Ein Mann trägt in Venezuela einen Wasserkanister.

Ihre Meinung zu UN-Konferenz endet mit Aktionsplan: "Ein Wendepunkt fürs Wasser"

Der erste UN-Wassergipfel seit knapp 50 Jahren endet mit einem dicken Aktionsplan. Darin enthalten sind 689 freiwillige Verpflichtungen von allen Ländern der Welt, um die Wasserkrise zu bekämpfen. Von Antje Passenheim.

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107 Kommentare

Kommentare

spax-plywood

Und was ist substantiel herausgekommen außer Allgemeinplätzen und vagen Absichtserklärungen?  

Jimi58

Dann kann man ja hier in Deutschland ja mal anfangen und sich hinterfragen, wegen dem Teslawerk, Pestiziede im Grundwasser usw. Da wird es wieder ein großen Aufschrei geben, wie bei manchen "Umweltprojekten" auch. Wasser für AKW- Kühlung wäre auch zu hinterfragen. Auch wir selbst sollten uns vor augen führen jeden Tag, das ohne Wasser wir fast Lebensunfähig sind. Da nützt einem die beste Gesundheit nichts, wenn wir kein Wasser haben. Wir spren Wasser wo wir nur können und man kann es lernen.

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sonnenbogen

Wir sparen Wasser.... naja, da werden Schottergaerten verboten, um dann die nicht Wildblumenwiesen im Sommer taeglich zu waessern.....

Wann lernen wir endlich das 1 + 1 im "Umweltschutz" sich nicht immer addiert?

Jimi58

Das Eine kommt nicht ohne das Andere aus. Man kann es auch Ökokreislauf nennen und vieles kann man auch schon ohne viel Aufwand bewältigen, nur der Wille sollte vorhanden sein und ein Umdenken.

Francis Ricardo

Ja genauso müssen wir hinterfragen ob es ohne Arbeitsplätze wie Tesla in dem Staat funktioniert.

Ob wir bei der Landwirtschaft dann in Abhängigkeiten mit anderen Ländern gehen wollen, weil das war mit Energie ja offensichtlich nicht so gut. 

Wir müssen uns fragen ob wir anders eine verlässliche Energiegewinnung inbekommen. wir haben zwar einen Energieüberschuss insgesamt sind aber ca 47 Tage pro auf Atomstrom aus Frankreich oder Kohlestrom aus Polen z.B. angewiesen. 

Die Realität hat immer mehre Probleme, die betrachtet werden müssen. 

horstdandee

Ihnen ist schon bewusst, dass wir hier aus geologischen Gründen keine Wasserkrise haben und auch so bald nicht haben werden? Im Gegenteil, würden sie sich mal über die Wasserversorgung und Qualität in D  informieren, dann hätten sie so undurchdachte Zeilen nicht geschrieben.

harpdart

Na, da macht sich großer Optimismus breit. Die Frage wird aber sein, ob sich die Staaten nun auch aufmachen und den Aktionsplan umsetzen. 

Über Reaktionen von Umweltschutzgruppen steht im Artikel noch nichts. Die werden bestimmt in den nächsten Tagen ihre Meinung zum Ergebnis der Konferenz kundtun. 

Nettie

Hoffentlich ist dies tatsächlich ein ‚Wendepunkt’. Denn wenn die Menschheit es nicht schafft, gemeinsam ihre wichtigste Ressource und damit gemeinsame Existenzgrundlage  zu bewahren bzw. nutzbar zu erhalten, geht es mit ihr als Ganzes rapide ‚bergab‘. Wasser bekanntlich keine ‚Grenzen‘. Ländergrenzen schon gar nicht.

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horstdandee

"Wasser bekanntlich keine ‚Grenzen‘. Ländergrenzen schon gar nicht." Was meinen Sie denn damit? Klingt recht wird🤔

Schaefer

Wir helfen Afrika bei der Verbesserung des  Trinkwasser-Managments.  Prima, nur selbst schaffen wir es nicht unser Trinkwasser vor den Nitraten aus der Landwirtschaft zu schützen.  689 Verpflichtungen, das hört sich nach Brainstorming an.  Ob das was wird?

silgrueblerxyz

Nachhaltiger Umgang mit Wasser ist als Ziel zu wenig

Ich vermisse das Bekenntnis zur Gewinnung von Süßwasser aus Meereswasser. Im Meer liegen ungenutzte Wasserreserven. Der Nachhaltigkeitsgedanke beruht auf der Einstellung, sich mit den natürlich zuströmenden Wassermengen zu bescheiden. Das halte ich angesichts des fortschreitenden Klimawandels für nicht ausreichend.

