Kommentare - "Klimaterroristen" ist laut Jury Unwort des Jahres 2022

10. Januar 2023 - 11:25 Uhr

Im Zuge der Protestaktionen von Klimaaktivisten ist unter anderem der Begriff "Klimaterroristen" gefallen. Der Begriff wurde nun zum Unwort des Jahres 2022 gekürt. Die Aktivisten würden damit "kriminalisiert und diffamiert", hieß es zur Begründung.

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Kommentare

Damit

gibt man dem Wort ein breites Forum. Ich hatte es bis dato nicht gekannt.

grüne Sichtweise

Ich würde einschränken… Unwort des Jahres für den Berliner Senat. Die hunderttausenden Euros an Schäden in Museen und auf der Straße zählen da nicht. Da sind sie die lieben Kleinen, die nur spielen wollen.

Gute Wahl - und schlüssige Begründung:

"Die Aktivisten würden damit "kriminalisiert und diffamiert"

Also diejenigen, die sich aktiv für die Erhaltung bzw. gegen die weitere Zerstörung der allgemeinen Existenzgrundlage einsetzen.

Wenn Demonstranten

Straftaten begehen, sind sie kriminell, aber keine Terroristen.

Da die Klimaaktivisten...

 

...mit dem Begriff "Klimaterroristen" eindeutig kriminalisiert und diffamiert werden, wäre das aus meiner Sicht der Hauptgrund gewesen, eben dieses Wort nicht zum Unwort des Jahres zu küren.

 

Es wird sich nämlich genau im nicht gewollten Sinne in den Köpfen vieler Menschen festsetzen, da hilft auch der Begriff "Unwort" nichts.

Klimaterroristen

Klimaterrorristen sind dann eher die CxU-Parteien. Die haben in deren Regierungszeit das einhalten sämtlicher gesetzlich festgelegten Klimaziele verhindert.

Die Leidtragenden sind unsere Kinder und die Generationen danach, die unter Kämpfen wegen fehlendem Trinkwasser, Nahrungsmittel und Land Kriege führen müssen.

Mich wundert, dass es …

Mich wundert, dass es "Unwort" noch nicht auf die eigene Liste geschafft hat. Oder doch? Zeit wird es. Mit Terroristen verbindet man Schrecken, Tod und Zerstörung. Ob die Klimafreunde derart verbreiten, sei jedem selbst überlassen zu entscheiden. Mit " -Terrorist" läßt sich viel verbinden, ohne gleich nominiert werden zu müssen. Das richt nach Unwortterrorismus. Vielleicht schafft der es im Nu auf die Liste - klar im nächsten Jahr!

@12:06 Uhr von Nettie

>>""Die Aktivisten würden damit "kriminalisiert und diffamiert"

Also diejenigen, die sich aktiv für die Erhaltung bzw. gegen die weitere Zerstörung der allgemeinen Existenzgrundlage einsetzen."<<

.

Und das gibt denen also das Recht andere Menschen in Ihren Rechten zu beschränken (Nötigung)?

@12:02 Uhr von jubelperser

Ich würde einschränken… Unwort des Jahres für den Berliner Senat. Die hunderttausenden Euros an Schäden in Museen und auf der Straße zählen da nicht. Da sind sie die lieben Kleinen, die nur spielen wollen.

Hundert Tausende von Euro? Das Abwischen eines Bildes hinter Glas?

Nicht missverstehen, diese „letzte Generation“ ist das Letzte was wir für Klimaschutz brauchen - aber übertreiben Sie nicht? Und falls ja, wären die Verursacher haftbar…

@12:08 Uhr von Jimi58

Und was ist mit dem Wort "Sozialtourismus", das wäre doch auch ein Unwort?

Ein Unwort vielleicht, aber eben nicht das Unwort des Jahres! Mit der Auswahl dieses Begriffes wurde aber auch gleichzeitig signalisiert, dass der Jury der Augenmerk auf die Klimapolitik wichtiger war als zum Beispiel ein Krieg in der Ukraine, den es ja auch noch immer gibt. Der wurde da wohl für unwichtig gehalten.

Davon gibt es mehr als genug

Die  wahren  Klimaterroristen  sind   u.a.  all  Jene,  die  ohne  Notwendigkeit  überdimensionierte  SUV-Panzerwagen  fahren,  und  das  mit  200  Sachen  auf  der  Autobahn   von  einem  Stau  zum  nächsten.

Ich fasse es nicht?

>>"Sie kritisierte die Verwendung des Begriffs, weil Aktivistinnen und Aktivisten mit Terroristen "gleichgesetzt und dadurch kriminalisiert"<<

.

Andere Mitmenschen durch solche Aktionen zu nötigen, Bilder zu beschädigen, Asphaltstraßen der Allgemeinheit mutwillig zu beschädigen...... all das sind keine kriminellen Handlungen? Ach nee...

@12:06 Uhr von Nettie

Gute Wahl - und schlüssige Begründung

 

"Die Aktivisten würden damit "kriminalisiert und diffamiert"

Also diejenigen, die sich aktiv für die Erhaltung bzw. gegen die weitere Zerstörung der allgemeinen Existenzgrundlage einsetzen.

 

 

Ja sicher. Wenn man sich die Zeit nimmt, die Begründung nachzuvollziehen.

 

Nur, was glauben Sie wohl, wie viele die Faust hochrecken und rufen werden:

 

"JAWOLL! Kriminelle! Die Straßen- und Rollbahnfestkleber! DAS ist die richtige Bezeichnung für solche Leute: Terroristen!"

