Kommentare - Pflege: "Finanzierung auf Pump ist kein Zukunftsmodell"

27. November 2022 - 11:37 Uhr

Weniger Eigenanteil, bessere Bezahlung und zugleich mehr Leistungen - in der Pflege tut sich einiges. Aber wie soll das alles finanziert werden? Gesundheitsminister Lauterbach plant gleich zwei Gesetze. Von Vera Wolfskämpf.

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Und wieder CxU

seit Jahren habe ich genau so eine Pflegezusatzversicherung. Um eben im Fall der Fälle nicht der Allgemeinheit zur Last zu fallen.

Von dem "guten" Menschen der CxU wird nun privates Vorsorgen angemahnt. Hat der die jungen Leute mal gefragt woher sie das Geld nehmen sollen? 

Leiharbeit und Mindestlohn werden dafür kaum reichen.

Diese 10€/Monat sind bei mir und meiner Frau 170€/Monat. Wenn sie dann versuchen es bei der Steuer anzugeben, dann heißt es "Privatvergnügen". Eine Anfrage bei allen Parteien, AFD aus persönlichen Gründen ausgenommen, brachte außer "Blabla" nichts.

Vor bald 10 Jahren bin ich…

Vor bald 10 Jahren bin ich aus diesem Beruf ausgestiegen.

 

Geändert haben sich die Bedingungen seitdem leider nur weiter zum Negativen.

 

Inzwischen ist es schon so weit, dass Leiharbeitsfirmen einen Pool an Beschäftigen anbieten zur Kompensation von Personallücken, also als Springer.

 

Diese Leute sind dann z. B. nur für 1-2 Dienste oder sogar nur Stundenweise in einer Einrichtung, dann in der nächsten usw., kennen also weder die internen Abläufe noch die Heimbewohner in einem Pflegeheim, eine Einarbeitung ist aber gar nicht möglich.
 

Glaubt jemand wirklich, eine Pflegekraft wäre gut motiviert wenn sie weiß, dass sie nur für einen Tag dort beschäftigt ist? Oder verleitet das Ganze nicht eher zu Desinteresse?

 

Schön geredet wird das Ganze als hochflexibel weil „Dienst nach Wunsch“;

 

Dass die Pflege somit nur noch mehr zu einer Abfertigung von Menschen verkommt, spielt scheinbar keine Rolle.

 

 

Arbeitstiere@11:47 Uhr von Raho59

Von dem "guten" Menschen der CxU wird nun privates Vorsorgen angemahnt. Hat der die jungen Leute mal gefragt woher sie das Geld nehmen sollen? 

Nöh, außerdem will die CxU doch, dass die jungen Leute erstmal 1. Jahr fürn Taschengeld, auch in der Pflege aushelfen müssen.....

Leiharbeit und Mindestlohn werden dafür kaum reichen.

Ist doch klar, ackern statt "feiern gehen"... oder Leben genießen.

Diese 10€/Monat sind bei mir und meiner Frau 170€/Monat. Wenn sie dann versuchen es bei der Steuer anzugeben, dann heißt es "Privatvergnügen". 

Wie eben so ziemlich jede "private Absicherung".

 

auf Pump

Machen wir doch seit 70 jahren so. Warum sollte das jetzt falsch sein.

Schulden machen wir seit vielen jahrzehnten. Solange wir noch Milliarden an die EU und für den Rest der Welt zahlen dürfen unsere eigenen alten und kanken nicht zu kurz kommen,

IBei den im derzeit in der Wirtschaft geltenden

Bewertungs-Maßstäben geht die Rechnung tatsächlich nicht auf.

Vorschlag: Ein neues Bewertungssystem einführen, das auf dem Prinzip beruht, dass das von Menschen er- und geschaffene Geld tatsächlich für die bzw. alle Menschen da ist.

Letztlich alles eine Frage der Wertschätzung.

 

@11:51 Uhr von Vector-cal.45

Vor bald 10 Jahren bin ich aus diesem Beruf ausgestiegen.

 

Geändert haben sich die Bedingungen seitdem leider nur weiter zum Negativen.

Deshalb nutz es nichts auf den Staat zu hoffen nicht.

Seit 2000 hat keine Regierung etwas sinnvolle für alte und Kranke Menschen erreicht.

Also müssten wir mal anders demokratisch wählen oder es bleibt nur persönliche Vorsorge oder Famile.

Wer das nicht hat oder kann sollte rechtzeitig überlegen wie er im alter Enden möchte.

Ovationen

"Aber wie soll das alles finanziert werden?" - Solche Fragen werden immer nur dann gestellt, wenn der solziale Bereich betroffen ist. Wenn es um militärische Ausgaben geht werden einfach Schulden (100 Milliarden "Sondervermögen") gemacht. Da fragt kein Abgeordneter woher das Geld kommt, vielmehr wurde diese Ankündigung mit stehenden Ovationen der Abgeordneten im Bundestag gefeiert, man kann schon sagen sportpalastmäßig!

@11:56 Uhr von Nettie

Bewertungs-Maßstäben geht die Rechnung tatsächlich nicht auf.

Vorschlag: Ein neues Bewertungssystem einführen, das auf dem Prinzip beruht, dass das von Menschen er- und geschaffene Geld tatsächlich für die bzw. alle Menschen da ist.

Letztlich alles eine Frage der Wertschätzung.

Würde bedeuten das man es Ihnen nicht über massive Steuern, Gebühren und Abgaben wegnimmt?

 

 

 

„Zukunftsfest“?

… und ich habe keinerlei Vertrauen in Lauterbachs Kompetenzen und Motivationen bezüglich einer wirksamen Pflegereform.

 

Genauso wenig wie ich es in Personen wie einen Tino Sorge habe, der offenbar allen Ernstes davon ausgeht, mit 10€ im Monat könnte man eine adäquate private Altersvorsorge finanzieren.

 

Als wären die Menschen beim „Riestern“ nicht schon genug über den Tisch gezogen worden.

 

Ohne Worte. Da vergesse ich beinahe jedes Mindestmaß an Höflichkeit oder Respekt.

 

Diese Menschen, die uns da regieren und seit Jahrzehnten immer den selben Mist verbocken und uns lediglich mit einem Haufen Blabla vollsülzen … wie soll man die ruhigen Gewissens wählen?

 

 

@11:47 Uhr von Raho59

seit Jahren habe ich genau so eine Pflegezusatzversicherung. Um eben im Fall der Fälle nicht der Allgemeinheit zur Last zu fallen.

Von dem "guten" Menschen der CxU wird nun privates Vorsorgen angemahnt. Hat der die jungen Leute mal gefragt woher sie das Geld nehmen sollen? 

Vieleicht mal ein Urlaub, Auto oder Handy weniger kaufen. Nicht jedes Wochenende Event und mal etwas zurück legen.

