Kommentare - DFB-Aus bei WM: Vom Weltmeister zum Sorgenkind

02. Dezember 2022 - 09:02 Uhr

Acht Jahre nach dem Weltmeistertitel von 2014 ist Deutschland zum zweiten Mal hintereinander in der Vorrunde einer WM gescheitert. Der Mythos der Turniermannschaft ist Geschichte. Gründe und Zahlen des Niedergangs.

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Kommentare

Prioritäten setzen

Man muss halt Prioritäten setzen. Sport oder bunte Farben. Man sollte sich mehr auf den Sport konzentrieren!

Mit der emotionalen Distanz…

Mit der emotionalen Distanz geht es mir ganz ähnlich, wie dem Kommentator. Es geht mir ziemlich am Poppes vorbei, ob dieser rückgratlose Haufen noch da ist oder nicht, Ich verfolge zwar die Ergebnisse und lese die Nachrichten um die WM herum, aber den kommerziellen Part habe ich für mich komplett ausgeklammert, keine Spiele kucken, keine Merchandisingartikel, kein Panini-Album. An mir soll keiner noch zusätzlich Geld verdienen, bei dieser WM. 

Die dt. Mannschaft hätte ihre Chance bei mir gehabt, wäre DFB und die Mannschaft nichts so jämmerlich eingeknickt vor der FIFA. Dann wären sie mit einer oder auch mehrerer Gelben Karten nach Hause gefahren und ich hätte sie dafür gefeiert. So aber Maximalschaden: kein Rückgrat, keine Gelbe Karte, aber auch kein Fußball. Weil sie nämlich im -Ernst nicht mithalten können, Milchbubis unter Männern, die nichts wagen. Und dass der bayernverliebte Flick Fülle nicht zum Beginn gebracht hatte, gehört auch noch dazu…

Das Team ist seit Jahren…

Das Team ist seit Jahren nicht eingespielt. Immer wird alles ausprobiert um das Beste raus zu kriegen. Das ist typisch deutsch, immer das beste Potential. Aber man kann nichts draus machen, wenn es nicht in die Praxis geht, wenn man nicht die Länderspiele nutzt, um das Team einzuspielen. Dann fehlt nämlich am Ende das Glück. Von dem hatten andere Mannschaften genug.

Das haben die Spanier clever…

Das haben die Spanier clever eingefädelt. Mit nur einer Niederlage haben sie den Doppelmoralweltmeister rausgeschmissen und eine Begegnung mit Brasilien vorerst vermieden. Ich glaube, diese ganze grüne Besserwisserei und den Zwang die Kataris umzuerziehen, hat den dt. Fußball zur Sau gemacht. Der Höhepunkt war ja dieses Bindenmaskottchen auf der Tribüne.

Meine Antwort auf kommtdaher…

Meine Antwort auf kommtdaher im Vorgängerthread:

Jetzt bin ich aber verwundert, wie hätten die Deutschen den hohen Sieg Spaniens verhindern sollen? Das ist ja wohl alleine Sache der span. Mannschaft, wie hoch sie gewinnt, Costa Rica war wohl im ersten Spiel einfach nicht „mental anwesend“. Da können ja die Spanier nichts dafür. Und gegen Japan zu gewinnen auf Biegen und Brechen war halt nicht mehr nötig, es sei denn Costa Rica hätte gegen D geführt. Nee, das haben die DFB-Jungs ganz alleine „geschafft“…kein Mitleid, selbst Schuld.

Wer den Fußball hinten…

Wer den Fußball hinten anstellt und lieber heuchlerische Aktionen durchzieht scheidet aus. Entscheidend ist das Spiel auf dem Platz nicht irgendwelche Haltung.

Naja

"Hoffnung macht vor allem der erfrischende Auftritt von Jamal Musiala, der als einer von wenigen Spielern in Katar überzeugt hat und dem beim DFB die Gegenwart und die Zukunft gehört."

Man konnte erkennen das er ein Riesentalent ist, mehr aber auch nicht. Drei Spiele, kein Tor. Als Stürmer einfach zu wenig um als "überzeugend" eingestuft zu werden.

Es liegt nicht an den…

Es liegt nicht an den schlecht motivierten kickern. Es liegt am taktischen Verstöndnis. Flick hat nicht den Überblick und die nötige Gerissenheit.   Ein passabler Vereins ode Co trainer. Mehr isser aber auch nicht.

Das Sorgenkind

Sehr treffender Bericht, dem ist fast nichts mehr hinzuzufügen. Es sollten Köpfe rollen, nicht nur Trainer sondern auch beim DFB. Vielleicht hätte man sich doch eher auf das Fußballspielen konzentrieren sollen, nicht auf Armbinden. 

Jetzt auf zu neuen Zielen, mit Spielern welche sich bei diesem Katastrophenturnier in Szene gesetzt haben. 

Nervig. Aus der Fußballwelt…

Nervig. Aus der Fußballwelt kommen schon zu normalen Zeiten eher Ekel-Meldungen, über Schlägereien, Vandalismus und  Werfen von Sprengstoffen in die vollgefüllten Ränge.

Die Berichterstattung ist bestenfalls lächerlich ("Planet Fußball"), ist aber auch normalerweise markiger als eine Kriegsberichterstattung ("Schuss", "kämpferisches Remis", "dunklen Tag in der Geschichte", "den Gegner stark gemacht", "Das Ende einer großen Fußball-Nation" usw. 

War Fußball nicht mal ein Spiel? In meiner Berufstätigkeit in Afrika glaube ich, bemerkt zu haben: wenn in den englischsprachigen Ländern eine Gruppe junger Männer erregt diskutiert, kann man davon ausgehen, daß es um Fußball geht. In den französischsprachigen Ländern diskutieren sie garantiert über Politik. Wer weiß jetzt Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden?

Und wo bleibt die Logik? Es ist ein Wettkampf und dabei müssen 50 Prozent der Teilnehmer verlieren. Haben "wir" (eine kommerzielle Show-Truppe aus allen Ländern) den Sieg abonniert?!

Ein verpatztes Auftaktspiel macht den Unterschied

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Alle großen Mannschaften wie Spanien, Argentinien und Frankreich haben ein Spiel vergeigt. Deutschland dummerweise gleich das erste.

'Zuerst hatten sie kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.'

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Hätte gestern Spanien gegen Japan gewonnen, wären heute Morgen die Kommentarspalten voll des Jubels über das Weiterkommen der deutschen Nationalelf. Die Jungs haben 4 Tore geschossen.

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Nun hat es nicht geklappt und die Kritiker ätzen sich durch die Kommentare in Fernsehen und Kommentarspalten mit unterirdischen Bewertungen.

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Das ist Fußball. Mal gewinnt man, mal verliert man. Kann auch zweimal nacheinander passieren.