 

Ich fürchte also, dass man diesen Leuten, die sich nahezu kompromisslos für den Klimaschutz einsetzen, damit letztlich einen Bärendienst erweisen könnte.

 

@12:08 Uhr von Jimi58

 

Und was ist mit dem Wort "Sozialtourismus", das wäre doch auch ein Unwort?

 

 

Artikel lesen - weiße Bescheid.

Diese Art Festsetzungen @12:06 Uhr von harry_up

 

...mit dem Begriff "Klimaterroristen" eindeutig kriminalisiert und diffamiert werden, wäre das aus meiner Sicht der Hauptgrund gewesen, eben dieses Wort nicht zum Unwort des Jahres zu küren.

 

Es wird sich nämlich genau im nicht gewollten Sinne in den Köpfen vieler Menschen festsetzen, da hilft auch der Begriff "Unwort" nichts.

 

kann man im WWW-Zeitalter nicht verhindern,

dass erkannte schon McLuhan

https://www.perlentaucher.de/buch/marshall-mc-luhan/das-medium-ist-die-…

Wenn Fipptähler zu Realität werden ;-)

Auch ein Grund warum Zensur zunehmend wirkungslos wird.

Transparenz hingegen wird umso wichtiger.

@12:13 Uhr von kurtimwald

Klimaterrorristen sind dann eher die CxU-Parteien. Die haben in deren Regierungszeit das einhalten sämtlicher gesetzlich festgelegten Klimaziele verhindert.

Die Leidtragenden sind unsere Kinder und die Generationen danach, die unter Kämpfen wegen fehlendem Trinkwasser, Nahrungsmittel und Land Kriege führen müssen.

Kriege führen „müssen“?!? Wow… Das die CDU schuld ist an 16 Jahren fast Stillstand im Klimaschutz - dem stimme ich zu!

@12:06 Uhr von Nettie

"Die Aktivisten würden damit "kriminalisiert und diffamiert"

Also diejenigen, die sich aktiv für die Erhaltung bzw. gegen die weitere Zerstörung der allgemeinen Existenzgrundlage einsetzen.

Mit "aktiv" meinen Sie sicher die "Aktivisten", welche die Polizei z.B. mit Steinen bewerfen? Wie gerade in NRW zu erleben?

@12:13 Uhr von kurtimwald

>>"Klimaterrorristen sind dann eher die CxU-Parteien. Die haben in deren Regierungszeit das einhalten sämtlicher gesetzlich festgelegten Klimaziele verhindert.

Die Leidtragenden sind unsere Kinder und die Generationen danach, die unter Kämpfen wegen fehlendem Trinkwasser, Nahrungsmittel und Land Kriege führen müssen."<<

.

..... und das alles dichten Sie dann der Union an? Bisschen viel würde ich sagen und nicht vergessen Ihre SPD und temporär die Grünen waren auch dabei. Koalition nennt man sowas.

@12:02 Uhr von jubelperser

Ich würde einschränken… Unwort des Jahres für den Berliner Senat. Die hunderttausenden Euros an Schäden in Museen und auf der Straße zählen da nicht. Da sind sie die lieben Kleinen, die nur spielen wollen.

Welche 100.000e Euro an Schäden auf Straßen und in Mussen wurden denn verursacht?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Straße Schaden nimmt, wenn sich jemand mit Sekundenkleber darauf festklebt.
In Museen haben die Reiningungsarbeiten sicher Geld gekostet, aber da man die Täter hatte, konnte man denen ja eine Rechnung schicken.

@12:08 Uhr von Jimi58

Und was ist mit dem Wort "Sozialtourismus", das wäre doch auch ein Unwort?

Man hat sich aber für ein anderes Wort entschieden. Hätte man "Ihr" Wort genommen, hätten Sie gefragt, warum man nicht xxxx gewählt hat. Kopfschüttel....

 

Für mich sind ZEITENWENDE…

Für mich sind ZEITENWENDE und DOPPELWUMMS perfide Unwörter des Kanzler, die den Deutschen viel Leid und hohe Kosten eingebracht haben.

Gute Wahl!

"Klimaterroristen", ebenso wie die durch einen ehemaligen Verkehrsministerkomiker geprägte "Klima-RAF", sind Begrifflichkeiten, die (für manche) nervigen, aber zumeist gewaltfreien Protest auf eine Stufe mit menschenverachtender und potentiell tödlicher Gewalt stellt. Selbst die schlimmsten Zusammenstöße zwischen Polizei und Gruppen von radikalisierten Demonstrierenden in der Vergangenheit haben nichts mit Terrorismus zu tun. In einer Welt,in der mediale Sichtbarkeit ohnehin schon meist von kurzer Dauer ist, muss auch Protest spektakulärer sein, vor allem bei derart wichtigen Themen wie der Klimapolitik. Ein Protestzug,der brav durch unbewohnte Gegenden zieht und niemanden stört wäre kein Protest sondern eine Farce. Protest ärgert auch oft die Falschen,über die Sinnhaftigkeit so mancher Aktionen lässt sich sicher auch streiten,aber Fakt ist doch:In einer Situation, in der es quasi 10nach12 ist muss das Klimathema täglich in den Schlagzeilen sein, selbst wenn nicht alle dies verstehen..

Unwort?

