Kommentare - Warnstreik bei der Post: Millionen Briefe bleiben liegen

21. Januar 2023 - 15:57 Uhr

Eine Million Pakete und drei Millionen Briefe bleiben liegen: Die Gewerkschaft Ver.di hat ihren Warnstreik bei der Deutschen Post fortgesetzt. Tausende Zusteller legten die Arbeit nieder.

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Kommentare

Briefe bleiben liegen

Das ist alleine die Schuld der Arbeitgeber. Wer die berechtigten massvollen Forderrungen seiner anständigen Mitarbeiter nicht erfüllt .

Die LH hat für Beschäftigte am Check-In beispielsweise einen prozentualen Zuwachs zwischen 13,6 bis 18,4 Prozent je nach Betriebszugehörigkeit gezahlt.

Das muss bei DHL und der Post auch möglich sein.

 

@16:06 Uhr von werner1955

Die LH hat für Beschäftigte am Check-In beispielsweise einen prozentualen Zuwachs zwischen 13,6 bis 18,4 Prozent je nach Betriebszugehörigkeit gezahlt.

Das muss bei DHL und der Post auch möglich sein.

Mir recht, ich schicke ohnehin kaum noch Briefe und brauche entsorechend auch keine Marken.

@16:01 Uhr von Nettie

Die meisten davon werden von den Empfängern wahrscheinlich nicht sehnsüchtig erwartet.

 

 

Das mag vielleicht für die meisten Postsendungen gelten.

 

In vielen  Fällen kann der  verspätete Zugang von Postsendungen verheerende Folgen haben.

Post bleibt liegen

Naja, die Verantwortungslosigkeit von Vorständen bei solchen Auseinandersetzungen ist ja nicht nur von der Post bekannt. 
 

@16:01 Uhr von Nettie

„Millionen Briefe bleiben liegen“

Die meisten davon werden von den Empfängern wahrscheinlich nicht sehnsüchtig erwartet.

90% Werbung. Bei uns wirft der Briefträger mehr Werbung ein als echte Briefe.

@16:06 Uhr von werner1955

Das ist alleine die Schuld der Arbeitgeber. Wer die berechtigten massvollen Forderrungen seiner anständigen Mitarbeiter nicht erfüllt .

Die LH hat für Beschäftigte am Check-In beispielsweise einen prozentualen Zuwachs zwischen 13,6 bis 18,4 Prozent je nach Betriebszugehörigkeit gezahlt.

Das muss bei DHL und der Post auch möglich sein.

 

Die Lufthansa muss im Gegensatz zu der Post Ihre Ticketpreise auch nicht von der Bundesnetzagentur genehmigen lassen.

Gute alte Zeit

In meiner Jugend hat man noch Briefe selbst verschickt. Und am Schalter bei der Post saß noch ein Schalterbeamter. Und bedient zu werden war eine Gnade. Heute gibt es nur eine schwer erreichbare Poststelle mit sehr eingeschränkten Öffnungszeiten und unfreundlichem Personal.

ich muss zugeben

 

dass Ver.di gerade dabei ist, einen kleinen Teil des bei mir verspielten Vertrauens zurückzugewinnen. Aber natürlich ist das im Grunde das Verdienst der streikenden Post-Beschäftigten.

Ich wünsche mir, dass alle die Notwendigkeit dieses Streiks verstehen und ihn unterstützen. Und die Arbeitgeberseite mit ihrem "Streik auf dem Rücken der unschuldigen Kunden"-Kampagne keinen Erfolg hat.

@16:06 Uhr von werner1955

Das ist alleine die Schuld der Arbeitgeber. Wer die berechtigten massvollen Forderrungen seiner anständigen Mitarbeiter nicht erfüllt .

Die LH hat für Beschäftigte am Check-In beispielsweise einen prozentualen Zuwachs zwischen 13,6 bis 18,4 Prozent je nach Betriebszugehörigkeit gezahlt.

Das muss bei DHL und der Post auch möglich sein.

 

Es würde uns das Leben vereinfachen und manchen Streik ersparen,  wenn alle anständigen Branchen einfach immer den Tarifvertrag der Lufthansa übernähmen.

@16:06 Uhr von werner1955 | andere Konkurrenz

Das ist alleine die Schuld der Arbeitgeber. Wer die berechtigten massvollen Forderrungen seiner anständigen Mitarbeiter nicht erfüllt .

Die LH hat für Beschäftigte am Check-In beispielsweise einen prozentualen Zuwachs zwischen 13,6 bis 18,4 Prozent je nach Betriebszugehörigkeit gezahlt.

Das muss bei DHL und der Post auch möglich sein.

Ich finde auch, dass alle Menschen, egal wo sie arbeiten, von ihrer Arbeit ohne Not leben können sollten.

Der Vergleich mit der LH hinkt für mich, da sich die Konkurrenzsituation bei den Zustellbetrieben ganz anders darstellt.

Letztendlich sind auch wir als Verbraucherinnen gefragt. Unsere Geiz-ist-geil-Mentalität und unser gesamtes Konsumverhalten tragen dazu bei, dass so viele Menschen hier und Andernorts nicht gerecht entlohnt werden.

@16:10 Uhr von Forengedöns

„Millionen Briefe bleiben liegen“

Die meisten davon werden von den Empfängern wahrscheinlich nicht sehnsüchtig erwartet.

90% Werbung. Bei uns wirft der Briefträger mehr Werbung ein als echte Briefe.

 

Bei mir ist es genau umgekehrt.

@16:06 Uhr von werner1955

Das ist alleine die Schuld der Arbeitgeber. Wer die berechtigten massvollen Forderrungen seiner anständigen Mitarbeiter nicht erfüllt .

Die LH hat für Beschäftigte am Check-In beispielsweise einen prozentualen Zuwachs zwischen 13,6 bis 18,4 Prozent je nach Betriebszugehörigkeit gezahlt.

Das muss bei DHL und der Post auch möglich sein.

Anständige Mitarbeiter haben Anspruch auf anständigen Lohn. Anständige Postempfänger bezahlen deshalb einen anständigen höheren Preis für ihre Postsendungen und kompensieren das durch anständige Gehaltserhöhungen, welche anständige Arbeitgeber den Mitarbeitern bezahlen, damit auch anständige Kassiererinen bei Didl und Doldi mehr Geld bekommen und anständige Unternehmer die Preise anpassen. Und anständige Energieunternehnen erhöhen die Preise nur anständig. Das ist gut so. Und diese anständige Spirale funktioniert seit mehr als 50 Jahren im anständigen Deutschland. 

