Kommentare - 49-Euro-Ticket: Verkehrsbetriebe fürchten Fahrplaneinschnitte

29. November 2022 - 08:31 Uhr

Die Verkehrsministerinnen und -minister von Bund und Ländern beraten heute über das geplante "Deutschlandticket". Die Finanzierung des 49-Euro-Tickets ist weiter offen - und Verkehrsbetriebe warnen vor Einschnitten im Fahrplan. Von David Zajonz.

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Kommentare

Na also...

Es ist also alles in trockenen Tüchern außer der Finanzierung. An dieser Kleinigkeit sollte es ja nun wirklich nicht scheitern.

Gutes Beispiel

Das ist ein gutes Beispiel dafür wie von oben regieren nicht ein Heilmittel sein kann. Man übergibt die ganze Macht dem Staat, damit er die Probleme der Gesellschaft löst. Wurden jetzt die Probleme damit beseitigt?

Mit den gültigen Fahrplänen...

wurde und wird das 49 Euro geplant ? Sollte man anehmen oder ?

Ja wie oder was denn sonst ? Warum braucht die Bahn jetzt plötzlich mehr Geld ?

Im Umkehrschluss benötigt die Bahn also nicht mehr Geld wenn das 49 Euro-Ticket nicht kommt?

Bei so vielen Fragezeichen überhaupt zu diskutieren ist eigentlich nicht möglich.

Aus dem 49 Euro-Ticket …

… wird natürlich absehbar ein 55-, 60-, 70 Euro-Ticket, es wird genau die gleichen regelmäßigen Preiserhöhungen geben wie es sie schon immer gab. Der Modernisierungsstau des Netzes wird ja leider nicht kleiner. 

ist weiter offen

Dann sollten die Nutzer die die echten Kosten tragen.

Der Bus käme dann seltener

Ok, sollte das unser Verkehrsbetrieb im Landkreis genauso beurteilen, wie der im Artikel zitierte Krefelder Stadtwerke Vorstand dann kommt der Bus praktisch gar nicht mehr... also der reguläre. Schülerverkehr wird's wohl weiterhin geben. Theoretisch ginge seltener als 1x Vormittag und 1x Nachmittag zwar, aber dann ist's mit hin und zurück am selben Tag schwierig. Was bleibt ist das Auto.

Bezug nehmend auf den gestrigen Beitrag zum Munitionsmangel der Bundeswehr... vlt. dort doch was abknappsen und z.b. ins 49,- Euro Ticket investieren? 

@08:46 Uhr von Orfee

Das ist ein gutes Beispiel dafür wie von oben regieren nicht ein Heilmittel sein kann. Man übergibt die ganze Macht dem Staat, damit er die Probleme der Gesellschaft löst. Wurden jetzt die Probleme damit beseitigt?

Die Problem kommen weil nur noch forderungen an ander gestellt werden. Eigenverantwortung Fehlanziege.

 

Seit der Corona pandemie und den jetzt auftreten RS Wellen ist klar das dieser ÖPNV keien zukunft in unserem Infektionsaltag haben sollte.

 

Wenn schon mal was…

Wenn schon mal was vernünftiges von dieser Regierung kommt wird auch das wieder typisch deutsch zerredet. Wer ein Jahresabo hat wird wahrscheinlich aufs billigere 49€ Ticket umsteigen und dann monatlich eins kaufen weil ers braucht, warum hatte er sonst ein Jahresabo. Wenn man im streichen von Buslinien die Einsparungen sieht dann gute Nacht. Ich hätte da so manch andere Idee Wenn ich den ÖPNV in meiner Stadt so sehe. Riesige Gelenkbusse besetzt mit 5 Personen, manchmal 3 innerhalb von 2 min fast die gleiche Strecke fahrend. Da ist ne Menge Sparpotential.

Es kann nur Geld verwendet werden

das 'zur Verfügung' gestellt wird. Von wem und wofür auch immer.

Begrenzt ist hier nur der Wille. Geld ist schließlich keine 'feste Größe'.

Das liebe Geld

Energien sind teuer in Deutschland und werden sicherlich nicht billiger werden.

Die Firmen die einen Zuschuss für die Fahrtkosten zahlen sparen bei einem 49€-Ticket viel Geld. Denen gefällt das Ticket.

Der arbeitende Bürger spart nur, wenn er keinen Zuschuss vom Arbeitgeber erhält. Viele Menschen sind aber auf ein Auto angewiesen um zur Arbeit zu kommen. Diese müssen die hohen Spritpreise bezahlen.

Die armen Schüler bekommen bei uns ein Schülerticket finanziert. Sie profitieren nicht davon, da es sowieso für sie kostenlos ist. Und Schüler- oder Sozialtickets gibt es in vielen Städten.

Die arbeitenden Menschen die keinen Fahrtkostenzuschuss bekommen, setzen diese von der Steuer ab.

Eigentlich verdienen am 49€-Ticket nur die Firmen die den Zuschuss zahlen und die Finanzämter, da weniger Fahrtkosten abgesetzt werden.

Also bleiben die Steuerzahler auf den Kosten sitzen.

Die Menschen die auf ihr Auto angewiesen sind bleiben auf den hohen Sprittpreisen sitzen.

 

 

 

@08:52 Uhr von Strandy

wurde und wird das 49 Euro geplant ? Sollte man anehmen oder ?

Ja wie oder was denn sonst ? Warum braucht die Bahn jetzt plötzlich mehr Geld ?

Im Umkehrschluss benötigt die Bahn also nicht mehr Geld wenn das 49 Euro-Ticket nicht kommt?

Bei so vielen Fragezeichen überhaupt zu diskutieren ist eigentlich nicht möglich.

Die Bahn fhärt auch, wenn keiner drin sitzt.  Ein blick in länder, in denen die Bahn noch funktioniert, wäre hilfreich. Wenn dann 50e im monat für die bshn fällig werden, ist das ein mega schnöppchen.  100km kosteten vor 10 jahren ca 25€. Im nahverkehr. Weil es keinen fernverkehr gab und gibt. Bimmelbahn oder ice. Trabi oder Porsche. Das Angebot ist einfach zu dünn.  Deshalb mal nach östereich oder schweiz schauen, wie das geht. 

Fragezeichen

@08:52 Uhr von Strandy

Warum braucht die Bahn jetzt plötzlich mehr Geld ?

Im Umkehrschluss benötigt die Bahn also nicht mehr Geld wenn das 49 Euro-Ticket nicht kommt?

Bei so vielen Fragezeichen überhaupt zu diskutieren ist eigentlich nicht möglich.

Das Fragezeichen erscheint allein, wie Sie auf die Finanzierung der Bahn kommen, wenn im zu kommentierenden Artikel allein Vertreter der kommunalen Verkehrsbetriebe zu Wort kommen. Merke: Nahverkehr ist eine kommunale Versorgungsaufgabe.