Ein Mindestlöhne stahl ja auch schon bei 40Std und 52 Wochen massiv Steuern und sozialversicherungen .
Es muus endlich etwas geändert werden immer Lohn imme rhöher mit Abgaben zu belaßten und Dividen, Boni, Mieteinnahmen oder Zinsen zu schonen.

 

Düstere Aussichten

Es gibt viele Menschen, die aus Angst vor den Kosten Pflegeheime meiden, obwohl sie dort viel besser aufgehoben wären. Ich kann mir das gar nicht vorstellen, wie das wird, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, das Pflegepersonal steigende Löhne erhält, die an die Pflegebedürftigen weitergegeben werden (was Lohnsteigerungen natürlich nicht verteufeln soll), Kosten wie Heizung und Strom stark ansteigen etc.. Eigene Wünsche wie örtliche Nähe zu Angehörigen, vertraute Umgebung etc. fallen dann als Erstes weg. Vielleicht kommt irgendwann die Triage für Pflegebedürftige und man prüft, bei wem es sich noch lohnt oder wo es keine drängelnden Angehörige gibt und der Patient unauffällig verschwinden kann.

@12:05 Uhr von werner1955

seit Jahren habe ich genau so eine Pflegezusatzversicherung. Um eben im Fall der Fälle nicht der Allgemeinheit zur Last zu fallen.

Von dem "guten" Menschen der CxU wird nun privates Vorsorgen angemahnt. Hat der die jungen Leute mal gefragt woher sie das Geld nehmen sollen? 

Vieleicht mal ein Urlaub, Auto oder Handy weniger kaufen. Nicht jedes Wochenende Event und mal etwas zurück legen.

Ein Mindestlöhne stahl ja auch schon bei 40Std und 52 Wochen massiv Steuern und sozialversicherungen .
Es muus endlich etwas geändert werden immer Lohn imme rhöher mit Abgaben zu belaßten und Dividen, Boni, Mieteinnahmen oder Zinsen zu schonen.

 

Ihren Beitrag verstehe ich nun gar nicht. Was wollten Sie mir sagen?

Welche Krankenhäuser wollen…

Welche Krankenhäuser wollen die Grünen noch schließen? Im Zuge der Konsolidierungspolitik der Krankenhäuser seit 20 Jahren hat sich in Hessen die Anzahl an Kliniken um 15 bis 20% verringert. Dafür liegt jetzt die Bettenbelegung in nahezu allen Kliniken durchgehend bei 95 bis 100%. Flurbetten sind an der Tagesordnung,  die Arbeitsbelastung ist enorm. Die Grünen-Politikerin soll erstmal in einem Krankenhaus mal paar Wochen hospitieren bevor sie von ihrem Schreibtisch aus so kühne Ziele formuliert. 

Nicht demokratisch?@12:00 Uhr von werner1955

Also müssten wir mal anders demokratisch wählen oder es bleibt nur persönliche Vorsorge oder Famile.

Anders demokratisch? Ist das Ihre nebulöse Umschreibung für un-demokratisch?

Wir müssen die Pflege doch…

Wir müssen die Pflege doch gar nicht auf Pump finanzieren! Wir müssen einfach einen Teil des Geldes, das wir i n jedem Jahr an alle möglichen und unmöglichen Staaten, Organisationen und was da sonst noch zum Füllhornausschütten kommt, verschenkt wird, auf die Pflege-, Kranken-, Renten- und alle weiteren vernachlässigten, aber für uns, das Volk, wichtige Versorgungssysteme umleiten. Keine Angst, es bliebe genug zum Verschenken an Fremde, die uns trotz unseren Hilfen nicht wohl gesonnen sind, warum auch immer, übrig. Bei den enormen Spendierereien in vielfacher Milliardenhöhe, glaube ich, würden 20% der Spendenbeträge zur Unterstützung der genannten Versorgungssysteme reichen. Allerdings, ich gebe Schreckliches zu, denn es müßten einige der manchmal doch bekannt korrupten Spendenmitnehmer, z.B. wie Bulgarien oder Rumäniennur benachteiligt werden. Allerdings bleibt ür mich fraglich, ob für die deutschen Regierungsteile erträglich wäre, dass so ein paar Deutschen etwas mehr geholfen wäre.

Beiträge werden zweckentfremdet

"Es gehe auch darum, wie das System effizienter werden könne, so Piechotta."

Das System muss völlig neu strukturiert werden.

Die Gesellschaft zahlt für die Pflege, finanziert aber den Verwaltungsapparat von 100 Pflegeversicherungen und die Profite von Pflegeeinrichtungen.

Dieses zweckentfremdete Geld fehlt den zu Pflegenden.

Ach Ja@12:10 Uhr von 42Lem

Welche Krankenhäuser wollen die Grünen noch schließen? Im Zuge der Konsolidierungspolitik der Krankenhäuser seit 20 Jahren hat sich in Hessen die Anzahl an Kliniken um 15 bis 20% verringert. Dafür liegt jetzt die Bettenbelegung in nahezu allen Kliniken durchgehend bei 95 bis 100%. Flurbetten sind an der Tagesordnung,  die Arbeitsbelastung ist enorm. Die Grünen-Politikerin soll erstmal in einem Krankenhaus mal paar Wochen hospitieren bevor sie von ihrem Schreibtisch aus so kühne Ziele formuliert. 

1. WER hat in den letzten Jahren KHs geschlossen?

2. Weder in der Ampel noch davor waren die Grünen "alleinregierend".

Aber Hauptsache was zum abreagieren gefunden.....

@11:56 Uhr von Nettie

>> Vorschlag: Ein neues Bewertungssystem einführen,

>> das auf dem Prinzip beruht, dass das von Menschen

>> er- und geschaffene Geld tatsächlich für die bzw. alle

>> Menschen da ist.

 

Realität: Das bestehende Schuldgeldsystem betrachten, welches auf dem Prinzip beruht, daß das von den privaten(!) Banken er- und geschaffene Geld tatsächlich nur für die Banken da ist.

Mehr Förderung für mehr Rendite?

So schlimm es klingt: Pflege ist in der Hauptsache ein Geschäft wie jede andere Kapitalanlage.

"Eine Entwicklung, die so sicherlich niemand im Blick hatte, als 1995 die Pflegeversicherung eingeführt wurde. Damit wurde der Markt für private Anbieter geöffnet, nachdem die Pflege zuvor jahrhundertelang eine Sache der Familien, Kirchen und Wohlfahrtsverbände war. Das Ziel des Gesetzgebers war es, die wachsende Zahl von Pflegebedürftigen finanziell abzusichern und den Ausbau von dringend benötigten Pflegeeinrichtungen anzukurbeln. "Markt" und "Wettbewerb" waren die Schlagworte der Zeit."

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/profite-pflege-101.html (2018)

Und da liegt wohl auch die einzige nachhaltige Lösung: Wir brauchen eine drastische "Rolle rückwärts", weg von den ganzen privatisierten Klitschen, wieder hin zu gemeinnützigen Organisationen, die keine 10 oder 15% Gewinne abschöpfen dürfen. Wenn die Pflegeversicherung Mittel zur Förderung der Privatisierung war, muss sie zum Gegenteil werden.

