Polizisten in Brasilia

Ihre Meinung zu Brasília: Protestcamp geräumt - 1500 Festnahmen

Ein Protestcamp von Bolsonaro-Unterstützern in Brasília ist geräumt, 1500 Menschen wurden im Zusammenhang mit den Krawallen festgenommen. Doch Experten halten das Risiko weiter für hoch. Von Paula Kersten.

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81 Kommentare

Kommentare

Parsec
Es wird aufgeräumt

Die brasilianischen Behörden reagieren offenbar konsequent:

... Oberste Gerichtshof angeordnet, das [Protest-]Camp ... zu räumen. Im Zuge dessen wurden Medienberichten zufolge mehr als 1500 Personen festgenommen

In Washington wurden vor 2 Jahren gerade mal 50 Randalierer vor Ort festgenommen, im weiteren Verlauf dürften noch ein paar dazugekommen sein.

Die brasilianischen Behörden scheinen da eine etwas konsequentere Vorgehensweise gegen den aufrührerischen Mob zu haben als die Behörden in den USA.

grübelgrübel
Putschversuch

Ich frage mich immer, was Menschen dazu bringt, eine Militärdiktatur anzustreben. Nichts Anderes ist es, wenn sie Polizei und Militär auffordern, eine demokratisch gewählte Regierung mit Gewalt abzusetetzen. Glauben diese Menschen, unter einer Militärführung ein besseres, gerechteres Leben führen zu können? 

Bender Rodriguez

Was bringt leute dazu für siwas zu demonstrieren?

Ein Merkelcamp wäre doch undenkbar gewesen. Man hätte die insassen doch bemitleidet.  Auf sowas hätte man doch nicht wütend sein können. Man hätte ihnen ärztliche Hilfe angeboten.

Tino Winkler
Von der AfD höre und lese ich nichts zum Terror in Brasilia,

dagegen hat diese Partei den Anschlag in Berlin am Breitscheidplatz sofort instrumentalisierend kommentiert.

 

Raho59
@09:53 Uhr von Parsec

Die brasilianischen Behörden reagieren offenbar konsequent:

... Oberste Gerichtshof angeordnet, das [Protest-]Camp ... zu räumen. Im Zuge dessen wurden Medienberichten zufolge mehr als 1500 Personen festgenommen

In Washington wurden vor 2 Jahren gerade mal 50 Randalierer vor Ort festgenommen, im weiteren Verlauf dürften noch ein paar dazugekommen sein.

Die brasilianischen Behörden scheinen da eine etwas konsequentere Vorgehensweise gegen den aufrührerischen Mob zu haben als die Behörden in den USA.

Aber (leider) auch erst später. Erst mussten einige ihren Posten räumen 

Tarek94
@09:57 Uhr von Tino Winkler

dagegen hat diese Partei den Anschlag in Berlin am Breitscheidplatz sofort instrumentalisierend kommentiert.

 

Das liegt daran das Berlin in Deutschland liegt und Brasilia in Brasilien.

D. Hume
@09:57 Uhr von Tino Winkler

dagegen hat diese Partei den Anschlag in Berlin am Breitscheidplatz sofort instrumentalisierend kommentiert.

 

Keine Sorge deren APO meldet sich gleich noch zu Wort.

Gut, dass nicht gezögert wird den eisernen Besen zu schwingen.

Coachcoach
Bolsonaro ausweisen, Brasilien entwickeln

Lula & Co haben riesige Aufgaben vor sich: Brasilien zu einer echten Demokratie zu entwickeln, einen Rechtsstaat durchzusetzen und auszustatten, Hunger und Misere zu bekämpfen und im besten Fall abzuschaffen, das Schulsystem für alle zu verbessern....

Da kann ich nur Erfolg wünschen - und so viel politische Klarheit, dass Bolsonaro u.ä. nie wieder an die Macht kommen, nirgends.

Parsec
Rote Karte auch von der breiten Bevölkerung

Der zu Wort kommende Professor wird mit den Worten zitiert, die Leute auf der Straße in Rio de Janeiro lehnten die gewalttätigen Proteste ab.

Da zeigt sich dann wiedermal, dass die rechtsgerichtete Wählerschaft sich einer demokratischen Mehrheit nicht unterordnen und sich nur mit Gewalt zu helfen vermag.

Anderes1961
@09:57 Uhr von Tino Winkler

dagegen hat diese Partei den Anschlag in Berlin am Breitscheidplatz sofort instrumentalisierend kommentiert.

 

Das konnte man im gestrigen Thread schon lesen und das muß ich nicht noch mal lesen. Ein allseits bekannter Forist hatte (wieder mal) die Diskussion mit seinen copy&paste-Texten gekapert. Zu lesen waren Jubelarien auf Bolsonaro und kaum erträgliche Verharmlosungsversuche.

 

Das wollen Sie doch wirklich nicht noch mal lesen, oder doch?

MRomTRom
Keine Unterstützung durch die brasilianische Bevölkerung

++

Dieser Aufstand und der Aufruf der Protestler an das Militär, gegen die gewählte Regierung zu putschen, hat in der brasilianischen Bevölkerung keine Unterstützung.

++

Für Präsident Lula ist das sogar die Chance, die Lager der gespaltenen brasilianischen Gesellschaft zu versöhnen und einander näher zu bringen. Mit der Respektierung der Verfassung als Basis für das Zusammenleben.

++

Militärputsch ist von gestern, unterstützt nur von den Ewig-gestrigen.

++

 

Robert Wypchlo
Protestcamp geräumt - 1500 Festnahmen

Na, super! Natürlich vergleicht man jetzt sofort den Angriff auf das Regierungsviertel in Brasilien mit dem Sturm auf das US-Kapitol vom Januar 2021. Und in der Tat hat beides nach den Präsidenten-Wahlen im Januar stattgefunden. Das sind dann aber schon alle Gemeinsamkeiten. In den USA geht es doch seit der Wahl 2020 um Trump und Biden. In Brasilien ist der Neue, also Lula, auch der Alte. Also der ganz Alte. Einen Grund muss es gegeben haben, wieso er damals gehen musste. Seine Nachfolgerin Roussef bekam eine echte Amtsenthebung. Deren Nachfolger Temer wurde bei der Olympiade 2016 in Rio de Janeiro von den Massen ausgebuht. Und nun also Bolsonaro, der einfach nur wie Trump der schlechte Verlierer ist. Hier werden einfach Äpfel mit Birnen verglichen. Brasilien sind nicht die USA und die Präsidenten sind deshalb auch nicht mit denen der USA vergleichbar. Auch wenn der Vergleich einfach verführerisch ist. Brasilien ist eine andere Hausnummer. Die Drehtür hat Lula zurückgebracht.

MRomTRom
Ausweisung von Bolsonaro aus den USA ?

++

In den USA werden Stimmen laut, den Militärputsch-Fan Bolsonaro auszuweisen.

++

Wenn die Ermittlungen der brasilianischen Justiz ergeben, dass Bolsonaro mehr als nur ideelle Unterstützung für den Aufstand und die Aufforderung für einen Militärputsch gegeben hat, muss sogar eine Auslieferung erwogen werden.

++

 

Hansi2012

Gibt es überhaupt in Mittel- und Südamerika ein funktionierende Demokratie?

Der neue Goldstandard
Putschversuch auf breiter Front scharf verurteilt ...

Zitat: "Ich sehe in diesen Ereignissen auch eine Gelegenheit und eine Chance. Denn die öffentliche Meinung hat sich auf breiter Front für unsere Demokratie ausgesprochen und diesen Putschversuch scharf verurteilt."

.

Ich kenne in meinem Umfeld, das gewiss aus ganz vielen hundsgemeinen "rechtspopulistischen Schreihälse" wie mir besteht, auch niemanden, der nicht derartige Ausschreitungen scharf verurteilt. Wieso tut man dann so, als wäre das anders?

