Kommentare - Nach Störung: Wie groß ist die Abhängigkeit von Microsoft?

25. Januar 2023 - 20:58 Uhr

Weltweit sind heute zahlreiche Microsoft-Dienste ausgefallen. Die Büro-Kommunikationsplattform Teams oder der E-Mail-Service Outlook konnten nicht mehr genutzt werden. Wie abhängig haben sich Unternehmen vom US-Tech-Riesen gemacht?

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Das ist die richtige Formulierung:

„Wie abhängig haben sich Unternehmen vom US-Tech-Riesen gemacht?“

Also die sich von ihm (warum auch immer), und nicht der sie von sich.

und prompt stürzt mein PC ab...ohne Outlook & Co.

Kaum wurde dieser Thread eröffnet, stürtzte mein PC ab.

Es erschien eine Meldung von Microsoft, dass es ein Problem gebe und der Rechner heruntergefahren und neu gestartet wird.

Danke, dass hätte ich selbst gar nicht bemerkt. ;-)

Nach dem Neustart immer noch "tote Hose".

Also: Jeder Boot tut gut!

Jetzt läufts wieder - wie hier zu sehen ist.

Also ich nutzte keinen der erwähnten Anwendungen.

Das Problem liegt wohl noch tiefer und weitreichender.

Abhängigkeit von Microsoft?

Aha! Microsoft? Abhängig von Microsoft? Also von Bill Gates und seinen Kumpanen? Wollte Gates nicht schon zu Corona-Zeiten allen Menschen in Deutschland Mikrochips implantieren?

Ich kenne noch OS/2 von IBM

Ich kenne noch OS/2 von IBM

Das hat sich leider nicht durchgesetzt.

Obwohl es schon vor Windows mit einer graphischen Oberfläche arbeitete und als stabiler und sicherer galt.

Es gewinnt eben nicht immer die bessere Technik.

Soweit ich mich erinnere, war es einst bei den Techniken für Video (VHS/Beta2000?) auch schon so.

Die digitale Welt hat die…

Die digitale Welt hat die Menschheit so begeistert, daß sie sich nie wirklich Gedanken macht, was wäre wenn zum Beispiel kein Internet mehr geht, kein E-Mail mehr funktioniert, die Social Medias nicht mehr gehen, verschiedene Cloud Server Centren abstürzen, ja selbst die Handynetze den Bach runter gehen, usw. usw.

Die Menschen haben sich selber von  allem was eben zur Digitalisierung dazu gehört, sei es Software, sei es Internet, sei es Hardware, abhängig gemacht weil es einfach in vielen Dingen bequemer im Leben geworden ist.

Wenn aber mal nix geht, dann bricht gleich die ganze Welt für einen zusammen! Und dann käme ein Filmtitel zur Geltung dem ich was hinzufüge, "Und Denn sie wissen nicht mehr was sie dann tun sollen!

Zu groß. Jeder redet über…

Zu groß.

Jeder redet über Gas. Dabei sind Daten die Währung unseres Zeitalters.

Was haben wir da? Beispielsweise GPS. Das ist nicht nur dafür, durch eine Stadt zur Wohnung von Oma zu finden, sondern betrifft z.B. die Seefahrt, Flugverkehr sowieso, und Lkw haben irrsinnig teure Abonnements von Spezialfirmen, die ihnen die freien Strecken, was für sie keine Brücken bereithält, die zu niedrig sind, Sperrungen und Gewichtsbeschränkungen zuspielt.

Google. Die ganze Wissenschaft hängt davon ab - ein Prozent zugefügt, wenn man wirklich ein Forscher ist, der etwas Wichtiges erkannt hat, aber hat sein ganzes Forscherleben mit den Fundstellen zu seinem Fachgebiet gearbeitet.

Android. Wenn Google nicht will, laufen unsere Smartphones nicht mehr. Als die vermeintlich lebensgefährdende Covid-19-Seuche uns erreichte, war unsere Regierung gezwungen, die Daten der Bürger in den USA unter Google zu speichern, um von der strikten Kontrolle gegen z.B. Schadsoftware zu profitieren.

Kann fortgesetzt werden.

@21:03 Uhr von Nettie

„Wie abhängig haben sich Unternehmen vom US-Tech-Riesen gemacht?“

Also die sich von ihm (warum auch immer), und nicht der sie von sich.

Die Frage müsste doch eher lauten:

Wie abhängig hat sich die gesamte Menschheit überhaupt von der globalen Digitalisierung abhängig gemacht?

Und es ist doch völlig schnuppe wo die Techriesen sitzen, hätte auch in Deutschland sein können, wenn was ausfällt, dann fällt es eben aus!

Wenn man bedenkt, daß Konrad Zuse (https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Zuse) den ersten funktionsfähigen Computer der Welt gebaut hatte, aber in Deutschland geschlafen wurde und man dran weitergemacht hätte, dann wären wir unter Umständen die Techriesen.

@21:16 Uhr von Sokrates

Die digitale Welt hat die Menschheit so begeistert, daß sie sich nie wirklich Gedanken macht, was wäre wenn zum Beispiel kein Internet mehr geht, kein E-Mail mehr funktioniert, die Social Medias nicht mehr gehen, verschiedene Cloud Server Centren abstürzen, ja selbst die Handynetze den Bach runter gehen, usw. usw.

Die Menschen haben sich selber von  allem was eben zur Digitalisierung dazu gehört, sei es Software, sei es Internet, sei es Hardware, abhängig gemacht weil es einfach in vielen Dingen bequemer im Leben geworden ist.

Wenn aber mal nix geht, dann bricht gleich die ganze Welt für einen zusammen! Und dann käme ein Filmtitel zur Geltung dem ich was hinzufüge, "Und Denn sie wissen nicht mehr was sie dann tun sollen!

Und warum müssen wir dann Grundsteuer über Internet abgeben.

Warum nicht mit Papier? Ich wollte das nicht.

@21:26 Uhr von Sokrates

„Wie abhängig haben sich Unternehmen vom US-Tech-Riesen gemacht?“

Also die sich von ihm (warum auch immer), und nicht der sie von sich.

Die Frage müsste doch eher lauten:

Wie abhängig hat sich die gesamte Menschheit überhaupt von der globalen Digitalisierung abhängig gemacht?

Sehe ich nicht so. Aus meiner Sicht müsste die Frage lauten: Wie abhängig hat sich die gesamte Menschheit von einzelnen Menschen bzw. Unternehmen gemacht?

@21:26 Uhr von werner1955 | Wovon?

Kann jeder selbst bestimmen. Es gibt genügend Anbieter.