Unwort:

Substantiv, Neutrum [das]

1. schlecht, falsch gebildetes, unschönes Wort (1a)

"die Amtssprache hat manche Unwörter hervorgebracht"

2. schlimmes, unangebrachtes Wort (1b)

"das Unwort des Jahres"

Ich bin gegen die Wahl, denn "Klimaterrorist" ist für mich eben kein Unwort (nach Punkt 1 der Definition des Online-Wörterbuches)! Es beschreibt für mich Klimaaktivisten, die den rechtlichen Rahmen der geduldeten/demokratischen Form der Proteste verlassen und sowohl Zerstörung als auch Verletzungen der Beteiligten zumindest willigend in Kauf nehmen. Wie aktuell in Lützenrath kann ich es nicht gutheißen. 

Terroristen/Terrorismus

Ich kannte den Begriff des Klimaterroristen bisher nicht und mir erscheint, dass die Wahl  zum Unwort des Jahres zur Inflation der Begriffe "Terrorist/Terrorismus" beiträgt, während der Begriff des "Sozialtourismus" tatsächlich ein Unwort ist.

Terrorismus und Terrorist sind Worte, die hier unglücklich verwendet wurden, weil sie leider in der Weltpolitik zu oft missbraucht werden und eine vieldeutige Verwendung dazu führen kann, dass der menschenverachtende, kriminelle, wahre Terrorismus damit verschleiert wird und dem Missbrauch (z.B. durch Täuschung) Vorschub leistet. Aus diesem Grunde hatte u.a. der franz. Präsident Macron bei einer NATO-Sitzung vor zwei Jahren eine klare Definition des Begriffs "Terrorismus" gefordert, was abgelehnt wurde.

@12:14 Uhr von kommtdaher

Mich wundert, dass es "Unwort" noch nicht auf die eigene Liste geschafft hat. Oder doch? Zeit wird es. Mit Terroristen verbindet man Schrecken, Tod und Zerstörung. Ob die Klimafreunde derart verbreiten, sei jedem selbst überlassen zu entscheiden. Mit " -Terrorist" läßt sich viel verbinden, ohne gleich nominiert werden zu müssen. Das richt nach Unwortterrorismus. Vielleicht schafft der es im Nu auf die Liste - klar im nächsten Jahr!

 

 

Abgesehen davon, dass Sie am Thema vorbei schreiben:

 

...das sei eben nicht jedem selbst überlassen, wie kommen Sie nur auf so etwas?

 

Wo haben Sie von einem Klimaaktivisten gehört, der Ihrer selbst beschriebenen Definition von "Terroristen" entspricht?

 

Dann können Sie auch den Verkäufer fauler Äpfel oder einen widerspenstigen dreijährigen Bengel als Terroristen bezeichnen...

 

Die Auswahl treffen ein paar…

Die Auswahl treffen ein paar wenige Geisteswissenschaftler. Sie nutzen die Popularität politisch. Mit repräsentativer Mehrheit hat das nichts zu tun.

wieso?

Das Wort Klimaterroristen passt doch. Zum Beispiel auf Politiker etc. , die dort Braunkohleförderung forcieren, oder Fracking oder nicht mal Autofreie Sonntage wollen usw.

@12:06 Uhr von Jim456

Straftaten begehen, sind sie kriminell, aber keine Terroristen.

Es gibt nicht nur den politischen "Terrorismus". Mir fällt da z.B. der "nachbarschaftliche" Terrorismus ein. Ein Pendler, der allmorgendlich von diesen Leuten schikaniert wird, indem sie ihn nicht pünktlich an seine Arbeitsstelle gelangen lassen, mag da schon von Terrorismus sprechen. Diese Menschen müssen wohl nicht arbeiten oder studieren. Ihren Lebensunterhalt erwirtschaftet nämlich u.a. dieser Pendler, den sie schikanieren. Vermutlich würden auch die Foristen auf diese Leute schimpfen, wenn sie nicht schon Rentner wären und insofern dieser Schikane nicht mehr ausgesetzt sind.

 

Unwortnutzer ...

 

Hier ein paar 'nette' Beispiele, wer dieses Unwort alles genutzt hat:

 

AFD:

https://afd-fraktion-brandenburg.de/angriff-auf-kraftwerk-klimaterroris…

https://afdkompakt.de/2022/09/21/sie-gefaehrden-unsere-versorgung-klima… 

https://www.presseportal.de/pm/110332/5377699

 

FPÖ:

https://www.heute.at/s/fpoe-will-den-oeko-mob-als-klimaterroristen-eins…

 

Es fällt ziemlich schwer, darunter jemanden zu finden, der nicht aus der ultrarechten Ecke kommt. Ich hätte 'Öko-Mob' allerdings auch als Kandidaten für das Unwort gesehen. (s. letzter Link)

Terrorists wuerde ich die

Leute nichr nennen. Das verharmlost den Begriff.

Wer aber bezahlt die Schaeden, die  Klimaaktivisten verursachen?

Streisand Effekt

Das Wort „Klimaterrorist“ gehörte bisher nicht zu meinem Sprachschatz.
 

Ich hatte bisher immer gerungen, einen griffigen Begriff zu finden für diese Leute die Straftaten begehen um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen.
 

 

Dankenswerterweise hat sich nun eine mir bisher ebenfalls noch unbekannte „Unwort-Jury“ aus Marburg dieses Problems angenommen! 
 

 

Allgemeine mediale Hysterie

Die Klimaaktivisten nerven einen Teil der Bevölkerung ungemein, aber sie über keinen Terror aus,... es sei denn man erklärt alles was nervt gleich zum Terror. In den Medien bekommen extreme Meinungen überproportional Gewicht, und eben alles, worüber das Volk sich aufregen kann.

