Das Dorf Lützerath ist zum Symbol der Umweltaktivisten geworden.

Ihre Meinung zu Lützerath vor Räumung: Auf den Barrikaden

Schon nächste Woche soll es losgehen mit der Räumung des Dorfes Lützerath. Die Einwohner sind längst weg, die rund 200 Klimaaktivisten verschanzen sich in Baumhäusern. Die Stimmung? Entschlossen. Von Michael Heussen.

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134 Kommentare

Kommentare

Account gelöscht
Lützerath vor der Räumung: Auf den Barrikaden....

Lützerath wurde von seinen Bewohnern verlassen, so in dem Artikel. Die Bewohner mussten ihren Ort verlassen. Der letzte Bauer gab 2022 entnervt auf.

Am 8. und 14. Januar wird es Demonstrationen gegen die Räumung geben. Auch von Köln aus werden Busse dazu organisiert.

Räumen für RWE, für weiteren Kohleabbau. Ganz nebenbei können Klimaziele so eh nicht erreicht werden.

Und natürlich-die Grünen sind dabei. Aber auf Seiten von RWE.

Nettie
"Die Stimmung? Entschlossen"

Vor allem dazu, 'vorrangig' von partikularen Interessen geleitete politische (Fehl-)Entscheidungen nicht länger als unabänderliches Schicksal hinzunehmen.

Diese Entschlossenheit ist dringender nötig denn je, um endlich den allgemeinen Interessen zur 'Geltung' zu verhelfen.

kommtdaher

Dass sie Aktivisten -und nicht Rechtsbrecher genannt werden, zeigt, dass die Mehrheit und auch die Medien Sympathie für das Anliegen haben. Allerdings ist der ganze Klimaaktivismus, Braunkohle hin oder her, ein bereits verlorener Kampf. Umweltschutz ist nur global machbar. Lokales verschanzen in Baumhäusern ohne Regierungsunterstützung ist bestens idealistisch und völlig fruchtlos. Klimakonferenzen als solche helfen zwar auch nicht, aber zumindest sind sie nicht illegal.

Mass Effect
Gewalt gegen Polizei

Man sieht ja wo das herkommt mit der Gewalt gegen Ordnungskräfte. Es flogen Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper. Es gab mindestens zwei Leichtverletzte. Auch das Kamerateam wurde getroffen. Nachfrage was diese Gewalt soll, Fehlanzeige. Stattdessen ein Propagandavideo für diese "Aktivisten".

frosthorn
meine Rede: Prinzipienflexibilität, der Markenkern der Grünen

 

Aussagen der Grünen haben eine Halbwertszeit von längstens einer Hochrechnung am Wahlabend. Dann ist's vorbei mit den Zielen und "Pragmatismus" ist angesagt. Vor der Wahl punktet man mit Umweltschutz (bei den Wählern), nach der Wahl mit Gehorsam (bei der Wirtschaft). Vorher bekommt man Lob von den Aktivisten und potentiellen Wählern, nach der Wahl von den Konzernen:

 

[Der Konzerncheh von RWE] Krebber lobte die Grünen, weil sie in der Regierungsverantwortung Realpolitik betrieben.

 

Ich gönne es den NRW-Grünen, darauf auch noch stolz zu sein, aber auch die werden lernen müssen, dass man das einmal machen kann. Und zweimal und dreimal. Das aber irgendwann der Punkt erreicht ist, wo ihnen (bei den Wählern, nicht bei der Wirtschaft) einfach kein Schwein mehr glaubt. Ich freu mich drauf.

wtfman666
Klimafreundlichkeit

Also diese "Aktivisten" sind auch nicht so Klimafreundlich. Die Barrikaden, die am Montag gebrannt haben, war nicht nur Heu. Was hier nicht gesagt wurde, dass die auch Reifen verbrannt haben. Und was den Angriff auf die Polizei angeht gleich 5Jahre Knast und sehr hohe Schadenszahlungen. Die haben auf Privatgeländen nichts zu Suchen.

bolligru
Einsatz von Gewalt??

Ich wundere mich seit langem, weshalb stets auf brutale Weise gegen Demonstranten oder bei Krawallen vorgegangen und oder werden soll.

 

Seit langem, darüber gibt es sogar einen Fernsehbericht, wird an klebrigen und ekelerregenden Substanzen geforscht, die deutlich übler riechen als alles bekannte Übelriechende zusammen und dabei sind diese Substanzen völlig unschädlich und biologisch abbaubar. Einmal in Berührung damit gekommen, haben Demonstranten oder Krawallmacher nur Eines im Sinn: So schnell wie möglich unter die Dusche...

 

Aus Baumhäusern heraus werden Einsatzkräft mit Kot beworfen. Warum dürfen diese nicht mit bereits entwickelen Substanzen antworten? Immer noch besser als der Einsatz von Pfefferspray oder Schlagstock und erheblich effektiver.

Sokrates

Ich finde das gut, daß jetzt 200 Klimaktivisten sich in Lützerath verschanzt haben. Dann können die Ordnungshüter dann erproben wie man die in Zukunft zu handhaben hat. Und alles Videografieren dann sieht man wie agressiv, bzw. wie gewaltbereit sie sind, oder vielleicht aber auch friedlich demonstrieren können.

In dem Sinne danke ich den Aktivisten sich als Testpersonen zur Verfügung zu stellen!

perchta
Witer in Richtung Abgrund

Genau: Wir müssen immer mehr Kohle, insbesondere Braunkohle (bei deren Verbrennung bekanntermaßen besonders viel CO2 und sonstige Schadstoffe freigesetzt werden) ausbuddeln und verbrennen um dafür zu sorgen, dass die Klimakatastrophe  mit all ihren Konsequenzen möglichst bald stattfinden wird.

Merke: Atomenergie ist gefährlich, aber bei einem GAU handelt es sich um ein lokales Ereignis, dessen Konsequenzen eine begrenzte Anzahl von Menschen betrifft, während ein kaputtes Klima globaler Natur ist und alle Menschen betrffen wird. Jetzt raten Sie, was mir wohl lieber ist.

BTW: Ich habe einmal gelernt, dass sich professionelles Arbeiten dadurch auszeichnet, dass Entscheidungen rational und ohne emotionalen Hintergrund getroffen werden. Es ist geneu diese Professionalität die ich in vielen Bereichen sehr schmerzlich vermisse.

wtfman666
@16:12 Uhr von Mass Effect

Man sieht ja wo das herkommt mit der Gewalt gegen Ordnungskräfte. Es flogen Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper. Es gab mindestens zwei Leichtverletzte. Auch das Kamerateam wurde getroffen. Nachfrage was diese Gewalt soll, Fehlanzeige. Stattdessen ein Propagandavideo für diese "Aktivisten".

