Ein Ehepaar walkt am frühen Morgen an den alten Hochöfen im Landschaftspark Duisburg Nord vorbei.

Ihre Meinung zu Renten steigen um mindestens 4,39 Prozent

Rentnerinnen und Rentner bekommen in Westdeutschland ab dem Sommer 4,39 Prozent mehr Geld, im Osten 5,86 Prozent. Wegen der hohen Inflation könnte die Erhöhung unter dem Strich aber einen Kaufkraftverlust bedeuten.

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136 Kommentare

Kommentare

ex_Bayerndödel
Bei der derzeitigen Inflation

könnte es nicht nur einen Kaufkraftverlust bedeuten, deshalb ist der Bericht doch sehr geschönt. Auch die Zahlen zur Inflation sind nicht realistisch.

Nettie
Hierbei handelt es sich um ein flächendeckend zu beobachtendes

‚Phänomen‘, das Rentner und Erwerbstätige gleichermaßen trifft:

„Wegen der hohen Inflation könnte die Erhöhung unter dem Strich aber einen Kaufkraftverlust bedeuten“.

Grayhawk
Die Nachricht haut mich um:

4,39% mehr Rente. Für alles ist Geld da: ein erweitertes Kanzleramt, Erdbeben u.s.w., für die eigenen Rentner würgt man dann 4,39% raus. Gehts noch?

Francis Ricardo
Wenn es doch so gut aus sieht in den Kassen

Wieso spricht Herr Heil dann von „leichten Erhöhungen“ der Beitrage nach 2025? 

zöpfchen
@15:53 Uhr von Nettie

‚Phänomen‘, das Rentner und Erwerbstätige gleichermaßen trifft:

„Wegen der hohen Inflation könnte die Erhöhung unter dem Strich aber einen Kaufkraftverlust bedeuten“.

_____

die Kaufkraftverluste treffen auch die Unternehmen. Die Zinslast unseres Unternehmens wird sich voraussichtlich verdreifachen. Höhere Preise sind in unserem Markt kaum durchzusetzen. 

Deutschland wird insgesamt ärmer. 

werner1955
Renten steigen

Aber viel zu wenig.

Wie sollen die massiven Energiekosten und der Grüne Heizungshammer dann bezahlt werden?

Gregory Bodendorfer
Noch geht es

einigen, vereinzelten Rentnern relativ gut...das wird sich rasch ändern.... in wenigen Jahren.

Dann wird dieses deutsche Rentensystem endgültig scheitern. 

Und viele Menschen, die brav über Jahrzehnte in diese Kasse einzahlten, gänzlich enttäuscht.

Traurig. Auch das ist Deutschland

Gregory Bodendorfer
@16:00 Uhr von Grayhawk

4,39% mehr Rente. Für alles ist Geld da: ein erweitertes Kanzleramt, Erdbeben u.s.w., für die eigenen Rentner würgt man dann 4,39% raus. Gehts noch?

Aus meiner Sicht ist es wichtig, den Erdbebenopfern zu helfen - wer anderes behauptet hat wenig Herz für Menschen, die ungewollt in diese Krise geraten sind. Da ist Menschlichkeit angesagt.

Das jedoch ist nicht so populär bei einigen Foristen hier. 

Sehr schade 

Anna-Elisabeth
@16:00 Uhr von Grayhawk

4,39% mehr Rente. Für alles ist Geld da: ein erweitertes Kanzleramt, Erdbeben u.s.w., für die eigenen Rentner würgt man dann 4,39% raus. Gehts noch?

Für humanitäre Unterstützung z.B. nach Erdbeben sollte Geld da sein. Ein erweitertes Kanzleramt ist Verschwendung.

werner1955
@15:53 Uhr von Nettie

‚Phänomen‘, das Rentner und Erwerbstätige gleichermaßen trifft:

„Wegen der hohen Inflation könnte die Erhöhung unter dem Strich aber einen Kaufkraftverlust bedeuten“.

Die Kaufkraft Verluste sind ja svjon lsnge vorhanden

Fakt ist das seit  Monaten Arbeitnehmer und Rentner schon massiv gestiegene Kosten finanzieren müssen

 

Dörfler
Rentenerhöhung

4,39% sind Brutto. Wenn dann die Krankenkasse und Pflegeversicherung die Beiträge erhöht hat es sich schon fast mit der tollen Erhöhung. Da bleibt so gut wie nichts als Inflationsausgleich. Die Rentner werden sehr schnell immer ärmer.

frosthorn
Äh, wie bitte?

 

Wegen der hohen Inflation könnte die Erhöhung unter dem Strich aber einen Kaufkraftverlust bedeuten.

 

Sollte man sich da nicht erst mal vergewissern? Z.B. indem man einen Zweitklässler hinsetzt und ihn die Differenz von 8 und 4,39 berechnen lässt?

ich1961

15:53 Uhr von ex_Bayerndödel

 

////Bei der derzeitigen Inflation

könnte es nicht nur einen Kaufkraftverlust bedeuten, deshalb ist der Bericht doch sehr geschönt. Auch die Zahlen zur Inflation sind nicht realistisch.////

 

Und das wissen Sie woher? Aus Ihrer Glaskugel?

 

 

Anna-Elisabeth

>> "Diese Erhöhungen sind möglich, weil der Arbeitsmarkt in guter Verfassung ist und die Löhne steigen", sagte Heil.<<

An wen muss ich denn da jetzt mein Dankgebet richten?So viel Gnade ist ja kaum auszuhalten.

gman
Nicht könnte, es blüht 2023 sicher ein weiterer Kaufkraftverlust

 

"Wegen der hohen Inflation könnte die Erhöhung unter dem Strich aber einen Kaufkraftverlust bedeuten."

 

Mit Sicherheit und die Inflation plus die diversen Vorgaben der Ampel-Regierung trifft insbesondere auch die Rentner und auf deren Nettorenten!

 

… und das ist nicht so einfach mit dem Netto!



Rentenanpassungsbeträge unterliegen in voller Höhe der Besteuerung.



Wer 2023 erstmals Rente bekommt versteuert bereits 83 %

usw.……

Es wird nicht leichter für die Rentner. Für viele wird es zunehmend nicht mehr zu einem sorgenfreien Leben reichen.

