Logo des Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof an einer Filiale.

Ihre Meinung zu Insolvenzverfahren von Galeria Karstadt Kaufhof eröffnet

Beim Warenhauskonzern Galeria hat das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung begonnen. Die Geschäftsführung gibt nur vage Informationen heraus, wie es jetzt weitergeht. Das bange Warten für die Beschäftigten geht also weiter. Von Michael Heussen.

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131 Kommentare

Kommentare

Nettie
Die Geschäftsführung spielt ihre Macht voll aus:

"Die Geschäftsführung gibt nur vage Informationen heraus, wie es jetzt weitergeht. Das bange Warten für die Beschäftigten geht also weiter"

Weil sie - ganz im Gegensatz zu Ersterer - keinerlei (Planungs-) Sicherheit bezüglich ihrer wirtschaftlichen Zukunft mehr haben. Sie gehören somit quasi selbst zur 'verfügbaren Insolvenzmasse'.

werner1955
Galeria Karstadt Kaufhof

Die zeit der großen Kaufhäuser ist zu geht zu Ende.

purzelchen
Dinge, die es überall gibt

Eine Sache, die Freunden, Verwandten und mir selbst an "Galeria" und all den vielen anderne Kaufhäusern zu deren besten Zeiten schon aufgefallen war, war, dass es z.B. in der Stadt Hannover immer schon viel zu viele Boutiquen, also Bekleidungsgeschäfte gab. Eine Wanderung durch die Innenstadt fühlt sich heute noch so an, als würden Menschen sich von Filz, Fasern und Strickkunst ernähren.

"Klamotten, überall!" hat mir mein Kumpel angenervt zugeraunt, als er mal auf der Suche nach einem Videospiel war, welches zu der Zeit in dem winzigen Game-Store vergriffen war. Heute spielt die halbe Welt Videospiele, aber die Läden für Medien aller Art sind in die hintersten Ecken von den wenigen Technikmärkten verbannt worden, weil man sich vor den Online/Streamingdiensten fürchtet.

Bücherläden gibt es auch nur ein bis zwei richtig große. Technikhäuser gibt es keine spezialisierten, kleinen mehr! Dafür alle 2 Meter noch mehr "Anziehsachen".

NieWiederAfd

Selbst die nicht gerade für linke Statements bekannte FAZ titelte am 22. November letzten Jahres zum Geschäftsmodell und -gebahren von Benko und Signa: "Eine Geldmaschine namens Signa". Benko, gegen den in Österreich wegen Bestechung eines hochrangigen Beamten staatsanwaltich ermittelt wird, hat an der Belegschaft oder an der Frage der Gestaltung deutscher Innenstädte kein Interesse - er ist Heuschrecke und muss die Kapitalgeber des verzweigten Signa-Imperiums befriedigen.

 

 

Wolf1905
Das Ende kommt

„…Die Attraktivität der Standorte werde durch die "sinnvolle Einbindung weiterer kundenrelevanter Services wie Versicherungen, Schneidereien, Reinigungen oder Bürger-Services gesteigert".

.

Ich glaube nicht dran! Die müssen die Flächen dann an diese „kundenrelevanten Services“ vermutlich vermieten - wird kein Galeria Personal sein. Ich glaube, mit dem Konzern geht’s dem Ende zu.

SirTaki
Schweigen und Abwickeln

Da wird ein Riesenkonzern zerdeppert. Und Stück für Stück trennt man seine Zweige ab, lässt die Mitarbeitenden im Ungewissen, wie es weiter geht und tut so, als wenn sie geistiges Gemüse sind, das nichts interessiert und wissen will. Ist das der zukunftsweisende moderne Umgang mit Beschäftigten, die aktuell hilflos zusehen müssen, wie ihr Betrieb geheimniskrämerisch abgewickelt wird? Man muss nicht alles im Geschäftsbetrieb Insolvenz preisgeben. Aber Mitarbeitende haben verdient, auf dem Laufenden und mit Ehrlichkeit informiert zu werden. Und nicht aus der Presse zu erfahren, dass nun Schluss ist.

Möbius
Eine zwangsläufige Entwicklung

Als ich mit dem Thema zuerst konfrontiert wurde, ging es garnicht um die Abschaffung des „stationären Einzelhandels“ sondern um die Konkurrenz des Online-Shoppings mit dem klassischen Versandhandel (B2C). 

 

 

 

 

 

 

Dieser Versandhandel (Ältere erinnern sich noch an die kiloschweren Papierkataloge) verschwand allmählich. Doch zuerst blieb der stationäre Handel. 

 

 

Inzwischen ist es aber so, das die Sortimente im stationären Handel immer mehr ausgedünnt werden. Immer mehr Läden in den Innenstädten verschwinden. Die Pandemie hat diese Entwicklung verzögert, da viele Ladeninhaber durch Staatshilfen über Wasser gehalten wurden. 

 

 

 

Lange Rede, kurzer Sinn: Stadtplaner benötigen ein neues Konzept für die Innenstädte. Und da wird es schwierig. 

Account gelöscht
Insolvenzverfahren von Galeria Karstadt Kaufhof eröffnet.....

Und auf das Verfahren hat die Gewerkschaft keinen Einfluss. Obwohl die Beschäftigten das bisherige Überleben von Galeria Karstadt Kaufhof durch ihren Verzicht auf Tariferhöhungen und Zusatzleistungen ermöglicht hat. Im Februar 2021 und im Februar 2022 bekam das Unternehmen 

Hilfen vom Staat in Höhe von insgesamt 680 Millionen Euro.

Anfang Oktober wurde der Sanierungstarifvertrag von Benkö gekündigt. Nun fürchten die verbliebenen 17.400 Beschäftigten erneut um ihre Stellen.

nikioko
Wie oft wurde dieser Pleitegeier eigentlich schon gerettet?

Immer wieder wird Geld hinein gepumpt in dieses Fass ohne Boden. Und keiner hat verstanden, dass die Zeit der Kaufhäuser vorbei sind. Wenn ich ein großes Angebot will, dann sehe ich mich im Internet rum und bekomme die Sachen dort auch billiger. Wenn ich fachkundige Beratung will, gehe ich in ein Fachgeschäft. Kein Mensch braucht heutzutage noch diese Warenhäuser, die alles haben, nur kein Personal, das sich mit der angebotenen Ware auskennt. Die Zukunft sind neben dem Onlinehandel Einkaufszentren, in denen viele kleine Fachgeschäfte mit entsprechender Kompetenz beheimatet sind. Hier wird mit Gewalt ein totes Pferd weitergeritten.

nikioko
@15:09 Uhr von werner1955

Die zeit der großen Kaufhäuser ist zu geht zu Ende.

Exakt. Wer kauft denn da noch ein? Zukunft sind Einkaufszentren mit spezialisierten Fachgeschäften sowie der Onlinehandel.

Möbius
@15:13 Uhr von purzelchen: sehr schön beschrieben

Eine Sache, die Freunden, Verwandten und mir selbst an "Galeria" und all den vielen anderne Kaufhäusern zu deren besten Zeiten schon aufgefallen war, war, dass es z.B. in der Stadt Hannover immer schon viel zu viele Boutiquen, also Bekleidungsgeschäfte gab. Eine Wanderung durch die Innenstadt fühlt sich heute noch so an, als würden Menschen sich von Filz, Fasern und Strickkunst ernähren.

