Kommentare - Kommunalpolitik: Bedroht, beleidigt, angegriffen

08. Dezember 2022 - 17:55 Uhr

Wer in der Kommunalpolitik aktiv ist, hat häufig schon Erfahrungen mit Bedrohungen und Beleidigungen gemacht. Laut Befragungen der Böll-Stiftung ziehen viele Betroffene daraus Konsequenzen. Von Markus Reher.

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Kommentare

Bedrohungen gegen kommunale Vertreter, Polizei und Retter

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Die Bedrohungen von Bürgermeistern und Gemeinderäten haben epidemisch zugenommen. Dasselbe gilt für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste.

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Die Kommunalpolitik ist das 'Erdgeschoss' unserer Demokratie. Sie ist am nächsten an den Bürgern dran und kümmert sich um deren unmittelbaren Belange im Umfeld von Wohnen, Schule, Verkehr und Versorgung

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Wer hier mit Drohungen und Beschimpfungen oder gar Gewalt gegen diese Säule der Bürgervertretung unterwegs ist, muss entschiedene Ansagen bekommen.

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Viele Anfeindungen extremistischer Gruppen

Wer in diesen Tagen Verantwortung in politischen Ämtern übernimmt, muss sich vielen Anfeindungen, Hass und Hetze aussetzen. Die Umgangsformen sind zunehmend verrohter geworden, auch im Bundestag. Was mit Pegida-Demos und dem Herumtragen von Galgen mit Konterfais von Politikern begannund  sich über unflätige Bundestagsreden von Abgeordneten, insbesondere der AFD fortsetzte, bildet längst  die Zielscheibe auf demokratisch gewählte Politiker, insbesondere in den Kommunen. Die Polizei und Sicherheitsbehörden haben zu lange die Augen verschlossen, wenn es zu persönlichen Angriffen kam. Man erinnere ich nur an die widerlichen Szenen im Bundestag, als auf Einladung einzelner AFD-Abgeordneter Sympathisanten in die Räume gelassen wurden und die Abgeordneten bedrängten bzw. beleidigten. Der Staat muss wehrhaft sein und seine Bürger vor Gewalt und Terror schützen. Vor allem diejenigen, die in politischer Verantwortung stehen und diese oft ehrenamtlich ausüben.

@18:12 Uhr von MRomTRom

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Die Bedrohungen von Bürgermeistern und Gemeinderäten haben epidemisch zugenommen. Dasselbe gilt für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste.

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Die Kommunalpolitik ist das 'Erdgeschoss' unserer Demokratie. Sie ist am nächsten an den Bürgern dran und kümmert sich um deren unmittelbaren Belange im Umfeld von Wohnen, Schule, Verkehr und Versorgung

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Wer hier mit Drohungen und Beschimpfungen oder gar Gewalt gegen diese Säule der Bürgervertretung unterwegs ist, muss entschiedene Ansagen bekommen.

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Volle Zustimmung meinerseits.

Ursachenforschung tut Not

Vielleicht sollte man mal die Gründe dieser Handlungen hinterfragen. Diese geschehen wahrscheinlich oftmals aus einer Ohnmacht heraus, einer nicht mehr rational begründbaren Politik ausgeliefert zu sein.

Die Regierenden machen doch mittlerweile selten eine Politik für die Mehrzahl und zum Wohle der Bürger.

@ 18:12 Uhr von MRomTRom

"Dasselbe gilt für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste."

Das ist wohl war, hat aber völlig andere Ursachen und einen anderen Täterkreis.
 

Schlimme Zustände

Insgesamt verroht die Gesellschaft.

Traurig, wenn Bürgermeister verbal angegangen werden. Aber vielleicht haben sie sich auch einseitig auf die Seite der Mächtigen gestellt, wo etwas mehr Mut zum Widerspruch im Sinne der Bürger richtig wäre?

Traurig auch, wie Opposition und anderen Meinungen behandelt werden. Noch zu Kohls Zeiten wurden Andersdenkende mit Respekt und Würde behandelt; heute wie Staatsfeinde.

 

Fehlt uns womöglich insgesamt die Toleranz gegenüber Andersdenkenden?

Ist doch logisch mein Gott!

Wenn beispielsweise, wie in Bernkastel-Kues geschehen, ein Grünlig von der regierenden rot/grünen Landesregierung dort vorstellig wird und den Bewohnern mitteilt, das künftig FÜNFMAL soviel Flüchtlinge dieser Ortschaft zugeteilt werden wie Einwohner da sind (mit der Bemerkung es könnten auch mehr werden), so kann man sich sicherlich vorstellen das die Einwohner nicht gerade entzückt sind um es mal wohlwollend zu formulieren.

Kritik und bedrohliche Angriffe unterscheiden

 

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Wer in einem Kommunalparlament sitzt oder mal in einem war, weiß wovon der Beitrag schreibt

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Man wurde von den Bürgern gewählt, aber man kann es nicht allen gleichzeitig recht machen.

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Wenn man dem Sportvereinsvorsitzenden sagen muss, dass die neue Sporthalle noch drei Jahre auf ihren Bau warten muss, weil zuerst die KITA saniert und neu ausgestattet werden muss, dann macht man sich bei den Feierabendsportlern zunächst keine neuen Freunde. 

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Kritik, auch wenn sie nicht sachlich formuliert ist, gehört zum kommunalpolitischen Job dazu.

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Was aber nicht geht und immer öfter vorkommt, sind die Bedrohungen von kommunalen Vertretern oder gar ihrer Familienmitglieder durch radikale Selbstermächtiger, welche Wut, Frust oder ihre wirren und oft kommunalfernen politischen Ideologien rauschreien oder dabei handgreiflich (Steinwürfe gegen Fensterscheiben, Gewalt gegen Personen etc.) werden.

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Wenn das so weiter geht, ...

... dass immer öfter Querdenker und rechte Aktivisten Kommunalpolitiker anpöbeln und bedrohen, dann wird es über kurz oder lang keine ehrenamtlichen Vertreter mehr geben, die sich zur Verfügung stellen. Dann wird die kommunale Selbstverwaltung durch übergeordnete Stellen vom Landkreis oder dem Bundesland übernommen werden müssen.

@18:20 Uhr von Giselbert

Vielleicht sollte man mal die Gründe dieser Handlungen hinterfragen. Diese geschehen wahrscheinlich oftmals aus einer Ohnmacht heraus, einer nicht mehr rational begründbaren Politik ausgeliefert zu sein.

Ich hinterfrage diese Chaoten nicht mehr. Wenn sie die Polizei bespucken, sollte man eindeutige Konsequenzen ziehen. Dann sind mir deren schwere Kindheit und Ohnmachtgefühle egal.

Die Regierenden machen doch mittlerweile selten eine Politik für die Mehrzahl und zum Wohle der Bürger.