Auf deutschen Straßen sind viele Staus unnötig. Sie werden bei dichtem Verkehr durch emotionales Verhalten ausgelöst, dichtes Auffahren, Kolonnenspringen und ähnliches, nachgewiesen durch die Verkehrsforschung. Niemand wird zur Rechenschaft gezogen, alle nehmen es als gottgegeben hin.

Bei Klimaaktivisten ist es für einige dann Terror.

Hysterie eben.

Von nichts kommt nicht nur nichts - es verschwindet immer mehr

Über die Wahl der Mittel der Klimaaktivisten bzw. darüber, ob die zweckdienlich und damit zielführend sind lässt sich sicher (konstruktiv) streiten, sicher ist aber:
Gar nicht erst über eine nachhaltige Lösung für das existenzbedrohende Problem, das sie bekämpfen bzw. abzustellen versuchen nachzudenken (und zwar ernsthaft) ist es ganz sicher nicht.

Sondern in höchstem Maße verantwortungslos.

Wie sollte man dann die…

Wie sollte man dann die Klimaaktivisten nennen die mit ihren Aktionen in den Straftatbestand gefallen sind?

Hat da jemand ein paßenderes Wort als Klimaterroristen?

Und wer sagt denn, daß mit diesem Unwort nicht auch diejenigen betitelt werden, die überschüßige Kleidung und Altreifen zu tausenden von Tonnen in bestimmten Gebieten einfach ablagern, oder diejenigen Großindustrien auf dem Planeten einfach Abgase in die Luft blasen oder auf eine sonstige Art und Weise das Klima schädigen?

Ich empfinde das Unwort Klimaterroristen gar nicht mal als Unwort, solange man es richtig verwendet!

@12:06 Uhr von Jim456

Wenn Demonstranten Straftaten begehen, sind sie kriminell, aber keine Terroristen.

Das ist korrekt.

Man kann aber so schön Stimmung bei reaktionärem Klientel machen; oder auch mit dem Wort Sozialtourismus wie Sie in einem anderen Kommentar anmerkten.

Mich wundert, dass es …@12:14 Uhr von kommtdaher

Mich wundert, dass es "Unwort" noch nicht auf die eigene Liste geschafft hat. Oder doch? Zeit wird es. Mit Terroristen verbindet man Schrecken, Tod und Zerstörung. Ob die Klimafreunde derart verbreiten, sei jedem selbst überlassen zu entscheiden. Mit " -Terrorist" läßt sich viel verbinden, ohne gleich nominiert werden zu müssen. Das richt nach Unwortterrorismus. Vielleicht schafft der es im Nu auf die Liste - klar im nächsten Jahr!

 

Mich nicht, da ich das Unwort des Jahres 2084 bereits kenne.

Es lautet: Walverlierer

Hier die Essenz der Jurybegründung.

In diesem Unwort wird geradezu lyrisch-satyrisch dem Umstand Rechnung getragen,

das kürzlich der letzte lebende Wal angespült wurde und bei der Bergung versank,

sowie die Tatsache, dass 42% der Menschheit Wahlen nicht mehr kennen, also auch nicht verlieren können.

Nachtrag zu 2021 - Coronaleugner

Maßnahmenkritische Aktivistinnen und Aktivisten werden mit Gesundheits-Terroristen gleichgesetzt und dadurch kriminalisiert und diffamiert. Gewaltlose Protestformen zivilen Ungehorsams und demokratischen Widerstands (Montagsspaziergang) wurden so in den Kontext von Gewalt und Staatsfeindlichkeit gestellt.

Zudem verschiebt der Begriff "den Fokus der Debatte von den berechtigten inhaltlichen Forderungen der Gruppe hin zum Umgang mit Protestierenden.

@12:08 Uhr von Jimi58

Und was ist mit dem Wort "Sozialtourismus", das wäre doch auch ein Unwort?

Ist auf Platz 2 von diesem Jahr. War darüber hinaus auch schon 2013 mal Unwort des Jahres. Warum also doppelt auszeichnen?

@12:17 Uhr von eine_anmerkung .

>>""Die Aktivisten würden damit "kriminalisiert und diffamiert"

Also diejenigen, die sich aktiv für die Erhaltung bzw. gegen die weitere Zerstörung der allgemeinen Existenzgrundlage einsetzen."<<

.

Und das gibt denen also das Recht andere Menschen in Ihren Rechten zu beschränken (Nötigung)?

 

Mutwilligen Zerstörern in den Arm zu fallen mag im juristischen Sinne unter 'Nötigung' fallen, ist aber gleichwohl für jeden vernünftigen Menschen geboten.

„Klimaterroristen“ ist …

… die richtige Bezeichnung für die Politiker der letzten 50 Jahre, die vorsätzlich und als Helfershelfer der Wirtschaft die Umwelt zerstört haben, obwohl sie es hätten besser wissen konnten. 
Es fragt sich nun, ob das Prädikat „Unwort des Jahres“ vor strafrechtlicher Verfolgung schützt, wenn man diese Politiker auch als Klimaterroristen benennt. 
Und natürlich trifft diese Bezeichnung auch auf viel Firmenbosse zu.

@12:06 Uhr von harry_up

 

… eben dieses Wort nicht zum Unwort des Jahres zu küren.

 

Es wird sich nämlich genau im nicht gewollten Sinne in den Köpfen vieler Menschen festsetzen, da hilft auch der Begriff "Unwort" nichts.

 

Man sollte den Unsinn, Unworte zu wählen, ganz einstampfen, und durch die Wahl eines besonders positiven oder lustigen Wortes ersetzen.

