Kommentare - Bushido scheitert mit Verfassungsbeschwerde gegen Indizierung

02. Dezember 2022 - 15:11 Uhr

Vor mehr als sieben Jahren wurde ein Album des Rappers Bushido als jugendgefährdend eingestuft. Er legte Verfassungsbeschwerde ein - und ist nun damit gescheitert. Er sei nicht in der Kunstfreiheit verletzt, urteilte das Gericht.

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Kommentare

jjugendgefährdend ...

... aber für die Medien ist Herr Ferchichi ein Vorbild für die Jugend.

Richtige Entscheidung

Ich finde die Entscheidung richtig und denke auch nicht, dass die Kunstfreiheit von Buschido verletzt ist.

Das ganze Gedöns ist quasi…

Das ganze Gedöns ist quasi kostenlose Werbung für ein Album, deren Musik äußerst mäßig und deren Texte äußerst diskriminierend sind.

Ärgerlich in jeder Hinsicht.

 

 

gez. NieWieder

 

 

Frauenfeindlich und homophob

Die Begründung der Stelle damals: Die Texte wirkten verrohend, verherrlichten einen kriminellen Lebensstil und diskriminierten Frauen und homosexuelle Menschen.

Ich finde, das sollte ein Künstler nicht tun.

Zuviel Aufmerksamkeit!

Abgesehen von den lächerlichen Wichtigtuer-Geschichten um diese Person und einen bestimmten "Clan", der wohl zu diesem "Beruf" irgendwie auch dazugehören muss, kann ich nur meine Missfallen zum Ausdruck bringen, dass man einer solchen Figur überhaupt ein derartiges Rampenlicht bescherren kann! In meinen Augen ist Bushido aber auch nur ein Symptom einer gänzlich verkommenen Szene, die sich nur über Wasser halten kann, wenn sie den Bogen immer weiter überspannt und irgendwie so auf der vermeintlichen Überholspur bleiben kann. Seit Eminems "Motherf*****" bin ich der Ansicht, dass man diesen "schleichenden" Prozess viel zu lange gewähren lies. Jugendgefährdend ist da inzwischen schon viel mehr, was an Bushidos Texte noch lange nicht ranreicht!

@15:31 Uhr von Einfach Unglaublich

... aber für die Medien ist Herr Ferchichi ein Vorbild für die Jugend.

Für welche Medien? Und wer ist Herr Ferchichi?

@15:50 Uhr von DB_EMD

Abgesehen von den lächerlichen Wichtigtuer-Geschichten um diese Person und einen bestimmten "Clan", der wohl zu diesem "Beruf" irgendwie auch dazugehören muss, kann ich nur meine Missfallen zum Ausdruck bringen, dass man einer solchen Figur überhaupt ein derartiges Rampenlicht bescherren kann!

Naja, das Gericht muss seine Entscheidung ja irgendwie veröffentlichen. Und das hat es ja auch ganz normal getan. Wo ist jetzt das Rampenlicht?

@15:46 Uhr von NieWiederAfd

Das ganze Gedöns ist quasi kostenlose Werbung für ein Album, deren Musik äußerst mäßig und deren Texte äußerst diskriminierend sind.

Ärgerlich in jeder Hinsicht.

 

 

gez. NieWieder

Richtig. 

Bei Ihm und vielen andern wie den Straßenklebern auch.

Aber auch ein gutes Zeichen einer starken Ddemokratie und eines auch etwas langsamen Rechtsstaat.

Gut das ein Gericht entscheidet und nicht Politiker, Admins oder Foristen.
 

@15:50 Uhr von DB_EMD

Abgesehen von den lächerlichen Wichtigtuer-Geschichten um diese Person und einen bestimmten "Clan", der wohl zu diesem "Beruf" irgendwie auch dazugehören muss, kann ich nur meine Missfallen zum Ausdruck bringen, dass man einer solchen Figur überhaupt ein derartiges Rampenlicht bescherren kann! In meinen Augen ist Bushido aber auch nur ein Symptom einer gänzlich verkommenen Szene, die sich nur über Wasser halten kann, wenn sie den Bogen immer weiter überspannt und irgendwie so auf der vermeintlichen Überholspur bleiben kann. Seit Eminems "Motherf*****" bin ich der Ansicht, dass man diesen "schleichenden" Prozess viel zu lange gewähren lies. Jugendgefährdend ist da inzwischen schon viel mehr, was an Bushidos Texte noch lange nicht ranreicht!

 

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Bushidos Musik entspricht keinesfalls meinem Geschmack und als Vorbild ist er mMn ebenfalls ungeeignet.

Ihre undifferenzierte Sicht auf dieses gesamte "Genre" zeigt mir aber wie wenig Sie verstehen, was manche Menschen bewegt.

@15:50 Uhr von DB_EMD

Abgesehen von den lächerlichen Wichtigtuer-Geschichten um diese Person und einen bestimmten "Clan", der wohl zu diesem "Beruf" irgendwie auch dazugehören muss, kann ich nur meine Missfallen zum Ausdruck bringen, dass man einer solchen Figur überhaupt ein derartiges Rampenlicht bescherren kann! In meinen Augen ist Bushido aber auch nur ein Symptom einer gänzlich verkommenen Szene, die sich nur über Wasser halten kann, wenn sie den Bogen immer weiter überspannt und irgendwie so auf der vermeintlichen Überholspur bleiben kann. Seit Eminems "Motherf*****" bin ich der Ansicht, dass man diesen "schleichenden" Prozess viel zu lange gewähren lies. Jugendgefährdend ist da inzwischen schon viel mehr, was an Bushidos Texte noch lange nicht ranreicht!

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Volle Zustimmung auch von mir!

Auch so ein Möchtegern wie…

Auch so ein Möchtegern wie diese peinlichen Gangsta-Rapper sollte wissen, was gerade im spießigen Deutschland möglich ist und was nicht. Und wenn nicht er selbst, dann sein Management oder seine Plattenfirma.

