Kommentare - Polizei verhindert weitere Proteste gegen Null-Covid in China

29. November 2022 - 10:12 Uhr

Nach neuen Protestaufrufen in China, hat die Polizei mit einem massiven Aufgebot reagiert. Die erste Protestwelle könnte nun langsam abebben. Das britische Außenministerium gibt wegen der Verhaftung eines Reporters noch keine Ruhe.

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Kommentare

Eine Diktatur… bzw. Oligarchie

Deswegen hat China ja so sehr Angst vor Taiwan: Das Narrativ der chinesischen Regierung in Ihrem Kulturkreis funktioniere Demokratie nicht wird dadurch ad Absurdum geführt! Die Proteste (auch wenn jetzt mit Gewalt unterdrückt) zeigen den Wunsch nach Demokratie und Freiheit auch in China!

Die mussten reagieren. 1…

Die mussten reagieren. 1.5milliarden Meinungen sind nicht zu regieren.  Sonst müssten sie abdanken und das Land zerfiele in 1000 kleinere Länder.  

Gegen die Xi Diktatur der…

Gegen die Xi Diktatur der totalen Kontrolle und Repression wird es die Bevölkerung sehr schwer haben, Freiheitsrechte durchzusetzen. Man kann nur hoffen, dass die Führung bei ihrer strikten Null Covid Strategie bleibt.

@zufriedener Optimist

Und in Taiwan haben gerade die China- Freundlichen die demokratischen Zwischenwahlen deutlich gewonnen…. 

Tja... Querdenker und Corono…

Tja...

Querdenker und Corono-Schwurbler, die Telegramm nutzen, gibt es offensichtlich weltweit.

Nicht nur in Deutschland,sondern auch in China

Zwei Seiten der Medaille @10:54 Uhr von Zufriedener Optimist

Deswegen hat China ja so sehr Angst vor Taiwan: Das Narrativ der chinesischen Regierung in Ihrem Kulturkreis funktioniere Demokratie nicht wird dadurch ad Absurdum geführt! Die Proteste (auch wenn jetzt mit Gewalt unterdrückt) zeigen den Wunsch nach Demokratie und Freiheit auch in China!

 

Es geht halt eben nicht Wissenschaft auf der einen Seite zu fördern/kontrollieren,

wie Xi es mit der KI tut, aber die andere Seite, nämlich die wesentliche

Voraussetzung für wissenschaft zu unterlaufen: nämlich  freie Kommunikation.

Das was alle Autokraten/Diktatoren letztlich scheitern lässt.

Bemerkenswerter Vorgang

 

Zitat: "In Shanghai haben Hunderte gegen die strikte Null-Covid-Politik demonstriert. Dabei forderten sie auch den Rücktritt von Staats- und Parteichef Xi - was in dem Land ohne Meinungsfreiheit bislang kaum vorstellbar war."

.

Bemerkenswerter Vorgang.

Dass die Chinesen offen demonstrieren und den Rücktritt eines Staatspräsidenten fordern, ist in der Tat neu.

Da sieht man mal, dass die langsamen, stillen Entwicklungen der Chinesen selbst mehr bringen, als pseudo-moralische Belehrungen deutscher Politiker, die ohnehin "demokratische Werte" selber nicht verstanden haben.

Nur die Lokalwahlen @11:22 Uhr von baumgart67

Und in Taiwan haben gerade die China- Freundlichen die demokratischen Zwischenwahlen deutlich gewonnen…. 

 

wie bisher öfter, aber das wissen Sie ja ganz genau.

Wieder mal ein Fake-News Ansatz jämmerlich ertappt ;-)

 

Gute Corona-Demonstranten in China?

Zitat: "In Shanghai haben Hunderte gegen die strikte Null-Covid-Politik demonstriert. Dabei forderten sie auch den Rücktritt von Staats- und Parteichef Xi - was in dem Land ohne Meinungsfreiheit bislang kaum vorstellbar war."

.

Mal sehen: wird man die chinesischen Demonstranten gegen die Corona:-Maßnahmen argumentefrei als "Rechtsextrem, Nazi, Schwurbler, Verschwörungstheoretiker ... and all the rest of it" bezeichnen, wie man das hierzulande tut oder wird man die demokratische Reife besitzen und darauf eingehen, was diese Demonstranten konkret sagen?

Der staatliche "Sicherheitsapparat"

- nebenbei gefragt: In wessen Sicherheits Diensten eigentlich? - 

wird den einmal 'erweckten' Freiheitsdrang bzw. das Bedürfnis der chinesischen Bevölkerung nach Selbstbestimmung und Anerkennung - genausowenig übrigens wie das jeder anderen Bevölkerung auch - auch mit einem noch so massiven 'Aufgebot' nicht dauerhaft 'niederschlagen' bzw. unterdrücken können.

Von daher wird diese 'erste Protestwelle' zwar 'abebben', aber ganz sicher nicht die Letzte gewesen sein. Sondern nur der Anfang eines sich kontinuierlich immer weiter verstärkenden 'Wellengangs'. Wie bereits gesagt, nicht nur in China oder dem Iran.

Der Wunsch nach Demokratie

Der Wunsch nach Demokratie ist zu begrüßen! Gerade vor dem Hintergrund der stark unmenschlichen Maßnahmen in der Corona Krise wundert mich das Aufstreben der Menschen in manchen Ballungsgebieten nicht und ist vollkommen nachvollziehbar.

Man sollte jedoch in Relation setzen, dass ein paar Tausend Menschen nicht automatisch die Mehrheit bedeuten. Gerade in einem so bevölkerungsreichen Land wie China mit 1,4 Milliarden (!) Menschen.

Eine Demoktratiebewegung muss nunmal vom betroffenen Volk ausgehen. Und das muss halt die Mehrheit haben.

Wir, die westlichen Demokratien, sind halt nur Zuschauer. Und das sollten wir bleiben *Richtung Atlantik schauend*

Bemerkenswerter Vorgang

Zitat: "In Shanghai haben Hunderte gegen die strikte Null-Covid-Politik demonstriert. Dabei forderten sie auch den Rücktritt von Staats- und Parteichef Xi - was in dem Land ohne Meinungsfreiheit bislang kaum vorstellbar war."

.

Bemerkenswert.

In D hat man noch  vor einem Jahr Stimmung gegen die Lockdown-Kritiker verbreitet.

 

Nun feiert nun den chinesischen Aufstand gegen den dortigen Lockdown. 

So was.

@11:22 Uhr von baumgart67

Und in Taiwan haben gerade die China- Freundlichen die demokratischen Zwischenwahlen deutlich gewonnen…. 

