Kommentare - Kriminalstatistik: Weniger Gewalt in der Partnerschaft

24. November 2022 - 15:14 Uhr

Die Zahl der angezeigten Gewalttaten unter Paaren und Ex-Partnern ist im vergangenen Jahr leicht gesunken. Wie auch in den Jahren zuvor sind laut Bundeskriminalamt meistens Frauen die Opfer.

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Kommentare

Gewalttaten leicht gesunken

Wenn es so wäre , wäre es ja schön !  Vielleicht aber bekommen diese Menschen einfach nur noch mehr Druck und davon soviel,dass keine Anzeigen erfolgen ?! Das wär doch sicher eher möglich !

Weniger Gewalt

Es wird weniger angezeigt. Es sit aber nicht sicher ob auch weniger Gewalt ausgeübt wird.

Ein mann der eine Frau oder seine Kinder misshandelt wird das wohl in weitern Problemzeiten wieder tun.

Hier helfen nur gesellschaftliche ächtung und harte Strafen.

Aber wer sich die die täglich Gewalt bei Demos, Fussballspieln bis in Jugendliegen oder im täglichen Verkehr oder ÖPNV wahr nimmt kommt vieleicht zu dem Schulss:

Es wird immer schlimmer.

@Peter Kock 15:29 Uhr

"Wenn es so wäre , wäre es ja schön !  Vielleicht aber bekommen diese Menschen einfach nur noch mehr Druck und davon soviel,dass keine Anzeigen erfolgen ?! Das wär doch sicher eher möglich !"

 

--

 

Ja, das kam mir auch direkt in  den Sinn beim Lesen der Überschrift. Die Bundesfamilienministerin geht auch davon aus, dass die überwiegenden Fälle gar nicht erst gemeldet werden (später im Text).

 

Männliche Hormone (oft allein schon schlecht), und dann noch in Verbindung mti Alkohol: ein Dilemma!

 

 

@15:29 Uhr von Peter Kock

Wenn es so wäre , wäre es ja schön !  Vielleicht aber bekommen diese Menschen einfach nur noch mehr Druck und davon soviel,dass keine Anzeigen erfolgen ?! Das wär doch sicher eher möglich !

So steht es ja quasi auch im Artikel: Das Feld der Straftaten, die gar nicht zur Anzeige kommen, sei viel größer und auch der Trend im Allgemeinen eher steigend, so Frau Faeser.

@15:47 Uhr von werner1955

>> Aber wer sich die die täglich Gewalt bei Demos,

>> Fussballspieln bis in Jugendliegen oder im täglichen

>> Verkehr oder ÖPNV wahr nimmt kommt vieleicht zu

>> dem Schulss:

 

Es hat sich tatsächlich in den letzten 6.000 Jahren rein  garnichts(!!!) geändert. -.-

Weniger Gewalt

im Vergleich zum ersten Coronajahr, aber insgesamt ein Trend zu mehr Gewalt. Hm, ein positives Bild ist das keinesfalls. Wenn überhaupt, besagen die 2,5 Prozent Rückgang wohl nur aus, dass die gelockerten Coronamaßnahmen das Gewaltpotential auf ein Vorcoronaniveau zurückgehen ließen. Da dieses jedoch in den letzten Jahren beständig stieg, ist dies aber kein Grund zur Freude.

Wie hier bereits schon…

Wie hier bereits schon manche schrieben: wird wirklich alles was tatsächlich passiert auch angezeigt? Weiter verfolgt? Ich zweifle an Aussagen über zurückgegangene Straftaten zumindest in Bereichen wo die Straftaten wahrscheinlich meistens im Privaten stattfinden...

Im Frauenhaus ....

Macht sich dieser leichte Rückgang jedenfalls nicht bemerkbar! Im Gegenteil so oft müssen wir hilfesuchende Frauen "weiterschicken"......

By the way, Frau Faeser diverse Bundesländer sind ihrem Versprechen der "Bettenaufstockung" kaum bis gar nicht nachgekommen.... aber das kennen "wir" leider seit langem!

Facettenreicher@16:14 Uhr von saschamaus75

Es hat sich tatsächlich in den letzten 6.000 Jahren rein  garnichts(!!!) geändert. -.-

Doch der psychische Missbrauch hat viel mehr Varianten dazugewonnen.

@16:25 Uhr von SGEFAN99

Wie hier bereits schon manche schrieben: wird wirklich alles was tatsächlich passiert auch angezeigt? Weiter verfolgt? 

Weniger angezeigt, weniger verfolgt.

@16:14 Uhr von saschamaus75

>> Aber wer sich die die täglich Gewalt bei Demos, Fussballspieln bis in Jugendligen oder im täglichen Verkehr oder ÖPNV wahr nimmt kommt vieleicht zu dem Schulss:

Es hat sich tatsächlich in den letzten 6.000 Jahren rein  garnichts(!!!) geändert. -.-

 

Nehmen Sie das denn „täglich“ wahr? Ich selbst habe mehr als 6 Jahrzehnte Großstadtzentrumerfahrung incl. ÖPNV, Stadionbesuche und auch Demos hinter mir und stellte und stelle immer wieder fest, dass über „zunehmende Gewalt“ vor allem von Denen berichtet wird, die alle diese „Orte“ meiden. Eben wegen dieser „zunehmenden Gewalt“.

Ich hatte dagegen noch nie in meinen 6 Jahrzehnten ein „Gewalterlebnis“. Und ich fühle mich immer noch sicher. Obwohl mich meine „kriminelle Phantasie“ immer und überall auch sehr umsichtig sein lässt und ich auch Nachrichten lese. 

Ich verstehe jeden, der selbst einmal Gewaltopfer wurde und weiß sehr wohl, wie schnell dies jedem von uns passieren kann. Aber pauschale „Angst“ macht nur Angst!

@16:25 Uhr von SGEFAN99

Wie hier bereits schon manche schrieben: wird wirklich alles was tatsächlich passiert auch angezeigt? Weiter verfolgt? Ich zweifle an Aussagen über zurückgegangene Straftaten zumindest in Bereichen wo die Straftaten wahrscheinlich meistens im Privaten stattfinden...

 

Niemand behauptet, es würde alles angezeigt.

 

Wenn aber, wie Sie unterstellen, Gewalttaten eher häufiger als früher geschehen, so hieße das, daß prozentual weniger angezeigt würde.