Ausgerechnet in Cancel-Culture-Zeiten so ein Album rauszubringen, ist eben nicht clever.

Außerdem, sogar in meiner Jungend war es nicht allzu umständlich, das ganze in D. indizierte Zeug im Ausland zu bekommen. Ich habe sicher mehr PC-Spiele in GB oder Schweiz bestellt als in D gekauft. Das ist heute sicher noch viel einfacher.

 

Insgesamt ist es natürlich albern, dass wir sowas wie die Bundesprüfstelle haben. Was die nicht schon alles indiziert haben, da kann man nur den Kopf schütteln.

Aber ja, jugendgefährdend... Mir würden auf Anhieb einige Dinge einfallen, die dazu gehören. Allesamt übrigens von den Spießern zu verantworten.

Was `gute´ Kunst ist, wird hierzulande eben festgelegt. Von irgendeiner kleinen Stelle irgendwo.

 

Diese sog. Musik..

..ist in meinen Augen Gestammel..wem es gefällt..meinetwegen..

@15:48 Uhr von Frau Kepetry

Die Begründung der Stelle damals: Die Texte wirkten verrohend, verherrlichten einen kriminellen Lebensstil und diskriminierten Frauen und homosexuelle Menschen.

Ich finde, das sollte ein Künstler nicht tun.

 

Er ist ja auch keiner und das Wort "Kunstfreiheit" adelt ihn unnötig. Seiner Klientel ist das schnuppe und im Gegenteil stört es die credibility, wenn man beharrlich drauf besteht, seinen Soundtrack zum Leben als Profiteur von aggressiver Unsicherheit bei Jugendlichen, Kunst nennen zu wollen wie die zwo Deppen vor ein paar Jahren mit ihrem ekligen  Gereime über die "besser definierten Körper als bei KZ - Insassen", die auch noch ausgezeichnet und gewürdigt wurden. 

@15:51 Uhr von Frau Kepetry

 

... aber für die Medien ist Herr Ferchichi ein Vorbild für die Jugend.

 

Für welche Medien? Und wer ist Herr Ferchichi?

 

Anis Mohamed Youssef Ferchichi ist der bürgerliche Name von Bushido.

 

武士道 bu-shi-doo・´Kriegeradel Samurai Weg|Bushidō

    Der Weg des Kriegers・ist der Künstlername。

Wenn einzig Diskriminierung Awareness schafft ...

... dann ist dieses "Kunstwerk" eh nicht viel wert, offenbar kann es durch kaum was anderes punkten. Das ist für einen Künstler eh niederschmetternd, wenn solche Rand-Aspekte gewürdigt werden anstatt Musik und Aussage, ggf noch Choreograhie. Aber hier gibt es jetzt freie WErbung für einen Mist. Die "Leila" hat ähnliches erfahren, aber die konnte man wenigstens noch grölen.

Dann muss ich davon ausgehen…

Dann muss ich davon ausgehen, dass jedes Jahr von der Prüfstelle mindestens hunderte Alben, Filme und Videos als jugendgefährdend indiziert werden, denn Herr Ferchichi ist nur einer von vielen Künstlern, Autoren und Geschäftsleuten, die mit ihren gewaltverherrlichenden, rassistischen, homophoben und frauenfeindlichen Texte oder Visionen auf den Markt drängen. Ich habe da die Übersicht verloren. Vielleicht kennt sich da wer besser aus, führt Buch darüber. Frage: können wir hier über die betreffenden Textpassagen sprechen, Textanalyse vornehmen?

@16:00 Uhr von werner1955

Das ganze Gedöns ist quasi kostenlose Werbung für ein Album, deren Musik äußerst mäßig und deren Texte äußerst diskriminierend sind.

Ärgerlich in jeder Hinsicht.

 

 

gez. NieWieder

Richtig. 

Bei Ihm und vielen andern wie den Straßenklebern auch.

Aber auch ein gutes Zeichen einer starken Ddemokratie und eines auch etwas langsamen Rechtsstaat.

Gut das ein Gericht entscheidet und nicht Politiker, Admins oder Foristen.
 

 
Bushido hat mit den 'Straßenklebern' in etwa so viel zu tun wie ein Metzger mit Veganern.

Bushido haut drauf, diskriminiert und beleidigt, um Kohle abzusahnen, um es etwas derbe zu formulieren.
Die jungen Leute mit ihren Protestaktionen weisen darauf hin, dass wir die Klimaziele krachend verpassen, wenn wir weiter an fossilen Energien kleben und keine Wende in Verkehrspolitik, Energiepolitik und Wirtschaftspolitik hinbekommen. 

Freiheit hat Grenzen

Man kann in dem Vorgang unschwer Parallelen zu den Forderungen nach 'Freiheit' und 'uneingeschränkten Grundrechten' aus der rechten Querdenkerszene sehen. Man meint, man könne ungehemmt provozieren, diskriminieren, hetzen und beleidigen und zieht dann noch gekränkt und beleidigt vor ein Gericht, weil es ist ja vermeintlich die heilige persönliche Freiheit verletzt worden.

 

Gut, dass wir in einem Rechtsstaat leben, in dem Gerichte die Egomanen und Soziopathen in ihre Grenzen verweisen. Es gibt keine Freiheit ohne Respekt vor den Anderen und es gibt keine Freiheit, seine Mitmenschen aus selbstverliebter Darstellungssucht mit Dreck zu bewerfen, zu entwerten und ihnen Gewalt anzudrohen.

 

Ich kann auf einen Hrn. Bushido dabei sehr gerne verzichten. Auf seine Fans auch.

@16:11 Uhr von Silverfuxx

Was `gute´ Kunst ist, wird hierzulande eben festgelegt. Von irgendeiner kleinen Stelle irgendwo.

Stimmt doch gar nicht. Sie können hören, was Sie wollen. Niemand verbietet diese Musik, so lange nicht die Rechte anderer Menschen verletzt werden.

Es geht hier um Jugendschutz und das ist eben was völlig anderes.

