Container im Duisburger Hafen

Ihre Meinung zu Deutsche Wirtschaft doch in Rezession abgerutscht

Die deutsche Wirtschaft ist im Winterhalbjahr doch in eine Rezession gerutscht. Die noch immer hohe Inflation belastet die Konsumausgaben und bremst die Wirtschaftsleistung.

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133 Kommentare

Kommentare

Nettie

"Die noch immer hohe Inflation belastet die Konsumausgaben und bremst die Wirtschaftsleistung"

Eins jedenfalls dürfte feststehen: Mit 'Sparen' an den falschen Stellen wird dem Problem nicht abzuhelfen sein.

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werner1955

an den falschen Stellen?

Also sich muss sparen um Geld für den kommenden "Heizungshammer" und die Grundsteuer zurücklegen. Also weniger Event, Gatro, Spass und Luxusausgaben. 

Mauersegler

Also weniger Event, Gatro, Spass und Luxusausgaben. 

Ja, und? 

Im Übrigen behaupten Sie doch immer, dass Sie rein gar nichts an Ihrer Heizung ändern werden.

falsa demonstratio

Also sich muss sparen um Geld für [ ..... ] die Grundsteuer zurücklegen.

Warum sparen Sie auf die Grundsteuer?

Haben Sie den Bescheid schon erhalten? 

Wenn das der Fall ist, können Sie doch die Grundsteuer vierteljährlich bezahlen ohne das Geld auf einem Sparkonto zweischenparken zu müssen.

 

Nettie

Nicht gespart werden darf an allem, das dem gesellschaftlichen Fortschritt (weil der Erhaltung eines zukunftsfähigen Gemeinwesens) dient. Heißt im Umkehrschluss: Alles, was ihm abträglich ist (und durch Streit um Geld nach Kräften 'gefördert wird' - Hass, Hetze, Kriege und Bürokratie) und nur hohe - vermeidbare - Kosten verursacht muss unterbleiben.

In diesem Fall gäbe es nirgendwo mehr eine Rezession. Weil einfach viel zu viel zu tun (zu 'bewirtschaften') ist. Für alle.

harry_up

So ganz verstehe ich das mit den rückläufigen Konsumausgaben der Verbraucher ja nicht.

Er hat mit Sicherheit nicht weniger ausgegeben. Er hat nur für das ausgegebene Geld weniger bekommen.

 

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dr.bashir

Klar, man gibt mindestens genauso viel Geld aus wie vorher. Nur fließt das zu einem kleineren Teil der Wirtschaft. Wenn nach Miete, Nahrung und Energie nix mehr übrig ist, ist es automatisch vorbei mit der "Konsumlaune". Und der Anteil der Menschen steigt eben mit Inflation ohne adäquaten Ausgleich. Kein Geld für Lustkäufe. 

Die, bei denen noch was übrig ist, werden vorsichtiger und/oder setzen eben Prioritäten. Den Urlaub gönnt man sich, das Sofa tut es noch eine Zeit lang. Früher wäre beides gegangen, jetzt nicht mehr.

Und die ganz oben haben weiterhin Geld. Wie in jeder Krise z.T. sogar mehr als vorher. Deswegen boomen, wie in jeder Krise, die Luxusartikel. Porsche geht es prima und Daimler hört auf, Autos unter 50k zu bauen. 

Wer vom "Normalo" abhängig ist, hat Probleme, also konzentriert man sich auf die Region, in die der größte Teil des erarbeiteten Vermögenszuwachses fließt.  

silgrueblerxyz

Richtig, hört man, nach Zahlen läuft die Urlaubsbuchung gut

Typisches Verhalten bei Untergangsgefühlen. Man gönnt sich nochmal das, worauf man lange verzichten musste, was das zeitweilige Vergessen unterstützt, und was einem Freude bereitet, im Unterbewußtsein angetrieben von dem Panikgedanken, dass man sich den Urlaub in der Zukunft vielleicht nicht mehr leisten kann.

 

harry_up

Da haben Sie wohl recht.

Ich hab das nicht bis zu Ende durchdacht.

silgrueblerxyz

Die Gesundbeterei der Wirtschaftslage geht zu Ende

Die harten Fakten drängen sich mit Macht in den Vordergrund. Dabei werden die angewendeten Wirtschaftsheilsalben ja nicht einmal erwähnt. Wo würde die deutsche Wirtschaft denn stehen, wenn es die großen staatlichen Unterstützungszahlungen nicht gegeben hätte, wobei Unterstützungszahlungen ja immer noch laufen. 