Volle Zustimmung

Zufriedener Optimist
@16:12 Uhr von Mass Effect

Man sieht ja wo das herkommt mit der Gewalt gegen Ordnungskräfte. Es flogen Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper. Es gab mindestens zwei Leichtverletzte. Auch das Kamerateam wurde getroffen. Nachfrage was diese Gewalt soll, Fehlanzeige. Stattdessen ein Propagandavideo für diese "Aktivisten".

Die Verhaftungen und Anzeigen haben Sie aber schon mitbekommen?

bolligru
16:12 Uhr von Mass Effect

"Gewalt gegen Ordnungskräfte..."

 

Klartext: Von Baumhäusern herunter werden Einsatzkräfte mit nicht gerade appetitlichen, biologisch-dynamisch gewonnenen Substanzen beworfen. Mit gleichen Mitteln und im großen Stil zu antworten wäre vermutlich illegal.

Robert Wypchlo
@16:04 Uhr von Bernd Kevesligeti

Lützerath wurde von seinen Bewohnern verlassen, so in dem Artikel. Die Bewohner mussten ihren Ort verlassen. Der letzte Bauer gab 2022 entnervt auf.

Am 8. und 14. Januar wird es Demonstrationen gegen die Räumung geben. Auch von Köln aus werden Busse dazu organisiert.

Räumen für RWE, für weiteren Kohleabbau. Ganz nebenbei können Klimaziele so eh nicht erreicht werden.

Und natürlich-die Grünen sind dabei. Aber auf Seiten von RWE.

Es war aber bereits in den 1990er Jahren ein gewisser Herr Matthiesen, der Garzweiler II auf Biegen und Brechen durchsetzen wollte. (Zitat "Garzweiler II wird kommen"). Hat alles mit der Braunkohle also alles eine unsagbar lange Tradition.

eine_anmerkung .
@16:04 Uhr von Bernd Kevesligeti

>>"Und natürlich-die Grünen sind dabei. Aber auf Seiten von RWE."<<

.

Aber nicht doch? Das wäre ja eine Art Paradigmenwechsel bei der ideologischen Urausrichtung der Grünen. Sie scherzen sicherlich?

frosthorn
leider

 

steht die erfolgreiche Räumung des Aktivistendorfs bereits fest. Die Zahl der Nicht-Festgenommenen und der Aufgebenden wird mit jeder Minute steigen, nach ein paar Stunden wird der Spuk vorbei sein.

Wie schon Walter Mossmann einst sang:

"Recht gegen Reichtum gibt es nicht".

Raho59
@16:10 Uhr von kommtdaher

Dass sie Aktivisten -und nicht Rechtsbrecher genannt werden, zeigt, dass die Mehrheit und auch die Medien Sympathie für das Anliegen haben. Allerdings ist der ganze Klimaaktivismus, Braunkohle hin oder her, ein bereits verlorener Kampf. Umweltschutz ist nur global machbar. Lokales verschanzen in Baumhäusern ohne Regierungsunterstützung ist bestens idealistisch und völlig fruchtlos. Klimakonferenzen als solche helfen zwar auch nicht, aber zumindest sind sie nicht illegal.

Ich billige nicht was da in Lützerath abgeht. Allerdings finde ich den von Ihnen angebrachten Hinweis "Klimaschutz geht nur global" doch lächerlich.

Wenn niemand anfängt, dann wird es nix mit global. Den anderen aber zeigen das mehr getan werden kann, das geht schon.

Hätte der Herr Putin nicht den Krieg angefangen, vielleicht wären wir schon weiter.

Mass Effect
@16:10 Uhr von kommtdaher

Dass sie Aktivisten -und nicht Rechtsbrecher genannt werden, zeigt, dass die Mehrheit und auch die Medien Sympathie für das Anliegen haben. Allerdings ist der ganze Klimaaktivismus, Braunkohle hin oder her, ein bereits verlorener Kampf. Umweltschutz ist nur global machbar. Lokales verschanzen in Baumhäusern ohne Regierungsunterstützung ist bestens idealistisch und völlig fruchtlos. Klimakonferenzen als solche helfen zwar auch nicht, aber zumindest sind sie nicht illegal.

Das die Mehrheit Sympathie für Gewalt gegen Polizisten haben halte ich für ausgeschlossen.

fathaland slim
@16:13 Uhr von frosthorn

„[Der Konzerncheh von RWE] Krebber lobte die Grünen, weil sie in der Regierungsverantwortung Realpolitik betrieben.“

 

Ich gönne es den NRW-Grünen, darauf auch noch stolz zu sein...

Wäre ich Grüner, ich wäre es nicht. Sondern würde mich zähneknirschend ins Unvermeidliche fügen.

CoronaWegMachen
Offensichtlich ist bundespolitisch / landespolitisch ...

... längst die Sache bei den gealterten Politiker/innen klar :

Energiesicherheit und Arbeitsplätze stehen ganz oben an. Diese Konzept ist derzeit schön und damit kurzsichtig und damit langfristig gesehen völlig fatal. Macht wohl aber nichts : Die Lobbyisten/innen haben gesagt das es so gut ist.

Die Demonstranten und Gebietsbesetzer/innen haben das längst das fatale Verhalte der Poltiker/innen für sich erkannt. Kein Wunder : sind es doch weit überwiegend junge Leute ...

Schade, dass sich derzeit die Politiker/innen selbst die Wählerschaft von morgen völlig vergrault. Hier sollten die Politiker/innen mal drüber nachdenken ... oder sind sie eh bald alle in Rente oder Pension oder so ...

Werner40

Der Kohleausstieg ist doch schon längst geregelt. Demonstrationen dienen nur noch der Selbstbefriedigung.

sonnenbogen
Strohballen

scheinen CO2 neutral zu verbrennen....

Coachcoach
@16:19 Uhr von perchta

...

Merke: Atomenergie ist gefährlich, aber bei einem GAU handelt es sich um ein lokales Ereignis, dessen Konsequenzen eine begrenzte Anzahl von Menschen betrifft, während ein kaputtes Klima globaler Natur ist und alle Menschen betrffen wird. Jetzt raten Sie, was mir wohl lieber ist.

...

Lokale radioaktive Wolken?

Klasse - das sollten Sie patentieren lassen!