Wovon gibt es genügend Anbieter?

Es gibt mittlerweile ...

Es gibt mittlerweile eine Menge sehr guter Alternativen. Es mag vereinzelt noch Ausnahmen geben, die ohne ein Produkt von Microsoft nicht funktionieren. Aber im Großen und Ganzen behaupte ich, dass jeder, der will auch Lösungen ohne Microsoft findet. Microsoft zu meiden ist für mich auch ein Sicherheitsaspekt.

@21:26 Uhr von werner1955

Kann jeder selbst bestimmen. Es gibt genügend Anbieter.

Nein, das können z.B. Bahnfahrer nicht selbst bestimmen:

Die Bahn hat ihre Rechenzentren früher als geplant abgeschaltet und die komplette IT in die Cloud verlagert. Davon profitieren Amazon und Microsoft.

Quelle: Heise, 28.10.2020

@21:26 Uhr von Sokrates | Diversifizieren

„Wie abhängig haben sich Unternehmen vom US-Tech-Riesen gemacht?“

Also die sich von ihm (warum auch immer), und nicht der sie von sich.

Die Frage müsste doch eher lauten:

Wie abhängig hat sich die gesamte Menschheit überhaupt von der globalen Digitalisierung abhängig gemacht?

Und es ist doch völlig schnuppe wo die Techriesen sitzen, hätte auch in Deutschland sein können, wenn was ausfällt, dann fällt es eben aus!

...

Für mich ist schon entscheidend, ob es eine größere Bandbreite an Anbietern gibt.

Die Bündelung/Konzentration der Digitalisierung in den Händen Weniger in nur einem Staat, stellt für sehr wohl eine Gefahr dar.

Mir geht es nicht darum, wo die Riesen sitzen.

Mir geht es darum, dass es gar keine Riesen (= Monopole) geben sollte.

Dies zu erreichen, wäre ein dickes Brett. Das wird wohl nichts mehr.

 

@21:29 Uhr von werner1955

Und warum müssen wir dann Grundsteuer über Internet abgeben.

Warum nicht mit Papier? Ich wollte das nicht.

Alle Daten wären so oder so schon auf Papier von den Bürgern vorhanden, denn die haben schon immer Grundsteuer bezahlt! Egal was die Begründungen zur Eingabe übers Internet waren, es war alles nur ein Vorwand! Und damit die Finanzbehörden, weil sie alles digitalisiert und geändert haben möchten, nicht alles selber neu eingeben müssen waren sie so schlau und lassen es die Bürger übers Internet machen!

Denn selber lesen und selber eintippen scheint auf den Ämtern ziemlich out zu sein? Lassen wir das doch die Bürger machen!

@21:10 Uhr von Questia

Kaum wurde dieser Thread eröffnet, stürtzte mein PC ab.

Es erschien eine Meldung von Microsoft, dass es ein Problem gebe und der Rechner heruntergefahren und neu gestartet wird.

Danke, dass hätte ich selbst gar nicht bemerkt. ;-)

Immerhin wissen Sie dann, woran es liegt…

Nach dem Neustart immer noch "tote Hose".

Also: Jeder Boot tut gut!

An dem Spruch ‚Doppelt genäht hält besser“ ist tatsächlich was dran. 

Jetzt läufts wieder - wie hier zu sehen ist.

Zum Glück. Wenn etwas Wichtiges ‚ausfällt‘ (hoffentlich nur für kurze Zeit), merkt man oft erst, dass es wichtig ist. Und wie sehr man inzwischen oft darauf angewiesen ist. Und dass echte Unabhängigkeit immer von Vorteil ist.

@21:34 Uhr von Nettie

„Wie abhängig haben sich Unternehmen vom US-Tech-Riesen gemacht?“

Also die sich von ihm (warum auch immer), und nicht der sie von sich.

Die Frage müsste doch eher lauten:

Wie abhängig hat sich die gesamte Menschheit überhaupt von der globalen Digitalisierung abhängig gemacht?

Sehe ich nicht so. Aus meiner Sicht müsste die Frage lauten: Wie abhängig hat sich die gesamte Menschheit von einzelnen Menschen bzw. Unternehmen gemacht?

Das könnten wir ewig so weiter spinnen!

Einigen wir in uns doch da drauf, daß wir alle irgendwo von irgendwas oder jemanden abhängig sind, da gibt es viele Möglichkeiten dazu

In...

Sachen Digitalisierung ist Europa von Amerika China und Südkorea abhängig ist. Nach meiner Meinung muss sich Europa jetzt auch eine Zeitenwende hinlegen desto früher wir jetzt beginnen können wir die Abhängigkeit beenden. 

"Cloud ist eine Art externer Speicher"

Eine Cloud ist eine Art externer Speicher, der auf einem entfernten Server liegt. 

Das ist falsch. "Clouds bieten Nutzungszugang von virtualisierten Computerhardware-Ressourcen wie Rechnern, Netzen und Speicher". (Quelle: Wikipedia)

Vereinfach gesagt bedeutet das, daß nicht nur Daten gespeichert werden, sondern auch die Programme (die früher im firmeneigenen Rechnenzentrum liefen) in der Cloud laufen. 

To big to fail or to big to be safe?

Wenn Microsofts Azur Cloud mit 30% nur die Zweitgrösste nach Amazon ist, dann sind mindestens 60% aller Cloudanwendungen schon heute von nur zwei Anbietern abhängig.

Wenn der Login ins den Firmennetzwerk, oder Telefonie und Mail von externen Systemen abhängig sind, kann ein längerer Ausfall existenzbedrohend werden.

 

Die Verlockungen der vermeintlich einfachen "All in One"-Lösungen sind gross.

Die Abhängigkeiten und Risiken ebenso - die Kosten sowieso.

Statt sich auf die Sicherheit fremder Lösungen zu verlassen - und im Zweifel die eigenen Daten standardmässig durch fremde Hände laufen zu lassen, sind Firmen gut beraten, eigene Server für die wichtigen Funktionen zu betreiben und Cloudlösungen eher als flexible Erweiterung der eigenen Infrastruktur zu nutzen.

 

 

@21:14 von Questia

>>

Ich kenne noch OS/2 von IBM

Das hat sich leider nicht durchgesetzt.

Obwohl es schon vor Windows mit einer graphischen Oberfläche arbeitete und als stabiler und sicherer galt.

Es gewinnt eben nicht immer die bessere Technik.

Soweit ich mich erinnere, war es einst bei den Techniken für Video (VHS/Beta2000?) auch schon so.