Ach ja, schön beschrieben im Artikel, wie Kommunen, Länder, Bund weiterhin um Geldmittel und Verantwortung für Zahlungsausfälle bzw. Minimierung unternehmerischer Risiken sowie eigene politische Programme feilschen. So schlimm können also die Bedürfnisse der Kunden (Kostensenkungen), die Hoffnungen des Einzelhandels und die Drohungen durch den menschengemachten Klimawandel bei ausbleibender grüner Verkehrswende nicht sein.

Schnellschüsse

@08:58 Uhr von werner1955

Dann sollten die Nutzer die die echten Kosten tragen.

Warum? Passiert doch PKW-Besitzenden oder den Betreibenden straßengebundenen Güterverkehrs auch nicht. Vom Fernverkehr mittels des Staatsbetriebs Deutsche Bahn oder dem Luftverkehr ganz zu schweigen.

@08:58 Uhr von werner1955

Dann sollten die Nutzer die die echten Kosten tragen.

Wie bei der Strasse, dem Gehweg, dem Radweg, dem Rundfunk, ..... überall wird quersubventioniert. Mit dem Argument, es würde dann billiger.  Für wen? Und warum sollte nur die Bahn ihre Kosten selbst tragen?  Jeder Bahnkunde stört mich nicht auf der Autobahn.  Gäbe es hier eine Bahn, würde das sogar funktionieren.

@08:52 Uhr von Strandy

wurde und wird das 49 Euro geplant ? Sollte man anehmen oder ?

Ja wie oder was denn sonst ? Warum braucht die Bahn jetzt plötzlich mehr Geld ?

Im Umkehrschluss benötigt die Bahn also nicht mehr Geld wenn das 49 Euro-Ticket nicht kommt?

Bei so vielen Fragezeichen überhaupt zu diskutieren ist eigentlich nicht möglich.

Die Bahn mag mit dem 49,- Ticket vlt. noch klarkommen, so innerhalb ihrer Möglichkeiten (Material, Personal, Zugtaktungen, Pünktlichkeit bzw. Unpünktlichkeit). 

Da geht's aber wohl eher um den ÖPNV in der Fläche, meist Bus. Gesamtnetz Monatskarte hier im Landkreis zwischen 159,60 und 201,60, je nachdem ob Azubi-, Job,- oder Jedermann (heißt wirklich so) Monatskarte. D.h. bei den planbaren Einnahmen für den Verkehrsbetrieb 2/3 bis 3/4 weniger beim 49,- Ticket. Abgesehen davon, dass das Deutschlandweit gilt und deutliche Mindereinnahmen für alle Verkehrsbetriebe bedeutet.

Stammtischphrasen

@09:04 Uhr von Der Nachfrager

Energien sind teuer in Deutschland und werden sicherlich nicht billiger werden.

Diesen von Ihnen kritisierten Trend wird der massive Ausbau von Strom- und Gaserzeugung aus regenerativen Quellen umkehren. Schon jetzt produzieren diese Quellen konkurrenzlos günstig.

Eigentlich verdienen am 49€-Ticket nur die Firmen die den Zuschuss zahlen und die Finanzämter, da weniger Fahrtkosten abgesetzt werden.

Sie meinen Jobtickets? Wohl eher wenig von Belang. Und die Entfernungskostenpauschale ist eine Pauschale abhängig von der Entfernung, zunächst nicht von den tatsächlichen Ausgaben.

Also bleiben die Steuerzahler auf den Kosten sitzen.

Wo fordert jemand von Ihnen einen persönlichen Kostenbeitrag zum "Deutschlandticket"? Weshalb diese Stammtisch-Panikmache?

Die Menschen die auf ihr Auto angewiesen sind bleiben auf den hohen Sprittpreisen sitzen.

Ach Gottchen. Auch die können sich an's Finanzamt wenden. Ergo wird auch dann Ihr Steuerzahler die Kosten übernehmen. Und nun?

Praxisuntauglich

Aktuell ist keine Fahrradmitnahme mit dem 49 Ticket möglich. Eine Verschlechterung gegenüber der aktuellen ABO-Monatskarte. Das zeigt mir wieder einmal, wie die Herrscher:Innen in Berlin völlig realitätsfern entscheiden. Ich kaufe mir wieder ein Auto.

Strukturelle Defizite

Die Bedenken der Verkehrsbetriebe zeigen, dass diese Unternehmen nicht eingebunden waren in den Diskurs auf Bundesebene. Ein horizontaler Dialog ist sinnlos, wenn man weiter unten mit dem Ergebnis nicht leben kann. Die gleiche Problematik wie bei Hartz IV: oben gibt es einen Konsens, den alle daran Beteiligten gut finden und unten kommen die Menschen mit dem Geld nicht aus.

Oder es wird angekündigt, massiv aufzurüsten und unten fehlt die Munition für die ohnehin schon vorhandenen Waffen. Das gleiche Fehlerpotential hatte die gescheiterte Gasumlage: oben hätten die Energieimporteure Zusatzeinnahmen gehabt, unten hätten die Privatinsolvenzen zugenommen.

Warun macht man sich nicht vorher genügend Gedanken über die Folgen eines Beschlusses für die Menschen vor Ort? 

Deutschland: ein Land mit 80 Millionen Verkehrsexperten

@09:02 Uhr von heribix

Ich hätte da so manch andere Idee Wenn ich den ÖPNV in meiner Stadt so sehe. Riesige Gelenkbusse besetzt mit 5 Personen, manchmal 3 innerhalb von 2 min fast die gleiche Strecke fahrend. Da ist ne Menge Sparpotential.

Das teuerste Element sind weiterhin die Personalkosten von Fahrern und im Werkstattservice sowie den Leitstellen, nicht die Fahrzeuge.

Dazu ein Tipp: sehen Sie auf den ÖPNV Ihrer Stadt nicht erst Sonntag vormittags irgendwo in Ihrem beschaulichen Vorort, so gegen 11 Uhr, sondern versuchen Sie's einmal an Werktagen, gegen 7 Uhr, oder gegen 17 Uhr, dann wenn die Busse Richtung Stadtmitte voll sind mit Pendlern, Schülerinnen und Schülern, Auszubildenden.

@09:03 Uhr von Nettie

Es kann nur Geld verwendet werden

das 'zur Verfügung' gestellt wird. Von wem und wofür auch immer.

Begrenzt ist hier nur der Wille. Geld ist schließlich keine 'feste Größe'.

Komischerweise hieß es früher übrigens immer, die EU würde eine stärkere öffentliche Förderung des Nahverkehrs untersagen, wenn es um günstigere oder gar kostenlose Tickets ging. Das sollten wir uns unbedingt gut merken für den vorhersehbaren Fall, dass dieses Argument an anderer Stelle nochmal auftaucht.