Natürlich werden derartige Ausschreitungen auf breiter Front verurteilt. Was auch sonst!?

Den Schaden für die Institution Demokratie, die indes die systemische Korruption der Lula-Regierung bereits vor 2018 verursacht hat, ist schwer wieder gut zu machen.

Düster sind meine Prognose dafür, dass genau der Haupttäter dieser Korruption jetzt zum Präsidenten Brasiliens gewählt wurde.



Aber hejah, das war eine demokratische Wahl.

Anderes1961
Böse Satire

Zitat aus dem Artikel:

 

"Inmitten des Chaos' betet ein Mann laut, dann wendet er sich an die Presse: "Glaubt ihr wirklich, dass die Menschen hier das Chaos da unten angerichtet haben? Nein, das haben sie nicht. Diese Menschen hier sind friedliche, gute Menschen."

 

 

Oh man. Kopf ------>Tischplatte. Wie verblendet muß man eigentlich sein, um sowas von sich zu geben? Da steht jemand mitten in einem Trümmerhaufen und faselt tatsächlich davon, daß die Menschen, die das angerichtet haben, friedliche und gute Menschen wären. Das hat schon was von böser Satire.

 

Ich will den Mann nicht verurteilen, sondern ich frage mich ernsthaft, was Menschen in eine solch krasse Verblendung treibt. Viel Arbeit für Psychologen, fürchte ich.

MRomTRom
09:57 Uhr von Tino Winkler | Ideologische Nähe ist vorhanden

++

Von der AfD höre und lese ich nichts zum Terror in Brasilia,

dagegen hat diese Partei den Anschlag in Berlin am Breitscheidplatz sofort instrumentalisierend kommentiert.

++

Die ideologische Nähe der AfD zu den Militärputsch-Anhängern und zu Bolsonaro speziell ist an vergangenen Äußerungen ablesbar.

++

Im gestrigen Forum hat sich deren 'größter Fan' ausgiebig mit Zitaten hinter den rechtsextremistischen Ex-Präsidenten Bolsonaro und seine Ausfälle gestellt.

++

Der dabei entstandene Zitaten-Fundus ist für zukünftige Debatten goldwert, bzw. der neue Goldstandard. ;-))

++

 

artist22
Glauben? @09:55 Uhr von grübelgrübel

Ich frage mich immer, was Menschen dazu bringt, eine Militärdiktatur anzustreben. Nichts Anderes ist es, wenn sie Polizei und Militär auffordern, eine demokratisch gewählte Regierung mit Gewalt abzusetetzen. Glauben diese Menschen, unter einer Militärführung ein besseres, gerechteres Leben führen zu können? 

 

Sie glauben nicht, sondern sie denken einfach nicht mehr.

Ob inzwischen verlernt oder unwillig, ist im Effekt egal.

Nur so sind Vorfälle wie in Brasilien bzw. Capitol denkbar.

Sogar im Kleinen bereits. Stichwort en.wikipedia.org/wiki/André_de_Ruyter

Jeder, der sich den Interessen einer extrem reichen MiniSchicht widersetzt,

lebt inzwischen lebensgefährlich

'Die Zeit in ihrem Lauf, hält weder Wand noch Wende auf.' ;-)

Robert Wypchlo
@09:56 Uhr von Bender Rodriguez

Was bringt leute dazu für siwas zu demonstrieren?

Ein Merkelcamp wäre doch undenkbar gewesen. Man hätte die insassen doch bemitleidet.  Auf sowas hätte man doch nicht wütend sein können. Man hätte ihnen ärztliche Hilfe angeboten.

Hui. Das ist ja spannend. Wie kommen Sie denn auf ein Merkelcamp? Es gab zwar auch in Berlin einen Sturm auf den Reichstag bzw. Bundestag, aber weil der im August 2020 war, also vor der Bundestagswahl im September 2021, ist es wahrscheinlicher, dass das Merkel-Gegner waren.

fathaland slim
@09:57 Uhr von Tino Winkler

Von der AfD höre und lese ich nichts zum Terror in Brasilia,

dagegen hat diese Partei den Anschlag in Berlin am Breitscheidplatz sofort instrumentalisierend kommentiert.

 

Wo sehen Sie denn Parallelen zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz?

falsa demonstratio
@10:13 Uhr von Tarek94

dagegen hat diese Partei den Anschlag in Berlin am Breitscheidplatz sofort instrumentalisierend kommentiert.

 

Das liegt daran das Berlin in Deutschland liegt und Brasilia in Brasilien.

 

Heißt das, dass sich die AfD aus der internationalen Politik zurückgezogen hat?

Anderes1961
@10:22 Uhr von MRomTRom

++

Dieser Aufstand und der Aufruf der Protestler an das Militär, gegen die gewählte Regierung zu putschen, hat in der brasilianischen Bevölkerung keine Unterstützung.

++

Für Präsident Lula ist das sogar die Chance, die Lager der gespaltenen brasilianischen Gesellschaft zu versöhnen und einander näher zu bringen. Mit der Respektierung der Verfassung als Basis für das Zusammenleben.

++

Militärputsch ist von gestern, unterstützt nur von den Ewig-gestrigen.

++

 

Das ist auch meine Hoffnung; die Katerstimmung nach einer durchzechten Nacht im eigenen Partykeller, wenn man sieht, was man im Alkoholrausch angerichtet hat. Vielleicht ist das ja das Erweckungserlebnis für einige der Menschen, die ihrem vermeintlichen Guru Bolsonaro hinterherlaufen. Lula sollte die Chance nutzen und die Katerstimmung dazu verwenden, die Menschen besser zu erreichen und ihnen sagen: "Leute, seht an, was ihr angerichtet habt. Das ist doch nicht das, was ihr wolltet."

 

Vielleicht kommen die wieder zur Vernunft.

Humanokrat
@09:57 Uhr von Tino Winkler

dagegen hat diese Partei den Anschlag in Berlin am Breitscheidplatz sofort instrumentalisierend kommentiert.

 

 

Nun, die AFD hat offene Sympathien für Bolsonaro gepflegt, dieser hat 2021 Beatrix v. Storch persönlich empfangen.

 

Spiegel 7/21:   https://www.spiegel.de/ausland/brasilien-jair-bolsonaro-hat-beatrix-von…

 

Sächsische Zeitung: https://www.saechsische.de/politik/parteien/afd/afd-storch-bolsonaro-br…

 

Storch sagte dazu, "ihre Partei wolle sich stärker vernetzen und auf internationaler Ebene für unsere christlich-konservativen Werte einstehen".

 

In Sachen Coronapolitik passen AFD und Bolsonaro gut zusammen, sie haben dieselben Lügen und Verharmlosungsfakes über die Pandemie verbreitet, das Impfen abgelehnt und jede staatliche Fürsorge populistisch als Bevormundung ideologisiert. Eng wurde es, als in Brasilien die Menschen für mehr Impfungen auf die Straße gingen. War wohl der Anfang vom Ende Bolsonaros.

Tarek94
@10:16 Uhr von Coachcoach

Lula & Co haben riesige Aufgaben vor sich: Brasilien zu einer echten Demokratie zu entwickeln, einen Rechtsstaat durchzusetzen und auszustatten, Hunger und Misere zu bekämpfen und im besten Fall abzuschaffen, das Schulsystem für alle zu verbessern....

Da kann ich nur Erfolg wünschen - und so viel politische Klarheit, dass Bolsonaro u.ä. nie wieder an die Macht kommen, nirgends.

