Kommentare - Munitionsmangel bei der Bundeswehr: Abwarten und gucken?

28. November 2022 - 18:15 Uhr

Die deutsche Bundeswehr leidet unter einem massiven Mangel an Munition. Kritik hatte es deshalb schon von SPD-Chef Klingbeil gegeben. Nun fand ein Treffen mit Vertretern der Rüstungsindustrie statt. Von Kai Clement.

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... ist der Umstand, dass die Bundeswehr, wenn die Munitionsproduktion auf Hochtouren laufen würde, das Zeug's nicht mal lagern könnte. Ich hoffe mal, dass eine eventuell irgendwann mal hochgefahrene Produktion nicht für einen zeitnahen Verbrauch gedacht ist.

Vlt. sollten die 100 Mrd. aus dem Sonder"vermögen" doch besser in sozialen Wohnungsbau, Pflege, Krankenhäuser, Universitäten, Schulen, Sportvereine, Kitas, Theater, ... etc. umgeleitet werden?

Was für eine Frage

" Stell dir vor es ist Krieg und die Munition geht aus. In Deutschland womöglich bereits nach wenigen Tagen? "

 

Wer sollte gegen Deutschland Krieg führen, wir sind umgeben von lauter EU Ländern, alles unsere Freunde, schon die Frage stellt sich so eigentlich nicht.

Aber mir wird sicher gleich das Gegenteil erklärt, die vielen Milliarden könnten wir an anderer Stelle sicher gut gebrauchen.

Nur entscheiden das eben andere, damit muss ich mich wohl abfinden.

@18:29 Uhr von PeterK

... ist der Umstand, dass die Bundeswehr, wenn die Munitionsproduktion auf Hochtouren laufen würde, das Zeug's nicht mal lagern könnte. Ich hoffe mal, dass eine eventuell irgendwann mal hochgefahrene Produktion nicht für einen zeitnahen Verbrauch gedacht ist.

Vlt. sollten die 100 Mrd. aus dem Sonder"vermögen" doch besser in sozialen Wohnungsbau, Pflege, Krankenhäuser, Universitäten, Schulen, Sportvereine, Kitas, Theater, ... etc. umgeleitet werden?

Ich finde den Bedarf, den Sie angesprochen haben, für nötig. Allerdings.....

zeigt uns die Realität durch Zar Putin, dass wir wohl leider beides machen müssen.

Eine Produktion an Munition hochzufahren ist halt durch Worte allein nicht getan. Wandel durch Handel hat nicht funktioniert, also muss man auch hier langfristig denken und handeln. Dies wird nicht von jetzt auf gleich geschehen können. Und nein daran ist nicht die Ampel schuld 

@18:35 Uhr von wenigfahrer

" Stell dir vor es ist Krieg und die Munition geht aus. In Deutschland womöglich bereits nach wenigen Tagen? "

 

Wer sollte gegen Deutschland Krieg führen, wir sind umgeben von lauter EU Ländern, alles unsere Freunde, schon die Frage stellt sich so eigentlich nicht.

Aber mir wird sicher gleich das Gegenteil erklärt, die vielen Milliarden könnten wir an anderer Stelle sicher gut gebrauchen.

Nur entscheiden das eben andere, damit muss ich mich wohl abfinden.

Und die Verteidigung überlassen wir halt diesen "lauter EU Ländern" ?

Manchmal kann man es nicht nachvollziehen,

wenn man z.B. die nachfolg. Stellungnahme des Hauptgeschäftsführers des BDSV Peter Atzpodien liest. Nachfolg. der genaue Wortlaut :

"So habe ein deutsches Großunternehmen seine Kapazität nahezu verdoppelt und Fertigungslose im Wert von rund 700 Millionen Euro für Munition und Fahrzeuge angeboten, "ohne dass es bisher zu nennenswerten Abschlüssen gekommen wäre". Ein Mittelständler habe auf eigenes Risiko Vormaterial geordert, dann sei der Beschaffungsauftrag ins Ausland gegangen."

Klingbeil meckert, Strack-Zimmermann meckert und ich finde, das ist ein starkes Stück, von der IMHO schlimmsten Fehlbesetzung im Kabinett. WAS MACHT DIE FRAU ?

In der gegenwärtigen Situation sollte die Dame sich wirklich ein anderes Hobby suchen. Ein Ausbund an Dilettantismus. Die BW verfügt Munition für 2 Tage. das muss man sich mal vorstellen bei der Brisanz des Themas.

Stell dir vor es ist Krieg…

Stell dir vor es ist Krieg und die Munition geht aus. In Deutschland womöglich bereits nach wenigen Tagen?

 

->

Hmmm.

Leben wir nicht in einer Marktwirtschaft?

Angebot und Nachfrage.

Also wenn Krieg ist,steigt die Nachfrage und das Angebot steigt dementsprechend.

Also locker sehen.Zumal sich die Privat-Industrie mit Just-In-Time-Produktion auskennt.

 

 

@18:40 Uhr von Raho59

 

Ich finde den Bedarf, den Sie angesprochen haben, für nötig. Allerdings.....

zeigt uns die Realität durch Zar Putin, dass wir wohl leider beides machen müssen.

Eine Produktion an Munition hochzufahren ist halt durch Worte allein nicht getan. Wandel durch Handel hat nicht funktioniert, also muss man auch hier langfristig denken und handeln. Dies wird nicht von jetzt auf gleich geschehen können. Und nein daran ist nicht die Ampel schuld . Zitat-Ende

Allerdings : "Wandel durch Handel" hat nicht funktioniert, ....weil "wir", ganz im Auftrag der Nato (bzw. USa)...die Nato-Osterweiterung "erfunden" haben !!! Ohne Nato-Osterweiterung kein Krieg und ohne Krieg kein Munitionsbedarf....Eigentlich ganz simpel-einfach zu verstehen !   Zu welchem Zweck haben wir eigentlich die Nato-Osterweiterung ? ? ?