Adeo60
Erfreuliche Nachrichten

Das sind zunächst einmal gute Nachrichten. In den alten Bundesländern erhalten die Rentner nach 5,36% im letzten Jahr nun noch einmal 4,39% mehr Rente, in den neuen Bundesländern 6,12%/5,86%. Und nach den hohen Tarifabschlüssen in 2023 dürften auch im kommenden Jahr ordentliche Rentenzuwächse zu erwarten sein. Wichtig vor allem für die jüngeren Arbeitnehmer: Die Rentenbeiträge werden bis 2026 stabil bleiben. Insgesamt hat Deutschland ein funktionierendes, solides  Rentensystem, auch weil die Grundrente eingeführt wurde. Natürlich wird es einige Anpassungen geben müssen, wie etwa die Kapitalgedeckte Rente über Aktien entsprechend dem skandinavischen Modell. Aber Luftschlösser wie sie in Frankreich über Jahre aufgebaut wurden, haben wir nicht zu befürchten. In keinem EU-Land ist die Lebenserwartung höher und das Renteneintrittsalter niedriger. Die Franzosen beziehen zudem die höchste Durchschnittsrente in der EU. Das kann so nicht funktionieren. Das franz. System wird kollabieren.

Opa Klaus
@16:00 Uhr von Grayhawk

4,39% mehr Rente. Für alles ist Geld da: ein erweitertes Kanzleramt, Erdbeben u.s.w., für die eigenen Rentner würgt man dann 4,39% raus. Gehts noch?

..

Die Höhe der Rentenerhöhung wird nicht von der Regierung beschlossen oder ausgewürfelt, sondern ist gesetzlich geregelt. Ist kompliziert, aber um es einfach herunterzubrechen, ergibt sich die Rentenerhöhung aus der durchschnittlichen Lohnerhöhung der Gesamtbevölkerung.. Genauere Definition und Berechnung bitte im Internet eruieren. 

 

ich1961
16:00 Uhr von Grayhawk   ///…

16:00 Uhr von Grayhawk

 

////Die Nachricht haut mich um:

4,39% mehr Rente.////

 

Ja, nicht die Welt, aber immerhin.

 

////Für alles ist Geld da: ein erweitertes Kanzleramt, Erdbeben u.s.w., für die eigenen Rentner würgt man dann 4,39% raus. Gehts noch?////

 

Warum vergleichen Sie Äpfel mit Birnen? Sie kennen vermutlich die Zusammenhänge zwischen Löhnen und Renten - warum dann dieser Quatsch?

 

Und wenn es irgendwo auf der Welt ein Unglück (dieses Ausmaßes) gibt, sollte Hilfe nicht in Zweifel gezogen werden.

 

 

Account gelöscht
Wow so viel mehr Rente

Also angesichts der hohen Inflation, die auch sicher noch eine Weile bleiben wird, ist die Erhöhung der Rente um 4,39% ein Minusgeschäft. 

Das ist der Dank an all diejenigen Menschen, welche Deutschland nach dem Krieg aufgebaut und zu dem jetzigen Wohlstand gebracht haben. Schon traurig oder? 

Man liest immer wie doch Deutschland anscheinend ist, aber Geld für eine Angleichung an die Inflationsrate hat man nicht. 

Coachcoach
@16:02 Uhr von Francis Ricardo

Wieso spricht Herr Heil dann von „leichten Erhöhungen“ der Beitrage nach 2025? 

Weil er davon nicht betroffen sein wird.

Gregory Bodendorfer
@16:02 Uhr von Francis Ricardo

Wieso spricht Herr Heil dann von „leichten Erhöhungen“ der Beitrage nach 2025? 

Möglicherweise aus dem Grund, weil es ab 2025 finanzielle und gesellschaftliche Probleme in Deutschland und in der EU geben wird....

Coachcoach
@16:20 Uhr von frosthorn

 

Wegen der hohen Inflation könnte die Erhöhung unter dem Strich aber einen Kaufkraftverlust bedeuten.

 

Sollte man sich da nicht erst mal vergewissern? Z.B. indem man einen Zweitklässler hinsetzt und ihn die Differenz von 8 und 4,39 berechnen lässt?

Dann könnten hier ja welche schreiben, dass das zu wenig ist - und das fordert teure Farbe.

frosthorn
@16:00 Uhr von Grayhawk

4,39% mehr Rente. Für alles ist Geld da: ein erweitertes Kanzleramt, Erdbeben u.s.w., für die eigenen Rentner würgt man dann 4,39% raus. Gehts noch?

 

Weder das neue Kanzleramt noch die Hilfsgelder für die Erdbebenopfer werden aus der Rentenkasse bezahlt.

Ich dachte eigentlich, das wäre allgemein bekannt.

fruchtig intensiv

Prozentuale Erhöhung ist nicht sozial. Jemand, der eine Rente von 1000 Euro hat, kann über die 4,39% leider nur müde lächeln. Jemand mit einer Rente von 3000 Euro hat unterm Strich das Dreifache. Dabei hat er schon vor der Erhöhung mehr als genug gehabt.

Andere Länder machen das so, dass sie eine Erhöhung um eine festgelegte Summe machen. Das heißt, es kommt eine Erhöhung um 150 Euro pro Monat. Für jeden Rentenbezieher. Alle bekommen das gleiche, nur der "ärmere" kann mit so einer Erhöhung bedeutend mehr anfangen.

CoronaWegMachen
Juhuh mehr Rente...

... Es wäre aber besser wenn die Menschen die zu wenig Rente bekommen und deshalb z. B. Wohngeld beziehen müssen und auch noch zusätzlich Geld aus der Sozialkasse bekommen, eine dauerhafte Rente beziehen sodass solche Zusatzzahlungen aus den unterschiedlichsten Sozialgeldkassen gänzlich entfallen.

Carlos12
@16:00 Uhr von Grayhawk

4,39% mehr Rente. Für alles ist Geld da: ein erweitertes Kanzleramt, Erdbeben u.s.w., für die eigenen Rentner würgt man dann 4,39% raus. Gehts noch?

Die Rentenerhöhungen sind keine Willkür, sondern ergeben sich aus den Einzahlungen der Arbeitnehmer in die Rentenkasse. 

Im Übrigen sind schon ein Drittel des Bundeshaushalt zusätzliche Zahlungen an Rentner. Wie viel soll es denn werden?

CoronaWegMachen
@16:21 Uhr von Anna-Elisabeth

>> "Diese Erhöhungen sind möglich, weil der Arbeitsmarkt in guter Verfassung ist und die Löhne steigen", sagte Heil.<<

An wen muss ich denn da jetzt mein Dankgebet richten?So viel Gnade ist ja kaum auszuhalten.