Lula war ja bereits 2x Präsident von Brasilien von 2002 bis 2011. Hat er in diesen 9 Jahren keine Zeit gehabt "Brasilien zu einer echten Demokratie zu entwickeln, einen Rechtsstaat durchzusetzen und auszustatten, Hunger und Misere zu bekämpfen und im besten Fall abzuschaffen, das Schulsystem für alle zu verbessern" und war mit anderen Dingen beschäftigt?

Tino Winkler
@10:19 Uhr von Anderes1961

dagegen hat diese Partei den Anschlag in Berlin am Breitscheidplatz sofort instrumentalisierend kommentiert.

 

Das konnte man im gestrigen Thread schon lesen und das muß ich nicht noch mal lesen. Ein allseits bekannter Forist hatte (wieder mal) die Diskussion mit seinen copy&paste-Texten gekapert. Zu lesen waren Jubelarien auf Bolsonaro und kaum erträgliche Verharmlosungsversuche.

 

Das wollen Sie doch wirklich nicht noch mal lesen, oder doch?

Es steht jedem frei, alles , nichts oder Fragmente zu lesen.

D. Hume
@10:30 Uhr von Der neue Goldstandard

Zitat: "Ich sehe in diesen Ereignissen auch eine Gelegenheit und eine Chance. Denn die öffentliche Meinung hat sich auf breiter Front für unsere Demokratie ausgesprochen und diesen Putschversuch scharf verurteilt."

.

Ich kenne in meinem Umfeld, das gewiss aus ganz vielen hundsgemeinen "rechtspopulistischen Schreihälse" wie mir besteht, auch niemanden, der nicht derartige Ausschreitungen scharf verurteilt. Wieso tut man dann so, als wäre das anders?

Natürlich werden derartige Ausschreitungen auf breiter Front verurteilt. Was auch sonst!?

Den Schaden für die Institution Demokratie, die indes die systemische Korruption der Lula-Regierung bereits vor 2018 verursacht hat, ist schwer wieder gut zu machen.

Düster sind meine Prognose dafür, dass genau der Haupttäter dieser Korruption jetzt zum Präsidenten Brasiliens gewählt wurde.

Aber hejah, das war eine demokratische Wahl.

Da haben Sie ja einen wahren Satz geschrieben. Respekt.

 

Tarek94
@10:19 Uhr von Anderes1961

dagegen hat diese Partei den Anschlag in Berlin am Breitscheidplatz sofort instrumentalisierend kommentiert.

 

Das konnte man im gestrigen Thread schon lesen und das muß ich nicht noch mal lesen. Ein allseits bekannter Forist hatte (wieder mal) die Diskussion mit seinen copy&paste-Texten gekapert. Zu lesen waren Jubelarien auf Bolsonaro und kaum erträgliche Verharmlosungsversuche.

 

Das wollen Sie doch wirklich nicht noch mal lesen, oder doch?

Ich halte den irren Vergleich eines terroristischen Anschlags mit 13 Toten mit den Vorkommnissen in Brasilia mit 0 Toten auch für nicht angebracht.

weingasi1
@09:57 Uhr von Tino Winkler

Von der AfD höre und lese ich nichts zum Terror in Brasilia,dagegen hat diese Partei

den Anschlag in Berlin am Breitscheidplatz sofort instrumentalisierend kommentiert.

Welche Reaktion haben Sie denn so erwartet ?

Wenn man es vonseiten der AFD relativiert hätte, hätten Sie sich darüber aufgeregt, wenn sie die Ausschreitungen begrüsst hätten, noch mehr. Wenn sie ihn verurteilt hätte, hätten Sie ihnen ein falsches Spiel unterstellt. Jetzt haben sie sich, wie Sie behaupten, garnicht geäussert, das passt Ihnen auch nicht. Wie denn jetzt ?

Ich habe keinerlei Sympathien weder für die AFD noch für Bolsonaro, aber Ihren Beitrag halte ich einfach für unsinnig.

 

 

 

Raho59
@10:30 Uhr von Der neue Goldstandard

Zitat: "Ich sehe in diesen Ereignissen auch eine Gelegenheit und eine Chance. Denn die öffentliche Meinung hat sich auf breiter Front für unsere Demokratie ausgesprochen und diesen Putschversuch scharf verurteilt."

.

Ich kenne in meinem Umfeld, das gewiss aus ganz vielen hundsgemeinen "rechtspopulistischen Schreihälse" wie mir besteht, auch niemanden, der nicht derartige Ausschreitungen scharf verurteilt. Wieso tut man dann so, als wäre das anders?

Natürlich werden derartige Ausschreitungen auf breiter Front verurteilt. Was auch sonst!?

Den Schaden für die Institution Demokratie, die indes die systemische Korruption der Lula-Regierung bereits vor 2018 verursacht hat, ist schwer wieder gut zu machen.

Düster sind meine Prognose dafür, dass genau der Haupttäter dieser Korruption jetzt zum Präsidenten Brasiliens gewählt wurde.

Aber hejah, das war eine demokratische Wahl.

Hätten Sie die letzen beiden Absätze weggelassen, dann wäre das ein richtig konstruktiver Beitrag gewesen. 

Anderes1961
@10:30 Uhr von Der neue Goldstandard

Zitat: "Ich sehe in diesen Ereignissen auch eine Gelegenheit und eine Chance. Denn die öffentliche Meinung hat sich auf breiter Front für unsere Demokratie ausgesprochen und diesen Putschversuch scharf verurteilt."

.

Ich kenne in meinem Umfeld, das gewiss aus ganz vielen hundsgemeinen "rechtspopulistischen Schreihälse" wie mir besteht, auch niemanden, der nicht derartige Ausschreitungen scharf verurteilt. Wieso tut man dann so, als wäre das anders?

Natürlich werden derartige Ausschreitungen auf breiter Front verurteilt. Was auch sonst!?

[...]

 

Werte Mitforisten, wenn Sie die Meinung des Mitforisten interessiert, lesen Sie einfach das, was er im gestrigen Thread geschrieben hat. Die gleichen Posts werden heute erfahrungsgemäß noch mal hier reinkopiert. Antworten auf diese Posts kann man sich also sparen, die gab es gestern schon reichlich.

NieWiederAfd
@10:22 Uhr von Robert Wypchlo

... Bolsonaro, der einfach nur wie Trump der schlechte Verlierer ist. Hier werden einfach Äpfel mit Birnen verglichen.

 

Es gibt einen sehr ernsten nachhaltigen Zusammenhang: Der Sturm auf das Capitol, die Pöbeleien im Bundestag durch AfD-"Gäste", der durch unsere Sicherheitskräfte verhinderte Sturm auf den Bundestag durch Reichsbürger, Querdenkverweigerer und deren Sympathisanten - jede Form eines gewaltsamen Marsches auf die Grundinstitutionen der Demokratie setzen die Hemmschwellen für rechtsextreme Demokratiegegner herab; das konnte man in der beängstigenden Wucht der Demolierung von tausenden Bolsonaro-Fans in Brasilia sehen.

 

...

Brasilien sind nicht die USA und die Präsidenten sind deshalb auch nicht mit denen der USA vergleichbar. Auch wenn der Vergleich einfach verführerisch ist. Brasilien ist eine andere Hausnummer. Die Drehtür hat Lula zurückgebracht.

 



Was Sie "Drehtür" nennen, war eine demokratische Wahl. Auch da ist sensible Sprache nicht ganz unwichtig.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Robert Wypchlo
@10:30 Uhr von Der neue Goldstandard

Zitat: "Ich sehe in diesen Ereignissen auch eine Gelegenheit und eine Chance. Denn die öffentliche Meinung hat sich auf breiter Front für unsere Demokratie ausgesprochen und diesen Putschversuch scharf verurteilt."

.

Ich kenne in meinem Umfeld, das gewiss aus ganz vielen hundsgemeinen "rechtspopulistischen Schreihälse" wie mir besteht, auch niemanden, der nicht derartige Ausschreitungen scharf verurteilt. Wieso tut man dann so, als wäre das anders?

