Kommentare - "Soziale Kipppunkte": Was kann Klimaprotest bewirken?

25. Januar 2023 - 10:02 Uhr

Nicht nur im Klimasystem, sondern auch im Klimaschutz gibt es Kipppunkte. Wissenschaftler erforschen, ob Straßenblockaden oder Proteste Wendepunkte in der Bekämpfung der Klimakrise sein können. Von Yasmin Appelhans.

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Klimaproteste sind wichtig, um uns zu zeigen wie es um

die Welt steht.

Besser wäre, die jungen Protestler lernen/studieren etwas vernünftiges und verändern mit echter Aktivität in Firmen, Behörden, Vereinen, Stiftungen die Welt.

Ob diese Jungen soviel Intelligenz entwickeln, ich hoffe es und wünsche es mir.

Was ist das für ein Artikel?

Soll dieser Beitrag Sympathie für die "letzte Generation" & Co. erzeugen?

Es wird auf die Bildung abgestellt. Das ist wohl der Knackpunkt bei allem, egal ob Klimawandel, Krieg(e) oder all die anderen Themen, die so kontrovers diskutiert werden.

Meiner Beobachtung nach wird Bildung, beginnend schon im Kindergarten, seit Jahren zunehmend durch eine "Haltung" und Meinung ersetzt, wie man Nachrichten und Fakten zu werten und daraus resultierend zu handeln hat. Ein, wenn nicht gar DER grundlegende Fehler. Wenn ich mir z.B. die Interviews von Vertretern der "letzten Generation", die klebt ja oft genug auf Berliner Straßen, so ansehe, dann wird mir ob der schieren Naivität und Denkverweigerung dieser Leute Angst und Bange.

Es braucht endlich wieder eine Bildung, die insbesondere den Kindern auch das Rüstzeug mitgibt, das Wissen, das sie erwerben auch sinnvoll anzuwenden! Woke Idealisten ohne Ahnung, die Schaden anrichten, haben wir bereits genug.

Aus den Fugen geraten…

Wir haben leider eine Vielzahl existentieller Probleme für die Menschheit. Die Klimakrise, die atomare Bedrohung, insbesondere aktuell durch Putin, den Hunger in der Welt, die Gefahr von Infektionskrankheiten, Weltwirtschaftskrise uvm.

Die Welt scheint ein Stück weit aus den Fugen geraten zu sein…

Zitat

"Gerade auch, wenn die Generation der heute noch jungen Menschen aus Schule, Ausbildung und Studium in Positionen mit mehr Entscheidungsgewalt kämen. Denn gerade diese jungen Menschen unterstützen die Proteste größtenteils"

"Größtenteils" ist ein äußerst dehnbarer Begriff. Wenn man sich mal anschaut, wer den Kern der Protestbewegungen bildet, dann wird man bei weitem nicht auf die breite Masse der Bevölkerung sondern eher auf junge Leute aus den oberen Schichten treffen (konnte man auch hier in der Stadt bisher sehr schön sehen, welche Schüler/Schulen an den Freitagsdemos beteiligt waren und welche nicht). Und bei denen ist naturgemäß die Chance höher, dass sie später an den Schaltstellen sitzen werden. Den "anderen", d. h. der breiten Masse, bleibt nichts anderes übrig als zuzusehen und zu hoffen, dass die Einschnitte in ihren Alltag nicht zu groß werden.

Ich hoffe inständig, dass…

Ich hoffe inständig, dass der klimasoziale Kipppunkt schnell kommt. In einigen bornierten Holzköpfen herrscht ja noch die altbackene Ansicht, dass ihr Tun zur Verweigerung von Maßnahmen für den Klimaschutz der einzig richtige Weg sei, auf dem ge"Bild"ete Kneipenphilosphen sogar applaudieren.

Mein Dank gilt all jenen, die sich für Klima-, Natur und Tierschutz einsetzen.

@10:16 Uhr von Glasbürger

Soll dieser Beitrag Sympathie für die "letzte Generation" & Co. erzeugen?

(...)

Meiner Beobachtung nach wird Bildung, beginnend schon im Kindergarten, seit Jahren zunehmend durch eine "Haltung" und Meinung ersetzt, wie man Nachrichten und Fakten zu werten und daraus resultierend zu handeln hat.

(...)

Es braucht endlich wieder eine Bildung, die insbesondere den Kindern auch das Rüstzeug mitgibt, das Wissen, das sie erwerben auch sinnvoll anzuwenden! Woke Idealisten ohne Ahnung, die Schaden anrichten, haben wir bereits genug.

Volle Zustimmung, besser kann man es nicht ausdrücken! Vor allem brauchen die von Ihnen genannten Idealisten dringend einen Grundkurs in Demokratie, nämlich dass es Kompromisse und Pragmatismus braucht und keine Maximalforderungen!

"Ich unterstütze die Klimaaktivisten"

"Ich unterstütze die Klimaaktivisten", sagt Otto.

Folglich ist das auch keine neutrale Studie, sondern ein Propagandapapier zur Rechtfertigung von Straßenblockierern.

Forderungen, die tatsächlich bereits erfüllt werden

 @10:16 Uhr von Glasbürger

Es braucht endlich wieder eine Bildung, die insbesondere den Kindern auch das Rüstzeug mitgibt, das Wissen, das sie erwerben auch sinnvoll anzuwenden!

Aber genau das macht doch die pauschal von Ihnen kritisierte junge Generation: die jungen Menschen lernen und denken und diskutieren kritisch über den von Menschen verursachten Klimawandel sowie notwendige Aktionen, um dessen Auswirkungen zu reduzieren, und wenden anschließend dieses Wissen in sinnvoller Weise an. Friedlich, kreativ, bunt, engagiert, verantwortungsbewusst. Und offenbar mit Wirkung. Was hat Ihre Generation an Vergleichbarem aufzubieten?

Woke Idealisten ohne Ahnung, die Schaden anrichten, haben wir bereits genug.

Schönes klassisches Beispiel für Denkverweigerung, denn offenbar kennen Sie die Bedeutung von "woke" nicht und plappern nur nach, was andere Ihnen vorgesagt haben.

Was Klimaproteste bewir

Was Klimaproteste bewirken, hat man in Lütti gesehen und fragen sie einmal die Anwohner in den umliegenden Gemeinden. 

Sicher muss man seinen Vorstellungen kundtun, aber alles im Rahmen und vielleicht sollten die jungen Aktivisten auch einmal Ideen äußern was sie anders machen würden. 

Was die letzte Generation angeht, dafür habe ich null Verständnis. In der Schweiz werden sie hart bestraft. 

 

@10:21 Uhr von Sebastian15

Soll dieser Beitrag Sympathie für die "letzte Generation" & Co. erzeugen?

(...)

Meiner Beobachtung nach wird Bildung, beginnend schon im Kindergarten, seit Jahren zunehmend durch eine "Haltung" und Meinung ersetzt, wie man Nachrichten und Fakten zu werten und daraus resultierend zu handeln hat.