@08:46 Uhr von Orfee

Das ist ein gutes Beispiel dafür wie von oben regieren nicht ein Heilmittel sein kann. Man übergibt die ganze Macht dem Staat, damit er die Probleme der Gesellschaft löst. Wurden jetzt die Probleme damit beseitigt?

 Das sind Staatsaufgaben. Oder soll jeder Bürger sich selbst um seine Mobilität kümmern?

Das wäre dann wie bei Goethe. Für die Strecke Weimar - Rom bräuchte man dann ein halbes Jahr. Die Alternative zu dem 49€-Desaster ist m. M. nach nicht weniger Staat, sondern bessere Kommunikation zwischen Staat und der kommunalen, unterstaatlichen Ebene. 

Halbwertzeiten der Beschlüsse von Klimakonferenzen

Spannend, wie mittels des Artikels einmal mehr das Klein-Klein des politischen Alltags und "German Angst" erlebbar wird. Noch vor wenigen Wochen bestimmten die Berichte über die schwierigen Verhandlungen einer gewissen Weltklimakonferenz die Debatte. Warum jetzt, kurz vor Toresschluss also eine erneute Grundsatzdebatte zum Deutschlandticket? Warum erneutes Feilschen um Details im Finanzierungsplan? Warum Konfrontationen der Lobbyverbände mit jeweils aufwändig produzierten Forderungspapieren?

Ebenfalls spannend wird sein, wie die Vielschreiber hier im Forum dieses Zerreden einer guten Idee, diese Schleife zurück auf die Anfänge der Diskussion, dieses Wiederholen schon längst behandelter Argumente garniert mit Extremszenarien spiegeln werden.

Weshalb sind angesichts zentraler Zukunftsfragen, deren Anlass völlig klar ist, Vorbeugen der Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels, die Debatten so mühsam, so zirkulär, so geprägt von Ideologie und Angstmache anstelle von Fakten und Mut?

@08:58 Uhr von werner1955

Dann sollten die Nutzer die die echten Kosten tragen.

Und die Autofahrer bezahlen bei Nutzung der Autobahnen eine Maut, die "die echten Kosten" des Autobahnbaus abdeckt?

Ich bin zu alt, als dass ich hier einen Volksaufstand erleben möchte... 

@09:16 Uhr von Bender Rodriguez

Dann sollten die Nutzer die die echten Kosten tragen.

Wie bei der Strasse, dem Gehweg, dem Radweg, dem Rundfunk, ..... überall wird quersubventioniert. Mit dem Argument, es würde dann billiger.  Für wen? Und warum sollte nur die Bahn ihre Kosten selbst tragen?  Jeder Bahnkunde stört mich nicht auf der Autobahn.  Gäbe es hier eine Bahn, würde das sogar funktionieren.

Wir ja habuptsächlich vom Autofaher und dem LKW Güterverkehr. Dazu nocj KFZ, Mineralöl und Mehrwertsteuer.

@09:15 Uhr von wie-

@08:58 Uhr von werner1955

Dann sollten die Nutzer die die echten Kosten tragen.

Warum? Passiert doch PKW-Besitzenden oder den Betreibenden straßengebundenen Güterverkehrs auch nicht. Vom Fernverkehr mittels des Staatsbetriebs Deutsche Bahn oder dem Luftverkehr ganz zu schweigen.

Damit endlich jeder seine kosten die er persönliche verursacht tragen sollte.

Komplexe Verhandlungen auf Basis von hypothetischen Szenarien

@09:16 Uhr von PeterK

Da geht's aber wohl eher um den ÖPNV in der Fläche, meist Bus. Gesamtnetz Monatskarte hier im Landkreis zwischen 159,60 und 201,60, je nachdem ob Azubi-, Job,- oder Jedermann (heißt wirklich so) Monatskarte. D.h. bei den planbaren Einnahmen für den Verkehrsbetrieb 2/3 bis 3/4 weniger beim 49,- Ticket. Abgesehen davon, dass das Deutschlandweit gilt und deutliche Mindereinnahmen für alle Verkehrsbetriebe bedeutet.

Lesen Sie den zu kommentierenden Artikel und Sie werden erkennen, dass Bund und Länder den Verkehrsbetrieben die mit dem Angebot "Deutschlandticket" verbundenen Mindereinnahmen erstatten werden. Tatsächlich geht's aktuell um das Feilschen um zusätzliche Zuschüsse von Bund und Ländern, um Investitionen, Netzausbau und um mögliche weitere Mindereinnahmen der Verkehrsbetriebe, die derzeit zunächst einmal Spekulation sind, abzusichern.

Warum nicht als Alternative: Start mit dem Angebot zu Neujahr und dann schauen, wie's läuft und anschließend nachfinanzieren?

@09:02 Uhr von heribix

Wenn schon mal was vernünftiges von dieser Regierung kommt wird auch das wieder typisch deutsch zerredet. Wer ein Jahresabo hat wird wahrscheinlich aufs billigere 49€ Ticket umsteigen und dann monatlich eins kaufen weil ers braucht, warum hatte er sonst ein Jahresabo. Wenn man im streichen von Buslinien die Einsparungen sieht dann gute Nacht. Ich hätte da so manch andere Idee Wenn ich den ÖPNV in meiner Stadt so sehe. Riesige Gelenkbusse besetzt mit 5 Personen, manchmal 3 innerhalb von 2 min fast die gleiche Strecke fahrend. Da ist ne Menge Sparpotential.

Kann gut sein. Aber kleinere Busse müssten auch erst einmal gekauft werden. 

Noch seltener als 1x pro…

Noch seltener als 1x pro Stunde? Wo der Bus auch jetzt schon mal einfach gar nicht kommt hin und wieder seit einiger Zeit?

Kein Problem, deswegen fahre ich ja auch mit dem Fahrrad oder mit dem Auto. ÖPNV war auf dem Land schon immer ein schlechter Witz und wird es auch bleiben (1h Fahrt bis in die Stadt, mit Fahrrad/Auto 30 Minuten und fährt 1x pro Stunde). Da könnte es sogar kostenlos sein und ich würde es nicht nutzen. Ich hoffe, man baut die Radwege auch entsprechend aus. Wobei ich nicht wüsste, wie man in der Stadt noch den fehlenden Platz schaffen will. Muss wehmütig an Holland denken. Da hab ich gern alles mit dem Fahrrad erledigt.

CO2 Einsparungen, Verkehrswende usw sieht anders aus. Ein Anspruch auf Home Office hätte da sicher mehr den Verkehr gewendet, aber nö...

Bei uns werden im Freundeskreis bereits ...