 

Was für Gründe könnte es dafür geben?

 

Ich sehe eigentlich keine.

Leicht gesunken

Das klingt jetzt irgendwie gut - so nach Erfolg, weil irgendjemand irgendwas gemacht hätte. 

Dabei ist es nur eine Bestandsaufnahme nach einer Pandemie. 

Warten wir mal ab. Der ganze Terror mit den Energiepreisen, die Frage, wie man seinen Lebensstandard halten kann ... und ob ... nicht viel gravierendere Folge haben wird. Denn DAS wird auch viel Frust bei den Menschen erzeugen. Denn unterm Strich sinken die Reallöhne weiter in der Breite ... da helfen auch 3000 Euro und 8 Prozent in der Metallindustrie nicht.

Die Mehrheit der Menschen in diesem Land wird real weniger auf dem Konto haben --- und jaja ... in einer durch Konsum geprägten Statusgesellschaft kommt das nicht so gut an, das fühlt sich bei vielen als Versagen an. 

Und am Ende ... wie immer ... endet Versagen in Gewalt, Angst sowieso. 

Also die gute Nachricht ist ... ja ... ähm ... welche jetzt genau? 

Rechte Parteien

leben davon, die Sicherheitslage möglichst schwarz zu malen. Je mehr Angst die Menschen haben, desto leichter lassen sie sich von Law and Order-Parolen beeindrucken.

 

Von Anhängern solcher Parteien werden Meldungen wie die, die wir hier diskutieren, als Desinformationskampagne betrachtet. Denn es wird doch in Wirklichkeit alles immer schlimmer, besonders seit 2015...

re @16:25 SGEFAN99: Zweifel

Wie hier bereits schon manche schrieben: wird wirklich alles was tatsächlich passiert auch angezeigt? Weiter verfolgt? Ich zweifle an Aussagen über zurückgegangene Straftaten zumindest in Bereichen wo die Straftaten wahrscheinlich meistens im Privaten stattfinden...

 

Das wird nicht nur nicht verschwiegen - darauf wird in dem Bericht ausdrücklich hingewiesen. Insgesamt sind die Hemmschwellen, Gewalt zu melden und zu ermitteln, aber immer weiter gesenkt worden. 

Das hier jede Zahl zu hoch ist, muss ja nun wirklich nicht betont werden. Das es immer wieder - auch nach „6000 Jahren“ - Gewalt auch „zu Hause“ geben wird, muss aber ebenfalls nicht betont werden.

 

Deshalb zählt hier jeder einzelne „Fall“ weniger. Weil jeder dieser „Fälle“ ein Mensch ist. 

 

Im übrigen sollte man einer Statistik nicht vorwerfen, dass sie eine Statistik ist. Und sie wie eine Statistik auch interpretieren. Nicht gemeldete Fälle können nun mal nicht gezählt werden. Das war aber auch bei der letzten Erhebung so.

 

re @16:31 Kristallin: Erkenntnisse

Wie hier bereits schon manche schrieben: wird wirklich alles was tatsächlich passiert auch angezeigt? Weiter verfolgt? 

Weniger angezeigt, weniger verfolgt.

 

Ich frage mich wirklich, was einige hier geschrieben hätten, wenn die Zahlen gestiegen wären. 

Das Gleiche?

 

@16:31 Uhr von Kristallin

@16:25 Uhr von SGEFAN99

 

Wie hier bereits schon manche schrieben: wird wirklich alles was tatsächlich passiert auch angezeigt? Weiter verfolgt? 

Weniger angezeigt, weniger verfolgt.

 

Weswegen wird denn Ihrer Ansicht nach weniger als früher angezeigt?

 

Meinen Sie, die angezeigten Delikte würden weniger verfolgt als früher? Wenn ja, warum?

re @16:14 saschamaus75: Statistik

Es hat sich tatsächlich in den letzten 6.000 Jahren rein  garnichts(!!!) geändert. -.-

 

Könnten Sie uns bitte noch einmal die Statistik von vor 6000 Jahren in Erinnerung rufen. Ich erinnere mich nicht mehr so gut...

 

>> Doch der psychische…

>> Doch der psychische Missbrauch hat viel mehr

>> Varianten dazugewonnen.

 

Eben nicht! -.-

Es ist halt die selbe SHICE wie bereits seit 6.000 Jahren.

 

Und DAS ist das, was ich viel erschreckender finde. =(

Iicj,@16:35 Uhr von fathaland slim

Was für Gründe könnte es dafür geben?

Existenzielle Not, gerade jetzt, schlechter besetzte Beratungsstellen.

Überforderte Jugendämter.

@16:14 Uhr von saschamaus75

>> Aber wer sich die die täglich Gewalt bei Demos,

>> Fussballspieln bis in Jugendliegen oder im täglichen

>> Verkehr oder ÖPNV wahr nimmt kommt vieleicht zu

>> dem Schulss:

 

Es hat sich tatsächlich in den letzten 6.000 Jahren rein  garnichts(!!!) geändert. -.-

Was vor in dieser geschehen ist kann ich nicht erklären. Aber was in den letzten 7 Jahre schlimmer geworden ist lese, sehe und höhre ich jeden Tag.

 

Frauenhaus

Arbeite selber in einem Frauenhaus und ärgere mich unfassbar über die Politik und deren Vernachlässigung dieses Problems.
Kann den Artikel bestätigen, denn bei uns sind die meisten Frauen türkische Staatsangehörige kurdischer Herkunft. Schrecklich was diese Frauen durchmachen mussten und noch durchmachen, da die Täter (Ehemänner, Brüder, Väter, Onkel etc.) fast straffrei davonkommen und daher die Frauen immernoch bedrohen...
 

@16:33 Uhr von teachers voice

Ich hatte dagegen noch nie in meinen 6 Jahrzehnten ein „Gewalterlebnis“. Und ich fühle mich immer noch sicher. Obwohl mich meine „kriminelle Phantasie“ immer und überall auch sehr umsichtig sein lässt und ich auch Nachrichten lese. 

Ich verstehe jeden, der selbst einmal Gewaltopfer wurde und weiß sehr wohl, wie schnell dies jedem von uns passieren kann. Aber pauschale „Angst“ macht nur Angst!