Es gibt anscheinend zwei Sorten von Bürgern. Die einen wählen demokrarisch ihre Vertreter, die anderen sind auf der Welt, um darunter zu leiden. Sorry, ich hab für solchen Quark kein Verständnis mehr.

@18:17 Uhr von mispel

Also laut Statistik trifft es die AfD am häufigsten. Es ist schon echt bizarr in so einem Artikel nicht einfach mal auf die nackten Zahlen einzugehen. Stattdessen wird wieder ein Spin erzeugt. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Polarisierung immer weiter zunimmt.

Mein Mitleid mit Anhängern und Mitläufern der AfX ist am Ende.

 

18:20 Uhr von Giselbert | Rechtfertigung von Bedrohung ?

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Vielleicht sollte man mal die Gründe dieser Handlungen hinterfragen. Diese geschehen wahrscheinlich oftmals aus einer Ohnmacht heraus, einer nicht mehr rational begründbaren Politik ausgeliefert zu sein.

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Das ist nichts anderes, als die Rechtferigung dessen, was der Beitrag beschreibt. Es gibt n i e einen Grund, Bedrohungen gegen einen Bürgermeister oder einen Gemeinderat zu äußern oder Gewalt anzuwenden.

So wie Sie es darstellen, lässt das die Möglichkeit offen, es gäbe doch welche.

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Die Regierenden machen doch mittlerweile selten eine Politik für die Mehrzahl und zum Wohle der Bürger.

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Das ist in seiner Pauschalisierung Stammtisch-Populismus aus der unteren Schublade.

Es geht hier um kommunale Vertreter in unseren Städten und Gemeinden. Viele von den Gemeinderäten sind neben Beruf und Familei ehrenamtlich tätig und gehen ihrer Aufgabe gewissenhaft nach.

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Wer es besser machen will, muss aufhören zu meckern und sich selbst engagieren.

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Bedroht, beleidigt, angegriffen

das trift nicht nur Politiker.

Sondern auch besonders ehrenamtliche Hilfkräfte bei Feuerwehr, Rettungsdiensten , THW usw.

 

Ich schreibe es immer wieder:

Ich bin froh, kein Politiker zu sein. Ich wollte es mal werden, vor fünfzig Jahren, weil ich es gewissermaßen als meine Pflicht als Bürger einer Demokratie ansah und mir das andauernde Gemotze über „unsere Politiker“, die doch eh alle gleich sind, auf den Senkel ging. Willy Brandt war mir leuchtendes Beispiel. Wegen ihm trat ich damals in die SPD ein. Ich merkte dann aber schnell, daß der Job nichts für mich ist. Mir fehlt es erstens an Selbstdisziplin und zweitens an Resilienz, also der Gabe, viel auszuhalten, ohne vor die Hunde zu gehen.

Umso mehr Respekt habe ich für Menschen, die sich das antun. Wir brauchen sie. Ohne sie ginge unsere Demokratie vor die Hunde. Was wohl auch die Absicht derer ist, die Bürgermeister und andere Amtsträger bedrohen. 

Social Media ...?

Asozial ist das. Einfach dort nicht auftreten. Oder zumindest nicht drauf antworten. Meine Idee: macht die Nicknames öffentlich und verlangt gerichtlich von den Hetzern, dass sie sich PERSÖNLICH hinstellen und ihren Mist verlesen.  Dann plötzlich stehen sie selbst am Pranger, merken möflicherweise, wie beleidigend das ist.

Wir sind zu gutmütig

Unser Staat, unser demokratisches Gemeinwesen, sollte viel konsequenter gegen rechte Pöbler und Chaoten vorgehen. Und im Parlament haben die auch nichts zu suchen.

Wenn sie man auch die Konsequenzen ziehen würden

....und nicht so weitermachen wie bisher, würden sie auch bestimmt weniger Pöbeleien zu ertragen haben.

Und wie immer sind natürlich vor allem die Grünen und die SPD die armen Opfer, die von den bösen Rechten gepiesackt werden.

Das diejenigen sich selbst mal an die Nase fassen und nach den Gründen suchen, liegt nicht drin. Denn wenn ich schon immer wieder höre "er, sie,es engagiert sich besonders gegen Rechts, sind die Gründe schon gefunden, denn meistens sind sie es selbst, die Andersdenkende anpöbeln und provozieren.

Also mal die eigenen Entscheidungen überdenken und dann jammern

 

Demokratie fängt bei den Wurzeln an

Es wurde und wird schon vieles gesagt. Und ich habe dann immer den Eindruck, es fehlt etwas. Die Leute haben einen Grund. Und man mag ihr Verhalten (Ärger, Hass) verurteilen. Aber wenn man mal die Kirche im Dorf lässt bitte, dann sieht es für mich so aus, dass die beste Strategie gegen diesen Hass eine andere Politik, genauer eine nicht zentralisierte, d.h. nicht korrupte Politik ist. Eine Politik, die weiss, was Leben wert macht. Abhängigkeiten und existentielle Not sind nichts, was eine Demokratie Inhalt gibt. Wundert man sich denn ehrlich, dass die Leute immer mehr verrohen? Ernsthaft, es wäre im Interesse aller Beteiligten, was grundlegendes zu verändern. Ich bin nur objektivb und interessierte mich schonm immer für das Wesentliche.

@18:24 Uhr von AbseitsDesMainstreams

Insgesamt verroht die Gesellschaft.

Traurig, wenn Bürgermeister verbal angegangen werden. Aber vielleicht haben sie sich auch einseitig auf die Seite der Mächtigen gestellt, wo etwas mehr Mut zum Widerspruch im Sinne der Bürger richtig wäre?

Traurig auch, wie Opposition und anderen Meinungen behandelt werden. Noch zu Kohls Zeiten wurden Andersdenkende mit Respekt und Würde behandelt; heute wie Staatsfeinde.

 

Fehlt uns womöglich insgesamt die Toleranz gegenüber Andersdenkenden?

 

          Sehr ausgewogene Worte die nach meinem

          Empfinden den Kern des Problemes sehr

          gut wiedergeben.

 

Die regionalen Politiker müssen...

Das ist doch kein Wunder denn die regionalen Politiker müssen die Politik aus Berlin vor Ort umsetzen (Verteilungsschlüssel) und oh, da wundert man sich das scheinbar einige Bürger dann doch nicht mit dieser  Politik zufrieden sind? Vielleicht sollte man vorher mal die ein oder andere repräsentative Meinungsumfrage anschauen (z.B. evangelische Diakonie), die ein, sagen wir mal, etwas anderes Bild als das von Berlin suggerierte wiederspiegeln?

@18:17 Uhr von mispel

Also laut Statistik trifft es die AfD am häufigsten.

Dumm nur, dass laut Statistik unter den Pöblern AfD-Wähler wie Sand am Meer zu finden sind.

Es ist schon echt bizarr in so einem Artikel nicht einfach mal auf die nackten Zahlen einzugehen.

Eben: mal die politische Gesinnung der Pöbler auf den Tisch legen.