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werner1955

großen staatlichen Unterstützungszahlungen nicht gegeben hätte?

Diese sind aber ja vorher den anständigen Bürger über massive Steuern oder mit Schulden finaziert worden. Das "Gieskannen" System hat viel Millionen dort hin gebracht wo es nicht gebrauch ode rgewürdigt wurde. 

Eigenverantwortung wurde damit entwertet oder nutzlos. 

silgrueblerxyz

//Eigenverantwortung wurde damit entwertet oder nutzlos. //

Wird aber letztlich als wichtige Eigenschaft der Lebensgestaltung entweder freiwillig oder durch die Verhältnisse erzwungen wiederkehren müssen.

 

 

dr.bashir

Deswegen ist die FDP die stärkste Befürworterin der Gieskanne. Sie lehnt regelmäßig eine soziale Staffelung der Staatshilfen ab. Angeblich wegen zuviel Bürokratie. In Wirklichkeit sorgt sie dafür, dass Menschen, die viel zu beheizen haben, auch die meisten Hilfen bekommen. Die Hilfe für Heizöl ist z.B nach unten begrenzt, nicht nach oben.

Mauersegler

Diese sind aber ja vorher den anständigen Bürger über massive Steuern oder mit Schulden finaziert worden.

Und von all den unanständigen, die immer nur ich, ich, ich rufen, auch. 

werner1955

doch in Rezession abgerutscht?

Logisch. Viele Bürger haben Ihren Kosum einschräken müssen und müssen Gled für die Energeiwende der grünen zurücklegen. 

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rolato

Genau. Man kann sein Geld nur einmal ausgeben. Ein jeder kann sich dann entscheiden für was.

Sebastian15

Genau. Man kann sein Geld nur einmal ausgeben. Ein jeder kann sich dann entscheiden für was.

Kann man das "Entscheidung" nennen, wenn man per Gesetz zu Ausgaben gezwungen wird? Ich glaube kaum.

IlPadrino

Eine zu einfache Antwort auf eine komplexe Frage.

Wenn die meisten Konsuumgüter mittlerweile in Asien hergestellt werden... und der Konsument diese bezahlt... läuft zwangsweise Kapital und Wohlstand aus der Gesellschaft ab und verteilt sich global um. 

Ich finde es irritierend das immernoch eine Mehrzahl der Menschen in Deutschland zu glauben scheint ohne grün und links würde es irgendwie weitergehen wie bisher. In einer globalisierten Welt gleichen sich die Löhne und Wohlstand früher oder später global an weil Unternehmen billig produzieren und teuer verkaufen wollen. Für uns kennt der Trend daher naturgemäß nur eine Richtung: Abwärts.

 

Man könnte sich jetzt überlegen wie wir den bestehenden Standard mit weniger Ressourcen halten (das was grün versucht) oder wir machen weiter wie bisher und laufen Populisten nach die unrealistischerweise verprechen das alles wird wie in der guten alten Zeit als wir noch auf Kosten des Rests der Welt konsumieren konnten.

rolato

Ich finde es irritierend das immernoch eine Mehrzahl der Menschen in Deutschland zu glauben scheint ohne grün und links würde es irgendwie weitergehen wie bisher.

Ich finde es irritierend das Sie einer Mehrheit unterstellen nicht entscheiden zu können, das es auch ohne den von Ihnen genannten geht. Der Laden ( Wirtschaft ) muss laufen, wie sonst wollen wir/Sie wirtschaftlich überleben? Mit Zwängen und von Ideologie  allein kann man nicht leben, Pragmatismus statt Aktionismus.

werner1955

Mit Zwängen und von Ideologie  allein kann man nicht leben?

Doch das geht. Schauen Sie nach Kuba, Iran oder Nord - Korea. Aber deshalb muss die Frage lauten wollen wir so leben? Meien antwort ist klar: Nein. 

IlPadrino

Mir scheint Sie zielen auf Wirtschaftswachstum ab.

Dazu zwei Gedanken:

1) Kann unbegrenztes Wachstum in einer begrenzten Welt funktionieren? ...oder sehe wir nicht vielmehr aktuell, dass es nicht funktioniert?

