Cannabis in der Hand einer Person.

Ihre Meinung zu Gesetzentwurf zur Legalisierung: Strenge Regeln für Cannabis-Clubs

"Anbauvereinigung" statt "Kifferklub": Für die geplanten Cannabis-Clubs sollen viele Einschränkungen gelten. Das sieht laut Medienberichten zumindest ein Gesetzesentwurf aus dem Lauterbach-Ministerium vor.

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127 Kommentare

Kommentare

ednew

Der werte Herr Lauterbach soll sich gefälligst darum kümmern, dass besonders die Kinder reibungslos mit notwendigen Medikamenten versorgt werden können. Und jetzt hier sowas!

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fwq

Wenn ihre mentale Kapazität nur für die Bearbeitung eines Problems reicht ist das in Ordnung. Von einem Minister wird zurecht erwartet das er diverse Probleme gleichzeitig managt, deswegen hat er ja auch Mitarbeiter.

Digitaler Fußabdruck

Ist es wirklich ein Problem, dass derzeit kein Cannabis legal an Jugendliche ausgegeben wird? Ich sehe es nicht als vordringliche Aufgabe eines Ministers, dies sicherzustellen, zumal gleichzeitig andere Alltagsdrogen immer stärker eingeschränkt werden.

Daher finde ich die kritische Anmerkung von ednew durchaus berechtigt.

Kevin Legeti

Ich mag kein Stammtischniveau.

marvin

Ich kenne aber auch Leute, für die das die Versorgung mit notwendigen Medikamenten bedeuten könnte (Schmerztherapie, MS). Die momentane Verschreibungspraxis hakt doch noch sehr.

Jimi58

Wieder nix Halbes und nix Ganzes. Wie schon von mir erwähnt, wenn Alkohol, Einschlafmittel usw. frei erhältlich sind, nohmals darüber nachdenken mit den Clubs.

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Kevin Legeti

... nohmals darüber nachdenken mit den Clubs.

Hat man doch offenbar schon.

perchta

Meine Güte, haben wir denn sonst keine Probleme?

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FraFraFrankenstein

Natürlich haben wir die, aber das Thema der Cannabisentkriminalisierung ist auch sehr wichtig für Millionen Menschen in Deutschland, die unter unnötiger Repression leiden. Unnötige Kosten werden erzeugt, die der Steuerzahler schultern muss. Das Thema ist so wichtig, dass es jetzt unbedingt auch behandelt werden muss. Erwachsenen darf man Cannabis nicht verbieten.

Alter Brummbär

Aber unnötige Kosten für die Behandlung von Cannabis.- und anterer Drogenspätfolgen verlangen, ist in Ordnung?

Digitaler Fußabdruck

Haben Sie den Artikel gelesen? Es geht nicht um einen Freifahrschein zum selbstbestimmten Konsum bis zum Umkippen, es wird auch weiterhin ein hoher personeller und damit finanzieller Kraftakt aus dem Steuertopf nötig sein, um alle neuen Regelungen zu kontrollieren. Vielleicht sogar mehr als bisher.

Und natürlich darf man auch Erwachsenen Dinge verbieten, das liegt im Ermessen der Regierung. Bananen darf man zum Beispiel auch in der Öffentlichkeit mit Schale essen, ob das sinnvoll ist oder nicht, ist erst einmal egal. Potentiell schädliche Dinge wie das überfahren einer Kreuzung bei Rotlicht hingegen, hat man auch Erwachsenen verboten, und manchmal ist es von Vorteil, dass nicht jeder machen kann, was er möchte, nur weil er erwachsen ist.

 

BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Schön dass wir nicht allzu viele Politiker haben, die immer nur ein Problem angehen können.

Möbius

Doch … aber nachdem Sie sich eine Tüte reingezogen haben, sehen die anderen Probleme garnicht mehr so schlimm aus :-) 

Peter Kock

Meine persönliche Meinung dazu ist , dass das der erste Schritt zu stärkeren Drogen ist ! Insbesondere für die jungen Menschen die natürlich neugierig und anfällig sind !  Außerdem ist das absolut nicht kontrollfähig aber die Politik hat eh keine Übersicht dann fällt das nicht mehr so auf.

