Syrische Rettungsteams suchen in der Stadt Hama nach Opfern und Überlebenden.

Ihre Meinung zu Türkei und Syrien: Mindestens 2500 Erdbebentote, Tausende Verletzte

Nach den heftigen Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet werden immer mehr Todesopfer geborgen. Die Suche nach Überlebenden geht unter schwierigen Bedingungen weiter. Internationale Hilfe ist angelaufen.

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146 Kommentare

Kommentare

saegezauberer
Trauriger Anlass

Auch wenn es aufgrund der vielen Toten, Verletzten und der Zerstörung ein äußerst trauriger Anlass ist, ist es trotzdem schön zu sehen, dass sich selbst zerstrittenen Länder in Zeiten der Not helfen. Mein Bedauern an alle Betroffenen und Dank an alle Helfer.

frosthorn
Fassungslosigkeit

 

Ist mein Empfinden angesichts der Opferzahlen. Innerhalb von Sekunden so viele Menschen dahingerafft. Und die Überlebenden sind nahezu schutzlos den Witterungsbedingungen ausgesetzt, unter denen auch die Hilfskräfte ihre schwere und wahnsinnig belastende Arbeit leisten müssen.

Ich bin in Gedanken ständig in den zerstörten Gebieten, wo auch Menschen leben, die ich kenne und von denen ich noch nichts gehört habe. Trost gibt es mir, dass so bereitwillig von überall Hilfe angeboten und geleistet wird.

Steht nicht im Artikel, aber im Radio hörte ich, dass sogar die Ukraine angekündigt hat, zu tun, was möglich ist, um vor Ort zu helfen.

Ich habe sofort gespendet, es ist ja nun mal das einzige, was ich tun kann.

schiebaer45
@18:43 Uhr von saegezauberer

Auch wenn es aufgrund der vielen Toten, Verletzten und der Zerstörung ein äußerst trauriger Anlass ist, ist es trotzdem schön zu sehen, dass sich selbst zerstrittenen Länder in Zeiten der Not helfen. Mein Bedauern an alle Betroffenen und Dank an alle Helfer.

Dem möchte ich mich anschließen.

Nachfragerin
spontane Hilfe

Ich bin positiv überrascht, dass jetzt spontan die Hilfe zugesagt wurde, die in den letzten Jahren fehlte. Insbesondere die seit Jahren umkämpften Städte im Norden Syriens dürften schon vor dem Beben schwer beschädigt gewesen sein.

ich1961

Leider befürchte ich noch viel mehr Todesopfer.

 

Aber allen Opfern, deren Familien und Freunden mein Beileid und einen Dank an alle Helfer.

 

Super, das wieder einmal nicht Eigennutz im Vordergrund steht, sondern die Hilfe für geschundene Menschen.

 

Hoffentlich bleiben weitere, größere Beben aus und die Menschen können wenigstens eine ruhige Nacht verbringen.

 

 

Hille-SH
Ich bin heilfroh und dankbar,...

...dass jetzt, wo ein "pures Naturereignis" tausende Menschen aus dem Leben gerissen, tausende obdachlos und notleidend gemacht hat, die Weltgemeinschaft (trotz neuerlicher Blockbildung) ENDLICH funktioniert.

Keine Gier, keine Machtgelüste, keine Geopolitik bzw. Geostrategie hat all diesen Menschen unfassbares Leid gebracht und zugefügt, nein, es war die Natur !

Ich SPENDE jetzt, beiden, Syrien und der Türkei !!!

Unfassbar...

Sokrates
@18:43 Uhr von saegezauberer

Auch wenn es aufgrund der vielen Toten, Verletzten und der Zerstörung ein äußerst trauriger Anlass ist, ist es trotzdem schön zu sehen, dass sich selbst zerstrittenen Länder in Zeiten der Not helfen. Mein Bedauern an alle Betroffenen und Dank an alle Helfer.

Wenn man diese Bilder sieht, ist man einfach fassungslos. Man ringt um Worte. Und dennoch bringt es so viele Länder dazu alles was sie zur Hilfe zur Verfügung stellen können auch tun. Und ich hoffe, daß die Menschheit mal endlich aus so einem Leid und so einer Not endlich mal lernen würde, daß es viel wichtiger ist zusammen zu stehen, anstatt sich mit dummen Kriegen zu bekämpfen. Und ich würde mir das auch für den Türkischen Präsidenten wünschen, daß er das jetzt auch erkennt.

Sokrates

Sorry, daß ich Syrien in meinem letzten Kommentar vergessen hatte. Es sind genauso Menschen wie in der Türkei und sollen natürlich ebenso alle erdenkliche Hilfe bekommen die sie benötigen! Auch der Syrische Präsident könnte jetzt lernen wie wichtig wir alle sind ohne sich gegenseitig mit Kriegen  bekämpfen zu müssen!

Giselbert
mein Mitgefühl

Mein Mitgefühl den türkischen und syrischen Angehörigen die Opfer zu beklagen haben, in dieser schweren Zeit des Verlustes.

Sicherlich auch schwere Zeiten für Angehörige die nicht vor Ort sind und in Ungewissheit ausharren müssen und natürlich alle die ihr Dach überm Kopf verloren haben.

Gut so, dass die Hilfe so schnell anläuft, bestimmt können dadurch noch Menschenleben gerettet und die Not etwas gelindert werden.

Sokrates

Trotz der Katastrophe und dem Leid ärgert mich doch der Papst, der nichts anderes weiß als mit ein paar Gebeten und warmen Worten sein Beileid kund zu tun. Auch die katholische Kirche könnte von ihrem Reichtum was abgeben und die Menschen in der Türkei und Syrien unterstützen!

Der neue Goldstandard
Auch das noch!

Zitat: "Nach den heftigen Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet steigt die Zahl der Todesopfer auf mindestens 2500. Tausende Menschen wurden verletzt, viele weitere werden noch unter den Trümmern vermutet. Internationale Hilfe ist angelaufen."

.

Auch das noch!

Als ob die Menschen in dieser Region nicht schon genug Probleme hätten.

Gibt es Möglichkeiten, wie wir unbürokratisch den Menschen vor Ort helfen können.

Das UNHCR wird hier am schnellsten und effektiv vor Ort sein, nehme ich an.

NieWiederAfd

Meine Anregung von heute Vormittag möchte ich nochmal wiederholen: den eigenen heutigen Tagesverdienst an diesem Katastrophentag an einschlägige Hilfsorganisationen spenden. Das können sich viele als Ausdruck von Mitgefühl und Solidarität leisten, egal ob man für das DRK, Caritas international, die Malteser oder andere seriöse Bündnisse spendet.

 

 

 

Werner Krausss
Am 06. Februar 2023 - 19:14 Uhr von Giselbert

„Mein Mitgefühl den türkischen und syrischen Angehörigen die Opfer zu beklagen haben, in dieser schweren Zeit des Verlustes.“

 

Ich schließe mich Ihnen gerne an.

