dürfte. Aber das hängt davon ab ob alle Eigentümer der Wohnungen da mitmachen, denn die müssen letztendlich auch damit einverstanden sein. Und dann wird da auch noch das Baurechtsamt einer Kommune ein Wörtchen mitreden wollen? Aber auch an Privathäusern darf man nicht so einfach nur mal Solarpanele auf dem Dach anbringen wie man möchte, vor allem wenn sie in einer historischen Altstadt sind. Das könnte ja alles verschandeln und eine Altstadt unattraktiv machen!

MrEnigma

Das Problem ist mal wieder - was ist mit allen, die das jetzt schon gemacht haben oder kurz davor stehen. Also wir wollen diese Woche den Auftrag geben. Wird das jetzt wieder so ein Desaster, wie bei der Wärmepumpe, bei dem es am Ende dann so unklar wird, dass niemand mehr was macht, weil man ggf. noch mehr Förderung bekommt. 

Das sind alles hohe Investitionen für einen Privathaushalt. Die Politik schafft täglich neue Fakten. Also das ist alles andere als verlässlich. 

Daher - muss klar sein, dass Anlagen, die heute installiert werden, morgen auch noch die gleichen Konditionen bekommen, wie jene, die morgen installiert werden. Das war bei der Einspeisevergütung zumindest einigermaßen klar. 

Oder bekommt jetzt 80jährige, die noch eine Anlage bauen ... 80 Prozent Förderung oder 80 Cent Einspeisevergütung? 

albexpress

Und wenn es 2oder 3 mal soviel Windräder und PV Anlagen gibt wie bisher,in der Nacht und an Wolkenreichen Tagen machen noch soviel PV Anlagen keinen Strom und ohne Wind werden sich auch Abertausende Windräder nicht drehen. Und der größte Hammer ist meine PV Anlage wird bei 70 % abgeregelt. Bei gutem Wetter würde sie 100% liefern aber das ist verboten. Mal nachrechnen bei gutem Wetter würden  2 Anlagen genau soviel Strom liefern wie 3 die abgeregelt werden. Bei schlechtem Wetter und in der Nacht liefern alle 3 Anlagen kein Strom

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harry_up

Was also schlagen Sie vor, was geht und sinnvoll wäre?

Sie  wirken wie ein Schlagloch Suchgerät.

Seebaer1

Balkonkraftwerke sollen es also richten. Wenn sich jetzt jeder noch ein Windrädchen in den Garten stellt spricht schon bald niemand mehr von Atomkraftwerken....

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falsa demonstratio

"Balkonkraftwerke sollen es also richten."

Sie sollen nichts richten. Ihre Installation und Benutzung sollen erleichtert und entbürokratisiert werden.

Zum Wohle der Bürger.

Ich warte darauf.

Waldimir Pudding

@ werner1955

Meldung beim Netzbetreiber soll dem Bericht zufolge entfallen?
Also auch kein Zählerwechsel mehr? 

Wozu?

Was machen wir dann wenn zu den 145.000MW grünen Strom noch mehr kommt?

Wir freuen uns tierisch.

Waldimir Pudding

Demokratie ist wenn ...

... die eine Regierung die Energiewende verpennt und verschleppt, dass dann auch mal eine andere Regierung kommen kann, die's anpackt.

Möbius

Was in den 1930ern der „Volkswagen“ war, das soll jetzt das Balkonkraftwerk für jedermann werden, egal ob Flüchtling, Student oder Hartzer - alle dürfen jetzt die „Energiewende“ kosten - sozusagen als neue Massenbewegung dezentraler Stromerzeugung. 

 

 

Technisch und physikalisch Kokolores, aber politisch durchaus geschickt … 

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Sisyphos3

sie erinnern sich an China

da wurde auch das Eisen verhütten populär gemacht

zehntausende kleine Hochöfen gab es .....

die Qualität des Eisens ne Lachnummer

so ist es eben wenn Idiologen was anfangen

ob ROTE oder GRÜNE

falsa demonstratio

"so ist es eben wenn Idiologen was anfangen --- ob ROTE oder GRÜNE"

Warum gönnen Sie mir meine (geplante) Balkonsolaranlage nicht?

Moderation

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Möbius

Ich kann dieses Gelaber von den „kostenlosen unerschöpflichen Sonne und Wind“ als Energieträger kaum noch hören … 

 

Die deutschen Stromnetze sind nicht nur bei den 300 kV Leitungen im Überlandbereich sondern INSGESAMT - bis hinein in jede Wohnung - ÜBERHAUPT nicht für diesen massiven Ausbau der dezentralen Erzeugung UND den Ansturm zusätzlicher Verbraucher wie Wärmepumpen, Klimaanlagen, Wallboxen und Ladesäulen für E-Autos etc. ausgelegt. 

 

In Südafrika hat der ungehemmte Ausbau des Solarstroms schon vermehrt zu Kabelbränden geführt … und das ist wohl erst der Anfang. 

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IlPadrino

...da das südafrikanische Stromnetz (insbesondere nach der Raubtierprivatisierung der letzten 20 Jahre) massiv gelitten hat und nicht mit dem deutschen vergleichbar ist bezweifele ich das man daraus eine Prognose ableiten kann. Oder haben Sie diesen Aspekt bewusst weggelassen?