(...)

Es braucht endlich wieder eine Bildung, die insbesondere den Kindern auch das Rüstzeug mitgibt, das Wissen, das sie erwerben auch sinnvoll anzuwenden! Woke Idealisten ohne Ahnung, die Schaden anrichten, haben wir bereits genug.

Volle Zustimmung, besser kann man es nicht ausdrücken! Vor allem brauchen die von Ihnen genannten Idealisten dringend einen Grundkurs in Demokratie, nämlich dass es Kompromisse und Pragmatismus braucht und keine Maximalforderungen!

Danke.

Aber das werden Sie in den Parteizentralen oder im Deutschen Bundestag kaum durchsetzen können. Es bleibt wohl ein Traum, wie die letzte Entscheidungen und Taten unserer woken Idealisten allenthalben zeigen.

@10:21 Uhr von Sebastian15

Soll dieser Beitrag Sympathie für die "letzte Generation" & Co. erzeugen?

(...)

Meiner Beobachtung nach wird Bildung, beginnend schon im Kindergarten, seit Jahren zunehmend durch eine "Haltung" und Meinung ersetzt, wie man Nachrichten und Fakten zu werten und daraus resultierend zu handeln hat.

(...)

Es braucht endlich wieder eine Bildung, die insbesondere den Kindern auch das Rüstzeug mitgibt, das Wissen, das sie erwerben auch sinnvoll anzuwenden! Woke Idealisten ohne Ahnung, die Schaden anrichten, haben wir bereits genug.

Volle Zustimmung, besser kann man es nicht ausdrücken! Vor allem brauchen die von Ihnen genannten Idealisten dringend einen Grundkurs in Demokratie, nämlich dass es Kompromisse und Pragmatismus braucht und keine Maximalforderungen!

Ein Kompromiss entsteht gerade wegen Maximalforderungen von zwei Seiten. Eine lebenswerte Zukunft vs. weiter so.

Ganz einfach

Die 3 reichsten Amerikaner besitzen so viel, wie 50% der Bevölkerung. In D besitzen 1% 80% der Vermögen, 99% teilen sich die restlichen 20%.

.

In der Corona- und Energiekrise ("weswegen" wir ja "alle" den Gürtel enger schnallen müssen) ist der Reichtum oben angewachsen und einige Komzerne machen Supergewinne. So lange ein weltweiter Wettbewerb um Niedrigsteuern herrscht, "fehlt" eben genügend Geld für Umweltschutz und Soziales, und das auf Kosten künftiger Generationen. Verständlich, dass die sich aufregen, während die Lobby sie verunglimpft und abwiegelt.

Forderungen mit klar wissenschaftlich belegter Begründung

@10:21 Uhr von Sebastian15

Vor allem brauchen die von Ihnen genannten Idealisten dringend einen Grundkurs in Demokratie, nämlich dass es Kompromisse und Pragmatismus braucht und keine Maximalforderungen!

Ok. Können wir uns auf dem pragmatischen Kompromiss einigen, dass die an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu stellenden Forderungen sich an den wissenschaftlich begründeten Leitplanken und "Kipppunkten" orientieren müssen, welche die Physik des menschengemachten Klimawandels und die Systemik der Ökosphäre dieser einen Welt vorgeben? Gerne dürfen Sie aber auch nachweisen, dass die von Ihnen kritisierten "Maximalforderungen" tatsächlich über diese "Leitplanken" hinausgehen.

@10:21 Uhr von Sebastian15

Volle Zustimmung, besser kann man es nicht ausdrücken! Vor allem brauchen die von Ihnen genannten Idealisten dringend einen Grundkurs in Demokratie, nämlich dass es Kompromisse und Pragmatismus braucht und keine Maximalforderungen!

Vostellung: Sie sitzen mit anderen in einem Bus. Der fährt auf einen Abgrund zu. Nur eine Vollbremsung kann Sie alle rette. Die Fahrgäste sind sich uneinig. Sie einigen sich auf einen Kompromiss und bremsen nur zögerlich. 

Wären sie zufrieden damit?

10:16 Uhr von Glasbürger

Es braucht endlich wieder eine Bildung,...

...womit wir beim Thema "Lehrermangel" angelangt sind. Alles dreht sich....

"Was kann Klimaprotest bewirken?"

Gesellschaftliche Aufmerksamkeit.

Und damit gibt er hoffentlich Anlass, sich mit dem Thema bzw. dem (offensichtlich berechtigten) Anliegen der Protestierenden zu beschäftigen und nicht nur mit ihnen.

 

@10:27 Uhr von DeHahn

Die 3 reichsten Amerikaner besitzen so viel, wie 50% der Bevölkerung. In D besitzen 1% 80% der Vermögen, 99% teilen sich die restlichen 20%.

.

In der Corona- und Energiekrise ("weswegen" wir ja "alle" den Gürtel enger schnallen müssen) ist der Reichtum oben angewachsen und einige Komzerne machen Supergewinne. So lange ein weltweiter Wettbewerb um Niedrigsteuern herrscht, "fehlt" eben genügend Geld für Umweltschutz und Soziales, und das auf Kosten künftiger Generationen. Verständlich, dass die sich aufregen, während die Lobby sie verunglimpft und abwiegelt.

Wer verpesstet denn die Antartis indem man japanische Walfaenger behindert....., jau, Greenpeace.

PR rechtfertigt alles auch die Zerstoerung der Umwelt zum Schutz der Umwelt.

@10:20 Uhr von ProDenker

Ich hoffe inständig, dass der klimasoziale Kipppunkt schnell kommt. In einigen bornierten Holzköpfen herrscht ja noch die altbackene Ansicht, dass ihr Tun zur Verweigerung von Maßnahmen für den Klimaschutz der einzig richtige Weg sei, auf dem ge"Bild"ete Kneipenphilosphen sogar applaudieren.

Mein Dank gilt all jenen, die sich für Klima-, Natur und Tierschutz einsetzen.

Andersdenkende als Holzköpfe zu bezeichnen hilft aus meiner Sicht nicht - ich hoffe man kann nach und nach die Mehrheit der Menschheit vom Klimaschutz mit unbestreitbaren Argumenten überzeugen.

Einzelne nicht zu überzeugende Klimawandelleugner wird es immer geben… in einer Demokratie nicht relevant.

Kippen in beide Richtungen denkbar

Grundsätzlich stimme ich der Sozialwissenschaftlerin Otto zu, aber die Analyse ist mir zu einseitig.

Kippen kann die öffentliche Meinung nämlich auch in die andere Richtung. Destruktive Aktionen wie die der sog. "Letzen Generation" oder Straftaten wie die mancher Lützerath-Demonstranten kommen nicht bei jedem gut an. So können sie dazu führen, dass selbst Menschen, die eigentlich für mehr Klimaschutz sind, sich von dieser Bewegung abwenden.