 

Sehr gut finde ich, dass

 

"Im Namen des griechischen Volkes habe ich mein tief empfundenes Beileid ausgesprochen", twitterte Mitsotakis nach einem Telefongespräch mit dem türkischen Präsidenten.

Wie es aus Mitsotakis Büro hieß, habe sich Erdogan bedankt. „

Obwohl

der türkische Präsident vor fast zehn Monaten erklärt hatte, dass er  nicht mehr mit Mitsotakis reden werde.

 

Nicht nur das,

„Die schwedische EU-Ratspräsidentschaft berief für diesen Abend ein Sondertreffen auf Expertenebene ein.“

 

 

Nelke785
@19:19 Uhr von Sokrates

Trotz der Katastrophe und dem Leid ärgert mich doch der Papst, der nichts anderes weiß als mit ein paar Gebeten und warmen Worten sein Beileid kund zu tun. Auch die katholische Kirche könnte von ihrem Reichtum was abgeben und die Menschen in der Türkei und Syrien unterstützen!

Das muss sie nicht ärgern. Gebete tragen. Ich hoffe und bin mir sicher, dass weit über den Papst hinaus gebetet wird. Spenden wird die katholische Kirche mit Sicherheit auch. 

 

frauenzimmer

Das erste, was mir aufgefallen ist, das sind die großen Stahlbetonteile, mit denen die Häuser errichtet wurden. Das heißt, dass es sich wohl um massive starre Trag-Konstruktionen handeln muss, die keine Bewegungen aufnehmen können.

Ich bin keine Tragwerkingenieurin, aber ich weiß, dass in Erdbeben gefährdeten Erdteilen wie z.B. in Kalifornien (Los Angeles) Stützen, Wände und Decken an ihren jeweiligen Stößen/Auflagern seismische Schwingungen aufgenommen werden können und dadurch das Gebäude regelrecht schwingen kann. (Vermutlich ähnlich wie bei Brücken stets ein bewegliches Auflager konstruiert wird, um die Materialausdehnungen aufzufangen.)

mir hat ein Freund, der in L.A. in einem Wolkenkratzer im oberen Geschoss sein Büro hat, mal erzählt, dass er schon neben den permanenten schwächeren auch stärkere Erdbeben dort erlebt hätte. Ihm sei dabei ziemlich mulmig geworden, so hat der Tower geschaukelt.

Nelke785
@19:24 Uhr von Der neue Goldstandard

Zitat: "Nach den heftigen Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet steigt die Zahl der Todesopfer auf mindestens 2500. Tausende Menschen wurden verletzt, viele weitere werden noch unter den Trümmern vermutet. Internationale Hilfe ist angelaufen."

.

Auch das noch!

Als ob die Menschen in dieser Region nicht schon genug Probleme hätten.

Gibt es Möglichkeiten, wie wir unbürokratisch den Menschen vor Ort helfen können.

Das UNHCR wird hier am schnellsten und effektiv vor Ort sein, nehme ich an.

Es trifft wie so oft immer die ärmsten.

 

Bruno14
@19:19 Uhr von Sokrates

Trotz der Katastrophe und dem Leid ärgert mich doch der Papst, der nichts anderes weiß als mit ein paar Gebeten und warmen Worten sein Beileid kund zu tun. Auch die katholische Kirche könnte von ihrem Reichtum was abgeben und die Menschen in der Türkei und Syrien unterstützen!

   
Lassen Sie doch in einer solchen Katastrophe mal Ihre Ressentiments stecken: Viele katholische und christliche Hilfsorganisationen sind an den unmittelbaren Hilfsaktionen beteiligt. Viele sind dort aktiv, auch wenn niemand in die verlassenen Regionen dieser Welt schaut. 

Und was erhebt Sie, dass Sie über das Mitgefühl von Papst Franziskus urteilen?

 

 Auch ich bin tief betroffen. Ja, auch ich bin in Gebeten mit den Betroffenen und den Helfern verbunden. Und ich weiß, was ich morgen konkret zur Unterstützung tue. 
Sie auch?

 

 

 

warumeigentlichwer
@19:24 Uhr von Der neue Goldstandard

Zitat: "Nach den heftigen Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet steigt die Zahl der Todesopfer auf mindestens 2500. Tausende Menschen wurden verletzt, viele weitere werden noch unter den Trümmern vermutet. Internationale Hilfe ist angelaufen."

.

Auch das noch!

Als ob die Menschen in dieser Region nicht schon genug Probleme hätten.

Gibt es Möglichkeiten, wie wir unbürokratisch den Menschen vor Ort helfen können.

Das UNHCR wird hier am schnellsten und effektiv vor Ort sein, nehme ich an.

.

Der erste Versuch wurde - ich denke mit Recht - gerötet... Also beim zweiten Versuch bleibe bei meiner Kernaussage: Dieser Kommentar ist vergiftet.

 

Thomas D.
@19:24 Uhr von Der neue Goldstandard

Zitat: "Nach den heftigen Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet steigt die Zahl der Todesopfer auf mindestens 2500. Tausende Menschen wurden verletzt, viele weitere werden noch unter den Trümmern vermutet. Internationale Hilfe ist angelaufen."

.

Auch das noch!

Als ob die Menschen in dieser Region nicht schon genug Probleme hätten.

Gibt es Möglichkeiten, wie wir unbürokratisch den Menschen vor Ort helfen können.

Das UNHCR wird hier am schnellsten und effektiv vor Ort sein, nehme ich an.

 

Zuständig hier ist das Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) und die International Search And  Rescue Advisory Group (INSARAG), beide UN. 

 

UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees) ist die UN Flüchtlingshilfe. 

werner1955
Hilfe ist angelaufen.

Danke

das die Hilforganistionen und THW sort diesen Menschen helfen. Wiedermal sind das Rückrat dieser Kräfte Ehrenamtler.

Hoffentlich lernen die Herren Assadt und Erdowan das auch zu würdigen. Herr Erdowan lassen Sie die guten demokrtischen Länder in die NATO

schabernack
@18:51 Uhr von ich1961

 

Leider befürchte ich noch viel mehr Todesopfer.

 

72 Stunden sind der Zeitraum, der als guter Standard angenommen wird, bis Rettungskräfte sich einen Überblick verschaffen, wie hoch die Zahl Verschütteter tatsächlich ist. 72 Stunden sind der Zeitraum, den man annimmt, den Verschütte auch ohne Wasser und Nahrung überleben können.

 

72 Stunden sind der Zeitraum, auf dem das staatliche Rettungskonzept nach Erdbeben in Japan basiert. Bis zum Ende der 72 Stunden sollen Feuerwehr und die Army alle Verschütteten erreicht haben. Für 72 Stunden sind die Personal Earthquake Survival Kits ausgelegt, mit denen man sich solange selbst versorgen sollen kann. Ab Grundschule Klasse 1 sind Schulungen bei der Feuerwehr Pflichtunterricht.

