Kommentare - "Im Westen nichts Neues" für neun Oscars nominiert

24. Januar 2023 - 17:51 Uhr

Chancen auf einen Oscar für Deutschland gibt es in diesem Jahr durchaus. Das deutsche Antikriegsdrama "Im Westen nichts Neues" geht mit neun Nominierungen in das Rennen. Zwei mehr bekam Favorit "Everything Everywhere All at Once".

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das Raubtier Mensch

Fürchterlich der xte Aufguss eines alten Buches. Passt aber zu der herrschenden Kriegsbegeisterung. 200 Tatorte und 100 Polizeiruf 110 im ÖRR pro Jahr, da wird gemordet und die Menschlichkeit ad Absurdum geführt. Und mit Bier und Chips wird das Sonntag Abend vorm TV  zelebriert.

"Im Westen nichts Neues"

Aktueller den je.

Nur muss man jetzt West gegen Ost tauschen.

Und auch nach mehr als 100 jahren Versuchen Aggressoren mit Vernichtungskriegen Erfolg zu haben.

Das sollten wir niemals mehr zulassen.

Ostwest

Bin mal gespannt, ob dieser Film dann auch in Russland gezeigt wird. Unter dem gleichen Titel, nur auf russisch. 

@17:55 Uhr von jubelperser

Fürchterlich der xte Aufguss eines alten Buches. Passt aber zu der herrschenden Kriegsbegeisterung. 200 Tatorte und 100 Polizeiruf 110 im ÖRR pro Jahr, da wird gemordet und die Menschlichkeit ad Absurdum geführt. Und mit Bier und Chips wird das Sonntag Abend vorm TV  zelebriert.

 

Muss man Ihnen den Unterschid zwischen einem Tatort im Fernsehen und einem  Welktkrieg erklären? Glauben Sie, die Zivilisten damals haben das Kriegsgeschehen mit Bier und Chips vor der Glotze verfoilgt?

@17:55 Uhr von jubelperser

Fürchterlich der xte Aufguss eines alten Buches. Passt aber zu der herrschenden Kriegsbegeisterung. 200 Tatorte und 100 Polizeiruf 110 im ÖRR pro Jahr, da wird gemordet und die Menschlichkeit ad Absurdum geführt. Und mit Bier und Chips wird das Sonntag Abend vorm TV  zelebriert.

 

Das haben Einige auch vor 90 Jahren gedacht, und die erste Verfilmung durfte in Deutschland nicht mehr aufgeführt werden.

@17:55 Uhr von jubelperser

Fürchterlich der xte Aufguss eines alten Buches. Passt aber zu der herrschenden Kriegsbegeisterung. 200 Tatorte und 100 Polizeiruf 110 im ÖRR pro Jahr, da wird gemordet und die Menschlichkeit ad Absurdum geführt. Und mit Bier und Chips wird das Sonntag Abend vorm TV  zelebriert.

 

Das war ein entscheidendes Buch gegen jede Kriegsbegeisterung. Warum lesen Sie es nicht?

Alte Stammtischkrieger

An eine Szene in dem Film erinnere ich mich besonders: Da wo die "Stammtischkrieger" im Rentenalter dem auf Heimaturlaub befindlichen Paul Bäumler besserwisserisch erklären wie der Krieg zu führen ist.

Erinnnert mich irgendwie an etwas... ;)

@18:05 Uhr von frosthorn

 

Muss man Ihnen den Unterschid zwischen einem Tatort im Fernsehen und einem  Welktkrieg erklären? Glauben Sie, die Zivilisten damals haben das Kriegsgeschehen mit Bier und Chips vor der Glotze verfoilgt?

Es gibt in dem zwanziger Jahre Film "Im Westen nichts Neues" eine Szene, die ganz gut an "Tatort" mit Bier und Chips erinnert, nämlich als der Frontsoldat Bäumer in seinem Urlaub ziemlich fertig eine Kneipe besucht, wo ihn ein älterer Herr als "Experte" aufklärt, was die Deutschen bisher falsch gemacht haben und was jetzt zu tun sei. In der Zigarrenrauch und Bierdunst geschwängerten Pinte. Erinnert mich auch an die vielen Besserwisser in den Foren...

@17:55 Uhr von jubelperser

Fürchterlich der xte Aufguss eines alten Buches. Passt aber zu der herrschenden Kriegsbegeisterung.

 

Sie sollten das Buch von Erich Maria Remarque einmal lesen. Das Buch ist  als Antikriegsroman zu einem Klassiker der Weltliteratur geworden.

@18:01 Uhr von werner1955

Aktueller den je.

Nur muss man jetzt West gegen Ost tauschen.

Und auch nach mehr als 100 jahren Versuchen Aggressoren mit Vernichtungskriegen Erfolg zu haben.

Das sollten wir niemals mehr zulassen.

 

->

War ja klar,dass per Kriegspropaganda ein Antikriegsfilm zum Aufruf von Krieg genutzt wird.

 

Welch Perversion.

Die Nazis  begingen Rufmord am Autor des Buches und verbrannten die Bücher um den Geist der Geschichte zu vernichten.

Der Regisseur der modernen filmischen Interpretation muss ertragen wie sein Film als Vehikel genutzt wird genau dazu aufzurufen,was der Regisseur so kritisiert.

Welch Perversion.

 

Ich..

Habe die Vorgänger Verfilmung gesehen. Man sieht das Deutsche auf Franzosen und Engländer schießen müssen. Das kam 1914 bis 1918 im ersten Weltkrieg und 1939 bis 1945 im zweiten Weltkrieg vor. In heutigen Zeiten wo der Krieg nach Europa zurückkehrt ist. Weiß man den Frieden noch mehr zu schätzen. Gut das Deutschland damals wieder in die Gemeinschaft der Völker aufgenommen wurde nach den verheerenden zweier Weltkriege. Hoffentlich gewinnt der Film in Los Angeles einen Oscar. 

18:01 Uhr von werner1955

Entsetzlich, daß heute noch Kriege möglich sind. Hat die Menschheit nicht gelernt- will sie nicht lernen? Liegt es daran, daß Krieg immernoch "ein gutes Geschäft" ist?

 

Aber, so nach und nach sprechen es alle maßgeblichen Historiker aus: Es war ein Automatismus, der vorher absehbar in die Katastrophe des 1. WK führte. Nein, es war nicht allein der preußisch- deutsche Militarismus ursächlich, sondern die herrschende nationalistische Sicht incl. eines erbarmungslosen Kolonialismus in allen maßgeblichen europäischen Mächten. Wir könnten froh sein, daß das überwunden scheint, müssen aber leider erkennen, daß sinnloses Abschlachten von Menschen in Kriegen immernoch eine Option zu sein scheint, um Machtinteressen durchzusetzen. Das gab es zwar in der zurückliegenden Zeit immer wieder, aber glücklicherweise nicht bei uns. Hoffentlich wachen jetz einige Menschen auf und arbeiten daran, daß es gar nicht erst so weit kommen kann.