Eigenverantwortung statt Vergesellschaftlichung

Es ist in der Pflege wie bei der Rente. Die Bevölkerungspyramide steht auf der Spitze statt auf ihrer Basis.

 

In dieser Situation darf es nicht darum gehen, weitere Kosten der vergreisenden Gesellschaft auf die immer weniger Arbeitnehmer umzulegen. Eigenverantwortung und Eigenvorsorge heißt die Lösung!

 

Warum sollen die Bürger, die für das Alter vorgesorgt und/oder Kinder in die Welt gesetzt haben, wieder für die sorglosen "In-den-Taglebend*innen" einstehen?

Wer nicht an sein Alter gedacht hat, darf nun nicht jammern. Da wir die wenigen Jungen nicht noch weiter belasten dürfen, kann es dann eben nur eine sehr einfache Basispflege für diesen Personenkreis geben.

@12:05 Uhr von werner1955

Ein Mindestlöhne stahl ja auch schon bei 40Std und 52 Wochen massiv Steuern und sozialversicherungen .
Es muus endlich etwas geändert werden immer Lohn imme rhöher mit Abgaben zu belaßten und Dividen, Boni, Mieteinnahmen oder Zinsen zu schonen.

 

Volltreffer: Mir sagte eine befreundete "angelernte" Pflegehilfskraft, dass sie zukünftig keine Überstunden mehr leisten will, weil ihr rund 2/3 des Bruttogehalts abgezogen werden. Von 300,00 Euro (brutto) kamen 116,00 Euro (netto) aufs Konto.

Ich hab es dann recherchiert: Mit einem Jahreseinkommen von rund 45.000,00 Euro in Stkl. 5 (Ehemann Stkl. 3) zahlt die Pflegehilfskraft bereits einen Grenzsteuersatz von rund 40 % (nicht mit dem Durchschnittssteuresatz verwechseln) und liegt mit den Überstunden schon nahe am Spitzensteuersatz. Dann kommen noch 20 % Sozialabgabenabzug und rund 3,6 % Kirchensteuer (9 % von der Lohnsteuer).

Tatsächlich hat diese Pflegehilfskraft bei Mehrarbeit Abzüge von ca. 63-64 %. Fleiß wird in diesem Land bestraft!

@12:01 Uhr von werner1955

Bewertungs-Maßstäben geht die Rechnung tatsächlich nicht auf.

Vorschlag: Ein neues Bewertungssystem einführen, das auf dem Prinzip beruht, dass das von Menschen er- und geschaffene Geld tatsächlich für die bzw. alle Menschen da ist.

Letztlich alles eine Frage der Wertschätzung.

Würde bedeuten das man es Ihnen nicht über massive Steuern, Gebühren und Abgaben wegnimmt?

 

 

 

'Man'? Wer wem, und vor allem: wofür?

Und warum soll es eigentlich überhaupt nötig sein, jemandem etwas wegzunehmen?

@12:14 Uhr von Nachfragerin

Die Gesellschaft zahlt für die Pflege, finanziert aber den Verwaltungsapparat von 100 Pflegeversicherungen und die Profite von Pflegeeinrichtungen.
Dieses zweckentfremdete Geld fehlt den zu Pflegenden.

Wenn ich den Friedhofsgärtner bezahle, wandert auch nicht alles Geld in Blumen. Seien wir doch nicht so naiv, auch der Gärtner muss leben. Warum darf eine Pflegeeinrichtung nichts verdienen? Nicht alle Betriebe arbeiten ehrenamtlich.

So gut ich es auch befunden…

So gut ich es auch befunden habe, dass Herr Lauterbach als Gesundheitsminister gegen Corona gekämpft hat, so traurig ist es natürlich, dass er in anderen Bereichen des Gesundheitssystems vom Bock zum Gärtner werden durfte. 
Denn vieles, das im Gesundheitssystem im Argen liegt, ist vor über 20 Jahren durch Herrn Lauterbach initiiert worden. 
Leider kann ich mir nicht vorstellen, dass ausgerechnet er die Probleme lösen wollen wird.

Da stimmt

auch etwas nicht mehr, wenn die Pflege 3 mal mehr als die Rente beträgt, kann das niemand mehr bezahlen.

Für andere Dinge sind dreistellige Milliarden vorhanden, und komisch ist, in anderen Ländern hört man von solchen Problemen weniger, da klappt das mit der Pflege.

Und warum müssen Pflege und Gesundheitseinrichtungen eigentlich Gewinne machen, und Dividenden ausschütten, sollte eine Staatliche Angelegenheit sein.

@12:52 Uhr von AbseitsDesMainstreams

Tatsächlich hat diese Pflegehilfskraft bei Mehrarbeit Abzüge von ca. 63-64 %. Fleiß wird in diesem Land bestraft!

Nein, in diesem Land wird Fleiß nicht bestraft.

@13:03 Uhr von nie wieder spd

Denn vieles, das im Gesundheitssystem im Argen liegt, ist vor über 20 Jahren durch Herrn Lauterbach initiiert worden.

Auch schon vor 20 Jahren hat gerade Herr Lauterbach wichtige Reformen angestoßen.

Leider kann ich mir nicht vorstellen, dass ausgerechnet er die Probleme lösen wollen wird.

Er ist der Richtige.

@12:52 Uhr von AbseitsDesMainstreams

" Ich hab es dann recherchiert: Mit einem Jahreseinkommen von rund 45.000,00 Euro in Stkl. 5 (Ehemann Stkl. 3) zahlt die Pflegehilfskraft bereits einen Grenzsteuersatz von rund 40 % (nicht mit dem Durchschnittssteuresatz verwechseln) und liegt mit den Überstunden schon nahe am Spitzensteuersatz. Dann kommen noch 20 % Sozialabgabenabzug und rund 3,6 % Kirchensteuer (9 % von der Lohnsteuer).

Tatsächlich hat diese Pflegehilfskraft bei Mehrarbeit Abzüge von ca. 63-64 %. Fleiß wird in diesem Land bestraft! "

-

Was Sie schreiben, gilt für jeden anderen Menschen der in Deutschland lebt aber auch, warum sollte es bei einer Gruppe dann anders sein.

Das hat am Ende aber nichts mit der Pflege zu tun, sondern ist das Steuersystem was für Alle gilt.

 

@12:17 Uhr von saschamaus75

Realität: Das bestehende Schuldgeldsystem betrachten, welches auf dem Prinzip beruht, daß das von den privaten(!) Banken er- und geschaffene Geld tatsächlich nur für die Banken da ist.

In der sozialen Marktwirtschaft besteht kein "Schuldgeldsystem". Das können Sie nachlesen. Lassen Sie diese Feindbilder einfach mal weg.

@12:14 Uhr von Nachfragerin

 

Das System muss völlig neu strukturiert werden.