An Gott.

Forengedöns
@15:53 Uhr von ex_Bayerndödel

Bei der derzeitigen Inflation  könnte es nicht nur einen Kaufkraftverlust bedeuten, deshalb ist der Bericht doch sehr geschönt.

Nein er ist gut recherchiert und neutral.

Auch die Zahlen zur Inflation sind nicht realistisch.

Sorry, da vertraue ich mehr den objektiven Rechnungen der Statistiker als Ihrem Gefühl.

melancholeriker
@16:00 Uhr von Grayhawk

4,39% mehr Rente. Für alles ist Geld da: ein erweitertes Kanzleramt, Erdbeben u.s.w., für die eigenen Rentner würgt man dann 4,39% raus. Gehts noch?

 

Die Zeiten, in denen eine Mitterechtslinkskoalition einfach nur den Block der Rentnerinnen & Rentner zufriedenstellen mußte um eine Wahl gewinnen zu können, sind endlich vorbei.

Geschenke zulasten der jüngeren Generationen zu diesem Zeitpunkt sind nicht länger vermittelbar. Ein Generationenvertrag ist nur dann glaubwürdig darzustellen, wenn nicht immer das Appeasement mit den Vollversorgten der Boomer angesteuert wird. 

Anna-Elisabeth
@16:17 Uhr von Dörfler

4,39% sind Brutto. Wenn dann die Krankenkasse und Pflegeversicherung die Beiträge erhöht hat es sich schon fast mit der tollen Erhöhung. Da bleibt so gut wie nichts als Inflationsausgleich. Die Rentner werden sehr schnell immer ärmer.

Naja, letztlich ist es den Flaschensammlern egal, was die Flasche ursprünglich gekostet hat. Das Problem ist nur, dass es künftig zwar mehr Flaschensammler geben wird, nur vermutlich nicht mehr Flaschen. Die Konkurrenz ganz unten wird auf allen Ebenen zunehmen. Macht nichts, der Markt wird das schon regeln.

 

MRomTRom
Rentenanpassungen werden nicht gewürfelt oder 'gewährt'

 

sondern nach einem durchdachten und 'gerechten" System ermittelt.

++

Die Höhe der Rentenanpassung hängt von folgenden Faktoren ab.

- die allgemeine Lohnentwicklung. Steigen die Löhne, ziehen die Renten in der Regel im Folgejahr nach

- dabei steigt der Rentenwert, also der monatliche Betrag, der einem Durchschnittsverdiener durch die Rentenbeiträge eines Jahres zusteht.

- die Entwicklung des Beitragssatzes der Rentenversicherung

- der Nachhaltigkeitsfaktor. Dieser Faktor beschreibt das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Rentnern und Beitragszahlern. Der bremst eine Rentenerhöhung, falls die Zahl der Rentner schneller steigt als die Zahl der Beitragszahler,

++

Die Rentenversicherung gehört nicht dem Staat sondern den Rentnern und es ist daher gut, dass nicht Politiker sondern ein  r e g e l b a s i e r t e s  System die Rentenanpassungen bestimmt.

++

Forengedöns
Das kann sich sehen lassen

Die Rentenerhöhungen können sich sehen lassen, die Rentner:innen können stolz sein. Leider liegt die Inflation höher, aber dafür kann ja die Rentenversicherung nichts.

gman
@16:20 Uhr von ich1961 "Glaskugel"

15:53 Uhr von ex_Bayerndödel

 

////Bei der derzeitigen Inflation

könnte es nicht nur einen Kaufkraftverlust bedeuten, deshalb ist der Bericht doch sehr geschönt. Auch die Zahlen zur Inflation sind nicht realistisch.////

 

Und das wissen Sie woher? Aus Ihrer Glaskugel?

 

Frei nach SPD-Ex-Vizekanzler/Bundesminister Franz Müntefering:

„Da braucht es keine Glaskugel und keinen Mathematiker, da reicht Volksschule Sauerland…

 

CoronaWegMachen
Eine gute Rentenerhöhung wäre gewesen...

... Wenn die Menschen mit einer kleinen Rente kostenlos Lebensmittel wie z. B. Brot, Butter, Gemüse, Obst, Mehl, Nudeln / Spaghetti, usw., bekommen (einkaufen) können, und das auf Lebenszeit. Die Zeche wird aus der Bundessteuerkasse gezahlt.

wenigfahrer
Man sollte

die Erhöhung mal realistischerweise in die Relation der letzte Tarifabschlüsse setzen, dann wird schnell klar was die Rentenerhöhung bedeutet.

Von H4 auf das Bürgergeld waren das 53 Euro Netto, das in etwa kommt bei 4,39 Prozent bei den meisten Rentnern auch an, weil Rente immer Brutto ist, und diverse Abzüge ja steigen.

Im Verhältnis zu den letzten Abschlüssen klafft da eine gehörige Lücke im Brutto, und auch im Netto zur Rentenerhöhung, die Inflation mal ausgeblendet. Und nur mal die Energiekosten genommen, die werden von der Erhöhung nicht mal abgedeckt.

Ein Meilenstein ist das nicht, sondern das ist deutlich zu wenig.

melancholeriker
@16:17 Uhr von Dörfler

4,39% sind Brutto. Wenn dann die Krankenkasse und Pflegeversicherung die Beiträge erhöht hat es sich schon fast mit der tollen Erhöhung. Da bleibt so gut wie nichts als Inflationsausgleich. Die Rentner werden sehr schnell immer ärmer.

 

Die Reallöhne sind 2022 um 4,1% abgesunken im Vergleich zum Vorjahr. 

Carlos12
@16:22 Uhr von gman

Es wird nicht leichter für die Rentner. Für viele wird es zunehmend nicht mehr zu einem sorgenfreien Leben reichen.

Das ist seit über 40 Jahre klar. Als 1985 Norbert Blüm plakatierte "Die Rente ist sicher", wurde er mit Häme überzogen. Danach musste jeder wissen, dass man für die Rente vorsorgen muss. Aber solche Dinge, wie Urlaubsreisen, "angemessene" Autos, Konsum hatten Priorität.

Ja, es wird für Rentner schwieriger.

ich1961
16:26 Uhr von V8forever   //…

16:26 Uhr von V8forever

 

////Wow so viel mehr Rente

Also angesichts der hohen Inflation, die auch sicher noch eine Weile bleiben wird, ist die Erhöhung der Rente um 4,39% ein Minusgeschäft.////

 

Bei den meisten Lohnerhöhungen auch.