 

Ich fragte die Lehrer, niemand hatte etwas dagegen einzuwenden, dass ich mich der Schulklasse anschloss. So ein Survival Kit hatte ich auch.

 

Ganz übel, ereignet sich das Beben nachts. Alle sind in Häusern.

Das Beben in L'Aquila / ITA war auch nachts. Kleinstadt … 308 Tote.

wie-
Füllen von Wissenslücken

@19:24 Uhr von Der neue Goldblitz

Als ob die Menschen in dieser Region nicht schon genug Probleme hätten.

Die Region weiß um das doritige erhöhte Risiko schwerer Erdbeben.

Gibt es Möglichkeiten, wie wir unbürokratisch den Menschen vor Ort helfen können.

Besser nicht unbürokratisch, denn das bedeutet immer unkoordiniert. Denn schließlich sollen die Bedürftigen ja erreicht werden. Und das auf wirksame Art und Weise.

Das UNHCR wird hier am schnellsten und effektiv vor Ort sein, nehme ich an.

"Goldblitz", 'mal die "kleinen grauen Zellen" anschmeißen. Das UNHCR ist seit Jahren vor Ort. Genauso wie zahlreiche andere internationale wie nationale Hilfsorganisationen. Die Koordination der Folgen einer Naturkatastrophe obliegt jedoch dem UN-OCHA. Allerdings hat die türkische Regierung und der türkische Rote Halbmond sowie das türkische Militär genügend Kräfte vor Ort wie genügend Expertise, die notwendige Koordination selbst zu leisten. Wie nicht anders von einem modernen souveränen Staat zu erwarten.

NieWiederAfd
@19:43 Uhr von warumeigentlichwer

Zitat: "Nach den heftigen Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet steigt die Zahl der Todesopfer auf mindestens 2500. Tausende Menschen wurden verletzt, viele weitere werden noch unter den Trümmern vermutet. Internationale Hilfe ist angelaufen."

.

Auch das noch!

Als ob die Menschen in dieser Region nicht schon genug Probleme hätten.

Gibt es Möglichkeiten, wie wir unbürokratisch den Menschen vor Ort helfen können.

Das UNHCR wird hier am schnellsten und effektiv vor Ort sein, nehme ich an.

.

Der erste Versuch wurde - ich denke mit Recht - gerötet... Also beim zweiten Versuch bleibe bei meiner Kernaussage: Dieser Kommentar ist vergiftet.

 

Das befürchte bzw. vermute ich auch: der blitzgescheit daherkommende User kann oder will Flüchtlingshilfe und Katastrophenhilfe nicht unterscheiden. 
 

 

Der neue Goldstandard
@19:43 Uhr von Thomas D.

Zitat: "Nach den heftigen Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet steigt die Zahl der Todesopfer auf mindestens 2500. Tausende Menschen wurden verletzt, viele weitere werden noch unter den Trümmern vermutet. Internationale Hilfe ist angelaufen."

.

Auch das noch!

Als ob die Menschen in dieser Region nicht schon genug Probleme hätten.

Gibt es Möglichkeiten, wie wir unbürokratisch den Menschen vor Ort helfen können.

Das UNHCR wird hier am schnellsten und effektiv vor Ort sein, nehme ich an.

 

Zuständig hier ist das Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) und die International Search And  Rescue Advisory Group (INSARAG), beide UN. 

 

UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees) ist die UN Flüchtlingshilfe. 

Schon klar. Aber die UNHCR ist oft auch im Katastrophenschutz und -rettung.  Ich war für die UNHCR in China einmal (im Einkauf) tätig.

schiebaer45
Lese gerade

das sich 3 Kontinental Platten in diesem Erdbeben Gebiet treffen.Mein Beileid allen Opfern und ihren Angehörigen. Wenn die zerstörten Häuser wieder aufgebaut werden,dann sollte sie auf Rollen stehen wie es in Japan gemacht wird.

wie-
Korrekte Situationsanalysen

@19:43 Uhr von warumeigentlichwer

Auch das noch!

Als ob die Menschen in dieser Region nicht schon genug Probleme hätten.

Gibt es Möglichkeiten, wie wir unbürokratisch den Menschen vor Ort helfen können.

Das UNHCR wird hier am schnellsten und effektiv vor Ort sein, nehme ich an.

[...] Also beim zweiten Versuch bleibe bei meiner Kernaussage: Dieser Kommentar ist vergiftet.

Natürlich. Und viele weitere dieser Art werden noch folgen. Mit immer denselben Zielen.

german-canadian
@18:51 Uhr von Nachfragerin

Ich bin positiv überrascht, dass jetzt spontan die Hilfe zugesagt wurde, die in den letzten Jahren fehlte. Insbesondere die seit Jahren umkämpften Städte im Norden Syriens dürften schon vor dem Beben schwer beschädigt gewesen sein.

Sie können es trotz dieser Targödie nicht lassen, unfassbar.

werner1955
@19:34 Uhr von Nelke785

Zitat: "Nach den heftigen Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet steigt die Zahl der Todesopfer auf mindestens 2500. Tausende Menschen wurden verletzt, viele weitere werden noch unter den Trümmern vermutet. Internationale Hilfe ist angelaufen."

.

Auch das noch!

Als ob die Menschen in dieser Region nicht schon genug Probleme hätten.

Gibt es Möglichkeiten, wie wir unbürokratisch den Menschen vor Ort helfen können.

Das UNHCR wird hier am schnellsten und effektiv vor Ort sein, nehme ich an.

Es trifft wie so oft immer die ärmsten.

Leider richtig. Aber viele Hilfen laufen ja jetzt. Erdbeben sind in dieser Region seit jahrhunderten möglich und bekannt.

Leider ist für Waffen immer  viel Geld in diesen Länder ausgegeben vorden. Aber für Zivilschutz und Kontrolle und gute Bauvorschriften hats nicht gereicht.

 

 

Der neue Goldstandard
@19:50 Uhr von wie-

@19:24 Uhr von Der neue Goldblitz

Als ob die Menschen in dieser Region nicht schon genug Probleme hätten.

Die Region weiß um das doritige erhöhte Risiko schwerer Erdbeben.

Gibt es Möglichkeiten, wie wir unbürokratisch den Menschen vor Ort helfen können.

Besser nicht unbürokratisch, denn das bedeutet immer unkoordiniert. Denn schließlich sollen die Bedürftigen ja erreicht werden. Und das auf wirksame Art und Weise.

Das UNHCR wird hier am schnellsten und effektiv vor Ort sein, nehme ich an.

"Goldblitz", 'mal die "kleinen grauen Zellen" anschmeißen. Das UNHCR ist seit Jahren vor Ort. Genauso wie zahlreiche andere internationale wie nationale Hilfsorganisationen. 