 

 

Stresssituation

Die Millionen Briefe, die jetzt liegen bleiben, müssen dann später ausgetragen werden. Mit zusätzlichem Stress für die Postler. Ob das letztlich in deren Interesse ist...

@16:01 Uhr von Nettie

Die meisten davon werden von den Empfängern wahrscheinlich nicht sehnsüchtig erwartet.

Ich schreibe schon lange keine Briefe mehr. Wozu habe ich denn das I- Net. Bequemer geht es damit. Spart Porto und Wege hin zum Briefkasten und dauert auch zu lange bis es beim Empfänger ankommt.

DHL….

…ist es gewohnt, Menschen schlecht zu bezahlen.

Leicht zu erkennen an Heerschaaren von Scheinselbständigen/Subkontratoren, derer man sich bedient.

Die Position der Streikenden wird dadurch leider wohl eher geschwächt.

Es bleibt abzuwarten, ob DHL/Post diese Subkontraktoren nun als Streikbrecher einsetzen wird.

 zu wünschen wäre es den DHL/Postmitarbeitern, das ihre eh schon geringen Löhne nicht durch die Inflation noch weiter verringert werden.

Die notwendiger derartig hoher Lohnerhöhungen ist dem Krieg und der daraus folgenden Energieknappheit geschuldet.

Für die Politik gibt es daher nach meiner Meinung aktuell nur eine wichtige Aufgabe :

Für möglichst viel und möglichst billige Energie zu sorgen.

Bekommt man das hin, regelt sich einiges.

Mit einem Grünen als Wirtschaftsminister ein äußerst schwieriges Unterfangen.

 

 

 

 

 

@16:14 Uhr von Forengedöns

Heute gibt es nur eine schwer erreichbare Poststelle mit sehr eingeschränkten Öffnungszeiten und unfreundlichem Personal.

 

Bei uns ist es genau umgekehrt. Die Damen in der Postfiliale sind ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Liegt vielleich daran, dass ich  immer ein freundliches Wort auf den Lippen habe.

 

Ich hatte verpeilt, dass sich das Porto für Kompaktbriefe auf 1 € erhöht hatte. Das war den Damen aufgefallen und sie machten mich bei meinem nächsten Besuch darauf aufmerksam.

 

Vor ein paar Jahren haben sie sogar einmal von sich aus eine Auslandssendung nachfrankiert. Sie sind in Vorlage getreten (vermutlich aus dem eigenen Geldbeutel) und ich habe es später ersetzt.

Keine Panik

Wir haben heute Post bekommen.  Also alles mediale Panikmache.

.

Lasst uns alle die Beschäftigten unterstützen, damit sie einen vollen Inflationsausgleich bekommen. Auch zulasten des Unternehmensgewinns und der Dividende!

Hat jmd. Vergleichszahlen?

Hat hier im Forum jemand Kenntnis über das Gehaltsniveau der Konkurrenten?

Mein Eindruck ist, dass bei GLS, Hermes, DPD und Co. noch schlechter bezahlt wird.

Und das sind nur die Paketzustellbetriebe. Die (regionalen) Briefzustellbetriebe sind irgenwie so gar nicht sichtbar in der Berichterstattung.

Bei uns schlurft hier nächtens immer so ein armer Mensch gegen 2:00 Uhr bei jedem Wetter zum Briefverteilen eines "Privaten" durch die Straßen.

Die Post/DHL-Zustellerinnen kommen wenigstens wettergeschützt im E-Transporter.

@16:01 Uhr von Nettie

Die meisten davon werden von den Empfängern wahrscheinlich nicht sehnsüchtig erwartet.

Ich warte wirklich sehnsüchtig auf zwei CT-Befunde. Ich habe mich schweren Herzens für eine OP entschieden, die ich ursprünglich abgelehnt hatte, aus Angst, schon die Narkose nicht heile zu überstehen und/oder hinterher nicht wieder auf die Beine zu kommen. Anschließende Abhängigkeit wäre für mich der Super-GAU. Es kann sein, dass ich es mir aufgrund der Befunde noch einmal anders überlege. Lieber ein Ende mit Schrecken...

@16:10 Uhr von nie wieder spd

Naja, die Verantwortungslosigkeit von Vorständen bei solchen Auseinandersetzungen ist ja nicht nur von der Post bekannt. 
 

.

Und die Verantwortung von der Gewerkschaft? „Ver.di fordert 15 Prozent mehr Lohn für die rund 160.000“ - ist ein schlechter Scherz, diese Forderung!

@16:09 Uhr von Forengedöns

Die LH hat für Beschäftigte am Check-In beispielsweise einen prozentualen Zuwachs zwischen 13,6 bis 18,4 Prozent je nach Betriebszugehörigkeit gezahlt.

Das muss bei DHL und der Post auch möglich sein.

Mir recht, ich schicke ohnehin kaum noch Briefe und brauche entsorechend auch keine Marken.

Ich nutze weder den ÖPNV in Berlin, Hamburg oder München. Ist also nicht wichtig... brauche da auch keine Tickets. Es soll aber Menschen geben, welche dies benötigen.. 

 

Warnstreik bei der Post: Millionen Briefe blieben liegen....

Für die Bundesrepublik ist das schon viel. Bei der Post wurde hier zuletzt 2015 gestreikt. Davor 1992, 1980 und 1974. Davor überhaupt nicht.

In 38 Paketzentren und nahezu allen der 82 Briefzentren gab es laut Verdi eine Arbeitsniederlegung. Der durchschnittliche Bruttolohn beträgt für Vollzeitkräfte 2.100 bis 3.090 Euro brutto, sofern sie in Vollzeit arbeiten. In den Briefzentren gibt es auch viele Teilzeitkräfte, manche mit 15 Stunden die Woche, verteilt auf 5 bis 6 Tage die Woche und Pendelei.

Der Gewinn des gelben Riesen beträgt für 2022 8,4 Milliarden Euro. Verteilt auf die 160.000 Tarifkräfte der Post wären das 52.500 Euro pro Kopf und Jahr. Der Abstand zu den Vorstandsmitgliedern beträgt mehr als 1 zu 100.

 

Die Gewerkschaft soll bei der nächsten Tarifrunde am 8/9. Februar auf keinen Fall von ihren Forderungen abrücken.