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Fängt ja schon mit Bundesliga an

Der Fisch stinkt schon vom Kopf. Anscheinend ist es noch keinem Menschen aufgefallen, dass eine gewisse Mannschaft immer Meister wird. Das Ergebnis steht ja schon von Anfang an fest, dass man die ganzen Spiele und Saison sich sparen kann und den Meistertitel gleich  verleiht. Ich habe in Deutschland schon andere Zeiten erlebt. Die Zeiten der Alternativlosigkeit. Vielleicht sollte man mit der Analyse dort anfangen?

Mag ja sein, dass die Bazi…

Mag ja sein, dass die Bazi-Spieler technisch die besten sind, aber sie sind zu „satt“. Wer jedes Jahr auf Platz 1 in der Liga abonniert ist und CL wenigstens Viertel-Halb- oder Finale und zudem auch schon Stammplatz in mehreren WM oder EM hatte, ist nicht mehr hungrig, so oft er auch das Gegenteil behauptet. Fülle war hungrig, und was macht Flick? Lässt ihn wieder einmal draußen, nimmt ihn erst rein, als es zu spät ist,  klar, Bremen ist halt nicht FCB.

zu „abseitsdesMainstreams“: die lausige Quote von 9 Mio im TV zeigt für mich den einzigen Lichtblick, nämlich dass die Fußballfans im Land ihren Boykott im Gegensatz zu anderen nicht nur großsprecherisch ankündigen, sondern auch realisieren, auch bei mir blieb die Glotze kalt (s. o. Kommentar). Der immer schlimmer werdende Kommerz im Fußball ekelt mich schon lange an, echter sportl Wettbewerb existiert nicht mehr, aber hier hat die FIFA das vorher schon Schlimme noch einmal getoppt. Ohne mich…

Hohoho, die Bindenministerin…

Hohoho, die Bindenministerin hat völlig umsonst ihre gestählten Oberkörper präsentiert und Sitten und Bräuche mit Füßen getreten. Nun kann der Moralweltmeister sich auf dem grünen Parteitag feiern lassen. Den Katar-Männer haben wir es aber gegeben.

Politische Haltung statt Verständigung

Politische Haltung statt Herzblut. Die Armbinde hat die Mannschaft und die Gesellschaft gespalten.

Die westliche Welt stellt einen Bruchteil der Weltbevölkerung und möchte alle anderen moralisierend belehren. Dafür ist der Sport nicht da!

 

Sport soll über alle Grenzen, Völker, Relogionen und Ideologien einen und zu Gesprächen und einem völkerverbindenden Austausch führen. Deutschland, der DFB und Nancy Feaser haben ein grobes Foul begangen, den Rest der Welt genervt und dem Sport die Unschuld geraubt!

Der deutsche Fußball hat sportliche Nachholarbeit zu leisten

++

Die Vorbereitungsphase war nicht schlecht. Aber der DFB und die Öffentlichkeit müssen aufhören, jeden Sieg über B- und C- Mannschaften als großen Erfolg und Reife für Weltmeisterlichkeit zu bejubeln.

++

Die Messlatte sind die Spiele gegen Frankreich, England, Spanien und Argentinien.

Nur daran kann der deutsche Fußball ablesen, wo er steht.

++

 

Ich hoffe nur...

.. dass die Diskussion über das Ausscheiden nicht von Foristen auf die politische Ebene gehoben wird. Und nein, das hatte nichts mit Quatar zu tun und schon gar nicht mit Putin. Fakt ist: aufm Platz war einfach zu schlecht. 

Gute Bestandsaufnahme des…

Gute Bestandsaufnahme des deutschen Fußballs. Man muss einfach konstatieren, dass Deutschland nicht mehr zur Weltspitze gehört, höchstens zur erweiterten. Das Mittelfeld ist zwar gut besetzt, aber im Sturm fehlt ein echter 9er (Füllkrug hat es aber gut gemacht). Vor allem die Abwehr ist aber nur zweitklassig. 2014 hatten wir neben den genannten auch noch Spieler wie Lahm oder Mertesacker. Auch einen Spielführer wie Schweinsteiger haben wir nicht mehr. Hier wurde seitens des DFB einfach die Nachwuchsarbeit vernachlässigt. Die Frage ist halt, ob man Lehren daraus ziehen wird, aber angesichts der Tatsache, dass die Entwicklung nicht neu ist und in Deutschland Versagen generell keine Konsequenzen mehr zu haben scheint, wir man das bis zur EM sicher nicht aufholen können.

Jetzt beim nach Hause Flug

können Sie sich ihre ONE LOVE Armbinden als Stirnband um den Kopf binden. Und bei der Ankunft in Frankfurt sollten sie sich am Besten den Mund zuhalten.  

Mit Fußball nichts am Hut

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Wen wundert's, dass sich unter die Fußballbegeisterten nun auch jene Kritikerkaste mischt, die mit Fußball nichts am Hut hat, dafür aber ihre politischen Botschaften einflicht. Über Deutschland, über das Toleranzgebote und was sonst noch.

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Geht woanders abladen. Wir wollen über Fußball und dessen sportliche Entwicklung reden. Mit Blick auf die Euro 2024.

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Mittelfeld

Deutschland ist nicht schlecht im internationalen Fußball. Wir sind halt eher mittelmäßig. Einmal gewonnen, einmal unentschieden, einmal verloren. Das ist Mittelfeld. In der Bundesliga wäre solch eine Drittel-Bilanz ausreichend für Platz 10. Zwischen Bremen und Mainz. Mehr ist im Augenblick nicht drin. 

Kaum noch deutsche Spieler in der BL!

Es gibt vier klar erkennbare Gründe für den Niedergang des deutschen Fussballs:

 
- In der BL spielen im Durchschnitt pro Team nur noch 2 - 3 deutsche Feldspieler. In z.B. der Spanische Liga sind es dagegen durchschnittlich 5 - 6 Spanier!
 

- Wegen der finanzstarken "Großen Vier der BL" spielen praktisch alle anderen Vereine ständig gegen den Abstieg! Im Abstiegsk(r)ampf werden keine Talente   Die deutschen Nachwuchsmannschaften U17, U19 haben regelmäßig große Erfolge! Doch kaum einer dieser Talente landet dann in der BL ... und fehlt später in der NM!

- Wegen der ungerechten Verteilung der TV-Gelder muss ein Teil der BL immer wieder Spieler verkaufen. Aus Finanzgründen werden dann oft billigere ausländische Spieler gekauft. Die TS schrieb zutreffend "Nichtabstieg ist die neue deutsche Meisterschaft" !

- Die halbe NM kommt vom reichen FC Bayern. Diese Spieler gewinnen fast immer, spielerisch,  ohne großen Kampf. So behäbig spielt die NM! Doch die NM hat keinen Lewandowski ...

 

Brot,Spiele und...

