Fahrgäste an der Station Frankfurt Hauptbahnhof

Ihre Meinung zu Bringt das Deutschlandticket die Verkehrswende?

Mit dem öffentlichen Nahverkehr quer durchs Land für 49 Euro pro Monat: Im Januar soll das Deutschlandticket kommen. Ein Schritt in Richtung Mobilität der Zukunft? Experten sind skeptisch. Von Naïma Kunze.

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148 Kommentare

Kommentare

Kaneel
17:01 Uhr von wenigfahrer @16:52 Uhr von Kaneel

Hab mir gerade mal ihre Idee, durch den Kopf gehen lassen, und mir vorgestellt, wie das an dem Gym, wo ich gearbeitet habe bis zur Rente, funktionieren soll.

Die Schüler kamen alles aus dem Umkreis, der Stadt, also mussten sie von den Dörfern für irgend etwas in die Stadt fahren, ein Teil wurde sogar täglich mit dem Taxi gebracht, oder Behinderten Bus.

Das alles und über Land, wollen Sie dann mit 30 belegen, eigenwillige Vorstellung.

Ich bin jetzt leider nicht davon ausgegangen, dass ich extra in meinem Post zu erwähnen muss, dass ich von innerstädtisch oder innerorts und nicht von Überlandfahrten ausgehe. Bei Strecken zwischen den Ortschaften, die mit Rad bewältigbar sind, würden Sie sich hoffentlich im Sinne der Schüler:innen für einen baulich abgetrennten Radweg aussprechen.

Klärungsbedarf
@17:11 Uhr von werner1955

Nein.
Weil weder Kapazitäten noch Angebote mit den Bedürfnissen Anständiger Bürger, Steuerzahler oder Rentner erfüllt werden.

Natürlich sind noch Kapazitäten frei, nur einige Züge und Busse sind voll besetzt.

Aber seit 40 jahre fährt der erste Bus in meien Vorort der Großstadt um 5:56 Uhr. Und meine Schicht beginnt immer ca 5:30Uhr. Und auf dem Land ist es noch viel schlimmer.

Ich weiß nicht, ob Sie es nicht verstehen wollen oder können: Es geht nicht um Ihren Schichtbeginn und Ihren ÖPNV. Es geht um Maßnahmen, die erheblich mehr Menschen als bisher die Nutzung des ÖPNV sinnvoll erscheinen lassen. Sie fahren derweil erst mal weiter Ihr Auto. Ich bin ziemlich sicher, dass auch in Zukunft kein ICE auf die Zugspitze fahren wird.

Mauersegler
@17:11 Uhr von werner1955

Aber seit 40 jahre fährt der erste Bus in meien Vorort der Großstadt um 5:56 Uhr. Und meine Schicht beginnt immer ca 5:30Uhr. Und auf dem Land ist es noch viel schlimmer.

 

Das wissen wir doch alle, Werner. Aber jetzt sind Sie ja Rentner und brauchen nicht mehr so früh aufzustehen, nicht wahr?

Besonders viele Einwohner*innen Ihres Vororts scheinen den frühen Bus aber nicht vermisst zu haben, sonst hätten sie sich ja mal um Änderung bemüht.

Dass Sie erwarten, dass die anständigen Steuerzahler*innen einen Extrabus nur für Sie finanzieren sollen, finde ich andererseits ein wenig unanständig.

 

NieWiederAfd
@15:38 Uhr von vriegel

Die meisten - auch ich - lieben den Individualverkehr. 
 

und daran wird der Versuch das Planwirtschaftlich zu lenken auch nichts ändern 

 

Sie kennen nicht den Unterschied zwischen Planwirtschaft und Verkehrswende, für die auch politische Weichenstellungen nötig sind? Kann ich kaum glauben.

Mit Planwirtschaft hat das 'Deutschlandticket' inhaltlich nichts zu tun. Und sprachlich nur eines: Die Einführung ist für Januar 2023 geplant.

 

Mauersegler
@17:17 Uhr von werner1955

Meine ist:

Anständie Bürger halten sich an Recht und Gesetzt, schädigen niemanden, achten persönliche Eigentum, besonders von andern, verlangen kein Alimentiereung sonder zahlen in diese System selbst als Renter noch ein.

 

Ich frage mich allerdings schon länger, warum Sie dann bei jeder (un)passenden Gelegenheit darüber jammern, dass Sie wieder nichts bekommen.

 

schabernack
@17:01 Uhr von Bernd Kevesligeti / @schabernack

 

Da kann man die Tendenz der Verteidigung der Politik herauslesen.

 

Kann man so tun bei mangelndem Leseverständnis.

 

 

Natürlich ist das alles schwierig. Das Bahnnetz wurde von 54.000 Kilometern Länge 1950 auf  33.440 Kilometer im Jahr 2018 zusammengekürzt. Da wird es für Berufspendler eher schwieriger.

 

Das ist nun aber mal so, und mit der Mantra-Rezitation der verschwundenen Bahn-Streckenkilometer kommen die auch nicht wieder wie das Kaninchen aus dem Hut. Auch nicht bei der 1.001. Rezitation.

 

 

Was es mit Wazir auf sich, so ist seine Performance doch klar. Der Ausbau der A 66 gehört dazu.

 

Mr. Al Wazir ist ja nicht der König von Deutschland, der das ganz alleine unabhängig von Parlamentsmehrheiten entscheiden kann. Manche wie Sie meinen aber, es sei ganz genau so.

 

Generell bin ich guter Freund der Bahn. Ich hatte von 1993 bis 2002 kein eigenes Auto. Weil ich keins brauchte für living in Köln mit Arbeitsstelle Düsseldorf.

 

So richtig sah ich 1998 in Japan,

was und wie toll Bahn sein kann.

Fuchs123
Was soll denn so eine Überschrift?

Was sool denn so eine Überschrift, wie wenn die Verkehrswende an einem Ticket hängt was günstig angeboten wird. Wir haben es doch im Sommer gesehen, an einigen Stellen geht es an anderen eben nicht und das hängt eben nicht nur am Ticketpreis oder dem Gültigkeitsbereich. Wer steigt schon gerne in einen übervollen Zug, oder wartet Ewigkeiten bis mal der ANschlusszug kommt. Also fehlen Material und Personal um aufzustocken. Im ländlichen Gebiet mangelt es immer noch an Strecken die man auch gerne benutzt, da fehlt der Ausbau. Wenn man dann jetzt so Politikeraussagen hört wie stolz sie darauf sind, daß sie das jetzt geschafft haben, dann ist das doch eigentlich eine traurige Aussage. Denn es hätte nicht im Vorfeld so ein Gewürge sein dürfen und man hätte auch klarstellen müssen, daß das Ticket nur eine von mehreren Maßnahmen sein kann, die jetzt realisiert werden konnten. Alles andere, Material, Strecken und Personal dauert in der Realisierung, das müsste genau so laut, verbindlich sein.

werner1955
@16:11 Uhr von saschamaus75

 

ODER ist das bei Ihnen eher ein lokales(!) Problem, mit dem Sie eher Ihren Bürgermeister vor Ort belästigen sollten? -.-

nein

Kein Lokales sondern grundsätzliche problem besonders in kleinen Gemeinden oder auf dem Land. Und wie schon geschrieben ist der ÖPNV in vielen Bereichen für Schichtarbeitnehmer vollkommen unzureichend. Sie werden durch hohe benzinkosten und hohe Steuern und Umlagen für den defizitären ÖPNV mehrfach belastet.
 

werner1955
@17:23 Uhr von Mauersegler

Dass Sie erwarten, dass die anständigen Steuerzahler*innen einen Extrabus nur für Sie finanzieren sollen, finde ich andererseits ein wenig unanständig.