 

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Dany39

Portugal hat es auch schon vor. Und wenn die anderen Länder sehen, daß es funktioniert, werden sie es dann vielleicht (hoffentlich)  auch nach achten und das ganz ohne Aktionsplan. Einfach weil sie wissen, das Trinkwasser überlebensnotwendig ist.

silgrueblerxyz

Das ist gut, wenn Portugal das  jetzt schon macht. Es braucht m.E. viel Zeit, um eine Infrastruktur für die Gewinnung von Süßwasser aus Meereswasser aufzubauen und die sinnvollste Verteilungsstruktur für das gewonnene Süßwasser zu organisieren.

harpdart

Haben Sie den Aktionsplan schon irgendwo gelesen? Woher sonst könnten Sie wissen was in den 689 Punkten drinsteht und was nicht?

silgrueblerxyz

Ich beziehe mich auf den Tenor des TS Berichts. Da meine ich, einen Schwerpunkt auf nachhaltige Wassernutzung identifiziert zu haben.  Wenn der Maßnahmenkatalog der UN auch eine Gewinnung von Süßwasser aus Meereswasser, die m. E. sicherste Wassergewinnungsquelle, vorsieht, umso besser. 

spax-plywood

Mit einem Energieverbrauch von 1,5 kWh pro m³ plus nachgeschalteten Ionenaustausch, der auch Energie braucht, läppert sich für eine Großatadt mit 200.000 Einwohnern und sparsamen 50 Litern pro Einwohner und Tag schon mal 15 MWh zusammen. Ohne Pumpen, Hochbehälter usw. Konventionelle TW Gewinnung ist mindestens den Faktor 5 günstiger.

silgrueblerxyz

Wir werden uns vermutlich damit abfinden müssen, dass wir für unser lebensnotwendiges Wasser mehr zahlen müssen. Länder, die in den Hitzezonen angesiedelt sind, können die nötige Energie für die Gewinnung von Süßwasser aus Meereswasser wahrscheinlich auch erneuerbare Energie nutzen. Deshalb halte ich eine Forschung, die die Gewinnung von Süßwasser aus Meereswasser billiger macht, für notwendig. Natürlich bleiben noch eine Menge Investitionskosten für die Einrichtung der Infrastruktur übrig. Aber wenn man nur so in Zukunft überleben kann?

harry_up

Was nennen Sie "Bekenntnis zur Gewinnung von Süßwasser aus Meerwasser "?

In Barcelona geschieht das längst in großem Stil, ist freilich weitaus kostspieliger als sauberes Grundwasser hochzupumpen.

schabernack

Meerwasserentsalzung benötigt sehr viel Energie. Auch deswegen ist der CO2-Ausstoß pro Kopf in den Staaten am Persischen Golf so hoch. Ohne Meerwasserentsalzung mit Energie aus Erdöl und Erdgas wären diese ganzen Glamour-Cities in der Wüste unmöglich.

CoronaWegMachen

Immerhin : Es soll was getan werden.

Wieviel und was werden wir in 2 Jahren sehen.

Ob es D bis dahin geschafft hat wenigstens einige Regenwasserrückhaltebecken /Regenwasserversickerungsbecken zu bauen darf bei der lahmen Umsetzung von derzeit theoretischen Projekten hin zur praktischen Anwendung wie tatsächliches Errichten der Projekte sehr stark bezweifelt werden. 

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Alter Brummbär

Wo sollen die gebaut werden.

In den Städten und Gemeinden wo sie gebraucht werden, will sie keiner haben.

CoronaWegMachen

Tja, da muss halt erstmal rum gefragt werden, welche Gemeinde / Stadt /Kreis denn solche Projekte umsetzen mag. Das ganze gute Steuergeld muss allerdings das Bundesumweltministerium organisieren und der jeweiligen Gemeinde / Stadt /Kreis das Geld zukommen lassen, denn dort ist in aller Regel 0€ für solche Projekte vorhanden. 