Die tägl. Meldungen in den Medien tragen auch nicht gerade zur Gelassenheit bei, dennoch haben Sie diesbezügl. recht. Ein weiteres Manko ist natürlich, dass erst  etwas passieren muss, bevor von offizieller Seite etwas geschieht. Wenn man nur einen Verdacht hat, hinsichtlich stalking, oder das Gefühl, dass man beobachtet oder verfolgt wird. Dass viele Frauen vor einer Anzeige Angst haben, ist auch verständlich, denn oft wohnen sie mit dem Täter unter einem Dach und können nirgendwo hin und der Täter bleibt ja meist auf freiem Fuss.

 

Unbedeutend

Ein derart geringer Rückgang ist nicht signifikant und sollte eigentlich keiner Meldung wert sein. Der 'Messfehler' (das unzureichende Anzeigeverhalten) ist derart groß, dass im Ergebnis +- 5% nichts sind. Was da jedoch wieder hineininterpretiert wird verursacht eher nur Kopfschütteln.

 

Mich würde mehr interessieren, wie man die Taten erfassen könnte, die nicht gemeldet wrerden bzw. wie man dazu käme, dass mehr Taten gemeldet werden. Ich bin mir sicher, dass es bei den Opfern vielfältige Gründe dafür gibt, etwas nicht anzuzeigen. Angefangen bei begründetem Misstrauen in Behörden, Polizei etc. und es ist die Verantwortung des Staaes, daran etwas zu ändern.

 

Aber Opferschutz ist nichts für Schlagzeilen nehme ich mal an.

@16:33 Uhr von teachers voice

Ich selbst habe mehr als 6 Jahrzehnte Großstadtzentrumerfahrung incl. ÖPNV, Stadionbesuche und auch Demos hinter mir und stellte und stelle immer wieder fest, dass über „zunehmende Gewalt“ vor allem von Denen berichtet wird, die alle diese „Orte“ meiden. Eben wegen dieser „zunehmenden Gewalt“.

Ich hatte dagegen noch nie in meinen 6 Jahrzehnten ein „Gewalterlebnis“. Und ich fühle mich immer noch sicher. Obwohl mich meine „kriminelle Phantasie“ immer und überall auch sehr umsichtig sein lässt und ich auch Nachrichten lese. 

Ich verstehe jeden, der selbst einmal Gewaltopfer wurde und weiß sehr wohl, wie schnell dies jedem von uns passieren kann. Aber pauschale „Angst“ macht nur Angst!

 

In dem Artikel geht es um über 400 Gewaltdelikte täglich in Partnerschaften.

Und Sie dozieren hier, dass Sie sich im ÖPNV und im Stadion sehr sicher fühlen und die Leute einfach nicht so viel Angst haben sollten.

Ich denke, Sie haben das Thema meilenweit verfehlt.

@16:33 Uhr von teachers voice

>> Nehmen Sie das denn „täglich“ wahr?

Also, wenn ich die Wahl habe zwischen

'12h in der RSAG an einem Tag, wo Hansa gegen St.Pauli spielt'

und

'1min 30jähriger Krieg'?

Ich wüßte, wie ich mich entscheiden würde. -.-

 

>> Aber pauschale „Angst“ macht nur Angst!

Sie meinen:

Aus Autosuggestion wird Suggestion? oO

@16:42 Uhr von fathaland slim

leben davon, die Sicherheitslage möglichst schwarz zu malen. Je mehr Angst die Menschen haben, desto leichter lassen sie sich von Law and Order-Parolen beeindrucken.

 

Von Anhängern solcher Parteien werden Meldungen wie die, die wir hier diskutieren, als Desinformationskampagne betrachtet. Denn es wird doch in Wirklichkeit alles immer schlimmer, besonders seit 2015...

So gesehen zeigt die Statistik wohl aber tatsächlich keine Verbesserung oder wenigstens Stagnation der Gewalt in Partnerschaften. Allerdings hat bisher noch niemand das Jahr 2015 benannt. Bis Sie jetzt... Schade. Bisher lief die Diskussion nämlich ideologiefrei. Und ich habe - bis jetzt zumindest - auch noch keine Law and Order-Parolen gelesen. Dafür aber eine ganze Menge Beiträge, die das eigentliche Problem dieses Artikels und der Statistik - einen "Rückgang" festzustellen, wo eigentlich kein Rückgang ist - treffend benennen. 

Doppelmoppel@16:45 Uhr von fathaland slim

Weswegen wird denn Ihrer Ansicht nach weniger als früher angezeigt?

Steht schon in einem anderen Kommentar von mir zu Ihrer Frage.

Kurzform 

-Existernzielle Not

-Schlecht besetzte Beratungsstellen, Öffnungszeiten

-Haarsträubend überforderte Jugendämter, Personalabbau oder Weggang ausgebrannter Mitarbeiter/Innen

 

>>>Meinen Sie, die angezeigten Delikte würden weniger verfolgt als früher? Wenn ja, warum?>>>

Ich meinte, wenn weniger angezeigt wird, wird auch weniger strafvervolgt.

So herum

@16:42 Uhr von fathaland slim

leben davon, die Sicherheitslage möglichst schwarz zu malen. Je mehr Angst die Menschen haben, desto leichter lassen sie sich von Law and Order-Parolen beeindrucken.

 

Von Anhängern solcher Parteien werden Meldungen wie die, die wir hier diskutieren, als Desinformationskampagne betrachtet. Denn es wird doch in Wirklichkeit alles immer schlimmer, besonders seit 2015...

Welche Rechten Parteien meinen Sie? Und auf welches Parteiprogram oder Pressemitteilung beziehen sie sich? 

Dass 80,3 Prozent der von Partnerschaftsgewalt Betroffenen

im vergangenen Jahr Frauen waren und zugleich fast 80 Prozent der Tatverdächtigen männlich, sollte kein Anlass für Vorurteile sein. Sehr wohl aber für genaue Ursachenforschung. Jedenfalls, falls man den Missständen wirklich abhelfen will. Was bekanntlich voraussetzt, dass alle (beide „Seiten“) davon profitieren.

Weiß nicht@16:45 Uhr von teachers voice

Wie hier bereits schon manche schrieben: wird wirklich alles was tatsächlich passiert auch angezeigt? Weiter verfolgt? 

Weniger angezeigt, weniger verfolgt.

 

Ich frage mich wirklich, was einige hier geschrieben hätten, wenn die Zahlen gestiegen wären. 

Das Gleiche?

Weiß ich nicht, ich versuche ein bißchen Informationen dazu zu schreiben.