Kinkerlitz...

jetzt ist das Spiel weg, das Brot knapp, so das dem Deutschmichel sein Kinkerlitz bald zu teuer wird. Da tut ein verklärter Blick auf vergangene Zeiten,Statistiken..firlefanz gut.

Sehr löblich, ein wichtiger,supertoller Artikel.

Ein hoch auf die Selbstdarsteller

Deutschland befindet sich politisch, wirtschaftlich und sportlich auf dem absteigenden Ast und der Kommentator bemängelt die fehlende Haltung. Das fasst das Problem perfekt zusammen. Wir leben mittlerweile in einem Land, in dem moralische Selbstdarstellung vor Leistung kommt. Der Rest der Welt lacht sich derweil über uns kaputt."

Diesem Kommentar kann ich nur beipflichten. In Deutschland wird alles weichgespült, Leistung wird nicht belohnt sondern Selbstdarstellung. Es fängt in der Schule an, geht im Verein weiter und endet schließlich im Berufsleben. Armes Deutschland wenn die Macher in Rente gehen und es nicht mal Mittelmaß made in Germany gibt.

Nicht so schlimm

 Gut, Deutschland ist draußen. Aber dafür haben doch eine deutsche Politikerin und auch eine Reporterin in Qatar ganz offen mit einer Regenbogenbinde gezeigt, was viel wichtiger ist als gewinnen.

 Die deutsche Mannschaft sollte international nirgends mehr auftreten wo nicht allen Spielern das Tragen der Regenbogenbinde erlaubt ist. Dann kann sie auch nicht mehr verlieren 

Intelligenz fehlt - Flick will keine, der DFB?

Ich habe mich gefragt, warum Gündogan immer ausgewechselt wird und erst einmal Rassismus vermutet.

Gestern ist es mir klarer geworden: Die Flicksche Aufstellung sucht immer sogenannte 'Macher' - die Matthäusse und Briegels und so - das passt auch zur DFB-Haltung.

Intelligente Spieler wie Gündogan, Havertz, Götze, Ginter etc. entsprechen nicht dem Bild des 'kämpfenden Deutschen' ; so bleibt denn auch ein diesmal sehr bescheiden spielender Kimmich im Team - der guckt zumindest stark.

Und mit der fehlenden Bedeutung der Intelligenz sind dann auch die Rollen und Funktionen nicht klar: Defensiv nicht - das reicht immer für ein Ausscheiden - offensiv nicht, s. Musiala, der verzweifelt die nötigen Tore alleine schießen wollte, aber auch die ständigen, dämlichen, dummen Verzögerungen in den Angriffen. 

Danach steht die Abwehr. Das weiß der durchschnittliche C-Jugendspieler.

Argentinien hat gezeigt, wie es gehen kann - und muss.

@09:11 Uhr von OrwellAG

Das Team ist seit Jahren nicht eingespielt. Immer wird alles ausprobiert um das Beste raus zu kriegen. Das ist typisch deutsch, immer das beste Potential. Aber man kann nichts draus machen, wenn es nicht in die Praxis geht, wenn man nicht die Länderspiele nutzt, um das Team einzuspielen. Dann fehlt nämlich am Ende das Glück. Von dem hatten andere Mannschaften genug.

Nee oder? Wir hatten nur zu wenig Glück? Ok, auch so kann man sich alles schönreden. Wahrscheinlich waren auch die Schiris schuld, das Wetter sowieso.... muss nicht sein, ehrlich.. :-) 

Der Druck ist zu hoch

Das selbstverliebte Quatschen der heimischen Presse zum Thema Armbinde oder nicht, oder was soll man wann wie tun, diese ganze "kritische Berichterstattung" (siehe Esther Sedlacek gestern Abend) ist am Ende nicht hilfreich.

Klar war die Mannschaft nicht überragend, aber in Deutschland neigt man dazu, alles in Grund und Boden zu schreiben. Lasst doch mal die Kirche im Dorf. Das sind Jungs Anfang, Mitte 20, die wollen Fußball spielen und nicht die Nation moralisch erziehen.

@09:13 Uhr von dreifachwumms23

Das haben die Spanier clever eingefädelt. Mit nur einer Niederlage haben sie den Doppelmoralweltmeister rausgeschmissen und eine Begegnung mit Brasilien vorerst vermieden. Ich glaube, diese ganze grüne Besserwisserei und den Zwang die Kataris umzuerziehen, hat den dt. Fußball zur Sau gemacht. Der Höhepunkt war ja dieses Bindenmaskottchen auf der Tribüne.

Das mit dem Binden Maskottchen auf der Tribüne, dafür meine Volle Zustimmung. Sowas an Dummheit ist fast nicht mehr zu überbieten.

Es geht auch kaum noch um Fußball

Vorbei ist die Zeit, als das Land voll hinter der Mannschaft stand und es um Fußball und das Gewinnen von Spielen und WMs ging. Beginnend mit einem DFB dem es egal ist, wenn ein National(!)spieler im Herzen Türke und laut bekennder Erdogan-Diktatur-Fan ist, Vergabe an WM in die Wüste, Verlegung der WM in den Advent, überschattet von Debatten welcher Spieler Impfverweiger ist und wie viele Regenbogen man tragen muss um nichthomophob zu sein, drangsaliert und politisch instrumentalisiert von Kräften die wie manche in unserer Regierung "mit Deutschland noch nie etwas anfangen konnten" (Habeck), Volk, Vaterland und Nation als Nazi-Begriffe schmähen, und es ganz furchtbar unprogressiv finden, dass in der Nationalmannschaft eines zu 95% weißen Deutschland so viele weiße Deutsche spielen.

 

Da kann man sich schon gut vortellen, dass die Qualität des Teams darunter leidet, und auch viele Fans nur noch genervt sind.

 

Ich habe kein Spiel der…

Ich habe kein Spiel der deutschen Mannschaft bei dieser WM gesehen. Daher kann ich eigentlich nicht so richtig beurteilen, was gefehlt hat.

Aber bezogen auf die Qualifikationsspiele und die Nations League fehlte mir etwas der Teamspirit, den die Frauen bei der diesjährigen EM so hervorragend gezeigt haben, oder auch die U21-Mannschaft bei ihrem letztjährigen EM-Sieg.

Nun ja auf dem Feld verloren

dafür sind wir Weltmeister im Moralkeulenschwingen. Die Welt dreht sich trotzdem weiter aber ein bisschen Häme müssen wir schon aushalten. Jetzt gilt es sich zu sammeln und vorwärts zu schauen. Den Fussmannschaften die weiter sind wünsche ich von herzen viel Glück und weiterhin viel Freude auf dem Feld und ausserhalb des Spielfeldes. Während bei uns Katerstimmung herrscht, ist die Freude und Begeisterung in anderen Kontinenten über diese Weltmeisterschaft ausserordentlich-, 

@08:52 Uhr von Jimi58 / aus: Kommentar zum WM-Aus

 

Wissen sie was das Schlimmste ist? Wenn die Spieler wieder nach Hause kommen brauchen sie sich keine sorgen machen, der Verdienst fällt nicht aus. Die jungen Spieler werden schon früh "verheitzt" oder gehen ins Ausland.