.. Wetten abgeschlossen, wann der private Streckenbetreiber den Fahrplan einschränken oder ganz den Betrieb einstellen muss. Wenn man nämlich sieht, wieviel Anbieter mit Mitteln aus den 49,- Euro Ticket plus Landeszuschuß bedient werden sollen, stellt sich die Frage nach der Betriebsfinanzierung.

Das dass nicht ohne weitere, massive Subventionen funktionieren kann, rechnet jede Hausfrau am Küchentisch aus. Das erste Ergebnis dürfte eine Einstellung verschiedener Sanierungen und Modernisierung sein. Die bedürfen nämlich eines gewissen Gewinns ... oder, klar, wieder staatlicher Hilfe. Die soll aber auch die übrige "Verkehrswende" finanzieren, e- Autos nebst Infrastruktur subventionieren ...

49 Euro sind kaufmännisch untragbar und der Staat ist nicht in der Lage, auf ewig einen Betrieb zu finanzieren. Das fällt unter "Soziales" ... bitte mal nachsehen, was wir da bereits im Jahr ausgeben. Wer soll, denn die ganzen Wünsche bezahlen? 

Ich habe einen Traum...

Meine Fahrt mit Bus oder Bahn wird bundeseinheitlich mit nur einem einzigen System nach Entfernung der Luftlinie abgerechnet. Dabei wird der Preis im laufenden Monat auf 49 € gedeckelt.

Was könnte man damit sparen...

Lächerlich

Bei jedem Problem, dass sich um fast schon selbstverständliche Leistungen für die Gesellschaft dreht, gibt es Schwierigkeiten mit der Finanzierung. 
Egal ob ÖPNV, Renten, Bildung, Gesundheit etc, ständig wird uns Bürgern vorgehalten, dass wir zu teuer sind für den Staat, den es ohne uns gar nicht geben würde. 
Bei „Dienstleistungen“, die Menschen und Länder vorsätzlich zerstören dagegen, werden teure Finanzierungen vom gesamten Bundestag mit stehenden Ovationen gefeiert. Gegen jährliche, 150 Milliarden Euro teure Steuerhinterziehungen, durch deren Eintreibung für jeden Sektor genug Geld zur Verfügung gestellt werden könnte, wird von der Politik allerdings Jahrzehnten nichts Zielführendes unternommen. 
Vielleicht sollten sich endlich mal die alltäglichen Politshows und andere Medien mit diesem Problem beschäftigen und die zuständigen Politiker stellen. 
Es geht schließlich um Geld, dass für Mindestleistungen eines funktionierenden Staates benötigt wird. 
Auch für die Gagen der Politiker. 

Irgendwo muss

muss das Geld ja herkommen, und da gerade Geld für viele neue Ideen und Dinge benötigt werden, muss also auch irgendwo gespart werden, oder eben Einnahmen vom Bürger generiert werden.

Wo spart es sich am einfachsten, auf dem Land, die müssen ja so oder so das Auto nehmen, wenn sie Arbeit oder in die Stadt müssen.

Die Politik sollte nicht 20 Dinge auf einmal ändern wollen, sondern erst mal vorhandene Baustellen, fertig bekommen, das geht von Ausgaben für Rüstung, bis zur Sanierung aller Häuser und so weiter.

Die Liste ist lang, würde wohl nicht in die 1000 Worte passen, guter Artikel gestern, " Gebäude-Sanierung nach Plan würde ..... ..... "

Ein Schritt nach dem anderen wäre auch eine Option, ich konnte auch nicht auf drei Arbeitsstellen gleichzeitig 8 Stunden arbeiten.

Das 49 Euro Ticket hat nix

mit dem ÖPNV zu tun.

Ticket sollte nur in dem Bundesland und den angrenzenden Bundeslaendern gelten, so wie bei vielen Studententickets..... der Rest ist ueberregional.

@09:32 Uhr von Sparpaket

Das ist ein gutes Beispiel dafür wie von oben regieren nicht ein Heilmittel sein kann. Man übergibt die ganze Macht dem Staat, damit er die Probleme der Gesellschaft löst. Wurden jetzt die Probleme damit beseitigt?

 Das sind Staatsaufgaben. Oder soll jeder Bürger sich selbst um seine Mobilität kümmern?

Das wäre dann wie bei Goethe. Für die Strecke Weimar - Rom bräuchte man dann ein halbes Jahr. Die Alternative zu dem 49€-Desaster ist m. M. nach nicht weniger Staat, sondern bessere Kommunikation zwischen Staat und der kommunalen, unterstaatlichen Ebene. 

Desaster? Noch gibt es kein Desaster…

@08:58 Uhr von werner1955

Dann sollten die Nutzer die die echten Kosten tragen.

So wie die Autofahrer? Straßen, Umweltbelastung, Atemwegserkrankungen…

PS: Ich bin berufsbedingt Autofahrer…

@09:02 Uhr von heribix

Wenn schon mal was vernünftiges von dieser Regierung kommt wird auch das wieder typisch deutsch zerredet. Wer ein Jahresabo hat wird wahrscheinlich aufs billigere 49€ Ticket umsteigen und dann monatlich eins kaufen weil ers braucht, warum hatte er sonst ein Jahresabo. Wenn man im streichen von Buslinien die Einsparungen sieht dann gute Nacht. Ich hätte da so manch andere Idee Wenn ich den ÖPNV in meiner Stadt so sehe. Riesige Gelenkbusse besetzt mit 5 Personen, manchmal 3 innerhalb von 2 min fast die gleiche Strecke fahrend. Da ist ne Menge Sparpotential.

Wow, ein 2 Minutentakt - in welchem Paradies leben Sie?

@09:04 Uhr von Der Nachfrager

Die Firmen die einen Zuschuss für die Fahrtkosten zahlen sparen bei einem 49€-Ticket viel Geld. Denen gefällt das Ticket.

Der arbeitende Bürger spart nur, wenn er keinen Zuschuss vom Arbeitgeber erhält. Viele Menschen sind aber auf ein Auto angewiesen um zur Arbeit zu kommen. Diese müssen die hohen Spritpreise bezahlen.

Die armen Schüler bekommen bei uns ein Schülerticket finanziert. Sie profitieren nicht davon, da es sowieso für sie kostenlos ist. Und Schüler- oder Sozialtickets gibt es in vielen Städten.

Die arbeitenden Menschen die keinen Fahrtkostenzuschuss bekommen, setzen diese von der Steuer ab.

Eigentlich verdienen am 49€-Ticket nur die Firmen die den Zuschuss zahlen und die Finanzämter, da weniger Fahrtkosten abgesetzt werden.

Also bleiben die Steuerzahler auf den Kosten sitzen.

Die Menschen die auf ihr Auto angewiesen sind bleiben auf den hohen Sprittpreisen sitzen.

