Kommentare - Sanktionen gegen Russland: Wie Ölembargo und Ölpreisdeckel wirken sollen

05. Dezember 2022 - 07:56 Uhr

Das Ölembargo und der Ölpreisdeckel sind ab heute in Kraft - und sollen Russlands Wirtschaft unter Druck setzen. Aber können die Maßnahmen Moskau wirklich in Bedrängnis bringen? Von Holger Beckmann.

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Kommentare

Geht nach hinten los !

Auch dieser Schuss wird für die Verbraucher garantiert nach hinten los gehen.

Die Lösungen unserer Regierung sind eine unglaubliche Verschuldung.

Meiner Meinung nach hat sich die Ampelregierung zu einer Hexenjagd bereit erklärt welche letztlich Deutschland deindustrialisiert, den Wohlstand kostet, und uns innere Unruhen bescheren wird.

Vergessen hat sie wem sie ihr Mandat verdankt, und wessen Flagge sie zu dienen hat.

 

Wie läuft das ab?

Lässt sich mit dieser EU-Vereinbarung verhindern, dass Drittstaaten günstiges russisches Öl kaufen und den EU-Staaten verkaufen?

Dann würde über diesen Umweg trotzdem russisches Öl gekauft.

@08:04 Uhr von Charlys Vater

Auch dieser Schuss wird für die Verbraucher garantiert nach hinten los gehen.

Die Lösungen unserer Regierung sind eine unglaubliche Verschuldung.

Meiner Meinung nach hat sich die Ampelregierung zu einer Hexenjagd bereit erklärt welche letztlich Deutschland deindustrialisiert, den Wohlstand kostet, und uns innere Unruhen bescheren wird.

Vergessen hat sie wem sie ihr Mandat verdankt, und wessen Flagge sie zu dienen hat.

 

Wer wem welches Mandat auch immer verdankt - die Zeit kann man sich nicht aussuchen! Krieg scheint für viele im Westen nur dann zu einem Problem zu werden, wenn es an die eigene Geldbörse geht! Was anderes kann man aus Ihrem Thread nämlich nicht herauslesen! Das menschliche Leid kommt mal wieder zu kurz!

@08:12 Uhr von draufguckerin

Lässt sich mit dieser EU-Vereinbarung verhindern, dass Drittstaaten günstiges russisches Öl kaufen und den EU-Staaten verkaufen?

Dann würde über diesen Umweg trotzdem russisches Öl gekauft.

Das läuft doch schon genauso. Zb. über Indien. Mit kleinem *gigantischen* Aufschlag..

Öl-Deckel

Glaub ich nicht dran. Und an Charly, natürlich der Amerikanischen. Über die Türkei, die bald eine eigene Pipeline erhält wird u.a. das Öl fließen. Es wird genügend Schleichwege geben wie bei anderen Drogen. Die Welt hängt an der Nadel. Was ändert sich bei uns? Neue Partner, ähnliche Despoten, doppelter Preis für Energie. Grüner oder Blauer Wasserstoff Kuckucksheim in 5-10 Jahren? Bis dahin ist Deutschland und Europa eine Industriewüste.

@08:04 Uhr von Charlys Vater - Begründung erbeten !!!

Auch dieser Schuss wird für die Verbraucher garantiert nach hinten los gehen.

Die Lösungen unserer Regierung sind eine unglaubliche Verschuldung.

Meiner Meinung nach hat sich die Ampelregierung zu einer Hexenjagd bereit erklärt welche letztlich Deutschland deindustrialisiert, den Wohlstand kostet, und uns innere Unruhen bescheren wird.

Vergessen hat sie wem sie ihr Mandat verdankt, und wessen Flagge sie zu dienen hat.

 

Bitte begründen sie ihre Behauptung !!!

1.Das Öl ist am Weltmarkt verfügbar (Keine verknappung = Preis Anstieg)

2.Putin bekommt nur den gedeckelten Betrag

3.Die Unternehmen welche dieses ÖL kaufen müssen die Preisdiffenz

   zum Weltmarktpreis an dier Ukraine Hilfe abführen

Mann, Mann.   Was hier schon…

Mann, Mann.

 

Was hier schon wieder "fabuliert" wird.

 

Weder D. noch die EU schaffen sich oder Ihre Wirtschaft ab (die haben ganz andere Krisen bewältigt).

 

Es wird immer gerne vergessen, das die fossilen Energien nicht mehr verbraucht werden sollen bzw. dürfen. 

 

Und es geht nicht nur um die Ukraine und Russland sondern ganz besonders auch um den Klimaschutz!

 

Und das ist das, was zählt. Und das ist vor allem auch für D. und die EU!

 

 

 

 

@08:21 Uhr von Karl Klammer

Bitte begründen sie ihre Behauptung !!!

1.Das Öl ist am Weltmarkt verfügbar (Keine verknappung = Preis Anstieg)

Das Öl ist aber nicht mehr in Europa verfügbar. Also hier Verknappung (da die Differenz nicht durch andere Länder ausgeglichen wird, OPEC hält an Fördermenge fest.) =Preisanstieg zumindest hier.

2.Putin bekommt nur den gedeckelten Betrag

Er hat schon angekündigt, an Länder die sich daran beteiligen nicht mehr liefern zu wollen.

3.Die Unternehmen welche dieses ÖL kaufen müssen die Preisdiffenz

   zum Weltmarktpreis an dier Ukraine Hilfe abführen

Davon habe ich noch nichts gehört.

Immerhin...

Ob dieses Vorgehen Russland schadet ist also noch gar nicht sicher. Das es uns schadet dürfte dafür wohl außer Frage stehen.

@08:04 Uhr von Charlys Vater, Die Umorientierung kostet was

...

Die Lösungen unserer Regierung sind eine unglaubliche Verschuldung.

Meiner Meinung nach hat sich die Ampelregierung zu einer Hexenjagd bereit erklärt welche letztlich Deutschland deindustrialisiert, den Wohlstand kostet, und uns innere Unruhen bescheren wird.

Vergessen hat sie wem sie ihr Mandat verdankt, und wessen Flagge sie zu dienen hat.

Ich bin nicht Ihrer Meinung. Die EU, die gesamte westliche Welt, lernt durch diese harte Lektion, wie gefährlich die einseitige Abhängigkeit von anderen Staaten ist. Ich hätte nach Jahrzehnten der Entspannungspolitik so einen Konflikt wie mit Russland nicht für möglich gehalten.

Zudem gibt es Nutznießer des aggressiven imperialistischen Vorgehens Russlands. China hält sich im Hintergrund und scheint mit allen Seiten zu sprechen, aber die EU versteht zunehmend, dass China von diesem Krieg profitiert und profitieren möchte. Glücklicherweise werden der bisher blauäugige Umgang und derzeitige Abhängigkeiten zunehmend kritisch gesehen. Das kostet was.