Mich würde da glatt interessieren, wie hoch der Anteil der Ampel-Wähler ist.

Stattdessen wird wieder ein Spin erzeugt.

Ich sehe keinen Spin. Ich sehe nur Spinner, die sich erdreisten, Kommunalpolitiker/innen anzufreunden uns sogar tätlich bedrohen.

@18:24 Uhr von AbseitsDesMainstreams

Insgesamt verroht die Gesellschaft.

Traurig, wenn Bürgermeister verbal angegangen werden. Aber vielleicht haben sie sich auch einseitig auf die Seite der Mächtigen gestellt, wo etwas mehr Mut zum Widerspruch im Sinne der Bürger richtig wäre?

Aha. Also selbst schuld.

Traurig auch, wie Opposition und anderen Meinungen behandelt werden. Noch zu Kohls Zeiten wurden Andersdenkende mit Respekt und Würde behandelt; heute wie Staatsfeinde.

 

Fehlt uns womöglich insgesamt die Toleranz gegenüber Andersdenkenden?

 

Jeder Mensch denkt anders. Wenn Sie mit „Andersdenkenden“ allerdings Leute meinen, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung abschaffen wollen, dann habe ich ganz genau null Toleranz.

Toleranz für die eigene Intoleranz zu fordern ist ein Grundübel unserer Zeit.

18:24 Uhr von AbseitsDesMain… | Verharmlosung von Drohung

 

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Traurig, wenn Bürgermeister verbal angegangen werden. Aber vielleicht haben sie sich auch einseitig auf die Seite der Mächtigen gestellt, wo etwas mehr Mut zum Widerspruch im Sinne der Bürger richtig wäre?

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Noch ein Verharmloser von Drohungen.

Schon die Sprache spricht Bände. Wer sind denn die ominösen 'Mächtigen' ?

Hier geht es um Bürgermeister und Räte, die vor Ort tätig sind und über KITAs, Schulen, Wasserversorgung, Büchereien, Sportstätten und Kommunalstraßen entscheiden. Es gibt n i e  einen Grund, ihnen zu drohen oder Schlimmeres zu tun.

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Traurig auch, wie Opposition und anderen Meinungen behandelt werden. Noch zu Kohls Zeiten wurden Andersdenkende mit Respekt und Würde behandelt; heute wie Staatsfeinde.

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Noch so eine Freiluftnummer. Wo werden denn Andersdenkende wie 'Staatsfeinde' behandelt. Waren Sie schon mal in einer Gemeinderatssitzung und haben zugehört ?

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@18:27 Uhr von eine_anmerkung.

Wenn beispielsweise, wie in Bernkastel-Kues geschehen, ein Grünlig von der regierenden rot/grünen Landesregierung dort vorstellig wird und den Bewohnern mitteilt, das künftig FÜNFMAL soviel Flüchtlinge dieser Ortschaft zugeteilt werden wie Einwohner da sind (mit der Bemerkung es könnten auch mehr werden), so kann man sich sicherlich vorstellen das die Einwohner nicht gerade entzückt sind um es mal wohlwollend zu formulieren.

Ja und? Was wollen Sie damit sagen? Ist das jetzt eine Rechtfertigung für Pöbelei, Drohungen oder gar Gewalt?

@18:41 Uhr von OrwellAG

Es wurde und wird schon vieles gesagt. Und ich habe dann immer den Eindruck, es fehlt etwas. Die Leute haben einen Grund. Und man mag ihr Verhalten (Ärger, Hass) verurteilen. Aber wenn man mal die Kirche im Dorf lässt bitte, dann sieht es für mich so aus, dass die beste Strategie gegen diesen Hass eine andere Politik, genauer eine nicht zentralisierte, d.h. nicht korrupte Politik ist.

Das halte ich für eine völlig fehlgeleitete Analyse. Unsere freie Gesellschaft ist nicht korrupt. Aber die rechten Pöbler und Bedroher hingegen wollen ja gerade einen strammen Obrigkeitsstaat etablieren. Vorbild Putin. Und wie unglaublich korrupt ist dessen der Obrigkeitsstaat?

@18:36 Uhr von Frau Kepetry

Also laut Statistik trifft es die AfD am häufigsten. Es ist schon echt bizarr in so einem Artikel nicht einfach mal auf die nackten Zahlen einzugehen. Stattdessen wird wieder ein Spin erzeugt. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Polarisierung immer weiter zunimmt.

Mein Mitleid mit Anhängern und Mitläufern der AfX ist am Ende.

 

Wissen Sie, es gab früher einmal den "antitotalitären Konsens".

 

Wem es egal ist (=>kein Mitleid), wenn ein Anderdenkender oder politischer Gegner beschimpft, verleugnet, eingeschüchtert oder verletzt wird, der steht außerhalb dieses antitotalitären Konsens. Kein Wunder, wenn überall die Hemmschwelle sinkt, weil man den politschen Gegner zu xyz (Begriff beliebig einsetzbar) herabwürdigt und in der Folge als vogelfrei erklärt.

@18:39 Uhr von Frau Kepetry

Unser Staat, unser demokratisches Gemeinwesen, sollte viel konsequenter gegen rechte Pöbler und Chaoten vorgehen. Und im Parlament haben die auch nichts zu suchen.

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Gegen Chaoten und Pöbler muss der Rechtstaat im Rahmen der Gesetze vorgehen.

@18:42 Uhr von eine_anmerkung.

Das ist doch kein Wunder denn die regionalen Politiker müssen die Politik aus Berlin vor Ort umsetzen ...

Wenn Sie so wenig über Kommunalpolitik wissen, würde ich mir wünschen, dass Sie bei diesem Thema lieber schwiegen.

Ausgerechnet diejenigen, die sich vor Ort

um die Probleme der Bürger kümmern und daher schon aus eigener Anschauung bzw. aus erster Hand wissen, wo die liegen - also quasi die Kärrnerarbeit machen, müssen für alle mit der 'großen Politik' Unzufriedenen - quasi stellvertretend für die -den Kopf hinhalten. Weil die Angreifer ganz offensichtlich nicht willens oder nicht fähig sind, die eigentlichen Ursachen ihrer Probleme und deren Verursacher zu erkennen, in jedem Fal aber zu feige sind, ihre Anliegen offen und auf zivilisierte bzw. konstruktive Art und Weise zur Sprache zu bringen. Wie sollen gemeinsame Probleme - die also letztendlich jeden Einzelnen und damit alle betreffen - dann gelöst und ihre Ursachen beseitigt werden??

@18:20 Uhr von Giselbert

Vielleicht sollte man mal die Gründe dieser Handlungen hinterfragen. Diese geschehen wahrscheinlich oftmals aus einer Ohnmacht heraus, einer nicht mehr rational begründbaren Politik ausgeliefert zu sein.

Die Regierenden machen doch mittlerweile selten eine Politik für die Mehrzahl und zum Wohle der Bürger.