 

@18:40 Uhr von Raho59

 

Eine Produktion an Munition hochzufahren ist halt durch Worte allein nicht getan. Wandel durch Handel hat nicht funktioniert, also muss man auch hier langfristig denken und handeln. Dies wird nicht von jetzt auf gleich geschehen können. Und nein daran ist nicht die Ampel schuld 

Ich verweise auf die Stellungnahme des Herrn Azpodien (einfach googeln ), der sich bitter beschwert hat, dass man die Munitionshersteller aufgefordert hat, schonmal die Produktion hochzufahren, obwohl der Bundeshaushalt noch nicht endgültig beschlossen war. Man hat dann Angebote für Munition u. Ersatzteile im Wert v. 10 Milliarden innerhalb 1 Woche vorgelegt. Bestellt wurde nicht. Weil man es sooo dringend machte, sind Firmen in Vorlage getreten und haben angefangen zu produzieren. Auf die Aufträge wird gewartet. Eine Unverschämtheit. Hoffentlich klagen die Firmen.

 

Also sorry!

>>“Also ich weiß sehr genau, dass wir die Frage nicht beantworten werden“<<
.

Also sorry, was ist das denn für eine Antwort.

Zur Überbrückung der…

Zur Überbrückung der Situation, schlage ich vor die Bundeswehr mit Zwillen auszurüsten, was die Munitionsbeschaffung vereinfachen und verbilligen würde, wenn man den Soldaten ganz einfach diese durch  Steine sammeln bei den üblichen Übungs- Walt und Alarmmärschen über Stock und Stein zu erledigen wäre. Man stelle sich die Überraschung vor, die bei unseren Dauerauslandseinsätzen die Gegner treffen würde, wenn unsere Bundeswehr da plötzlich mit echter Munition schießen würde.

Was soll diese Ministerin…

Was soll diese Ministerin denn noch alles anstellen, bevor man Ihr den Stuhl vor die Tür stellt.

Ministerien kann man nicht nur nach Parteiproporz verteilen.

@18:52 Uhr von ONYEALI

 Allerdings.....

zeigt uns die Realität durch Zar Putin, dass wir wohl leider beides machen müssen.

Eine Produktion an Munition hochzufahren ist halt durch Worte allein nicht getan. Wandel durch Handel hat nicht funktioniert, also muss man auch hier langfristig denken und handeln. Dies wird nicht von jetzt auf gleich geschehen können. Und nein daran ist nicht die Ampel schuld . Zitat-Ende

Allerdings : "Wandel durch Handel" hat nicht funktioniert, ....weil "wir", ganz im Auftrag der Nato (bzw. USa)...die Nato-Osterweiterung "erfunden" haben !!! Ohne Nato-Osterweiterung kein Krieg und ohne Krieg kein Munitionsbedarf....Eigentlich ganz simpel-einfach zu verstehen !   Zu welchem Zweck haben wir eigentlich die Nato-Osterweiterung ? ? ?

 

Weil freie Länder sich entschieden haben der NATO beizutreten und sich aus der russischen Schlinge zu befreien.

Die anderen NATO Länder haben zugestimmt und damit wurde die NATO größer.

Eigentlich ganz simpel und leicht zu verstehen?

Klingbeil kritisiert zu Unrecht

„Klingbeil kritisiert die Rüstungsindustrie“ zu Unrecht und scheinbar kennt der junge Mann die Prozesse nicht. Würde seine Parteikollegin Lambrecht die diesbezüglichen Beschaffungsvorgänge (Ausschreibungen) auf die Kette bringen wäre der Ball bei der Rüstungsindustrie. Aber das bekommt Lambrecht wie wir wissen nicht gebacken und somit wird zu Unrecht die Rüstungsindustrie von Klingbeil kritisiert.

@18:42 Uhr von Raho59

 

Und die Verteidigung überlassen wir halt diesen "lauter EU Ländern" ? Zitat-Ende

Meine Frage :  Gegen wen müssten wir uns verteidigen,...falls es keine Nato-Osterweiterung gäbe ? 

 Zu welchem Zweck haben wir eigentlich die Nato-Osterweiterung ? ? ?

 

 

 

Es ist schon erschreckend,…

Es ist schon erschreckend, wenn über die vielen Jahre noch nicht mal genügend Munition vorhanden war, um den Verteidigungsauftrag zumindest mittelfristig erfüllen zu können.

 

Dazu werden die Bestände durch die Hilfe für die Ukraine dezimiert worden sein.

 

Aber ein bewaffneter Konflikt, NATO/USA gegen RU, stelle ich mir anders vor, als das jetzige militärische Geschehen.

Die Kämpfe würden sich sofort, durch weitreichende Raketen, auch auf RU Territorium ausbreiten.

 

Logistik der RU Armee wäre wesentlich erschwerter.

 

Es sollte erst mal ein Plan her.

Gibt doch genug Fachpersonal in der BW.

"Abwarten und gucken?"

Und auf die 'Selbstregulierungskräfte des Marktes' hoffen.

Wenn dort tatsächlich menschengerechte Rahmenbedingungen gelten würden, gäbe es dieses Problem mit dem Munitionsmangel wahrscheinlich gar nicht.

@18:53 Uhr von weingasi1

@18:40 Uhr von Raho59

Eine Produktion an Munition hochzufahren ist halt durch Worte allein nicht getan. Wandel durch Handel hat nicht funktioniert, also muss man auch hier langfristig denken und handeln. Dies wird nicht von jetzt auf gleich geschehen können.

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Ich verweise auf die Stellungnahme des Herrn Azpodien (einfach googeln ), der sich bitter beschwert hat, dass man die Munitionshersteller aufgefordert hat, schonmal die Produktion hochzufahren, obwohl der Bundeshaushalt noch nicht endgültig beschlossen war. Man hat dann Angebote für Munition u. Ersatzteile im Wert v. 10 Milliarden innerhalb 1 Woche vorgelegt. Bestellt wurde nicht. Weil man es sooo dringend machte, sind Firmen in Vorlage getreten und haben angefangen zu produzieren. Auf die Aufträge wird gewartet...

--------------

Ist mir ähnlich aufgefallen, die Industrie kam längst mit Vorschlägen und wurde von der Politik stehen gelassen, jetzt will die Politik was von der Industrie und die drehen das Spiel um, Kindergarten.

@18:35 Uhr von wenigfahrer

 

Wer sollte gegen Deutschland Krieg führen, wir sind umgeben von lauter EU Ländern, alles unsere Freunde, schon die Frage stellt sich so eigentlich nicht.