 

Für 2022 so was wie Doppelwumms,

obwohl auch das Unsinn ist wie Dreifachmumps.

"Klimaterroristen" ist laut Jury...

De einzige Klimaterroristen sind die, die es kaputt machen - aber das werden wir noch alle feststellen. 

Viel Spaß und ebensolchen Erfolg beim Wegschauen und Zuwarten.

@12:17 Uhr von Zufriedener Optimist

>>"Hundert Tausende von Euro? Das Abwischen eines Bildes hinter Glas?

Nicht missverstehen, diese „letzte Generation“ ist das Letzte was wir für Klimaschutz brauchen - aber übertreiben Sie nicht? Und falls ja, wären die Verursacher haftbar…"<<

.

Versuchen Sie mal monetär zu quantifizieren welche diesbezüglichen Schänden durch beispielsweise die Straßenblockaden für unsere Volkswirtschaft entstehen dann sind Sie schnell bei solchen Summen.

Zum Nachdenken

Unwort als Wort ist nicht falsch, klingt aber auch klumpig und eher satirisch. Aber es klammert grosszuegig alle sprachlichen Erniedrigungen ein, seien sie eher amusant, politisch nicht korrekt oder wie hier fetteste Propaganda, mieseste Diskredition, wiederlichste... Ich muss mich bremsen. Wer Klimakaempfer als Terroisten bezeichnet verdient das Praedikat "Unmensch".  Aber das ist leider der Kurs grosser Teile der Gesellschaft: Totschlagswoerter und augh Reaktionen etwa dort, zu lesen im Artikel der TS "Sarah Mardini und andere Flüchtlingshelfer vor Gericht". Wenn man da nicht wuetend wird - wann dann? Ich wuerde sagen - "das System" (Teile davon) wehrt sich zunehmend weil seine Maroditaet, oder sogar Amoralitaet offengelegt wird. Zum System gehoeren natuerlich auch die Unwortschoepfer - und das ist das Schlimmste daran, das man es sogar an Personen gleich in der Nachbarschaft z.B. festmachen kann, denn so geht stueckweise das Vertrauen in die Menschheit floeten.

@12:13 Uhr von kurtimwald

Klimaterrorristen sind dann eher die CxU-Parteien. Die haben in deren Regierungszeit das einhalten sämtlicher gesetzlich festgelegten Klimaziele verhindert.

Bin keine Freundin CxU-Parteien, finde aber auch hier den Begriff unpassend.

Die Leidtragenden sind unsere Kinder und die Generationen danach, die unter Kämpfen wegen fehlendem Trinkwasser, Nahrungsmittel und Land Kriege führen müssen.

Nach meiner Überzeugung können wir nicht mehr viel tun, um den Klimawandel aufzuhalten. Aber wir könnten und müssten sehr viel mehr für soziale Gerechtigkeit sorgen - weltweit. (Aber das schaffen wir ja nicht einmal im eigenen Land.) Dann wären auch Kriege um Ressourcen überflüssig. 

nur ein Vorschlag

Wegen mir soll die Jury einen Vorschlag machen, mehr ist es eh nicht. Auf mich wirkt dies eher arrogant und überheblich, Menschen vorgeben zu wollen, welche Worte sich schicken und welche nicht.

Wörter entstehen meist aus einer Notwendigkeit heraus, um neue Dinge und Umstände passend benennen zu können.

@12:06 Uhr von harry_up

 

...mit dem Begriff "Klimaterroristen" eindeutig kriminalisiert und diffamiert werden, wäre das aus meiner Sicht der Hauptgrund gewesen, eben dieses Wort nicht zum Unwort des Jahres zu küren.

 

Es wird sich nämlich genau im nicht gewollten Sinne in den Köpfen vieler Menschen festsetzen, da hilft auch der Begriff "Unwort" nichts.

Genau , das wird sich in vielen Köpfen festsetzen und das Gegenteil wurde erreicht.

@12:17 Uhr von eine_anmerkung .

>>""Die Aktivisten würden damit "kriminalisiert und diffamiert"

Also diejenigen, die sich aktiv für die Erhaltung bzw. gegen die weitere Zerstörung der allgemeinen Existenzgrundlage einsetzen."<<

.

Und das gibt denen also das Recht andere Menschen in Ihren Rechten zu beschränken (Nötigung)?

Super Argumentation: Nötigung = Terrorismus ?

Dann haben wir aber viel Terrorismus auf deutschen Autobahnen

@12:06 Uhr von harry_up

...mit dem Begriff "Klimaterroristen" eindeutig kriminalisiert und diffamiert werden, wäre das aus meiner Sicht der Hauptgrund gewesen, eben dieses Wort nicht zum Unwort des Jahres zu küren.

Es wird sich nämlich genau im nicht gewollten Sinne in den Köpfen vieler Menschen festsetzen, da hilft auch der Begriff "Unwort" nichts.

 

Es gab auch mal eine Zeit als das Wort vom "Soldat ist Mörder" die Runde machte. Und es gab erhebliche Diskussionen darum. Eine Diskussion die nötig war!

So etwas wird nun abgewürgt, denke ich.

Ich weiß nicht, ob das Soldatenwort damals zum Unwort des Jahres gewählt wurde, aber Begriffe an sich zu "Unworten" zu deklarieren, läuft mir zuwider. "Unwort" klebt verbal ein Etikett auf Begriffe. Ich brauche aber keine Begriffserklärungen.