Gesetze gelten auch, wenn man die Regeln nicht unmittelbar versteht. Man kann wütend und richtig sauer sein, aber Volksvertreter an Leib und Leben bedrohen, womöglich auch noch deren Familie, das ist eine Straftat und sollte geahndet werden.

'Demokratieführerschein' Kommunalpolitik

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Ich sage das aus eindeutigen Erfahrungen heraus: die Kommunalpolitik ist die 'Führerscheinprüfung für die Demokratie'.

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Vor Ort geht es darum, den Bürger direkt zuzuhören, auf ihre Belange einzugehen, in ihre Wohngebiete wegen Gehwegen, Fußgängerampeln oder Sanierung der Kanalisation zu gehen,  auf Elterabenden über Schulbelange zu diskutieren und .......

---> letzlich mit Ihnen L ö s u n g e n für all das zu finden. Auch im Gemeindebudget.Nichts schult den Sinn für direkte Demokratie mehr als diese Aufgabe.

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Deswegen ist es für mich völlig inakzeptabel, wenn die verantwortlichen Bürgervertreter oder ihre Angehörigen zuhause oder unterwegs bedroht werden.

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Genausowenig wie ich es akzeptieren kann, wenn hier auch nur der Hauch von Rechtfertigung für diese Haltung von Bedrohungsäußerung aufkommt.

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@ 18:17 Uhr von mispel

"Also laut Statistik trifft es die AfD am häufigsten. Es ist schon echt bizarr in so einem Artikel nicht einfach mal auf die nackten Zahlen einzugehen. Stattdessen wird wieder ein Spin erzeugt."

Stimmt, sehr offensichtlich, hätte man wenigstens zusätzlich ein Beispiel eines AfD-Politikers gebracht, der von Linksextremen bedroht wird.

Oder halt nur die nackten Zahlen.

@18:24 Uhr von AbseitsDesMains

Fehlt uns womöglich insgesamt die Toleranz gegenüber Andersdenkenden?

Mir fehlt sie nicht. Aber bei rechten Pöblern verstehe ich mittlerweile keinen Spaß mehr.

@18:20 Uhr von Giselbert

Vielleicht sollte man mal die Gründe dieser Handlungen hinterfragen. Diese geschehen wahrscheinlich oftmals aus einer Ohnmacht heraus, einer nicht mehr rational begründbaren Politik ausgeliefert zu sein.

Die Regierenden machen doch mittlerweile selten eine Politik für die Mehrzahl und zum Wohle der Bürger.

 

Es geht hier um Kommunalpolitiker. Sie werfen die dann, weil es Ihnen in den Kram passt, in Ihr vorgefasstes, negatives Bild von Bundes- und Landespolitik. 

Wenn Ihnen das Essen nicht schmeckt, verprügeln Sie also den Kellner.

Immerhin nicht ganz so meschugge wie die die heute enttarnten Reichsbürger. Wenn denen das Essen nicht schmeckt, sprengen sie die Küche in die Luft. 

Und wenn ich schon die Formulierung „Die Regierenden“ lese, wird mir schwindelig. 

@18:39 Uhr von Frau Kepetry

Unser Staat, unser demokratisches Gemeinwesen, sollte viel konsequenter gegen rechte Pöbler und Chaoten vorgehen. Und im Parlament haben die auch nichts zu suchen.

Gut das das immer noch die demokratischen anständigen Bürger entscheinden.

Aber der große Teil der Angriffe gegen Komunalpolitiker geht doch gegen demokratische gewählte Mitglieder der AFD.

Machen das Rechte oder doch eher linke Pöbler und Chaoten? 

@18:27 Uhr von eine_anmerkung.

Wenn beispielsweise, wie in Bernkastel-Kues geschehen, ein Grünlig von der regierenden rot/grünen Landesregierung dort vorstellig wird und den Bewohnern mitteilt, das künftig FÜNFMAL soviel Flüchtlinge dieser Ortschaft zugeteilt werden wie Einwohner da sind (mit der Bemerkung es könnten auch mehr werden), so kann man sich sicherlich vorstellen das die Einwohner nicht gerade entzückt sind um es mal wohlwollend zu formulieren.

Vielleicht sollten Sie sich einfach mal Ihre Formulierungen durchlesen. Dann kommen Sie leicht darauf, warum die Verrohung der Gesellschaft voranschreitet. Weil solche „Kommentare“ wie Ihre den Boden dafür bereiten. 

@18:42 Uhr von eine_anmerkung.

Vielleicht sollte man vorher mal die ein oder andere repräsentative Meinungsumfrage anschauen (z.B. evangelische Diakonie), ...

Wusste nicht, dass die Demoskopie machen.

... die ein, sagen wir mal, etwas anderes Bild als das von Berlin suggerierte wiederspiegeln?

Berlin suggeriert gar nichts.

das Problem würde sich weitgehend erledigen

würde man mehr direkte Demokratie einführen, oder, wie manche sagen "echte Demokratie". Das Parteiensystem findet in Deutschland immer weniger Zuspruch, so wird das ganze System von innen zerfressen.

@18:42 Uhr von eine_anmerkung.

Das ist doch kein Wunder denn die regionalen Politiker müssen die Politik aus Berlin vor Ort umsetzen (Verteilungsschlüssel) und oh, da wundert man sich das scheinbar einige Bürger dann doch nicht mit dieser  Politik zufrieden sind? Vielleicht sollte man vorher mal die ein oder andere repräsentative Meinungsumfrage anschauen (z.B. evangelische Diakonie), die ein, sagen wir mal, etwas anderes Bild als das von Berlin suggerierte wiederspiegeln?

 

Ich habe es schon zu einem anderen Kommentar geschrieben. 

Wenn Ihnen das Essen nicht schmeckt und Sie nicht an den Koch herankommen, um ihm das zu sagen, schlagen Sie also den Kellner zusammen. 

Und das Verhalten verteidigen Sie hier, toll. 

@18:44 Uhr von fathaland slim

Traurig auch, wie Opposition und anderen Meinungen behandelt werden. Noch zu Kohls Zeiten wurden Andersdenkende mit Respekt und Würde behandelt; heute wie Staatsfeinde.

 

Fehlt uns womöglich insgesamt die Toleranz gegenüber Andersdenkenden?

 

Jeder Mensch denkt anders. Wenn Sie mit „Andersdenkenden“ allerdings Leute meinen, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung abschaffen wollen, dann habe ich ganz genau null Toleranz.

Toleranz für die eigene Intoleranz zu fordern ist ein Grundübel unserer Zeit.

 

Sie irren wie so oft!

Auch verfassungsfeindliche Meinungen lässt die freiheitliche Demokratie ausdrücklich zu. Wenn Sie wirklich ein leidenschaftlicher Demokrat wären, würden Sie selbst das Recht zur Meinungsäußerung derer verteidigen, die lieber eine andere Staatsform wollen.