Aber mir wird sicher gleich das Gegenteil erklärt, die vielen Milliarden könnten wir an anderer Stelle sicher gut gebrauchen.

Nur entscheiden das eben andere, damit muss ich mich wohl abfinden.

Zumindest dann, wenn Sie, wie wohl die meisten Bürger der Meinung sind, dass DEU in der Nato gut aufgehoben ist. Die causa Putin hat anschaulich gezeigt, was alles möglich ist, obwohl man nie damit gerechnet hätte. So ein Verteidigungsbündnis hat schon seinen Sinn und dessen Regelwerk besagt, dass die Mitglieder einen V-Haushalt in Höhe von 2% des Bip vorhalten müssen. Dass DEU sich da viele Jahre durchgeschummelt hat, ja unter CDU-geführten Bündnissen, kann nicht abgestritten werden, nur jetzt muss eben gehandelt werden; das Geld wurde - auch mit Stimmen der Union - genehmigt.

 

 

@18:40 Uhr von Raho59

>>“. Dies wird nicht von jetzt auf gleich geschehen können. Und nein daran ist nicht die Ampel schuld“<<
.

Aber natürlich ist hier die Ampel schuld weil Lambrecht die notwendigen Beschaffungsvorgänge (Ausschreibungen, ab einem gewissen Schwellwert sogar EU-weit) nicht auf die Kette bekommt. Würde Lambrecht endlich ordern (Bedarfsträger) würde die Munitionsindustrie (Bedarfsdecker) auch liefern und zur Not im Dreischichtbetrieb produzieren.

 

@18:53 Uhr von weingasi1

Auf die Aufträge wird gewartet. Eine Unverschämtheit. Hoffentlich klagen die Firmen.

 

Sehen Sie, und hier scheiden sich die Geister. Dieser Herr Atzpodien ist zuallererst oberster Verkäufer der Deutschen Produzenten für solche Artikel.

Würde nun in Hektik das erstbeste bestellt und das zu viel zu hohem Preis, was meinen Die was hier los wäre.

Ich hätte mir, wie bei Waffenlieferungen an die Ukraine, eine leise "Abwicklung" gewünscht.

Wobei ich nicht leugnen will, dass man das Ganze vielleicht professioneller hätte angehen können.

SPD-Chef Klingbeil

Der ist auch bestens geeignet Problem bei der BW zu beurteilen.

@19:03 Uhr von ONYEALI

 

Und die Verteidigung überlassen wir halt diesen "lauter EU Ländern" ? Zitat-Ende

Meine Frage :  Gegen wen müssten wir uns verteidigen,...falls es keine Nato-Osterweiterung gäbe ? 

 Zu welchem Zweck haben wir eigentlich die Nato-Osterweiterung ? ? ?

 

 

 

Ich wiederhole mich auch gern. Dann wäre die NATO Grenze in Frankfurt/Oder. Sie glauben wirklich das Zar Putin sich dann mit der Ukraine begnügen würde? Das glaubten die Europäer Anno 1930 auch noch.

Übrigens gibt es den Osterhasen auch nicht :-)

@19:09 Uhr von ein Lebowski

 

>>“Ist mir ähnlich aufgefallen, die Industrie kam längst mit Vorschlägen und wurde von der Politik stehen gelassen, jetzt will die Politik was von der Industrie und die drehen das Spiel um, Kindergarten.“<<
.

Das stimmt. Die wehrtechnische Industrie ist (nicht ganz uneigennützig) schon im Verteidigungsministerium vorstellig geworden als man der Verteidigungsministerin noch erklärte wofür das eine oder andere Waffensystemen da ist.

@18:35 Uhr von wenigfahrer

" Stell dir vor es ist Krieg und die Munition geht aus. In Deutschland womöglich bereits nach wenigen Tagen? "

 

Wer sollte gegen Deutschland Krieg führen, wir sind umgeben von lauter EU Ländern, alles unsere Freunde, schon die Frage stellt sich so eigentlich nicht.

Aber mir wird sicher gleich das Gegenteil erklärt, die vielen Milliarden könnten wir an anderer Stelle sicher gut gebrauchen.

Nur entscheiden das eben andere, damit muss ich mich wohl abfinden.

Dann müssen Sie zuerst die Frage beantworten was wir in Mali,im Kosovo oder Afghanistan gemacht haben und warum.

Lustig

Die Bundeswehr hat nicht genug Munition. Das macht aber nix, weil man auch keine Lagerräume hätte, wenn jetzt plötzlich Munition da wäre.

Bange Frage: Sind denn die Waffen heile? 

 

@19:11 Uhr von eine_anmerkung.

>>“. Dies wird nicht von jetzt auf gleich geschehen können. Und nein daran ist nicht die Ampel schuld“<<
.

Aber natürlich ist hier die Ampel schuld weil Lambrecht die notwendigen Beschaffungsvorgänge (Ausschreibungen, ab einem gewissen Schwellwert sogar EU-weit) nicht auf die Kette bekommt. Würde Lambrecht endlich ordern (Bedarfsträger) würde die Munitionsindustrie (Bedarfsdecker) auch liefern und zur Not im Dreischichtbetrieb produzieren.

 

Sie wollen Versäumnisse der letzten Jahrzehnte innerhalb eines Jahres lösen? Und ich dachte Sie wären auf Akamie gewesen :-)

@19:18 Uhr von eine_anmerkung.

 

>>“Ist mir ähnlich aufgefallen, die Industrie kam längst mit Vorschlägen und wurde von der Politik stehen gelassen, jetzt will die Politik was von der Industrie und die drehen das Spiel um, Kindergarten.“<<
.

Das stimmt. Die wehrtechnische Industrie ist (nicht ganz uneigennützig) schon im Verteidigungsministerium vorstellig geworden als man der Verteidigungsministerin noch erklärte wofür das eine oder andere Waffensystemen da ist.

Dafür hat unsere Verteidigungsministerin, wie alle anderen vorher auch, ihren Stab und Berater. Die können Gewehr von Steinschleuder unterscheiden. Wenn diese dann auch noch nicht mit der Frau von der layen verwandt sind, dann könnte das sogar klappen.

