Kommentare - Kinderschutzbund dringt auf "Notprogramm" für Kliniken

03. Dezember 2022 - 08:20 Uhr

Eine Welle an Atemwegserkrankungen sorgt für dramatische Verhältnisse in den Kinderkliniken. Viele Stationen sind überfüllt. Der Deutsche Kinderschutzbund fordert nun ein rasches finanzielles Notprogramm.

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Kommentare

Ich bin ratlos

Man muss es leider so sagen: die Groko hatte es nicht geschafft, die stationäre medizinische Versorgung von Kindern so zu organisieren, dass sie langfristig funktioniert.

Das ist jetzt diplomatisch formuliert.

Was muss getan werden?

Da muss Personal hin verlegt werden aus anderen Stationen.

So schnell es geht, müssen akut und auch finanziell Notkapazitäten aufgebaut werden.

Die Krankenhausfinanzierung muss reformiert werden.

Und jetzt kommt etwas ganz Bedrückendes: eine politische Elite, die in einem parteiübergreifenden Konsens 100 Milliarden Euro für zusätzliche Rüstung ausgibt, und gleichzeitig die stationäre medizinische Versorgung für Kleinkinder und Babys nicht sicherstellen kann, ist ihren Aufgaben grundsätzlich nicht gewachsen. Aber warum? Da es nicht an den Personen liegen kann, muss es strukturelle Gründe geben. Aber welche? 

Ich bin da ratlos. Wir müssen in Deutschland szrukturell besser kommunizieren, damit es micht nur um Macht, sondern um Problemlösung geht. 

 

 

Investitionen in Kinder (-kliniken) 'lohnen ' sich

'wirtschaftlich' nicht (siehe die Aussagen des Chefarztes einer Kinderklinik dazu in der Meldung "Wo Kinderkliniken an ihre Grenzen stoßen" vom 30.11.)

Da man sie und ihre Interessen trotzdem nicht völlig ignorieren kann (für viele wohl: 'leider'), sieht man sich jetzt in der Politik gezwungen, um die Finanzierung von 'Notfallprogrammen' zu ringen (bzw. streiten), um ihre Versorgung wenigstens notdürftig gewährleisten zu können. Die Überlastung der in diesem Bereich Arbeitenden (nicht nur in der Gesundheitsversorgung)sowie der Kinder und ihrer Eltern hat wirklich System.

Sparpaket

Sie haben grundsätzlich recht, es geht um ein strukturelles Problem.

 

40 % aller Krankenhäuser und Arztpraxen, sogenannte MVZs, sind nichts anderes als Profitcenter, da in privater sprich Anlegerhand, und damit sich das für die Shareholder rechnet, spart man seit jeher und am leichtesten am Personal. In den 70er Jahres noch durften Krankenhäuser keine Gewinne machen, andernfalls floss das Geld in den Staatssäckel.

 

Gesundheitswesen gehört in kommunale Hand und das Personal ist entsprechend seiner Qualifikation und Verantwortung für Gesundheit und Leben zu entlohnen. Und wenn dies nicht umfassend reformiert wird, wird es künftig immer weniger Ärzte und Pfleger geben, welche für Letzteres sorgen. Es kann einfach nicht sein, dass Gesundheit immer mehr zu einem Spekulationsobjekt verkommt. Hinzu kommt allerdings noch die überbordende Bürokratie, ein Grundübel dieses Landes, nicht nur im Gesundheitswesen, sondern mittlerweile in allen Lebensbereichen.

Seit Jahren wurde gewarnt

„Hilgers kritisierte, dass man seit Jahren vor einer solchen Überlastungssituation in den Kinderkliniken und -arztpraxen eindringlich gewarnt und Verbesserungen angemahnt habe.“ 

Interessant, dass unsere Medien in diesen Jahren wohl viele Dinge berichtet haben, die ihnen wichtiger erschienen, als die Funktionsfähigkeit der Kinderkliniken. 
Und ausgerechnet der durch und durch verantwortliche Politiker, der nun auch der zuständige Minister ist, hat auch nach 20 Jahren seiner politischen Verantwortung für diese Zustände keinen einzigen zusätzlichen Arbeitsplatz dort geschaffen, geschweige denn, dass es dazu größere Initiativen gab, die auch die Ausbildungsplätze an den zuständigen Schulen erhöht oder gar gleich anständige Gehälter fürs Pflegepersonal schon ab dem ersten Ausbildungsjahr umfasst hätte. 
Zumal das Problem des Pflegepersonalmangels seit ca 40 Jahren besteht. 
Aber nun wird Personal bei den Erwachsenen abgezogen. Für die Kinder ist das gut. Für andere nicht …

Warum immer nur die Ausgaben

für die Bundeswehr kritisieren.

 

Ich habe da sinnvollere Einsparpotentiale von  zig Milliarden jährlich vor Augen.

 

Sparpaket

Sie haben grundsätzlich recht, es geht um ein strukturelles Problem.

 

40 % aller Krankenhäuser und Arztpraxen, sogenannte MVZs, sind nichts anderes als Profitcenter, da in privater sprich Anlegerhand. und damit sich das für die Shareholder rechnet spart man seit jeher und am leichtesten am Personal. In den 70er Jahres noch durften Krankenhäuser keine Gewinne machen, andernfalls floss das Geld in den Staatssäckel.

 

Gesundheitswesen gehört in kommunale Hand und das Personal ist entsprechend seiner Qualifikation und Verantwortung für Gesundheit und Leben zu entlohnen. Und wenn dies nicht umfassend reformiert wird, wird es künftig immer weniger Ärzte und Pfleger geben, welche für Letzteres sorgen. Es kann einfach nicht sein, das Gesundheit immer mehr zu einem Spekulationsobjekt verkommt. Hinzu kommt allerdings noch die überbordende Bürokratie, ein Grundübel dieses Landes, nicht nur im Gesundheitswesen, sondern mittlerweile in allen Lebensbereichen.

Das Hauptproblem ist kurz…

Das Hauptproblem ist kurz und präzise genannt: Das Gesundheitswesen krankt an der bloßen betriebswirtschaftlichen Orientierung des Systems, das auf Vollauslastung ausgelegt ist. Wenn dann Situationen wie jetzt durch die signifikant ansteigenden Atemwegserkrankungen entstehen, kippt dieses System, da Plätze fehlen.
Es war übrigens vorhersehbar und war auch vorhergesagt, dass nach Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen ein außergewöhnlicher Anstieg von Atemwegserkrankungen gerade bei Kindern zu erwarten war.

 Es braucht einen Systemwechsel sehr grundsätzlicher Art: Daseinsvorsorge und Gewinnmaximierung vertragen sich nicht, erst recht nicht bei den schutzlosesten Kleinsten unserer Gesellschaft.

 

 

 

"Notprogramm"

dann muss man auch fragen warum haben viele Städte und Gemeinden Ihre maroden Häuser an Konzerne verkauft?

Sollen die jetzt noch mehr Geld bekommen?

@09:37 Uhr von Garfield215

40 % aller Krankenhäuser und Arztpraxen, sogenannte MVZs, sind nichts anderes als Profitcenter, da in privater sprich Anlegerhand, und damit sich das für die Shareholder rechnet, spart man seit jeher und am leichtesten am Personal. In den 70er Jahres noch durften Krankenhäuser keine Gewinne machen, andernfalls floss das Geld in den Staatssäckel.

Gesundheitswesen gehört in kommunale Hand und das Personal ist entsprechend seiner Qualifikation und Verantwortung für Gesundheit und Leben zu entlohnen. Und wenn dies nicht umfassend reformiert wird, wird es künftig immer weniger Ärzte und Pfleger geben, welche für Letzteres sorgen.

Und Sie glauben in kommunaler Hand läuft es besser? Nur mehr Verschwendung und weniger Effizienz auf Kosten der Steuerzahler und Patienten. Die DRG sind das Problem und die fehlende Bereitschaft der Bevölkerung höhere Kosten im Gesundheitswesen zu akzeptieren. Transparente Personalausstattung, automatische Reduktion der Belegung bei Ausfällen, Abschaffung DRG u.v.m.