Mal abgesehen davon, dass ...

.. mein Postbote heute pünktlich mein Paket geliefert hat, halte ich absolut gar nichts von Streiks ... erst recht nicht, wenn völlig überzogene Forderungen im Raum stehen.

Erwachsene Menschen sollten sich mit vernünftigen Vorstellungen an einen Tisch setzen und sich einigen, OHNE dass ein Streik erforderlich ist. Alles andere ist "Kinderkram".

Ich gebe zudem zu bedenken, dass jede Lohnerhöhung am Ende immer auch eine Preisspirale in Gang setzt. Je höher also die neuen Tarifabschlüsse, desto mehr wird in naher Zukunft auch das Porto angepasst werden (müssen).

Und wenn man es dann dann doch für nötig hält, einen Arbeitskampf zu führen, dass sollte zumindest der Ansatz da sein, für niedrigere Lohngruppen eine prozentual höhere Anpassung zu erreichen als für besser Verdienende ... am besten daher gestaffelt.

@16:22 Uhr von falsa demonstratio

„Millionen Briefe bleiben liegen“

Die meisten davon werden von den Empfängern wahrscheinlich nicht sehnsüchtig erwartet.

90% Werbung. Bei uns wirft der Briefträger mehr Werbung ein als echte Briefe.

 

Bei mir ist es genau umgekehrt.

.

Die Werbung kommt doch i. d. R. von jenen Absendern, deren Internetseiten man mal besucht und seine Daten darin hinterlegt hat - solche Sachen kann man abbestellen. 

@16:10 Uhr von Forengedöns

„Millionen Briefe bleiben liegen“

Die meisten davon werden von den Empfängern wahrscheinlich nicht sehnsüchtig erwartet.

90% Werbung. Bei uns wirft der Briefträger mehr Werbung ein als echte Briefe.

Dass Briefträger Werbung austragen, wäre mit neu. Ausnahme ist direkt adressierte Werbung. Die können Sie aber beim Absender abbestellen.

Lohndumping-Land D.?

Betrachtet man mal die Differenz zwischen dem deutschem Durchschnittsgehalt von 4.100 € brutto und dem tatsächlichen Median von 3.300 € brutto merkt man mal wieder, wie weit die Einkommensschere inzwischen auseinander klafft.

 

 

Diesen Median erreichen übrigens ca. 80% der Arbeitnehmer nicht.
Das gilt sicher auch für die meisten AN der Post, welche völlig zurecht streiken, besonders die Zusteller.

 

 

Im Betrieb, in dem ich arbeite, kommen täglich massenweise Pakete u. Päckchen an. Ein Zusteller aus Rumänien, der vor einigen Jahren mit Frau und Kindern nach D. kam, sagte heute wäre Samstag, da würde es noch gehen. Nur 96 Stops mit 135 Paketen, bis 15:00 wird er wohl fertig. Am Montag warten wieder rund 220 Stops auf ihn. Täglich ca. 10 Stunden Malochen.

 

Der Lohn reicht nicht zum Leben, er arbeitet jeden Abend noch im Biergarten-Restaurant in der Nähe ca. 4-5 Stunden.

 

Die Lohnentwicklung in unserem Land spottet jeder Beschreibung, während die oberen 5% mehr als ordentlich Kasse machen.

bleibt hart ...

und lasst euch nicht mit einem Butterbrot abspeisen. Die Forderungen sind unter dem Aspekt der explodierenden Inflation mehr als gerechtfertigt.

Mir tun nur alle anderen leid, die nicht organisiert sind und sich jeden % Erhöhung mühsam beim Chef erbetteln müssen. Was bei kleineren Firmen und in Summe bei einer beachtlichen Zahl an Arbeitnehmern leider immer noch der Fall ist.

 

@16:24 Uhr von Adeo60 | Wirklich?

Die Millionen Briefe, die jetzt liegen bleiben, müssen dann später ausgetragen werden. Mit zusätzlichem Stress für die Postler. Ob das letztlich in deren Interesse ist...

Naja, das kommt darauf an:

Wenn sich für eine Empfangsadresse mehrere Briefe ansammeln sollten, dann könnte sich das sogar als besonders energiesparend und effizient herausstellen.

Für die Zustellerinnen ist es i.d.R. doch egal, ob sie einen oder mehrere Briefe einwerfen.

Soweit ich informiert bin, hat die Post in einigen Gebieten genau aus diesem Grund die tägliche Zustellung geändert auf andere Zustellrhythmen.

@Adeo60

"Die Millionen Briefe, die jetzt liegen bleiben, müssen dann später ausgetragen werden. Mit zusätzlichem Stress für die Postler. Ob das letztlich in deren Interesse ist..."

Doch, doch, das wissen die. Ein bißchen mehr Stress an zwei/drei Tagen lohnt sich um ein vieles mehr als weiterhin für zu niedrigen Lohn zu arbeiten. 

@16:14 Uhr von Forengedöns

In meiner Jugend hat man noch Briefe selbst verschickt. Und am Schalter bei der Post saß noch ein Schalterbeamter. Und bedient zu werden war eine Gnade. Heute gibt es nur eine schwer erreichbare Poststelle mit sehr eingeschränkten Öffnungszeiten und unfreundlichem Personal.

Merkwürdigerweise bekamen wir, als ich im Büro gearbeitet habe, morgens um 09.00 Uhr die Tagespost, die dann i.d.R. abgearbeitet wurde.

Heute kommt die Post mitunter am frühen Nachmittag, obwohl der Briefversand seit Jahren stark rückläufig ist. Wenn ich beim Paketversand wählen kann, was bei einigen Anbietern möglich ist, wähle ich immer Hermes. Denen gebe ich auch immer ein Trinkgeld, weil sie einen viel besseren Service und eine bessere Filialdichte bieten.

 

Briefe mit weiterer Verspätung

Briefpost ist nicht mehr das Flagschifff der Post, selbst Rechnungen und Behördenpost wird mehr und mehr by email versendet. Nicht umsonst schließen so viele Schalter und Poststellen und Onlineshop ist Zukunft auch hier. Pakete schon kritischer, es gibt ja UPS und andere Logistikunternehmen, mit denen man schicken kann, wenn’s schnell gehen muss.
Grundsätzlich finde ich Streik im Gegensatz zu einigen Befürwortern eher mühsam, besser wäre die AG würden vernünftig agieren und die AN ebenso. Moderate Inflationsanpassung wäre ok.
Streikende bilden kein gutes Bild. Verbraucher haben Probleme. Es gibt Branchen, die arg gebeutelt sind und bald ausfallen/ Konkurs/ schließen. Das hilft niemandem. Preise bei Paket und Briefen wurden gerade angehoben, die Spirale nimmt kein Ende. 