@19:19 Uhr von Sparpaket

Die Bundeswehr hat nicht genug Munition. Das macht aber nix, weil man auch keine Lagerräume hätte, wenn jetzt plötzlich Munition da wäre.

Bange Frage: Sind denn die Waffen heile? 

 

Die durchschnittliche Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr stieg binnen eines Jahres von 74 Prozent (Oktober 2020) über 76 Prozent (Mai 2021) auf nunmehr 77 Prozent (Oktober 2021).

https://www.bmvg.de/de/aktuelles/einsatzbereitschaft-hauptwaffensysteme…

 

Wenn man jetzt als Einsatzbereitschaft, Munition für 4 Tage fordert, dann....

@19:19 Uhr von Sparpaket

Die Bundeswehr hat nicht genug Munition. Das macht aber nix, weil man auch keine Lagerräume hätte, wenn jetzt plötzlich Munition da wäre.

Bange Frage: Sind denn die Waffen heile? 

 

Nicht alle. Einige schon.

Abwarten und gucken?

Das wurde und wird beim Pflegepersonalmangel seit ca 40 Jahren so gehandhabt, bei der Rente ebenfalls seit Jahrzehnten. Darüber wurde und wird sogar genau so lange Jahrzehnte diskutiert und von Politikern versprochen, ohne dass jemals etwas sinnvolles dabei herauskam. Viele andere Bereiche wurden dann zusätzlich noch vorsätzlich heruntergewirtschaftet. Nicht nur die Bundeswehr. 
Und so, wie es nach Ansicht unserer Kriegsexperten mit der russischen Armee aussieht, muß sich wohl die ganze Welt keine Sorgen vor einem russischen Angriff machen. 
Wenn doch, dann mit Atomwaffen (aus denen momentan ja schon die Sprengköpfe entfernt werden, um die Raketen einer anderen Verwendung zuzuführen), und dann ist unsere Behelfsarmee so überflüssig wie sinnlos. 
Es gibt in Deutschland an allen Ecken und Enden eine Menge zu tun, die Bundeswehr sollte da keine Priorität haben. 

Munitionsmangel

Für die Fabriken für Munition , Fahrzeuge, Schiffe und was sonst noch alles gebraucht wird , ist die BW lediglich ein früherer Kunde der schon Jahre nichts mehr gekauft hat ! Die Fabrik hat sich , um zu überleben , neue Kunden gesucht. Die Auftragsbücher sind voller als voll. Wenn jetzt einer was bestellt , und schon seit Jahren ein leeres Lager hat , muß nunmal einfach warten bis er an der Reihe ist !  Die Bundeswehr, und die deutschen Politiker, sind nicht in der Lage solche Dinge zu durchdenken die können noch nicht einmal eine einfache Maske in China beschaffen ! Wer so eine Maske betrachtet und dann den hoffentlich stimmenden Einkaufspreis hört , versinkt schon im Boden und wenn dann noch das Nutzerdatum abläuft und die Dinger dann verbrannt werden müssen ..... der darf sich nicht wundern das bei uns nichts funktioniert! Das war nur ein Denkbeispiel aber solche Beispiele haben tausende....mit besten Grüßen an die Demokratie samt Grundgesetz.

 

 

@18:40 Uhr von Raho59

... ist der Umstand, dass die Bundeswehr, wenn die Munitionsproduktion auf Hochtouren laufen würde, das Zeug's nicht mal lagern könnte. Ich hoffe mal, dass eine eventuell irgendwann mal hochgefahrene Produktion nicht für einen zeitnahen Verbrauch gedacht ist.

Vlt. sollten die 100 Mrd. aus dem Sonder"vermögen" doch besser in sozialen Wohnungsbau, Pflege, Krankenhäuser, Universitäten, Schulen, Sportvereine, Kitas, Theater, ... etc. umgeleitet werden?

Ich finde den Bedarf, den Sie angesprochen haben, für nötig. Allerdings.....

zeigt uns die Realität durch Zar Putin, dass wir wohl leider beides machen müssen.

Dann als Idee, die 100 Mrd. werden erstmal sinnvoller ausgegeben, wofür ist fast egal. Alles ist sinnvoller als Rüstung. Und wenn sich Verteidigungsministerium, Beschaffungsamt, Wehrbeauftragte, Heer, Marine, Luftwaffe, Rüstungslobby und Rüstungsindustrie geeinigt haben gibt's eben neue 100 Mrd. Kommt doch nicht so drauf an und der "normale" Verteigungshaushalt ist auch noch da.

Wir könnten schon viel weiter sein wenn…

Wir könnten schon viel weiter sein wenn nicht die SPD in den GroKo-Jahren bei nahezu allen Rüstungsprojekten auf der Bremse gestanden hätte und mit der jetzigen Stellenbesetzung im Verteidigungsministeriumministeramt reift die Prozessverlangsamung (Beschaffungsvorgänge) zu höchster Güte. Würde mich nicht wundern wenn die Waffensysteme schon ausgemustert sind wenn die Munition dann endlich mal kommt.

Vorschlag zur Güte

Ich mache den Vorschlag Lambrecht zu entlassen und die Position mit Frau Strack-Zimmermann zu besetzten. Gegenstimmen?

@19:12 Uhr von Raho59

Sehen Sie, und hier scheiden sich die Geister. Dieser Herr Atzpodien ist zuallererst oberster Verkäufer der Deutschen Produzenten für solche Artikel.

Im Prinzip schon aber hier ging die Hektik von der Politik aus. Man sollte schon mal anfangen zu produzieren, der Auftrag würde kommen, wenn der Haushalt der Regierung "durch" wäre. Darauf hat man sich verlassen.

Würde nun in Hektik das erstbeste bestellt und das zu viel zu hohem Preis, was meinen Die was hier los wäre.

In einer Lage, wie sie z.Zt. sich darstellt, sollte man meinen, innerhalb von WOCHEN die Angebote zu prüfen. Es geht hier in 1. Linie um Munition und nicht um Raketentechnik, die muss in der Tat anders geprüft werden.

Ich hätte mir, wie bei Waffenlieferungen an die Ukraine, eine leise "Abwicklung" gewünscht.