@16:02 Uhr von McColla

 

Bushidos Musik entspricht keinesfalls meinem Geschmack und als Vorbild ist er mMn ebenfalls ungeeignet.

 

Das Vorbild hat seinen Hauptwohnsitz inzwischen in Dubai. Bushido ist verheiratet mit Anna-Maria, der jüngeren Schwester von Sarah Connor, und er hat sieben Kinder.

 

@16:11 Uhr von Silverfuxx

Insgesamt ist es natürlich albern, dass wir sowas wie die Bundesprüfstelle haben. Was die nicht schon alles indiziert haben, da kann man nur den Kopf schütteln.

Nein, die Bundesprüfstelle ist wichtig und die macht ihren Job vermutlich auch gut. Dass Sie darüber den Kopf schütteln, finde ich fast eher beruhigend.

Am 02. Dezember 2022 - 15:48 Uhr von Frau Kepetry

„Frauenfeindlich und homophob

Die Begründung der Stelle damals: Die Texte wirkten verrohend, verherrlichten einen kriminellen Lebensstil und diskriminierten Frauen und homosexuelle Menschen.

Ich finde, das sollte ein Künstler nicht tun.“

 

Sie haben Recht.

 

Wenn man bedenkt, dass die ARD

1963 „Bonanza“, nach nur 13 Folgen

wegen Brutalität eingestellt hat.

 

@16:27 Uhr von Gustav

Dann muss ich davon ausgehen, dass jedes Jahr von der Prüfstelle mindestens hunderte Alben, Filme und Videos als jugendgefährdend indiziert werden, ...

Dann gehen Sie mal davon aus.

 

Richtige Entscheidung. Der…

Richtige Entscheidung. Der Mann sollte sich für seine Texte schämen.

Langsam sollte sich doch herumgesprochen haben,

dass alles, von dem es heisst "für Kinder/Jugendliche verboten/nicht geeignet" entfacht bei Ihnen sofort den unbezähmbaren Wunsch "haben wollen". Nichts hat mich als Kind mehr gereizt, als die Ansage (gab es seinerzeit noch )...dieser Film ist für....nicht geeignet, oder die Ansage "ab ins Bett, morgen ist Schule" und "nein, Cola gibts nicht".

Meine Familie in ITA ist da wesentlich gelassener, deshalb gibts da auch nicht soviel Stress, weil die Kinder zwar in Bezug auf Benehmen und Gesellschafts"tauglichkeit" gemahnt werden, ansonsten aber wesentlich weniger gegängelt werden.

Am 02. Dezember 2022 - 16:19 Uhr von schabernack

„@15:51 Uhr von Frau Kepetry

 ... aber für die Medien ist Herr Ferchichi ein Vorbild für die Jugend.

 

 武士道 bu-shi-doo・´Kriegeradel Samurai Weg|Bushidō

    Der Weg des Kriegers・ist der Künstlername。“

 

 

Bushidō und die sieben Tugenden

 

„Ehrlichkeit, Mut, Mitgefühl, Höflichkeit, Ehrhaftigkeit, Aufrichtigkeit und Loyalität.“

 

Seine Texte haben damit wenig zu tun.

 

Sie haben Recht,

„der Weg des Kriegers“ ist passender.

 

@16:11 Uhr von Silverfuxx

Auch so ein Möchtegern wie diese peinlichen Gangsta-Rapper sollte wissen, was gerade im spießigen Deutschland möglich ist und was nicht.

[...]

Ausgerechnet in Cancel-Culture-Zeiten so ein Album rauszubringen, ist eben nicht clever.

Außerdem, sogar in meiner Jungend war es nicht allzu umständlich, das ganze in D. indizierte Zeug im Ausland zu bekommen. Ich habe sicher mehr PC-Spiele in GB oder Schweiz bestellt als in D gekauft. Das ist heute sicher noch viel einfacher.

 

Insgesamt ist es natürlich albern, dass wir sowas wie die Bundesprüfstelle haben. Was die nicht schon alles indiziert haben, da kann man nur den Kopf schütteln.

Aber ja, jugendgefährdend... Mir würden auf Anhieb einige Dinge einfallen, die dazu gehören. Allesamt übrigens von den Spießern zu verantworten... 

 

"Spießer" tun immer das, was von ihnen erwartet wird und da ist "Bushido" voll im Soll. Betteln ums gecancelt werden ist der Spießspaß unserer Zeit.

Und natürlich indizierte Ware haben. 

@15:46 Uhr von NieWiederAfd

Das ganze Gedöns ist quasi kostenlose Werbung für ein Album, deren Musik äußerst mäßig und deren Texte äußerst diskriminierend sind.

Ärgerlich in jeder Hinsicht.

Sehe ich auch so. Zu viel Aufmerksamkeit für diesen Typ.

@16:39 Uhr von Frau Kepetry @Gustav

Dann muss ich davon ausgehen, dass jedes Jahr von der Prüfstelle mindestens hunderte Alben, Filme und Videos als jugendgefährdend indiziert werden, ...

Dann gehen Sie mal davon aus.

 

Habe eben nachgeschaut (bzkj.de), trotz meines fehlenden Interesses für den Herrn Künstler, von dem hier berichtet wird: es werden bei der Bundeszentrale zwei Listen geführt. Die eine, die öffentliche Liste, zählt derzeit mehr als 4.000 Indizierungen, die nicht öffentliche Liste 6.931. Viel Stoff für Diskussionen. Soviel Zeit nötig, wer hat die hier?

Klare Grenze

Kunst darf provozieren (und soll es sogar). Die Würde und Rechte von Menschen verletzen darf sie nicht. Sowas fällt nicht unter 'Kunstfreiheit', sondern unter Kriminalität.

@15:46 Uhr von NieWiederAfd

Das ganze Gedöns ist quasi kostenlose Werbung für ein Album, deren Musik äußerst mäßig und deren Texte äußerst diskriminierend sind.

Ärgerlich in jeder Hinsicht.