 

Eben. Das UNHCR  ist oft bei Rettungs- und  Katastrophenschutz vor Ort. Bei Naturkatastrophen kommt es ja in der Regel zu Menschen, die obdachlos werden.

 

Der neue Goldstandard
@19:29 Uhr von NieWiederAfd

 

Meine Anregung von heute Vormittag möchte ich nochmal wiederholen: den eigenen heutigen Tagesverdienst an diesem Katastrophentag an einschlägige Hilfsorganisationen spenden. Das können sich viele als Ausdruck von Mitgefühl und Solidarität leisten, egal ob man für das DRK, Caritas international, die Malteser oder andere seriöse Bündnisse spendet.

 

 

 

Unterstützenswerter Vorschlag.

Ich mag sowieso eher Menschen, die Gutes tun. Weniger "Gutmenschen".

Thomas D.
@19:33 Uhr von frauenzimmer

Das erste, was mir aufgefallen ist, das sind die großen Stahlbetonteile, mit denen die Häuser errichtet wurden. Das heißt, dass es sich wohl um massive starre Trag-Konstruktionen handeln muss, die keine Bewegungen aufnehmen können.

Ich bin keine Tragwerkingenieurin, aber ich weiß, dass in Erdbeben gefährdeten Erdteilen wie z.B. in Kalifornien (Los Angeles) Stützen, Wände und Decken an ihren jeweiligen Stößen/Auflagern seismische Schwingungen aufgenommen werden können und dadurch das Gebäude regelrecht schwingen kann. (Vermutlich ähnlich wie bei Brücken stets ein bewegliches Auflager konstruiert wird, um die Materialausdehnungen aufzufangen.)

 

Das Problem in etlichen Ländern mit Gefährdung durch Erdbeben ist, dass vielerorts die einschlägigen Bauvorschriften nicht eingehalten werden, vor allem mal, um Kosten zu sparen. Die zuständigen Prüfbehörden sind nicht sonderlich engagiert und mitunter - sagen wir mal - empfänglich für eine entsprechende „Argumentation“ seitens der Bauherren. 

Nettie
Der durch diese gewaltige Erdbebenkatastrophe verursachte

Verlust an Menschenleben und die Zerstörung durch das Erdbeben in der Türkei und in Syrien ist wirklich zutiefst traurig. Das Einzige, was in solchen Situationen wirklich hilft,  ist zusammen an ihrer Bewältigung zu arbeiten und sie dadurch zu bewältigen. Je konkreter die Aufstellungen des Benötigten durch die Helfer vor  Ort und die ihnen zur Seite stehenden erfahrenen Organisationen und je schneller es ihnen zur Verfügung steht, desto besser. Vor allem bei den derzeitigen Temperaturen draußen.

frosthorn
ich persönlich war noch nie

 

von einer Naturkatastrophe betroffen. Erdbeben, Vulkanausbruch, Überschwemmung, Tornado, nichts von alledem ist mir widerfahren.

Ich habe nie erfahren, wie es sich anfühlen muss, in einer Gegend zu leben, wo solche Ereignisse nicht nur hin und wieder, sondern regelmäßig eintreten. Was können wir froh sein über unsere ruhigen Naturverhältnisse.

Nein, ich habe das Ahrtal nicht vergessen. Aber während hier einige zehn Opfer zu beklagen sind, sind es anderswo einige tausend. Voller Respekt, fast Ehrfurcht, denke ich an die Menschen, für  die das zum täglichen Leben gehört.

harry_up
@19:33 Uhr von frauenzimmer

Das erste, was mir aufgefallen ist, das sind die großen Stahlbetonteile, mit denen die Häuser errichtet wurden. Das heißt, dass es sich wohl um massive starre Trag-Konstruktionen handeln muss, die keine Bewegungen aufnehmen können.

 

Ich bin keine Tragwerkingenieurin, aber ich weiß, dass in Erdbeben gefährdeten Erdteilen wie z.B. in Kalifornien (Los Angeles) Stützen, Wände und Decken an ihren jeweiligen Stößen/Auflagern seismische Schwingungen aufgenommen werden können und dadurch das Gebäude regelrecht schwingen kann. (Vermutlich ähnlich wie bei Brücken stets ein bewegliches Auflager konstruiert wird, um die Materialausdehnungen aufzufangen.)

 

mir hat ein Freund, der in L.A. in einem Wolkenkratzer im oberen Geschoss sein Büro hat, mal erzählt, dass er schon neben den permanenten schwächeren auch stärkere Erdbeben dort erlebt hätte. Ihm sei dabei ziemlich mulmig geworden, so hat der Tower geschaukelt.

 

 

Bin auch nicht vom Fach, könnte mir jedoch denken, dass das eine Kostenfrage ist.

Hansi2012
@18:49 Uhr von schiebaer45

Auch wenn es aufgrund der vielen Toten, Verletzten und der Zerstörung ein äußerst trauriger Anlass ist, ist es trotzdem schön zu sehen, dass sich selbst zerstrittenen Länder in Zeiten der Not helfen. Mein Bedauern an alle Betroffenen und Dank an alle Helfer.

Dem möchte ich mich anschließen.

Ebenfalls

Anna-Elisabeth

Wir alle können uns sicher nicht vorstellen, wie furchtbar es sein muss, Naturgewalten völlig hilflos ausgeliefert zu sein und gleichzeitig zu sehen, dass niemand helfen kann, da alle in derselben Not sind. Und hinterher nichts als Zerstörung.

Die Überlebenden werden die Bilder im Kopf wohl auch nie wieder los. Ob der Glaube an einen Gott da helfen kann?

Mir fehlen die Worte, um mein Mitgefühl auszudrücken.

 

frosthorn
@19:59 Uhr von Der neue Goldstandard

 

Meine Anregung von heute Vormittag möchte ich nochmal wiederholen: den eigenen heutigen Tagesverdienst an diesem Katastrophentag an einschlägige Hilfsorganisationen spenden. Das können sich viele als Ausdruck von Mitgefühl und Solidarität leisten, egal ob man für das DRK, Caritas international, die Malteser oder andere seriöse Bündnisse spendet.

 

 

 

Unterstützenswerter Vorschlag.

Ich mag sowieso eher Menschen, die Gutes tun. Weniger "Gutmenschen".

 

Als "vergiftet" wurde schon Ihr erster Kommentar eingeordnet. Das ist zutreffend. Sie interessieren sich herzlich wenig für das, worum es hier eigentlich geht, wollen nur die Gelegenheit nicht versäumen, auch hier Ihre übliche Galle zu verspritzen.

Wohl vergeblich wünsche ich mir, dass Sie aus Achtung vor den Opfern sich heute weiterer Kommentare zu diesem Thema enthalten mögen.

harry_up
@19:50 Uhr von wie-

@19:24 Uhr von Der neue Goldblitz

 

Als ob die Menschen in dieser Region nicht schon genug Probleme hätten.