 

@16:30 Uhr von Einfach Unglaublich

Wir haben heute Post bekommen.  Also alles mediale Panikmache.

 

Es heißt doch im TS-Artikel nicht, dass gar keine Postsendungen befördert wurden. 15% der Pakete blieben liegen. Der Prozentsatz bei Briefen ist nicht genannt. Der liegt vielleicht in der selben Gößenordnung.

@16:32 Uhr von Anna-Elisabeth

Die meisten davon werden von den Empfängern wahrscheinlich nicht sehnsüchtig erwartet.

Ich warte wirklich sehnsüchtig auf zwei CT-Befunde. Ich habe mich schweren Herzens für eine OP entschieden, die ich ursprünglich abgelehnt hatte, aus Angst, schon die Narkose nicht heile zu überstehen und/oder hinterher nicht wieder auf die Beine zu kommen. Anschließende Abhängigkeit wäre für mich der Super-GAU. Es kann sein, dass ich es mir aufgrund der Befunde noch einmal anders überlege. Lieber ein Ende mit Schrecken...

Na na😢. Sowas wollen wir nicht hören. Aufgaben sind erst dann erledigt, wenn sie erledigt sind. Und ich denke, da haben Sie noch viel vor sich.. 🙂

 

Post habe ich heute

auch im Briefkasten vorgefunden. Alles nur Werbung und dafür steht bei uns im Treppenhaus ein Behälter bereit in dem die Hinein gehört. Mir tut nur der Postbote leid der das alles auszutragen hat. Und den Streik unterstütze ich selbstverständlich. 

@16:14 Uhr von frosthorn

Ich wünsche mir, dass alle die Notwendigkeit dieses Streiks verstehen und ihn unterstützen. Und die Arbeitgeberseite mit ihrem "Streik auf dem Rücken der unschuldigen Kunden"-Kampagne keinen Erfolg hat.

Das wünsche ich mir für die meisten Streiks. Besonders auch z.B. bei den Erziehern und Erzieherinnen.

Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum so viele Mitbürger nicht begreifen, dass anständige Arbeitsverhältnisse und Löhne letztlich auch im eigenen Interesse sind. Das gilt auch für diesen Streik.

@16:14 Uhr von Forengedöns

In meiner Jugend hat man noch Briefe selbst verschickt.

Was meinen Sie denn damit? Hatten Sie Brieftauben? Oder einen berittenen Boten?

 

Und am Schalter bei der Post saß noch ein Schalterbeamter. Und bedient zu werden war eine Gnade.

Und der Gnade eines Schalterbeamten ausgeliefert zu sein trauern Sie nach?

Heute gibt es nur eine schwer erreichbare Poststelle mit sehr eingeschränkten Öffnungszeiten und unfreundlichem Personal.

Bei uns gibt es viele Shop-in-Shop-Lösungen mit traumhaften Öffnungszeiten, wenn z.B. Famila bis 20:00 Uhr geöffnet hat.

Es scheint regional ganz schön große Unterschiede zu geben.

@16:09 Uhr von falsa demonstratio

Die meisten davon werden von den Empfängern wahrscheinlich nicht sehnsüchtig erwartet.

 

 

Das mag vielleicht für die meisten Postsendungen gelten.

 

In vielen  Fällen kann der  verspätete Zugang von Postsendungen verheerende Folgen haben.

Stimmt. M.W. kommt alles, was termingebunden ist, mit der Post. Wichtige Dinge versende ich immer per Post und teilweise per Einschreiben, damit ich einen Beleg habe. Im Zusammenhang mit dem Tod meines Mannes habe ich aktuell einiges an Post erhalten aber auch versenden müssen. Sowas mache ich nicht per mail, sondern imer gem. old school.

 

@16:33 Uhr von Opa Klaus

Die LH hat für Beschäftigte am Check-In beispielsweise einen prozentualen Zuwachs zwischen 13,6 bis 18,4 Prozent je nach Betriebszugehörigkeit gezahlt.

Das muss bei DHL und der Post auch möglich sein.

Mir recht, ich schicke ohnehin kaum noch Briefe und brauche entsorechend auch keine Marken.

Ich nutze weder den ÖPNV in Berlin, Hamburg oder München. Ist also nicht wichtig... brauche da auch keine Tickets. Es soll aber Menschen geben, welche dies benötigen.. 

Tja, Opa Klaus, so sind viele von uns: Man sieht immer nur die eigene Situation. Meine beschrieb ich weiter oben. Dennoch unterstütze ich diesen Streik mit allem, was mir heilig ist.

@16:32 Uhr von Anna-Elisabeth

Die meisten davon werden von den Empfängern wahrscheinlich nicht sehnsüchtig erwartet.

Ich warte wirklich sehnsüchtig auf zwei CT-Befunde. Ich habe mich schweren Herzens für eine OP entschieden, die ich ursprünglich abgelehnt hatte, aus Angst, schon die Narkose nicht heile zu überstehen und/oder hinterher nicht wieder auf die Beine zu kommen. Anschließende Abhängigkeit wäre für mich der Super-GAU. Es kann sein, dass ich es mir aufgrund der Befunde noch einmal anders überlege. Lieber ein Ende mit Schrecken...

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg für die OP.Sie schaffen das und danach gibt es ein gesundheitlich besseres Leben.Toi,Toi Toi !!!

@16:32 Uhr von Anna-Elisabeth | Hoffnung

Ich warte wirklich sehnsüchtig auf zwei CT-Befunde. Ich habe mich schweren Herzens für eine OP entschieden, die ich ursprünglich abgelehnt hatte, aus Angst, schon die Narkose nicht heile zu überstehen und/oder hinterher nicht wieder auf die Beine zu kommen. Anschließende Abhängigkeit wäre für mich der Super-GAU. Es kann sein, dass ich es mir aufgrund der Befunde noch einmal anders überlege. Lieber ein Ende mit Schrecken...

Ich wünsche Ihnen, dass es gut für Sie ausgeht.