Lösung: Ausbau ÖPNV das mehr Leute umsteigen! Und es profitieren nur die Firmen?!? Absurd!

@08:52 Uhr von Strandy -- Es gibt 630 ÖPNV Verkehrsunternehmen

wurde und wird das 49 Euro geplant ? Sollte man anehmen oder ?

Ja wie oder was denn sonst ? Warum braucht die Bahn jetzt plötzlich mehr Geld ?

Im Umkehrschluss benötigt die Bahn also nicht mehr Geld wenn das 49 Euro-Ticket nicht kommt?

Bei so vielen Fragezeichen überhaupt zu diskutieren ist eigentlich nicht möglich.

 

Es gibt über 630 ÖPNV Verkehrsunternehmen und sie können nur Bahn Bashing ?

Wollen sie diskutieren, weil sie noch keinen Bahnhof mit ICE Anschluß direkt vor der Haustüre haben.

Nee ne doch lieber nicht , Krach,Dreck etc ......

 

Na,

dann wird das Deutschland Ticket ja bald teurer.... Argumente werden ja jetzt schon plaziert.... dann kommt es im Maerz, und nach den Wahlen gibt es die Erhoehung auf 65.23 Euro.

"Die Finanzierung des 49…

"Die Finanzierung des 49-Euro-Tickets ist weiter offen - und Verkehrsbetriebe warnen vor Einschnitten im Fahrplan."

->

Was  genau ist die Ursache,dass nicht ein ähnliches Finanzierungsmodell vom ÖR auf den ÖPNV übertragen wird?

 

 

@09:38 Uhr von werner1955

Dann sollten die Nutzer die die echten Kosten tragen.

Wie bei der Strasse, dem Gehweg, dem Radweg, dem Rundfunk, ..... überall wird quersubventioniert. Mit dem Argument, es würde dann billiger.  Für wen? Und warum sollte nur die Bahn ihre Kosten selbst tragen?  Jeder Bahnkunde stört mich nicht auf der Autobahn.  Gäbe es hier eine Bahn, würde das sogar funktionieren.

Wir ja habuptsächlich vom Autofaher und dem LKW Güterverkehr. Dazu nocj KFZ, Mineralöl und Mehrwertsteuer.

Sie haben sicher eine Quelle für Ihre „gefühlte Rechnung“ die das belegt?

Einschnitte in den Fahrplan

hört sich gut an. Hier bei uns 40.000 Einwohner sind wir auf den PKW angewiesen, da Busse weder Morgens zum Bahnhof noch Abends vom Bahnhof fahren.

Also wozu über ein 49 Euro Ticket diskutieren.

Schafft es erstmal dass die öffentlichen Verkehrsmittel vorhanden sind. Dann schafft endlich diesen Wahnsinn mit dem freie Fahrt für freie Bürger getue ab.

Dann wenn alle die öffentlichen Verkehrsmittel auch zu jeder Zeit nutzen können, dann könnt ihr euch Gedanken über den Preis eines Tickets machen.

@08:58 Uhr von werner1955

 

Dann sollten die Nutzer die echten Kosten tragen.

 

Niemand zahlt die echten Kosten der Nutzung.

Und Sie mit Ihrem sauberen Diesel schon mal gar nicht.

Sonst würden Sie Maut auf Landstraßen, Autobahnen,

und City-Maut bezahlen

Glück im Unglück

Nach dem Kommentar der SWK bin ich beruhigt... Jetzt zahle ich 40€ im Monat für das Sozialticket und die Busse fallen grade in ländlichen Bereichen immer wieder ohne Infos aus. Somit ändert das 49€ Ticket ja nicht wirklich was an den Verhältnissen in Krefeld. Traurig und beruhigend zugleich. Warum für manche 49€ nicht finanzierbar sein sollen, ist mir ein Rätsel. 9€ mehr sind zwar viel Geld aber man MUSS ja kein Deutschland Ticket kaufen. Auch wenn die Kosten Nutzen Rechnung dafür spricht. 

@08:52 Uhr von Strandy

wurde und wird das 49 Euro geplant ? Sollte man anehmen oder ?

Ja wie oder was denn sonst ? Warum braucht die Bahn jetzt plötzlich mehr Geld ?

Im Umkehrschluss benötigt die Bahn also nicht mehr Geld wenn das 49 Euro-Ticket nicht kommt?

Bei so vielen Fragezeichen überhaupt zu diskutieren ist eigentlich nicht möglich.

49 Euro sind nicht kostendeckend!

 

Besser schlechte Verbindungen als gar keine Mobilität

Auch durch das 49-Euro-Ticket werden aufgrund des hohen Preises leider weiterhin viele Menschen von Mobilität ausgeschlossen sein, was ich sehr traurig und schlimm finde. Für einige Menschen wie mich wird selbst dieses teurere Ticket aber eine große Erleichterung sein. Es wird mir ermöglichen, mich wieder in höherem Maße an der Versorgung meines pflegebedürftigen Vaters zu beteiligen, zurzeit bringen mich die hohen Fahrtkosten leider in Insolvenznähe und ich muss eine längere Besuchspause einlegen. Ich wäre daher unendlich dankbar, wenn eine schnelle Umsetzung gelingen könnte. Die Idee bezahlbarer Tickets ist und bleibt aufgrund der vielfachen positiven Auswirkungen auf die Gesellschaft eine der besten Ideen, die eine deutsche Regierung je hatte.

@09:10 Uhr von Bender Rodriguez

 

...Das Angebot ist einfach zu dünn.  Deshalb mal nach östereich oder schweiz schauen, wie das geht. 

 

Naja, die haben nunmal keine Autoindustrie bzw. Lobbyisten, die Bedarfe der Mobilität lenken wie in Deutschland. Wenn ich in die Regionalbahn nach Bad ....... steige, eine Art Museumszug, rieche ich förmlich die Lust an der Zerstörung von Plätzen des Gemeinwesens, die viele abgetörnte Nutzer der Bahn zurückbringen soll zum Auto. Dann sehe ich sie lachen, die Herren Scheuer, Dobrindt usw. 

Solidarprinzip: Grundlage der Daseinsvorsorge

@09:39 Uhr von werner1955

@08:58 Uhr von werner1955

Dann sollten die Nutzer die die echten Kosten tragen.

Warum? Passiert doch PKW-Besitzenden oder den Betreibenden straßengebundenen Güterverkehrs auch nicht. Vom Fernverkehr mittels des Staatsbetriebs Deutsche Bahn oder dem Luftverkehr ganz zu schweigen.

Damit endlich jeder seine kosten die er persönliche verursacht tragen sollte.

Nun, wenn Sie für die Aufkündigung der Prinzipien des Sozialstaats und des Solidarprinzips sind, bitte.