 

 

gez. NieWieder

 

.

Das ich ihnen mal zustimme, hätte ich nicht gedacht! Aber eben ist es so weit.

 

@16:45 Uhr von weingasi1

 

Meine Familie in ITA ist da wesentlich gelassener, deshalb gibts da auch nicht soviel Stress, weil die Kinder zwar in Bezug auf Benehmen und Gesellschafts"tauglichkeit" gemahnt werden, ansonsten aber wesentlich weniger gegängelt werden.

 

Gibt es in Italien auch Gansta Rap auf Italienisch mit derart grottig doofen Texten wie die von Bushido auf Deutsch? Italienisch ist ja die schönste Singsprache von allen, und schon alleine Italienisch sprechen ist Singen.

@15:51 Uhr von Frau Kepetry

... aber für die Medien ist Herr Ferchichi ein Vorbild für die Jugend.

Für welche Medien? Und wer ist Herr Ferchichi?

.

Das ist ein spätpubertierender, drittklassiger Gangsta Rapper, auch Bushido genannt, der seine Hosen sofort voll hatte und zur Polizei rannte, als er Ärger mit seinem Busenfreund Abou Chaker bekam.

Der Herr

hat für meinen Geschmack etwas viel Aufmerksamkeit in der Presse, ich kenne zwar die Musik und Texte nicht, aber ich sehe das für mich nicht als Verlust.

Und auf den Listen stehen ja sicher noch mehr Artikel auch von anderen angeblichen Künstlern, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken.

 

16:58 Uhr von melancholeriker

Richtig, `Provokation´ gehört zum Geschäft. Manchmal ist das ja auch durchaus sinnvoll und gut (für mich ist FEMEN so ein Beispiel. Aber auch die `Klima-Kleber´). Sonst wird man eben nicht wahrgenommen.

Dass es hier einfach nur profan um Kohle machen geht, ist sicher kein hehres Ziel. Dass aber die Spießer so vorhersehbar reagieren, ist schon ein bißchen arm. Solchen Müll wie Bushidos `Musik´ könnte man auch einfach (auf)laufen lassen.

Oder man könnte `der Jugend´ einfach ihre eigene Kultur lassen und sich mit ihr darüber auseinandersetzen. Probleme erklären und darstellen. Aber das wäre ja mühsam. Da ist `canceln´ deutlich bequemer.

Bis alle nur noch ABBA oder Andrea Berg oder sowas hören...

Passiert natürlich nicht, denn Kunst muss 'Irritationen schaffen' (habe ich eben im Zusammenhang mit einem Theaterstück, welches die SJW´s nun auf dem Kieker haben, gelesen). Und `die Jugend´ sucht sich eben gezielt die Dinge, mit denen sie sich abgrenzen kann.

@16:00 Uhr von werner1955

Das ganze Gedöns ist quasi kostenlose Werbung für ein Album, deren Musik äußerst mäßig und deren Texte äußerst diskriminierend sind.

Ärgerlich in jeder Hinsicht.

 

 

gez. NieWieder

Richtig. 

Bei Ihm und vielen andern wie den Straßenklebern auch.

Aber auch ein gutes Zeichen einer starken Ddemokratie und eines auch etwas langsamen Rechtsstaat.

Gut das ein Gericht entscheidet und nicht Politiker, Admins oder Foristen.
 

Na, super! Bushido vermarktet doch gerade sein ganzes Familienleben. Viel Reklame für das große Gesangstalent. Ist seine Schwägerin auch so stolz darauf. Die Liedvers "Lets Go back To Bed, Boy!" scheint in der Familie wirklich ernst genommen zu werden. Das was da allerdings an Verbindungen zu Clans bestehen soll, ist alles andere als lustig, weil bestehende Gesetze in Deutschland einfach nur umgangen bzw. gebrochen werden.

@17:03 Uhr von schabernack

 

Gibt es in Italien auch Gansta Rap auf Italienisch mit derart grottig doofen Texten wie die von Bushido auf Deutsch? Italienisch ist ja die schönste Singsprache von allen, und schon alleine Italienisch sprechen ist Singen.

Irgendwelchen Rap wird es bestimmt auch in ITA geben; vermutlich sogar in FRA. Egal, wie schön eine Sprache sein mag, in Rap-Form gebracht, verliert sie, für meinen Geschmack jedenfalls, alles was sie melodisch und schön macht.

Meine Bemerkung bezog sich auf die "Index-Frage". Machen Sie publik, dass ein Film, ein song, ein Buch auf den Index gehört bzw. gar schon dort gelandet ist, steigen SOFORT die Zuschauer bzw. Verkaufszahlen. Siehe den hype um den strunzdummen song "Leyla". Hätte man den nicht im Sinne von "polical correctness" verunglimpft/verboten/ausdiskuttiert, hätte er bei weitem nicht die Aufmerksamkeit erregt, wie es so der Fall war und kaum jemand hätte sich ereifert.

 

@17:00 Uhr von Nettie

Kunst darf provozieren (und soll es sogar). Die Würde und Rechte von Menschen verletzen darf sie nicht. Sowas fällt nicht unter 'Kunstfreiheit', sondern unter Kriminalität.

Da fällt mir doch wieder der nicht unwahre Spruch des Herrn Lagerfeld (Gott hab' ihn selig ) ein, der mal sagt "wer in der Öffentlichkeit, aber eigentlich überhaupt, Jogginghosen trägt, der hat seine Würde verloren."

Kann also sehr schnell gehen, das mit der Würde.

 

@16:45 Uhr von weingasi1

dass alles, von dem es heisst "für Kinder/Jugendliche verboten/nicht geeignet" entfacht bei Ihnen sofort den unbezähmbaren Wunsch "haben wollen".
 

Das ändert nichts an der Tatsache, dass man beleidigende, abwertende, diskriminierende Texte als solche bezeichnen und einordnen sollte. 