@09:52 Uhr von NieWiederAfd

Das Hauptproblem ist kurz und präzise genannt: Das Gesundheitswesen krankt an der bloßen betriebswirtschaftlichen Orientierung des Systems, das auf Vollauslastung ausgelegt ist. Wenn dann Situationen wie jetzt durch die signifikant ansteigenden Atemwegserkrankungen entstehen, kippt dieses System, da Plätze fehlen.
Es war übrigens vorhersehbar und war auch vorhergesagt, dass nach Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen ein außergewöhnlicher Anstieg von Atemwegserkrankungen gerade bei Kindern zu erwarten war.

 Es braucht einen Systemwechsel sehr grundsätzlicher Art: Daseinsvorsorge und Gewinnmaximierung vertragen sich nicht, erst recht nicht bei den schutzlosesten Kleinsten unserer Gesellschaft.

Das System ist nicht auf Vollauslastung angelegt, dafür fehlt das Personal! Schon seit Jahrzehnten… Die Bevölkerung hat akzeptiert das Krankenhäuser auf Kosten der Gesundheit der Mitarbeiter betrieben werden über die Belastungsgrenzen hinaus nicht nur in den Kinderkliniken!

Transparenz ist gefragt!

Verpflichtende Veröffentlichungen des tatsächlich pro Patient vorhandenen Personals (nicht auf dem Papier!) wären ein Aha Erlebnis für Patienten und Bevölkerung - dann würde sich etwas durch Druck auf die Politik ändern. Die ständigen Beschwerden von Patienten Sie warten zu lange wenn 1-2 Pflegekräfte nachts für 30 Patienten zuständig sind und ein Arzt für die ganze Abteilung oder sogar für eine ganze Klinik(!) (Fachkliniken mit 200 Patienten und einem Dienstarzt!) würden entfallen - und ja, Bürokratieabbau, richtige Prioritäten(!) Medikamente vs. Personal u.s.w. wären dringend erforderlich!

@10:03 Uhr von werner1955

dann muss man auch fragen warum haben viele Städte und Gemeinden Ihre maroden Häuser an Konzerne verkauft?

Sollen die jetzt noch mehr Geld bekommen?

Ja.

Notversorgung mit Ansage

2017 im Wahlkampf hat Alexander Jorde schon Angela Merkel auf den unausweichlichen Pflegenotstand hingewiesen. Was ist passiert? Es ist schlimmer geworden.

In Corona-Zeiten hat sich die Lage dramatisch verschärft, doch außer Applaus und einer einmaligen Sonderprämie in der Pflege hat sich nichts getan. Wo bleibt die grundlegende bessere Bezahlung für Pflegekräfte? Wo sind die 100 Milliarden, um mit einer Reform des Gesundheitssystems zu beginnen?

Es reicht nicht, an dem versunkenen Tanker auf dem Meeresgrund eine verrostete Schraube auszutauschen. Wir brauchen einen neues Schiff. 

Als Elternteil eines selbst schon an RS erkrankten Kindes (zu Zeiten einer Normalbesetzung in der Klinik) macht die aktuelle Situation sprachlos. Familien sind das letzte Glied der Kette, die keine Kraft haben, sich gegen die Umstände zu wehren - das letzte Glied der Kette, von denen nur die Erwachsenen wählen dürfen. 

Wahlrecht für alle ab Säuglingsalter, damit Eltern zumindest eine Zeit lang zwei Stimmen haben!

Aus dem Artikel:

>>Für Kinderkliniken soll es 2023 und 2024 jeweils 300 Millionen Euro zusätzlich geben.<<
 

 

Und das im Vergleich zu 100 Milliarden € „Sondervermögen“ hier und 100 Milliarden € da und wenn du schön brav ein E-Auto kaufst, schenken wir dir dort noch ein paar Tausend, selbst Großverdiener bekommen staatliche Gießkannen-Hilfe usw. usw.

 

Manchmal fällt es mir durchaus nicht leicht, für diese Gesellschaft noch etwas anderes als nur noch Verachtung übrig zu haben.

@10:03 Uhr von werner1955

dann muss man auch fragen warum haben viele Städte und Gemeinden Ihre maroden Häuser an Konzerne verkauft?

Sollen die jetzt noch mehr Geld bekommen?

Von gewohntem (aus besseren Zeiten als z.B. die Kurzzeitpflege über die Kliniken lief) schlechtem Wirtschaften bis ständig sinkende Erlöse durch sinkende Fallpauschalen bei steigenden Personalkosten - was haben wir erwartet?! 

Immer mehr „Durchsatz“ = mehr Patienten pro Jahr bei immer weniger Personal sind die Folgen der DRG! 

@09:19 Uhr von Sparpaket

" Ich bin da ratlos. Wir müssen in Deutschland szrukturell besser kommunizieren, damit es micht nur um Macht, sondern um Problemlösung geht. "

-

An der Kommunikation wird das nicht liegen, oder wie meinen Sie das?.

Es liegt eher daran, das für Gesundheit nicht mehr der Staat verantwortlich ist, sonder die Privatwirtschaft, wo es immer um Gewinn geht.

Und das Politik andere Prioritäten setzt, die zur Zeit auch eine völlig andere Richtung haben, und andere Vorhaben einen Vorrang haben.

Das ändert sich durch darüber reden, ganz sicher nicht, Geld kann immer nur einmal ausgegeben werden, ich vermute jetzt mal, es wird eher schlimmer.

Wenn ich die Artikel der letzten Tage so bedenke.

 

@09:19 Uhr von Sparpaket

Und jetzt kommt etwas ganz Bedrückendes: eine politische Elite, die in einem parteiübergreifenden Konsens 100 Milliarden Euro für zusätzliche Rüstung ausgibt, und gleichzeitig die stationäre medizinische Versorgung für Kleinkinder und Babys nicht sicherstellen kann, ist ihren Aufgaben grundsätzlich nicht gewachsen. Aber warum? Da es nicht an den Personen liegen kann, muss es strukturelle Gründe geben. Aber welche? 

Richtig, eine solche politische Elite ist ihren Aufgaben nicht gewachsen bzw. wird dem Auftrag, den sie vom Wähler bekommen hat nicht gerecht. 

Ich denke, es liegt an Personen und zwar an denen, die in einer parlamentarischen Demokratie über eine Wahlperiode hinweg über Haushalte und Sondervermögen debattieren, in Ausschüssen verhandeln und abstimmen. Und das in den allermeisten Fällen nach Parteidisziplin und nicht nach dem Willen derer, die sie in ihren Wahlkreisen zu vertreten haben.

Daseinsvorsorge hat wohl auch weniger Lobby als die Rüstungsindustrie.

Bürokratie - Grundsätzliches Übel dieses Landes

Sie haben grundsätzlich recht, es geht um ein strukturelles Problem.

 

Ich glaube nicht, dass die Bürokratie ein grundsätzliches Übel dieses Landes ist  - .

Wenn Sie unsere Nachbarn von GB bis Italien betrachten, ist es um nichts besser - höchstens sind andere Themenfelder betroffen.

 

Zu Deutschland kann man vielleicht sagen, dass die Amtssprache dermaßen verquast ist, dass der Umgang mit Behörden und Gesetzen/Vorschriften stark bedroht ist, und wohl vorausgesetzt wird, dass Bürger ein Studium der Verwaltungssprache absolvieren, bevor sie sich an offizielle Stellen wenden oder zur Gesetzeslage schlau machen. Hier fehlt oft die Einsicht, dass offizielle Stellen für uns Bürger zu arbeiten haben und dafür auch von uns Bürgern bezahlt werden.

Überdies sind unsere westlichen Gesellschaftssysteme so komplex, dass überbordende immer wieder erweiterte und aktualisierte Regulierungen unvermeidlich scheinen, will man wenigstens versuchen, eine Art Gerechtigkeit zu allen Aspekten zu erreichen.

@10:30 Uhr von IBELIN

Kann man vorbeugen?