Weiterer Aspekt: Über Klima"terroristen" regt man sich auf. Das er diskreditiere. Aber wie häufig werden Menschen heute aus den unsinnigsten Gründen mit "Nazi" etiketiert, was echte Nazis verharmost und deren Opfern ins Gesicht schlägt

Schutz @12:17 Uhr von Zufriedener Optimist

Ich würde einschränken… Unwort des Jahres für den Berliner Senat. Die hunderttausenden Euros an Schäden in Museen und auf der Straße zählen da nicht. Da sind sie die lieben Kleinen, die nur spielen wollen.

Hundert Tausende von Euro? Das Abwischen eines Bildes hinter Glas?

Nicht missverstehen, diese „letzte Generation“ ist das Letzte was wir für Klimaschutz brauchen - aber übertreiben Sie nicht? Und falls ja, wären die Verursacher haftbar…

Die Gemälde in Museen stecken nicht nur hinter Panzer oder Acrylglas, Nein auf die Gemälde selbst ist ein dicker Firnis ausgebracht!

Selbst ohne Schutzglas, zerstört Tomatensuppe oder Farbe kein Gemälde.

Es gab ja schon Täter/Innen, welche in der Vergangenheit Säure auf Bilder warfen..... und selbst diese Taten, zerstörten zum Glück kein Gemälde total. (Dank einer Zentimeter dicken Firnisschicht)

@12:17 Uhr von eine_anmerkung .

>>""Die Aktivisten würden damit "kriminalisiert und diffamiert"

Also diejenigen, die sich aktiv für die Erhaltung bzw. gegen die weitere Zerstörung der allgemeinen Existenzgrundlage einsetzen."<<

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Und das gibt denen also das Recht andere Menschen in Ihren Rechten zu beschränken (Nötigung)?

Vielleicht sogar die Pflicht.

Klimaterroristen

Demonstrieren ja. Davon berichten - ja!

Straftaten wie Straftaten behandeln, Wiedeholungstäter usw. Einsatzkosten auf festgestellte Straftäter umlegen.

mittlerweile längst etabliert

Das Wort Klimaterrorist hat sich doch schon längst etabliert und ist zumindest für die kriminellen Klimaaktivisten ein passender Begriff.

Wenn ich sehe wie viele - darunter namhafte - Medien diesen Begriff (z.B. auch Bild TV, Bildzeitung uvm.) mittlerweile nutzen. 

Die lassen sich diesen Begriff bestimmt nicht durch solch eine Jury madig machen, ich ebenso nicht.

Geht in Ordnung

Eine gute Entscheidung.

Gut auch die exakte Begründung der überregional zusammengesetzten Jury auf der Seite der Universität Marburg.

Bleibt zu hoffen, dass auch jenseits des Weißwurstäquators die Mahnung der Jury zum verantwortungsvollen Umgang mit Sprache gelesen wird, speziell von Herrn Alexander Dobrindt, der unter anderem in der "Bild am Sontag" von einer "Klima-RAF" sprach. CDU-Generalsekretär Mario Czaja wollte sich diese Formulierung hingegen ausdrücklich nicht zu eigen machen, was hier lobend erwähnt sei. 

Ach

Ich hatte mich für "Aktivist" entschieden. 

Heute ist ja gefühlt JEDER Aktivist. 

@12:13 Uhr von kurtimwald

Klimaterrorristen sind dann eher die CxU-Parteien. Die haben in deren Regierungszeit das einhalten sämtlicher gesetzlich festgelegten Klimaziele verhindert.

Die Leidtragenden sind unsere Kinder und die Generationen danach, die unter Kämpfen wegen fehlendem Trinkwasser, Nahrungsmittel und Land Kriege führen müssen.

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Sie haben eine Glaskugel zu Hause, in der Sie in die Zukunft schauen können?

Und vor allem: Sie wissen bereits, wer die Schuldigen sind?

Alle Achtung!

@12:02 Uhr von jubelperser

Ich würde einschränken… Unwort des Jahres für den Berliner Senat. Die hunderttausenden Euros an Schäden in Museen und auf der Straße zählen da nicht. Da sind sie die lieben Kleinen, die nur spielen wollen.

Nun ja, diese "Jury" setzt sich ja auch nur aus "vier Sprachwissenschaftlern, einer Journalistin und einem jährlich wechselnden Mitglied" zusammen. Die Meinung dieser sechs Leute ist logischerweise kein Abbild der Meinung von 82 Millionen Menschen in Deutschland. Schon deshalb, weil im Artikel nicht aufgeführt ist, wer oder was diese "Jury" zusammengestellt hat.

Quellennachweis und Zitat:…

Quellennachweis und Zitat: Das Ausüben von Terror zur Erreichung politischer, wirtschaftlicher oder religiöser Ziele nennt man Terrorismus.

++++++++++++++++++++++++++++++

Terrorismus muß aber nicht unbedingt mit Anschlägen wie zum Beispiel 9/11 in New York, Geiselnahmen und oder Mordanschlägen zu tun haben. Ich kann auch einen Nachbarn mit Schimpfworten terrorisieren wenn ich ihn nicht leiden kann.

Deshalb finde ich ist auch bei manchen Klimaaktivisten das Unwort gar nicht so weit entfernt davon. Es gibt aber auch, wie in vielen anderen Dingen auch, daß friedlich demonstriert wird. Ausnahmen wird es aber immer wieder geben.

Die würden damit „kriminalisiert“?

