Kommentare - Energiepreise: Regierung will ungerechtfertigte Erhöhung verhindern

03. Dezember 2022 - 13:40 Uhr

Zahlreiche Energieversorger wollen ihre Preise zum Jahreswechsel erhöhen. Doch dürfen sie das? Ein Gesetzentwurf könnte unrechtmäßige Preisanstiege unterbinden - und will die Konzerne in die Beweispflicht nehmen.

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Kommentare

Nicht alle erhöhen die Strompreise :-)

Es gibt auch Stromanbieter welche selbst noch nebenbei auf alternative Erzeugung gesetzt haben

Nur die Kunden  von Billiganbietern, welche sich als Schnäppchenjäger über die Spotmärkten versorgen, wird es hart treffen

Dieses Geschäftsmodell funktioniert bei der momentanen Marktlage nicht mehr und Kunden droht die Insolvenz solcher Anbieter

wers glaubt

Ich habe da wenig Vertrauen

Diese Beweislastumkehr ist der springende Punkt:

"Was bedeutet, dass die Versorger in der Pflicht stehen, gegenüber dem Bundeskartellamt die Notwendigkeit einer Preiserhöhung zu belegen. Normalerweise ist es das Bundeskartellamt, das einen Missbrauch nachweisen muss"

Wurde auch höchste Zeit dafür. Schon um allen unnötigen Aufwand und Ärger zu ersparen.

Coole Idee…

Mein Strompreis steigt zum 01.01.23  von jetzt 23,9 auf dann 48,9 ct/kWh.

Ich könnte mit vorstellen, dass der, sollte ich Widerspruch einlegen bzw. „Unter Vorbehalt“ zahle, einfach den Vertrag fristgerecht kündigt.

Der Grundversorger nimmt für Neukunden knapp 76 ct !!

@14:46 Uhr von Karl Klammer

Es gibt auch Stromanbieter welche selbst noch nebenbei auf alternative Erzeugung gesetzt haben

Nur die Kunden  von Billiganbietern, welche sich als Schnäppchenjäger über die Spotmärkten versorgen, wird es hart treffen

Dieses Geschäftsmodell funktioniert bei der momentanen Marktlage nicht mehr und Kunden droht die Insolvenz solcher Anbieter

Da droht keine Insolvenz, weil der Staat das Unternehmen dann wieder "rettet", mit Steuergeldern, versteht sich

Die Bundesregierung ...

... hat eine klare Agenda in der Energiepolitik und sie steht auf der Seite der Verbraucher:innen. Gut so.

Oje ... Schuss geht wie so oft nach hinten los

"Prinzipiell sollen die Preise im gesamten nächsten Jahr ... nicht erhöht werden dürfen."

Und deshalb werden die Versorger die Preise dermaßen erhöhen, dass eine weitere Erhöhung während des Jahres nicht notwendig wird und sie auf der sicheren Seite sind.

Also ich glaube, dass solche Regierungsvorgaben eher das Gegenteil bewirken.

@15:05 Uhr von morgentau19

 

Das wird ein Spaß bezüglich Rechtfertigung.

Bitte auch bei Lebensmittel, Kleidung und Elektroartikel einführen.

 

Können Sie auch gleich die Sozialistische Planwirtschaft eingeführt sehen wollen, und dann gilt das alles auch noch für Fahrräder, Teppichklopfer, und für Plüschbären.

Bonus für Wohlhabende

"Einnahmen aus kleinen Solarstromanlagen sind rückwirkend ab Jahresanfang 2022 steuerfrei. Ab 2023 entfällt ... die Umsatzsteuer von 19 Prozent."

Privilegierte die sich eine Solaranlage leisten können, werden hier zu den üblichen Zuschüssen weiter subventioniert. Was soll dieser Unsinn? 

Lebensmittel ???

Na dann bei den Lebensmittelpreisen aber auch so !!!

@15:07 Uhr von Waldimir Pudding

... hat eine klare Agenda in der Energiepolitik und sie steht auf der Seite der Verbraucher:innen. Gut so.

 

Ein Vergleich mit den Energiekosten anderer europäischer Saaten bzw. den USA wiederspricht dem aber eklatant.

 

Die Idee hört sich gut an aber,

sie ist laut Ts Bericht mit Fragezeichen versehen. Man könnte auch eine andere Lösung überlegen, indem man den Meritorderpreis auf den höchsten Strompreiserzeuger ohne Gasstromerzeugung deckelt. Das wäre dann wahrscheinlich die Stromerzeugung mit Kohle, deren Preis viel niedriger ist als der Gaspreis. Die überschießende Gaspreisstromerzeugung müsste dann, wenn sie unverzichtbar war, vom Staat subventioniert werden. Die Gasverstromung hat m.E.nur einen geringen Anteil von um die 13%. Gleichzeitig hätte der Staat Überblick, wieviel uns die Gasverstromung kostet und wir hätten wieder mehr Focus auf die Nichtgasstromerzeugungsarten. Es würde kaum Zufallsgewinnbesteuerung anfallen (Verwaltungsersparnis) und der Strompreis für den Endverbraucher könnte auf das Niveau der Nichtgasverstromer sinken. (Geschätzt 25 cent)

Die Staftwerke haben bereits…

Die Staftwerke haben bereits Anfang November uns Preiserhöhung beim Strom (!) angekündigt. Wir zahlen faktisch fast doppelt so viel! Wo kommen die Kosten her? Das ist nicht nachvollziehbar und auch wenn wir, bei Kündigung einiger anderer Sachen uns das gerade so leisten können, manche können das nicht. Will man denn jetzt Millionen Obdachlose generieren?

@14:46 Uhr von Karl Klammer

Nur die Kunden  von Billiganbietern, welche sich als Schnäppchenjäger über die Spotmärkten versorgen, wird es hart treffen

Jetzt mal ehrlich, waren Sie vor der Energiepreisdebatte sooo tief im Thema drin, dass Sie Ahnung von Spotmärkten, merit-order-Systemen hatten ? Dann chapeau. Damit gehören Sie mit Sicherheit zu einer Minderheit. Wir haben uns nie an diesem "Versorger-hopping" beteiligt; kann mich aber sehr gut erinnern, dass es aus den unterschiedlichsten Quellen (u.a. Verbraucherschutz, Politiker )hiess Preise vergleichen und u.U. den Anbieter wechseln. Allerdings wurde auch immer vor unseriösen Anbietern, die auf Vorkasse bestehen, extrem günstige Preise/Boni anbieten, gewarnt. Uns war das schon immer viel zu lästig. Wir sind seit mind. 12 Jahren bei dem gleichen Anbieter, der sogar zu 80% Grünstrom liefert (wenn's denn stimmt). Kontrollieren kann ich es ja nicht. Ist mir uch egal. Die "Pfennigfuchser" sind jetzt natürlich die Gelackmeierten. Geiz ist eben seltenst geil.