Olivia59
Revolution

Kein Wunder das sich diese Leute wie Revolutionäre verhalten, denn genau so ein Umbruch wäre das, was sie fordern. Es würde ja keinen Sinn machen Kohleförderung zu stoppen wenn man nicht gleichfalls auch den sofortigen Stopp der Verwendung von fossilen Energien meint.

Das die extreme Klima Bedrohung für einige Aktivisten extreme Massnahmen erfordert, die den demokratischen Entscheidungsfindungsprozess in Frage stellen, könnte sich in der näheren Zukunft zum grösseren Problem entwickeln als die bisherigen Auswirkungen des Klimawandels selbst, zumindest was Deutschland betrifft.

Das alles ruft ja auch demokratische sowie undemokratische Gegenkräfte auf den Plan.

CoronaWegMachen
@16:10 Uhr von kommtdaher

Umweltschutz ist nur global machbar.

Nee. Ist falsch.

Richtig ist, wenn sich D weiter unabhängig von ausländischen Energieressourcen machen möchte, dann bedarf es des Ausbaus der Windenergie, der Solarenergie, und der Produktion von Wasserstoff.

Nur ist es dabei beachtlich, dass alle Komponenten in der EU / D produziert und gelagert werden. Denn es bringt nichts, wenn z.B. Solarpaneele und die Ersatzteile z.B. aus China kommen ... (Lieferkettenprobleme etc.) ...

Account gelöscht
@16:25 Uhr von eine_anmerkung .

>>"Und natürlich-die Grünen sind dabei. Aber auf Seiten von RWE."<<

.

 

 

Aber nicht doch? Das wäre ja eine Art Paradigmenwechsel bei der ideologischen Urausrichtung der Grünen. Sie scherzen sicherlich?

 

 

Leider ist das kein Scherz. Aber vor ein paar Jahren demonstrierten die Grünen noch gegen RWE und die Dörferräumung....

Coachcoach
@16:35 Uhr von fathaland slim

„[Der Konzerncheh von RWE] Krebber lobte die Grünen, weil sie in der Regierungsverantwortung Realpolitik betrieben.“

 

Ich gönne es den NRW-Grünen, darauf auch noch stolz zu sein...

Wäre ich Grüner, ich wäre es nicht. Sondern würde mich zähneknirschend ins Unvermeidliche fügen.

Die heldenhafte Form der Anpassung, die für viel schlechte Politik gesorgt hat - z.B. in der SPD

Coachcoach
@16:24 Uhr von Robert Wypchlo

Lützerath wurde von seinen Bewohnern verlassen, so in dem Artikel. Die Bewohner mussten ihren Ort verlassen. Der letzte Bauer gab 2022 entnervt auf.

Am 8. und 14. Januar wird es Demonstrationen gegen die Räumung geben. Auch von Köln aus werden Busse dazu organisiert.

Räumen für RWE, für weiteren Kohleabbau. Ganz nebenbei können Klimaziele so eh nicht erreicht werden.

Und natürlich-die Grünen sind dabei. Aber auf Seiten von RWE.

Es war aber bereits in den 1990er Jahren ein gewisser Herr Matthiesen, der Garzweiler II auf Biegen und Brechen durchsetzen wollte. (Zitat "Garzweiler II wird kommen"). Hat alles mit der Braunkohle also alles eine unsagbar lange Tradition.

1980 gab es eine Bewegung für den Hambacher Forst...

Account gelöscht
@16:24 Uhr von Robert Wypchlo

Lützerath wurde von seinen Bewohnern verlassen, so in dem Artikel. Die Bewohner mussten ihren Ort verlassen. Der letzte Bauer gab 2022 entnervt auf.

Am 8. und 14. Januar wird es Demonstrationen gegen die Räumung geben. Auch von Köln aus werden Busse dazu organisiert.

Räumen für RWE, für weiteren Kohleabbau. Ganz nebenbei können Klimaziele so eh nicht erreicht werden.

Und natürlich-die Grünen sind dabei. Aber auf Seiten von RWE.

Es war aber bereits in den 1990er Jahren ein gewisser Herr Matthiesen, der Garzweiler II auf Biegen und Brechen durchsetzen wollte. (Zitat "Garzweiler II wird kommen"). Hat alles mit der Braunkohle also alles eine unsagbar lange Tradition.

 

 

 

Das ist wahr. Der Herr Matthiesen war ein SPD-Landesminister. Die waren immer RWE-freundlich. Bekamen auch öfters Aufsichtsratsposten, nach ihrer politischen Karriere...

 

Sokrates
@16:19 Uhr von perchta

...........

Merke: Atomenergie ist gefährlich, aber bei einem GAU handelt es sich um ein lokales Ereignis, dessen Konsequenzen eine begrenzte Anzahl von Menschen betrifft, während ein kaputtes Klima globaler Natur ist und alle Menschen betrffen wird. Jetzt raten Sie, was mir wohl lieber ist.

BTW: Ich habe einmal gelernt, dass sich professionelles Arbeiten dadurch auszeichnet, dass Entscheidungen rational und ohne emotionalen Hintergrund getroffen werden. Es ist geneu diese Professionalität die ich in vielen Bereichen sehr schmerzlich vermisse.

Ja, Atomkraft ist gefährlich und ein Gau findet lokal statt, wo auch sonst. Aber was in der Umgebung passiert begrenzt sich nicht nur auf ein paar begrenzte Menschen. Je nach dem wie der Gau ausfällt kommt evtl. atomar verseuchter Staub in die Luft. Auch die Verstrahlung hält sich nicht nur in einem kleinen Umkreis um ein AKW auf.

Und was sie mit ihrem Schlutzsatz aussagen wollen ist mir ein Rätsel!

wtfman666
@16:38 Uhr von sonnenbogen

scheinen CO2 neutral zu verbrennen....

Die Autoreifen anscheinend auch

fathaland slim
@16:25 Uhr von eine_anmerkung .

@16:04 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

>>"Und natürlich-die Grünen sind dabei. Aber auf Seiten von RWE."<<

.

Aber nicht doch? Das wäre ja eine Art Paradigmenwechsel bei der ideologischen Urausrichtung der Grünen. Sie scherzen sicherlich?

 

Da haben sich ja die beiden Richtigen gefunden. Ja, der Hass auf die Grünen vereint ganz rechts und nach Selbsteinschätzung ganz links. Realpolitisches Verständnis? Fehlanzeige.