"Klamotten, überall!" hat mir mein Kumpel angenervt zugeraunt, als er mal auf der Suche nach einem Videospiel war, welches zu der Zeit in dem winzigen Game-Store vergriffen war. Heute spielt die halbe Welt Videospiele, aber die Läden für Medien aller Art sind in die hintersten Ecken von den wenigen Technikmärkten verbannt worden, weil man sich vor den Online/Streamingdiensten fürchtet.

Bücherläden gibt es auch nur ein bis zwei richtig große. Technikhäuser gibt es keine spezialisierten, kleinen mehr! Dafür alle 2 Meter noch mehr "Anziehsachen".



Margen im Textilbereich erlauben noch hohe Mieten zu zahlen

Sisyphos3
das Modell Kaufhaus ist eben nicht mehr populär

 

wer   kauft dort überhaupt ein

warum ein totes Pferd versuchen zu reiten

Raho59
@15:27 Uhr von nikioko

Immer wieder wird Geld hinein gepumpt in dieses Fass ohne Boden. Und keiner hat verstanden, dass die Zeit der Kaufhäuser vorbei sind. Wenn ich ein großes Angebot will, dann sehe ich mich im Internet rum und bekomme die Sachen dort auch billiger. Wenn ich fachkundige Beratung will, gehe ich in ein Fachgeschäft. Kein Mensch braucht heutzutage noch diese Warenhäuser, die alles haben, nur kein Personal, das sich mit der angebotenen Ware auskennt. Die Zukunft sind neben dem Onlinehandel Einkaufszentren, in denen viele kleine Fachgeschäfte mit entsprechender Kompetenz beheimatet sind. Hier wird mit Gewalt ein totes Pferd weitergeritten.

Ich würde gern sehen, wenn Sie den dort arbeitenden Menschen sagen, dass diese keine Ahnung von Ihrem Job haben.

werner1955
@15:29 Uhr von nikioko

Die zeit der großen Kaufhäuser ist zu geht zu Ende.

Exakt. Wer kauft denn da noch ein? Zukunft sind Einkaufszentren mit spezialisierten Fachgeschäften sowie der Onlinehandel.

Richtig.

Aber nur mit guten PKW Anbindungen, kostenlosen Parkplätzen und Event angeboten.

Sisyphos3
@15:24 Uhr von Bernd Kevesligeti

Hilfen vom Staat in Höhe von insgesamt 680 Millionen Euro.

Anfang Oktober wurde der Sanierungstarifvertrag von Benkö gekündigt. Nun fürchten die verbliebenen 17.400 Beschäftigten erneut um ihre Stellen.

 

 

besser ein Ende mit Schrecken

als ein Schrecken ohne Ende

kann die Gesellschaft sich ein Unternehmen leisten

welches keinerlei Zukunftschancen hat

Raho59
@15:24 Uhr von Bernd Kevesligeti

Und auf das Verfahren hat die Gewerkschaft keinen Einfluss. Obwohl die Beschäftigten das bisherige Überleben von Galeria Karstadt Kaufhof durch ihren Verzicht auf Tariferhöhungen und Zusatzleistungen ermöglicht hat. Im Februar 2021 und im Februar 2022 bekam das Unternehmen 

Hilfen vom Staat in Höhe von insgesamt 680 Millionen Euro.

Anfang Oktober wurde der Sanierungstarifvertrag von Benkö gekündigt. Nun fürchten die verbliebenen 17.400 Beschäftigten erneut um ihre Stellen.

Der Staat hat diesem Mann nun lange genug den Allerersten mit Geld gepudert.

Wenn ich es nicht besser wüsste, dann sollte er das ganze Geld zurück zahlen.

werner1955
@15:23 Uhr von Möbius

Lange Rede, kurzer Sinn: Stadtplaner benötigen ein neues Konzept für die Innenstädte. Und da wird es schwierig. 

Werden wir mit der aktuellen Politik nicht erleben.

Wer eigenverantortliche und selnständige Bürger mit PKW in den ÖPNV oder auf das Fahrrad oder den E-Schoter zwingen will erlebt jetztz gerade seine Pleiten.

Besonders in den mittleren und kleinen Städten.

Account gelöscht
@15:39 Uhr von Raho59

Und auf das Verfahren hat die Gewerkschaft keinen Einfluss. Obwohl die Beschäftigten das bisherige Überleben von Galeria Karstadt Kaufhof durch ihren Verzicht auf Tariferhöhungen und Zusatzleistungen ermöglicht hat. Im Februar 2021 und im Februar 2022 bekam das Unternehmen 

Hilfen vom Staat in Höhe von insgesamt 680 Millionen Euro.

Anfang Oktober wurde der Sanierungstarifvertrag von Benkö gekündigt. Nun fürchten die verbliebenen 17.400 Beschäftigten erneut um ihre Stellen.

Der Staat hat diesem Mann nun lange genug den Allerersten mit Geld gepudert.

Wenn ich es nicht besser wüsste, dann sollte er das ganze Geld zurück zahlen.

 

 

 

Ja oder die Mittel sollten an die Beschäftigten zurückgezahlt werden, auf die diese in den letzten Jahren verzichtet haben.

Ein anderer Faktor sind die Immobilien, meist zentral in den Innenstädten gelegen. Und Benkö ist ein Immobilienunternehmer (labournet.de vom 4. 1. 2023).

 

Möbius
Das ist so wie mit den Telefonzellen

Warenhäuser sind ein Relikt aus einer anderen Zeit. 

 

Diese neue Zeit ist allerdings nicht besser. 

 

 

Die arbeitslosen Segeltuchmacher mussten Anfang des 20. Jahrhunderts als Kohlenschipper auf den Dampfern anheuern…

 

 

Ich gehöre nicht zu denen die jede Entwicklung per se als „Fortschritt“ deklarieren. Der Verlust der Warenhäuser wird Deutschland noch zu schaffen machen, ist doch eine Verödung der Innenstädte die zwangsläufige Folge. 

 

 

Warenhäuser waren Publikumsmagnete die auch für den sonstigen innerstädtischen Einzelhandel für Kundenfrequenz gesorgt haben. Das ist nun alles vorbei. Die Leute finden zwar wieder Arbeit, eventuell aber weniger qualifizierte.

 

Aber die Innenstädte werden zu „toten Zonen“ weil die alternativen Angebote fehlen und die Quadratmeterpreise astronomisch hoch sind.

 

Wer weiß, vielleicht bekommt man bald das 5-Zimmer Loft in bester Münchner Innenstadtlage fürn Appel und n‘Ei nachgeschmissen ? 

Robert Wypchlo
@15:09 Uhr von werner1955

Die zeit der großen Kaufhäuser ist zu geht zu Ende.

Ja. Die Menschen kaufen heutzutage eben fast nur noch im Internet ein. Auch wenn die Menschen auch nur die Straßenseite überqueren wird fleißig nur aufs Smartphone geschaut statt auf den Straßenverkehr. Da bricht vieles auf der Welt weg, was lange fast selbstverständlich wahrgenommen wurde. 