 

////Das ist der Dank an all diejenigen Menschen, welche Deutschland nach dem Krieg aufgebaut und zu dem jetzigen Wohlstand gebracht haben. Schon traurig oder?////

 

Nur, wenn man sich nicht mit den Gegebenheiten auskennt. Jeder andere kann das nachvollziehen.

 

////Man liest immer wie doch Deutschland anscheinend ist, aber Geld für eine Angleichung an die Inflationsrate hat man nicht.////

 

Es geht um die Berechnung der Erhöhung und damit hat "die Regierung oder D." so gar nichts zu tun!

 

Könnte "man" auch wissen, wenn man nicht in D. wohnt.

 

 

Forengedöns
@16:26 Uhr von V8forever

Das ist der Dank an all diejenigen Menschen, welche Deutschland nach dem Krieg aufgebaut und zu dem jetzigen Wohlstand gebracht haben. Schon traurig oder?

Wie z. B. meine Großmutter, die 1997 gestorben ist.

Man liest immer wie doch Deutschland anscheinend ist, aber Geld für eine Angleichung an die Inflationsrate hat man nicht. 

Wer ist man? Wir, die Beitragszahler? Oder wo dachten Sie, kommt die Rente her.

MRomTRom
16:00 Uhr von Grayhawk | Geregelt nicht gewürgt

++

Die Nachricht haut mich um:

4,39% mehr Rente. Für alles ist Geld da: ein erweitertes Kanzleramt, Erdbeben u.s.w., für die eigenen Rentner würgt man dann 4,39% raus. Gehts noch?

++

Es gibt keinen Grund zum Dramatisieren.

Die Rente wird nicht 'herausgewürgt', sondern nach einem bewährten System geregelt.

++

Das Ausspielen von Rentenanpassung gegen andere Ausgaben erinnert sehr an populistische Muster. Geht es Ihnen tatächlich um die Rentnerinnen und Rentner oder um anderes ?

++

 

CoronaWegMachen
@16:23 Uhr von Adeo60

Das sind zunächst einmal gute Nachrichten. In den alten Bundesländern erhalten die Rentner nach 5,36% im letzten Jahr nun noch einmal 4,39% mehr Rente, in den neuen Bundesländern 6,12%/5,86%. Und nach den hohen Tarifabschlüssen in 2023 dürften auch im kommenden Jahr ordentliche Rentenzuwächse zu erwarten sein. Wichtig vor allem für die jüngeren Arbeitnehmer: Die Rentenbeiträge werden bis 2026 stabil bleiben. Insgesamt hat Deutschland ein funktionierendes, solides  Rentensystem, auch weil die Grundrente eingeführt wurde. Natürlich wird es einige Anpassungen geben müssen, wie etwa die Kapitalgedeckte Rente über Aktien entsprechend dem skandinavischen Modell. Aber Luftschlösser wie sie in Frank...

Ja, wenn denn in D alles mit der Rente so toll gelaufen ist und sein soll und sein wird, wieso haben immer mehr Menschen Angst vor der Altersarmut und wieso haben die vielen jungen Menschen die keine wohlhabenden / reichen Eltern haben überhaupt kein Vertrauen in die derzeitige Rentenabsicherung?

Anna-Elisabeth
@16:23 Uhr von Adeo60

Das sind zunächst einmal gute Nachrichten. 

Ich weiß, Sie meinen es nicht so, aber wenn ich Ihre Ausführungen hier lese, fühle ich mich veralbert.

Führen Sie sich bitte folgenden Text vor Augen:

>> Die Deutschen gehen im internationalen Vergleich relativ spät in Rente. Aber wie viel bleibt Ruheständler:innen dann von ihrem Gehalt? Ein Überblick zeigt: Gegenüber anderen Ländern schneiden wir gar nicht gut ab.

Berlin – Sind die deutschen Rentner:innen ärmer dran als ihre europäischen Nachbar:innen? Verglichen mit dem Nettogehalt, das Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen kurz vor der Rente bekommen, bleiben den Deutschen monatlich rund 52,9 Prozent davon in der Rente übrig. Schaut man aber ins Ausland, bekommen Rentner:innen einen viel größeren Anteil ihres Nettogehalts nach der Rente....<<

"https://www.fr.de/wirtschaft/rente-geld-rentner-ausland-ruhestand-vergl…"

 

 

Forengedöns
@16:13 Uhr von Gregory Bodendorfer

Noch geht es einigen, vereinzelten Rentnern relativ gut...das wird sich rasch ändern.... in wenwenigen Jahren

Das hat der Eigentümer des Ladens bei meinen Eltern um die Ecke auch immer grsagt. Muss so Ende der Achziger gewesen sein.

gelassenbleiben
@16:13 Uhr von Gregory Bodendorfer

einigen, vereinzelten Rentnern relativ gut...das wird sich rasch ändern.... in wenigen Jahren.

Dann wird dieses deutsche Rentensystem endgültig scheitern. 

Und viele Menschen, die brav über Jahrzehnte in diese Kasse einzahlten, gänzlich enttäuscht.

Traurig. Auch das ist Deutschland

Tja Österreich und Dänemark haben irgendwas besser gemacht. Andererseits können wir den jungen Leuten jetzt nicht die Rentenbeiträge aus den Taschen ziehen und noch das zukünftige Klima kaputt machen.

Grayhawk
@16:24 Uhr von ich1961

16:00 Uhr von Grayhawk

 

////Die Nachricht haut mich um:

4,39% mehr Rente.////

 

Ja, nicht die Welt, aber immerhin.

 

////Für alles ist Geld da: ein erweitertes Kanzleramt, Erdbeben u.s.w., für die eigenen Rentner würgt man dann 4,39% raus. Gehts noch?////

 

Warum vergleichen Sie Äpfel mit Birnen? Sie kennen vermutlich die Zusammenhänge zwischen Löhnen und Renten - warum dann dieser Quatsch?

 

Und wenn es irgendwo auf der Welt ein Unglück (dieses Ausmaßes) gibt, sollte Hilfe nicht in Zweifel gezogen werden.