Die Gesellschaft zahlt für die Pflege, finanziert aber den Verwaltungsapparat von 100 Pflegeversicherungen und die Profite von Pflegeeinrichtungen.

Dieses zweckentfremdete Geld fehlt den zu Pflegenden.

 

So kurz, so sachlich und so auf den Punkt gebracht. Ich bedanke mich für Ihren Beitrag.

@11:56 Uhr von Nettie

Bewertungs-Maßstäben geht die Rechnung tatsächlich nicht auf.

Vorschlag: Ein neues Bewertungssystem einführen, das auf dem Prinzip beruht, dass das von Menschen er- und geschaffene Geld tatsächlich für die bzw. alle Menschen da ist.

Letztlich alles eine Frage der Wertschätzung.

Das ist es im Grossen und Ganzen schon. Die Höhe ist natürlich unterschiedlich und hängt von den einzelnen Umständen ab. In Demokratien ist das einigermassen geregelt, eine gewisse Nivellierung wird ja immer mal wieder versucht. Ihre unrealistische (wie fast immer ) Betrachtungsweise würde zumindest eine Art "Weltregierung" bedürfen. Dafür fehlt GSD jeglicher Konsens. Insofern wird das System in Ihren Augen halt fehlbar bleiben. Das ist es aber bereits seit Menschengedenken und niemand hat es bislang geändert.

 

 

@12:18 Uhr von AbseitsDesMain…

>> Wer nicht an sein Alter gedacht hat, darf nun nicht

>> jammern

 

Es gibt aber auch sehr Viele, die an ihr Alter gedacht haben und trotzdem nicht vorsorgen konnten, weil am Ende vom Geld immer noch so viel Monat übrig war. -.-

Dürfen die auch "nicht jammern"? oO

@der.andere - Wir haben die Wahl.

12:00 Uhr von der.andere:

"'Aber wie soll das alles finanziert werden?' - Solche Fragen werden immer nur dann gestellt, wenn der solziale Bereich betroffen ist. Wenn es um militärische Ausgaben geht werden einfach Schulden (100 Milliarden 'Sondervermögen') gemacht."

Und trotzdem werden immer wieder Politiker und Parteien gewählt, die das Wohl weniger Konzerne über das Wohl der Gesellschaft stellen.

"Selbst schuld", könnte man sagen. Oder gibt es keine anderen Möglichkeiten?

@12:18 Uhr von AbseitsDesMainstreams

Warum sollen die Bürger, die für das Alter vorgesorgt und/oder Kinder in die Welt gesetzt haben, wieder für die sorglosen "In-den-Taglebend*innen" einstehen?

Meinen Sie ALGII Empfänger/Innen oder allgemein freiwillig kinderlose Menschen?

Allgemein kinderlose Menschen, arbeiten dann doch recht oft, VZ um eben Geld zum "genießen" zu haben. Nebenbei zahlen sie aber "ohne Verdienstausfall" in Renten u Pflegekasse ein, benötigen kein Kindergeld, Kosten für KiTa oder Beschulung von Nachwuchs.

Oh und sorgen ggf auch privat fürs Alter vor.

In diesem Falle müssen Sie keine weiteren Beitragszahler/Innen in die Welt setzen, außer natürlich sie möchten das.

@12:52 Uhr von AbseitsDesMainstreams

Ich hab es dann recherchiert: Mit einem Jahreseinkommen von rund 45.000,00 Euro in Stkl. 5 (Ehemann Stkl. 3) zahlt die Pflegehilfskraft bereits einen Grenzsteuersatz von rund 40 % (nicht mit dem Durchschnittssteuresatz verwechseln) und liegt mit den Überstunden schon nahe am Spitzensteuersatz. Dann kommen noch 20 % Sozialabgabenabzug und rund 3,6 % Kirchensteuer (9 % von der Lohnsteuer).

Zumindest sind im med. Bereich viele Zuschläge zumindest stark steuerbegünstigt. In vielen anderen Bereichen werden Nacht- und WE-Schichten garnicht erst höher honoriert, sondern müssen ganz selbstverständlich abgeleistet werden. Offenbar wird da gerne mit zweierlei Mass gemessen.

 

 

@12:03 Uhr von Vector-cal.45

... vergesse ich beinahe jedes Mindestmaß an Höflichkeit oder Respekt.

 

Diese Menschen, die uns da regieren und seit Jahrzehnten immer den selben Mist verbocken und uns lediglich mit einem Haufen Blabla vollsülzen … wie soll man die ruhigen Gewissens wählen?

 

 

Das "beinahe" in Ihrem ersten Satz könnten Sie eigentlich streichen, wenn ich den zweiten Satz lese.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

@FCK PTN - 13:03

"Wenn ich den Friedhofsgärtner bezahle, wandert auch nicht alles Geld in Blumen. Seien wir doch nicht so naiv, auch der Gärtner muss leben. Warum darf eine Pflegeeinrichtung nichts verdienen? Nicht alle Betriebe arbeiten ehrenamtlich."

Es geht hier nicht darum, dass Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen nichts verdienen sollen sondern wie sie es verdienen. Die Personalkosten sind dabei ein wesentlicher Faktor, womit die Stellenbesetzungen nicht nach Bedarfen sondern nach den Gesetzen von Markt und Wettbewerb der Prämisse der Gewinnorientierung unterliegen.

Warum meinen Sie, weshalb die Forderungen von Verbänden und Gewerkschaften nach festen Personalschlüsseln ums Verrecken nicht umgesetzt werden? Feste Personalvorgaben durchkreuzen das Jonglieren in den Stellenbesetzungen - das Personal könnte dann kaum noch als betriebswirtschaftliche Reguliermasse herhalten. 

Mit diesem Vorgehen wurden die Pflegeberufe regelrecht sauer gefahren, was die heutigen Folgen des Fachkräftemangels erklärt. 

@12:10 Uhr von 42Lem

Welche Krankenhäuser wollen die Grünen noch schließen? Im Zuge der Konsolidierungspolitik der Krankenhäuser seit 20 Jahren hat sich in Hessen die Anzahl an Kliniken um 15 bis 20% verringert. Dafür liegt jetzt die Bettenbelegung in nahezu allen Kliniken durchgehend bei 95 bis 100%. Flurbetten sind an der Tagesordnung,  die Arbeitsbelastung ist enorm. 
...
 

Da muss ich Ihnen leider recht geben: Die Schließungspolitik im Bereich der Kliniken/Krankenhäuser hat in den letzten Jahren eher zu einer Verschlechterung der Situation geführt. 
Es braucht einen Systemwechsel, bei dem die Gesundheits- und Altersvorsorge wieder vom rein kapitalistisch organisierten Betrieb zurückgeführt wird auf die solide Daseinsvorsorge, die auch staatlich garantiert wird. Und, bevor gleich die üblichen Sprechblasen kommen: nein, das ist kein "sozialistisches System", sondern ließe sich auch weiter mit grundgesetzlich bestimmter staatl. Verantwortung, privatem Engagement und unterschiedlichen Trägern organisieren.