Klärungsbedarf

In Galeria Kaufhof stecken von der Entwicklung her übrigens Neckermann, Quelle, Hertie, Karstadt, Kaufhof und diverse weitere Tochterunternehmen. 

Die Wiederbelebung von Innenstädten wird lange dauern. M.E. gibt es dafür nur einen Weg, nämlich die Schaffung von Wohnraum dort, wo es jetzt nur noch Läden, Büros und Leerstand gibt. Mit den Menschen kommt dann auch wieder Kultur, Gastronomie, Läden für den täglichen Bedarf usw. und in der Folge eine Attraktivität für weiter draußen lebende, wenn entsprechende Verkehrskonzepte hinzukommen.

Möbius
@15:46 Uhr von werner1955: Sie haben recht

Lange Rede, kurzer Sinn: Stadtplaner benötigen ein neues Konzept für die Innenstädte. Und da wird es schwierig. 

Werden wir mit der aktuellen Politik nicht erleben.

Wer eigenverantortliche und selnständige Bürger mit PKW in den ÖPNV oder auf das Fahrrad oder den E-Schoter zwingen will erlebt jetztz gerade seine Pleiten.

Besonders in den mittleren und kleinen Städten.



 

Mir fällt auch auf, das speziell in Deutschland Modelle fehlen die differenziert auf die unterschiedlichen Bedarfe von Stadt- und Landbevölkerung eingehen. Manchmal denke ich die Politik meint alle Deutschen wohnten in Berlin-Mitte .. 

Grayhawk
Wenn man sich….

….den Prospekt anschaut welcher heute der SZ beigelegt war wird einem klar, warum Galeria in der Insolvenz ist: langweiliger geht‘s nicht: Matratzen, Kochgeschirr, Kaffeeautomaten, Bettwäsche. Alles Dinge die man schon hat. Was soll ich in der Galeria? Was waren das noch für Sortimente als es noch Hertie und Karstadt hieß. Das heutige Management versteht nichts von Kaufhäusern, nichts vom Einzelhandel ( der nicht nur aus Lebensmittlern besteht).

Klärungsbedarf
@15:55 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

Ein anderer Faktor sind die Immobilien, meist zentral in den Innenstädten gelegen. Und Benkö ist ein Immobilienunternehmer (labournet.de vom 4. 1. 2023).

 

Viele der Immobilien sind/waren gemietet und sind kaum noch für etwas zu gebrauchen - gesten gab es im TV einen Bericht über Neubrandenburg. Da ist die Immobilie selbst ein Sanierungsfall.

ekm64
@15:24 Uhr von Bernd Kevesligeti

Nun fürchten die verbliebenen 17.400 Beschäftigten erneut um ihre Stellen.

Besser als um ihre Stellen zu fürchten und/oder Lohnverzicht zu üben wäre es für die Beschäftigten sich umzusehen nach einer anderen Beschäftigung. Und da sieht es derzeit sehr gut aus und wird durch den Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge in Zukunft noch besser werden. Überall werden händeringend Arbeitskräfte gesucht und die Aussichten woanders besser zu verdienen werden weiter zunehmen. Also nicht einem tot kranken Unternehmen hinterherttrauern sondern selbst aktiv werden. Dann wird man auch nicht Teil der "Konkursmasse", wie dies einig hier schreiben. Hört auf mit der ewigen Schwarzmalerei, seht statt dessen die Chancen, die sich bieten. Es würde auch den Gewerkschaften gut anstehen, dies zu verstehen als immer irgendwelchen sterbenden Unternehmen nachzutrauern. Der große Vorteil der Marktwirtschaft ist ja schließlich die schnelle Anpassung an sich verändernde Verhältnisse und neue Chancen.

 

 

 

 

Bender Rodriguez

Warum wird übee karstadt so viel erzählt? Das ist ein Laden, der sich überlebt hat. Wie Quelle auch. Da wurde nicht täglich berichtet.

Holzmann ist auch umgegangen. Die Arbeit wurde nicht weniger, die wird hslt von anderen gemacht.  So ists bei karstadt auch.

Wen störts?  

Account gelöscht
@16:06 Uhr von ekm64

Nun fürchten die verbliebenen 17.400 Beschäftigten erneut um ihre Stellen.

Und da sieht es derzeit sehr gut aus und wird durch den Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge in Zukunft noch besser werden. Überall werden händeringend Arbeitskräfte gesucht und die Aussichten woanders besser zu verdienen werden weiter zunehmen. Also nicht einem tot kranken Unternehmen hinterherttrauern sondern selbst aktiv werden. Dann wird man auch nicht Teil der "Konkursmasse", wie dies einig hier schreiben. Hört auf mit der ewigen Schwarzmalerei, seht statt dessen die Chancen, die sich bieten. Es würde auch den Gewerkschaften gut anstehen, dies zu verstehen als immer irgendwelchen sterbenden Unternehmen nachzutrauern. Der große Vorteil der Marktwirtschaft ist ja schließlich die schnelle Anpassung an sic...

 

 

 

 

Eine optimistische Einschätzung der Verhältnisse in der Arbeitswelt. Ja, wenn das so einfach ist ?

Was für tolle berufliche Perspektiven hat denn das Verkaufspersonal von Karstadt Kaufhof ? 

 

D. Hume
@15:35 Uhr von Raho59

Immer wieder wird Geld hinein gepumpt in dieses Fass ohne Boden. Und keiner hat verstanden, dass die Zeit der Kaufhäuser vorbei sind. Wenn ich ein großes Angebot will, dann sehe ich mich im Internet rum und bekomme die Sachen dort auch billiger. Wenn ich fachkundige Beratung will, gehe ich in ein Fachgeschäft. Kein Mensch braucht heutzutage noch diese Warenhäuser, die alles haben, nur kein Personal, das sich mit der angebotenen Ware auskennt. Die Zukunft sind neben dem Onlinehandel Einkaufszentren, in denen viele kleine Fachgeschäfte mit entsprechender Kompetenz beheimatet sind. Hier wird mit Gewalt ein totes Pferd weitergeritten.

Ich würde gern sehen, wenn Sie den dort arbeitenden Menschen sagen, dass diese keine Ahnung von Ihrem Job haben.

Das hat der Forist doch gar nicht behauptet, sondern das Geschäftsmodell "Warenhaus" in Frage gestellt.

schabernack
@15:09 Uhr von werner1955

 

Die zeit der großen Kaufhäuser ist zu geht zu Ende.

 

Kommt drauf an, was man in den Kaufhäuser zu verkaufen anbietet, und wie man es präsentiert. Es heißt oft (und das stimmt ja auch), die Kaufhäuser seien ein Konzept gegen die Verödung von Innenstädten.

 

Ich bin mir zu 100% sicher, gäbe es in Deutschland eine Kaufhauskette wie Don Quijote (kurz: Donki) in Japan, wäre das auch hierzulande ein richtiger Erfolg. Kommerziell für das Kaufhaus, und für die Innenstädte. Ca. 160 Donki gibt es in Japan, das Maskottchen ist der niedliche Pinguin Donki.