Nichts hat mich als Kind mehr gereizt, als die Ansage (gab es seinerzeit noch )...dieser Film ist für....nicht geeignet, oder die Ansage "ab ins Bett, morgen ist Schule" und "nein, Cola gibts nicht".

 

Und was soll dieser Einblick in Ihre Biografie der geneigten Leserschaft sagen?

 

Meine Familie in ITA ist da wesentlich gelassener, deshalb gibts da auch nicht soviel Stress, weil die Kinder zwar in Bezug auf Benehmen und Gesellschafts"tauglichkeit" gemahnt werden, ansonsten aber wesentlich weniger gegängelt werden.

 

Sie kennen den Unterschied zwischen 'gegängelt werden' und 'Abwertung und Diskriminierung entgegentreten', oder?

 

 

@17:26 Uhr von weingasi1

Kunst darf provozieren (und soll es sogar). Die Würde und Rechte von Menschen verletzen darf sie nicht. Sowas fällt nicht unter 'Kunstfreiheit', sondern unter Kriminalität.

Da fällt mir doch wieder der nicht unwahre Spruch des Herrn Lagerfeld (Gott hab' ihn selig ) ein, der mal sagt "wer in der Öffentlichkeit, aber eigentlich überhaupt, Jogginghosen trägt, der hat seine Würde verloren."

Kann also sehr schnell gehen, das mit der Würde.

 

Sie können Jogginghose tragen, wo Sie möchten, und sich damit freiwillig blamieren oder nicht.

 Wer Frauen, Schwule, Minderheiten oder sich einfach nur Kollegen so derbe angreift wie B. das tut, blamiert sich möglicherweise auch; das ist dann seine Sache: dass er andere diskriminiert und beschimpft, ist nicht mehr seine Sache allein.

 

 Sie verstehen den Unterschied, oder?

 

 

@16:00 Uhr von werner1955

Das ganze Gedöns ist quasi kostenlose Werbung für ein Album, deren Musik äußerst mäßig und deren Texte äußerst diskriminierend sind.

Ärgerlich in jeder Hinsicht.

 

 

gez. NieWieder

Richtig. 

Bei Ihm und vielen andern wie den Straßenklebern auch.

Aber auch ein gutes Zeichen einer starken Ddemokratie und eines auch etwas langsamen Rechtsstaat.

 

《 Gut das ein Gericht entscheidet und nicht Politiker, Admins oder Foristen.》geschweige 
 

 

 

...geschweige anständige Arbeitnehmer und oder Rentner. :-)

@17:19 Uhr von Robert Wypchlo

Na, super! Bushido vermarktet doch gerade sein ganzes Familienleben. Viel Reklame für das große Gesangstalent. Ist seine Schwägerin auch so stolz darauf. Die Liedvers "Lets Go back To Bed, Boy!" scheint in der Familie wirklich ernst genommen zu werden. Das was da allerdings an Verbindungen zu Clans bestehen soll, ist alles andere als lustig, weil bestehende Gesetze in Deutschland einfach nur umgangen bzw. gebrochen werden.

Aktiv hat der von anständiegn Bürger noch nie einen Cent bekommen. Leider haben diese Menschen zuwenig einfluss auf Konzern, GEZ oder medien die immer noch bezahlen.

@16:17 Uhr von 91541matthias

 

..ist in meinen Augen Gestammel..wem es gefällt..meinetwegen..

 

 

In meinen Ohren auch noch gebrülltes, dem ich an keiner Ecke etwas abgewinnen kann.

 

Für mich einfach nur abstoßend. 

@16:27 Uhr von Gustav

Dann muss ich davon ausgehen, dass jedes Jahr von der Prüfstelle mindestens hunderte Alben, Filme und Videos als jugendgefährdend indiziert werden, denn Herr Ferchichi ist nur einer von vielen Künstlern, Autoren und Geschäftsleuten, die mit ihren gewaltverherrlichenden, rassistischen, homophoben und frauenfeindlichen Texte oder Visionen auf den Markt drängen. Ich habe da die Übersicht verloren. Vielleicht kennt sich da wer besser aus, führt Buch darüber.

 

《 Frage: können wir hier über die betreffenden Textpassagen sprechen, Textanalyse vornehmen? 

 

 

Oh, bitte nicht!

 

Aber da würde ich mich eh ausklinken.

@16:45 Uhr von weingasi1

Nichts hat mich als Kind mehr gereizt, als die Ansage (gab es seinerzeit noch )...dieser Film ist für....nicht geeignet, oder die Ansage "ab ins Bett, morgen ist Schule" und "nein, Cola gibts nicht".

Soll das ein Argument gegen Jugendschutz sein? Nicht Ihr Ernst.

@16:27 Uhr von Gustav

Frage: können wir hier über die betreffenden Textpassagen sprechen, Textanalyse vornehmen?

Nein.

Die Grundrechte des Herrn Buschido sind nicht verletzt. Das ist gesprochenes Recht.

@17:26 Uhr von weingasi1

Kunst darf provozieren (und soll es sogar). Die Würde und Rechte von Menschen verletzen darf sie nicht. Sowas fällt nicht unter 'Kunstfreiheit', sondern unter Kriminalität.

Da fällt mir doch wieder der nicht unwahre Spruch des Herrn Lagerfeld (Gott hab' ihn selig ) ein, der mal sagt "wer in der Öffentlichkeit, aber eigentlich überhaupt, Jogginghosen trägt, der hat seine Würde verloren."

Kann also sehr schnell gehen, das mit der Würde.

 

Meinen Sie nicht, dass die Würde des Menschen nicht zum Gegenstand mehr oder weniger 'geistreicher' Witze gemacht werden sollte?

@16:45 Uhr von weingasi1

Meine Familie in ITA ist da wesentlich gelassener, deshalb gibts da auch nicht soviel Stress, weil die Kinder zwar in Bezug auf Benehmen und Gesellschafts"tauglichkeit" gemahnt werden, ansonsten aber wesentlich weniger gegängelt werden.

Wozu das Geschwurbel? Jugendschutz hat doch nichts mit Gängelung zu tun.