 

Aber: "Frieden schaffen mit immer schwereren Waffen"???

 

 

@17:55 Uhr von jubelperser

 

Fürchterlich der xte Aufguss eines alten Buches.

 

Ich mag das auch nicht, die x-te Verfilmung von schon mal Verfilmtem zu sehen. Mein erster Film im Kino war 1971 «Das Dschungelbuch» das Original-Anime. Sechs Jahre alt war ich damals, und ein besser verfilmtes Dschungelbuch in allen möglichen Varianten gab es nie, und wird es nie geben.

 

Wenigstens bekommt beim Auslands-Oscar ein Nicht-US-Film den Preis verliehen. Sogar alle Oscars für Animation-Movies (den gibt es seit 2002) waren bis auf zwei Ausnahmen Filme aus den USA. 2006 «Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen» aus Großbritannien, und 2003 «Chirihos Reise in die Zauberwelt» aus Japan.

 

Ich wünsche, dass «The Banshees of Inishirin» aus Irland den Auslands-Oscar bekommt. Ein Film vor der malerischen Kulisse einer kleinen Irischen Insel. Hervorragende Schauspieler, und aus mysteriösen Gründen einseitig aufgekündigte jahrzehntelange Freundschaft führt nach & nach zur Katastrophe für beide Ex-Freunde.

 

Wie Gewalt aus dem Nichts entsteht.

@18:03 Uhr von Izmi

Bin mal gespannt, ob dieser Film dann auch in Russland gezeigt wird. Unter dem gleichen Titel, nur auf russisch. 

Warum nicht?

Aktuell wird totaler Krieg momentan von div. dt. Politikern, Aktivisten und Journalisten als Allheilmittel gepriesen und gefordert. Diese solllten sich vllt. mal solche Filme anschauen, damit sie begreifen, auf welchen Irrweg sie sich befinden. Aber da ist m. M. nach Hopfen und Malz veloren ...

@17:55 Uhr von jubelperser

das Raubtier Mensch

Fürchterlich der xte Aufguss eines alten Buches. Passt aber zu der herrschenden Kriegsbegeisterung. 200 Tatorte und 100 Polizeiruf 110 im ÖRR pro Jahr, da wird gemordet und die Menschlichkeit ad Absurdum geführt. Und mit Bier und Chips wird das Sonntag Abend vorm TV  zelebriert.

 

"Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque ist ein pazifistisches Buch.

Sie kennen es und seinen Autor offensichtlich nicht.  

@18:05 Uhr von Tremiro

@17:55 Uhr von jubelperser

Fürchterlich der xte Aufguss eines alten Buches. Passt aber zu der herrschenden Kriegsbegeisterung. 200 Tatorte und 100 Polizeiruf 110 im ÖRR pro Jahr, da wird gemordet und die Menschlichkeit ad Absurdum geführt. Und mit Bier und Chips wird das Sonntag Abend vorm TV  zelebriert.

 

Das haben Einige auch vor 90 Jahren gedacht, und die erste Verfilmung durfte in Deutschland nicht mehr aufgeführt werden.

Und das Buch wurde verbrannt.

Ich geh nicht hin

Im Deutschlandfunk wurde der Film letztes Jahr in der Sendung "Corso" besprochen, von Sigrid Fischer. Ein Zitat ist mir in Erinnerung geblieben: "Qualvolles Sterben in Großaufnahme."

Ich werde mir den Film nicht ansehen, zu brutal. 

Beide ansehen@18:24 Uhr von Izmi

 

Muss man Ihnen den Unterschid zwischen einem Tatort im Fernsehen und einem  Welktkrieg erklären? Glauben Sie, die Zivilisten damals haben das Kriegsgeschehen mit Bier und Chips vor der Glotze verfoilgt?

Es gibt in dem zwanziger Jahre Film "Im Westen nichts Neues" eine Szene, die ganz gut an "Tatort" mit Bier und Chips erinnert, nämlich als der Frontsoldat Bäumer in seinem Urlaub ziemlich fertig eine Kneipe besucht, wo ihn ein älterer Herr als "Experte" aufklärt, was die Deutschen bisher falsch gemacht haben und was jetzt zu tun sei. In der Zigarrenrauch und Bierdunst geschwängerten Pinte. Erinnert mich auch an die vielen Besserwisser in den Foren...

Der 20er Jahre Film und die aktuelle Version unterscheiden sich allerdings deutlich. Freunde der Thematik ist angeraten, auch die "alte Version" zu schauen. Die neue Version macht nichts falsch, nimmt aber einen anderen Gesichtspunkt ein.

@17:55 Uhr von jubelperser

Fürchterlich der xte Aufguss eines alten Buches. Passt aber zu der herrschenden Kriegsbegeisterung. 200 Tatorte und 100 Polizeiruf 110 im ÖRR pro Jahr, da wird gemordet und die Menschlichkeit ad Absurdum geführt. Und mit Bier und Chips wird das Sonntag Abend vorm TV  zelebriert.

 

Ach wissen Sie, es ist die Menschheit selbst, welche die Menschlichkeit täglich ad absurdum führt. Weit mehr und viel furchtbarer, als es 1.000 Kriegsfilme oder 2.000 Tatort-Krimis könnten. 

@18:24 Uhr von Izmi

...wo ihn ein älterer Herr als "Experte" aufklärt, was die Deutschen bisher falsch gemacht haben und was jetzt zu tun sei. In der Zigarrenrauch und Bierdunst geschwängerten Pinte. Erinnert mich auch an die vielen Besserwisser in den Foren...

Bitte mal nachschlagen: Theobald von Bethmann Hollweg

Wenn Ludendorff ihn nicht aus dem Kanzleramt gedrängt hätte, wäre es möglicherweise zu einem Verhandlungsfrieden gekommen, ohne unmenschliche Reparationsforderungen, ohne verarmte, verzweifelte deutsche Bevölkerung, ohne Anfälligkeit für eine Führerfigur, kein zweiter Weltkrieg, kein traumatisiertes Russland - Geschichte muss sich solange wiederholen, bis wir aus ihr gelernt haben.