@08:29 Uhr von ich1961

Mann, Mann.

 

Was hier schon wieder "fabuliert" wird.

 

Weder D. noch die EU schaffen sich oder Ihre Wirtschaft ab (die haben ganz andere Krisen bewältigt).

 

Es wird immer gerne vergessen, das die fossilen Energien nicht mehr verbraucht werden sollen bzw. dürfen. 

 

Und es geht nicht nur um die Ukraine und Russland sondern ganz besonders auch um den Klimaschutz!

 

Und das ist das, was zählt. Und das ist vor allem auch für D. und die EU!

 

Grundsätzlich haben Sie recht. Es geht auch um Klimaschutz als große Aufgabe. Aber der Ölpreisdeckel hat damit nichts zu tun. Da geht es tatsächlich um Russland, um zu verhindern, daß die Einnahmen durch den Ölverkauf den Krieg mithelfen zu finanzieren. 

Putin finanziert jede Rakete mit den Erlösen aus dem Öl

 

Ohne die Einnahmen aus dem Ölgeschäft würde Russland weder seinen Staatshaushalt noch seinen Kriegshaushalt auf dem Niveau finanzieren können, wie es das heute tut.

Der Preisdeckel wird den Einnahmenfluss nicht gänzlich zum Versiegen bringen, das ist auch nicht das Ziel. Aber für Putin wird es schwieriger, sein Kriegsabenteuer in der Ukraine zu finanzieren.

Jede russische Rakete, die in ein Wohnhaus kracht, Frauen und Kinder tötet oder in die Flucht treibt, wird mit den Rubeln aus den Ölverkäufen finanziert.

 

Zielführend oder nicht

Erreicht werden soll, das Russland sein Öl nicht mehr verkaufen kann oder nur noch zum gedeckelten Preis. Dadurch hofft man, daß der russische Staat weniger Einnahmen erzielt und somit die Finanzierung des Krieges in der Ukraine schwierig wird. So ähnlich sollte das schon beim Gas funktionieren und wie wir wissen, hat das nicht geklappt. Das Ergebnis war, der Krieg geht weiter, das Leid und Elend der Menschen ist unermesslich groß. Für den Westen bedeutete das, das wir Gas zu extrem hohen Preisen eingekauft haben, die weiteren Folgen sind bekannt. So wird es auch beim Öl passieren. Die Russen werden ihr Öl an andere verkaufen, China, Indien usw., wir kaufen zu überhöhten Preisen ein. Die Folgen, der Krieg geht weiter, in Europa vertieft sich die Energiekrise noch mehr und die Ölmultis machen noch mehr Kasse. Zielführend ist das nicht und es stellt sich die Frage, warum immer die gleichen Fehler gemacht werden. 

 

@08:16 Uhr von fruchtig intensiv, Ist bekannt

Lässt sich mit dieser EU-Vereinbarung verhindern, dass Drittstaaten günstiges russisches Öl kaufen und den EU-Staaten verkaufen?

Dann würde über diesen Umweg trotzdem russisches Öl gekauft.

Das läuft doch schon genauso. Zb. über Indien. Mit kleinem *gigantischen* Aufschlag..

Ist bekannt. Ich meinte, ob es sich durch diese EU-Vereinbarung in Zukunft verhindern/kontrolleren lässt.

Verstehe das alles nicht

Es gilt also ein Ölembargo. Darunter verstehe ich, man möge mich korrigieren, dass man kein Öl mehr kauft. Dann ist doch aber der Preisdeckel egal. 60$ für Barrels, die ich nicht importiere, sind doch egal. Wie andere Länder das halten, kann die EU wohl kaum bestimmen. Aber wenn ich neulich einen Bericht auf BR24 richtig verstanden habe, gibt es von dem Embargo (natürlich) sowieso Ausnahmen für manche EU-Länder. Wie hart das also Russland trifft, wird man sehen. Auf den Verkauf von Gas nach D hat Putin sogar freiwillig verzichtet. Ganz ohne Embargo. Andere EU-Länder beziehen noch fröhlich russisches Gas.

Ich glaube, ich soll das auch nicht verstehen.

@08:39 Uhr von MehrheitsBürger, OPEC-Staaten

Ohne die Einnahmen aus dem Ölgeschäft würde Russland weder seinen Staatshaushalt noch seinen Kriegshaushalt auf dem Niveau finanzieren können, wie es das heute tut.

Der Preisdeckel wird den Einnahmenfluss nicht gänzlich zum Versiegen bringen, das ist auch nicht das Ziel. Aber für Putin wird es schwieriger, sein Kriegsabenteuer in der Ukraine zu finanzieren.

Jede russische Rakete, die in ein Wohnhaus kracht, Frauen und Kinder tötet oder in die Flucht treibt, wird mit den Rubeln aus den Ölverkäufen finanziert.

Insofern könnte man sagen, dass die OPEC-Staaten, die derzeit die Öl-Förderung drosseln, um die Preise hochzuhalten, Putins Krieg unterstützen, oder?

 

 

08:16 Uhr von fruchtig intensiv --- Rohöl und Raffinereiprodukt

 

@08:12 Uhr von draufguckerin

Lässt sich mit dieser EU-Vereinbarung verhindern, dass Drittstaaten günstiges russisches Öl kaufen und den EU-Staaten verkaufen?

Dann würde über diesen Umweg trotzdem russisches Öl gekauft.

Das läuft doch schon genauso. Zb. über Indien. Mit kleinem *gigantischen* Aufschlag..

 

Russland verkauf an Indien Rohöl. Indien verkauft auf dem Weltmarkt kein Rohöl, sondern Raffinerieprodukte wie Benzin.

Russland muss sein Öl zu großen Abschlägen (30 %) an Indien verkaufen, damit sich das Geschäft für Indien lohnt. Das ist für Russland eine Einbuße, die es nur durch erhöhte Fördermengen ausgleichen könnte. An der Stelle trifft der Deckel.

 

 

@08:46 Uhr von dr.bashir

@08:46 Uhr von dr.bashir

Es gilt also ein Ölembargo.

Nein, immer noch nicht.

Der Hauptprofiteur ist bisher die USA

...

Die Lösungen unserer Regierung sind eine unglaubliche Verschuldung.

Meiner Meinung nach hat sich die Ampelregierung zu einer Hexenjagd bereit erklärt welche letztlich Deutschland deindustrialisiert, den Wohlstand kostet, und uns innere Unruhen bescheren wird.

Vergessen hat sie wem sie ihr Mandat verdankt, und wessen Flagge sie zu dienen hat.