@17:36 Uhr von werner1955

Na, super! Bushido vermarktet doch gerade sein ganzes Familienleben. Viel Reklame für das große Gesangstalent. Ist seine Schwägerin auch so stolz darauf. Die Liedvers "Lets Go back To Bed, Boy!" scheint in der Familie wirklich ernst genommen zu werden. Das was da allerdings an Verbindungen zu Clans bestehen soll, ist alles andere als lustig, weil bestehende Gesetze in Deutschland einfach nur umgangen bzw. gebrochen werden.

Aktiv hat der von anständiegn Bürger noch nie einen Cent bekommen. Leider haben diese Menschen zuwenig einfluss auf Konzern, GEZ oder medien die immer noch bezahlen.

 

Sie machen es sich zu einfach, wenn Sie denken, dass alle Jugendlichen und Kinder, die für seine Produkte Geld ausgegeben haben, oder die Leute, die ihm z.B. Preise wie etwa den "Bambi" oder Auszeichnungen für hohe Vertriebs- und Verkaufszahlen verliehen haben, allesamt unanständig wären. Klar sind Konzerne dabei und verdienen an oder mit ihm. Geht es intelligenten Geschäftsleuten um irgendwas sonst?

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@15:31 Uhr von Einfach Unglaublich

jjugendgefährdend ...... aber für die Medien ist Herr Ferchichi ein Vorbild für die Jugend.

 

Von welchen Medien reden Sie?

@17:46 Uhr von Frau Kepetry @Gustav

Frage: können wir hier über die betreffenden Textpassagen sprechen, Textanalyse vornehmen?

Nein.

Die Grundrechte des Herrn Buschido sind nicht verletzt. Das ist gesprochenes Recht.

 

Das Album ist aus Gründen des Kinder- und Jugendschutzes indiziert worden, d. h. der Vertrieb wird für diese Personengruppe erschwert. Erwachsenen darf es ohne Beschränkungen angeboten werden. Ich bin schon über 18. Wenn ich über Inhalte von Texten öffentlich diskutieren will, sollte ich sie kennen, zitieren und interpretieren können, sonst funktioniere ich nicht so richtig.

@16:11 Uhr von Silverfuxx

 
 

 

 

Sie sprechen von peinlichen "Gangsta-Rappern", und gleichzeitig ist deren Ablehnung durch Deutschland spießig?

In D schmeißt man gerne mit dem Begriff "spießig" um sich, vielleicht ohne einen Vergleich mit anderen Ländern anstellen zu können.

 

Mich hätte schon lange interessiert, was an dem Gebrauch vulgärster oder gewaltverherrlichenden Ausdrücke und Komplettsexualisierung der Sprache (möglichst noch in der Gossensprache der prüden USA) denn so aufgeklärt, horizonterweiternd und locker ist. Ich finde sie übergriffig, verletzend und ja: total spießig, denn sie kennt nur sich und setzt sich, offenbar in infantilem Selbstdarstellungszwang, über die Intimsphäre aller Umstehenden hinweg.

 

@17:20 Uhr von weingasi1 / @schabernack

 

Egal, wie schön eine Sprache sein mag, in Rap-Form gebracht, verliert sie, für meinen Geschmack jedenfalls, alles was sie melodisch und schön macht.

 

Das muss nicht so sein. Und wenn es nur ein Beispiel gibt, dass Rap sogar Aufwertung von Sprache sein kann, dann ist es auf Deutsch: «Blauer Schein» von «Torch» vom Album: «Blauer Samt».

 

Poesie, Lyrik, Reime aus dem Olymp des auf DEU möglichen. Und erst der hintersinnige Sinn vom Text. Allerdings auch insgesamt das Rap-Album, das ich kenne auf DEU. Man muss allerdings eine Ader für Rap als so was wie Poetry Slam haben.

 

 

… macht man es publik, dass ein Film, ein song, ein Buch auf den Index gehört bzw. gar schon dort gelandet ist, steigen SOFORT die Zuschauer bzw. Verkaufszahlen .… hype um den strunzdummen song "Leyla". Hätte man den nicht im Sinne von "polical correctness" … hätte er bei weitem nicht die Aufmerksamkeit erregt, wie es so der Fall war …

 

Das ist schon so, und «Zehn nackte Friseusen» singt Micky Krause auch nicht mehr.

Ab 18@16:45 Uhr von weingasi1

dass alles, von dem es heisst "für Kinder/Jugendliche verboten/nicht geeignet" entfacht bei Ihnen sofort den unbezähmbaren Wunsch "haben wollen". 

Erinnert mich an ein in den 80ern indiziertes Album der Ärzte...... durfte erst ab 18 erworben werden.

Was war? Die meisten Jugendlichen unter 18 und natürlich interessiert an der Musik der Ärzte, hatten das Album einfach auf Cassette und nachsingen konnten wir die "boshaften Texte" Alle wirklich Alle! 🤣

 

17:19, Robert Wypchlo

Das was da allerdings an Verbindungen zu Clans bestehen soll, ist alles andere als lustig, weil bestehende Gesetze in Deutschland einfach nur umgangen bzw. gebrochen werden.

 

Nennen Sie mir doch bitte ein Land, in dem Kriminelle bestehende Gesetze nicht umgehen bzw. brechen.

@16:27 Uhr von Gustav

 

Frage: können wir hier über die betreffenden Textpassagen sprechen, Textanalyse vornehmen?

 

Was wollen Sie an Texten von Bushido analysieren? Können Sie sich einen beliebigen vorknöpfen, und Sie sind schneller damit fertig, als wenn Sie sich den Text «Zicke Zacke Hühnerkacke» vornehmen.