 

 

 

Adeo60

Ich verkenne die Probleme nicht, die gerade Bezieher von geringen Renten zu schultern haben. Neben der generell hohen Inflation fallen vor allem die hohen Mieten und Hiezkosten ins Gewicht. Aber man sollte nicht vergessen, dass wir Rentner - auch ich gehöre zu dieser Klientel - während der Corona-Krise aufgrd der Gesetzeslage keine Rentenkürzungen hinnehmen mussten, während viele AN durch Kurzarbeit oder Arbeitsplatzverlust schmerzhafte Einschnitte erlitten. Und 5,36% Rentenerhöhung in 2022 (6,12% in den neuen BL), 4,39 %(5,86%) Rentenerhöhung in 2023 und wohl ähnliche Zahlen im kommenden Jahr sind ja auch nicht ganz ohne... Wenn nun das Rentensystem dergestalt umgestellt würde, dass alle Arbeitnehmer, Beamte und Selbständige dort einzahlen würden, wäre mir um die Zukunft nicht bange.

gelassenbleiben
@16:12 Uhr von werner1955

Aber viel zu wenig.

Wie sollen die massiven Energiekosten und der Grüne Heizungshammer dann bezahlt werden?

Kaufen Sie sich doch einen gelben oder schwarzen Heizungshammer. Der anständige Rentner nimmt nicht den jungen Menschen die Rentenbeiträge ausder Tasche und zerstört das zukünftige Klima durch falsche Heizung, und Wünsche für ein neues  Dieselauto, Kreuzfahrten und Fernreisen.

Anna-Elisabeth
@16:23 Uhr von Opa Klaus

4,39% mehr Rente. Für alles ist Geld da: ein erweitertes Kanzleramt, Erdbeben u.s.w., für die eigenen Rentner würgt man dann 4,39% raus. Gehts noch?

..

Die Höhe der Rentenerhöhung wird nicht von der Regierung beschlossen oder ausgewürfelt, sondern ist gesetzlich geregelt. Ist kompliziert, aber um es einfach herunterzubrechen, ergibt sich die Rentenerhöhung aus der durchschnittlichen Lohnerhöhung der Gesamtbevölkerung.. Genauere Definition und Berechnung bitte im Internet eruieren. 

Schon richtig. Dennoch ist es an der Zeit, auch hier mal ein paar Sonderregelungen zu finden. Deutsche Rentner sehen im europäischen (und nicht nur in diesem) Vergleich ohnenhin schon schlecht aus.

Dann noch das: Kein Infaltionsausgleich aber dafür hohe Summen für Wämepume oder entsprechend angepasste Mieten. 

Sisyphos3
@15:53 Uhr von ex_Bayerndödel

 

Bei der derzeitigen Inflation könnte es nicht nur einen Kaufkraftverlust bedeuten,

deshalb ist der Bericht doch sehr geschönt. Auch die Zahlen zur Inflation sind nicht realistisch.

 

 

 

die Aussage lautet " Renten steigen um mindestens 4,39 Prozent"

nicht mehr nicht weni9ger

 

MRomTRom
Das Volkseinkommen muss jedes Jahr verdient werden

++

Es ist eine Binse. Das Volkseinkommen oder Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist kein Bausparvertrag sondern muss jedes Jahr auf den Märkten aufs Neue erwirtschaftet werden.

++

Das hat in Deutschland über viele Jahre gut funktioniert, in manchen auch nicht.

++

Wirtschaftliche Rückgänge  kommen vor und dann gibt es für alle weniger. Für Unternehmen in Form von Verlusten, für Arbeitnehmer zwar keine Nominal- aber Reallohneinbußen und für Rentner ebenso keine nominalen aber reale Einbußen.

++

Dann müssen Reformen und wirtschaftliche Investitions- und Leistungsanreize dafür sorgen, dass die Voraussetzungen für neues Wirtschaftswachstum entsteht. Das ist der einzige Weg, wieder mehr Spielraum fürs Verteilen zu haben.

++

 

Account gelöscht
Habe ich Rentner es richtig gelesen?

4,39 % oder fehlt da die 1 noch davor ? Das wäre m.M.n. eher angebracht. So ist ja noch nicht einmal der Kaufkraft Verlust bei den steigenden Preisen ausgeglichen.

Carlos12
@16:23 Uhr von Adeo60

 Das franz. System wird kollabieren. 

Das vermute ich auch. Aber da sind Besitzstandswahrung und Gier. Der Witz ist, dass durch die versicherungsfremden Leistungen schon ein Drittel des Bundeshaushalt an Renten geht.

Wie sollen die Renten in Deutschland viel höher ausfallen, wenn die Leute 45 Jahre einzahlen, dabei 14% in die Rentenkasse einzahlen und dann 25 Jahre Rente beziehen. Nun die beliebte Lösung ist, wie anscheinend in Frankreich aus Steuermitteln. Anstatt in Schulen, Infrastruktur, Forschung zu investieren, geht das Geld in Renten, weil Rentner eine große Wählergruppe sind.

 

Account gelöscht

Ich bin noch kein Rentner, aber für mich steht fest, dass ich meinen Lebensabend, wenn ich diese Phase erreiche, nicht in Deutschland verbringen werde. Was ist denn das für ein System, wo viele Menschen von ihrer Rente nicht menschenwürdig leben können? Die Rente ist sicher? Ja, für Viele ein paar hundert Euro! "Respektrente" hieß es mal, was für ein Zynismus! 

MrEnigma
Ich kann mich nur noch wundern

Also dafür, dass wir alle bis 70 arbeiten sollen, steigen die Renten ganz wunderbar.

Also mein Lohn stieg nicht 4 Prozent, wie sicherlich der von vielen, die nicht tarifgebunden sind. Pech eben. 

Ich kann das nicht mehr verstehen, wie eine Gesellschaft derart viele Ressourcen in die Vergangenheit stecken kann. Auf der einen Seite stehen die Jungen, die immer mehr bezahlen sollen und auf der anderen eine stetig wachsende Zahl von Alten, denen es mehrheitlich so gut geht wie nie. 

Der Anteil der Altersarmut an den Rentnern ist Witz im Verhältnis zur Armutsquote in der restlichen Bevölkerung. Aber man tut immer so, als würden 60 Prozent der Rentner hier hungern. 

Also wenn es so einfach ist, die Renten zu erhöhen, dann ist die Agressivität in Frankreich durchaus berechtigt. Es kann einfach nicht sein, dass ernsthaft über ein Rentenproblem gesprochen wird und keinerlei Anstalten gemacht werden, heute für die nächsten Generationen das System zu stabilisieren. 

MrEnigma
@16:12 Uhr von werner1955

Aber viel zu wenig.