... wie gefährlich die einseitige Abhängigkeit von anderen Staaten ist. Ich hätte nach Jahrzehnten der Entspannungspolitik so einen Konflikt wie mit Russland nicht für möglich gehalten.

Zudem gibt es Nutznießer ... China hält sich im Hintergrund und scheint mit allen Seiten zu sprechen, aber die EU versteht zunehmend, dass China von diesem Krieg profitiert und profitieren möchte. ...

@08:38 Uhr von draufguckerin

Das umweltschädliche US-Frackinggas hätte auf dem Weltmarkt keine Chance. 

Und die USA werben aggressiv gerade auch dt. Firmen mit günstigeren Energiepreisen und zusätzlich heftigen Subventionen. Vgl.  auch Macron und die USA.

@08:33 Uhr von Dany39 -Staatshaushalt sagt Putin muß Öl liefern

 Er hat schon angekündigt, an Länder die sich daran beteiligen nicht mehr liefern zu wollen.

 

Haben Sie sich den letzten russischen Staatshaushalt 250Mrd angesehen :-)

"offiziell" -50mrd neuer Staatsverschuldung :-)  84 Mrd alleine Wertverlußt an Kriegsgerät,  + Sold + Prämien +Hinterbliebenen + Renten

Ein Embargo gegen diese Staaten kann er sich gar nicht mehr leisten

 

@08:29 Uhr von ich1961

Mann, Mann.

Was hier schon wieder "fabuliert" wird.

Weder D. noch die EU schaffen sich oder Ihre Wirtschaft ab (die haben ganz andere Krisen bewältigt).....

 

Und es geht nicht nur um die Ukraine und Russland sondern ganz besonders auch um den Klimaschutz!

 

Und das ist das, was zählt. Und das ist vor allem auch für D. und die EU!

Ja, es geht um Klimaschutz. Ihre Behauptung D und die Eu haben schon ganz andere Krisen bewätigt, kann ich nicht nachvollziehen. Es ist richtig, die EU hat schon ganz andere Krisen überstanden. Diese Krisen waren viel harmlser und nicht mit der augenblicklichen Existenzkrise vergleichbar. Sie wurden auch nicht bewältigt. Sie schwellen einfach so weiter. Es hilft nicht, die existenzielle Krise der liberalen Demokratien, also auch der EU und Deutschlands zu verdrängen. Ein Hinweis auf die Notwendigkeit von Klimaschutz wirkt auf mich ziemlich hilflos. Aber auch viele Politiker und Kommentatoren in den Medien ziehen sich immer wieder auf diesen Hinweis zurück.

Staatsguthaben Russlands: bereits erschöpft

@08:39 Uhr von MehrheitsBürger

Jede russische Rakete, die in ein Wohnhaus kracht, Frauen und Kinder tötet oder in die Flucht treibt, wird mit den Rubeln aus den Ölverkäufen finanziert.

Die Raketen sind weitgehend Altbestände und daher demnächst aufgebraucht. Dank der Sanktionen für den Verkauf von passender Mikroelektronik.

Übrigens: auch der russische Staat finanziert sich aus Steuereinnahmen und Abgaben, nicht aus Rohstoffverkäufen, denn die werden auch in Russland über Unternehmen abgewickelt - auch wenn diese in Staatsbesitz sind oder von Oligarchen geführt werden, welche der Regime im Kreml hörig sind.

So finanziert die russische Regierung Waffeneinkäufe aus dem Ausland, Weißrussland, Iran, Nordkorea. Was dagegen fehlt, sind Mittel für die Versorgung und den Sold sowie die Hinterbliebenenversorgung der Soldaten, die Russland und die Teilrepubliken in diesen Krieg schicken. Insofern gelangt wenig von den Öleinkünften in die Kriegsfinanzierung.

@08:16 Uhr von fruchtig intensiv

Lässt sich mit dieser EU-Vereinbarung verhindern, dass Drittstaaten günstiges russisches Öl kaufen und den EU-Staaten verkaufen?

Dann würde über diesen Umweg trotzdem russisches Öl gekauft.

Das läuft doch schon genauso. Zb. über Indien. Mit kleinem *gigantischen* Aufschlag..

Quelle? Kann ich nicht nachvollziehen. Ural ist schwer und sauer, sehr speziell und wird mit etwa 20$ Abschlag zu Brent verkauft. Ab heute kann Indien natürlich für 60$ Ural kaufen, wie soll es das Öl aber mit Gewinn verkaufen? Davor kauft der pot. Käufer direkt bei Russland für 60$ ein.

Sollte Indien das russische Öl mit Rabatt für 40$ bekommen, und wir zahlen 60$ - haben wir unser Ziel (Russland zu schwächen) sogar übererfüllt. 

08:49 Uhr von wie-   Im…

08:49 Uhr von wie-

 

Im Artikel steht es so:

 

***Ölembargo und Ölpreisdeckel - das sind die zwei Sanktionen, die ab heute gegen Russland wirken

sollen.***

 

 

 

@08:04 Uhr von Charlys Vater

...

Meiner Meinung nach hat sich die Ampelregierung zu einer Hexenjagd bereit erklärt welche letztlich Deutschland deindustrialisiert, den Wohlstand kostet, und uns innere Unruhen bescheren wird.

Vergessen hat sie wem sie ihr Mandat verdankt, und wessen Flagge sie zu dienen hat.

 

Hexenjagd? Deindustrialisierung? Flagge dienen?

 Die Sanktionen gegen Russland und putins Oligarchenclique sind richtig und wichtig und haben mit Hexenjagd nicht das geringste zu tun.

Das Schreckgespenst 'Deindustrialisierung' wird seit Jahrzehnten aufgefahren, wenn sachliche Argumente fehlen: Fakt ist, dass nur diejenige Wirtschaft überleben wird, die sich konsequent von fossilen Energien unabhängig macht; die Preisbremse und das Embargo gegen russische Öl haben da keine Bedeutung.

Ihr pathetisierter Begriff vom 'Flagge dienen' kann nur schwer seinen nationalistischen Hintergrund verbergen. Unsere Regierung hat das Mandat der Mehrheit bei der letzten Bundestagswahl und ist sich dessen bewusst.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Die tägliche Portion Desinformation

@08:51 Uhr von krittkritt

@08:38 Uhr von draufguckerin

Das umweltschädliche US-Frackinggas hätte auf dem Weltmarkt keine Chance.

Hier geht's aktuell um Erdöl.

Und die USA werben aggressiv gerade auch dt. Firmen mit günstigeren Energiepreisen und zusätzlich heftigen Subventionen.

Ist doch dann gut für die deutsche Wirtschaft. Allerdings: haben Sie auch Belege aus seriöser Quelle für Ihre Behauptung?