Bei der Jugend@18:44 Uhr von Kokolores2017

Mich hätte schon lange interessiert, was an dem Gebrauch vulgärster oder gewaltverherrlichenden Ausdrücke und Komplettsexualisierung der Sprache (möglichst noch in der Gossensprache der prüden USA) denn so aufgeklärt, horizonterweiternd und locker ist. Ich finde sie übergriffig, verletzend und ja: total spießig, denn sie kennt nur sich und setzt sich, offenbar in infantilem Selbstdarstellungszwang, über die Intimsphäre aller Umstehenden hinweg.

Zumindest bei Jugendlichen kann ich verstehen, dass sie "Gefallen" daran finden. Es ist so schön böse und verstörend....also halt "cool".

Auch weibliche Rapperinnen sind mit harten "feministischen??" Texten enorm erfolgreich..... 

@17:51 Uhr von Gustav

Sie machen es sich zu einfach, wenn Sie denken, dass alle Jugendlichen und Kinder, die für seine Produkte Geld ausgegeben haben, oder die Leute, die ihm z.B. Preise wie etwa den "Bambi" oder Auszeichnungen für hohe Vertriebs- und Verkaufszahlen verliehen haben, allesamt unanständig wären. Klar sind K...

Was sind Sie denn dann?

Eine "Künstler" der Gewalt und Diskriminierung auch gegen Frauen in seien Texten verharmlost ist für mich nicht anständig.

@18:44 Uhr von Kokolores2017

 
 

 

 

Sie sprechen von peinlichen "Gangsta-Rappern", und gleichzeitig ist deren Ablehnung durch Deutschland spießig?

In D schmeißt man gerne mit dem Begriff "spießig" um sich, vielleicht ohne einen Vergleich mit anderen Ländern anstellen zu können.

 

Mich hätte schon lange interessiert, was an dem Gebrauch vulgärster oder gewaltverherrlichenden Ausdrücke und Komplettsexualisierung der Sprache (möglichst noch in der Gossensprache der prüden USA) denn so aufgeklärt, horizonterweiternd und locker ist. Ich finde sie übergriffig, verletzend und ja: total spießig, denn sie kennt nur sich und setzt sich, offenbar in infantilem Selbstdarstellungszwang, über die Intimsphäre aller Umstehenden hinweg.

Danke für Ihre klaren Worte!

Kontrolle@17:26 Uhr von weingasi1

Kunst darf provozieren (und soll es sogar). Die Würde und Rechte von Menschen verletzen darf sie nicht. Sowas fällt nicht unter 'Kunstfreiheit', sondern unter Kriminalität.

Da fällt mir doch wieder der nicht unwahre Spruch des Herrn Lagerfeld (Gott hab' ihn selig ) ein, der mal sagt "wer in der Öffentlichkeit, aber eigentlich überhaupt, Jogginghosen trägt, der hat seine Würde verloren."

Kann also sehr schnell gehen, das mit der Würde.

 

Nee Lagerfeld sagte " .....hat die Kontrolle über sein Leben verloren".

Was später trug Lagerfeld dann auf seine Weise, dann doch Jogginghosen natürlich mit Accessoires seines Styles aufgehübscht.

Der war schon Einer,.... ich fand ihn dennoch hochinteressant und einzigartig!

@18:52 Uhr von Kristallin

dass alles, von dem es heisst "für Kinder/Jugendliche verboten/nicht geeignet" entfacht bei Ihnen sofort den unbezähmbaren Wunsch "haben wollen". 

Erinnert mich an ein in den 80ern indiziertes Album der Ärzte...... durfte erst ab 18 erworben werden.

Was war? Die meisten Jugendlichen unter 18 und natürlich interessiert an der Musik der Ärzte, hatten das Album einfach auf Cassette und nachsingen konnten wir die "boshaften Texte" Alle wirklich Alle! 🤣

 

Meinen Sie, man sollte den Jugendschutz einfach fallen lassen und andere Schutzgesetze gleich mit, weil es eh keinen Sinn ergibt?

@18:57 Uhr von Kristallin

Zumindest bei Jugendlichen kann ich verstehen, dass sie "Gefallen" daran finden. Es ist so schön böse und verstörend....also halt "cool".

Auch weibliche Rapperinnen sind mit harten "feministischen??" Texten enorm erfolgreich..... 

Und wie stellen Sie sich die Weiterentwicklung dieser Jugendlichen vor?
Mir macht das Angst und Sorgen, gerade wiel viele dieser Jugendlichen Männer dadurch keine achtung vor Frauen und Mädchen erlernen.

Interessant,

wenn sich ältere Herrschaften über Jugendkultur auslassen.

 

Wobei Herrn Ferchichis Fans der ersten Stunde, genau wie er selbst, dem Jugendalter längst entwachsen sind.

 

Ich erinnere mich, wie Rap in den frühen Achtzigern populär wurde. Damals dachte ich, das geht vorbei. Tat es aber nicht. Was mir von Anfang an auffiel, war die zelebrierte statussymbolbehangene Strunzdummheit, einhergehend mit hochreaktionären Inhalten. Monströses Spießertum. In den USA, wo diese Kunstform ja herkommt, war sie der Ausweis dafür, daß die „Gangsta“ aus dem Ghetto das „Wertesystem“ des US-Kapitalismus komplett verinnerlicht haben. Autos, Kohle, Mädels. Und das komplett unironisch. Ich bin ja nun Bluesmann, und im Blues werden solche Themen auch behandelt. Aber so, daß das Publikum von Lachkrämpfen geschüttelt wird. Niemand macht sich hier klar, wie viel in einem Bluesclub gelacht wird.

Und dann kommt Herr Ferchichi aus Schöneberg und erzählt was von Ghetto. Was wiederum bei mir Lachkrämpfe auslöst...

@ Frau Petry

Oh, si tacuisses ...

 

Googeln hilft enorm.

Wenn Sie bei einem Bericht über "Bushido" nicht wissen, wer Herr Ferchichi ist, dann kann Ihnen niemand helfen.

 

Oder Google

@19:20 Uhr von Einfach Unglaublich

jjugendgefährdend ...... aber für die Medien ist Herr Ferchichi ein Vorbild für die Jugend.

 
Von welchen Medien reden Sie?