Fakt ist, ich würde soooo gerne mal Fr Faeser zu "uns" einladen, zu ihr als Frau die Lage bei "uns" erörtern.

Im Namen "unserer Schützlinge"!

@16:48 Uhr von teachers voice

>> Könnten Sie uns bitte noch einmal die Statistik von

>> vor 6000 Jahren in Erinnerung rufen. Ich erinnere

>> mich nicht mehr so gut...

 

Einfach mal irgendein Geschichtsbuch aufschlagen. -.-

Leicht gesunken

Vermutlich das Interesse auf der nächsten Wache. Wer dann ein Annäherungs- und Kontaktverbot beim Amtsgericht versucht hat die Lacher endgültig auf seiner Seite. Genau mein Humor. 

Das mag vielleicht auf die…

Das mag vielleicht auf die häusliche Gewalt zutreffen, was ich persönlich nicht glaube. Für Gewalttaten  im allgemeinen eher nicht. Hier läuft meines Erachtens gewaltig etwas schief. 

@17:01 Uhr von werner1955

>> Aber was in den letzten 7 Jahre schlimmer geworden

>> ist lese, sehe und höhre ich jeden Tag.

 

Echt??? oO

Und können Sie da auch genauere Angaben zu machen? -.-

 

Was ist denn seit 2015 schlimmer geworden, außer autosuggestiven Hirngespinsten?

 

Einspruch@16:55 Uhr von saschamaus75

>> Doch der psychische Missbrauch hat viel mehr

>> Varianten dazugewonnen.

 

Eben nicht! -.-

Doch

Es ist halt die selbe SHICE wie bereits seit 6.000 Jahren.

So alt sind Sie schon? Respekt.....

Und DAS ist das, was ich viel erschreckender finde. =(

Ich habe nix gegen Ihre Misanthropie gegen die Menschheit an sich  teile ich auch, aber Bitte akzeptieren Sie dass ich mich durch meine ehrenamtliche Arbeit eben im Frauenhaus, was besser mit dem Thema auskenne.

Danke Ihnen.

@17:00 Uhr von Kristallin

 @16:35 Uhr von fathaland slim

 

Was für Gründe könnte es dafür geben?

Existenzielle Not, gerade jetzt, schlechter besetzte Beratungsstellen.

Überforderte Jugendämter.

 

Im Vergleich zu dem, was ich von früher kenne, ist das Netz an Beratungsstellen geradezu paradiesisch. Und die Jugendämter waren eigentlich immer überfordert. Ich sehe nicht, daß das schlimmer geworden wäre.

 

Ich bin Jahrgang 1956 und kenne viele Menschen meines und auch jüngeren Alters, die Opfer von Gewalt, auch und vor allem sexueller Gewalt, in der Familie geworden waren, als Kinder und als Heranwachsende. Niemand von denen hat das damals zur Anzeige gebracht. Das ist heute wohl doch ein wenig anders.

@16:04 Uhr von Der kleine Olli

Männliche Hormone (oft allein schon schlecht), und dann noch in Verbindung mti Alkohol: ein Dilemma!

 

Wenn einfach nur männliche Hormone der Grund wären, müssten diese Taten weitaus häufiger sein.

re @17:01 werner1955: Wahrnehmung

Was vor in dieser geschehen ist kann ich nicht erklären. Aber was in den letzten 7 Jahre schlimmer geworden ist lese, sehe und höhre ich jeden Tag.

 

Ich nicht! 

Und ich bin jeden Tag genau mit denen zusammen, vor denen hier - von manchen geradezu mit „Begeisterung - unentwegt gewarnt wird.

Und genau das finde ich sehr bemerkenswert. 

Noch ein Hinweis: In jedem Boulevardmedium gibt es immer ein „crime“, einen Unfall, einen Promi, eine neue „Liebe“, eine Scheidung und immer auch etwas zum „Schmunzeln“. Für den Abgang!

Und dann fühlt man sich in seinem Zuhause so richtig „sicher“. Sicher vor der „bösen“ Welt da draußen. 

 

 

Wie Bitte?@17:04 Uhr von Inga N.

Arbeite selber in einem Frauenhaus und ärgere mich unfassbar über die Politik und deren Vernachlässigung dieses Problems.
Kann den Artikel bestätigen, denn bei uns sind die meisten Frauen türkische Staatsangehörige kurdischer Herkunft. Schrecklich was diese Frauen durchmachen mussten und noch durchmachen, da die Täter (Ehemänner, Brüder, Väter, Onkel etc.) fast straffrei davonkommen und daher die Frauen immernoch bedrohen...
 

Sie wissen aber schon, dass Informationen über die Herkunft der Bewohnerinnen im Frauenhaus grundsätzlich KEINE Angaben einfach so gemacht werden, das habe ich sogar vor meiner Tätigkeit so unterschrieben.

Fasse gerade nicht was Sie da tun.....

@17:01 Uhr von werner1955

Was vor in dieser geschehen ist kann ich nicht erklären. Aber was in den letzten 7 Jahre schlimmer geworden ist lese, sehe und höhre ich jeden Tag.

 

Nein. Sie interpretieren das, was Sie lesen, sehen und hören nur so.

 

Es braucht viel Mut, um Anzeige zu erstatten.

"Bundesfamilienministerin Lisa Paus erklärte, es sei davon auszugehen, dass derzeit zwei Drittel der weiblichen Opfer nicht zur Polizei gehe."

So wenig?

Es braucht viel Mut, um so einen Vorfall der Polizei zu melden. Man (bzw. frau) muss sich eingestehen, das Opfer einer Straftat geworden zu sein. Man/frau muss bereit sein, mit fremden Menschen über ein traumatisierendes Ereignis zu sprechen und man/frau muss sich über eventuelle Drohungen bzw. Erpressungsversuche des Täters hinwegsetzen.

Die Hürden, die man/frau zu überwinden hat, sind sehr hoch sein. Von daher vermute ich, dass höchstens jede zehnte Frau eine Anzeige erstattet. Und bei den Männern bestenfalls jeder Einhundertste.

@17:07 Uhr von frosthorn

In dem Artikel geht es um über 400 Gewaltdelikte täglich in Partnerschaften.
Und Sie dozieren hier, dass Sie sich im ÖPNV und im Stadion sehr sicher fühlen und die Leute einfach nicht so viel Angst haben sollten.

