Kommentare - Cannabis-Legalisierung: Wie realistisch sind die Ampel-Pläne?

13. November 2022 - 08:07 Uhr

Als Wahlkampfversprechen gerade für junge Wähler waren die Töne vollmundig: Man werde Cannabis zügig legalisieren. Doch das Prestigeprojekt der Ampel-Koalition kommt nur schleppend voran. Von Nadine Bader.

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Kommentare

Frage?

Was ist daran so schwierig, im BtMG eine Stoffgruppe zu entfernen...und natürlich auch die dazugehörige Strafandrohung?

In 5 Minuten gemacht. Aber nein, da muß erst noch ein Wulst von neuen Paragraphen ins BTMG. Und auf Verordnungsebenen kommt dann auch noch einmal ein Sack von Papier zu den ganzen Haufen Gesetzen und Vorschriften, die sowieso niemand mehr vollumfänglich versteht. Wir sind doch vllt. bald soweit, daß für jeden Bundesbürger ein Betreuer von den zuständigen Betreuungsgerichten der AG bestellt werden muß?

Alkohol / Cannabis

Entweder werden alle Drogen Verboten, oder zu mindestens Alkohol und Tabak, oder man entkriminalisiert was so wie so überall zu kriegen ist.

Denkt bitte alle an Komasaufen, Alkoholtote im Straßenverkehr, Krebstote durch Tabak....

Sinn, eingeredeter Sinn und Unsinn.......

Ein lehres Versprechen.

Sowie Digitalisierung, Rente, Energiesicherheit und Bildung. Man darf sich keine Illusion von der Gestaltungsfähigkeit von Regierungen machen. Schon garnicht von der CDU.

Jeder, der schon mal…

Jeder, der schon mal Plätzchen mit Haschisch gegessen oder Haschisch im Tee getrunken hat, weiß, wie das wirken kann: recht heftig, ich nenne es mal „trippig“, und ich spreche aus Erfahrung! Aber wenn Marihuana legalisiert wird, dann ist der Weg zu o. g. „Genuss“ auch nicht zu verwehren. In der Niederlande ist das Kaufen solcher Plätzchen und Haschisch ja möglich.

Ich glaube nicht, dass die Anzahl derer, die Marihuana oder Haschisch genießen, zurückgehen wird - ich glaube, die Anzahl geht noch höher, weil es damit deutlich einfacher wird, an diese Substanzen ranzukommen (die bisherige Illegalität hält sicherlich manche davon ab, es zu besorgen, und jene, die schon konsumieren, werden vermutlich Konsumenten bleiben). Vielleicht werde ich (als nicht mehr Berufstätiger) auch mal wieder dann und wann ein Plätzchen essen und lächelnd am Fluss unserer Stadt entlanggehen … vielleicht auch nicht, ich kenne ja das Gefühl.

Und was wäre mit einem neuen Berufsbild „ausgebildeter Dealer“? 

Mediziner warnen vor Freigabe ab 18

Sie werden wohl wissen warum.

Ach stimmt ja, auf die Expertenmeinung wird oft kein Wert gelegt.

Rauchen ist der Einstieg,

Canabis die Fortsetzung und dann kommen die harten Drogen.

Kann sich jeder ansehen. Ich arbeite freiwillig in der Suchthilfe und sehe das Elend fast täglich.

Da rauchen legal ist,ist die Legalisierung von Canabis ein weiteres herabsetzen der Hemmschwelle für harte Drogen.

Bei meinem ältesten Sohn war Canabis verantwortlich für den Abbruch des Studiums(Journalismus+Englisch). Da ich zu der Zeit absolut keine Ahnung hatte bin ich meiner Ex Frau(Krankenschwester Intensiv) bis heute dankbar das sie mich an das Thema gebracht hat. Sie hat unseren Sohn aufgefangen. Nach 2 elenden Jahren in der Leiharbeit kam sein Erwachen ohne Droge. Heute mit Beruf(Mechatroniker) und Studium BWL+Technik arbeitet er als Entwicklungsingenieur in der Autoindustrie.

Letztens saß mir eine 19 jährige gegenüber. Früher mal sehr hübsch,heute mit fehlenden Zähnen wegen Chrystal Meth Konsum und ihrem Aussehen ein Wrack. Der Weg-rauchen-Canabis-Kokain-Chrystal Meth.

 

 

An der Stelle bin ich…

An der Stelle bin ich anderer Meinung als die Ampel. Die Warnungen von Suchtfachleuten, Kinder- und Jugendtherapeuten und anderen wurden m.E. leichtfertig in den Wind geschlagen. Daher bin ich über die 'schleppende Umsetzung' nicht traurig.

 

gez. NieWieder

 

 

Entkriminalisieren...

...und gleichzeitig vernünftig aufklären. Und mit der Aufklärung ruhig schon in der Grundschule anfangen. Je früher man den Menschen erklärt, dass man nicht alles machen muss, was man vielleicht darf, desto besser die Chance, dass sie das auch bedenken, wenn es soweit ist.

Legalisierung von Canabis?

Herr Lauterbach ist Arzt? Unglaublich!