<<

 

Es gibt da einen alten Spruch :

"Wenn Windows die Lösung ist, kann ich dann bitte das Problem zurück haben."

 

Wie dem auch sein mag.

Ich tippe auf das letzte Windows Update, welches keines war, sondern nur eine Abfrage seitens Microsoft, die wissen wollen in welchem Ausmaß noch veraltete Software von MS im Einsatz ist. 

Glaskugel meinerseits: Update mit Abfragecode evtl. unsauber programmiert?

BTW... 

Beta2000 war für mich, gefühlt, VHS um Welten voraus. Schade, dass es nicht sich durchsetzen konnte. 

@21:29 Uhr von werner1955

 

Und warum müssen wir dann Grundsteuer über Internet abgeben.

Warum nicht mit Papier? Ich wollte das nicht.

 

Wieder dieses ewige Märchen, Grundsteuer gehe nur über Elster. Wir und Millionen von anderen haben das mittels Formularen aus Papier gemacht. Es ist ausschließlich Ihnen selbst zu verdanken, wenn Sie untätig umher schleichen, und darauf warten, dass Ihnen ein ahnendes Wunderwesen ein Grundsteuerformular nachhause bringt.

@21:26 Uhr von werner1955

Kann jeder selbst bestimmen. Es gibt genügend Anbieter.

Im wesentlich gibt es nur drei, Microsoft, macOS und Linux, wobei Microsoft Marktführer ist. Und macOs nur auf Applegeräten läuft.

Mal ehrlich, mit welchen der dreien arbeiten sie denn?

So schlecht ist Microsoft aber auch nicht, und wenn mal der Strom ausfällt, funktionieren alle anderen Betriebssysteme auch nicht mehr!

Ich sehe wirklich

eine große Abhängigkeit von vielen Dingen die nur noch über Internet Anbieter wie Microsoft und Google bedient werden.Wenn da das Netz ausfällt ist gleich Alles zum Stillstand genötigt.Schöne neue Welt aber sie hat auch ihre Macken.

@21:51 Uhr von MSCHM1972 | Bestrebungen

Sachen Digitalisierung ist Europa von Amerika China und Südkorea abhängig ist. Nach meiner Meinung muss sich Europa jetzt auch eine Zeitenwende hinlegen desto früher wir jetzt beginnen können wir die Abhängigkeit beenden. 

Bestrebungen dazu gibt es wohl schon länger.

Z.B.: https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/downloads/files/european_cloud_init…

Allerdings zeigt sich hier wieder die Schwerfälligkeit durch die vielen Stimmen.

Wir sind eben weit entfernt von den USE/VSE (VereinigteStaatenEuropas)

@21:12 Uhr von Robert Wypchlo

Aha! Microsoft? Abhängig von Microsoft? Also von Bill Gates und seinen Kumpanen? Wollte Gates nicht schon zu Corona-Zeiten allen Menschen in Deutschland Mikrochips implantieren?

 

Wurde falsch interpretiert! Er hält dies für seine Zwecke überhaupt nicht für nötig. Was er vorhat funktioniert mit den aktuellen Menschen auch so. Außerdem, beim europäischen Gaia-X (Motto: we are up and running) mischen Microsoft und andere US-Techunternehmen mit. Manche Mitglieder steigen aus, weil sie denken, das gefällt uns ja gerade nicht und die US-Unternehmen wollen uns da ausbremsen. Kurz: ich bin mehr als skeptisch. Hier in Deutschland wollte man doch schon vor Jahrzehnten weniger Abhängigkeit von Microsoft, mehr open source und so. Was hat sich getan? Blablabla (eine Art open source ebenfalls), glaubich. Die Frage, wie abhängig sind wir von Microsoft?, das weiß man noch nicht? Why?

@21:43 Uhr von Tarek94

Kann jeder selbst bestimmen. Es gibt genügend Anbieter.

Nein, das können z.B. Bahnfahrer nicht selbst bestimmen:

Die Bahn hat ihre Rechenzentren früher als geplant abgeschaltet und die komplette IT in die Cloud verlagert. Davon profitieren Amazon und Microsoft.

Quelle: Heise, 28.10.2020

.

Davon profitiert vor allem die DB. Sonst hätten die es nicht gemacht.

Was ist der Unterschied für sie ob Daten in einem eigenen Rechenzentrum oder in der Cloud gespeichert werden?

 

@21:52 Uhr von Tarek94

Eine Cloud ist eine Art externer Speicher, der auf einem entfernten Server liegt. 

Das ist falsch. "Clouds bieten Nutzungszugang von virtualisierten Computerhardware-Ressourcen wie Rechnern, Netzen und Speicher". (Quelle: Wikipedia)

Vereinfach gesagt bedeutet das, daß nicht nur Daten gespeichert werden, sondern auch die Programme (die früher im firmeneigenen Rechnenzentrum liefen) in der Cloud laufen. 

Und damit auch der Wirtschaftsspionage durch die Cloud - Konzerne Tür und Tor geöffnet sind. 
Mal sehen, wann dazu endlich berichtet wird.

@21:52 Uhr von Tarek94 | kann, muss aber nicht

Eine Cloud ist eine Art externer Speicher, der auf einem entfernten Server liegt. 

Das ist falsch. "Clouds bieten Nutzungszugang von virtualisierten Computerhardware-Ressourcen wie Rechnern, Netzen und Speicher". (Quelle: Wikipedia)

Vereinfach gesagt bedeutet das, daß nicht nur Daten gespeichert werden, sondern auch die Programme (die früher im firmeneigenen Rechnenzentrum liefen) in der Cloud laufen. 

Das kann so sein, muss es aber nicht.

Bei vielen SW-Produkten haben Kundinnen noch die Wahl, ob sie die lokale Installation wünschen, oder die SW über die Cloud nutzen wollen.

#Digital Natives

Die Eingeborenen der Digitalen Welt haben sich daran gewöhnt, die meisten Dienste scheinbar kostenlos zu bekommen.

 

All die bunten Glasper... äh ... Nachrichten, Bildchen und Videos. Die vielen mehr oder weniger nützlichen Apps, die uns all das erleichtern, das uns ohne sie vielleicht gar nicht eingefallen wäre. Die tollen Assistenten, die uns nicht nur zuhören, sondern scheinbar sogar tun, was wir ihnen sagen.

Und alles was wir dafür tun müssen, ist einer scheinbar  end- und sinnlosen AGB zuzustimmen.

 

Ein tolles Geschäft, oder?