Wie sollen die massiven Energiekosten und der Grüne Heizungshammer dann bezahlt werden?

Von den Renten - so wie andere von ihren Einkommen das auch bezahlen müssen. 

Also es gibt hier zig Millionen Niedrigverdiener, die haben auch nicht viel mehr als die Rentner. Ein durchschittlicher Rentenhaushalt liegt nur leicht unter denen eines Arbeitnehmers im Niedriglohnbereich.

Nehme ich jetzt noch mal an, dass viele Rentner in Eigentum leben, was statistisch eben eher der Fall ist, als jemand mit 30 ... gibt es auch keine nennenswerten Ausgaben. 

Die Logik, dass man über das Einkommen - oder die Rente - allein auf ein Wohlstandniveau schließen kann... hingt da sehr.

Wer eben keine 1000 Euro für seine Wohnung zahlen muss, der kann durchaus auch mit einer durchschnittlichen Rente gut leben. 

 

 

Sisyphos3
@16:22 Uhr von gman

Es wird nicht leichter für die Rentner. Für viele wird es zunehmend nicht mehr zu einem sorgenfreien Leben reichen.

 

 

für wen ist es denn leicht ?

 

 

melancholeriker
@16:26 Uhr von V8forever

Also angesichts der hohen Inflation, die auch sicher noch eine Weile bleiben wird, ist die Erhöhung der Rente um 4,39% ein Minusgeschäft. 

Das ist der Dank an all diejenigen Menschen, welche Deutschland nach dem Krieg aufgebaut und zu dem jetzigen Wohlstand gebracht haben. Schon traurig oder? 

Man liest immer wie doch Deutschland anscheinend ist, aber Geld für eine Angleichung an die Inflationsrate hat man nicht. 

 

"Minusgeschäft"... 

Angesichts der massiven Demokraphiemauer vorm Bug ist in naher Zukunft mit weit mehr Minus zu rechnen. Die Generation Wiederaufbau ist schon längst nicht mehr da und hat zu großen Teilen mit dazu beigetragen, daß in Deutschland kaum noch ein Haus stand. Ich weiß nicht, warum das so gern vergessen wird. Darüber hinaus hatte ein Großteil dieser Betroffenen wohl eher ein ziemlich gutes Auskommen, abgesehen von den 'Trümmerfrauen' und denen, die schon bei den Nazis keinen guten Stand hatten. 

Das Wort "Geschäft" ist überhaupt völlig fehl am Platz. 

 

 

MRomTRom
Ein guter Sozialstaat sorgt für seine Rentner

++

Staaten mit ausgeprägter gesellschaftlicher Solidarität wie z.B. die skandinavischen Ländern sorgen für Ihre Rentner.

++

Die Anerkennung der Lebensleistung dieser Generation ist dann den jüngeren, noch im Arbeitsprozess stehenden Generationen eine Verpflichtung.

++

Aber die Solidarität mus bi-direktional sein. Die jüngeren, die für die eigenen Familien sorgen müssen,  sind ebenso auf das Verständnis der Älteren angewiesen, dass sie nur einen tragbaren Teil der Rentenlast schultern können.

++

Warum ist das erwähnenswert ? Weil es nichts bringt, Rentenzahlungen komplett von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Gesellschaft entkoppeln zu wollen und so zu tun, als gäbe es einen von der Realität losgelösten aber von niemanden bestimmbaren 'Gerechtigkeitsfaktor', der die Rentenhöhe festlegt. Den gibt es nicht.

++

Da sind uns die Skandinavier in der gesellschaftlichen Abstimmung voraus.

++

 

Vector-cal.45
@16:24 Uhr von ich1961

16:00 Uhr von Grayhawk

 

////Die Nachricht haut mich um:

4,39% mehr Rente.////

 

Ja, nicht die Welt, aber immerhin.

 

////Für alles ist Geld da: ein erweitertes Kanzleramt, Erdbeben u.s.w., für die eigenen Rentner würgt man dann 4,39% raus. Gehts noch?////

 

Warum vergleichen Sie Äpfel mit Birnen? Sie kennen vermutlich die Zusammenhänge zwischen Löhnen und Renten - warum dann dieser Quatsch?

 

Und wenn es irgendwo auf der Welt ein Unglück (dieses Ausmaßes) gibt, sollte Hilfe nicht in Zweifel gezogen werden.

 

 



 

Ich weiß schon.

 

Bloß nicht(s) in Zweifel ziehen. 

Egal ob dreistellige Milliardenausgaben für Corona-Blödsinn oder Rüstungsgeschenke für Lau.

Alles fürs Klima, versteht sich. Äh, nee, das ist doch … Ich verwechsle da irgendwas … egal,

Vector-cal.45
@16:46 Uhr von frosthorn

4,39% mehr Rente. Für alles ist Geld da: ein erweitertes Kanzleramt, Erdbeben u.s.w., für die eigenen Rentner würgt man dann 4,39% raus. Gehts noch?

 

Weder das neue Kanzleramt noch die Hilfsgelder für die Erdbebenopfer werden aus der Rentenkasse bezahlt.

Ich dachte eigentlich, das wäre allgemein bekannt.



 

 

Ist doch egal was auf der Kasse steht, aus der die Kohle genommen wird.

Letztendlich kommt doch alles aus dem gleichen großen Topf.

Ober eben aus neuer Staatsverschuldung, neudeutsch „Sondervermögen“ genannt.

Ich wüsste nicht, dass man mehr Geld ausgeben könnte bzw. sollte, als man zur Verfügung hat.

DerVaihinger
@16:16 Uhr von Gregory Bodendorfer

4,39% mehr Rente. Für alles ist Geld da: ein erweitertes Kanzleramt, Erdbeben u.s.w., für die eigenen Rentner würgt man dann 4,39% raus. Gehts noch?

Aus meiner Sicht ist es wichtig, den Erdbebenopfern zu helfen - wer anderes behauptet hat wenig Herz für Menschen, die ungewollt in diese Krise geraten sind. Da ist Menschlichkeit angesagt.

Das jedoch ist nicht so populär bei einigen Foristen hier. 

Sehr schade 

 

 

Im Grundsatz stimme ich Ihnen zu.

 

Aber so, wie die Erdbebenhilfe gestaltet werden soll, geht es wirklich nicht.

 

Die Spender geben und Erdogan, sinonym für die türkische Regierung, lässt keinen Einfluss auf die Verwendung der Gelder zu.