Ach ja, staatliche Zuschüsse, Subventionierung jeglicher Verkehrsträger aus den Erlösen der Abgaben des stets so arg gebeutelten Adels der Steuerzahlenden sind tatsächlich Wirtschaftsförderung pur, weil Förderung der Wettbewerbsfähigkeit. Denn nur so können die Unternehmen im Land auch in Zukunft qualifizierte Fachkräfte gewinnen. Aber bitte, wenn Ihnen persönlich (als Rentner?) das Individualprinzip wichtiger ist als das Solidarprinzip, ist angekommen, Ihr Botschaft. Hat nur hier wenig mit dem Thema zu tun.

Schwurbeleien

@09:42 Uhr von wenigfahrer

Irgendwo muss das Geld ja herkommen, und da gerade Geld für viele neue Ideen und Dinge benötigt werden, muss also auch irgendwo gespart werden, oder eben Einnahmen vom Bürger generiert werden.

Ideen zur Finanzierung der Ausgaben für das Deutschlandticket gibt's genug.

Wo spart es sich am einfachsten, auf dem Land, die müssen ja so oder so das Auto nehmen, wenn sie Arbeit oder in die Stadt müssen.

Immer noch falsche Pauschalität.

Die Politik sollte nicht 20 Dinge auf einmal ändern wollen, sondern erst mal vorhandene Baustellen, fertig bekommen, das geht von Ausgaben für Rüstung, bis zur Sanierung aller Häuser und so weiter.

Hier geht's nur im ein Ding, das Deutschlandticket.

Ein Schritt nach dem anderen wäre auch eine Option, ich konnte auch nicht auf drei Arbeitsstellen gleichzeitig 8 Stunden arbeiten.

Die Einführung des Deutschlandtickets ist genau ein Schritt in die richtige Richtung. Und viele weitere Entscheidungen müssen folgen. Wie im Artikel klar beschrieben.

49 Euro-Ticket

Die Damen und Herren setzen sich zusammen und jeder redet darauf los ......nur die Finanzierung ist völlig unklar! Stellt sich nur die Frage : haben die sonst nichts zu tun? Die reden über Dinge die ohne Geld nicht geregelt werden können. Hauptsache Kaffee ist da .... na dann.

@09:04 Uhr von Der Nachfrager

Sehr geehrter "der Nachfrager"

in Ihrem Beitrag schreiben Sie über die hohen Spritpreise:

wenn ich so zurückschaue sind die Spritpreise nicht Teurer geworden. Als ich 1970 den Führerschein machte und mein erstes Auto fuhr, verdiente ich als junger Schlossergeselle 4,50 DM ( 2,30 €) der ltr. Bezin kostete damals bei uns in der Gegend 0,60 DM mein erstes Auto verbrauchte ca. 12 ltr/100km. Heute verdient wie gestern ein Kommentarschreiber in einem anderen Beitrag geschrieben, ein Dachdecker im 2. Facharbeiterjahr 20,50€ = rd. 39,97 DM der ltr. Benzin kostet lt. "clever tanken" bei uns 1,90 € = rd 3,70 DM. Mein heutiger wagen verbraucht rd. 8,5 ltr/100 km. Ich könnte Ihnen auch die Preise noch geben z.B. beim Heizöl.

Da frage ich mich wieso sich jeder über die Kosten aufregt. Ich habe dabei das Gefühl, dass jeder möglichst 10 000 € verdienen möchte aber das Brötchen sollte nur 0,20 € kosten das kann aber nicht funktionieren. 

MfG

 

 

 

Meckern: Lieblingssport der Deutschen?

@09:54 Uhr von Bullok

Hier bei uns 40.000 Einwohner sind wir auf den PKW angewiesen, da Busse weder Morgens zum Bahnhof noch Abends vom Bahnhof fahren.

Warum nehmen Sie dann nicht das Fahrrad? Kann doch soweit nicht sein, die Strecke in Ihrer Kleinstadt.

Also wozu über ein 49 Euro Ticket diskutieren.

Weil das Ticket nicht nur in Ihrer Kleinstadt, sondern tatsächlich Deutschlandweit angeboten werden soll. Sie erinnern sich an die Resonanz, die das 9-Euro-Ticket während der Sommermonate hatte? Da fragte auch niemand, ob's genug Busse morgens zum Bahnhof gibt, oder?

Schafft es erstmal dass die öffentlichen Verkehrsmittel vorhanden sind. Dann schafft endlich diesen Wahnsinn mit dem freie Fahrt für freie Bürger getue ab.

Parität der Verkehrsmittel, wird schon lange gefordert.

Dann wenn alle die öffentlichen Verkehrsmittel auch zu jeder Zeit nutzen können, dann könnt ihr euch Gedanken über den Preis eines Tickets machen.

Tja, Huhn oder Ei, was soll's denn nun zuerst sein? Eigentlich doch egal, oder?

@09:21 Uhr von wie-

@09:04 Uhr von Der Nachfrager

Energien sind teuer in Deutschland und werden sicherlich nicht billiger werden.

Diesen von Ihnen kritisierten Trend wird der massive Ausbau von Strom- und Gaserzeugung aus regenerativen Quellen umkehren. Schon jetzt produzieren diese Quellen konkurrenzlos günstig.

Was nutzt das "konkurrenzlos günstig", solange das Merit Order Prinzip nicht abgeschafft wird? Dazu kommt, was nutzt es, wenn dort wo viel Energie aus regenerativen Quellen (hier in MV vor allem Wind) erzeugt wird und wir auch aus diesem Grund höhere Netzentgelte zahlen als in anderen Regionen. Auf unserer Stromrechnung ab 01.01.2023 steigt allein dieses Netzentgeld von 7,92 ct/kwh auf 12,94 ct/kwh.

Damit und auch mit dem, zumindest in der Fläche, unausgegorenem 49,- Ticket fühlen sich viele Menschen weder von Energiewende noch von Verkehrswende angesprochen oder mitgenommen. Und das ist gefährlich, weil es gleichgültig bis ablehnend macht und diese "die da oben" Mentalität fördert.

 

@09:52 Uhr von derkleineBürger

"Die Finanzierung des 49-Euro-Tickets ist weiter offen - und Verkehrsbetriebe warnen vor Einschnitten im Fahrplan."

->

Was  genau ist die Ursache,dass nicht ein ähnliches Finanzierungsmodell vom ÖR auf den ÖPNV übertragen wird?

 

 

Stimmt. Vielleicht sollten dazu mal die Gagen der Vorstände und anderer Führungspositionen der Verkehrsbetriebe der BRD veröffentlicht und mit denen der ÖR - Anstalten verglichen werden. 
Auch bei unzähligen Krankenkassen könnte das zu ungewollten Erkenntnissen und Einsichten führen.

49-Euro-Ticket: Verkehrsbetriebe fürchten Fahrplaneinschnitte...