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Kevin Legeti

Meine persönliche Meinung dazu ist , dass das der erste Schritt zu stärkeren Drogen ist ! Insbesondere für die jungen Menschen die natürlich neugierig und anfällig sind !

Und gerade die haben keinen Zugang. Steht doch im Artikel.

nie wieder spd

Richtig. Die müssen weiterhin zum Straßendealer gehen und im Bericht nirgendwo erwähnt, wie das eingeschränkt werden könnte. 

Peter Kock

.....einfach nur abwarten !

Artikel2

Diese Theorie ist schon seit über 20 Jahren widerlegt. Zahlreiche Studien fanden, dass nur 2 bis 5 Prozent der Cannabiskonsumenten später bei harten Drogen landen, 95 bis 98 Prozent tun es nicht. Bereits 1994 befand das Bundesverfassungsgericht befand nach Einsicht der wissenschaftlichen Literatur, die These von der Einstiegsdroge werde "überwiegend abgelehnt".

Meine persönliche Meinung ist, dass Alkohol und Nikotin DIE Einstiegsdrogen sind.

Alter Brummbär

Schon 2 - 5 %, sind 2 -5 % zu viel

fwq

Der erste Schritt zu stärkeren Drogen ist meiner Meinung nach der Alkohol der hierzulande mit Inbrunst verherrlicht und als kulturgut gefeiert wird. Auch immer wieder interessant das Cannabis mit dem Verweis aus mögliche Psychosen verteufelt wird wenn Alkohol diese ebenso auslösen kann.

NieWiederAfd

Die Kritik am laschen Umgang mit dem Zellgift Alkohol teile ich. 

Der Hinweis auf cannabisinduzierte Psychosen bleibt völlig unabhängig davon wichtig und richtig, genau wie der Hinweis auf Schädigungen des Hirnaufbaus durch Cannabiskonsum bei Menschen unter 26 Jahren. 

91541matthias

alkoholische Psychosen sind aber erst nach langem Konsum in Einzelfällen möglich während Cannabis schon nach kurzem, heftigen Genuss Psychosen auslösen kann.

Alkohol macht eher im langfristigen Verlauf dement..

sonnenbogen

"Auch wenn Cannabis grundsätzlich legalisiert werden soll, bleibt Kiffen demnach im Umkreis von 250 Metern von Schulen, Kitas, Spielplätzen, Jugendeinrichtungen oder Sportstätten verboten. "

Scheisse..ich wohne in der Stadt, da gibt es nur wenige Plaetze die nicht innerhalb einer 250m Zone liegen.

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harry_up

Ja, das sind echte Sorgen, werter sonnenbogen...

Mischpoke West

Ja, in kleineren Gemeindes wird das wohl eher nichts. Am Ende haben die Polizisten mehr zu tun als jetzt. Bevor sie einen Kiffer schnappen, müssen sie erst mal die Umgebung vermessen. 

BerlinerBürger

Und sie werden feststellen das plötzlich jedes einsame Schaukelpferd im Hinterhof als Spielplatz zählt - viel Spaß mit dem Zirkel und den Straßenkarten 

Möbius

Sie dürfen sich nur nicht erwischen lassen … 

Alter Brummbär

Schön wenn man keine Kinder hat, die man erwischen könnte

Nettie

Die Legalisierung - oder besser: Entkriminalisierung - macht SInn. Die strenge Regulierung allerdings auch, denn harmlos ist eine psychoaktive Substanz wie Cannabis gerade für Jugendliche nicht.

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harry_up

Sorry, aber eine "Legalisierung", die an keiner Ecke kontrollierbar ist, ist aus meiner Sicht reiner Murks.

Und Jugendliche können mit diesem Murks überhaupt nicht ansatzweise geschützt werden.

Mein Vorschlag wäre, dass die EU das Vorhaben, so wie es geplant ist, in die Pfanne kloppt.

IlPadrino

Ihnen ist bewusst das heute, trotz Illegalität, mind. 50 % der 18 Jährigen bereits einmal gekifft habe?

 

...ein grundsätzliches Verbot scheint daher die Jugend aktuell auch nicht ansatzweise zu schützen.

melancholeriker

Natürlich, wer wollte als Jugendlicher oder Jugendliche beschützt werden? 

Hätte ich ein Drogenproblem, müßte ich jetzt erstmal einen Joint drehen, um die vielen Knitterfalten aus dem Gehirn zu bekommen angesichts der comedyreifen Bürokratismen dieses Gesetzesentwurfs samt der lustigen Abstandsregeln. 

Das letzte was ein nach gewohnten Entgrenzungserlebnissen greifender Mensch braucht, ist ein Kataster für fließende Räume. 

Nettie

"Das letzte was ein nach gewohnten Entgrenzungserlebnissen greifender Mensch braucht, ist ein Kataster für fließende Räume."

Mit dieser Einschätzung liegen Sie wohl richtig. Langsam reift bei mir die Überzeugung, dass jeder Versuch einer Regulierung (von was auch immer) vonseiten der Poitik zwangsläufig in comedyreife Bürokratismen ausartet. Gilt nicht nur für diesen Gesetzesentwurf samt der lustigen Abstandsregeln. Symptom- statt Ursachenbekämpfung.

Möbius

Da bin ich bei diesem Thema mal mit Ihnen einer Meinung. 

 

Aber lassen Sie doch den Lauterbach seine Ideen umsetzen … das wird so eine peinliche Lachnummer das vermutlich der Bundestag noch viele Jahre mit Untersuchungsausschüssen beschäftigt sein wird um herauszufinden wie es dazu kommen konnte … 

FraFraFrankenstein

Keiner möchte, dass es Jugendliche bekommen! Es wurde von Anfang an eine Legalisierung für Erwachsene erwähnt. Harmlos ist Alkohol und Zigarettenrauch ebenfalls nicht, obwohl es legal und leicht verfügbar ist. Bier und Schnaps gibt es an jeder Tankstelle.

Kaneel

Habe kürzlich eine Reportage über den massenweisen gesundheitsgefährdenden Konsum von Energiedrinks bei jungen Menschen gesehen. Viel Koffein, viel Zucker. Ohne Alkohol um Schule, Arbeit oder eine Gamingnight zu überstehen. Mit Alkohol, den man anscheinend gar nicht herausschmeckt, zum Feiern. Mir ein Rätsel wie man so ekliges künstliches Zeugs überhaupt herunterbekommt.

harry_up

Diese angedachten Regelungen, Bestimmungen und Einschränkungen lassen mir die Haare zu Berge stehen.

Ich kann die Bayern verstehen, die Lauterbachs&Özdemirs Vorschriftendschungel als unsinnig, weil unkontrollierbar, abschmettern wollen.

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D. Hume

Das Paradoxon ist doch, dass die strengen Regularien (deren Sinnhaftigkeit ich größtenteils für nicht gegeben sehe) das Zugeständnis an das (erz)konservative Klientel der Opposition ist.  

Kevin Legeti

Diese angedachten Regelungen, Bestimmungen und Einschränkungen lassen mir die Haare zu Berge stehen.

Sieht wahrscheinlich cool aus.

Ich kann die Bayern verstehen, die Lauterbachs&Özdemirs Vorschriftendschungel als unsinnig, weil unkontrollierbar, abschmettern wollen.

S'is halt a Wahlkampf.

Hansi Glück

Was so hoffnungsvoll begann, droht zu einem bürokratischem Desaster zu werden. So jedenfalls werden die wichtigsten Ziele - keine oder weniger Beschaffungskriminalität - kontrollierter Drogenkonsum - Entkriminalisierung nicht erreicht. 

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IlPadrino

Man könnte hoffen, dass sich die Gesetzeslage nach und nach rational anpasst. 

Andererseits fürchte ich aktuell aber eher, dass das ganze Thema bei nächste Gelegenheit wieder von schwarz/blau kassiert wird weils populistisch gut ankommt.

Hansi Glück

Kassiert aber nur wenn's zu einem "Schwarz/Blaubraunem" - Wechsel kommt. Was für Viele schon klar zu sein scheint, sehe ich nicht - abwarten! Aber zur Gänze könnte nur ein extrem starker Ruck über den rechten Rand hinaus das Thema vom Tisch wischen. Doch dieser Ruck ist zum Glück so denke ich, (noch) nicht in Sicht.

Kevin Legeti

Oh doch, die werden schon erreicht.

Hansi Glück

Aber nein, niemals werden die "Anbauvereine" so wie erdacht ein Erfolg werden. Gut, Einige - max 500 pro Club sind dabei, aber vom Wissen um den jetztigen Bedarf ist die Politik meiner Konsumenten-Meinung nach so weit entfernt, wie der Mond von der Erde, also sehr weit. Nun, welche Ziele werden erreicht?

Werdaswissenwill

Diese Clubs sollten eher von Staatlichen Einrichtungen ihr Canabis beziehen, welche sie durch ihre Mitglieder Finanzieren und keine  Private Pflanzen zulassen.

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IlPadrino

Wieder der Vergleich zum Alkohol: Sie dürfen auch selbst Schnaps brennen (lassen) und Bierbrauen. Es gibt hier sogar eine nicht-besteuerte Kleinstmenge. 

Artikel2

Gleichbehandlungsgrundsatz

FraFraFrankenstein

Unnötig streng!

Professor Lauterbach meint es wahrscheinlich blos gut, mit seinen strengen Vorschriften, aber so kann es nicht funktionieren. Vielleicht wäre es besser, wenn ein anderer Minister die Arbeit übernimmt, da Professor Lauterbach nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene vor Cannabis beschützen möchte, was nicht notwendig ist, wenn Alkohol und Zigaretten so allgegenwärtig und leicht verfügbar sind.

Es wird scheinbar bei aller Regulierungswut die Praxistauglichkeit nicht mitgedacht.

D. Hume

Da dieser Gesetzesentwurf noch weiter beschnitten wird, können sich die Alkoholkonsumenten wieder beruhigen und weiterhin im Suff Unfälle bauen und ihre Familien zerstören. Alles wie gehabt.

So sieht also eine deutsch-bürokratische Legalisierung aus. Es ist echt zum lachen...

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Digitaler Fußabdruck

Dann sollten Sie gegen den legalen Verkauf von Alkohol Sturm laufen, anstatt die Überbürokratisierung der Legalisierung einer weiteren für den Straßenverkehr gefährlichen und familienzerstörenden Droge kritisch zu hinterfragen.

nie wieder spd

Da wären aber mal Statisken interessant, die belegen, dass bekiffte Autofahrer ein höheres Risiko darstellen, als zB nüchterne Autofahrer. Oder Statistiken bezüglich der Unfallhäufigkeit.

D. Hume

Wie sich denken können bin ich gegen Verbote von Drogen. Sie bringen nichts. 

Sie haben ein wirklichkeitsfremdes Bild von Cannabis-Konsumenten. Ich trinke selbst auch Alkohol. Allerdings nur ab und zu einen kleinen Single-Malt aus Genussgründen. 

Es geht um die Rezeption der Droge Alkohol in der Gesellschaft. 

Geburtstag im Betrieb, Sekt und Bier zum Brunch, "Was? Warum willst du kein Bier mittrinken? Stell dich nicht so an..." usw.

Wie ich Sachverhalte hinterfrage, bleibt noch meine Sache.

Vector-cal.45

Ich könnte mit diesem Entwurf durchaus leben, Hauptsache die Leute werden immerhin endlich nicht mehr kriminalisiert.

 

Dass nicht kommerziell vermarktet werden soll, z. B. durch Werbung, finde ich auch eigentlich ok, sofern sämtliches Alkohol-Sponsoring und dessen Bewerbung auch mal verboten wird. Ebenso wie E-Zigaretten usw.

 

Auch die Regelung zur Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit muss dringend komplett überarbeitet werden. Ein Kiffer, der bereits seit Tagen wieder nüchtern ist, kann dennoch durch eine Kontrolle seinen Führerschein verlieren.

 

 

IlPadrino

Es ist wie immer... die Deutschen jammern gerne.

Würde die Ampel die Pläne zu Entkriminalsieirung nicht umsetzten würde ihnen die Opposition Wortbrüchigkeit vorwerfen. Das Thema war ein populistisches Wahlversprechen sowohl der Grünen als auch der FDP, wenn sie es nicht umsetzten machen sie sich in den Augen einiger die sie bei der letzten Wahl gewählt haben unglaubwürdig. 

Aber wie gesagt... es scheint so als könnte man es uns eben nie recht machen. 