 

Als damals die "Eingeborenen" der neuen Welt Verträge unterzeichneten, die ihnen weder verständlich waren, noch ihrem Rechtsverständnis entsprachen, verschenkten sie im Endeffekt ihr Land und ihre Bodenschätze für billigen Tand

Genau so verschenken wir heute unsere Daten - den Treibstoff des Digitalzeitalters.

 

Merke:

Wenn es umsonst ist, bist du nicht der Kunde - sondern die Ware!

 

@21:14 Uhr von Questia

 

Ich kenne noch OS/2 von IBM

Das hat sich leider nicht durchgesetzt.

[…]

Es gewinnt eben nicht immer die bessere Technik.

Soweit ich mich erinnere, war es einst bei den Techniken für Video (VHS/Beta2000?) auch schon so.

 

VHS hat sich deswegen durchgesetzt gegenüber Betamax, weil sich die Pornofilmindustrie für VHS für ihre Video Tapes entschieden hat. Ob Betamax besser war als VHS, das weiß ich nicht.

@21:57 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Wenn Microsofts Azur Cloud mit 30% nur die Zweitgrösste nach Amazon ist, dann sind mindestens 60% aller Cloudanwendungen schon heute von nur zwei Anbietern abhängig.

Wenn der Login ins den Firmennetzwerk, oder Telefonie und Mail von externen Systemen abhängig sind, kann ein längerer Ausfall existenzbedrohend werden.

 

Die Verlockungen der vermeintlich einfachen "All in One"-Lösungen sind gross.

Die Abhängigkeiten und Risiken ebenso - die Kosten sowieso.

Statt sich auf die Sicherheit fremder Lösungen zu verlassen - und im Zweifel die eigenen Daten standardmässig durch fremde Hände laufen zu lassen, sind Firmen gut beraten, eigene Server für die wichtigen Funktionen zu betreiben und Cloudlösungen eher als flexible Erweiterung der eigenen Infrastruktur zu nutzen.

.

Sie glauben dass - im Fehlerfall - ein Firmennetzwerk schneller wieder Einsatzbereit ist als Azure oder AWS? Und Sie glauben allen Ernstes, dass ein Firmennetzwerk sicherer ist?

Ich nicht.

 

@21:43 Uhr von Tarek94

Kann jeder selbst bestimmen. Es gibt genügend Anbieter.

Nein, das können z.B. Bahnfahrer nicht selbst bestimmen:

Die Bahn hat ihre Rechenzentren früher als geplant abgeschaltet und die komplette IT in die Cloud verlagert. Davon profitieren Amazon und Microsoft.

Quelle: Heise, 28.10.2020

Ich benutze aus vielen Gründen nie Öpnv und Bahn.Jetzt ein Grund mehr.

 

@21:51 Uhr von MSCHM1972

Sachen Digitalisierung ist Europa von Amerika China und Südkorea abhängig ist. Nach meiner Meinung muss sich Europa jetzt auch eine Zeitenwende hinlegen desto früher wir jetzt beginnen können wir die Abhängigkeit beenden. 

Man wollte doch immer die Globalisierung! Und jetzt wo mal was nicht läuft oder man nicht bekommt, erst dann merkt man wie abhängig man von der Globalisierung geworden ist? Und auf einmal schreit jeder nach Unabhängigkeit! Was für eine verrückte Welt!

Herr Gott nochmal, wenn man mal ein paar Stunden mit dem PC nicht arbeiten kann weil man nicht ins Internet rein kommt, oder das Betriebssystem dicht macht, ja dann geht man halt zur Entspannung an die frische Luft und macht einen Spaziergang!

@21:57 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Wenn Microsofts Azur Cloud mit 30% nur die Zweitgrösste nach Amazon ist, dann sind mindestens 60% aller Cloudanwendungen schon heute von nur zwei Anbietern abhängig.

Wenn der Login ins den Firmennetzwerk, oder Telefonie und Mail von externen Systemen abhängig sind, kann ein längerer Ausfall existenzbedrohend werden.

 

Die Verlockungen der vermeintlich einfachen "All in One"-Lösungen sind gross.

Die Abhängigkeiten und Risiken ebenso - die Kosten sowieso.

Statt sich auf die Sicherheit fremder Lösungen zu verlassen - und im Zweifel die eigenen Daten standardmässig durch fremde Hände laufen zu lassen, sind Firmen gut beraten, eigene Server für die wichtigen Funktionen zu betreiben und Cloudlösungen eher als flexible Erweiterung der eigenen Infrastruktur zu nutzen.

Das geht wegen der Strompreise nicht. In Deutschland ist der Strom rund 2,5x teurer wie in den USA. Genau deshalb sind Rechenzentren in den USA billiger.

 

@21:12 Uhr von Robert Wypchlo

Wollte Gates nicht schon zu Corona-Zeiten allen Menschen in Deutschland Mikrochips implantieren?

Weiß nicht. Vielleicht glaubt man das, wenn man glaubt, dass die Erde eine Scheibe ist.

@21:14 Uhr von Questia

Ich kenne noch OS/2 von IBM

Das hat sich leider nicht durchgesetzt.

Na mal ehrlich, das hatte ja auch Gründe.

@22:09 Uhr von Questia

Sachen Digitalisierung ist Europa von Amerika China und Südkorea abhängig ist. Nach meiner Meinung muss sich Europa jetzt auch eine Zeitenwende hinlegen desto früher wir jetzt beginnen können wir die Abhängigkeit beenden. 

Bestrebungen dazu gibt es wohl schon länger.

Z.B.: https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/downloads/files/european_cloud_init

Allerdings zeigt sich hier wieder die Schwerfälligkeit durch die vielen Stimmen.

Wir sind eben weit entfernt von den USE/VSE (VereinigteStaatenEuropas)

Lieben Dank für Ihr Feedback das denke ich es auch so.

@22:06 Uhr von Sokrates

Kann jeder selbst bestimmen. Es gibt genügend Anbieter.

Im wesentlich gibt es nur drei, Microsoft, macOS und Linux, wobei Microsoft Marktführer ist. Und macOs nur auf Applegeräten läuft.

Mal ehrlich, mit welchen der dreien arbeiten sie denn?

So schlecht ist Microsoft aber auch nicht, und wenn mal der Strom ausfällt, funktionieren alle anderen Betriebssysteme auch nicht mehr!

Mein Linux läuft seit Ewigkeiten stabil. Bei Stromausfall springt mein UPS an und würde wirklich etwas passieren, dann ist da noch die regelmäßige Datensicherung.

@21:52 Uhr von Tarek94

Das ist falsch. "Clouds bieten Nutzungszugang von virtualisierten Computerhardware-Ressourcen wie Rechnern, Netzen und Speicher". (Quelle: Wikipedia)

Vereinfach gesagt bedeutet das, daß nicht nur Daten gespeichert werden, sondern auch die Programme (die früher im firmeneigenen Rechnenzentrum liefen) in der Cloud laufen. 