Chinafreundliche in Taiwan? Sollten die ihr Land etwa hassen? Auch wenn es bei Uns solche Parteien gibt, muss es die in china nicht auch geben. 

Angst vor dem eigenen Volk

Putin sah die Demokratie- und Freiheitsbewegung in der UKR als Bedrohung an. Vor allem die Proteste gegen die manipulierte Wahl von Lukatschenko in Belarus dürften ihn letztlich zum Einmarsch in der UKR bewogen haben. Auch Xi fürchtet die Meinungs-, Presse- und Demonstrationsfreiheit in der abtrünnigen Enklave Taiwan und reagiert darauf mit matialischen Drohungen. Letztlich werden Diktaturen auf Dauer den Freiheitsdrang der Menschen nicht niederknüppeln und knebeln können. Die sozialen Netzwerke, der Reiseverkehr und die Globalisierung brechen verkrustete Strukturen zunehmend auf, sorgen für Transparenz und internationale Aufmerksamkeit. Um politisch wie auch wirtschaftlich als Weltmacht bestehen zu können, wird China nicht umhin kommen, international verlässliche Mindeststandards in Sachen Menschenrechte und demokratischer Grundstrukturen einzuführen. Das Beispiel RUSS zeigt, wie schnell ein Land international geächtet sein kann - ein Menetekel, das Xi sehr wohl erkannt hat.

Folgenabschätzung

Man sollte in keinem Fall versäumen die Folgen eines voreiligen Ausstiegs aus der Null-Covidstrategie  zu sehen. Unabhängig von der Kritik am politischen System in China sollten wir im Auge behalten, wie viele Menschn in China dem Covidvirus zum Opfer gefallen wären, wenn man einer high-Inzidenzstrategie wie bei uns gefolgt wäre. Dann dürfen wir auch nicht vernachläßigen, dass der unkonsequenete, halbherzige Lockdown-light wohl wesentlich zu den sekundären Schäden beigetragen hat. Im Grunde können wir nur wünschen, dass die No-Covid-Strategie in China Erfolg  hat. Das wird allerdings ohne zusätzliche Maßnahmen schwer werden. Auch wir könnten scheitern, wenn wir nicht alsbald die Strategie, die Biontek primär vertreten hat, nämlich eine Hemmung der Virusreproduktion in Ergänzung zur Impfung, ins Auge fassen. Auch wäre bei uns eine Erfassung des Infektionsgeschehens durch Abwasseruntersuchungen sicher hilfreich.

 

 

 

 

 

 

@11:32 Uhr von Der neue Goldblitz

Zitat: "In Shanghai haben Hunderte gegen die strikte Null-Covid-Politik demonstriert. Dabei forderten sie auch den Rücktritt von Staats- und Parteichef Xi - was in dem Land ohne Meinungsfreiheit bislang kaum vorstellbar war."

.

Bemerkenswert.

In D hat man noch  vor einem Jahr Stimmung gegen die Lockdown-Kritiker verbreitet.

 

Nun feiert nun den chinesischen Aufstand gegen den dortigen Lockdown. 

So was.

Schon mal den Lockdown in China und in Deutschland verglichen? Da gab es erhebliche Unterschiede oder etwa nicht?

Alles im Griff.

Die Zahlen werden natürlich steigen: Es wird Winter auf der Nordhalbkugel, und eine Impfung ins Blut verhindert schließlich keine Infektion mit Atemwegsviren, die in den Schleimhäuten bekämpft werden müssten. Das merkt ja inzwischen selbst unser Herr Lauterbach.

Viel Raum für weitere Repressionen also. Und sollten es auch in China irgendwann 2000+ Protestmärsche wöchentlich sein, so bleibt doch immer noch dieselbe Möglichkeit wie bei uns, einfach nichts davon zu berichten.

@11:27 Uhr von Der neue Goldstandard

 

Zitat: "In Shanghai haben Hunderte gegen die strikte Null-Covid-Politik demonstriert. Dabei forderten sie auch den Rücktritt von Staats- und Parteichef Xi - was in dem Land ohne Meinungsfreiheit bislang kaum vorstellbar war."

.

Bemerkenswerter Vorgang.

Dass die Chinesen offen demonstrieren und den Rücktritt eines Staatspräsidenten fordern, ist in der Tat neu.

Da sieht man mal, dass die langsamen, stillen Entwicklungen der Chinesen selbst mehr bringen, als pseudo-moralische Belehrungen deutscher Politiker, die ohnehin "demokratische Werte" selber nicht verstanden haben.

In mehreren Teilen Chinas mehren sich die Demonstrationen gegen Xi und die Regierung. Hong Kong als "der Vorreiter", aber auch in der Nachbaregion um Guandong (besonders in den Millionenstädten rund um die Bucht) scheinen sich die Menschen nicht mehr mit der Situation rund um die menschenverachtenden Coronamaßnahmen zufrieden zu geben.

Unmut in dieser Region (Wirtschaftsstandort #1) hat absolutes Sprengpotential

@11:28 Uhr von Der neue Goldstandard

Zitat: "In Shanghai haben Hunderte gegen die strikte Null-Covid-Politik demonstriert. Dabei forderten sie auch den Rücktritt von Staats- und Parteichef Xi - was in dem Land ohne Meinungsfreiheit bislang kaum vorstellbar war."

.

Mal sehen: wird man die chinesischen Demonstranten gegen die Corona:-Maßnahmen argumentefrei als "Rechtsextrem, Nazi, Schwurbler, Verschwörungstheoretiker ... and all the rest of it" bezeichnen, wie man das hierzulande tut oder wird man die demokratische Reife besitzen und darauf eingehen, was diese Demonstranten konkret sagen?

           

           Diese Frage treibt mich auch um. Mal sehen, 

           sich hier jemand findet, der sie beantwortet.

 

 

@11:32 Uhr von Der neue Goldstandard

In D hat man noch  vor einem Jahr Stimmung gegen die Lockdown-Kritiker verbreitet.

Ich nicht. Sie? Oder gehts Ihnen nur um den Whataboutism?

 

@11:32 Uhr von Der neue Goldstandard

In D hat man noch  vor einem Jahr Stimmung gegen die Lockdown-Kritiker verbreitet.

In China ist es aber etwas mehr als Stimmung. Oder?

 

In...

Einer Diktatur kann man diese Maßnahmen machen. Aber die Machthaber in Diktaturen haben Angst vor dem eigenen Volk. Die KP in China hat schon mal ein Aufstand brutal niederknüppeln lassen. Herr XI soll sich sehr gut überlegen ob er zu diesen Mitteln greift. 