Gargel

Durch die Erfahrungen in der Bekämpfung des Klimawandels tut sich Optimismus schwer, sich durchzusetzten - der Glaube fehlt. Was bleibt, ist Hoffnung ✨. 

Coachcoach

Toll

Das erinnert an Paris: Damals war auch das Klima gerettet.

So wird man sich auch an die Wasserrettung erinnern.

Wir leben bloß in der blöden Übergangszeit - mit Verboten, Naturkatastrophen und Habeck.

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Francis Ricardo

Auch die Wissenschaftler reden von Problemen die gelöst werden sollten, kein einziger Wissenschaftler redet von einer Apokalypse. 

Dany39

Es gibt aber unter den Klimaaktivisten mehr als genug die von einer drohenden Apokalypse reden und allein dadurch ihr Handeln begründen, z.B. die Aktivisten der (hoffentlich) "letzten Generation". Und viele Politiker, allen voran eine bestimmte farblich genannte, übernehmen dieses Gerede um uns unser Leben mit immer mehr Verboten und Vorschriften (welche sich die meisten finanziell nicht leisten können, vorzuschreiben. 

Francis Ricardo

Ja natürlich gibt es genug sogar Politiker und auch manche Journalisten, die so eine Rhetorik benutzen. 

Um so wichtiger ist zu betonen, sowas hat nie ein Wissensxhaftler behauptet. 

harry_up

Ich möchte einmal klar darauf hinweisen, dass bereits in den 1970er Jahren vor einer Wasserknappheit infolge der Erderwärmung gewarnt wurde.

 

Offiziell von Umweltverbänden.

Diese Warnung hatte ich meinen Schülern weitergegeben, verbunden  mit dem Hinweis auf die Möglichkeit, dass es evtl. zu kriegerischen Auseinandersetzungen wegen Trinkwasser kommen werde.

 

Jeder mag selber schauen, an welchem Punkt der Voraussagen wir derzeit stehen. 

Questia

09:15 Uhr

| "Auch die Wissenschaftler reden von Problemen die gelöst werden sollten, kein einziger Wissenschaftler redet von einer Apokalypse. " |

Standortfrage

Ob die Wassersituation oder die KLimakrise als Apokalypse empfunden wird, hängt m.E.n. davon ab, wo jemand lebt.

In unseren Breiten ist die Wasserversorgung noch einigermaßen sicher. Ausnahmen sehen wir gerade in  Südfrankreich, Norditalien und schon länger in Spanien.

Andere Regionen sind vom Wassermangel derart stark betroffen, dass ein Überleben nicht möglich ist. Für die Menschen dort kann sich das durchaus als Apokalypse darstellen.

sonnenbogen

Ja, Habeck setzt voll auf die Zerstoerunung von Wasser durch Elektrolyse.....

Francis Ricardo

In wie weit wird Wasser bei der Elektrolyse zerstört? 

Es wird beim Wasserstoff in der Produktion zersetzt ja, und am Ende, wenn die Energie gewonnen wurde wieder freigegeben, so zumindest würde ich das verstehen, ich bin aber auch kein Chemiker.

silgrueblerxyz

Durch Elektrolyse wird das Wasseratom aufgespalten. Der Wasserstoff erwandelt sich bei der "Verbrennung" wieder in Wasser. Man kann Herrn Habeck m.E. keine dauerhafte Wasser-Zerstörung vorwerfen. 

gelassenbleiben

„Wir leben bloß in der blöden Übergangszeit - mit Verboten, Naturkatastrophen und Habeck.“

Besser in einer Übergangs-Zeit zu leben wo durch notwendige Massnahmen noch was erreicht werden kann, als in einer Zeit danach leben zu müssen, wenn nichts getan wurde, weil zB Tempolimit, Umstieg auf klimaneutrale Heizungen, freiwillige Fleischreduktion und andere ‚gefühlte Zumutungen‘ wegen eines falsch verstandenen fReIHeiTs Begriffes abgelehnt wurden

Alter Brummbär

Mir stellt sich die Frage, was überhaupt geplant ist?

Grundwasser abpumpen, bis es keines mehr gibt?