Ich unterscheide hier zwischen den privaten Spendern für die Hilfsorganisationen, zu denen ich auch gehöre, und den staatlichen Geberprogrammen.

 

artist22
Ich werde noch @16:21 Uhr von Anna-Elisabeth

>> "Diese Erhöhungen sind möglich, weil der Arbeitsmarkt in guter Verfassung ist und die Löhne steigen", sagte Heil.<<

An wen muss ich denn da jetzt mein Dankgebet richten?So viel Gnade ist ja kaum auszuhalten.

 

als alter, weisser Mann zum Feministen ;-)

- Nancy Fraser sagt, also nicht die Innenministerin

https://taz.de/Neues-Buch-ueber-Gegenwartskapitalismus/!5918463/

frosthorn
@16:57 Uhr von melancholeriker

4,39% mehr Rente. Für alles ist Geld da: ein erweitertes Kanzleramt, Erdbeben u.s.w., für die eigenen Rentner würgt man dann 4,39% raus. Gehts noch?

 

Die Zeiten, in denen eine Mitterechtslinkskoalition einfach nur den Block der Rentnerinnen & Rentner zufriedenstellen mußte um eine Wahl gewinnen zu können, sind endlich vorbei.

Geschenke zulasten der jüngeren Generationen zu diesem Zeitpunkt sind nicht länger vermittelbar. Ein Generationenvertrag ist nur dann glaubwürdig darzustellen, wenn nicht immer das Appeasement mit den Vollversorgten der Boomer angesteuert wird. 

 

Ich bin inzwischen selbst Rentner. Ich bitte um Ihr Verständnis, wenn ich die Rentenanpassungen nicht als "das Appeasement mit den Vollversorgten der Boomer" auffasse. Und schon gar nicht als "Geschenk".

rjbhome
@16:46 Uhr von frosthorn

4,39% mehr Rente. Für alles ist Geld da: ein erweitertes Kanzleramt, Erdbeben u.s.w., für die eigenen Rentner würgt man dann 4,39% raus. Gehts noch?

 

Weder das neue Kanzleramt noch die Hilfsgelder für die Erdbebenopfer werden aus der Rentenkasse bezahlt.

Ich dachte eigentlich, das wäre allgemein bekannt.

Forschen Sie mal nach, welche Leistungrn alle aus der Rentenkassr bezahlt werden, ohne, dass es jemals Einzahlungen dazu gegeben hat. Sie werden staunen wofür der deutsche lohnabhängige Arbeitnehmer alles verantwortlich gemacht wird

DerVaihinger
@16:46 Uhr von frosthorn

4,39% mehr Rente. Für alles ist Geld da: ein erweitertes Kanzleramt, Erdbeben u.s.w., für die eigenen Rentner würgt man dann 4,39% raus. Gehts noch?

 

Weder das neue Kanzleramt noch die Hilfsgelder für die Erdbebenopfer werden aus der Rentenkasse bezahlt.

Ich dachte eigentlich, das wäre allgemein bekannt.

 

 

Lieber Frosthorn

 

Aber die Rentenkasse bedarf immenser Zuschüsse aus dem Steuertopf.

Der ist endlich und was für z.B.für das Kanzleramt ausgegeben wird, schmälert die Verfügbarkeit für die Zuschüsse in die Rentneversicherung.

Es ist also schon ein Zusammenhang gegeben.

 

DerVaihinger
@16:51 Uhr von fruchtig intensiv

Prozentuale Erhöhung ist nicht sozial. Jemand, der eine Rente von 1000 Euro hat, kann über die 4,39% leider nur müde lächeln. Jemand mit einer Rente von 3000 Euro hat unterm Strich das Dreifache. Dabei hat er schon vor der Erhöhung mehr als genug gehabt.

Andere Länder machen das so, dass sie eine Erhöhung um eine festgelegte Summe machen. Das heißt, es kommt eine Erhöhung um 150 Euro pro Monat. Für jeden Rentenbezieher. Alle bekommen das gleiche, nur der "ärmere" kann mit so einer Erhöhung bedeutend mehr anfangen.

 

 

Können Sie auch erklären, woher die unterschiedlich hohen Renten kommen?

Dann kommen Sie leicht darauf, warum der eine mehr hat, als der andere.

 

 

DerVaihinger
@16:52 Uhr von CoronaWegMachen

... Es wäre aber besser wenn die Menschen die zu wenig Rente bekommen und deshalb z. B. Wohngeld beziehen müssen und auch noch zusätzlich Geld aus der Sozialkasse bekommen, eine dauerhafte Rente beziehen sodass solche Zusatzzahlungen aus den unterschiedlichsten Sozialgeldkassen gänzlich entfallen.

 

 

Wer bekommt nur gelegentlich Rente?

 

MargaretaK.
@16:53 Uhr von Carlos12

...Die Rentenerhöhungen sind keine Willkür, sondern ergeben sich aus den Einzahlungen der Arbeitnehmer in die Rentenkasse. 

Im Übrigen sind schon ein Drittel des Bundeshaushalt zusätzliche Zahlungen an Rentner. Wie viel soll es denn werden?

 

Dann sollten Sie schauen, wieviele Geld im Laufe der Jahre aus der Rentenkasse zweckentfremdet wurde. Es gibt Aufstellungen, die bis Adenauer 1957 zurück gehen. Sogar Kriegsschulden wurden bezahlt und Optionsanleihen an Großfirmen (VW, Audi, Siemens, BMW, etc.) gegeben ohne das jemals eine Rückzahlung stattgefunden hat. Nicht vergessen, auch ein Großteil der deutschen Wiedervereinigung.

Dazu zitiere ich "Sollten alle Fremdleistungen über Steuern bezahlt werden könnten alle Renten der „Normalrentner*“ um mehr als 40 Prozent erhöht werden, ohne dass der Bund auch nur einen Cent dazu geben und ohne dass die Beitragssätze erhöht werden müssten."

 

gelassenbleiben
@17:00 Uhr von CoronaWegMachen

... Wenn die Menschen mit einer kleinen Rente kostenlos Lebensmittel wie z. B. Brot, Butter, Gemüse, Obst, Mehl, Nudeln / Spaghetti, usw., bekommen (einkaufen) können, und das auf Lebenszeit. Die Zeche wird aus der Bundessteuerkasse gezahlt.

kleiner funfact in dem Zusammenhang, anscheinend plante das ‚wir erhöhen keine Steuern‘ Finanzministerium die reduzierte Umsatzsteuer auf Lebensmitteln zu erhöhen auf den allgemeinen Umsatzsteuersatz. Passt zur FDP, hätte ja insbesondere Leute mit kleinem Einkommen getroffen. 