Wenn man in der Öffentlichkeit an den Firmen Kritik übt, dann wehren die sich halt. Zu recht.

Wobei ich nicht leugnen will, dass man das Ganze vielleicht professioneller hätte angehen können.

Oooooh jaaaa.

 

@19:19 Uhr von Sparpaket

Die Bundeswehr hat nicht genug Munition. Das macht aber nix, weil man auch keine Lagerräume hätte, wenn jetzt plötzlich Munition da wäre.

Super Beitrag ! Rofl.

 
 

 

2%

Jahre lang hat die Politik das 2% Ziel außer acht gelassen und die Industrie hat sich  dementsprechend  eingestellt und  Rüstungsgüter in benötigter Menge hergestellt. Plötzlich wo mehr gebraucht wird , soll die Industrie schuld sein und sofort Liefern... Schuld ist aber die Politik , mit ihrer 1 , ? %  über Jahre!

@19:18 Uhr von werner1955

Wer sollte gegen Deutschland Krieg führen, wir sind umgeben von lauter EU Ländern, alles unsere Freunde, schon die Frage stellt sich so eigentlich nicht.

Aber mir wird sicher gleich das Gegenteil erklärt, die vielen Milliarden könnten wir an anderer Stelle sicher gut gebrauchen.

Nur entscheiden das eben andere, damit muss ich mich wohl abfinden.

Dann müssen Sie zuerst die Frage beantworten was wir in Mali,im Kosovo oder Afghanistan gemacht haben und warum.

Was AFG und das ehemalige Jugoslawien betrifft, war das ein UN-Mandat. Bei Mali hat man einer dringlichen Bitte Frankreichs entsprochen.

 

@19:17 Uhr von Raho59

 

>>“Ich wiederhole mich auch gern. Dann wäre die NATO Grenze in Frankfurt/Oder. Sie glauben wirklich das Zar Putin sich dann mit der Ukraine begnügen würde? Das glaubten die Europäer Anno 1930 auch noch.„<<
.

Ihr Thema gehört hier nicht hin, aber Zar Putin ist in Bezug auf die NATO-Osterweiterung einfach vom Westen verarscht worden. Das muss man einfach in dieser Deutlichkeit sagen. Das rechtfertigt aber noch lange nicht diesen gemeinen und hinterhältigen Angriffskrieg mit den Tausenden Unschuldiger Opfer und ich bin auch der Meinung wenn man Zar Putin den kleinen Finger gibt, nimmt er die ganze Hand. Jegliche pro-Putin Argumente sind mit dem Angriffskrieg zunichte gemacht worden.

 

Patronen sind nur begrenzt...

...lagerfähig. Das erklärt vermutlich den geringen Vorrat, denn sonst müßte jedes Jahr eine große Menge teuer "entsorgt" werden.  Alternativ könnte auch das Training mit der Waffe intensiviert werden. Ich selbst habe vor etlichen Jahrzehnten "gedient" und innerhalb zweier Dienstjahre weniger  als 200 Schuß abgegeben. An diesem Mangel hat sich m.W. nicht viel geändert. Mit der "Knarre" wird man nicht vertraut, wenn man damit herummarschiert - man muß damit auch schießen können.

Positiv bleibt festzuhalten

Positiv bleibt festzuhalten das wir unsere Lagerbestände bereinigt haben denn Munition ist nicht unbegrenzt haltbar und zu Beginn des Ukrainekrieges haben wir unter anderem alte überlagerte NVA-Munition über die Ukraine gegen Putin entsorgt bekommen.

@18:48 Uhr von derkleineBürger

Stell dir vor es ist Krieg und die Munition geht aus. In Deutschland womöglich bereits nach wenigen Tagen?

 

->

Hmmm.

Leben wir nicht in einer Marktwirtschaft?

Angebot und Nachfrage.

Also wenn Krieg ist,steigt die Nachfrage und das Angebot steigt dementsprechend.

Also locker sehen.Zumal sich die Privat-Industrie mit Just-In-Time-Produktion auskennt.

 

 

Selbst dem GöFaz aka Adolf Hitler war im Herbst 1939 die Munition ausgegangen nach dem Polen-Feldzug!

Die Mio.-Mann starke Reichswehr hatte kaum noch für 1 Woche Kriegsführung in ihren Depots.

 

Ich frage mich ja gerade - wofür wir jetzt für 20 Mrd Munition brauchen - wenn wir kaum 30 schwere Habitzen und weniger als 300 schwere Panzer haben.

Wie kommen denn solche Zahlen zu stande und warum wird das alles ohne zu Hinterfragen wer solche Dinge "plaziert" veröffentlicht?

@19:12 Uhr von Raho59

Sehen Sie, und hier scheiden sich die Geister. Dieser Herr Atzpodien ist zuallererst oberster Verkäufer der Deutschen Produzenten für solche Artikel.

Ja, eben. Und deshalb bekam er auch die Order, die Vertreter dieser Produzenten zu einer Zusammenkunft mit den politischen Verantwortlichen zu organisieren. Dort wurde besprochen was und wie schnell beschafft werden könne, man bat um kurzfristige Angebote, die auch erstellt wurden. Sorry, aber ich kann da kein, wie auch immer geartetes Fehlverhalten dieser Firmen feststellen, wohl eines der/des politisch Verantwortlichen.

 

@18:53 Uhr von weingasi1

Ich verweise auf die Stellungnahme des Herrn Azpodien (einfach googeln ), der sich bitter beschwert hat, dass man die Munitionshersteller aufgefordert hat, schonmal die Produktion hochzufahren, obwohl der Bundeshaushalt noch nicht endgültig beschlossen war. Man hat dann Angebote für Munition u. Ersatzteile im Wert v. 10 Milliarden innerhalb 1 Woche vorgelegt. Bestellt wurde nicht. Weil man es sooo dringend machte, sind Firmen in Vorlage getreten und haben angefangen zu produzieren. Auf die Aufträge wird gewartet. Eine Unverschämtheit. Hoffentlich klagen die Firmen.

 

Worauf sollten die Firmen klagen?

 

Welche Ansprüche sollten Sie haben aufgrund welcher Anspruchsgrundlage?