 

Es würde mir vollkommen reichen wenn die Nutzer diese finazieren. Würden wir diese System haben würden wir hier nicht schreiben müssen.

NieWiederAfd
@16:07 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Die meisten - auch ich - lieben den Individualverkehr. 
.

und daran wird der Versuch das Planwirtschaftlich zu lenken auch nichts ändern "<<

.

Der Individualverkehr ist besonders den Grünen ein Dorn im Auge. Die Bürger werden sich den aber mitnichten von den Grünen wegnehmen lassen.

 

Ach Gottchen: Der Michel und seine Angst, dass ihm etwas weggenommen werden soll...

 Sie dürfen dem Individualverkehr frönen, so viel Sie wollen; das €49-Ticket ist auch nicht DIE Verkehrswende, sondern EIN steuerndes Element unter anderen. 
Was in dem Zusammenhang schon für Sie unangenehm werden könnte, ist die Verteuerung von Autoparkplätzen in der Innenstadt, der Ausbau von Radwegen auf Kosten von Autostraßen, mehr 30-Zonen etc. 

Manche werden eben nicht Teil der Verkehrswende durch Einsicht in Zusammenhänge, sondern nur durch Einsicht in den eigenen Geldbeutel. 

eine_anmerkung.
@17:31 Uhr von werner1955

 

>>"Es würde mir vollkommen reichen wenn die Nutzer diese finazieren. Würden wir diese System haben würden wir hier nicht schreiben müssen."<<

.

Das wäre zumindest gerechter und ehrlicher, weil verursachergerecht.

 

Dany39
@16:20 Uhr von triceratops

ist der ÖPNV gratis, trotzdem ist um Schulen täglich vor lauter Mama "Taxis" Chaos.

 

Gratis? Wo denn? Ich musste meinen Kindern immer Monatskarten kaufen. 

Bei uns gibt es Schulbusse, wo die Kinder zumindest bis 16 Jahre gratis mitfahren können (weiß aber nicht, ob es vom Bundesland oder Landkreis kommt). Aber es muss eine bestimmte Kilometerzahl an Schulweg sein (variiert auch nach Alter), um den Bus nutzen zu dürfen. Wohne übrigens in einem Dorf in Niedersachsen.  

SGEFAN99
@17:21 Uhr von NieWiederAfd

Hoffentlich dann sind die Straßen freier.

 

Offensichtlich haben Sie's nicht so mit der Verkehrswende und propagieren eher "Freie Fahrt für mich als Bürger". 
Da ist noch Luft nach oben, sich zu informieren, worum es geht.

Ich propagiere nicht ich plädiere für absolute Entscheidungsfreiheit wie man sich fortbewegen will. Heute morgen und in 1000 Jahren. Wer lieber alleine unterwegs ist soll das auch dürfen und darf nicht durch überteuerte Preise für seine/ihre Entscheidung schikaniert werden.

 

Account gelöscht
@17:28 Uhr von schabernack

 

Da kann man die Tendenz der Verteidigung der Politik herauslesen.

 

Kann man so tun bei mangelndem Leseverständnis.

 

 

Natürlich ist das alles schwierig. Das Bahnnetz wurde von 54.000 Kilometern Länge 1950 auf  33.440 Kilometer im Jahr 2018 zusammengekürzt. Da wird es für Berufspendler eher schwieriger.

 

Das ist nun aber mal so, und mit der Mantra-Rezitation der verschwundenen Bahn-Streckenkilometer kommen die auch nicht wieder wie das Kaninchen aus dem Hut. Auch nicht bei der 1.001. Rezitation.

 

 

Was es mit Wazir auf sich, so ist seine Performance doch klar. Der Ausbau der A 66 gehört dazu.

 

Mr. Al Wazir ist ja nicht der König von Deutschland, der das ganz alleine unabhängig von Parlamentsmehrheiten entscheiden kann. 

 

 

 

Aber worum geht es Ihnen jetzt eigentlich ? Um Verkehrswende und Ökologie ? Oder um das Gegenteil ? Warum verteidigen Sie den hessischen Minister ? Viele Wald-und Umweltschützer mögen ihn nicht. Warum verteidigen Sie nicht den Kelsterbacher oder Dannenröder Wald ?

NieWiederAfd
@16:02 Uhr von fruchtig intensiv

...

Ich für meinen Teil freue mich darüber. Vor allem hoffe ich, das dadurch dieser unsägliche Tarifjungel wegfällt.

 

 Geht mir genauso.

 

...

Wenn wir mal ehrlich sind, wäre eine komplett steuerfinanzierter ÖPV möglich. Zum größten Teil ist er eh schon stark durch Steuergelder subventioniert. Anstatt in beispielsweise AKW, in ÖVP investieren.

 

Nochmal volle Zustimmung.

 

nennt sich Solidargemeinschaft, [...]

Diese Ellenbogenmentalität wird uns aber vorgegeben. Funk, TV, Politik.

 

Da bin ich nicht mehr ganz bei Ihnen. Es gibt noch so etwas wie eigene Grundhaltungen, Werte und Orientierung am Gemeinwesen - eben: Solidargemeinschaft.

 

Klärungsbedarf
@17:33 Uhr von eine_anmerkung.

 

>>"Es würde mir vollkommen reichen wenn die Nutzer diese finazieren. Würden wir diese System haben würden wir hier nicht schreiben müssen."<<

.

Das wäre zumindest gerechter und ehrlicher, weil verursachergerecht.

 

Und die Krankenkassen schaffen wir dann auch noch ab. Jeder zahlt eben für seine eigenen Behandlungen.

tagonist
@17:22 Uhr von Klärungsbedarf Reaktion auf Werner55

Auch wenn ich Ihnen schon recht gebe weil mich dieses häufige Gemecker und der Futterneid aus gewissen Richtungen wenn die eigene kleine Welt von einer Maßnahme nicht vollumfänglich abgedeckt wird (und am Ende gibt es womöglich nicht mal ein Stück Gratisaufschnitt!) auch ärgert benennt Werner schon ein Problem.
Das Ticket ist sicherlich ein wirklich vernünftiger Ansatz, aber wenn es eben kaum ÖPNV-Verbindungen und diese nur in unzureichender oder weltfremder Taktung gibt, dann muss auch dieses Dilemma schnellst möglich angegangen werden. In (mittel-) großen Städten mag das weniger ein Problem sein, aber gerade die Anbindung von Solchen an die Vororte und diese unsäglichen Satteliten"städte" ist früh morgens oder spät Nachts meist ein Graus und das ist durchaus ein Problem, insbesondere für Menschen in Lehrberufen mit brutalst frühen Arbeitszeiten oder eben besagten Schichtdienstlerinnen.
Über die entsprechenden Zustände auf irgendwelchen Käffern möchte ich nicht mal nachdenken.

Mauersegler
@17:31 Uhr von werner1955

Dass Sie erwarten, dass die anständigen Steuerzahler*innen einen Extrabus nur für Sie finanzieren sollen, finde ich andererseits ein wenig unanständig.
 

Es würde mir vollkommen reichen wenn die Nutzer diese finazieren. Würden wir diese System haben würden wir hier nicht schreiben müssen.

 

Ich verstehe nicht ganz: Sie wollten sich eigentlich Ihren eigenen Bus finanzieren und sind daran gescheitert?

 

harry_up
@15:20 Uhr von werner1955

 

Nein.
Weil weder Kapazitäten noch Angebote mit den Bedürfnissen Anständiger Bürger, Steuerzahler oder Rentner erfüllt werden.

 

 

Da waren Sie wieder schneller...

Dann werden halt nur wieder mal die nicht anständigen Bürger, Steuerzahler oder Rentner billiger befördert werden.

 

Mal im Ernst:

Wollen Sie den Begriff "anständige"... nicht mal aus Ihrem Vokabular streichen?

Der passt an fast keiner einzigen Ecke und wirkt ebenso abgedroschen wie Ihre Lieblingszahl, die jetzt irgendwo um die 150.000 liegen dürfte.

Bender Rodriguez
49 ? Gilt überall?  Ein WE…

49 ? Gilt überall? 

Ein WE in München kostete früher schon 20e. Oder die Tageskarte für mehr Personen 25. 

Rmv 24h  kostet auch ordentlich.    Dann muss man nur noch jeden Monat 2 Gelegenheiten suchen, bei denen man das nutzen kann. 

Mein Semesterticket hat früher auch mehr gekostet.  

Jetzt suche ich mir irgend einen Job, der mit dem Ticket erreichbar ist. Oder ich ziehe in die teure Stadt. Dann lohnt sich das sogar 

NieWiederAfd
@17:36 Uhr von SGEFAN99

Hoffentlich dann sind die Straßen freier.

 

Offensichtlich haben Sie's nicht so mit der Verkehrswende und propagieren eher "Freie Fahrt für mich als Bürger". 
Da ist noch Luft nach oben, sich zu informieren, worum es geht.

Ich propagiere nicht ich plädiere für absolute Entscheidungsfreiheit wie man sich fortbewegen will. Heute morgen und in 1000 Jahren. Wer lieber alleine unterwegs ist soll das auch dürfen und darf nicht durch überteuerte Preise für seine/ihre Entscheidung schikaniert werden.

 

Niemand hält Sie davon ab. Aber vielleicht meldet sich da doch auch eine andere Stimme in Ihnen, wenn Sie hier meinen, etwas verteidigen zu müssen, was Ihnen niemand nimmt...

 

Anna-Elisabeth
@17:21 Uhr von NieWiederAfd

Hoffentlich dann sind die Straßen freier.

 

Offensichtlich haben Sie's nicht so mit der Verkehrswende und propagieren eher "Freie Fahrt für mich als Bürger". 
Da ist noch Luft nach oben, sich zu informieren, worum es geht.

Finden Sie nicht, dass Sie in diesen harmlosen Satz ein wenig zu viel hineininterpretieren? Als Fußgängerin würde auch ich mich über freiere Straßen freuen. Und die Anwohner von verkehrsreichen Straßen sicher auch.

harry_up
@17:17 Uhr von werner1955

Nein.
Weil weder Kapazitäten noch Angebote mit den Bedürfnissen Anständiger Bürger, Steuerzahler oder Rentner erfüllt werden.

 

Wer oder was sind denn bitte 'anständige Bürger'? Definieren Sie das? Und was sind einfach Bürger? Sind die per se 'unanständig'?

 

Ihr Sprachgebrauch weckt allerlei unangenehme Assoziationen.

 

 

Einfach mal Wiki fragen.

Meine ist:

Anständie Bürger halten sich an Recht und Gesetzt, schädigen niemanden, achten persönliche Eigentum, besonders von andern, verlangen kein Alimentiereung sonder zahlen in diese System selbst als Renter noch ein.

Auch leben Sie eigen und selbstverantwortlich durch persönliche Leistung und sparsamkeit und Rücksicht auf kanke, alte und kinder.

 

 

Ja, ja.

Aber das hat doch in diesem Kommentar nichts zu suchen, warum begreifen Sie das nicht endlich?

Irgendeinen nicht in den Kontext passenden Begriff schreiben und den durch WIKI definieren ist keine Erklärung für seine unsinnige Anwendung.

triceratops
Schicht

Werner 55:"Aber seit 40 jahre fährt der erste Bus in meien Vorort der Großstadt um 5:56 Uhr. Und meine Schicht beginnt immer ca 5:30Uhr. Und auf dem Land ist es noch viel schlimmer."

Das Problem in Ihrer Stadt ist doch lösbar, wenn es dort große Arbeitgeber gibt, wo viele zum Schichtwechsel hinfahren müssen. Bei uns gibt es in so einem Fall abgestimmte Fahrpläne damit die Arbeiter rechtzeitig ankommen. Wo hapert es da bei Ihnen? Das könnte längst anderst geregelt sein

Dorfbewohnerin
Monatlich ganz Deutschland?

Ich schreibe Mal aus meiner Sicht:

Ich wäre bereit, auf längeren Strecken mehr zu zahlen. Denn im Normalfall hat die Mehrheit der Bevölkerung im Alltag wenig Zeit dazu monatlich von Kiel nach Kempten zu tingeln.

Warum ich damals das 9-€-Ticket genutzt habe?

Weil es sich endlich gelohnt hat, auch Mal teilweise mit dem Bus, statt mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Denn aus Zeitgründen schaffe ich es nicht täglich.

Jetzt mit 49€ lohnt es sich nicht mehr für mich, weil ich die vertrödelte Zeit (1,5h) nicht erstattet bekomme und das Autofahren dadurch für mich günstiger (1,5h ÖPNV vs. 45 min Auto) ist.

Was braucht Deutschland ein deutschlandweites Ticket, wenn der Alltag doch eher im Landkreis stattfindet?

Ein kleines 9-€-Ticket im Landkreis würde mehr Nutzen bringen als ein 49-€-Ticket deutschlandweit.

... und dazu noch ein überarbeiteter Ausbau der ÖPNV-Linien im ländlichen Raum.

Dany39
@16:03 Uhr von hesta15

ist der ÖPNV gratis, trotzdem ist um Schulen täglich vor lauter Mama "Taxis" Chaos.

Dafür hat eine Grundschule bei uns eine gute Lösung gefunden. Je nach Klassenstufe (1-4), hat die Schule "Elternparkplätze mit unterschiedlichen Entfernungen eingerichtet, damit das Verkehrschaos direkt vor der Schule aufhört.

harry_up
@17:33 Uhr von eine_anmerkung.

 

>>"Es würde mir vollkommen reichen wenn die Nutzer diese finazieren. Würden wir diese System haben würden wir hier nicht schreiben müssen."<<

.

Das wäre zumindest gerechter und ehrlicher, weil verursachergerecht.

 

 

 

Und gleich sind wir bei den Rauchern, Junkfoodessern, Alkis, Drogisten und und...

 

Die Leier ist doch mittlerweile sowas von abgedroschen - falls das bei einer Leier geht...

spax-plywood
@17:20 Uhr von Sparpaket

 

 

Hat Herr Wissing in Zusammenhang mit dem 49 € Ticket keine Zielmarke genannt? Oder die Umweltministerin?

Ich glaube, da war nix. 

Beide wissen nur zu gut dass alle Zielmarken gerissen werden. Angefangen bei der höchsten Zielmarke, die deutschlandspezifische  CO2 Emission so zu senken damit das 1,5°C Ziel mit 50% Wahrscheinlichkeit nicht gerissen wird. Bis in die Ressorts der einzelnen Minister. Die "Klimakomponente" des Tickets und deren Wirksamkeit wird ja auch icht besonders thematisiert, eher die wirtschaftliche.

zyklop
@15:34 Uhr von hesta15

ich denke das in 10 Jahren weder venüftiges rollendes Material noch Schienennetze zur Verfügung stehen, woher soll das Geld Kommen?

Die Bahn könnte viel mehr Personenzüge haben, wenn sie nicht so viele Wagen verschrottet hätte. Man hat enorm viele ICE-Züge neu bestellt und eingesetzt, aber jedesmal die älteren IC-Züge verschrottet. Deswegen hat man auch kaum Reserven. Jetzt wird auch die Strecke Hamburg-Köln-Koblenz-Mainz vom ICE bedient, der deswegen aber nicht oder kaum schneller fährt als vorher der IC. Fragen Sie mal, wo die IC-Wagen bleiben.

wenigfahrer
@17:15 Uhr von Klärungsbedarf

" Man käme ohne diese ewigen Totschlagargumente wirklich weiter. Kaneel schrieb über das Mama-Taxi. ich habe Jahrzehnte in HH gelebt, lebe jetzt eher ländlich auf Rügen. Auch in Kleinstädten kann die überwiegende Anzahl der Schüler ihre Schulen zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen. Trotzdem gibt es auch da Helikoptereltern. Niemand sucht nach Lösungen, die auch dem letzten Eremiten hilft. Wir brauchen zunächst Lösungen für den Großteil der Betroffenen. "

-

Die Elterntaxis kenne ich gut, deshalb wurde ja vor der Schule Parkverbot und Zone 30 eingerichtet.

Die aus der Stadt kamen zu Fuß oder mit dem Rad, aber 50 Prozent hatten nicht die Möglichkeit, und Gym geht ab der 5. Klasse, also keine Kleinkinder.

Ein Totschlagargument ist das nicht, sondern das liegt an den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten, gibt sicher Schulen in Großstädten wo alle zu Fuß kommen könnten.

Im Ländlichen Raum wo alle in die Kreisstadt müssen, sieht es eben anders aus, es ging um das Argument 30 auf allen Wegen.

 

Mauersegler
@17:36 Uhr von SGEFAN99

Ich propagiere nicht ich plädiere für absolute Entscheidungsfreiheit wie man sich fortbewegen will. Heute morgen und in 1000 Jahren. Wer lieber alleine unterwegs ist soll das auch dürfen und darf nicht durch überteuerte Preise für seine/ihre Entscheidung schikaniert werden.

 

Sie plädieren für absoluten Egoismus, der andere ohne mit der Wimper zu zucken dazu zwingen will, die schädlichen Folgen dessen, was er selbst als bequem empfindet, auszubaden.

 

Übrigens dürfen Sie giftige Abwässer auch nicht einfach in einen Fluss leiten oder asbesthaltigen Bauschutt im Wald verbuddeln, weil das für Sie bequemer ist. Aber die Luft- und Lärmverschmutzung durch den Autoverkehr wollen Sie gratis haben?

 

 

harry_up
@17:50 Uhr von triceratops

 

Werner 55:"

Aber seit 40 jahre fährt der erste Bus in meien Vorort der Großstadt um 5:56 Uhr. Und meine Schicht beginnt immer ca 5:30Uhr. Und auf dem Land ist es noch viel schlimmer."

 

 

Das Problem in Ihrer Stadt ist doch lösbar, wenn es dort große Arbeitgeber gibt, wo viele zum Schichtwechsel hinfahren müssen. Bei uns gibt es in so einem Fall abgestimmte Fahrpläne damit die Arbeiter rechtzeitig ankommen. Wo hapert es da bei Ihnen? Das könnte längst anderst geregelt sein

 

 

Schicht, wie das?

Ich meine, mehrfach gelesen zu haben, dass Werner1955 Rentner sei.

 

Natürlich ein anstä....

schabernack
@17:37 Uhr von Bernd Kevesligeti / @schabernack

 

Aber worum geht es Ihnen jetzt eigentlich ?

Um Verkehrswende und Ökologie ? Oder um das Gegenteil ?

 

Um Umweltsau, das Gegenteil von Ökologie.

 

 

Warum verteidigen Sie den hessischen Minister ? Viele Wald- und Umweltschützer mögen ihn nicht. Warum verteidigen Sie nicht den Kelsterbacher oder Dannenröder Wald ?

 

Sie werden nie verstehen, dass es einen Unterschied mit Differenzierung gibt zwischen Verteidigung und: «Der Typ ist ein Trottel, und der Mörder der Bäume.»

 

Mit der Dogmatischen Lehre von irgendeiner nicht näher bestimmten Ökologie bekommen auch Sie niemand die Vorteile der Bahn eingeprügelt. Sie kennen aber gar nichts anderes, und verurteilen sich selbst zum Scheitern mit Pauken und Trompeten bei Blitz und Donner. Auch für Bahn müssen Bäume weg.

 

Seit 2002 habe ich wieder ein Auto.

Seitdem zwei Oldies, die beide mit LPG fahren.

Der öko-günstigste Fossil-Treibstoff, den es gibt.

 

Kleine persönliche Ökologie ohne Ideologie-Transparente durch die Straßen zu tragen und zu jagen wie Sie.

Bender Rodriguez
@15:34 Uhr von Bernd Kevesligeti

Und was Tarek al Wazir angeht, den hessischen Verkehrsminister, so steht er doch eher für den Autobahnbau-oder ausbau (A 49, A661).

Nö, das Problem hat er vom Vorgänger geerbt. Und die Strassen sind auch wichtig und richtig. 

Und es gäbe bundesweit noch viele sinnvolle, aber gestoppte, Strassenplanungen. 

 

harry_up
@17:51 Uhr von Dorfbewohnerin

 

Ich schreibe Mal aus meiner Sicht:

Ich wäre bereit, auf längeren Strecken mehr zu zahlen. Denn im Normalfall hat die Mehrheit der Bevölkerung im Alltag wenig Zeit dazu monatlich von Kiel nach Kempten zu tingeln.

 

Warum ich damals das 9-€-Ticket genutzt habe?

Weil es sich endlich gelohnt hat, auch Mal teilweise mit dem Bus, statt mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Denn aus Zeitgründen schaffe ich es nicht täglich....

 

《 ...Was braucht Deutschland ein deutschlandweites Ticket, wenn der Alltag doch eher im Landkreis stattfindet? 》

 

Ein kleines 9-€-Ticket im Landkreis würde mehr Nutzen bringen als ein 49-€-Ticket deutschlandweit.

... und dazu noch ein überarbeiteter Ausbau der ÖPNV-Linien im ländlichen Raum.

 

 

 

Ich halte Ihren Kommentar für durchaus nachdenkenswert.

 

Eine klarere Stellungnahme scheitert bei mir jedoch an den fehlenden Kenntnissen der genaueren "Benutzerströme", die Sie ja auch ansprechen.

NieWiederAfd
@17:45 Uhr von Anna-Elisabeth

Hoffentlich dann sind die Straßen freier.

 

Offensichtlich haben Sie's nicht so mit der Verkehrswende und propagieren eher "Freie Fahrt für mich als Bürger". 
Da ist noch Luft nach oben, sich zu informieren, worum es geht.

Finden Sie nicht, dass Sie in diesen harmlosen Satz ein wenig zu viel hineininterpretieren? Als Fußgängerin würde auch ich mich über freiere Straßen freuen. Und die Anwohner von verkehrsreichen Straßen sicher auch.

 

Es ging dem User nicht um Fußgänger oder Anwohner; das zeigen die Antworten des Users SGEFAN9 von 17:36. Finden Sie nicht?

 

harry_up
@17:30 Uhr von werner1955

 
ODER ist das bei Ihnen eher ein lokales(!) Problem, mit dem Sie eher Ihren Bürgermeister vor Ort belästigen sollten? -.-

 

nein

 

Kein Lokales sondern grundsätzliche problem besonders in kleinen Gemeinden oder auf dem Land. Und wie schon geschrieben ist der ÖPNV in vielen Bereichen für Schichtarbeitnehmer vollkommen unzureichend. Sie werden durch hohe benzinkosten und hohe Steuern und Umlagen für den defizitären ÖPNV mehrfach belastet.
 

 

 

Also  i s t  es ein lokales Problem.

Sie verstehen es bloß nicht.

Klärungsbedarf
@17:56 Uhr von wenigfahrer

>>

Ein Totschlagargument ist das nicht, sondern das liegt an den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten, gibt sicher Schulen in Großstädten wo alle zu Fuß kommen könnten.

Im Ländlichen Raum wo alle in die Kreisstadt müssen, sieht es eben anders aus, es ging um das Argument 30 auf allen Wegen.

<<

Alle in die Kreisstadt ? Wo gibt es denn so etwas ? Hier in MV gibt es den Kreis Mecklenburgische Seenplatte. Kreisstadt ist Neubrandenburg. Der Kreis ist doppelt so groß wie das Saarland und hat über 257.000 Einwohner. Und Sie glauben, da fahren alle Schüler nach Neubrandenburg ?

 

Kaneel
@17:51 Uhr von Dorfbewohnerin

Was braucht Deutschland ein deutschlandweites Ticket, wenn der Alltag doch eher im Landkreis stattfindet?

Ein kleines 9-€-Ticket im Landkreis würde mehr Nutzen bringen als ein 49-€-Ticket deutschlandweit.

... und dazu noch ein überarbeiteter Ausbau der ÖPNV-Linien im ländlichen Raum.

Der Nutzen ist sicher individuell unterschiedlich. Wenn man allerdings an einer oder zwei Ländergrenzen wohnt, es zudem in der Region mehrere Verkehrsverbünde gibt, kann man sich mit einem deutschlandweiten Ticket die Suche durch ein Tarifchaos ersparen. Ich habe hier u.a. den Westfalentarif, den Niedersachsentarif, den VOSplus-Tarif, den DB-Tarif. Mal gilt die Bahncard, mal nicht. Mal ist der Automat am Bahnsteig, mal im Zug.

Wenn man den Nutzungsbereich des Tickets preislich und regional abstufen möchte, wäre mein Vorschlag dazu:

- nur Landkreis, Stadt

- für das eigene und zwei angrenzende Bundesländer

- deutschlandweit.

Anna-Elisabeth
@18:02 Uhr von harry_up

 

Werner 55:"

Aber seit 40 jahre fährt der erste Bus in meien Vorort der Großstadt um 5:56 Uhr. Und meine Schicht beginnt immer ca 5:30Uhr. Und auf dem Land ist es noch viel schlimmer."

 

 

Das Problem in Ihrer Stadt ist doch lösbar, wenn es dort große Arbeitgeber gibt, wo viele zum Schichtwechsel hinfahren müssen. Bei uns gibt es in so einem Fall abgestimmte Fahrpläne damit die Arbeiter rechtzeitig ankommen. Wo hapert es da bei Ihnen? Das könnte längst anderst geregelt sein

 

 

Schicht, wie das?

Ich meine, mehrfach gelesen zu haben, dass Werner1955 Rentner sei.

 

Natürlich ein anstä....

Tja, die Sache mit der Anständigkeit. Der eine zahlt anständig seine Steuern und ich finde, dass ich unanständig viel Steuer zahle. 

Darf ich mich jetzt zu den Unanständigen zählen? Meine Mutter hätte dann recht behalten. Sie hatte mir als Kind schon oft gesagt: "Kind, aus dir wird keine Dame mehr." Ich fand das immer in Ordnung.

 

Kaneel
@Anna-Elisabeth

Der Ansatz der 15 Minuten Stadt, den Hamburg verfolgt, gefällt mir sehr gut. Ihr Verkehrssenator erscheint mir da ziemlich engagiert.

Zu Ihrer Uhrzeitirritation gestern. Auf der Seite https://www.tagesschau.de/allemeldungen sind alle Titel der Artikel des Tages mit der Erstveröffentlichungsuhrzeit aufgeführt. Falls diese von der im Artikel abweicht, nehme ich an, dass dieser zu dem Zeitpunkt korrigiert wurde. Unter meta.tagesschau steht i.d.R. die Uhrzeit der Kommentierfreischaltungszeit, außer gelegentlich nicht, so wie gestern.

Alles Gute für Ihren anstehenden Termin!

Liebe Grüße, Kaneel

Bender Rodriguez
@17:20 Uhr von Dany39

 

Da werde ich sie wohl leider enttäuschen müssen. Wie ich gelesen habe, soll es das 49€ Ticket nur im Jahresabo geben und somit hat man, zumindest wenn man nur gelegentlich fährt (z.B.in Urlaub), nichts davon und muss sich weiter durch das Tarifchaos kämpfen. 

Dann  ist es halt wieder nutzlos.  Ich habe nicht jeden Monat 3 Einsätze für so ein Ticket. Wenn es eh nur für Pendler  taugt, warum ist es dann bundesweit? 

Anna-Elisabeth
@18:10 Uhr von NieWiederAfd

Hoffentlich dann sind die Straßen freier.

 

Offensichtlich haben Sie's nicht so mit der Verkehrswende und propagieren eher "Freie Fahrt für mich als Bürger". 
Da ist noch Luft nach oben, sich zu informieren, worum es geht.

Finden Sie nicht, dass Sie in diesen harmlosen Satz ein wenig zu viel hineininterpretieren? Als Fußgängerin würde auch ich mich über freiere Straßen freuen. Und die Anwohner von verkehrsreichen Straßen sicher auch.

 

Es ging dem User nicht um Fußgänger oder Anwohner; das zeigen die Antworten des Users SGEFAN9 von 17:36. Finden Sie nicht?

Ja. Die Antworten hatte ich allerdings noch nicht gelesen, als ich meinen Kommentar tippte.

Unabhängig davon: Was das künftige Verkehrsaufkommen betrifft, bleibe ich zutiefst pessimistisch. Nicht weil alle Autofahrer egoistisch wären, sondern weil die übergroße Mehrheit einfach zu bequem ist.

weingasi1
@15:53 Uhr von Pessimist001

 

Das 9- Euro Ticket dauerhaft wäre ein klare Ansage gewesen.

Nein, wäre es nicht. Der ländl. Bereich lässt sich nicht simsalabim reaktivieren und nur für die Pendler, die gut angebunden sind, sind die Kosten beim € 9-Ticket viel zu hoch. Für diese Leute ist das € 49-Ticket schon eine spürbare Ersparnis, die vllt einige vom Auto in den ÖPNV umsteigen lässt. Warum verlangen so viele Leute immer direkt "den ganzen Arm", wenn man ihnen entgegenkommt. Viele Pendler, die z.B. zwischen 2 Städten pendeln, können richtig viel Geld sparen und dass der ländl. Bereich ausgebaut wird, darüber ist man sich auch einig. Geht halt nicht von heut' auf morgen.

 

NieWiederAfd
@18:32 Uhr von Anna-Elisabeth

Hoffentlich dann sind die Straßen freier.

 

Offensichtlich haben Sie's nicht so mit der Verkehrswende und propagieren eher "Freie Fahrt für mich als Bürger". 
Da ist noch Luft nach oben, sich zu informieren, worum es geht.

Finden Sie nicht, dass Sie in diesen harmlosen Satz ein wenig zu viel hineininterpretieren? Als Fußgängerin würde auch ich mich über freiere Straßen freuen. Und die Anwohner von verkehrsreichen Straßen sicher auch.

 

Es ging dem User nicht um Fußgänger oder Anwohner; das zeigen die Antworten des Users SGEFAN9 von 17:36. Finden Sie nicht?

Ja. Die Antworten hatte ich allerdings noch nicht gelesen, als ich meinen Kommentar tippte.

Unabhängig davon: Was das künftige Verkehrsaufkommen betrifft, bleibe ich zutiefst pessimistisch. Nicht weil alle Autofahrer egoistisch wären, sondern weil die übergroße Mehrheit einfach zu bequem ist.

 

 

Ich hoffe, Sie behalten nicht recht. Aber die Skepsis ist nicht ganz von der Hand zu weisen, wie die Diskussion hier zeigt.

 

weingasi1
@16:13 Uhr von nie wieder spd

ist der ÖPNV gratis, trotzdem ist um Schulen täglich vor lauter Mama "Taxis" Chaos.

Seit wann ist der ÖPNV für Schüler gratis? Überall in Deutschland? 
Abgesehen davon können ja auch Mamas Busfahrerin werden. Dann braucht es nur 1 Mama - Taxi für viele Kinder.

Auch ein versicherungstechnisches Problem. Schulbusse sind da ganz anders aufgestellt. Ob der ÖPNV für Schüler generell gratis ist, weiss ich nicht. Für Schüler deren Eltern berechtigt sind, ein Sozialticket zu erhalten, mit Sicherheit. Kinderreiche Familien bekamen das immer schon gratis.

 

Zuschauer49

Endlich werden Nägel mit Köpfen im Tarifdurcheinander gemacht. Bei aller Kritik, bei allen Mängeln ist ein Anfang gemacht und eine positive Wirkung auf die gewünschte "Verkehrswende" kann nicht ernsthaft verneint werden.

Es gibt immer einen Bereich, bei dem die Kosten eines Autos abgewogen werden gegen den ÖPNV. Hier wäre der Zweit- oder Drittwagen für die Ehefrau, um beim Abholen der Kinder von der Kita Zeit zu sparen, dort der Student, der mehrmals am Tag irgendwie die Wege zwischen Hörsaal, Bibliothek, Mensa, Übungen zurückzulegen hat und das von einer gerade noch erschwinglichen Bude, 10km weit weg in der Vorstadt, zurücklegen muss. Der eine ist fit und fährt lachend im Winter mit dem Rennrad, der andere sowieso von fragiler Gesundheit und weitere schwerbehindert. Für manche Bewohner auf dem Land abseits aller ÖPNV-Linien ist so ein Ticket unnütz, für andere macht es gerade den Unterschied aus. Ich (Dorfbewohner, 12km Schnellbus zum nächsten Bahnhof) freue mich drauf.

Account gelöscht
Bringt das Deutschlandticket die Verkehrswende ??

Laut dem Buch "Abgefahren-warum wir eine neue Bahnpolitik brauchen", sieht es mit den Pro-Kopf-Investitionen in die Bahn hierzulande nicht gut aus. Deutschland gibt pro Einwohner und Jahr 77 Euro für die Bahn aus. In Österreich sind es 218 Euro, in der Schweiz 365 Euro. Die Mittel müssen aber tatsächlich dem System Schiene im Sinne eines flächendeckenden, sicheren, zuverlässigen, komfortablen und bezahlbaren Bahnverkehrs zugutekommen und nicht für bahnfremde Investitionen und Auslandsabenteuer.

 

Ferner lassen sich alleine durch ein Ende des bisherigen Modells der Förderung der fossilen Verkehrswirtschaft rund 30 Milliarden Euro pro Jahr zur Bahn verlagern. Verzicht auf weiterem Autobahnbau........   

weingasi1
@16:28 Uhr von Tino Winkler

>>"Die meisten - auch ich - lieben den Individualverkehr. 
.

und daran wird der Versuch das Planwirtschaftlich zu lenken auch nichts ändern "<<

.

Der Individualverkehr ist besonders den Grünen ein Dorn im Auge. Die Bürger werden sich den aber mitnichten von den Grünen wegnehmen lassen.

 

Es wählen immer mehr Bürger die Grünen, uns wird von Grünen nichts weggenommen.

Wohl dem, der in Anbetracht der Grünen frohlocken kann. Ihnen wird nichts weggenommen ? Garnix ? Ja, dann können Sie natürlich das Hohe Lied der Grünen singen.

 

 

weingasi1
@17:21 Uhr von NieWiederAfd

Hoffentlich dann sind die Straßen freier.

 

Offensichtlich haben Sie's nicht so mit der Verkehrswende und propagieren eher "Freie Fahrt für mich als Bürger". 
Da ist noch Luft nach oben, sich zu informieren, worum es geht.

Vllt hat er das ja und möchte dennoch lieber sein Auto nehmen, was ich je nach Wetter oder anderen Widrigkeiten gut nachvollziehen kann. Man denke schon nur an die Streiktage, die jedes Jahr so anstehen.

 

schabernack
@18:09 Uhr von harry_up

 

@Dorfbewohnerin・Ich halte Ihren Kommentar für durchaus nachdenkenswert.

 

Eine klarere Stellungnahme scheitert bei mir jedoch an den fehlenden Kenntnissen der genaueren "Benutzerströme", die Sie ja auch ansprechen.

 

Ich arbeite seit 2002 in Bergisch Gladbach, und pendele nach dort von Köln aus. Je nachdem, welches Verkehrsmittel und welchen Weg ich nehme, 15 bis 20 km Strecke. 15 km sind mit dem Auto. Die schönen 20 km mit dem Fahrrad recht viel des Weges durch Wald. Leider auch alles bergauf. Aber das ist ja nach überall hin von Köln nach Osten so.

 

ÖPNV gibt es auch, aber einerlei, welcher der zwei möglichen Wege, dauert das immer min. 60 min. inkl.  ein- oder zweimal umsteigen. Nicht arbeitnehmer-gut ist der ÖPNV auf diesem meinem Arbeitsweg.

 

Ca. 150 Mitarbeiter hat das Unternehmen. Gezählt habe ich es nicht, ich weiß auch nicht, wo die 150 alle wohnen. Mehr als 50% kommen aus dem Bergischen Land mit bis ins Oberbergische.

 

Die kommen alle mit dem Auto,

eine andere Wahl haben sie nicht.

Klärungsbedarf
@17:40 Uhr von tagonist

Niemand behauptet, dass Lösungen trivial sind. Aber: Grundsätzlich ist in D sichergestellt, dass Eltern ihre Kinder nicht zur Schule fahren müssen. Da gibt es im Zweifel Schulbusse, die von den Schülern auch erreicht werden können.

Ich gehe jetzt auf die 70 zu und blicke auf verschiedene Zeiten zurück. Als das Herz der deutschen Wirtschaft noch im Ruhrgebiet lag, da ist nach meiner Erinnerung niemand bis vor das jeweilige Werktor gependelt. Die Arbeiter sind nach Schichtende zu Fuß nach Hause gegangen. In meiner Kindheit gab es auf der anderen Straßenseite zwei Tante-Emma-Läden. Später dann keinen mehr. Will sagen: Der Verkehrsbedarf wird auch von der Siedlungsstruktur bestimmt. Trennung von Arbeit und Wohnen, Schlafstädte, Gewerbegebiete usw.

weingasi1
@17:32 Uhr von NieWiederAfd

 Sie dürfen dem Individualverkehr frönen, so viel Sie wollen; das €49-Ticket ist auch nicht DIE Verkehrswende, sondern EIN steuerndes Element unter anderen. 

Was in dem Zusammenhang schon für Sie unangenehm werden könnte, ist die Verteuerung von Autoparkplätzen in der Innenstadt, der Ausbau von Radwegen auf Kosten von Autostraßen, mehr 30-Zonen etc. 

DAS bestimmen aber die Städte/Gemeinden. Da wird es mit Sicherheit versch. Ausgestaltungen geben. In Köln hat man das partiell ausprobiert. Die Händler und Gastronomen sind auf die Barrikaden gegangen, weil sie 40-50% Umsatzeinbussen hatten. Jetzt wirds wieder rückgängig gemacht. Es wollen nämlich eben NICHT alle zu Fuss, mit Tüten flanieren.

Wer flanieren will, soll das auf den Boulevards oder in den Stadtgärten tun.

 

schabernack
@19:38 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

Laut dem Buch "Abgefahren-warum wir eine neue Bahnpolitik brauchen", sieht es mit den Pro-Kopf-Investitionen in die Bahn hierzulande nicht gut aus. Deutschland gibt pro Einwohner und Jahr 77 Euro für die Bahn aus. In Österreich sind es 218 Euro, in der Schweiz 365 Euro.

 

Seit irgendwie immer Autoland Deutschland haben ihre Spuren hinterlassen.

Coachcoach
@16:03 Uhr von hesta15

ist der ÖPNV gratis, trotzdem ist um Schulen täglich vor lauter Mama "Taxis" Chaos.

Wo ist der gratis?

Mauersegler
@20:06 Uhr von morigk

So hilft ein deutschlandticket gar nicht.

 

Falsche Aussage. Ihnen hilft es möglicherweise nicht. Mir auch nicht, Millionen anderen aber schon. Und wenn es ganz gut geht, auch der Umwelt.

 

Coachcoach
Ein Ansatz, immerhin

Mehr aber auch nicht. 

€ 29,- hätte mehr Wende gebracht, aber gut, 49.- ist ein Fortschritt.

Was mir hauptsächlich fehlt, ist ein 9 oder 19€-Ticket für die Kids, bzw. alle unter 18 - die müssen die Welt kennenlernen können, am besten auf eigene Faust.

PeterK
@20:03 Uhr von Klärungsbedarf

Niemand behauptet, dass Lösungen trivial sind. Aber: Grundsätzlich ist in D sichergestellt, dass Eltern ihre Kinder nicht zur Schule fahren müssen. Da gibt es im Zweifel Schulbusse, die von den Schülern auch erreicht werden können.

Das sollte eigentlich so sein, ist es aber nicht (siehe mein Kommentar weiter oben). 

u.a. 4x die Woche Schulschluss um 16:30, letzter Bus 15:45, bzw. morgens 06:15 aus dem Haus, 15 min Fussweg zur Bushaltestelle, Schulbus fährt 06:32, an der Schule 07:00, Unterrichtsbeginn um 08:00. Der reguläre und einzige Linienbus am Vormittag fährt 07:30, damit ca. 5-10 min zu spät in der Schule. Also Fährt zur Schule mit Ankunft 07:45 durch das  Mamataxi (meine Frau könnte zwar mit dem Bus zur Arbeit fahren, kommt nach Feierabend aber nicht mehr nach Hause, da letzer Bus (siehe oben 15:45).

Zuschauer49
@15:32 Uhr von Opa Klaus

Warum kann der Mensch..... nicht einfach mal sagen "ja, ist ok. Gute Lösung für einen Teil der Bevölkerung" und gut is. (...) Natürlich können nicht alle profitieren

 

Danke, diesen Kommentar sollte man über jedem Thread zu jedem Thema zwangs-anheften :) .

WirSindLegion
Es ist doch nicht der Preis, der mich abhält

Der war schon regulär viel günstiger als die Blechkarre - auch wegen dem Jobticket....

Es ist die unzumutbare Dauer (2,75 Std. vs. 40 Min) und die häufigen "Störungen".

Als die Blechkarre mal 2 Wochen wegen einer größeren Reparatur ausfiel habe ich die Strecke ins Büro mal mit dem Zug getestet. Von 10 Mal hin+zurück war die Hälfte störungsfrei - wobei ich 15 Min zu spät nicht dabei habe - das toleriere ich noch. Aber 40 Min. zu spät - so lange wie die ganze Autofahrt - ist zu viel!

Einmal endete der Zug einen Bahnhof (15 km) zu früh (wegen "Streckenstörung"....) und ich saß erst mal eine halbe Stunde rum bevor der "Ersatzbus" kam. Nach erschlagenden 4 Std. einfacher Fahrt, sagte ich mir: NIE WIEDER.

Zuschauer49
@15:38 Uhr von vriegel

Die meisten - auch ich - lieben den Individualverkehr.

 

Ich nicht. Macht Krach auf dem Parkplatz in Hörweite (okay, ich habe den ZX200 samt sympathischem jungen Eigner kennen gelernt ... aber als verdrießlicher Rentner schätzt man es, wenn man irgendwelche Verfallserscheinungen - nicht Türschweller, sondern Bandscheibe - einfach verpennen kann ;) ), schafft Gefahren für mich als Pedelec-Fahrer, wenn die Besoffenen einfach über die Mitte des Kreisverkehrs brettern, gerade als ich schön die Rundung ausgefahren bin, und macht die Straßen voll, wenn ich mit dem Zweirad (ja, das ist auch Individualverkehr - genau wie meine Schuhsohlen) mich mal eigenständig irgendwo hin bewege.

Muss für mich nicht sein. Und wer jetzt verachtungsvoll über einen Rentner lacht, dem wünsche ich ein schönes langes Leben [hämischgrins].

Anna-Elisabeth
@20:05 Uhr von schabernack

 

Laut dem Buch "Abgefahren-warum wir eine neue Bahnpolitik brauchen", sieht es mit den Pro-Kopf-Investitionen in die Bahn hierzulande nicht gut aus. Deutschland gibt pro Einwohner und Jahr 77 Euro für die Bahn aus. In Österreich sind es 218 Euro, in der Schweiz 365 Euro.

 

Seit irgendwie immer Autoland Deutschland haben ihre Spuren hinterlassen.

Und irgendwann sind wir Parkplatz Deutschland.

 

Zuschauer49
@15:41 Uhr von werner1955

Aber leider muss immer der ander Teil der schon hochbelastetet das bezahlen, obwohl er selbst diese System nicht nutzen kann.

 

X-mal eingewandt, hier nochmal für Dich: jeder, der den ÖPNV nutzt, ist nicht im Auto auf der Straße vor Dir, um Dich zu nerven.

Dany39
@18:30 Uhr von Bender Rodriguez

 

Da werde ich sie wohl leider enttäuschen müssen. Wie ich gelesen habe, soll es das 49€ Ticket nur im Jahresabo geben und somit hat man, zumindest wenn man nur gelegentlich fährt (z.B.in Urlaub), nichts davon und muss sich weiter durch das Tarifchaos kämpfen. 

Dann  ist es halt wieder nutzlos.  Ich habe nicht jeden Monat 3 Einsätze für so ein Ticket. Wenn es eh nur für Pendler  taugt, warum ist es dann bundesweit? 