Wechsel von eingeübten Haltungen: schwierig, aber möglich

@10:25 Uhr von V8forever

Was Klimaproteste bewirken, hat man in Lütti gesehen

Ja, Bilder und Gemeinschaftsgefühle die bleiben werden. Wie damals Brokdorf oder Wackersdorf oder Startbahn West. Sie selbst verwenden ja schon das Schlagwort "Lütti".

und fragen sie einmal die Anwohner in den umliegenden Gemeinden.

Und? Wie lauten die Aussagen der Anwohner in den umliegenden Gemeinden? Verraten Sie's und doch. Bitte mit verifizierbaren Belegen aus seriösen Medien. Wäre ein schöner Beitrag zum hier zu diskutierenden Artikel.

Sicher muss man seinen Vorstellungen kundtun, aber alles im Rahmen und vielleicht sollten die jungen Aktivisten auch einmal Ideen äußern was sie anders machen würden.

 Haben Sie die jungen Aktivistinnen und Aktivisten einmal selbst gefragt?

Was die letzte Generation angeht, dafür habe ich null Verständnis. In der Schweiz werden sie hart bestraft.

Ist das so in der Schweiz? Nur weil Menschen sich politisch engagieren? Seltsame Zustände in Ihrem Musterland der Basisdemokratie.

@10:20 Uhr von ProDenker

Ich hoffe inständig, dass der klimasoziale Kipppunkt schnell kommt. In einigen bornierten Holzköpfen herrscht ja noch die altbackene Ansicht, dass ihr Tun zur Verweigerung von Maßnahmen für den Klimaschutz der einzig richtige Weg sei, auf dem ge"Bild"ete Kneipenphilosphen sogar applaudieren.

Mein Dank gilt all jenen, die sich für Klima-, Natur und Tierschutz einsetzen.

"Klimaschutz" hat mit Natur- und Tierschutz überhaupt nichts zu tun?

Bei Kassel wird z.B. gerade der Naturpark Reinhardswald für Windkraftanlagen abgeholzt?

@10:24 Uhr von Tarek94

"Ich unterstütze die Klimaaktivisten", sagt Otto.

Folglich ist das auch keine neutrale Studie, sondern ein Propagandapapier zur Rechtfertigung von Straßenblockierern.

Haben Forscher kein Recht auf eine Meinung wenn sie gefragt werden? Haben Sie Hinweise, dass die Studie nicht nach wissenschaftlichen Kriterien erstellt wurde?

Sie kritisieren eigentlich jede Studie. Was wäre denn eine Ihnen genehme Beispielstudie?

Klimaschutz

ist sehr wichtig,deshalb sehe ich die Aktivitäten der "Letze Generation " auch als gute Sache um Aufwachen auch in der Politik zu veranlassen. Aber Aktivitäten die sich gegen Rechte und Behinderungen anderer Mitbürger richten lehne ich entschieden ab.Die sind der Sache nicht hilfreich sondern schaden nur und somit wird das Gegenteil erreicht.

Ist das etwa plausibel?

"Wer verpesstet denn die Antartis indem man japanische Walfaenger behindert....., jau, Greenpeace." @sonnenbogen

.

Klar, wenn tausende von Greenpeace-Schiffen da rumkreuzen und Wahlfänger sich da nicht mehr hintrauen ....

.

Aber warte mal, ist das tatsächlich so? Woher haben Sie diese "Infakemation"?

@10:24 Uhr von wie-

...
Aber genau das macht doch die pauschal von Ihnen kritisierte junge Generation: die jungen Menschen lernen und denken und diskutieren kritisch über den von Menschen verursachten Klimawandel sowie notwendige Aktionen, um dessen Auswirkungen zu reduzieren, und wenden anschließend dieses Wissen in sinnvoller Weise an. Friedlich, kreativ, bunt, engagiert, verantwortungsbewusst. Und offenbar mit Wirkung. Was hat Ihre Generation an Vergleichbarem aufzubieten?

...

Schönes klassisches Beispiel für Denkverweigerung, denn offenbar kennen Sie die Bedeutung von "woke" nicht und plappern nur nach, was andere Ihnen vorgesagt haben.

Leider kann ich Ihnen in diesem Forum darauf nicht adäquat antworten, da es hier anders, als z.B. im Petitionsforum des dt. BT durchaus ein Thema ist, welche Meinung man vertritt und andere  dann "rot sehen". Weiterhin viel Vergnügen in Ihrer Blase!

Ganz einfach

Leute, schickt eure Kinder in die Schule auf das Sie was richtiges lernen und kauft denen kein Kleber und lasst die nicht auf unseren Straßen verwahrlosen. Und vermittelt denen Werte für die es sich lohnt einzutreten und nach denen zu streben und keine irrealen Hirngespinste und Ideologien. Und nochwas! Wenn es nicht klappt, waren es nicht unbedingt immer die Lehrer. Und so werden aus euren Kindern die Generation nach der letzten Generation denn die letzte Generation hängt ja bekanntlich auf unseren Straßen ab und ist für unser Bruttosozialprodukt und den künftigen Rentenfinanzierungen verloren.

@10:27 Uhr von DeHahn

Die 3 reichsten Amerikaner besitzen so viel, wie 50% der Bevölkerung. In D besitzen 1% 80% der Vermögen, 99% teilen sich die restlichen 20%.

.

In der Corona- und Energiekrise ("weswegen" wir ja "alle" den Gürtel enger schnallen müssen) ist der Reichtum oben angewachsen und einige Komzerne machen Supergewinne. So lange ein weltweiter Wettbewerb um Niedrigsteuern herrscht, "fehlt" eben genügend Geld für Umweltschutz und Soziales, und das auf Kosten künftiger Generationen. Verständlich, dass die sich aufregen, während die Lobby sie verunglimpft und abwiegelt.

Da hätte ich ja gerne mal eine Quelle? Welche 3 Amerikaner besitzen die Hälfte des Vermögens der Weltbevölkerung?

Die Lösung ist eher das Besteuern von Vermögen genauso wie die Besteuerung von Erwerbsarbeit! Das trifft dann auch die wenigen Superreichen, die aber nicht relevant sind. 

@10:30 Uhr von bolligru

Es braucht endlich wieder eine Bildung,...

...womit wir beim Thema "Lehrermangel" angelangt sind. Alles dreht sich....

 

Dem möchte ich noch einen vernüftigen Lehrplan hinzufügen. Es ist zwar wünschenswert endlich mal genug Lehrer zu haben, doch müssen die dann natürlich auch etwas zu lehren haben.

Daran hapert es ja auch gewaltig bei uns. Die Ergebnisse sollcher Mis-Bildung sehen wir ja gerade.

@10:17 Uhr von Adeo60

>> Die Welt scheint ein Stück weit aus den Fugen

>> geraten zu sein…

 

Gilt dieser Satz nicht schon permanent seit der Antike? -.-

@10:38 Uhr von DeHahn

"Wer verpesstet denn die Antartis indem man japanische Walfaenger behindert....., jau, Greenpeace." @sonnenbogen

.

