Ein Schützenpanzer der Bundeswehr vom Typ Puma fährt während einer Vorführung über den Übungsplatz in Munster. (Archivbild)

Ihre Meinung zu "Spiegel"-Bericht: Probleme mit dem modernisierten "Puma"

Kaputte Elektronik, Kabelbrand, Turmausfall: Bei einer Bundeswehr-Übung sind nach "Spiegel"-Informationen alle beteiligten 18 "Puma"-Schützenpanzer ausgefallen. Dies könnte auch Auswirkungen auf einen NATO-Einsatz haben.

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146 Kommentare

Kommentare

Kasperle5719
Puma

...wieso verwundert mich das nicht?

Das Beschaffungsamt der BW ist einfach nur "aufgeblasen" und besetzt mit Klebeposten.

Wie kann sowas durchgehen?

Gruß

Kasperle

Nettie
„Vor allem die Elektronik der Hightech-Panzer sei anfällig“

Je ‚komplexer‘, desto fehleranfälliger. Und wenn dann auch noch die Rechte nicht weiß, was die Linke tut (oder sich nicht dafür interessiert)…

oooohhhh
Und täglich grüßt das Murmeltier

Der damalige Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages fasste es treffend zusammen:"zu Tode verwalten"

Wie das geht und was dann passiert und in welcher Gefahr wir deshalb leben?

Einfach den TS Bericht lesen.

 

PS ich schlage ein Verwaltungssabbatjahr für jegliche Verwaltung in D vor.

Machen wir endlich ein Verwaltungslockdown.

 

püppie
passt

das Verteidigungsministerium war ja zuletzt auch mit 3 von 3 Totalausfällen besetzt. Vielleicht mal von oben her wieder mit einem Profi anfangen.

Wir waren mal berühmt für unsere Panzer....

StepHerm
@08:42 Uhr von oooohhhh

Der damalige Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages fasste es treffend zusammen:"zu Tode verwalten"

Wie das geht und was dann passiert und in welcher Gefahr wir deshalb leben?

Einfach den TS Bericht lesen.

 

PS ich schlage ein Verwaltungssabbatjahr für jegliche Verwaltung in D vor.

Machen wir endlich ein Verwaltungslockdown.

 



und der einjährige „Verwaltungslockdown“ bringt dann was? 

Glauben Sie dann wäre danach die BW wieder gut ausgerüstet und das hochtechnisierte Equipment sei danach einsatzbereit?

 

Verwaltungen halten sich an Regelungen und bieten ihnen und Ihnen Rechtssicherheit, aber verschlanken kann man viele Verwaltungsprozesse bestimmt.

Die ganzen Regelungen sind ja kein Naturgesetz, sollen aber helfen, missbräuchliche Handlungen zu verhindern und möglichst alle widerstrebenden Interessen ausgleichend gerecht zu werden. 

Und immer dann, wenn eine missbräuchliche Regelungslücke missbraucht wurde, gibt es eine neue Regelung….

 

 

Wolf1905
@09:05 Uhr von StepHerm

Der damalige Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages fasste es treffend zusammen:"zu Tode verwalten"

Wie das geht und was dann passiert und in welcher Gefahr wir deshalb leben?

Einfach den TS Bericht lesen.

 

PS ich schlage ein Verwaltungssabbatjahr für jegliche Verwaltung in D vor.

Machen wir endlich ein Verwaltungslockdown.

 

und der einjährige „Verwaltungslockdown“ bringt dann was? 

Glauben Sie dann wäre danach die BW wieder gut ausgerüstet und das hochtechnisierte Equipment sei danach einsatzbereit?

 

Verwaltungen halten sich an Regelungen und bieten ihnen und Ihnen Rechtssicherheit, aber verschlanken kann man viele Verwaltungsprozesse bestimmt.

Die ganzen Regelungen sind ja kein Naturgesetz, sollen aber helfen, missbräuchliche Handlungen zu verhindern und möglichst alle widerstrebenden Interessen ausgleichend gerecht zu werden. 

Und immer dann, wenn eine missbräuchliche Regelungslücke missbraucht wurde, gibt es eine neue Regelung….

 

 

.

Ja - und gleich das Formblatt 4711 mit ausfüllen …

Raho59
@08:42 Uhr von oooohhhh

Der damalige Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages fasste es treffend zusammen:"zu Tode verwalten"

Wie das geht und was dann passiert und in welcher Gefahr wir deshalb leben?

Einfach den TS Bericht lesen.

 

PS ich schlage ein Verwaltungssabbatjahr für jegliche Verwaltung in D vor.

Machen wir endlich ein Verwaltungslockdown.

 

Baut die Verwaltung den Panzer? Ich glaube nein.

Nettie
@09:05 Uhr von Sparpaket

 Die volle Einsatzbereitschaft als Spiel mit dem Würfel? Die Titelzeile des Spiegels "Bedingt abwehrbereit", aus dem Jahr 1962 trifft wieder zu. Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht. 

Das wird allerdings auch nichts an den seit 1962 nur weiter ‚ausgebauten‘ Verwaltungsstrukturen ändern.

sonnenbogen
@09:05 Uhr von StepHerm

Der damalige Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages fasste es treffend zusammen:"zu Tode verwalten"

Wie das geht und was dann passiert und in welcher Gefahr wir deshalb leben?

Einfach den TS Bericht lesen.

 

PS ich schlage ein Verwaltungssabbatjahr für jegliche Verwaltung in D vor.

Machen wir endlich ein Verwaltungslockdown.

 

und der einjährige „Verwaltungslockdown“ bringt dann was? 

Glauben Sie dann wäre danach die BW wieder gut ausgerüstet und das hochtechnisierte Equipment sei danach einsatzbereit?

 

Verwaltungen halten sich an Regelungen und bieten ihnen und Ihnen Rechtssicherheit, aber verschlanken kann man viele Verwaltungsprozesse bestimmt.

Die ganzen Regelungen sind ja kein Naturgesetz, sollen aber helfen, missbräuchliche Handlungen zu verhindern und möglichst alle widerstrebenden Interessen ausgleichend gerecht zu werden. 

Und immer dann, wenn eine missbräuchliche Regelungs missbraucht wurde, gibt es eine neue Regelung….

 

 

und sieben neue Lücken

derkleineBürger
@09:05 Uhr von Sparpaket

 Die volle Einsatzbereitschaft als Spiel mit dem Würfel? Die Titelzeile des Spiegels "Bedingt abwehrbereit", aus dem Jahr 1962 trifft wieder zu. Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht. 