Vgl.  auch Macron und die USA.

Hä?

Transportkapazitäten und Versicherungen in europäischer Hand

 

Über 2/3 des Rohöls aus Russland wird bekanntlich von Tankern verschifft, die in westlichen Ländern Europas und den USA registriert sind. Davon der Großteil in Griechenland.

Bei den Transportversicherungen, ohne die kein Reeder ein Schiff auf die Reise schickt, liegt die Quote bei über 95 %.

Das Umladen auf hoher See ist in Zeiten leistungsfähiger Satellitentechnologie auch nicht mehr so einfach unbemerkt machbar.

Das alles sind Instrumente, welche den Ölpreisdeckel unterstüzen.

 

Es ist einfach ...

... nur noch armselig und lächerlich zugleich, was die G 7 sowie die von der Leyen-Truppe aus Brüssel da veranstalten.

Wollen die doch tatsächlich mit Preisobergrenzen und Lieferembargos in internationale Energie- und Rohstoffmärkte aktiv eingreifen. Und beide sind ja keine Marktteilnehmer auf diesen Märkten, sondern nichts als politische Konstrukte. Welch Vergewaltigung von Markt und Marktwirtschaft tut sich hier auf? Hin zum Konstrukt eines Staatssozialismus mit Dirigismus, Preis- und Liefervorgaben.

Embargospiele

@08:56 Uhr von ich1961

08:49 Uhr von wie-

Im Artikel steht es so:

***Ölembargo und Ölpreisdeckel - das sind die zwei Sanktionen, die ab heute gegen Russland wirken sollen.***

Richtig, so steht's da. Nur: entweder ich mache ein Embargo oder ich sehe weiterhin die Möglichkeit von Importen des zu sanktionierenden Guts und sehe dafür dann einen Höchstpreisdeckel vor. Zudem wird ja noch auf das Szenario der weiterhin steigenden Erdölpreise auf dem Weltmarkt verwiesen, weshalb auch in dieser Hinsicht ein Ölpreisdeckel mit Option weiterer Importe aus der inkriminierten Quelle sinnvoll ist. So ganz sich vom Nachschub des sibirischen schwarzen Goldes loslösen scheint die EU dann doch nicht zu wollen. Und auf die "Schattenflotte" als Ersatz für die EU-geflaggten Tanker hat ja die Tagesschau kürzlich bereits verwiesen.

@ 08:47 Uhr von draufguckerin --- OPEC spielt eigenes Spiel

Insofern könnte man sagen, dass die OPEC-Staaten, die derzeit die Öl-Förderung drosseln, um die Preise hochzuhalten, Putins Krieg unterstützen, oder?

 

Die OPEC hat in den letzten Jahre an Einfluss und Marktanteil verloren. Sie spielt ihr eigenes Spiel. Dabei geht es nicht um eine direkte Unterstützung Russlands, sondern um Umsatzsicherung.

Sie könnte mehr tun, um die Weltwirtschaft durch passende Ölpreise zu stabilisieren.

 

 

@08:04 Uhr von Charlys Vater

Auch dieser Schuss wird für die Verbraucher garantiert nach hinten los gehen.

Danke, aber zumindest ich kann gut auf die pro-Putin eingestellten EU-Pessimisten verzichten.

Alarmismen ohne Sachgrund

@09:02 Uhr von wolf 666

Wollen die doch tatsächlich mit Preisobergrenzen und Lieferembargos in internationale Energie- und Rohstoffmärkte aktiv eingreifen.

Nö, eigentlich nur in bestimmte Geschäfte, nicht gleich ganze Märkte.

Und beide sind ja keine Marktteilnehmer auf diesen Märkten, sondern nichts als politische Konstrukte. Welch Vergewaltigung von Markt und Marktwirtschaft tut sich hier auf?

Tja, können Sie 'mal sehen, wohin die Forderung Ihrer politischen Ecke nach "Grenzen dicht" so führen kann.

Hin zum Konstrukt eines Staatssozialismus mit Dirigismus, Preis- und Liefervorgaben.

Tja, und dann noch zum Vorteil der Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU - und zum Schaden der Finanzquellen des derzeit größten Feinds von Demokratie, unabhängiger Staaten, Frieden und Menschenrechten - abgesehen von diesem Autokraten da in Peking.

@08:12 Uhr von draufguckerin

Lässt sich mit dieser EU-Vereinbarung verhindern, dass Drittstaaten günstiges russisches Öl kaufen und den EU-Staaten verkaufen?

Ja klar. Das Öl können diese Länder vielleicht noch irgendwie zu sich transportieren. Vielleicht in Gefäßen. Aber in die EU kann es nicht verschifft werden.

@08:29 Uhr von ich1961

Und es geht nicht nur um die Ukraine und Russland sondern ganz besonders auch um den Klimaschutz!

Denn wir wir wissen, ist die Umwandlung von natürlich vorkommenen Gas in LNG überhaupt nicht energiehungrig. Und der Transport mit Tankern an noch zu bauende LNG Terminals in Deutschland ist selbstverständlich sehr sauber.

Alles für den Klimaschutz! Find ich gut..

@08:47 Uhr von draufguckerin

Ohne die Einnahmen aus dem Ölgeschäft würde Russland weder seinen Staatshaushalt noch seinen Kriegshaushalt auf dem Niveau finanzieren können, wie es das heute tut.

Der Preisdeckel wird den Einnahmenfluss nicht gänzlich zum Versiegen bringen, das ist auch nicht das Ziel. Aber für Putin wird es schwieriger, sein Kriegsabenteuer in der Ukraine zu finanzieren.

Jede russische Rakete, die in ein Wohnhaus kracht, Frauen und Kinder tötet oder in die Flucht treibt, wird mit den Rubeln aus den Ölverkäufen finanziert.

Insofern könnte man sagen, dass die OPEC-Staaten, die derzeit die Öl-Förderung drosseln, um die Preise hochzuhalten, Putins Krieg unterstützen, oder?

 

 

Nun, sie lassen sich, wie jeder skrupellose Kapitalist, ein paar schnelle Taler nicht entgehen.das würden alle anderen genau so machen.

@09:09 Uhr von KowaIski

Auch dieser Schuss wird für die Verbraucher garantiert nach hinten los gehen.

Danke, aber zumindest ich kann gut auf die pro-Putin eingestellten EU-Pessimisten verzichten.

Wieso ist man pro Putin, wenn man feststellt, dass die EU falsche Massnahmen ergreift? 

@ 08:55 Uhr von SophisticatedDot --- Sachlich treffend

 
Das läuft doch schon genauso. Zb. über Indien. Mit kleinem *gigantischen* Aufschlag..