Als wenn genau das nicht schon länger die Realität wäre. Gerade ÖPNV-Buslinien fallen öfters aus. Auch wenn es nach Fahrplan einen 1-Stunden-Takt gibt. Dann wäre es dann ein 2-Stunden-Takt.

Die Finanzierung des 49 Euro-Tickets wäre kein Problem wenn entsprechend Prioritäten gesetzt würden. Wenn Steuervergünstigungen für Dienstwagen, Kerosin und internationale Flüge zurückgefahren würden. Oder beim 100 Milliarden-Rüstungsprogramm kürzt....

 

Deutschlandticket

Na da klappt es ja  mit dem 49 Euro Ticket, zwar erst nächstes Jahr aber da hat Vorfreude drauf. 

Im ländlichen Deutschland bleibt alles beim alten, die Busse fahren genauso wenig wie bisher 3 mal am Tag für die Schüler und oft am Wochenende überhaupt nicht. 

In Großstädten ist das alles kein Thema, sofern der Unternehmer nicht drauflegt und die Kosten nicht weiter steigen. 

Uns bleibt das Auto um flexibel zu bleiben, ach ja und die Stromkosten an der Ladestation sind auch schon gestiegen. Schöne olivgrüne Energiewende. 

Mich...

Beschleicht das Gefühl das das Deutschland Ticket nicht kommt. Ich bergründe es so erstens es würden die Verkehrsverbünde die Monatstickets aufgeben müssen. Zweitens die Bundesländer schieben dem Bund den schwarzen Kater zu und umgekehrt das die Finanzierung nicht steht. 

@09:39 Uhr von werner1955

 

Damit endlich jeder seine kosten die er persönliche verursacht tragen sollte.

 

Die Kosten, die Ihr sauberer Diesel verursacht, können Sie gar nicht tragen, ohne den Diesel zu verschrotten.

@08:52 Uhr von Strandy

Mit den gültigen Fahrplänen wurde und wird das 49 Euro geplant ? Sollte man anehmen oder ?

Ja wie oder was denn sonst ? Warum braucht die Bahn jetzt plötzlich mehr Geld ?

Im Umkehrschluss benötigt die Bahn also nicht mehr Geld wenn das 49 Euro-Ticket nicht kommt?

Ein bisschen aus der Buchhaltung: Ein gegebener Fahrplan bestimmt die Ausgaben. Keine Fahrplanänderung, keine Änderung der Ausgaben. Der Ticketpreis plus Subventionen bestimmen die Einnahmen. Wenn die Einnahmen aus Tickets und Subventionen sinken, z.B. durch das 49 € Ticket ohne vollen Ausgleich durch Subventionen bis zu den bisherigen Einnahmen, müssen die Ausgaben gesenkt werden. Tatsächlich erhöht aber das 49 € Ticket die Ausgaben, da auf den Hauptstrecken der Takt erhöht oder die Züge verlängert werden müssen, um dem Ansturm gerecht zu werden. Schwache Strecken werden daher ausgedünnt. Wir brauchen weniger billige Tickets sondern mehr ein besseres und kostengünstiges Angebot in der Fläche, z.B. selbstfahrende Kleinbusse.

@08:36 Uhr von Seebaer1

Es ist also alles in trockenen Tüchern außer der Finanzierung.

Damit ist garnichts in trockenen Tüchern, denn die Finanzierung ist fast immer DER Knackpunkt.

@09:43 Uhr von sonnenbogen

mit dem ÖPNV zu tun.

Ticket sollte nur in dem Bundesland und den angrenzenden Bundeslaendern gelten, so wie bei vielen Studententickets..... der Rest ist ueberregional.

Mir würden 70km radius schon langen. Damit könnte ich in 4 Bundesländer fahren.  Das wäre gar nicht schlecht. Das hat aber auch schin mit dem Studiticket nicht funktioniert. Ich durfte zwar nach Marburg 100km +x)  Wetzlar Giessen fahren. Aber nicht die 6km nach heddesheim oder 15 nach Weinheim oder 20 nach Worms.. oder 40 nach Aschaffenburg. 

@09:39 Uhr von wie-

@09:16 Uhr von PeterK

Lesen Sie den zu kommentierenden Artikel und Sie werden erkennen, dass Bund und Länder den Verkehrsbetrieben die mit dem Angebot "Deutschlandticket" verbundenen Mindereinnahmen erstatten werden. Tatsächlich geht's aktuell um das Feilschen um zusätzliche Zuschüsse von Bund und Ländern, um Investitionen, Netzausbau und um mögliche weitere Mindereinnahmen der Verkehrsbetriebe, die derzeit zunächst einmal Spekulation sind, abzusichern.

Warum nicht als Alternative: Start mit dem Angebot zu Neujahr und...

"Der Bund rechnet mit drei Milliarden Euro Verlust durch das 49-Euro-Ticket, mehr als diese Summe will er zusammen mit den Ländern nicht übernehmen." (Zitat aus dem Artikel)

Dann lese ich noch, dass die Rahmenbedingungen des 49,- Tickets "zu erheblichen monatlichen Einnahmerisiken" führen und die Verkehrsbetriebe eine "Nachschusspflicht" des Bundes fordern. Ich lese nicht, dass es dazu aktuell Gespräche gibt, bzw. solche nach einer Einführungsphase geplant sind.

 

@09:58 Uhr von melancholeriker

 

...Das Angebot ist einfach zu dünn.  Deshalb mal nach östereich oder schweiz schauen, wie das geht. 

 

Naja, die haben nunmal keine Autoindustrie bzw. Lobbyisten, die Bedarfe der Mobilität lenken wie in Deutschland. Wenn ich in die Regionalbahn nach Bad ....... steige, eine Art Museumszug, rieche ich förmlich die Lust an der Zerstörung von Plätzen des Gemeinwesens, die viele abgetörnte Nutzer der Bahn zurückbringen soll zum Auto. Dann sehe ich sie lachen, die Herren Scheuer, Dobrindt usw. 

Bad...?  

Meinst Du Baad. Oder Bagdatstein, äh Bad Gadtein, Bad Beichenhall....  wo wird was zerstört? 

Rubeln für eine bessere Zukunft

An der Universität Bochum (RUB) gab es lange Jahre ein Semesterticket mit dem der gesamte Nahverkehr in NRW genutzt werden konnte. Durch das Solidaritätsprinzip war das Parken an der RUB gratis, aber Autofahrer mussten dafür ein Solidaritätsbeitrag zahlen. (Da Bau und Bereitstellung von Parkgaragen auch Kosten verursachen, die von der Gemeinschaft getragen werden.) Doppelt belohnt waren freillich diejenigen, die den Nahverkehr nutzten.