@17:55 Uhr von jubelperser

Fürchterlich der xte Aufguss eines alten Buches. Passt aber zu der herrschenden Kriegsbegeisterung. 200 Tatorte und 100 Polizeiruf 110 im ÖRR pro Jahr, da wird gemordet und die Menschlichkeit ad Absurdum geführt. Und mit Bier und Chips wird das Sonntag Abend vorm TV  zelebriert.

Was schreiben Sie da für einen Stuss? 

Haben Sie das Buch von Erich Maria Remarque gelesen oder auch nur ansatzweise etwas davon mitbekommen? 

Es handelt sich um einen ANTI-Kriegsroman, der im 3. Reich verboten war, weil er das Grauen des Krieges schonungslos offenbarte. Fahren Sie nach Osnabrück und informieren Sie sich. 

Dieses „alte Buch“ ist heute aktueller denn je. 

In Rußland wird dieser Streifen mit Sicherheit verboten. 

@18:21 Uhr von Tarek94

An eine Szene in dem Film erinnere ich mich besonders: Da wo die "Stammtischkrieger" im Rentenalter dem auf Heimaturlaub befindlichen Paul Bäumler besserwisserisch erklären wie der Krieg zu führen ist.

Erinnnert mich irgendwie an etwas... ;)

Zwei Seelen, ein Gedanke!

@18:34 Uhr von amran.juli

@18:03 Uhr von Izmi

Bin mal gespannt, ob dieser Film dann auch in Russland gezeigt wird. Unter dem gleichen Titel, nur auf russisch. 

Warum nicht?

Aktuell wird totaler Krieg momentan von div. dt. Politikern, Aktivisten und Journalisten als Allheilmittel gepriesen und gefordert. Diese solllten sich vllt. mal solche Filme anschauen, damit sie begreifen, auf welchen Irrweg sie sich befinden. Aber da ist m. M. nach Hopfen und Malz veloren ...

 

Der einzige, der den totalen Krieg preist, ist Wladimir Putin und seine Propaganda.

 

@18:26 Uhr von falsa demonstratio

Fürchterlich der xte Aufguss eines alten Buches. Passt aber zu der herrschenden Kriegsbegeisterung.

 

Sie sollten das Buch von Erich Maria Remarque einmal lesen. Das Buch ist  als Antikriegsroman zu einem Klassiker der Weltliteratur geworden.

@18:09 Uhr von Kokolores2017

Das war ein entscheidendes Buch gegen jede Kriegsbegeisterung. Warum lesen Sie es nicht?

 

Wirklich ein guter Tipp. Er wird nur leider aller Wahrscheinlichkeit nach nicht befolgt werden.

@jubelperser

"Fürchterlich der xte Aufguss eines alten Buches. Passt aber zu der herrschenden Kriegsbegeisterung. 200 Tatorte und 100 Polizeiruf 110 im ÖRR pro Jahr, da wird gemordet und die Menschlichkeit ad Absurdum geführt. Und mit Bier und Chips wird das Sonntag Abend vorm TV  zelebriert."

offensichtlich haben Sie das Buch von Erich Maria Remarque nicht gelesen. Mit Kriegsbegeisterung hat es überhaupt nichts zu tun. Es war eine sehr eindeutige und beeindruckende Anklage gegen Kriege und deren Sinnlosigkeit. Warum wurde dieses Buch von den Nazis wohl verboten. 

Und zu Krimis: dort geht es hauptsächlich um die Aufklärung von Verbrechen und oft auch um die Hintergründe, die zu einem Verbrechen führten. Aber das ist ein anderes Thema. 

@17:55 Uhr von jubelperser

Fürchterlich der xte Aufguss eines alten Buches. [...] Und mit Bier und Chips wird das Sonntag Abend vorm TV  zelebriert.

 

Es ist die dritte Verfilmung dieses Buches, um genau zu sein. Die erste ist von 1930, ein großartiger Film, an dem sich auch die aktuelle Verfilmung messen lassen muß. Die zweite Verfilmung ist von 1979 und die kann man schnell wieder vergessen. Die aktuelle Verfilmung habe ich noch nicht gesehen. Die von 1930 schon mehrfach, ebenso wie ich das Buch von Erich Maria Remarque mehrfach gelesen habe sowie dessen Fortsetzung "Der schwarze Obelisk".

 

Offensichtlich haben Sie keine der Verfilmungen gesehen, geschweige denn das Buch gelesen. Sonst hätten Sie ganz sicher nicht einen solch unqualifizierten Kommentar abgegeben. Mit Bier und Chips sollte man sich den Film nicht ansehen, denn die bleiben einem im Hals stecken, sondern mit wachen Augen und Ohren; dann merkt man, daß der Film rein gar nichts mit Kriegsbegeisterung zu tun hat, im Gegenteil.

@18:26 Uhr von derkleineBürger

Aktueller den je.

Nur muss man jetzt West gegen Ost tauschen.

Und auch nach mehr als 100 jahren Versuchen Aggressoren mit Vernichtungskriegen Erfolg zu haben.

Das sollten wir niemals mehr zulassen.

 

->

War ja klar,dass per Kriegspropaganda ein Antikriegsfilm zum Aufruf von Krieg genutzt wird.

 

Welch Perversion.

Die Nazis  begingen Rufmord am Autor des Buches und verbrannten die Bücher um den Geist der Geschichte zu vernichten.

Der Regisseur der modernen filmischen Interpretation muss ertragen wie sein Film als Vehikel genutzt wird genau dazu aufzurufen,was der Regisseur so kritisiert.

Welch Perversion.

Also ich she in diesen Filmen immerdas Vernichtungskrieg nie zum erfolg führen dürfen und das alle menschen frei und selbstbestimmt ohnen gewalt von Nachbarn leben dürfen.

 

 

 

@18:24 Uhr von Izmi

 

Muss man Ihnen den Unterschid zwischen einem Tatort im Fernsehen und einem  Welktkrieg erklären? Glauben Sie, die Zivilisten damals haben das Kriegsgeschehen mit Bier und Chips vor der Glotze verfoilgt?

Es gibt in dem zwanziger Jahre Film "Im Westen nichts Neues" eine Szene, die ganz gut an "Tatort" mit Bier und Chips erinnert, nämlich als der Frontsoldat Bäumer in seinem Urlaub ziemlich fertig eine Kneipe besucht, wo ihn ein älterer Herr als "Experte" aufklärt, was die Deutschen bisher falsch gemacht haben und was jetzt zu tun sei. In der Zigarrenrauch und Bierdunst geschwängerten Pinte. Erinnert mich auch an die vielen Besserwisser in den Foren...