 

Warum sollte der Verdienst der Nationalspieler auch ausfallen. Eine Prämie für raus nach der Vorrunde gibt es nicht. Angestellt sind sie bei den Vereinen, von denen werden sie bezahlt. Bald geht es dann wieder weiter mit dem Bundesligaball.

 

Es ist eher unwichtig, ob die Deutschen Spieler in der Bundesliga spielen, oder bei guten Clubs im Ausland. Bei den Japanern sind acht Spieler aus der Bundesliga im WM-Kader. Nur wenige aus der J-League in Japan. Die ist nicht sonderlich gut, und Vereinsteams aus Japan spielen auch keine wichtige Rolle im inner-asiatischen Vereinsfußball.

 

Auch aus der «Legionärgarde» kann ein gutes Team werden mit dem nötigen Team Spirit. Für die Japaner ist nun alles weitere Dessert mit Sahne. DEU und ESP je 2:1 geschlagen.

 

かっこうのいい・kakkoonoii・toll。

Panem et circensis

Nun funktioniert der Zirkus halt nicht: Brot und Spiele ist ins Leere gelaufen. Für mich ist das verschmerzbar! Wir haben wichtigere Probleme.

Kurzanalyse: Der Gegner war besser.

Ich habe mal eine Kurzanalyse zum Ankreuzen erstellt, mit denen sich alle Niederlagen von allen Mannschaftssportarten erklären lassen.

[   ] Die Leistungen der Spieler waren zu schlecht.
[   ] Das Zusammenspiel funktionierte nicht.

Beides lässt sich auch noch kürzer zusammenfassen:
[ x ] Der Gegner war besser.

Für alle Enttäuschten gibt's ja noch die Fußballspiele der Frauen. :)

@09:11 Uhr von OrwellAG

Das Team ist seit Jahren nicht eingespielt. Immer wird alles ausprobiert um das Beste raus zu kriegen. Das ist typisch deutsch, immer das beste Potential. Aber man kann nichts draus machen, wenn es nicht in die Praxis geht, wenn man nicht die Länderspiele nutzt, um das Team einzuspielen. Dann fehlt nämlich am Ende das Glück. Von dem hatten andere Mannschaften genug.

7 von den Spielern kommen von Bayern München. Die spielen zusammen.

Die anderen Mannschaften hatten nicht alle so eine Konstellation, dort waren die Mannschaften diversifizierter. Spielten also noch weniger zusammen. Und kamen trotzdem ins 8telfinale.

09:06 Uhr von morgentau19

PS. Die KIcker sind draußen. Jetzt können sie wieder ihren Mund aufmachen und Binden tragen.

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Ja, aber die müssen halt aufpassen, dass sie mit der Binde nicht das Qatar-Logo auf dem Trikot-Ärmel verdecken. Sonst gibt's doch wieder Ärger. Nicht das am Ende noch irgendjemand seine Rolex zurückgeben muss.

Fußball ist ein Spiel...

 

bei dem man gewinnen oder verlieren kann. Der Faktor "Glück" spielt immer mit. Wäre es anders, so wäre Fußball unerträglich langweilig. "Erdrückende Überlegenheit" fördert lediglich niedere Instinkte der Menschen: "Wir machen die platt!" Mich widert das an.

 

Nein, nicht Deutschland hat verloren, sondern eine Mannschaft mit deutschen Spielern, die mir persönlich alle unbekannt sind. "Nationaler Taumel" ist mir suspekt. "Brot und Spiele" war darüberhinaus schon immer ein Mittel, von politischen Problemen abzulenken (panem et circenses).

Die späte Rache des Herrn Infantino

Wer das Spanien-Spiel gesehen hat, weiß dass das 2:1 für Japan nicht korrekt war. Der Ball wurde deutlich aus der linken Seite der Torauslinie wieder in das Spielgeschehen durch einen japanischen Spieler gebracht, das zum unberechtigten 2:1 für Japan geführt hatte. Der Ball war eindeutig im vollen Umfang hinter der Torauslinie! Mehrere Bilder dokumentieren das! Das VAR-Ergebnis wurde dem Schiedsrichter per Funk mitgeteilt, ohne dass dieser sich am TV die Wiederholung anschaute. Auch dem TV-Zuschauer wurde die VAR Video-Entscheidung vorenthalten. Das ist meiner Meinung nach Betrug! Aber als Spanier müsste ich mich gar nicht aufregen, denn wir sind weiter! Nein, trotzdem empfinde ich Scharm und Unbehagen! Ich glaube hier wurde politisch entschieden und zwar gegen Deutschland, nicht unbedingt gegen Spanien! Anders kann ich mir diese Entscheidung nicht erklären. Darüber wird leider zu wenig nachgedacht. Sicherlich bringt das jetzt nicht mehr, aber es sollte für den DFB wichtig sein. 

@09:13 Uhr von dreifachwumms23

Das haben die Spanier clever eingefädelt. Mit nur einer Niederlage haben sie den Doppelmoralweltmeister rausgeschmissen und eine Begegnung mit Brasilien vorerst vermieden. Ich glaube, diese ganze grüne Besserwisserei und den Zwang die Kataris umzuerziehen, hat den dt. Fußball zur Sau gemacht. Der Höhepunkt war ja dieses Bindenmaskottchen auf der Tribüne.

Jepp. Hätten sich die Spieler, der Trainerstab und die Verantwortlichen vom DFB mehr aufs Fußball Spielen konzentriert.. Aber Meinungsmache ist seit ein paar Jahren en vogue. Wir, Gäste. Bei einer WM. Wären nicht wir, wenn wir nicht den Kataris sagen würden, wie gut und progressiv unsere Sicht auf die Dinge ist und wie schlecht und rückständig ihre ist.

@09:13 Uhr von dreifachwumms23

Das haben die Spanier clever eingefädelt. Mit nur einer Niederlage haben sie den Doppelmoralweltmeister rausgeschmissen und eine Begegnung mit Brasilien vorerst vermieden. Ich glaube, diese ganze grüne Besserwisserei und den Zwang die Kataris umzuerziehen, hat den dt. Fußball zur Sau gemacht. Der Höhepunkt war ja dieses Bindenmaskottchen auf der Tribüne.

Alles Falsch! 

Ein Fußballspiel wird auf dem Platz entschieden, nicht auf der Tribüne.

Und da fehlte uns vorne der Knipser, das Mittelfeld war nicht ballsicher genug und hinten zu oft Tag der offenen Tür.

Vorne muss das Runde ins Eckige, da fehlt einer wie Miro Klose. Hinten kriegte man die Tür nicht zu.