 

@14:46 Uhr von Karl Klammer; Ihre Einschätzung ist nicht haltbar

Nicht alle erhöhen die Strompreise :-)

Es gibt auch Stromanbieter welche selbst noch nebenbei auf alternative Erzeugung gesetzt haben

Nur die Kunden  von Billiganbietern, welche sich als Schnäppchenjäger über die Spotmärkten versorgen, wird es hart treffen

Dieses Geschäftsmodell funktioniert bei der momentanen Marktlage nicht mehr und ...

 

Mein Anbieter ist der führende Energiedienstleister in einer der 5 größten deutschen Städte, ist eine AG und Holding in Mehrheitsbesitz (mehr als 75%) der Stadt, beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Gas, versorgt Privat- und Firmenkunden bundesweit, betreibt eigene Energie- und Wasserleitungen, erzeugt in großem Maßstab Energie mit Gaskraftwerken, Windanlagen, Solarparks, ist für die Straßenbeleuchtung vieler Kommunen zuständig, ist ein ganz solides traditionelles Unternehmen, ist kein Billiganbieter.

Meinen Naturstrom /Ökostromtarif hat er mir zum 01.01.23 um 60% erhöht, obwohl die Erzeugungskosten nicht gestiegen sind.

@15:27 Uhr von schabernack

 

 

Können Sie auch gleich die Sozialistische Planwirtschaft eingeführt sehen wollen, und dann gilt das alles auch noch für Fahrräder, Teppichklopfer, und für Plüschbären.

.

Danke für ihre Erinnerung: Teppichklopfer hatte ich ganz vergessen.Grins.

.

Ich denke, die Begründungen der Firmen werden oft/sehr oft plausibel sein, dass Erhöhungen regelkonform sein werden. Wollte ich noch nachschicken, was ich in meinem Kommentar nicht....

@15:39 Uhr von OrwellAG

Die Staftwerke haben bereits Anfang November uns Preiserhöhung beim Strom (!) angekündigt. Wir zahlen faktisch fast doppelt so viel! Wo kommen die Kosten her? Das ist nicht nachvollziehbar und auch wenn wir, bei Kündigung einiger anderer Sachen uns das gerade so leisten können, manche können das nicht. Will man denn jetzt Millionen Obdachlose generieren?

Seid wann stört sich eine Regierung an Obdachlosen? Das sind in der Regel keine Wähler wenn sich was verändern soll muss sich schon die bürgerliche Mitte bewegen und wehren.

 

@15:31 Uhr von Giselbert

"Einnahmen aus kleinen Solarstromanlagen sind rückwirkend ab Jahresanfang 2022 steuerfrei. Ab 2023 entfällt ... die Umsatzsteuer von 19 Prozent."

Privilegierte die sich eine Solaranlage leisten können, werden hier zu den üblichen Zuschüssen weiter subventioniert. Was soll dieser Unsinn? 

 

Fällt damir nicht auch die Vorsteuerabzugsmöglichkeit weg?

@14:51 Uhr von Gerd Hansen

 

Mein Strompreis steigt zum 01.01.23  von jetzt 23,9 auf dann 48,9 ct/kWh.

 

Schön ist das nicht, aber beim Städtischen Versorger GEW / Rheinergie in Köln hätten Sie ab dem 01.01.2023 dann 54,98 Cent pro Kilowattstunde Strom zu zahlen. Die Steigerung ist sehr ähnlich der bei Ihnen. 24,48 Cent pro Kilowattstunde.

@14:46 Uhr von Karl Klammer und

Es gibt auch Stromanbieter welche selbst noch nebenbei auf alternative Erzeugung gesetzt haben

Nur die Kunden  von Billiganbietern, welche sich als Schnäppchenjäger über die Spotmärkten versorgen, wird es hart treffen

Dieses Geschäftsmodell funktioniert bei der momentanen Marktlage nicht mehr und Kunden droht die Insolvenz solcher Anbieter

Da muss ich leider widersprechen, wir beziehen seit gut 3 Jahren 100 % grünen Strom. Dies war entsprechend teurer. Trotzdem würde uns jetzt eine Erhöhung von knapp 50% angekündigt, Begründung gestiegene Betriebskosten.

Da man Jahrelang

auf MeridOrder gesetzt hat sollte es beibehalten werden nur in der Umkehr ,dass man jetzt die nächsten Jahre den Preis vom billigsten Energieerzeuger als Preis nimmt.Das hat den Vorteil dass die teueren Erzeuger versuchen müssen ihre Preise so zu senken dass es wieder wirtschaftlich wird. Wenn dann einer Bankrot geht kann die Regierung den mit einem Symbolischen Kaufpreis von 1 € retten und dann mit Steuergeld des Billig MeridOrder Prinzip weiterführen.

@14:46 Uhr von Karl Klammer

Es gibt auch Stromanbieter welche selbst noch nebenbei auf alternative Erzeugung gesetzt haben

Nur die Kunden  von Billiganbietern, welche sich als Schnäppchenjäger über die Spotmärkten versorgen, wird es hart treffen.

Das ist so nicht richtig. Wir beziehen Strom und Gas seit dem von den regionalen Stadtwerken seitdem diese einen RegioGas und RegioStrom Tarif anbieten. Das war ein günstiger, aber bei weitem kein "Billiganbieter". Wir sind immer dabei geblieben, auch aus Interesse diesen regionalen Anbieter zu stützen. Immerhin tritt dieser auch als Sponsor von Vereinen und Veranstaltungen in Sport und Kultur oder als Träger des Freizeitbades auf.

Die jetzt angekündigten Erhöhungen bei Gas von 6,5 ct/kwh auf 19,5 ct/kwh  und Strom von 23.5 ct/kwh auf 72 ct./kwh trifft uns hart und hätte ich gerne erklärt. 

Abgesehen davon sind auch die "Preisbremsen" das Geld der Steuerzahler und daher wäre es nur fair, wenn die Energieversorger von nicht gerechtfertigten Preisen abgehalten werden sollen.

@14:46 Uhr von Karl Klammer

Es gibt auch Stromanbieter welche selbst noch nebenbei auf alternative Erzeugung gesetzt haben

Nur die Kunden  von Billiganbietern, welche sich als Schnäppchenjäger über die Spotmärkten versorgen, wird es hart treffen

Dieses Geschäftsmodell funktioniert bei der momentanen Marktlage nicht mehr und Kunden droht die Insolvenz solcher Anbieter

 

Das kann ich so nicht bestätigen. Laut der Homepage meines Anbieters liefert dieser sogar nur Ökostrom aus Wind- und Wasserkraft in Skandinavien. Trotzdem habe ich vor kurzem eine Erhöhung um fast 100 % bekommen.