Nettie

Eine Annahme dürfte jedenfalls jetzt schon als gesichert gelten: Solange sich mit Umweltzerstörung (noch) mehr Geld zu ‚verdienen‘ lässt als mit ihrer Bewahrung, sieht es für alle übel aus. Aber das lässt sich ändern.

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Francis Ricardo

Wir haben Probleme die wir lösen müssen. 

Hans Rosling der eine große Zeit seines Lebens Statistik ausgwertet hat, hat bewiesen, das die Welt besser und nicht schlechter wird. 

Natürlich hat er auch auf Probleme hingewiesen die wir haben, die können wir allerdings nicht von heute auf morgen lösen. 

Deswegen ja wir haben Probleme zu lösen, aber übel sieht es nicht für uns aus. 

Nettie

Auf den Zustand unserer Existenzgrundlage Umwelt (also auch der wirtschaftlichen) trifft das (dass die Welt besser und nicht schlechter wird) offensichtlich nicht zu. Dabei sollte die das Wichtigste sein, das in der Wirtschaft ‚zählt‘.

Francis Ricardo

Das stimmt natürlich nicht in allen Bereichen . 

Beispiel unsere Flüsse sind sauberer geworden, das Ruhrgebiet wo alle mit Kohle geheitzt haben ist nicht mehr unter Kohlestaub wie noch vor einigen Jahrzehnten. 

Hans Rosling liefert genug andere Belege. 

Der Fehler liegt oft in der Wahrnehmung, denn alle Verbessrungen nehmen wir nicht wahr, alles schlechter lassen wir durch, so ist unser Hirn halt programmiert. 

Auch das erklärt Rosling, ist sehr lesenswert ich kann es nur empfehlen.

Nettie

Der Fehler liegt in der Tat oft in der Wahrnehmung. Nämlich in deren Selektivität, die Sie ja selbst feststellen.

Francis Ricardo

Ich habe das nicht festgestellt, sondern Evolutionsbiologen, das unsere Gehirn das schlechte bearbeitet, während sie das Gute blocken. Und das dies die Wahrnehmung verzerrt zu Gunsten des schlechten. 

Hans Rosling zum Beispiel wollte erreichen das man dafür eine Aufmerksamkeit entwickelt und versteht das die Welt an einer absoluten Mehrheit der Betrachtungen besser und nicht schlechter geworden ist. 

 

Nettie

Ob etwas besser oder schlechter geworden ist hängt nicht von einer „absoluten Mehrheit der Betrachtungen“ ab, sondern von der Gewichtung der einzelnen.

gelassenbleiben

das Klimaproblem müssen wir leider von heute auf morgen lösen, hat ja keiner was getan in der Vergangenheit. Die Zeit wird eng. Wir haben den Lobbyisten erlaubt uns und unsere Politiker einzulullen mit ihrer Desinformation. Was bessergeworden ist, sind Gesundheitsversorgung und Hygiene weltweit.Es sieht schlecht ausmit der Zukunft, lassen Sie sich mal kippunkte erklären. Sie erinnern an den Menschen, der vom Hochhaus stürzt und bei der zweiten Etage denkt: Bisher ist doch allesgut gegangen.

Wir haben die Chance alles zum Guten zu wenden, wir müssen es aber auch tun, es sieht nämlich doch übel aus.

bolligru

Wassersparen?

Sicher, es gibt Gebiete auf der Erde, in denen tatsächlich Wassermangel herrscht und zwar schon immer.

Hier in Deutschland allerdings kann von echter Wasserknappheit keine Rede sein, auch wenn in den zurückliegenden Jahren etwas weniger Wasser fiel und die Grundwasserspeicher angegriffen wurden, vor allem von der Landwirtschaft. In diesem Bereich sollte auch über ein kluges Wassermanagement nachgedacht werden. Es wird auch wieder mehr Regen geben.

Im Haushalt allerdings ist Wassersparen sogar schädlich. Vor einigen Jahren wurde darüber berichtet. Die Kanalisation wird nämlich durch Wassersparen nicht mehr hinreichend gespült und "setzt sich zu" mit der Folge der Notwendigkeit umfangreicher Reparaturen. Hinzu kommt, daß der Wasserpreis sich nach dem Gesamtverbrauch richtet, d.h. wenn alle nur noch die Hälfte verbrauchen, wird der Preis verdoppelt, damit die Endsumme gleich bleibt.