Sie müssen diese Meinung als Demokrat nicht teilen, aber tolerieren.

 

Ihre Äußerung ist die Verschriftlichung unseres Grundproblems: Gerade am zivilgesellschaftlich-linken Rand hat sich massiv Intoleranz gebildet.

Gerade vor einem…

Gerade vor einem Kommunalpolitiker habe ich größten Respekt. Oft neben der eigentlichen Arbeit und Familie, noch diesen Stress, oft am Abend und Wochenende. Es gibt keinen Grund, jemanden zu bedrohen, sein Eigentum zu beschädigen oder gar gewaltsam anzugreifen. Leute seid froh, daß jemand freiwillig diesen Job macht, ohne sie funktioniert in den Kommunen nichts und wenn wir in einer Demokratie leben wollen, brauchen wir dafür eine entsprechende Struktur. Jeder darf und soll seine Meinung haben, gerne diskutieren, aber bei Drohungen und Gewalt ist Schluß. 

@18:37 Uhr von fathaland slim

Ich bin froh, kein Politiker zu sein. Ich wollte es mal werden, vor fünfzig Jahren, weil ich es gewissermaßen als meine Pflicht als Bürger einer Demokratie ansah und mir das andauernde Gemotze über „unsere Politiker“, die doch eh alle gleich sind, auf den Senkel ging. Willy Brandt war mir leuchtendes Beispiel. Wegen ihm trat ich damals in die SPD ein. Ich merkte dann aber schnell, daß der Job nichts für mich ist. Mir fehlt es erstens an Selbstdisziplin und zweitens an Resilienz, also der Gabe, viel auszuhalten, ohne vor die Hunde zu gehen.

Umso mehr Respekt habe ich für Menschen, die sich das antun. Wir brauchen sie. Ohne sie ginge unsere Demokratie vor die Hunde. Was wohl auch die Absicht derer ist, die Bürgermeister und andere Amtsträger bedrohen. 

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Ich bin auch wegen Willy Brandt in die SPD eingetreten .Aber wegen Schröder wieder ausgetreten.

@18:43 Uhr von Parsec

Also laut Statistik trifft es die AfD am häufigsten.

Dumm nur, dass laut Statistik unter den Pöblern AfD-Wähler wie Sand am Meer zu finden sind.

 

Laut welcher Statistik? Und inwiefern ändert das was am Sachverhalt?

 

Stattdessen wird wieder ein Spin erzeugt.

Ich sehe keinen Spin. Ich sehe nur Spinner, die sich erdreisten, Kommunalpolitiker/innen anzufreunden uns sogar tätlich bedrohen.

 

Der Artikel nennt weder leicht verfügbare Zahlen noch sucht er tiefergehend nach Ursachen. Stattdessen wird sich einer Vertreterin der Grünen gewidmet. Und rein zufällig ist die Heinrich-Böll-Stiftung die parteinahe Stiftung der Grünen. Also wenn das kein Spin ist...

@ 18:39 Uhr von Frau Kepetry

"Unser Staat, unser demokratisches Gemeinwesen, sollte viel konsequenter gegen rechte Pöbler und Chaoten vorgehen."

Genauso konsequent wie gegen Linksextreme, dann wird ein Schuh draus. Hier kann und darf aus rechtlicher Sicht nicht mit zweierlei Maß gemessen werden.

"Und im Parlament haben die auch nichts zu suchen."

Eine demokratische gewählte Partei hat jedes Recht im Parlament zu sitzen. Oder ist dies ihr Demokratieverständnis? Nur die Parteien haben dort was zu suchen, die Ihnen genehm sind?

@18:40 Uhr von Ungarn81

....und nicht so weitermachen wie bisher, würden sie auch bestimmt weniger Pöbeleien zu ertragen haben.

Und wie immer sind natürlich vor allem die Grünen und die SPD die armen Opfer, die von den bösen Rechten gepiesackt werden.

Das diejenigen sich selbst mal an die Nase fassen und nach den Gründen suchen, liegt nicht drin. Denn wenn ich schon immer wieder höre "er, sie,es engagiert sich besonders gegen Rechts, sind die Gründe schon gefunden, denn meistens sind sie es selbst, die Andersdenkende anpöbeln und provozieren.

Also mal die eigenen Entscheidungen überdenken und dann jammern

 

Wenn einfache oft parteilose Bürgermeister oder deren Kinder bedroht werden, weil sie für unpopuläre Entscheidungen an anderer Stelle verantwortlich gemacht werden, dann ist das ein moralischer Offenbarungseid, der uns ins Verderben führen kann.

Wenn die AfD diese Feigheit und Vergiftung der Gesellschaft feiert, fange ich an, innerlich zu kochen und nicht über die Unbillen dieser Welt zu jammern.

@18:39 Uhr von Frau Kepetry

Unser Staat, unser demokratisches Gemeinwesen, sollte viel konsequenter gegen rechte Pöbler und Chaoten vorgehen. Und im Parlament haben die auch nichts zu suchen.

Ich lebe in einer kleinen 5.000 Seelengemeinde.

Hier gibt es keine Nazis oder Rechte, abgesehen von 2 AfD-Wähler und diese haben ihre Meinung, gehen aber nicht gegen andere vor. Und trotzdem haben wir hier auch dieses Problem.

Und wer hier immer "Theater" macht weis auch unser Bürgermeister.

Bitte sprechen sie ALLE Chaoten an, nicht nur die Rechten.

 

Im 'Nebel des Unkonkreten' für die 'politische Familie'

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Die Verteidigung der Bedrohung von Kommunalvertretern folgt dem immer selben Muster: viel Geschwurbel im Nebel des Unkonkreten, weil man ahnt oder weiß, dass ein Großteil dieser Bedrohungen aus der eigenen 'politischen Familie' kommt.

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Nie konkret auf den Gegenstand eingehen, um den es im Artikel geht. Die Kommunalpolitik außen vor lassend und lieber über universal-galaktische Scheinszenarien sinnieren, in denen es 'Gründe' gibt, warum Vertreter des Gemeinwohls mit Recht angegriffen werden dürfen.

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Nope. Es gibt keinen einzigen Grund, warum Bürgermeister mit Drohungen eingedeckt werden oder Räte beschimpft oder bedrängt werden dürfen. Keinen Grund für bedrohliche Fackel-Aufmärsche vor Ihren Privathäusern.

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Schaut man genau hin, sind es oft sogar ortsfremde Protestreisende, die sich da besonders hervortun.

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@18:22 Uhr von Giselbert

"Dasselbe gilt für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste."

Das ist wohl war, hat aber völlig andere Ursachen und einen anderen Täterkreis.

Nein, der Täterkreis ist der selbe. Wer gegen Politiker pöbelt, macht auch vor anderen Repräsentanten der Zivilgesellschaft nicht halt.

Einige Foristen haben...

... erwähnt, dass die Politik sich nicht wirklich um alle kümmert.