2) Wer hat in den vergangenen 30 Jahren vom Wirtschaftswachstum profitiert? Die Reallöhne sinken seit Jahren wärhend wir dieses Jahr wieder eine Rekord-Dividendenausschüttung erwarten dürfen. Wenn Kapitalerträge höher ausfallen als das Wachstum der Volkswirtschaft...was meinen Sie wie die Differenz realisiert wird?

Ich bin nicht gegen kapitalisitisches Wirtschaften. Allerdings sollte das (wie im übrigen bereits von Adam Smith postuliert) nach moralischen Grundsätzen erfolgen sonst vernichten wir wie aktuell unser aller Lebensgrundlage. Und diesen letzten Punkt sehe ich weder aktuell umgesetzt, noch glaube ich das die Weiter-So-Mentalität dazu führen wird das sich das ändert. (Um Rammstein zu zitieren: ,,Weiter weiter ins Verderben...")

 

PeterK

Funktioniert Kapitalismus ohne ständiges Wachstum? Ich denke nein und bin der Meinung, dass gerade der Kapitalismus der Grund des Übels ist.

Leider habe ich keinen guten Vorschlag, für ein anderes System. Der Versuch des "real existierenden Sozialismus" ist aus Gründen für die 1000 Zeichen bei weitem nicht ausreichen gescheitert. Schade eigentlich.

rolato

Mir scheint Sie zielen auf Wirtschaftswachstum ab.

Ja sicher aber nicht auf Kosten der Umweltzerstörung und Resourcenverschwendung. Ihre Meinung ist schon substantiiert, aber aus meiner Sicht wird die Effizienz allgemein kaum beachtet bzw. umgesetzt. Beispiel Rebound Effect. Einsparung wird durch höheren Komfort leider eleminiert. Wie soll eine Politik und die Wirtschaft auf Verdoppelung des Energiebedarfs ( wird in Kauf genommen bzw. gerechnet ) reagieren wenn der momentane Bedarf schon Probleme bereitet. Ich würde gerne noch ausführlicher werden aber dazu reicht die Zeit seitens des Forums nicht aus, was ich schade finde.

IlPadrino

Ich würde den Sachverhalt auch gerne ausführlicher erörtern... aber dazu reicht der Platz  nicht aus.

Ich stimme Ihnen zu, dass zusätzlicher Konsum aktuell jeden Gewinn an Nachhaltigkeit frisst. Das ist ein Problem und hängt direkt mit dem Wachstumsversprechen zusammen das von werner1955 angesprochen wurde.

Allerdings ist das Argument zur Energieversorgung so auch nicht ganz richtig: Wir steigern nicht unseren Energiebedarf durch die Energiewende sondern wir schichten ihn um. Vorher haben wir die Energie in Form von fossilen Energieträgern konsumiert, jetzt eben in der Form von Strom. Es entsteht also (abgesehen von ,,Wachstum''-bedingten Effekten kein höherer Energieverbrauch als vorher. Sie meinten sicher den Stromverbrauch, dann haben Sie natürlich recht. 

gelassenbleiben

erst wenn der letzte Baum vergiftetund der letzte Flussvertrocknet ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann

werner1955

(das was grün versucht)?

Werstehe ich nicht. Gerade (das was grün versucht) führt bei mir dazu das ich meinen Konsum massiv einschränke und nicht meien Wohnung oder meinen Entscheidungsspielraum zu behalten. Ich warte mit unnötigen Ausgaben bis zur nächsten BT-Wahl und hoff dann auf Änderungen die mein Entscheidungsfreiheit in wichtigen Punkten wiederherstellen. 

IlPadrino

Es ist richtig, dass viele Menschen ihr Konsumverhalten ändern müssen (in einer idealen Welt sind das vor allem diejnigen, die am meisten konsumieren). Letztlich läuft es darauf hinaus, dass wir alle nur so viel verbrauchen können wie es unsere Lebensgrundlage nachhaltig erlaubt. Da wir hier im Westen größtenteils weit über unsere Verhältnisse leben trifft es uns am stärksten (vergleich: https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/globalisierung/255298/o… ).