@11:25 Uhr von artist22

Deswegen hat China ja so sehr Angst vor Taiwan: Das Narrativ der chinesischen Regierung in Ihrem Kulturkreis funktioniere Demokratie nicht wird dadurch ad Absurdum geführt! Die Proteste (auch wenn jetzt mit Gewalt unterdrückt) zeigen den Wunsch nach Demokratie und Freiheit auch in China!

 

Es geht halt eben nicht Wissenschaft auf der einen Seite zu fördern/kontrollieren,

wie Xi es mit der KI tut, aber die andere Seite, nämlich die wesentliche

Voraussetzung für wissenschaft zu unterlaufen: nämlich  freie Kommunikation.

Das was alle Autokraten/Diktatoren letztlich scheitern lässt.

 

Das mag sein. Wir sollten aber nicht verdrängen, dass den liberalen Demokratien ein selbstverschuldetes Scheitern droht.

@11:32 Uhr von Der neue Goldstandard

Zitat: "In Shanghai haben Hunderte gegen die strikte Null-Covid-Politik demonstriert. Dabei forderten sie auch den Rücktritt von Staats- und Parteichef Xi - was in dem Land ohne Meinungsfreiheit bislang kaum vorstellbar war."

.

Bemerkenswert.

In D hat man noch  vor einem Jahr Stimmung gegen die Lockdown-Kritiker verbreitet.

 

Nun feiert nun den chinesischen Aufstand gegen den dortigen Lockdown. 

So was.

Jämmerlicher Versuch. Wer hat gegen Lockdown kritiker gewetert? Ein paar wenige vieleicht.

Ld war beu uns immer verpöhnt. Du verwechselst das mit den Masken- und Impf verweigerern.  Die werden aber zu Recht kritisiert. 

@11:31 Uhr von fruchtig intensiv

Man sollte jedoch in Relation setzen, dass ein paar Tausend Menschen nicht automatisch die Mehrheit bedeuten. Gerade in einem so bevölkerungsreichen Land wie China mit 1,4 Milliarden (!) Menschen.

Eine Demoktratiebewegung muss nunmal vom betroffenen Volk ausgehen. Und das muss halt die Mehrheit haben.

Nein, finde ich nicht. In Berlin und Dresden war 1989 deutlich weniger als 1% des Volkes auf der Sraße, hat aber dennoch dem SED-Regime klar gemacht, dass die Diktatur zu Ende ist und die Freiheit nicht aufgehalten werden kann.

 

Eintreten für die Werte von Menschenrechten und Demokratie

@11:27 Uhr von Der neue Goldblitz

Bemerkenswerter Vorgang.

Dass die Chinesen offen demonstrieren und den Rücktritt eines Staatspräsidenten fordern, ist in der Tat neu.

Da sieht man mal, dass die oft aus der rechten isolationistischen Ecke geschmähten Gelder aus dem Topf der deutschen Entwicklungszusammenarbeit für Projekte von Organisationen der chinesischen Zivilgesellschaft, welche sich für Demokratie, Menschenrechte, Bildung einsetzen, doch wertvolle Investitionen in die Zukunft sind. Überrascht nicht wahr?

@11:28 Uhr von Der neue Goldstandard

Zitat: "In Shanghai haben Hunderte gegen die strikte Null-Covid-Politik demonstriert. Dabei forderten sie auch den Rücktritt von Staats- und Parteichef Xi - was in dem Land ohne Meinungsfreiheit bislang kaum vorstellbar war."

.

Mal sehen: wird man die chinesischen Demonstranten gegen die Corona:-Maßnahmen argumentefrei als "Rechtsextrem, Nazi, Schwurbler, Verschwörungstheoretiker ... and all the rest of it" bezeichnen, wie man das hierzulande tut oder wird man die demokratische Reife besitzen und darauf eingehen, was diese Demonstranten konkret sagen?

Kann es sein, dass Sie den Unterschied der Demonstrationen in China gegenüber den Demonstrationen in Deutschland nicht sehen können oder wollen?
In China gilt die strikte NULL-COVID Politik bei der NIEMAND seine Haus, seine Wohnung verlassen darf. Ganze Städte wurden und werden abgeriegelt und gegen das wird dort Demonstriert.
Nennen Sie mir mal eine Stadt die hier in Deutschland komplett dicht gemacht wurde!

re @11:22 baumgart67: Prima!

Und in Taiwan haben gerade die China- Freundlichen die demokratischen Zwischenwahlen deutlich gewonnen…. 

 

Na prima! Dann wird ja Xi jetzt auch demokratische Wahlen einführen und ganz sicher mit „seiner“ 98,95% Mehrheit gewählt werden.

Im Ernst: Man kann über aller Regierungen und „Politiken“ streiten. Demokratie aber heisst, diesen Streit zuzulassen. 

Und das tun aus innerlogischen Gründen autoritäre Herrscher niemals.  Sonst wären sie nämlich keine autoritären Herrscher. Und deshalb sollte man diesen „Typen“ niemals auch nur „probehalber“ die Macht in einem Staate übergeben.

Kurz: Sie und Xi können ja durchaus das chinesische Regime gut finden. Entscheidend ist aber, was die Bevölkerung entscheidet. Wenn man sie entscheiden lässt. 

Was man aber mit allen Mitteln zu verhindern versucht. Warum nur? 

@11:28 Uhr von Der neue Goldstandard

Die Corona-Maßnahmen, insbesondere der völlige Lockdown, den Xi in China betreibt, ist in keinester Weise vergleichbar mit den Schutzmaßnahmen, welche Deutschland gegen das Virus ergriffen hatte. Insbesondere hat es China versäumt, einen wirksamen Impfschutz anzubieten und nachhaltig dafür zu werben. Deutschland ist mit seiner Form der Corona-Bekämpfung (Schutzimpfung, Maskenpflich und Mindestabstand) bisher gut gefahren, auch weil die Maßnahmen verhältnismäßig, zumutbar und effizient waren. In China scheint Coviud dagegen ein willkommener Anlass zu sein, das Volk noch stärker zu disziplinieren, selbst auf die Gefahr der wirtschaftlichen Verelendung. Der Widerstand dagegen ist nur allzu berechtigt.

Schwierig zu lösen

Die COVID-19 ist in China schwierig zu lösen. In Hongkong sterben zur Zeit bei 8 Millionen Einwohnern 15 Menschen pro Tag an COVID-19 in 7Tage Durchschnitt bei wenigen Schutzmaßnahmen. Hochgerechnet auf China währen dies rund 2500 Personen am Tag. Die Bevölkerungsdichte in den Metropolen Chinas sind mit HKG in etwa vergleichbar. Würde es jetzt plötzlich in China täglich 2500 Tote geben, wären die Proteste vermutlich um ein Vielfaches stärker.