Es kann und 'darf' grundsätzlich nicht länger sein,

dass in irgendeiner Hinsicht übervorteilte Menschen erst mühsam 'belegen' müssen, dass sie übervorteilt wurden. In diesem konkreten Beispiel gegenüber den Rechtsabteilungen der Energiekonzerne.

@15:27 Uhr von Giselbert

"Prinzipiell sollen die Preise im gesamten nächsten Jahr ... nicht erhöht werden dürfen."

Und deshalb werden die Versorger die Preise dermaßen erhöhen, dass eine weitere Erhöhung während des Jahres nicht notwendig wird und sie auf der sicheren Seite sind.

Also ich glaube, dass solche Regierungsvorgaben eher das Gegenteil bewirken.

Das ist bei Ihnen aber bei allen Dingen, die die jetzige, die vorherige und vermutlich auch jede kommende Regierung, veranlasst so, da Sie ja grundsätzlich auf Konfrontationskurs gehen. Meist schon rein prophylaktisch.

 

Auch bei mir +42% @15:53 Uhr von KHey

Es gibt auch Stromanbieter welche selbst noch nebenbei auf alternative Erzeugung gesetzt haben

Nur die Kunden  von Billiganbietern, welche sich als Schnäppchenjäger über die Spotmärkten versorgen, wird es hart treffen

Dieses Geschäftsmodell funktioniert bei der momentanen Marktlage nicht mehr und Kunden droht die Insolvenz solcher Anbieter

Da muss ich leider widersprechen, wir beziehen seit gut 3 Jahren 100 % grünen Strom. Dies war entsprechend teurer. Trotzdem würde uns jetzt eine Erhöhung von knapp 50% angekündigt, Begründung gestiegene Betriebskosten.

 

obwohl ich seit Jahren auch einen teureren 'Grünen Tarif' hatte.

Das nennt man wohl 'Seitenkanal-Finanzierung'. Müssen die von Intel gelernt haben ;-)

@15:46 Uhr von Gustav

>>

Meinen Naturstrom /Ökostromtarif hat er mir zum 01.01.23 um 60% erhöht, obwohl die Erzeugungskosten nicht gestiegen sind.

<<

Bei mir ist es ähnlich. Auch ich habe einen Naturstromtarif. Und der war bei meinem Anbieter etwas teurer als der Mix-Strom. Man will ja etwas Gutes tun für die Umwelt. Nun wurde aber auch in diesem Tarif extrem erhöht, etwa verdoppelt. Tatsächlich hat sich die Produktion von Öko-Strom aber tendenziell eher vergünstigt statt verteuert. Wenn man den Ökostrom nicht wenigstens rechnerisch separieren kann, dann hätte man ihn auch nie früher mit Aufschlag anbieten dürfen. Wie man es auch dreht: Sauber ist das nicht.

der Strompreis-Irrsinn geht weiter

"Die von Energieversorgern geplanten Preisanstiege stünden nicht im Verhältnis zur Preisentwicklung an der Börse. "Wir raten Verbrauchern, Widerspruch einzulegen""

Tja, man hat ja nichts besseres zu tun (Augenverdrehen).

D hat mit die höchsten Energiepreise weltweit, hier liegt einerseits ein systemischer Fehler vor, andererseits überzogene Besteuerung. Und hier versagt die Regierung schon seit Jahren. Das bisschen neue Gesetz was da kommen soll ist Makulatur und packt das Übel nicht an der Wurzel.

 

Nette Idee

nur leider etwas sehr spät, die Preissteigerungen sind doch bei fast jedem schon angekommen, und ein Preisdeckel bei 40 Cent, bedeutet für die Meisten schon 100 Prozent mehr.

Das selbe gilt für Heizung und Fernwärme, bei Stadtwerken ist Fernwärme zum Teil ein Nebenprodukt der Stromerzeugung, haben aber Steigerungen von 100 auf 300 Prozent dem Kunden ab 1.1.23 zugeschickt, mit den neuen Abschlägen.

Merit-Order System wurde auch nicht abgeschafft, Energiesteuer und was noch so alles auf der Energie drauf ist, ist auch nicht geändert worden.

Der Preis ist absolut nicht mehr nachvollziehbar, und hat nichts mehr mit der wirklichen Marktsituation oder der Ukraine zu tun.

Das die Regierung jetzt aktiv werden will, ist schon verwunderlich, Mittel und Wege das zu verhindern, hatte sie vorher schon.

@15:31 Uhr von Giselbert

"Einnahmen aus kleinen Solarstromanlagen sind rückwirkend ab Jahresanfang 2022 steuerfrei. Ab 2023 entfällt ... die Umsatzsteuer von 19 Prozent."

Privilegierte die sich eine Solaranlage leisten können, werden hier zu den üblichen Zuschüssen weiter subventioniert. Was soll dieser Unsinn? 

Oh, ich bin privilegiert. Ich "könnte" mir nämlich eine Solaranlage leisten. Hurra.

Aber vielleicht sollten wir endlich mal von diesem Pfad des Sozialneids runterkommen und uns mit der Tatsache auseinandersetzen, dass eine Solaranlage (oder wahlweise Wärmepumpe, Photovoltaik) keine Frage des Privilegiertseins ist, sondern tatsächlich eine Notwendigkeit. 

@14:46 Uhr von Karl Klammer

Es gibt auch Stromanbieter welche selbst noch nebenbei auf alternative Erzeugung gesetzt haben

Nur die Kunden  von Billiganbietern, welche sich als Schnäppchenjäger über die Spotmärkten versorgen, wird es hart treffen

 

Komisch, ich bin in der Grundversorgung und habe das Erhöhungsschreiben von 34 auf 55 Cents per 1.1. bekommen. Freue mich drauf, "unter Hinweis auf die Rechtslage" widersprechen zu können.

Ich war vor etlichen Jahren mal ca. 24 Monate "Kunde von Billiganbieter(n)", ein ganz alternativer und grüner, und als dessen Erhöhungspolitik darauf hinauslief, dass ich künftig genauso viel Kosten haben würde wie in der Grundversorgung bei meinen vorher jahrzehntelang gewohnten Stadtwerken, habe ich gekündigt. Inzwischen ist der Anbieter pleite. Ich bin mangels Neuvertrag in der Grundversorgung gelandet, habe die ganzen Werbeschreiben (die Stadtwerke sind inzwischen auf einen der ganz großen und vielkritisierten übergegangen) weggeschmissen und ... letztlich am besten damit gefahren.