Aber auch das Fkanken klappte nicht richtig. Ich erinnere mich: Bananenflanke von Manni Kaltz, Hrubesch Kopfball und dann zappelte der Fisch im Netz.

Das waren noch Zeiten! 

Überheblich

Aus meiner Sicht ist das entscheidende Thema eine Tendenz zur hochmütigen Überheblichkeit und ein Unvermögen zur realistischen Selbstreflexion.

@09:26 Uhr von MRomTRom

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Die Vorbereitungsphase war nicht schlecht. Aber der DFB und die Öffentlichkeit müssen aufhören, jeden Sieg über B- und C- Mannschaften als großen Erfolg und Reife für Weltmeisterlichkeit zu bejubeln.

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Die Messlatte sind die Spiele gegen Frankreich, England, Spanien und Argentinien.

Nur daran kann der deutsche Fußball ablesen, wo er steht.

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Da lobe ich mir die Frauennationalmanschaft.

 

Auf Unverständnis stößt bei mir

Auf Unverständnis stößt bei mir das Auftaktspiel. Gegen die japanische Mannschaft keinen fast 1,9 m großen, kopfballstarken Straufraumstürmer aufzustellen, war mehr als fahrlässig.

Keine Vorbildfunktion

Füllkrug und Neuer überzeugten durch Kampfgeist und Wille. 

Der Streit um die Binde mit der Panafrikanischen und Pansexuellen Fahne wurde über die Medien in die Mannschaft getragen. 2018 hat Özil mit seinem Bekenntnis zu Erdogan politisiert. 

Günter Netzer sagte: Er wolle gewinnen auch wenn er in der schlechteren Nationalmannschaft spielt. Diesen Mentalitätsvorteil verkehrt die Mannschaft in das Gegenteil. Sie verliert auch dann, wenn sie die bessere Mannschaft ist. 

Deutschland braucht wieder eine echte Nationalmannschaft die ihren Auftrag ernst nimmt und die Werte der Tradition anerkennt. Werte und Haltung dürfen nicht auf Symbole und Lippenbekenntnisse reduziert werden. Haltung muss  auf dem Spielfeld gelebt und durch Siege demonstriert werden. 

Als Verlierer hat die Mannschaft keine Vorbildfunktion. Im Gegenteil. Die Mannschaft zeigt wie man es nicht macht. 

 

@09:10 Uhr von redfan96

Die dt. Mannschaft hätte ihre Chance bei mir gehabt, wäre DFB und die Mannschaft nichts so jämmerlich eingeknickt vor der FIFA. Dann wären sie mit einer oder auch mehrerer Gelben Karten nach Hause gefahren und ich hätte sie dafür gefeiert.

Wäre ich Fussballer, würde ich es begrüssen, wenn ich mich auf meinen Sport konzentrieren könnte. Vllt hätte die Mannschaft besser abschneiden können, wenn sie nicht in Ermangelung von konstruktiven und konsequenten Politikern deren Arbeit in Sachen Kritik und Diplomatie hätte übernehmen sollen. Hat man eigentlich von anderen Nationen einen vergleichbaren Affentanz gesehen ? Eher nicht. U.a. sind diese jetzt weiter im Turnier und die dt. Mannschaft eben nicht. Hat ja angeblich ohnehin niemanden interessiert. Ob die dt. Mannschaft beim Foristen @redfan eine Chance gehabt hätte, oder doch eher nicht, geht den Spielern, wie ich vermute, genauso am Poppes vorbei.

 

09:22 Uhr von Nettie

Dass er 'sich' die besten Spieler 'leisten' kann, macht den FCB aus meiner Sicht noch lange nicht zum besten Verein.

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Die Zahlen sagen leider was anderes.
Meistertitel im Dauerabbo, die meisten Mitglieder, die höchsten Einnahmen, den größten internationalen Erfolg von allen anderen dt. Buli-Vereinen, usw.

Aber als Schwabe bin ich natürlich von Geburt an (leidgeplagter) VfB-Fan, auch wenn es zur Zeit schwerfällt.
Und von daher gebe ich Ihnen vollkommen recht. Der beste Verein kommt natürlich nicht aus München, sondern aus Stuttgart ;)

Hochmut kommt vor dem Fall

Mir fällt immer wieder auf, wie sich Deutschland unter Druck setzt: das Beste „kommt immer aus Deutschland“. Deutschland wird gewinnen ! Das gilt für Sport, Produkte {Autos) und sogar in der Kultur. „Deutschland über Alles“ ist hier Arroganz pur. Von anderen Ländern etwas zu lernen sei wohl lächerlich. Auch andere Länder und Kulturen können was, für Deutsche sogar manchmal „überraschend gut“. Die Klatschen im Sport sind die Folgen dieser fanatischen Arroganz. Hoch verdient ! Mit welchem Recht soll bitte Deutschland immer der Beste sein ? Die Konkurrenz schläft eben nicht ! Die wollen auch gewinnen und konzentrieren sich darauf.

Ein guter Tag - Deutschland ist raus

Applaus Applaus - immer wieder gut, wenn sich "Die Mannschaft" aus einem Turnier verabschieden muss. Wunderbar. 

Die Arroganz war im Vorfeld kaum zu ertragen. Kein Problem ... Japan und Costa Rica ... haut man weg und eigentlich ist man ja schon im Viertelfinale. Hopala.... so einfach ist es dann wohl doch nicht. Top 16 der Welt? Nö!

Und dann gestern noch zu meinen Spanien können ja nur verloren haben wollen, weil sie nicht gegen Brasilien spielen möchten, also bitte. Wie kann man die Leistung einer anderen Mannschaft, wie den Japanern, derart abwerten!? Unverschämt! Immerhin hatte man ja selbst gegen dieses Team verloren. 

Deutschland... stolz auf Autos und Fussball ... beides irgendwie nicht mehr so dolle. 

Flick will weitermachen, Bierhoff will weitermachen ... auch großartig. 

Die Mannschaft - so unsympathisch, da ist es fast egal, ob sie weiter kommt oder nicht. 

Ich finde es großartig. Deutschlands große Klappe gestopft in 20 Minuten. Nie war es passender. Hochmut kommt vor dem Fall! 

@09:20 Uhr von MRomTRom

 

Alle großen Mannschaften wie Spanien, Argentinien und Frankreich haben ein Spiel vergeigt. Deutschland dummerweise gleich das erste.

 

Argentinien mit Messias hat auch das erste Spiel vergeigt, und 1:2 gegen Saudi-Arabien ist noch mehr Geige als 1:2 gegen Japan. Aber danach haben die blau-weißen Messianer gut gespielt.