@11:27 Uhr von Der neue Goldstandard

 

Zitat: "In Shanghai haben Hunderte gegen die strikte Null-Covid-Politik demonstriert. Dabei forderten sie auch den Rücktritt von Staats- und Parteichef Xi - was in dem Land ohne Meinungsfreiheit bislang kaum vorstellbar war."

.

Bemerkenswerter Vorgang.

Dass die Chinesen offen demonstrieren und den Rücktritt eines Staatspräsidenten fordern, ist in der Tat neu.

Da sieht man mal, dass die langsamen, stillen Entwicklungen der Chinesen selbst mehr bringen, als pseudo-moralische Belehrungen deutscher Politiker, die ohnehin "demokratische Werte" selber nicht verstanden haben.

Stimmt, demokratische Werte hat Ihre AfD auch nie verstanden -.-

@11:31 Uhr von fruchtig intensiv

Wir, die westlichen Demokratien, sind halt nur Zuschauer. Und das sollten wir bleiben *Richtung Atlantik schauend*

Wir sind nicht verpflichtet, den Schwanz vor Menschenrechtsverletzern einzuklemmen. Wir sind zwar nur ein keines Volk, aber wir dürfen dennoch die Wahrheit aussprechen. Auch gegen eine scheinbar übermächtige östliche Diktatur.

@11:25 Uhr von derkleineBürger

Tja...

Querdenker und Corono-Schwurbler, die Telegramm nutzen, gibt es offensichtlich weltweit.

Nicht nur in Deutschland,sondern auch in China

...na, es ist ja wohl ein Unterschied, ob ich mit oder gegen Faschisten auf die Straße gehe...

"Querdenker und Corono-Schwurbler, die Telegramm nutzen",..
...fehlt noch, dass die Proteste natürlich vom Ausland gesteuert sind, oder wahlweise eine Erfindung des Auslands...

 

Wieviel Proteste ...

... gegen die Corona-Politik und Corona-Zwangsmaßnahmen unserer Regierenden wurden denn in den letzten beiden Jahren verboten oder durch Polizei aufgelöst? Ich kann sie nicht mehr zählen, so viele waren es.

@11:32 Uhr von Der neue Goldstrand

Nun feiert nun den chinesischen Aufstand gegen den dortigen Lockdown.

Wer feiert was?

@11:32 Uhr von Der neue Goldstandard

Einen menschenverachtenden Lockdown, wie ihn China seit längerer Zeit  praktiziert, hat es in Deutschland in dieser Form nicht gegeben. Von daher +istder von Ihnen angestellte Vergleich völlig irrelevant.

@11:22 Uhr von baumgart67

Und in Taiwan haben gerade die China- Freundlichen die demokratischen Zwischenwahlen deutlich gewonnen…. 

Das waren eigentlich keine Zwischenwahlen und China freundlich ist in Taiwan jeder. Das bedeutet nicht, dass die Leute Fans der kommunistischen Einparteiendiktatur sind.

Den Pfad der Sachlichkeit nicht verlassen

Heute hat sich in Europa ein komplexes Verfahren durchgesetzt - dargestellt in "Corona-Verordnungen" verschienster Art, welche nicht nur die unmittelbaren virologischen Aspekt zu berücksichtigen versuchen, sondern auch die sozialpsychologischen und die wirtschaftlichen. Dies mit etwas unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen. Im Grunde ist das in China nicht anders, aber der Schwerpunkt ist hier extrem auf die virologische Seite verschoben : radikale Unterbrechung der Ausbreitungswege. Man kann vielleicht auch virologisch dagegen argumentieren - aber grundsätzlich ist das eine nationale Angelegenheit und es ist ausgesprochen unklug, das mit europäischen politischen Mainstreamansichten zu tun. Die westliche Hoffnung,  daß sich Systeme, die nicht unseren Vorstellungen entsprechen, destabilisieren, ist deutlich erkennbar, birgt aber Risiken auch für uns - was im Werte-Rausch oft übersehen wird.

@11:32 Uhr von Der neue Goldstandard

 

.

Bemerkenswert.

In D hat man noch  vor einem Jahr Stimmung gegen die Lockdown-Kritiker verbreitet.

 

Nun feiert nun den chinesischen Aufstand gegen den dortigen Lockdown. 

So was.

 

Ihre Logik kann ich nicht nach vollziehen. Richtig erscheint mir, dass die Kritik gegen einen Lockdown in erster Linie darauf beruht, dass man nicht sieht, dass die massiven Nebenwirkungen in erster Linie auf der untragbaren Länge des Lockdown-light beruhen. Ein zeitlich richtig gesetzter konsequenter Lockdown mit den notwendigen ergänzenden Maßnahmen, hätte, gerade unter den Bedingungen bei uns, Erfolg versprochen.

@11:32 Uhr von Der neue Goldstandard

Zitat: "In Shanghai haben Hunderte gegen die strikte Null-Covid-Politik demonstriert. Dabei forderten sie auch den Rücktritt von Staats- und Parteichef Xi - was in dem Land ohne Meinungsfreiheit bislang kaum vorstellbar war."

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Bemerkenswert.

In D hat man noch  vor einem Jahr Stimmung gegen die Lockdown-Kritiker verbreitet.

 

Nun feiert nun den chinesischen Aufstand gegen den dortigen Lockdown. 

So was.

Quakbüdel  wundert sich ebenfalls über die neue Sympathie für Corona-Zweifler und kann berichten, daß  von einer Krankenhausverwaltung  zwei gute Ärzte fristlos entlassen wurden, die an einer sehr ruhigen Demonstration gegen die unsinnigen  Anti-Corona-Maßnahmen teilgenommen haben.  Werden diese jetzt rehabilitiert und entschädigt ?

re @11:20 Bender Rodriguez: Falsch herum

Die mussten reagieren. 1.5milliarden Meinungen sind nicht zu regieren.  Sonst müssten sie abdanken und das Land zerfiele in 1000 kleinere Länder.  

 

Da unterliegen Sie einem verbreiteten Missverständnis!

Je größer ein „Reich“ ist, desto zwingender wird die Einführung einer dezentralisierten und pluralistischen Demokratie. 

Eine diktatorische Zentralregierung ist hier nicht die Lösung, sondern das Problem.

Und das merken Sie erstens daran, dass der „Sicherheitsapparat“, der bald nichts anderes mehr ist als ein Unterdrückungsapparat, immer weiter aufgebläht werden muss, um die Kontrolle zu behalten. 

Und zweitens, dass ein solcher Staat immer neue „äußere“ Feinde braucht. Um einerseits den gewaltigen „Sicherheitsapparat“ zu rechtfertigen und um andererseits einen Sinn zu schaffen, den es im „Inneren“ nie geben kann. 