Ich denke, Sie haben das Thema meilenweit verfehlt.

 

Der Forist bezog sich mit seiner Antwort auf den Foristen werner1955. Wenn, müssten Sie die Themaverfehlung Letzterem vorwerfen.

 

@17:04 Uhr von Inga N.

Arbeite selber in einem Frauenhaus und ärgere mich unfassbar über die Politik und deren Vernachlässigung dieses Problems.
Kann den Artikel bestätigen, denn bei uns sind die meisten Frauen türkische Staatsangehörige kurdischer Herkunft. Schrecklich was diese Frauen durchmachen mussten und noch durchmachen, da die Täter (Ehemänner, Brüder, Väter, Onkel etc.) fast straffrei davonkommen und daher die Frauen immernoch bedrohen...
 

 

Ich bin hier sozusagen altgedienter Forist, fast elf Jahre dabei, und kenne dieses Forum sehr gut.

 

Das vorweg.

 

Es gab hier eine Foristin, die nannte sich Inge N., die sich mit Ihren Kommentaren sehr für die kurdische Sache einsetzte. Dann kamen Sie, nannten sich Inga N. und bezogen die Gegenposition im türkisch-kurdischen Konflikt. Das sollte man wissen, um Ihren Kommentar einordnen zu können.

17:10, Anita L. @16:42 Uhr von fathaland slim

 

leben davon, die Sicherheitslage möglichst schwarz zu malen. Je mehr Angst die Menschen haben, desto leichter lassen sie sich von Law and Order-Parolen beeindrucken.

 

Von Anhängern solcher Parteien werden Meldungen wie die, die wir hier diskutieren, als Desinformationskampagne betrachtet. Denn es wird doch in Wirklichkeit alles immer schlimmer, besonders seit 2015...

So gesehen zeigt die Statistik wohl aber tatsächlich keine Verbesserung oder wenigstens Stagnation der Gewalt in Partnerschaften. Allerdings hat bisher noch niemand das Jahr 2015 benannt. Bis Sie jetzt... Schade. Bisher lief die Diskussion nämlich ideologiefrei. Und ich habe - bis jetzt zumindest - auch noch keine Law and Order-Parolen gelesen. Dafür aber eine ganze Menge Beiträge, die das eigentliche Problem dieses Artikels und der Statistik - einen "Rückgang" festzustellen, wo eigentlich kein Rückgang ist - treffend benennen. 

 

Woraus leiten Sie ab, daß es in Wirklichkeit keinen Rückgang gibt?

re @17:09 saschamaus75: Suggestion

>> Nehmen Sie das denn „täglich“ wahr?

Also, wenn ich die Wahl habe zwischen

'12h in der RSAG an einem Tag, wo Hansa gegen St.Pauli spielt'

und

'1min 30jähriger Krieg'?

Ich wüßte, wie ich mich entscheiden würde. -.-

Ich schon! Man braucht sich nur ein klein bisschen mit dem 30jährigen Krieg beschäftigen. Oder 1mal Mutter Courage gucken...

 

>> Aber pauschale „Angst“ macht nur Angst!

Sie meinen:

Aus Autosuggestion wird Suggestion? oO

 

Nein, ich meine das gar nicht psychologisch und schon gar nicht tiefenpsychologisch. Sondern gesellschaftlich, und. damit politisch. In der Gesellschaft finden Sie für jede Angst auch ein entsprechendes Ereignis. Aber eben auch das Gegenteil. Man muss es aber auch sehen wollen - und dann auch danach suchen. 

Die Bestätigungen Ihrer Ängste kriegen Sie dagegen frei Haus geliefert. Sie brauchen nicht nur nicht vom Sofa aufzustehen - Sie werden sogar dadurch davon abgehalten. 

 

@17:11 Uhr von Kristallin

>>>Meinen Sie, die angezeigten Delikte würden weniger verfolgt als früher? Wenn ja, warum?>>>

Ich meinte, wenn weniger angezeigt wird, wird auch weniger strafvervolgt.

So herum

Das stimmt nicht ganz.
haben Sie schonmal eine Anzeig wegen Körperverletzung oder Beleidigung gestellt.
Grundhaltung bei mir war: das sit doch sinnlso, warum wollen Sie das machen. hat keine Ausssicht auf erfolg.

Meine Anzeige von Jan. 2020 ist jetzt zur viertem mal auf März 2023 ohne Angabe von Gründen verschoben worden.

Eine kleine Ursache@17:14 Uhr von Nettie

im vergangenen Jahr Frauen waren und zugleich fast 80 Prozent der Tatverdächtigen männlich, sollte kein Anlass für Vorurteile sein. Sehr wohl aber für genaue Ursachenforschung. 

Der Anstieg rechtsextremen Gedeankenguts in den Köpfen der Täter, ist einer der Gründe (der aktuellen) damit steigt auch das Selbstverständnis die Partnerin seie "wie Früher" Eigentum des Mannes, über welches er frei verfügt.

@17:12 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

@16:42 Uhr von fathaland slim

 

leben davon, die Sicherheitslage möglichst schwarz zu malen. Je mehr Angst die Menschen haben, desto leichter lassen sie sich von Law and Order-Parolen beeindrucken.

 

Von Anhängern solcher Parteien werden Meldungen wie die, die wir hier diskutieren, als Desinformationskampagne betrachtet. Denn es wird doch in Wirklichkeit alles immer schlimmer, besonders seit 2015...

Welche Rechten Parteien meinen Sie? Und auf welches Parteiprogram oder Pressemitteilung beziehen sie sich? 

 

Ich beziehe mich weder auf Parteiprogramme noch auf Pressemitteilungen. 

@16:42 Uhr von fathaland slim

leben davon, die Sicherheitslage möglichst schwarz zu malen. Je mehr Angst die Menschen haben, desto leichter lassen sie sich von Law and Order-Parolen beeindrucken.

 

Von Anhängern solcher Parteien werden Meldungen wie die, die wir hier diskutieren, als Desinformationskampagne betrachtet. Denn es wird doch in Wirklichkeit alles immer schlimmer, besonders seit 2015...

 

Ich sehe den Zusammenhang Ihres Kommentars zum Tagesschau-Artikel nicht - dessen Hauptthema ist m.E. das Ausmaß häuslicher Gewalt und das Problem einer vermutlich hohen Dunkelziffer.