 

Wenn Sie diese Szene nicht verstehen, dass dem Betrachter hier der Spiegel vorgehalten wird, dann haben Sie den Roman auch nicht verstanden. 

@18:26 Uhr von derkleineBürger

Aktueller den je.

Nur muss man jetzt West gegen Ost tauschen.

Und auch nach mehr als 100 jahren Versuchen Aggressoren mit Vernichtungskriegen Erfolg zu haben.

Das sollten wir niemals mehr zulassen.

 

->

War ja klar,dass per Kriegspropaganda ein Antikriegsfilm zum Aufruf von Krieg genutzt wird.

 

Welch Perversion.

Die Nazis  begingen Rufmord am Autor des Buches und verbrannten die Bücher um den Geist der Geschichte zu vernichten.

Der Regisseur der modernen filmischen Interpretation muss ertragen wie sein Film als Vehikel genutzt wird genau dazu aufzurufen,was der Regisseur so kritisiert.

Welch Perversion.

 

Welch Perversion. 

Sie beklagen etwas, was nur Sie sich selber zusammenreimen. Niemand hat im Umfeld dieses Films zum Krieg aufgerufen. Nur Sie. 

 

@18:44 Uhr von Kristallin

 

Muss man Ihnen den Unterschid zwischen einem Tatort im Fernsehen und einem  Welktkrieg erklären? Glauben Sie, die Zivilisten damals haben das Kriegsgeschehen mit Bier und Chips vor der Glotze verfoilgt?

Es gibt in dem zwanziger Jahre Film "Im Westen nichts Neues" eine Szene, die ganz gut an "Tatort" mit Bier und Chips erinnert, nämlich als der Frontsoldat Bäumer in seinem Urlaub ziemlich fertig eine [...]...

Der 20er Jahre Film und die aktuelle Version unterscheiden sich allerdings deutlich. Freunde der Thematik ist angeraten, auch die "alte Version" zu schauen. Die neue Version macht nichts falsch, nimmt aber einen anderen Gesichtspunkt ein.

 

Der 20er Jahre Film ist von 1930. Die alte Version ist sehr beklemmend und nah am Buch. Die aktuelle habe ich noch nicht gesehen.

@18:51 Uhr von Vaddern

(...)
Dieses „alte Buch“ ist heute aktueller denn je. 

In Rußland wird dieser Streifen mit Sicherheit verboten. 

Stimmt. Leider.

@18:32 Uhr von bolligru

Hoffentlich wachen jetz einige Menschen auf und arbeiten daran, daß es gar nicht erst so weit kommen kann.

 

Also viele Mensch sind gegen vernichtungskriege, ich auch aber für eigene starke Selbstverteidigung und freies leben im seinen eigen Landesgrenzen.

Und um das zu erreichen müssen wir alles tun um diese Länder vor Aggressoren und mörderischen Angriffe auf Frauen und Kinder zu schützen.

Oder sollen wir das erst tun wenn Putins Panzer die Oder Überschritten haben.

@18:34 Uhr von amran.juli

 
Aktuell wird totaler Krieg momentan von div. dt. Politikern, Aktivisten und Journalisten als Allheilmittel gepriesen und gefordert.

 

Sie verwechseln da zwei Weltkriege. "Wollt Ihr den totalen Krieg", kreischte Göbbels in seiner Sportpalastrede 1943. Remarques Buch handelt aber vom WK I.

 

Wer propagiert heute den "totalen Krieg"?

 

Wogegen soll er ein Heilmittel sein?

@17:55 Uhr von jubelperser

Fürchterlich der xte Aufguss eines alten Buches. Passt aber zu der herrschenden Kriegsbegeisterung. 200 Tatorte und 100 Polizeiruf 110 im ÖRR pro Jahr, da wird gemordet und die Menschlichkeit ad Absurdum geführt. Und mit Bier und Chips wird das Sonntag Abend vorm TV  zelebriert.

Kriegsbegeisterung?

 

Axo - deshalb hat der Ober-Nazi Gobbels eine öffentliche Buchverbrennung organisiert und dieses schändliche kriegstreiberische Machwerk mit einer pathetischen Rede den Flammen übergeben...

..weil er doch sooo friedliebend war.

Fehlt nur noch der Spruch das D-Land ja von Feinden komplett umzingelt war und deshalb in den 2. WK getrieben wurde.

und ich dachte Orwells 1984 spielt im "Komminismus"...

..aber hier versucht mir jemand 3+2=6 zu verkaufen

*sarkasmus*

 

Ich schaue mir lieber das…

Ich schaue mir lieber das Original an, als die durch Digitale Spielereien aufgepimte Version!

@17:55 Uhr von jubelperser

Fürchterlich der xte Aufguss eines alten Buches. Passt aber zu der herrschenden Kriegsbegeisterung. 200 Tatorte und 100 Polizeiruf 110 im ÖRR pro Jahr, da wird gemordet und die Menschlichkeit ad Absurdum geführt. Und mit Bier und Chips wird das Sonntag Abend vorm TV  zelebriert.

Ja, passt zur herrschenden "Kriegsbegeisterung", einen Anti-Kriegsfilm auf die Leinwand zu bringen! Sie haben ihn scheinbar nicht einmal in seiner ersten Fassung gesehen oder gar das Buch gelesen! Auf dass Ihnen das Bier und die Chips danach immer noch schmecken mögen! Mein Gott...

@18:52 Uhr von fathaland slim

@18:03 Uhr von Izmi

Bin mal gespannt, ob dieser Film dann auch in Russland gezeigt wird. Unter dem gleichen Titel, nur auf russisch. 

Warum nicht?

Aktuell wird totaler Krieg momentan von div. dt. Politikern, Aktivisten und Journalisten als Allheilmittel gepriesen und gefordert. Diese solllten sich vllt. mal solche Filme anschauen, damit sie begreifen, auf welchen Irrweg sie sich befinden. Aber da ist m. M. nach Hopfen und Malz veloren ...

 

Der einzige, der den totalen Krieg preist, ist Wladimir Putin und seine Propaganda.

 

Genau das stimmt nun mal leider gar nicht. Ich höre und lese hier stündlich neue Statements des Inhalts, dass man im Interesse des Friedens den laufenden Krieg nach Kräften befeuern müsste.

Und die kommen beileibe nicht nur aus Russland, das hören und lesen Sie auch, oder?

 

@18:05 Uhr von frosthorn

Fürchterlich der xte Aufguss eines alten Buches. Passt aber zu der herrschenden Kriegsbegeisterung. 200 Tatorte und 100 Polizeiruf 110 im ÖRR pro Jahr, da wird gemordet und die Menschlichkeit ad Absurdum geführt. Und mit Bier und Chips wird das Sonntag Abend vorm TV  zelebriert.