Unsere Regierung hatte keine echten 50% der Wähler hinter sich. Nichtwähler muss ich hier mit einbeziehen, da es für viele keine Alternative gab,

Rein rechnerisch haben 26% der Bevölkrung diese regierung gewählt. Bei der Letzten sah es nicht besser aus.

Deshalb ist es schwierig für alle Wähler das beste rauszuholen.

Mich hat keine Regierung der letzten 30 Jahre vertreten. Trotzdem plane ic h keinen Umsturz, beleidige oder bedrohe Beamte.

Eine MdB sagte letztes Jahr zu mir:

Das Alter spielt keine Rolle, Sie können immernoch in die Politik gehen!

Recht hat sie.

Wer Veränderungen will, kann sich überall mit einbringen. Nur so kann man dieses Land auch gewaltfrei verändern.

Das gilt für die Reichsbürger, Klimakleben, Querdenker, Linke, Rechte....

 

Wenn diese Pöbler die…

Wenn diese Pöbler die Konsequenzen ihres Tuns schnell und intensiv zu spüren bekommen, dann sollten diese Fälle deutlich zurückgehen. Demokratie muss wehrhaft sein und dies auch zeigen.   

@18:27 Uhr von eine_anmerkung.

Wenn beispielsweise, wie in Bernkastel-Kues geschehen, ein Grünlig von der regierenden rot/grünen Landesregierung dort vorstellig wird und den Bewohnern mitteilt, das künftig FÜNFMAL soviel Flüchtlinge dieser Ortschaft zugeteilt werden wie Einwohner da sind (mit der Bemerkung es könnten auch mehr werden), so kann man sich sicherlich vorstellen das die Einwohner nicht gerade entzückt sind um es mal wohlwollend zu formulieren.

 

Und Ihre Räuberpistole rechtfertigt Beleidigungen und Bedrohungen?

 

In Bernkastel-Kues geht es um maximal 1000 Flüchtlinge. Ich kann Ihnen versichern, daß Bernkastel-Kues mehr als die 200 Einwohner hat wie nach Ihrer Rechnung. Ich war schon dort, auch in dem Ortsteil um den es geht.

 

Es geht nämlich nicht um den gesamten Ort, sondern um einen Ortsteil, das Kueser Plateau. Dort befinden sich einige wenige Privathäuser, ansonsten jede  Menge Reha-Kliniken und eben dieses leerstehende Hotel, wo Flüchtlinge unter anderem aus der Ukraine untergebracht werden sollen.

Die

Verrohung der Sitten schreitet voran. Ohne etwas schönreden zu wollen: mE liegt das zum einen an einer zu liberalen Erziehungsform, die den Heranwachsenden nicht mehr die „Eckpfeiler“ für den Umgang mit anderen Menschen vermitteln kann bzw. will, und zum anderen im Gefühl vieler Bürger, vom Staat vergessen worden zu sein, weil der sich zu viel um anderen Dinge bzw. Andere kümmert. Bei beiden Punkten könnte die Politik ansetzen und etwas zu verändern versuchen.

Bedroht , beleidigt und angegriffen

Natürlich darf das nicht sein !!!   Aber man sollte da auch berücksichtigen , dass das Volk in Unruhe kommt und sich daher so benimmt !  Da die Menschen sich nicht wehren können gegenüber den Beamten und der Politik kommen solche Dinge auf ! Irgendwie kann man das auch mal verstehen.

18:37 Uhr fathaland slim | Wenn es konkret wird, verduften sie

++

Umso mehr Respekt habe ich für Menschen, die sich das antun. Wir brauchen sie. Ohne sie ginge unsere Demokratie vor die Hunde.

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So ist es. Hier geht es um die Wurzel der Demokratie und das unmittelbare Leben und Erleben der Bürger.

 

Was wohl auch die Absicht derer ist, die Bürgermeister und andere Amtsträger bedrohen. 

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Auch davon können Sie ausgehen. Hier wird zwar von den 'Einschlägigen' so getan, als wären es Normalbürger, welche für Bedrohungen verantwortlich sind. In der Realität sind es aber oft Wut- und Empörungsposaunen aus einer bestimmten Szene.

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Im Übrigen kann ich auch in diesem Zusammenhang nur dasselbe sagen wie bei der 'Hass- und Hetze Debatte': man muss die 'Verteidiger' mit ganz konkreten Fragen  konfrontieren, dann löst sich das Geschwurbel schnell auf.

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Das Ehrenamt

Problem eins ist die respektlose Art, mit der schon kleine Meinungsverschiedenheiten gegenüber einem Kommunalpolitiker gezeigt werden. NIcht ausreden lassen, nicht zuhören, nicht abwarten, bis man an der Reihe ist. So erlebe ich manche Sitzung in einem Rat. Macht man Vorschläge, muss man schon zweimal überlegen, was man sagt, besonders bei Reizthemen. Da werden Menschen wütend, bevor sie eigentlich hören, was Sache ist. Gebrüllt wird, wenn Bauvorhaben mit Öffentlichkeitsbeteiligung nicht nach dem Willen mancher Anwohner geregelt werden. Und das ist wohl das Grundproblem: viele meinen sich im absoluten Recht wie ein König und sind weder bereit, den demokratischen Abstimmungsprozess und die Entscheidung zu respektieren. Noch weniger wissen, was gesetzliche Regelungen und Verordnungen bedeuten und kanzeln manchen Ehrenamtlichen oder Verwaltungsmitarbeiter ab, ohne überhaupt zu wissen, was Sache ist. Am schlimmsten: die Ignoranten, die auch die vierte Erklärung einer Sache nicht erreicht.

@18:41 Uhr von OrwellAG

Es wurde und wird schon vieles gesagt. Und ich habe dann immer den Eindruck, es fehlt etwas. Die Leute haben einen Grund. Und man mag ihr Verhalten (Ärger, Hass) verurteilen. Aber wenn man mal die Kirche im Dorf lässt bitte, dann sieht es für mich so aus, dass die beste Strategie gegen diesen Hass eine andere Politik, genauer eine nicht zentralisierte, d.h. nicht korrupte Politik ist. Eine Politik, die weiss, was Leben wert macht. Abhängigkeiten und existentielle Not sind nichts, was eine Demokratie Inhalt gibt. Wundert man sich denn ehrlich, dass die Leute immer mehr verrohen? Ernsthaft, es wäre im Interesse aller Beteiligten, was grundlegendes zu verändern. Ich bin nur objektivb und interessierte mich schonm immer für das Wesentliche.

 

Ja, sehr sogar. Gerade jetzt, wo uns in der Ukraine direkt um die Ecke gezeigt wird, was tatsächlich Hass und Verrohung erzeugt, sollten wir uns mal vergewissern, wie gut es uns geht. 

Mimimi 

Zur Wahrheit gehört doch,...