@15:46 Uhr von morgentau19 / @schabernack

 

Ich denke, die Begründungen der Firmen werden oft/sehr oft plausibel sein, dass Erhöhungen regelkonform sein werden. Wollte ich noch nachschicken, was ich in meinem Kommentar nicht....

 

In einem früheren Berufsleben war ich auch mal Verkäufer. Verkäufer für Objektive für TV-Kameras. Non Consumer Products. Privatleute kaufen sich so was eigentlich nie, es sei denn, sie wären High End Amateure, die so richtig viel Geld für ihr Hobby ausgeben können.

 

Bei Produkten, die nicht in besonderem Preiswettbewerb stehen,

ist die interne Preiskalkulation in der Industrie so:

 

Es gibt die «Gestehungskosten». Als Gesamtsumme des Herstellers für alle Kostenfaktoren. Rohmaterialien, Produktion, Personal, Energie, Handling & Shipping.

 

Dann gibt es einen Listenpreis, der aber nur selten der reale Verkaufspreis ist. Bei uns war er das nie. Listenpreis gleich dreimal Gestehungskosten. 300% zu den Kosten, die der Hersteller je Verkaufseinheit X hat, sei der Herstellerpreis für X gleich 100 %.

 

Standardkalkül.

@15:27 Uhr von Giselbert

Oje ... Schuss geht wie so oft nach hinten los ... Also ich glaube, dass solche Regierungsvorgaben eher das Gegenteil bewirken.

Das Problem bei Ihnen ist, dass Ihr Glas immer halb leer ist statt halb voll.

@14:51 Uhr von Gerd Hansen

Der Grundversorger nimmt für Neukunden knapp 76 ct !!

 

wer eben zockt ?

das kann schief gehen

ich kann mir "Schnäppchen" nicht leisten

 

@15:53 Uhr von KHey

Es gibt auch Stromanbieter welche selbst noch nebenbei auf alternative Erzeugung gesetzt haben

Nur die Kunden  von Billiganbietern, welche sich als Schnäppchenjäger über die Spotmärkten versorgen, wird es hart treffen

Dieses Geschäftsmodell funktioniert bei der momentanen Marktlage nicht mehr und Kunden droht die Insolvenz solcher Anbieter

Da muss ich leider widersprechen, wir beziehen seit gut 3 Jahren 100 % grünen Strom. Dies war entsprechend teurer. Trotzdem würde uns jetzt eine Erhöhung von knapp 50% angekündigt, Begründung gestiegene Betriebskosten

Frage: wie definieren Sie grünen Strom? Weil Ihr Anbieter das so suggeriert? Der vermeintlich grüne Ökostrom setzt sich bekanntlich aus einem Mischmasch aus verschiedenen Quellen zusamnen. Haben Sie Ihren Abbieter mal gefragt, ob er die angeblichen 100% auch nachweisen kann? Ich wäre da sehr skeptisch.. 

 

@15:53 Uhr von albexpress

auf MeridOrder gesetzt hat sollte es beibehalten werden nur in der Umkehr ,dass man jetzt die nächsten Jahre den Preis vom billigsten Energieerzeuger als Preis nimmt.Das hat den Vorteil dass die teueren Erzeuger versuchen müssen ihre Preise so zu senken dass es wieder wirtschaftlich wird. Wenn dann einer Bankrot geht kann die Regierung den mit einem Symbolischen Kaufpreis von 1 € retten und dann mit Steuergeld des Billig MeridOrder Prinzip weiterführen.

Wie soll denn ein Gaskraftwerk, dessen Grenzkosten vom Gaspreis bestimmt sind, seine Strompreise senken damit es "wieder wirtschaftlich" wird? Es gibt ja auch den Weg, die Gaskraftwerke aus dem Merrit Order rauszunehmen und ihnen die Grenzkostendifferenz zu den dann im Rang stehenden Kohlekraftwerken zu erstatten.

@15:31 Uhr von Giselbert

Privilegierte die sich eine Solaranlage leisten können, werden hier zu den üblichen Zuschüssen weiter subventioniert. Was soll dieser Unsinn?

Das ist kein Unsinn. Es ist sinnvoll, Solaranlagen öffentlich zu fördern. Ich muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn andere Menschen sich weniger leisten können als ich.

@16:09 Uhr von Giselbert

"Die von Energieversorgern geplanten Preisanstiege stünden nicht im Verhältnis zur Preisentwicklung an der Börse. "Wir raten Verbrauchern, Widerspruch einzulegen""

Tja, man hat ja nichts besseres zu tun (Augenverdrehen).

In der Zeit, in der Sie hier im Forum "arbeiten", könnten Sie aber leicht einen 5-Zeiler an Ihren Versorger schreiben, wenn das nötig werden sollte, oder erwarten Sie von Regierung, dass sie Ihre Korrespondenz erledigt.

 

 

 

@ 16:02 Uhr von weingasi1

"Das ist bei Ihnen aber bei allen Dingen, die die jetzige, die vorherige und vermutlich auch jede kommende Regierung, veranlasst so, da Sie ja grundsätzlich auf Konfrontationskurs gehen. Meist schon rein prophylaktisch."

Das  ist die pure Unterstellung! Ich kritisiere dort wo meiner Ansicht nach angebracht mit Argumenten teilweise mit Belegen. Dafür kann ich doch nichts, wenn in der Regierung oft handwerklich schlecht gearbeitet wird und sie somit Angriffsfläche bietet.

 

@15:46 Uhr von Gustav

" Meinen Naturstrom /Ökostromtarif hat er mir zum 01.01.23 um 60% erhöht, obwohl die Erzeugungskosten nicht gestiegen sind. "

-

So einen ähnlichen Mix habe ich auch, 70 Grün und etwas Kohle und 3 Prozent Atom, kein Gas dabei.

Ab 1.1.23 sind es 100 Prozent mehr, war vorher der Günstigste Tarif, hab ich seit vielen Jahren so, regionaler Großanbieter, inklusive unseres Stadtwerkes in der nächsten Stadt.

Also stimmt etwas nicht, man kann laut Schreiben das annehmen, oder kündigen mit 4 Wochen Frist.

Ist Toll für den Verbraucher.

 

@15:31 Uhr von Giselbert

Privilegierte die sich eine Solaranlage leisten können, werden hier zu den üblichen Zuschüssen weiter subventioniert. Was soll dieser Unsinn? 

 

man kann überall ein Haar in der Suppe finden !

 

@ 16:15 Uhr von Anita L.

"Aber vielleicht sollten wir endlich mal von diesem Pfad des Sozialneids runterkommen"

Hat mit Sozialneid nichts zu tun, sondern mit unsinniger Subventionierung aus der Steuerkasse (wofür viele hart arbeiten müssen).