Natürlich werden derartige Ausschreitungen auf breiter Front verurteilt. Was auch sonst!?

Den Schaden für die Institution Demokratie, die indes die systemische Korruption der Lula-Regierung bereits vor 2018 verursacht hat, ist schwer wieder gut zu machen.

Düster sind meine Prognose dafür, dass genau der Haupttäter dieser Korruption jetzt zum Präsidenten Brasiliens gewählt wurde.

Aber hejah, das war eine demokratische Wahl.

Es war eine demokratische Wahl. Der Neue ist der Alte. Lula ist sozusagen der Nach-Nach-Nach-Nachfolger von Präsident Lula.

Nettie
@10:30 Uhr von Der neue Goldstandard

(...)

Düster sind meine Prognose dafür, dass genau der Haupttäter dieser Korruption jetzt zum Präsidenten Brasiliens gewählt wurde.

Dass er das wurde, spricht dafür, dass Sie sowohl mit Ihrer Einschätzung der Lage als auch mit Ihrer düsteren 'Prognose' daneben liegen. Eben deshalb:

Aber hejah, das war eine demokratische Wahl.

Tarek94
@10:30 Uhr von Der neue Goldstandard

...

Den Schaden für die Institution Demokratie, die indes die systemische Korruption der Lula-Regierung bereits vor 2018 verursacht hat, ist schwer wieder gut zu machen.

Düster sind meine Prognose dafür, dass genau der Haupttäter dieser Korruption jetzt zum Präsidenten Brasiliens gewählt wurde.

Aber hejah, das war eine demokratische Wahl.

Das ist alleinige Sache der Brasilianer. Wenn die diesen Präsidenten haben wollen, warum nicht? Was geht das uns an?

fathaland slim
@10:19 Uhr von Anderes1961

@09:57 Uhr von Tino Winkler

 

dagegen hat diese Partei den Anschlag in Berlin am Breitscheidplatz sofort instrumentalisierend kommentiert.

 

Das konnte man im gestrigen Thread schon lesen und das muß ich nicht noch mal lesen. Ein allseits bekannter Forist hatte (wieder mal) die Diskussion mit seinen copy&paste-Texten gekapert. Zu lesen waren Jubelarien auf Bolsonaro und kaum erträgliche Verharmlosungsversuche.

 

Das wollen Sie doch wirklich nicht noch mal lesen, oder doch?

 

Es bleibt uns nicht erspart.

Anderes1961
@09:57 Uhr von Tino Winkler

dagegen hat diese Partei den Anschlag in Berlin am Breitscheidplatz sofort instrumentalisierend kommentiert.

 

 

Es geht schon los, lesen Sie einfach den Post des Foristen von 10:30 Uhr. Da schreibt er sich schon mal warm. Wenn Sie die Fortsetzung interessiert, lesen Sie einfach den Thread von gestern, dann müssen Sie nicht warten, bis die Posts des Foristen hier veröffentlicht werden. Er wird das Gleiche wieder posten. War immer so und wird nie anders sein.

Anderes1961
@11:04 Uhr von Tino Winkler

dagegen hat diese Partei den Anschlag in Berlin am Breitscheidplatz sofort instrumentalisierend kommentiert.

 

Das konnte man im gestrigen Thread schon lesen und das muß ich nicht noch mal lesen. Ein allseits bekannter Forist hatte (wieder mal) die Diskussion mit seinen copy&paste-Texten gekapert. Zu lesen waren Jubelarien auf Bolsonaro und kaum erträgliche Verharmlosungsversuche.

 

Das wollen Sie doch wirklich nicht noch mal lesen, oder doch?

Es steht jedem frei, alles , nichts oder Fragmente zu lesen.

 

Selbstverständlich tut es das. Genauso gut können Sie mir erklären, daß Wasser bergab fließt. Wie kommen Sie jetzt auf die steile These, daß ich Sie daran hindern wollen würde? Es war nicht mal eine rhetorisch gemeinte Frage, sondern einfach eine Frage. Ein einfaches "Ja" oder "Nein" hätte mir als Antwort genügt.

schabernack
@10:22 Uhr von Robert Wypchlo

 

Na, super! Natürlich vergleicht man jetzt sofort den Angriff auf das Regierungsviertel in Brasilien mit dem Sturm auf das US-Kapitol vom Januar 2021. Und in der Tat hat beides nach den Präsidenten-Wahlen im Januar stattgefunden. Das sind dann aber schon alle Gemeinsamkeiten.

 

Selbstverständlich ist der Monat Januar nicht die einzige Gemeinsamkeit. Das exakt Gleiche ist Stolen Election als Motivation der Demokratiefeinde, das Parlament zu stürmen.

 

Noch mehr offensichtlich ist unmöglich, und es spielt dabei gar keine Rolle, ob Lula schon einmal Präsident war. In Brasilien hat der Held Bolsonaro die Wahl verloren wie Trump Jahre vorher in den USA.

 

Die Diktatorenfreunde der beiden Abgehalfterten stürmen daraufhin das Parlament, weil sie in beiden Ländern die Demokratie abschaffen wollen, damit ihr Verpeillter jeweils Präsident bleibe.

Sisyphos3
@09:55 Uhr von grübelgrübel

Ich frage mich immer, was Menschen dazu bringt, eine Militärdiktatur anzustreben. Nichts Anderes ist es, wenn sie Polizei und Militär auffordern, eine demokratisch gewählte Regierung mit Gewalt abzusetetzen. Glauben diese Menschen, unter einer Militärführung ein besseres, gerechteres Leben führen zu können? 

 

 

 

was bringt Menschen überhaupt dazu ne korrekte Wahl ne Frage zu stellen ??

sie brauchen doch nur hierzulande schauen

klar die Reichsbürger, weil sie das christliche Abendland glauben retten zu müssen

aber diese "Klimaaktivisten" die sind doch keinen Deut besser

oder akzeptieren die vielleicht ne andere Meinung

 

Tarek94
@10:41 Uhr von artist22

...

Jeder, der sich den Interessen einer extrem reichen MiniSchicht widersetzt,

lebt inzwischen lebensgefährlich

'Die Zeit in ihrem Lauf, hält weder Wand noch Wende auf.' ;-)

Wieso "inzwischen"? Das war bereits unter Präsidentin Dilma Roussef so?

"Der Zirkus wird uns das Brot kosten": Die Brasilianer protestieren wie seit 20 Jahren nicht mehr. Sie wollen Schulen und Krankenhäuser statt die Fußball-WM. (...)

Bei Demonstrationen in São Paulo in der vergangenen Woche reagierte die Polizei hart. Unbewaffnete Demonstranten wurden mit Schildern geschlagen, Tränengas und Gummikugeln wurden in die Menge geschossen. (...)

Quelle: Die Zeit, 18. Juni 2013

schabernack
@10:30 Uhr von Hansi2012

 

Gibt es überhaupt in Mittel- und Südamerika ein funktionierende Demokratie?

 

Es gibt nicht eine, es gibt mehrere.

Die beiden besten sind Costa Rica und Uruguay.

Tarek94
@10:49 Uhr von falsa demonstratio

dagegen hat diese Partei den Anschlag in Berlin am Breitscheidplatz sofort instrumentalisierend kommentiert.

 

Das liegt daran das Berlin in Deutschland liegt und Brasilia in Brasilien.

 

Heißt das, dass sich die AfD aus der internationalen Politik zurückgezogen hat?