 

Quelle? Kann ich nicht nachvollziehen. Ural ist schwer und sauer, sehr speziell und wird mit etwa 20$ Abschlag zu Brent verkauft. Ab heute kann Indien natürlich für 60$ Ural kaufen, wie soll es das Öl aber mit Gewinn verkaufen? Davor kauft der pot. Käufer direkt bei Russland für 60$ ein.

Sollte Indien das russische Öl mit Rabatt für 40$ bekommen, und wir zahlen 60$ - haben wir unser Ziel (Russland zu schwächen) sogar übererfüllt. 

 

Das trifft den Sachverhalt sehr anschaulich. Guter Kommentar !

 

Kann dies finanziert werden ...

Zu befürchten ist das Öl knapper und teurer wird. Nicht nur für die EU sondern auch für verbündete westliche Staaten. Nicht nur China und Indien, sondern auch die US werden zunehmend Nutznießer sein. 

Die EU muss sorge dafür tragen das die wirtschaftliche Maßnahmen gegen Russland auf Dauer zu finanzieren sind.

@08:18 Uhr von sosprach

Glaub ich nicht dran. Und an Charly, natürlich der Amerikanischen. Über die Türkei, die bald eine eigene Pipeline erhält wird u.a. das Öl fließen.

Gas. Sie verwechseln das. Die Türkei soll keine Öl- sondern eine Gaspipeline erhalten. Die soll (!) vielleicht 2030 fertig werden. Aber so lange der Krieg dauert, tut sich da nix.

Es wird genügend Schleichwege geben wie bei anderen Drogen.

Vielleicht schleichen sich Schmuggler mit Ölkannen durch die belarussischen Wälder und tauchen dann bei uns auf dem Wochenmarkt auf. Oder wie stellen Sie sich das vor?

Die Welt hängt an der Nadel. Was ändert sich bei uns?

Wir kaufen weiterhin russisches Öl für höchstens 60 Dollar, das per Tanker zu uns kommt. Was dachten Sie denn?

 

@09:12 Uhr von fruchtig intensiv

Denn wir wir wissen, ist die Umwandlung von natürlich vorkommenen Gas in LNG überhaupt nicht energiehungrig. Und der Transport mit Tankern an noch zu bauende LNG Terminals in Deutschland ist selbstverständlich sehr sauber.

Alles für den Klimaschutz! Find ich gut..

Man kann gegen LNG stänkern. Ok. Irgendwo ist alles was mit Industrie zu tun hat unsauber.

Aber der Unterton, dass wir besser mit Kriegsverbrechern schachern sollen, der gefällt mir nicht.

@09:15 Uhr von friedrich peter peeters

Zu befürchten ist das Öl knapper und teurer wird. Nicht nur für die EU sondern auch für verbündete westliche Staaten. Nicht nur China und Indien, sondern auch die US werden zunehmend Nutznießer sein. 

Nicht mehr als wir. Ich finde das Neid-Narrativ doof.

Die EU muss sorge dafür tragen das die wirtschaftliche Maßnahmen gegen Russland auf Dauer zu finanzieren sind.

Wenn Putin die Ukraine unterjocht, geht das Spiel garantiert weiter. Das was dann kommt ist erst recht nicht "finanzierbar". Das wäre dann Eroberungskrieg ohne Ende.

@08:29 Uhr von ich1961

Was hier schon wieder "fabuliert" wird.

 

Weder D. noch die EU schaffen sich oder Ihre Wirtschaft ab (die haben ganz andere Krisen bewältigt).

Welche ?

 

Es wird immer gerne vergessen, das die fossilen Energien nicht mehr verbraucht werden sollen bzw. dürfen. 

Lt. Bericht sind tägl. immer noch 1,5 Mio t Öl in die EU geliefert worden. Seit wann gilt denn das Verbot des Verbrauchs diesbezügl. Energie ? Und für wen?

 

Und es geht nicht nur um die Ukraine und Russland sondern ganz besonders auch um den Klimaschutz!

Im Moment geht es in erster Linie darum, RUS zum Einlenken zu bringen, oder wie erklären Sie sich den erneuten Einsatz von z.B. Kohlekraftwerken ? Zur Zeit liegen die Prioritäten nun mal nicht beim Umweltschutz, sondern beim Spagat, trotz Energieembargos gegenüber RUS die Bürger und die Wirtschaft zu schützen, damit die Bürger nicht frieren und die Wirtschaft so wenig, wie möglich darunter leidet. Später kann man sich dann anderweitig abarbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

Russlands Aggressionspolitik von den Quellen abschneiden

 

Das ist und bleibt das Ziel, um das es bei diesem Ölpreisdeckel geht. Insofern ist er als nicht-militärische Maßnahme die naheliegende Option gegen den Überfall auf die Ukraine.

Wer Putins Angriffskrieg und die Zerstörung von Menschenleben und die der lebensnotwendigen Infrastruktur der Ukraine unterstützt, wendet sich gegen dieses Instrument. Das ist jetzt keine Überraschung.

 

 08:55 Uhr von logig   //…

 08:55 Uhr von logig

 

///Aber auch viele Politiker und Kommentatoren in den Medien ziehen sich immer wieder auf diesen Hinweis zurück.///

 

Das sollte nicht als "zurückziehen" betrachtet werden. Der Umwelt/Klimaschutz sollte gaaaanz oben stehen.

 

Ach ja, hilflos bin ich höchstens, weil Menschen wie Sie (u.a.) sich so äußern, wie Sie es tun. Die immer noch nicht verstanden haben, das es so nicht mehr weitergehen kann und darf.

 

Raus aus den fossilen Energien - je schneller desto besser. Und aus welchem Grund ist egal - Hauptsache raus!

 

 

 

Dekarbonisierung jetzt!

@09:12 Uhr von fruchtig intensiv

Und es geht nicht nur um die Ukraine und Russland sondern ganz besonders auch um den Klimaschutz!

Denn wir wir wissen, ist die Umwandlung von natürlich vorkommenen Gas in LNG überhaupt nicht energiehungrig. Und der Transport mit Tankern an noch zu bauende LNG Terminals in Deutschland ist selbstverständlich sehr sauber.

Aktuell geht's um Erdöl, nicht um Erdgas, in welcher Form auch immer.

Alles für den Klimaschutz! Find ich gut..

Deutschland und die Welt müssen eh weg von fossilen Energieträgern. Und das möglichst rasch. Denn allein das ist Klimaschutz. Und schadet nebenbei noch autokratischen Regimen, Moskau, Caracas, Doha, Teheran etc. etc.

@09:02 Uhr von wolf 666

... nur noch armselig und lächerlich zugleich, was die G 7 sowie die von der Leyen-Truppe aus Brüssel da veranstalten.