"dass eine Solaranlage ... keine Frage des Privilegiertseins ist, sondern tatsächlich eine Notwendigkeit."

Ich wage zu behaupten, dass die allermeisten eine Solaranlage auch ohne Subventionen erstellen werden. Da sie sich dadurch eine Amortisation erhoffen und sich schlicht und einfach die hohen Stromkosten sparen wollen. (Wo Geld ist kommt weiteres dazu)

@ 16:21 Uhr von Waldimir Pudding

"Das Problem bei Ihnen ist, dass Ihr Glas immer halb leer ist statt halb voll."

Wenn Sie argumentativ nichts gegen meinen Kommentar zu entgegnen haben, dann können Sie sich auch die Unterstellung sparen.

Weiß hier jemand, an welcher…

Weiß hier jemand, an welcher Stelle sich Öko- und Normal-Tarife tatsächlich unterscheiden ? Aus der Steckdose kommt immer der gleiche Mix, egal, welchen Tarif ich habe. Muss der Versorger einen gesonderten Vertrag mit einem oder mehreren Ökostromerzeugern abgeschlossen haben ? Dann müsste er jetzt nachweisen, dass genau diese Verträge sich verteuert hätten.

@16:15 Uhr von Anita L.

"Einnahmen aus kleinen Solarstromanlagen sind rückwirkend ab Jahresanfang 2022 steuerfrei. Ab 2023 entfällt ... die Umsatzsteuer von 19 Prozent."

Privilegierte die sich eine Solaranlage leisten können, werden hier zu den üblichen Zuschüssen weiter subventioniert. Was soll dieser Unsinn? 

Oh, ich bin privilegiert. Ich "könnte" mir nämlich eine Solaranlage leisten. Hurra.

Aber vielleicht sollten wir endlich mal von diesem Pfad des Sozialneids runterkommen und uns mit der Tatsache auseinandersetzen, dass eine Solaranlage (oder wahlweise Wärmepumpe, Photovoltaik) keine Frage des Privilegiertseins ist, sondern tatsächlich eine Notwendigkeit. 

Genauso ist das. Die Rentnerin Emmi, welche mit €800 Rente auskommen muss, sollte nur ihren Vermieter fragen, ob sie die Wärmepumpe für €40.000 im Hinterhof installieren darf. Die Welt ist ja so einfach.. 

 

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@16:15 Uhr von Anita L.

Aber vielleicht sollten wir endlich mal von diesem Pfad des Sozialneids runterkommen und uns mit der Tatsache auseinandersetzen, dass eine Solaranlage (oder wahlweise Wärmepumpe, Photovoltaik) keine Frage des Privilegiertseins ist, sondern tatsächlich eine Notwendigkeit. 

Wenn das so ist, dann müsste aber in Bälde eine Regelung getroffen werden, dass diejenigen, die zur Miete wohnen, was ca. die Hälfte der Bürger betrifft, irgendwie entlastet. Es kann ja nicht sein, dass diejenigen letztendlich die "Energiewende" quasi alleine wuppen. Schliesslich zahlen diese Bürger bereits seit vielen Jahren die EE-Umlage, ohne jemals einen Vorteil davon zu haben. Weder in der Vergangenheit, noch in der (näheren) Zukunft. Ganz so kann das ja auch nicht gehen.

 

@15:39 Uhr von OrwellAG

Das ist nicht nachvollziehbar und auch wenn wir, bei Kündigung einiger anderer Sachen uns das gerade so leisten können, manche können das nicht. Will man denn jetzt Millionen Obdachlose generieren?

Millionen? Wo?
Wenn man der übertriebenen Zahl in einem Forenbeitrag nicht auf den Leim gehen will, schaut man bei Wikipedia nach und ich zitiere:

Obdachlos
Ganz ohne Unterkunft auf der Straße lebten in Deutschland im Jahre 2018 41.000 Menschen.

@16:15 Uhr von Anita L.

"Einnahmen aus kleinen Solarstromanlagen sind rückwirkend ab Jahresanfang 2022 steuerfrei. Ab 2023 entfällt ... die Umsatzsteuer von 19 Prozent."

Privilegierte die sich eine Solaranlage leisten können, werden hier zu den üblichen Zuschüssen weiter subventioniert. Was soll dieser Unsinn? 

Oh, ich bin privilegiert. Ich "könnte" mir nämlich eine Solaranlage leisten. Hurra.

Aber vielleicht sollten wir endlich mal von diesem Pfad des Sozialneids runterkommen und uns mit der Tatsache auseinandersetzen, dass eine Solaranlage (oder wahlweise Wärmepumpe, Photovoltaik) keine Frage des Privilegiertseins ist, sondern tatsächlich eine Notwendigkeit. 

 

Ich habe gelesen, das Besteuerungsverfahren (Umsatzsteuer, Einkommensteuer) für kleineren Fotovoltaikanlagen sei recht kompliziert.

 

Wie ist es bei Ihnen?

 

Die Neuregelung diene vor allem der Entbürokratisierung.

 

Reich werden kann man wohl durch eine kleinere Fotovoltaikanlage nicht. Ich halte daher den Klassenkampfansatz von Giselbert für verfehlt.

@16:24 Uhr von Waldimir Pudding

Ich muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn andere Menschen sich weniger leisten können als ich.

 

 

warum auch

jeder hat es zumindest teilweise im Griff was er mit seinem Geld macht

 

@14:51 Uhr von Gerd Hansen

Mein Strompreis steigt zum 01.01.23  von jetzt 23,9 auf dann 48,9 ct/kWh.

Ich könnte mit vorstellen, dass der, sollte ich Widerspruch einlegen bzw. „Unter Vorbehalt“ zahle, einfach den Vertrag fristgerecht kündigt.

Der Grundversorger nimmt für Neukunden knapp 76 ct !!

Mir wurde der monatliche Abschlag von 30 € (trotz geringem Verbrauch) auf über 55 € erhöht. Dabei lade ich meine Geräte für die Arbeit auf dem Weg zur Arbeit sodass nicht mal die bei mir Strom verbrauchen. Und alle unnötigen Stromfresser sind abgesteckt wenn ich sie nicht brauche. Begründet wurde das mit den "extremen Preissteigerungen am Markt". Das kann mir keiner erzählen.

 

@16:07 Uhr von Klärungsbedarf @Gustav

Bei mir ist es ähnlich. Auch ich habe einen Naturstromtarif. Und der war bei meinem Anbieter etwas teurer als der Mix-Strom. Man will ja etwas Gutes tun für die Umwelt. Nun wurde aber auch in diesem Tarif extrem erhöht, etwa verdoppelt. Tatsächlich hat sich die Produktion von Öko-Strom aber tendenziell eher vergünstigt statt verteuert. Wenn man den Ökostrom nicht wenigstens rechnerisch separieren kann, dann hätte man ihn auch nie früher mit Aufschlag anbieten dürfen. Wie man es auch dreht: Sauber ist das nicht.