Passt exakt sowohl auf das chinesische wie auch auf das russische Regime. Deshalb verstehen die sich so „gut“. Weil sie sich von dem gleichen Feind bedroht fühlen: Demokratie!

 

Dort und hier

Zitat von der neue Golds... (11:28 Uhr) : "wird man die chinesischen Demonstranten gegen die Corona:-Maßnahmen argumentefrei als "Rechtsextrem, Nazi, Schwurbler, Verschwörungstheoretiker ... and all the rest of it" bezeichnen, wie man das hierzulande tut"

Die einschneidenden Maßnahmen der chinesischen Regierung mit den harmlosen Eingriffchen in Deutschland auf eine Stufe zu stellen und gar den absolut undemokratischen Autoritarismus in China mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung in einem Atemzug zu nennen, ist nun einmal verschwörungsmythisches Geschurbel reinster Güte.

@11:25 Uhr von derkleineBürger

Tja...

Querdenker und Corono-Schwurbler, die Telegramm nutzen, gibt es offensichtlich weltweit.

Nicht nur in Deutschland,sondern auch in China

In China wurden Menschen in ihren Häusern eingesperrt: Die Haustüren hat man verschweißt. Die Menschen wurden in ihren Wohnungen wie im Gefängnis gehalten. Jedoch teilweise ohne regelmäßige Nahrungsversorgung, ohne Freigang und selbst bei medizinischen Notfällen ohne Zugang zu ärztlicher Hilfe.

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Diese Menschen pauschal als Querdenker bzw. gar Corona-Schwurbler zu bezeichen, ist unmenschlich und unterstes Niveau.

@11:20 Uhr von Bender Rodriguez

Die mussten reagieren. 1.5milliarden Meinungen sind nicht zu regieren.  Sonst müssten sie abdanken und das Land zerfiele in 1000 kleinere Länder.  

Ja und? Wäre das nicht für die verschiedenen Völker, die von den Han-Chinsen kulturell unterdrückt werden, besser? Es wären zudem nicht 1000 sondern deutlich weniger. Warum sollen nicht überschaubarere Einheiten wie in Europa entstehen? Abgesehen davon, was ist der Unterschied zwischen 1,500 Millionen in China, 300 Millionen in den USA und 80 Millionen bei uns? Die Größenordnung macht keinen Unterschied etwa im Vergleich zu Basisdemokratien wie im Schweizer Kanton Uri mit 40.000 Bewohnern. Selbst das ist noch zu groß, dass jeder seine Meinung einbringen könnte.

Lockdown

Zitat von Der neue Golds... (11:32 Uhr) : "Nun feiert nun den chinesischen Aufstand gegen den dortigen Lockdown."

Zu Recht und gegen alles ironischen Geschwurbel, dessen Urheber sich aus ihrem intellektuellen Lockdown nicht befreien können.

Wer unfähig oder unwillig ist, die Unterschiede zwischen der chinesischen Null-Covid-Politik und den Maßnahmen gegen die Pandemie in Deutschland zu erkennen und argumentativ zu verarbeiten, der sollte kleiner Brötchen backen.

@11:21 Uhr von Werner40

 Man kann nur hoffen, dass die Führung bei ihrer strikten Null Covid Strategie bleibt.

Und warum genau ? Warum hat der "Rest der Welt" gelernt mit Corona zu leben und China braucht etwas anderes ?

Vielleicht haben Sie es noch nicht bemerkt, Zero Covid geht nicht. Schmerzhafte Erkenntnis für alle Zero-Covindianer, aber wenn selbst Karl Lauterbach darüber nicht mehr nachdenkt, muss es doch langsam durchsickern.

Epidemische Proteste

Wäre es möglich, dass die chinesische Regierung eher die Verhinderung der Verbreitung einer Krankheit im Auge hat, als weniger die Unterdrückung des freien Volkswillens? Sicher ist China keine Demokratie in unserem westlichen Sinn, aber sollte man nicht zugutehalten, dass auch unsere Gesundheitspolitiker eine strenge Beachtung von Regeln bei der Corona-Epidemie gefordert und gesetzlich bestimmt haben? Sehr wahrscheinlich sind den genannten chinesischen Städten viele Bürger nicht unbedingt gegen das Regime, sondern wollen nur keine Auflagen zur Verhinderung weiterer Ansteckungen.

Menschenrechte in China: echte Opfer autoritärer Herrschaft

@11:32 Uhr von Der neue Goldstandard

In D hat man noch  vor einem Jahr Stimmung gegen die Lockdown-Kritiker verbreitet.

Ähm, wen meinen Sie mit "man", was für "Stimmung", welcher "Lockdown" (in Deutschland gab's ja nie einen) und somit welche "Kritiker"? Was für Opfererzählungen wollen Sie hier bemühen? Etwa jene Gruppe "Kritiker" Ihrer innig geliebten rechten Ecke im Verein mit Verschwörungsschwurblern, welche sich im August 2020 im Staatsstreich übten, als vergeblich der Bundestag gestürmt wurde, in der vermeintlichen Hoffnung, dass die Herren Trump und Putin bereits als große Retter und Bewahrer von Freiheit und Demokratie gelandet seien?

Nun, die Darstellungen im zu kommentierenden Bericht lassen vermuten, dass die autoritäre Staatsmacht der KP China einen Sturm auf die Verbotene Stadt wohl im Ansatz verhindern wird. Ganz im Sinne Ihrer Parteifreunde von der AfD, welche ja offenkundig Sympathien für die Regime in Peking und Moskau zeigen. Weshalb sonst wohl Ihr heutiger Einsatz, oder?

@11:43 Uhr von logig

 
 

Das mag sein. Wir sollten aber nicht verdrängen, dass den liberalen Demokratien ein selbstverschuldetes Scheitern droht.

Woran machen Sie das fest ? Halten Sie autoritäre Regimes für erstrebenswerter, und warum ?

Derzeit blamieren sich die Autokraten eher: Putin, Bolsonaro, und nun muss auch Herr Xi Gegenstimmen erdulden. Wegen ihrer Fehlentscheidungen. Am Ende lassen sich die Menschen nicht jeden Murks für richtig verkaufen.

re @11:31 fruchtig intensiv: Henne und Ei

Man sollte jedoch in Relation setzen, dass ein paar Tausend Menschen nicht automatisch die Mehrheit bedeuten. Gerade in einem so bevölkerungsreichen Land wie China mit 1,4 Milliarden (!) Menschen.

Eine Demoktratiebewegung muss nunmal vom betroffenen Volk ausgehen. Und das muss halt die Mehrheit haben.

 

Tja, das Multitool jeder Diktatur! Solange keine „Mehrheit“ demonstriert, will auch keine „Mehrheit“ eine Demokratie. Also muss man nur „Mehrheiten“ verhindern, um die Demokratie zu verhindern.