Die rot/grün/gelbe Koalition äußert sich ja auch nicht zu deutschen Waffenlieferungen an die Konfliktparteien im Jemen. Das heißt aber nicht, daß sie sich "aus der internationalen Politik zurückgezogen hat"?

fathaland slim
@10:49 Uhr von falsa demonstratio

@10:13 Uhr von Tarek94

dagegen hat diese Partei den Anschlag in Berlin am Breitscheidplatz sofort instrumentalisierend kommentiert.

 

Das liegt daran das Berlin in Deutschland liegt und Brasilia in Brasilien.

 

Heißt das, dass sich die AfD aus der internationalen Politik zurückgezogen hat?

 

Als nationalistische Partei fremdeln zumindest ihre Anhänger damit.

D. Hume
@11:10 Uhr von Anderes1961

Zitat: "Ich sehe in diesen Ereignissen auch eine Gelegenheit und eine Chance. Denn die öffentliche Meinung hat sich auf breiter Front für unsere Demokratie ausgesprochen und diesen Putschversuch scharf verurteilt."

.

Ich kenne in meinem Umfeld, das gewiss aus ganz vielen hundsgemeinen "rechtspopulistischen Schreihälse" wie mir besteht, auch niemanden, der nicht derartige Ausschreitungen scharf verurteilt. Wieso tut man dann so, als wäre das anders?

Natürlich werden derartige Ausschreitungen auf breiter Front verurteilt. Was auch sonst!?

[...]

 

Werte Mitforisten, wenn Sie die Meinung des Mitforisten interessiert, lesen Sie einfach das, was er im gestrigen Thread geschrieben hat. Die gleichen Posts werden heute erfahrungsgemäß noch mal hier reinkopiert. Antworten auf diese Posts kann man sich also sparen, die gab es gestern schon reichlich.

Ich bin langsam der gleichen Meinung wie ein Forist gestern. Lassen Sie ihn soviel schreiben wie möglich, seine Beiträge sind die beste Anti-Werbung.

Der neue Goldstandard
@11:17 Uhr von Tarek94

...

Den Schaden für die Institution Demokratie, die indes die systemische Korruption der Lula-Regierung bereits vor 2018 verursacht hat, ist schwer wieder gut zu machen.

Düster sind meine Prognose dafür, dass genau der Haupttäter dieser Korruption jetzt zum Präsidenten Brasiliens gewählt wurde.

Aber hejah, das war eine demokratische Wahl.

Das ist alleinige Sache der Brasilianer. Wenn die diesen Präsidenten haben wollen, warum nicht? Was geht das uns an?

Wo habe ich etwas anderes geschrieben?

Ich zeige hier nur den vorgezeichneten Weg Brasilien hinzu Zuständen wie in Venezuela auf.

Anderes1961
@11:20 Uhr von fathaland slim

@09:57 Uhr von Tino Winkler

 

dagegen hat diese Partei den Anschlag in Berlin am Breitscheidplatz sofort instrumentalisierend kommentiert.

 

Das konnte man im gestrigen Thread schon lesen und das muß ich nicht noch mal lesen. Ein allseits bekannter Forist hatte (wieder mal) die Diskussion mit seinen copy&paste-Texten gekapert. Zu lesen waren Jubelarien auf Bolsonaro und kaum erträgliche Verharmlosungsversuche.

 

Das wollen Sie doch wirklich nicht noch mal lesen, oder doch?

 

Es bleibt uns nicht erspart.

 

Ja, war auch nicht anders zu erwarten. Wir - damit meine ich uns beide, bevor wieder Fragen kommen, wer wir ist - könnten uns Zeit und Nerven sparen, in dem wir die Posts des Foristen von gestern hier reinkopieren und neue Antworten formulieren. Das hätte dann wenigstens noch Unterhaltungswert.

nihil
@10:30 Uhr von Der neue Goldstandard

[...]Den Schaden für die Institution Demokratie, die indes die systemische Korruption der Lula-Regierung bereits vor 2018 verursacht hat, ist schwer wieder gut zu machen.[...]

 "Systemische Korruption" ist leider fester Bestandteil einer jeglichen Regierungsform, auch in einer Demokratie regiert keine Regierung ohne das Wohlwollen der Geldmaschine. Ich kann nicht beurteilen, inwieweit Lula sich damals persönlich bereichert hat oder zumindest seine Finger im Spiel hatte, eines weiß ich aber ganz genau: Rechtspopulisten wie Bolsonaro stellen sich überall auf der Welt gern als Heilsbringer dar, die gegen das korrupte Establishment vorgehen,haben aber keinerlei Lösungen parat und bauen ihre Argumentation aus dreisten Lügen zusammen.Selbst sind sie korrupter als ihre Vorgänger,stellen sich aber bei Abwahl gern als Opfer dar, reden von Wahlbetrug und pushen ihre Anhänger umso mehr.Über politische Macht entscheidet auch in der Demokratie stets das Geld,ob links oder rechts...

jaja...
@10:35 Uhr von MRomTRom

++

Die ideologische Nähe der AfD zu den Militärputsch-Anhängern und zu Bolsonaro speziell ist an vergangenen Äußerungen ablesbar.

++

Im gestrigen Forum hat sich deren 'größter Fan' ausgiebig mit Zitaten hinter den rechtsextremistischen Ex-Präsidenten Bolsonaro und seine Ausfälle gestellt.

++

Der dabei entstandene Zitaten-Fundus ist für zukünftige Debatten goldwert, bzw. der neue Goldstandard. ;-))

++

 

...mein erster goldiger Fund hier war leider nur ein Haufen gefressener Kreide...



...ich frage mich, wie lebt man eigentlich mit dem Wissen, absichtlich und sich selbst gegenüber nicht ehrlich zu sein und stattdessen nur dem Schein zu frönen, immer in der Hoffnung, die anderen sehen nur den Schafspelz, aber nicht das Schaf und nicht den Wolf, der verzweifelt versucht, das gerhäutete Schaf und seine Faschismen als Demokratiefreundlichkeiten zu verkaufen.

Humanokrat
@11:10 Uhr von Anderes1961

Natürlich werden derartige Ausschreitungen auf breiter Front verurteilt. Was auch sonst!?

[...]

 

Werte Mitforisten, wenn Sie die Meinung des Mitforisten interessiert, lesen Sie einfach das, was er im gestrigen Thread geschrieben hat. ...

 

Es gibt noch wesentlich tiefere Zusammenhänge zw. AFD und den Rechten in BRA.

 

Das TFP-Netzwerk, die „Vereinigungen zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum“, sieht sich als Vorkämpfer für eine katholische „Konterrevolution“. Die von der TFP propagierte „Konterrevolution“ stellt sich gegen einen 500 Jahre währenden Prozess der „Revolution“ von Humanismus und Reformation. Dieser soll rückgängig gemacht werden, um die hierarchischen Strukturen des Mittelalters wieder herzustellen.

 

Die TFP wurde 1960 in BRA gegründet, die Deutsche Niederlassung ist eng mit dem Cousin von B.V. Storch verknüpft, Paul Herzog von Oldenburg und mit ihrem Ehemann Sven.

 

Sehr viel Hintergrund hier:

https://andreaskemper.org/2022/11/16/beatrix-von-storch-und-die-tfp/

 

Adeo60
Feinde der Demokratie

Der Angriff auf die Demokratie und den Rechtsstaat lief nach dem gleichen Drehbuch ab, wie wir dies bereits beim Sturm auf das Capitol erlebt haben. Und in beiden Fällen waren die Präsidenten die Drahtzieher. Trump und Bolzonaro haben mit Hass und Hetze, Lüge und ihre Nähe zu rechtsradikalen Unterstützern den Boden für die Gewaltexzesse bereitet. All diejenigen, die uns die beiden als Vorzeigepolitiker verkaufen wollten, sollten sich selbstkritisch hinterfragen, ob die eigene Agenda nicht überarbeitet und an demokratische Grundregeln angepasst werden sollte. Bolzonaro sollte baldmöglichst an Brasilien ausgeliefert werden, damit seine Rolle in diesem Terrorakt lückenlos aufgeklärt und er ggf. zur Rechenschaft gezogen werden kann.