...dass die Politik (Bund und Länder) schon seit Jahren diese fatale Entwicklung vorhergesehen und längst eingepreist hat. Wirkliche und vermutlich unkontrollierte, nicht mehr einzufangende Gewalt, werden wir wohl ab dem Zeitpunkt erleben, ab dem die Politik nicht mehr mit Milliardensummen (neue Schulden) der Bevölkerung zur Seite springt und die soziale Schere trotzdem immer weiter auseinander klafft.

Die affige Verortung der aktuellen und zukünftigen Täterkreise durch die handlungsunfähige bzw. planlose Politik ist nur noch zu bemitleiden. In den nächsten Jahren werden wohl auch tausende frisch gekündigte und hoffnungslose Familienväter aggressiv werden, vielleicht sogar deren Ehefrauen.

Und das die Stimmung innerhalb der Polizei (Bund/Land) sich zunehmend verdüstert, VIELE bereits innerlich gekündigt haben und mitnichten hinter den politischen Entscheidungsträgern stehen, ist ja längst kein Geheimnis mehr.   

ABER, Gewalt löst nie bestehende Probleme, sie schafft immer nur neue... 

@18:41 Uhr von Seebaer1

Insgesamt verroht die Gesellschaft.

Traurig, wenn Bürgermeister verbal angegangen werden. Aber vielleicht haben sie sich auch einseitig auf die Seite der Mächtigen gestellt, wo etwas mehr Mut zum Widerspruch im Sinne der Bürger richtig wäre?

Traurig auch, wie Opposition und anderen Meinungen behandelt werden. Noch zu Kohls Zeiten wurden Andersdenkende mit Respekt und Würde behandelt; heute wie Staatsfeinde.

 

Fehlt uns womöglich insgesamt die Toleranz gegenüber Andersdenkenden?

 

          Sehr ausgewogene Worte die nach meinem Empfinden den Kern des Problemes sehr gut wiedergeben.

 

Ich hoffe, das meinen Sie nicht ernst. Der Forist will hier nur Täter und Opfer umkehren und rechte Pöbler und Gewalttäter in Schutz nehmen. Ein Blick auf seine sonstigen Posts sagt mehr als diese Worte. 

Daher ist sein Beitrag leider verlogen, denn er meint nur Toleranz gegenüber dem rechten Rand, der seinerseits keine Toleranz zeigt. 

@18:17 Uhr von mispel

Also laut Statistik trifft es die AfD am häufigsten. Es ist schon echt bizarr in so einem Artikel nicht einfach mal auf die nackten Zahlen einzugehen. Stattdessen wird wieder ein Spin erzeugt. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Polarisierung immer weiter zunimmt.

 

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/deutschland-angriffe-auf-afd

Was ich nicht unbedingt gutheiße. Aber. Wer natürlich extreme Positionen vertritt, die noch rechter als rechts sind's der ruft den linken Mob auf den Plan.

 

Soziale Netzwerke und ihre Varianten

Von Twitter bis Facebook wollen viele Ehrenamtliche präsent und erreichbar sein. Das geht oft in Zeitaufwand und wenig Gehaltvollem unter. Meinungen ernten einen Shitstorm, man wird in Kommentaren beleidigt und viele meinen auch, anonym können sie einschüchtern und Gewalt androhen. Ich habe in Hamburg Menschen erlebt, die dem Ehrenamt den Rücken kehrten. Angst um sich und die Familie, Frustration und der Eindruck, wer sich als Politiker outet, wird gleich als Krimineller oder Mensch mit Seilschaften abgestempelt. Dass aber manche Ehrenämter auch von seiten der Verfassung als Bürgerpflicht definiert werden, zu der man alle Bürger vergattern kann, weiß kaum jemand. Die Freiwilligen tun hier doppelte Arbeit: sie arbeiten und setzen sich lange ein. Dafür können andere ihre Freizeit genießen und müssen diese Aufgaben nicht übernehmen. Das glaube ich, ist den wenigsten Menschen bewusst. Der aggressive Umgang aber ist aktuell der größte Bruch in unserer Gesellschaft.

@18:42 Uhr von eine_anmerkung.

Das ist doch kein Wunder denn die regionalen Politiker müssen die Politik aus Berlin vor Ort umsetzen (Verteilungsschlüssel) und oh, da wundert man sich das scheinbar einige Bürger dann doch nicht mit dieser  Politik zufrieden sind? Vielleicht sollte man vorher mal die ein oder andere repräsentative Meinungsumfrage anschauen (z.B. evangelische Diakonie), die ein, sagen wir mal, etwas anderes Bild als das von Berlin suggerierte wiederspiegeln?

Sie reduzieren die Lokalpolitiker auf Migranten. Das ist typisch. Daraus dann ableiten das der Auftritt gegen diese Politiker legitim ist. Das ist es eben nicht.

Wer nicht mit der Lokalpolitik einverstanden ist, kann sich einbringen.

Auf Stadtratssitzungen z.B., die meist öffentlich sind.

Aber in der Masse des Mobs verstecken, oder die Anonymität des Internets für solche Drohungen und Beschimpfungen nutzen, das ist natürlich sicherer.

@18:20 Uhr von Giselbert

Vielleicht sollte man mal die Gründe dieser Handlungen hinterfragen. Diese geschehen wahrscheinlich oftmals aus einer Ohnmacht heraus, einer nicht mehr rational begründbaren Politik ausgeliefert zu sein.

Die Regierenden machen doch mittlerweile selten eine Politik für die Mehrzahl und zum Wohle der Bürger.

 

So erklären Sie sich, dass laut Spiegel vom 08.02.2021 vor allem AfD-Politiker betroffen sein sollen?

 

Ich kann Ihre Erklärung gut nachvollziehen.

Mein Respekt

Denjenigen, die trotzdem weiter machen.

Ich weiß nicht, ob ich die Nerven hätte.

@18:17 Uhr von mispel

Also laut Statistik trifft es die AfD am häufigsten. Es ist schon echt bizarr in so einem Artikel nicht einfach mal auf die nackten Zahlen einzugehen. Stattdessen wird wieder ein Spin erzeugt. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Polarisierung immer weiter zunimmt.

[...]

 

Es ist schon bizarr mit welchen Methoden AfD-Fans versuchen, sich als Opfer zu inszenieren.

 

Da werden Behauptungen aufgestellt, die nicht stimmen; im Artikel wird auf die Zahlen eingegangen. Und wenn das nicht hilft, zwei verschiedene Statistiken mit zwei verschiedenen Grundgesamtheiten einfach mal durcheinandergewürfelt.

 

Oder eben mal wie im Beitrag des Users eine_Anmerkung um 18:27 Uhr die Behauptung aufgestellt, es würden fünfmal so viele Flüchtlinge in einem Ort untergebracht als es Einwohner gäbe, was eine glatte Lüge ist.

 

Nichts davon rechtfertigt Beleidigungen und Bedrohungen auch nicht von AfD-Politikern, nur damit das klar ist.