Das tun einige davon höchst selbst. 
Das als Begründung zu nennen naja. 
Das Wort finde ich jetzt auch nicht angemessen und überzogen. Vom Terrorismus sind wir Gott sei Dank noch weit entfernt. 
Kritisieren muss man an der Stelle trotzdem, das man auch wenn man der Meinung ist, das man sich auf einer nobeln Mission befindet, hier nicht einfach alles machen kann was man möchte, und damit gegen Gesetze verstößt oder Nötigung betreibt. 
Andernfalls können wir den Rechtsstaat auch abschaffen, und jeder macht, das was er will. 
Ich hätte auf so eine Anarchie allerdings wenig Bock. 
Insofern Kritik ja, nur sollte die nicht durch solche Worte emotional aufgeladen werden, was allerdings dann für beide Seiten gilt.

 

Ist der Straße egal!@12:23 Uhr von eine_anmerkung .

>>"Sie kritisierte die Verwendung des Begriffs, weil Aktivistinnen und Aktivisten mit Terroristen "gleichgesetzt und dadurch kriminalisiert"<<

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Andere Mitmenschen durch solche Aktionen zu nötigen, Bilder zu beschädigen, Asphaltstraßen der Allgemeinheit mutwillig zu beschädigen...... all das sind keine kriminellen Handlungen? Ach nee...

Keine Straße wird geschädigt, weil sich Jemand darauf klebt! Überhaupt keine Straße.

Die Gefährung des Straßenverkehrs lasse ich gerne gelten, aber "kaputte Straßen" dadurch.... Nein!

@13:02 Uhr von Klartexxter

>> Ich weiß nicht, ob das Soldatenwort
>> damals zum Unwort des Jahres gewählt
>> wurde, aber

Warum sollte ein Zitat von Kurt Tuchholsky aus dem Jahre 1931 zum Unwort des Jahres gewählt werden? oO

 

Man helfe mir…

 

Trotz intensiver Überlegung ist es mir nicht gelungen, den tieferen Sinn dieser Aktion „Wahl des Unworts des Jahres“ zu ergründen. Vielleicht habe ich ja heute eine lange Leitung.

 

 

Ist  dies so zu verstehen ist wie einstmals ältere, wohlsituierte Damen es meinten, wenn sie Kinder ansprachen: „Na, na, Kindchen, das sagt man aber nicht! Jetzt geh rasch und wasch die den Mund aus!"? Geht es also darum, uns zu erklären, was man sagen darf und was „Pfui“ ist? Ich dachte, die Zeiten sind vorbei. So recht mag ich nicht glauben, daß es darum geht.

 

Oder geht es darum, Partei zu ergreifen für eine politische Richtung? Das würde dem Neutraltätsgebot widersprechen.

 

Also: Was ist der Sinn der Angelegenheit?

 

Da es nicht verboten ist, das Wort „Klimaterrorist“ zu gebrauchen, wird es auch weiterhin und jetzt besonders benutzt werden.

@12:06 Uhr von harry_up

 

...mit dem Begriff "Klimaterroristen" eindeutig kriminalisiert und diffamiert werden, wäre das aus meiner Sicht der Hauptgrund gewesen, eben dieses Wort nicht zum Unwort des Jahres zu küren.

 

Es wird sich nämlich genau im nicht gewollten Sinne in den Köpfen vieler Menschen festsetzen, da hilft auch der Begriff "Unwort" nichts.

Es wird sich nämlich genau im nicht gewollten Sinne in den Köpfen vieler Menschen festsetzen, da hilft auch der Begriff "Unwort" nichts.

Ich gehe davon aus, dass dieser Begriff auch so schon in den Köpfen vieler betroffener  Autofahrer entstanden ist. Wenn mich etwas richtig wütend macht, neige ich auch zu (unzulässigen) Übertreibungen.

Viel besser gefällt mir da der Vogel des Jahres 2022:
Der Söderling. Aggressiv und laut. Ohne Maske nicht zu ertragen. (Foto dazu gibt's im Netz.)

Ob das übertrieben ist, mag jeder für sich entscheiden.

Ich denke, ein wenig Satire sollte erlaubt sein.

@12:02 Uhr von jubelperser

Ich würde einschränken… Unwort des Jahres für den Berliner Senat. Die hunderttausenden Euros an Schäden in Museen und auf der Straße zählen da nicht. Da sind sie die lieben Kleinen, die nur spielen wollen.

Nein, es sind nirgends die lieben Kleinen, die nur spielen wollen. Es sind (nicht nur) junge Leute, die darauf hinweisen, dass wir nicht energisch genug gegen die Klimakatastrophe tun, die mitten im Gang ist; sie tun das mit Methoden des Protestes und zivilen Ungehorsams, die man mit Fug und Recht kontrovers diskutieren sollte. Der Begriff "Klimaterroristen" verlässt den Boden dieser Diskussion und verdient daher zu recht den Titel "Unwort des Jahres". 
 

gez. NieWiederAfd 

 

 

 

@13:05 Uhr von schreiber01

Was für ein schöner Nebenschauplatz. Wem gibt man nun eine Bühne. Den sogenannten Klimaaktivisten oder ihren Gegenspieler, die sie als Terroristen ansehen. Die letzte Generation hat ihrem eigentlichen Ansehen, das Klima zu schützen, eher beschädigt und nichts erreicht. Ausser viel Medienspektakel, viele Staus, mit vielen Abgasen und beschmutzte Bilder. Was für eine Leistung. Wir sollten diese Leute ignorieren, dem beno

Da kann ich nur zustimmen.

@12:34 Uhr von weingasi1

Und was ist mit dem Wort "Sozialtourismus", das wäre doch auch ein Unwort?

Man hat sich aber für ein anderes Wort entschieden. Hätte man "Ihr" Wort genommen, hätten Sie gefragt, warum man nicht xxxx gewählt hat. Kopfschüttel....