DerVaihinger
@16:57 Uhr von Anna-Elisabeth

4,39% sind Brutto. Wenn dann die Krankenkasse und Pflegeversicherung die Beiträge erhöht hat es sich schon fast mit der tollen Erhöhung. Da bleibt so gut wie nichts als Inflationsausgleich. Die Rentner werden sehr schnell immer ärmer.

Naja, letztlich ist es den Flaschensammlern egal, was die Flasche ursprünglich gekostet hat. Das Problem ist nur, dass es künftig zwar mehr Flaschensammler geben wird, nur vermutlich nicht mehr Flaschen. Die Konkurrenz ganz unten wird auf allen Ebenen zunehmen. Macht nichts, der Markt wird das schon regeln.

 

 

Also, das mit den flaschensammelnden Rentnern geht mir langsam auf den Keks.

In meinem Bekanntnenkreis sind aus biologischen Gründen fast alle Rentner.

 

Keiner davon geht Flaschen sammeln.

 

Wen ich hin und wieder dabei sehe, sind offensichtlich Obdachlose und/oder Alkoholiker und Drogenabhängige.

Natürlich mag es den einen oder anderen Rentner geben, das dürften aber wirkliche Einzelfälle sein.

 

 

Anna-Elisabeth
@16:58 Uhr von MRomTRom

 

Die Rentenversicherung gehört nicht dem Staat sondern den Rentnern und es ist daher gut, dass nicht Politiker sondern ein  r e g e l b a s i e r t e s  System die Rentenanpassungen bestimmt.

Das ist unbestritten so. Aber wenn sich herausstellt, dass das System in Teilen nicht mehr taugt, dann müssen die Regeln neu justiert werden.

Das deutsche Rentensystem ist aber schon an der Wurzel krank. Ich verweise noch einmal auf den Vergleich mit den Rentenhöhen in anderen Ländern und den Platz, den hier Deutschland einnimmt. (Entsprechender Kommentar ist noch nicht freigegeben.)

pwg51
@16:23 Uhr von Adeo60

Das sind zunächst einmal gute Nachrichten. In den alten Bundesländern erhalten die Rentner nach 5,36% im letzten Jahr nun noch einmal 4,39% mehr Rente, in den neuen Bundesländern 6,12%/5,86%. Und nach den hohen Tarifabschlüssen in 2023 dürften auch im kommenden Jahr ordentliche Rentenzuwächse zu erwarten sein. Wichtig vor allem für die jüngeren Arbeitnehmer: Die Rentenbeiträge werden bis 2026 stabil bleiben. Insgesamt hat Deutschland ein funktionierendes, solides  Rentensystem, auch weil die Grundrente eingeführt wurde. Natürlich wird es einige Anpassungen geben müssen, wie etwa die Kapitalgedeckte Rente über Aktien entsprechend dem skandinavischen Modell. 

 

nur ein Tipp: informieren Sie sich mal über das skandinavischen Modell. Da ist mir das Modell der Schweiz oder Österreich deutlich sinnvoller

 

w120
@16:23 Uhr von Opa Klaus

4,39% mehr Rente. Für alles ist Geld da: ein erweitertes Kanzleramt, Erdbeben u.s.w., für die eigenen Rentner würgt man dann 4,39% raus. Gehts noch?

..

Die Höhe der Rentenerhöhung wird nicht von der Regierung beschlossen oder ausgewürfelt, sondern ist gesetzlich geregelt. Ist kompliziert, aber um es einfach herunterzubrechen, ergibt sich die Rentenerhöhung aus der durchschnittlichen Lohnerhöhung der Gesamtbevölkerung.. Genauere Definition und Berechnung bitte im Internet eruieren. 

 

 

Nach bisherigem Recht hätten die Altersbezüge dieses Jahr nur um 0,46 Prozent angehoben werden können, weil die Löhne 2007 nur wenig gestiegen sind. Nun wird die Rentenformel geändert, damit der Anstieg 2008 und 2009 um jeweils 0,6 Punkte höher ausfallen kann. Dafür wird der "Riester-Faktor" für zwei Jahre ausgesetzt.

https://www.n-tv.de/politik/Rentenerhoehung-kommt-article274286.html

Das waren noch Zeiten.

 

Schirmherr

4,39% mehr bei über 10% Inflation? Wo bleibt unsere alles bestreikende Verdi-Gewerkschaft, die doch überall 15% mehr Lohn zum Ausgleich der Inflation fordert. Die sagen doch dass das gerecht ist, für die gute Arbeit, die gebracht wird. Die Rentner und Pensionäre haben auch nur gute Arbeit gemacht, sonst wären ja die alle, für die Verdi jetzt so streikvoll 15% Lohnaufbesserung verlangt doch alle arbeitslos! Also, warum steht die Verdi und alle anderen Gewerkschaften( gibt‘s die noch?), die die anderen Berufsparten vertreten haben, nicht endlich auch für Rentner auf der Straße und streiken, die hier alles mit aufgebaut und für die jetzigen Generationen am Laufen gehalten haben? Warum wo sie immer ‚was Neues zum Stunk machen suchen,nicht den selben Rabbatz für die Rentner und Pensionäre, wie z.B. für die Sicherheits- und die Gepäckverarbeiter der Flugplätze? Gerechte Renten der ehemaligen Arbeitnehmerschaft interessieren nicht. Aber nur bis die selber zu abgeschriebenen Alten werden

Account gelöscht
@16:51 Uhr von fruchtig intensiv

Prozentuale Erhöhung ist nicht sozial. Jemand, der eine Rente von 1000 Euro hat, kann über die 4,39% leider nur müde lächeln. Jemand mit einer Rente von 3000 Euro hat unterm Strich das Dreifache. Dabei hat er schon vor der Erhöhung mehr als genug gehabt.

Andere Länder machen das so, dass sie eine Erhöhung um eine festgelegte Summe machen. Das heißt, es kommt eine Erhöhung um 150 Euro pro Monat. Für jeden Rentenbezieher. Alle bekommen das gleiche, nur der "ärmere" kann mit so einer Erhöhung bedeutend mehr anfangen.

Welche Länder haben Sie auf dem Schirm? 

In der Schweiz sind es 30 CHF für die unterste AHV/IV Rente, bis 60 CHF für die höchste . 

www.ch.ch