 

->

Das hat nicht sonderlich viel mit Frau Lambrecht zu tun, da war u.a. eine v.d.Leyen deutlich mehr involviert.

wolf 666
Wer macht denn ...

... eigentlich die Endabnahme von diesem SPW mit Namen Puma? Das müssten doch extern Experten der Bundeswehr sein. Stattdessen Stümperei oder belohntes Wegducken. Und die Endabnahme beim Hersteller  Krauss-Maffei Wegmann (KMW) muss ja genauso mit Wegducken abgelaufen sein. Schwerer Vertragsbruch ist das. Mir steht die Info von der Regierung und vom Rüstungsverantwortlichen zu, wer und mit welchem Anteil vom Kaufpreis für diese Fehlleistung von KMW haftet.

Kasperle5719
@09:05 Uhr von Sparpaket

 Die volle Einsatzbereitschaft als Spiel mit dem Würfel? Die Titelzeile des Spiegels "Bedingt abwehrbereit", aus dem Jahr 1962 trifft wieder zu. Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht. 

Was soll das?

Als dieser Schützenpanzer konzipiert wurde waren andere Verteiligungsminister, auch andere Regierungen.

Lassen Sie diesen Blödsinn, es ist durchsachaubar.

Kasperle

 

 

 

 

 

 

Raho59
@08:34 Uhr von Kasperle5719

...wieso verwundert mich das nicht?

Das Beschaffungsamt der BW ist einfach nur "aufgeblasen" und besetzt mit Klebeposten.

Wie kann sowas durchgehen?

Gruß

Kasperle

Bitte, was konnte wie durchgehen?

Wolf1905
Woher beziehen die Firmen das Material?

„Der von zahlreichen technischen Problemen geplagte Puma war erst im vergangenen Jahr für gefechtstauglich erklärt worden. Das von Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und der Rheinmetall Landsysteme GmbH (RLS) entwickelte und produzierte Gefechtsfahrzeug hatte zuvor schon als "Pannenpanzer" Schlagzeilen gemacht.“

.

Da müsste man doch bei den Firmen mal genau hinschauen, wie deren Beschaffungsprozesse aussehen - sicherlich stehen die in der Verantwortung für das Debakel, weil sie ja die Lieferanten des Puma sind; aber ich frage mich, wie die den Zukauf von Materialien, die sie nicht herstellen, geregelt haben - der Beschaffungsprozess (von wo wird gekauft, wie wird ausgeschrieben, wie ist die Qualitätskontrolle etc.) wäre interessant zu wissen.

.

Als oberste Chefin der BW müsste da Frau Lambrecht Konsequenzen ziehen (ich meine nicht unbedingt einen Rücktritt, auch wenn ich sie als Fehlbesetzung sehe, aber im gesamten Beschaffungs- und Produktionsprozess)  - Auftraggeber ist ihr Ministerium.

Raho59
@09:05 Uhr von Sparpaket

 Die volle Einsatzbereitschaft als Spiel mit dem Würfel? Die Titelzeile des Spiegels "Bedingt abwehrbereit", aus dem Jahr 1962 trifft wieder zu. Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht. 

Können Sie die Schuld der Frau Lambrecht in diesem Fall näher spezifizieren?

Eu-Schreck

Wenn man sich tolle Systeme ausdenkt, sollte man überlegen, ob man überhaupt genügend entsprechend ausgebildetes Personal in der Rüstungsindustrie hat. In der Auslegung und Konstruktion beginnt das. Ich erinnere mal an Anfängerfehler wie falsche Materialauswahl, die zur Korrosion/Kontaktkorrosion an Marinehubschraubern führte. Die besten Ingenieure arbeiten bei Bosch, BMW und ein paar anderen. Man braucht eine breite Ausbildungsbasis und Überblick an jeder Position, wenn man komplexe Systeme umsetzen möchte. Wer nur in Normen denken kann und jenseits dessen keine Vorstellungskraft hat muss scheitern.

Eu-Schreck
@09:21 Uhr von wolf 666

... eigentlich die Endabnahme von diesem SPW mit Namen Puma? Das müssten doch extern Experten der Bundeswehr sein. Stattdessen Stümperei oder belohntes Wegducken. Und die Endabnahme beim Hersteller  Krauss-Maffei Wegmann (KMW) muss ja genauso mit Wegducken abgelaufen sein. Schwerer Vertragsbruch ist das. Mir steht die Info von der Regierung und vom Rüstungsverantwortlichen zu, wer und mit welchem Anteil vom Kaufpreis für diese Fehlleistung von KMW haftet.

Goldrichtig! Bei denen hakt es ganz deutlich. Sollen froh sein dass sie keine Autos herstellen. Keiner würde sie kaufen.

Wolf1905
@09:21 Uhr von derkleineBürger

 Die volle Einsatzbereitschaft als Spiel mit dem Würfel? Die Titelzeile des Spiegels "Bedingt abwehrbereit", aus dem Jahr 1962 trifft wieder zu. Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht. 

 

->

Das hat nicht sonderlich viel mit Frau Lambrecht zu tun, da war u.a. eine v.d.Leyen deutlich mehr involviert.

.

Es macht keinen Sinn, immer nur auf die vergangenen Minister zu verweisen - so können Sie bei Missständen immer die Vorgängerregierung anprangern (was ja in diversen Themen immer gerne gemacht wird).

Raho59
@09:21 Uhr von wolf 666

... eigentlich die Endabnahme von diesem SPW mit Namen Puma? Das müssten doch extern Experten der Bundeswehr sein. Stattdessen Stümperei oder belohntes Wegducken. Und die Endabnahme beim Hersteller  Krauss-Maffei Wegmann (KMW) muss ja genauso mit Wegducken abgelaufen sein. Schwerer Vertragsbruch ist das. Mir steht die Info von der Regierung und vom Rüstungsverantwortlichen zu, wer und mit welchem Anteil vom Kaufpreis für diese Fehlleistung von KMW haftet.

Haben Sie denn Beweise für das "bezahlte wegducken"?

teachers voice
Weckruf und Zeitenwende

Es erscheint mir zu billig, jetzt als Erstes auf die Bundeswehr zu schimpfen. Ohne definiertes Ziel ist es immer schwierig bis unmöglich, eine effiziente Struktur aufzubauen. Effizient für was? 

Jenseits der internen Fehleranalyse ist es deshalb jetzt vordringlich, eine Neuausrichtung unserer gesamten Verteidigungsstrategie voranzutreiben.