Sie können natürlich mit dem heute so geflügelten Begriff ,,Freiheit" argumentieren. Allerdings unterscheidet sich (vermutlich) unsere Definition des Begriffs: Für mich endet meine Freiheit dort wo ich die Lebensgrundlage anderer Menschen (inklusive der nach mir kommenden) zerstöre. Für Sie (mutmaßlich) erst dort wo sie jemandem persönlich schaden. 

Und nochmal: OB unser Ressourcenverbrauch sinkt ist nicht die Frage, lediglich WIE. Noch haben wir die Wahl uns vorher anzupassen.

werner1955

OB unser Ressourcenverbrauch sinkt ist nicht die Frage. 

Dann brauche ich mir keine großen Sorgen machen. Ich nutze alle Geräte und System sehr lang, repariere sehr viel selbst, trage mein Kleiddung lange und die Pflegt und repariert meien liebe Frau. Fliege noch nicht nach Palu, oder in die Arktis um mich vom Klimawandel zuüberzeugen sodern war im Ahrtal. 

falsa demonstratio

"Ich warte mit unnötigen Ausgaben bis zur nächsten BT-Wahl"

Ich tätige eigentlich nie unnötige Ausgaben, weder vor noch nach BT-Wahlemn.

silgrueblerxyz

//Man könnte sich jetzt überlegen wie wir den bestehenden Standard mit weniger Ressourcen halten//

Ist m.E. eher anders. Wenn wir z.B. mit ökologischer Energie weniger für Energie zahlen müssen, können wir schadlos mehr Energie verwenden und damit einen ökologisch unschädlicheren Wohlstand erwirtschaften.

IlPadrino

Im Grundsatz stimme ich Ihnen zu. Das Problem ist allerdings, dass wir erst einmal unsere bestehendes System gänzlich auf erneuerbare Energien umstellen müssten bevor es wieder ans ,,wachsen'' gehen kann. 

Zudem bedeutet Wachstum (im klassischen Sinne) leider IMMER einen Mehrverbrauch an Ressourcen und den können wir uns bei dem Niveau auf dem wir heute global bereits sind nicht mehr erlauben. 

(Interessant hierzu: https://www.youtube.com/watch?v=2Kl69bWbXnY )

Ich wäre dafür Wachstum und Wohlstand als Wohlergehen aller Mitglieder der Gesellschaft und ihrer Lebensgrundlagen statt an Wirtschaftszahlen zu messen. Wenn und das gelingt bin ich ebenfalls wieder Wachstumsbefürworter.

Carlos12

Wer eine Immobile besitzt, legt, wenn er vernünftig ist, Geld für Sanierungen zurück. Wer alles verprasst, macht einen Fehler. 

redfan96

Das tut man ja in einer Wohnungs-Eigentümer-Gemeinschaft automatisch, durch die Zahlung des monatlichen Hausgeldes. Eigentümer eines EFH müssen halt eigenverantwortlich daran denken, das scheinen wohl einige zu vergessen.

werner1955

Aber die grüne Politik glaubt halt immer das fast alle Eigentümer reiche sind. 

Das Sie aber gerade Ihre Wohnung wegen der geringen Renten als Sicherung dringend und zwingend brauchen wird vergessen. Diese haben Sie mit jahrelangem Verzicht, Eigenleistung und sparsamkeit diese erworben. Bei mir lagen die H-Zinsen Mitte 1980 bei ca 10% . 

Als Mieter schon nach Malle flogen und jedes jahr ein neuer Stern vor der Tür stand habe ich Urlaub auf dem Balkon gemacht und meinen kleinen sauberen 15 jahre lang gefahren.  

gelassenbleiben

ich erlebe Sie hier nur als ignorant der nächsten Generation gegenüber 

werner1955

Warum? 

Ich lebe sehr bewust, achte die Umwelt und mein Ök-print ist nur so hoch wie unbedingt notwenig. Für die nächste generation habe ich 50 jahre hart gearbeitet. Steuern und gez gezahlt und die demokratie durch aktives tun gestärkt. 

Minka04

Glauben sie allen Ernstes, dass die meisten Besitzer von alten Einfamilienhäusern einfach mal so 50000 bis 100000 Euro auf der hohen Kante haben? Das sind nämlich die Kosten für Vollwärmeschutz plus und/oder neue Fenster plus Wärmepumpe. Wer ein altes Haus kauft und in Raten abbezahlt kann seltenst nebeiünbei einfach so 100000 Euro zusätzlich auf die Seite sparen. 

falsa demonstratio

Was verbreiten Sie da für Phantasiezahlen?