 

Das ist falsch. Haben Sie Ihr Zitat nicht verstanden? "und Speicher". Das heißt, dass Clouds vielfach der Datenspeicherung dienen. Es ist möglich, auch Programme darüber laufen zu lassen, aber nicht zwingend.

 

@22:06 Uhr von Sokrates

Kann jeder selbst bestimmen. Es gibt genügend Anbieter.

Im wesentlich gibt es nur drei, Microsoft, macOS und Linux, wobei Microsoft Marktführer ist. Und macOs nur auf Applegeräten läuft.

Und Linux ist kein Anbieter, sondern ein Betriebssystem-Kern.

Mal ehrlich, mit welchen der dreien arbeiten sie denn?

Linux.

 

@22:05 Uhr von schabernack

 

Und warum müssen wir dann Grundsteuer über Internet abgeben.

Warum nicht mit Papier? Ich wollte das nicht.

 

Wieder dieses ewige Märchen, Grundsteuer gehe nur über Elster. Wir und Millionen von anderen haben das mittels Formularen aus Papier gemacht. Es ist ausschließlich Ihnen selbst zu verdanken, wenn Sie untätig umher schleichen, und darauf warten, dass Ihnen ein ahnendes Wunderwesen ein Grundsteuerformular nachhause bringt.

Ein paar Beiträge vorher habe ich ja schon geschrieben warum die Finanzbehörden die Grundsteuer übers Internet haben wollten. Es ist tatsächlich ein Ammenmärchen gewesen, daß es nicht auch in Papierform gehen würde!

@21:37 Uhr von Questia

Kann jeder selbst bestimmen. Es gibt genügend Anbieter.

Wovon gibt es genügend Anbieter?

Internetanbieter, Vidioprogramm, Emailprovider oder Schreibprogramme.

Viele kostenlos und unabhänig.

@21:12 Uhr von Robert Wypchlo

Aha! Microsoft? Abhängig von Microsoft? Also von Bill Gates und seinen Kumpanen? Wollte Gates nicht schon zu Corona-Zeiten allen Menschen in Deutschland Mikrochips implantieren?

Bei denen die dran glauben hat er das auch.

@21:26 Uhr von werner1955

 

Kann jeder selbst bestimmen. Es gibt genügend Anbieter.

 

Als Privatmensch können Sie was anderes nutzen als das Betriebssystem oder die Cloud-Dienste von Microsoft. Ich nutze MAC OS, und keine Cloud.

 

Gar nichts ändert das daran, dass in tausenden von Unternehmen, bei der Deutschen Bahn, und bei der Energieversorgung das Betriebssystem von Microsoft wohnt.

@21:42 Uhr von Froschhaarpinsel

Es gibt mittlerweile eine Menge sehr guter Alternativen. Es mag vereinzelt noch Ausnahmen geben, die ohne ein Produkt von Microsoft nicht funktionieren. Aber im Großen und Ganzen behaupte ich, dass jeder, der will auch Lösungen ohne Microsoft findet. Microsoft zu meiden ist für mich auch ein Sicherheitsaspekt.

Das Betriebssystem Linux ist deutlich sicherer, wenn für viele auch am Anfang natürlich unbequemer. Dort gab es erst ca. 35 "Viren oder andere Schadsoftware" Angriffe gegenüber ca. 700.000.000 für Windows. Mein LInux -Rechner hatte noch nie einen Absturz, blue screen oder ähnliches.

Bei Quarks, dem Wissenschaftsmagazin auf WDR5

gab es kürzlich ein Interview mit Jörg Schieb zu diesem Thema. Herr Schieb ist IT Experte und schreibt schon seit den 90er Jahren Fachbücher zu IT-Themen.
Im Interview ging es unter anderem um Störungen im Internet und welche Auswirkungen, das auch die Wirtschaft haben könnte.
Herr Schieb beschrieb, dass ein Ausfall des Internets z.B. dazu führen würde, dass sämtliche Office 365 Programme nicht mehr nutzbar wären. Im Gegensatz zu den alten Officeprodukten, die lokal installeirt und lizensiert wurden, braucht Office 365 immer eine Verbindung "nach hause", um die Lizenz zu prüfen. Das geht aber nur über das Internet. Fällt dieses aus, dann ist Pause am PC. Zumindest beim Arbeiten mit Office 365 Produkten.
Mein Arbeitgeber überlegt zur Zeit, ob man nicht die Festnetztelefone abschafft und alles mit MS-Teams macht.
Wird sicher lustig, wenn 400 Kolleginnen und Kollegen nicht erreichbar sind, weil Teams heute leider nicht funktioiniert.
Mails schicken, kann man dann leider auch nicht.
 

@22:13 Uhr von schabernack | Marktmacht

 

Ich kenne noch OS/2 von IBM

Das hat sich leider nicht durchgesetzt.

[…]

Es gewinnt eben nicht immer die bessere Technik.

Soweit ich mich erinnere, war es einst bei den Techniken für Video (VHS/Beta2000?) auch schon so.

 

VHS hat sich deswegen durchgesetzt gegenüber Betamax, weil sich die Pornofilmindustrie für VHS für ihre Video Tapes entschieden hat. Ob Betamax besser war als VHS, das weiß ich nicht.

Die Marktmacht der Pornoindustrie. Also war schon damals D Pornoland? Ich bin erschüttert.

Beta2000 galt damals als die bessere Technik. Ich konnte es nicht vergleiche, weiß aber von vielen, die dem nachtrauerten.

@21:52 Uhr von Tarek94

Eine Cloud ist eine Art externer Speicher, der auf einem entfernten Server liegt. 

Das ist falsch. "Clouds bieten Nutzungszugang von virtualisierten Computerhardware-Ressourcen wie Rechnern, Netzen und Speicher". (Quelle: Wikipedia)

Vereinfach gesagt bedeutet das, daß nicht nur Daten gespeichert werden, sondern auch die Programme (die früher im firmeneigenen Rechnenzentrum liefen) in der Cloud laufen. 

Alter Admin-Spruch: "Es gibt keine Cloud. Es gibt nur die Server anderer Leute."
Viele Laien denken, dass die Cloud ein nebulöser Raum wäre, in dem sie ihre Fotos, Videos usw, speichern können.
Das ist falsch. Hinter jeder Cloud steht ein Rechenzentrum, dass je nach Land in dem es steht, mehr oder weniger Datenschutz bietet. Letzten Endes entscheidet der Admin "der Cloud" was mit ihren Daten passiert.