 

Muss man Ihnen den Unterschid zwischen einem Tatort im Fernsehen und einem  Welktkrieg erklären? Glauben Sie, die Zivilisten damals haben das Kriegsgeschehen mit Bier und Chips vor der Glotze verfoilgt?

Nee - aber aus der Zeitung.

Und erinnern Sie sich an eine der letzten Szenen im Film - als der Protagonist im Heimat-Urlaub war.

Die ganzen Stamm-Tisch-Strategen die ihm erklärt haben was er alle an der Front falsch mache und warum sie hier hinten den Überblick haben usw.

Warum nur erinnert mich das an die aktuellen debatten um Waffenlieferungen?

*sarkasmus*

 

@18:24 Uhr von Izmi

 

Muss man Ihnen den Unterschid zwischen einem Tatort im Fernsehen und einem  Welktkrieg erklären? Glauben Sie, die Zivilisten damals haben das Kriegsgeschehen mit Bier und Chips vor der Glotze verfoilgt?

Es gibt in dem zwanziger Jahre Film "Im Westen nichts Neues" eine Szene, die ganz gut an "Tatort" mit Bier und Chips erinnert, nämlich als der Frontsoldat Bäumer in seinem Urlaub ziemlich fertig eine Kneipe besucht, wo ihn ein älterer Herr als "Experte" aufklärt, was die Deutschen bisher falsch gemacht haben und was jetzt zu tun sei. In der Zigarrenrauch und Bierdunst geschwängerten Pinte. Erinnert mich auch an die vielen Besserwisser in den Foren...

Ja, und immer war die Rede davon was "wir" jetzt zu tun hätten, obwohl der alten Herr selbstredend nicht die geringste Absicht hatte selbst die Knochen hinzuhalten.

@18:52 Uhr von fathaland slim

@18:03 Uhr von Izmi

Bin mal gespannt, ob dieser Film dann auch in Russland gezeigt wird. Unter dem gleichen Titel, nur auf russisch. 

Warum nicht?

Aktuell wird totaler Krieg momentan von div. dt. Politikern, Aktivisten und Journalisten als Allheilmittel gepriesen und gefordert. Diese solllten sich vllt. mal solche Filme anschauen, damit sie begreifen, auf welchen Irrweg sie sich befinden. Aber da ist m. M. nach Hopfen und Malz veloren ...

 

Der einzige, der den totalen Krieg preist, ist Wladimir Putin und seine Propaganda.

 

Wir sind gerade dabei, den Krieg mit Panzerlieferungen noch etwas totaler zu machen. 

@19:00 Uhr von falsa demonstratio

 
Aktuell wird totaler Krieg momentan von div. dt. Politikern, Aktivisten und Journalisten als Allheilmittel gepriesen und gefordert.

 

Sie verwechseln da zwei Weltkriege. "Wollt Ihr den totalen Krieg", kreischte Göbbels in seiner Sportpalastrede 1943. Remarques Buch handelt aber vom WK I.

 

Wer propagiert heute den "totalen Krieg"?

 

Wogegen soll er ein Heilmittel sein?

da gibt es schon einen Zusammenhang...

..denn 10 Jahre zuvor hat er öffentlich auf dem Platz neben der Berliner Staatsoper diese Buch verbrennen lassen und ebenfalls eine Rede gehalten.

ich muss mich jetzt

 

für eine Weile aus diesem Forum verabschieden.

Mindestens für eine Weile.

Allen Foristen eine gute Zeit.

@18:57 Uhr von Vaddern

 

 

 

Wenn Sie diese Szene nicht verstehen, dass dem Betrachter hier der Spiegel vorgehalten wird, dann haben Sie den Roman auch nicht verstanden. 

Vaddern, Vaddern... das Verstehen von Gelesenem ist wirklich nicht jedermanns Sache...

@18:03 Uhr von Izmi

Bin mal gespannt, ob dieser Film dann auch in Russland gezeigt wird. Unter dem gleichen Titel, nur auf russisch. 

In Russland bzw. in der ehemaligen Sowjetunion wurden 100 Mal mehr Kriegsfilme gedreht als in Deutschland. Mit all der anfänglichen Kriegstrommelei und Kriegspropaganda bis zum realen Kriegsgeschrei und dem massenhaften Leid im folgenden Krieg.             Krieg und Antikriegsfilme kennen demnach die Russen zu genüge. Da braucht es keine Nachhilfe aus Deutschland mit Übersetzung in Russisch.

@18:35 Uhr von fathaland slim

das Raubtier Mensch

Fürchterlich der xte Aufguss eines alten Buches. Passt aber zu der herrschenden Kriegsbegeisterung. 200 Tatorte und 100 Polizeiruf 110 im ÖRR pro Jahr, da wird gemordet und die Menschlichkeit ad Absurdum geführt. Und mit Bier und Chips wird das Sonntag Abend vorm TV  zelebriert.

 

"Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque ist ein pazifistisches Buch.

Sie kennen es und seinen Autor offensichtlich nicht.  

Ich bin mir ziemlich sicher das er es kennt...

 

..aber genau darum geht es ja derzeit -> Umdeutung

aus "rot" wird "grün" und 2 plus 3 ist gleich sechs

und aus einem Buch welches die Schreckens des bisher schlimmsten Kriegs der Menschen zu verarbeiten sucht und wohl auch deshalb als Anti-Kriegsbuch bezeichnet wird - macht man GANZ BEWUSTT ein Kriegsbuch - damit man sich selbst als "Friedensstifter" verkaufen kann.

Ich glaube nicht..

..dass wir mit dem schweren Filmstoff Oskars bekommen werden..

Schliesslich geht es bei den Oskars am Ehesten um seichte Unterhaltung..

@ der kleine bürger

War ja klar,dass per Kriegspropaganda ein "Antikriegsfilm zum Aufruf von Krieg genutzt wird.

 

Welch Perversion."

 

Was für ein Unsinn! Sowohl Buch als auch (die) Film(e) sind sind glasklare Stellungnahmen gegen Krieg. So eindeutig, dass sie niemand benutzen kann, um Kriegsstimmung anzugeben.

 

"Die Nazis  begingen Rufmord am Autor des Buches und verbrannten die Bücher um den Geist der Geschichte zu vernichten."

 

Eben. Weil Remarque Pazifist war. Seine Bücher wurden verboten und verbrannt, er selbst konnte sich durch Flucht ins Exil retten. 