Die Begriffe „Zeitenwende“ und „Weckruf“ müssen weit mehr sein als Floskeln, die man im alten Trott auf Wiedervorlage legen kann.

Zur Verteidigungsfähigkeit gehören aber weit mehr als funktionsfähige Waffen. Vor allem eine spürbare Entschlossenheit,  sein Land - und das ist längst die gesamte EU - auch verteidigen zu WOLLEN. 

Und dazu gehört  auch die entschlossene politische Auseinandersetzung mit denen, die dies - aus den unterschiedlichsten Gründen - nicht wollen. 

 

Jim456
Vorher

mal ne Probefahrt gemacht? Hust.

C2H5OH
@08:37 Uhr von Nettie

Je ‚komplexer‘, desto fehleranfälliger. Und wenn dann auch noch die Rechte nicht weiß, was die Linke tut (oder sich nicht dafür interessiert)…

Es gibt andere Dinge, die komplex sind und trotzdem zuverlässig funktionieren. Verkehrsflugzeuge zb. Der Bund ist halt ein leidensfähiger Kunde.

Raho59
@09:29 Uhr von Wolf1905

 Die volle Einsatzbereitschaft als Spiel mit dem Würfel? Die Titelzeile des Spiegels "Bedingt abwehrbereit", aus dem Jahr 1962 trifft wieder zu. Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht. 

 

->

Das hat nicht sonderlich viel mit Frau Lambrecht zu tun, da war u.a. eine v.d.Leyen deutlich mehr involviert.

.

Es macht keinen Sinn, immer nur auf die vergangenen Minister zu verweisen - so können Sie bei Missständen immer die Vorgängerregierung anprangern (was ja in diversen Themen immer gerne gemacht wird).

Wie sähe dann die Konsequenz aus? Wieviel Minister in der Zukunft sollten dann wegen diesem Fehler noch zurücktreten? Verstehe Ihren Ansatz nicht .

Nettie
@09:36 Uhr von C2H5OH

Je ‚komplexer‘, desto fehleranfälliger. Und wenn dann auch noch die Rechte nicht weiß, was die Linke tut (oder sich nicht dafür interessiert)…

Es gibt andere Dinge, die komplex sind und trotzdem zuverlässig funktionieren. (…)

 

Offensichtlich. Aber offensichtlich nicht bei der Bundeswehr.

Der Bund ist halt ein leidensfähiger Kunde.



Vor allem ist der Auftraggeber.

derkleineBürger
@09:29 Uhr von Wolf1905

 Die volle Einsatzbereitschaft als Spiel mit dem Würfel? Die Titelzeile des Spiegels "Bedingt abwehrbereit", aus dem Jahr 1962 trifft wieder zu. Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht. 

 

->

Das hat nicht sonderlich viel mit Frau Lambrecht zu tun, da war u.a. eine v.d.Leyen deutlich mehr involviert.

.

Es macht keinen Sinn, immer nur auf die vergangenen Minister zu verweisen - so können Sie bei Missständen immer die Vorgängerregierung anprangern (was ja in diversen Themen immer gerne gemacht wird).

 

->

also unter der Vorgängerin Karrenbauer würde die Einsatzfähigkeit festgestellt und unter Lambrecht sie Untauglichkeit.

Und weil Karrenbauer schon weg ist,soll Lambrecht die Tasche packen ? Verstehe ich nicht.

Aber die könnte ja was anderes durchziehen:

Im Namen der nationalen Sicherheit alles an dem Projekt relevante (Patente,Pläne,Produktion) verstaatlichen (macht man ja auch bei Privateigentum,geht's um Braunkohle....) und dann von Patrioten,statt Kapitalisten, fertigstellen lassen...

Karl Klammer
@09:05Uhr von Sparpaket - Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten

 Die volle Einsatzbereitschaft als Spiel mit dem Würfel? Die Titelzeile des Spiegels "Bedingt abwehrbereit", aus dem Jahr 1962 trifft wieder zu. Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht. 

 

2008 bestellte Karl-Theodor zu Guttenberg 405 Exemplare von Schützenpanzer Puma obwohl dieser zu klein für die Soldaten und zu groß für fürs Transportflugzeug war.

Von der Leyen bekam dann die ersten 19 nicht einsatzfähigen Exemplare zum doppelten Preis und geändert/gestoppt wurde offenbar gar nix

nelumbo
Stell dir vor es ist Krieg

und keiner kommt hin.

Der Puma ist als sogenannter Pazifistenpanzer konzipiert. Nachdem wir bekanntlich „von Freunden umzingelt“ sind, konnte doch niemand damit rechnen, dass die Panzer tatsächlich mal rumfahren sollen.

marvin
@09:05 Uhr von Sparpaket

Edelschrott made in Germany

 Die volle Einsatzbereitschaft als Spiel mit dem Würfel? Die Titelzeile des Spiegels "Bedingt abwehrbereit", aus dem Jahr 1962 trifft wieder zu. Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht. 

Der "Edelschrott" wird zum Glück aber auch nur in Kleinstserie produziert: Laut einem älteren Artikel bei Rheinmetall sollten ab 2014 "pro Jahr 20 bis 25 Puma-Schützenpanzer das Werk in Unterlüß verlassen". Laut einer NDR-Meldung von Juli bestellt die BW weitere 111 PumaPanzer, womit die dann also die nächsten fünf Jahre voll beschäftigt sein werden. Mit den jetzt fälligen Reparaturen können es sicher auch zehn werden.

Zum Vergleich: Die Ukraine hatte vor Kriegsbeginn bald 3000 einsatzfähige Panzer.

Das ist also alles eher ein recht teures Hobby, an dem alle Verteidigungsminister seit 2001 beteiligt waren. Der Auftrag fiel in die Amtszeit von Franz Josef Jung. Bestimmt fand Frau vdL auch noch irgendwo Luft für McKinsey.

krittkritt
Parallelen zu 60er/70er-Jahren. Z.B. Starfighter.

 Die volle Einsatzbereitschaft als Spiel mit dem Würfel? Die Titelzeile des Spiegels "Bedingt abwehrbereit", aus dem Jahr 1962 trifft wieder zu. Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht. 

@09:05 Uhr von Sparpaket

D. kaufte damals einen hochkomplizierten für Flugfans äußerst attraktiven Schönwetterjäger. Der dann entsprechend nachgerüstet wurde. Folge: über 100 tödlich verunglückte Bundeswehrpiloten.