Klar, wenn tausende von Greenpeace-Schiffen da rumkreuzen und Wahlfänger sich da nicht mehr hintrauen ....

.

Aber warte mal, ist das tatsächlich so? Woher haben Sie diese "Infakemation"?

Das steht bestimmt auf den Seiten vom EIKE Institut.

@10:16 Uhr von Glasbürger

Soll dieser Beitrag Sympathie für die "letzte Generation" & Co. erzeugen?
Idealisten ohne Ahnung, die Schaden anrichten, haben wir bereits genug.

Kapitalisten ohne Verantwortung, die Schade anrichten, haben wir leider noch mehr. Und wenn das Ideal dieser "Idealisten" darin besteht, unsere Lebensgrundlagen zu bewahren, dann verdienen sie grundsätzlich Unterstützung - wenn auch nicht unbedingt die teils illegale und sicher beim Normalbürger nicht sympathiefördernde Form des Protestes.

Fakt ist aber auch: Wenn wir unsere Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen erfüllen wollen (und wer das nicht will, der ist einfach verantwortungslos gegenüber zukünftigen Generationen), dann müssen JETZT handeln - und zwar nicht nur symbolisch, sondern beherzt. Was wir in den letzten 30 Jahren (seitdem gibt es das Kyoto-Abkommen) verpennt haben, müssen wir jetzt im Prinzip in fünf bis zehn Jahren umsetzen. Daran sind aber nicht die "Idealisten" schuld, sondern die, die immer nur auf Profite schauen.

@10:14 Uhr von Tino Winkler

die Welt steht.

Besser wäre, die jungen Protestler lernen/studieren etwas vernünftiges und verändern mit echter Aktivität in Firmen, Behörden, Vereinen, Stiftungen die Welt.

Ob diese Jungen soviel Intelligenz entwickeln, ich hoffe es und wünsche es mir.

Ich  bin froh das Jugendliche genau das nicht tun , es braucht eine außerparlamentarische Opposition .Das ist immer schon ein Zeichen einer gut funktionierenden Demokratie . Noch ist das hier möglich .

Schönen Gruß

Kipppunkte

Das Handeln der Aktivisten der letzten Wochen erinnert mich eher an eine Studie aus Cambridge, die als Folge der Klimakrise und deren Bekämpfung eine grosse Gefahr in der indirekten Wirkung sieht, nämlich Verwerfungen in den Gesellschaften die letztlich zu politischer Handlungsunfähigkeit führen.

Wenn wir den demokratischen Weg verlassen und Menschen nicht mehr überzeugen sondern mit irgendwelchen ausgetüftelten Methoden wie Werbeverbote, Finanzinstrumente oder eben grenzüberschreitenden Protesten einfach nur dahin steuern wollen, wo man sie haben will, dann führt das nicht zum Ziel.

Übertreibungen hier wie dort

@10:35 Uhr von Tarek94

Bei Kassel wird z.B. gerade der Naturpark Reinhardswald für Windkraftanlagen abgeholzt?

200 km² Waldfläche für gerade einmal 100 Windkraftanlagen? Ich bitte Sie, keine übertriebenen Fake News hier zu verbreiten. Die zuständigen Landesregierungen haben die Entscheidung ausführlich und öffentlich diskutiert und für jede Windkraftanlage ist eine eigene Umweltverträglichkeitsstudie notwendig, wenn über die Baugenehmigung entschieden werden soll.

Allerdings: wäre schön, wenn diese 100 WKA wo anders errichtet werden könnten. Aber auch da gibt's natürlich direkt zahlreiche NIMBY's, die sich dann in Bürgerinitiativen "bin dagegen, finde ich voll blöd" organisieren. Bis die dann eines Tages aufwachen, um festzustellen, dass die durch den Klimawandel erzeugten Dürreperioden auf natürliche Art für das Verschwinden von "Grimm's Märchenwald" gesorgt haben. Voll blöd.

Ach ja, auch der Reinhardswahl war seit Jahrhunderten Bergbauregion, bis dass die Romantik das Areal entdeckte.

Es gibt noch mehr Kippp...

Kippen kann Vieles - in viele Richtungen. das haben nicht nur die Zitierten erkannt, auch Simmel, Uljanoff, Engels oder auch Mao ('Ein Funke kann einen Steppenbrand auslösen').

Ich unterstütze Lützerath, FFF etc.

Ich sehe aber den Mangel, dass es zu wenig politisch begründet wird, zu viel Moral für langfristigen Erfolg. Optimistisch bin ich: Das wird sich ändern.

Im Moment kippt aber weltweit vieles in Richtung Kohle, Gas & LNG und fossile Energien.

Es kippt auch vieles in Richtung autoritärer Regime - die kann noch mehr Fossiles bringen.

Moral ist da nur anfangs hilfreich - s.o.

@10:19 Uhr von Sebastian15

Wenn man sich mal anschaut, wer den Kern der Protestbewegungen bildet, dann wird man bei weitem nicht auf die breite Masse der Bevölkerung sondern eher auf junge Leute aus den oberen Schichten treffen (konnte man auch hier in der Stadt bisher sehr schön sehen, welche Schüler/Schulen an den Freitagsdemos beteiligt waren und welche nicht). Und bei denen ist naturgemäß die Chance höher, dass sie später an den Schaltstellen sitzen werden.

Belege für diese Beobachtung?

Den "anderen", d. h. der breiten Masse, bleibt nichts anderes übrig als zuzusehen und zu hoffen, dass die Einschnitte in ihren Alltag nicht zu groß werden.

 

Sie möchten hier einen Elite- Breite Masse - Gegensatz konstruieren? Sie wissen, daß die „breite Masse“ in Deutschland Abitur hat?

Und ja, die Klimaerhitzung wird den Alltag auf eine Weise verändern, die wir uns noch gar nicht vorstellen können.

@10:44 Uhr von BotschafterSarek

...
Fakt ist aber auch: Wenn wir unsere Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen erfüllen wollen (und wer das nicht will, der ist einfach verantwortungslos gegenüber zukünftigen Generationen), dann müssen JETZT handeln - und zwar nicht nur symbolisch, sondern beherzt. Was wir in den letzten 30 Jahren (seitdem gibt es das Kyoto-Abkommen) verpennt haben, müssen wir jetzt im Prinzip in fünf bis zehn Jahren umsetzen. Daran sind aber nicht die "Ide...

Dem stimme ich absolut zu. Doch bringt es gar nichts, einen Mißstand mit Dummheit bekämpfen oder ihn dadurch ersetzen zu wollen. Das zementiert nur den Mißstand. Wenn ich z.B. das Wort "Atomkraft" in den Raum stelle, kommt doch sofort der "Pawlowsche Reflex" der üblichen Verdächtigen "Teufelszeug", nein Danke! oder dergleichen.