Elf Freunde ? @09:21 Uhr von redfan96

Mag ja sein, dass die Bazi-Spieler technisch die besten sind, aber sie sind zu „satt“. Wer jedes Jahr auf Platz 1 in der Liga abonniert ist [..]

zu „abseitsdesMainstreams“: die lausige Quote von 9 Mio im TV zeigt für mich den einzigen Lichtblick, nämlich dass die Fußballfans im Land ihren Boykott im Gegensatz zu anderen nicht nur großsprecherisch ankündigen, sondern auch realisieren, auch bei mir blieb die Glotze kalt (s. o. Kommentar). Der immer schlimmer werdende Kommerz im Fußball ekelt mich schon lange an, echter sportl Wettbewerb existiert nicht mehr, aber hier hat die FIFA das vorher schon Schlimme noch einmal getoppt. Ohne mich…

 

müsst ihr sein - lang ist's her

Heute müsst ihr zwölf oder mehr Köhler sein

- kommt von Kohle ;-)

Daher bereue ich keine Minute, die ich auch nicht gesehen habe, als ehemals Fussballfan/spieler.

Aber um es  klar zu sagen, der Fussball ist nur einer der Gipfel dieses 'tödlichen' Trends,

der da heisst:

Bleibt die Kohle morgens kalt,

wirst du sicher nicht mehr alt.

@09:25 Uhr von AbseitsDesMainstreams

Politische Haltung statt Herzblut. Die Armbinde hat die Mannschaft und die Gesellschaft gespalten.

Die westliche Welt stellt einen Bruchteil der Weltbevölkerung und möchte alle anderen moralisierend belehren. Dafür ist der Sport nicht da!

 

Sport soll über alle Grenzen, Völker, Relogionen und Ideologien einen und zu Gesprächen und einem völkerverbindenden Austausch führen. Deutschland, der DFB und Nancy Feaser haben ein grobes Foul begangen, den Rest der Welt genervt und dem Sport die Unschuld geraubt!

Tatsächlich gab es bei dieser WM diesen moralischen Nebenkriegsschauplatz.

Interessant war auch die Gewichtung: One Love Armbinde verbieten? Geht ja gar nicht, da stellt sich selbst Nancy Faeser demonstrativ dagegen.

WM mit Sklavenarbeit, die den Tod von Tausenden Arbeitern zur Folge hatte, in einem der undemokratischsten Ländern weltweit, welches sogar bei einem Angriffskrieg beteiligt ist, das ist ok. Da fahren wir hin. Da machen wir Geschäfte mit....

@09:27 Uhr von Opa Klaus

.. dass die Diskussion über das Ausscheiden nicht von Foristen auf die politische Ebene gehoben wird. Und nein, das hatte nichts mit Quatar zu tun und schon gar nicht mit Putin. Fakt ist: aufm Platz war einfach zu schlecht. 

So sehe ich das auch. Spieler haben ist das eine, aber eine Manschaft daraus zu machen ist eine andere Sache.

@10:05 Uhr von kyllwalda

Kein Weiterkommen ist ein Spiegel der schlechten Leistung dieser Mannschaft.
Unmotiviert, selbstverliebt, chaotisch in großen Teilen war dieser WM Auftritt einfach nur peinlich. 🙈
 
 

@09:14 Uhr von redfan96

Meine Antwort auf kommtdaher im Vorgängerthread:

Jetzt bin ich aber verwundert, wie hätten die Deutschen den hohen Sieg Spaniens verhindern sollen? Das ist ja wohl alleine Sache der span. Mannschaft, wie hoch sie gewinnt, Costa Rica war wohl im ersten Spiel einfach nicht „mental anwesend“. Da können ja die Spanier nichts dafür. Und gegen Japan zu gewinnen auf Biegen und Brechen war halt nicht mehr nötig, es sei denn Costa Rica hätte gegen D geführt. Nee, das haben die DFB-Jungs ganz alleine „geschafft“…kein Mitleid, selbst Schuld.

Mit dem hohen Sieg gegen Costa Rica hatte Spanien sein Torverhältnis entscheidend aufgepolstert, so dass es sich eine Niederlage im letzten Spiel der Vorrunde erlauben konnte (Spekulation: auf diese Weise konnte Spanien einen vermeintlichen „Hochkaräter“ ausschalten)

Deutschland

ist eben nicht mehr Spitze, das gilt auch für andere Bereiche, was nun bei der Vorbereitung oder der Auswahl falsch gelaufen ist, kann ich als nicht Fußballfan natürlich nicht einschätzen.

Einen Vorteil hat es aber, unsere Mannschaft wird jetzt keine Zeichen mehr setzen müssen, die anderen haben sich ja eher herausgenommen, ein Thema vom Tisch.

Das Endspiel werde ich mir trotzdem ansehen.

@09:21 Uhr von Orfee

Der Fisch stinkt schon vom Kopf. Anscheinend ist es noch keinem Menschen aufgefallen, dass eine gewisse Mannschaft immer Meister wird. Das Ergebnis steht ja schon von Anfang an fest, dass man die ganzen Spiele und Saison sich sparen kann und den Meistertitel gleich  verleiht. Ich habe in Deutschland schon andere Zeiten erlebt. Die Zeiten der Alternativlosigkeit. Vielleicht sollte man mit der Analyse dort anfangen?

Ganz meiner Meinung.

Der Fussball in Deutschland ist nur noch Kommerz.

Der DFB traut sich nicht gegen die Bayern das Bezahlsystem für die Liegen zu ändern.

Die die schon genug Geld haben bekommen, weil sie sich gute Spieler/Trainer leisten können noch mehr Geld in den Popo geschoben und können sich noch stärker etablieren.

Kleinere Mannschaften werden mit Kleingeld abgespeist.

Dazu kommt noch eine Mannschaft, welche mit absicht verliert und da greift keiner ein.

Alle die Ahnung vom Fußball haben wissen um welchen Verein es geht.

Wir sollten verlieren!

@09:27 Uhr von Opa Klaus

.. dass die Diskussion über das Ausscheiden nicht von Foristen auf die politische Ebene gehoben wird. Und nein, das hatte nichts mit Quatar zu tun und schon gar nicht mit Putin. Fakt ist: aufm Platz war einfach zu schlecht. 

Danke. Ich habe diese WM nur mit einem Auge mitverfolgt. Nicht weil mich der Austragungsort gestört hat, sondern weil mir dieses moralinsaure Getue über Wochen auf die Nerven ging. Man hätte sich unmittelbar nach der Vergabe bemühen müssen, mit den Verbänden einen gangbaren Weg zu finden, oder aber sich raushalten sollen. Die Spieler hätten sich auf ihre Aufgabe konzentrieren sollen und nicht auf politische statements. Dafür gibt es andere Leute, deren Beruf das ist. Ein Sportler, der für andere die Kastanien aus dem Feuer holen soll, setzt seine sportliche Karriere aufs Spiel. Das gehört schlicht nicht zu seinen Aufgaben.

 

leider nur noch Mittelmaß

wie in so vielen Bereichen auch im Fußball nur noch mittelmäßig. Woran liegt es?