Oder meinen Sie, dass die Nachricht eigentlich eine positive ist, die aber nicht in das Weltbild derer passt, die den Menschen lieber Angst machen möchten, als ihnen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln?

re @17:07 frosthorn: Themenauswahl

In dem Artikel geht es um über 400 Gewaltdelikte täglich in Partnerschaften.

Und Sie dozieren hier, dass Sie sich im ÖPNV und im Stadion sehr sicher fühlen und die Leute einfach nicht so viel Angst haben sollten.

Ich denke, Sie haben das Thema meilenweit verfehlt.

 

Pardon, aber ich hatte auf die Erwähnung des ÖPNVs u.a. eines anderen Users geantwortet. Dort wurde der ÖPNV dafür angeführt, dass es „auch“ zu Hause nicht besser sein kann. 

Und dem habe ich widersprochen - und teile exakt Ihre Position, dass es hier gar keinen Zusammenhang gibt. 

Und das gilt in beide Richtungen.

@werner1955 - Strafen helfen nicht.

 @15:47 Uhr von werner1955:

"Hier helfen nur gesellschaftliche ächtung und harte Strafen."

Sie liegen falsch.

Wenn es keine Kontrollmöglichkeiten gibt, nutzt auch die härteste Strafe nichts. Hinzu kommt, dass sich Nachbarn oder Freunde aus den Beziehungen anderer Menschen heraushalten - selbst dann, wenn die Probleme offensichtlich sind. Außerdem kommt jede Strafe zu spät, da sie immer auf eine Tat folgt.

Die einzig sinnvolle Ansatz ist die Prävention.

Wer zuschlägt, ist einfach unfähig, einen Konflikt zu lösen. Sowas lässt sich lernen.

Darüber hinaus könnte der Staat beispielsweise über soziale Maßnahmen Probleme beseitigen, die für Unzufriedenheit sorgen, die sich in Beziehungen entlädt.

"Es wird immer schlimmer."

Vor wenigen Jahrzehnten wurde Gewalt gegen Kinder als ganz normale Erziehungsmaßnahme wahrgenommen. Das hat sich geändert. In Schulen wird das Thema Gewalt auch mehr thematisiert als früher. Es besteht also durchaus Hoffnung.

17:11, Kristallin @16:45 Uhr von fathaland slim

Ich meinte, wenn weniger angezeigt wird, wird auch weniger strafvervolgt.

 

Das versteht sich ja nun von selbst.

 

Ich bin allerdings nicht der Meinung, daß die Dunkelziffer, also der prozentuale Anteil der nicht angezeigten Straftaten, gewachsen wäre. Ich beobachte eher das Gegenteil. Die öffentliche Diskussion über häusliche Gewalt wird wesentlich intensiver geführt als früher, das Problembewusstsein ist entschieden höher. Natürlich haben Sie Recht, wenn Sie schreiben, daß die Hilfsangebote viel zu spärlich sind, aber früher war das nun wirklich noch ganz erheblich schlimmer.

 

Aber nichts, worauf man sich ausruhen kann. Um das noch einmal deutlich zu sagen.

@15:29 Uhr von Peter Kock

Wenn es so wäre , wäre es ja schön !  Vielleicht aber bekommen diese Menschen einfach nur noch mehr Druck und davon soviel,dass keine Anzeigen erfolgen ?! Das wär doch sicher eher möglich !

Glaube ich nicht.

 

@15:47 Uhr von werner1955

Es wird weniger angezeigt. Es sit aber nicht sicher ob auch weniger Gewalt ausgeübt wird.

Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass mehr verschwiegen wird als vorher und nur dadurch die Zahl der angezeigten Gewalttaten leicht gesunken ist.

Ich gehe eher davon aus, dass gerade durch die ins öffentliche Licht getragene Gewalt, sei sie häuslich, in kirchlichen Einrichtungen verübt oder sei es die #MeToo-Kamagne, zu mehr Selbstbewusstsein bei den Opfern beigetragen hat. Hinzu kommt die zugenommen Anzahl häuslicher Gewalt unter Corona.

Da die Corona-Auflagen erheblich an Schärfe abgenommen haben, halte ich es für durchaus plausibel, dass die Gewalt zu Hause nicht nur auf dem Papier leicht rückgängig ist.

Hier helfen nur gesellschaftliche ächtung und harte Strafen.

Natürlich. Abschreckung ist durchaus ein wirksames Mittel.

 

@17:31 Uhr von Kristallin

>> Bitte akzeptieren Sie dass ich mich durch meine

>> ehrenamtliche Arbeit eben im Frauenhaus, was

>> besser mit dem Thema auskenne.

Richtig, ich arbeite ja nur seit Jahren "ehrenamtlich" in einem Jugendzentrum. -.-

Was weiß ich schon. oO

@17:37 Uhr von mispel

@16:04 Uhr von Der kleine Olli

 

Männliche Hormone (oft allein schon schlecht), und dann noch in Verbindung mti Alkohol: ein Dilemma!

 

Wenn einfach nur männliche Hormone der Grund wären, müssten diese Taten weitaus häufiger sein.

 

Sie sollten sich mit dem Unterschied zwischen einer notwendigen und einer hinreichenden Bedingung vertraut machen. Wenn es um Gewalt geht, dann ist Testosteron ersteres, aber nicht letzteres. Ich habe das Zeug auch in mir, werde aber nicht gewalttätig.

Wie es ist@17:35 Uhr von fathaland slim

Im Vergleich zu dem, was ich von früher kenne, ist das Netz an Beratungsstellen geradezu paradiesisch. Und die Jugendämter waren eigentlich immer überfordert. Ich sehe nicht, daß das schlimmer geworden wäre.

Die Jugendämter haben seit Corona noch weniger Personal! Es dauert noch länger (als vorher schon) Kinder aus entsetzlichen Situationen in zumutbare Pflegeeinrichtungen oder Familien unterzubringen.

So "durch" wie das Pflegepersonal, ist auch das Personal von Jugendämtern Beratungsstellen ect.

Das ist der zur Zeit wenig in den Medien präsente Ist Zustand.

 

Ich bin Jahrgang 1956 und kenne viele Menschen meines und auch jüngeren Alters, die Opfer von Gewalt, auch und vor allem sexueller Gewalt, in der Familie geworden waren, als Kinder und als Heranwachsende. Niemand von denen hat das damals zur Anzeige gebracht. Das ist heute wohl doch ein wenig anders.