Die Region weiß um das doritige erhöhte Risiko schwerer Erdbeben.

Gibt es Möglichkeiten, wie wir unbürokratisch den Menschen vor Ort helfen können.

 

Besser nicht unbürokratisch, denn das bedeutet immer unkoordiniert. Denn schließlich sollen die Bedürftigen ja erreicht werden. Und das auf wirksame Art und Weise.

 

Das UNHCR wird hier am schnellsten und effektiv vor Ort sein, nehme ich an.

 

"Goldblitz", 'mal die "kleinen grauen Zellen" anschmeißen. Das UNHCR ist seit Jahren vor Ort. Genauso wie zahlreiche andere internationale wie nationale Hilfsorganisationen. Die Koordination der Folgen einer Naturkatastrophe obliegt jedoch dem UN-OCHA. Allerdings hat die türkische Regierung und der türkische Rote Halbmond sowie das türkische Militär genügend Kräfte vo...

 

 

Der AfD-Blattvergolder wusste sehr genau, was er da schreibt.

 

Zweck erfüllt - er hat die Aufmerksamkeit der Community.

Olivia59
@19:53 Uhr von wie-

@19:43 Uhr von warumeigentlichwer

Auch das noch!
Als ob die Menschen in dieser Region nicht schon genug Probleme hätten.

Gibt es Möglichkeiten, wie wir unbürokratisch den Menschen vor Ort helfen können.

Das UNHCR wird hier am schnellsten und effektiv vor Ort sein, nehme ich an.

[...] Also beim zweiten Versuch bleibe bei meiner Kernaussage: Dieser Kommentar ist vergiftet.

Natürlich. Und viele weitere dieser Art werden noch folgen. Mit immer denselben Zielen.

 

Das artet langsam in Verschwörung aus. Für Sie beide und andere hier ist wohl nur entscheidend wer etwas postet und nicht was gepostet wird?

Übrigens hat das UNHCR längst Unterstützung angekündigt und ist Berichten zufolge hochbeschäftigt mit der Organisation.

frosthorn
@20:05 Uhr von Anna-Elisabeth

Wir alle können uns sicher nicht vorstellen, wie furchtbar es sein muss, Naturgewalten völlig hilflos ausgeliefert zu sein und gleichzeitig zu sehen, dass niemand helfen kann, da alle in derselben Not sind. Und hinterher nichts als Zerstörung.

Die Überlebenden werden die Bilder im Kopf wohl auch nie wieder los. Ob der Glaube an einen Gott da helfen kann?

 

Davon bin ich überzeugt. Also Hilfe im Sinne von subjektivem Verarbeiten. In solchen Momenten beneide ich fromme Menschen um ihren Glauben oder freue mich doch zumindest für sie.

 

Mir fehlen die Worte, um mein Mitgefühl auszudrücken.

 

 

harry_up
@19:53 Uhr von Der neue Goldstandard

Zitat: "Nach den heftigen Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet steigt die Zahl der Todesopfer auf mindestens 2500. Tausende Menschen wurden verletzt, viele weitere werden noch unter den Trümmern vermutet. Internationale Hilfe ist angelaufen."

.

Auch das noch!

Als ob die Menschen in dieser Region nicht schon genug Probleme hätten.

Gibt es Möglichkeiten, wie wir unbürokratisch den Menschen vor Ort helfen können.

Das UNHCR wird hier am schnellsten und effektiv vor Ort sein, nehme ich an.

 

 

Zuständig hier ist das Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) und die International Search And  Rescue Advisory Group (INSARAG), beide UN. 

 

UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees) ist die UN Flüchtlingshilfe. 

 

 

Schon klar. Aber die UNHCR ist oft auch im Katastrophenschutz und -rettung.  Ich war für die UNHCR in China einmal (im Einkauf) tätig.

 

 

Wieder mal geschmeidig aus der Affäre gezogen...

soseheichdas

handelt es sich "nur" um Naturgewalt, haben die Erschütterungen aus Kriegsgebieten vielleicht einen Einfluß auf das Gefüge der Platten?

Hansi2012

Den Menschen dort muss asap international geholfen werden. Und das wird es auch, wie man allerorts lesen kann. Bei so einer Katastrophe ist jeder Staat allein überfordert.

Das Leid über die verlorenen Angehörigen und Freunde wird allerdings noch lange Zeit bleiben.

NieWiederAfd
@19:59 Uhr von Der neue Goldstandard

 

Meine Anregung von heute Vormittag möchte ich nochmal wiederholen: den eigenen heutigen Tagesverdienst an diesem Katastrophentag an einschlägige Hilfsorganisationen spenden. Das können sich viele als Ausdruck von Mitgefühl und Solidarität leisten, egal ob man für das DRK, Caritas international, die Malteser oder andere seriöse Bündnisse spendet.

 

 

 

Unterstützenswerter Vorschlag.

Ich mag sowieso eher Menschen, die Gutes tun. Weniger "Gutmenschen".

Sie können es nicht lassen, Gift und Galle zu spritzen, selbst bei solchen furchtbaren Katastrophen mit tausenden Toten. Kennen Sie denn gar keine Schamgrenze? 
Meine Grenze ist jedenfalls erreicht: Ich werde Ihre Kommentare an sofort komplett ignorieren, so provozierend sie auch sein mögen.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

 

schabernack
@19:33 Uhr von frauenzimmer

 

Das erste, was mir aufgefallen ist, das sind die großen Stahlbetonteile, mit denen die Häuser errichtet wurden. Das heißt, dass es sich wohl um massive starre Trag-Konstruktionen handeln muss, die keine Bewegungen aufnehmen können.

Ich bin keine Tragwerkingenieurin, aber ich weiß, dass in Erdbeben gefährdeten Erdteilen wie z.B. in Kalifornien (Los Angeles) Stützen, Wände und Decken an ihren jeweiligen Stößen/Auflagern seismische Schwingungen aufgenommen werden können und dadurch das Gebäude regelrecht schwingen kann.

 

Der Kaiserweg bei hohen Gebäuden zum Abfangen von Schwingungen nach Erdbeben ist die Pagode mit Mittelpfeiler. Der Pfeiler nimmt die Schwingungen auf. Der Rest vom Gebäude ist mit Schwingungsdämpfern beweglich mit dem Pfeiler verbunden, und die Fassade ist ihrerseits schwingungsdämpfend am Gebäude gelagert.

 

Die Steigerung ist ein schwerer Betonblock, der im Gebäudeinneren frei schwingen kann. Nimmt die Schwingungen vom Pfeiler auf, gleich sie aus, mindert die Gebäudelast.

Tom Özdemir
Vielleicht kann das syrische Regime ...

... seinen Hass auf die Rebellen jetzt mal zeitweilig bei Seite legen und mit den Menschen in den Rebellengebieten in der Erdbebenkatastrophe zusammen arbeiten.