"Der Regisseur der modernen filmischen Interpretation muss ertragen wie sein Film als Vehikel genutzt wird genau dazu aufzurufen,was der Regisseur so kritisiert.

Welch Perversion."

 

Nochmal, das ist Unsinn. 

 

@18:44 Uhr von Sparpaket

Im Deutschlandfunk wurde der Film letztes Jahr in der Sendung "Corso" besprochen, von Sigrid Fischer. Ein Zitat ist mir in Erinnerung geblieben: "Qualvolles Sterben in Großaufnahme."

Ich werde mir den Film nicht ansehen, zu brutal. 

Ich auch nicht. So etwas verfolgt mich bis in meine Träume. 

@19:00 Uhr von Nettie

(...)
Dieses „alte Buch“ ist heute aktueller denn je. 

In Rußland wird dieser Streifen mit Sicherheit verboten. 

Stimmt. Leider.

Die haben ihr eigenes Trauma vom 1. WK - dem Bürgerkrieg und dem 2. WK

Aber statt unter Jelzin diese aufzuarbeiten - haben sie alles ausgeblendet und sich quasi den richtigen Zaren ins Haus geholt...

..ich meine damit nicht Putin - sondern den schon Mitte der 1990er einsetznde Kult um die Rommanows.

Man hat die wahnsinnige Armut der absoluten Bevökerungsmehrheit komplett ausgeblendet - wie auch den technischen Rückstand und viele andere Dinge und sich im Glanz einer Epoche gesonnt - die für 99% der sich Sonnenden nur Elend und Tod bereit hielt.

Die Familie meines (angeheirateten) Onkels gehörte unterm Zaren quasi zur (unteren) Oberschicht - reich gewordene Bürger und niedriger Adel...

..aber selbst da fanden nicht alle den Zaren toll.

@18:59 Uhr von Anderes1961

 

Muss man Ihnen den Unterschid zwischen einem Tatort im Fernsehen und einem  Welktkrieg erklären? Glauben Sie, die Zivilisten damals haben das Kriegsgeschehen mit Bier und Chips vor der Glotze verfoilgt?

Es gibt in dem zwanziger Jahre Film "Im Westen nichts Neues" eine Szene, die ganz gut an "Tatort" mit Bier und Chips erinnert, nämlich als der Frontsoldat Bäumer in seinem Urlaub ziemlich fertig eine [...]...

Der 20er Jahre Film und die aktuelle Version unterscheiden sich allerdings deutlich. Freunde der Thematik ist angeraten, auch die "alte Version" zu schauen. Die neue Version macht nichts falsch, nimmt aber einen anderen Gesichtspunkt ein.

 

Der 20er Jahre Film ist von 1930. Die alte Version ist sehr beklemmend und nah am Buch. Die aktuelle habe ich noch nicht gesehen.

 

Vielen Dank für die Richtigstellungen. 

Ich teile Ihre Meinung zu den 1. beiden Verfilmungen. 

 

@19:09 Uhr von frosthorn

 

für eine Weile aus diesem Forum verabschieden.

Mindestens für eine Weile.

Allen Foristen eine gute Zeit.

 

Alles Gute!

@19:09 Uhr von frosthorn

 

Ich muss mich nun für eine Weile aus diesem Forum verabschieden.

Mindestens für eine Weile. Allen Foristen eine gute Zeit.

 

Und Ihnen nur das Beste.

Kommen Sie so bald wie möglich gesund und munter wieder zurück!

@19:09 Uhr von frosthorn

 

für eine Weile aus diesem Forum verabschieden.

Mindestens für eine Weile.

Allen Foristen eine gute Zeit.

 

Danke für die Information. Ich hoffe, daß ich Sie bald wieder hier lesen werde. Ihnen auch eine gute Zeit und alles Gute.

@18:59 Uhr von Anderes1961

 

Muss man Ihnen den Unterschid zwischen einem Tatort im Fernsehen und einem  Welktkrieg erklären? Glauben Sie, die Zivilisten damals haben das Kriegsgeschehen mit Bier und Chips vor der Glotze verfoilgt?

Es gibt in dem zwanziger Jahre Film "Im Westen nichts Neues" eine Szene, die ganz gut an "Tatort" mit Bier und Chips erinnert, nämlich als der Frontsoldat Bäumer in seinem Urlaub ziemlich fertig eine [...]...

Der 20er Jahre Film und die aktuelle Version unterscheiden sich allerdings deutlich. Freunde der Thematik ist angeraten, auch die "alte Version" zu schauen. Die neue Version macht nichts falsch, nimmt aber einen anderen Gesichtspunkt ein.

 

Der 20er Jahre Film ist von 1930. Die alte Version ist sehr beklemmend und nah am Buch. Die aktuelle habe ich noch nicht gesehen.

Der Film von 1930 ist näher am Buch und ausführlicher was die Neuverfilmung aber nicht schlechter macht. Beide sehenswert. 

@19:14 Uhr von 91541matthias

..dass wir mit dem schweren Filmstoff Oskars bekommen werden..

Schliesslich geht es bei den Oskars am Ehesten um seichte Unterhaltung..

Deswegen hatte auch "Das Leben ist schön" keine Chance gehabt den Oskar zu bekommen??

 

Komisch - er hat mehrere bekommen - haben die damals was falsch gemacht?

 

und wie war das noch mal mit dem U-Boot...

@19:07 Uhr von Miauzi

 
Aktuell wird totaler Krieg momentan von div. dt. Politikern, Aktivisten und Journalisten als Allheilmittel gepriesen und gefordert.

 

Sie verwechseln da zwei Weltkriege. "Wollt Ihr den totalen Krieg", kreischte Göbbels in seiner Sportpalastrede 1943. Remarques Buch handelt aber vom WK I.

 

Wer propagiert heute den "totalen Krieg"?

 

Wogegen soll er ein Heilmittel sein?

da gibt es schon einen Zusammenhang...

..denn 10 Jahre zuvor hat er öffentlich auf dem Platz neben der Berliner Staatsoper diese Buch verbrennen lassen und ebenfalls eine Rede gehalten.

 

Hat Göbbels damals schon den "totalen Krieg" propagiert? Das wäre mir  neu.

 

Der Zusammenhang zwischen Ihrem Post und dem meinigen erschließt sich mir nicht.

Beide Filme@18:59 Uhr von Anderes1961

 

Muss man Ihnen den Unterschid zwischen einem Tatort im Fernsehen und einem  Welktkrieg erklären? Glauben Sie, die Zivilisten damals haben das Kriegsgeschehen mit Bier und Chips vor der Glotze verfoilgt?