Ich drücke Ihnen die Daumen für Ihre Entscheidung und dass Sie keinen Schrecken erleben müssen.

@16:21 Uhr von Questia

Das ist alleine die Schuld der Arbeitgeber. Wer die berechtigten massvollen Forderrungen seiner anständigen Mitarbeiter nicht erfüllt .

Die LH hat für Beschäftigte am Check-In beispielsweise einen prozentualen Zuwachs zwischen 13,6 bis 18,4 Prozent je nach Betriebszugehörigkeit gezahlt.

Das muss bei DHL und der Post auch möglich sein.

Ich finde auch, dass alle Menschen, egal wo sie arbeiten, von ihrer Arbeit ohne Not leben können sollten.

Da stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu.

Der Vergleich mit der LH hinkt für mich, da sich die Konkurrenzsituation bei den Zustellbetrieben ganz anders darstellt.

Letztendlich sind auch wir als Verbraucherinnen gefragt. Unsere Geiz-ist-geil-Mentalität und unser gesamtes Konsumverhalten tragen dazu bei, dass so viele Menschen hier und Andernorts nicht gerecht entlohnt werden.

Ich glaube, dieser widerliche Spruch hat wenig mit Mentalität, dafür aber umso mehr mit vermeintlichen (da selbst bzw. menschengeschaffenen) Zwängen zu tun. Die sich also abstellen lassen.

@16:31 Uhr von Questia

Hat hier im Forum jemand Kenntnis über das Gehaltsniveau der Konkurrenten?

Mein Eindruck ist, dass bei GLS, Hermes, DPD und Co. noch schlechter bezahlt wird.

Und das sind nur die Paketzustellbetriebe. Die (regionalen) Briefzustellbetriebe sind irgenwie so gar nicht sichtbar in der Berichterstattung.

Bei uns schlurft hier nächtens immer so ein armer Mensch gegen 2:00 Uhr bei jedem Wetter zum Briefverteilen eines "Privaten" durch die Straßen.

Die Post/DHL-Zustellerinnen kommen wenigstens wettergeschützt im E-Transporter.

Jepp. Das kannte ch in DE auch. E-Transporter, aber ohne Heizung, weils zu viel Strom frisst. Die Dame hatte immer Kleidung im Winter an, welche man eigentlich nur in Sibirien verorten würde. 

 

@16:36 Uhr von Anna-Elisabeth

90% Werbung. Bei uns wirft der Briefträger mehr Werbung ein als echte Briefe.

Dass Briefträger Werbung austragen, wäre mit neu. Ausnahme ist direkt adressierte Werbung. Die können Sie aber beim Absender abbestellen.

Doch, ich bekomme durch die Post Werbung.

Einmal in einer Einschweißverpackung die Bündel mehrerer Prospekte und auch Briefe mit der Empfangsadresse "an die Bewohner des Hauses Nr...."

@16:10 Uhr von Forengedöns

„Millionen Briefe bleiben liegen“

Die meisten davon werden von den Empfängern wahrscheinlich nicht sehnsüchtig erwartet.

90% Werbung. Bei uns wirft der Briefträger mehr Werbung ein als echte Briefe.

Es gibt dagegen „Bitte keine Werbung“-Hinweise. Bei uns funktioniert das. Wenn Sie allerdings im Versandhandel bestellen und der Werbung (auch der Adressweitergabe an Dritte) nicht widersprochen haben, könnte man da möglicherweise eine ungünstige gesetzliche Regelung entdecken; für diese können aber die Zusteller nichts.

@16:36 Uhr von Anna-Elisabeth

90% Werbung. Bei uns wirft der Briefträger mehr Werbung ein als echte Briefe.

Dass Briefträger Werbung austragen, wäre mit neu. Ausnahme ist direkt adressierte Werbung. Die können Sie aber beim Absender abbestellen.

 

Wir bekommen an der Privatadresse jeden Samstag von der Post im Streifband einen keinen Stapel mit Werbeblättchen zugestellt.

 

Im Büro habe ich einen Aufkleber am Briefkasten: "Bitte keine Werbung einwerfen". Dort bekomme ich nichts.

@16:14 Uhr von frosthorn

 

dass Ver.di gerade dabei ist, einen kleinen Teil des bei mir verspielten Vertrauens zurückzugewinnen. Aber natürlich ist das im Grunde das Verdienst der streikenden Post-Beschäftigten.

Ich wünsche mir, dass alle die Notwendigkeit dieses Streiks verstehen und ihn unterstützen. Und die Arbeitgeberseite mit ihrem "Streik auf dem Rücken der unschuldigen Kunden"-Kampagne keinen Erfolg hat.

Verdi ist ein Grund dafür, dass die Politik den Niedriglohn zu einem ganzen Sektor ausgebaut werden konnte und jahrzehntelang keine vernünftigen Lohnabschlüsse erreicht wurden. 
15% als Verhandlungsbasis für alle Gewerke wäre das Mindeste, um sich halbwegs glaubwürdig zu machen.

@16:31 Uhr von Questia

Hat hier im Forum jemand Kenntnis über das Gehaltsniveau der Konkurrenten?

Mein Eindruck ist, dass bei GLS, Hermes, DPD und Co. noch schlechter bezahlt wird.

Und das sind nur die Paketzustellbetriebe. Die (regionalen) Briefzustellbetriebe sind irgenwie so gar nicht sichtbar in der Berichterstattung.

Bei uns schlurft hier nächtens immer so ein armer Mensch gegen 2:00 Uhr bei jedem Wetter zum Briefverteilen eines "Privaten" durch die Straßen.

Die Post/DHL-Zustellerinnen kommen wenigstens wettergeschützt im E-Transporter.

Also, hier in Köln kommen sowohl "private" Zusteller, meist sogar noch VOR der gelben Post mit dem Fahrrad, die ebenso mit dem Fahrrad kommt. Nur die Paketzusteller kommen mit Transporter/LKW. Nächtens habe ich allerdings noch niiie jemanden durch die Gegend "schlurfen" sehen, zum Zwecke des Postzustellens. Vielleicht bringt der "arme Schlurfer" auch einfach die Zeitung.

 

@16:24 Uhr von Adeo60

Die Millionen Briefe, die jetzt liegen bleiben, müssen dann später ausgetragen werden. Mit zusätzlichem Stress für die Postler. Ob das letztlich in deren Interesse ist...