Canabis ab 18? Über die Apotheken oder Canabisshops? Natürlich mit satter Verdienstspanne für Verkäufer und Vater Staat. Wer kann sich das legal leisten?

Der Einstieg mit Canabis findet aber im Alter von 14 bis 16 Jahren statt. Also bringt dieses Gesetz gar nichts,da ausgerechnet die Einsteiger weiter in die Illigalität gedrängt werden.

Dazu hatte ich ein Seminar mit einem Chef einer Suchtklinik im Großraum Karlsruhe vor 2 Wochen.Er hat uns genau geschildert wer jetzt froh ist legal sein Gras rauchen zu dürfen und was mit unserer Jugend passiert. Sein jüngster Patient(ChrystalMeth) war übrigens 13 Jahre alt. Das in einer Klinik für harte Drogen.Mindestaufenhalt früher 6 Monate heute dank klammer Kassen nur noch 4 Monate.

 

@Werner Musterfrau (8:21)

Was ist daran so schwierig, im BtMG eine Stoffgruppe zu entfernen...und natürlich auch die dazugehörige Strafandrohung?

In 5 Minuten gemacht. Aber nein, da muß erst noch ein Wulst von neuen Paragraphen ins BTMG. Und auf Verordnungsebenen kommt dann auch noch einmal ein Sack von Papier zu den ganzen Haufen Gesetzen und Vorschriften, die sowieso niemand mehr vollumfänglich versteht. Wir sind doch vllt. bald soweit, daß für jeden Bundesbürger ein Betreuer von den zuständigen Betreuungsgerichten der AG bestellt werden muß?

 

Wie auch Ihr Beitrag zeigt, sind die Dinge eben selten so einfach, dass sie sich mit fünf Worten und einem Satz klären lassen.

 

Bedauerlich, aber nun mal die Realität.

 

Plus: Und dann ist da immer noch Brüssel.

 

@08:39 Uhr von Michael Lück

Sowie Digitalisierung, Rente, Energiesicherheit und Bildung. Man darf sich keine Illusion von der Gestaltungsfähigkeit von Regierungen machen. Schon garnicht von der CDU.

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Es geht hier nicht um die CDU - Ihr letzter Satz mag Ihre Meinung sein, aber ist bei diesem Thema kein Thema!

@08:21 Uhr von Werner Musterfrau

Was ist daran so schwierig, im BtMG eine Stoffgruppe zu entfernen...und natürlich auch die dazugehörige Strafandrohung?

In 5 Minuten gemacht. Aber nein, da muß erst noch ein Wulst von neuen Paragraphen ins BTMG. Und auf Verordnungsebenen kommt dann auch noch einmal ein Sack von Papier zu den ganzen Haufen Gesetzen und Vorschriften, die sowieso niemand mehr vollumfänglich versteht. Wir sind doch vllt. bald soweit, daß für jeden Bundesbürger ein Betreuer von den zuständigen Betreuungsgerichten der AG bestellt werden muß?

Wir sind in der "Deutschen Bürokratischen Republik", da geht nichts einfach..

Aber hier ist es besser, dass sorgfältig abgewogen und vorgegangen wird, bevor eine weitere Droge freigegeben wird

 

@09:09 Uhr von Tonio73

Andere Länder haben Cannabis ebenfalls entkriminalisiert, die Niederlande ist ein gutes Beispiel um die Verlogenheit in der EU Drogenpolitik zu belegen.
Während Cannabis dort de facto für Konsumenten legal ist, ist es de jure nur entkriminalisiert und der Großhandel sogar verboten.
Mit anderen Worten: Die Coffeeshops kaufen ihre Ware an den gleichen Stellen ein wie die deutschen Cannabisdealer, mit allen Folgen.
Normalerweise müsste die EU ein Interesse haben dies zu beenden und Cannabis vernünftig regulieren, damit die Konsumenten nicht unnötige Gefahren ausgesetzt sind (verunreinigtes und gestrecktes Cannabis).
Spanien hat schon seit vielen Jahren das System der Cannabis Social Clubs, Anbau ist im privaten Bereich erlaubt wenn es ein paar Pflanzen nicht übersteigt. 
Diese Clubs haben Coffeeshopcharakter und werden unbehelligt von der EU betrieben. Belgien hat ein ähnliches System.
Andere Länder haben ähnliche Regelungen, nur di...

@08:47 Uhr von NieWiederAfd

An der Stelle bin ich anderer Meinung als die Ampel. Die Warnungen von Suchtfachleuten, Kinder- und Jugendtherapeuten und anderen wurden m.E. leichtfertig in den Wind geschlagen. Daher bin ich über die 'schleppende Umsetzung' nicht traurig.

 

gez. NieWiederAfD

 

Ich hätte nir gedacht,daß wir mal einer Meinung sind!

Ein bekennender AfD Fan!

 

 

 

@08:47 Uhr von Halleluja

Canabis die Fortsetzung und dann kommen die harten Drogen.

Kann sich jeder ansehen. Ich arbeite freiwillig in der Suchthilfe und sehe das Elend fast täglich.

Da rauchen legal ist,ist die Legalisierung von Canabis ein weiteres herabsetzen der Hemmschwelle für harte Drogen.