Coachcoach
@16:33 Uhr von Raho59

Dass sie Aktivisten -und nicht Rechtsbrecher genannt werden, zeigt, dass die Mehrheit und auch die Medien Sympathie für das Anliegen haben. Allerdings ist der ganze Klimaaktivismus, Braunkohle hin oder her, ein bereits verlorener Kampf. Umweltschutz ist nur global machbar. Lokales verschanzen in Baumhäusern ohne Regierungsunterstützung ist bestens idealistisch und völlig fruchtlos. Klimakonferenzen als solche helfen zwar auch nicht, aber zumindest sind sie nicht illegal.

Ich billige nicht was da in Lützerath abgeht. Allerdings finde ich den von Ihnen angebrachten Hinweis "Klimaschutz geht nur global" doch lächerlich.

Wenn niemand anfängt, dann wird es nix mit global. Den anderen aber zeigen das mehr getan werden kann, das geht schon.

Hätte der Herr Putin nicht den Krieg angefangen, vielleicht wären wir schon weiter.

Dieses Mal ist der nicht schuld, der Putin.

fathaland slim
@16:38 Uhr von sonnenbogen

Strohballen scheinen CO2 neutral zu verbrennen....

Tun sie.

CoronaWegMachen
@16:12 Uhr von Mass Effect

Man sieht ja wo das herkommt mit der Gewalt gegen Ordnungskräfte. Es flogen Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper.

Wieso sind - ALLE - Aktivisten Gewalt bereit und üben ggf - AUF JEDEN FALL - Gewalt aus ?

Anmerkung :

Wie wäre es z.B. mal damit :

Einfach mal mit den Aktivisten reden oder noch besser  - einfach nur mal zuhören - ...

Coachcoach
@16:35 Uhr von CoronaWegMachen

... längst die Sache bei den gealterten Politiker/innen klar :

Energiesicherheit und Arbeitsplätze stehen ganz oben an. Diese Konzept ist derzeit schön und damit kurzsichtig und damit langfristig gesehen völlig fatal. Macht wohl aber nichts : Die Lobbyisten/innen haben gesagt das es so gut ist.

Die Demonstranten und Gebietsbesetzer/innen haben das längst das fatale Verhalte der Poltiker/innen für sich erkannt. Kein Wunder : sind es doch weit überwiegend junge Leute ...

Schade, dass sich derzeit die Politiker/innen selbst die Wählerschaft von morgen völlig vergrault. Hier sollten die Politiker/innen mal drüber nachdenken ... oder sind sie eh bald alle in Rente oder Pension oder so ...

Das hat nix mit dem Alter zu tun - es geht um Hirn und Haltung. 

Haltung ist die Ausnahme - nix ist so flexibel wie das Rückgrat.

wenigfahrer
Das Dorf

ist doch schon lange leer, die Menschen kommen auch nicht wieder zurück, ich gehe davon aus das sie entschädigt wurden, und längst ein neues zu Hause haben.

Also was soll das dann noch.

Die Politik muss mal klare Signale senden, wie in Berlin und auch bei Straßenklebern oder die Bilder beschmutzen.

So geht es nicht weiter.

Olivia59
@16:06 Uhr von Nettie

Vor allem dazu, 'vorrangig' von partikularen Interessen geleitete politische (Fehl-)Entscheidungen nicht länger als unabänderliches Schicksal hinzunehmen.

Diese Entschlossenheit ist dringender nötig denn je, um endlich den allgemeinen Interessen zur 'Geltung' zu verhelfen.

 

Partikularinteressen? Solange wir fossile Energie benötigen macht es durchaus Sinn sie für den Eigenverbrauch, nicht den Export, zu fördern.

Die Entschlossenheit scheint deshalb vielmehr darauf gerichtet zu sein den Verbrauch fossiler Energien umgehend zu stoppen. Das sind wirkliche Partikularinteressen, denn die Tragweite der Folgen bzw. Verwerfungen wäre mit denen einer Revolution zu vergleichen. Für einige Aktivisten gehört die Aufgabe des Kapitalismus ja theoretisch sowieso dazu um das Ziel zu erreichen, was vielleicht sogar stimmen könnte … aber dann bitte auf demokratischem Wege.

fathaland slim
@16:43 Uhr von Coachcoach

@16:35 Uhr von fathaland slim

 

„[Der Konzerncheh von RWE] Krebber lobte die Grünen, weil sie in der Regierungsverantwortung Realpolitik betrieben.“

 

Ich gönne es den NRW-Grünen, darauf auch noch stolz zu sein...

Wäre ich Grüner, ich wäre es nicht. Sondern würde mich zähneknirschend ins Unvermeidliche fügen.

Die heldenhafte Form der Anpassung, die für viel schlechte Politik gesorgt hat - z.B. in der SPD

 

Sie sind für unbeugsamen Fundamentalismus? Dann bleiben nur zwei Möglichkeiten: Diktatur oder Opposition.

fathaland slim
@16:47 Uhr von wtfman666

@16:38 Uhr von sonnenbogen

[Strohballen] scheinen CO2 neutral zu verbrennen....

Die Autoreifen anscheinend auch

Nein, die nicht.

Coachcoach
@16:47 Uhr von fathaland slim

@16:04 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

>>"Und natürlich-die Grünen sind dabei. Aber auf Seiten von RWE."<<

.

Aber nicht doch? Das wäre ja eine Art Paradigmenwechsel bei der ideologischen Urausrichtung der Grünen. Sie scherzen sicherlich?

 

Da haben sich ja die beiden Richtigen gefunden. Ja, der Hass auf die Grünen vereint ganz rechts und nach Selbsteinschätzung ganz links. Realpolitisches Verständnis? Fehlanzeige.

Entschuldigung - mt so pauschalen Urteilen vergiften Sie die Atmosphäre.

Die ist so schon überlastet, nicht nur von Braunkohlenabgasen.

harpdart
Fauler Kompromiss

Ein fauler Kompromiss, auf den sich die Grünen eingelassen haben. Kohleausstieg vorziehen, ja, aber nicht um den Preis, dass noch mehr Braunkohle abgebaggert wird. Da wäre Standhaftigkeit angesagt gewesen. So fällt man den Braunkohle-Gegnern in den Rücken. 

Account gelöscht
@16:47 Uhr von fathaland slim

@16:04 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

>>"Und natürlich-die Grünen sind dabei. Aber auf Seiten von RWE."<<

.

Aber nicht doch? Das wäre ja eine Art Paradigmenwechsel bei der ideologischen Urausrichtung der Grünen. Sie scherzen sicherlich?