 

Mein Wort? Komische Auffassung. Ob ich gefragt hätte wissen sie nicht, oder kennen sie mich? Ja, ja kopfschüttel......

Unwort Wortungetüme

Definition: "...unmenschliche oder unangemessene Begriffe, die gegen das Prinzip der Menschenwürde verstoßen, in irreführender Weise etwas Negatives beschönigen oder diskriminieren."

Klimaterroristen: Unwort weil keine, die Terror verbreiten, richtig.

Wie also "Klimaaktivisten" bezeichnen, die sich festkleben?

Klimaerpresser, Klimanötiger? noch zu hart. Vielleicht Klimaverkehrsbehinderer?

Wie "Klimaaktivisten" bezeichnen, die Kunstwerke in Museen beschädigen: Klimahausfriedensbrecher, Klimasachbeschädiger. Aber bitte, um nicht zu einseitig zu sein immer beide Formen Klimasachbeschädigerinnen und Klimasachbeschädiger.

Ach was stand noch in der Definition? Beschönigen kann auch ein Unwort begründen. Also "Klimaaktivistinnen" geht nicht für Festkleberinnen, Hausfriedensbrecherinnen... Zu verharmlosend, schließlich kostet das Bürgerinnen Geld.

Und wenn jemand ohne Abstimmung der Bevölkerung seinen Willen aufzwingen will? Selbsstermächtigte Klimadiktatorinnen?

@12:08 Uhr von Jimi58

Und was ist mit dem Wort "Sozialtourismus", das wäre doch auch ein Unwort?

 

Auch dieses von Merz aus dem Rechtspopulisten-Tiefschlaf geholte Wort ist ein Unwort des Jahres; da haben Sie recht. 
 

 

Der Terrorismus definiert…

Der Terrorismus definiert sich u.a. dadurch, daß über das grundlegende Problem nicht diskutiert wird (so, wie der Überfall auf die Ukraine mit nicht existierenden "Nazis" begründet wurde), und daß Kritik nicht diskutiert wird, daß das Anliegen nicht gesetzlich oder in der Politik, sondern mit Selbstjustiz durchgeführt wird.
Jetzt muss man sich darüber klar werden, ob irgend eines dieser Erkennungsmerkmale eventuell auf Menschen zutrifft, die laut eigener Aussage das Klima retten wollen.

@12:54 Uhr von archersdream

Und was ist mit dem Wort "Sozialtourismus", das wäre doch auch ein Unwort?

Ist auf Platz 2 von diesem Jahr. War darüber hinaus auch schon 2013 mal Unwort des Jahres. Warum also doppelt auszeichnen?

Da ist was dran. Dachte nur, weil man es gerne in den Mund nimt.

@12:23 Uhr von eine_anmerkung .

>>"Sie kritisierte die Verwendung des Begriffs, weil Aktivistinnen und Aktivisten mit Terroristen "gleichgesetzt und dadurch kriminalisiert"<<

.

Andere Mitmenschen durch solche Aktionen zu nötigen, Bilder zu beschädigen, Asphaltstraßen der Allgemeinheit mutwillig zu beschädigen...... all das sind keine kriminellen Handlungen? Ach nee...

 

 

Aus Ihrer Empörung können Sie leicht wieder herauskommen, wenn Sie realisieren, dass "kriminell" (abgesehen davon, dass längst nicht alle Handlungen zivilen Ungehorsams kriminell waren/sind) etwas anderes ist als "terroristisch". 
 

gez. NieWiederAfd 

 

 

@12:06 Uhr von harry_up

 

...mit dem Begriff "Klimaterroristen" eindeutig kriminalisiert und diffamiert werden, wäre das aus meiner Sicht der Hauptgrund gewesen, eben dieses Wort nicht zum Unwort des Jahres zu küren.

 

Es wird sich nämlich genau im nicht gewollten Sinne in den Köpfen vieler Menschen festsetzen, da hilft auch der Begriff "Unwort" nichts.

 

Wenn sich solche Worte festsetzen haben sie auch einen anderen Effekt. Es ist ja für die meisten klar ersichtlich eine überzogene Kritik, also gibt es offensichtlich Leute mit einer unguten Gesinnung, die damit arg gegen ihr Feindbild vorgehen.

Daraus folgt, ebenso in anderen Zusammenhängen, das man die eigene Kritik an diesem falschen Aktivismus besser einschränkt, damit man zum einen nicht selbst mit diesen Leuten verwechselt wird und zum anderen diesen auch keine Steilvorlage anbietet und von der "falschen Seite" Beifall bekommt.

Mit dem Euphemismus "Aktivisten", der allein in den bisherigen Kommentaren 21 mal erscheint, fahren wir also weiterhin sehr gut.

Sind wir nicht alle Klimaterrorist ?

 

Setzen uns ins Auto holen Brötchen , fahren am Wochenende auf`s Land etc.

Grillt seine Steaks im Garten und hat dazu noch einen Heizpilz an

Offenbar sind nur die welche einen Spiegel einen selbt vor die Nase halten,für einige die Klimaterorristen hier.

@12:34 Uhr von jubelperser

Für mich sind ZEITENWENDE und DOPPELWUMMS perfide Unwörter des Kanzler, die den Deutschen viel Leid und hohe Kosten eingebracht haben.

Die Zeitenwende beschreibt den russischen Staatsterrorismus gegen die Ukraine.

Doppelwumms beschreibt die Sicherheit mit der wir in Deutschland leben dürfen.

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