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rolato

Vor ein paar Jahren las ich das Deutschland für ca. 10 Jahre Wasserreseven hätte.

harry_up

Sie argumentieren vollkommen an der Realität vorbei.

Bekommen Sie nicht mit, dass die Grundwasserspiegel in Deutschland nahezu flächendeckend viel zu niedrig sind? Abgesehen von der Verschmutzung, die Sie erwähnen?

Womit sich die Kanalisation zusetzt, vor allem die Gitter und Siebe in den Kläranlagen, geschieht durch Utensilien, die übers Klo entsorgt werden.  

Vaddern

@bolligru Sicher, es gibt Gebiete auf der Erde, in denen tatsächlich Wassermangel herrscht und zwar schon immer. Hier in Deutschland allerdings kann von echter Wasserknappheit keine Rede sein …

Das ist leider genau die Einstellung, die uns die Kathastrophen einbrockt. Wasser bedeutet nicht Sauberes Trinkwasser. Frühzeitige Lösungen und vorausschauende Handlungen erwarte ich vom homo sapiens. Solange man allerdings mit Ausbeutung der Natur mehr Geld verdienen kann, werden wir uns immer weiter selbst belügen. 

bolligru

Was also ist Ihrer Meinung nach konkret zu tun?

Sollen wir eine Wasserpipeline nach Afrika, in die Sahara, legen? Was genau haben die Afrikaner oder die Menschen in Florida oder wer auch immer davon, wenn wir in Deutschland Wasser sparen? Was hat das mit Ausbeutung der Natur zu tun, wenn wir uns regelmäßig duschen? Die Wasserspeicher füllen sich bei uns gegenwärtig. Nach einer Phase der Trockenheit kommt mit statistischer Gewissheit die Feuchtphase.

Ich weiß: Früher einmal sagte manch ein Junge, der sich nicht waschen mochte und bereits würzig roch, man müsse Wasser sparen.

gelassenbleiben

Ich bin froh und dankbar in einer Epoche und einer Weltregion zu leben, in der ich jeden Tag mit Trinkwasser duschen kann. Das ist ein Luxus, auf den ich nur ungern verzichten würde, wichtiger als PS- Bolide, billiges Plastik- Tand , elektronik - gadgets, billiges Fleisch, Urlausflüge, etc. 

Ziel muss es sein, allen Menschen Zugang zu Trinkwasser zu ermöglichen und zu erhalten. Dafür müssen Klima- und umweltzerstörende Aktivitäten endlich minimiert werden. 

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Francis Ricardo

Wir haben unteranderem deswegen eine so gute Wasserversorgung, weil wir dafür eine große Infrastruktur geschaffen haben, mit Geld aus den Einahmen der Wirtschaftlich Aktivitäten in diesem Land. 

Ganz so einfach ist das halt nicht.  

Es gibt tatsächlich Region wo ein Wassermangel das Problem ist, es gibt allerdings auch Regionen wo die Infrastruktur fehlt oder nicht ausreichend ist.

gelassenbleiben

Gesundheits- und Hygieneanforderungen war der Antreiber zur FlächendekendenWasserversorgung.  nur wird es zur Zeit aufs Spiel gesetzt durch nicht nachhaltige Wirtschaft, unnutzes Wirtschaftswachstum auf einer endlichen Welt und Zerstörung des Klimas. 

Francis Ricardo

Die Kilmaprobleme zu lösen wird hohe ökonomische Ressourcen erfordern, der Umbau wird  laut Berechnungen von Björn Lomborg und des Copenhagener Consensus Centers, einen genau so hohen Anteil am jährlichen BIP haben wie unsere Sozialversicherungen zusammen, sollten diese Berechnungen stimmen ist das kaum möglich, da wir die schon nicht finanzieren können. 

Daher ist sein Appel die Art der Investionen zu verändern. 

Das meine ich mit manche Ziel treffen auf Schwierigkeiten in der Realität. 