 

Da haben sich ja die beiden Richtigen gefunden. Ja, der Hass auf die Grünen vereint ganz rechts und nach Selbsteinschätzung ganz links. Realpolitisches Verständnis? Fehlanzeige.

 

 

 

Und was ist "sich zähneknirschend in das unvermeidbare zu fügen" ? Ist das links ?

Sicher eine Position, die gelobt wird. Von RWE und Politik.

 

fathaland slim
@16:28 Uhr von frosthorn

leider

steht die erfolgreiche Räumung des Aktivistendorfs bereits fest. Die Zahl der Nicht-Festgenommenen und der Aufgebenden wird mit jeder Minute steigen, nach ein paar Stunden wird der Spuk vorbei sein.

Wie schon Walter Mossmann einst sang:

"Recht gegen Reichtum gibt es nicht".

 

Ja, RWE ist einer der größten Steuerzahler in NRW, nachdem die Montanindustrie weggebrochen ist. Eine Landesregierung, die RWE vergrault, würde die Legislaturperiode wahrscheinlich nicht durchstehen.

Glauben Sie, mir würde das Spaß machen?

Winni-ed
@16:13 Uhr von frosthorn

 

Aussagen der Grünen haben eine Halbwertszeit von längstens einer Hochrechnung am Wahlabend. Dann ist's vorbei mit den Zielen und "Pragmatismus" ist angesagt. Vor der Wahl punktet man mit Umweltschutz (bei den Wählern), nach der Wahl mit Gehorsam (bei der Wirtschaft). Vorher bekommt man Lob von den Aktivisten und potentiellen Wählern, nach der Wahl von den Konzernen:

 

[Der Konzerncheh von RWE] Krebber lobte die Grünen, weil sie in der Regierungsverantwortung Realpolitik betrieben.

 

Ich gönne es den NRW-Grünen, darauf auch noch stolz zu sein, aber auch die werden lernen müssen, dass man das einmal machen kann. Und zweimal und dreimal. Das aber irgendwann der Punkt erreicht ist, ....

Ich antworte darauf mal sehr vereinfacht.

Ohne bezahlbare Energie keine Wirtschaft. Ohne Wirtschaft keine Arbeitsplätze. Ohne Arbeitsplätze keine Steuern. Ohne Steuern kein Geld für dringend benötigte Investitionen in den Klimaschutz. Und keine Akzeptanz dafür in der Bevölkerung. Das Wissen auch die Grünen.

frosthorn
@16:47 Uhr von fathaland slim

@16:04 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

>>"Und natürlich-die Grünen sind dabei. Aber auf Seiten von RWE."<<

.

Aber nicht doch? Das wäre ja eine Art Paradigmenwechsel bei der ideologischen Urausrichtung der Grünen. Sie scherzen sicherlich?

 

Da haben sich ja die beiden Richtigen gefunden. Ja, der Hass auf die Grünen vereint ganz rechts und nach Selbsteinschätzung ganz links. Realpolitisches Verständnis? Fehlanzeige.

 

Man muss die grüne Bewegung nicht hassen, um beim Verhalten der grünen Partei Schnappatmung zu bekommen. Vielleicht sogar im Gegenteil.

Und obwohl ich Ihrer Querfronttheorie inzwischen eine Berechtigung einräume, finde ich es nicht angemessen, dem User @Bernd Keveligeti, dem ich weißgott auch nicht immer zustimme, eine Nähe zu @eine_anmerkung zu unterstellen.

schabernack
@16:28 Uhr von frosthorn

 

… steht die erfolgreiche Räumung des Aktivistendorfs bereits fest. Die Zahl der Nicht-Festgenommenen und der Aufgebenden wird mit jeder Minute steigen, nach ein paar Stunden wird der Spuk vorbei sein.

 

The story of Lützerath begann 1990. Damals wurde die Fläche des Braunkohleabbaugebiets «Garzweiler» definiert. Im Flächenlos Garzweiler I lag das Dorf Immerath. Das ist längst verschwunden, und man hat an anderer Stelle eine neue Siedlung gebaut, die auch Immerath heißt.

 

Der Wegzug von Menschen aus Lützerath begann 2006. Auch denen wurde Wohnraum in Neu-Immerath angeboten. Neu-Lützerath wurde nie gebaut. Lützerath war längst verlassener Ort, bevor die Entscheidung fiel, nun auch Flächenlos Garzweiler II abzubaggern. Zu diesem Los gehören einige andere Dörfer, die noch nicht verlassen sind, und nun auch nicht weg gebaggert werden.

 

Lützerath ist nur Symbol. RWE steigt in Garzweiler nun 2030 aus Braunkohle aus, nicht erst 2038. Abzubauen wäre auch ohne Lützerath genug Braunkohle bis 2030.

weingasi1
@16:13 Uhr von frosthorn

 

Aussagen der Grünen haben eine Halbwertszeit von längstens einer Hochrechnung am Wahlabend.

Ich gönne es den NRW-Grünen, darauf auch noch stolz zu sein, aber auch die werden lernen müssen, dass man das einmal machen kann.

Ihnen als politisch interessiertem Menschen sollte eigentlich klar sein, dass man nur dann das alles umsetzen kann, wenn man in DEU die absolute Mehrheit hat und man allein regieren kann UND nichts Unvorhergesehenes dazwischenkommt, wie heuer der UKR-Krieg. Nun haben aber die Grünen bei einer Wahlbeteiligung von ca. 75% nur ca. % 14% der Stimmen erhalten. Ich bin nun wirklich kein Grünen-Fan aber wie sollten sie da ihre Programme durchsetzen ? Warum Sie sich allerdings freuen, wenn die Grünen scheitern, das verstehe ich nicht, obwohl ich sie natürlich auch nicht gerne in der Regierung sehe, aber bei Ihnen klingt das ja schon fast wie Schadenfreude.

 

Einfach Unglaublich
Die Tagesschau...

... könnte ja mal berichten,  um welche Straftaten es sich dabei handelt: Hausfriedensbruch oder Landfriedensbruch.

.

Bye the way:

Braunkohletagebau find ich auch beknackt, aber Habeck meint ja, besser die eigene Landschaft zerstören oder bei arabischen Nicht-Demokratien um Gas betteln als so wie im kalten Krieg und der Sowjet Besatzung von Afghanistan weiter Erdgas aus Russland zu beziehen.

.

Ja und jetzt dürfen alle wieder das tausendmal gesagte wiederholen. 

Raho59
@16:47 Uhr von Coachcoach

 

Ich billige nicht was da in Lützerath abgeht. Allerdings finde ich den von Ihnen angebrachten Hinweis "Klimaschutz geht nur global" doch lächerlich.