@22:12 h von nie wieder spd | Verschlüsselung ist der Schlüssel

Vereinfach gesagt bedeutet das, daß nicht nur Daten gespeichert werden, sondern auch die Programme (die früher im firmeneigenen Rechnenzentrum liefen) in der Cloud laufen. 

Und damit auch der Wirtschaftsspionage durch die Cloud - Konzerne Tür und Tor geöffnet sind. 
Mal sehen, wann dazu endlich berichtet wird.

Na, da sind die Unternehmen sowieso in der Pflicht, durch Verschlüsselung für die Sicherheit ihrer Daten zu sorgen.

Egal, wo sie gespeichert werden.

@21:34 Uhr von Nettie

„Wie abhängig haben sich Unternehmen vom US-Tech-Riesen gemacht?“

Also die sich von ihm (warum auch immer), und nicht der sie von sich.

Die Frage müsste doch eher lauten:

Wie abhängig hat sich die gesamte Menschheit überhaupt von der globalen Digitalisierung abhängig gemacht?

Sehe ich nicht so. Aus meiner Sicht müsste die Frage lauten: Wie abhängig hat sich die gesamte Menschheit von einzelnen Menschen bzw. Unternehmen gemacht?

 

Hat doch schon vor vielen Jahrhunderten begonnen, dass ein Großteil der Menschheit abhängig gemacht wurde. Nehmen Sie z.B. die monotheistischen Religionen. Ist das soviel anders? Und das schon vor dem modernen Buchdruck mit beweglichen Lettern (Gutenberg), und als die meisten Menschen noch nicht einmal lesen konnte. Oder nehmen Sie die Bildung von Nationen, das hätten sich die die Stämme und unsere Urahnen vor Jahrtausenden nicht gedacht, dass wir uns darauf einlassen und uns dann ins Internet begeben, wo wir hilflos zappeln, wenn es nur Konzerne wollen.

@22:08 Uhr von schiebaer45

 

… eine große Abhängigkeit von vielen Dingen die nur noch über Internet Anbieter wie Microsoft und Google bedient werden.Wenn da das Netz ausfällt ist gleich Alles zum Stillstand genötigt.Schöne neue Welt aber sie hat auch ihre Macken.

 

Wer nutzt noch ein gedrucktes Fremdsprachenlexikon? Ich habe noch das Oxford Dictionary für Englisch aus der Schule. Das durften wir damals tatsächlich mitnehmen nach dem Abi, wir mussten es vor der Oberstufe auch selbst kaufen. Steht im Bücherregal als Museumsexponat.

 

Wer hat noch so was wie den Brockhaus in (x) Bänden als allgemeines Lexikon? Wir nicht, und nicht mal im Museum Bücherregal. Es gibt Wikipedia, und das ist viel umfangreicher, und immer mehr aktuell.

 

Nur ein fettes Geographie- & Länderlexikon habe und nutze ich noch. Mehr Auswahl an Länderphotos findet man aber auch mit der Bildersuche in einer Suchmaschine im Internet. So ein Länderlexikon habe ich auch meinen Nichten geschenkt. Die sind begeistert.

 

Aber back ohne Internet ist nicht mehr.

@22:13 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Die Eingeborenen der Digitalen Welt haben sich daran gewöhnt, die meisten Dienste scheinbar kostenlos zu bekommen.

 

All die bunten Glasper... äh ... Nachrichten, Bildchen und Videos. ...

Und alles was wir dafür tun müssen, ist einer scheinbar  end- und sinnlosen AGB zuzustimmen.

 

Ein tolles Geschäft, oder?

 

Als damals die "Eingeborenen" der neuen Welt Verträge unterzeichneten, die ihnen weder verständlich waren, noch ihrem Rechtsverständnis entsprachen, verschenkten sie im Endeffekt ihr Land und ihre Bodenschätze für billigen Tand

Genau so verschenken wir heute unsere Daten - den Treibstoff des Digitalzeitalters.

 

Merke:

Wenn es umsonst ist, bist du nicht der Kunde - sondern die Ware!

.

Hier gebe ich Ihnen Recht. hat aber nichts mit dem Artikel zu tun, den Sie kommentieren...

 

@22:12 Uhr von warumeigentlichwer | Zugriff

Was ist der Unterschied für sie ob Daten in einem eigenen Rechenzentrum oder in der Cloud gespeichert werden?
 

Auf das eigene Rechenzentrum hat nur das eigene Unternehmen Zugriff.

Auf die Cloud haben alle Zugriff, die dort ihre Daten speichern und die Betreiber der Cloud.

Das ist wie mit dem Fahrrad:

Stellen Sie Ihr Fahrrad im Gemeinschaftskeller ab, haben die anderen Fahrradabstellerinnen theoretisch Zugriff auf Ihr Fahrrad.

Stellen Sie Ihr Fahrrad jedoch in Ihrem eigenen Keller ab, haben auch nur Sie Zugriff darauf.

@22:20 Uhr von Tarek94

...
 

Die Verlockungen der vermeintlich einfachen "All in One"-Lösungen sind gross.

Die Abhängigkeiten und Risiken ebenso - die Kosten sowieso.

Statt sich auf die Sicherheit fremder Lösungen zu verlassen - und im Zweifel die eigenen Daten standardmässig durch fremde Hände laufen zu lassen, sind Firmen gut beraten, eigene Server für die wichtigen Funktionen zu betreiben und Cloudlösungen eher als flexible Erweiterung der eigenen Infrastruktur zu nutzen.

Das geht wegen der Strompreise nicht. In Deutschland ist der Strom rund 2,5x teurer wie in den USA. Genau deshalb sind Rechenzentren in den USA billiger.

.

Falsch. Es spart massiv Geld Thinclient PCs (Das sind sehr leistungsarme "Konsolen") über das Netz an die Cloud anzubinden, als im Gegensatz jeder Hinz und Kuntz sein "Rechenzentrum" zu betreiben. Und zwar sowohl in USA als auch überall sonst auf der Welt. Rechenzentren in der EU haben deutlich höhere Auflagen.

 

@22:25 Uhr von Klärungsbedarf

Kann jeder selbst bestimmen. Es gibt genügend Anbieter.

Im wesentlich gibt es nur drei, Microsoft, macOS und Linux, wobei Microsoft Marktführer ist. Und macOs nur auf Applegeräten läuft.

Mal ehrlich, mit welchen der dreien arbeiten sie denn?