Thomas D.
19:47 Uhr von schabernack

72 Stunden sind der Zeitraum, der als guter Standard angenommen wird, bis Rettungskräfte sich einen Überblick verschaffen, wie hoch die Zahl Verschütteter tatsächlich ist. 72 Stunden sind der Zeitraum, den man annimmt, den Verschütte auch ohne Wasser und Nahrung überleben können.

 

Das ist auch das relevante Zeitfenster für die Suche mit Rettungshunden, die „biologische Ortung“.

 

Seit Jahren entwickelt sich begleitend auch die „technische Ortung“ beispielsweise mittels Geophonen. Diese setzen aber ziemliche bis völlige Ruhe an der Einsatzstelle voraus, was im aktuellen Fall eher nicht gewährleistet werden kann. Es sind einfach zu viele Zivilisten wie Angehörige dort, die sich natürlich nicht wegschicken lassen. 

 

Insofern sind gut ausgebildete „Trümmerhunde“ oft die bessere Wahl, sie sind erheblich schneller und benötigen kaum Vorbereitung. 

Nettie
@19:59 Uhr von Thomas D.

Das erste, was mir aufgefallen ist, das sind die großen Stahlbetonteile, mit denen die Häuser errichtet wurden. Das heißt, dass es sich wohl um massive starre Trag-Konstruktionen handeln muss, die keine Bewegungen aufnehmen können.

Ich bin keine Tragwerkingenieurin, aber ich weiß, dass in Erdbeben gefährdeten Erdteilen wie z.B. in Kalifornien (Los  Stützen, Wände und Decken an ihren jeweiligen Stößen/Auflagern seismische Schwingungen aufgenommen werden können und dadurch das Gebäude regelrecht schwingen kann. (Vermutlich ähnlich wie bei Brücken stets ein bewegliches Auflager konstruiert wird, um die Materialausdehnungen aufzufangen.)

 

Das Problem in etlichen Ländern mit Gefährdung durch Erdbeben ist, dass vielerorts die einschlägigen Bauvorschriften nicht eingehalten werden, vor allem mal, um Kosten zu sparen. 

Mal wieder. Es wird Zeit, dass sich die Erkenntnis durchsetzt dass Geld für die Menschen bzw. zur Vereinfachung ihrer aller Leben bzw. ihrer Wirtschaft da ist und nicht umgekehrt.

Nelke785

Allein die Vorstellung, dass Kinder hilflos und allein schwerverletzt unter den Trümmern um ihr Leben ringen. Babys, Kleinkinder, Kinder wissen nicht, dass es sich um ein Erdbeben handelt, was das überhaupt ist. 

Anna-Elisabeth
@20:01 Uhr von frosthorn

Nein, ich habe das Ahrtal nicht vergessen. Aber während hier einige zehn Opfer zu beklagen sind, sind es anderswo einige tausend. Voller Respekt, fast Ehrfurcht, denke ich an die Menschen, für  die das zum täglichen Leben gehört.

Einmal davon abgesehen, dass es mehr als 180 Tote im Ahrtal gab, bleibt es für die Betroffenen eine Katastrophe. Ich verstehe nicht ganz, wie das Ausmaß eines Mitgefühls von der Anzahl der Toten abhängig sein kann. Aber so sind wir Menschen wohl: Der Autounfall gehört zum Alltag, der Flugzeugabsturz gilt als Katastrophe, obwohl insgesamt weit mehr Menschen durch Autounfälle ihr Leben verlieren.

Hätte ich zu jenen gehört, die im Ahrtal zusehen mussten, wie ein Angehöriger hilflos von der Flut davongespült wurde, könnte ich Vergleiche, wie Sie sie hier anstellen, nicht ertragen.

Ich weiß trotzdem, wie Sie das meinen.

Tom Özdemir
@19:59 Uhr von Der neue Golds...

Ich mag sowieso eher Menschen, die Gutes tun. Weniger "Gutmenschen".

Das ist ja eigentlichg kein Unterschied. Das Wort "Gutmensch" wird allerdings oft von Rechten verwendet, um Menschen mit klaren moralischen Koordinaten zu verunglimpfen. Daher würde ich dazu raten, es gar nicht zu benutzen. Aber Menschen, die Gutes tun, mag ich natürlich im allgemeinen auch. Also alles gut, Mensch.

Tom Özdemir
@20:19 Uhr von Nelke785

Allein die Vorstellung, dass Kinder hilflos und allein schwerverletzt unter den Trümmern um ihr Leben ringen. Babys, Kleinkinder, Kinder wissen nicht, dass es sich um ein Erdbeben handelt, was das überhaupt ist. 

Das ist ja auch nicht wichtig. Einen Unterschied macht das Wissen jedenfalls nicht, wenn man unter den Trümmern liegt.

Sokrates
@19:35 Uhr von Bruno14

Trotz der Katastrophe und dem Leid ärgert mich doch der Papst, der nichts anderes weiß als mit ein paar Gebeten und warmen Worten sein Beileid kund zu tun. Auch die katholische Kirche könnte von ihrem Reichtum was abgeben und die Menschen in der Türkei und Syrien unterstützen!

   
Lassen Sie doch in einer solchen Katastrophe mal Ihre Ressentiments stecken: ............

Und was erhebt Sie, dass Sie über das Mitgefühl von Papst Franziskus urteilen?

 Auch ich bin tief betroffen. Ja, auch ich bin in Gebeten mit den Betroffenen und den Helfern verbunden. Und ich weiß, was ich morgen konkret zur Unterstützung tue. 
Sie auch?

Was mich über einen Papst und sein Mitgefühl erhebt ist, ich habe noch nie einen Papst erlebt der in aller Öffentlichkeit mal die Hilfe der Kirche so angeboten hat wie das jetzt die vielen Länder so schnell getan haben.

Und das was sie morgen erst zu tun gedenken war heute der erste Punkt auf meiner Liste. Wann ich in eines der Krisengebiete reise steht noch nicht fest. THW

frosthorn
@20:12 Uhr von soseheichdas

handelt es sich "nur" um Naturgewalt, haben die Erschütterungen aus Kriegsgebieten vielleicht einen Einfluß auf das Gefüge der Platten?

 

Die Kontinentalplatten liegen ca. 17 km unterhalb des Meeresspiegels. So tief reicht keine Bombe und kein Artilleriegeschoss.

Nelke785

Ich hoffe, dass die meisten Toten einen schnellen Tod hatten. Am besten schlafend-übergehend. 

harry_up
@20:05 Uhr von Anna-Elisabeth

 

Wir alle können uns sicher nicht vorstellen, wie furchtbar es sein muss, Naturgewalten völlig hilflos ausgeliefert zu sein und gleichzeitig zu sehen, dass niemand helfen kann, da alle in derselben Not sind. Und hinterher nichts als Zerstörung.