Und wie das geht, können Sie in allen Autokratien dieser Welt im Schaufenster sehen. Aktuell eben in China.

 

Wir, die westlichen Demokratien, sind halt nur Zuschauer.

 

Tatsächlich? So haben Sie die Charta der Vereinen Nationen verstanden? Dass Demokratien nur „Zuschauer“ von Diktaturen zu sein haben? Und sich niemand in die „Geschäfte“ von Diktatoren einmischen darf? 

@11:27 Uhr von Der neue Goldstandard

 

Bemerkenswerter Vorgang. Dass die Chinesen offen demonstrieren und den Rücktritt eines Staatspräsidenten fordern, ist in der Tat neu.

 

Da sieht man mal, dass die langsamen, stillen Entwicklungen der Chinesen selbst mehr bringen, als pseudo-moralische Belehrungen deutscher Politiker, die ohnehin "demokratische Werte" selber nicht verstanden haben.

 

In Xina ist nur Xi. Alles ist so personalisiert auf diese eine Person. Tatsächlich wollen die Chinesen, die auf den Straßen protestieren, erst mal nur eine halbwegs verständig sinnvolle Corona-Politik im Land.

 

Aber auch das ist in Xina nur Xi. Er hat sich das ja selbst als sechsten kleinen Stern auf die Nationalflagge gemalt. Und nun ist Corona-Versagen eben auch Xi. Weil es in Xina niemand anderes gibt, wer was zu sagen und zu bestimmen hat.

@11:41 Uhr von Sandra Wagenknecht

In D hat man noch  vor einem Jahr Stimmung gegen die Lockdown-Kritiker verbreitet.

Ich nicht. Sie? Oder gehts Ihnen nur um den Whataboutism?

 

Der Vorposter hat ja Recht. Auch hier gab es teils widersinnige und sogar widersprüchliche Regeln und Maßnahmen. Nicht jede Demonstration mag richtig gewesen sein, aber es gab genug Gründe, gegen die Covid-Politik auf die Straße zu gehen.

Das gleiche geschieht in China auch. Nur da ist es von vornherein toll und supi und so.

Xi hat das Gesicht schon verloren

Schon der chinesische Impfstoff war eine Farce. Die Null-Covid-Strategie folgte, die Lockdowns helfen nicht und ein Strategiewechsel würde einem noch mehr Gesichtsverlust einbringen. Also muss er am Althergebrachten festhalten und weiter Lockdown praktizieren. Und parallel jeden Protest ignorieren und niederknüppeln. Wie er's macht, er kann nur verlieren - nein: er hat schon verloren. 

Interessant dabei ist die Informationsweitergabe

Interessant dabei ist die Informationsweitergabe: Apple hat für China vor gut 20 Std. ein "Update" für seine Geräte verteilt, welches die direkte Kommunikation und den Datenaustausch zwischen Applegeräten zeitlich einschränkt (air drop).

.

Diese Möglichkeit des Datenaustausches ist es, wenn man in China bestmöglich an der chinesischen Firewall (und letztendlich Zensurmaßnahme) vorbeigehen möchte.

.

Das bedeutet, die spärlichen Infos, Videos und Bilder werden noch weniger. Und das Narrativ der Xi Regierung wird mehr und mehr zur Wahrheit.

@11:54 Uhr von logig

 
 

 

Ihre Logik kann ich nicht nach vollziehen. Richtig erscheint mir, dass die Kritik gegen einen Lockdown in erster Linie darauf beruht, dass man nicht sieht, dass die massiven Nebenwirkungen in erster Linie auf der untragbaren Länge des Lockdown-light beruhen. Ein zeitlich richtig gesetzter konsequenter Lockdown mit den notwendigen ergänzenden Maßnahmen, hätte, gerade unter den Bedingungen bei uns, Erfolg versprochen.

Ein Lockdown hat nur einen Sinn, wenn ich auch danach die Grenzen dicht halten kann. Das ist in Deutschland unmöglich, darum wäre es kein Mittel gewesen und wird nie eines sein, solange wir in der EU sind und/oder vernetzte Lieferketten haben.

Man kann Australien oder China nicht mit uns vergleichen.

Nee iss klar@11:25 Uhr von derkleineBürger

Tja...

Querdenker und Corono-Schwurbler, die Telegramm nutzen, gibt es offensichtlich weltweit.

Nicht nur in Deutschland,sondern auch in China

Schon ein starkes Stück, dass Sie überhaupt so einen Vergleich ziehen!

Oder wars ein Scherz? Wahrscheinlich nicht, denn der Vergleich hinkt nicht nur, er hat erst gar keine Beine!

Zu wenig Information

Mit dieser geringen Informationstiefe lässt sich das alles nur sehr oberflächlich beurteilen. Ich sehe noch keine allgemeine Bewegung in Richtung westliche Demokratie. Die Aushandlungen in der KP sind nicht einsehbar - da rätseln alle, die veröffentlichen - nur dass sie offene Machtdemos wie auf dem Parteitag erkennen, bravo.

Xi ist nicht nett - wer war das schon? Deng wird immer gelobt, ist aber u.a. für 1989 verantwortlich.

Es bleibt zu hoffen, dass China stabile bleibt und es nicht zu Zerfallserscheinungen wie nach dem Zerfall von UdSSR, Warschauer Pakt und Comecon gibt. 

Denn dann würde es richtig heiß.

@11:59 Uhr von teachers voice

Die mussten reagieren. 1.5milliarden Meinungen sind nicht zu regieren.  Sonst müssten sie abdanken und das Land zerfiele in 1000 kleinere Länder.  

 

Da unterliegen Sie einem verbreiteten Missverständnis!

Je größer ein „Reich“ ist, desto zwingender wird die Einführung einer dezentralisierten und pluralistischen Demokratie. 

Eine diktatorische Zentralregierung ist hier nicht die Lösung, sondern das Problem.

Und das merken Sie erstens daran, dass der „Sicherheitsapparat“, der bald nichts anderes mehr ist als ein Unterdrückungsapparat, immer weiter aufgebläht werden muss, um die Kontrolle zu behalten. 

Und zweitens, dass ein solcher Staat immer neue „äußere“ Feinde braucht. Um einerseits den gewaltigen „Sicherheitsapparat“ zu rechtfertigen und um andererseits einen Sinn zu schaffen, den es im „Inneren“ nie geben kann. 

Passt exakt sowohl auf das chinesische wie auch auf das...

das ist doch reines Geschwurbel - wo ist das Argument?