Das Modell liese sich sicherlich auch auf andere Bereiche anwenden, denn erst wenn die Nutzung des KFZ nicht kostengünstiger und schneller ist, erhält der Nahverkehr Attraktivität.

Melancholiker

"Naja, die haben nunmal keine Autoindustrie bzw. Lobbyisten, die Bedarfe der Mobilität lenken wie in Deutschland. "

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Was spricht dagegen, die Bahnlobbiisten, zu bevorzugen und die Autiheinis sich selbst, zu überlassen?

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Die Arbeitsplätze? Die Drohung gab es schon so oft. Und wenn die Firmen  abwandern, ändert sich bei der Gewerbesteuer auvh nicht viel. Die zahlen eh nix. Fragt sich, wo sie so viele Goodies bekommen, wie hier. 

Das 49 € Ticket

kann ich hier in Hamburg gut gebrauchen.Der ÖPNV ist sehr gut ausgebaut und wir nehmen den fast täglich in Anspruch.

Es ist schon auffallend, wie…

Es ist schon auffallend, wie jede mühsam erbrachte Lösung gleich durch Lieferengpässe, Personalnot, plötzlich entstehende unvorhersehbare zusätzliche Kosten und was sonst noch immer mehr dazu kommt, gleich nicht mehr funktioniert. Ich habe immer mehr den Eindruck, dass das alles obskuren Plänen folgt, mit denen Staat und Gesellschaft in bestimmte Richtung moderiert werden soll.

@09:58 Uhr von wie-

@09:39 Uhr von werner1955

@08:58 Uhr von werner1955

Dann sollten die Nutzer die die echten Kosten tragen.

Warum? Passiert doch PKW-Besitzenden oder den Betreibenden straßengebundenen Güterverkehrs auch nicht. Vom Fernverkehr mittels des Staatsbetriebs Deutsche Bahn oder dem Luftverkehr ganz zu schweigen.

Damit endlich jeder seine kosten die er persönliche verursacht tragen sollte.

Nun, wenn Sie für die Aufkündigung der Prinzipien des Sozialstaats und des Solidarprinzips sind, bitte.

Ach ja, staatliche Zuschüsse, Subventionierung jeglicher Verkehrsträger aus den Erlösen der Abgaben des stets so arg gebeutelten Adels der Steuerzahlenden sind tatsächlich Wirtschaftsförderung pur, weil Förderung der Wettbewerbsfähigkeit. Denn nur so können die Unternehmen im Land auch in Zukunft qualifizierte Fachkräfte gewinnen. Aber bitte,...

Bitte knapper zitieren.

Auch Solidarität hat Grenzen.  Da kannst Du dich noch so in Rage texten. Und, Solidarität ist keine Einbahnstrasse. Das muss man halt auch mal sehen

@09:40 Uhr von H. Hummel

49 Euro sind kaufmännisch untragbar und der Staat ist nicht in der Lage, auf ewig einen Betrieb zu finanzieren. Das fällt unter "Soziales" ... bitte mal nachsehen, was wir da bereits im Jahr ausgeben. Wer soll, denn die ganzen Wünsche bezahlen? 

Volle Zustimmung ! Ihr letzter Satz plus "die ganzen Versprechungen" wurde in letzter Zeit des öfteren ausgeblendet.

@09:38 Uhr von Sparpaket

Dann sollten die Nutzer die die echten Kosten tragen.

Und die Autofahrer bezahlen bei Nutzung der Autobahnen eine Maut, die "die echten Kosten" des Autobahnbaus abdeckt?

Ich bin zu alt, als dass ich hier einen Volksaufstand erleben möchte... 

DAS wäre ein richtiger Lösungsansatz,in anderen europäischen Ländern wird das schließlich auch praktiziert. Aber wenn, dann richtig und nicht wieder so eine Gurke, wo man nur die Ausländer abkassieren wollte und die inländischen Autofahrer verschonen wollte, Maut für alle. Aber in diesem Autofetischistenland wohl unmöglich, leider.

@09:52 Uhr von Karl Klammer

wurde und wird das 49 Euro geplant ? Sollte man anehmen oder ?

Ja wie oder was denn sonst ? Warum braucht die Bahn jetzt plötzlich mehr Geld ?

Im Umkehrschluss benötigt die Bahn also nicht mehr Geld wenn das 49 Euro-Ticket nicht kommt?

Bei so vielen Fragezeichen überhaupt zu diskutieren ist eigentlich nicht möglich.

 

Es gibt über 630 ÖPNV Verkehrsunternehmen und sie können nur Bahn Bashing ?

Wollen sie diskutieren, weil sie noch keinen Bahnhof mit ICE Anschluß direkt vor der Haustüre haben.

Nee ne doch lieber nicht , Krach,Dreck etc ......

Ich bäsche überhaupt nicht die Bahn. Das 49 Euro sollte laut Politikern, ÖPNV und allen Beteiligten kommen.

Alllerdings fällt mir bei bäschen ein Bach ein und sollte man den für Paddelboote ausbauen können? Aber bitte dann mit kostenlosen Liegeplätzen am Zielort.

Wird dann aber bachaufwärts sehr schwer. Ist keine Lösung mal im Ernst?

 

@09:38 Uhr von werner1955

 

Wir ja habuptsächlich vom Autofaher und dem LKW Güterverkehr.

Dazu nocj KFZ, Mineralöl und Mehrwertsteuer.

 

Womit fahren denn wohl Busse?

Mit Diesel oder mit Apfelsaft?

Welche Steuer zahlt der Busbetreiber?

Mineralöl- oder Apfelsaftsteuer?

 

Die Deutsche Bahn ist der größte Stromverbraucher im Land.

Was das wohl alles kostet, Züge mit Strom anzutreiben.

Anstatt die Dinger zu schieben, oder mit Ochsen zu ziehen.

Und ich bleibe dabei, 49€…

Und ich bleibe dabei, 49€ ist viel zu teuer. Unser Staat, wir, haben durch weiterhin enorme Steuereinnahmen die Möglichkeiten dem Bürger durch günstigere Preise und das gilt nicht nur für dieses Bahnticket, sondern genauso bei Kinder-, Schulen- und Lehreausstattung, Kranken-, Altenversorgung, Armenhilfe u.s.w. kräftig zu unterstützen, damit hier für alle ein lebenswertes Leben erhalten bleibt, was genau ich im und durch den momentanen Modus immer mehr schwinden sehe.

@09:01 Uhr von werner1955

 

Seit der Corona pandemie und den jetzt auftreten RS Wellen ist klar das dieser ÖPNV keien zukunft in unserem Infektionsaltag haben sollte.

 

Sinnlos. Und weitere Millionen von PkW sollen die Straßen an allen Orten verstopfen, und wo die Dinger alle parken sollen, weiß erst recht niemand.

Was nix kostet

taugt auch nix.

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