Auf der anderen Seite werden Städte bombardiert und Kriegsverbrechen begangen. Das scheint aber nicht zu stören.

Wollen die doch tatsächlich mit Preisobergrenzen und Lieferembargos in internationale Energie- und Rohstoffmärkte aktiv eingreifen.

Klar. Kein russisches Öl, das mehr als 60 Dollar kostet, darf international transportiert werden. Wo ist das Problem?

Und beide sind ja keine Marktteilnehmer auf diesen Märkten, sondern nichts als politische Konstrukte. Welch Vergewaltigung von Markt und Marktwirtschaft tut sich hier auf?

Oppppsa der arme Markt.

Hin zum Konstrukt eines Staatssozialismus mit Dirigismus, Preis- und Liefervorgaben.

Es wird kein Öl mit mehr als 60 Dollar transportiert. Na und?

@09:00 Uhr von MehrheitsBürger - Absolut Sachlich richtig

 

Über 2/3 des Rohöls aus Russland wird bekanntlich von Tankern verschifft, die in westlichen Ländern Europas und den USA registriert sind. Davon der Großteil in Griechenland.

Bei den Transportversicherungen, ohne die kein Reeder ein Schiff auf die Reise schickt, liegt die Quote bei über 95 %.

Das Umladen auf hoher See ist in Zeiten leistungsfähiger Satellitentechnologie auch nicht mehr so einfach unbemerkt machbar.

Das alles sind Instrumente, welche den Ölpreisdeckel unterstüzen.

 

So viele eisfreie Häfen hat Putin nicht über das Öl verschifft werden kann

Selbst wenn bei Putins Selenverkäufer Schattenöltankerflotte (teils nur angemietet & Flaggenlos) die Transponder abgeschaltet werden sehen die Satelitten Augen mit.

Dazu welches Land möchte diese maroden Tanker überhaupt einlaufen lassen,

wenn keinerlei Haftung bei Umweltschäden übernommen ist.

Auch katar kauft russisches…

Auch katar kauft russisches Öl.  Es ist billiger, als ihres. Das nutzen sie zur Stromerzeugung.

 

Und ihr eigenes können sie weiter teuer verkaufen. 

Quelle:heute, Tagesschau, ntv....

 

 

@09:07 Uhr von MehrheitsBürger

Insofern könnte man sagen, dass die OPEC-Staaten, die derzeit die Öl-Förderung drosseln, um die Preise hochzuhalten, Putins Krieg unterstützen, oder?

 

Die OPEC hat in den letzten Jahre an Einfluss und Marktanteil verloren. Sie spielt ihr eigenes Spiel. Dabei geht es nicht um eine direkte Unterstützung Russlands, sondern um Umsatzsicherung.

Sie könnte mehr tun, um die Weltwirtschaft durch passende Ölpreise zu stabilisieren.

 

 

Lächerlich, die OPEC soll die Weltwirtschaft stabilisieren. Und wer ist eigentlich die Weltwirtschaft? Manche Leute glauben tatsächlich immer noch, EU und USA sind Weltwirtschaft. Nein, die Weltwirtschaft spielt sich zuvorderst heute ganz woanders ab. In den Golfstaaten, in China, Indien, Pakistan, Japan und Russland, in Südafrika und Südamerika. Und all die genannten plus Gesamtafrika, plus Israel und plus Mittelamerika machen diesen Sanktions- und Embargo-Zirkus der USA und der EU ja gar nicht mit. Wer ist dann bittschön Weltwirtschaft?

 09:09 Uhr von KowaIski @08…

 09:09 Uhr von KowaIski

@08:04 Uhr von Charlys Vater

Auch dieser Schuss wird für die Verbraucher garantiert nach hinten los gehen.

 

 

///Danke, aber zumindest ich kann gut auf die pro-Putin eingestellten EU-Pessimisten verzichten.///

 

Ich schließe mich gerne an ;-))

 

 

 

@09:09 Uhr von KowaIski

Auch dieser Schuss wird für die Verbraucher garantiert nach hinten los gehen.

Danke, aber zumindest ich kann gut auf die pro-Putin eingestellten EU-Pessimisten verzichten.

Was soll das? Wenn man die NATO/EU Politik nicht gut oder sogar falsch findet ist man NICHT automatisch "pro-Putin". Sind wir nun doch schon in einer Meinungsdiktatur? Frei nach dem Motto ... "Wer nicht für uns ist gegen uns" !

Krisenreaktionen

@09:25 Uhr von weingasi1

Weder D. noch die EU schaffen sich oder Ihre Wirtschaft ab (die haben ganz andere Krisen bewältigt).

Welche ?

Z.B. Banken-, Wirtschafts- und Währungskrise folgend 2008 oder die Wirtschaftskrise folgend 9/11 im Jahr 2001.

Es wird immer gerne vergessen, das die fossilen Energien nicht mehr verbraucht werden sollen bzw. dürfen. 

Lt. Bericht sind tägl. immer noch 1,5 Mio t Öl in die EU geliefert worden. Seit wann gilt denn das Verbot des Verbrauchs diesbezügl. Energie ? Und für wen?

Alternativlose Maßnahmen gegen den Klimawandel, allerdings sind derzeit noch fossile Energieträger unverzichtbar. Leider.

Und es geht nicht nur um die Ukraine und Russland sondern ganz besonders auch um den Klimaschutz!

Im Moment geht es in erster Linie darum, RUS zum Einlenken zu bringen, oder wie erklären Sie sich den erneuten Einsatz von z.B. Kohlekraftwerken ? Zur Zeit liegen die Prioritäten nun mal nicht beim Umweltschutz, sondern beim Spagat, trotz Energieembargos gegenüber R...

Leider.

@09:15 Uhr von friedrich peter peeters

Zu befürchten ist das Öl knapper und teurer wird. Nicht nur für die EU sondern auch für verbündete westliche Staaten. Nicht nur China und Indien, sondern auch die US werden zunehmend Nutznießer sein. 

9 von 10 Öltankern weltweit gehören Reedern aus Ländern, die das Embargo mitmachen. Jede Fahrt eines solchen Tankers muss versichert sein. Die Versicherungen dürfen und werden diese Transporte nicht mehr versichern. Ohne Transportversicherung wird kein Reeder einen Transport durchführen. Ohne Versicherung wird kein Hafen in keinem Land Öltanker anlegen lassen.

Die EU muss sorge dafür tragen das die wirtschaftliche Maßnahmen gegen Russland auf Dauer zu finanzieren sind.

Da stimme ich zu. Es muss alles daran gesetzt werden, den Krieg schnellstmöglich zu beenden, ohne dass Russland Gebietsgewinne generieren könnte.