Sinnvoll wäre z.B. die Frage in diesem Zusammehang nach dem Salzwasserreaktor, wo man sogar den Atommüll z.T. recyclen könnte. Etwas, das wohl mehr als sinnvoll wäre. Es ist dieses Denken, das zunehmend fehlt.

10:42 Uhr von Glasbürger

Hierzu auch: Kommentarmöglichkeit "Lehrkräfte" bei tagesschau.de

@10:29 Uhr von wie-

wissenschaftlich begründeten Leitplanken und "Kipppunkten"

Naja, dass es auch in der Wissenschaft solche und solche Meinungen gibt, wird dabei gerne ausgeblendet bzw. nur jene gehört, die das gewünschte Bild bestätigen. Haben wir ja z. B. auch bei Corona gesehen.

 Natürlich gibt es überall…

 Natürlich gibt es überall Kipppunkte , vor allem dann wenn man vieles was die Allgemeinheit so macht in frage stellt. Der genau das nicht passt , weil man ja eventuell über sein eigenes Verhalten nachdenken muss.  Und womöglich aufgefordert wird ,sein Leben ändern zu müssen , weil es so aus diversen Gründen so nicht weiter gehen kann , wie zb. den Klimawandel. 

@10:48 Uhr von Olivia59

(...)

Wenn wir den demokratischen Weg verlassen und Menschen (...) dahin steuern wollen, wo man sie haben will, dann führt das nicht zum Ziel.

Wer will wen denn wo haben bzw. 'hinsteuern'? Und wie?

@10:21 Uhr von Sebastian15

>> Vor allem brauchen die von Ihnen genannten

>> Idealisten dringend einen Grundkurs in Demokratie,

>> nämlich dass es Kompromisse und Pragmatismus

>> braucht und keine Maximalforderungen!

 

Ihnen ist schon klar, daß zur Erzielung von Kompromissen erstmal das Stellen von Maximalforderungen zwingende Grundvoraussetzung(!) ist? oO

@10:39 Uhr von Glasbürger

...
Friedlich, kreativ, bunt, engagiert, verantwortungsbewusst. Und offenbar mit Wirkung. Was hat

...

Schönes klassisches Beispiel für Denkverweigerung, denn offenbar kennen Sie die Bedeutung von "woke" nicht und plappern nur nach, was andere Ihnen vorgesagt haben.

Leider kann ich Ihnen in diesem Forum darauf nicht adäquat antworten... welche Meinung man vertritt und andere  dann "rot sehen". Weiterhin viel Vergnügen in Ihrer Blase!

Da nehmen die Klimaprotestler bewusst in Kauf, das Leben anderer Menschen massiv zu gefährden, durch Rechts- und Gesetzesbruch, mit Gewaltausbrüchen, Eigentumsdelikten und schweren Verkehrsverstößen. Und ein Sympathisant dieser Rechtsbrecher und Gewalttätigen ordnet das als "Friedlich, kreativ, bunt, engagiert, verantwortungsbewusst." ein.                  Nicht zu fassen, diese Ignoranz und Überheblichkeit.

@10:48 Uhr von Olivia59

Das Handeln der Aktivisten der letzten Wochen erinnert mich eher an eine Studie aus Cambridge, die als Folge der Klimakrise und deren Bekämpfung eine grosse Gefahr in der indirekten Wirkung sieht, nämlich Verwerfungen in den Gesellschaften die letztlich zu politischer Handlungsunfähigkeit führen.

Kann es sein, daß Sie die Studie sehr ideologiegesteuert deuten?

Wenn wir den demokratischen Weg verlassen und Menschen nicht mehr überzeugen sondern mit irgendwelchen ausgetüftelten Methoden wie Werbeverbote, Finanzinstrumente oder eben grenzüberschreitenden Protesten einfach nur dahin steuern wollen, wo man sie haben will, dann führt das nicht zum Ziel.

 

Den allermeisten Menschen ist der Ernst der Lage völlig bewusst. Die Klimaerhitzung unterwirft sich keinerlei demokratischen Mechanismen. Von was für Werbeverboten reden Sie? Was ist an denen so schlimm? Deuten Sie grenzüberschreitende Proteste als etwas, womit „man“ die Menschen steuern will? Wer ist „man“?

@10:29 Uhr von archersdream

Vostellung: Sie sitzen mit anderen in einem Bus. Der fährt auf einen Abgrund zu. Nur eine Vollbremsung kann Sie alle rette. Die Fahrgäste sind sich uneinig. Sie einigen sich auf einen Kompromiss und bremsen nur zögerlich.

Ich mag diese Apokalypseszenarien nicht, vor allem deswegen, weil sie eine deutsche Spezialität zu sein scheinen. Wenn man sich z. B. mal anschaut, wie die Diskussion in den Niederlanden abläuft (ich verfolge die dortigen Nachrichten regelmäßig): Das Klima ist dort durchaus auch ein Thema, aber nicht mit so einer Verbissenheit wie hierzulande.

Zurück zu Ihrem Bild: Es rast nicht ein Bus auf den Abgrund zu, sondern ganz viele. Und es nützt nichts, wenn nur der deutsche Bus eine Vollbremsung hinlegt während viele andere weitermachen wie bisher oder sogar noch mehr Gasgeben (das wäre dann in Bezug aufs Klima z. B. der chinesische Bus). Wenn, dann müssen alle zusammen eine Brücke oder eine Umleitungsstrecke anlegen, über die man sein Ziel dennoch erreicht.

@10:51 Uhr von Sebastian15

@10:29 Uhr von wie-

wissenschaftlich begründeten Leitplanken und "Kipppunkten"

Naja, dass es auch in der Wissenschaft solche und solche Meinungen gibt, wird dabei gerne ausgeblendet bzw. nur jene gehört, die das gewünschte Bild bestätigen. Haben wir ja z. B. auch bei Corona gesehen.

Wissenschaft ist keine Meinungsfrage.

@10:55 Uhr von saschamaus75

Ihnen ist schon klar, daß zur Erzielung von Kompromissen erstmal das Stellen von Maximalforderungen zwingende Grundvoraussetzung(!) ist?

Man muss aber zu Kompromissen bereit sein. Und dass das viele "Maximalforderer" nicht sind und stattdessen ihre Maximalforderung notfalls mit Gewalt durchsetzen wollen, hat man ja in Lützerath gesehen.

@10:14 Uhr von Tino Winkler

die Welt steht.

Besser wäre, die jungen Protestler lernen/studieren etwas vernünftiges und verändern mit echter Aktivität in Firmen, Behörden, Vereinen, Stiftungen die Welt.

Ob diese Jungen soviel Intelligenz entwickeln, ich hoffe es und wünsche es mir.

Bis die Protestler dieses Alter haben ist es zu spät für unsere Welt.

Das hätten vor 40 Jahren die damals noch junge Generation bewirken können, denn damals wusste man schon in welche Katastrophe unser Konsum, unser Verkehrswesen und Wirtschaft hinsteuern.