 

Zu kaufen gibt es Tinnef, kleine Geschenke, Kinderspielzeug, Videokonsolen, Kleidung, Haushaltswaren, Lebensmittel (in manchen Donki frische). Luxussachen Taschen von Gucchi, Klamotten von Prada, original Schweizer Uhren. Von Preisen sehr günstig bis richtig teuer bei guter Qualität.

 

Große Donki sind mehrstöckig mit Restaurant, alle sind zentral gelegen. Um alle drumherum ist anderes City Life, weil viele Leute in die Donki zum Einkaufen gehen.

Möbius
@16:08 Uhr von Bender Rodriguez: sind Sie vielleicht zu jung?

Warum wird übee karstadt so viel erzählt? Das ist ein Laden, der sich überlebt hat. Wie Quelle auch. Da wurde nicht täglich berichtet.

Holzmann ist auch umgegangen. Die Arbeit wurde nicht weniger, die wird hslt von anderen gemacht.  So ists bei karstadt auch.

Wen störts?  



 

 

Zu meiner Zeit haben Kinder noch „Kaufladen“ gespielt. Was sollen die heute machen - „online-Shopping“ spielen um sich auf die Karriere als „Influencer“ vorzubereiten ? 

 

 

Ich empfinde eine zunehmende Verarmung des Potentials sich zu entfalten. Das Internet ist nur eine Simulation der Realität. Willkommen in der Matrix ! 

Raho59
@16:04 Uhr von Klärungsbedarf

 

Ein anderer Faktor sind die Immobilien, meist zentral in den Innenstädten gelegen. Und Benkö ist ein Immobilienunternehmer (labournet.de vom 4. 1. 2023).

 

Viele der Immobilien sind/waren gemietet und sind kaum noch für etwas zu gebrauchen - gesten gab es im TV einen Bericht über Neubrandenburg. Da ist die Immobilie selbst ein Sanierungsfall.

Sie können glauben, dass es diesem Herrn nur um die Immobilien bzw. die Grundstücke ging bzw. geht.

Schön verflochten, dass man ihm so schnell nicht auf die Schliche kommt.

Alles enteignen, bis die Subventionen zurück gezahlt sind. Man wird ja mal träumen dürfen :-)

D. Hume
@15:35 Uhr von Raho59

Immer wieder wird Geld hinein gepumpt in dieses Fass ohne Boden. Und keiner hat verstanden, dass die Zeit der Kaufhäuser vorbei sind. Wenn ich ein großes Angebot will, dann sehe ich mich im Internet rum und bekomme die Sachen dort auch billiger. Wenn ich fachkundige Beratung will, gehe ich in ein Fachgeschäft. Kein Mensch braucht heutzutage noch diese Warenhäuser, die alles haben, nur kein Personal, das sich mit der angebotenen Ware auskennt. Die Zukunft sind neben dem Onlinehandel Einkaufszentren, in denen viele kleine Fachgeschäfte mit entsprechender Kompetenz beheimatet sind. Hier wird mit Gewalt ein totes Pferd weitergeritten.

Ich würde gern sehen, wenn Sie den dort arbeitenden Menschen sagen, dass diese keine Ahnung von Ihrem Job haben.

Nachtrag: Es ist für Warenhausmitarbeiter auch gar nicht möglich, die breite Produktpalette kompetent zu erklären. Das ist dem Geschäftsmodell inhärent.

NieWiederAfd
@15:38 Uhr von werner1955

Die zeit der großen Kaufhäuser ist zu geht zu Ende.

Exakt. Wer kauft denn da noch ein? Zukunft sind Einkaufszentren mit spezialisierten Fachgeschäften sowie der Onlinehandel.

Richtig.

Aber nur mit guten PKW Anbindungen, kostenlosen Parkplätzen und Event angeboten.

 

Sie verwechseln Galeria Kaufhof mit den Konsumtempeln an Stadträndern und draußen vor der Stadt, die den Einzelhandel in die Mangel nehmen und dafür 'sorgen', dass unsere Innenstädte noch mehr veröden.

Kostenlose Parkplätze gibt's übrigens nicht: Das Geld holen sich die Häuser anders rein. 

Und 'Events' braucht kein Mensch: eingelullt werden viele eh schon zuviel.

 

 

Raho59
@16:21 Uhr von D. Hume

 

Das hat der Forist doch gar nicht behauptet, sondern das Geschäftsmodell "Warenhaus" in Frage gestellt.

So einen Satz :

Kein Mensch braucht heutzutage noch diese Warenhäuser, die alles haben, nur kein Personal, das sich mit der angebotenen Ware auskennt.

lese ich aber da ganz anders.

Account gelöscht
@16:04 Uhr von Klärungsbedarf

 

Ein anderer Faktor sind die Immobilien, meist zentral in den Innenstädten gelegen. Und Benkö ist ein Immobilienunternehmer (labournet.de vom 4. 1. 2023).

 

Viele der Immobilien sind/waren gemietet und sind kaum noch für etwas zu gebrauchen - gesten gab es im TV einen Bericht über Neubrandenburg. Da ist die Immobilie selbst ein Sanierungsfall.

 

 

 

Zumindest die Grundstücke. Sie befinden sich meist in den Innenstädten.

Die Bausubstanz der Gebäude mag unterschiedlich sein.

 

Sokrates
IInsolvenzverfahren in Eigenverwaltung?

Zitat: "Beim Warenhauskonzern Galeria hat das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung begonnen."

Was soll das jetzt nun heißen? Die wickeln das selber ab? Wird da nicht ein neutraler Insolvenzverwalter von Amtswegen her eingesetzt?

Neutrale Stimme
@15:09 Uhr von werner1955

Die zeit der großen Kaufhäuser ist zu geht zu Ende.

Da stimme ich Ihnen zu. Das meiste Geschaeft wird online angewickelt. Es gibt immer noch viele die in ein Geschaeft gehen, sind aber nicht genug um solche Kaufhaeuser zum Ueberleben zu verhelfen.

Klärungsbedarf
@16:22 Uhr von schabernack

 

Ich bin mir zu 100% sicher, gäbe es in Deutschland eine Kaufhauskette wie Don Quijote (kurz: Donki) in Japan, wäre das auch hierzulande ein richtiger Erfolg. Kommerziell für das Kaufhaus, und für die Innenstädte. Ca. 160 Donki gibt es in Japan, das Maskottchen ist der niedliche Pinguin Donki.

 

Zu kaufen gibt es Tinnef, kleine Geschenke, Kinderspielzeug, Videokonsolen, Kleidung, Haushaltswaren, Lebensmittel (in manchen Donki frische). Luxussachen Taschen von Gucchi, Klamotten von Prada, original Schweizer Uhren. Von Preisen sehr günstig bis richtig teuer bei guter Qualität.

 

Große Donki sind mehrstöckig mit Restauran...

Ich erkenne keinen relevanten Unterschied zu den großen Kaufhäusern in D. KaDeWe, München, Alsterhaus werden ja wohl auch überleben. Das Problem sind die kleinen und Mittelstädte. Die Vermieter glaubten die Mieten halten zu können und haben jetzt die Leerstände.