 

Der Strom ist sauber, jede einzelne kWh aus erneuerbaren Quellen, garantiert mein Versorger und lässt sich dies seit Jahren von mir mitbezahlen. Nun schrieb er, dass obwohl sich die Erzeugungskosten für die Erneuerbaren, was anderes kriege ich nicht, nicht erhöht hätten, aber die Strompreise an den Börsen, ich nun 60% mehr zahlen soll. Das muss ein Scherz sein. Habe gelesen, die Erneuerbaren würden zu 4 bis 5 Cent/kWh produzieren, bedeutet, ich soll das 8 bis 10-Fache bezahlen. 

@16:09 Uhr von Giselbert

D hat mit die höchsten Energiepreise weltweit, hier liegt einerseits ein systemischer Fehler vor, andererseits überzogene Besteuerung. Und hier versagt die Regierung schon seit Jahren.

So lang ist sie ja noch gar nicht im Amt. Undunter der Vorgängerregierung waren wir im europäischen Ranking auch nicht wirklich besser.

@16:26 Uhr von Giselbert

 

@ 16:02 Uhr von weingasi1: "Das ist bei Ihnen aber bei allen Dingen, die die jetzige, die vorherige und vermutlich auch jede kommende Regierung, veranlasst so, da Sie ja grundsätzlich auf Konfrontationskurs gehen. Meist schon rein prophylaktisch."

 

@16:26 Uhr von Giselbert: Das  ist die pure Unterstellung! Ich kritisiere dort wo meiner Ansicht nach angebracht mit Argumenten teilweise mit Belegen. Dafür kann ich doch nichts, wenn in der Regierung oft handwerklich schlecht gearbeitet wird und sie somit Angriffsfläche bietet.

 

Halten Sie wirklich Ihr Posting um 15:31 "Privilegierte die sich eine Solaranlage leisten können, werden hier zu den üblichen Zuschüssen weiter subventioniert. Was soll dieser Unsinn? " für argumentativ?

@ 16:29 Uhr von Sisyphos3

"man kann überall ein Haar in der Suppe finden !"

Um bei Ihrer Metapher zu bleiben ...

Einem normalguten Koch gelingt eine Suppe ohne Haar. Und dies erwarte ich auch von unseren Regierungsköchen. Die Regierung ist Dienstleister für die Bevölkerung und bei dem großzügigen Salär kann ich auch eine Suppe ohne Haare erwarten.

@16:15 Uhr von Anita L.

 

Aber vielleicht sollten wir endlich mal von diesem Pfad des Sozialneids runterkommen und uns mit der Tatsache auseinandersetzen, dass eine Solaranlage (oder wahlweise Wärmepumpe, Photovoltaik) keine Frage des Privilegiertseins ist, sondern tatsächlich eine Notwendigkeit 

Selbst bei einer flächendeckenden Einsicht in diese Notwendigkeit hat das dann immer noch etwas mit der Finanzierbarkeit zu tun. Ganz ohne Sozialneid, ich kenne das was meiner Familie zur Verfügung steht. Wir hatten keinen Grund zur Klage, sind mit 1x Vollzeit/1x Teilzeit gut ausgekommen. Werden auch weiter irgendwie klarkommen. Nur ich brauche nicht zur Bank zu gehen und nach einem Sondervermögen für eine Photovoltaik und/oder Wärmepumpe zu fragen. Da war ich schon bei günstigeren Zinsen und wurde recht mitleidig belächelt.

@16:29 Uhr von Sisyphos3

Privilegierte die sich eine Solaranlage leisten können, werden hier zu den üblichen Zuschüssen weiter subventioniert. Was soll dieser Unsinn? 

 

man kann überall ein Haar in der Suppe finden !

 

Nö. Ich habe keine mehr, und ich gehe nicht in Restaurants.

@16:41 Uhr von Sisyphos3

Ich muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn andere Menschen sich weniger leisten können als ich.

 

 

warum auch

jeder hat es zumindest teilweise im Griff was er mit seinem Geld macht

Freue mich Sie wieder zu lesen. Sie hatten js geäußert, gesundheitliche Probleme zu haben. Habe mir ganz ehrlich Sorgen um Sie gemacht. Hoffe es ist einigermassen ok. 

 

 

@16:43 Uhr von Waldimir Pudding

hier liegt einerseits ein systemischer Fehler vor, andererseits überzogene Besteuerung. Und hier versagt die Regierung schon seit Jahren.

So lang ist sie ja noch gar nicht im Amt.

 

Dafür ist sie besonders effektiv in ihrem fatalen Wirken. Egal, ob es sich um die Energieversorgung, die nationale Sicherheit, den Geldwert, die Infrastruktur oder was-auch-immer handelt.

 

@16:42 Uhr von Gustav

sich die Produktion von Öko-Strom aber tendenziell eher vergünstigt statt verteuert. Wenn man den Ökostrom nicht wenigstens rechnerisch separieren kann, dann hätte man ihn auch nie früher mit Aufschlag anbieten dürfen. Wie man es auch dreht: Sauber ist das nicht.

 

Der Strom ist sauber, jede einzelne kWh aus erneuerbaren Quellen, garantiert mein Versorger und lässt sich dies seit Jahren von mir mitbezahlen. Nun schrieb er, dass obwohl sich die Erzeugungskosten für die Erneuerbaren, was anderes kriege ich nicht, nicht erhöht hätten, aber die Strompreise an den Börsen, ich nun 60% mehr zahlen soll. Das muss ein Scherz sein. Habe gelesen, die Erneuerbaren würden zu 4 bis 5 Cent/kW...

das ist kein Scherz, denn sie zahlen jetzt ihren Strom nach der teuren Gasverstromung. Streng genommen haben sie trotz ausschließlichem Ökostrombezug kein Recht diesen Strom auch zu Ökostromkosten zu beziehen. 

 

Alles ganz einfach?

"FDP-Energieexperte Michael Kruse dazu bei ntv.

Eine umgehende Maßnahme gegen Preiserhöhungen ist das allerdings nicht. "Das Bundeskartellamt soll die Preissteigerung überprüfen. Das wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Das heißt, es wird nicht immer sofort eine Reaktion geben", so Kruse. Er rät Verbrauchern dazu, einen günstigeren Versorger zu finden".