Ist das wirklich Ihre einzige Sorge? Das gilt übrigens für viele Streiks. Glauben Sie, dass die Streikenden nicht wissen, was und wofür sie etwas tun? Man ist nicht automatisch dumm, nur weil man gezwungen ist, einen schlecht bezahlten Beruf auszuüben.

@16:46 Uhr von Anna-Elisabeth

Die LH hat für Beschäftigte am Check-In beispielsweise einen prozentualen Zuwachs zwischen 13,6 bis 18,4 Prozent je nach Betriebszugehörigkeit gezahlt.

Das muss bei DHL und der Post auch möglich sein.

Mir recht, ich schicke ohnehin kaum noch Briefe und brauche entsorechend auch keine Marken.

Ich nutze weder den ÖPNV in Berlin, Hamburg oder München. Ist also nicht wichtig... brauche da auch keine Tickets. Es soll aber Menschen geben, welche dies benötigen.. 

Tja, Opa Klaus, so sind viele von uns: Man sieht immer nur die eigene Situation. Meine beschrieb ich weiter oben. Dennoch unterstütze ich diesen Streik mit allem, was mir heilig ist.

Keine Frage. Ihre Kommentare nötigen mir ein gerüttelt Maß an Respekt ab. Lebenserfahrung lässt sich durch nichts andere kompensieren. 

 

@Questia

"Hat hier im Forum jemand Kenntnis über das Gehaltsniveau der Konkurrenten?"

nicht aktuell. Aber ich habe ab 2007 drei Jahre lang bei einem privaten Briefzusteller gearbeitet. 6,50 € brutto, kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld, immer nur befristete 3 Monatsverträge, so dass man sich alle 3 Monate arbeitssuchend melden musste. Ob der Vertrag um weitere 3 Monate verlängert wird,  erfuhr ich meistens einen Tag vor Ende des alten. Als ich Ende 2009 aufhörte, verdiente ich sagenhafte 7,50 € brutto...

Soweit ich weiß, zahlen die zur Zeit den Mindestlohn, sicher bin ich mir aber nicht. 

Wir werden es Ueberleben

Es is ihr Recht zu Streiken und ich bin Mir sicher das es bald eine Loesung gibt. 

@16:55 Uhr von weingasi1

 Nächtens habe ich allerdings noch niiie jemanden durch die Gegend "schlurfen" sehen, zum Zwecke des Postzustellens. Vielleicht bringt der "arme Schlurfer" auch einfach die Zeitung.

 

Bei uns hatten mehrere Zeitungsverlage -nicht sehr erfolgreich- gemeinsam einen privaten Postzustellungsdienst.

 

Damals hat der Zeitungsbote auch die Post gebracht.

@16:55 Uhr von Anna-Elisabeth

Die Millionen Briefe, die jetzt liegen bleiben, müssen dann später ausgetragen werden. Mit zusätzlichem Stress für die Postler. Ob das letztlich in deren Interesse ist...

Ist das wirklich Ihre einzige Sorge? Das gilt übrigens für viele Streiks. Glauben Sie, dass die Streikenden nicht wissen, was und wofür sie etwas tun? Man ist nicht automatisch dumm, nur weil man gezwungen ist, einen schlecht bezahlten Beruf auszuüben.

Ne, manchmal hat man einfach nur das Pech zu alt zu sein, oder vom "Amt" gezwungen zu werden jeden erdenklichen Job anzunehmen.

Wenn der dann wieder "wegfällt", ist schwuppdiwupps die Basis für den Bezug von ALG1 auf ein Niveau gesunken, das die Lebensleistung schlicht verhöhnt.

@16:50 Uhr von Questia

90% Werbung. Bei uns wirft der Briefträger mehr Werbung ein als echte Briefe.

Dass Briefträger Werbung austragen, wäre mit neu. Ausnahme ist direkt adressierte Werbung. Die können Sie aber beim Absender abbestellen.

Doch, ich bekomme durch die Post Werbung.

Einmal in einer Einschweißverpackung die Bündel mehrerer Prospekte und auch Briefe mit der Empfangsadresse "an die Bewohner des Hauses Nr...."

Ich habe eben folgendes gefunden:

>>Was gilt als Werbung im Briefkasten?

Briefkastenwerbung. Bei der Briefkastenwerbung ist die Sendung nicht an den Empfänger persönlich adressiert und wird oft über Direktverteiler der Händler eingeworfen. Grundsätzlich ist Briefkastenwerbung wettbewerbsrechtlich nach § 7 UWG zulässig.09.12.2019<<

@16:32 Uhr von Wolf1905

Naja, die Verantwortungslosigkeit von Vorständen bei solchen Auseinandersetzungen ist ja nicht nur von der Post bekannt. 
 

.

Und die Verantwortung von der Gewerkschaft? „Ver.di fordert 15 Prozent mehr Lohn für die rund 160.000“ - ist ein schlechter Scherz, diese Forderung!

Auch die Gewerkschaft weiß, welche Gewinne die Post einfährt und welche Gage für Vorstände rausgehauen wird. 15 % sind weniger als angemessen wäre.

@16:20 Uhr von falsa demonstratio

Das ist alleine die Schuld der Arbeitgeber. Wer die berechtigten massvollen Forderrungen seiner anständigen Mitarbeiter nicht erfüllt .

Die LH hat für Beschäftigte am Check-In beispielsweise einen prozentualen Zuwachs zwischen 13,6 bis 18,4 Prozent je nach Betriebszugehörigkeit gezahlt.

Das muss bei DHL und der Post auch möglich sein.

 

Es würde uns das Leben vereinfachen und manchen Streik ersparen,  wenn alle anständigen Branchen einfach immer den Tarifvertrag der Lufthansa übernähmen.

Sehr richtig,

@16:34 Uhr von LifeGoesOn

.. mein Postbote heute pünktlich mein Paket geliefert hat, halte ich absolut gar nichts von Streiks ... erst recht nicht, wenn völlig überzogene Forderungen im Raum stehen. […] "Kinderkram".

 

 

Ohne das Streikrecht und dessen (in D. äußerst seltenen Gebrauch) würden die Menschen wirklich wie Sklaven bezahlt. Nur durch Streiks werden die AG daran erinnert, dass sie genauso auf die vielen AN angewiesen sind, wie diesen von ihnen.

 

 

Ich gebe zudem zu bedenken, dass jede Lohnerhöhung am Ende immer auch eine Preisspirale in Gang setzt. Je höher also die neuen Tarifabschlüsse, desto mehr wird in naher Zukunft auch das Porto angepasst werden (müssen)?