China verfolgt mit Null…

China verfolgt mit Null Covid eine andere Strategie als in westlichen Ländern. China hat eine andere Regierungsform als westliche Länder. Damit müssen die Chinesen eben damit leben. Und wenn sie das nicht wollen müssen halt alle Chinesen auf die Barrikaden gehen, so einfach ist das. Wenn alle Chinesen keine Dikatur mehr möchten, dann müssen sie dafür kämpfen. Da müssen wir uns aber dabei raushalten, wir wollen ja auch nicht, daß China sich in interne Angelegenheiten unserer Demokratien einmischen oder?

11:48 Uhr von wolf 666   //…

11:48 Uhr von wolf 666

 

///Wieviel Proteste ...

... gegen die Corona-Politik und Corona-Zwangsmaßnahmen unserer Regierenden wurden denn in den letzten beiden Jahren verboten oder durch Polizei aufgelöst? Ich kann sie nicht mehr zählen, so viele waren es.///

 

Sie erinnern sich sicher auch noch an die Begründungen  (der Gerichte!)?

 

Und wie viele davon wurden einfach "laufen gelassen"?

 

Aber klar, Äpfel sind Birnen.

 

 

@11:25 Uhr von derkleineBürger

Tja...

Querdenker und Corono-Schwurbler, die Telegramm nutzen, gibt es offensichtlich weltweit.

Nicht nur in Deutschland,sondern auch in China

Kleine Bürger gibt es auch überall, die gerne "für den gesunden Volkskörper" gegängelt und eingesperrt werden möchten. Nur wenn es zuviel wird, dann gehen welche davon auf die Straße. Querdenken ist grundsätzlich was Positives, leider durch ein paar rechte Schreihälse bei uns zum Unwort geworden, das ist schade.

 

@12:11 Uhr von wie-

@11:32 Uhr von Der neue Goldstandard

In D hat man noch  vor einem Jahr Stimmung gegen die Lockdown-Kritiker verbreitet.

Ähm, wen meinen Sie mit "man", was für "Stimmung", welcher "Lockdown" (in Deutschland gab's ja nie einen) und somit welche "Kritiker"? Was für Opfererzählungen wollen Sie hier bemühen? Etwa jene Gruppe "Kritiker" Ihrer innig geliebten rechten Ecke im Verein mit Verschwörungsschwurblern, welche sich im August 2020 im Staatsstreich übten, als vergeblich der Bundestag gestürmt wurde, in der vermeintlichen Hoffnung, dass die Herren Trump und Putin bereits als große Retter und Bewahrer von Freiheit und Demokratie gelandet seien?

Nun, die Darstellungen im zu kommentierenden Bericht lassen vermuten, dass die autoritäre Staatsmacht der KP China einen Sturm auf die Verbotene Stadt wohl im Ansatz verhindern wird. Ganz im Sinne Ihrer Parteifreunde von der AfD, welche ja offenkundig Sympathien für die Regime in Peking u...

Zurückgeschwubelt - immerhin ist Leben Menschrecht -notwendig

Das ist Sache der…

Das ist Sache der chinesischen Verantwortlichen, wie sie die Corona-Pandemie im Griff bekommen wollen. Ich kenne sowieso nicht die richtige Strategie und hüte mich davor, etwas zu posten, von dem ich nicht wirklich weiß, was in dieser Pandemie richtig oder falsch ist.

Dass die chinesische politische Führung jetzt ein Demoverbot erlässt, finde ich zwar nicht gut, aber es passt in die Realität der chinesischen Politik (um nicht Diktatur zu nennen).

Wir müssen hier in D mit den Auswirkungen dieser Politik eben leben (v. a. mit den Wirtschaftseinschränkungen, die uns als Export-/Importland hart treffen).

re @11:43 logig: Unlogig

 

Das mag sein. Wir sollten aber nicht verdrängen, dass den liberalen Demokratien ein selbstverschuldetes Scheitern droht.

 

Ist das jetzt „Logig“ oder komplette Unlogik?

Logisch wäre es nämlich nur, wenn Sie „Liberalität“, also Freiheit, als ein „selbstverschuldetes Scheitern“ einstufen würden. Wehalb man dann die Freiheit verbieten müsste, damit die „liberalen Demokratien“ nicht scheitern müssten.

Klingt eher geschwurbelt als logisch, finden sie nicht? 

Oder versuchen Sie sich an einem Gegenpol zu den sogenannten „westlichen“ Werten? Und versuchen uns die „östlichen“ Werte als „logig“ zu vermitteln?

 

Einfordern von Menschenrechten anstelle Bevormundung

@12:08 Uhr von Izmi

Wäre es möglich, dass die chinesische Regierung eher die Verhinderung der Verbreitung einer Krankheit im Auge hat, als weniger die Unterdrückung des freien Volkswillens?

Nein. Ansonsten hätte die KP China längst die Kooperation mit westlichen Impfstoffherstellen gesucht.

Sicher ist China keine Demokratie in unserem westlichen Sinn,

Das Regime in Peking hat nichts demokratisches.

aber sollte man nicht zugutehalten, dass auch unsere Gesundheitspolitiker eine strenge Beachtung von Regeln bei der Corona-Epidemie gefordert und gesetzlich bestimmt haben?

Aber immer demokratisch legitimiert, durch die Verfassung begründet und von unabhängigen Gerichten kontrollierbar. Was soll also Ihr Vergleich hier?

Sehr wahrscheinlich sind den genannten chinesischen Städten viele Bürger nicht unbedingt gegen das Regime, sondern wollen nur keine Auflagen zur Verhinderung weiterer Ansteckungen.

Wer will sich freiwillig einer Covid-19-Infektion aussetzen? Die Menschen fordern "nur" Basisrecht ein.

@11:27 Uhr von artist22

Und in Taiwan haben gerade die China- Freundlichen die demokratischen Zwischenwahlen deutlich gewonnen…. 

 

wie bisher öfter, aber das wissen Sie ja ganz genau.

Wieder mal ein Fake-News Ansatz jämmerlich ertappt ;-)

__

Die nachfolgende Passage stammt von der "Deutsche Welle" :

"Es waren zwar "nur" Kommunalwahlen, doch es ging auch um die Haltung Taiwans zur Volksrepublik China. Tsai Ing-wens Fortschrittspartei ist da rigoroser auf Abgrenzung bedacht als die Konkurrenz - und verlor. "

Wieso bezichtigen Sie den den Foristen @baumgart eines jämmerlichen "fake-news-Ansatzes"?

Haben Sie dafür Anhaltspunkte, wenn ja, woher ? M.W. lebt er schon lange in China und hat schon öfter berichtet. Wenn Sie seine Aussagen (vermeintlich aus 1. Hand ) bezweifeln, bzw. wissen Sie ja vorgeblich, dass es sich um falsche Fakten handelt, dann sollten Sie das bitte belegen. Ansonsten ist Ihre Anschuldigung grenzwertig, anmassend und verschwurbelt !