Wenn niemand anfängt, dann wird es nix mit global. Den anderen aber zeigen das mehr getan werden kann, das geht schon.

Hätte der Herr Putin nicht den Krieg angefangen, vielleicht wären wir schon weiter.

Dieses Mal ist der nicht schuld, der Putin.

Würden Sie über den Tellerrand schauen (könnten), dann würden die Zusammenhänge vielleicht klar.

Ohne Krieg hätten wir weiter das geliebte billige Gas. Das würde verstromt und Kohle, hier Braunkohle, würde nicht mehr so viel benötigt.

Also schon ein Teil Mitschuldig 

harpdart
@wenigfahrer

"ist doch schon lange leer, die Menschen kommen auch nicht wieder zurück, ich gehe davon aus das sie entschädigt wurden, und längst ein neues zu Hause haben.

Also was soll das dann noch.

Die Politik muss mal klare Signale senden, wie in Berlin und auch bei Straßenklebern oder die Bilder beschmutzen.

So geht es nicht weiter."

Und wenn man Dinge, die rein gar nichts gemeinsam haben, in einen Topf kippt und kräftig umrührt, geht es nur in eine Richtung: rückwärts. 

eine_anmerkung .
@16:43 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

>>"Leider ist das kein Scherz. Aber vor ein paar Jahren demonstrierten die Grünen noch gegen RWE und die Dörferräumung...."<<

.

Also wenn ich ein Grüner wäre (was ich Gottseidank nicht bin), würde mir da ganz wirr im Kopf wenn das stimmt?

Leser_Home
Straftaten en gross

Das einzige, was man direkt oder indirekt hierbei ausdrückt, ist der Aufruf zu Hausfriedensbruch, Gewalt gegen Sicherheitskräfte und Landfriedensbruch. Mit normalen demokratischen Gepflogenheiten hat dies in keiner Weise etwas zu tun. Hier muss der Rechtsstaat eindeutig und konsequent durchgreifen. Was bei zu laschem, fehlenden bzw. bewusst ignorierten Reaktionen folgt, zeigte sich sehr eindrücklich in Berlin.

Coachcoach
@16:50 Uhr von wenigfahrer

ist doch schon lange leer, die Menschen kommen auch nicht wieder zurück, ich gehe davon aus das sie entschädigt wurden, und längst ein neues zu Hause haben.

Also was soll das dann noch.

Die Politik muss mal klare Signale senden, wie in Berlin und auch bei Straßenklebern oder die Bilder beschmutzen.

So geht es nicht weiter.

So geht es nicht weiter - das finde ich auch.

Klimaschutz Artenschutz noch dringender, muss an erste Stelle gesetzt werden. 

Sofort. Dringendst. Keine Kohle mehr verbrennen, schon gar keine Braunkohle - dann muss auch nicht gebaggert werden.

fathaland slim
@16:50 Uhr von wenigfahrer

Das Dorf

ist doch schon lange leer, die Menschen kommen auch nicht wieder zurück, ich gehe davon aus das sie entschädigt wurden, und längst ein neues zu Hause haben.

Also was soll das dann noch.

Die Politik muss mal klare Signale senden, wie in Berlin und auch bei Straßenklebern oder die Bilder beschmutzen.

So geht es nicht weiter.

 

Die Gesetzeslage, und dafür ist die Politik zuständig, ist eindeutig. Wenn überhaupt, dann sollten Sie Ihre Anregung an die Justiz richten. Aber was genau wollen Sie?

weingasi1
@16:33 Uhr von Raho59

Ich billige nicht was da in Lützerath abgeht. Allerdings finde ich den von Ihnen angebrachten Hinweis "Klimaschutz geht nur global" doch lächerlich.

Wenn niemand anfängt, dann wird es nix mit global. Den anderen aber zeigen das mehr getan werden kann, das geht schon.

Hätte der Herr Putin nicht den Krieg angefangen, vielleicht wären wir schon weiter.

Auch dann könnte DEU nicht viel weiter sein. Selbst wenn man in den 10 Monaten noch 1000 WKA's gebaut hätte, hätte man immer noch weder Trassen noch Speicher, die man aber für die EE's zwingend braucht, sonst nutzen die ganzen WKA's nix. Um da weiterzukommen, braucht man nicht zwangsläufig Frieden in der UKR, auch wenn dieser natürlich dringend für die Menschen dort zu wünschen wäre. Mit dem Transport der EE's hat das aber nun mal nix zu tun.

 

Olivia59
@16:13 Uhr von frosthorn

 

Aussagen der Grünen haben eine Halbwertszeit von längstens einer Hochrechnung am Wahlabend. Dann ist's vorbei mit den Zielen und "Pragmatismus" ist angesagt. Vor der Wahl punktet man mit Umweltschutz (bei den Wählern), nach der Wahl mit Gehorsam (bei der Wirtschaft).

...

Ich gönne es den NRW-Grünen, darauf auch noch stolz zu sein, aber auch die werden lernen müssen, dass man das einmal machen kann. Und zweimal und dreimal. Das aber irgendwann der Punkt erreicht ist, wo ihnen (bei den Wählern, nicht bei der Wirtschaft) einfach kein Schwein mehr glaubt. Ich freu mich drauf.

 

Die Grünen fahren damit doch schon sehr lange gut, den Leuten zu sagen das es mit Wohlstand weitgehend ohne Verzicht und Klimawende schon irgendwie alles zusammengeht. Ulrike Herrmann schreibt mit ihrem Bestseller gerade dagegen an und auch den Frust der Aktivisten kann ich verstehen. (Methoden ausgeklammert) Mit harten konkreten Klimarettungsplänen gewinnt man jedenfalls so schnell noch keine Wahl.

heribix
@16:38 Uhr von sonnenbogen

scheinen CO2 neutral zu verbrennen....

Strohballen? Also Videos zeigten eher brennende Autoreifen. Klima Protest der Klimafreundlichen Art. Im Internet kursieren auch genügend Bilder vom Protestkamp, das wie eine Müllhalde aussieht.

heribix
@16:47 Uhr von fathaland slim

@16:04 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

>>"Und natürlich-die Grünen sind dabei. Aber auf Seiten von RWE."<<

.

Aber nicht doch? Das wäre ja eine Art Paradigmenwechsel bei der ideologischen Urausrichtung der Grünen. Sie scherzen sicherlich?