 

 

@08:33 Uhr von Dany39

Er hat schon angekündigt, an Länder die sich daran beteiligen nicht mehr liefern zu wollen.

Putin kündigt viel an, wenn der Tag lang ist. Russland kann Öl über Pipelines verkaufen, aber 85% der Pipelines gehen nach Westen und die kann man nicht so leicht umlegen wie den Gartenschlauch.

Russland kann Öl über Schiffe verkaufen. Die transportieren ab heute aber nur noch Öl, das höchstens 60 Dollar pro Barrel kostet. Schluss.

Putin kann den Presi akzeptieren oder er kann es lassen. Seine Narrative können stecken bleiben.

Putin kann aber sofort den Krieg beenden.

@09:24 Uhr von KowaIski - wenn Putin die Ukraine unterjocht

Wenn Putin die Ukraine unterjocht, geht das Spiel garantiert weiter. Das was dann kommt ist erst recht nicht "finanzierbar". Das wäre dann Eroberungskrieg ohne Ende.

Die Ukrainer werden sie nie unterjochen lassen

Mit ihren eigenen Drohnen 1000km Reichweite nutzlast 75kg

Könnte man jetzt schon die güldene Türme Moskaus

Die Krim & Schwarzmeerflotte kann Putin schon mal abschreiben

09:12 Uhr von fruchtig…

09:12 Uhr von fruchtig intensiv

@08:29 Uhr von ich1961

Und es geht nicht nur um die Ukraine und Russland sondern ganz besonders auch um den Klimaschutz!

 

///Denn wir wir wissen, ist die Umwandlung von natürlich vorkommenen Gas in LNG überhaupt nicht energiehungrig. Und der Transport mit Tankern an noch zu bauende LNG Terminals in Deutschland ist selbstverständlich sehr sauber.

Alles für den Klimaschutz! Find ich gut.///

 

Das können Sie gut - nicht wahr?

 

Sie sollten aber eben auch bedenken (und kommunizieren), das das alles nur vorübergehend so ist/sein soll. Bis eben "die Umgestaltung der Energiewirtschaft" abgeschlossen ist.

 

 

 

 ich bin uneingeschränkt für…

 ich bin uneingeschränkt für alle von der EU beschlossenen Sanktionen. Auch wenn diese der Ukraine nicht helfen.   Der Wille zählt?

@08:21 Uhr von Karl Klammer

...

Meiner Meinung nach hat sich die Ampelregierung zu einer Hexenjagd bereit erklärt welche letztlich Deutschland deindustrialisiert, den Wohlstand kostet, und uns innere Unruhen bescheren wird.

Vergessen hat sie wem sie ihr Mandat verdankt, und wessen Flagge sie zu dienen hat.

 

Bitte begründen sie ihre Behauptung !!!

1.Das Öl ist am Weltmarkt verfügbar (Keine verknappung = Preis Anstieg)

2.Putin bekommt nur den gedeckelten Betrag

3.Die Unternehmen welche dieses ÖL kaufen müssen die Preisdiffenz zum Weltmarktpreis an die Ukraine Hilfe abführen

 

Von manchen Usern bekommt man wohl keine Begründung, denn wer ein blaubraunes Weltbild hat, ist gegen Fakten und Argumente resistent: "Was kümmern mich Fakten, ich hab schon meine Meinung."  Und wenn entgegengesetzte Fakten und Argumente unwiderlegbar sind, verunglimpft man schlicht deren Quellen: Das kann dann bekanntlich bis zum Vorwurf 'Lügenpresse' gehen, der den Gipfel dieses Mechanismus darstellt.

 

gez. Niewiederafd

 

@09:31 Uhr von Tom9

Was soll das? Wenn man die NATO/EU Politik nicht gut oder sogar falsch findet ist man NICHT automatisch "pro-Putin". Sind wir nun doch schon in einer Meinungsdiktatur? Frei nach dem Motto ... "Wer nicht für uns ist gegen uns" !

Nein. Aber ich sponsere keine Kriegsverbrechen und lasse mich auch nicht mit halbgaren "Argumenten" dazu überreden. Einem Diktator wird das Geld entzogen und da brauch ich kein Geschwurbel.

Die opec wird das auch…

Die opec wird das auch freuen, wenn Russland ausfällt. Das bedeutet mehr Geld für sie. 

Guter Anfang

wichtiger wäre aber, generell den Handel mit Russland komplett einzustellen. Immer noch gibt es deutsche Firmen, die auf ein "weiter so" hoffen und munter dem Moskauer Regime durch Präsenz dienen,- Knauf-Gips/Baustoffhandel (der GF von Knauf war bis März sogar Honorar-Konsul in Russland. Und: Als freiwillige Unterstützerin des Russischen Überfalls auf die Ukraine 2022 geriet eine russische Tochterfirma des Familienunternehmens Knauf im Oktober 2022 in die Kritik: Unter der Überschrift Putins eifrige Helfer berichtete Der Spiegel von „besonders beflissen“ geleisteter Hilfe bei der Mobilmachung, zu der das Unternehmen rechtlich nicht verpflichtet war.), Beiersdorf (Nivea, Euyerin usw.), Continental usw. dealen dort ebenfalls. Ja, es soll die Bevölkerung in Russland treffen,- und nein - es ist nicht Putins Krieg, sondern der Krieg und die Verantwortung aller Russen. Wir müssen nicht nur die Wirtschaft Russlands treffen, sondern auch elementare und unmissverständliche Zeichen setzen

@09:29 Uhr von wolf 666

Lächerlich, die OPEC soll die Weltwirtschaft stabilisieren. Und wer ist eigentlich die Weltwirtschaft? Manche Leute glauben tatsächlich immer noch, EU und USA sind Weltwirtschaft. Nein, die Weltwirtschaft spielt sich zuvorderst heute ganz woanders ab. In den Golfstaaten, in China, Indien, Pakistan, Japan und Russland, in Südafrika und Südamerika. Und all die genannten plus Gesamtafrika, plus Israel und plus Mittelamerika machen diesen Sanktions- und Embargo-Zirkus der USA und der EU ja gar nicht mit. Wer ist dann bittschön Weltwirtschaft?

Die Weltwirtschaft besteht zum allergrössten Teil aus den G7-Staaten (sagt eigentlich schon der Name) plus der EU-Staaten, die nicht bei G7 vertreten sind, plus Australien. Es mögen zwar mengenmässig mehr Länder nicht boykottieren, sie reichen aber wirtschaftlich bei weitem nicht an die Embargoländer heran. Im übrigen bleibt das Transportproblem für diese Länder bestehen.