 

Weil sich die Regierung an die Haushaltsgrundsätze hält: "In den folgenden Wochen und Monaten konnte jedoch kaum etwas bestellt werden, weil im Bund noch das Regime der "vorläufigen Haushaltsführung" galt", sagte Atzpodien laut Web.de.

 

Das ist doch nicht mehr als recht und billig.

 

@19:12 Uhr von Raho59

>>“Würde nun in Hektik das erstbeste bestellt und das zu viel zu hohem Preis, was meinen Die was hier los wäre.„<<
.

Das geht doch garnicht (Hektik bestellen) und Sie scheinen sich auch bei diesem Thema mal wieder nicht auszukennen, denn diese Beschaffungsvorgänge unterliegen dem Vergaberecht und es muss eine Leistungsbeschreibung erstellt werden. Mit Hektik ist da nichts und diese Beschaffungsvorgänge bekommt Lambrecht nicht auf die Reihe, was vielleicht auch daran liegen könnte das die gute Frau fachlich keine Ahnung vom Geschäft hat.

 

16 Jahre unter CDU/SPD wurde…

16 Jahre unter CDU/SPD wurde die Bundeswehr runtergewirtschaftet,jetzt mault Klingenbeil und Co über Fehlende Munition?Also irgendwie ist die SPD ein kpl Fall für die Fürsorge ! Alzheimer ist in dieser Partei wohl weit verbreitet! Schade das es in der Regierung keine Strafarbeit oder Nachsitzen gibt! Die dürften sonst die nächsten Monate nur noch für auf die Toilette aufstehen.

@19:18 Uhr von werner1955

Dann müssen Sie zuerst die Frage beantworten was wir in Mali,im Kosovo oder Afghanistan gemacht haben und warum.

 

Also zumindest den Einsatz in Afghanistan hat uns unser damaliger Bundespräsident Horst Köhler erklärt: Er sagte auf Nachfrage, dass dort deutsche Wirtschaftsinteressen vertreten werden. Welche genau konnte er dann leider nicht mehr ausführen, weil er plötzlich dringend weg musste.

Mangel

Raho59:

>>Dies wird nicht von jetzt auf gleich geschehen können. Und nein daran ist nicht die Ampel schuld<<

 

Wie kommen Sie darauf? Ich habe doch in den Threads heute morgen viele 'Anmerkungen' gelesen aus denen eindeutig hervorging daß nur eine Ampel Schuld an allem hat. Wie können Sie das abstreiten;-)))

@19:10 Uhr von weingasi1

 

So ein Verteidigungsbündnis hat schon seinen Sinn und dessen Regelwerk besagt, dass die Mitglieder einen V-Haushalt in Höhe von 2% des Bip vorhalten müssen.

 

Wo in diesem "Regelwerk" ist denn das Zwei-Prozent-Ziel verankert?

@18:29 Uhr von PeterK

... ist der Umstand, dass die Bundeswehr, wenn die Munitionsproduktion auf Hochtouren laufen würde, das Zeug's nicht mal lagern könnte. Ich hoffe mal, dass eine eventuell irgendwann mal hochgefahrene Produktion nicht für einen zeitnahen Verbrauch gedacht ist.

Vlt. sollten die 100 Mrd. aus dem Sonder"vermögen" doch besser in sozialen Wohnungsbau, Pflege, Krankenhäuser, Universitäten, Schulen, Sportvereine, Kitas, Theater, ... etc. umgeleitet werden?

Volle Zustimmung. Die BW gibt ab - was sie selber braucht und die Laienschauspieler faseln einfach irgendwas. Deutschland hat einfach fertig - die Ampel ist Realsatire.

Hier wird versucht

den Schwarzen Peter von einen Politiker auf den Anderen hin zuschieben. Frau v.d.L. und AK waren Verteidigung Minister,warum wurde das Thema Munition nicht angegangen,frage ich mich.Auch Frau Merkel hätte das sehen müssen,aber ich schrieb es hier schon einmal: Das Thema Bundeswehr wurde sträflich vernachlässigt.

Bedingt abwehrbereit?

Nein - nicht einmal das. Wir sind einfach gar nicht abwehrbereit und Vertragsbrüchig gegenüber der NATO sind wir seit Jahrzehnten. Und den traurigen Rest, den die BW noch im Depot hat - schicken wir in die Ukraine? Warum eigentlich? Das ist kein Verbündeter und steht daher nach unserem GG im Welten hinter der BW. Meine Wahrnehmung - Scholz bricht seit Monaten das GG.

@19:22 Uhr von Raho59

 

>>“Sie wollen Versäumnisse der letzten Jahrzehnte innerhalb eines Jahres lösen? Und ich dachte Sie wären auf Akamie gewesen :-)“<<
.

Guter Mann, wir sprechen hier von der „Ära Lambrecht“, („… und nein, der Gepard ist kein Panzer…).

 

Ich Vergleiche die Verteidigungsfähigkeit ...

der Bundeswehr immer mit der Abschaltung unserer AKW's. Wir schalten ab, was im Gegenzug vielfach weltweit neu gebaut wird ... clever. Wie funktioniert dann der nächste GaU?

Bilden wir eine Menschenkette die eine Strahlungswolke einen Bogen um Deutschland machen lässt? Schließlich haben wir nichts mehr damit zu tun ...

So ähnlich funktioniert wohl die BW: Flugzeuge und Hubschrauber müssen am Boden bleiben, U-Boote wegen Personalmangel im Hafen, die Anzahl der Panzer ist gemessen an den Aufgaben zu gering, Gewehre sind teils Unzuverlässig und jetz wird auch noch die Munition knapp. Sind wir wieder in den Siebzigern? Wir haben den Schrott und sind auf eine Verteidigung durch Dritte angewiesen?

Zu meiner Dienstzeit sagte man spaßeshalber: Die BW hält einen Angreifer kurz auf ... bis reguläre Truppen eintreffen ...

Heute, wo auch der letzte merkt das "Schwerter zu Pflugscharen" ein verklärter, viele 100 Mrd. teurer Hippietraum ist, ist es fast zu spät.

Wollen wir wetten,...

...dass die BW, wenn die 100 Mrd. Euro verbraucht sind, kaum besser dastehen wird, als heute? Wie ich zu meiner Meinung komme?