 

Da haben sich ja die beiden Richtigen gefunden. Ja, der Hass auf die Grünen vereint ganz rechts und nach Selbsteinschätzung ganz links. Realpolitisches Verständnis? Fehlanzeige.

Sie können ja nicht abstreiten das die Grünen die Wendehälse der Nation sind. Schauen Sie sich die Plakate an mit denen die Grünen zur Wahl angetreten sind und welche Politik sie heute vertreten. 

draufguckerin
@16:25 Uhr von eine_anmerkung .

>>"Und natürlich-die Grünen sind dabei. Aber auf Seiten von RWE."<<

.

Aber nicht doch? Das wäre ja eine Art Paradigmenwechsel bei der ideologischen Urausrichtung der Grünen. Sie scherzen sicherlich?

Dass die Grünen "mit gespaltener Zunge reden", ist nichts Neues. Bei uns in Bremen haben sie versucht, das Parken auf Bürgersteigen sanktionslos erlauben zu können. Zudem haben die Grünen gerade den Bau eines Hochhauses in einem gewachsenen Viertel mit einer  Bebauung mit Häusern aus 1890-1930  durchgesetzt. Das eine sagen, das andere machen. Zumindest in der Kommunalpolitik könnte man fast Käuflichkeit vermuten.

heribix
@16:48 Uhr von CoronaWegMachen

Man sieht ja wo das herkommt mit der Gewalt gegen Ordnungskräfte. Es flogen Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper.

Wieso sind - ALLE - Aktivisten Gewalt bereit und üben ggf - AUF JEDEN FALL - Gewalt aus ?

Anmerkung :

Wie wäre es z.B. mal damit :

Einfach mal mit den Aktivisten reden oder noch besser  - einfach nur mal zuhören - ...

Das hab ich mal versucht, hat nicht wirklich geklappt. Außer niederbrüllen, Beleidigungen mit Fäkalausdrücken ist da leider nicht viel konstruktives gekommen.

perchta
@Coachcoach & Sokrates

Kennen Sie den Unterschied zwischen lokal und global?

schabernack
@16:19 Uhr von perchta

 

Merke: Atomenergie ist gefährlich, aber bei einem GAU handelt es sich um ein lokales Ereignis, dessen Konsequenzen eine begrenzte Anzahl von Menschen betrifft, während ein kaputtes Klima globaler Natur ist und alle Menschen betrffen wird. Jetzt raten Sie, was mir wohl lieber ist.

 

Sie wohnen mind. 500 km weit weg vom nächsten AKW. Ob es solche Orte in Deutschland überhaupt gibt, weiß ich ohne Europa-Atlas und Lineal nicht auswendig zu sagen.

 

Wohnt man in Lützerath, sind es bis zum AKW-Trümmer von Tihange in Belgien so was wie 70 km weit weg. Das Dorf Lützerath vor der Braunkohle-Krake gerettet, aber wegen GAU in Tihange dann doch vertrieben.

 

Direkt bei Sie vor die Tür in Ihrem GAU-Sicher-Schlaraffenland im Niemandsland. Nun isses vorbei mit Ruhe und schöner Aussicht bei Ihnen. Nicht nur Lützerath ist nun Ihr Nachbar. Auch Aachen und Köln.

 

Dann müssen'se Kölsch lernen, Kölsch trinken,

Alaaf feiern, und Hennes den Geißbock füttern.

StepHerm
@16:50 Uhr von wenigfahrer

ist doch schon lange leer, die Menschen kommen auch nicht wieder zurück, ich gehe davon aus das sie entschädigt wurden, und längst ein neues zu Hause haben.

Also was soll das dann noch.

Die Politik muss mal klare Signale senden, wie in Berlin und auch bei Straßenklebern oder die Bilder beschmutzen.

So geht es nicht weiter.

es geht nicht allein um das Dorf sondern die Kohle darunter, die zu verpflichtend vereinbarten Einhaltung der Klimaschutzziele in der Erde verbleiben müssen.

das rheinische Kohlerevier allein ist die größte CO2 Quelle Europas und verursacht seit Jahrzehnten großes, wenig beachtetes Leid bei den von RWE und seinen politischen Unterstützern verursachten Heimatvertriebenen.

 

 

 

heribix
@16:58 Uhr von harpdart

Ein fauler Kompromiss, auf den sich die Grünen eingelassen haben. Kohleausstieg vorziehen, ja, aber nicht um den Preis, dass noch mehr Braunkohle abgebaggert wird. Da wäre Standhaftigkeit angesagt gewesen. So fällt man den Braunkohle-Gegnern in den Rücken. 

Ein fauler Kompromiss, ja ist es. Allerdings sind wir auf die Energie aus den Kohlekraftwerken angewiesen. Vielleicht haben Sie ja einen Vorschlag wo die Energie im Moment sonnst herkommen soll. Man kann die Fossilen Kraftwerke nunmal erst abschalten wenn wir funktionierenden Ersatz haben, alles andere führt für ein Industrieland wie Deutschland in die Katastrophe.

weingasi1
@16:50 Uhr von wenigfahrer

ist doch schon lange leer, die Menschen kommen auch nicht wieder zurück, ich gehe davon aus das sie entschädigt wurden, und längst ein neues zu Hause haben.

Also was soll das dann noch.

Die Politik muss mal klare Signale senden, wie in Berlin und auch bei Straßenklebern oder die Bilder beschmutzen.

So geht es nicht weiter.

Völlig Ihrer Meinung aber offenbar haben die so richtig Spass, bei dem Wetter mit Regen und viel Matsch sich  irgendwelche Dinge zu beweisen, der "Staatsraison" mit aller Härte entgegenzutreten. Der Drops Lützerath ist längst gelutscht und ausser den Baumhäuslern kräht da kein Hahn mehr nach. Die Hähne der ursprünglichen Bewohner haben längst schöne, neue Ställe und krähen dort.

 

perchta
@17:01 Uhr von Winni-ed

 

Ich antworte darauf mal sehr vereinfacht.

Ohne bezahlbare Energie keine Wirtschaft. Ohne Wirtschaft keine Arbeitsplätze. Ohne Arbeitsplätze keine Steuern. Ohne Steuern kein Geld für dringend benötigte Investitionen in den Klimaschutz. Und keine Akzeptanz dafür in der Bevölkerung. 

Akzeptanz in der Bevölkerung gegt nur, wenn es so bleibt wie es ist und der Wohlstand weiter wächst - zur Not macht man  dann eben Schulden zu Lasten unserer Kinder und Kindeskinder, die das dann schon irgendwie ausbaden m[ssen. Nein, das ist alles andere als nachhaltig.