 

 

Das Schreckgespenst von der Preisspirale ist eher ein ganz schlechter Scherz angesichts der Inflation und der Tatsache, dass viele Menschen kaum noch über die Runden kommen.
 

Dazu immer das selbe Blabla von den armen Kunden, die darunter so leiden. Billige Stimmungsmache.

 

Man betrachte sich nur mal unsere Lohnentwicklung der letzten Jahrzehnte.

 

@16:32 Uhr von Anna-Elisabeth

Die meisten davon werden von den Empfängern wahrscheinlich nicht sehnsüchtig erwartet.

Ich warte wirklich sehnsüchtig auf zwei CT-Befunde. Ich habe mich schweren Herzens für eine OP entschieden, die ich ursprünglich abgelehnt hatte, aus Angst, schon die Narkose nicht heile zu überstehen und/oder hinterher nicht wieder auf die Beine zu kommen. Anschließende Abhängigkeit wäre für mich der Super-GAU. Es kann sein, dass ich es mir aufgrund der Befunde noch einmal anders überlege. Lieber ein Ende mit Schrecken...

Ich wünsche Ihnen Alles Gute !

 

@17:03 Uhr von Anna-Elisabeth

 

Ich habe eben folgendes gefunden:

>>Was gilt als Werbung im Briefkasten?

Briefkastenwerbung. Bei der Briefkastenwerbung ist die Sendung nicht an den Empfänger persönlich adressiert und wird oft über Direktverteiler der Händler eingeworfen. Grundsätzlich ist Briefkastenwerbung wettbewerbsrechtlich nach § 7 UWG zulässig.09.12.2019<<

 

Was wollen Sie uns damit sagen?

 

Wettbewerbsrecht ist doch eine Sache zwichen den Händlern.

@16:12 Uhr von Tarek94

Das ist alleine die Schuld der Arbeitgeber. Wer die berechtigten massvollen Forderrungen seiner anständigen Mitarbeiter nicht erfüllt .

Die LH hat für Beschäftigte am Check-In beispielsweise einen prozentualen Zuwachs zwischen 13,6 bis 18,4 Prozent je nach Betriebszugehörigkeit gezahlt.

Das muss bei DHL und der Post auch möglich sein.

 

Die Lufthansa muss im Gegensatz zu der Post Ihre Ticketpreise auch nicht von der Bundesnetzagentur genehmigen lassen.

Das brauch sie doch auch nicht.

Bilanz 2021: Deutsche Post DHL steigert Gewinn um 70 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro, Deutsche Post erwartet 2022 mehr Gewinn,

 

@16:21 Uhr von Questia

Der Vergleich mit der LH hinkt für mich, da sich die Konkurrenzsituation bei den Zustellbetrieben ganz anders darstellt.
Letztendlich sind auch wir als Verbraucherinnen gefragt. Unsere Geiz-ist-geil-Mentalität und unser gesamtes Konsumverhalten tragen dazu bei, dass so viele Menschen hier und Andernorts nicht gerecht entlohnt werden.

Wieso ist die LH ist alleiniger Anbieter?

@16:10 Uhr von Forengedöns

„Millionen Briefe bleiben liegen“

Die meisten davon werden von den Empfängern wahrscheinlich nicht sehnsüchtig erwartet.

90% Werbung. Bei uns wirft der Briefträger mehr Werbung ein als echte Briefe.

 

Da ich unseren Politikern nicht zutraue, bald diese Werbung zu verbieten, hätte ich gerne die Möglichkeit, sie kostenlos an den Absender zu schicken. Geht das, darf man, kommt die auch an? Ich weiß natürlich, dass das klimaschädlich wäre. Bin gespannt, wann wir eine werteorientierte feministische Postzustellung bekommen und zusätzlich die vielen Annoncen, nicht nur aus Frauenzeitschriften, verschwinden. Überhaupt das Marketing, das ist schon sowas von überholt und brutal schädlich, was da mit unseren Briefkästen, unserem Geist und unserer Moral angestellt wird. Und dann wird noch ständig über Arbeitsüberlastung bei den Postzustellern geklagt und dass die Kosten zu hoch, die Arbeitskräfte fehlen, das ist alles eine einzige Misere und Malaise. Dabei liegt die Lösung zum Greifen nah!

@Wolf1905

"Die Werbung kommt doch i. d. R. von jenen Absendern, deren Internetseiten man mal besucht und seine Daten darin hinterlegt hat - solche Sachen kann man abbestellen"

Nein. Ich bekomme immer wieder, meist persönlich adressierte Werbebriefe, von Firmen, von denen ich noch nie gehört habe. Die Adressen werden verkauft! Ich weiß das, weil mein früherer Internet-Anbieter meinen zweiten Vornamen in den Vertrag geschrieben hat, den ich sonst nie angeben. Irgendwann ging es dann los mit Werbebriefen, die meinen zweiten Vornamen in der Adresse stehen hatten...

Die Post verteilt auch direkt Werbung, z.B. "Einkauf aktuell".

@16:55 Uhr von weingasi1

....

Also, hier in Köln kommen sowohl "private" Zusteller, meist sogar noch VOR der gelben Post mit dem Fahrrad, die ebenso mit dem Fahrrad kommt. Nur die Paketzusteller kommen mit Transporter/LKW. Nächtens habe ich allerdings noch niiie jemanden durch die Gegend "schlurfen" sehen, zum Zwecke des Postzustellens. Vielleicht bringt der "arme Schlurfer" auch einfach die Zeitung.

Bei der Zeitung ist ja gerne die Werbung mit drin. Was mich persönlich immer etwas nervt, sind die "Bettelbriefe" zur Weihnachtszeit. Das dürfte für die Briefträger zusätzlich viel Arbeit sein. Nervig finde ich daran, dass die fast immer schöne Beilagen haben, die ein schlechtes Gewissen vermitteln sollen und dies auch tun. Aber um allen Organisationen - und sein sie noch so wichtig - zu spenden, reicht meine Rente wirklich nicht.

@17:03 Uhr von nie wieder spd

Naja, die Verantwortungslosigkeit von Vorständen bei solchen Auseinandersetzungen ist ja nicht nur von der Post bekannt. 
 

.

Und die Verantwortung von der Gewerkschaft? „Ver.di fordert 15 Prozent mehr Lohn für die rund 160.000“ - ist ein schlechter Scherz, diese Forderung!