Möbius
@15:27 Uhr von nikioko: nö

Immer wieder wird Geld hinein gepumpt in dieses Fass ohne Boden. Und keiner hat verstanden, dass die Zeit der Kaufhäuser vorbei sind. Wenn ich ein großes Angebot will, dann sehe ich mich im Internet rum und bekomme die Sachen dort auch billiger. Wenn ich fachkundige Beratung will, gehe ich in ein Fachgeschäft. Kein Mensch braucht heutzutage noch diese Warenhäuser, die alles haben, nur kein Personal, das sich mit der angebotenen Ware auskennt. Die Zukunft sind neben dem Onlinehandel Einkaufszentren, in denen viele kleine Fachgeschäfte mit entsprechender Kompetenz beheimatet sind. Hier wird mit Gewalt ein totes Pferd weitergeritten.



 

Die Einkaufszentren sind doch auch am Sterben .. 

Wohlergehen
@15:46 Uhr von werner1955

...

Wer eigenverantortliche und selnständige Bürger mit PKW in den ÖPNV oder auf das Fahrrad oder den E-Schoter zwingen will erlebt jetztz gerade seine Pleiten.

Besonders in den mittleren und kleinen Städten.

Bitte geben Sie mir einen Tipp: Wo wird ein/e Bürger*in in den ÖPNV....gezwungen? Ich benutze diese seit Jahrzehnten ohne jeglichen Zwang! Wer auch nur annähernd über die Klimaerhitzung informiert ist, wird sich nicht mehr in einen PKW zwingen, sondern ganz freiwillig und solidarisch nachkommenden Generationen überall auf der Welt die Chance des Überlebens ermöglichen. Anständige, verantwortungsvolle und wissende Bürger*innen machen das!

 

Robert Wypchlo
@15:09 Uhr von werner1955

Die zeit der großen Kaufhäuser ist zu geht zu Ende.

Wir werden uns alle noch umschauen, wenn alle Bestellungen in der Zukunft nur noch ausschließlich über das Internet erfolgen werden. So etwas nennt man auch Cocooning. Und wenn niemand mehr vor die Haustür gehen wird.

fathaland slim
@16:01 Uhr von Klärungsbedarf

In Galeria Kaufhof stecken von der Entwicklung her übrigens Neckermann, Quelle, Hertie, Karstadt, Kaufhof und diverse weitere Tochterunternehmen. 

Ja, das wird gern vergessen. All diese Unternehmen waren früher höchst bekannte Marken, die dann unter dem gemeinsamen Dach Galeria Kaufhof verschwanden. Wobei Kaufhof eine ebenso alteingeführte Marke wie die anderen war. Und nun gehen sie alle zusammen den Bach runter.

Die Wiederbelebung von Innenstädten wird lange dauern. M.E. gibt es dafür nur einen Weg, nämlich die Schaffung von Wohnraum dort, wo es jetzt nur noch Läden, Büros und Leerstand gibt. Mit den Menschen kommt dann auch wieder Kultur, Gastronomie, Läden für den täglichen Bedarf usw. und in der Folge eine Attraktivität für weiter draußen lebende, wenn entsprechende Verkehrskonzepte hinzukommen.

Alles nicht so einfach. Es geht schon mit dem Konflikt Wohnraum-Kultur/Gastronomie los. Über den kann ich nicht nur ein Lied, sondern viele davon singen. Aber bloß nicht zu laut...

 

fathaland slim
@16:28 Uhr von NieWiederAfd

@15:38 Uhr von werner1955

Die zeit der großen Kaufhäuser ist zu geht zu Ende.

Exakt. Wer kauft denn da noch ein? Zukunft sind Einkaufszentren mit spezialisierten Fachgeschäften sowie der Onlinehandel.

Richtig.

Aber nur mit guten PKW Anbindungen, kostenlosen Parkplätzen und Event angeboten.

 

Sie verwechseln Galeria Kaufhof mit den Konsumtempeln an Stadträndern und draußen vor der Stadt, die den Einzelhandel in die Mangel nehmen und dafür 'sorgen', dass unsere Innenstädte noch mehr veröden.

Kostenlose Parkplätze gibt's übrigens nicht: Das Geld holen sich die Häuser anders rein. 

Und 'Events' braucht kein Mensch: eingelullt werden viele eh schon zuviel.

 

 

Kommt drauf an, was man unter Event versteht.

Karstadt beispielsweise hat in den 90ern in den Restaurants, die meist unterm Dach waren, Jazz- und Blueskonzerte veranstaltet. Bundesweit. Ich habe da öfters gespielt. Es gab gutes Geld, gutes Essen und zahlreiches Publikum.

Im Rückblick erkennt man, wie die Zeiten sich geändert haben.

Klärungsbedarf
@16:46 Uhr von fathaland slim

 

Alles nicht so einfach. Es geht schon mit dem Konflikt Wohnraum-Kultur/Gastronomie los. Über ...

Nehmen Sie als positives Beispiel Hamburg-Altona. Da haben Sie doch garantiert kein Problem Lokationen für Auftritte zu finden. Und da gibt es Menschen, eine gute "Durchmischung", Läden, Gastronomie, Nachtleben, OVP - eigentlich alles, was der Mensch braucht.

fathaland slim
Meine Tante Hanna

hat bis in die frühen 70er in der Zooabteilung von Karstadt in Bielefeld gearbeitet. Bis zur Rente. Das war ein sicherer, gut bezahlter Job. So etwas kann man sich heute kaum noch vorstellen. Es waren wirklich andere Zeiten.

Kleine Anekdote: Es gab in dieser Zooabteilung einen Beo, den Tante Hanna jeden Morgen mit "Guten Morgen, Beo!" begrüßte. Das Tier war komplett unverkäuflich. Denn Beos haben die Eigenschaft, Sätze, die sie lernen, originalgetreu, aber in dreifacher Lautstärke wiederzugeben. Und Tante Hanna hatte eine laute, schrille Stimme...

nikioko
@16:25 Uhr von D. Hume

Kein Mensch braucht heutzutage noch diese Warenhäuser, die alles haben, nur kein Personal, das sich mit der angebotenen Ware auskennt. Die Zukunft sind neben dem Onlinehandel Einkaufszentren, in denen viele kleine Fachgeschäfte mit entsprechender Kompetenz beheimatet sind. Hier wird mit Gewalt ein totes Pferd weitergeritten.

Ich würde gern sehen, wenn Sie den dort arbeitenden Menschen sagen, dass diese keine Ahnung von Ihrem Job haben.

Nachtrag: Es ist für Warenhausmitarbeiter auch gar nicht möglich, die breite Produktpalette kompetent zu erklären. Das ist dem Geschäftsmodell inhärent.

Ganz genau. Ein kleines Fachgeschäft, am besten inhabergeführt, hingegen hat ein kleines Sortiment und eine große Expertise, was die angebotenen Waren angeht. Beim Warenhaus ist es genau umgekehrt. Und da kann ich auch gleich im Internet bestellen, weil das billiger ist.