Ich wiederhole mich gerne, aus existenzieller Not (Geld, Mieten.....) schweigen viele Opfer aus Angst wohnugslos zu werden.

@17:40 Uhr von Kristallin

Wie Bitte?@17:04 Uhr von Inga N.

 

Arbeite selber in einem Frauenhaus und ärgere mich unfassbar über die Politik und deren Vernachlässigung dieses Problems.
Kann den Artikel bestätigen, denn bei uns sind die meisten Frauen türkische Staatsangehörige kurdischer Herkunft. Schrecklich was diese Frauen durchmachen mussten und noch durchmachen, da die Täter (Ehemänner, Brüder, Väter, Onkel etc.) fast straffrei davonkommen und daher die Frauen immernoch bedrohen...
 

Sie wissen aber schon, dass Informationen über die Herkunft der Bewohnerinnen im Frauenhaus grundsätzlich KEINE Angaben einfach so gemacht werden, das habe ich sogar vor meiner Tätigkeit so unterschrieben.

Fasse gerade nicht was Sie da tun.....

 

Ich habe dazu um 17:43 Uhr etwas geschrieben.

 

Ich bezweifle, daß es sich bei „Inga N.“ überhaupt um eine Frau handelt.

@16:35 Uhr von fathaland slim

Wie hier bereits schon manche schrieben: wird wirklich alles was tatsächlich passiert auch angezeigt? Weiter verfolgt? Ich zweifle an Aussagen über zurückgegangene Straftaten zumindest in Bereichen wo die Straftaten wahrscheinlich meistens im Privaten stattfinden...

 

Niemand behauptet, es würde alles angezeigt.

 

Wenn aber, wie Sie unterstellen, Gewalttaten eher häufiger als früher geschehen, so hieße das, daß prozentual weniger angezeigt würde.

 

Was für Gründe könnte es dafür geben?

 

Ich sehe eigentlich keine.

Vielleicht der Umgang der Polizei mit solchen Anzeigen? Ist nur eine denkbare Möglichkeit, unterstellen will ich das nicht.

@16:04 Uhr von Der kleine Olli

@Peter Kock 15:29 Uhr:

》》Wenn es so wäre , wäre es ja schön !  Vielleicht aber bekommen diese Menschen einfach nur noch mehr Druck und davon soviel,dass keine Anzeigen erfolgen?!《《

--

"Ja, das kam mir auch direkt in  den Sinn beim Lesen der Überschrift."

Naja, wenn man von " gesunkenen angezeigten Gewalttaten liest, lassen sich viele gleich darauf ein, in die Gegenüberstellung zu gehen und fragen nach den nicht angezeigten Gewalttaten.

Aber ohne nachweisbare Auswertungen führt sowas natürlich zu Spekulationen.

Freilich, ausschließen kann man nichts, aber etwas Plausibles steckt hinter der Vermutung auch nicht, weshalb es bei Spekulation bleibt.

Die Bundesfamilienministerin geht auch davon aus, dass die überwiegenden Fälle gar nicht erst gemeldet werden (später im Text).

Sicher, aber war vorher auch so und ich vermute  dass früher deutlich mehr verschwiegen wurde.

 

Männliche Hormone (oft allein schon schlecht), und dann noch in Verbindung mti Alkohol: ein Dilemma!

 

 

 

Ja@17:48 Uhr von werner1955

>>>Meinen Sie, die angezeigten Delikte würden weniger verfolgt als früher? Wenn ja, warum?>>>

Ich meinte, wenn weniger angezeigt wird, wird auch weniger strafvervolgt.

So herum

Das stimmt nicht ganz.
haben Sie schonmal eine Anzeig wegen Körperverletzung oder Beleidigung gestellt.
Grundhaltung bei mir war: das sit doch sinnlso, warum wollen Sie das machen. hat keine Ausssicht auf erfolg.

Glaube ich Ihnen, manchmal ist das so gar keine Frage, das kenne ich.

Meine Anzeige von Jan. 2020 ist jetzt zur viertem mal auf März 2023 ohne Angabe von Gründen verschoben worden.

Guter Punkt, denn ganz so nebenbei auch die Damen u Herren von der Polizei, haben zu wenig Mitarbeiter/Innen, für zu viele Fälle!

17:54, blauer planet @16:42 Uhr von fathaland slim

Oder meinen Sie, dass die Nachricht eigentlich eine positive ist, die aber nicht in das Weltbild derer passt, die den Menschen lieber Angst machen möchten, als ihnen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln?

 

Ja, so kann man das ausdrücken. Wobei „positiv“ im vorliegenden Zusammenhang ein relativer Begriff ist.

Nicht so @17:43 Uhr von fathaland slim

>>>Es gab hier eine Foristin, die nannte sich Inge N., die sich mit Ihren Kommentaren sehr für die kurdische Sache einsetzte. Dann kamen Sie, nannten sich Inga N. und bezogen die Gegenposition im türkisch-kurdischen Konflikt. Das sollte man wissen, um Ihren Kommentar einordnen zu können.>>>

Gerne soll sich die Person einsetzen!

Aber nicht mit der Behauptung, sie arbeite im Frauenhaus und nennt dann die "angebliche" Herkunft der Bewohnerinnen.

Das dürfen "wir" nicht, der Opfer u Datenschutz hat bei Frauenhaus Mitarbeiter/Innen absoluten Vorrang!

@16:42 Uhr von fathaland slim

leben davon, die Sicherheitslage möglichst schwarz zu malen. Je mehr Angst die Menschen haben, desto leichter lassen sie sich von Law and Order-Parolen beeindrucken.

 

Von Anhängern solcher Parteien werden Meldungen wie die, die wir hier diskutieren, als Desinformationskampagne betrachtet. Denn es wird doch in Wirklichkeit alles immer schlimmer, besonders seit 2015...

Ich kann Ihnen versichern, dass wenn Sie einmal am hellichten Tag ernsthaft in eine Gefahrensituation geraten sind, lässt Sie das nicht so leicht wieder los. Und es ist auch nicht gerade leicht, Vorurteile zu unterdrücken.

Corona-Maßnahmen

Corona-Maßnahmen haben die häusliche Gewalt verstärkt - das ist nichts Neues.

Jetzt sind die Fälle zwar zurückgegangen, aber eben nicht auf das gleiche niedrigere Niveau von vor den Maßnahmen.