 

Die Überlebenden werden die Bilder im Kopf wohl auch nie wieder los. Ob der Glaube an einen Gott da helfen kann?

 

Mir fehlen die Worte, um mein Mitgefühl auszudrücken.

 

 

Wenn ich sehe, wie bei Nachbeben Hochhäuser einstürzen und eine riesige Staubwolke alles einhüllt, fühle mich an den Einsturz der Twin Towers - obwohl Ursache als auch Dimension andere waren.

 

Es durchläuft einen kalt, man fröstelt.

spax-plywood
@19:33 Uhr von frauenzimmer

Das erste, was mir aufgefallen ist, das sind die großen Stahlbetonteile, mit denen die Häuser errichtet wurden. Das heißt, dass es sich wohl um massive starre Trag-Konstruktionen handeln muss, die keine Bewegungen aufnehmen können.

Massiv und starr braucht nicht das Problem zu sein. Man hat Versuche gemacht mit Häuser aus "einem Guss", auf horizontalen Gleitlagern. Wohl recht erfolgreich.

Tom Özdemir
@20:16 Uhr von Thomas D.

Seit Jahren entwickelt sich begleitend auch die „technische Ortung“ beispielsweise mittels Geophonen. Diese setzen aber ziemliche bis völlige Ruhe an der Einsatzstelle voraus, was im aktuellen Fall eher nicht gewährleistet werden kann.

Selbstverständlich kann das gewährleistet werden. Die Leitung der Rettungsaktion wird dies durchsetzen.

Es sind einfach zu viele Zivilisten wie Angehörige dort, die sich natürlich nicht wegschicken lassen.

Sie müssen sich der Rettung beugen.

Emil10
Bitte spenden Sie!

Auch, wenn es "nur" 5 Euro sind...

Spendenkonto des türkischen roten Halbmondes:

Turkish Red Crescent Society bank account number for international donations.

Als Betreff:

Deprem Türkiye

(Erdbeeben Türkei)

Ziraat Bank International AG Filiale Frankfurt
Am Hauptbahnhof 16  60329 Frankfurt
KONTO NO: 1080000001
BLZ: 512 207 00
IBAN NO: DE26 5122 0700 1080 0000 01
SWIFT: TCZBDEFF

Quelle:
https://www.kizilay.org.tr/bagis-yontemleri/yurt-disindan-bagis

Tom Özdemir
@20:22 Uhr von Sokrates

Was mich über einen Papst und sein Mitgefühl erhebt ist, ich habe noch nie einen Papst erlebt der in aller Öffentlichkeit mal die Hilfe der Kirche so angeboten hat wie das jetzt die vielen Länder so schnell getan haben.

Einer hilft mit Gebeten, ein anderer mit Notstromaggregaten. Das müssen sie schon jedem selbst überlassen.

harry_up
@20:12 Uhr von soseheichdas

 

handelt es sich "nur" um Naturgewalt, haben die Erschütterungen aus Kriegsgebieten vielleicht einen Einfluß auf das Gefüge der Platten?

 

 

Es handelt sich eindeutig ausschließlich um "echte" Erdbeben, weil unter diesem Gebiet 3 tektonische Platten aneinanderstoßen oder sich abwechselnd übereinanderschieben.

 

 

Die in der Vergangenheit aufgetretenen Erdbeben hatten die gleiche Ursache.

frosthorn
@20:19 Uhr von Anna-Elisabeth

Einmal davon abgesehen, dass es mehr als 180 Tote im Ahrtal gab, bleibt es für die Betroffenen eine Katastrophe. Ich verstehe nicht ganz, wie das Ausmaß eines Mitgefühls von der Anzahl der Toten abhängig sein kann. Aber so sind wir Menschen wohl: Der Autounfall gehört zum Alltag, der Flugzeugabsturz gilt als Katastrophe, obwohl insgesamt weit mehr Menschen durch Autounfälle ihr Leben verlieren.

Hätte ich zu jenen gehört, die im Ahrtal zusehen mussten, wie ein Angehöriger hilflos von der Flut davongespült wurde, könnte ich Vergleiche, wie Sie sie hier anstellen, nicht ertragen.

Ich weiß trotzdem, wie Sie das meinen.

 

Ich denke doch, dass Sie mich missverstanden haben. Ich wollte keineswegs zum Ausdruck bringen, dass die Flutkatastrophe im Ahrtal "nicht so schlimm" war, weil es weniger Opfer gab. Es ging mir darum, dass wir in einem Land leben, wo Naturkatastrophen "relativ" selten sind und gleichzeitig glimpflicher verlaufen als anderswo, und dass man darüber froh sein kann und sollte.

Naturfreund 064
@20:13 Uhr von NieWiederAfd

 

Meine Anregung von heute Vormittag möchte ich nochmal wiederholen: den eigenen heutigen Tagesverdienst an diesem Katastrophentag an einschlägige Hilfsorganisationen spenden. Das können sich viele als Ausdruck von Mitgefühl und Solidarität leisten, egal ob man für das DRK, Caritas international, die Malteser oder andere seriöse Bündnisse spendet.

 

 

 

Unterstützenswerter Vorschlag.

Ich mag sowieso eher Menschen, die Gutes tun. Weniger "Gutmenschen".

Sie können es nicht lassen, Gift und Galle zu spritzen, selbst bei solchen furchtbaren Katastrophen mit tausenden Toten. Kennen Sie denn gar keine Schamgrenze? 
Meine Grenze ist jedenfalls erreicht: Ich werde Ihre Kommentare an sofort komplett ignorieren, so provozierend sie auch sein mögen.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Genau das ist schon lange meine Meinung.

Einfach ignorieren, das ist das beste was man machen kann.

 

Thomas D.
@20:28 Uhr von Tom Özdemir

Seit Jahren entwickelt sich begleitend auch die „technische Ortung“ beispielsweise mittels Geophonen. Diese setzen aber ziemliche bis völlige Ruhe an der Einsatzstelle voraus, was im aktuellen Fall eher nicht gewährleistet werden kann.

 

Selbstverständlich kann das gewährleistet werden. Die Leitung der Rettungsaktion wird dies durchsetzen.

 

Es sind einfach zu viele Zivilisten wie Angehörige dort, die sich natürlich nicht wegschicken lassen.

 

Sie müssen sich der Rettung beugen.

 

Waren Sie mal bei einer solchen Aktion dabei? Über ca. 48 Stunden?

Tom Özdemir
@20:12 Uhr von soseheichdas

handelt es sich "nur" um Naturgewalt, haben die Erschütterungen aus Kriegsgebieten vielleicht einen Einfluß auf das Gefüge der Platten?

Wenn das einen Einfluss hätte, dann würde man ja eher erwarten, dass sich die Spannungen in der Erdkruste in sehr vielen sehr kleinen Beben entladen würde.