Mika D
Warenhäuser und Luxuspalast

Die Filialen, die übernommen werden sollen zumindest saniert werden. Das wird auch nötig.

Außer wenn es eisigkalt ist und regnet haben die Kaufhoffilialen nicht mehr den Zulauf, am besten gehen noch die Restaurants im Dachgeschoss zb.

Es gab früher in jedem Haus unten Lebensmittel, das zog viele an. 

Luxuskaufhäuser wie KaDeWe und Lafayette punkten mit interessanten Ausstellungen, Erlebnissen, besonderer Kulinarik und schön gemachten Shop in Shops edler Marken als Zugpferd. Dennoch gibt es überall Attraktives für alle.

Kaufhof und co sind riesige langweilige Flächen, dennoch fehlt das, was man sucht, also gleich online kaufen.

Übrig sind schon etliche verbaute Immobilien in den Innenstädten, die oft ohne Fenster sind. 

Dennoch, einige wird man hoffentlich attraktiv umbauen und mit Ideen füllen. Zeiten ändern sich, vielleicht ist irgendwann nochmal so ein Kaufhaus cool und interessant.

 

 

fathaland slim
@16:55 Uhr von Klärungsbedarf

@16:46 Uhr von fathaland slim

 

Alles nicht so einfach. Es geht schon mit dem Konflikt Wohnraum-Kultur/Gastronomie los. Über ...

Nehmen Sie als positives Beispiel Hamburg-Altona. Da haben Sie doch garantiert kein Problem Lokationen für Auftritte zu finden. Und da gibt es Menschen, eine gute "Durchmischung", Läden, Gastronomie, Nachtleben, OVP - eigentlich alles, was der Mensch braucht.

Altona/Ottensen war immer schon anders als die meisten Stadtviertel.

 

sedance
@16:22 Uhr von schabernack

Das, was sie da beschreiben, gab es hier vor vielen Jahrzehnten auch mal und nannte sich Kaufhof oder Karstadt. Oder Hertie. Heute sind das ''alles unter einem Dach'' Konzept die Einkaufscenter,wie zum Beispiel das Centro. Dinge wie das Donki würden in Deutschland sicher nicht funktionieren. Mit einer quietschbunten Präsentation im Anime und Hello Kitty Style können sie hierzulande nur die ganz kleinen begeistern. Und bei denen ist Hello Kitty auch schon out. In Asien sieht das anders aus.  Das Deutschland ein schwieriges Pflaster ist, musste auch schon Walmart einsehen.

 

weingasi1
@15:13 Uhr von purzelchen

Bücherläden gibt es auch nur ein bis zwei richtig große. Technikhäuser gibt es keine spezialisierten, kleinen mehr! Dafür alle 2 Meter noch mehr "Anziehsachen".

Was glauben Sie, woran das liegt ? "Anziehsachen" sind noch eines der (wenigen) Produkte, die  vorwiegend vorort gekauft werden. Technik wird  sehr häufig im Netz gekauft. Warum sollte ich das iin der Stadt kaufen ? Wie Sie selbst schreiben, ist nicht immer alles, insbesondere spezielle Dinge, bevorratet. Davon abgesehen haben GaleriaKarstadt sowohl eine Technil-als auch eine Bücherabteilung. Sie beklagen, dass es keine kleinen Technikläden gibt und monieren dann, dass man dort den von Ihnen gewünschten Artikel nicht vorrätig hatte. Ehrlich gesagt, ist mir nicht ganz klar, was Sie eigentlich wollen. Ausser keine Anziehsachen.

 

schabernack
@16:31 Uhr von Klärungsbedarf / @schabernack

 

Ich erkenne keinen relevanten Unterschied zu den großen Kaufhäusern in D. KaDeWe, München, Alsterhaus werden ja wohl auch überleben. Das Problem sind die kleinen und Mittelstädte. Die Vermieter glaubten die Mieten halten zu können und haben jetzt die Leerstände.

 

Die Donki muss man selbst sehen, so richtig beschreiben kann man sie nicht. Alle Donki haben mind. von 09:00 Uhr bis 03:00 Uhr geöffnet, die größeren 24/7. Das geht wegen der Ladenschlussgesetze in Deutschland so nicht.

 

Donki sind spezialisiert auf Importwaren, vor allem auf Lebensmittel. Nirgendwo anders in Japan kann man Original Haribo Goldbären so günstig kaufen wie bei Donki.

 

Donki hat neben Kaufhaus sein noch das Konzept: PAW (People Amusement World). Japanese Food to go, Flipper- und Video Games Hallen. Für die Generation von 20 bis 30 J. alt. Nun gibt es 4 Donki auch auf Hawaii. Erfolgreich über alle Maßen.

 

Donki plant Filialen in Europa.

Wenn ja, wird die erste in Düsseldorf sein.

Fahre ich hin … gucken und was kaufen.

werner1955
@16:01 Uhr von Robert Wypchlo

Die zeit der großen Kaufhäuser ist zu geht zu Ende.

Ja. Die Menschen kaufen heutzutage eben fast nur noch im Internet ein. Auch wenn die Menschen auch nur die Straßenseite überqueren wird fleißig nur aufs Smartphone geschaut statt auf den Straßenverkehr. Da bricht vieles auf der Welt weg, was lange fast selbstverständlich wahrgenommen wurde. 

Das besser ist der Feind des Guten. Das ist seit tausenden von jahren so. Resilienz und Eigenverantwortung sind die möglichkeiten,

 

 

rolato
@16:08 Uhr von Bender Rodriguez

Warum wird übee karstadt so viel erzählt? Das ist ein Laden, der sich überlebt hat. Wie Quelle auch. Da wurde nicht täglich berichtet.

Holzmann ist auch umgegangen. Die Arbeit wurde nicht weniger, die wird hslt von anderen gemacht.  So ists bei karstadt auch.

Wen störts?  

Mich persönlich nicht. Was dem einen der Tod dem anderen das Brot  ( Binse).

fathaland slim
17:18, schabernack

Donki plant Filialen in Europa.

Wenn ja, wird die erste in Düsseldorf sein.

Wo auch sonst? Ansonsten käme wohl nur noch Heidelberg in Frage.  Oder Neuschwanstein.

D. Hume
@17:07 Uhr von fathaland slim

@16:46 Uhr von fathaland slim

 

Alles nicht so einfach. Es geht schon mit dem Konflikt Wohnraum-Kultur/Gastronomie los. Über ...

Nehmen Sie als positives Beispiel Hamburg-Altona. Da haben Sie doch garantiert kein Problem Lokationen für Auftritte zu finden. Und da gibt es Menschen, eine gute "Durchmischung", Läden, Gastronomie, Nachtleben, OVP - eigentlich alles, was der Mensch braucht.

Altona/Ottensen war immer schon anders als die meisten Stadtviertel.