 

Wechseln? Mehr oder weniger dubiose Billiganbieter sieben? Tausende Seiten Kleingedrucktes lesen und die Konsequenzen verstehen? Sollen wieder mal Hunderttausende Verbraucher hohe Abschläge an Pleitefirmen verlieren? Also irgendwie kommt mir dieser "Expertenratschlag" abgedroschen vor.

(Quelle: aktuelles Suchwort "Das Strompreis-Stoppschild hat einen Haken").

 

@16:42 Uhr von Gustav

 

 

Der Strom ist sauber, jede einzelne kWh aus erneuerbaren Quellen, garantiert mein Versorger und lässt sich dies seit Jahren von mir mitbezahlen. Nun schrieb er, dass obwohl sich die Erzeugungskosten für die Erneuerbaren, was anderes kriege ich nicht, nicht erhöht hätten, aber die Strompreise an den Börsen, ich nun 60% mehr zahlen soll. Das muss ein Scherz sein. Habe gelesen, die Erneuerbaren würden zu 4 bis 5 Cent/kW...

Das liegt am "Merrit Order". Eine Idee dahinter war die Erneuerbaren profitabler zu machen, weil deren Grenzkosten viel geringer sind als die von den für Alle Energieträger  preisbestimmenden Gaskraftwerken. Mehr Profit bei den Erneuerbaren -> mehr Investitionen in deren Ausbau -> mehr Erneuerbare -> keine Gaskraftwerke mehr, die den Preis treiben -> geringere Energiepreise. Nur, irgendwas ist schiefgelaufen....

Natürlich

Immer müssen sich Leute auf Kosten der Ärmeren und Wehrlosen die Taschen dick machen. So wird es auch dieses mal. 
Wer wurde eigentlich alles für die Maskenskandale bestraft. Gott sei Dank. Totgeschwiegen. Wie immer. Soll doch der Steuerzahler aufkommen. 
Maut. ? 
soll doch der Steuerzahler ….

@16:42 Uhr von Gustav

 Tatsächlich hat sich die Produktion von Öko-Strom aber tendenziell eher vergünstigt statt verteuert. Wenn man den Ökostrom nicht wenigstens rechnerisch separieren kann, dann hätte man ihn auch nie früher mit Aufschlag anbieten dürfen. Wie man es auch dreht: Sauber ist das nicht.

 

Der Strom ist sauber, jede einzelne kWh aus erneuerbaren Quellen, garantiert mein Versorger und lässt sich dies seit Jahren von mir mitbezahlen. Nun schrieb er, dass obwohl sich die Erzeugungskosten für die Erneuerbaren, was anderes kriege ich nicht, nicht erhöht hätten, aber die Strompreise an den Börsen, ich nun 60% mehr zahlen soll. Das muss ein Scherz sein. Habe gelesen, die Erneuerbaren würden zu 4 bis 5 Cent/kW...

Da lohnt es sich schon, mal einen Bundesrichter zu fragen, ob das einfach so geht, dass man einen Strom bezahlen muss, den man so nicht vertraglich bestellt hat.

 

@17:07 Uhr von silgrueblerxyz

das ist kein Scherz, denn sie zahlen jetzt ihren Strom nach der teuren Gasverstromung. Streng genommen haben sie trotz ausschließlichem Ökostrombezug kein Recht diesen Strom auch zu Ökostromkosten zu beziehen.

Wodurch soll sich das denn geändert haben ? Ich habe früher ja auch mehr für Ökostrom bezahlt. Das klingt jetzt so als hätte sich früher Öko- von Mixstrom nur durch den Endverbraucherpreis unterschieden. Kann ein Versorger an der Strombörse überhaupt Ökostrom als Produkt kaufen ? Offenbar kann doch ein Versorger Strom direkt beim Erzeuger einkaufen. Soll man jetzt glauben, dass das Ende diesen Jahres alles ausläuft ?

@17:10 Uhr von spax-plywood

Das liegt am "Merrit Order". Eine Idee dahinter war die Erneuerbaren profitabler zu machen, weil deren Grenzkosten viel geringer sind als die von den für Alle Energieträger  preisbestimmenden Gaskraftwerken. Mehr Profit bei den Erneuerbaren -> mehr Investitionen in deren Ausbau -> mehr Erneuerbare -> keine Gaskraftwerke mehr, die den Preis treiben -> geringere Energiepreise. Nur, irgendwas ist schiefgelaufen....

An Merit-Order kann es wohl kaum liegen, denn dann hätte der dem Endverbraucher angebotene Öko-Preis ja nicht höher als der Normalpreis sein dürfen. Wer kontrolliert eigentlich, dass nicht mehr Öko-Strom den Endverbrauchern berechnet wird als überhaupt in das System eingespeist wird, welches bekanntlich ja sogar grenzüberschreitend aufgestellt ist.

Energiepreise: Regierung will ungerechtfertigte Erhöhung verhind

In dem Artikel steht, daß nach Check24 457 Gasversorger die Preise um durchschnittlich 56 Prozent erhöhen wollen. Die Stromversorger wollen um um 60 Prozent erhöhen. 

Da steht die Frage im Raum, wann ist denn eine Erhöhung "ungerechtfertigt" ?

Wenn es noch mehr wird ?

Nach einer Berechnung des ifo-Instituts (9.11. 2022) führten die bisherigen Preiserhöhungen zu fast 110 Milliarden Euro Verlust an Realeinkommen. 

 

Im Grunde deutet das alles darauf hin, daß man der Bevölkerung viel zumutet, um Sanktionen und Wirtschaftskrieg durchziehen zu können.

@16:09 Uhr von Giselbert

"Die von Energieversorgern geplanten Preisanstiege stünden nicht im Verhältnis zur Preisentwicklung an der Börse. "Wir raten Verbrauchern, Widerspruch einzulegen""

Tja, man hat ja nichts besseres zu tun (Augenverdrehen).

D hat mit die höchsten Energiepreise weltweit, hier liegt einerseits ein systemischer Fehler vor, andererseits überzogene Besteuerung. Und hier versagt die Regierung schon seit Jahren. Das bisschen neue Gesetz was da kommen soll ist Makulatur und packt das Übel nicht an der Wurzel.

 

Ob Ihnen das Suchergebnis passt? Fraglich.

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@17:25 Uhr von Klärungsbedarf

das ist kein Scherz, denn sie zahlen jetzt ihren Strom nach der teuren Gasverstromung. Streng genommen haben sie trotz ausschließlichem Ökostrombezug kein Recht diesen Strom auch zu Ökostromkosten zu beziehen.