Raho59
@11:10 Uhr von Anderes1961

Zitat: "Ich sehe in diesen Ereignissen auch eine Gelegenheit und eine Chance. Denn die öffentliche Meinung hat sich auf breiter Front für unsere Demokratie ausgesprochen und diesen Putschversuch scharf verurteilt."

.

Ich kenne in meinem Umfeld, das gewiss aus ganz vielen hundsgemeinen "rechtspopulistischen Schreihälse" wie mir besteht, auch niemanden, der nicht derartige Ausschreitungen scharf verurteilt. Wieso tut man dann so, als wäre das anders?

Natürlich werden derartige Ausschreitungen auf breiter Front verurteilt. Was auch sonst!?

[...]

 

Werte Mitforisten, wenn Sie die Meinung des Mitforisten interessiert, lesen Sie einfach das, was er im gestrigen Thread geschrieben hat. Die gleichen Posts werden heute erfahrungsgemäß noch mal hier reinkopiert. Antworten auf diese Posts kann man sich also sparen, die gab es gestern schon reichlich.

Danke für die Info. Leider zu spät :-)

Anderes1961
@11:24 Uhr von Sparpaket

Ja was war es denn nun?Ein gescheiterter Putsch sicherlich nicht. Die desperaten Bilder sprechen für sich: die meisten erkennbar Angehörige der Unterschicht, unbewaffnet, leicht bekleidet, T-shirts, ausgebleichte Jeans, die nackten Füße in Flip-Flops. [...]

 

Diesen ersten Teil Ihres Posts hätten Sie sich sparen können. Der Rest; nun, den finde ich nachdenkenswert. Danke dafür.

 

Aber auf diesen ersten Teil muß ich noch näher eingehen. Arme erkennt man also an T-shirts, ausgebleichten Jeans und barfuß in Flip-Flops? Gings nicht noch Klischeehafter? Menschen in T-Shirts, ausgebleichten Jeans und barfuß in Flip-Flops finden Sie auch im Sommer auf der Düsseldorfer Kö, mit Gucci-Handtasche unterm Arm.

 

Eine große Bitte: sparen Sie sich solche Vorurteile. Die führen zu nichts.

Humanokrat
@10:30 Uhr von Der neue Goldstandard

Zitat: "Ich sehe in diesen Ereignissen auch eine Gelegenheit und eine Chance. Denn die öffentliche Meinung hat sich auf breiter Front für unsere Demokratie ausgesprochen und diesen Putschversuch scharf verurteilt."

.

Ich kenne in meinem Umfeld, das gewiss aus ganz vielen hundsgemeinen "rechtspopulistischen Schreihälse" wie mir besteht, auch niemanden, der nicht derartige Ausschreitungen scharf verurteilt. Wieso tut man dann so, als wäre das anders?

Natürlich werden derartige Ausschreitungen auf breiter Front verurteilt. Was auch sonst!?

 

Nun, gestern schrieben Sie hier dazu;:

 

"Die Ursachen dafür sind impulsiv in der Wut und Enttäuschung der Bolsonaro-Wähler über den Ausgang der Wahl zu sehen.

Eine strategisch geplante und zielgerichtete Aktion, zur Abschaffung der Demokratie ist in diesen Umtrieben indes nicht zu erkennen."

 

Das ist keine scharfe Verurteilung, sondern der Versuch einer verharmlosenden Relativierung. Sie ahnen nicht, wie leicht durchschaubar Ihre billige Agitation hier ist.

schabernack
@11:24 Uhr von Sparpaket

 

Nein, das war kein Putsch. Eher der untaugliche Versuch eines Aufstandes der Armen und, den hiesigen Medien nach zu urteilen, des politisch inkorrekten Teils der Armen.

 

Jetzt kann man sagen, auch wer arm ist, muss sich an Regeln halten. Das stimmt ja auch. Aber wie die Geschichte lehrt, sehen die Armen das manchmal anders.

 

Arm auch noch nach vier Jahren Präsident Messias Bolsonaro. Vermutlich noch ärmer geworden während der Regierungszeit vom Freund der Großgrundbesitzer und der Hochfinanz.

 

Und nun wollen sie, dass weitere Jahre der Armutsverstärker Messias Präsident sei. Sinnlose Wahl wie die Kälber den Schlächter selber.

 

Flip Flops sind in Brasilien kein Schuhwerk von Armut,

sondern die ganz normale Art von Fußbekleidung.

D. Hume
@11:44 Uhr von Sisyphos3

Ich frage mich immer, was Menschen dazu bringt, eine Militärdiktatur anzustreben. Nichts Anderes ist es, wenn sie Polizei und Militär auffordern, eine demokratisch gewählte Regierung mit Gewalt abzusetetzen. Glauben diese Menschen, unter einer Militärführung ein besseres, gerechteres Leben führen zu können? 

 

 

 

was bringt Menschen überhaupt dazu ne korrekte Wahl ne Frage zu stellen ??

sie brauchen doch nur hierzulande schauen

klar die Reichsbürger, weil sie das christliche Abendland glauben retten zu müssen

aber diese "Klimaaktivisten" die sind doch keinen Deut besser

oder akzeptieren die vielleicht ne andere Meinung

 

Was ein selten bescheidener Vergleich. Wollen die Klimaaktivisten (ohne Tüdelchen) denn die gewählte Regierung stürzen?

Adeo60
@10:30 Uhr von Der neue Goldstandard

Sie verurteilen selbstverständlich die Gewalt der Bolsonaro-Anhänger, so wie Sie wahrscheinlich auch den Sturm auf das Capitol und wohl auch das Eindringen von rechtsradikalen Chaoten in den Reichstag verurteilt haben. Dies sollte auch der unabdingbare Grundkonses unter Demokraten sein. Freilich relativieren Sie dann im gleichen Atemzug, indem Sie über das angeblich korrupte System Lulas herfallen, so als wollten Sie unterschwellig dem Ganzen doch einen legitimen Anstrich verpassen. Wir alle haben aber die Entwicklung Brasilien unter Bonsonaro erlebt - und diese war in weiten Teilen eine Kopie des Trump-Regimes. Egal ob Klimaschutz, Corona, Lügenpolitik und Selbstinszenierung.  Beide sind kläglich gescheitert und mit ihnen auch jene, die ihnen gehuldigt haben.

Robert Wypchlo
@11:44 Uhr von schabernack

 

Na, super! Natürlich vergleicht man jetzt sofort den Angriff auf das Regierungsviertel in Brasilien mit dem Sturm auf das US-Kapitol vom Januar 2021. Und in der Tat hat beides nach den Präsidenten-Wahlen im Januar stattgefunden. Das sind dann aber schon alle Gemeinsamkeiten.

 

Selbstverständlich ist der Monat Januar nicht die einzige Gemeinsamkeit. Das exakt Gleiche ist Stolen Election als Motivation der Demokratiefeinde, das Parlament zu stürmen.

 

Noch mehr offensichtlich ist unmöglich, und es spielt dabei gar keine Rolle, ob Lula schon einmal Präsident war. In Brasilien hat der Held Bolsonaro die Wahl verloren wie Trump Jahre vorher in den USA.

 

Die Diktatorenfreunde der beiden Abgehalfterten stürmen daraufhin das Parlament, weil sie in beiden Ländern die Demokratie abschaffen wollen, damit ihr Verpeillter jeweils Präsident bleibe.

In der Tat wirkt Lula gegenüber Bolsonaro noch wie ein Engel. Die Amtsenthebung hatte ja Roussef von Temer erhalten. Bahn frei für Lulas Nachfolger Lula.