Wir sollten das Ergebnis mit Demut verarbeiten.

Durch Ausdauer, Fleiß und Teamarbeit kann man den Anschluss finden. 

Gibt es bessere Kandidaten? Werden die gefördert?

Mich erinnert das an die Politik wo ich mich oft frage haben die Parteien keine besseren Leute für die Spitze?

Mich stört schon lange die deutsche Arroganz, wo vorrausgesetzt wird wir gehören zu den Besten.

 

Der Fußball ist nur ein kleines Rädchen vom großen Getriebe. Deshalb ist es kein Desaster für uns.

Die anderen Länder ziehen auch hier an uns vorbei.

 

 

@09:27 Uhr von Opa Klaus

.. dass die Diskussion über das Ausscheiden nicht von Foristen auf die politische Ebene gehoben wird. Und nein, das hatte nichts mit Quatar zu tun und schon gar nicht mit Putin. Fakt ist: aufm Platz war einfach zu schlecht. 

Denke ich auch. Und die höhnischen Einlassungen von „Dreifachwums“ sind einfach nur unter aller Kanone.

Der DFB könnte jetzt allerdings noch ein letztes gutes Werk tun: Alle eingesparten Siegprämien an den Entschädigungsfond für die Gastarbeiter in Katar spenden und die Spieler sollten die gleiche Summe noch drauflegen.

Prioritäten

Haltung ist wichtiger als Leistung.

Äußerungen müssen wohlüberlegt sein um nicht dem moralgetränkten Shitstorm zum Opfer zu fallen , das gilt für Spieler wie auch für Kommentatoren .

Der begriff "Deutsche Nationalmannschaft"  ist ja mittlerweile schon moralisch fragwürdig ja fast schon Rechtspoulistisch , das jedenfalls hat der empörte Mainstream seit 2006 sehr gut hinbekommen , oder glaubt wirklich jemand daß schwarz - rot - goldene Fahnenmeere und Fähnchen an Autos heute noch moralisch zeitgemäß wären ?

Das ist auch der wirkliche Grund der Entfremdung zwischen Fans und "Der Mannschaft" .

Und das ist mittlerweile auch das Kernproblem unserer Gesellschaft . "Haltung" und moralisierendes arrogant wirkendes Auftreten haben sich in Politik , Wirtschaft und Sport etabliert , meilenweit von den normalen Alltagsproblemen der Bürger entfernt .

Und die Begriffe "deutsche Tugenden" und "Kampfgeist" haben es ja mittlerweile auch sehr erfolgreich auf die kritische Liste geschafft .

 

Sport ist ein Politikum geworden

Leider ist der Sport zu einem Politikum geworden.

Wie ein Leser schon schrieb: Früher hat der Sport die Menschen verbunden und verbrüdert.

Heute wollen wir alle belehren.

Deutschland hat 2 Weltkriege gebraucht um zu lernen. Will in anderen Ländern alles mit der Brechstange erreichen. So funktioniert Sport aber nicht.

Und wenn sich Länder hinstellen und erst mal eine politische Abgrenzung fordern, dann ist der Sport nicht mehr Sport sondern Politik.

WICHTIG:

Ich als behinderter Mensch finde es unmenschlich, dass behinderte Menschen vom Sport ausgeschlossen werden, nur weil das falsche Land Krieg führt.

Wer ein ganzes Volk, und vor allem Behinderte weltweit ausschließt, dessen moralische Werte sind nichts Wert.

Soetwas finde ich abscheulich.

WM-Niederlage nach der Vorrunde

Da ist es doch wieder passiert! Deutschland muss nach Hause fahren, obwohl es das Spiel mit 4:2 gegen Costa Rica gewonnen hat. Allerdings hätte Deutschland acht Tore gebraucht, um bei dem Ergebnis von Japan und Spanien zu siegen. Deutschland hat seine Fehler vor allem in dem ersten und zweiten Spiel gemacht. Weniger im dritten Spiel. Auch hatte Deutschland es nicht in der Hand, dass sich Japan und Spanien den Ball so zuschieben, dass Japan 2:1 gewinnt. Man kann dies zumindest nach der WM 1982 im spanischen Gijon vermuten. Deutschland hatte sehr viele Torchancen und hat auch gegen Japan und Costa Rica geführt und ist dann nicht drangeblieben. Es ist mal wieder viel zu viel aus Langeweile über unwichtige Banalitäten am Rande des Fussballs diskutiert worden, die mit dem Thema Fussball nicht viel zu tun haben. Es war in Dokus wegen der Menschenrechte von der WM der Lügen bzw. der Schande die Rede. Wird der künftige Weltmeister dann auch ein "Weltmeister der Schande" sein? Aus und vorbei!

@09:29 Uhr von mispel

 

2014 hatten wir neben den genannten auch noch Spieler wie Lahm oder Mertesacker. Auch einen Spielführer wie Schweinsteiger haben wir nicht mehr.

 

Der Teamkäpt'n von 2014 war Phillip Lahm, und es gab in jedem Mannschaftsteil mindestens einen echten Charakterspieler. Alle wollten unbedingt Weltmeister werden, und das Teamquartier Campo Bahia war so was wie ein Geschenk der Götter.

 

So was wie Brasilien 2014, und dann noch das 7:1 gegen Brasilien im Halbfinale, sind so was wie Sternstunden einmal in 100 Jahren, wenn man Fußball mag.

@09:14 Uhr von redfan96

Meine Antwort auf kommtdaher im Vorgängerthread:

Jetzt bin ich aber verwundert, wie hätten die Deutschen den hohen Sieg Spaniens verhindern sollen?

Vielleicht durch "Quantenverschränkung". Oder so.....

@09:33 Uhr von MRomTRom

++

Wen wundert's, dass sich unter die Fußballbegeisterten nun auch jene Kritikerkaste mischt, die mit Fußball nichts am Hut hat, dafür aber ihre politischen Botschaften einflicht. Über Deutschland, über das Toleranzgebote und was sonst noch.

++

Geht woanders abladen. Wir wollen über Fußball und dessen sportliche Entwicklung reden. Mit Blick auf die Euro 2024.

++

 

Bestes Beispiel ARD und ZDF .

Zuerst für Millionen Euros die Übertragungsrechte sichern um dann in anfangs JEDER Sendung politische Haltung und die sicherlich zurecht zu stellende moralischen Fragen zu thematisieren. Das muss aber nicht in jeder Sendung das Hauptthema sein.

Wenn man schon dauernd die richtige "Haltung" von den Zuschauern einfordert dann hätte man eigentlich konsequenterweise die Übertragungsrechte gar nicht erst einkaufen sollen .

Aber zuerst Millionen für die Rechte ausgeben um dann tagtäglich politische Botschaften unterzubringen dafür hätte es das viele Geld nicht gebraucht .....

