Kommentare - Nach Befragung von Nutzern: Twitter entsperrt Account von Trump

20. November 2022 - 12:08 Uhr

Twitter hat den seit 2021 gesperrten Account von Ex-US-Präsident Trump wiederhergestellt. Zuvor hatte Twitter-Chef Musk den Schritt nach einer Nutzer-Umfrage angekündigt. Trump selbst zeigte sich allerdings wenig rückkehrwillig.

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Kommentare

@14:30 Uhr von Vector-cal.45

Unter dem Deckmantel der „Meinungsfreiheit“ fördert der Dr. Seltsam unter den Milliardären Antisemitismus, Rassismus, Autoritarismus, beendet die Kontrolle von Putins Botarmee und verstößt gegen so ziemlich alle EU-Medienrichtlinien.

Brüssel sollte dringend handeln und Twitter abschalten, bis sich der Laden wieder an Regeln hält.

 

Bevor Brüssel handelt, wäre es gut, wenn möglichst viele Politiker und Personen des öffentlichen Lebens dem Beispiel von Robert Habeck, der schon seit einigen Jahren nicht mehr dabei ist, folgen und Twitter den Rücken kehren.

Und wenn das auch möglichst viele Organisationen und Institutionen täten.

Habecks Begründung ist heute noch lesenswert und aktueller denn je.

 

gez. NieWieder

 

 

 

Finden Sie nicht, dass Habeck angesichts seines (kostenintensiven) Hanges zur Selbstdarstellung auf Twitter eigentlich ganz gut aufgehoben wäre?

 

... an der Tatsache, dass Habeck bereits 2019 Twitter den Rücken gekehrt hat, könnten Sie erkennen, dass Sie ein falsches Bild von ihm haben.

@13:49 Uhr von Möbius

 

 

Als Unternehmer muss Musk doch keine unternehmensinterne Demokratie erschaffen!

Ich kenne in den Staaten, die kapitalistische Wirtschafts-Systeme haben, überhaupt nur sehr wenige Beispiele für Demokratie innerhalb des Unternehmens (zB bei gemeinnützigen oder von Mitarbeitern selbstverwalteten Firmen). Innerhalb der Firmen gibt...

 

Sie sind da auf dem Holzweg. 

Sind die Nutzer von Twitter Musks Angestellte? 

Nein, sind sie nicht. 

Was er mit den Angestellten macht, ist mir auch schnuppe. Die sollen stracks mit ihrem Wissen eine Konkurrenz zu Twitter aufmachen. Das ist auch kapitalistische Wirtschaft und in dieser Weise schon oft vorgekommen. 

Folgewirkungen

Wenn man die Konsequenzen von Musks Kampf für Demokratie und Meinungsfreiheit richtig einschätzen will, muss man sich auch bewusst machen, was nun für ein Druck auf den übrigen Social-Media Diensten wie Facebook und Goole (via Youtube, etc.) liegt, Diese Konzerne sind in der letzten Zeit massiv unter Druck geraten und kämpfen teilweise um ihre Existenz, insbesondere Facebook, bei dem Trump noch immer gesperrt ist, geht es sehr schlecht. Gut möglich, dass auch dort nun ein Umdenken einsetzen wird und man sich überlegt, ob es wirklich Wert hat, linken Narrativen hinterherzulaufen. Auf Dauer ist es einfach besser, sich  auf die Werte von Fairness und Gertechtigkeit besinnen, man fährt einfach besser damit.

@14:31 Uhr von Anderes1961

Doch ist es. Instagram meine ich. Geben Sie doch mal in die Suchmaschine Ihrer Wahl ein: "Partei Ihrer Wahl" und Instagram.

Wenn ich das tue, komme ich auf den Instagram-Account der Partei "Die Partei".

@13:56 Uhr von Francis Ricardo

Ich bin bisher mein komplettes Leben ohne Twitter ausgekommen und das wird auch bis an mein Lebensende so bleiben. 

Ich auch, aber das heißt nicht, dass ich den Kopf in den Sand stecke, denn mit Trump-Musk-Twitter ist Ihr Leben bis zum Lebensende womöglich ein anderes. 

@14:32 Uhr von NieWiederAfd

Es ist bemerkenswert, dass erst eine so einzigartige und große Persönlichkeit wie Elon Musk kommen muss, um Meinungsfreiheit und politische Ausgewogenheit im öffentlichen Diskurs halbwegs wieder herzustellen. Eigentlich sollte man denken, dass es Aufgabe der Regierung ist, hierfür zu sorgen, aber offenbar ist dieses Verantwortungsbewusstsein bei der gegenwärtigen Administration weniger ausgeprägt, als bei jemandem wie Elon Musk.

 

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass dies einen Wendepunkt darstellt und die Aussichten, dass Demokratie und Meinungsfreiheit auch in Zukunft erhalten bleiben und sogar wieder gestärkt werden, erheblich gestiegen sind.

 

Bravo, Elon Musk !

 

Tolle Satire! Vielen Dank!

 

Das wollte ich auch schreiben. Sie waren schneller. Ich habe aber zu lange gebraucht, um den Mund wieder zuzukriegen nach der Lektüre dieses Posts. Unfassbar.

@14:15 Uhr von Cecilia82

Eine besondere pikante Note bekommt Elon Musks Einsatz für Meinungsfreiheit und Demokratie durch die fast zeitgleiche Entwicklung, wonach die Biden-Administration durch das Justiz-Ministerium einen Sónderermittler hat einsetzen lassen, um gegen den bisherigen Präsidenten Trump Ermittllungen durchzuführen. Der dadurch entstehende Eindruck ist geradezu verheerend - auf einer einzelnen Person wie Musk lastet die Verantwortung, für Demokratie und einen politisch fairen Wettbewerb zu kämpfen, während die Regierung die ihr anvertrauten Ressourcen einsetzt, um politische Konkurrenten zu schikanieren... 

 

Ich finde, Herr Biden hält sich sehr zurück. Warum auch nicht. Trump ist mit der komplizierten Fraktur seines Trittbeines bereits halb im Knast, alleine für den gut dokumentierten Hochverrat, der in einer Reihe mit den billigsten Putschversuchen in der Weltgeschichte steht und um ein gelbes Haar den Kopf von Pence gekostet hätte u. a.

Zu den Gründerzeiten der USA wäre Trump sofort...

 

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