 

gelassenbleiben

die klimaprobleme nicht zu lösen wird noch grössere wirtschaftliche Folgen haben und nicht nur wirtschaftliche, also muss es möglich gemacht werden. Haben Sie vielleicht einen link zu den Berechnungen und was er vorschlägt zur klugen Umsetzung der Klimaziele, würde mich interessieren. 

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spax-plywood

Mehr Niederschlag bedeutet ja nicht automatisch mehr Trinkwasser. 

silgrueblerxyz

M.E. hat sich die gleichmäßige Regenverteilung in D geändert. (sowohl zeitlich als auch in der flächigen Gleichmäßigkeit) Sonst wäre es für mich nicht erklärbar, warum es in D so viele Gebiete gibt mit stark gesunkenen Grundwasserspiegeln.

schabernack

Der Jahresniederschlag erhöht sich auch dann durchschnittlich, wenn es 9 Monate gar nicht regnet, und 3 Monate Starkregen wie aus Kübeln schüttet. Die Hände auf der glühenden Herdplatte, und gleichzeitig die Füße in Eiswasser, machen es am Geehrten Gesäß durchschnittlich angenehm temperiert. Alte Bauernregel.

Sisyphos3

mein Statement hieß es gab mehr Regen

nicht mehr nicht weniger

Nirwana1962

>>mein Statement hieß es gab mehr Regen

nicht mehr nicht weniger<<

 

Nö, 

Sie ziehlen schon mit dem Verweis auf die höhere jährliche Durchnittsmenge darauf ab, dass alles gar nicht so schlimm ist, und lehnen sich entspannt zurück. 

Nicht mehr und nicht weniger. 

spax-plywood

So überschlagsmäßig können 8% mehr Niederschlag auch mit 8% mehr Wasser in der Luft interpretiert werden. Was laut Dampfdrucktabelle des Wassers eine Temperaturerhöhung von gut einem Grad seit 1881 entspricht.

Alter Brummbär

und wieviel wurde mehr verbraucht?

50 %, 80 % ?

Vaddern

Diese Statistik, die ich hier jetzt einfach mal annehme, sagt nichts über die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser aus. Im Gegenteil, zusätzliche jährliche Niederschlagsmenge kommt leider mittlerweile zumeist lokal und „in einem Rutsch“ auf vertrockneten Boden, der diesen Niederschlag nicht aufnehmen kann. 

Die Statistik ist also zum Vergessen. 

Mimi477

Und wer gebietet Konzerne wie z. B. Nestlé Einhalt, die Wasser in wasserarmen Gegenden abpumpen, um es für viel Geld (= Gewinn) in  reichen (wasserreichen) Industrieländern zu verkaufen? Diese scheren sich dabei weder um Umweltschutz noch um die Bedürfnisse ihrer Arbeiter.

Ich befürchte, dass das alles wieder nur Lippenbekenntnisse sind. Ändern wird sich durch Absichtserklärungen nicht viel.

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bolligru

Nestle pumpt vor allem in Frankreich sehr viel Grundwasser ab (u.a. Vogesen)und dort gibt es grundsätzlich genug davon. Allerdings führt das lokal zu Schwierigkeiten und Wasser muß aus Nachbarorten bezogen werden. Aber, Nestle zahlt.

gelassenbleiben

Nestle hat auch und gerade Länder im Süden im Würgegriff, weltweit

Opa Klaus

Da habe ich jetzt ein geographisches Verständnisproblem. Sorry.. 

Francis Ricardo

Die Kritik an Nestle ist schon berechtigt , es gab dazu genug Presseberichte das Nestle auch in wasserarmen Regionen nicht die beste Figur abgibt 

Vaddern

Ich glaube, da werden die Bewohner in Vittel aber etwas Anderes erzählen. Denen wird von Nestlé das Wasser abgegraben, naja, vor der Nase abgepumpt. 

bolligru

Klimaerwärmung hat zwangsläufig die Folge, daß die Atmosphaere mehr Wasser aufnimmt und es damit mehr regnet. Das weiß jedes Schulkind (oder sollte wissen). Die Folge ist, daß Gebiete in der Sahelzone wieder grün werden. "Afrikas Wüsten ziehen sich zurück.", auch weil es mehr regnet. 1980 und 2001 ... Getreideerträge haben sich um 70 Prozent gesteigert, der Grundwasserspiegel ist um fünf Meter gestiegen

(https://www.deutschlandfunk.de/afrika-wird-wieder-gruen-100.html) Vermehrte Regen und eine höhere C

.