Ich habe gerade in meinen Altbau eine Wärmepumpe einbauen lassen. Die Kosten belaufen sich alles in allem auf ca. 25.000 - 30.000 € ingesamt. 

Förderzusage vom letzten Jahr liegt vor. Die Förderung wird dann von den Kosten abgezogen. So soll es ja zukünftig auch sein.

werner1955

haben wir immer gemacht. auch haben wir große Summen für energetische Sanierungen von Fenster, Dach usw. schon durchgeführt. jetzt kommt eien erneuerung der Aufzugsanlage. 

Für den zu erwartenden Heizungs und Grundsteuerehammer haben wir keien Rücklagen mehr. 

harry_up

Dann haben Sich bei aller Eigenverantwortung, die Sie ja in fast jedem Ihrer Posts hervorheben, doch was falsch gemacht.

Das werfen Sie ja regelmäßig auch anderen vor, während Sie sich in Ihrer weisen eigenen Vorausschau sonnen und umweltbewusst Ihren kleinen Dreckspatz (von wegen sauberer Diesel) ins Städele bewegen und das 49 €-Ticket der anderen fienazieren.

Minka04

Es gibt Menschen, die leben in alten Immobilien, da sie sich die immer höher werdenden Mietpreise einfach nicht leisten können. In diesen Immobilien würden vielleicht manche der hier urteilenden Menschen nicht leben wollen, aber für diese Menschen ist es ein Dach über dem Kopf, ihr Zuhause zwar ohne großen Komfort, aber auch die Verhinderung des Ganges zum Amt trotz Arbeit gewesen. Bis die Pläne dieser Regierung kamen.

grübelgrübel

und müssen Gled für die Energeiwende der grünen zurücklegen

=> Tja, manche begreifen es wirklich nicht. Die Energiewende wird zum Wohl aller Menschen nötig.

Man sagt uns Grüne-Wähler ja nach, wirtschaftlich gut gestellt zu sein. Wahrscheinlich zutreffend. Insofern können "wir" Grüne mit dem Klimawandel noch einigermaßen gut umgehen. Die Energiewende ist gerade für die wirtschaftlich schwächeren Menschen enorm wichtig.  Dabei gilt: Starke Schultern müssen mehr tragen als Schwache. Allerdings, jeder kann und muss seinen Beitrag leisten.

Sebastian15

Dabei gilt: Starke Schultern müssen mehr tragen als Schwache. Allerdings, jeder kann und muss seinen Beitrag leisten.

Wohlgemerkt ist die Grenze zwischen "stark" und "schwach" bei den Kosten die nach den Plänen der Grünen auf die deutsche Bevölkerung zukommen sehr hoch anzusetzen! Heutzutage ist es doch leider schon so weit, dass man mit einem ganz normalen Vollzeitjob (und mit "ganz normal" meine ich nicht im Niedriglohnsektor angesiedelt), mit dem man früher zum Mittelstand gezählt hätte, gucken muss wie man über die Runden kommt.

grübelgrübel

...Heutzutage ist es doch leider schon so weit, dass man mit einem ganz normalen Vollzeitjob (und mit "ganz normal" meine ich nicht im Niedriglohnsektor angesiedelt), mit dem man früher zum Mittelstand gezählt hätte, gucken muss wie man über die Runden kommt.

=> Wenn ich sehe, wieviel Urlaubsreisen gerade gebucht werden- häufig Flugreisen dann sind da sicher auch viele "Normalverdiener" bei. Da wird gerade priorisiert, was wichtiger zu sein scheint.

werner1955

danke, genau so ist es. Auch trifft die bezeichnung "stark" und "schwach" nicht den kern. Richtig müste es heißen leistungsfähig und leistungsbereit das würde gerade bei den kosten besser passen.  

Gregory Bodendorfer

Es soll Leute geben die haben es noch immer nicht kapiert.

Es geht um mehr als nur Konsum....