Ich war in den 70ern bei der Bundeswehr einem Divisionsingenieur zugeteilt. Der berichtete manchmal ebenfalls wie heute von absurden Beschaffungsfehlern und technischer Unkenntnis einzelner Bataillonskommandeure. 

Raho59
@09:45 Uhr von Karl Klammer

 Die volle Einsatzbereitschaft als Spiel mit dem Würfel? Die Titelzeile des Spiegels "Bedingt abwehrbereit", aus dem Jahr 1962 trifft wieder zu. Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht. 

 

2008 bestellte Karl-Theodor zu Guttenberg 405 Exemplare von Schützenpanzer Puma obwohl dieser zu klein für die Soldaten und zu groß für fürs Transportflugzeug war.

Von der Leyen bekam dann die ersten 19 nicht einsatzfähigen Exemplare zum doppelten Preis und geändert/gestoppt wurde offenbar gar nix

Aber überall waren doch auch "Experten" des Heeres mit dabei. Die Endabnehmer wurde ja vom Heer bekannt gegeben.

Zuschauer49
@09:27 Uhr von Raho59

 Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht. 

Können Sie die Schuld der Frau Lambrecht in diesem Fall näher spezifizieren?

 

Wieso "Schuld" (ausser, dass sie ihren Job wegen der vielen schönen Kohle angenommen hat).

Als Anwältin hat sie weder etwas über Militär- und sonstige Organisation gelernt, noch die geringste Sachkunde des Materials, das sie verwalten, ja, dessen Schwerpunkte sie gestalten müsste, noch irgend welche Führungserfahrung, geschweige denn, eine "schlagkräftige", kreative, erfahrene Führung aufgebaut. Einige (!) Juristen zu haben, ist vielleicht für das Zusammenleben der Gesellschaft wichtig und um Ungerechtigkeiten oder Selbstjustiz entgegenzuwirken, aber sie haben als Berufsstand noch nie etwas gebaut oder getragen, kranke Menschen geheilt, Bauwillige beraten, Babies den wunden Po eingecremt, Lernmittel an Schulkinder verteilt, Bahngeleise abgegangen und kontrolliert usw. usf. - halten nur für ihre Partei einen Ministerposten, von dem sie nichts verstehen.

Werdaswissenwill

Da erklärt ein Ressort die Waffe für Einsatzfähig, und bei einem Manöver härterer Gangart fallen die Reihenweise aus! Also das Ressort das die Einsatzfähigkeit bescheinigt hat,wäre schon mal das erste was getrost aufgelöst werden kann und sollte der Zulieferer übernehmen nach Ausgiebigen Tests in der Truppe.Das Ding hat Fehler die seit einem Jahr bekannt sind! Das muss man sich mal Überlegen! Und da quasselt irgendeiner von Speerspitze? Das ist eher ein Besenstiel! Oder was war das beim Marder mit der Fehlenden BMK! 

ich1961
09:05 Uhr von Sparpaket   //…

09:05 Uhr von Sparpaket

 

////Edelschrott made in Germany

 Die volle Einsatzbereitschaft als Spiel mit dem Würfel? Die Titelzeile des Spiegels "Bedingt abwehrbereit", aus dem Jahr 1962 trifft wieder zu. Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht.////

 

Wenn Sie mir jetzt noch erklären, was genau Frau Lambrecht mit den "Pannen - Panzern" zu tun hat.

 

Weder Frau Lambrecht als Verteidigungsministerin noch die Ampel haben da irgend eine - wie auch immer geartete - Verantwortung.

 

Für meine Begriffe sind die Verantwortlichen in den Herstellerfirmen zu suchen/finden. Oder glauben Sie, das Frau Lambrecht (oder irgendein Vorgänger*in) die Herstellung selbst geleitet hat?

 

 

Account gelöscht
"Spiegel"-Bericht: Neue Probleme mit dem Puma....

Ja, wenn daß so ist dann muss natürlich finanziell nachgeschossen werden. Eventuell rechen dann die 100 Milliarden Sondervermögen nicht aus. 

Schließlich müssen, wie der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn sagte, die NATO-Verpflichtungen (die man mitbeschlossen und iniziiert hat) eingehalten werden können. 

 

Und schließlich soll auch die Bevölkerung im Niger Gelegenheit bekommen, den Puma zu bestaunen.

Nettie
@09:42 Uhr von Sparpaket

 

Wenn Alarm ist, muss man raus. Nicht nur aus dem Bett, sondern aus der Kaserne. Wenn das Gerät aber gerade bei T-und-I  in der Halle steht und repariert wird, kann man auch gleich liegen bleiben. 

Stimmt. Was - um etwas vom Thema  abzuschweifen -  die Frage nach dem Anlass des Alarms aufwirft. Bzw. ob die Gründe dafür sinnvoll bzw. unvermeidlich sind (wie es zum Beispiel bei Naturkatastrophen, bei denen es um Rettung geht der Fall wäre) oder ob die im Grunde vermeidbar (weil von der ‚Politik‘ erst ‚geschaffen‘) sind. 

NieWiederAfd
@08:59 Uhr von püppie

das Verteidigungsministerium war ja zuletzt auch mit 3 von 3 Totalausfällen besetzt.

 

Sie zählen nicht weit genug zurück: Die größten Katastrophen auf der Hardthöhe waren 'auf und davon zu Guttenberg', M.Wörner und FJ.Strauß.

 

Vielleicht mal von oben her wieder mit einem Profi anfangen.

Wir waren mal berühmt für unsere Panzer....

 

Wir waren mal berühmt für eine große Friedensbewegung, die am 22.10.1983 mehr als eine Million Menschen in mehreren deutschen Städten, u.a. Bonn und Hamburg, gegen die Stationierung neuer Atomraketen auf die Straßen brachte und am 15.02.2003 allein in Berlin mehr als eine halbe Millionen Menschen in Berlin gegen den drohenden Irakkrieg mobilisierte.

 

gez. NieWieder

 

 

derkleineBürger
@09:36 Uhr von C2H5OH

Je ‚komplexer‘, desto fehleranfälliger. Und wenn dann auch noch die Rechte nicht weiß, was die Linke tut (oder sich nicht dafür interessiert)…

Es gibt andere Dinge, die komplex sind und trotzdem zuverlässig funktionieren. Verkehrsflugzeuge zb. Der Bund ist halt ein leidensfähiger Kunde.

 

->

Ein Verkehrflugzeug muss funktionieren,da nur so Geld verdient wird.

Das sieht bei so einem Rüstungsprojekt anders aus.