So schlecht ist Microsoft aber auch nicht, und wenn mal der Strom ausfällt, funktionieren alle anderen Betriebssysteme auch nicht mehr!

Mein Linux läuft seit Ewigkeiten stabil. Bei Stromausfall springt mein UPS an und würde wirklich etwas passieren, dann ist da noch die regelmäßige Datensicherung.

Wieviele Private haben schon UPS? Ich habe keine. Regelmäßige Daten Sicherung ist bei mir aber auch oberstes Gebot!

@21:29 Uhr von werner1955

Und warum müssen wir dann Grundsteuer über Internet abgeben.

Warum nicht mit Papier? Ich wollte das nicht.

Man ist nicht gezwungen, die Grundsteuer per Elster zu bearbeiten. Es geht auch auf Papier. Online ist es aber viel einfacher und praktischer. Bei mir hat es 20 Minuten gedauert. Einschließlich Flurstücke aus dem Ordner heraussuchen.

@22:31 Uhr von werner1955

 

Wovon gibt es genügend Anbieter?

 

Internetanbieter, Vidioprogramm, Emailprovider oder Schreibprogramme. Viele kostenlos und unabhänig.

 

Und beim Betriebssystem für Ihren Rechner irgendwas müssen Sie sich für eins der drei von Microsoft, Linux, oder Apple MAC OS entscheiden. Ohne Betriebssystem können Sie auch mit 1.001 tauglichen Anwendungen for free nichts anfangen.

 

Ist so ähnlich, als könnten Sie nicht lesen, und mit 1.001 geschenkten Büchern könnten Sie dann auch nichts anfangen.

@22:31 Uhr von werner1955

Kann jeder selbst bestimmen. Es gibt genügend Anbieter.

Wovon gibt es genügend Anbieter?

Internetanbieter, Vidioprogramm, Emailprovider oder Schreibprogramme.

Viele kostenlos und unabhänig.

.

Das freut den sparsamen Werner 1955, gell?

Unsere Webseite ist kostenlos. Die Marketing Abteilung kriegt wöchentlich eine Heat Map der Besucher mit Auflistung jeder ms der Verweildauer auf jeder Unterseite. Jede ihrer Mausbewegungen wird hier gescannt und analysiert...

Wenn möglich mit allen Meta-Daten ihres PCs.

 

@22:38 Uhr von schabernack

Gar nichts ändert das daran, dass in tausenden von Unternehmen, bei der Deutschen Bahn, und bei der Energieversorgung das Betriebssystem von Microsoft wohnt.

Das Fahrplan-Software der Bahn hat aber nichts mit Microsoft zu tun. Und auf den meisten Servern, auf denen bahn.de gehostet ist, wird wohl auch kein Microsoft laufen.

@22:12 h von nie wieder spd

Und damit auch der Wirtschaftsspionage durch die Cloud - Konzerne Tür und Tor geöffnet sind. 
Mal sehen, wann dazu endlich berichtet wird.

Wie kommen Sie darauf?

@22:26 Uhr von freie Ukraine

Kann jeder selbst bestimmen. Es gibt genügend Anbieter.

Im wesentlich gibt es nur drei, Microsoft, macOS und Linux, wobei Microsoft Marktführer ist. Und macOs nur auf Applegeräten läuft.

Und Linux ist kein Anbieter, sondern ein Betriebssystem-Kern.

Mal ehrlich, mit welchen der dreien arbeiten sie denn?

Linux.

 

Die Frage hatte ich aber Ihnen nicht gestellt gehabt!

@22:46 Uhr von GeMe | Office 2016 und 2019

gab es kürzlich ein Interview mit Jörg Schieb zu diesem Thema. Herr Schieb ist IT Experte und schreibt schon seit den 90er Jahren Fachbücher zu IT-Themen.
...
Herr Schieb beschrieb, dass ein Ausfall des Internets z.B. dazu führen würde, dass sämtliche Office 365 Programme nicht mehr nutzbar wären. Im Gegensatz zu den alten Officeprodukten, die lokal installeirt und lizensiert wurden, braucht Office 365 immer eine Verbindung "nach hause", um die Lizenz zu prüfen. Das geht aber nur über das Internet. Fällt dieses aus, dann ist Pause am PC. Zumindest beim Arbeiten mit Office 365 Produkten.
...

Dann hat Herr Schieb hoffentlich auch erwähnt, dass es von Office auch Versionen gibt, die jede
kaufen kann
ohne Zeitbegrenzung
lokal installieren kann
offline nutzen kann.

Das neueste ist Office 2019, auch Office 2016 kann noch erworben werden.

Dies nur der Vollständigkeit halber.

Für die private Nutzung reicht ja das kostenlose OpenOffice völlig aus.

@23:22 Uhr von schabernack

Und beim Betriebssystem für Ihren Rechner irgendwas müssen Sie sich für eins der drei von Microsoft, Linux, oder Apple MAC OS entscheiden. Ohne Betriebssystem können Sie auch mit 1.001 tauglichen Anwendungen for free nichts anfangen.

Eine App muss ja nicht direkt auf dem Betriebssystem aufsetzen. Wenn man die Schnittstelle programmiert, kann die App selbst ja betriebssystemübergreifend sein.

Ist so ähnlich, als könnten Sie nicht lesen, und mit 1.001 geschenkten Büchern könnten Sie dann auch nichts anfangen.

Lesen lernen ist aber relativ schnell möglich.

@22:46 Uhr von GeMe

...
Herr Schieb beschrieb, dass ein Ausfall des Internets z.B. dazu führen würde, dass sämtliche Office 365 Programme nicht mehr nutzbar wären. Im Gegensatz zu den alten Officeprodukten, die lokal installeirt und lizensiert wurden, braucht Office 365 immer eine Verbindung "nach hause", um die Lizenz zu prüfen. Das geht aber nur über das Internet. Fällt dieses aus, dann ist Pause am PC. Zumindest beim Arbeiten mit Office 365 Produkten.
Mein Arbeitgeber überlegt zur Zeit, ob man nicht die Festnetztelefone abschafft und alles mit MS-Teams macht.
Wird sicher lustig, wenn 400 Kolleginnen und Kollegen nicht erreichbar sind, weil Teams heute leider nicht funktioiniert.
Mails sch...

.

Noch lustiger wirds, wenn einer der 400 Kollegen auf einen fatalen Link in einer bösen Email klickt. Genau dann stellt sich heraus, ob die IT Abteilung ihres Unternehmensseinen Job gut gemacht hat. Dann gehts nicht nur um Tage...

 

@22:31 Uhr von werner1955

Kann jeder selbst bestimmen. Es gibt genügend Anbieter.