Humanokrat

Was meinen Sie, was der Deutschen Wirtschaft besser tut:

a) Konsument gibt sein Geld für überwiegend in Fernost produzierte Konsumgüter mit kurzer Lebenssdauer aus.

b) Konsument investiert in Deutsche Technologie zur Minimierung von Klimabelastung und zwecks nachhaltiger Renovierung veralteter Infrastruktur

Ich kann diese stereotypen Antiparolen gegen jeglichen Fortschritt bald nicht mehr hören. Kompetent ist da auch nix. 

gelassenbleiben

Mal wieder falsch aus zwei Gründen, langsam geht mir das egoistische framing der AFD nahen Kommentatoren auf den Geist: 1) Ursache der Rezession aufgrund einer gestiegenen Inlation ist der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands auf einen souvärenen europäischen Staat. 2) Wir müssen unsdarangewöhnem, dass die Umwelt  und Klimakosten eingepreist werden müssen und das hat  nichts mit den Grünen sondern ausschliesslich mit unserer Verantwortung für  die nächste Generationen zu tun. 

sonnenbogen

"Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden revidierte seine erste Schätzung von Ende April von 0,0 Prozent auf minus 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal nach unten."

Na, da rechen, analysieren Tausende.... und dann innerhalb von einem Monat 0.3% weniger als die Schaetzung.... da kann man auch Daumen lutschen, in den Wind halten, einmal Kaffeesatz lesen und Huehnerknochen (aus biologischer Haltung) in den Topf schmeissen und kommt statistisch betrachtet auf das gleiche Ergebnis wie die Schaetzung.

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werner1955

Daumen lutschen ...... usw. auf das gleiche Ergebnis!

Bei vieln Aussagen zur aktuellen Lage kann ich Ihne da voll zustimmen. 

Zufriedener Optimist

Mit solchen Äußerungen sagen Sie mehr über sich als über die Analyse der Fachleute. 

mic

Kapitalismus, Krisen gehören dazu... Es ist kein Wunder, es ist doch eine weltweite Krise.

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werner1955

Krisen gehören dazu?

Gut das besonders der Kapitalismus diese beherschen kann. Aggressorn, Religöse und Kommunistisch System schaffen das selten. Erkennen wir an Kuba usw. Da stimmen die Bürger mit den Füssen ab. 

mic

Ja das stimmt. Keine menschliche Institution ist perfekt, auch Kapitalismus nicht und sogar Demokratie nicht. Wichtig ist, dass man selbstkritisch bleibt und so wenige heilige Kühe züchtet, wie möglich.

werner1955

Und diese guten Fähigkeiten sind nur im Kapitalismus zu erkennen. 

Wohlstandsbäuchlein

Aber wo gibt's heute noch Kapitalismus. Im Geschichtsbuch vielleicht. 

mic

Ja, Sie haben recht, es ist eher ein Halb-Kapitalismus oder ein Viertel-Kapitalismus, obwohl die Krisen nicht ganz auszuschließen sind...

kurtimwald

Unser Wissenstand ist wegen 30 Jahren verschlafen in den wichtigsten Industriebereichen, der Energiegewinnung und dem Klimaschutz, zurück gefallen ist 

Durch die schon Jahre lang drohende Klimakrise gibt es überall einen großen Markt für klimafreundliche Produkte zum Heizen, Transportieren, mit Hitze produzieren usw..

In der gleichen Zeit, in der wir Marktanteile wegen den Bremsern und Rückwärtsgewandten aus FDP und AFD  in die Rezession abgleiten, kommen ausländische Investoren mit deren Know-how auf den deutschen Markt an (Wärmepumpen, eAutos, IT zur Netzsteuerung usw.).

Jede Woche, in der wir den Wandel in Energie, Heizen, Mobility  usw. aufschieben entwickeln Firmen aus USA oder aus Asien neue Vertriebswegen und rationelle Fertigungsmethoden um unserer durch die FDP gebremste Industrie ins Abseits zu drängen.

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Coachcoach

Eine richtige Analyse. 