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Humanokrat

Was der Forist Hume meint, ist wohl, dass der hier überbordende Bürokratismus jegliche Aussicht auf etwas, was in der Realität funktionieren könnte, von Vorneherein zunichte macht. Das ist hierzulande allerdings gängige Praxis, jegliche gute Idee wird in sinnlosen Vorschriften und Verwaltungsvorgängen erstickt. 

Egal ob Förderung von energetischer Haussanierung (ich habe aufgegeben, die Regelungen zu verstehen), eine Existenzgründung (Monate, bis man eine Steuernummer hat), die PV und Windkraft Genehmigungen - dieses Land erstickt in Bürokratie. 

Und nun geht es um Legalisierung von Cannabis und dann kommt so etwas auf den Tisch. Das dient allein dem Zweck, die Unsicherheit des Politikers bei der Richtung zu verschleiern. Je mehr Vorschrift udn je umständlicher man es macht desto weniger spielt der tatsächliche Zweck noch überhaupt eine Rolle. 

Quark

Das ist das regulierte und mit Gesetzen überfrachtete Deutschland! Verbote und Einschränkungen und das nicht nur bei Cannabis. Die Kiffen wollen kiffen weiter und besorgen sich das ganz leicht vom Dealer im Park oder am Bahnhof. Sie pfeifen auf Vorschriften und Reglementierungen. 

 

Gesellschaftsfähig ist der Alkohol und das wird auch durch die Politiker akzeptiert. Es wird immer wieder auf die Selbstbestimmung der Bürger verwiesen und hier wird er für unmündig erklärt. 

Wigoo

"[...] bleibt Kiffen demnach im Umkreis von 250 Metern von Schulen, Kitas, Spielplätzen, Jugendeinrichtungen oder Sportstätten verboten [...]" Das ist merkwürdig. Zur Erinnerung: Der Konsum von Cannabis ist auch aktuell legal. Lediglich der Besitz, Handel, Anbau, etc sind strafbar. Darf ich in Zukunft nicht mit Gras in der Tasche an einem Fussballplatz vorbeilaufen oder wird tatsächlich der Konsum illegal? Außerdem sind 250 Meter wirklich viel. Jeder noch so kleine Spielplatz macht ein Gebiet von fast 20 Hektar zur Verbotszone. 

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proehi

Offensichtlich sollen die Kiffer aus den Städten verbannt werden. Oder sollte es doch vereinzelte kleine Ecken geben… und dann macht da 3 Straßen weiter eine Kita auf und aus die Maus.

Ich befürworte die Absicht der Legalisierung  und den Schutz der Jugentlichen, aber auf solche Absurditäten muss man erst einmal kommen. Da ist es für den geneigten Kiffer und den „forschenden“ Jugendlichen ja besser, alles bliebe wie es ist und Herr Lauterbach liesse die Finger von diesem Projekt.

Kevin Legeti

Offensichtlich sollen die Kiffer aus den Städten verbannt werden. Oder sollte es doch vereinzelte kleine Ecken geben… und dann macht da 3 Straßen weiter eine Kita auf und aus die Maus.

Da erscheinen die Bürgerinitiativen gegen Kitas gleich in ganz neuem Licht.

proehi

Glauben Sie wirklich, dass irgendeine Bürgerinitiative solch abseitige Vorschläge des Gesundheitsministeriums vorausahnen konnte und sich deshalb gegründet hat und jetzt in anderem Licht da steht?

fwq

Vor allem fragt man sich wie diese Regelung mit der avisierten Entlastung der Justiz zusammen passt. Naja Hauptsache die CDU/CSU kann weiter auf saftige Zuwendungen der Alkohollobby hoffen und meckern wie kompliziert die Gesetze sind die aufgrund ihrer unqualifizierten Kritik immer weiter ausdefiniert werden müssen.

Kevin Legeti

... Außerdem sind 250 Meter wirklich viel. Jeder noch so kleine Spielplatz macht ein Gebiet von fast 20 Hektar zur Verbotszone. 

Das gilt so weit ich es verstehe nur im Freien.

amran.juli

Grundsätzlich begrüße ich ja die Entkriminalisierung von Cannabisgebrauch und würde auch die freie Verfügbarkeit von vergleichbaren Stimulanzien begrüßen, aber angesichts sonstiger Politk gehe ich davon aus, daß dies nur zur leichteren Steuerung des Plebs geschieht. Ein bedröhntes Volk rebelliert weniger, als ein nüchternes.