Funktioniert es die nächsten 15 Jahre bloß zu 95%, verdient man daran als Verantwortlicher deutlich mehr,da der Staat immer Geld nachschießt, als wenn es zu 100% funktionieren würde.

Finanziell ist es dem Bund im Gegensatz zu anderen Kunden egal,da es ja nicht das eigene Geld,sondern Steuerzahlergeld ist.

Das einzige,was relevant sein könnte,wäre "Verlust von Reputation" - aber da steht so mancher Politiker drüber,vor allem wenn man später von der Firma n Arbeitsvertrag kriegt,der man zuvor jede Menge Steuergelder zugeschoben hat...

comet
Naja,

Fr. Lambrecht kann sicher nichts für die aktuellen Ausfälle der Pumas, sie ist die verantwortliche Ministerin im BMVg. Allein die Tatsache, dass die Sicherheit der Bundesrepublik betreffende Imformationen durchgestochen werden, ist ein Unding. Die Dame hat ihr Resort nicht im Griff. Es braucht endlich einen oder eine, die mit Fachexpertise und Durchsetzungsvermögenausmistet und reorganisiert. Olaf Scholz muß endlich handeln, um unsere Soldaten nicht länger der Lächerlichkeit preis zu geben. Wer will auf Dauer in einem Unternehmen arbeiten in dem fast nicht läuft.

NieWiederAfd

Es klingt sarkastisch; ich weiß, aber vor dem 24. Februar diesen Jahres hätte ich ja gesagt: Nur ein nicht gebauter Panzer ist ein guter Panzer, denn alle in Rüstung investierten Ressourcen fehlen schmerzhaft an anderen Stellen, vor allem im Kampf gegen Hunger und Klimazerstörung.

Realitätsorientierter Pazifismus hat es schwer in diesen Zeiten; der wurde sozusagen zerschossen durch Putin und seine in den Angriffskrieg auf die Ukraine geschickte Truppen. 

Es ist zum Verzweifeln.

sonnenbogen
@09:54 Uhr von ich1961

09:05 Uhr von Sparpaket

 

////Edelschrott made in Germany

 Die volle Einsatzbereitschaft als Spiel mit dem Würfel? Die Titelzeile des Spiegels "Bedingt abwehrbereit", aus dem Jahr 1962 trifft wieder zu. Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht.////

 

Wenn Sie mir jetzt noch erklären, was genau Frau Lambrecht mit den "Pannen - Panzern" zu tun hat.

 

Weder Frau Lambrecht als Verteidigungsministerin noch die Ampel haben da irgend eine - wie auch immer geartete - Verantwortung.

 

Für meine Begriffe sind die Verantwortlichen in den Herstellerfirmen zu suchen/finden. Oder glauben Sie, das Frau Lambrecht (oder irgendein Vorgänger*in) die Herstellung selbst geleitet hat?

 

 

Naja, Frau Lambrecht muss ja nicht eine Elon Musk Dynamik an den Tag legen.... aber Sie ist 1 Jahr im Amt, und jetzt wird veroeffentlicht das die Dinger nicht funktionieren? Koennen wir uns auf "Mitschuld" einigen?

teachers voice
re @09:48 nelumbo: Hallo wach!

 

Der Puma ist als sogenannter Pazifistenpanzer konzipiert. Nachdem wir bekanntlich „von Freunden umzingelt“ sind, konnte doch niemand damit rechnen, dass die Panzer tatsächlich mal rumfahren sollen.

 

Da ist tatsächlich sehr viel Wahres dran. Und ich will mich selbstkritisch hier gar nicht ausnehmen. 

Es war im Rückblick eine sehr komfortable Zeit, in der man sich sowas gar nicht mal vorzustellen brauchte. 

Auch deshalb sollten wir uns hier nicht lange mit Schuldzuweisungen aufhalten, sondern strategisch nach vorne denken.

Aufgewacht sind wir doch offensichtlich mittlerweile. 

Und je entschlossener wir die Kehrtwende vollziehen, desto wahrscheinlicher wird es, dass „unsere Kinder“ eine ähnlich komfortable Zeit wieder erleben werden. 

 

hofer andreas
@09:05 Uhr von Sparpaket

 Die volle Einsatzbereitschaft als Spiel mit dem Würfel? Die Titelzeile des Spiegels "Bedingt abwehrbereit", aus dem Jahr 1962 trifft wieder zu. Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht. 

------------------------

 

Frau Lamprecht hat doch damit nichts zu tun. Überlegen sie mal seit wann sie Verteidigungsministerin ist!

 

Wenn Krauss-Maffei und Rheinmetall nicht fähig sind einen funktionierenden Panzer zu bauen dann ist es wohl deren Schuld.

 

Alles andere ist politisches Geplänkel.

und-nachts-da-ruft
@09:29 Uhr von Wolf1905

Es macht keinen Sinn, immer nur auf die vergangenen Minister zu verweisen - so können Sie bei Missständen immer die Vorgängerregierung anprangern (was ja in diversen Themen immer gerne gemacht wird).

Nein, das wird eben nicht gerne gemacht. Was gerne gemacht wird, ist die aktuelle Regierung anprangern für Dinge, die Vorgängerregierungen verbockt haben. Wenn man Schuld zuweisen will, dann doch dem, der es verursacht hat und nicht dem, der gerade die Suppe auslöffeln muss, die andere haben anbrennen lassen.

Account gelöscht
Ich schreibe es noch einmal

weil mein erster Beitrag gerötet wurde. Es ist in erster Linie die Elektronik die Probleme macht. Nicht nur bei dem Puma,auch bei KFZ und Flugzeugen.Ich war lange Zeit mit Elektronik im Flugzeugbau beschäftigt.

fathaland slim
@08:59 Uhr von püppie

das Verteidigungsministerium war ja zuletzt auch mit 3 von 3 Totalausfällen besetzt. Vielleicht mal von oben her wieder mit einem Profi anfangen.

Wir waren mal berühmt für unsere Panzer....

 

Werden die Panzer vom Ministerium gebaut?

Südstaatlerin
Ein handfester Skandal

Das ist ein handfester Skandal und ein symbolisches Zeichen, in welch desolatem Zustand sich die BW befindet. Schuld daran sind die ausufernden Sonderwünsche einzelner politischer wie militärischer Verantwortungsträger und die bürokratische Unfähigkeit des Beschaffungsamtes. Ganz zu schweigen von den fachfremden Verteidigungsministern seit Karl Theo von Guttenberg. Es wird Zeit, einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss einzusetzen, um zukünftig solche Skandale zu verhindern.

nelumbo
@09:55 Uhr von Bernd Kevesligeti

Und schließlich soll auch die Bevölkerung im Niger Gelegenheit bekommen, den Puma zu bestaunen.