Es ist ja nicht so, dass die BW in den letzten Jahren kein Geld gehabt hätte. Jedes Jahr zwischen 40 und 50 Mrd. Jedes Jahr ungefähr so viel, wie die französischen Streitkräfte. Aber während in Frankreich davon, neben den üblichen Panzern und Flugzeugen ein Flugzeugträger und Atomwaffen unterhalten werden, hat die Bundeswehr zu wenig Zelte, Schuhe, Hosen und Patronen. Dafür sind für Milliarden Flugzeuge, Hubschrauber, Panzer und Schiffe  angeschafft worden, die nicht fliegen, fahren oder schwimmen.

Also wir geben schon jede Menge Geld aus, wir bekommen nur nichts dafür. Wir kaufen Gewehre, die um die Ecke schießen und bezahlen für schlichte olivgrüne Zeltplanen so viel Geld, wie im Sportgeschäft ein hochwertiges Expeditionszelt kostet, mit dem man im Himalaya klettern gehen kann.

Wetten, dass bei uns auch F35 nicht fliegen, die überall sonst super sind?

@19:25 Uhr von Raho59

 

>>“Dafür hat unsere Verteidigungsministerin, wie alle anderen vorher auch, ihren Stab und Berater.“<<
.

Eine alte Managerweissheit besagt das wer sich viel beraten lässt, der auch viel irr durch die Gegend läuft. Ich vertrete da lieber die alte konservative Schule wo man Ahnung (Fachkompetenz) vom Geschäft haben sollte.

 

@18:35 Uhr von wenigfahrer

" Stell dir vor es ist Krieg und die Munition geht aus. In Deutschland womöglich bereits nach wenigen Tagen? "

 

"Wer sollte gegen Deutschland Krieg führen, wir sind umgeben von lauter EU Ländern, alles unsere Freunde, schon die Frage stellt sich so eigentlich nicht."

Wenn Deutschland sich in andere Kriege einmischt, kann das schneller passieren als man vieleicht denkt

 

@18:56 Uhr von Schirmherr

Zur Überbrückung der Situation, schlage ich vor die Bundeswehr mit Zwillen auszurüsten, was die Munitionsbeschaffung vereinfachen und verbilligen würde

 

Was wollen Sie denn mit Kinderspielzeugen. Gehen Sie erst mal nachlesen, wie der englische Langbogen binnen kürzester Zeit das Rittertum ausgelöscht hat (googlen "Crecy" und "Azincourt". Das hat richtig reingehauen bzw. die beste damals verfügbare Panzerung durchschlagen.

Disclaimer: Wehe, wenn einer meinen Eiben, Lieblingsbaum, nahekommt!

 

@18:35 Uhr von wenigfahrer

Wer sollte gegen Deutschland Krieg führen, wir sind umgeben von lauter EU Ländern, alles unsere Freunde, schon die Frage stellt sich so eigentlich nicht.

 

Man kann Krieg auch gehen Länder führen, mit denen man keine gemeinsame Grenze hat. Russland, um mal das einfachste Beispiel zu wählen, könnte Deutschland über die Ostsee erreichen ohne eine andere Grenze zu verletzen. Und ob unsere Freunde bzw. „Freunde“ ihr Leben opfern würden um Deutschland zu beschützen, weil es sich nicht selbst schützt, das wage ich mal zu bezweifeln. 

@18:29 Uhr von PeterK

... ist der Umstand, dass die Bundeswehr, wenn die Munitionsproduktion auf Hochtouren laufen würde, das Zeug's nicht mal lagern könnte. Ich hoffe mal, dass eine eventuell irgendwann mal hochgefahrene Produktion nicht für einen zeitnahen Verbrauch gedacht ist.

Vlt. sollten die 100 Mrd. aus dem Sonder"vermögen" doch besser in sozialen Wohnungsbau, Pflege, Krankenhäuser, Universitäten, Schulen, Sportvereine, Kitas, Theater, ... etc. umgeleitet werden?

Nein, das Geld für die Bundeswehr ist schon für die Bundeswehr bestimmt. So ist es mit großer Mehrheit auch beschlossen.

@19:01 Uhr von eine_anmerkung.

„Klingbeil kritisiert die Rüstungsindustrie“ zu Unrecht und scheinbar kennt der junge Mann die Prozesse nicht. Würde seine Parteikollegin Lambrecht die diesbezüglichen Beschaffungsvorgänge (Ausschreibungen) auf die Kette bringen wäre der Ball bei der Rüstungsindustrie. Aber das bekommt Lambrecht wie wir wissen nicht gebacken und somit wird zu Unrecht die Rüstungsindustrie von Klingbeil kritisiert.

 

Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil ist 44 Jahre alt. 

Das Bundesverteidigungsministerium funktioniert auch nicht wie der Tante-Emma-Laden in der Zeit, als Sie noch ein junger Mann waren. 
Es bleibt leider nichts substantielles von Ihrem Kommentar übrig.

 

 

@19:17 Uhr von Raho59

 

Ich wiederhole mich auch gern. Dann wäre die NATO Grenze in Frankfurt/Oder. Sie glauben wirklich das Zar Putin sich dann mit der Ukraine begnügen würde? Das glaubten die Europäer Anno 1930 auch noch.

Übrigens gibt es den Osterhasen auch nicht :-)

Egal ob Osterhase oder Weihnachtsmann, ich  persönlich würde geene seit 32 Jahren eine NATO Grenze an deutsch-dänischen/niederländischen/belgischen/luxemburgischen/französischen Grenzorten sehen, noch besser gar keine NATO Grenzen. Zumindest für ersteres hätte 1990 eine Chance bestanden. Hatte es an anderer Stelle schon mal geschrieben, vlt. wäre die Welt heute eine bessere, eine schlechtere jedenfalls nicht.

@18:35 Uhr von wenigfahrer

Wer sollte gegen Deutschland Krieg führen, wir sind umgeben von ...

Das dachte sich die Ukraine auch.

Moment mal

Ich verstehe das jetzt so - wir geben jedes Jahr sehr viel Steuergeld für die BW aus und stehen praktisch mit einem Holzgewehr da? Weil mehr ist eine Armee ohne Munition doch nicht?