Natürlich. Mit Maske  klappt das bei dieser Erkrankung sicher nicht schlechter, als bei Corona. 
Aber dann fühlen sich einige Menschen ja wieder in ihrer Freiheit eingeschränkt. 
Also bringen wir lieber Kinder in Gefahr. 
Weniger Freiheitseinschränkend wäre die Vorhaltung ausreichenden Personals. Doch das schränkt den Geldbeutel derjenigen ein, die an dieser Situation verdienen. 
Also unterstützen wir auch hier quasi eine Art von Kriegsgewinnlern. 

300 Mio pro Jahr 23 und 24…

300 Mio pro Jahr 23 und 24 zusätzlich, was für eine lächerlich geringe Zahl, gerade mal 0,6 Milliarden. Und DAS im Vergleich mit den Ausgaben für den Doppelwumms oder die Verteidigung. So“viel“ ist also die „Zukunft“ des Landes (als solche werden Kinder ja immer bezeichnet) wert. Und am Grundübel, das hier im Artikel sehr gut benannt wird und auch bei den Kommentaren im Forum, der Privatisierung im Gesundheitswesen, wird nichts geändert. Da werden für die Anleger 2-Stellage Renditen versprochen, irgendwo muss das ja herkommen, also wird an allem gespart, bis es quietscht, outgesourct usw. Das System fliegt uns jetzt um die Ohren. Bestimmte Aufgaben gehören nun einmal in staatl. Hand, selbst wenn dort mehr „Verschwendung“ droht. Lieber etwas „Zuviel“ für Personal, Essen, Hygiene ausgeben, dafür aber gut versorgte Patienten, wo die Pflegekräfte auch mal Zeit zum Gespräch haben, anstatt zum nächsten zu hetzen und im Dauerstress zu stehen (der fördert übrigens auch Behandlungsfehler).

@10:12 Uhr von Zufriedener Optimist

Das Hauptproblem ist kurz und präzise genannt: Das Gesundheitswesen krankt an der bloßen betriebswirtschaftlichen Orientierung des Systems, das auf Vollauslastung ausgelegt ist. Wenn dann Situationen wie jetzt durch die signifikant ansteigenden Atemwegserkrankungen entstehen, kippt dieses System, da Plätze fehlen.
Es war übrigens vorhersehbar und war auch vorhergesagt, dass nach Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen ein außergewöhnlicher Anstieg von Atemwegserkrankungen gerade bei Kindern zu erwarten war.

 Es braucht einen Systemwechsel sehr grundsätzlicher Art: Daseinsvorsorge und Gewinnmaximierung vertragen sich nicht, erst recht nicht bei den schutzlosesten Kleinsten unserer Gesellschaft.

Das System ist nicht auf Vollauslastung angelegt, dafür fehlt das Personal! Schon seit Jahrzehnten… Die Bevölkerung hat akzeptiert das Krankenhäuser auf Kosten der Gesundheit der Mitarbeiter betrieben werden über die Belastungsgrenzen hinaus nicht nur in den Kinderkliniken!

Eher: die Bev. hat RESIGNIERT

@10:12 Uhr von Zufriedener Optimist

Das Hauptproblem ist kurz und präzise genannt: Das Gesundheitswesen krankt an der bloßen betriebswirtschaftlichen Orientierung des Systems, das auf Vollauslastung ausgelegt ist. 

...
Es war übrigens vorhersehbar und war auch vorhergesagt, dass nach Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen ein außergewöhnlicher Anstieg von Atemwegserkrankungen gerade bei Kindern zu erwarten war.

 Es braucht einen Systemwechsel sehr grundsätzlicher Art: Daseinsvorsorge und Gewinnmaximierung vertragen sich nicht, erst recht nicht bei den schutzlosesten Kleinsten unserer Gesellschaft.

Das System ist nicht auf Vollauslastung angelegt, dafür fehlt das Personal! Schon seit Jahrzehnten… Die Bevölkerung hat akzeptiert

 

das bezweifle ich...

 

das Krankenhäuser auf Kosten der Gesundheit der Mitarbeiter betrieben werden über die Belastungsgrenzen hinaus 

...

 

Sie benennen den zweiten Systemfehler, und er hängt mit der gewinnorientierten Ausrichtung des Systems unmittelbar zusammen.

Das gilt u.a. auch für die Altenpflege.

@10:55 Uhr von nie wieder spd

Kann man vorbeugen?

Natürlich. Mit Maske  klappt das bei dieser Erkrankung sicher nicht schlechter, als bei Corona. 
Aber dann fühlen sich einige Menschen ja wieder in ihrer Freiheit eingeschränkt. 
Also bringen wir lieber Kinder in Gefahr. 
Weniger Freiheitseinschränkend wäre die Vorhaltung ausreichenden Personals. Doch das schränkt den Geldbeutel derjenigen ein, die an dieser Situation verdienen. 
Also unterstützen wir auch hier quasi eine Art von Kriegsgewinnlern. 

Wen meinen Sie mit "wir "?

Investitionen äh…

Investitionen äh Sondervermögen für militärische Zwecke gehen von politischer Hand ganz schnell, aber für die eigene Bevölkerung im Land wird im medizinischen Bereich gezaudert.

.

Da erkennt man die Prioritäten.

.

Nicht das der Gedanke kommt, dass nur die Ampel-Regierung Schuld daran hat, auch die c-Parteien sind nicht besser. Ach ja, die afd wäre es auch nicht. Erbärmlich das Ganze! Und das geschieht in Deutschland. Hätte ich nie für möglich gehalten.

.

PS. Es stellt sich die Frage, warum die Zah lder Atemwegserkrankungen drastisch zugenommen hat. Hat das etwa mit dem Maskentragen zu tun?

@10:55 Uhr von nie wieder spd

Kann man vorbeugen?

Natürlich. Mit Maske  klappt das bei dieser Erkrankung sicher nicht schlechter, als bei Corona. 
Aber dann fühlen sich einige Menschen ja wieder in ihrer Freiheit eingeschränkt. 
Also bringen wir lieber Kinder in Gefahr. 
Weniger Freiheitseinschränkend wäre die Vorhaltung ausreichenden Personals. Doch das schränkt den Geldbeutel derjenigen ein, die an dieser Situation verdienen. 
Also unterstützen wir auch hier quasi eine Art von Kriegsgewinnlern. 

Ja, sicher kann man Maske tragen, aber das Problem liegt ja anscheinend darin, dass die Coronamaßnahmen dazu geführt haben, dass das Immunsystem der Kinder nicht genug „lernen“ konnte und das holt es jetzt nach. Alles auf einmal, nicht wie sonst, auf das Jahr verteilt. Masketragen würde zwar im Moment schützen, aber das eigentliche Problem nur in die Zukunft verschieben. Besorgte Eltern können natürlich Maske tragen, aber Leute, die normalerweise nicht mit Kindern in Berührung kommen, sollten das nicht müssen.

 

@10:55 Uhr von nie wieder spd

Kann man vorbeugen?

Natürlich. Mit Maske  klappt das bei dieser Erkrankung sicher nicht schlechter, als bei Corona. 
Aber dann fühlen sich einige Menschen ja wieder in ihrer Freiheit eingeschränkt. 
Also bringen wir lieber Kinder in Gefahr. 
Weniger Freiheitseinschränkend wäre die Vorhaltung ausreichenden Personals. Doch das schränkt den Geldbeutel derjenigen ein, die an dieser Situation verdienen. 
Also unterstützen wir auch hier quasi eine Art von Kriegsgewinnlern. 

 

Eins habe ich vergessen in meiner vorigen Antwort:

 

Es ist durchaus normal, da unvermeidbar, dass auch Kinder vereinzelt schwer oder gar bedrohlich an was auch immer erkranken. 
 

Aber dass eine ach-so-wohlhabende, angeblich lebenswerte Gesellschaft wie unsere es kaum gebacken bekommt, diese Kinder angemessen zu versorgen … DAS ist nicht normal, sondern ganz weit weg davon.

@10:30 Uhr von IBELIN

Kann man vorbeugen?

ja.

Wir hätten die einfachen und wirksamen Schutzmaßnamen nicht viel zu schnell aufheben sollen.

@10:55 Uhr von nie wieder spd

Kann man vorbeugen?