Wovon gibt es genügend Anbieter?

Internetanbieter, Vidioprogramm, Emailprovider oder Schreibprogramme.

Viele kostenlos und unabhänig.

Und die sind alle ohne ein Betriebsystem  lauffähig? Das halte ich aber für ein Gerücht!

@23:24 Uhr von warumeigentlichwer

Unsere Webseite ist kostenlos. Die Marketing Abteilung kriegt wöchentlich eine Heat Map der Besucher mit Auflistung jeder ms der Verweildauer auf jeder Unterseite. Jede ihrer Mausbewegungen wird hier gescannt und analysiert...
Wenn möglich mit allen Meta-Daten ihres PCs.

Gerne. Über mich werdet ihr nicht viel erfahren. Und meine Mausbewegungen? Sorry, das bringt euch nix.

@23:22 Uhr von schabernack

 

Wovon gibt es genügend Anbieter?

 

Internetanbieter, Vidioprogramm, Emailprovider oder Schreibprogramme. Viele kostenlos und unabhänig.

 

Und beim Betriebssystem für Ihren Rechner irgendwas müssen Sie sich für eins der drei von Microsoft, Linux, oder Apple MAC OS entscheiden. Ohne Betriebssystem können Sie auch mit 1.001 tauglichen Anwendungen for free nichts anfangen.

 

Ist so ähnlich, als könnten Sie nicht lesen, und mit 1.001 geschenkten Büchern könnten Sie dann auch nichts anfangen.

Das ist so aber auch nicht ganz richtig, man kann das Papier wenigstens für hinterlistige Zwecke anwenden, oder als Anzündmittel für den Kachelofen verwenden.

@23:15 Uhr von Questia

Was ist der Unterschied für sie ob Daten in einem eigenen Rechenzentrum oder in der Cloud gespeichert werden?
 

Auf das eigene Rechenzentrum hat nur das eigene Unternehmen Zugriff.

Auf die Cloud haben alle Zugriff, die dort ihre Daten speichern und die Betreiber der Cloud.

Das ist wie mit dem Fahrrad:

Stellen Sie Ihr Fahrrad im Gemeinschaftskeller ab, haben die anderen Fahrradabstellerinnen theoretisch Zugriff auf Ihr Fahrrad.

Stellen Sie Ihr Fahrrad jedoch in Ihrem eigenen Keller ab, haben auch nur Sie Zugriff darauf.

.

Sie haben also als Azure Kunde Zugriff auf Daten von Unternehmen XY? Interessant - aber halt falsch. Theoretisch kann ein Netzwerk Admin des Cloud Unternehmens auf die Daten zugreifen - ja. Theoretisch...

 

@21:12 Uhr von Robert Wypchlo

Aha! Microsoft? Abhängig von Microsoft? Also von Bill Gates und seinen Kumpanen? Wollte Gates nicht schon zu Corona-Zeiten allen Menschen in Deutschland Mikrochips implantieren?

Nein, wollte er nicht. Aber zum Beispiel ist Microsoft gesetzlich verpflichtet, der USA sämtliche Nutzerdaten/Kundendaten bei Bedarf zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören z.B. auch Clouddaten/Festplatteninhalte usw. und so fort. Nicht nur us-amerikanische, sondern alle weltweit. Mit anderen Worten, der Industriesponage und anderen kriminellen Machenschaften des US-Regimes ist jeder Windowsnutzer hilfs- und rechtslos ausgeliefert.

 

@22:25 Uhr von Klärungsbedarf

So schlecht ist Microsoft aber auch nicht, und wenn mal der Strom ausfällt, funktionieren alle anderen Betriebssysteme auch nicht mehr!

Mein Laptop läuft dann einfach weiter.

Und wirklich wichtige Rechner, z.B. bei uns in der Firma sind netzunabhängig versorgt.

@21:29 Uhr von werner1955

 

Die digitale Welt hat die Menschheit so begeistert, daß sie sich nie wirklich Gedanken macht, was wäre wenn zum Beispiel kein Internet mehr geht, kein E-Mail mehr funktioniert, die Social Medias nicht mehr gehen, verschiedene Cloud Server Centren abstürzen, ja selbst die Handynetze den Bach runter gehen, usw. usw.

Die Menschen haben sich selber von  allem was eben zur Digitalisierung dazu gehört, sei es Software, sei es Internet, sei es Hardware, abhängig gemacht weil es einfach in vielen Dingen bequemer im Leben geworden ist.

Wenn aber...

..."Und Denn sie wissen nicht mehr was sie dann tun sollen!

 

 

Und warum müssen wir dann Grundsteuer über Internet abgeben.

Warum nicht mit Papier? Ich wollte das nicht.

 

 

Vorschlag:

Lassen Sie sich vom FA die Papiere zuschicken (machen die), füllen Sie die aus, einreichen und gucken Sie mal, ob die merken, dass Sie's schon elektronisch hingekriegt hatten.

@23:26 Uhr von KowaIski

Gar nichts ändert das daran, dass in tausenden von Unternehmen, bei der Deutschen Bahn, und bei der Energieversorgung das Betriebssystem von Microsoft wohnt.

Das Fahrplan-Software der Bahn hat aber nichts mit Microsoft zu tun. Und auf den meisten Servern, auf denen bahn.de gehostet ist, wird wohl auch kein Microsoft laufen.

Aber was läuft auf den ganzen PCs die die Bahn verwendet?

@22:46 Uhr von GeMe

Mein Arbeitgeber überlegt zur Zeit, ob man nicht die Festnetztelefone abschafft und alles mit MS-Teams macht.

Gute Idee.

Wird sicher lustig, wenn 400 Kolleginnen und Kollegen nicht erreichbar sind, weil Teams heute leider nicht funktioiniert.

Dann hat man wenigstens mal eine Weile Ruhe und kann was abarbeiten.

@23:24 Uhr von warumeigentlichwer

Internetanbieter, Vidioprogramm, Emailprovider oder Schreibprogramme.

Viele kostenlos und unabhänig.

.

Das freut den sparsamen Werner 1955, gell?

Unsere Webseite ist kostenlos. Die Marketing Abteilung kriegt wöchentlich eine Heat Map der Besucher mit Auflistung jeder ms der Verweildauer auf jeder Unterseite. Jede ihrer Mausbewegungen wird hier gescannt und analysiert...

Wenn möglich mit allen Meta-Daten ihres PCs.

Das wissen viele nicht.

Ich habe meinen Browser deswegen mit einigen Blockern "gesichert".

Was ich nicht weiß, inwieweit die Blocker umgangen werden können.

Darstellung: