Kommentare - Pläne der Ampel-Regierung: Wo es beim Recht auf Reparatur hakt

19. November 2022 - 15:42 Uhr

Weg von der Wegwerfgesellschaft: Die Bundesregierung will das Recht auf Reparatur stärken. Welche Regelungen gibt es schon? Was ist geplant? Und was bringt es überhaupt für den Klimaschutz? Von Markus Sambale.

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Vielleicht werden dann auch...

 

...die "Sollbruchstellen" vieler Produkte öffentlicher sichtbar, die zu einem oft irreparablen, zumindest aber teuren Schaden kurz nach Ablauf der Garantiezeit führen.

Tja ...

ohne Strafen und Konsequenzen für die Hersteller wird da nichts passieren. Sei es der Rasierer oder die Zahnbürste, oft kann dort nicht zerstörungsfrei der Akku gewechselt werden. Wenn dies möglich wäre, würden viele Geräte noch jahrelang weiterlaufen.

Oder wenn ich 100€ für einen Handyakkuwechsel bezahlen soll, dann lohnt sich dies für die meisten nicht. Früher waren die Akkus noch leicht wechselbar. Also trotz Gesetz anstatt Fortschritte viele Rückschritte.

Auch sollte die ReparaturUNnreundlichkeit bei Test-Institutionen negativ bewertet werden.

Solange die Konzerne an den…

Solange die Konzerne an den Gestzesvorlagen mitarbeiten oder sie gleich komplett entwerfen wird das nichts werden. Mit dem Verbraucherschutz sieht es in Deutschland leider eher mau aus.

Pläne der Ampel-Regierung: Wo es beim Recht auf Reparatur hakt..

Nach Meinung des NABU, des Naturschutzbund Deutschland, würden Geräte durch das Reparieren länger leben und das spart Ressourcen und CO2-Emissionen.

Es ist aber auch bestimmt ein personelles Problem. Denn wollen Firmen dafür Personal vorhalten ?

Völlig abwegig ist es wärmeempfindliche Teile in der Nähe von Wärmequellen zu verbauen. Ein Klassiker ist ferner die Elektrozahnbürste mit fest eingebautem Akku. Ist er kaputt, kann die Zahnbürste auf den Müll.

In Thüringen wurde im Sommer 2021 ein Reparaturbonus eingeführt. Wer ein Elektrogerät, statt es wegzuwerfen, reparieren lässt, bekommt die Hälfte der Reparaturkosten (bis 100 Euro pro Person und Jahr) erstattet.

In den ersten vier Monaten gingen 7000 Anträge ein. Die Presse vermutete, daß auch Erfahrungen aus der DDR eine Rolle spielen, daß der Reparaturbonus so gut angenommen wird.

Mich hätte jetzt der Grund interessiert,

warum Wasserkocher und Toaster repariert werden sollten und Waschmaschienen/Kühlschränke nicht.

Mein Mann ist so eine Art "allrounder" (jetzt ist er allerdings schwer erkrankt ) Was zu reparieren geht, hat er auch immer, naja fast immer, repariert. Wer zwei linke Hände hat, ist auf Hilfe angewiesen. Die Frage ist auch wer die Reparatur nach der Garantie bezahlen soll. Wenn der Kunde sie bezahlen muss, kauft er sich besser ein neues Gerät, gerade bei Artikeln wie Toaster, Fön, Wasserkocher. Ich fahre doch nicht mind. 2 Mal irgendwohin um einen Eierkocher reparieren zu lassen, wohingegen die Reparatur meiner Miele-Waschmaschine (bereits zum 2. Mal) durchaus sinnvoll war. Sogar vom Kundendienst noch interessant wg. des hohen A-Preises. Davon abgesehen, gibt es auf YT Reparaturanleitungen für fast alles und für fast jede Marke. Wenn es für den Kunden mit Aufwand ohne nennenswerte Ersparnis verbunden ist, wird sich das nicht durchsetzen. Gerade bei den Kleinteilen nicht.

Ich sag' nur...

...fest verbaute Akkus. Solange so ein einfach zu beseitigender Blödsinn noch täglich hunderttausendfach aus den Fabriken kommt, ist doch klar, was die Hersteller umtreibt und kein Politiker ihnen austreibt.

@15:55 Uhr von harry_up

 

...die "Sollbruchstellen" vieler Produkte öffentlicher sichtbar, die zu einem oft irreparablen, zumindest aber teuren Schaden kurz nach Ablauf der Garantiezeit führen.

Oftmals machen Sollbruchstellen ja sogar Sinn. Bei vielen Haushaltsgeräten sind es aber eher die billigen Materialien die unter der edlen Verpackung stecken. Getriebe aus Plastik zum Beispiel im Fleischwolf oder der Küchenmaschiene.

Den Betrug unterbinden wäre…

Den Betrug unterbinden wäre schon ein guter Anfang.

Krassestes Beispiel: ich habe eine Zeitlang in einem Computerservice (kl. Nachbarschaftsladen) gearbeitet. Bringt ein älterer Herr seinen PC herein - Daten sind immer wieder weg, startet nur nach dem Zufallsprinzip. In dem großen Elektronik-Kettenladen, wo er ihn gekauft hatte, haben sie ihm gesagt, die Reparatur lohnt nicht, kostet mindestens einen halben Tausender, sie machen ihm einen Sonderpreis für einen neuen.

Ob wir uns das Gerät aber mal ansehen könnten, bevor er so viel Geld ausgibt und seine Daten verloren geben müsste?

Wir konnten. Ein paar Schrauben rausdrehen, den Gehäusedeckel aufmachen, eine flache silbrige Scheibe von ganz unten raushebeln, eine neue Lithiumbatterie CR-2032 reinfummeln (gibt's oft schon an Supermarktkassen) , läuft. Als er nach der Rechnung fragt und ich ihm sage, daß ich für zwanzig Cents Materialwert (im Zehnerpack bestellt gewesen) plus fünf Minuten Arbeit keine Rechnung tippe, kriegte er sooo Augen.

@15:55 Uhr von harry_up

 

...die "Sollbruchstellen" vieler Produkte öffentlicher sichtbar, die zu einem oft irreparablen, zumindest aber teuren Schaden kurz nach Ablauf der Garantiezeit führen.

Ja. Vieles wird heutzutage schon so produziert, dass es kurz nach dem Kauf wieder kaputt geht. Das ist eben die freie Marktwirtschaft. Reparatur oder Neukauf lässt das Geld wieder rollen.

Bei Handys können auch …

Bei Handys können auch  heute schon Akku und Display getauscht werden. Im übrigen, wenn Reparaturen teurer sind als ein Neukauf, dann macht sie keinen Sinn. 

Es gäbe ja viel zu tun....

....wer packt es an? 

Das ist alles noch weit, weit ausbaubar - aber gewollt?

Da bin ich doch mal wieder skeptisch...

@16:28 Uhr von Zuschauer49

 
Wir konnten. Ein paar Schrauben rausdrehen, den Gehäusedeckel aufmachen, eine flache silbrige Scheibe von ganz unten raushebeln, eine neue Lithiumbatterie CR-2032 reinfummeln (gibt's oft schon an Supermarktkassen) , läuft. Als er nach der Rechnung fragt und ich ihm sage, daß ich für zwanzig Cents Materialwert (im Zehnerpack bestellt gewesen) plus fünf Minuten Arbeit keine R...

Ja, das sind Glücksmomente, das glaube ich gerne. Ich wüsste nicht, wohin ich mich wenden könnte und bin zu wenig IT-affin um selbst irgend etwas zu probieren. Seit August hoffe ich jetzt nur, dass hier nichts Gravierendes kaputt geht. Ich kann nur Neukauf aber da bin ich bestimmt nicht alleine.

 

@16:24 Uhr von weingasi1

warum Wasserkocher und Toaster repariert werden sollten und Waschmaschienen/Kühlschränke nicht.

 

 

Ich meine verstanden zu haben, dass man davon ausgeht, dass es bei Kühlschränken und Waschmaschinen nennenswerte Fortschritte beim Energieverbrauch gibt, was bei Toastern und Wasserkochern prinzipbedingt nicht der Fall ist. Bei der reinen Umwandlung von Strom in Wärme gibt es nicht viel einzusparen. Eine Waschmashcine könnte durch inteliigente Steuerung viel Energie und Wasser sparen, neuere Kühlschränke können besser isoliert sein.
 

Aber ich finde die Empfehlung mal wieder viel zu pauschal, weil dagegen steht der Ressourcenverbrauch für die Herstellung neuer Geräte, und der ist hoch.

 

Bei mir wird seit jeher alles repariert was geht. Spart Geld und Ressourcen. Die allermeisten Defekte an Elektrogeräten sind sog. 'PillePalle': Wackelkontakte, Sicherungen, defekte Schalter, Relais, Potis etc. . Vieles davon ist sehr schnell zu reparieren.

 

Selbst wenn es kompliziert wird gibt es Teile oft im W.

Unternehmer

sollte ich werden. Wurde mir im Thread vorher angeraten.

Aber auch hier gilt. Es geht um Profit. Wenn so eine Waschmaschine 20 Jahre hält ( was meine alte Miele tat) dann verdient der Unternehmer nicht wirklich viel. (Nach seiner Auffassung).

Sollte so ein Gesetz kommen, dann darf man raten wie teuer wohl die Ersatzteile würden. :-)

Schon sind wir wieder da, wo wir jetzt schon sind. 

Alt gegen neu.

Mehr Kontrolle

Es könnte eine Art von Materialprüfung dem Verkauf neuer Produkte vorgeschaltet werden, der jedes Produkt nicht nur auf zB elektrische Sicherheit überprüft - so etwas existiert ja schon - sondern auch auf einfache Reparierbarkeit. Neue Modelle könnten nur zugelassen werden, wenn sie tatsächlich neue und nachgewiesene Verbesserungen anzubieten haben. Andere Farben oder anders geformte Bedienungsknöpfchen zählen zB nicht dazu.
Im Zusammenhang mit „einfach weggeworfen“ muß sich allerdings das Recycling wesentlich verbessern. 
Lt verschiedener Medienberichte wird der meiste Müll, der Trennung zum Trotz, nach wie vor verbrannt. 
Warum wird der Müll nicht gründlichst auf noch verwertbare Rohstoffe kontrolliert? 
Auch könnten alte Müllkippen, die noch nicht zu Bebauungsgebieten geworden sind, wieder ausgegraben werden, um auch dort nach recyclebaren Rohstoffen zu suchen. 

 

@15:55 Uhr harry_up - Rasierer nach 4 Monaten kaputt

 

...die "Sollbruchstellen" vieler Produkte öffentlicher sichtbar, die zu einem oft irreparablen, zumindest aber teuren Schaden kurz nach Ablauf der Garantiezeit führen.

 

manche Dinge gehen schon viel schneller kaputt. Neulich war bei meinem 4 Monaten alten Rasierer die Einstellung für die Länge schon gebrochen. Das Zeug wird immer billiger produziert. 
 

 

Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell

Die ganze Idee reibt sich mit dem Geschäftsmodell der Wegwerfgesellschaft. Man soll immer wieder neu kaufen, das schafft Umsatz. Hier ist ein grundsätzlicher Paradigmenwechsel gefragt, Nachhaltigkeit muss zum Geschäftsmodell werden. Dazu gibt es noch ganz andere Ideen:

 
• Recycling (Material, Komponenten)
• Remanufacturing (aus alten Geräten neue bauen, wird im IT Bereich schon gemacht)
• Upcycling (aus etwas Altem etwas besseres Neues machen)
• ....

 

Ich würde mir von der Ampel eine wesentlich höhere Geschwindigkeit bei diesen Ideen wünschen. Ist wohl krisenbedingt aktuell nicht im Fokus.
Eine Pflicht zur Reparierbarkeit ist jedenfalls ein (kleiner) super Schritt in die richtige Richtung.

Die Wegwerfmentalität ist…

Die Wegwerfmentalität ist dem Bürger ja auch seit Generationen anerzogen. Man kriegt sozusagen einen Film vor Augen geführt, wie der Fortschritt immer schneller und schneller abläuft. Guckt man genau hin, tun die neuesten Geräte genau dasselbe wie die von vor einem oder vielen Jahrzehnten. Da bleiben die Stimmen nicht aus, die z.B. im Bereich von Gleisfahrzeugen oder Kampfflugzeugen verächtlich von jahrzehntealter Technik sprechen. Die amerikanischen B-52 Bomber wurden aber in den 50er Jahren konstruiert und sollen geflogen werden, bis sie 100 Jahre alt sind, und mir will jemand erklären, dass ein Fahrrad von 5 oder 10 Jahren für den Nutzer lebensgefährlich ist? Für den Garten und die Heimwerkstatt werden lauter Akku-Geräte beworben und so mancher, der es toll fand, kein Kabel einstöpseln zu müssen, hat nach wenigen Jahren, in denen er das Teil vielleicht 10x benutzt hat, festgestellt, dass der Akku rettungslos hin und nicht nachlieferbar ist?

Faulheit siegt…

Wer gerne bastelt oder repariert, dem wird das sicher gefallen. 
 

wer das nicht kann oder nicht mag, der wird sich lieber was neues kaufen. 
 

ist sowieso für viele gerne gewollt: öfters mal was neues. 

Reparaturfreudigkeit?

Abgesehen davon, muss man heute auch erst mal Fachleute finden, die reparieren können

Ich beschäftige mich hobbymäßig mit Modellbau und bin entsprechend mit feimechanischem Werkzeug ausgestattet. Als "Nebenprodukt" dieser Tätigkeit habe mir die Fähigkeit  aneignen können, im begrenzten  Umfang auch Haushaltsgeräte Instandsetzen zu können. Bei Mangel von Ersatzteilen wird improvisiert, z.B. Selbstbau aus Messing, Polystyrol, usw. Allerdings nehme ich mir viel Zeit für die Tüftellei.

Bei einer gewerblichen Arbeit dieser Art werden diese hohen Zeit- Arbeitskosten im Kontrast zu einer Neuanschaffung stehen. Darüber hinaus hat der Verbraucher bei Erwerb von neuen Geräten wesentlich umfangreichere Gewährleistungsansprüche. 

Weiterer Kostenfaktor bei größeren Haushaltsgeräten: Berechnung der Anreise und ggf. Ab- und Anlieferung.

Das Problem

ist ganz einfach, bei hochwertigen teuren Geräten würde sich das sicher lohnen, eine Kaffeemaschine für 29 Euro, die dann für 35 Euro Repariert werden könnte, lohnt nicht. Die Stundensätze und die Ersatzteile sind hoch und oft teuer, also lohnt es für viele Dinge eben nicht, gut gedacht ist nicht gut gemacht.

Kleine Reparaturläden, wo man was hinbringen könnte, sind meist selten, Ketten haben wenig Interesse daran.

Also ziemlich einfach, warum es am Ende nicht funktioniert.

Nicht zu erwarten, dass ein Gesetz mit großer Wirkung kommt

Der Markt belohnt die Unternehmen, die in einer bestimmten Zeitspanne am meisten Geld aus den  Kunden rausholen oder auch umgekehrt, eine bestimmte Geldmenge in kürzester Zeit.

Geplante Obsoleszenz ist oft nicht nachweisbar. Jedes staatliche Eingreifen wird nur wenig ändern, denn, würde es konsequent konzipiert und durchgeführt, die kapitalistische Wirtschaftsform käme zu ihrem Ende.

Die Umweltprämie, PKW-Abwrackprämie, in 2009 war  das Gegenteil. Der Staat griff ein, subventionierte den Absatz, den Verbrauch zusätzlicher Güter als während der Finanzkrise die Gewinne der Unternehmen einbrachen.

Nur durch Systemwechsel kann dieses Problem gelöst werden, wenn überhaupt. Hat man in der Politik ganz sicher nicht vor. Da es aber Konsumenten gibt, die sich übervorteilt fühlen - ob sie tatsächlich übervorteilt werden, das ist nicht klar auszumachen, schließlich zahlen sie für ihr Produkt einen Marktpreis, resultierend aus dem Wettbewerb - wird zu ihrer Beruhigung was kommen und nicht viel ändern

@16:23 Uhr von heribix

Solange die Konzerne an den Gestzesvorlagen mitarbeiten oder sie gleich komplett entwerfen wird das nichts werden. Mit dem Verbraucherschutz sieht es in Deutschland leider eher mau aus.

Haben Sie Belege für diese Behauptung? 

@16:55 Uhr von vriegel

Wer gerne bastelt oder repariert, dem wird das sicher gefallen. 
 

wer das nicht kann oder nicht mag, der wird sich lieber was neues kaufen. 
 

ist sowieso für viele gerne gewollt: öfters mal was neues. 

Ich bastel auch gerne:-)

Bügeleisen wegwerfen und neu kaufen, da nur mit Spezialwerkzeug zu öffnen.

Kaffeeautomat repariert, da zugänglich und Ersatzteile bestellbar waren.

 

@15:55 Uhr von harry_up

 

Vielleicht werden dann auch die "Sollbruchstellen" vieler Produkte öffentlicher sichtbar, die zu einem oft irreparablen, zumindest aber teuren Schaden kurz nach Ablauf der Garantiezeit führen.

 

Fällt mir heute am Tag vor Beginn der WM in Qatar unser TV ein, das wir in der Woche vor dem Sommermärchen von 2006 kauften. Das ist von SONY, war noch nie malade. Ist auch heute noch topfit, und definitiv besser in Form als Die Mannschaft.

 

Als DVBT-HD2 Digital kam, mussten wir uns allerdings eine DVBT-Box kaufen, da unser TV Oldie für so was noch keinen Tuner intus hat. Die Box war nicht teuer, nur 49 €. Mit Fernbedienung (FB), Programmieren, USB Anschluss für Externe Festplatte zum Aufnehmen. Komfortabel & praktisch.

 

Die Box wollte im Sommer 2022 nicht mehr. Kaputt, war ihr zu heiß, keine Ahnung. Kaufte ich eine neue gleiche Box, wieder 49 €. Hatten wir eine Zeit zwei FB für die Box.

 

Hatten, eine ist verschwunden.

Ich verdächtige die Kinder haben sie verbaselt.

Deren Name ist aber Hase. Egal.

@16:55 Uhr von vriegel

Wer gerne bastelt oder repariert, dem wird das sicher gefallen. 

wer das nicht kann oder nicht mag, der wird sich lieber was neues kaufen. 

ist sowieso für viele gerne gewollt: öfters mal was neues. 

Nach dem Motto: "Kost' ja nix"? Wie meine Nachbarin immer zu sagen pflegt: Die Zeiten des unbegrenzten Konsum sind zu Ende. Wir haben früher ja auch nicht in erster Hinsicht gebastelt und repariert, weil wir solchen Spaß daran hatten, sondern weil die Ressourcen schlicht und einfach nicht da waren. 

@16:27 Uhr von Tinkotis

...fest verbaute Akkus. Solange so ein einfach zu beseitigender Blödsinn noch täglich hunderttausendfach aus den Fabriken kommt, ist doch klar, was die Hersteller umtreibt und kein Politiker ihnen austreibt.

Noch schlimmer ist die Unsitte für Smartphones nur 2 Updates auf das neueste OS bereitzuhalten. Also mit Android 7 gekauft, 10 nicht mehr möglich.

Es sei denn man flasht auf eigene Gefahr auf z.B. Lineageos. Mein Uralt Note 3 läuft mit Android 11 einwandfrei, was eine beliebte Ausrede der Hersteller Lügen straft das wäre mit alten Smartphones nicht möglich. Selbst neue Akkus bekomme ich noch.

@16:27 Uhr von heribix

 

...die "Sollbruchstellen" vieler Produkte öffentlicher sichtbar, die zu einem oft irreparablen, zumindest aber teuren Schaden kurz nach Ablauf der Garantiezeit führen.

Oftmals machen Sollbruchstellen ja sogar Sinn. Bei vielen Haushaltsgeräten sind es aber eher die billigen Materialien die unter der edlen Verpackung stecken. Getriebe aus Plastik zum Beispiel im Fleischwolf oder der Küchenmaschiene.

Sollbruchstellen haben nun mal  die Aufgabe (Sinn) Menschen, Geräte oder Maschinen vor großen oder irreparabelen Schäden zu schützen... 

@16:45 Uhr von Raho59

Sollte so ein Gesetz kommen, dann darf man raten wie teuer wohl die Ersatzteile würden. :-)

Das ist der für mich entscheidende Punkt an der Geschichte: Hat sich schon einmal jemand vorgestellt, wieviele verschiedene elektrische oder elektronische Geräte es gibt und wie hoch die Anzahl der möglichen Ersatzteile ist ? Wer soll das / die Ersatzteillager vorhalten und bezahlen ? Die Flut an neuen Produkten konterkariert die Idee mit den Ersatzteilen.

Und wir sollten doch nicht so tun, als könne jeder mit dem entsprechenden Ersatzteil das Handy, die Waschmaschine oder was auch immer wieder zum Laufen bringen. Und wenn man einen findet, der das KANN, dann will der von der Arbeit leben, usw.

Was ich damit sagen will: Hier fliegt uns unsere Lebensweise unaufhaltsam um die Ohren.

@16:43 Uhr von Humanokrat

Ich meine verstanden zu haben, dass man davon ausgeht, dass es bei Kühlschränken und Waschmaschinen nennenswerte Fortschritte beim Energieverbrauch gibt,

Ich kürzlich in einer Verbrauchersendung gesehen, dass sich die Skala A+ bis irgendwas meist auf nur 1(!) Ökoprogramm z.B. Synthetics 20 Grad bezieht, was eh nur ein Nischendasein fristet und dessen Waschergebnis auch nicht optimal ist bzw. sein kann. Ähnlich sieht es bei Spülmaschinen aus. Da gibts denn Öko-Gläserspülprogramme. Oder der Supertipp, das 60Grad Programm zu meiden. Sorry, aber Handtücher/Bettwäsche WILL ich bei 60 Grad waschen.

__

Bei mir wird seit jeher alles repariert was geht. Spart Geld und Ressourcen. Die allermeisten Defekte an Elektrogeräten sind sog. 'PillePalle': Wackelkontakte, Sicherungen, defekte Schalter, Relais, Potis etc.

Ja, das sagte mein Mann auch aber nicht jeder ist dafür prädistiniert

 

Klimaschutz & Co. in Mode - darum geht es nicht nur!

"Und was bringt es überhaupt für den Klimaschutz? Von Markus Sambale."


Es geht nicht immer "nur" um Klima, Öko, EE, Bio & Co.  

Ja und richtig, es geht insbesondere in diesen Zeiten auch um Geld und knappe und fehlende Ressourcen!

Es geht auch bei unserer Wegwerfgesellschaft nicht nur um ein Recht auf Reparatur.
Viele wollen eben sofort das neueste Smartphone oder das aktuellste Kochgerät etc., obwohl alles noch top funktioniert und den Zweck erfüllt.

Geht es um die Reparaturfähigkeit, die öfter gegeben ist, zeigt sich mindestens ebenso oft ein wirtschaftlicher Totalschaden. Denn die Reparaturkosten liegen nicht selten höher als die Wiederbeschaffungskosten für ein neues Teil.
Die "Ampel" müsste also mindestens für eine wirtschaftliche Reparaturgarantie und Möglichkeit sorgen um den Weg zum Ziel nicht zu verfehlen.

@16:28 Uhr von Robert Wypchlo

...die "Sollbruchstellen" vieler Produkte öffentlicher sichtbar, die zu einem oft irreparablen, zumindest aber teuren Schaden kurz nach Ablauf der Garantiezeit führen.

Ja. Vieles wird heutzutage schon so produziert, dass es kurz nach dem Kauf wieder kaputt geht. Das ist eben die freie Marktwirtschaft. Reparatur oder Neukauf lässt das Geld wieder rollen.

Bei uns zuhause gibt es den Spruch: Wer billig kauft, kauft doppelt. Wir sehen zu, möglichst hohe Qualität zu erwerben, auch wenn sie im ersten Moment teuer erscheint. Bisher hatten diese Geräte noch keine "Sollbruchstellen" gezeigt, auch nicht kurz nach Ablauf der Gewährleistungsfrist. 

Man bekommt den Eindruck, ..

...daß von Seiten der Hersteller angestrebt wird, dem Produkt "Unreparierbarkeit" einzubauen. Der Besitzer ist gezwungen zum Neukauf oder zu teuren Ersatzteilen.Es mangelt auch oft an kundigen Mechanikern - oder die Stundenlöhne sind zu hoch. Mit viel Glück trifft man auf einen "Tüftler alter Schule", der seinen Ehrgeiz dransetzt  und eine völlig hoffnungslose Situation klärt  - doch solche Leute werden immer seltener - leider !.

Reparatur

Weingasi 1:

>>Die Frage ist auch wer die Reparatur nach der Garantie bezahlen soll. Wenn der Kunde sie bezahlen muss, kauft er sich besser ein neues Gerät, gerade bei Artikeln wie Toaster, Fön, Wasserkocher. Ich fahre doch nicht mind. 2 Mal irgendwohin um einen Eierkocher reparieren zu lassen<<

Ich muss das nicht zahlen, weil ich weder Toaster noch Fön oder Eierkocher habe. Nur einen Wasserkochre für Tee. Da habe ich mir zuletzt ein etwas teueres Modell zugelegt in der Hoffnung daß es nicht so schnell den Geist aufgibt wie seine Vorgänger. Mal sehen. Aber grundsätzlich ist es fies wenn Geräte so gebaut sind, daß man selbst nichts mehr reparieren kann. Ganz schlecht für den eigenen Geldbeutel und für die Umwelt. 

Bei meinem Wäschetrockner...

 

...vor paar Jahren drehte sich die Trommel nicht mehr.

Ich rief in dem Geschäft an, bei dem wir ihn irgendwann mal gekauft hatten; der Sohn des Inhabers kam, schaute nicht etwa erst nach dem Schaden.

 

Dialog:

"Wie alt ist der Trockner?"

"8 oder 10 Jahre, vielleicht auch 12".

"Dann gibt es keine Ersatzteile mehr!"

 

Ich hatte den gerissenen Antriebsriemen schon rausgeholt uns hielt ihm den ungläubig vor die Nase.

 

"WAS??"

"Naja, ich versuch mal, vielleicht..."

 

Eine Stunde später sein Anruf:

"Gibt's nicht mehr!"

 

"Und...?"

 

"Da brauchen Sie 'nen neuen Trockner, ich hab gerade einen günstigen..."

 

Ich fuhr mit dem gerissenen Riemen zu einem anderen Elektrohändler. 

Ein Blick in den Computer:

 

"Ist morgen Mittag hier!"

 

Hab ihn am Folgetag abgeholt, eingebaut und den Trockner 2 oder 3 Jahre später für 50 € verkauft, denn er war ein rechter Stromfresser. 

 

Der neue war nicht von besagtem Gibt's-nicht-mehr-Händler, klar.

@16:27 Uhr von heribix

...die "Sollbruchstellen" vieler Produkte öffentlicher sichtbar, die zu einem oft irreparablen, zumindest aber teuren Schaden kurz nach Ablauf der Garantiezeit führen.

Oftmals machen Sollbruchstellen ja sogar Sinn. Bei vielen Haushaltsgeräten sind es aber eher die billigen Materialien die unter der edlen Verpackung stecken. Getriebe aus Plastik zum Beispiel im Fleischwolf oder der Küchenmaschiene.

Darüber kann man sich vorher erkundigen. Und sollte uns doch mal so eine Mogelpackung unterkommt, ist das in der Regel das letzte Mal, dass wir von diesen Anbieter kaufen. 

@16:55 Uhr von vriegel

Wer gerne bastelt oder repariert, dem wird das sicher gefallen. 
 

wer das nicht kann oder nicht mag, der wird sich lieber was neues kaufen. 
 

ist sowieso für viele gerne gewollt: öfters mal was neues. 

Genau, deswegen sind viele Leute stolz weil ihr Gerät nicht kaputt ging, eben weil die Dauer des Einsatzes zu kurz war (was soll man auch z.B. ein Handy das 1 Jahr alt ist noch benützen), kauft man sich halt ein neues obwohl das Gerät noch Jahre gute Dienste geleistet hätte..

 

@16:47 Uhr von nie wieder spd

Es könnte eine Art von Materialprüfung dem Verkauf neuer Produkte vorgeschaltet werden, der jedes Produkt nicht nur auf zB elektrische Sicherheit überprüft - so etwas existiert ja schon - sondern auch auf einfache Reparierbarkeit. Neue Modelle könnten nur zugelassen werden, wenn sie tatsächlich neue und nachgewiesene Verbesserungen anzubieten haben.
 
Lt verschiedener Medienberichte wird der meiste Müll, der Trennung zum Trotz, nach wie vor verbrannt. 
Warum wird der Müll nicht gründlichst auf noch verwertbare Rohstoffe kontrolliert? 
Auch könnten alte Müllkippen, die noch nicht zu Bebauungsgebieten geworden sind, wieder ausgegraben werden, um auch dort nach recyclebaren Rohstoffen zu suchen. 

Wenn ich nicht befürchten würde, dass Sie Ihre "Vorschläge" womöglich ernst meinen, könnte man sich darüber trefflich amüsieren. Bei mir läuft gerade Kopfkino mit lauter kleinen Männchen in Tyvex-Anzügen auf Müllkippen an. Fortbildung diesbezügl. gibts in den Favelas.

 

 

@16:55 Uhr von vriegel

 

Wer gerne bastelt oder repariert, dem wird das sicher gefallen. 
 

wer das nicht kann oder nicht mag, der wird sich lieber was neues kaufen. 
 

ist sowieso für viele gerne gewollt: öfters mal was neues. 

 

 

Ja sicher, zumal dann, wenn das neue Elektroteil weitaus sparsamer beim Stromverbrauch ist, kann eine Neuanschaffung sinnvoller sein als eine vielleicht auch noch teure Reparatur.

@16:24 Uhr von Bernd Kevesligeti

Nach Meinung des NABU, des Naturschutzbund Deutschland, würden Geräte durch das Reparieren länger leben und das spart Ressourcen und CO2-Emissionen.

Es ist aber auch bestimmt ein personelles Problem. Denn wollen Firmen dafür Personal vorhalten ?

Völlig abwegig ist es wärmeempfindliche Teile in der Nähe von Wärmequellen zu verbauen. Ein Klassiker ist ferner die Elektrozahnbürste mit fest eingebautem Akku. Ist er kaputt, kann die Zahnbürste auf den Müll.

In Thüringen wurde im Sommer 2021 ein Reparaturbonus eingeführt. Wer ein Elektrogerät, statt es wegzuwerfen, reparieren lässt, bekommt die Hälfte der Reparaturkosten (bis 100 Euro pro Person und Jahr) erstattet.

In den ersten vier Monaten gingen 7000 Anträge ein. Die Presse vermutete, daß auch Erfahrungen aus der DDR eine Rolle spielen, daß der Reparaturbonus so gut angenommen wird.

Mein Onkel aus der DDR hat alles repariert was noch ging.Da wurde nichts weggeworfen.Eine Kreissäge aus dem Waschmaschienen Motor hat er heute noch.

@16:27 Uhr von heribix

 

Oftmals machen Sollbruchstellen ja sogar Sinn. Bei vielen Haushaltsgeräten sind es aber eher die billigen Materialien die unter der edlen Verpackung stecken. Getriebe aus Plastik zum Beispiel im Fleischwolf oder der Küchenmaschiene.

 

So was sagt schon der Kaufpreis vorher, ob der Wolf aus Plastik ist. Man kauft selbstverständlich einen Wolf aus Metall, wenn man denn so ein Ding haben will, und so ein Viech in der Küche hausen soll.

 

Oder man lässt außerhäusig wolfen.

 

Viele Dinge kenne ich nicht,

bei denen Sollbruchstellen sinnvoll sind.

Bei Knäckebrot sind sie das schon.

Aber so was repariert man normalerweise sowieso nicht.

Ersatzteilpreise...

...sind oft das Problem.

Mein 13 Jahre alter Kühlschrank schloß die Tür nicht mehr komplett, unteres Scharnier defekt.

Also bei AEG ein neues bestellt, für : knapp 45 Euro !!!

Gewechselt, funktioniert wieder.

Nach 4 Wochen dann ( erwartungsgemäß ) das obere Scharnier hin.

DAS wechsle ich jetzt nicht mehr, genausowenig wie die Türdichtung ( 75€ ).

Also GaffaTape bis die Tür absolut nicht mehr schließt, dann landet das Geät auf dem Müll.

So nebenbei : Ich habe Elektroinstallateur mit Schwerpunkt Hausgeräte gelernt, brauche also meist die Arbeitszeit nicht bezahlen.
Aber bei den Teilepreisen macht Reparatur oft keinen wirtschaftlichen Sinn mehr.

Früher haben wir ( Miele-Vertragshändler ) auch Programmschaltwerke oder Lager bei 20 Jahre alten Maschinen gewechselt.
Erstere gibt´s nicht mehr, letztere sind im Pressverfahren im Plastikbottich eingearbeitet, wechsel unbezahlbar ( wenngleich theoretisch möglich )

@16:28 Uhr von Zuschauer49

Den Betrug unterbinden wäre schon ein guter Anfang.
 

Wir konnten. Ein paar Schrauben rausdrehen, den Gehäusedeckel aufmachen, eine flache silbrige Scheibe von ganz unten raushebeln, eine neue Lithiumbatterie CR-2032 reinfummeln (gibt's oft schon an Supermarktkassen) , läuft. Als er nach der Rechnung fragt und ich ihm sage, daß ich für zwanzig Cents Materialwert (im Zehnerpack bestellt gewesen) plus fünf Minuten Arbeit keine R...

Geht leider auch anders... Motherboard angeblich kaputt, getauscht und 3 Wochen später weiterverkauft. Dumm, dass die beiden sich kannten.

Mir gefällt die Idee der…

Mir gefällt die Idee der Repair-Cafes.

 

Treffpunkt und gleichzeitig die Möglichkeit, auch für finanziell nicht so betuchte Menschen, Produkte reparieren zu lassen.

Diese dürften auch keine Konkurrenz für den Fachhandel/Fachwerkstatt sein.

Selbst reparieren ist natürlich gut, wenn man seine Grenzen kennt.

 

Eine Waschmaschine, Hanseatic, 199 Euro.

Da dürfte eine Reparatur kaum sinnvoll sein.

Wie kann man überhaupt sowas für den Preis herstellen?.

Doch nur wenn man billiges human Kapital hat (Menschen).

 

Allein schon aus dem Grund, dass ich meinem Kühlschrank verbieten müsste, mit dem Hersteller zu telefonieren oder selbstständig im Markt zu bestellen, stehe ich auf ältere Produkte.

 

Bei den Problemen mit der Energie, wäre der Austausch von Stromfressern sicherlich sinnvoll, aber ob das wiederum eine Entlastung für die Umwelt bedeutet (Herstellung)

Da wäre es sinnvoll, wenn die neuen Produkte auch eine lange Lebensdauer haben und reparaturfreundlich sind, um Reparaturkosten zu minimieren. 

@16:59 Uhr von BundesSpecht

Abgesehen davon, muss man heute auch erst mal Fachleute finden, die reparieren können

Ich beschäftige mich hobbymäßig mit Modellbau und bin entsprechend mit feimechanischem Werkzeug ausgestattet. Als "Nebenprodukt" dieser Tätigkeit habe mir die Fähigkeit  aneignen können, im begrenzten  Umfang auch Haushaltsgeräte Instandsetzen zu können. Bei Mangel von Ersatzteilen wird improvisiert, z.B. Selbstbau aus Messing, Polystyrol, usw. Allerdings nehme ich mir viel Zeit für die Tüftellei.

Bei einer gewerblichen Arbeit dieser Art werden diese hohen Zeit- Arbeitskosten im Kontrast zu einer Neuanschaffung stehen. Darüber hinaus hat der Verbraucher bei Erwerb von neuen Geräten wesentlich umfangreichere Gewährleistungsansprüche. 

Weiterer Kostenfaktor bei größeren Haushaltsgeräten: Berechnung der Anreise und ggf. Ab- und Anlieferung.

Richtig!

Noch zu erwähnen das Bauteile entweder lösbar oder unlösbar sind (lösbar=Schraube und Mutter, unlösbar=geschweißt) die Reparatur möglich oder unmöglich macht. 

Ich besitze

eine Kühltruhe von 1968 und einen Kühlschrank von 1964. Beide Geräte laufen ohne Probleme bis heute. Wenn ich mir aber neue und stromsparende Geräte angeschafft hätte,kann ich davon ausgehen das die keine 50 Jahre alt werden.Insofern hätte ich nichts gespart.

@16:27 Uhr von heribix

>> Oftmals machen Sollbruchstellen ja sogar Sinn

 

Nope. -.-

Früher waren anstelle dieser "Sollbruchstellen" einfach austauschbare SICHERUNGEN im pfennigbereich verbaut. oO

@17:40 Uhr von harry_up

Ich hatte den gerissenen Antriebsriemen schon rausgeholt uns hielt ihm den ungläubig vor die Nase.

 

"WAS??"

"Naja, ich versuch mal, vielleicht..."

 

Eine Stunde später sein Anruf:

"Gibt's nicht mehr!"

 

"Und...?"

 

"Da brauchen Sie 'nen neuen Trockner, ich hab gerade einen günstigen..."

Eine weit verbreitete Unsitte. Nachbars WaMa pumpte nicht mehr ab. Monteur vor Ort "neue Pumpe aber lohnt sich nicht mit Einbau aber ich hätte eine günstige Gebrauchte". Ich habe mir das dann angeguckt.

Pumpe ausgebaut, Schlüppergummi entfernt, eingebaut, WaMa läuft bis heute.

 

@17:32 Uhr von IchMeinJaNur

Es sei denn man flasht auf eigene Gefahr auf z.B. Lineageos. Mein Uralt Note 3 läuft mit Android 11 einwandfrei, was eine beliebte Ausrede der Hersteller Lügen straft das wäre mit alten Smartphones nicht möglich...

Mein altes Samsung Galaxy S5 läuft auch mit LineageOS 18.1 stabi als "Backupgerät"

Für mein 4,5 Jahre altes Huawai P20 ( Modell seit Septeber 2016 auf dem Markt ) gab es vor ein paar Monaten sogar noch Android 12 direkt vom Hersteller => Läuft problemlos.

@18:03 Uhr von saschamaus75

>> Oftmals machen Sollbruchstellen ja sogar Sinn

 

Nope. -.-

Früher waren anstelle dieser "Sollbruchstellen" einfach austauschbare SICHERUNGEN im pfennigbereich verbaut. oO

 

Kaffeemaschine, da war es die Thermosicherung.

@16:45 Uhr von Raho59

sollte ich werden. Wurde mir im Thread vorher angeraten.

Aber auch hier gilt. Es geht um Profit. Wenn so eine Waschmaschine 20 Jahre hält ( was meine alte Miele tat) dann verdient der Unternehmer nicht wirklich viel. (Nach seiner Auffassung).

 

Nun, er könnte jau auch Kundendienst (wieder) zu (s)einem Geschäft machen. Das gabs ja schon mal. Würde insg. Ressourcen sparen und muss für den Unternehmer nichts Schlechtes sein, im Gegenteil.

Es braucht dann aber Management mit einer gewissen Kompetenz und Ambition, so etwas aufzubauen. Wegwerfprodukte sind weniger komplex als Geschäft.

 

Sollte so ein Gesetz kommen, dann darf man raten wie teuer wohl die Ersatzteile würden. :-)

 

Es wäre ja ok, wenn sie so teuer wären, dass das Reparieren sich dennoch lohnt. Ich habe letzthin bei einem namhaften Deutschen Hersteller Ersatzteile für eine 30 Jahre alte Oberfräse erhalten. Die waren nicht 'billig' aber für ein 1/10 des Neupreises habe ich wieder ein gutes Werkzeug. Was meinen Sie, wo ich wieder kaufe?

@15:55 Uhr von harry_up

 

...die "Sollbruchstellen" vieler Produkte öffentlicher sichtbar, die zu einem oft irreparablen, zumindest aber teuren Schaden kurz nach Ablauf der Garantiezeit führen.

 

 

Wenn wieder mehr verschraubt, statt verschweißt würde, ergäbe sich manche Reparaturmöglichkeit.

 

@16:28 Uhr von Zuschauer49

Den Betrug unterbinden wäre schon ein guter Anfang.

Krassestes Beispiel: ich habe eine Zeitlang in einem Computerservice (kl. Nachbarschaftsladen) gearbeitet. Bringt ein älterer Herr seinen PC herein - Daten sind immer wieder weg, startet nur nach dem Zufallsprinzip. In dem großen Elektronik-Kettenladen, wo er ihn gekauft hatte, haben sie ihm gesagt, die Reparatur lohnt nicht, kostet mindestens einen halben Tausender, sie machen ihm einen Sonderpreis für einen neuen.

Ob wir uns das Gerät aber mal ansehen könnten, bevor er so viel Geld ausgibt und seine Daten verloren geben müsste?

Wir konnten. Ein paar Schrauben rausdrehen, den Gehäusedeckel aufmachen, eine flache silbrige Scheibe von ganz unten raushebeln, eine neue Lithiumbatterie CR-2032 reinfummeln.[...]

 

Solche Beispiele findet man zuhauf. Ich vermute aber in dem Fall lag es wohl eher daran, daß das "Fachpersonal" im Laden der Kette nicht mal wußte, daß ein Mainboard eine Bios-Batterie hat - oder nicht wissen wollte.

@17:35 Uhr von weingasi1

...

Bei mir wird seit jeher alles repariert was geht. Spart Geld und Ressourcen. Die allermeisten Defekte an Elektrogeräten sind sog. 'PillePalle': Wackelkontakte, Sicherungen, defekte Schalter, Relais, Potis etc.

Ja, das sagte mein Mann auch aber nicht jeder ist dafür prädistiniert

Muss auch niemand. Aber je weniger sich jemand überhaupt mit der Möglichkeit einer Reparatur auseinandersetzen möchte, umso weniger wird er tatsächlich in der Lage dazu sein. Und dann werden auch Dinge weggeworfen, die lediglich einer neuen Batterie, ein wenig Isolierband, Leim, Nadel und Faden,... nötig gehabt hätten. Mein Opa musste nach dem Tod meiner Oma lernen zu kochen, weil er das vorher nicht gemacht hatte. Warum nicht jetzt, da Ihr Mann krank ist, nicht die Grundlagen einfacher Reparaturen aneignen? Sie müssen ja nicht gleich zur Elektrikermeisterin werden, wie mein Opa kein Sternekoch wurde.

@18:06 Uhr von Gerd Hansen

Es sei denn man flasht auf eigene Gefahr auf z.B. Lineageos. Mein Uralt Note 3 läuft mit Android 11 einwandfrei, was eine beliebte Ausrede der Hersteller Lügen straft das wäre mit alten Smartphones nicht möglich...

Mein altes Samsung Galaxy S5 läuft auch mit LineageOS 18.1 stabi als "Backupgerät"

Für mein 4,5 Jahre altes Huawai P20 ( Modell seit Septeber 2016 auf dem Markt ) gab es vor ein paar Monaten sogar noch Android 12 direkt vom Hersteller => Läuft problemlos.

Da könnte der Gesetzgeber problemlos ansetzen. Die Argumente Arbeitszeit, Ersatzteile und Fachleute sind ja leider nicht von der Hand zu weisen.

Aber die Bereitstellung von Updates wäre problemlos möglich.

@16:30 Uhr von Werner40

Bei Handys können auch  heute schon Akku und Display getauscht werden. Im übrigen, wenn Reparaturen teurer sind als ein Neukauf, dann macht sie keinen Sinn. 

 

Bei meinem Smartphon Samsung S 4 konnte ich den Akku selbst wechseln, beim S 7 Edge geht das nicht mehr.

 

@17:26 Uhr von schabernack

 

[...]

Als DVBT-HD2 Digital kam, mussten wir uns allerdings eine DVBT-Box kaufen, da unser TV Oldie für so was noch keinen Tuner intus hat. Die Box war nicht teuer, nur 49 €. Mit Fernbedienung (FB), Programmieren, USB Anschluss für Externe Festplatte zum Aufnehmen. Komfortabel & praktisch.

 

Die Box wollte im Sommer 2022 nicht mehr. Kaputt, war ihr zu heiß, keine Ahnung. Kaufte ich eine neue gleiche Box, wieder 49 €. Hatten wir eine Zeit zwei FB für die Box.

 

Hatten, eine ist verschwunden.

Ich verdächtige die Kinder haben sie verbaselt.

Deren Name ist aber Hase. Egal.

 

Mit Ihrem Verdacht könnten Sie richtig liegen. Wenn ich früher als Kind nicht so neugierig gewesen und hätte wissen wollen, wie Geräte von innen aussehen, könnte ich heute nicht so gut basteln. :-)

 

Rekord: Als Kind Kasettenrekorder gewünscht zu Weihnachten, sündhaft teures Gerät. Zwei Tage nach Heiligabend lag er in meinem Zimmer. Zerlegt natürlich.  Heute nennt man das geplante Obsoleszenz zu Lernzwecken. :-)

@17:18 Uhr von Gustav

Nur durch Systemwechsel kann dieses Problem gelöst werden, wenn überhaupt. Hat man in der Politik ganz sicher nicht vor. Da es aber Konsumenten gibt, die sich übervorteilt fühlen - ob sie tatsächlich übervorteilt werden, das ist nicht klar auszumachen, schließlich zahlen sie für ihr Produkt einen Marktpreis, resultierend aus dem Wettbewerb - wird zu ih...

Völlig Richtig. Ein Systemwechsel wäre nötiger denn je. 
Und weil der nicht erfolgen wird, wird auch nichts Ernstes gegen den Klimawandel unternommen. 
Wie Guterres schon sagte: Wir fahren mit Vollgas in den Abgrund. 
Im Kleineren mit banaler Unreparierbarkeit und Ressourcenverschwendung, im Großen mit Milliarden Tonnen an CO2 allein weil wir leben wie wir leben.

@17:34 Uhr von Karussell

Sollte so ein Gesetz kommen, dann darf man raten wie teuer wohl die Ersatzteile würden. :-)

 Hat sich schon einmal jemand vorgestellt, wieviele verschiedene elektrische oder elektronische Geräte es gibt und wie hoch die Anzahl der möglichen Ersatzteile ist ? (...)

Was ich damit sagen will: Hier fliegt uns unsere Lebensweise unaufhaltsam um die Ohren.

 

Zustimmung. Aber wofür sollen die verschiedenen elektrischen oder elektronischen Geräte gut sein?

Ich denke da an die DDR-Nähmaschinen. Ich hasse sie (brechen einem gerne die Finger, wenn man sie hochgeklappt hatte, um die Farbe zu wechseln), aber

a.) gehen sie nie kaputt

b.) waren sie einmal entwickelt und ob für den Anfänger oder den Schneiderbetrieb, sie waren in der Lebensdauer für gewerblichen Einsatz ausgelegt.

Wer braucht tausende von Modellen? Genau wie bei den Autos - sehen nicht nur alle gleich aus, sondern man stellt fest, die verschiedensten, ehrwürdigen Marken kommen heutzutage alle aus der gleichen Fabrik.

@18:16 Uhr von DerVaihinger

 

Wenn wieder mehr verschraubt, statt verschweißt würde,

ergäbe sich manche Reparaturmöglichkeit.

 

Verklebte Geräte wie Displays von Smartphones sind besser gegen Eindringen, oder allmähliches Einsickern von Feuchtigkeit zu schützen. In Deutschland ist es nicht subtropisch. In ganz Südostasien inkl. je Mitte bis Süden von China, Südkorea und Japan aber schon.

@18:22 Uhr von DerVaihinger

Bei Handys können auch  heute schon Akku und Display getauscht werden. Im übrigen, wenn Reparaturen teurer sind als ein Neukauf, dann macht sie keinen Sinn. 

 

Bei meinem Smartphon Samsung S 4 konnte ich den Akku selbst wechseln, beim S 7 Edge geht das nicht mehr.

 

 

Doch. Das geht schon. Sie müssen das Gerät halt am Stück wechseln. :-)

 

Im Ernst, das mit den Akkus in den Handys ist wirklich ärgerlich, obwohl ich bei meinen Telefonen noch nie Ärger mit dem Akku hatte. Dafür umso häufiger mit der Micro-USB-Schnittstelle. Diese mickrigen Anschlüsse sind hochsensibel, was mechanische Belastung angeht. Man braucht nur einmal über das USB-Kabel zu stolpern, zack ist der Anschluß im Eimer. Die neueren USB-C-Anschlüsse scheinen etwas stabiler zu sein. Bisher noch keine Probleme.

@18:17 Uhr von Anderes1961

 
Wir konnten. Ein paar Schrauben rausdrehen, den Gehäusedeckel aufmachen, eine flache silbrige Scheibe von ganz unten raushebeln, eine neue Lithiumbatterie CR-2032 reinfummeln.[...]

 

Solche Beispiele findet man zuhauf. Ich vermute aber in dem Fall lag es wohl eher daran, daß das "Fachpersonal" im Laden der Kette nicht mal wußte, daß ...

 

Ich kaufe meine Geräte (Waschmaschine etc.) bei meinem Elektrogeschäft.

Dieser reparariert auch (nach der Garantiezeit, da oft erstmal der Herstellerkundendienst tätig wird).

Dort ist Fachpersonal und es werden auch Kleingeräte repariert.

 

Und man kennt sich.

@18:22 Uhr von DerVaihinger

Bei Handys können auch  heute schon Akku und Display getauscht werden. Im übrigen, wenn Reparaturen teurer sind als ein Neukauf, dann macht sie keinen Sinn. 

 

Bei meinem Smartphon Samsung S 4 konnte ich den Akku selbst wechseln, beim S 7 Edge geht das nicht mehr.

 

Auch da sind die Hersteller in der Pflicht. Gehäuse verschweißt (wasserdicht) oder "gepökt" (mit Einrastnasen), Akku von der Rück- oder Vorderseite erreichbar? Rückseite kein Problem, mache ich öfter (muß man nicht mal löten, Kabel verdrillen, Schrumpfschlauch, fertig.

Einige Hersteller machen das aber über die Vorderseite, also Display ausbauen, nachher wieder mit UV Licht und Spezialkleber... ein Wahnsinnsaufwand, kaum zu machen.

@17:36 Uhr von gman

wirtschaftlicher Totalschaden. Denn die Reparaturkosten liegen nicht selten höher als die Wiederbeschaffungskosten für ein neues Teil.

 

Sie liegen nicht, sie werden so angesetzt, daß für den Verbraucher ein Neukauf billiger wird. Es braucht doch keiner mehr zu glauben, daß für einen Bagatellschaden dann auch nur ein Bagatellpreis fällig wird. Es werden ja oft Pauschalen, typischerweise um 70-80 Euro, verlangt als Belohnung dafür, daß im Service das eingeschickte Paket aufgemacht und das Gerät angesehen wird. "Zur Verrechnung mit den Reparaturkosten laut Kostenvoranschlag" - die todsicher höher liegen als das Gerät neu günstig eingekauft.

@18:22 Uhr von DerVaihinger

Bei Handys können auch  heute schon Akku und Display getauscht werden. Im übrigen, wenn Reparaturen teurer sind als ein Neukauf, dann macht sie keinen Sinn. 

 

Bei meinem Smartphon Samsung S 4 konnte ich den Akku selbst wechseln, beim S 7 Edge geht das nicht mehr.

 

Geben Sie mal "s7 edge akkutausch" ein, Sie werden staunen.

@17:40 Uhr von harry_up

"Wie alt ist der Trockner?"

"8 oder 10 Jahre, vielleicht auch 12".

"Dann gibt es keine Ersatzteile mehr!"

 

Ich hatte den gerissenen Antriebsriemen schon rausgeholt uns hielt ihm den ungläubig vor die Nase.
 

 

Ich fuhr mit dem gerissenen Riemen zu einem anderen Elektrohändler. 

 

Keilriemen sind Industriestandard, wie Schrauben oder Reifen. Wenn man die Abmessungen rauskriegt (sind oft in einem gelben Feld oder in gelber Farbe aufgedruckt) kriegt man sie online allemal neu zu kaufen.

@17:39 Uhr von triceratops

Ich muss das nicht zahlen, weil ich weder Toaster noch Fön oder Eierkocher habe. Nur einen Wasserkochre für Tee. Da habe ich mir zuletzt ein etwas teueres Modell zugelegt in der Hoffnung daß es nicht so schnell den Geist aufgibt wie seine Vorgänger. Mal sehen. Aber grundsätzlich ist es fies wenn Geräte so gebaut sind, daß man selbst nichts mehr reparieren kann. Ganz schlecht für den eigenen Geldbeutel und für die Umwelt. 

Geplante Obsoleszenz ist z.B. bei der Herstellung von Druckern sehr beliebt. Will man dann ein neueres Modell kaufen, passen die alten teuren Tintenpatronen nicht mehr. Auch da könnte man z.B. regeln, dass der Hersteller alte (d.h. nicht verwendete) Patronen gegen die neuen tauschen muss.

Bei meinemBMW 525I

machte der Anlasser Sperenzchen.

BMW in Deutschland: Sie brauchen einen neuen Anlasser.

 

Autowerkstatt in Ungarn: "Eine Kleinigkeit. Ich bestelle das Teil. Reparaturkosten 10 Euro"

@17:43 Uhr von harry_up

Ja sicher, zumal dann, wenn das neue Elektroteil weitaus sparsamer beim Stromverbrauch ist, kann eine Neuanschaffung sinnvoller sein als eine vielleicht auch noch teure Reparatur.

 

Ein modernes Märchen. Gedankenexperiment: um einen Liter Wasser um fünfzig Grad zu erwärmen, ist seit 100 Millionen Jahren (oder wie lange unser Luftdruck schon so ist wie heute) dieselbe Menge an Kalorien nötig.

Dasselbe gilt für Heizlüfter und Lufterwärmung, Motoren, Pumpen usw.

Aber Werbestrategen und Medien haben ja schon eine Automatik im Computer, die gar keine andere Formulierung zulässt als "... noch besser|umweltfreundlicher|usw. usf.". So viele Jahrzehnte, wie uns der Fortschrittsquatsch täglich eingehämmert wird, müssten wir längst in den Andromedanebel in Urlaub fliegen können.

 

@18:07 Uhr von Humanokrat

 

 

Nun, er könnte jau auch Kundendienst (wieder) zu (s)einem Geschäft machen. Das gabs ja schon mal. Würde insg. Ressourcen sparen und muss für den Unternehmer nichts Schlechtes sein, im Gegenteil.

Es braucht dann aber Management mit einer gewissen Kompetenz und Ambition, so etwas aufzubauen. Wegwerfprodukte sind weniger komplex als Geschäft.

 

Sollte so ein Gesetz kommen, dann darf man raten wie teuer wohl die Ersatzteile würden. :-)

 

Es wäre ja ok, wenn sie so teuer wären, dass das Reparieren sich dennoch lohnt. Ich habe letzthin bei einem namhaften Deutschen Hersteller Ersatzteile für eine 30 Jahre alte Oberfräse erhalt...

Mit dem "Unternehmer" meinte ich schon den Hersteller. Der Kundendienst vor Ort ist meist auf Reparatur bedacht, wegen der Kundenbindung (hoffe ich). Da es aber immer weniger Ersatzteile gab, verschwanden auch diese Kundendienste oft.

@18:21 Uhr von IchMeinJaNur

Es sei denn man flasht auf eigene Gefahr auf z.B. Lineageos. Mein Uralt Note 3 läuft mit Android 11 einwandfrei,[...]

Mein altes Samsung Galaxy S5 läuft auch mit LineageOS 18.1 stabi als "Backupgerät"

Für mein 4,5 Jahre altes Huawai P20 [...] gab es vor ein paar Monaten sogar noch Android 12 direkt vom Hersteller => Läuft problemlos.

Da könnte der Gesetzgeber problemlos ansetzen. Die Argumente Arbeitszeit, Ersatzteile und Fachleute sind ja leider nicht von der Hand zu weisen.

Aber die Bereitstellung von Updates wäre problemlos möglich.

 

Ah, und ich dachte, ich wäre der einzige im Forum mit LineageOS :-) Wenn ich mal das Handy wechsel(n) (muß) hole ich mir immer neuere gebrauchte, für die es auch LineageOS gibt, so schaffen meine Geräte locker ein paar Jahre, sofern der USB-Anschluß durchhält.

 

Aber das flashen ist riskant. Läuft was verkehrt und man weiß nicht, was man tut, hat man ganz schnell einen Ziegelstein. Deswegen heißt es ja auch "bricken". Nix für  Otto Normaluser.

@17:48 Uhr von schabernack

So was sagt schon der Kaufpreis vorher, ob der Wolf aus Plastik ist. Man kauft selbstverständlich einen Wolf aus Metall, wenn man denn so ein Ding haben will,

 

Sorry, aber der Preis steht niemals in Korrelation zur Qualität.

Hoffentlich kommt nicht noch einer und zitiert den unsäglichen Spruch vom Schuster, der für gute Arbeit guten Lohn verlangen muss. Und das im Zeitalter der Massenproduktion. Danach darf man auch nur handgedengelte Autos kaufen.

@18:02 Uhr von schiebaer45

eine Kühltruhe von 1968 und einen Kühlschrank von 1964. Beide Geräte laufen ohne Probleme bis heute. Wenn ich mir aber neue und stromsparende Geräte angeschafft hätte,kann ich davon ausgehen das die keine 50 Jahre alt werden.Insofern hätte ich nichts gespart.

Ja , die alten Geräte hielten noch was aus. Als vor ein paar Jahren meine Mikrowelle den Geist aufgab, war ich wegen geringer Auswahl (Einbaugerät in einer älteren Küchenzeile) gezwungen ein sehr teures Gerät zu nehmen. Ich entschied mich für eins von einer allseits bekannten Firma mit allerbestem Ruf für gute, langlebige Produkte. Als ich den Herren, die mir das Gerät lieferten und einbauten sagte, dass die alte Mikrowelle 16 Jahre alt sei, grinste der eine breit und sagte: "So lange hält die hier garantiert nicht."

Gruß

 

@18:16 Uhr von DerVaihinger

Wenn wieder mehr verschraubt, statt verschweißt würde, ergäbe sich manche Reparaturmöglichkeit.

 

Bei welchen Gerätearten wird denn wahlweise verschweisst oder verschraubt?!

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