 

Und jetzt denken Sie mal darüber nach, wer hier polarisiert.

@18:42 Uhr von eine_anmerkung.

Das ist doch kein Wunder denn die regionalen Politiker müssen die Politik aus Berlin vor Ort umsetzen (Verteilungsschlüssel) und oh, da wundert man sich das scheinbar einige Bürger dann doch nicht mit dieser  Politik zufrieden sind? Vielleicht sollte man vorher mal die ein oder andere repräsentative Meinungsumfrage anschauen (z.B. evangelische Diakonie), die ein, sagen wir mal, etwas anderes Bild als das von Berlin suggerierte wiederspiegeln?

 

Selbst wenn ich unterstelle, dass Sie recht haben, kann ich nicht erkennen, wie das Angriffe auf Kommunalpolitiker rechtfertigen könnte.

@18:17 Uhr von mispel

Also laut Statistik trifft es die AfD am häufigsten. Es ist schon echt bizarr in so einem Artikel nicht einfach mal auf die nackten Zahlen einzugehen. Stattdessen wird wieder ein Spin erzeugt. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Polarisierung immer weiter zunimmt.

 

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/deutschland-angriffe-auf-afd

.

Könnte der werte AfD Fan doch bitte wenigstens den Titel der Meldung lesen und verstehen.
Es geht hier um Kommunalpolitiker und nicht um Mitglieder von Parteien.

Oder soll hier am Ende wieder die Opferrolle vertauscht werden?

 

@18:24 Uhr von AbseitsDesMainstreams

Traurig auch, wie Opposition und anderen Meinungen behandelt werden. Noch zu Kohls Zeiten wurden Andersdenkende mit Respekt und Würde behandelt; heute wie Staatsfeinde.

 

Sie hätten einmal in der 80ern neben mir im Gemeinderat sitzen sollen.

 

Sie hätten einen anderen Eindruck gewonnen.

 

 

@ 19:05 Uhr von Vaddern

"Es geht hier um Kommunalpolitiker. Sie werfen die dann, weil es Ihnen in den Kram passt, in Ihr vorgefasstes, negatives Bild von Bundes- und Landespolitik."

Sie verzerren hier mein Kommentar bis zur Unkenntlichkeit. Als ob Kommunalpolitiker keine eigenständige Politik betreiben.

Politische Grundbildung und Fertigkeiten

Die Schule endet für viele im 9 oder 10. Schuljahr. Politische Bildung, Teilhabe, Kenntnisse und Fähigkeiten sind dann oft nur bruchstückchenhaft unterrichtet und behalten. Wenige sind bereit, sich in der Politik zu engagieren. Denn Mitmachen heißt auch, bei der Stange zu bleiben und nicht nur einmal mit Forderungen oder Vorstellungen anzutreten. Unser Problem: die geburtenstarken Jahrgänge, die viele ehrenamtliche Helfer stellen, gehen in den Ruhestand. Der Nachwuchs fehlt überall, auch in Vereinen. Und damit fehlt auch vielen die Chance, Umgang, Austausch, Konflikte und Gemeinsamkeiten kennenzulernen. Und das zeigt sich dann im Alltag. Zu einfach sind manche Vorurteile übernommen. Ohne manche Erfahrungen werden auch die jungen Menschen solches Engagement und Diskussionen in Gesellschaft und Politik nicht wirklich erfahren und kennenlernen. Das erschwert eben auch den Umgang mit vielen Ehrenamtlichen in diesen Bereichen. Desinteresse und keine Lust zu haben, kommen hinzu.

@18:17 Uhr von mispel

Also laut Statistik trifft es die AfD am häufigsten. Es ist schon echt bizarr in so einem Artikel nicht einfach mal auf die nackten Zahlen einzugehen. Stattdessen wird wieder ein Spin erzeugt. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Polarisierung immer weiter zunimmt.

 

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/deutschland-angriffe-auf-afd

Ist es da nicht umso solidarischer, dass  Vertreter aller Parteien für strengere Regeln und schärfere Verfolgung solcher Angriffe auf Politiker fordern? Einen "Spin" sehe ich da nicht. 

@18:27 Uhr von eine_anmerkung.

Wenn beispielsweise, wie in Bernkastel-Kues geschehen, ein Grünlig von der regierenden rot/grünen Landesregierung dort vorstellig wird und den Bewohnern mitteilt, das künftig FÜNFMAL soviel Flüchtlinge dieser Ortschaft zugeteilt werden wie Einwohner da sind (mit der Bemerkung es könnten auch mehr werden), so kann man sich sicherlich vorstellen das die Einwohner nicht gerade entzückt sind um es mal wohlwollend zu formulieren.

.

Und gleich der nächste AfD Wähler, der hier mit voller Absicht die Tatsachen verdreht.

Der Ort hat gut 7000 Einwohner. Es sollen 440 Kriegsflüchtlinge in ein aufgelassenes Hotel ziehen. Die Turnhalle mit nochmal 680 Plätzen ist Notreserve, die der Staatssekretär David Profit (Grüne) ausdrücklich nicht will, aber halt nicht ausschließen kann.

NIX mit ihrer Aussage: "FÜNFMAL soviel Flüchtlinge dieser Ortschaft zugeteilt werden wie Einwohner da sind (mit der Bemerkung es könnten auch mehr werden),"

Sie sollten ihre verblendete Sichtweise auf die Wahrheit mal überprüfen.

 

@19:10 Uhr von AufgeklärteWelt

würde man mehr direkte Demokratie einführen, oder, wie manche sagen "echte Demokratie". Das Parteiensystem findet in Deutschland immer weniger Zuspruch, so wird das ganze System von innen zerfressen.

Das wird bei und in Deutschland nur in wenigen Ausnahmefällen gemacht.

Dafür gibt es auch berechtigte Gründe.

 

@19:10 Uhr von AufgeklärteWelt

würde man mehr direkte Demokratie einführen, oder, wie manche sagen "echte Demokratie". Das Parteiensystem findet in Deutschland immer weniger Zuspruch, so wird das ganze System von innen zerfressen.

 

In den Kommunalverfassungen sind Bürgerentscheide weitverbreitet und es ist nicht so schwierig sich zur Wahl zu stellen, trotzdem werden Kommunalpolitiker angegriffen.

 

 

@ 18:59 Uhr von Frau Kepetry

@18:42 Uhr von eine_anmerkung. "Das ist doch kein Wunder denn die regionalen Politiker müssen die Politik aus Berlin vor Ort umsetzen ..."

@ 18:59 Uhr von Frau Kepetry "Wenn Sie so wenig über Kommunalpolitik wissen, würde ich mir wünschen, dass Sie bei diesem Thema lieber schwiegen."

Als ob die Kommunalpolitiker immer losgelöst von der Bundespolitik agieren. Für die gilt auch das Parteiprogramm. Also Ihr Vorwurf gegenüber eine_anmerkung fällt hier wohl auf Sie zurück.

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