Es gibt in dem zwanziger Jahre Film "Im Westen nichts Neues" eine Szene, die ganz gut an "Tatort" mit Bier und Chips erinnert, nämlich als der Frontsoldat Bäumer in seinem Urlaub ziemlich fertig eine [...]...

Der 20er Jahre Film und die aktuelle Version unterscheiden sich allerdings deutlich. Freunde der Thematik ist angeraten, auch die "alte Version" zu schauen. Die neue Version macht nichts falsch, nimmt aber einen anderen Gesichtspunkt ein.

Der 20er Jahre Film ist von 1930. Die alte Version ist sehr beklemmend und nah am Buch. Die aktuelle habe ich noch nicht gesehen.

Danke für die Korrektur (30er) ich kenne den "alten Film" und möchte den neuen, der eben einen anderen Gesichtspunkt einnimmt (laut Kritiker/Innen) um auch aus dieser Warte die Geschichte(Roman) zu betrachten.

 

@19:00 Uhr von Nettie

(...)
Dieses „alte Buch“ ist heute aktueller denn je. 

In Rußland wird dieser Streifen mit Sicherheit verboten. 

Stimmt. Leider.

Tja - ist wohl falsch - denn zur Zeiten der Sowjetunion lief dieser Film - also die 1930er Produktion - in den Kinos.

@18:52 Uhr von fathaland slim

Warum nicht?

Aktuell wird totaler Krieg momentan von div. dt. Politikern, Aktivisten und Journalisten als Allheilmittel gepriesen und gefordert. Diese solllten sich vllt. mal solche Filme anschauen, damit sie begreifen, auf welchen Irrweg sie sich befinden. Aber da ist m. M. nach Hopfen und Malz veloren ...

 

Der einzige, der den totalen Krieg preist, ist Wladimir Putin und seine Propaganda.

 

Die Aussage ist falsch.

Als Totaler Krieg wird eine Art der Kriegsführung bezeichnet, bei der die gesellschaftlichen Ressourcen umfassend für den Krieg in Anspruch genommen werden, insbesondere für eine industrialisierte Kriegsführung.

Quelle: Wikipedia

Ich würde schon sagen, daß mit den Milliarden für die Ukraine plus den weiteren Milliarden für Waffen für die Ukraine plus hingenommener Energieverteuerung es schon der Fall ist, daß Deutschlands "gesellschaftliche Ressourcen umfassend  für den Krieg [in der Ukraine] in Anspruch genommen werden"?

@17:55 Uhr von jubelperser

Fürchterlich der xte Aufguss eines alten Buches. Passt aber zu der herrschenden Kriegsbegeisterung. 200 Tatorte und 100 Polizeiruf 110 im ÖRR pro Jahr, da wird gemordet und die Menschlichkeit ad Absurdum geführt. Und mit Bier und Chips wird das Sonntag Abend vorm TV  zelebriert.

 

Meinen Sie eventuell das Verhalten, dem Überfall der Putin - Soldaten auf ein freies Land garnichts entgegenzusetzen als ein serviles Willkommen für Rezepte aus den Zeiten des Faschismus bei uns?

Ich würde das aber nicht "Kriegsbegeisterung" o.ä. nennen, sondern sich der willkürlichen Gewalt und dem Terror beugen. Das hat hier leider Tradition und harrt bis heute einer Aufarbeitung, die einem wachsenden Teil unserer Bevölkerung Orientierung geben könnte und nicht schon wieder in die Kälte nationalistischer Wut und Raserei führt.

Die Realität in Bachmut u. a. O. hat den "Westen" längst eingeholt und wir sind dem Grauen näher als wir glauben. Aber die "Begeisterung" sehe ich nur bei den Unterstützern Putins. 

@19:04 Uhr von frosthorn

 Der einzige, der den totalen Krieg preist, ist Wladimir Putin und seine Propaganda.

 

Genau das stimmt nun mal leider gar nicht. Ich höre und lese hier stündlich neue Statements des Inhalts, dass man im Interesse des Friedens den laufenden Krieg nach Kräften befeuern müsste.

Und die kommen beileibe nicht nur aus Russland, das hören und lesen Sie auch, oder?

 

Nennen Sie mir bitte einfach mal eine Alternative. 

Und kommen Sie mir jetzt nicht mit Verhandeln. Das ist Nonsens und das wissen Sie. 

 

Die Situation ist leicht mit Folgendem vergleichbar: 

Auf offener Straße schlägt ein Mann mit Machete auf einen unbewaffneten Passanten ein. Wir stehen drumherum. Was tun? 

Wegschauen und hoffen, dass wir nicht die nächsten sind? 

Den Mann im Blutrausch auf die Schulter tippen und höflich nachfragen, ob er jetzt fertig ist? 

Oder dem Opfer helfen, sich zu verteidigen? 

 

Den Film hätte es ein paar Jahre früher geben müssen, denn er kann nur helfen, einen Krieg zu verhindern. 

Dazu ist es nun zu spät. 

 

@18:01 Uhr von werner1955

Aktueller den je.

Nur muss man jetzt West gegen Ost tauschen.

Und auch nach mehr als 100 jahren Versuchen Aggressoren mit Vernichtungskriegen Erfolg zu haben.

Das sollten wir niemals mehr zulassen.

So ist es,nur die Begriffe West gegen Ost austauschen und es wird traurige Wirklichkeit.

@19:14 Uhr von 91541matthias

 

Ich glaube nicht, dass wir mit dem schweren Filmstoff Oskars bekommen werden.. Schliesslich geht es bei den Oskars am Ehesten um seichte Unterhaltung..

 

Das kann so sein, muss es aber nicht.

 

Der auch für den Auslands--Oscar nominierte Irische Film: «The Banshees of Inishirin» ist eben so wenig seichte Unterhaltung.

@19:09 Uhr von frosthorn

>>Ich muss mich jetzt

für eine Weile aus diesem Forum verabschieden.

Mindestens für eine Weile.

Allen Foristen eine gute Zeit. <<

 

Ihnen sei von mir alles Gute gewünscht und ich hoffe, Sie bald wieder lesen zu können. 

Nirwana1962 

Anti oder doch nicht@19:10 Uhr von wolf 666

Bin mal gespannt, ob dieser Film dann auch in Russland gezeigt wird. Unter dem gleichen Titel, nur auf russisch. 

In Russland bzw. in der ehemaligen Sowjetunion wurden 100 Mal mehr Kriegsfilme gedreht als in Deutschland.

Aha, na ja Kriegsfilme.... Wären mal besser ganz viele Anti-Kriegsfilme gedreht worden!