 

Leider nicht mehr. Es ist mittlerweile durchgentrifiziert. Einerseits vermisse ich das alte Flair, anderseits sehe ich auch viele Veränderungen positiv. Es wird jedenfalls noch ein Spagat versucht, das Alternative in der modernen Stadtwelt halten zu können, wenn nicht gar der Versuch gemacht beides zu vereinen.

crumble
@15:23 Uhr von Möbius

Inzwischen ist es aber so, das die Sortimente im stationären Handel immer mehr ausgedünnt werden. Immer mehr Läden in den Innenstädten verschwinden. Die Pandemie hat diese Entwicklung verzögert, da viele Ladeninhaber durch Staatshilfen über Wasser gehalten wurden. 

Mit jeder Runde, in der sich die Kaufhäuser von ihrem Kerngeschäft verabschiedet hatten, ging es ihnen schlechter.

 

Mit dem Vermieten von Regalmetern an Herstellern fing es an. Denn da wurde das erste mal das Sortiment ausgedünnt. Aber auch das Personal. Das kommt seitdem vom Hersteller. Eine übergreifende Beratung gibt es kaum noch.

 

Dann kam Shop in Shop mit großzügigerer Aufteilung -> weniger Platz fürs Sortiment.

 

Schlechte Online-Shops parallel zum Ladengeschäft -> noch kleineres Sortiment im Laden.

 

Was soll man da noch? Was anders als qualitativ minderwertige Schnellläufern zu teuren Preisen mit ohne Beratung haben die nicht mehr. Wenn man 30 Jahre lang an einem Ast sägt, fällt man irgendwann.

D. Hume
@16:28 Uhr von Raho59

 

Das hat der Forist doch gar nicht behauptet, sondern das Geschäftsmodell "Warenhaus" in Frage gestellt.

So einen Satz :

Kein Mensch braucht heutzutage noch diese Warenhäuser, die alles haben, nur kein Personal, das sich mit der angebotenen Ware auskennt.

lese ich aber da ganz anders.

Ja, der Bezug ging in meiner ersten Antwort unter. In meinem 2. "Nachtragskommentar" habe ich noch mal erklärt, wie der Forist das wohl gemeint hat bzw. ich ihn verstanden habe. Sorry für die unklare Antwort.

fathaland slim
@17:23 Uhr von Egleichhmalf

Der Trend geht leider dahin, dass Innenstädte mehr und mehr veröden - und sich dann noch weniger Leute dort aufhalten mögen.

Als ich kürzlich auf einer Konferenz in San José (Kalifornien) war, wollte meine Frau dort die Innenstadt besuchen - um festzustellen, dass es die nicht gibt. Wenn man ‚shoppen‘ gehen möchte, fährt man in eine der Malls, die am Stadtrand liegen und über riesige gebührenfreie Parkplätze verfügen.

Ich hätte ihr geraten, nach Oakland zu fahren. da gibt es noch durchaus eine Innenstadt, die den Namen verdient. Von San José aus mit dem BART Train oder dem Bus problemlos zu erreichen.

Ich fürchte, dass es hier so ähnlich kommen wird.

Wir sind ja schon auf dem besten Wege.

 

fathaland slim
@17:32 Uhr von D. Hume

Altona/Ottensen war immer schon anders als die meisten Stadtviertel.

 

Leider nicht mehr. Es ist mittlerweile durchgentrifiziert.

Wirklich? Das ist ja schrecklich. Ich war schon einige Zeit nicht mehr da und hatte gehofft, daß zumindest Ottensen resilienter wäre.

Schade.

Coachcoach
Es geht um die Grundstücke

Meint jemand, Benko interessiert sich für Einzelhandel?

Ich nicht.

Kaneel
@17:06 Uhr von Mika D

Kaufhof und co sind riesige langweilige Flächen, dennoch fehlt das, was man sucht, also gleich online kaufen.

Ich habe beim ehemaligen Galeria unter einem Dach durchaus verschiedene Dinge finden können: u.a. (Sport)Taschen, Kleidung, Handtücher, Haushaltswaren, Sportartikel, Spiele, Schreibutensilien und eine breite Auswahl an Schokoladen. Außer Galeria haben hier mehrere Sportläden und eine Büroartikelkette in den letzten Jahren aufgegeben. Ich bedaure das, denn ich bevorzuge das direkte Anprobieren oder das in die Hand und in Augenschein nehmen vor Ort.

Allerdings gebe ich Ihnen recht, es hätte innovative Konzepte gebraucht bzw. braucht sie aktuell. Wohlfühlkonzepte und Sortiment der aktuellen Drogerien kommen bei den Kund:innen voll an, während bei IhrPlatz und Schlecker noch nüchterne Tristesse und relative Leere herrschte.

schabernack
@17:08 Uhr von sedance / @schabernack

 

Dinge wie das Donki würden in Deutschland sicher nicht funktionieren. Mit einer quietschbunten Präsentation im Anime und Hello Kitty Style können sie hierzulande nur die ganz kleinen begeistern. Und bei denen ist Hello Kitty auch schon out. In Asien sieht das anders aus.  Das Deutschland ein schwieriges Pflaster ist, musste auch schon Walmart einsehen.

 

1:1 so quietschbunt, grell und laut funktioniert das in Deutschland nicht. Aber sehr schade ist es um die ganzen süßen Maskottchen. Hierzulande nennt man ein Kaufhaus nicht Don Quijote, und mit anderem Namen einen Pinguin als Maskottchen bekommt das dann auch nicht.

 

Es geht auch weniger um 1:1 Donki, sondern um Lebendigkeit in den Innenstädten, die nicht ausschließlich vom Einkaufen lebt.

 

Walmart war mehr Supermarkt- als Warenhauskette,

und eher nicht in den Innenstädten.

Sondern irgendwo outside mit großem Parkplatz.

Andreas Ritter
Insolvenzverfahren Galerie

Der Bund als grôßter Gläubiger( u. somit der Steuerzahler) hat, im guten Glauben 17.400 Arbeitsplätze retten zu können, mehrere hundert Milionen bereitgestellt. Von diesem Geld wird der Bund keine Rückzahlung bekommen. Nun sollen die Gläubiger, wie Vermieter, erneut die Leidtragenden sein und auf einen Teil ihrer Mieteinnahmen verzichten.Ganz ehrlich: auf keinen Cent würde ich als Vermieter erneut verzichten. Der Einzige der sich hier die Hände reibt, ist Rene Benko. Warum haftet dieser nicht mit seinem Privatvermögen? 

 

 

Coachcoach
@17:18 Uhr von schabernack

.Die Donki muss man selbst sehen, so richtig beschreiben kann man sie nicht. Alle Donki haben mind. von 09:00 Uhr bis 03:00 Uhr geöffnet, die größeren 24/7. Das geht wegen der Ladenschlussgesetze in Deutschland so nicht.

Geht, außer sonntags. Ansonsten geht's.

Donki sind spezialisiert auf Importwaren, vor allem auf Lebensmittel. Nirgendwo anders in Japan kann man Original Haribo Goldbären so günstig kaufen wie bei Donki.

Die gibt's auch bei Aldi

Donki hat neben Kaufhaus sein noch das Konzept: PAW (People Amusement World). Japanese Food to go, Flipper- und Video Games Hallen. Für die Generation von 20 bis 30 J. alt. Nun gibt es 4 Donki auch auf Hawaii. Erfolgreich über alle Maßen.