Aber leider ist es so, das es hauptsächlich für Pendler gedacht sein soll. Vielleicht denken sie, daß die dann günstiger damit von Stadt A zu Stadt B pendeln können. Aber das ist auch das, was ich daran kritisiere, denn für viele nutzt es nichts, weil sie es zur Arbeit nicht nutzen können und wenn sie dann mal von A nach B oder C wollen, dürfen sie wieder die immer nur weiter  steigenden Tarife zahlen, was teilweise sogar schon P&R unattraktiv macht, wenn man z.B. für den Preis eines Familientagesticket schon einen ganzen Tag im Parkhaus parken kann.

Hansi2012
Und jetzt ist das FA am Zug!

Wir hatten es schon beim 9€-Ticket. Für viele war das ein super Angebot. Aber eben so viele Bürger konnten es nicht nutzen, weil Bus und Bahn das nicht hergaben.

So wird es auch weiterhin aussehen. Wer es nutzen kann, macht ein super Geschäft.

Korrekterweise müsste jetzt das Finanzamt die Entfernungspauschale für AN in der jetzigen Form abschaffen. Nur die wirklichen Kosten dürfen absetzbar sein!

Martininsky
Zufrieden

Als zufriedener Bahnkunde, der von seiner Kleinstadt zur Arbeit nach Bremen pendelt, meistens zuverlässig und bequem, freue ich mich über das neue Ticket. Ich werde damit mehr als 100€ im Monat einsparen und habe darüber hinaus zukünftig auch für private Zwecke sehr viel mehr Bahnnutzungsoptionen offen. Für mich persönlich bedeutet das eine äusserst gelungene Verkehrswende. Und zwar eine Wende hin zum besseren. Sowas erlebt man nicht oft.

Bis hierhin bin ich glaube ich der erste und einzige in diesem Forum, dem es so geht. Es ist aber anzunehmen, dass es viele gibt, denen es so wie mir geht. Womöglich gar sehr viele. All denen verleihe ich hiermit mal meine Stimme, denn die kommen hier im Forum offenbar nicht vor. Also: Hurra, 49€-Ticket, toll! Danke, gute Idee...

Als nächstes sollten Autofahrer, die ihre Blechbüchse TROTZ guter Anbindung an den ÖPNV weiter zum pendeln nutzen, tüchtig zur Kasse gebeten werden. So eine Art negative Kilometerpauschale schwebte mir da vor.

Das hülfe....

 

Tino Winkler
@16:18 Uhr von PeterK

Nein.
Weil weder Kapazitäten noch Angebote mit den Bedürfnissen Anständiger Bürger, Steuerzahler oder Rentner erfüllt werden.

Natürlich sind noch Kapazitäten frei, nur einige Züge und Busse sind voll besetzt.

Klar sind Kapazitäten frei, sogar im einzigen Bus der hier morgens in die nächste Stadt fährt. Vor und hinter dem Bus fahren die PKW in dieselbe Richtung. In vielen Fällen deswegen, weil der einzige Bus aus der Stadt am Nachmittag bereits dann (weitgehend leer) im Dorf hält, wenn noch niemand Feierabend hat. Ein/anderthalb Stunden später kommen dann auch die PKW zurück. Anfragen und Bitten an Landkreis und Verkehrsbetrieb nach der Möglichkeit den Fahrplan anzupassen bleiben unbeantwortet.

Wenn Sie mit der Anfrage nicht überzeugen können, dann sollten Sie diese präzise mit potentiellen Fahrgästen noch einmal stellen.

Zuschauer49
@16:20 Uhr von schabernack

Auf dem Land  wohnen heißt immer weniger ÖPNV als in der Stadt, oder nahe bei der Stadt.

Bspw. vom Bergischen Land nach Köln wird es nie ÖPNV geben, der jedem Pendler sein Bus oder Bahn zu jeder Schichtzeit vor die Haustür fährt, und Auto tot.

 

Ich wohne garnicht weit von Ihnen und habe Jahrzehnte in Köln und Umgebung gelebt.

Egal. Jetzt wohne ich im Westerwald. Status vor 10 Jahren: Bus fährt alle 2 Stunden, am Wochenende etc. garnicht, nimmt jedes Dorf mit (was heisst, eine knappe Stunde für 12 Kilometer).

Status heute: Bus fährt von morgens bis abends in jeder Richtung (Kleinstadt einerseits, Bahnhof am Rhein andererseits) mindestens im Stundentakt, zu Arbeitszeit Halbstundentakt.

Geht doch.

Bin bloss zu krank, um dauernd in der Gegend rumzufahren (hab' ich früher getan, ist hier schön genug). Aber meine als "Spende" gedachten 9 Euro für's Monatsticket haben immerhin 21,60 Euro wie früher erspart, der Ticketpreis für 1 einzigen Tag.

Tino Winkler
@19:53 Uhr von weingasi1

>>"Die meisten - auch ich - lieben den Individualverkehr. 
.

und daran wird der Versuch das Planwirtschaftlich zu lenken auch nichts ändern "<<

.

Der Individualverkehr ist besonders den Grünen ein Dorn im Auge. Die Bürger werden sich den aber mitnichten von den Grünen wegnehmen lassen.

 

Es wählen immer mehr Bürger die Grünen, uns wird von Grünen nichts weggenommen.

Wohl dem, der in Anbetracht der Grünen frohlocken kann. Ihnen wird nichts weggenommen ? Garnix ? Ja, dann können Sie natürlich das Hohe Lied der Grünen singen.

 

 

Wenn Ihnen die Grünen etwas wegnehmen sollten dann haben Sie davon eventuell zu viel.

WirSindLegion
@21:00 Uhr von Martininsky: Betrifft mich dann nicht...

 

Als nächstes sollten Autofahrer, die ihre Blechbüchse TROTZ guter Anbindung an den ÖPNV weiter zum pendeln nutzen, tüchtig zur Kasse gebeten werden. So eine Art negative Kilometerpauschale sc...

... denn meine "Anbindung" hier ist eine Katastrophe.

Ich wäre mal gespannt, wer die gefahrenen Kilometer dann immer noch freiwillig in der Steuererklärung angibt :)

Bitte keine "Stasi - Box" in die Autos.

Zuschauer49
@16:23 Uhr von Der neue Goldstandard

Es ist eine mathematische Illusion zu glauben, dass man den ÖPNV  zu einer ausreichend attraktiven Alternative zum Individualverkehr in der Fläche zu vertretbaren Kosten ausbauen wird können.

Ein Verkehrsverbund, der in der Fläche ein hohe Anzahl X an Anfahrpunkten hat, die zu mit einer für den Kunden vertretbaren Frequenz h angefahren werden sollen, ließe sich nur bewerkstelligen, wenn dazu eine sehr große Anzahl N an Fahrsystemen im Umlauf wären.

 

Ach, der Westerwald hier ist durchsetzt von ehemaligen Eisenbahnstrecken (meistens heute zu Fahrradwegen umdeklariert), wie ein wurmiger Apfel von Gängen. Jedes 300-Seelen-Kaff hatte einen Bahnhof, googlen "Quirrenbach". Gewerbe wurde hiermit möglich. Hinter dem Siebengebirge gab es Kohlen-Tagebau, undenkbar ohne Schienenverkehr.

Uneinsichtige Politiker ohne Phantasie, was die Zukunftsentwicklung betraf, haben die ganzen Strecken in den 70er Jahren ff. abgewürgt. Die Trassen sind aber noch da.

Tino Winkler
@16:36 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Es wählen immer mehr Bürger die Grünen, uns wird von Grünen nichts weggenommen."<<

.

Die Grünen verharren auf Ihren Prognosen und die Grünen nehmen mir meine Freiheit weg (z.B. Individualverkehr). Das meine ich ernst.

 

 

Schieben Sie es doch nicht auf die Grünen, wenn sie ihren Führerschein verlieren.

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