Wodurch soll sich das denn geändert haben ? Ich habe früher ja auch mehr für Ökostrom bezahlt. Das klingt jetzt so als hätte sich früher Öko- von Mixstrom nur durch den Endverbraucherpreis unterschieden. Kann ein Versorger an der Strombörse überhaupt Ökostrom als Produkt kaufen ? Offenbar kann doch ein Versorger Strom direkt beim Erzeuger einkaufen. Soll man jetzt glauben, dass das Ende diesen Jahres alles ausläuft ?

Immerhin konnte der Ökostromanbieter einen reinen Ökostrombezug anbieten. Dann muss er m.M. das auch zu dem Strompreis anbieten, der auf den Kosten von Ökostrom basiert.

 

@16:30 Uhr von Giselbert

"Aber vielleicht sollten wir endlich mal von diesem Pfad des Sozialneids runterkommen"

Hat mit Sozialneid nichts zu tun,

Nein, natürlich nicht... Und deswegen bekommen auch ausgerechnet Sie so überhaupt keine entsprechenden Rückmeldungen auf Ihren Beitrag: halbvolles Glas, grundsätzliche Konfrontation, Haare in der Suppe...

sondern mit unsinniger Subventionierung aus der Steuerkasse (wofür viele hart arbeiten müssen).

Vor allem die "Privilegierten", denn wir zahlen die meisten Steuern. Ohne "harte Arbeit" könnte ich mir die Solaranlage nämlich gar nicht leisten.

(Wo Geld ist kommt weiteres dazu)

Ja, und das stört Sie offenbar mächtig, nicht wahr? Wie ich schon sagte..Sozialneid. 

@17:10 Uhr von spax-plywood @Gustav

 

Das liegt am "Merrit Order". Eine Idee dahinter war die Erneuerbaren profitabler zu machen, weil deren Grenzkosten viel geringer sind als die von den für Alle Energieträger  preisbestimmenden Gaskraftwerken. Mehr Profit bei den Erneuerbaren -> mehr Investitionen in deren Ausbau -> mehr Erneuerbare -> keine Gaskraftwerke mehr, die den Preis treiben -> geringere Energiepreise. Nur, irgendwas ist schiefgelaufen....

 

Ist klar. Die Diskussionen um die Merit-Order hatten wir hier in den letzten Wochen schon mehrmals. Der Kunde kann allerdings bei den Preiserhöhungsankündigungen nicht nachvollziehen, wie es um die Fakten steht, wie sein Versorger rechnet/einkauft und seine Preise, z.B. für Ökostromkunden, genau gestaltet. Man erhält bestenfalls einen Hinweis auf die politische Lage und einen allgemein gehaltenen Hinweis auf die Börsenpreise (Einfluss der M-O). Der Markt bleibt intransparent. Die Grenzpreise der Gaskraftwerke müssten mMn unberücksichtigt bleiben, der Staat hierfür aufkommen. 

@17:33 Uhr von Bernd Kevesligeti

...

 

Im Grunde deutet das alles darauf hin, daß man der Bevölkerung viel zumutet, um Sanktionen und Wirtschaftskrieg durchziehen zu können.

Erstens sind die Energiepreise bei Weitem nicht allein durch den russischen Krieg gegen die Ukraine gestiegen, sondern taten das bereits vorher, und zweitens: nicht "man" zwingt uns in einen Krieg, sondern Russland. 

@17:36 Uhr von Anita L.

"Aber vielleicht sollten wir endlich mal von diesem Pfad des Sozialneids runterkommen"

Hat mit Sozialneid nichts zu tun,

Nein, natürlich nicht... Und deswegen bekommen auch ausgerechnet Sie so überhaupt keine entsprechenden Rückmeldungen auf Ihren Beitrag: halbvolles Glas, grundsätzliche Konfrontation, Haare in der Suppe...

sondern mit unsinniger Subventionierung aus der Steuerkasse (wofür viele hart arbeiten müssen).

Vor allem die "Privilegierten", denn wir zahlen die meisten Steuern. Ohne "harte Arbeit" könnte ich mir die Solaranlage nämlich gar nicht leisten.

(Wo Geld ist kommt weiteres dazu)

Ja, und das stört Sie offenbar mächtig, nicht wahr? Wie ich schon sagte..Sozialneid. 

Also nun zu behaupten das andere nicht hart arbeiten und sich trotzdem keine Solaranlage leisten können, ist schon weit hergeholt. 

Was ist so etwas dann, wenn das andere Sozialneid ist?

@17:08 Uhr von Zuschauer49

 

Wechseln? Mehr oder weniger dubiose Billiganbieter sieben? Tausende Seiten Kleingedrucktes lesen und die Konsequenzen verstehen? Sollen wieder mal Hunderttausende Verbraucher hohe Abschläge an Pleitefirmen verlieren? Also irgendwie kommt mir dieser "Expertenratschlag" abgedroschen vor.

 

Ungewusst von einer kommenden Energiekrise mit viel höheren Energiepreisen, war es das Klügste, beim lokalen Versorger Stadtwerke zu bleiben.

 

Vor Jahren wollte meine Freundin wegen Preisersparnis auch eher wechseln, ich wollte das nicht. Sind wir gemeinsam zum Versorger gegangen, und wir haben über Gas- und Strompreise verhandelt. Der Basispreis pro Kilowattstunde war nicht verhandelbar. Hatte ich aber auch nicht anders erwartet.

 

Ausgehandelt haben wir eine jährliche Ermäßigung in Abhängigkeit vom individuellen Jahresverbrauch nach der Jahresendabrechnung. Je mehr wir weniger verbrauchen an Gas und Strom in Relation zum 5-Jahres-Mittel. Desto höher die Gutschrift. Meistens ein bis zwei Monatsabschläge.

@17:31 Uhr von Klärungsbedarf

 weil deren Grenzkosten viel geringer sind als die von den für Alle Energieträger  preisbestimmenden Gaskraftwerken. Mehr Profit bei den Erneuerbaren -> mehr Investitionen in deren Ausbau -> mehr Erneuerbare -> keine Gaskraftwerke mehr, die den Preis treiben -> geringere Energiepreise. Nur, irgendwas ist schiefgelaufen....

An Merit-Order kann es wohl kaum liegen, denn dann hätte der dem Endverbraucher angebotene Öko-Preis ja nicht höher als der Normalpreis sein dürfen.

wenn der Stromanbieter für Ökostrom einen Preis höher als der Standardstrom fordert, ist er meines Erachtens verpflichtet zu beweisen, warum der Ökostrom trotz vermuteten geringeren Stromerzeugungskosten teurer abgerechnet wird als Standardstrom.

 

 

Wer kontrolliert eigentlich, dass nicht mehr Öko-Strom den Endverbrauchern berechnet wird als überhaupt in das System eingespeist wird, welches bekanntlich ja sogar grenzüberschreitend aufgestellt ist.

 

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