Die Maßnahmen haben viele Menschen psychisch stark belastet und die Folgen der Belastung verschwinden nur langsam, zumal bei vielen nun sich finanzielle Sorgen, die da entstanden haben zusätzlich verstärkt haben. 

 

Aber offensichtlich ist selbst die Energie-Krise nicht so große Belastung, wie die Maßnahmen.

 

16:27 Uhr von Kristallin

 

"Im Frauenhaus ....Macht sich dieser leichte Rückgang jedenfalls nicht bemerkbar! Im Gegenteil so oft müssen wir hilfesuchende Frauen "weiterschicken"......"

 

...

 

Ist das je anders gewesen?

Es gab dort schon immer zu wenige Plätze.

@18:22 Uhr von Parsec

Es wird weniger angezeigt. Es sit aber nicht sicher ob auch weniger Gewalt ausgeübt wird.

Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass mehr verschwiegen wird als vorher und nur dadurch die Zahl der angezeigten Gewalttaten leicht gesunken ist.

Ich gehe eher davon aus, dass gerade durch die ins öffentliche Licht getragene Gewalt, sei sie häuslich, in kirchlichen Einrichtungen verübt oder sei es die #MeToo-Kamagne, zu mehr Selbstbewusstsein bei den Opfern beigetragen hat. Hinzu kommt die zugenommen Anzahl häuslicher Gewalt unter Corona.

Da die Corona-Auflagen erheblich an Schärfe abgenommen haben, halte ich es für durchaus plausibel, dass die Gewalt zu Hause nicht nur auf dem Papier leicht rückgängig ist.

Ja, kann sein. Wobei ich den Wörtchen "leichter Rückgang" so gar nichts Beruhigendes abgewinnen kann.

 

@18:15 Uhr von Kristallin

Welche Rechten Parteien meinen Sie?

Ich meine AfD

Und auf welches Parteiprogram oder Pressemitteilung beziehen sie sich? 

....Der Bericht soll auch mögliche Hotspots häuslicher Gewalt in einzelnen Regionen oder Stadtvierteln kenntlich machen und soziale, kulturelle und migrationsbedingte Ursachen erfassen.

https://www.bundestag.de/webarchiv/presse/hib/2020_11/807426-807426

Diese Anfrage der AFD liegt allerdings bereits mehr als 2 Jahre zurück. Also, wie immer Mumpitz, da hier ja gerade die Entwicklung innerhalb dieses Zeitraumes betrachtet wird.

 

@18:27 Uhr von Kristallin

Sie scheinen mich mißzuverstehen. Ich bezweifle nicht, daß das Problem existiert. Ich bezweifle lediglich, daß es schlimmer als früher ist.

Noch ein Gegenteil@17:59 Uhr von fathaland slim

Ich bin allerdings nicht der Meinung, daß die Dunkelziffer, also der prozentuale Anteil der nicht angezeigten Straftaten, gewachsen wäre. Ich beobachte eher das Gegenteil. 

Tja leider kriegen "wir Beide" keine Informationen von der Telefonseelsorge.

Aber zB steigen bei "uns" Hilferufe an, wenn ich (Telefon)Dienst habe, schiebe ich "Überstunden".....

Seit 2020 und abgerissen hat an Anrufen gar nichts, sondern zugenommen.

Deshalb dürfen die Medien gerne bei Frauenhäusern nachfragen..... sehr gerne sogar.

 

Aber nichts, worauf man sich ausruhen kann. Um das noch einmal deutlich zu sagen.

Ohnehin nicht.

zum Thema weniger oder mehr Anzeigen

 

Wir haben ja in unserem Kreis mit @Kristallin eine Foristin mit hoher Fachkompetenz bei diesem Thema. Da kann ich nicht mithalten, wohl aber, was die Erfahrungen in Frauenhäusern und ähnlichen Einrichtungen angeht. Bei meiner beruflichen Tätigkeit hatte ich sehr viel Kontakt mit Mitarbeiter*Innen der sog. aufsuchenden Sozialarbeit.

Auch wenn es unglaublich klingt: von zehn Frauen, die innerhalb ihrer Beziehung zum Opfer von Gewalt wurden und ins Frauenhaus geflüchtet sind, kehren neun wieder zu ihrem Prügelpartner zurück. Übrigens durchaus auch mehrmals. Damit ist dann auch die Rücknahme der Anzeige wegen Körperverletzung verbunden, ein sog. Antragsdelikt, das nicht verfolgt wird, wenn das Opfer dies nicht mehr wünscht.

Dass der gewalttätige Partner dadurch natürlich nicht grade ermuntert wird, sein Verhalten zu ändern, liegt auf der Hand.

Zisch@18:22 Uhr von saschamaus75

>> Bitte akzeptieren Sie dass ich mich durch meine

>> ehrenamtliche Arbeit eben im Frauenhaus, was

>> besser mit dem Thema auskenne.

Richtig, ich arbeite ja nur seit Jahren "ehrenamtlich" in einem Jugendzentrum. -.-

Was weiß ich schon. oO

"Wir" sollten mal ein Bier zusammen "zischen"....

Sorry kleiner Joke zwischendruch .... Anspannung durchs Thema.

@18:31 Uhr von Anna-Elisabeth

@16:35 Uhr von fathaland slim

 

Wie hier bereits schon manche schrieben: wird wirklich alles was tatsächlich passiert auch angezeigt? Weiter verfolgt? Ich zweifle an Aussagen über zurückgegangene Straftaten zumindest in Bereichen wo die Straftaten wahrscheinlich meistens im Privaten stattfinden...

 

Niemand behauptet, es würde alles angezeigt.

 

Wenn aber, wie Sie unterstellen, Gewalttaten eher häufiger als früher geschehen, so hieße das, daß prozentual weniger angezeigt würde.

 

Was für Gründe könnte es dafür geben?

 

Ich sehe eigentlich keine.

Vielleicht der Umgang der Polizei mit solchen Anzeigen? Ist nur eine denkbare Möglichkeit, unterstellen will ich das nicht.

 

Der Umgang der Polizei mit solchen Anzeigen ist in meiner Lebenszeit ganz entschieden sensibler geworden. Wenn eine Frau früher Gewalttätigkeit ihres Partners zur Anzeige bringen wollte, wurde sie oft ausgelacht und musste auch noch anzügliche Witze über sich ergehen lassen. Das ist mittlerweile wohl doch anders,

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