 

@09:29 Uhr von wolf 666

Nein, die Weltwirtschaft spielt sich zuvorderst heute ganz woanders ab. In den Golfstaaten, in China, Indien, Pakistan, Japan und Russland, in Südafrika und Südamerika.

Bashing gegen die eigene Seite finde ich immer sehr bezeichnend.

Und all die genannten plus Gesamtafrika, plus Israel und plus Mittelamerika machen diesen Sanktions- und Embargo-Zirkus der USA und der EU ja gar nicht mit. Wer ist dann bittschön Weltwirtschaft?

Es mag vereinzelt Tanker geben, die für Putin Öl für über 60 Dollar transportieren. Kann sein. Es mag auch Häfen geben, wo dieses Öl gelöscht werden kann. Kann sein.

Aber ich garantiere Ihnen, dass Putin mindestens 90% seines Öls für 60 Dollar oder darunter verhökert, oder er muss es sich eindosen. China  zahlt garantiert nicht über 60 Dollar und kein Entwicklungsland hat Interesse an über 60 Dollar.

Embargo und Sanktionen: Wirkungsziele

@09:33 Uhr von KowaIski

Putin kann aber sofort den Krieg beenden.

Dieses Ziel allein genügt nicht mehr. Viel wichtiger ist eine glaubhafte Garantie des Kreml, dass sich die Russische Föderation zukünftig aus den innneren Angelegenheiten anderer Staaten heraus hält, Demokratiebestrebungen nicht bekämpft und die staatliche Integrität anderer Länder sowie vereinbarte internationalen Grenzen respektiert. Treue zu internationalen Konventionen und Verträgen wäre auch höchst wünschenswert.

@09:29 Uhr von wolf 666

... und plus Mittelamerika machen diesen Sanktions- und Embargo-Zirkus der USA und der EU ja gar nicht mit. Wer ist dann bittschön Weltwirtschaft?

Höchstens 10% seines Öls wird Putin an den internationalen Reedereien und Versicherungen vorbei verkaufen können. Oder er akzeptiert die 60 Dollar. Dann kann er eben weniger für seinen Krieg ausgeben. Stört Sie das wirklich?

@09:35 Uhr von Bender Rodriguez

 ich bin uneingeschränkt für alle von der EU beschlossenen Sanktionen. Auch wenn diese der Ukraine nicht helfen.   Der Wille zählt?

Gefährliche Einstellung.

@08:51 Uhr von krittkritt

@08:38 Uhr von draufguckerin

Das umweltschädliche US-Frackinggas hätte auf dem Weltmarkt keine Chance. 

Und die USA werben aggressiv gerade ...

Klar, die USA haben jetzt die Möglichkeit, den Reibach überhaupt zu machen. Der Krieg hat genug Profiteure. Die sehen wir aber nicht so deutlich, weil unser Blick gen Osten gerichtet ist.

@08:29 Uhr von ich1961

"  Und es geht nicht nur um die Ukraine und Russland sondern ganz besonders auch um den Klimaschutz! "

-

Wo steht das, bei Deckel geht eindeutig nicht um den Klimaschutz, sonst müsste es ja für die anderen Ölländer auch gelten.

Es geht eindeutig um die Entziehung von Geldmitteln um der Ukraine zu helfen.

 

@09:20 Uhr von KowaIski

Denn wir wir wissen, ist die Umwandlung von natürlich vorkommenen Gas in LNG überhaupt nicht energiehungrig. Und der Transport mit Tankern an noch zu bauende LNG Terminals in Deutschland ist selbstverständlich sehr sauber.

Alles für den Klimaschutz! Find ich gut..

Man kann gegen LNG stänkern. Ok. Irgendwo ist alles was mit Industrie zu tun hat unsauber.

Aber der Unterton, dass wir besser mit Kriegsverbrechern schachern sollen, der gefällt mir nicht.

Ehm, tun wir doch?! Grad während der WM mit den Gastgebern einen 15 Jahresvertrag abgeschlossen. Oder wie nennt man den militärischen Einsatz Katars im Jemen denn sonst, wenn nicht Kriegsverbrechen? Spezialoperation?!

@09:37 Uhr von Bender Rodriguez

Die opec wird das auch freuen, wenn Russland ausfällt. Das bedeutet mehr Geld für sie. 

Russland fällt ja nicht aus. Russland verdient nur weniger. Putin ist ja kein Masochist.

@08:04 Uhr von Charlys Vater

 

Auch dieser Schuss wird für die Verbraucher garantiert nach hinten los gehen.

Die Lösungen unserer Regierung sind eine unglaubliche Verschuldung.

Meiner Meinung nach hat sich die Ampelregierung zu einer Hexenjagd bereit erklärt welche letztlich Deutschland deindustrialisiert, den Wohlstand kostet, und uns innere Unruhen bescheren wird.

Vergessen hat sie wem sie ihr Mandat verdankt, und wessen Flagge sie zu dienen hat.

 

 

Gratuliere, Sie wissen, was Fachleute allenfalls als Möglichkeit betrachten.

 

Da Europa der größte Abnehmer russischen Öls ist, wäre für mich eine Preisobergrenze von 40 $ pro Barrel sinnvoller gewesen.

Dieser Preis würde eher für Sorgenfalten in Putins Gesicht sorgen.

@08:21 Uhr von Karl Klammer

"  3.Die Unternehmen welche dieses ÖL kaufen müssen die Preisdiffenz

   zum Weltmarktpreis an dier Ukraine Hilfe abführen.  "

-

Wo bitte steht das geschrieben, wo kann man das nachlesen, ich gestern sicher einige Artikel darüber gelesen, das gab es nirgendwo.

 

Und was der Ölpreis macht, werden wir sehen, wenn ab neuen Jahr nichts mehr über die Röhre geliefert wird.

 

Ratlos

Um ehrlich zu sein, bin ich jetzt überfordert, hier geht es um die Durchführbarkeit dieser Sanktionen, ich bringe  ein, dass sich Russland eine Tankerflotte zugelegt hat, was wirklich gut ist zu wissen, denn damit kann man die unterlaufen, mit Beleg.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/russland-baut-schattenflotte-aus…

 

Wenn das nichts zählt, verstehe ich gar nichts mehr.

@09:35 Uhr von Bender Rodriguez

 ich bin uneingeschränkt für alle von der EU beschlossenen Sanktionen.

Das finde ich sehr ambitioniert und fruchtig intensiv.

Die Sanktionen werden leider…

Die Sanktionen werden leider den Krieg nicht beenden. Sie erschweren lediglich seine Staatseinnahmen.

Aber zugleich erhöhen sie unsere milliardenschwere staatlichen Hilfen für unsere Firmen und Bürger.

Finanziell jedenfalls für den Westen ein Minusgeschäft.

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