MargaretaK.
@20:14 Uhr von Tom Özdemir

... seinen Hass auf die Rebellen jetzt mal zeitweilig bei Seite legen und mit den Menschen in den Rebellengebieten in der Erdbebenkatastrophe zusammen arbeiten.

 

Vielleicht möchte Herr Erdogan das nicht. Schließlich grenzt das von Erdogan völkerrechtswidrig annektierte Gebiet direkt an das mehrheitlich von Islamisten bewohnte Gebiet. 

schiebaer45
@20:05 Uhr von Anna-Elisabeth

Wir alle können uns sicher nicht vorstellen, wie furchtbar es sein muss, Naturgewalten völlig hilflos ausgeliefert zu sein und gleichzeitig zu sehen, dass niemand helfen kann, da alle in derselben Not sind. Und hinterher nichts als Zerstörung.

Die Überlebenden werden die Bilder im Kopf wohl auch nie wieder los. Ob der Glaube an einen Gott da helfen kann?

Mir fehlen die Worte, um mein Mitgefühl auszudrücken.

 

Mir geht es ebenso, und die Frage nach Gott,da frage ich nur,warum lässt er das zu ? Aber da sind wir dann bei einem anderen Thema. Gruß

frauenzimmer
@20:01 Uhr von harry_up

..........Ich bin keine Tragwerkingenieurin, aber ich weiß, dass in Erdbeben gefährdeten Erdteilen wie z.B. in Kalifornien (Los Angeles) Stützen, Wände und Decken an ihren jeweiligen Stöße .......

<...

Danke für die Antwort.

Es könnte sich auch um mangelndes Fachwissen vom Wirken dynamischer Kräfte, die in ruhende abgebremst werden müssen. 

 

Tom Özdemir
@20:43 Uhr von Thomas D.

Waren Sie mal bei einer solchen Aktion dabei? Über ca. 48 Stunden?

Nein. Aber ich habe in einem Bericht gesehen, wie ein Rettungsteam für die Ruhe sorgt, um Geräusche vor verschütteten Menschen zu hören oder zu messen.

falsa demonstratio
@20:22 Uhr von Sokrates

Trotz der Katastrophe und dem Leid ärgert mich doch der Papst, der nichts anderes weiß als mit ein paar Gebeten und warmen Worten sein Beileid kund zu tun. Auch die katholische Kirche könnte von ihrem Reichtum was abgeben und die Menschen in der Türkei und Syrien unterstützen!

   
Lassen Sie doch in einer solchen Katastrophe mal Ihre Ressentiments stecken: ............

Und was erhebt Sie, dass Sie über das Mitgefühl von Papst Franziskus urteilen?

 Auch ich bin tief betroffen. Ja, auch ich bin in Gebeten mit den Betroffenen und den Helfern verbunden. Und ich weiß, was ich morgen konkret zur Unterstützung tue. 
Sie auch?

Was mich über einen Papst und sein Mitgefühl erhebt ist, ich habe noch nie einen Papst erlebt der in aller Öffentlichkeit mal die Hilfe der Kirche so angeboten hat wie das jetzt die vielen Länder so schnell getan haben.

Und das was sie morgen erst zu t...

 

Ich habe gelesen, dass Caritas einen ersten Betrag von 100.00 €  an Partnerorganisationen vor Ort überwiesen hat

Sokrates
@20:35 Uhr von Tom Özdemir

Was mich über einen Papst und sein Mitgefühl erhebt ist, ich habe noch nie einen Papst erlebt der in aller Öffentlichkeit mal die Hilfe der Kirche so angeboten hat wie das jetzt die vielen Länder so schnell getan haben.

Einer hilft mit Gebeten, ein anderer mit Notstromaggregaten. Das müssen sie schon jedem selbst überlassen.

Sie können es nicht wissen, aber ich war schon durch das THW in Katastrophengebieten im Einsatz. Und überlassen sie es bitte mir was den Betroffenen jetzt mehr als nur Gebete am besten hilft. Und nein, ich bin nicht herzlos, auch ich habe einen Glauben. Mein Glauben ist Menschlichkeit und direkte Hilfe die dem Menschen nützlich ist! Da kommen bei mir schon lange keine Gebete mehr an!

Nelke785
@20:45 Uhr von schiebaer45

Wir alle können uns sicher nicht vorstellen, wie furchtbar es sein muss, Naturgewalten völlig hilflos ausgeliefert zu sein und gleichzeitig zu sehen, dass niemand helfen kann, da alle in derselben Not sind. Und hinterher nichts als Zerstörung.

Die Überlebenden werden die Bilder im Kopf wohl auch nie wieder los. Ob der Glaube an einen Gott da helfen kann?

Mir fehlen die Worte, um mein Mitgefühl auszudrücken.

 

Mir geht es ebenso, und die Frage nach Gott,da frage ich nur,warum lässt er das zu ? Aber da sind wir dann bei einem anderen Thema. Gruß

Es muss im Himmelreich schöner sein. Das ist der einzige Grund, der mir dazu einfällt, dass Gott so etwas zulässt. 

 

Tom Özdemir
@20:41 Uhr von Naturfreund 064

Genau das ist schon lange meine Meinung.

Einfach ignorieren, das ist das beste was man machen kann.

Vielleicht schreibt jemand mal ein Browser-Plugin, mit dem man bei meta.tagesschau.de bestimmte User blockieren kann.

falsa demonstratio
@20:53 Uhr von Sokrates

Was mich über einen Papst und sein Mitgefühl erhebt ist, ich habe noch nie einen Papst erlebt der in aller Öffentlichkeit mal die Hilfe der Kirche so angeboten hat wie das jetzt die vielen Länder so schnell getan haben.

Einer hilft mit Gebeten, ein anderer mit Notstromaggregaten. Das müssen sie schon jedem selbst überlassen.

 

Sie können es nicht wissen, aber ich war schon durch das THW in Katastrophengebieten im Einsatz. Und überlassen sie es bitte mir was den Betroffenen jetzt mehr als nur Gebete am besten hilft.

 

Warum überlasen Sie es nicht den Gläubigen an die Macht ihrer Gebete zu glauben?

Tom Özdemir
@20:53 Uhr von Sokrates

Sie können es nicht wissen, aber ich war schon durch das THW in Katastrophengebieten im Einsatz. Und überlassen sie es bitte mir was den Betroffenen jetzt mehr als nur Gebete am besten hilft.

Es liegt mit fern, Ihnen etwas vorzuschreiben, aber es gibt Menschen, denen Gebete sehr wichtig sind.

Und nein, ich bin nicht herzlos, auch ich habe einen Glauben. Mein Glauben ist Menschlichkeit und direkte Hilfe die dem Menschen nützlich ist! Da kommen bei mir schon lange keine Gebete mehr an!

Das ist in Ordnung und natürlich Ihre ganz private Sache.