 

Der Verbringung von Pumas in den Niger ist nicht artgerecht, da deren natürlicher Lebensraum ganz woanders ist. Im Niger kommt zweckmäßigerweise der Leopard zum Einsatz.

dpfuetze
Technikmonster

Wenn der Hersteller bei der Erstellung des Pflichtenheftes "berät" wundert es mich nicht wenn am Ende etwas auf dem Reisbrett entworfen wird, was weder in der Herstellung noch im Betrieb beherrschbar ist. So nach dem Motto: Wenn wir noch dies und das und vielleicht auch noch jenes dazu nehmen dann kostet es doch nur ein klitzekleines Milliönchen mehr.

Ich hatte mal das Glück an einen recht ehrlichen Autohändlern zu geraten, der mir von einigem Schnickschnack abriet, den man als Extra hätte haben können. Der sagte: "Was nicht dran ist, kann auch nicht kaputt gehen". Da bin ich recht gut mit gefahren.

Raho59
@09:51 Uhr von Zuschauer49

Als Anwältin hat sie weder etwas über Militär- und sonstige Organisation gelernt, noch die geringste Sachkunde des Materials, das sie verwalten, ja, dessen Schwerpunkte sie gestalten müsste, noch irgend welche Führungserfahrung, geschweige denn, eine "schlagkräftige", kreative, erfahrene Führung aufgebaut. Einige (!) Juristen zu haben, ist vielleicht für das Zusammenleben der Gesellschaft wichtig und um Ungerechtigkeiten oder Selbstjustiz entgegenzuwirken, aber sie haben als Berufsstand noch nie etwas gebaut oder getragen, kranke Menschen geheilt, Bauwillige beraten, Babies den wunden Po eingecremt, Lernmittel an Schulkinder verteilt, Bahngeleise abgegangen und kontrolliert usw. usf. - halten nur für ihre Partei einen Ministerposten, von dem sie nichts verstehen.

Das klingt ja alles recht schön, trifft aber doch auf fast alle Minister auf der Welt zu.

Gerade darum gibt es überall die Stäbe im Hintergrund.

Also werden beim Puma  Vorfeld auch Militärische Berater dabei gewesen sein. 

fathaland slim
@09:55 Uhr von Bernd Kevesligeti

Ja, wenn daß so ist dann muss natürlich finanziell nachgeschossen werden. Eventuell rechen dann die 100 Milliarden Sondervermögen nicht aus. 

Schließlich müssen, wie der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn sagte, die NATO-Verpflichtungen (die man mitbeschlossen und iniziiert hat) eingehalten werden können. 

Wenn ein Gerät nicht funktioniert, so handelt es sich um einen Garantiefall.

Und schließlich soll auch die Bevölkerung im Niger Gelegenheit bekommen, den Puma zu bestaunen.

Im Niger hat die Bundeswehr keine Panzer.

Tada
09:34 Uhr von Jim456: " Probefahrt gemacht?".

Vermutlich nur in einer asphaltierten Halle und an der Zugwinde.

 

wenigfahrer
Schon erstaunlich

wie in letzter Zeit nur nur noch über Waffen und so weiter gesprochen wird, haben wir nicht ganz andere Probleme zu lösen.

Oder muss den Bürgern jeden Tag ein Grund geliefert werden, das wir noch mehr Geld für Aufrüstung und die BW brauchen, das ist schon etwas auffällig.

Das viel Technik und Elektronik auch besonders anfällig ist, weiß jeder der mal ein altes und dann ein neues Auto hat.

Irgendwie gefällt mir der Trend zu mehr Waffen nicht so richtig, das gilt nicht nur für unser Land, der Weg ist sicher nicht der richtige für eine neue andere Welt, die man ja gerne hätte.

Die Probleme auf der Welt werden eher mehr, als weniger, und das auch durch noch mehr Waffen.

Paco
@09:59 Uhr von comet

Fr. Lambrecht kann sicher nichts für die aktuellen Ausfälle der Pumas, sie ist die verantwortliche Ministerin im BMVg. Allein die Tatsache, dass die Sicherheit der Bundesrepublik betreffende Imformationen durchgestochen werden, ist ein Unding. Die Dame hat ihr Resort nicht im Griff. Es braucht endlich einen oder eine, die mit Fachexpertise ...............

Da fällt mir nur der Andy aus Bayern und  Generalfeldmarschallinnin Starck-Zimmermann ein. Im Duo schaffen die das.

Manguste
@09:57 Uhr von NieWiederAfd

das Verteidigungsministerium war ja zuletzt auch mit 3 von 3 Totalausfällen besetzt.

 

Sie zählen nicht weit genug zurück: Die größten Katastrophen auf der Hardthöhe waren 'auf und davon zu Guttenberg', M.Wörner und FJ.Strauß.

 

Vielleicht mal von oben her wieder mit einem Profi anfangen.

Wir waren mal berühmt für unsere Panzer....

 

Wir waren mal berühmt für eine große Friedensbewegung, die am 22.10.1983 mehr als eine Million Menschen in mehreren deutschen Städten, u.a. Bonn und Hamburg, gegen die Stationierung neuer Atomraketen auf die Straßen brachte und am 15.02.2003 allein in Berlin mehr als eine halbe Millionen Menschen in Berlin gegen den drohenden Irakkrieg mobilisierte.

 

gez. NieWieder

 

 

Und was hat Ihr Kommentar jetzt mit dem Thema zu tun?

Carlos12
Berichte über mangelhafte Waffen

In diesem Fall scheint das Waffensystem Puma wirklich eklatante Mängel zu haben.

Bei Medienberichten über mangelhafte Waffen bin ich mittlerweile skeptisch. Ich erinnere an den Bohei, der um die abnehmende Treffsicherheit dess G36 bei Erwärmung gemacht wurde und an die Kommentare im Forum. Wenn ich mir dagegen die Urteile einzelner Personen angehört habe, die das G36 verwendet haben, waren diese hochzufrieden. Es ist halt ein Sturmgewhr und bei einer AK47 fragt keiner nach Treffsicherheit.

Ich erinnere mich auch über den Eindruck über den Militärtransporter A400 in den Medien, als ob es ein einziger Pannenfliefer wäre. In einer späteren Doku wurde der A400 als Spitzengerät gezeigt.