@werner1955 - Wirtschaftswachstum vs. Gesellschaftlicher Nutzen

>>Vorschlag: Ein neues Bewertungssystem einführen, das auf dem Prinzip beruht, dass das von Menschen er- und geschaffene Geld tatsächlich für die bzw. alle Menschen da ist.<< (Netti)

12:01 Uhr von werner1955:

"Würde bedeuten das man es Ihnen nicht über massive Steuern, Gebühren und Abgaben wegnimmt?"

Es ging um das Bewertungssystem. Unsere Politik dient sich selbst und dem Wirtschaftswachstum. Genau deshalb werden Bildung, Pflege und Soziales vernachlässigt: Sie kosten viel und bringen kein Geld ein. Wird hingegen das in diesen Bereichen eingesparte Geld mittels beliebiger Subventionen an die deutschen Konzerne verteilt, schlägt sich das unmittelbar im Wirtschaftswachstum nieder (und die Konzerne schaffen lukrative Jobs für die politisch Verantwortlichen).

Würde man hingegen jede Ausgabe an ihrem gesellschaftlichen Nutzen messen, würde es der Gesellschaft besser gehen.

Aber das wäre eine Revolution, die weit über die Pflegebranche hinausginge.

@13:07 Uhr von FCK PTN

Denn vieles, das im Gesundheitssystem im Argen liegt, ist vor über 20 Jahren durch Herrn Lauterbach initiiert worden.

Auch schon vor 20 Jahren hat gerade Herr Lauterbach wichtige Reformen angestoßen.

Leider kann ich mir nicht vorstellen, dass ausgerechnet er die Probleme lösen wollen wird.

Er ist der Richtige.

Herr Lauterbach hat die Reformen angestoßen, die uns gerade auf die Füße fallen. Und er hat auch schon damals nichts gegen den Mangel an Pflegepersonal getan, der zu jenem Zeitpunkt auch schon seit 20 Jahren existierte. Im Gegenteil hat er die Arbeitsverdichtung nach Kräften befördert, die zu einer enormen Mehrbelastung der Pflegekräfte geführt hat und sowohl für das Pflegepersonal als auch für die Klienten unzumutbar ist.

Noch ein Wort zur…

Noch ein Wort zur Bonuszahlung für Pflegekräfte. Diese ist so ungerecht gezahlt worden, das in dem Krankenhaus wo ich seit fast 40 Jahre arbeite über zwei Drittel der Belegschaft nichts bekommt. Und manch einer bis zu 3000€ abgabenfrei!! Aber das Gesetz ist so gestrickt das mein Arbeitgeber nichts anderes machen konnte. Dies spaltet noch mehr die Teams vor Ort und macht den Pflegeberuf noch unattraktiver und geht zu Lasten der Patienten für die wir alle im Gesundheitswesen 24 Stunden am Tag da sind.

@13:04 Uhr von wenigfahrer

auch etwas nicht mehr, wenn die Pflege 3 mal mehr als die Rente beträgt, kann das niemand mehr bezahlen.

Für andere Dinge sind dreistellige Milliarden vorhanden, und komisch ist, in anderen Ländern hört man von solchen Problemen weniger, da klappt das mit der Pflege.

Und warum müssen Pflege und Gesundheitseinrichtungen eigentlich Gewinne machen, und Dividenden ausschütten, sollte eine Staatliche Angelegenheit sein.

 

Genau: Wir brauchen eine Abkehr zum Unsinn kapitalistischen Gewinnstrebens im Medizinsektor.

@13:11 Uhr von FCK PTN

>> In der sozialen Marktwirtschaft besteht kein

>> "Schuldgeldsystem". Das können Sie nachlesen.

Nope, seit Bretton-Woods gibt es aber KEIN(!!!) anderes Geld mehr. -.-

DAS können Sie nachlesen. oO

 

>> Lassen Sie diese Feindbilder einfach mal weg.

Ähh, die Realität ist halt nicht mein "Feindbild". -.-

Von den Skandinavischen Ländern lernen

Die haben eine extrem schlanke Verwaltung, wir eine überbordende. 
Während die mit wenig Verwaltung eine gutes System haben, verwalten wir unser Geld überall zu Tode. 
Gab es nicht mal einen Plan wir reformieren um die Beiträge stabil zu halten? 
Kann ich nicht erkennen, dabei bietet Norwegen sogar an von denen zu lernen. 
Aber warum von funktionierenden System lernen…

Die Demografie wird uns so oder so zwingen zu reformieren, und die Ideen setzen die Skandinavischen Länder schon länger um.

@13:45 Uhr von NieWiederAfd

auch etwas nicht mehr, wenn die Pflege 3 mal mehr als die Rente beträgt, kann das niemand mehr bezahlen.

Für andere Dinge sind dreistellige Milliarden vorhanden, und komisch ist, in anderen Ländern hört man von solchen Problemen weniger, da klappt das mit der Pflege.

Und warum müssen Pflege und Gesundheitseinrichtungen eigentlich Gewinne machen, und Dividenden ausschütten, sollte eine Staatliche Angelegenheit sein.

 

Genau: Wir brauchen eine Abkehr zum Unsinn kapitalistischen Gewinnstrebens im Medizinsektor.

Tippfehler. Sorry.

Es muss natürlich heißen: Abkehr vom Unsinn kapitalistischen Gewinnstrebens im Medizinsektor.

Pflege: "Finanzierung auf Pump ist kein Zukunftsmodell"....

Unterdessen wurde und wird die Personallücke immer größer. Eigentlich hätten schon vor Jahren die Ausbildungszahlen massiv gesteigert werden müssen. Dagegen stehen jedoch die geringe Attraktivität des Berufs und ein fragmentiertes Ausbildungssystem mit überwiegend privaten Schulen. Diese Struktur erinnert eher an das 19. Jahrhundert als an ein Land, das vorgibt, eine Bildungsrepublik zu sein.

Will man Qualität, Beschäftigungsbedingungen und Einkommen in der Altenhilfe wirklich verbessern, braucht es mehr als kosmetische Eingriffe. Dann muss dieser wichtige Bereich sozialer Dienstleistungen wieder als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge begriffen werden. Private Einrichtungen müssen zurückgedrängt und die öffentlichen Trägerschaften deutlich ausgeweitet werden. Erst bei erreichen der kritischen Größe des öffentlichen Bereichs, der aktuell nur in wenigen Städten eine Rolle, können flächendeckend anständige Löhne und Arbeitsbedingungen realisiert werden. Statt privat anzueignender Rend..

@12:09 Uhr von Raho59

seit Jahren habe ich genau so eine Pflegezusatzversicherung. Um eben im Fall der Fälle nicht der Allgemeinheit zur Last zu fallen.

Von dem "guten" Menschen der CxU wird nun privates Vorsorgen angemahnt. Hat der die jungen Leute mal gefragt woher sie das Geld nehmen sollen? 

Vieleicht mal ein Urlaub, Auto oder Handy weniger kaufen. Nicht jedes Wochenende Event und mal etwas zurück legen.

Ein Mindestlöhne stahl ja auch schon bei 40Std und 52 Wochen massiv Steuern und sozialversicherungen .
Es muus endlich etwas geändert werden immer Lohn imme rhöher mit Abgaben zu belaßten und Dividen, Boni, Mieteinnahmen oder Zinsen zu schonen.

 

Ihren Beitrag verstehe ich nun gar nicht. Was wollten Sie mir sagen?

Wir haben kein Lohn sondern ein Abgabenproblem. Beosnders weil "leistungslose" Gruppen wie ividen, Boni, Mieteinnahmen oder Zinsen nicht gerecht zur Steuer und Sozialversicherungen beitragen.

 

@13:04 Uhr von wenigfahrer

auch etwas nicht mehr, wenn die Pflege 3 mal mehr als die Rente beträgt, kann das niemand mehr bezahlen.

Für andere Dinge sind dreistellige Milliarden vorhanden, und komisch ist, in anderen Ländern hört man von solchen Problemen weniger, da klappt das mit der Pflege.

 

Könnte das vielleicht daran liegen dass in Deutschland überwiegend über unsere Probleme berichtet und diskutiert wird? Und in anderen Ländern überwiegend über deren "solche Probleme"?

Ich vermute alle Länder in denen das Durchschnittsalter  der Bevölkerung steigt, haben dieses Problem. 

In Ländern in denen viele Menschen in Großfamilien leben wird dies (noch) nicht so sein. Dafür kann aber die Regierung nichts. 

@13:53 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

Will man Qualität, Beschäftigungsbedingungen und Einkommen in der Altenhilfe wirklich verbessern, braucht es mehr als kosmetische Eingriffe. Dann muss dieser wichtige Bereich sozialer Dienstleistungen wieder als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge begriffen werden. Private Einrichtungen müssen zurückgedrängt und die öffentlichen Trägerschaften deutlich ausgeweitet werden. Erst bei erreichen der kritischen Größe des öffentlichen Bereichs, der aktuell nur in wenigen Städten eine Rolle, können flächendeckend anständige Löhne und Arbeitsbedingungen realisiert werden....

Wie wir schon oft gesehen haben ist der Staat nicht der bessere Unternehmer. 
Ein Beispiel war das Desaster am Bau des BER…

@13:50 Uhr von NieWiederAfd

auch etwas nicht mehr, wenn die Pflege 3 mal mehr als die Rente beträgt, kann das niemand mehr bezahlen.

Für andere Dinge sind dreistellige Milliarden vorhanden, und komisch ist, in anderen Ländern hört man von solchen Problemen weniger, da klappt das mit der Pflege.

Und warum müssen Pflege und Gesundheitseinrichtungen eigentlich Gewinne machen, und Dividenden ausschütten, sollte eine Staatliche Angelegenheit sein.

 

Genau: Wir brauchen eine Abkehr zum Unsinn kapitalistischen Gewinnstrebens im Medizinsektor.

Tippfehler. Sorry.

Es muss natürlich heißen: Abkehr vom Unsinn kapitalistischen Gewinnstrebens im Medizinsektor.

Wenn wir das so wollen, hätten wir heute vermutlich noch keinen Impfstoff gegen Corona, niemand hätte dann investiert. Es hat alles zwei Seiten. 

@13:50 Uhr von NieWiederAfd

Es muss natürlich heißen: Abkehr vom Unsinn kapitalistischen Gewinnstrebens im Medizinsektor.

Und warum haben dann die Kommunen massenhaft Ihr über jahre kaputgesparten Krankenhäuser und Pflegeheime an Konzerne verkauft?
Konnte die keine gewinn im medizin Sektor erreichen?

Bei uns in Düsseldorf und Duisburg war die Bürgermeister sehr froh als Sana Ihre Häuser mit personal übernommen haben und diese komplet neu gebaut oder vollständig saniert haben.
Warum können Konzerne das in ein paar jahren aber Verwaltungen nicht?

Richtig.Sie hatten immer andern wichtiger Ausgaben zu tun als für Ihre Bürger und Krankenhäuser zu sorgen.

Eine Regierung, das…

Eine Regierung, das militärisch ein Sondervermögen von 100 Milliarden schafft und bei der Pflege von Einheimischen nach der Finanzierung fragt, zeigt klar seine Priorität!

@FCK PTN - ehrenamtliche Profitmaximierung

@13:03 Uhr von FCK PTN:

"Warum darf eine Pflegeeinrichtung nichts verdienen? Nicht alle Betriebe arbeiten ehrenamtlich."

Gern erkläre ich Ihnen den Unterschied zwischen profitorientiert, kostenneutral und ehrenamtlich:

Profitorientiert: Von 100 eingezahlten Euros werden vielleicht 95 für die Pflege eingesetzt. Der Rest wird für Zwecke abgezweigt, d.h. dieses Geld fehlt den Pflegebedürftigen.

Kostenneutral: Von 100 eingezahlten Euros werden 100 Euro für die Pflege ausgegeben - größtenteils für Lohnzahlungen an das Pflegepersonal.

Ehrenamtlich: Von 100 eingezahlten Euros wird alles Mögliche finanziert. Lohnkosten gibt es nicht.
(Angesichts des zuletzt geforderten sozialen Jahres und dem Unwillen, das profitorientierte System zu ändern, würden in diesem Szenario die Profite massiv steigen, während die Qualität der Pflege bestenfalls gleich bleibt.)

@13:47 Uhr von Francis Ricardo

>> Von den Skandinavischen Ländern lernen

>> Die haben eine extrem schlanke Verwaltung

 

Ähh, Norwegen hat mit 858.000 Beamten auf 5,4 Mio. Einwohnern eine Beamtenquote von 15,8%.

Dtl. hat mit 5,1 Mio. Beamten auf 83 Mio. eine Beamtenquote von 6,1%.

 

Sie haben vollkommen Recht, DAS ist eine "extrem schlanke Verwaltung". oO

@13:59 Uhr von Francis Ricardo

Wie wir schon oft gesehen haben ist der Staat nicht der bessere Unternehmer. 
Ein Beispiel war das Desaster am Bau des BER…

Richtig.

Und die Städfte waren doch alle nicht in der Lage sinnvoll zu erhalten.

Die Konzerne haben in sehr kurzer zeit alle diese Häuser saniert oder neugebaut. Auc sind die verwaltungen zugunsten der kranken stark abgeflacht worden.

@13:59 Uhr von Francis Ricardo

 

Wie wir schon oft gesehen haben ist der Staat nicht der bessere Unternehmer. 
Ein Beispiel war das Desaster am Bau des BER…

 

Ist das Ihr Ernst? Weil beim BER geschlampt wurde, soll der Staat überhaupt keine Allgemeinverantwortung mehr übermehmen? Keine Daseinsvoirsorge, weil er nicht der "bessere" Unternehmer ist?

Sollten wir gleich alles privatisieren? Justiz? Polizei? Schulwesen? Weil dann alles auf Anhieb besser wird?

@12:10 Uhr von Kristallin

Also müssten wir mal anders demokratisch wählen oder es bleibt nur persönliche Vorsorge oder Famile.

Anders demokratisch? Ist das Ihre nebulöse Umschreibung für un-demokratisch?

Also bei freien Wahlen keine Partein wählen die bisher in den letztzen 30 jahren verantwortung für diese System und Probleme erzeugt haben.

@13:59 Uhr von Francis Ricardo

 

rn, braucht es mehr als kosmetische Eingriffe. Dann muss dieser wichtige Bereich sozialer Dienstleistungen wieder als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge begriffen werden. Private Einrichtungen müssen zurückgedrängt und die öffentlichen Trägerschaften deutlich ausgeweitet werden. Erst bei erreichen der kritischen Größe des öffentlichen Bereichs, der aktuell nur in wenigen Städten eine Rolle, können flächendeckend anständige Löhne und Arbeitsbedingungen realisiert werden....

Wie wir schon oft gesehen haben ist der Staat nicht der bessere Unternehmer. 
Ein Beispiel war das Desaster am Bau des BER…

 

 

 

 

Sie erwähnen hier den BER. Ein überflüssiges Projekt. Mit ständig steigenden Kosten der an ihm beteiligten Baufirmen.

Laut Internet befinden sich 43 Prozent der Pflegeeinrichtungen in privater Trägerschaft. Über bessere Bedingungen ist da nichts bekannt. Ist ja auch eingängig, Altenpflege darf nicht der Erwirtschaftung privat anzueignender Renditen unterworfen sein.

@14:14 Uhr von saschamaus75

>> Von den Skandinavischen Ländern lernen

>> Die haben eine extrem schlanke Verwaltung

 

Ähh, Norwegen hat mit 858.000 Beamten auf 5,4 Mio. Einwohnern eine Beamtenquote von 15,8%.

Dtl. hat mit 5,1 Mio. Beamten auf 83 Mio. eine Beamtenquote von 6,1%.

 

Sie haben vollkommen Recht, DAS ist eine "extrem schlanke Verwaltung". oO

Es geht mir zum Beispiel um den Staatsfond in Norwegen der extrem gut aufgestellt ist. 
Dann betrachten wir mal das selbst Reparatur Firmen von Bohrinseln hier staatlich sind. 
Wenn sie Norwegen ablehnen, schauen sie nach Schwede, wie Oliver Welke Freitag noch sagte 36 Mitarbeiter verwalten den Rentenfond der Schweden. 
Kommen sie bitte nicht mit Satire Sendung, Hannelore Kraft musste auch schon schmerzlich erfahren die Zahlen der Heute Show sind gut recherchiert. 

Die.....

Pflege von Menschen ist eine so wertvolle Aufgabe und eine sehr große Verantwortung. Die Pfleger und Pflegerin machen eine so große Arbeit. Wenn die Bürokratie nur halbiert werden könnte diese Menschen mehr am Patienten arbeiten können. Auch die Finanzierung geht in die falsche Richtung. Herr Lauterbach soll einen Pflege Gipfel einberufen. 

@14:16 Uhr von frosthorn

 

Wie wir schon oft gesehen haben ist der Staat nicht der bessere Unternehmer. 
Ein Beispiel war das Desaster am Bau des BER…

 

Ist das Ihr Ernst? Weil beim BER geschlampt wurde, soll der Staat überhaupt keine Allgemeinverantwortung mehr übermehmen? Keine Daseinsvoirsorge, weil er nicht der "bessere" Unternehmer ist?

Sollten wir gleich alles privatisieren? Justiz? Polizei? Schulwesen? Weil dann alles auf Anhieb besser wird?

Weitere Beispiele gefällig , die Telekom, die älteren erinnern sich vielleicht noch.

Viele Pflegefälle könnten …

Viele Pflegefälle könnten vermieden werden durch eine bessere Medizin. So ist auch Demenz längst heilbar, doch die Therapie ist für Ärzte und Kliniken nicht profitabel genug.

Andere Pflegefälle könnten wiederum vermieden werden, wenn Staat oder GKV bereits gesundheitlich angekratzten Patienten Automobilität subventionieren würden, die ihnen eine selbstständige Haushalts- und Lebensführung ermöglichen würde, anstatt wie bisher die Restgesundheit in Lebenserschwernis bis zum teuren Pflegefall abzufracken.

@14:19 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

 

 

 

 

Sie erwähnen hier den BER. Ein überflüssiges Projekt. Mit ständig steigenden Kosten der an ihm beteiligten Baufirmen.

Laut Internet befinden sich 43 Prozent der Pflegeeinrichtungen in privater Trägerschaft. Über bessere Bedingungen ist da ...

Ich glaube der User Werner1955 hatte etwas zu Inventionen im Raum Duisburg und Düsseldorf geschrieben. 
unser Staat bekommt das an vielen Stellen einfach nicht hin.

@14:16 Uhr von frosthorn

 

Wie wir schon oft gesehen haben ist der Staat nicht der bessere Unternehmer. 
Ein Beispiel war das Desaster am Bau des BER…

 

Ist das Ihr Ernst? Weil beim BER geschlampt wurde, soll der Staat überhaupt keine Allgemeinverantwortung mehr übermehmen? Keine Daseinsvoirsorge, weil er nicht der "bessere" Unternehmer ist?

Sollten wir gleich alles privatisieren? Justiz? Polizei? Schulwesen? Weil dann alles auf Anhieb besser wird?

Zur ihrer Zweiten Thematik, Schulen Justiz Polizei und Feuerwehr z.B. sind Staatlich zum Großteil Hoheitliche Aufgaben, nein die sollten nicht privatisiert werden. 
Es gibt zum Beispiel auch kirchliche Träger für Krankenhäuser, die auch gut arbeiten. 

ich habe in einer Reha-Einrichtung gearbeitet

 

Ursprünglich eine gemeinnützige GmbH, die weder Gewinne noch Verluste im herkömmlichen Sinne kannte.

Dann wurde das Unternehmen auf Druck der Sozialversicherungsträger privatisiert. Jetzt muss die Belegschaft jedes Jahr eine  Umsatzrendite von 5% erwirtschaften. Schafft sie nur 4%, gilt sie als defizitär und es erfolgt Stellenabbau.

Von ursprünglich 1200 Beschäftigten sind 400 übrig. Aus einem einzigen Unternehmen wurden 30 "Profitcenter", jedes davon mit so einer geringen Anzahl von Arbeitnehmern, dass es kein Recht mehr auf einen Betriebsrat gibt. Aus der Tarifbindung stieg man schon am ersten Tag aus.

Ich bin inzwischen in Rente. Aber was in der Vergangenheit in puncto Qualität passiert ist, beschreibe ich gerne jedem, der glaubt, die Daseisvorsorge sei umso besser gewährleistet, je mehr Geld man damit verdienen kann.

@13:29 Uhr von weingasi1

Ich hab es dann recherchiert: Mit einem Jahreseinkommen von rund 45.000,00 Euro in Stkl. 5 (Ehemann Stkl. 3) zahlt die Pflegehilfskraft bereits einen Grenzsteuersatz von rund 40 % (nicht mit dem Durchschnittssteuresatz verwechseln) und liegt mit den Überstunden schon nahe am Spitzensteuersatz. Dann kommen noch 20 % Sozialabgabenabzug und rund 3,6 % Kirchensteuer (9 % von der Lohnsteuer).

Zumindest sind im med. Bereich viele Zuschläge zumindest stark steuerbegünstigt. In vielen anderen Bereichen werden Nacht- und WE-Schichten garnicht erst höher honoriert, sondern müssen ganz selbstverständlich abgeleistet werden. Offenbar wird da gerne mit zweierlei Mass gemessen.

Wir haben wie in vielen Bereichen der Wirtschaft auch in der Pflege zu wenig Arbeitskräfte. Nun müsste die Politik eigentlich die Menschen motivieren mehr zu arbeiten, z. B. durch Vollzeit oder Überstunden. Stattdessen wird durch die Steuerprogression Teilzeit attraktiv gemacht.

PS: Eigentlich sind nur Nachtzuschläge steuerfrei

 

Nur kleine@14:17 Uhr von werner1955

Also müssten wir mal anders demokratisch wählen oder es bleibt nur persönliche Vorsorge oder Famile.

Anders demokratisch? Ist das Ihre nebulöse Umschreibung für un-demokratisch?

Also bei freien Wahlen keine Partein wählen die bisher in den letztzen 30 jahren verantwortung für diese System und Probleme erzeugt haben.

Tja dann bleiben nur Kleinstpartein übrig.

Das wird wohl dauern bis da eine (außer den rechtsextremen Kleinstparteien, keine Option!) entsprechend Wählerschaft dazugewonnen hat.

@14:31 Uhr von Francis Ricardo

 

 

 

 

 

Sie erwähnen hier den BER. Ein überflüssiges Projekt. Mit ständig steigenden Kosten der an ihm beteiligten Baufirmen.

Laut Internet befinden sich 43 Prozent der Pflegeeinrichtungen in privater Trägerschaft. Über bessere Bedingungen ist da ...

Ich glaube der User Werner1955 hatte etwas zu Inventionen im Raum Duisburg und Düsseldorf geschrieben. 
unser Staat bekommt das an vielen Stellen einfach nicht hin.

 

 

 

Das kann sein. Ist aber auch kein Wunder, wenn falsche Prioritäten gesetzt werden (Aufrüstung).

Aber die Privatisierung der Pflege, so viel kann gesagt werden, hat für Beschäftigte und die älteren Menschen nichts positives gebracht. Demgegenüber stehen die Bilanzen/Dividenden der Rhön- oder Fresenius-Unternehmen.

 

Nicht heilbar@14:30 Uhr von FakeNews-Checker

Viele Pflegefälle könnten vermieden werden durch eine bessere Medizin. So ist auch Demenz längst heilbar, doch die Therapie ist für Ärzte und Kliniken nicht profitabel genug.

Nein, Alzheimer Demenz ist nicht heilbar!

Außer Sie meinen seltsames Geschwurbel, denn ansonsten ist auch "seriös naturheilkundlich" nix zu machen.

14:56 Uhr von AbseitsDesMain…

Wir haben wie in vielen Bereichen der Wirtschaft auch in der Pflege zu wenig Arbeitskräfte. Nun müsste die Politik eigentlich die Menschen motivieren mehr zu arbeiten, z. B. durch Vollzeit oder Überstunden. Stattdessen wird durch die Steuerprogression Teilzeit attraktiv gemacht.

Der Pflegeberuf ist doch gerade deshalb für viele unattraktiv, weil die Beschäftigten häufig an freien Tagen einspringen und Überstunden machen müssen. Einen Einblick in das Gesundheitssystem gibt das Videotagebuch einer Fachärztin, die aus dem Krankenhaussystem derzeit ganz ausgestiegen und um Veränderungen zu erreichen in die Politik gegangen ist.

Personalmangel, 24-Stunden-Dienste, Überstunden, Sonderschichten und die Ökonomisierung im Krankenhaussystem - all das will sie nicht mehr mittragen. Und sie ist nicht alleine: Jede:r vierte Krankenhausärzt:in plant einen Tätigkeitswechsel.

https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xODU4ODI

@15:08 Uhr von Kristallin

Viele Pflegefälle könnten vermieden werden durch eine bessere Medizin. So ist auch Demenz längst heilbar, doch die Therapie ist für Ärzte und Kliniken nicht profitabel genug.

Nein, Alzheimer Demenz ist nicht heilbar!

Außer Sie meinen seltsames Geschwurbel, denn ansonsten ist auch "seriös naturheilkundlich" nix zu machen.

 

Naja, bald wird man in der Gehirntransplantation soweit sein ...

@15:06 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

 

 

 

 

Sie erwähnen hier den BER. Ein überflüssiges Projekt. Mit ständig steigenden Kosten der an ihm beteiligten Baufirmen.

Laut Internet befinden sich 43 Prozent der Pflegeeinrichtungen in privater Trägerschaft. Über bessere Bedingungen ist da ...

Ich glaube der User Werner1955 hatte etwas zu Inventionen im Raum Duisburg und Düsseldorf geschrieben. 
unser Staat bekommt das an vielen Stellen einfach nicht hin.

 

 

 

Das kann sein. Ist aber auch kein Wunder, wenn falsche Prioritäten gesetzt werden (Aufrüstung).

Aber die Privatisierung der Pflege, so viel kann gesagt werden, hat für Beschäftigte und die älteren Menschen nichts positives gebracht. Demgegenüber stehen die Bilanzen/Dividenden der Rhön- oder Fresenius-Unternehmen.

 

Wir können sofort Gelder freimachen, niemand braucht 97 Krankenkassen die in einem Pseudo Wettbewerb stehen. 
Da könnten wir sofort mehr Geld für das eigentliche haben. 

@15:08 Uhr von Kristallin

Viele Pflegefälle könnten vermieden werden durch eine bessere Medizin. So ist auch Demenz längst heilbar, doch die Therapie ist für Ärzte und Kliniken nicht profitabel genug.

Nein, Alzheimer Demenz ist nicht heilbar!

Außer Sie meinen seltsames Geschwurbel, denn ansonsten ist auch "seriös naturheilkundlich" nix zu machen.

Die Fake News ist ja schon Teil des Namens, der Teil ist halt wohl öfter auch Programm

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