Es bremsen aber alle - wenn nicht aktiv, dann durch Nichtstun.

hesta15

Ist Interresant das Amerikanische und Asiatische Industrie alle deutschen Innovationen aufkaufen, und das damit man billiger produzieren kann. Die fertigen Produkte kommen schon von der deutschen industrie.

redfan96

Schlimmer noch als verschlafen: Das „Zugpferd“ Autoindustrie hat mit aller Macht aktiv gebremst und auch in Europa hat die Lobby kräftig daran gearbeitet, dass Regelungen, die zugunsten kleinerer, leichterer, weniger PS-starke Modelle verwässert wurden und sie weiterhin ihre PS-starken Ungetüme in Form von „Suffs“ oder „Allradgetriebenen Familienpanzern“ in den Markt pumpen können. Alles Modelle von vorgestern, aus der Auto-Dino-Zeit. Und wennn ich dann sehe, dass die E-Autos dieser gleichen Modellpalette angehören, dann kann mir nur übel werden….

mispel

und sie weiterhin ihre PS-starken Ungetüme in Form von „Suffs“ oder „Allradgetriebenen Familienpanzern“ in den Markt pumpen können. Alles Modelle von vorgestern, aus der Auto-Dino-Zeit.

Es gab mal den Lupo 3L. Wollte kaum einer haben. Und zum Kauf von SUV wird auch keiner gezwungen. Wollen trotzdem viele haben. Aber ja, die Autolobby ist Schuld.

hesta15

Die  Autoindustrie hat lediglich das produziert was der Kunde verlangt hat, PS starke Ungetüme werden z.b. in den USA verkauft

heribix

Das mIT den E-Autos macht schon bedingt Sinn da man die riesigen Accus irgendwie unterbringen muss. Was aber keinen Sinn macht ist das ein E Auto 450 PS haben muss und in 4 Sec auf 100 ist auf Kosten der Reichweite.  

mispel

In der gleichen Zeit, in der wir Marktanteile wegen den Bremsern und Rückwärtsgewandten aus FDP und AFD  in die Rezession abgleiten, kommen ausländische Investoren mit deren Know-how auf den deutschen Markt an (Wärmepumpen, eAutos, IT zur Netzsteuerung usw.).

Das ist dann doch eher Schwurbelei, falls ich den Satz überhaupt richtig verstehe. Die FDP war die letzten Jahre nicht in Regierungsverantwortung und die AfD noch nie. Darüber hinaus haben beide keine Schuld am Ukrainekrieg. Aber wenn man nur einen Hammer hat, sieht eben alles aus wie ein Nagel.

kurtimwald

Wie Sie sagen haben Sie einiges nicht verstanden. Gemeinsam mit der AFD war die FDP jahrelang in der Opposition und hat da schon gebremst an Bildung und klimagerechter Industrie.

Und seit die FDP innerhalb der Regierung Opposition macht hat da seit Anfang an Alls bremst was nicht aus dem vorigen Jahrhundert kommt,

reiben sich Imvestoren aus dem Ausland die Hände und machen den Markt frei, und damit die Preise finanzierbar, für klimaneutrale Produkte wie WP, eAutos für Familien und Handwerk, Wasserstoffaufbereitung usw.

Die FDP und AFD bremsen die deutsche Industrie mit ständigem verschieben und hinhalten der Kunden, während andere Länder Exportweltmeister werden in WP und Mobilität.

mispel

Wie Sie sagen haben Sie einiges nicht verstanden. Gemeinsam mit der AFD war die FDP jahrelang in der Opposition und hat da schon gebremst an Bildung und klimagerechter Industrie.

Bildung ist Ländersache.

Und seit die FDP innerhalb der Regierung Opposition macht hat da seit Anfang an Alls bremst was nicht aus dem vorigen Jahrhundert kommt, reiben sich Imvestoren aus dem Ausland die Hände und machen den Markt frei, und damit die Preise finanzierbar, für klimaneutrale Produkte wie WP, eAutos für Familien und Handwerk, Wasserstoffaufbereitung usw.

Genau. Das ist ja alles super billig jetzt und jeder kann es sich leisten. Immer und überall können wir unsere E-Autos für fast umsonst laden. Wasserstoff gibt es an jeder Ecke.

Die FDP und AFD bremsen die deutsche Industrie mit ständigem verschieben und hinhalten der Kunden, während andere Länder Exportweltmeister werden in WP und Mobilität.

Wer sind denn die Kunden von FDP und AfD und was genau verkaufen die?

rjbhome

Und eie war das mit Wettbewerbsfähigkeit? US Konzerne die 1/4 der Energiekosten  haben? 

Account gelöscht

Eine technische Rezession. Wenn es zwei Quartale hintereinander zu einem Minus kommt.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist der private Konsum um 1,2 Prozent rückläufig. 