Jetzt, wo die Erwachsenen und Älteren alles verschlafen und verdrängt, haben muss sofort etwas gemacht werden.

Und es wurden schon vor in paar Jahre Klimaziele gesetzlich festgelegt. Nur die CxU Regierungen und jetzt die FDP brechen diese Gesetze.

Die Regierung ist der Gesetzesbrecher, die FFF fordern nur Maßnahmen gegen gesetzesbrüchige Politiker,

@10:50 Uhr von fathaland slim

Sie möchten hier einen Elite- Breite Masse - Gegensatz konstruieren? Sie wissen, daß die „breite Masse“ in Deutschland Abitur hat?

 

Was nichts heißen muss, wenn man sich Leute wie Björn Höcke, Hans-Georg Maaßen, Carsten Schwieder und Co. anschaut, die auch Abitur haben, aber trotzdem den lächerlichsten Verschwörungstheorien anhängen.

@Glasbürger Totschlag- vs aurgumente

Der Klimabewegung pauschal ohne belastbare Statistiken schlechte Bildung zu unterstellen und dies dann mit populistischer Retorik über Woke Idealisten zu kommen, also keinem einzigen Inhaltlichen Argument ist genau das was Sie der Klimabewegung vorwerfen. Es ist ja klar das man der gegen Gruppe immer gerne Bildungsferne unterstellt, das könnte man natürlich mit sämtlichen Konservativen Akteuren ebenfalls tun.

Wie bei allem haben wir es hier mit einer Heterogenen Gruppe zu tun. Mir gehen einige Forderungen zu weit, ich selbst gehe auch nicht auf Demos, aber einige der jungen Menschen sind m.E. besser informiert als ein Herr Lindner oder Merz, die sich aber für die größten halten.

@10:26 Uhr von Glasbürger

>> unserer woken Idealisten

 

Menschen, die wissenschaftliche Fakten und Tatsachen anerkennen, nennen sich nicht "Idealisten", sondern REALISTEN. -.-

@10:16 Uhr von Glasbürger

Es braucht endlich wieder eine Bildung, die insbesondere den Kindern auch das Rüstzeug mitgibt, das Wissen, das sie erwerben auch sinnvoll anzuwenden!

Diese Bildung gibt es doch schon lange und ist bereits in den Köpfen der jetzigen Denker und Lenker. Nur wurde diese Bildung in der Vergangenheit nicht genutzt, um ernsthafte Konsequenzen zu ziehen, obwohl schon - man kann es nur wiederholen - vor fast einem halben Jahrhundert die klimatischen und damit verbunden die geopolitischen Folgen unserer Industrialisierung "ziemlich sicher" feststanden:

https://youtu.be/gROxruxyTiM

Woke Idealisten ohne Ahnung, die Schaden anrichten, haben wir bereits genug.

Stimmt prinzipiell schon. Nur wird leider aktuell das seit Jahrzehnte vorhandene Wissen um die Ursachen und Folgen des Klimawandels und der Erderwärmung nicht genutzt, um global gegenzusteuern.

Uns wie toll global abgestimmtes Handeln funktioniert, können wir kontinuierlich zurückblickend gut beobachten: gar nicht!

Es dauert alles viel zu lange.

 

 

@10:21 Uhr von Sebastian15

Soll dieser Beitrag Sympathie für die "letzte Generation" & Co. erzeugen?

(...)

Meiner Beobachtung nach wird Bildung, beginnend schon im Kindergarten, seit Jahren zunehmend durch eine "Haltung" und Meinung ersetzt, wie man Nachrichten und Fakten zu werten und daraus resultierend zu handeln hat.

(...)

Es braucht endlich wieder eine Bildung, die insbesondere den Kindern auch das Rüstzeug mitgibt, das Wissen, das sie erwerben auch sinnvoll anzuwenden! Woke Idealisten ohne Ahnung, die Schaden anrichten, haben wir bereits genug.

Volle Zustimmung, besser kann man es nicht ausdrücken! Vor allem brauchen die von Ihnen genannten Idealisten dringend einen Grundkurs in Demokratie, nämlich dass es Kompromisse und Pragmatismus braucht und keine Maximalforderungen!

Nein, die Politiker brauchen einen Grundkurs in Demokratie. Es gibt demokratisch verabschiedete Gesetze die Klimaziele bindend vorschreiben.

Die FFF wehren sich nur gegen die folgenlos bleibenden Rechtsbrüche der Politiker.

@10:51 Uhr von Glasbürger

Dem stimme ich absolut zu. Doch bringt es gar nichts, einen Mißstand mit Dummheit bekämpfen oder ihn dadurch ersetzen zu wollen. Das zementiert nur den Mißstand. Wenn ich z.B. das Wort "Atomkraft" in den Raum stelle, kommt doch sofort der "Pawlowsche Reflex" der üblichen Verdächtigen "Teufelszeug", nein Danke! oder dergleichen.

Sie ernten Widerspruch, den Sie offensichtlich nicht vertragen.

Sinnvoll wäre z.B. die Frage in diesem Zusammehang nach dem Salzwasserreaktor, wo man sogar den Atommüll z.T. recyclen könnte. Etwas, das wohl mehr als sinnvoll wäre. Es ist dieses Denken, das zunehmend fehlt.

 

Das Wunderding heißt Flüssigsalzreaktor und ist zu dem, was Sie unterstellen, nicht fähig.

Das Salz in diesem Reaktor liegt nicht in wässriger Lösung vor, wie Ihre Begriffswahl nahelegt, sondern als Schmelze.

Verharmlosungen, Verleugnungen, Abstreiten

@10:51 Uhr von Sebastian15

wissenschaftlich begründeten Leitplanken und "Kipppunkten"

Naja, dass es auch in der Wissenschaft solche und solche Meinungen gibt, wird dabei gerne ausgeblendet bzw. nur jene gehört, die das gewünschte Bild bestätigen. Haben wir ja z. B. auch bei Corona gesehen.

Das klassische Argument zur Verharmlosung, musste ja zwangsläufig kommen. "Sebastian", bezügliche menschengemachten Klimawandel sprechen 99,9 % der Fachwissenschaft, dass dieser eindeutig global nachgewiesen ist und nur 0,1 % teilen diese Auffassung nicht. Spannend, dass die US-Erdölwirtschaft schon vor 40 Jahren exakt die Klimaentwicklung prognostizierte, die nun tatsächlich real eingetreten ist.

Aber: niemand zwingt Sie, die Erkenntnisse der Wissenschaft, welche dann zu internationalen Abkommen führen, anzuerkennen. Ist eine freie Welt. Aber dann bitte auch keine Kritik am Tun von Menschen, welche sich als Aktivisten sehen und dringend und vehement Maßnahmen gegen den Klimawandel fordern.