@18:44 Uhr von weingasi1

wenn man z.B. die nachfolg. Stellungnahme des Hauptgeschäftsführers des BDSV Peter Atzpodien liest. Nachfolg. der genaue Wortlaut :

"So habe ein deutsches Großunternehmen seine Kapazität nahezu verdoppelt und Fertigungslose im Wert von rund 700 Millionen Euro für Munition und Fahrzeuge angeboten, "ohne dass es bisher zu nennenswerten Abschlüssen gekommen wäre". Ein Mittelständler habe auf eigenes Risiko Vormaterial geordert, dann sei der Beschaffungsauftrag ins Ausland gegangen."

Klingbeil meckert, Strack-Zimmermann meckert und ich finde, das ist ein starkes Stück, von der IMHO schlimmsten Fehlbesetzung im Kabinett. WAS MACHT DIE FRAU ?

In der gegenwärtigen Situation sollte die Dame sich wirklich ein anderes Hobby suchen. Ein Ausbund an Dilettantismus. Die BW verfügt Munition für 2 Tage. das muss man sich mal vorstellen bei der Brisanz des Themas.

##

Treffend auf den Punkt gebracht.Fachkräfte sollten in der Politik das sagen haben.Ist aber leider nicht so.

Kriegsvorbereitungen

"Stell dir vor es ist Krieg und die Munition geht aus. In Deutschland womöglich bereits nach wenigen Tagen?"

Wer greift denn an? Und womit?

Weder Atomraketen noch Cyberangriffe kann man nicht beschießen.

"Kein Geheimnis ist dagegen, dass es in den kommenden Jahren 20 Milliarden Euro braucht, um ausreichend Munition gemäß der NATO-Vorgaben einzukaufen."

Ahja. Wird auch verraten, für welche Zwecke die Munition ausreichen soll? Die Landesverteidigung kann es nicht sein, denn dafür sind weder das willkürliche 2%-Ziel, noch Munitionskäufe für 20 Mrd. Euro nötig.

Wenn man allerdings plant, an der Seite unserer Führungsnation in einem fernen Land fremde Interessen durchzusetzen ("unsere Werte verteidigen"), dann sind diese Ausgaben schon nötig.

@18:29 Uhr von PeterK

Vlt. sollten die 100 Mrd. aus dem Sonder"vermögen" doch besser in sozialen Wohnungsbau ...

Wäre schön, wenn es keinen Diktator Putin gäbe.

@19:32 Uhr von eine_anmerkung.

Ich mache den Vorschlag Lambrecht zu entlassen und die Position mit Frau Strack-Zimmermann zu besetzten. Gegenstimmen?

Ja. Weil die gute Frau schon Leopard2 an die Ukraine geliefert hätte und nach dem Raketeneinschlag in Polen gleich die Russen als Angreifer ausmachte. 

Möge uns die Politik von solchen Eiferern verschonen.

@19:19 Uhr von Sparpaket

Die Bundeswehr hat nicht genug Munition. Das macht aber nix, weil man auch keine Lagerräume hätte, wenn jetzt plötzlich Munition da wäre.

Bange Frage: Sind denn die Waffen heile? 

Welche Waffen?

 

 

@19:09 Uhr von ein Lebowski

Weil man es sooo dringend machte, sind Firmen in Vorlage getreten und haben angefangen zu produzieren. Auf die Aufträge wird gewartet...
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Ist mir ähnlich aufgefallen, die Industrie kam längst mit Vorschlägen und wurde von der Politik stehen gelassen, jetzt will die Politik was von der Industrie und die drehen das Spiel um, Kindergarten.

 

Kindergarten? Ein Manager oder z.B. Vorstandschef einer Aktiengesellschaft macht sich gegenüber den Eignern strafbar und haftpflichtig, wenn er Firmengelder für Produktionen (über Muster und Messeexemplare hinaus) ausgibt, für die es keine Aufträge gibt.

@19:38 Uhr von eine_anmerkung.

 

>>“Ich wiederhole mich auch gern. Dann wäre die NATO Grenze in Frankfurt/Oder. Sie glauben wirklich das Zar Putin sich dann mit der Ukraine begnügen würde? Das glaubten die Europäer Anno 1930 auch noch.„<<
.

Ihr Thema gehört hier nicht hin, aber Zar Putin ist in Bezug auf die NATO-Osterweiterung einfach vom Westen verarscht worden. Das muss man einfach in dieser Deutlichkeit sagen. Das rechtfertigt aber noch lange nicht diesen gemeinen und hinterhältigen Angriffskrieg mit den Tausenden Unschuldiger Opfer und ich bin auch der Meinung wenn man Zar Putin den kleinen Finger gibt, nimmt er die ganze Hand. Jegliche pro-Putin Argumente sind mit dem Angriffskrieg zunichte gemacht worden.

 

Schon sind wir dabei einer Meinung.

Allerdings kann man nicht jedes Thema losgelöst von anderen betrachten. Dieser berühmte Tellerrand....

@19:44 Uhr von weingasi1

>>“Sorry, aber ich kann da kein, wie auch immer geartetes Fehlverhalten dieser Firmen feststellen, wohl eines der/des politisch Verantwortlichen.“<<
.

Das würde ich auch so unterschreiben.

 

 

@19:16 Uhr von werner1955

Der ist auch bestens geeignet Problem bei der BW zu beurteilen.

 

Ich bin eigentlich immer dabei, unsere Politiker in den A... zu beißen. Aber ein Soldatensohn mit Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte ... da gibt's schlimmere! Und die haben seit mehreren Wahlperioden das Verteidigungsministerium unter sich gehabt.

@19:32 Uhr von eine_anmerkung.

Ich mache den Vorschlag Lambrecht zu entlassen und die Position mit Frau Strack-Zimmermann zu besetzten. Gegenstimmen?

##

Dem Vorschlag stimme ich zu.

@18:52 Uhr von morigk

Das ist so typisch für die Grünen und SPD ... die Grünen schieben die Schuld pflichtbewusst lieber der Union in die Schuhe, ...

Ich glaube mich schwach zu erinnern, dass Frau Kramp-Karrenbauer in der CDU war.

 

 

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