D. Hume
@11:45 Uhr von Tarek94

...

Jeder, der sich den Interessen einer extrem reichen MiniSchicht widersetzt,

lebt inzwischen lebensgefährlich

'Die Zeit in ihrem Lauf, hält weder Wand noch Wende auf.' ;-)

Wieso "inzwischen"? Das war bereits unter Präsidentin Dilma Roussef so?

"Der Zirkus wird uns das Brot kosten": Die Brasilianer protestieren wie seit 20 Jahren nicht mehr. Sie wollen Schulen und Krankenhäuser statt die Fußball-WM. (...)

Bei Demonstrationen in São Paulo in der vergangenen Woche reagierte die Polizei hart. Unbewaffnete Demonstranten wurden mit Schildern geschlagen, Tränengas und Gummikugeln wurden in die Menge geschossen. (...)

Quelle: Die Zeit, 18. Juni 2013

In bester Tradition der Militärdiktatur. Die Sichherheitskräfte in Brasilien waren noch nie zimperlich. Der Film "City of Gods" gibt einen ganz guten Eindruck der Gewalt, welche die Straßen von Brasiliens Brennpunkten beherrscht. Drogen, Perpektivlosigkeit, Rassismus und viele andere strukturelle Probleme der bras. Gesellschaft, seien da genannt.

artist22
Gibt schon noch Unterschiede @11:45 Uhr von Tarek94

...

Jeder, der sich den Interessen einer extrem reichen MiniSchicht widersetzt,

lebt inzwischen lebensgefährlich

'Die Zeit in ihrem Lauf, hält weder Wand noch Wende auf.' ;-)

Wieso "inzwischen"? Das war bereits unter Präsidentin Dilma Roussef so?

"Der Zirkus wird uns das Brot kosten": Die Brasilianer protestieren wie seit 20 Jahren nicht mehr. Sie wollen Schulen und Krankenhäuser statt die Fußball-WM. (...)

Bei Demonstrationen in São Paulo in der vergangenen Woche reagierte die Polizei hart. Unbewaffnete Demonstranten wurden mit Schildern geschlagen, Tränengas und Gummikugeln wurden in die Menge geschossen. (...)

Quelle: Die Zeit, 18. Juni 2013

 

zwischen gefährlich und lebensgefährlich.

Als Hobbylinguist lege ich Wert auf Präzision.

Insbesondere im 'Massage'Kontext ;-)

schabernack
@12:03 Uhr von Der neue Goldstandard

 

Ich zeige hier nur den vorgezeichneten Weg Brasilien hinzu Zuständen wie in Venezuela auf.

 

Vier Jahre lang hat Messias Bolsonaro versucht, Brasilien in Richtung Venezuela zu ruinieren, aber das hat nicht funktioniert wie gewünscht.

Anderes1961
@12:02 Uhr von D. Hume

[...]

.

 

 

 

Werte Mitforisten, wenn Sie die Meinung des Mitforisten interessiert, lesen Sie einfach das, was er im gestrigen Thread geschrieben hat. Die gleichen Posts werden heute erfahrungsgemäß noch mal hier reinkopiert. Antworten auf diese Posts kann man sich also sparen, die gab es gestern schon reichlich.

Ich bin langsam der gleichen Meinung...

 

Nicht nur Sie. Das denke ich auch seit langem. Aber das ist gar nicht der Punkt. Sondern es geht darum, daß seine Behauptungen, die - um es vorsichtig zu formulieren - größtenteils aus Halbwahrheiten und Ganzlügen bestehen - nicht unwidersprochen im Netz stehen bleiben.

 

Wozu das führen kann, sieht man ja. Seinen copy&paste-Orgien zu widersprechen ist lästig, zeitaufwendig (man muß prüfen) und nervenaufreibend (man muß sich zügeln, um nicht persönlich zu werden). Aber leider notwendig. Aber heute kann ich mir ein wenig Arbeit sparen, indem ich einfach auf die gestrigen Posts verweise. Das läßt dann Raum für ernst gemeinten Meinungsaustausch.

Anderes1961
@12:15 Uhr von Humanokrat

Natürlich werden derartige Ausschreitungen auf breiter Front verurteilt. Was auch sonst!?

[...]

 

 

 

Es gibt noch wesentlich tiefere Zusammenhänge zw. AFD und den Rechten in BRA.

 

Das TFP-Netzwerk, die „Vereinigungen zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum“, sieht sich als Vorkämpfer für eine katholische „Konterrevolution“. Die von der TFP propagierte „Konterrevolution“ stellt sich gegen einen 500 Jahre währenden Prozess der „Revolution“ von Humanismus und Reformation. Dieser soll rückgängig gemacht werden, um die hierarchischen Strukturen des Mittelalters wieder herzustellen.

 

Die TFP wurde 1960 in BRA gegründet, die Deutsche Niederlassung ist eng mit dem Cousin von B.V. Storch verknüpft, ...

 

Herzlichen Dank für die Informationen. Ich kenne die TFP, aus meinen Recherchen über die AfD, aber andere Foristen wird das sicherlich auch interessieren. Ein wichtiger Hinweis. Nochmals danke dafür.

Kristallin
Ganz falsch!@11:44 Uhr von Sisyphos3

klar die Reichsbürger, weil sie das christliche Abendland glauben retten zu müssen

Häh? Die glauben die BRD gibt es nicht u wollen das "deutsche Kaiserreich" wieder auferstehen lassen! Das "christliche Abendland" geht den RBs am Gesäß vorbei!

aber diese "Klimaaktivisten" die sind doch keinen Deut besser

Ihre Methoden kann man sehr wohl kritisieren! Aber Gleichsetzung mit "Reichsbürgern" ist mehr als falsch!

oder akzeptieren die vielleicht ne andere Meinung

Klimaktivist/Innen haben einen wesentlich besseren und verdammt wichtigen Grund für ihren Aktivismus!

Ist ja nur so die Zukunft der Menschheit nech.....

Robert Wypchlo
Für Lula scheint nichts mehr unmöglich

Die nun kommende dritte Amtszeit von Präsident Lula zeigt ja zumindest, dass Lula auf den Spuren der drei Amtszeiten von Franklin Roosevelt wandeln darf, wenn man meint unbedingt mit den USA vergleichen zu müssen. Oder auch die dritte Amtszeit von Netanjahu in Israel. In Brasilien scheint nichts unmöglich, wenn die Christus-Statue darüber wacht.

Humanokrat
Lula und die vermeintliche Korruption

Präsodent Lula wird in div. Beiträgen hier ohne Vorbehalt als 'Krimineller' bezeichnet. Fakt ist, dass er 2017 wg. Korruption verurteilt wurde. Sein Richter (Sérgio Moro) hatte das Verfahren an sich gerissen und wurde schließlich in der Bolsonaro Regierung 2018 Justizminister.

 

Wenig bekannt ist, dass es zuverlässige Berichte über eine Manipulation des Verfahrens gegen Lula gegeben hat mit dem schweren Verdacht, man habe Lula zur damaligen Wahl ausschalten wollen.

 

Zum Beispiel hier:

https://taz.de/Verurteilung-von-Brasiliens-Expraesidenten/!5601698/

 

Über diese Umstände sowie darüber, dass Lula letztendlich freigesprochen wurde, wird von den rechtsradikalen Populisten gerne hinweggesehen.

Tarek94
@12:15 Uhr von Adeo60

Der Angriff auf die Demokratie und den Rechtsstaat lief nach dem gleichen Drehbuch ab, wie wir dies bereits beim Sturm auf das Capitol erlebt haben. Und in beiden Fällen waren die Präsidenten die Drahtzieher. Trump und Bolzonaro haben mit Hass und Hetze, Lüge und ihre Nähe zu rechtsradikalen Unterstützern den Boden für die Gewaltexzesse bereitet. 