@10:27 Uhr von DeHahn

Die 3 reichsten Amerikaner besitzen so viel, wie 50% der Bevölkerung. In D besitzen 1% 80% der Vermögen, 99% teilen sich die restlichen 20%.

"fehlt" eben genügend Geld für Umweltschutz und Soziales, und das auf Kosten künftiger Generationen. 

Ihnen ist schon klar, so hoffe ich im Hinblick auf obige Diskussion über Bildung, dass Sie über Vermögen nicht über Umsatz/Einkommen sprechen? Ressourcen werden nicht durch Vermögen sondern durch Umsatz verteilt. Der übergroße Teil der Bevölkerung hat deshalb wenig Vermögen, weil seine Einnahmen so niedrig sind, dass nach dem gewünschten Konsum nichts mehr zum Vermögensaufbau übrig bleibt. Relevant aus Klimasicht ist allein der Vergleich des Konsums/Lebensstandards, nicht des Vermögens, denn da werden die Ressourcen verbraucht. Wir brauchen eine Reduktion des Konsums. Eine gewisse Umverteilung des Vermögens würde nur bewirken, dass die bisher ärmeren Menschen mehr Möglichkeit zum Konsum haben, während sich am Konsum der Reichen nichts ändern würde.

Was kann Klimaprotest bewirken?

Das anständige Bürger erkennen das Gesetzte, Regeln und gerichtsurteiel nicht mehr für alle einzuhalten sind.

Es zählt das was ich will. Andere sollen dann das tun was ein kleine Gruppe vorschreibt.

Wissenschaft != Meinung @10:59 Uhr von fathaland slim

@10:29 Uhr von wie-

wissenschaftlich begründeten Leitplanken und "Kipppunkten"

Naja, dass es auch in der Wissenschaft solche und solche Meinungen gibt, wird dabei gerne ausgeblendet bzw. nur jene gehört, die das gewünschte Bild bestätigen. Haben wir ja z. B. auch bei Corona gesehen.

Wissenschaft ist keine Meinungsfrage.

 

Ich fürchte, das haben die meisten 'Meinungsfetischisten' hier nicht verstanden.

Auch Popper ist für die ja ein Fremdwort.

Ich wette >66% denken da an was Schlüpfriges ;-)

@10:59 Uhr von fathaland slim

@10:29 Uhr von wie-

wissenschaftlich begründeten Leitplanken und "Kipppunkten"

Naja, dass es auch in der Wissenschaft solche und solche Meinungen gibt, wird dabei gerne ausgeblendet bzw. nur jene gehört, die das gewünschte Bild bestätigen. Haben wir ja z. B. auch bei Corona gesehen.

Wissenschaft ist keine Meinungsfrage.

Sind Sie da sicher?

Entsteht die Forschungsfrage nicht meinungsgebunden? Besonders in den Sozial- & Humanwissenschaften?

Etwas Kritikfähigkeit hilft.

@10:55 Uhr von Nettie

(...)

Wenn wir den demokratischen Weg verlassen und Menschen (...) dahin steuern wollen, wo man sie haben will, dann führt das nicht zum Ziel.

Wer will wen denn wo haben bzw. 'hinsteuern'? Und wie?

 

Allein der CO2 Preis ist ein reines Steuerungselement und die Krone der Klimapolitik, der Markt soll sozusagen das Klima retten. Mehr fällt den Handelnden auch kaum ein. Die Köpfe zu erreichen wurde längst aufgegeben.

@11:09 Uhr von artist22

@10:29 Uhr von wie-

wissenschaftlich begründeten Leitplanken und "Kipppunkten"

Naja, dass es auch in der Wissenschaft solche und solche Meinungen gibt, wird dabei gerne ausgeblendet bzw. nur jene gehört, die das gewünschte Bild bestätigen. Haben wir ja z. B. auch bei Corona gesehen.

Wissenschaft ist keine Meinungsfrage.

 

Ich fürchte, das haben die meisten 'Meinungsfetischisten' hier nicht verstanden.

Auch Popper ist für die ja ein Fremdwort.

Ich wette >66% denken da an was Schlüpfriges ;-)

Das war ein freundlicher Denker, aber nicht der beste Karl.

@10:35 Uhr von Tarek94

"Klimaschutz" hat mit Natur- und Tierschutz überhaupt nichts zu tun?

Ich verstehe die Frage nicht. Haben sie meinen Text verstanden? 

@10:24 Uhr von wie-

 @10:16 Uhr von Glasbürger

Es braucht endlich wieder eine Bildung, die insbesondere den Kindern auch das Rüstzeug mitgibt, das Wissen, das sie erwerben auch sinnvoll anzuwenden!

Aber genau das macht doch die pauschal von Ihnen kritisierte junge Generation: die jungen Menschen lernen und denken und diskutieren kritisch über den von Menschen verursachten Klimawandel sowie notwendige Aktionen, um dessen Auswirkungen zu reduzieren

Hmm, wenn die Leute so toll denken können, wie kommt es, dass immer weniger Leute Mathematik studieren, wo streng analytisches Denken gefragt ist, alles Wissen zusammengeführt wird, um eine Schlussfolgerung zu ziehen? Relevante Schlussfolgerungen zieht man durch eine Kombination von Wissen und Analyse. Bei beidem hapert es inzwischen ... Die Leute rennen nur noch Schlagworten hinterher, ohne wirklich sich Einblick in die komplexen Zusammenhänge zu verschaffen, dafür fehlt ihnen das Rüstzeug an Wissen und Analysevermögen.

@10:57 Uhr von wolf 666

Da nehmen die Klimaprotestler bewusst in Kauf, das Leben anderer Menschen massiv zu gefährden, durch Rechts- und Gesetzesbruch, mit Gewaltausbrüchen, Eigentumsdelikten und schweren Verkehrsverstößen. 

Legen Sie doch bitte dar, wie diese bösen Gesetzesbrecher und Verbrecher mit ihren Aktionen das Leben anderer Menschen massiv gefährden.

Aber bitte nicht den Krankenwagen in Berlin anführen. Das war eine klassische Ente.

@10:36 Uhr von D. Hume

"Ich unterstütze die Klimaaktivisten", sagt Otto.

Folglich ist das auch keine neutrale Studie, sondern ein Propagandapapier zur Rechtfertigung von Straßenblockierern.

Haben Forscher kein Recht auf eine Meinung wenn sie gefragt werden? Haben Sie Hinweise, dass die Studie nicht nach wissenschaftlichen Kriterien erstellt wurde?

Sie kritisieren eigentlich jede Studie. Was wäre denn eine Ihnen genehme Beispielstudie?

Mit "Studien" läßt sich so ziemlich alles "beweisen", besonders in Fächern wie "Sozialwissenschaften". Interessant wäre, wer diese Studie in Auftrag gegeben hat und wer sie bezahlt. Oder glauben Sie etwa z.B. von der Tabakindustrie in Auftrag gegebene und bezahlte Studien zum Thema "Schädlichkeit des Rauchens"?