Auch nicht schlecht-

 

Möbius
Das Bessere ist der Feind des Guten

So heißt es. Aber es geht nicht um gut oder besser sondern um ein kapitalistisches Prinzip. 

 

 

Offenbar haben viele - auch hier im Forum - noch nicht verstanden das das Sterben der Warenhäuser auch das Sterben des Einzelhandels generell in den Innenstädten einläutet. 

 

 

 

crumble
@15:35 Uhr von Raho59

Ich würde gern sehen, wenn Sie den dort arbeitenden Menschen sagen, dass diese keine Ahnung von Ihrem Job haben.

Das sagen die einen selber.

Entweder bekommen sie aus Kostengründen keine Schulungen in ihrem Sortiment oder sie bekommen nur Schulungen/Provision für die Produkte des Herstellers, über den sie angestellt sind.

D. Hume
@17:39 Uhr von fathaland slim

Altona/Ottensen war immer schon anders als die meisten Stadtviertel.

 

Leider nicht mehr. Es ist mittlerweile durchgentrifiziert.

Wirklich? Das ist ja schrecklich. Ich war schon einige Zeit nicht mehr da und hatte gehofft, daß zumindest Ottensen resilienter wäre.

Schade.

Ein gewisser Charme ist erhalten geblieben, aber ein Ungetüm von Ikea mitten in Ottensen macht es manchmal schwer den noch zu entdecken. Noch ein Grund mehr gegen diese Klötze von Kaufhäusern, die absolut nichts für ein Stadtbild tun.

Möbius
@17:40 Uhr von Coachcoach: das stimmt

Meint jemand, Benko interessiert sich für Einzelhandel?

Ich nicht.



 

Allerdings war das alles schon längst mit hohen Hypotheken belastet oder zurückgeleast … 

Coachcoach
@17:41 Uhr von Andreas Ritter

Der Bund als grôßter Gläubiger( u. somit der Steuerzahler) hat, im guten Glauben 17.400 Arbeitsplätze retten zu können, mehrere hundert Milionen bereitgestellt. Von diesem Geld wird der Bund keine Rückzahlung bekommen. Nun sollen die Gläubiger, wie Vermieter, erneut die Leidtragenden sein und auf einen Teil ihrer Mieteinnahmen verzichten.Ganz ehrlich: auf keinen Cent würde ich als Vermieter erneut verzichten. Der Einzige der sich hier die Hände reibt, ist Rene Benko. Warum haftet dieser nicht mit seinem Privatvermögen? 

Sie stellen den Kapitalismus infrage?

 

fathaland slim
@17:45 Uhr von Möbius

Das Bessere ist der Feind des Guten

So heißt es. Aber es geht nicht um gut oder besser sondern um ein kapitalistisches Prinzip. 

 

Offenbar haben viele - auch hier im Forum - noch nicht verstanden das das Sterben der Warenhäuser auch das Sterben des Einzelhandels generell in den Innenstädten einläutet. 

 

Umgekehrt. Erst starb der kleine Einzelhandel, und jetzt sterben die Warenhäuser.

 

crumble
@16:37 Uhr von Wohlergehen

Bitte geben Sie mir einen Tipp: Wo wird ein/e Bürger*in in den ÖPNV....gezwungen? Ich benutze diese seit Jahrzehnten ohne jeglichen Zwang! Wer auch nur annähernd über die Klimaerhitzung informiert ist, wird sich nicht mehr in einen PKW zwingen, sondern ganz freiwillig und solidarisch nachkommenden Generationen überall auf der Welt die Chance des Überlebens ermöglichen. Anständige, verantwortungsvolle und wissende Bürger*innen machen das!

 

Als Wissendes sollte man mitbekommen haben, dass man vieles, was man so gekauft hat leider nicht mehr jederzeit mit dem ÖPNV transportiert bekommt. Falls der Nahverkehr mal nicht ausfallen sollte, landet man nahe dem Wochenende im Knast anstatt mit seinem neuen Messerset das vegane Sonntagsdingens zubereiten zu können.

 

Wenn man es sich eh liefern lassen muss, sollte man auch gleich die Ressourcen des Innenstadtbesuchs einsparen.

schabernack
@17:44 Uhr von Coachcoach / @schabernack

 

Donki sind spezialisiert auf Importwaren, vor allem auf Lebensmittel. Nirgendwo anders in Japan kann man Original Haribo Goldbären so günstig kaufen wie bei Donki.

 

Die gibt's auch bei Aldi.

 

Hierzulande schon, aber in Japan gibt es keine Aldi.

 

Dort muss man zum Donki, und wenn man nicht aufpasst,

dann kauft man noch so einen süßen Plüschbär mit dazu.

weingasi1
@17:41 Uhr von Andreas Ritter

 

Ich würde gern sehen, wenn Sie den dort arbeitenden Menschen sagen, dass diese keine Ahnung von Ihrem Job haben.

Nachtrag: Es ist für Warenhausmitarbeiter auch gar nicht möglich, die breite Produktpalette kompetent zu erklären. Das ist dem Geschäftsmodell inhärent.

Normalerweise ist ein Mitarbeiter für eine bestimmte Warengruppe zuständig und niemand für alle Gruppen. Aber viele Markenhersteller (WMF, Leifheit, uvm.) haben ihre eigenen Mitarbeiter dort, und die haben auch Ahnung. Bei Markentextilien ist es noch ausgeprägter.

 

Kaneel
@17:32 Uhr von D. Hume

Altona/Ottensen war immer schon anders als die meisten Stadtviertel.

Leider nicht mehr. Es ist mittlerweile durchgentrifiziert. Einerseits vermisse ich das alte Flair, anderseits sehe ich auch viele Veränderungen positiv. Es wird jedenfalls noch ein Spagat versucht, das Alternative in der modernen Stadtwelt halten zu können, wenn nicht gar der Versuch gemacht beides zu vereinen.

Den Eindruck hatte ich in Wilhelmsburg. Ohne jetzt das Vorher zu kennen, zugegebenermaßen.

In Altona befindet sich auf jeden Fall einer der schönsten Aussichtspunkte der Stadt. Womit wir wieder beim Thema Benko (Investor) wären und der Frage, ob und wie sich das mit dem Bau des Elbtowers so entwickeln wird.

Im Hamburger Karstadt habe ich auch zwei oder drei schöne und nützliche Dinge gefunden. Der Standort ist aber m.W. nicht in Gefahr.

Möbius
@17:56 Uhr von fathaland slim: ja und nein

Das Bessere ist der Feind des Guten

So heißt es. Aber es geht nicht um gut oder besser sondern um ein kapitalistisches Prinzip. 

 

Offenbar haben viele - auch hier im Forum - noch nicht verstanden das das Sterben der Warenhäuser auch das Sterben des Einzelhandels generell in den Innenstädten einläutet. 

 

Umgekehrt. Erst starb der kleine Einzelhandel, und jetzt sterben die Warenhäuser.

 



 

Ich meinte das etwas anders: wenn die Galeria Kaufhof Filiale auf der Zeil in Frankfurt zumacht, werden viele Geschäfte ebenfalls schließen müssen weil die Laufkundschaft ausbleibt.