Auch die Gewerkschaft weiß, welche Gewinne die Post einfährt und welche Gage für Vorstände rausgehauen wird. 15 % sind weniger als angemessen wäre.

Es geht darum, maßvolle Tarifabschlüsse zu realisieren. Nicht um irgendwelche utopische Summen. Was hilfts denn, wenn 12% durchgesetzt werden, dann aber hunderte entlassen werden? Vernunft ist das Gebot. Leben und Job behalten. Letztlich 7 bis 8 points wäre für beide Seiten ein gangbarer Weg. Viele User fordern ja den Verzicht auf Fleisch, Urlaub und Luxus. Dann wären ja 2%auch ok. (Ironie off) 

@16:58 Uhr von falsa demonstratio

 Nächtens habe ich allerdings noch niiie jemanden durch die Gegend "schlurfen" sehen, zum Zwecke des Postzustellens. Vielleicht bringt der "arme Schlurfer" auch einfach die Zeitung.

 

Bei uns hatten mehrere Zeitungsverlage -nicht sehr erfolgreich- gemeinsam einen privaten Postzustellungsdienst.

 

Damals hat der Zeitungsbote auch die Post gebracht.

Hier kommt immer ein älteres Ehepaar mit den Zeitungen. Die machen das schon buchstäblich seit Jahrzehnten und bekommen wg. der uralten Verträge ganz ordentliches Geld. Sie sind beide noch fit und wollen das aus diesem Grund noch so lange, wie möglich machen. Die neueren Verträge sind wesentlich unattraktiver

 

@16:50 Uhr von Questia

Doch, ich bekomme durch die Post Werbung.

Einmal in einer Einschweißverpackung die Bündel mehrerer Prospekte und auch Briefe mit der Empfangsadresse "an die Bewohner des Hauses Nr...."

Ist hier genauso. Leider sind diese Prospekte nicht mehr in der Einschweissverpackung, sondern landen seit einiger Zeit häufig patschnass und zerfleddert in den Briefkästen.

 

@16:24 Uhr von schiebaer45

Die meisten davon werden von den Empfängern wahrscheinlich nicht sehnsüchtig erwartet.

Ich schreibe schon lange keine Briefe mehr. Wozu habe ich denn das I- Net. Bequemer geht es damit. Spart Porto und Wege hin zum Briefkasten und dauert auch zu lange bis es beim Empfänger ankommt.

Ich freue mich wie Bolle, wenn ich zum Geburtstag oder zu Weihnachten noch 'echte' Post bekomme oder hübsche Urlaubskarten. Die Absender wissen das. Ich selber bin dazu leider oft zu faul. Manche Handschriften sind allerdings eine echte Herausforderung, die ich aber gerne annehme.

@17:18 Uhr von Marmolada

 

 
Bei uns ist es genau umgekehrt. Die Damen in der Postfiliale sind ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Liegt vielleich daran, dass ich  immer ein freundliches Wort auf den Lippen habe.
 
Ich hatte verpeilt, dass sich das Porto für Kompaktbriefe auf 1 € erhöht hatte. Das war den Damen aufgefallen und sie machten mich bei meinem nächsten Besuch darauf aufmerksam.
 
Vor ein paar Jahren haben sie sogar einmal von sich aus eine Auslandssendung nachfrankiert. Sie sind in Vorlage getreten (vermutlich aus dem eigenen Geldbeutel) und ich habe es später ersetzt.

 
Ich wollte einmal einen Kalender als Büchersendung abschicken. Man meinte bei der "Hauptpost": das geht nicht. Es ging woanders selbstverständlich.
 
Ich war letztens in der Hauptpost. 2 Schalter besetzt. Ich ging als einziger Kunde zum ersten. Bitte, gehen sie an den anderen Schalter, hi...

@17:03 Uhr von nie wieder spd

Naja, die Verantwortungslosigkeit von Vorständen bei solchen Auseinandersetzungen ist ja nicht nur von der Post bekannt. 
 

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Und die Verantwortung von der Gewerkschaft? „Ver.di fordert 15 Prozent mehr Lohn für die rund 160.000“ - ist ein schlechter Scherz, diese Forderung!

Auch die Gewerkschaft weiß, welche Gewinne die Post einfährt und welche Gage für Vorstände rausgehauen wird. 15 % sind weniger als angemessen wäre.

Ich bin auch ein Gegner von überhöhten Vorstandgehältern - Grundsatzthema. Aber bei 20 Mio Vorstandsgehältern und 160.000 Mitarbeitern macht das etwa 10 € pro Mitarbeiter und Monat aus. Das  dürfte am Ende nicht die entscheidende Größe sein.

Viel Erfolg!

Angesichts einer gefühlten Inflation von mindestens 20% halte ich die Forderungen von Ver.di für berechtigt. Schade nur, dass sich die Gewerkschaften insgesamt mittlerweile nur noch für höhere Löhne verantwortlich fühlen und jedes weitere gesellschaftliche Engagement unterbleibt.

Ach Leute, es ist doch so..

.. müßig darüber zu diskutieren. Was hat 1960 eine Flasche Wein gekostet und wie hoch war der durchscnittliche Stundenlohn? Und heute? In 20 Jahren kostet das Brötchen beim Bäcker vielleicht 2€ und der Mindestlohn liegt bei € 22. Was solls denn... Alles über die letzten Jahrzehnte nachvollziehbar. Leben und leben lassen. Jing und Jang. Alles passt sich an und muss im Gleichgewicht bleiben. 

@17:05 Uhr von werner1955

Das ist alleine die Schuld der Arbeitgeber. Wer die berechtigten massvollen Forderrungen seiner anständigen Mitarbeiter nicht erfüllt .

Die LH hat für Beschäftigte am Check-In beispielsweise einen prozentualen Zuwachs zwischen 13,6 bis 18,4 Prozent je nach Betriebszugehörigkeit gezahlt.

Das muss bei DHL und der Post auch möglich sein.

 

Es würde uns das Leben vereinfachen und manchen Streik ersparen,  wenn alle anständigen Branchen einfach immer den Tarifvertrag der Lufthansa übernähmen.

Sehr richtig,

Ausgerechnet die Lufthansa als Vorbild darzustellen, die jede Menge in Billiglinien ausgegliedert hat, bedarf schon eines ziemlich schwarzen Humors.

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