Ich habe den Eindruck, dass in Bezug auf Waffensysteme die Berichte gerne übertreiben.

Der neue Goldstandard
Der Fisch stinkt vom Kopf her ...

 

Zitat: "Eigentlich soll der Puma die "Speerspitze" der Schnellen Eingreiftruppe der NATO werden. Doch einem "Spiegel"-Bericht zufolge hat die Bundeswehr massive Probleme mit dem Schützenpanzer. Keines der verfügbaren Fahrzeuge sei einsatzbereit."

.

Kein Wunder!

Wenn die letzten Verteidigungsminister_innen_außen alle drei Frauen waren, die mit dem Militärwesen so viel zu tun haben wie die Republik Kongo mit der Marsmission.

Wie wäre es einmal damit, dass die politisch Verantwortllichen Konsequenzen ziehen?!

Coachcoach
@09:05 Uhr von Sparpaket

 Die volle Einsatzbereitschaft als Spiel mit dem Würfel? Die Titelzeile des Spiegels "Bedingt abwehrbereit", aus dem Jahr 1962 trifft wieder zu. Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht. 

Die Frau kann am wenigsten dafür.

wolf 666
@09:25 Uhr von Kasperle5719

 Die volle Einsatzbereitschaft als Spiel mit dem Würfel? Die Titelzeile des Spiegels "Bedingt abwehrbereit", aus dem Jahr 1962 trifft wieder zu. Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht. 

Was soll das?

Als dieser Schützenpanzer konzipiert wurde waren andere Verteiligungsminister, auch andere Regierungen.

Lassen Sie diesen Blödsinn, es ist durchsachaubar.

Kasperle

Da irrt aber ein Kasperle gewaltig. Wer, wann etwas konzipiert oder dann auch bestellt hat, ist unwichtig. Entscheidend ist, wer die Endabnahme beim Hersteller KMW zu verantworten hat. Offensichtlich eine Fehlleistung und Stümperei. Und, wer die Abnahme durch die Bundeswehr zu verantworten hat. Ebenfalls eine glatte Fehlleistung und Stümperei. Letzteres geschah alles unter der jetzigen Regierung.

nelumbo
Wenn die Puma Panzer nichts taugen,

dann bestellen wir in Zukunft welche bei Adidas. 

Scherz beiseite. Wie man in der Ukraine und anderen Kriegen der jüngeren Vergangenheit sieht, ist nicht die Modernität und Komplexität der Waffen von Bodentruppen entscheidend, sondern deren Anzahl und Einsatzbereitschaft. Im Gefecht ist der teuerste High-Tech Panzer ebenso schnell kaputtgeschossen wie ein primitives Model mit vergleichbarer Panzerung. 

wolf 666
@09:30 Uhr von Raho59

... eigentlich die Endabnahme von diesem SPW mit Namen Puma? Das müssten doch extern Experten der Bundeswehr sein. Stattdessen Stümperei oder belohntes Wegducken. Und die Endabnahme beim Hersteller  Krauss-Maffei Wegmann (KMW) muss ja genauso mit Wegducken abgelaufen sein. Schwerer Vertragsbruch ist das. Mir steht die Info von der Regierung und vom Rüstungsverantwortlichen zu, wer und mit welchem Anteil vom Kaufpreis für diese Fehlleistung von KMW haftet.

Haben Sie denn Beweise für das "bezahlte wegducken"?

Ich muss hier gar nichts beweisen. In der Beweispflicht sind a) der Hersteller, wie sich die Endabnahme ab Werk vollzog und wer für diese Endabnahme verantwortlich zeichnet und b) die Abnahmeverantwortlichen der Bundeswehr unter Regentschaft der Verteidigungsministerinnen von der Leyen und Lambrecht und beide selber.

Tremiro
@08:59 Uhr von püppie

das Verteidigungsministerium war ja zuletzt auch mit 3 von 3 Totalausfällen besetzt. Vielleicht mal von oben her wieder mit einem Profi anfangen.

 

Und dann funktioniert die Elektronik der Panzer?

heribix

In einem Land indem wenig noch so funktioniert wie es funktionieren sollte wundert mich nichts mehr. Deutschland hat mit die höchsten Pro Kopf Ausgaben fürs Militär der Welt und doch funktioniert nichts. Bin gespannt wann mal jemand merkt das es bei der Bundeswehr nicht an Geld sondern an Fachkräften mangelt.

Tremiro
@09:21 Uhr von wolf 666

Mir steht die Info von der Regierung und vom Rüstungsverantwortlichen zu, wer und mit welchem Anteil vom Kaufpreis für diese Fehlleistung von KMW haftet.

 

Wer hindert Sie daran diese Info einzuklagen?

wolf 666
@09:27 Uhr von Raho59

 Die volle Einsatzbereitschaft als Spiel mit dem Würfel? Die Titelzeile des Spiegels "Bedingt abwehrbereit", aus dem Jahr 1962 trifft wieder zu. Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht. 

Können Sie die Schuld der Frau Lambrecht in diesem Fall näher spezifizieren?

Hier geht es um politische Verantwortung und nicht um juristische Schuld. Und diese politische Verantwortung trägt für solche Stümperei durch KMW und Bundeswehr immer die entsprechende Ministerin aus der Regierung.

Da muss rein gar nichts spezifiziert werden. Der Laden von Frau von der Leyen und/oder Frau Lambrecht hat jämmerlich versagt und dafür trägt nun mal der oberste Herr oder die oberste Frau dieses Ladens die Verantwortung.

Coachcoach
@09:59 Uhr von comet

Fr. Lambrecht kann sicher nichts für die aktuellen Ausfälle der Pumas, sie ist die verantwortliche Ministerin im BMVg. Allein die Tatsache, dass die Sicherheit der Bundesrepublik betreffende Imformationen durchgestochen werden, ist ein Unding. Die Dame hat ihr Resort nicht im Griff. Es braucht endlich einen oder eine, die mit Fachexpertise und Durchsetzungsvermögenausmistet und reorganisiert. Olaf Scholz muß endlich handeln, um unsere Soldaten nicht länger der Lächerlichkeit preis zu geben. Wer will auf Dauer in einem Unternehmen arbeiten in dem fast nicht läuft.

Wer hatte in den letzten 40 Jahren denn ein Ressort im Griff?

Und unsere Soldaten machen sich selbst lächerlich. Ist schade, aber so ist es.

rjbhome
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Emil67
Einfach nur

LÄCHRLICH.