 

@09:23 Uhr von dreifachwumms23

Hohoho, die Bindenministerin hat völlig umsonst ihre gestählten Oberkörper präsentiert und Sitten und Bräuche mit Füßen getreten. Nun kann der Moralweltmeister sich auf dem grünen Parteitag feiern lassen. Den Katar-Männer haben wir es aber gegeben.

 

Haben Sie außer geschmacklosen Sprachentgleisungen auch irgendetwas Inhaltliches beizutragen? Irgendwas mit Gehalt und einer Aussage?

Schuld sind immer die anderen

Es passt so ein klein wenig ins Bild, dass man meint, die Spanier hätten extra verloren und der Ball beim 2:1 der Japaner wäre ja im Aus gewesen. 

Mimimimi... 

Arroganz tritt einem mit Anlauf in den Hintern. 

Wer selbst gewinnt, muss dann später nicht auch die Leistung anderer Teams infrage stellen. Es hat wirklich nichts mehr mit Sportlichkeit zu tun, wenn man die Leistung anderer immer wieder runtermacht. 

Man hätte ja gegen Japan gewinnen können... Spanien hat ja bewusst und willentlich verloren ... also bitte. Offensichtlich ist das japanische Team besser gewesen und hat zu Recht den Einzug ins Achtelfinale geschafft.

"Die Mannschaft" hingegen ... hat genau das nicht geschafft.

Und im Sport ist es ganz schlechter Stil, andere für das eigene Versagen verantwortlich zu machen. Die Japaner haben Spanien geschlagen - Deutschland ist das seit Ewigkeiten nicht gelungen. Das nötigt durchaus sehr viel Respekt ab. 

Davon lässt "Die Mannschaft" aber stets alles vermissen.

Anspruch und Wirklichkeit

Das frühe Ausscheiden der DFB-Elf war zu erwarten, und zwar aus mehreren Gründen. Zwei davon sind nach meiner Meinung: Erstens... der inzwischen völlig übersteigerte Medienhype rund um den deutschen Profi-Erstligafußball, speziell bei Teilnahme deutscher Vereinsmannschaften an europäischen Championships, und medial nochmal verschärft rund um die jeweilige DFB-Elf bei Teilnahme an Europa- u. Weltmeisterschaften. Das führt dann - wie zuletzt zu sehen - tagelang und vorab zum schon peinlich penetranten Wiederkäuen immer gleicher Selbstbeweihräucherungen in unterschiedlichen TV-Expertenrunden, die eine quasi-patriotische Wichtigkeit vorgaukeln, die jedoch nur den kommerziellen Interessen des Medien- / Sport- und Profispieler - Marketings dienen. Und - zweitens... eine zwar oft kritisierte, jedoch öffentlich unbeirrte betriebene Politisierung speziell des DFB-Profifußballs, was - wie gesehen - dazu führt, daß die DFB-Elf bei einer FIFA-WM zu Cheerleaders einer Loveparade stilisiert wird...

@09:14 Uhr von SGEFAN99

Wer den Fußball hinten anstellt und lieber heuchlerische Aktionen durchzieht scheidet aus. >> Entscheidend ist das Spiel auf dem Platz nicht irgendwelche Haltung.

Viele setzen ihre Prioritäten offenbar in umgekehrter Reihenfolge. Das als 'heuchlerisch' zu bezeichnen, ist schon eine ziemliche Überschreitung der eigenen Kompetenzen. Oder auf gut Deutsch gesagt: Ein 'starkes Stück' bzw. eine Unverschämtheit.

Lieber woke als gewinnen?

Um diese grundsätzliche Frage geht es. 
 

Meine erste, bewusst wahr genommene WM war die von 1974. Die Eltern haben natürlich immer von der von 1954 erzählt. Zumal unten an der Schweizer Grenze aufgewachsen und die Spieler beim ersten Grenzübertritt mit dem Zug damals als erste begrüßt. 
 

Steht so in keinem Geschichtsbuch, weiß aber jeder im Ort. :-)

 

Das waren damals noch richtige Kerle. Auch 1974, das waren noch Männer. 
 

auch 1990, das war noch ein Team. Das wären Kämpfer. Wenn ich mich da an „unseren“ Guido Buchwald erinnere, oder die Förster Brüder und an all die anderen Charaktere. 
 

heute ist das eher ein Einheitsbrei. Ein emotionsloser Haufen. Die „moderne“ Erziehung schafft Menschen, die einheitlich sein sollen, in ganz engen Bahnen und moralisch einwandfrei, die für LGBTQ sind und alles tun, um den Klimawandel aufzuhalten. 
 

Diese ganzen grotesken Bewegungen gaben es geschafft, dass nicht nur das Ausland über uns lacht. Wir zerlegen uns auch selber. 
 

nicht nur im Fußball. 
 

Gibt es ein Kernproblem?

Der spektakuläre Niedergang der deutschen Nationalelf könnte einen Hintergrund haben: in Europa bestimmt seit mehr als 10 Jahren das Kapital den Fußball, die Fifa mit der Vergabe der WM nach Katar steht dafür, aber auch die TOP-Ligen in England und Spanien (dort mit gefährlich hohen Verschuldungen der Vereine) sind gekennzeichnet u.a. durch exorbitante Spielergehälter und durch die Übernahme von Vereinen durch Super-Milliardäre. Diese Entwicklung hat Deutschland nur in kleinem Maßstab mitgemacht. Man ist „auf dem Teppich“ geblieben, mit Nachteilen. Deutsche Spitzenspieler sind ins Ausland abgewandert, weil sie hohe Gehälter kassieren, aber auch mal den Champions League-Cup anfassen wollten. 
Man muss aber auch realisieren, dass Staaten, die bisher im internationalen Vergleich keine Rolle gespielt haben, mit einem sehr effektiven Auftritt, nicht erst bei dieser WM, überraschen.

Hinsichtlich der deutschen Trainer stellt man fest, dass es seit dem WM-Titel in Brasil am Mut zum Risiko fehlt

@09:41 Uhr von aus dem Rhein Main Gebiet⁸

Deutschland befindet sich politisch, wirtschaftlich und sportlich auf dem absteigenden Ast und der Kommentator bemängelt die fehlende Haltung. Das fasst das Problem perfekt zusammen. Wir leben mittlerweile in einem Land, in dem moralische Selbstdarstellung vor Leistung kommt. Der Rest der Welt lacht sich derweil über uns kaputt."

Diesem Kommentar kann ich nur beipflichten. In Deutschland wird alles weichgespült, Leistung wird nicht belohnt sondern Selbstdarstellung. Es fängt in der Schule an, geht im Verein weiter und endet schließlich im Berufsleben. Armes Deutschland wenn die Macher in Rente gehen und es nicht mal Mittelmaß made in Germany gibt.

@Opa Klaus: wie war das noch mit dem vom "Fußball  auf Politik und überhaupt auf alles schließen"?

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