Ein Ergebnis der Inflation. Aber auch der Tarifabschlüsse, die diese nicht ausgeglichen haben. Außerdem ist die 1,2 Prozent eine Durchschnittszahl. Für ärmere Bevölkerungsschichten liegt sie bestimmt höher.

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Wohlstandsbäuchlein

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist der private Konsum um 1,2 Prozent rückläufig.

Das hat ja auch was für sich. Da wird bestimmt auch weniger verschwendet. 

Account gelöscht

Was heißt in diesem Zusammenhang verschwendet ? Der private Konsum geht zurück aber sicher nicht für alle gleich. Für Rentner, Niedriglöhner oder Arbeitslose ging er sicher um mehr als 1,2 Prozent zurück.

Theodor Storm

Das war eigentlich zu erwarten, von einigen Wirtschaftsinstituten angekündigt und auch das IWF hat vor zwei Wochen kein günstiges Bild für Deutschlands Wirtschaft in 23 gezeichnet. Und was machen wir? Und was macht die deutsche Politik? Mit Unterstützung von Frau v.-d.-Leyen De-Risking, bei unserem größten Handelspartner. Dort aber und im gesamten Ostasischen Raum ist in den nächsten Jahrzehnten die Boomzone! Die Entzerrung und Verschiebung der Lieferketten, die Folge eines De-Risking, würde erhebliche Kostensteigerungen nach sich ziehen, die Reduzierung von „Just in time“, erfolgt jetzt, weil wieder größere Lagerhaltung angesagt ist, wird ebenfalls höhere Kosten erfordern. Wo wollen wir denn hin? Das hier wird die Inflation weiterhin hoch halten und unseren Wohlstand mindern, nicht nur in D, sondern in der gesamten EU. Die Briten bekommen gerade eine Ahnung davon, was der Brexit kostet. Wir scheinen einen ähnlichen Weg zu gehen.

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silgrueblerxyz

//Und was macht die deutsche Politik? Mit Unterstützung von Frau v.-d.-Leyen De-Risking//

De-Risking bedeutet ja nicht Kompletteinstellung des Geschäftes, sondern nur Verteilung des Geschäftes auf mehrere Schultern. Ist vielleicht ein bisschen teuerer, muss aber mit der möglichen Verlustgefahr verrechnet werden, die der Ausfall eines bisher exclusiven Geschäftspartners verursachen kann, wobei die  Erpressungsmöglichkeit des exclusiven Partners noch nicht erwähnt ist.

Theodor Storm

Wie will Brüssel denn die Interessen und wirtsch. Operationen von 27 EU- Ländern in anderen Ländern steuern, das funktioniert schon nicht in der Außenpolitik und wird auch beim De-Risking nicht funktionieren. Auch die Pläne deutscher Großunternehmen (z.B. VW und BASF) in China passen garnicht zu De-Risking. Die Realität sieht anders aus.

Es gibt andere Risiken, z.B. der US-Inflation Act, der große Investitions-Budgets von der EU und D nach USA verschiebt. Wir sind bereits in einem Investitionswettlauf. Es gibt darüber hinaus einen beängstigenden Rückstand bei der Digitalisierung in Deutschland, seit Jahren laufen wir hinterher und der Abstand zu anderen Ländern (sogar Indien!) wird immer größer. Da will ich erst garnicht von KI reden, eine neue Schlüsseltechnologie die berechtigt umstritten ist, aber die vielleicht eingeschränkt, aber letztlich doch wohl gewaltige Umbrüche zur Folge haben wird.  Wir sind in diesen Bereichen ganz schlecht aufgestellt. 

Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Durch Sanktionen selbst abgestraft 

Baerbock, Habeck und Scholz wollten Putin abstrafen. Doch muss Deutschland selbst einen Preis für die Sanktionspolitik zahlen. Die deutsche Wirtschaft war durch Corona geschwächt. Jetzt schrumpft die Wirtschaft schon wieder. Die Wirtschaft ist normalerweise auf ständiges Wachstum angelegt. Weil die Produktivität ständig steigt braucht es Wachstum um Arbeitsplätze zu erhalten. Rezession und wirtschaftliche Schwäche kann nicht zum Dauerzustand werden. Deutschland braucht Wirtschaftspolitik und Handelsbeziehungen die Wachstum und Arbeitsplätze sichern.