O₂-Konzentration in der Luft regen das Pflanzenwachstum an. Die Vegetation in der Sahelzone jedenfalls nimmt deutlich und nachgewiesenermaßen seit 1982 zu, teilweise um bis zu 200%. (https://www.spiegel.de/fotostrecke/sahelzone-die-wueste-wird-gruen-foto…)

.

"Sahel-Zone könnte 50 % mehr Regen bekommen bis 2040"- Potsdam Institut für Klimaforschung

(https://www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/verschiebung-der-kl…)

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gelassenbleiben

vielleicht und woanders fehlt es oder führt zu Überschwemmungen, Starkregen und Abtragung des fruchtbaren Erdbodens. Träumen Sie sich nicht die Welt schön, im Sinne da muss ich dann ja nichts machen. Wir alle leben über unsere Verhältnisse.

bolligru

Differenziert betrachten!

Mir geht es schlicht gesagt darum, daß mit steigenden Temparaturen auch der Wassergehalt der Luft steigt und es in der Folge mehr regnet. Dies gilt statistisch im Mittel.

Wir müssen also, anders als es vielfach gedacht wird, falls die Temparaturen weltweit steigen, nicht mit mehr Trockenheit rechnen, sondern im Gegenteil: mit mehr Regen. Das kann dann auch lokal gelegentliche Starkwetterlagen bewirken. Für Steppengebiete kann das auch die Gelegenheit bringen, Pflanzen anzubauen, die in den letzten hundert Jahren dort nicht wuchsen. Auch sollte bekannt sein, daß steigender CO2- Gehalt das Pflanzenwachstum fördert. Beides kann Probleme der Ernährung einer wachsenden Bevölkerung etwas abmildern und das gilt besonders in der Sahelzone. 

wenigfahrer

Freiwillig passiert da nicht sehr viel, besonders die Großstädte die immer weiter wachsen auf der Welt, haben Probleme, wichtig wäre ein Plan gewesen, Entsalzungsanlagen zu bauen die Wasser in das Inland bringen.

In Deutschland ist das leider so, je mehr Wasser im Haushalt gespart wurde, um so mehr stieg der Preis, war beim Müll zum Beispiel auch so, bei Wasser kommt dann der Wagen, und muss die Abwasserleitungen spülen, weil sie sich zusetzen.

Wie das in anderen Länder ist, und was es kostet, weiß ich natürlich nicht, aber Städte in die Wüste bauen und dann ein Problem mit dem Wasser haben, ist eben nicht besonders schlau.

Das deutsches Wassermanagement besonders gut ist, kann ich nicht sagen, Nitrat und so weiter wären da meine Schlagworte, Großverbraucher dort bauen wo wenig Wasser ist wie es aktuell gemacht wird, ist auch nicht besonders schlau.

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Clara Bosetti

Freiwillig passiert da nicht sehr viel, besonders die Großstädte die immer weiter wachsen auf der Welt, haben Probleme, wichtig wäre ein Plan gewesen, Entsalzungsanlagen zu bauen die Wasser in das Inland bringen.

Irgendwann habe ich gelesen, dass die Bundesregierung auch Meerwasser-Entsalzung durch Entwicklungshilfe fördert. Also kann man den Vorwurf nicht so allgemein stehen lassen.

NieWiederAfd

Die Zusagen sind richtig. Bei "Freiwilligkeit" wird es nun darauf ankommen, ob den Worten auch Taten folgen. Andere Erfahrungen der letzten Jahre und Jahrzehnte zeigen leider, dass es ohne sanktionsfähige verbindliche Regelungen nicht geht und die Vereinbarungen im Sand verlaufen.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

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Francis Ricardo

Auch bei verbindlichen Regeln haben wir oft genug lernen müssen, das diese scheitern ,wenn das doch alles nicht so einfach umsetzbar ist. 

 

gelassenbleiben

es hatkeiner versprochen, das es einfach sein wird. 

Schubladenhaft gesagt, es gibt zwei Sorten von Menschen, solche die Probleme angehen auch mit der Gefahr scheitern zu können und Bedenkenträger, die schon gescheitert sind