 

fathaland slim
@16:56 Uhr von Coachcoach

@16:47 Uhr von fathaland slim

 

@16:04 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

>>"Und natürlich-die Grünen sind dabei. Aber auf Seiten von RWE."<<

.

Aber nicht doch? Das wäre ja eine Art Paradigmenwechsel bei der ideologischen Urausrichtung der Grünen. Sie scherzen sicherlich?

 

Da haben sich ja die beiden Richtigen gefunden. Ja, der Hass auf die Grünen vereint ganz rechts und nach Selbsteinschätzung ganz links. Realpolitisches Verständnis? Fehlanzeige.

Entschuldigung - mt so pauschalen Urteilen vergiften Sie die Atmosphäre.

Die ist so schon überlastet, nicht nur von Braunkohlenabgasen.

 

Die pauschalen Urteile sehe ich eher bei den beiden Mitforisten, auf die sich mein Post bezieht. Ich habe allerdings den Eindruck, daß Sie diese pauschalen Urteile teilen.

StepHerm
@16:37 Uhr von Werner40

Der Kohleausstieg ist doch schon längst geregelt. Demonstrationen dienen nur noch der Selbstbefriedigung.

Der Ausstieg ist geregelt, aber geht nicht konform mit den internationalen Abkommen bzgl. des Klimaschutzes und geht zu lasten besonders der Generation, die sich vor Ort gegen die mutwillige Zerstörung der Zukunft wehrt.

 

diese Demonstration und der Widerstand ist nicht zur Selbstbefriedigung sondern ein Aufbäumen gegen eine absolute Ungerechtigkeit.

 

und das hier die Grünen mit der CDU diesen faulen Kompromiss eingegangen ist, wird ihnen vermutlich noch lange nachgetragen werden, m.E. zu recht.

draufguckerin
@16:37 Uhr von Werner40, richtigb

Der Kohleausstieg ist doch schon längst geregelt. Demonstrationen dienen nur noch der Selbstbefriedigung.

Ja. Aber wenn das so ist,  muss man sich aber auch fragen, weshalb RWE das Dorf jetzt noch unbedingt plattmachen muss. 

Einen vor Jahren gefassten Plan muss man nicht unbedingt durchziehen, wenn sich die Bedingungen ändern.

Oder wird die Kohle noch gebraucht?

fathaland slim

Man muss die grüne Bewegung nicht hassen, um beim Verhalten der grünen Partei Schnappatmung zu bekommen. Vielleicht sogar im Gegenteil.

Regierungspolitik ist ein höchst frustrierendes Geschäft. Vor allem, wenn man sich eine Entscheidung nicht leicht macht und einem dann von Vertretern der reinen Lehre Verrat vorgeworfen wird. Was bin ich ich froh, nicht in die Politik gegangen zu sein.

Und obwohl ich Ihrer Querfronttheorie inzwischen eine Berechtigung einräume, finde ich es nicht angemessen, dem User @Bernd Keveligeti, dem ich weißgott auch nicht immer zustimme, eine Nähe zu @eine_anmerkung zu unterstellen.

Was die Grünen angeht, so ist die Nähe der Beiden jedenfalls groß.

Coachcoach
@17:00 Uhr von fathaland slim

leider

steht die erfolgreiche Räumung des Aktivistendorfs bereits fest. Die Zahl der Nicht-Festgenommenen und der Aufgebenden wird mit jeder Minute steigen, nach ein paar Stunden wird der Spuk vorbei sein.

Wie schon Walter Mossmann einst sang:

"Recht gegen Reichtum gibt es nicht".

 

Ja, RWE ist einer der größten Steuerzahler in NRW, nachdem die Montanindustrie weggebrochen ist. Eine Landesregierung, die RWE vergrault, würde die Legislaturperiode wahrscheinlich nicht durchstehen.

Glauben Sie, mir würde das Spaß machen?

Ja. Es bestätigt faule Kompromisse, die man so im Leben (ge-)macht (hat).

Gregory Bodendorfer
@16:56 Uhr von Coachcoach

@16:04 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

>>"Und natürlich-die Grünen sind dabei. Aber auf Seiten von RWE."<<

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Aber nicht doch? Das wäre ja eine Art Paradigmenwechsel bei der ideologischen Urausrichtung der Grünen. Sie scherzen sicherlich?

 

Da haben sich ja die beiden Richtigen gefunden. Ja, der Hass auf die Grünen vereint ganz rechts und nach Selbsteinschätzung ganz links. Realpolitisches Verständnis? Fehlanzeige.

Entschuldigung - mt so pauschalen Urteilen vergiften Sie die Atmosphäre.

Die ist so schon überlastet, nicht nur von Braunkohlenabgasen.

....offenbar gibt es bei einigen Foristen ( weibliche Foristen sind aus meiner Sicht eher ausgeglichen) nur "pauschal", möglichweise haben diese das nur so gelernt?! Um zu vergiften?

fruchtig intensiv

Bevor hier manch einer meint, Umweltschutz sei nur global möglich, weil er irgendwo von einem nicht so schlauen Politiker gehört hat, Deutschland hätte nur 2% Anteil am CO2 Ausstoß:

Deutschlands Bevölkerung beträgt aber auch 1% der Weltbevölkerung. Was bedeutet, dass wir doppelt so viel CO2 ausstoßen, wie uns rechnerisch zustehen würde.

 

dr.bashir
@16:38 Uhr von sonnenbogen

scheinen CO2 neutral zu verbrennen....

Tun sie. Wenn das Stroh einfach auf dem Boden verrottet wird auch CO2 frei. Und wenn jedes Jahr nur so viel CO2 frei würde, wie Pflanzen aufnehmen, wäre das kein Problem. Aber damit kommen wir nicht aus und setzen in wenigen Jahren das CO2 von Pfoanzen frei, die vor Millionen Jahren nicht vollständig verrottet sind.

schabernack
@17:00 Uhr von fathaland slim

 

Ja, RWE ist einer der größten Steuerzahler in NRW, nachdem die Montanindustrie weggebrochen ist. Eine Landesregierung, die RWE vergrault, würde die Legislaturperiode wahrscheinlich nicht durchstehen.

Glauben Sie, mir würde das Spaß machen?

 

RWE ist das einige Unternehmen aus Deutschland bei den Big 100 weltweit, die zusammen für 70% der weltweiten industriellen CO2-Emissionen verantwortlich sind.

 

Unter den 100 liegt RWE ungefähr auf Rang 70.