...

In Brasilia gab es null Tote. Bei den zeitgleich stattfindenden Krawallen in Peru (wo Anhänger des abgesetzten linken Präsidenten radalieren), gab es laut Tagesschau bisher "mindestens 17 Tote".

Sehen Sie da auch einen "Angriff auf die Demokratie und den Rechtsstaat", oder ist dieser Angriff "Trump und Bolzonaro" vorbehalten?

Humanokrat
@11:44 Uhr von Sisyphos3

Ich frage mich immer, was Menschen dazu bringt, eine Militärdiktatur anzustreben. .... Glauben diese Menschen, unter einer Militärführung ein besseres, gerechteres Leben führen zu können? 

 

was bringt Menschen überhaupt dazu ne korrekte Wahl ne Frage zu stellen ??

sie brauchen doch nur hierzulande schauen

klar die Reichsbürger, weil sie das christliche Abendland glauben retten zu müssen

aber diese "Klimaaktivisten" die sind doch keinen Deut besser

oder akzeptieren die vielleicht ne andere Meinung

 

In Lützerath machen Aktivisten darauf aufmerksam, dass RWE völlig unnötig einige Mill. Tonnen CO2 erzeugen möchte in dem Wissen, dass wir bereits vereinbarte Klimaziele eh schon verfehlen. Die Fehlhandlung, die gebrochene Zusage und die Unverantwortlichkeit gegenüber der Umwelt und den Menschen liegt bei RWE und den Regierungen der letzten Jahrzehnte.

 

Das ist ein rationales Motiv. Ihr Vergleich mit Anhängern einer Militärdiktatur ist hanebüchen und min. so irrational wie die Wahlleugnung selbst. 

schabernack
@11:44 Uhr von Sisyphos3

 

was bringt Menschen überhaupt dazu ne korrekte Wahl ne Frage zu stellen ??



sie brauchen doch nur hierzulande schauen

klar die Reichsbürger, weil sie das christliche Abendland glauben retten zu müssen.

aber diese "Klimaaktivisten" die sind doch keinen Deut besser … oder akzeptieren die vielleicht ne andere Meinung.

 



Klimaaktivisten akzeptieren Wahlen, und Wortaktivisten bekommen niemals einen sinnvollen Vergleich auf die Reihe.

Tarek94
@12:34 Uhr von D. Hume

...

Jeder, der sich den Interessen einer extrem reichen MiniSchicht widersetzt,

lebt inzwischen lebensgefährlich

'Die Zeit in ihrem Lauf, hält weder Wand noch Wende auf.' ;-)

Wieso "inzwischen"? Das war bereits unter Präsidentin Dilma Roussef so?

"Der Zirkus wird uns das Brot kosten": Die Brasilianer protestieren wie seit 20 Jahren nicht mehr. Sie wollen Schulen und Krankenhäuser statt die Fußball-WM. (...)

Bei Demonstrationen in São Paulo in der vergangenen Woche reagierte die Polizei hart. Unbewaffnete Demonstranten wurden mit Schildern geschlagen, Tränengas und Gummikugeln wurden in die Menge geschossen. (...)

Quelle: Die Zeit, 18. Juni 2013

In bester Tradition der Militärdiktatur. Die Sichherheitskräfte in Brasilien waren noch nie zimperlich. Der Film "City of Gods" gibt ein...

Frau Dilma Roussef war aber keine Militärdiktatorin, sondern gehört der gemäßigt linken Arbeiterpartei Partido dos Trabalhadores an und war gewählte Präsidentin von Brasilien?

 

Sisyphos3
@12:25 Uhr von D. Hume

Was ein selten bescheidener Vergleich. Wollen die Klimaaktivisten (ohne Tüdelchen) denn die gewählte Regierung stürzen?

 

 

stürzen ?

sie wollen der übrigen Gesellschaft ihre Meinung aufzwingen

die Politik sollte im Parlament bestimmt werden,

deren Mitglieder vom Volk gewählt wurden

nicht von einigen wenigen die glauben das Recht

oder die absolute Wahrheit  gepachtet zu haben

 

schabernack
@12:30 Uhr von Robert Wypchlo / @schabernack

 

In der Tat wirkt Lula gegenüber Bolsonaro noch wie ein Engel. Die Amtsenthebung hatte ja Roussef von Temer erhalten. Bahn frei für Lulas Nachfolger Lula.

 

Mit Ruhm bekleckert hat sich die Partei von Lula und Roussef ganz sicher nicht im Bau-, Finanz- und Korruptionssumpf um den Baukonzern Odebrecht, in dem fast ganz Südamerika irgendwie versunken war.

Sisyphos3
@10:22 Uhr von Robert Wypchlo

 Einen Grund muss es gegeben haben, wieso er damals gehen musste.

 

 

 

ebenso dass er dieses mal gewählt wurde

akzeptieren sie das

wie-
Rechtspopulistisches Flaming wirkt: Brasilia, Washington, Berlin

@12:46 Uhr von Anderes1961

Sondern es geht darum, daß seine Behauptungen, die - um es vorsichtig zu formulieren - größtenteils aus Halbwahrheiten und Ganzlügen bestehen - nicht unwidersprochen im Netz stehen bleiben.

Genau das ist das Ziel der Rechtspopulisten bzw. von "Trollen", siehe die Threads zu Ukraine-Themen: öffentlichen Raum besetzen, seien es Plätze, Straßen, Parlamentsgebäude oder eben Kommentarforen in den "Sozialen Medien". So lange sich auf gezielten Bullshit (dem eben nicht widersprochen werden kann, das ist ja der rhetorische Trick) reagiert wird, kommen sinnvolle Argumente und Diskurse eben zu kurz bzw. werden verhindert: Ablenken, Debatten kapern, Desinformation, Polarisierung, Provokation/Flaming, Emotionalisierung.

Seinen copy&paste-Orgien zu widersprechen ist lästig, zeitaufwendig [...] und nervenaufreibend (man muß sich zügeln, um nicht persönlich zu werden). Aber leider nötig.

Sofern eine Moderation Troll-Beiträge für sinnvoll hält, ist Ignorieren die einzige Option.

NieWiederAfd
@11:50 Uhr von Tarek94

...

Die rot/grün/gelbe Koalition äußert sich ja auch nicht zu deutschen Waffenlieferungen an die Konfliktparteien im Jemen. Das heißt aber nicht, daß sie sich "aus der internationalen Politik zurückgezogen hat"?

Selbstverständlich äußert sich die Koalition dazu. Die Grünen haben auf ihrem letzten Parteitag klargestellt, dass sie jegliche Rüstungsexporte an Saudi-Arabien ablehnen und auch einen europäischen Rüstungsexportstopp für Saudi-Arabien und ein europäisches Waffenembargo gegenüber anderen Staaten anstreben, solange diese nachweislich unmittelbar am Jemen-Krieg beteiligt sind. Das Dilemma ist, dass Deutschland noch durch einen Altvertrag über ein europäisches Gemeinschaftsprojekt an Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien gebunden sind. Niemand engagiert sich in der derzeitigen Regierung stärker als die Grünen, das zu korrigieren und zu beenden.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

 

grübelgrübel
@11:44 Uhr von Sisyphos3

...klar die Reichsbürger, weil sie das christliche Abendland glauben retten zu müssen

aber diese "Klimaaktivisten" die sind doch keinen Deut besser

oder akzeptieren die vielleicht ne andere Meinung

.

Ja, ich bin komplett anderer Meinung.

Sehen sie sich einmal den Vortrag von Prof- Dr.-Ing. Olaf Goebel auf Youtube an:

https://www.youtube.com/watch?v=VvnmBOLuvGw