Fakten keine Meinung!@10:39 Uhr von Glasbürger

Leider kann ich Ihnen in diesem Forum darauf nicht adäquat antworten, da es hier anders, als z.B. im Petitionsforum des dt. BT durchaus ein Thema ist, welche Meinung man vertritt und andere  dann "rot sehen". Weiterhin viel Vergnügen in Ihrer Blase!

Der menschengemachte Klimawandel und dessen Folgen für den Frotbestand der Menschheit ist mehrfach wissenschaftlich belegt und daher keine Meinung, sondern eine Tatsache!

Tatsachen können Sie weder mit "Blase" noch Verharmlosung abtun!

@11:08 Uhr von Autograf

Die 3 reichsten Amerikaner besitzen so viel, wie 50% der Bevölkerung. In D besitzen 1% 80% der Vermögen, 99% teilen sich die restlichen 20%.

"fehlt" eben genügend Geld für Umweltschutz und Soziales, und das auf Kosten künftiger Generationen. 

Ihnen ist schon klar, so hoffe ich im Hinblick auf obige Diskussion über Bildung, dass Sie über Vermögen nicht über Umsatz/Einkommen sprechen? Ressourcen werden nicht durch Vermögen sondern durch Umsatz verteilt. Der übergroße Teil der Bevölkerung hat deshalb wenig Vermögen, weil seine Einnahmen so niedrig sind, dass nach dem gewünschten Konsum nichts mehr zum Vermögensaufbau übrig bleibt. Relevant aus Klimasicht ist allein der Vergleich des Konsums/Lebensstandards, nicht des Vermögens, denn da werden die Ressourcen verbraucht. Wir brauchen eine Reduktion des Konsums. Eine gewisse Umverteilung des Vermögens würde nur bewirken, dass die bisher ärmeren Menschen mehr Möglichkeit zum K...

Kennen Sie die Yachten?

So viel schaffen 1000 Arme nicht an Konsum

@11:08 Uhr von werner1955

Das anständige Bürger erkennen das Gesetzte, Regeln und gerichtsurteiel nicht mehr für alle einzuhalten sind.

 

Das ist genau das Problem bei der Form des Protestes mancher Gruppen. Gesetze sind Regeln, die ein halbwegs friedliches Zusammenleben einer Gesellschaft ermöglichen sollen. Wenn nun einige (aus was für sympathischen Gründen auch immer) meinen, dass diese Regeln für sie nicht mehr gelten, können das auch alle anderen (Interessen)Gruppen für sich in Anspruch nehmen - bis zur Anarchie und damit zum Recht des Stärkeren ist es dann nur noch ein Katzensprung.

In einer Demokratie (und bei allen Schwächen, die die hat: Eine bessere Regierungsform wurde leider noch nicht erfunden) gehen Veränderungen nur über Mehrheiten.

Damit diese Mehrheiten aber nicht ständig torpediert werden, wäre es schon mal ein guter Anfang, die Macht der Wirtschaftslobbyisten in der Politik zu brechen.

Wer kritisiert, muss auch Lösungen parat haben

@10:57 Uhr von wolf 666

Nicht zu fassen, diese Ignoranz und Überheblichkeit.

Ok. Lassen wir einmal die bewusste Empörungsmathematik und das pauschale Kriminalisieren bei Seite und werden konstruktiv: Wie lautet denn nun Ihr Masterplan, wie innerhalb der nächsten, sagen wir moderat, 20 Jahre Deutschland komplett auf fossile Energieträger verzichten kann? Wie kann Deutschland seinen Beitrag zum Erreichen der Strategic Development Goals der Weltgemeinschaft schaffen?

Ach ja, Atomkraftwerke, welche auch immer, sind keine Lösung. Denn die Bereitstellung neuer AKW wird deutlich länger als 20 Jahre dauern, realistisch und ohne jegliche Ignoranz und Überheblichkeit geschätzt. Und die alten, längst abgenudelten verbliebenen 3 Stück sehen Sie wohl nicht als Teil der Lösung, nicht wahr?

@11:08 Uhr von werner1955

Das anständige Bürger erkennen das Gesetzte, Regeln und gerichtsurteiel nicht mehr für alle einzuhalten sind.

Es zählt das was ich will. Andere sollen dann das tun was ein kleine Gruppe vorschreibt.

Richtig, deshalb wehren sich die FFF gegen diese kleine Gruppe von Politikern, die einfach gegen bestechende Gesetze zum Klimaschutz verstoßen.

Die FFF sind anständige Bürger die nichts anderes verlangen, als das Politiker Gesetze beachten und einhalten.

nicht der beste Karl @11:12 Uhr von Coachcoach

@10:29 Uhr von wie-

wissenschaftlich begründeten Leitplanken und "Kipppunkten"

Naja, dass es auch in der Wissenschaft solche und solche Meinungen gibt, wird dabei gerne ausgeblendet bzw. nur jene gehört, die das gewünschte Bild bestätigen. Haben wir ja z. B. auch bei Corona gesehen.

Wissenschaft ist keine Meinungsfrage.

 

Ich fürchte, das haben die meisten 'Meinungsfetischisten' hier nicht verstanden.

Auch Popper ist für die ja ein Fremdwort.

Ich wette >66% denken da an was Schlüpfriges ;-)

Das war ein freundlicher Denker, aber nicht der beste Karl.

 

in der Tat.

Aber ich bezog mich ja auch primär auf Wissenschaftstheorie ;-)

Neue Methoden

Zitat aus der Meldung : "Man brauche neue Methoden, um mehr Druck auf die Politik auszuüben."

Und was ist an Sitzblockaden neu ? Die hatten schon die 68er im Repertoire.

Das einzige was an FFF neu ist, ist daß Personen, die nicht einmal halb so alt sind wie ich, dafür aber schon dreimal mehr Flugmeilen auf ihrem Vielfliegerkonto haben, mir erzählen wollen, daß es in Ordnung sei, die Schule zu schwänzen.

@11:12 Uhr von ProDenker

"Klimaschutz" hat mit Natur- und Tierschutz überhaupt nichts zu tun?

Ich verstehe die Frage nicht. Haben sie meinen Text verstanden? 

Sie haben mich unvollständig zitiert. Es fehlt:

Bei Kassel wird z.B. gerade der Naturpark Reinhardswald für Windkraftanlagen abgeholzt?

Haben Sie meinen Text verstanden? Wissen Sie was ein Naturpark ist?

Egal!@11:08 Uhr von werner1955

Das anständige Bürger erkennen das Gesetzte, Regeln und gerichtsurteiel nicht mehr für alle einzuhalten sind.

Es zählt das was ich will. Andere sollen dann das tun was ein kleine Gruppe vorschreibt.

Sie verstehen nicht, dass es den Klimawandel nicht interessiert, was "Gruppen" meinen, denn er bzw seine Folgen bedroht die Menschheit global!

Auch Sie und vorallem Ihre (falls vorhanden) Kindes Kinder.

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