.
Sie können ja immer noch nicht googeln.
.
Herr Ferchichi hat den Bambi für Integration bekommen. 
.
Realsatire in Ihren Medien.

@19:06 Uhr von Kristallin

 

Nee Lagerfeld sagte " .....hat die Kontrolle über sein Leben verloren". Was später trug Lagerfeld dann auf seine Weise, dann doch Jogginghosen natürlich mit Accessoires seines Styles aufgehübscht.

 

Genau so war es. Noch was später hat er dann stylische Jogginghosen für seine Katze Choupette entworfen. Dazu hat er gerappt:

 

«Chou-pette my cat.»

Anziehend @19:08 Uhr von falsa demonstratio

Meinen Sie, man sollte den Jugendschutz einfach fallen lassen und andere Schutzgesetze gleich mit, weil es eh keinen Sinn ergibt?

Nein, aber es wird trotzdem nicht verhindert werden können, dass gerade "Kunsterzeugnisse" auf dem Index, die Pubertierenden ganz enrom interessiert geradezu anzieht!

@19:06 Uhr von Kristallin

Kunst darf provozieren (und soll es sogar). Die Würde und Rechte von Menschen verletzen darf sie nicht. Sowas fällt nicht unter 'Kunstfreiheit', sondern unter Kriminalität.

Da fällt mir doch wieder der nicht unwahre Spruch des Herrn Lagerfeld (Gott hab' ihn selig ) ein, der mal sagt "wer in der Öffentlichkeit, aber eigentlich überhaupt, Jogginghosen trägt, der hat seine Würde verloren."

Kann also sehr schnell gehen, das mit der Würde.

 

Nee Lagerfeld sagte " .....hat die Kontrolle über sein Leben verloren".

Was später trug Lagerfeld dann auf seine Weise, dann doch Jogginghosen natürlich mit Accessoires seines Styles aufgehübscht.

Der war schon Einer,.... ich fand ihn dennoch hochinteressant und einzigartig!

Stimmt ! Sie haben recht. Sowohl in der genauen Wortwahl, als auch bei Ihrem letzten Satz.

 

@19:22 Uhr von Einfach Unglaublich

Frage: können wir hier über die betreffenden Textpassagen sprechen, Textanalyse vornehmen?

Nein.
Die Grundrechte des Herrn Buschido sind nicht verletzt. Das ist gesprochenes Recht.

 
Das Album ist aus Gründen des Kinder- und Jugendschutzes indiziert worden, d. h. der Vertrieb wird für diese Personengruppe erschwert. Erwachsenen darf es ohne Beschränkungen angeboten werden. Ich bin schon über 18. Wenn ich über Inhalte von Texten öffentlich diskutieren will, sollte ich sie kennen, zitieren und interpretieren können, sonst funktioniere ich nicht so richtig.

.
Sollten Sie indizierte Texte über dieses Forum, zu dem auch Kinder und Jugendliche Zugang haben, verbreiten ...
.
... machen Sie sich strafbar.

@19:20 Uhr von Kristallin

Nein, aber es wird trotzdem nicht verhindert werden können, dass gerade "Kunsterzeugnisse" auf dem Index, die Pubertierenden ganz enrom interessiert geradezu anzieht!

Dann sollten wir dafür sorgen das ÖR-Sender diese nicht mehr spielen oder durch andere Aktionen finazieren.

Index

richtig und wichtig. Eigentlich.

Wenn dann Filme ab 12 freigegeben sind und Eltern sich diese dann mit ihrem 5jährigen anschauen. Dann ist das halt (leider) so.

Ändert nichts daran' dass das Album von Bushido so eingestuft wurde. Aber durch diesen Prozess hat er genau die Aufmerksamkeit die er wollte. Die Kosten dafür sind für ihn da eher zweitrangig.

@18:59 Uhr von werner1955 @Gustav

Sie machen es sich zu einfach, wenn Sie denken, dass alle Jugendlichen und Kinder, die für seine Produkte Geld ausgegeben haben, oder die Leute, die ihm z.B. Preise wie etwa den "Bambi" oder Auszeichnungen für hohe Vertriebs- und Verkaufszahlen verliehen haben, allesamt unanständig wären. Klar sind K...

Was sind Sie denn dann?

Eine "Künstler" der Gewalt und Diskriminierung auch gegen Frauen in seien Texten verharmlost ist für mich nicht anständig.

 

Ich vermute, Sie meinen in Ihrer Frage nicht mich, auch wenn Sie "Sie" schreiben, also groß, nicht klein, wie Sie sollten, wenn Sie die Kinder und Jugendlichen meinen, die ich, anders als Sie, nicht alle für unanständig halte, nur weil sie ("!") von diesem Musiker etwas gekauft, Geld ausgegeben haben. So, ich habe mich jetzt beim Abfassen dieser Antwort leicht konzentrieren müssen, mehr als Sie, denke ich mal. Ich mag diesen Künstler nicht, was anständig ist, was nicht, darüber schreiben Sie, wie ich meine, zu oft, damit verdünnen Sie Bedeutung

@17:49 Uhr von Frau Kepetry

Meine Familie in ITA ist da wesentlich gelassener, deshalb gibts da auch nicht soviel Stress, weil die Kinder zwar in Bezug auf Benehmen und Gesellschafts"tauglichkeit" gemahnt werden, ansonsten aber wesentlich weniger gegängelt werden.

Wozu das Geschwurbel? Jugendschutz hat doch nichts mit Gängelung zu tun.

Das bezog sich auch nicht auf den Jugendschutz hinsichtlich Indizierung, sondern auf die Beispiele wie "Cola gibts nicht, ab ins Bett u.ä."

 

@19:12 Uhr von fathaland slim

 

Und dann kommt Herr Ferchichi aus Schöneberg und erzählt was von Ghetto. Was wiederum bei mir Lachkrämpfe auslöst...

 

Und inzwischen erzählt er was aus dem Bling-Bling-Ghetto in Dubai.

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