 

John Koenig
@09:27 Uhr von Eu-Schreck

Wenn man sich tolle Systeme ausdenkt, sollte man überlegen, ob man überhaupt genügend entsprechend ausgebildetes Personal in der Rüstungsindustrie hat. In der Auslegung und Konstruktion beginnt das. Ich erinnere mal an Anfängerfehler wie falsche Materialauswahl, die zur Korrosion/Kontaktkorrosion an Marinehubschraubern führte. Die besten Ingenieure arbeiten bei Bosch, BMW und ein paar anderen. Man braucht eine breite Ausbildungsbasis und Überblick an jeder Position, wenn man komplexe Systeme umsetzen möchte. Wer nur in Normen denken kann und jenseits dessen keine Vorstellungskraft hat muss scheitern.

Deutschlands Militär war schon immer gut im Planen von komplexen Maschinen die dann mit einem immensen Aufwand in zu geringen Stückzahlen prodduziert wurden und eine hohe Ausfallquote vorwiesen .

Heute ist das unter Anderem der Puma , früher waren es Panther ,Tiger und Königstiger .

Kessl
Kluge Köpfe

Und unsere Politiker ballern Milliarden in die F35, nur um weiter Atombomben abwerden zu können, anstatt für Millionen zu reaprieren was wir schon haben und was der Philosophie einer Verteidigungsarmee viel näher käme.

heribix
@09:57 Uhr von NieWiederAfd

Wir waren mal berühmt für eine große Friedensbewegung, die am 22.10.1983 mehr als eine Million Menschen in mehreren deutschen Städten, u.a. Bonn und Hamburg, gegen die Stationierung neuer Atomraketen auf die Straßen brachte und am 15.02.2003 allein in Berlin mehr als eine halbe Millionen Menschen in Berlin gegen den drohenden Irakkrieg mobilisierte.

 

gez. NieWieder

 

Ich bin selten mit Ihnen einer Meinung, aber diesen Post unterschreibe ich voll und ganz. Das es heute nicht mehr so ist liegt wahrscheinlich daran das die Leute die das unvorstellbare Leid das ein Krieg mit sich bringt noch selbst erlebt haben, zu alt oder nicht mehr unter uns sind. Das Krieg heute wieder medial Salongfähig gemacht wird mit Begriffen wie Friedensmission oder Kampf gegen den Terror.

püppie
@09:21 Uhr von wolf 666

... eigentlich die Endabnahme von diesem SPW mit Namen Puma? Das müssten doch extern Experten der Bundeswehr sein. Stattdessen Stümperei oder belohntes Wegducken. Und die Endabnahme beim Hersteller  Krauss-Maffei Wegmann (KMW) muss ja genauso mit Wegducken abgelaufen sein. Schwerer Vertragsbruch ist das. Mir steht die Info von der Regierung und vom Rüstungsverantwortlichen zu, wer und mit welchem Anteil vom Kaufpreis für diese Fehlleistung von KMW haftet.

Wenn die abgenommen wurden, ist es wahrscheinlich eher kein Vertragsbruch. Für mich ist auch nicht klar, ob sie so mangelhaft übergeben wurden, oder ob das Folge der schlechten Instandhaltung ist.

Coachcoach
@10:01 Uhr von teachers voice

 

Der Puma ist als sogenannter Pazifistenpanzer konzipiert. Nachdem wir bekanntlich „von Freunden umzingelt“ sind, konnte doch niemand damit rechnen, dass die Panzer tatsächlich mal rumfahren sollen.

 

Da ist tatsächlich sehr viel Wahres dran. Und ich will mich selbstkritisch hier gar nicht ausnehmen. 

Es war im Rückblick eine sehr komfortable Zeit, in der man sich sowas gar nicht mal vorzustellen brauchte. 

Auch deshalb sollten wir uns hier nicht lange mit Schuldzuweisungen aufhalten, sondern strategisch nach vorne denken.

Aufgewacht sind wir doch offensichtlich mittlerweile. 

Und je entschlossener wir die Kehrtwende vollziehen, desto wahrscheinlicher wird es, dass „unsere Kinder“ eine ähnlich komfortable Zeit wieder erleben werden. 

 

In die Tiefe denken wäre die Option, die helfen könnte - und das wäre vor einem 'nach vorne' auch unabdingbar nötig. Macht aber keine/r der Entscheidenden.

Da entstehen nur neue, interessengeleitete Risiken. Motto:

Wer lange warnt, bekommt dann recht.

Schade.

Tino Winkler
@09:05 Uhr von Sparpaket

 Die volle Einsatzbereitschaft als Spiel mit dem Würfel? Die Titelzeile des Spiegels "Bedingt abwehrbereit", aus dem Jahr 1962 trifft wieder zu. Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht. 

Weil ihre Vorgänger viele Jahre Müll hinterlassen haben, soll sie zurücktreten?

Vector-cal.45
@09:14 Uhr von Raho59

Der damalige Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages fasste es treffend zusammen:"zu Tode verwalten"

Wie das geht und was dann passiert und in welcher Gefahr wir deshalb leben?

Einfach den TS Bericht lesen.

 

PS ich schlage ein Verwaltungssabbatjahr für jegliche Verwaltung in D vor.

Machen wir endlich ein Verwaltungslockdown.

 

Baut die Verwaltung den Panzer? Ich glaube nein.



 

 

Teures militärisches Gerät sollte deswegen nun mal unabhängig (!) geprüft und getestet werden bevor (!!) man Unmengen von Steuergeldern dafür aus dem Fenster wirft.

 

Wozu werden denn Unsummen für „externe Berater“ und die gesamte Bürokratie ausgegeben, wenn sogar solche Selbstverständlichkeiten nicht mal ansatzweise klappen?

rolato
@09:50 Uhr von krittkritt

 Die volle Einsatzbereitschaft als Spiel mit dem Würfel? Die Titelzeile des Spiegels "Bedingt abwehrbereit", aus dem Jahr 1962 trifft wieder zu. Frau Lambrecht sollte nun zurücktreten. Es reicht. 

@09:05 Uhr von Sparpaket

D. kaufte damals einen hochkomplizierten für Flugfans äußerst attraktiven Schönwetterjäger. Der dann entsprechend nachgerüstet wurde. Folge: über 100 tödlich verunglückte Bundeswehrpiloten.

Ich war in den 70ern bei der Bundeswehr einem Divisionsingenieur zugeteilt. Der berichtete manchmal ebenfalls wie heute von absurden Beschaffungsfehlern und technischer Unkenntnis einzelner Bataillonskommandeure. 

Was ist denn ein Schönwetterflieger ?