Natürlich. Mit Maske  klappt das bei dieser Erkrankung sicher nicht schlechter, als bei Corona. 
Aber dann fühlen sich einige Menschen ja wieder in ihrer Freiheit eingeschränkt. 
Also bringen wir lieber Kinder in Gefahr. 
Weniger Freiheitseinschränkend wäre die Vorhaltung ausreichenden Personals. Doch das schränkt den Geldbeutel derjenigen ein, die an dieser Situation verdienen. 
Also unterstützen wir auch hier quasi eine Art von Kriegsgewinnlern. 

Verstehe ich u.a. Kindermediziner richtig, ist es Teil des Problems, dass viele Kinder in den letzten beiden Wintern nicht mit Viren in Berührung gekommen sind, d.h. die damalige Maskenpflicht jetzt zu einem Nachholeffekt führt.

Mit dem Vorhalten von Ausstattung und Personal in den Kliniken und der entsprechenden Finanzierung gehe ich zu 100% mit. Damit lässt sich kein Geld verdienen und keine Dividende erreichen. Mit dem Vorhalten von militärischer Ausrüstung lässt sich eben prächtig verdienen. Das ist so ein krankes System.

 

@10:57 Uhr von redfan96

300 Mio pro Jahr 23 und 24 zusätzlich, was für eine lächerlich geringe Zahl, gerade mal 0,6 Milliarden. Und DAS im Vergleich mit den Ausgaben für den Doppelwumms oder die Verteidigung. So“viel“ ist also die „Zukunft“ des Landes (als solche werden Kinder ja immer bezeichnet) wert. Und am Grundübel, das hier im Artikel sehr gut benannt wird und auch bei den Kommentaren im Forum, der Privatisierung im Gesundheitswesen, wird nichts geändert.

Am Mangel an Kiga - Plätzen wird nichts geändert, an den ebenfalls seit Jahrzehnten bestehenden Problemen der Schulen und des Bildungssystems wird nichts geändert. 
Warum sollte ausgerechnet bei der Gesundheit unserer „Zukunft“ etwas geändert werden. 
Das Kinder das Wichtigste sind, ist eine politische Lüge. 
Immer schon. 
Im Zweifel sind sie Kanonenfutter.

@10:55 Uhr von nie wieder spd

Kann man vorbeugen?

Natürlich. Mit Maske  klappt das bei dieser Erkrankung sicher nicht schlechter, als bei Corona. 
Aber dann fühlen sich einige Menschen ja wieder in ihrer Freiheit eingeschränkt. 
Also bringen wir lieber Kinder in Gefahr. 
Weniger Freiheitseinschränkend wäre die Vorhaltung ausreichenden Personals. Doch das schränkt den Geldbeutel derjenigen ein, die an dieser Situation verdienen. 
Also unterstützen wir auch hier quasi eine Art von Kriegsgewinnlern. 

 

 

Sie finden also, wir sollten die kindlichen Immunsysteme noch weiter in ihrer Entwicklung sabotieren?

@11:08 Uhr von redfan96

Kann man vorbeugen?

Natürlich. Mit Maske  klappt das bei dieser Erkrankung sicher nicht schlechter, als bei Corona. 
Aber dann fühlen sich einige Menschen ja wieder in ihrer Freiheit eingeschränkt. 
Also bringen wir lieber Kinder in Gefahr. 
Weniger Freiheitseinschränkend wäre die Vorhaltung ausreichenden Personals. Doch das schränkt den Geldbeutel derjenigen ein, die an dieser Situation verdienen. 
Also unterstützen wir auch hier quasi eine Art von Kriegsgewinnlern. 

Ja, sicher kann man Maske tragen, aber das Problem liegt ja anscheinend darin, dass die Coronamaßnahmen dazu geführt haben, dass das Immunsystem der Kinder nicht genug „lernen“ konnte und das holt es jetzt nach. Alles auf einmal, nicht wie sonst, auf das Jahr verteilt. Masketragen würde zwar im Moment schützen, aber das eigentliche Problem nur in die Zukunft verschieben. Besorgte Eltern können natürlich Mas...

Auch Menschen, die nicht mit Kindern in Berührung kommen, können andere, die Kontakte dazu haben, anstecken.

@11:20 Uhr von Vector-cal.45

Sie finden also, wir sollten die kindlichen Immunsysteme noch weiter in ihrer Entwicklung sabotieren?
 

Durch Corona und die zu schnelle Aufhebung der einfachen Schutzma0nahmen haben wir bisher bei mehr als 156.000 tote die Entwicklung sabotieren! 

@11:08 Uhr von redfan96

Kann man vorbeugen?

Natürlich. Mit Maske  klappt das bei dieser Erkrankung sicher nicht schlechter. ...

Ja, sicher kann man Maske tragen, aber das Problem liegt ja anscheinend darin, dass die Coronamaßnahmen dazu geführt haben, dass das Immunsystem der Kinder nicht genug „lernen“ konnte und das holt es jetzt nach. Alles auf einmal, nicht wie sonst, auf das Jahr verteilt. Masketragen würde zwar im Moment schützen, aber das eigentliche Problem nur in die Zukunft verschieben. ...

Die psychischen Folgen der Lockdowns für Kinder und Jugendliche waren enorm. Sie werden derzeit mehr und mehr in Studien zutage geführt. Dass die Lockdowns für Säuglinge und Klein- und Kindergartenkinder, die sich im Aufbau ihres Immunsystems befinden, auch gravierende physische Folgen haben würden, war bekannt und wurde billigend in Kauf genommen. Diese Notversorgung war so was von absehbar.

Reform des Gesundheits-und Pflegesystems jetzt! Und zwar grundlegend!

@11:20 Uhr von Vector-cal.45

Kann man vorbeugen?

Natürlich. Mit Maske  klappt das bei dieser Erkrankung sicher nicht schlechter, als bei Corona. 
Aber dann fühlen sich einige Menschen ja wieder in ihrer Freiheit eingeschränkt. 
Also bringen wir lieber Kinder in Gefahr. 
Weniger Freiheitseinschränkend wäre die Vorhaltung ausreichenden Personals. Doch das schränkt den Geldbeutel derjenigen ein, die an dieser Situation verdienen. 
Also unterstützen wir auch hier quasi eine Art von Kriegsgewinnlern. 

 

 

Sie finden also, wir sollten die kindlichen Immunsysteme noch weiter in ihrer Entwicklung sabotieren?

 

Das isr wohl eher eine scheinwissenschaftliche Phrase. Im Augenblick wäre es tatsächlich notwendieg, einer massiven Grippewelle und zusätzlich der Coronawelle vorzubeugen. Denen, die dies als unangemessene Einschränkung ihrer Freiheit empfinden, geht wohl ein rationaler Freiheitsbegriff ab. Ansonsten nichts als heiße Luft. Wollen sich sich Personal selber schnitzen? Der letzte Satz erscheint mir mehr als lächerlich.

@11:28 Uhr von nie wieder spd

Kann man vorbeugen?

Natürlich. Mit Maske  klappt das bei dieser Erkrankung sicher nicht schlechter, als bei Corona. 
 

Ja, sicher kann man Maske tragen, aber das Problem liegt ja anscheinend darin, dass die

Dass dieses völlig übertriebene Maskentragen nicht die Lösung, sondern das Problem sein könnte, ist Ihnen nicht verständlich ?

Wie immer, wenn der Mensch meint in die Natur einzugreifen zu müssen, in diesem Fall in den Kreislauf von Viren, gehts daneben. Jetzt holen die Kinder auf, was zwei Jahre nicht ging, eben drei Jahrgänge auf einmal. Das führt zu Lastspitzen.

Und was ist die Reaktion des einfachen Gemüts: "Noch mehr Masken". Es ist zum Haare raufen.

Kinderschutzbund dringt auf Notprogramm für Kliniken...

Schon im Juli des Jahres streikten Krankenhausbeschäftigte in Nordrhein-Westfalen für einen Tarifvertrag Entlastung. 

Für die Probleme rund um die Krankenhäuser wurde ein Investitionsstau von 1,2 Milliarden Euro, allein in NRW ausgemacht. Das Wort vom "seit 20 Jahren kaputtsparen" steht im Raum. Im Juli wurde ferner das "Schwarzbuch Krankenhaus" der Öffentlichkeit präsentiert. In ihm werden konkrete Arbeitsbedingungen beschrieben.

@11:58 Uhr von HW

 

Ja, sicher kann man Maske tragen, aber das Problem liegt ja anscheinend darin, dass die Coronamaßnahmen dazu geführt haben, dass das Immunsystem der Kinder nicht genug „lernen“ konnte und das holt es jetzt nach. Alles auf einmal, nicht wie sonst, auf das Jahr verteilt. Masketragen würde zwar im Moment schützen, aber das eigentliche Problem nur in die Zukunft verschieben. 

Letztlich ist das RS Virus ein "stinknormales" Erkältungsvirus. Es gibt jedes Jahr leider immer wieder schwer erkrankte Kinder, die sich v.a. bei Geschwistern anstecken. Insbesondere Neugeborene. Das ist völlig normal und gehört zur Entwicklung dazu.  Auch in den letzten Jahren waren die Kliniken schon immer am Anschlag. Mussten auch da schon immer wieder Kinder verlegen. (Bin selber in einer Kinderklinik tätig). Jedes einzelne Kind, dass es jetzt mehr gibt, da es den "Nachholeffekt" gibt, erschwert die Situation weiter. Ob mit Maske oder ohne, sehen wir solch kranke aber jedes Jahr. 

 

Am 03. Dezember 2022 - 09:38 Uhr von nie wieder spd

"Und ausgerechnet der durch und durch verantwortliche Politiker, der nun auch der zuständige Minister ist, hat auch nach 20 Jahren seiner politischen Verantwortung für diese Zustände keinen einzigen zusätzlichen Arbeitsplatz dort geschaffen, geschweige denn, dass es dazu größere Initiativen gab, die auch die Ausbildungsplätze an den zuständigen Schulen erhöht oder gar gleich anständige Gehälter fürs Pflegepersonal schon ab dem ersten Ausbildungsjahr umfasst hätte. "

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Schauen Sie mal, was ich für Sie gefunden habe. Sie verlangen doch andauernd von jeglicher Institution mehr Infos und Aufklärung. Die gibt es. Fast immer. Man muss sie nur zur Kenntnis nehmen !

"Die Partnerinnen und Partner der Ausbildungsoffensive Pflege vereinbarten 111 Maßnahmen, um gut ausgebildete und engagierte Pflegefachkräfte für das Berufsfeld zu gewinnen und Pflegeschulen sowie ausbildende Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen bei der Umstellung auf die neuen Ausbildungen zu unterstützen"

Q: BMFSFJ

Endlich wird das Problem angegangen

Durch die Sendung Kontraste vom 14.11.19 wurde ich erstmalig auf die teilweise dramatische Situation an deutschen Kinderkliniken aufmerksam. Die Sendung und die Onlineseite ist leider nicht mehr im Archiv vorhanden, aber es gibt dazu noch den folgenden Tagesschauartikel: https://www.tagesschau.de/investigativ/kontraste/kindermedizin-101.html

Am 25.02.21 zitierte ich hier aus dem rbb-online-Artikel:

Mit der Einführung der Fallpauschalen werden nicht mehr die tatsächlich anfallenden Kosten erstattet. Die Zahl der behandelten Kinder ist in 16 Jahren um 25 Prozent gestiegen, im gleichen Zeitraum wurden unter dem Spardruck 33 Prozent der Betten in der Kindermedizin abgebaut.

Es ist gut, dass diese Problematik nun endlich in der Öffentlichkeit und im Gesundheitsministerium angekommen ist, eine Notfallhilfe in die Wege geleitet wurde und das Fallpauschalensystem überarbeitet wird.

Hilflos

Die hilflose Argumentation, mit unbewiesenen Vermutungen und Empfehlung von Maßnahmen,  die das Drohende nicht abwehren können, ist irrational. Es gilt jetzt, der drohenden Entwicklung entgegen zu treten. Es droht ja auch eine massive Grippewelle und auch eine Coronawinterwelle. Da ist ein Augenzu und durch unverantwortlich.

@11:01 Uhr von NieWiederAfd

das bezweifle ich...

Sie benennen den zweiten Systemfehler, und er hängt mit der gewinnorientierten Ausrichtung des Systems unmittelbar zusammen.

Das gilt u.a. auch für die Altenpflege.

In privater Trägerschaft befinden sich 38,5 % der Krankenhäuser und 43 % der Pflegeheime. Wenn die Privatisierung DER Systemfehler schlechthin ist, dann müsste es ja in mehr als der Hälfte der Kliniken u. Pflegeheime keine/wenig Probleme geben. Ein Blick auf die Seite des BMFG zeigt übrigens, dass (schon von der Vorgängerregierung ) eine Ausbildungsoffensive gestartet wurde, wodurch die Zahl der Azubis um 7% gesteigert wurde. Klar, könnte noch mehr sein, aber besser geht immer. Übrigens sind ja viele Kliniken damals an priv. Träger gegeben worden, WEIL sie für die Kommunen nicht mehr finanzierbar waren. Glauben Sie, dass das heute anders wäre ? Wenn ja, wieso ?

@11:58 Uhr von HW

 

Ja, sicher kann man Maske tragen, aber das Problem liegt ja anscheinend darin, dass die Coronamaßnahmen dazu geführt haben, dass das Immunsystem der Kinder nicht genug „lernen“ konnte und das holt es jetzt nach. Alles auf einmal, nicht wie sonst, auf das Jahr verteilt. Masketragen würde zwar im Moment schützen, aber das eigentliche Problem nur in die Zukunft verschieben. 

 

 

Letztlich ist das RS Virus ein "stinknormales" Erkältungsvirus. Es gibt jedes Jahr leider immer wieder schwer...

 

...Das ist völlig normal und gehört zur Entwicklung dazu.  Auch in den letzten Jahren waren die Kliniken schon immer am Anschlag. Mussten auch da schon immer wieder Kinder verlegen. (Bin selber in einer Kinderklinik tätig). Jedes einzelne Kind, dass es jetzt mehr gibt, da es den "Nachholeffekt" gibt, erschwert die Situation weiter. Ob mit Maske oder ohne, sehen wir solch kranke aber jedes Jahr. 

 

 

 

Warum dann gerade jetzt diese vielen seit geraumer Zeit wahrnehmbaren "Alarmberichte" in den Medien?

@12:03 Uhr von logig

Die hilflose Argumentation, mit unbewiesenen Vermutungen und Empfehlung von Maßnahmen,  die das Drohende nicht abwehren können, ist irrational. Es gilt jetzt, der drohenden Entwicklung entgegen zu treten. Es droht ja auch eine massive Grippewelle und auch eine Coronawinterwelle. Da ist ein Augenzu und durch unverantwortlich.

Sondern ? Alles, was man jetzt beschliessen/verschärfen würde, würde auf grossen Widerstand der Bürger und zu Akzeptanzverlust führen. Es sei denn, Sie befürworten den chin. Weg. Bei den seit Monaten grassierenden Varianten lassen sich Massnahmen, ausser in Institutionen, wo sich ganz besonders Gefährdete befinden (Arztpraxen, Pflegeheime, Rehas und Krankenhäuser ) ist die Gefahr überschaubar und Massnahmen nicht mehr begründbar.

 

@11:34 Uhr von werner1955

Sie finden also, wir sollten die kindlichen Immunsysteme noch weiter in ihrer Entwicklung sabotieren?
 

Durch Corona und die zu schnelle Aufhebung der einfachen Schutzma0nahmen haben wir bisher bei mehr als 156.000 tote die Entwicklung sabotieren! 

 

Glauben Sie wirklich, Kinder voneinander zu isolieren hätte irgendetwas geändert?

In dem Fall würden Sie den Erkenntnissen aus der Pandemie widersprechen.

@12:27 Uhr von HW

Schon im Juli des Jahres streikten Krankenhausbeschäftigte in Nordrhein-Westfalen für einen Tarifvertrag Entlastung.

 

Uns zwar die gesamte Pflegschaft der Unikliniken in NRW, aus allen Bereichen.

Und es hat wirklich so gut wie KEINE Berichterstattung dazu gegeben. Selbst in den lokalen Medien wurde es kaum erwähnt. Dabei lief das System über mehrere Monate auf Notbesetzung. Diverse OPs oder elektive Behandlungen mussten verschoben werden. Für die Patienten natürlich eine absolute Katastrophe.  Aber es hat kaum einen interessiert. 

 

Das war richtig frustrierend, wie wenig Wertschätzung die Pflege erhalten hat. Dabei ging es nicht mal um Geld, auch wenn das ein absolut berechtigter Punkt gewesen wäre. Es ging vor allem um die Pflegebesetzung und die Arbeitsbedingungen. 

Ich erlebe bei uns so viele Pflegekräfte, die mit vollem Herz dabei sind und einen wirklich tollen Job machen. Am Ende kehren sie dem...

 

Kinderschutzbund dringt auf Notprogramm für Kliniken...

Und der Gesundheitsminister Lauterbach kommt mit dem Vorschlag Pflegepersonal aus Erwachsenen-in Kinderstationen zu versetzen. Da ist zunächst die Frage, wie es dann auf den Erwachsenenstationen aussieht ?

Und wie positioniert sich Lauterbach zu den Krankenhausschließungen der letzten Jahre ? Es sollen 34 gewesen sein.

@Zufriedener Optimist - 10:12

"Das System ist nicht auf Vollauslastung angelegt, dafür fehlt das Personal! Schon seit Jahrzehnten… Die Bevölkerung hat akzeptiert das Krankenhäuser auf Kosten der Gesundheit der Mitarbeiter betrieben werden über die Belastungsgrenzen hinaus nicht nur in den Kinderkliniken!"

Wem wollen Sie denn da das Wort reden?

Die DRG's wurden nicht auf Wunsch der Bevölkerung eingeführt sondern das waren und sind politische Zielvorstellungen, weil man über Fallpauschalen sowie mehr "Markt" und Wettbewerb mehr Kostenreduktion im Gesundheitswesen wollte. Ich finde es daher völlig daneben, dies ursächlich im Verhalten der Bevölkerung zu sehen, deren Regelungskompetenzen auf diesem Gebiet gleich Null sind.

Und über dieses dauernde "Der Staat ist ein schlechter Unternehmer" Geschwafel sei Ihnen gesagt, dass der Staat zur Daseinsvorsorge eine verfassungsmäßige Verpflichtung hat, wogegen die Prioritäten in der Unternehmenskultur von Aktienkonzernen ganz woanders liegen.

 

 

@11:15 Uhr von PeterK

Verstehe ich u.a. Kindermediziner richtig, ist es Teil des Problems, dass viele Kinder in den letzten beiden Wintern nicht mit Viren in Berührung gekommen sind, d.h. die damalige Maskenpflicht jetzt zu einem Nachholeffekt führt.

Die Maskenpflicht war notwendig weil wir massenhaft todesfälle bei alten, schwachen und kranken hatten und haben. 156.000 bis jetzt.

 

 

12:20 Uhr von harry_up

Warum dann gerade jetzt diese vielen seit geraumer Zeit wahrnehmbaren "Alarmberichte" in den Medien?

Weil die Medien nicht jedes wichtige Thema zu jedem Zeitpunkt gleichermaßen verfolgen (können). Zudem sehen Sie ja wie wenig in diesem Thread im Gegensatz zu anderen Themen kommentiert wird. Anscheinend ist die Situation auf den Kinderstationen für viele User erheblich weniger relevant als Anschläge auf Geldautomaten, EU-Politik, Weltpolitik und dergleichen. Vielleicht haben Sie eine Erklärung dafür warum Kinder in Deutschland kaum eine Lobby haben?

Augenwischerei

Zur Zeit rollt die RSV Welle. Viele Kleinkinder und Säuglinge erkranken am RSV, weil sie durch die Corona Massnahmen die Infektion nicht schon durchgemacht haben. Das ist ein momentaner Peak an Belastung, an den man nicht die Kapazität der Kinderintensivstationen festmachen darf. Sonst hat man den Rest des Jahres teure Überkapazitäten, die niemand braucht. Kurzfristig nützt da Geld überhaupt nichts und die Idee Erwachsenenpflege auf Kinderstationen zu stecken zeigt nur, dass unser Gesundheitsminister von der Materie keine Ahnung hat. Das geht genausowenig wie normale Pflegefachpersonen auf eine Intensivstation zu schicken. Aber Hauptsache man zeigt mit blindem Aktivismus, dass man was tut.

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@13:21 Uhr von Kaneel

Das war richtig frustrierend, wie wenig Wertschätzung die Pflege erhalten hat. Dabei ging es nicht mal um Geld, auch wenn das ein absolut berechtigter Punkt gewesen wäre. Es ging vor allem um die Pflegebesetzung und die Arbeitsbedingungen. 

Ich erlebe bei uns so viele Pflegekräfte, die mit vollem Herz dabei sind und einen wirklich tollen Job machen. Am Ende kehren sie dem...

Einige scheinen momentan auch „nur“ Stunden zu reduzieren und dem Pflegeberuf oder auch dem Arztberuf nicht ganz den Rücken zu kehren. Aber etliche verlassen auch den Beruf, weil:

Die alltägliche Arbeitsverdichtung sei enorm, die Beschäftigten geraten in "ethische Konflikte", weil sie "aus einer hohen ideellen Motivation" heraus gute Medizin machen wollen,  den Anspruch aber so nicht mehr umsetzen können, so Woopen. Deshalb verlassen sogar qualifizierte und ursprünglich hoch motivierte Fachkräfte den Beruf - was den Mangel natürlich verschärft....

 

@13:22 Uhr von nie wieder spd

In privater Trägerschaft befinden sich 38,5 % der Krankenhäuser und 43 % der Pflegeheime. Wenn die Privatisierung DER Systemfehler schlechthin ist, dann müsste es ja in mehr als der Hälfte der Kliniken u. Pflegeheime keine/wenig Probleme geben. Ein Blick auf die Seite des BMFG zeigt übrigens, dass (schon von der Vorgängerregierung ) eine Ausbildungsoffensive gestartet wurde, wodurch die Zahl der Azubis um 7% gesteigert wurde. Klar, könnte noch mehr sein, aber besser geht immer. Übrigens sind ja viele Kliniken damals an priv. Träger gegeben worden, WEIL sie für die Kommunen nicht mehr finanzierbar waren. Glauben Sie, dass das heute anders wäre ? Wenn ja, wieso ?

Nicht finanzierbar? Weil auch schon früher auf Steuereinnahmen verzichtet wurde oder weil auch schon früher pro Jahr 150 Milliarden Euro in Form von Steuerhinterziehungen gestohlen wurden?  
Wenn schon in der Ausbildung die Gehälter der Pflegekr�...

 

12:27 Uhr von HW

Mein Post von 13:21 Uhr sollte an Sie gerichtet sein.

@13:23 Uhr von HW

Weil es dieses Jahr letztlich  doch noch schlimmer ist. Das was die letzten Jahre durch die alle Beteiligten in den Krankenhäusern durch massiven Extra Einsatz gerade so noch "kompensiert" werden konnte,  funktioniert jetzt nicht mehr. Der berühmt berüchtigte letzte Tropfen, der dass Faß zum Überlaufen bringt hat eingeschlagen. 

Warum darüber in den  letzten Jahre nicht berichtet wurde würde ich selber gerne wissen. Wäre längst Zeit gewesen! Deswegen ist so frustrierend, dass es plötzlich heißt "Hilfe, das System funktioniert nicht." Auch davor war es nur durch den Einsatz jedes Einzelenen zu stemmen. Es ist gut, dass endlich darüber berichtet wird. Aber es kommt einfach zu spät. 

 

Oje ...

"Hilgers kritisierte, dass man seit Jahren vor einer solchen Überlastungssituation in den Kinderkliniken und -arztpraxen eindringlich gewarnt und Verbesserungen angemahnt habe."

Und ebenso jahrelang wird dies von den Regierungen ignoriert und die Ampel folgt dem Negativbeispiel.

@12:43 Uhr von Maeki

Zur Zeit rollt die RSV Welle. Viele Kleinkinder und Säuglinge erkranken am RSV, weil sie durch die Corona Massnahmen die Infektion nicht schon durchgemacht haben. Das ist ein momentaner Peak an Belastung, an den man nicht die Kapazität der Kinderintensivstationen festmachen darf. Sonst hat man den Rest des Jahres teure Überkapazitäten, die niemand braucht. 

Die Intensivstationen sind leider auch sonst so gut wie immer ausgelastet. Auch nach elektiven aber notwendigen schwierigen und großen OPs werden intensivbetten benötigt. Auch für Kinder ( z.B

 Transplantationen, Herz Ops, Neurochirurgische OPs). Die können zum jetzigen Zeitpunkt kaum durchgeführt werden. Allerdings gelingt es im Sommer leichter und schneller ungeplante Kinder mit Intensivbett Bedarf zu verlegen. Vor allem vielleicht noch in näherer Umgebung. Aktuell können viele OPs nicht durchgeführt werden, weil so viele "Akut kranke Kinder " ein ITS Bett benötigen. Und zwar in ganz NRW. 

12:43 Uhr von Maeki

Das ist ein momentaner Peak an Belastung, an den man nicht die Kapazität der Kinderintensivstationen festmachen darf. Sonst hat man den Rest des Jahres teure Überkapazitäten, die niemand braucht. Kurzfristig nützt da Geld überhaupt nichts und die Idee Erwachsenenpflege auf Kinderstationen zu stecken zeigt nur, dass unser Gesundheitsminister von der Materie keine Ahnung hat.

 

Lesen Sie bitte meinen Post von 12:03 Uhr und den dort verlinkten Tagesschauartikel aus dem Jahr 2019. Das Problem bestand bereits lange vor Corona, aber die derzeit hohe Rate von RSV-Erkrankungen verschärft die Situation. Das Personal von den Erwachsenenstationen soll notfallmäßig aushelfen. Dauerhaft benötigt es in allen Bereichen mehr Pflegepersonal. Auch durch die vor einigen Jahren eingeführte generalistische Pflegeausbildung gehen weniger Auszubildende in die Kinderkrankenpflege.

Dazu auch:

https://www.br.de/mediathek/video/personalmangel-alarm-auf-kinderintens…

@13:21 Uhr von Kaneel

Das war richtig frustrierend, wie wenig Wertschätzung die Pflege erhalten hat. Dabei ging es nicht mal um Geld, auch wenn das ein absolut berechtigter Punkt gewesen wäre. Es ging vor allem um die Pflegebesetzung und die Arbeitsbedingungen. 

Ich erlebe bei uns so viele Pflegekräfte, die mit vollem Herz dabei sind und einen wirklich tollen Job machen. Am Ende kehren sie dem...

Einige scheinen momentan auch „nur“ Stunden zu reduzieren und dem Pflegeberuf oder auch dem Arztberuf nicht ganz den Rücken zu kehren. Aber etliche verlassen auch den Beruf, weil:

Die alltägliche Arbeitsverdichtung sei enorm, die Beschäftigten geraten in "ethische Konflikte", weil sie "aus einer hohen ideellen Motivation" heraus gute Medizin machen wollen,  den Anspruch aber so nicht mehr umsetzen können, so Woopen. Deshalb verlassen sogar qualifizierte und ursprünglich hoch motivierte Fachkräfte den Beruf - was den Mangel natürlich verschärft....

Für mich waren all diese Umstände ein Grund vorzeitig in Rente zu gehen.

@12:36 Uhr von werner1955

Verstehe ich u.a. Kindermediziner richtig, ist es Teil des Problems, dass viele Kinder in den letzten beiden Wintern nicht mit Viren in Berührung gekommen sind, d.h. die damalige Maskenpflicht jetzt zu einem Nachholeffekt führt.

Die Maskenpflicht war notwendig weil wir massenhaft todesfälle bei alten, schwachen und kranken hatten und haben. 156.000 bis jetzt.

Es liegt mir fern, diese Todesfälle (ob mit oder an Corona) gegen mangelnde materielle und personelle Ausstattung von Kinderkliniken aufrechnen zu wollen. Nur warum hat man Kinder, weitgehend unter sich, nicht einfach Kinder sein lassen? Zumal dieser Nachholeffekt weitgehend unbestritten ist und auf ein eh schon überlastet System trifft. Es gab Warnungen, dass es so kommen wird. Ich meine jetzt seriöse Warnungen, nicht dieses Corona-Leugner Gequatsche. 

@12:41 Uhr von Kaneel

 

Vielleicht haben Sie eine Erklärung dafür warum Kinder in Deutschland kaum eine Lobby haben?

 

Kinder, und schon gar nicht kleinere, können nicht für sich selbst sprechen. Eine mögliche Lobby sind die Eltern. Aber die haben fast immer mit der eigenen Arbeit zum Geldverdienen, und mit allgemeiner Kindererziehung sowieso schon faustdick was um die Ohren.

 

Schon nur von der Zeit her häufig stressig bis unmöglich, dass Eltern dann noch für dies und das im Namen der Kinder lobbyieren. Menschen ohne Kinder sind nicht per se kinder-unfreundlich. Aber denen sind die Probleme der, und mit Kindern oft nicht so bewusst. Und es gibt die Erwachsenen mit: stellt euch nicht so an, wir haben früher auch.

 

Kinder selbst sind nicht Konsumenten mit hohen Geldausgaben, und kaum wer lobbyiert deswegen für Kinder. Einmal war meine Lobby für Kinder konkret erfolgreich. In der Grundschule meiner älteren Nichte.

 

«Kannst du nicht mal das Schulklo-Desaster fotografieren,

damit wir die Stadt Köln zum Besser treiben.»

@12:26 Uhr von Vector-cal.45

Sie finden also, wir sollten die kindlichen Immunsysteme noch weiter in ihrer Entwicklung sabotieren?
 

Durch Corona und die zu schnelle Aufhebung der einfachen Schutzma0nahmen haben wir bisher bei mehr als 156.000 tote die Entwicklung sabotieren! 

 

Glauben Sie wirklich, Kinder voneinander zu isolieren hätte irgendetwas geändert?

In dem Fall würden Sie den Erkenntnissen aus der Pandemie widersprechen.

 

Ja.

Heute nach vielen Corona toten und vielen Impfwilligen brauchen wir Kitas und Schulen nicht mehr schließen.

Solange Personal nicht massenhaft erkrankt ist und die Kinder betreuen und beaufsichtigen können.

 

 

 

@11:05 Uhr von rolato

Kann man vorbeugen?

Natürlich. Mit Maske  klappt das bei dieser Erkrankung sicher nicht schlechter, als bei Corona. 
Aber dann fühlen sich einige Menschen ja wieder in ihrer Freiheit eingeschränkt. 
Also bringen wir lieber Kinder in Gefahr. 
Weniger Freiheitseinschränkend wäre die Vorhaltung ausreichenden Personals. Doch das schränkt den Geldbeutel derjenigen ein, die an dieser Situation verdienen. 
Also unterstützen wir auch hier quasi eine Art von Kriegsgewinnlern. 

Wen meinen Sie mit "wir "?

Da auch die medizinische Versorgung unsere Kinder Bestandteil der Sozialversicherungen ist, meine ich natürlich alle Sozialversicherten und alle Steuerzahler. Also uns alle.

@12:02 Uhr von weingasi1

Schauen Sie mal, was ich für Sie gefunden habe. Sie verlangen doch andauernd von jeglicher Institution mehr Infos und Aufklärung. Die gibt es. Fast immer. Man muss sie nur zur Kenntnis nehmen !

"Die Partnerinnen und Partner der Ausbildungsoffensive Pflege vereinbarten 111 Maßnahmen, um gut ausgebildete und engagierte Pflegefachkräfte für das Berufsfeld zu gewinnen und Pflegeschulen sowie ausbildende Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen bei der Umstellung auf die neuen Ausbild...