 

Mit all der anfänglichen Kriegstrommelei und Kriegspropaganda bis zum realen Kriegsgeschrei und dem massenhaften Leid im folgenden Krieg.             Krieg und Antikriegsfilme kennen demnach die Russen zu genüge

Anti-Kriegsfilme, Sie schrieben doch von Kriegsfilmen.... Wobei, natürlich sein kann, Sie haben da nicht so den Unterschied bei russischen "Kriegsfilmen" erkannt....?

Da braucht es keine Nachhilfe aus Deutschland mit Übersetzung in Russisch.

Die brauchen ganz viel Nachhilfe (Anti Krieg) gerade, egal woher.

@19:04 Uhr von Miauzi

 

Und erinnern Sie sich an eine der letzten Szenen im Film - als der Protagonist im Heimat-Urlaub war.Die ganzen Stamm-Tisch-Strategen die ihm erklärt haben was er alle an der Front falsch mache und warum sie hier hinten den Überblick haben usw.Warum nur erinnert mich das an die aktuellen debatten um Waffenlieferungen? 

*sarkasmus*

 

 

Remarque hat den Roman vor dem Hintergrund des Schreckens des 1. Weltkriegs geschrieben. 

Und ein Merkmal damals war die Kriegsbegeisterung der Menschen, weil man nicht ahnte, wie pervers die neuen Kriegsmaschinerien waren. Man hatte den Krieg von 1870/71 vor Augen. 

Heute ist niemand Kriegsbegeistert. Alle wollen den Krieg in der Ukraine, und diesen ziehen wir alle ja wohl gerade als Vergleich heran, so schnell wie möglich beendet sehen. 

Das hat rein gar nichts mit der Schlussszene des Films zu tun. 

@19:09 Uhr von frosthorn

 

für eine Weile aus diesem Forum verabschieden.

Mindestens für eine Weile.

Allen Foristen eine gute Zeit.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und gute Genesung.

@19:09 Uhr von frosthorn

für eine Weile aus diesem Forum verabschieden.

Mindestens für eine Weile.

Allen Foristen eine gute Zeit.

Alles erdenklich Gute für Sie!

Dann hoffentlich bis bald. Ich drücke Ihnen ganz fest die Daumen.

Alles Gute!@19:09 Uhr von frosthorn

 

für eine Weile aus diesem Forum verabschieden.

Mindestens für eine Weile.

Allen Foristen eine gute Zeit.

Alles Gute für das was Ihnen bevorsteht!

Ich wünsche den allerbesten Ausgang ganz viel Gesundheit und bis hoffentlich bald! 🍀

@19:06 Uhr von Izmi

@18:03 Uhr von Izmi

Bin mal gespannt, ob dieser Film dann auch in Russland gezeigt wird. Unter dem gleichen Titel, nur auf russisch. 

Warum nicht?

Aktuell wird totaler Krieg momentan von div. dt. Politikern, Aktivisten und Journalisten als Allheilmittel gepriesen und gefordert. Diese solllten sich vllt. mal solche Filme anschauen, damit sie begreifen, auf welchen Irrweg sie sich befinden. Aber da ist m. M. nach Hopfen und Malz veloren ...

 

Der einzige, der den totalen Krieg preist, ist Wladimir Putin und seine Propaganda.

 

Wir sind gerade dabei, den Krieg mit Panzerlieferungen noch etwas totaler zu machen

Das ist die übliche Verdrehung der Tatsachen aus russophiler Sicht. Die Eskalation erfolgt immer nur von einer Seite, der des Aggressors. 

Wenn Sie den Angegriffenen in die Lage versetzen, sich zu verteidigen, drehen Sie nicht an der Eskalationsschraube. Das tut der Aggressor danach, wenn er es immer noch nicht begriffen hat, dass er aufhören muss. 

@19:14 Uhr von 91541matthias

..dass wir mit dem schweren Filmstoff Oskars bekommen werden..

Schliesslich geht es bei den Oskars am Ehesten um seichte Unterhaltung..

 

Die erste Verfilmung von 1930 hat zwei Oskars gewonnen. Den für den besten Film und die beste Regie.

@Sparpaket

 " Im Deutschlandfunk wurde der Film letztes Jahr in der Sendung "Corso" besprochen, von Sigrid Fischer. Ein Zitat ist mir in Erinnerung geblieben: "Qualvolles Sterben in Großaufnahme."

Ich werde mir den Film nicht ansehen, zu brutal. "

 

Ich habe den Film noch nicht angesehen. Kann solche Szenen deshalb nicht bewerten. 

Nur: Krieg ist brutal. Soll man das verdeutlichen oder nicht?

In dem Zusammenhang: es gab von Ernst Friedrich in den 20er Jahren ein Buch namens "Krieg dem Kriege" in dem schonungslos das grausame Gesicht des Krieges dargestellt wurde mit vielen, vielen Originalfotos von Kriegsverletzungen. Erschütternd, erschreckend, Bilder, die man sich niemals vorstellen könnte. Aber sie zeigen die Brutalität des Krieges, sie dokumentieren sie. Brutal ist der Krieg, nicht die Bilder der Folgen. 

@19:04 Uhr von frosthorn

 

Der einzige, der den totalen Krieg preist,

ist Wladimir Putin und seine Propaganda.

 

Genau das stimmt nun mal leider gar nicht. Ich höre und lese hier stündlich neue Statements des Inhalts, dass man im Interesse des Friedens den laufenden Krieg nach Kräften befeuern müsste.

 

Und die kommen beileibe nicht nur aus Russland, das hören und lesen Sie auch, oder?

 

Man könnte auch gar nichts weiteres Militärisches über das von bisher tun. Dann gibt es keine Ukraine mehr, noch bevor der Sommer 2023 beginnt.

@19:02 Uhr von Sokrates

Ich schaue mir lieber das Original an, als die durch Digitale Spielereien aufgepimte Version!

Oder noch einmal den Roman lesen. 

Manchmal ist Kopfkino schlimmer als vorgesetzte Bilder. 

Aber ich werde den Film wohl auch nicht schauen, bin zu zart besaitet und muss nicht die Schrecken eines Krieges  vor Augen geführt bekommen. 

@19:14 Uhr von 91541matthias

..dass wir mit dem schweren Filmstoff Oskars bekommen werden..

Schliesslich geht es bei den Oskars am Ehesten um seichte Unterhaltung..

Ich denke auch so, weil ja im Moment das Gegenteil von diesem Antikriegsfilm die Runde macht. Nämlich Kriegsgeschrei und für noch mehr Aufrüstung und Waffen gen Osten zu trommeln.

Darstellung: