Kommentare - Deutsche Wirtschaft wächst erneut

25. November 2022 - 10:32 Uhr

Die Voraussetzungen waren denkbar bescheiden: hohe Inflation, stark gestiegene Energiepreise und Probleme bei der Versorgung mit Vorprodukten. Dennoch ist die deutsche Wirtschaft im Sommer gewachsen.

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Kommentare

„Deutsche Wirtschaft wächst erneut“

Das ist eigentlich nicht weiter erstaunlich. Der globale Bedarf hat schließlich nicht abgenommen, und Deutschland ist immer noch in einer wirtschaftlich starken Position.

wächst erneut

Logisch. Haben doch alle Firmen massiv Ihre Preise erhöht.

Die Aktionäre und der Finazminister freuhen sich darüber.

Deutsche Wirtschaft wächst erneut....

Sie wächst aber nicht für diejenigen, die dieses Wachstum ermöglicht haben. Durch ihre Arbeit. Die Inflation liegt bei 10 Prozent, die Löhne steigen nicht mal annähernd entsprechend dieser Rate.

Das wird sich sicher irgendwann mal auf die Nachfrage auswirken (Massenkaufkraft).

Die Anpassungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft ist 1 A

 

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Daumen hoch. Die deutsche Wirtschaft zeigt ihre Stärken durch ihre Anpassungsfähigkeit.

++

Die soziale Markwirtschaft funktionert als Modell am besten. Die Zahlen sprechen für sich.

++

In den

ersten beiden Quartalen wussten die Bürger auch noch nicht so deutlich, was auf sie zukommt, wir werden ja sehen was passiert, wenn im neuen Jahr die Energiepreise und die Monatlichen Abschlagszahlungen zuschlagen.

Und bei den Inflationszahlen, machen Firmen ja auch wesentlich mehr Gewinn, nicht alle, aber sehr viele sind ja auf den Zug aufgesprungen, Artikel gibt es reichlich.

Also vor dem Jubel, erst mal abwarten, das Ende der Wurst ist noch nicht erreicht, gehe ich von mir aus, weiß ich schon, das ich 200 Euro Mehrkosten habe, die ich irgendwo ausgleichen muss, wo ist mir noch ein Rätsel.

Dabei sind die gestiegenen Preise für Lebensmittel noch nicht dabei, ich hab natürlich nichts mit Export zu tun, und was andere Länder kaufen, und als Einzelner, hab ich auch auf den Binnenmarkt keinen Einfluss.

Wenn ich so Kommentare hier lese, ist das ja bei vielen nicht so, also abwarten was passieren wird, so optimistisch wie der Artikel, bin ich eher nicht.

Es geht aufwärts

Die Koalitionsregierung in Deutschland hat also doch ihre Hausaufgaben im Wesentlichen richtig gemacht. Gut zu wissen.

Aufhellung ist eine treffende Beschreibung

++

Der ifo-Geschäftsklimaindex stieg auf 86,3 Zähler von revidiert 84,5 Punkten im Vormonat, wie das Münchner ifo-Institut heute zu seiner Umfrage unter rund 9000 Führungskräften mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich 85,0 Punkte erwartet.

 

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Das ist ein entscheidender Teil der Nachricht. Die Unternehmen haben zwar mit Herausforderungen zu kämpfen, aber wenn die Politik die Rahmenbedingungen schafft, kriegen sie das hin.

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Viele Verbraucher werden von den Preissteigerungen insbesondere im Energiebereich, aber auch bei Nahrungsmittel vor schwierige Situationen gestellt. Die von der Regierung getroffenen Dämpfungsmaßnahmen greifen, aber sie werden die Inflation nicht komplett abpuffern.

++

Wichtig bleibt: die Kostenentwicklung der Unternehmen muss in dem Rahmen bleiben, der eine positive Standort(verbleib)entscheidung begründet.

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Nun werden alle Schwarzmaler des Besseren gelehrt.

Auch wenn ab 01.01.2023 hohe Preise für Gas und Elektroenergie abgerechnet werden, zwingt das zum Sparen und umsteigen auf erneuerbare.

So sind die negativen Äußerungen gegenüber der Ampel  grundloses Gelaber, wer nichts tut labert.

@10:44 Uhr von Nettie

 

"Das ist eigentlich nicht weiter erstaunlich. Der globale Bedarf hat schließlich nicht abgenommen, und Deutschland ist immer noch in einer wirtschaftlich starken Position."

 

So siehts aus!

Das nennt sich "Jammern auf hohem niveau"

Ganz ehrlich, da wird schwarz gemalt bis zum geht nicht mehr und dann ist es doch nicht so schlimm wie viele das voraus gesagt haben. Immer locker bleiben heisst meine Devise. Andere Länder würden sich freuen wenn sie gerade die "deutschen Probleme" hätten.

 

@10:44 Uhr von Nettie

Der globale Bedarf hat schließlich nicht abgenommen, und Deutschland ist immer noch in einer wirtschaftlich starken Position.

Deutschland ist weltweit unter den top 5 Wirtschaftsnationen und wird es definitiv auch auf Jahre hinaus bleiben.

Wirklich "Wow"?

Man sollte die 0,4 Prozent jetzt nicht überbewerten. 0,3 waren erwartet worden.

Schaut man näher hin, hat die Baubranche im Augenblick große Probleme und das liegt nicht am Wetter. Auch das Geschäft der Baufinanzierer läuft extrem schlecht.

Die positive Schlagzeile ist daher bei Licht besehen viel kleiner, als hier behauptet. Ein "Wow" ist unangebracht.

Deutschland wird in die Rezession rutschen, das ergibt sich schon aus den aktuellen Ergebnissen von KfW Research.

Es wäre deshalb angebracht, wenn tagesschau.de stärker die wirtschaftliche Zukunft berücksichtigen würde anstatt Meldungen für die Vergangenheit ins journalistische Schaufenster zu stellen . 

Was können wir daraus lernen?

Es ist nicht so schlimm, wie alle sagen. Es wird nur gejammert. Oder...

Wir haben eine Superregierung mit einen megakompetenten Wirtschaftsminister, die uns gut durch alle Krisen steuert. Oder...

Wirtschaftsprognosen sind das Papier nicht Wert, auf das sie gedruckt werden. Oder...

Alles wird gut

@11:00 Uhr von werner1955

Logisch. Haben doch alle Firmen massiv Ihre Preise erhöht.

Die Aktionäre und der Finazminister freuhen sich darüber.

Das aufgeführte Wirtschaftswachstum ist "preisbereinigt". Allein schon wegen der Vergleichbarkeit. Wie auch immer das gemacht wird.

@10:44 Uhr von Nettie

 

Das ist eigentlich nicht weiter erstaunlich. Der globale Bedarf hat schließlich nicht abgenommen, und Deutschland ist immer noch in einer wirtschaftlich starken Position.

 

 

Aber wenn es gesunken wäre, das BIP, wären Sie auch nicht überrascht gewesen, oder?

 

Ich jedenfalls nicht.

Wie konnte sowas nur passieren ?

Das muß schon ein harter Schlag sein für die ganzen Untergangspropheten, die erst wegen der Corona-Maßnahmen und dann wegen der Sanktionen gegen Russland den sofortigen Zusammenbruch unserer Volkswirtschaft an die Wand gemalt haben.

@11:01 Uhr von Bernd Kevesligeti

Sie wächst aber nicht für diejenigen, die dieses Wachstum ermöglicht haben. Durch ihre Arbeit. Die Inflation liegt bei 10 Prozent, die Löhne steigen nicht mal annähernd entsprechend dieser Rate.

Das wird sich sicher irgendwann mal auf die Nachfrage auswirken (Massenkaufkraft).

Das gilt nicht nur für Löhne, ich kann als Selbstständiger auch gerade nicht die kompletten Materialpreiserhöhungenan die Kunden weiter geben. 
Und was soll ich sagen die Inflation trifft mich auch. 
Ich arbeite 100 % direkt produktiv und mach das Büro nebenher, allerdings scheinen wir Selbständigen ja auf gar keinen Fall wirtschaftlich beteiligt zu sein, also ich würde die Realität dahingehend noch mal überprüfen. 

Große Worte

Zitat von dr.bashir (12:37 Uhr) : "Wir haben eine Superregierung mit einen megakompetenten Wirtschaftsminister ..."

So weit würde ich jetzt nicht gehen. Aber insgesamt hat die Regierung mehr richtig gemacht als verkehrt und ich habe ernste Zweifel, ob wir das über andere mögliche Regierungen auch schreiben könnten.

@11:00 Uhr von werner1955

Logisch. Haben doch alle Firmen massiv Ihre Preise erhöht.

Die Aktionäre und der Finazminister freuhen sich darüber.

 

Eine massive Preiserhöhung führt doch nicht automatisch zu höheren Gewinnen.

Entweder den Firmen gehen die Materialien aus, oder dem Käufer oder dem anständigen Rentner wird's schlicht zu teuer.

Diese Wahrscheinlichkeit war jedenfalls höher als das, was sich für Sie als logisch herausgestellt hat.

Wozu die Horizonverengung ?

Zitat von Bernd Kevesligeti (11:01 Uhr) : "Sie wächst aber nicht für diejenigen, die dieses Wachstum ermöglicht haben. Durch ihre Arbeit."

Sie unterschlagen - sei es weil Sie es nicht besser wissen, oder weil Sie es arglistig verschweigen - daß Arbeit allein keine Volkswirtschaft wachsen läßt. Irgendjemand muß die Unternehmen, in denen da gearbeitet wird, auch gründen, finanzieren, organisieren und am Laufen halten.

Wer abhängig beschäftigt ist, wird für seine Arbeitsleistung bezahlt. Wer mehr will, kann sich gerne selbständig machen und Unternehmer werden.

@12:37 Uhr von dr.bashir

 

Es ist nicht so schlimm, wie alle sagen. Es wird nur gejammert. Oder...

Wir haben eine Superregierung mit einen megakompetenten Wirtschaftsminister, die uns gut durch alle Krisen steuert. Oder...

Wirtschaftsprognosen sind das Papier nicht Wert, auf das sie gedruckt werden. Oder...

Alles wird gut

 

 

Naja, soo weit daneben gelegen haben die Hellseher ja nun auch nicht.

Ich wäre erst noch vorsichtig "mit die jungen Pferde", noch fressen sie Heu statt Hafer.

 

 

Sie wächst auch nächstes Jahr

Es ist immer das Gleiche.

Die Prognosen stehen schlecht, dann gibt es Milliarden vom Steuerzahler und DAX und Aktionäre sind wieder glücklich.

Das Wachstum hat sich von der Realität abgekoppelt und das Kartenhaus wird in Bälde zusammenfallen.

@11:00 Uhr von werner1955

Logisch. Haben doch alle Firmen massiv Ihre Preise erhöht.

Die Aktionäre und der Finazminister freuhen sich darüber.

Ich kenne viele Betriebe deren Auftragsbücher voll sind.

Noch brummt es im Maschinenbau, die Branche die ich gut kenne.

Und als Aktionär freue ich mich über steigende <kurse und Dividenden. Könnten Sie auch wenn Sie in Aktien investiert hätten.

 

@12:49 Uhr von harry_up

Logisch. Haben doch alle Firmen massiv Ihre Preise erhöht.

Die Aktionäre und der Finazminister freuhen sich darüber.

 

Eine massive Preiserhöhung führt doch nicht automatisch zu höheren Gewinnen.

bei sehr vielen Unternehmen besonders im Energiesektor schon. Auch der handel macht aktuell sehr gute Gewinne.

 

@12:45 Uhr von Diabolo2704

 

Das muß schon ein harter Schlag sein für die ganzen Untergangspropheten, die erst wegen der Corona-Maßnahmen und dann wegen der Sanktionen gegen Russland den sofortigen Zusammenbruch unserer Volkswirtschaft an die Wand gemalt haben.

 

 

Warten Sie ab, dat kütt noch. :-)

@11:00 Uhr von werner1955

Logisch. Haben doch alle Firmen massiv Ihre Preise erhöht.

Die Aktionäre und der Finazminister freuhen sich darüber.

 

Wäre das Wirtschaftswachstum nicht inflationsbereinigt dargestellt, läge es bei über zehn Prozent.

Die Zukunft kraftvoll anpacken

Die deutsche Wirtschaft ist im Kern gesund. Dazu zählen auch die vielen Hidden Champions, die in ihren Marktsegmenten weltweit führend sind. Extremistische Gruppierungen versuchen Deutschland und seine Wirtschaft immer wieder schlecht zu reden, um politischen Nutzen daraus zu ziehen. Umso wichtiger, dass die Wirtschaftsdaten trotz schwieriger globaler Rahmenbedingungen wieder nach oben zeigen. Die Stimmung in den Unternehmen hat sich deutlich aufgehellt und wir alle haben unseren Beitrag dazu geleistet - durch eine hohe Impfbereitschaft und Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen während der Pandemie, durch vernünftige Tarifabschlüsse, durch sparsamen Umgang mit den Energieressourcen und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Vor allem auch im Umgang mit der Ukraine-Krise und der klaren Positionierung gegen den völkerrechtswidrigen Krieg Putins hat Deutschland international an Renommee gewonnen. Ich bin - trotz mancher "Baustellen" - froh, in diesem Land mit seinen Werten zu leben.

@12:46 Uhr von Francis Ricardo

Sie wächst aber nicht für diejenigen, die dieses Wachstum ermöglicht haben. Durch ihre Arbeit. Die Inflation liegt bei 10 Prozent, die Löhne steigen nicht mal annähernd entsprechend dieser Rate.

Das wird sich sicher irgendwann mal auf die Nachfrage auswirken (Massenkaufkraft).

Das gilt nicht nur für Löhne, ich kann als Selbstständiger auch gerade nicht die kompletten Materialpreiserhöhungenan die Kunden weiter geben. 
Und was soll ich sagen die Inflation trifft mich auch. 
Ich arbeite 100 % direkt produktiv und mach das Büro nebenher, allerdings scheinen wir Selbständigen ja auf gar keinen Fall wirtschaftlich beteiligt zu sein, also ich würde die Realität dahingehend noch mal überprüfen. 

 

 

 

 

Wen trifft die Inflation ? Doch die diejenigen, die einen größeren Teil ihres Einkommens für Lebensmittel und Energie ausgeben müssen.

Das sind Rentner, Arbeitslose und auch die Beschäftigten.

 

@11:22 Uhr von MRomTRom

 

++

Daumen hoch. Die deutsche Wirtschaft zeigt ihre Stärken durch ihre Anpassungsfähigkeit.

++

Die soziale Markwirtschaft funktionert als Modell am besten. Die Zahlen sprechen für sich.

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Spitze.. Allen Negativunken und Untergangsprophezeiungen zum Trotz...Leider werden wieder einige Foristen alles negativ werten..Sorüche wie: Alles an die Wand fahren  usw.. Jammern auf höchstem Niveau.. Die soziale Marktwirtschaft ist wandelbar, das ist ihre Stärke..

Stets frisch@12:45 Uhr von Diabolo2704

Das muß schon ein harter Schlag sein für die ganzen Untergangspropheten, die erst wegen der Corona-Maßnahmen und dann wegen der Sanktionen gegen Russland den sofortigen Zusammenbruch unserer Volkswirtschaft an die Wand gemalt haben.

Der wird schon ziemlich lange an die Wand gemalt, nur die Gründe werden stets aktualisiert.

@12:48 Uhr von Diabolo2704

Die Grundlage für unsere doch recht robuste und krisensichere Wirtschaft wurde in den zurückliegenden Jahren der Vorgängerregierung gelegt. Aber auch ich finde, dass die Regierung Scholz in Zeiten globaler Verwerfungen vieles richtig gemacht hat. Gut auch, dass die Union - anders als AFD und Linke - sich nicht als Fundamentalopposition versteht, sondern um ein gemeinsames, konstruktives Krisenmanagement bemüht ist. Dies erwarte ich aber auch von verantwortungsvoll handelnden Politikern, denen es um das Land und nicht um eigene Ideologie gehen sollte.

@12:45 Uhr von Diabolo2704

Das muß schon ein harter Schlag sein für die ganzen Untergangspropheten, die erst wegen der Corona-Maßnahmen und dann wegen der Sanktionen gegen Russland den sofortigen Zusammenbruch unserer Volkswirtschaft an die Wand gemalt haben.

Das zeigt das es keine realistischen Einschätzungen sondern nur parteipolitische Spielchen im Netz waren. Die Untergangspropheten von ganz rechts und ganz links werden allerdings nie verstummen, so lange so viele auf diesen Unsinn herein fallen.

@12:35 Uhr von Sparpaket

Man sollte die 0,4 Prozent jetzt nicht überbewerten. 0,3 waren erwartet worden.

Schaut man näher hin, hat die Baubranche im Augenblick große Probleme und das liegt nicht am Wetter. Auch das Geschäft der Baufinanzierer läuft extrem schlecht.

Die positive Schlagzeile ist daher bei Licht besehen viel kleiner, als hier behauptet. Ein "Wow" ist unangebracht.

Deutschland wird in die Rezession rutschen, das ergibt sich schon aus den aktuellen Ergebnissen von KfW Research.

Es wäre deshalb angebracht, wenn tagesschau.de stärker die wirtschaftliche Zukunft berücksichtigen würde anstatt Meldungen für die Vergangenheit ins journalistische Schaufenster zu stellen . 

Dann schauen Sie mal was von den Untergangsszenarien eingetroffen ist ...Eigentlich hätten sich die Jammerkanoniere erhängen müssen nach alldem was prophezeit wurde...

@11:01 Uhr von Bernd Kevesligeti

Sie wächst aber nicht für diejenigen, die dieses Wachstum ermöglicht haben. Durch ihre Arbeit. Die Inflation liegt bei 10 Prozent, die Löhne steigen nicht mal annähernd entsprechend dieser Rate.

Das wird sich sicher irgendwann mal auf die Nachfrage auswirken (Massenkaufkraft).

8% waren ja schon mal nicht schlecht von der IGM und die Inflation ist ja maßgeblich durch die Energiepreise getriggert - umweltfreundliches Sparen hilft also! Mal wieder ein Radio an, statt streamen, 1-2 Grad kälter in der Wohnung und ein Fleece anziehen u.s.w. - und bevor Sie antworten - Sie wissen wie die Heizungs- und Stromkosten bei Harz4 und Bürgergeld geregelt sind? Wenn ich mir die Weihnachtsmärkte und Innenstädte anschaue ist die Kaufkraft noch ok, oder?

Externer Schock abgefangen

Der externe Schock ausgelöst durch den faschistischen Kriegsverbrecher im Kreml hat vieles an Voraussagen über den Haufen geworfen. Die nach wie vor gestörten Lieferketten aus Übersee, hauptsächlich durch die nationalistische Arroganz der chin. KP-Dynastie (Zero-Covid-Lockdowns) plus, Rohstoffpreiseexplosion, all das verhagelt die Lage.

Die Regierung hat das Erforderliche gemacht wie während Corona. FDP musste einsehen, dass die sowieso kontraproduktive Schuldenbremse nicht durchzuhalten sein wird im Haushalt 2023. Zum Glück haben Kanzler u. Habeck in Sachen Wirtschaftspolitik mehr Einfluss.

Wer sehen will wie rechtnationale Chaosregierungen (UK-Tories) o. der ungar. Korruptions-Regierungsboss (15% Inflation) ihre Länder regieren, kann froh über D sein.

Die einzigen hierzulande, die nur billigen Rechtspopulismus drauf haben, sind Leute ohne Regierungserfahrung wie Merz o. noch extremer: die Propagandaabteilung des Kreml (AfD) mit ihrer Desinformation 

"D muss es schlecht gehen, damit..."

 

@12:45 Uhr von Diabolo2704

"Das muß schon ein harter Schlag sein für die ganzen Untergangspropheten, die erst wegen der Corona-Maßnahmen und dann wegen der Sanktionen gegen Russland den sofortigen Zusammenbruch unserer Volkswirtschaft an die Wand gemalt haben".

So sehe ich das auch. Diejenigen, die sich als gerne Patrioten gerieren, lassen keine Gelegenheit aus, unser Land schlecht zu reden, um politischen Nutzen daraus ziehen zu können. Dabei sollten wir doch alle gemeinsam anpacken. Die Entwicklung zeigt, dass unsere Wirtschaft weitgehend intakt ist. Nun gilt es im Bereich der Entbürokratisierung, der Digitalisierung und des Fachkräftemangels gegenzusteuern. Gemeinsam schaffen wir das.

 

@13:04 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

 

 

 

 

Wen trifft die Inflation ? Doch die diejenigen, die einen größeren Teil ihres Einkommens für Lebensmittel und Energie ausgeben müssen.

Das sind Rentner, Arbeitslose und auch die Beschäftigten.

 

Achso und Selbstständige kriegen das alles Geschenkt? 
Die trifft das nicht?  
Vielleicht sollten sie sich mal selbstständig machen, und mal danach einen Blick darauf werfen was sie als Kleinunternehmer unterm Strich am Ende nach Steuern und Abzügen haben, ich denke das Ergebnis könnte sie überraschen. 

@12:55 Uhr von harry_up

 

Das muß schon ein harter Schlag sein für die ganzen Untergangspropheten, die erst wegen der Corona-Maßnahmen und dann wegen der Sanktionen gegen Russland den sofortigen Zusammenbruch unserer Volkswirtschaft an die Wand gemalt haben.

 

 

Warten Sie ab, dat kütt noch. :-)

Wir warten schon seit Februar auf die Prophezeiungen der Jünger vom Weltuntergang... 

12:42 Uhr von spax-plywood

@11:00 Uhr von werner1955

Logisch. Haben doch alle Firmen massiv Ihre Preise erhöht.

Die Aktionäre und der Finazminister freuhen sich darüber.

Das aufgeführte Wirtschaftswachstum ist "preisbereinigt". Allein schon wegen der Vergleichbarkeit. Wie auch immer das gemacht wird.

+

Sie meinen vermutlich "inflations- statt preisbereinigt". Ich fürchte aber, dass das nicht stimmt.

 

Wenn jetzt etwas für 1,1 verkauft wird, was zuvor mit 1 bewertet wurde, kann man das Erstere  der Vergleichbarkeit wegen jetzt nicht auch mit 1 bewerten. Dann müsste man beim Preisniveau der ertsen BIP-Ermittlung verbleiben.

 

Das BIP inkludiert offenbar immer die Geldwertänderung und kann deshalb in beweglichen Zeiten wie diesen keine besonders aussagefähigen Vergleichszahlen bieten.

 

Die erhöhten Preise schlagen sich deshalb im BIP nieder. Die steuerlichen Mehreinnahmen sind allerdings weniger wert als vorher. Weshalb sich die Freude der Finanzminister in Grenzen halten wird.

 

Dem Einzelnen kann's eh egal sein.

@11:31 Uhr von Frau Kepetry

Die Koalitionsregierung in Deutschland hat also doch ihre Hausaufgaben im Wesentlichen richtig gemacht. Gut zu wissen.

Ja, das freut mich auch und es bleibt zu hoffen, dass dieser Trend anhält. Aber jetzt doch eine Frage an Sie: was hat die aktuelle Regierung so an Hausaufgaben erledigt, damit sich dieses positive Szenario eingestellt hat? Soll jetzt gar keine provokative Frage sein, ich würds halt gerne wissen. 

@13:18 Uhr von Francis Ricardo

 

 

 

 

 

Wen trifft die Inflation ? Doch die diejenigen, die einen größeren Teil ihres Einkommens für Lebensmittel und Energie ausgeben müssen.

Das sind …

Achso und Selbstständige kriegen das alles Geschenkt? 
Die trifft das nicht?  
Vielleicht sollten sie sich mal selbstständig machen, und mal danach einen Blick darauf werfen was sie als Kleinunternehmer unterm Strich am Ende nach Steuern und Abzügen haben, ich denke das Ergebnis könnte sie überraschen. 

Kleine Ergänzung noch sie können eigentlich sogar die Bruttoeinkommen vergleichen reicht auch schon. 
Da ist möglicherweise eine Differenz, aber nicht in der Höhe die sie vielleicht abnehmen. 
Dagegen, haften sie aber als Einzelunternehmer auch mit ihrem kompletten Privatvermögen, und investieren immer wieder in ihr Unternehmen…

nicht vergessen neben der Einkommenssteuer zahlen sie noch Gewerbesteuer die nur zu einem Teil auf die Einkommenssteuer angerechnet wird. 
haben sie sich noch nie gefragt warum die Handwerker immer weniger werden? 

@12:54 Uhr von german-canadian

@11:00 Uhr von werner1955

 

Logisch. Haben doch alle Firmen massiv Ihre Preise erhöht.

Die Aktionäre und der Finazminister freuhen sich darüber.

Ich kenne viele Betriebe deren Auftragsbücher voll sind.

Noch brummt es im Maschinenbau, die Branche die ich gut kenne.

Und als Aktionär freue ich mich über steigende <kurse und Dividenden. Könnten Sie auch wenn Sie in Aktien investiert hätten.

 

Jemand, der sein Vermögen in Aktien investiert hat, braucht momentan starke Nerven. Meins hat sich im Laufe des vergangenen Jahres auf dem Papier um etwa 30% vermindert. Ich war schon vorher weit von einer halben Million entfernt. Das Gute an der Sache ist, daß mein Vermögen als Altersversorgung gedacht ist, wenn ich mal irgendwann kein Geld mehr verdienen kann. Davon bin ich zum Glück weit entfernt, weshalb ich das wilde Auf und Ab an den Börsen einigermaßen entspannt betrachte. Andere können das nicht.

@13:18 Uhr von Francis Ricardo

 

 

 

 

 

Wen trifft die Inflation ? Doch die diejenigen, die einen größeren Teil ihres Einkommens für Lebensmittel und Energie ausgeben müssen.

Das sind Rentner, Arbeitslose und auch die Beschäftigten.

 

Achso und Selbstständige kriegen das alles Geschenkt? 
Die trifft das nicht?  
Vielleicht sollten sie sich mal selbstständig machen, und mal danach einen Blick darauf werfen was sie als Kleinunternehmer unterm Strich am Ende nach Steuern und Abzügen haben, ich denke das Ergebnis könnte sie überraschen. 

 

 

 

Ja, aber was soll denn dieses entgegenstellen von Verhältnissen ? Weil auch Selbständige von der Inflation betroffen sind (wer bestreitet das ?), sollen die Lohnabhängigen die Inflation hinnehmen ? Keinen Ausgleich fordern und durchsetzen ?

 

@12:35 Uhr von Sparpaket

Man sollte die 0,4 Prozent jetzt nicht überbewerten. 0,3 waren erwartet worden.

Schaut man näher hin, hat die Baubranche im Augenblick große Probleme und das liegt nicht am Wetter. Auch das Geschäft der Baufinanzierer läuft extrem schlecht.

Die positive Schlagzeile ist daher bei Licht besehen viel kleiner, als hier behauptet. Ein "Wow" ist unangebracht.

Deutschland wird in die Rezession rutschen, das ergibt sich schon aus den aktuellen Ergebnissen von KfW Research.

Es wäre deshalb angebracht, wenn tagesschau.de stärker die wirtschaftliche Zukunft berücksichtigen würde anstatt Meldungen für die Vergangenheit ins journalistische Schaufenster zu stellen . 

Wurden die wirtschaftlichen Aussichten nicht sehr negativ prognostiziert?

Was also soll Tagesschau machen? Weiter die negativen befeuern und die Realität, die aktuelle,außer acht lassen?

So wie jetzt ist es mir allemal lieber. 

Einfluss der Politik ist begrenzt

 

Sport und eine gesunde Ernährung wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Wie groß dieser Einfluss letzten Endes ist, um eine bestimmte Krankheit nicht zu bekommen, das weiß keiner.

 

Ich denke ähnlich verhält es sich bei der Politik eines einzelnen Landes mit ihrem Einfluss auf die Wirtschaft. Da hängen einfach zu viele globale Faktoren dran.

 

Daher muss man sich schon selber ein bisschen kümmern, um über die Runden zu kommen.

 

Ich arbeite in der Baubranche und verdiene weniger als der deutsche Durchschnitt. Ich fahre kaum in Urlaub. Ich wasche mich kalt mit einem Waschlappen. Nach dem Sport dusche ich kalt und mach mir danach ein Warmes Fußbad. Im Homeoffice habe ich 15-16°, friere aber nicht, da ich mich einfach warm anziehe. Ich fahre auf Autobahn nur noch 100 und 80 auf Landstraße, außerdem Fahre ich sehr niedrigtourig. Ich kaufe nie auf Pump.

 

Es geht mir ziemlich gut und die Leistung unserer Regierung finde ich den Umständen entsprechend ebenfalls gut.

 

Also nicht jammern machen.

 

@11:00 Uhr von werner1955

 

Logisch. Haben doch alle Firmen massiv Ihre Preise erhöht.

Die Aktionäre und der Finazminister freuhen sich darüber.

 

Unlogisch. Der Bäcker hat auch seine Brötchen erhöht, und Bäckeraktien können Sie gar keine kaufen zum Streuselkuchen. Es ist seit Jahrzehnten so was von überfällig, dass wenigstens das kleine wirtschaftliche Einmaleins an Schulen gelehrt wird.

 

Das BIP machen nicht nur die Internationalen Finanzkraken mit Aktien und so was. Sondern auch Sie, wenn Sie Ihren selbstbestimmten anständigen kleinen sauberen Diesel bei den Drei von der Tanke waschen lassen, weil der gar nicht mehr sauber ist.

 

Viel Geld soll der Staat ausgeben zur teilweisen Milderung der hohen Inflation. Steuern soll er aber keine bekommen, weil das die Rentner mit Diesel verarmt.

 

Alles ist sowieso immer falsch, gut war noch nie was außer die 1950-er Jahre. The Golden Fifties im 19. Jahrhundert ohne Diesel, und ohne Motorenöl. Und die Anständigen sind heutzutage nur noch die ins Geehrte Gesäß Getretenen.

@13:17 Uhr von Zufriedener Optimist

Sie wächst aber nicht für diejenigen, die dieses Wachstum ermöglicht haben. Durch ihre Arbeit. Die Inflation liegt bei 10 Prozent, die Löhne steigen nicht mal annähernd entsprechend dieser Rate.

Das wird sich sicher irgendwann mal auf die Nachfrage auswirken (Massenkaufkraft).

8% waren ja schon mal nicht schlecht von der IGM und die Inflation ist ja maßgeblich durch die Energiepreise getriggert - umweltfreundliches Sparen hilft also! Mal wieder ein Radio an, statt streamen, 1-2 Grad kälter in der Wohnung und ein Fleece anziehen u.s.w. - und bevor Sie antworten - Sie wissen wie die Heizungs- und Stromkosten bei Harz4 und Bürgergeld geregelt sind? Wenn ich mir die Weihnachtsmärkte und Innenstädte anschaue ist die Kaufkraft noch ok, oder?

 

 

 

 

8 Prozent waren nicht so schlecht ? Wie lange sieht es denn mit der Laufzeit des Tarifvertrages aus ? Das sind 2 Jahre. Also etwa 4 Prozent p.a.

 

@13:18 Uhr von Francis Ricardo

 

 

 

 

 

Wen trifft die Inflation ? Doch die diejenigen, die einen größeren Teil ihres Einkommens für Lebensmittel und Energie ausgeben müssen.

Das sind Rentner, Arbeitslose und auch die Beschäftigten.

 

Achso und Selbstständige kriegen das alles Geschenkt? 
Die trifft das nicht?  
Vielleicht sollten sie sich mal selbstständig machen, und mal danach einen Blick darauf werfen was sie als Kleinunternehmer unterm Strich am Ende nach Steuern und Abzügen haben, ich denke das Ergebnis könnte sie überraschen. 

Irgendwo in der Mitte wird die Wahrheit liegen. Nicht jeder Kleinunternehmer wird jetzt am Hungertuch nagen. Ebensowenig werden alle Arbeitnehmer dies tun.

Verschwiegen werden dürfen allerdings nicht diejenigen, die nun wirklich Probleme mit der Lebenshaltung bekommen.

Vielleicht kann dann doch die Übergewinnsteuer bei den Multis helfen, die übrigens sehr still in letzter Zeit sind. Unter dem Motto: Kassieren und schweigen.

@12:46 Uhr von Francis Ricardo

[..]

Das gilt nicht nur für Löhne, ich kann als Selbstständiger auch gerade nicht die kompletten Materialpreiserhöhungenan die Kunden weiter geben.  
[...] 

Sehen Sie es als Ihren solidarischen Beitrag im Rahmen Ihrer Teilhabe an einer freien, demokratischen Gesellschaft.
Nichts gegen Sie, aber die oft gebrachte weinerliche Floskel: "Leider kann ich nicht alle Preiserhöhungen komplett weitergeben", kann ich nicht mehr hören. Sollen die Endkunden, die nichts mehr weitergeben können, die gesamte Last tragen?

Dennoch ist die deutsche Wirtschaft im Sommer gewachsen.

Schwarzmalen will ich nicht. Aber drei Sommermonate machen noch kein Jahr. Abwarten wie es in einigen Monaten ausschaut. Namentlich wenn die Tariferhöhungen bei den Unternehmen angekommen sind.

@11:31 Uhr von wenigfahrer

Und bei den Inflationszahlen, machen Firmen ja auch wesentlich mehr Gewinn, nicht alle, aber sehr viele sind ja auf den Zug aufgesprungen, Artikel gibt es reichlich.

Alle, mit einer Ausnahme, nämlich den Energiefirmen, seien sie Erzeuger, Importeure oder Versorger hat eigentlich (fast) jedes Unternehmen unter der Teuerung zu leiden. Sehr viele können diese Mehrkosten auch nur teilweise an die Kunden weitergeben. Ich glaube kaum, dass es Unternehmen gibt, die die Inflation wegen des höheren Umsatzes begrüssen

Wenn ich so Kommentare hier lese, ist das ja bei vielen nicht so, also abwarten was passieren wird, so optimistisch wie der Artikel, bin ich eher nicht.

Man wird abwarten müssen. Die Spritpreise sind ja schon um einiges (Diesel) gesunken. Da hängen ja auch sehr viele (Mehr-)Kosten dran.

 

@13:04 Uhr von Bernd Kevesligeti

Wen trifft die Inflation ? Doch die diejenigen, die einen größeren Teil ihres Einkommens für Lebensmittel und Energie ausgeben müssen.
Das sind Rentner, Arbeitslose und auch die Beschäftigten.

 

Sowie kleine Selbständige und Freiberufler. Die können sich zudem weder über Tarifverträge freuen noch haben sie gewerkschaftliche Vertretung.

 

@13:18 Uhr von Francis Ricardo

@13:04 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

 

Wen trifft die Inflation ? Doch die diejenigen, die einen größeren Teil ihres Einkommens für Lebensmittel und Energie ausgeben müssen.

Das sind Rentner, Arbeitslose und auch die Beschäftigten.

 

Achso und Selbstständige kriegen das alles Geschenkt? 
Die trifft das nicht?  
Vielleicht sollten sie sich mal selbstständig machen, und mal danach einen Blick darauf werfen was sie als Kleinunternehmer unterm Strich am Ende nach Steuern und Abzügen haben, ich denke das Ergebnis könnte sie überraschen. 

 

Die vulgärmarxistische Weltsicht betrachte alle, die nicht abhängig beschäftigt sind, als Ausbeuter. Wer ein solches Weltbild pflegt, blendet entscheidende Teile der Wirklichkeit aus. Aus Selbstschutz. Täte er das nicht, würde dieses Weltbild nämlich krachend in sich zusammenfallen. Was mit großer Verletzungsgefahr verbunden ist.

Ist das die Wirtschaft...

...die gestern noch wegen der Übergewinnsteuer gejammert hat und schon wieder den Zusammenbruch des Systems herbeireden wollte, wenn die Menschen sich nicht mit wenig Geld begnügen, dass aber mit vollen Händen ausgeben sollen?

 

Oder verwechsle ich das jetzt mit einer der zahlosen Satire-Sendungen im deutschen Fernsehen? (wobei ich die wenigstens ernst nehmen kann...)

12:54 Uhr von german-canadian | Der Maschinenbau brummt

++

Ich kenne viele Betriebe deren Auftragsbücher voll sind.

Noch brummt es im Maschinenbau, die Branche die ich gut kenne.

++

Ja, der Maschinenbau hat sich nach den Corona-Einbrüchen wieder gut entwickelt. Der VDMA berichtet dieser Tage, dass es einen Höchststand an offenen Stellen für Ingenieure gibt und zwei Drittel der Maschinenbauunternehmen weitere Ingenieurstellen zu besetzen haben, bei weiter wachsendem Bedarf.

++

 

@12:28 Uhr von Der_Europäer

 

"Das ist eigentlich nicht weiter erstaunlich. Der globale Bedarf hat schließlich nicht abgenommen, und Deutschland ist immer noch in einer wirtschaftlich starken Position."

 

So siehts aus!

Das nennt sich "Jammern auf hohem niveau"

Ganz ehrlich, da wird schwarz gemalt bis zum geht nicht mehr und dann ist es doch nicht so schlimm wie viele das voraus gesagt haben. Immer locker bleiben heisst meine Devise. Andere Länder würden sich freuen wenn sie gerade die "deutschen Probleme" hätten.

 

Das Jammern ist aber wichtig um die Arbeitnehmerforderungen weit unter der Inflation zu halten.  den vollen Ausgleich nur für, Kapital  Management und Politiker

@13:00 Uhr von fathaland slim

Logisch. Haben doch alle Firmen massiv Ihre Preise erhöht.

Die Aktionäre und der Finazminister freuhen sich darüber.

 

Wäre das Wirtschaftswachstum nicht inflationsbereinigt dargestellt, läge es bei über zehn Prozent.

Wobei die herauskorrigierte Größe (rund 10%) wesentlich größer ist als der aufgeführte Wert (0,3%) selbst. Womit sich die Frage stellt wie genau der Wert 0,3% überhaupt noch ist. Auch in Bezug auf 0,4%.

@12:45 Uhr von Diabolo2704

Das muß schon ein harter Schlag sein für die ganzen Untergangspropheten, [wegen]... Corona-Maßnahmen ... Sanktionen gegen Russland den sofortigen Zusammenbruch unserer Volkswirtschaft an die Wand gemalt haben.

Die ganzen Worthülsen dieser Super-Propheten waren für die Tonne, und dabei ließen diese "Experten" ihre euphorische Schadenfreude freien Lauf.

Schon köstlich zu sehen, wie diese prophetengleichen Schwadroneure ihre Untergangsfantasien wieder einpacken können.

Gut zu hören, dass 

Die privaten Konsumausgaben kurbelten hingegen das Wirtschaftswachstum spürbar an.

Wir leben nunmal in einem starken Land, dass sollte allen bewußt sein.

 

@10:44 Uhr von Nettie

Das ist eigentlich nicht weiter erstaunlich. Der globale Bedarf hat schließlich nicht abgenommen, und Deutschland ist immer noch in einer wirtschaftlich starken Position.

Na, super! Es läuft! Die Wirtschaft in Deutschland boomt wie sie eben immer boomt. Nennt man so etwas nicht "Jobless growing". Zum Wirtschaftswachstum braucht es heutzutage doch keine Arbeitsplätze mehr. Wir alle haben die Wahl zwischen Wirtschaft und Klimaschutz. Aber alles haben kann man nicht.

12:42 Uhr von spax-plywood | Wachstum ist Realgröße

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@11:00 Uhr von werner1955

 

Das aufgeführte Wirtschaftswachstum ist "preisbereinigt". Allein schon wegen der Vergleichbarkeit. Wie auch immer das gemacht wird.

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Sie sagen es.

Wirtschaftswachstum wird als Realgröße gemessen, indem die Preissteigerungseffekte herausgerechnet werden. Vereinfacht in Stückzahlen gesprochen: wer im vergangenen  Jahr 1000 Stück von einem Gut produziert hat, erzielt nur ein Wachstum, wenn er  im laufenden Jahr  mindestens 1001 Stück produziert.

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@12:53 Uhr von Diabolo2704

Sie unterschlagen - sei es weil Sie es nicht besser wissen, oder weil Sie es arglistig verschweigen - daß Arbeit allein keine Volkswirtschaft wachsen läßt. Irgendjemand muß die Unternehmen, in denen da gearbeitet wird, auch gründen, finanzieren, organisieren und am Laufen halten.

Wer abhängig beschäftigt ist, wird für seine Arbeitsleistung bezahlt. Wer mehr will, kann sich gerne selbständig machen und Unternehmer werden.

Sehr wahre Worte, die allerdings an den Foristen vergeudet sind, weil er nur immer diesen, immer gleichen Blickwinkel einnimmt und immer nur und ausschliesslich die AN-Seite verteidigt. Dass auch Selbständige Risiken eingehen und viele davon am Limit arbeiten, auch um Arbeitsplätze zu erhalten, blendet er aus. Da gibt es nur Bezos gegen Paketboten. Die Mehrheit der AG beutet nämlich nicht aus, sondern ist an einer gedeihlichen Zusammenarbeit interessiert.

 

@13:04 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

Wen trifft die Inflation ? Doch die diejenigen, die einen größeren Teil ihres Einkommens für Lebensmittel und Energie ausgeben müssen. Das sind Rentner, Arbeitslose und auch die Beschäftigten.

 

Besonders heftig trifft die Inflation alle, die schon vorher nicht so sehr viel Geld zur Verfügung hatten. Selbständige heißen nicht alle Dirk Rossmann, und sie haben nicht alle Drogeriemarktketten.

 

Treffen Inflation und Energiepreise den selbständigen Bäcker sehr. Dann backt der nicht mehr, und seine drei bis zehn Angestellten muss er auch noch entlassen.

 

Selbständige sind nicht in großer Zahl die Reichen, die von alledem gar nicht betroffen sind, und nur ihre Reiserei von fünfmal Malediven pro Jahr auf dreimal reduzieren müssen.

 

Bäcker ist ein schönes Beispiel, weil nicht nur von Rohstoffpreisen betroffen, sondern besonders sehr auch von Energiepreisen zum Heizen vom Backofen im Laden. Und zuhause das Ganze nochmal zum Heizen der Hütte.

 

Für Millionen Selbständige Nicht-Bäcker ist das auch so.

 

@13:25 Uhr von Opa Klaus

Die Koalitionsregierung in Deutschland hat also doch ihre Hausaufgaben im Wesentlichen richtig gemacht. Gut zu wissen.

Ja, das freut mich auch und es bleibt zu hoffen, dass dieser Trend anhält. Aber jetzt doch eine Frage an Sie: was hat die aktuelle Regierung so an Hausaufgaben erledigt, damit sich dieses positive Szenario eingestellt hat? Soll jetzt gar keine provokative Frage sein, ich würds halt gerne wissen. 

Sie hat trotz der widrigen Umstände (verrückte Diktatoren: Massenmörder im Kreml und Lieferkettenzerstörer Corona Xi) die Energieversorgung gesichert, durch viele Maßnahmen die Bürger unterstützt und versucht den Abhängigkeiten von China entgegen zu wirken: Chiphersteller nicht verkauft, nur noch kleinerer Teil des Hafens in HH… aber das lässt sich Alles leicht recherchieren. Zudem hat zumindest wirtschaftlich die Vorgängerregierung Vieles richtig gemacht - nur nicht die Abhängigkeit von Gas und Putin und das absichtliche Verschlafen der Energiewende!

13:10 Uhr von rolato | Die Unkenrufe verhallen

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Spitze.. Allen Negativunken und Untergangsprophezeiungen zum Trotz...Leider werden wieder einige Foristen alles negativ werten..Sorüche wie: Alles an die Wand fahren  usw.. Jammern auf höchstem Niveau.. Die soziale Marktwirtschaft ist wandelbar, das ist ihre Stärke..

++

Wer heute im Arbeitsprozess steht, versteht die Parolen der Negativunken ohnenin nicht oder hört ihnen nicht zu. Die Unkenrufe verhallen.

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Einzelne Branchen der deutschen Wirtschaft stehen fraglos vor großen Herausforderungen, insbesonders wenn sie energie-intensive Herstellungsprozesse haben wie die Glasindustrie.

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Entscheidend ist, dass sie den Freiraum bekommen, Innovationen umzusetzen und zu finanzieren. Da bleibt die Politik gefragt.

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@13:29 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

8% waren ja schon mal nicht schlecht von der IGM und die Inflation ist ja maßgeblich durch die Energiepreise getriggert - umweltfreundliches Sparen hilft also! Mal wieder ein Radio an, statt streamen, 1-2 Grad kälter in der Wohnung und ein Fleece anziehen u.s.w. - und bevor Sie antworten - Sie wissen wie die Heizungs- und Stromkosten bei Harz4 und Bürgergeld geregelt sind? Wenn ich mir die Weihnachtsmärkte und Innenstädte anschaue ist die Kaufkraft noch ok, oder?

 

 

 

 

8 Prozent waren nicht so schlecht ? Wie lange sieht es denn mit der Laufzeit des Tarifvertrages aus ? Das sind 2 Jahre. Also etwa 4 Prozent p.a.

 

Wobei ich 8% noch OK finde. Fragen Sie doch einmal den eben genannten Kleinunternehmer wieviel Erhöhung er  seinen Angestellten zukommen lässt.

Mittlerweile sind doch nur noch die Hälfte der Arbeitgeber tarifgebundenen.

@13:29 Uhr von Bernd Kevesligeti

Sie wächst aber nicht für diejenigen, die dieses Wachstum ermöglicht haben. Durch ihre Arbeit. Die Inflation liegt bei 10 Prozent, die Löhne steigen nicht mal annähernd entsprechend dieser Rate.

Das wird sich sicher irgendwann mal auf die Nachfrage auswirken (Massenkaufkraft).

8% waren ja schon mal nicht schlecht von der IGM und die Inflation ist ja maßgeblich durch die Energiepreise getriggert - umweltfreundliches Sparen hilft also! Mal wieder ein Radio an, statt streamen, 1-2 Grad kälter in der Wohnung und ein Fleece anziehen u.s.w. - und bevor Sie antworten - Sie wissen wie die Heizungs- und Stromkosten bei Harz4 und Bürgergeld geregelt sind? Wenn ich mir die Weihnachtsmärkte und Innenstädte anschaue ist die Kaufkraft noch ok, oder?

8 Prozent waren nicht so schlecht ? Wie lange sieht es denn mit der Laufzeit des Tarifvertrages aus ? Das sind 2 Jahre. Also etwa 4 Prozent p.a.

Sie erwarten also jetzt jährlich eine Inflation von 10%??? Auf Basis welcher Daten?

@13:26 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

…Verhältnissen ? Weil auch Selbständige von der Inflation betroffen sind (wer bestreitet das ?), sollen die Lohnabhängigen die Inflation hinnehmen ? Keinen Ausgleich fordern und durchsetzen ?

Und die selbstständigen die ihn auch am Markt nicht durchsetzen können? Sollen die dann alles übernehmen? Also ihre komplette und die der Beschäftigen auch ? 
schauen wir mal wie lange wir dann noch kleine Firmen haben. Ich verrate ihnen mal ein Geheimnis, de finanziellen Möglichkeiten hat kein kleines Unternehmen. 
Mich selber betrifft das nicht mehr ich arbeite mittlerweile ohne Angestellte, wie übrigens viele meiner Kollegen mittlerweile habe ich mich ebenfalls verkleinert. 
Ich habe mich aber schon vor Jahren entschlossen, die Stellen die eigentlich frei geworden sind, nicht mehr neu zu besetzen. 
Leider ist die Entwicklung so, das ich mittlerweile froh bin mich fürs alleine Arbeiten entschieden zu haben, anders müsste ich den Betrieb nach über 100 Jahren schließen .

@12:28 Uhr von Der_Europäer

 

"Das ist eigentlich nicht weiter erstaunlich. Der globale Bedarf hat schließlich nicht abgenommen, und Deutschland ist immer noch in einer wirtschaftlich starken Position."

 

So siehts aus!

Das nennt sich "Jammern auf hohem niveau"

Ganz ehrlich, da wird schwarz gemalt bis zum geht nicht mehr und dann ist es doch nicht so schlimm wie viele das voraus gesagt haben. Immer locker bleiben heisst meine Devise. Andere Länder würden sich freuen wenn sie gerade die "deutschen Probleme" hätten.

 

Allerdings. Wobei allerdings nicht übersehen werden sollte, dass in einer globalen Wirtschaft die deutschen Probleme letztendlich auch globale sind (und umgekehrt).

@13:34 Uhr von DerCarsten

@12:46 Uhr von Francis Ricardo

 

Das gilt nicht nur für Löhne, ich kann als Selbstständiger auch gerade nicht die kompletten Materialpreiserhöhungenan die Kunden weiter geben.  
[...] 

Sehen Sie es als Ihren solidarischen Beitrag im Rahmen Ihrer Teilhabe an einer freien, demokratischen Gesellschaft.
Nichts gegen Sie, aber die oft gebrachte weinerliche Floskel: "Leider kann ich nicht alle Preiserhöhungen komplett weitergeben", kann ich nicht mehr hören. Sollen die Endkunden, die nichts mehr weitergeben können, die gesamte Last tragen?

 

Natürlich tragen die Endkunden immer die gesamte Last. Denn sie sind das Fundament, auf dem eine jede Volkswirtschaft steht. Wird die Last für sie zu schwer, dann brechen sie weg und die Volkswirtschaft zusammen.

@13:39 Uhr von Tinkotis

...die gestern noch wegen der Übergewinnsteuer gejammert hat und schon wieder den Zusammenbruch des Systems herbeireden wollte, wenn die Menschen sich nicht mit wenig Geld begnügen, dass aber mit vollen Händen ausgeben sollen?

 

Oder verwechsle ich das jetzt mit einer der zahlosen Satire-Sendungen im deutschen Fernsehen? (wobei ich die wenigstens ernst nehmen kann...)

Wer hat gejammert? Die die es betrifft sind eher ganz leise… Dummerweise nur international tätig - wenn wir mehr besteuern, was machen wir wenn diese Firmen nicht mehr liefern? Z.B. Aramco Saudi Arabien? China, Russland und Indien lachen sich ins Fäustchen… der Weg ist Energiewende und Abhängigkeit beseitigen!

@12:53 Uhr von harry_up

Wirtschaftsprognosen sind das Papier nicht Wert, auf das sie gedruckt werden. Oder...

Alles wird gut

Naja, soo weit daneben gelegen haben die Hellseher ja nun auch 

 

 

0,4 statt 0,3? Das sind nun tatsächlich 33% mehr als vorhergesagt oder die Prognose lag 25% niedriger. Das ist nicht so wenig.

Wird sonst nicht gerne mit Prozenten argumentiert in den Wirtschaftsnachrichten?

@13:40 Uhr von rjbhome

 

"Das ist eigentlich nicht weiter erstaunlich. Der globale Bedarf hat schließlich nicht abgenommen, und Deutschland ist immer noch in einer wirtschaftlich starken Position."

 

So siehts aus!

Das nennt sich "Jammern auf hohem niveau"

Ganz ehrlich, da wird schwarz gemalt bis zum geht nicht mehr und dann ist es doch nicht so schlimm wie viele das voraus gesagt haben. Immer locker bleiben heisst meine Devise. Andere Länder würden sich freuen wenn sie gerade die "deutschen Probleme" hätten.

 

Das Jammern ist aber wichtig um die Arbeitnehmerforderungen weit unter der Inflation zu halten.  den vollen Ausgleich nur für, Kapital  Management und Politiker

Belege für eine Diätensteigerung von über 10%?

@13:38 Uhr von Mauersegler

@13:04 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

 

Wen trifft die Inflation ? Doch die diejenigen, die einen größeren Teil ihres Einkommens für Lebensmittel und Energie ausgeben müssen.
Das sind Rentner, Arbeitslose und auch die Beschäftigten.

 

Sowie kleine Selbständige und Freiberufler. Die können sich zudem weder über Tarifverträge freuen noch haben sie gewerkschaftliche Vertretung.

 

Sie sagen es. So ist es.

@13:38 Uhr von fathaland slim

 

 

Die vulgärmarxistische Weltsicht betrachte alle, die nicht abhängig beschäftigt sind, als Ausbeuter. Wer ein solches Weltbild pflegt, blendet entscheidende Teile der Wirklichkeit aus. Aus Selbstschutz. Täte er das nicht, würde dieses Weltbild nämlich krachend in sich zusammenfallen. Was mit großer Verletzungsgefahr verbunden ist.

Ich persönlich kann von mir sagen, das nicht besonders viel mehr als meine Angestellten verdient hab, als ich noch welche hatte. 
In einem Krisenjahr hab ich sogar weniger verdient, ich passe wohl nicht ins Klischee…

naja ich würde der von ihnen beschrieben Sichtweise gerne was entgegenstellen, weil ich sie falsch finde …

@13:23 Uhr von proehi

 

+

Sie meinen vermutlich "inflations- statt preisbereinigt". Ich fürchte aber, dass das nicht stimmt.

 

Wenn jetzt etwas für 1,1 verkauft wird, was zuvor mit 1 bewertet wurde, kann man das Erstere  der Vergleichbarkeit wegen jetzt nicht auch mit 1 bewerten. Dann müsste man beim Preisniveau der ertsen BIP-Ermittlung verbleiben.

 

Das BIP inkludiert offenbar immer die Geldwertänderung und kann deshalb in beweglichen Zeiten wie diesen keine besonders aussagefähigen Vergleichszahlen bieten.

 

Die erhöhten Preise schlagen sich deshalb im BIP nieder. ...

Bei "statista" wird das BIP als "preis-, saison und kalenderbereinigt" aufgeführt. 0,3 oder 0,4% halte ich in diesen Zeiten auch nicht für sichere Angaben.

@13:38 Uhr von fathaland slim

@13:04 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

 

Wen trifft die Inflation ? Doch die diejenigen, die einen größeren Teil ihres Einkommens für Lebensmittel und Energie ausgeben müssen.

Das sind Rentner, Arbeitslose und auch die Beschäftigten.

 

Achso und Selbstständige kriegen das alles Geschenkt? 
Die trifft das nicht?  
Vielleicht sollten sie sich mal selbstständig machen, und mal danach einen Blick darauf werfen was sie als Kleinunternehmer unterm Strich am Ende nach Steuern und Abzügen haben, ich denke das Ergebnis könnte sie überraschen. 

 

Die vulgärmarxistische Weltsicht betrachte alle, die nicht abhängig beschäftigt sind, als Ausbeuter. Wer ein solches Weltbild pflegt, blendet entscheidende Teile der Wirklichkeit aus. Aus Selbstschutz. Täte er das nicht, würde dieses Weltbild nämlich krachend in sich zusammenfallen. Was mit großer Verletzungsgefahr verbunden ist.

Schöner kann man es nicht formulieren! Danke!

 

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