Glauben Sie im Ernst, dass für die von Ihnen genannten 7% Ausbildungsplus zB 7% mehr Unterrichtsräume gebaut oder 7% mehr Fachlehrer oder Ausbilder eingestellt worden? 
Die 7% verdichten nun die Ausbildung in allen Bereichen und machen es für alle Azubis noch ein bisschen schwieriger. 
Und erwähnenswerte Gehaltssteigerungen gab es bisher auch noch nicht. 
Erst recht nicht für die Auszubildenden.

Kennt sich jemand aus?

Wie sieht die Entwicklung dieser Krankheit unserer Kinder denn in den anderen europäischen Ländern aus? Die Gesundheitssysteme dort sind ja nicht grundsätzlich anders aufgebaut. 
Von Interesse in diesem Zusammenhang ist sicher auch, wie sich solche Krankheiten bei Kindern in den Ländern entwickeln, in denen aus verschiedenen Gründen schon seit langer Zeit eine Maske auch gerne ganzjährig, ganz ohne Corona und auch von Kindern getragen wird? 
Erfahrungswerte müßten dazu doch schon vorhanden sein. 
Allerdings ist vom großen Kindersterben infolge solcher Infektionen bisher nicht berichtet worden.

@11:07 Uhr von morgentau19

PS. Es stellt sich die Frage, warum die Zah lder Atemwegserkrankungen drastisch zugenommen hat. Hat das etwa mit dem Maskentragen zu tun?

Ja, sicher ist die Maske schuld. Gängiges Muster der Corona-Leugner und Maskenverweigerer. Schaffen wir also den Einsatz von Masken bei Operationen und die Maskenpflicht auf den Kinder-Intensivstationen am besten ab?

@12:17 Uhr von weingasi1

das bezweifle ich...

Sie benennen den zweiten Systemfehler, und er hängt mit der gewinnorientierten Ausrichtung des Systems unmittelbar zusammen.

Das gilt u.a. auch für die Altenpflege.

In privater Trägerschaft befinden sich 38,5 % der Krankenhäuser und 43 % der Pflegeheime. Wenn die Privatisierung DER Systemfehler schlechthin ist, dann müsste es ja in mehr als der Hälfte der Kliniken u. Pflegeheime keine/wenig Probleme geben.
...

Übrigens sind ja viele Kliniken damals an priv. Träger gegeben worden, WEIL sie für die Kommunen nicht mehr finanzierbar waren. Glauben Sie, dass das heute anders wäre ? Wenn ja, wieso ?

 

Es ist nicht primär eine Frage, ob die Einrichtungen in privater oder öffentlicher Hand sind: Es ist die Frage, wie das System als Ganzes organisiert ist und ob die Frage der Gewinnmaximierung fachliche Kriterien verdrängt - so ist es seit etlichen Jahren.

 

 

@13:44 Uhr von nie wieder spd

Da auch die medizinische Versorgung unsere Kinder Bestandteil der Sozialversicherungen ist, ...

Da irren Sie, die Finanzierung der medizinischen Versorgung ist im Wesentlichen Aufgabe der Krankenversicherungen.

@12:26 Uhr von Vector-cal.45

Glauben Sie wirklich, Kinder voneinander zu isolieren hätte irgendetwas geändert?

Ja, natürlich. Distanz ist immer ein Mittel gegen die Ausbreitung von Viruserkrankungen. Wenn ein Kind Röteln oder Keuchhusten hat, muss es selbstverständlich vom Kindergarten zu Hause bleiben. Das war immer schon so.

@10:55 Uhr von nie wieder spd

Also bringen wir lieber Kinder in Gefahr. 
Weniger Freiheitseinschränkend wäre die Vorhaltung ausreichenden Personals. Doch das schränkt den Geldbeutel derjenigen ein, die an dieser Situation verdienen.

Es liegt mir fern, Ihr angelerntes antikapitalistisches Narrativ anzukratzen. Aber es gibt derzeit in Deutschland kein Personal, das man im Gesundheitswesen einstellen könnte. Und es gibt sogar viel zu wenig Ausbildungswillige. Obwohl die Bezahlung im europäischen Vergleich top ist. Menschen, die nicht da sind kann man sich aber nicht backen.

@12:28 Uhr von Wanderfalke

"Das System ist nicht auf Vollauslastung angelegt, dafür fehlt das Personal! Schon seit Jahrzehnten… Die Bevölkerung hat akzeptiert das Krankenhäuser auf Kosten der Gesundheit der Mitarbeiter betrieben werden über die Belastungsgrenzen hinaus nicht nur in den Kinderkliniken!"

Wem wollen Sie denn da das Wort reden?

Die DRG's wurden nicht auf Wunsch der Bevölkerung eingeführt sondern das waren und sind politische Zielvorstellungen, weil man über Fallpauschalen sowie mehr "Markt" und Wettbewerb mehr Kostenreduktion im Gesundheitswesen wollte. Ich finde es daher völlig daneben, dies ursächlich im Verhalten der Bevölkerung zu sehen, deren Regelungskompetenzen auf diesem Gebiet gleich Null sind.

Und über dieses dauernde "Der Staat ist ein schlechter Unternehmer" Geschwafel sei Ihnen gesagt, dass der Staat zur Daseinsvorsorge eine verfassungsmäßige Verpflichtung hat, wogegen die Prioritäten in der Unternehmenskultur von Aktienkonzernen ganz woanders liegen.

 

 

Das Volk wählt… !

@11:01 Uhr von NieWiederAfd

Das Hauptproblem ist kurz und präzise genannt: Das Gesundheitswesen krankt an der bloßen betriebswirtschaftlichen Orientierung des Systems, das auf Vollauslastung ausgelegt ist. 

...
Es war übrigens vorhersehbar und war auch vorhergesagt, dass nach Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen ein außergewöhnlicher Anstieg von Atemwegserkrankungen gerade bei Kindern zu erwarten war.

 Es braucht einen Systemwechsel sehr grundsätzlicher Art: Daseinsvorsorge und Gewinnmaximierung vertragen sich nicht, erst recht nicht bei den schutzlosesten Kleinsten unserer Gesellschaft.

Das System ist nicht auf Vollauslastung angelegt, dafür fehlt das Personal! Schon seit Jahrzehnten… Die Bevölkerung hat akzeptiert

 

das bezweifle ich...

 

das Krankenhäuser auf Kosten der Gesundheit der Mitarbeiter betrieben werden über die Belastungsgrenzen hinaus 

...

Das „System“ kollabiert bei Vollauslastung - siehe Corona oder jetzt Kinderkliniken!

@11:09 Uhr von Vector-cal.45

Es ist durchaus normal, da unvermeidbar, dass auch Kinder vereinzelt schwer oder gar bedrohlich an was auch immer erkranken.
Aber dass eine ach-so-wohlhabende, angeblich lebenswerte Gesellschaft wie unsere es kaum gebacken bekommt, diese Kinder angemessen zu versorgen … DAS ist nicht normal, sondern ganz weit weg davon.

Es ist durchaus normal, da unvermeidbar, dass es bei der stationären Versorgung auch mal zu Engpässen kommen kann. Dennoch werden Kinder in unserem Land definitiv angemessen versorgt. Jetzt und in Zukunft.

@13:37 Uhr von PeterK

Die Maskenpflicht war notwendig weil wir massenhaft todesfälle bei alten, schwachen und kranken hatten und haben. 156.000 bis jetzt.

Es liegt mir fern, diese Todesfälle (ob mit oder an Corona) gegen mangelnde materielle und personelle Ausstattung von Kinderkliniken aufrechnen zu wollen. Nur warum hat man Kinder, weitgehend unter sich, nicht einfach Kinder sein lassen? Zumal dieser Nachholeffekt weitgehend unbestritten ist und auf ein eh schon überlastet System trifft. Es gab Warnungen, dass es so kommen wird. Ich meine jetzt seriöse Warnungen, nicht dieses Corona-Leugner Gequatsche. 

Weil man keine Erfahrung hatte und Vorsichtig sein mußte.

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