 

@11:59 Uhr von teachers voice

Da unterliegen Sie einem verbreiteten Missverständnis!

Je größer ein „Reich“ ist, desto zwingender wird die Einführung eine

Ne. Ich argumentiere aus der Sicht der Unzerdrücker. Die müssen das unterdrücken. Oder Abdanken.. was selbstverständlich besser wäre. Und demokratische Chinesen? Das göbe lauter kleine Teilgebiete, wie hongKong, Taiwan, ...

@11:46 Uhr von Adeo60

Die Corona-Maßnahmen, insbesondere der völlige Lockdown, den Xi in China betreibt, ist in keinester Weise vergleichbar mit den Schutzmaßnahmen, welche Deutschland gegen das Virus ergriffen hatte....

 

Auch hier gab es den harten Lockdown. Besuchsverbote, sitzen auf einer Bank verboten, Kinder durften nicht im freien Spielen und Nächtliche Ausgangsverbote.

Es gab auch in DE nicht wenige Stimmen Impfgegner durch Haft zum "Umdenken" zu zwingen.

Lesen Sie doch mal Ihre eigenen Kommentare die Sie hier bei ts geschrieben haben.

Schon vergessen?

@11:21 Uhr von Werner40

Gegen die Xi Diktatur der totalen Kontrolle und Repression wird es die Bevölkerung sehr schwer haben, Freiheitsrechte durchzusetzen. Man kann nur hoffen, dass die Führung bei ihrer strikten Null Covid Strategie bleibt.

Null Covid wird es aber nunmal nicht geben. Wir werden damit leben müssen, wie wir mit Grippe leben müssen.

Null Covid bedeutet, man sperrt die Menschen in Isolation. Für immer! Ohne Zugang zu seinen Mitmenschen. Das ist wohl nicht in deinem Sinne?

re @12:08 Izmi: Regimegegner

Wäre es möglich, dass die chinesische Regierung eher die Verhinderung der Verbreitung einer Krankheit im Auge hat, als weniger die Unterdrückung des freien Volkswillens?

 

Kann sein - kann auch nicht sein. Jedenfalls entspricht der „freie Volkswille“ in China exakt dem der China-KP. Wurde gerade noch einmal mit 99,95% bestätigt!

Sehr wahrscheinlich sind den genannten chinesischen Städten viele Bürger nicht unbedingt gegen das Regime, sondern wollen nur keine Auflagen zur Verhinderung weiterer Ansteckungen.

 

Komisch, das war aber bei „unseren“ Querdenkerdemos ganz anders. 

 

Blickwinkel

Zitat von fruchtig intensiv (11:31 Uhr) : "Wir, die westlichen Demokratien, sind halt nur Zuschauer. Und das sollten wir bleiben *Richtung Atlantik schauend*"

Falsch ! Wenn ein Land, daß unserem freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsmodell feindlich ablehnend gegenübersteht, aggressiv einen globalen Machtanspruch erhebt, dann dürfen wir nicht tatenlos zuschauen. Taiwan, Süd-Korea und Japan sollten wir als Verbündete ebensowenig alleinlassen wir Australien und Neuseeland. Diese Länder verdienen gegen chinesische Hegemonialansprüche die gleiche Unterstützung wie die Ukraine gegen die russischen.

Nein@12:13 Uhr von fruchtig intensiv

In D hat man noch  vor einem Jahr Stimmung gegen die Lockdown-Kritiker verbreitet.

Ich nicht. Sie? Oder gehts Ihnen nur um den Whataboutism?

 

Der Vorposter hat ja Recht. Auch hier gab es teils widersinnige und sogar widersprüchliche Regeln und Maßnahmen. Nicht jede Demonstration mag richtig gewesen sein, aber es gab genug Gründe, gegen die Covid-Politik auf die Straße zu gehen.

Nur nicht in einem rechtsextremen Schwurbler Windschatten wie geschehen!

Die Demonstrant/Innen hätten weder "Querdenken" noch die AfD u andere Rechtsextreme  benötigt um zu demonstrieren! Haben sich aber Viele gerne und unüberlegt diesen angeschlossen und das darf entsprechend kritisiert werden.

Das gleiche geschieht in China auch. Nur da ist es von vornherein toll und supi und so.

Sie sind seit 3 Jahren quasi immer wieder wie versiegelt in Ihrer Wohnung? Ihr Viertel wird regelmäßig zum Gefängnis? Seit 3 Jahren?....

@12:04 Uhr von Autograf

 

Ja und? Wäre das nicht für die verschiedenen Völker, die von den Han-Chinsen kulturell unterdrückt werden, besser? Es wären zudem nicht 1000 sondern deutlich weniger. Warum sollen nicht überschaubarere Einheiten wie in Europa entstehen? Abgesehen davon, was ist der Unterschied zwischen 1,500 Millionen in China, 300 Millionen in den USA und 80 Millionen bei uns? Die Größenordnung macht keinen Unterschied etwa im Vergleich zu Basisdemokratien wie im Schweizer Kanton Uri mit 40.000 Bewohnern. Selbst das ist noch zu groß, dass jeder seine Meinung einbringen könnte.

Natürlich wäre das besser. Aber doch nicht fpr die machthabenden Unterdrücker. Und 1.5mrd demokratisch zu führen, halte ich für unmöglich. Und bitte nicht wieder  Indien sagen. Das ist nicht so demokratisch. 

@11:38 Uhr von Adeo60

Putin sah die Demokratie- und Freiheitsbewegung in der UKR als Bedrohung an. Vor allem die Proteste gegen die manipulierte Wahl von Lukatschenko in Belarus dürften ihn letztlich zum Einmarsch in der UKR bewogen haben.

Das ist 1. eine ganz andere Baustelle (die Ukraine war schon vor dem Putsch eine Demokratie) und 2. ein viel komplexeres Thema.

 Um politisch wie auch wirtschaftlich als Weltmacht bestehen zu können, wird China nicht umhin kommen, international verlässliche Mindeststandards in Sachen Menschenrechte und demokratischer Grundstrukturen einzuführen.

China hat schon sehr deutlich gesagt und gezeigt, dass es auf die Meinung aus dem Westen keinen allzu großen Wert legt. Ob das nun gut oder schlecht ist, wird die Zukunft zeigen. Aber das Buckeln vor und für westliche Mächte hat China weitestgehend hinter sich gebracht. China unter Xi möchte allem Anschein nach Hegemon werden (und ist teilweise auf dem Weg dahin).

Zwei konkurrierende Hegemonen haben extremes Konfliktpotential.

 

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