 

Opium fürs Volk - im (fast) wahrsten Sinne des Wortes ...

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Mutante 0815

Da ist auf jeden Fall was dran! Dazu Netflix und ne Flasche Bier…

Kevin Legeti

Grundsätzlich begrüße ich ja die Entkriminalisierung von Cannabisgebrauch und würde auch die freie Verfügbarkeit von vergleichbaren Stimulanzien begrüßen, ...

Lieber nicht.

... aber angesichts sonstiger Politk gehe ich davon aus, daß dies nur zur leichteren Steuerung des Plebs geschieht. Ein bedröhntes Volk rebelliert weniger, als ein nüchternes.

Tja, jetzt sind Sie in der Zwickmühle.

Wolf1905

Naja, habe früher einiges gekifft (pur, kein Tabak, also einfach um high zu werden und Spaß beim Musikhören und sonst was zu haben), aber das ist 30 Jahre her. Natürlich bin ich da auch mit anderen „Substanzen“ (wie LSD, Kokain, Speed) in Kontakt gekommen, alles mal probiert. Ich glaube, dort wo es Marihuana gibt, ist der Weg zu anderen Drogen nicht weit. Und wer das Marihuana dann es mal auf dem legalem Weg erworben hat (also wenn es wie auch immer legalisiert ist), möchte vielleicht auch wissen bzw. erfahren, wie so manch andere Drogen wirken - bestimmt nicht unproblematisch, und sicherlich rutscht der eine oder andere auch tiefer rein. Über die möglichen psychischen Auswirkungen, die der Konsum von Marihuana haben kann, muss ich nichts schreiben, das ist bekannt - wirkt halt bei den Menschen unterschiedlich (wie Alkohol auch unterschiedlich auf jeden wirkt).

Trotzdem bin ich für eine gewisse Legalisierung, um die Kriminalität zu unterbinden - aber ob das dann klappt?

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Kevin Legeti

Und wer das Marihuana dann es mal auf dem legalem Weg erworben hat (also wenn es wie auch immer legalisiert ist), möchte vielleicht auch wissen bzw. erfahren, wie so manch andere Drogen wirken - bestimmt nicht unproblematisch, und sicherlich rutscht der eine oder andere auch tiefer rein.

Aber was ist dabei an der neuen Regelung anders oder schlechter als aktuell?

Mutante 0815

Hauptsache strenge Regeln… das kommt mir bekannt vor…wer bislang kiffen wollte, hat das getan, ohne Mitgliedschaft in einem Club, und wird das auch weiterhin so tun. 

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Kevin Legeti

…wer bislang kiffen wollte, hat das getan, ohne Mitgliedschaft in einem Club, und wird das auch weiterhin so tun. 

Wer als Linksabbieger nicht blinken will, wird das auch weiterhin so tun.

AbendteeFürDschibuti

Entkriminalisieren von Kleinstmengen finde ich gut. Der Bürokratie-Moloch für die Clubs wirkt abschreckend. Bleibt der Selbstanbau von 3 weiblichen Pflanzen für die Konsumenten als einfacher Weg.

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sonnenbogen

Ja, aber diese duerfen Kindern nicht zugaenglich sein.... oder?

Bender Rodriguez

Das gehört, wie Alkohol und Tabak, komplett legalisiert.

Jederinnen muss selbst wissen, ob ersiees sich kaputt machen will.

Und wie passt es zusammen, dass man Kindern diese Eigenverantwortung nicht zutraut, wenn man gleichzeitig für Kinderwahlrecht ab 16 plädiert? 

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Kevin Legeti

Das gehört, wie Alkohol und Tabak, komplett legalisiert.

Ist es doch.

Und wie passt es zusammen, dass man Kindern diese Eigenverantwortung nicht zutraut, wenn man gleichzeitig für Kinderwahlrecht ab 16 plädiert? 

Wählen ist in der Regel nicht ungesund.

nie wieder spd

Spätestens als Angehöriger von erwachsenen Grundsicherungsempfägern oder Minilöhnern kann das Wählen der falschen Partei durchaus in Mangelversorgung münden und die ist tatsächlich lebensgfährlich.