Bei meinem ältesten Sohn war Canabis verantwortlich für den Abbruch des Studiums(Journalismus+Englisch). Da ich zu der Zeit absolut keine Ahnung hatte bin ich meiner Ex Frau(Krankenschwester Intensiv) bis heute dankbar das sie mich an das Thema gebracht hat. Sie hat unseren Sohn aufgefangen. Nach 2 elenden Jahren in der Leiharbeit kam sein Erwachen ohne Droge. Heute mit Beruf(Mechatroniker) und Studium BWL+Technik arbeitet er als Entwicklungsingenieur in der Autoindustrie.

Letztens saß mir eine 19 jährige gegenüber. Früher mal sehr hübsch,heute mit fehlenden Zähnen wegen Chrystal Meth Konsum und ihrem Aussehen ein Wrack. Der Weg-rauchen-Canabis-Kokain-Chrystal Meth.

 

 

...AfD-Märchen...

@08:47 Uhr von Halleluja

Canabis die Fortsetzung und dann kommen die harten Drogen.

Kann sich jeder ansehen. Ich arbeite freiwillig in der Suchthilfe und sehe das Elend fast täglich.

Da rauchen legal ist,ist die Legalisierung von Canabis ein weiteres herabsetzen der Hemmschwelle für harte Drogen.

Bei meinem ältesten Sohn war Canabis verantwortlich für den Abbruch des Studiums(Journalismus+Englisch). Da ich zu der Zeit absolut keine Ahnung hatte bin ich meiner Ex Frau(Krankenschwester Intensiv) bis heute dankbar das sie mich an das Thema gebracht hat. Sie hat unseren Sohn aufgefangen. Nach 2 elenden Jahren in der Leiharbeit kam sein Erwachen ohne Droge. Heute mit Beruf(Mechatroniker) und Studium BWL+Technik arbeitet er als Entwicklungsingenieur in der Autoindustrie.

Letztens saß mir eine 19 jährige gegenüber. Früher mal sehr hübsch,heute mit fehlenden Zähnen wegen Chrystal Meth Konsum und ihrem Aussehen ein Wrack. Der Weg-rauchen-Canabis-Kokain-Chrystal Meth.

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Danke für Ihren ehrlichen u. harten Erfahrungsbericht!

@08:47 Uhr von NieWiederAfd

An der Stelle bin ich anderer Meinung als die Ampel. Die Warnungen von Suchtfachleuten, Kinder- und Jugendtherapeuten und anderen wurden m.E. leichtfertig in den Wind geschlagen. Daher bin ich über die 'schleppende Umsetzung' nicht traurig.

 

gez. NieWieder

Haben sie sich am erkundigt, was kinder von der Pharmaindustrie schon im kindesalter bekommen? Von Hustentropfen angefangen....... Und wie sieht es aus, wenn Jugendliche sich Energy Drings rein ziehen und aufgeputscht werden? Man könnte es beliebig fortführen. Und das Canabis einen Eistiegsdroge für härtere Drogen sind, ist ein alter Gaul, da war ein Bricht im TV vor kurzem. Das Risiko für die Abhängigkeit von Alkohol ist größer. Wenn, dann sollten sie das Ganze sehen und vergleichen wie und womit unsere Kinder "verseucht" werden.

 

Gebrochenes Wahlversprechen

und nicht Einhaltung des Koalitionsvertrages....

Legalisieren, das ist doch der Job der Politiker, falls noetig bestehende Vertraege zeitnah kuendigen etc....

@09:17 Uhr von Tonio73

 

Sorry aber irgendwie ist das alles Quatsch, denn Cannabis ist jetzt schon großflächig verfügbar. Ich verstehe auch nicht das einreden, dass das Verbot irgendjemanden davon abhält. Bei uns im Ruhrgebiet kannst du zu jeder Tages und Nachtzeit jegliche Menge Cannabis besorgen die du bezahlen kannst, das ist in Berlin, Hamburg, Frankfurt, etc. genauso. 
Wenn man sich das mal bewusst gemacht hat, dann stellt sich die Frage, wollen wir weiterhin dieses System der organisierten Kriminalität überlassen, die mit dem Verkauf von mindestens 400 Tonnen Cannabis pro Jahr bei zehn Euro Gramm Preis richtig viel Geld verdient.
Wer bitte schön trinkt  Alkohol nur um sich zuzudröhnen?
So wird das beim Cannabis auch sein, es gibt tausende Sorten die alle ein wenig anders wirken, teilweise sehr stark und heftig, aber auch mild . Wie beim Alkohol werden nicht wenige die Bierversion von Cannabis vorziehen, doch der Dealer hat meistens nur die harte Schnaps Version die mehr Geld einbringt.

@08:59 Uhr von Tinkotis

...und gleichzeitig vernünftig aufklären. Und mit der Aufklärung ruhig schon in der Grundschule anfangen. Je früher man den Menschen erklärt, dass man nicht alles machen muss, was man vielleicht darf, desto besser die Chance, dass sie das auch bedenken, wenn es soweit ist.

So sehe ich das auch, aber genau so mit Einschlafmittel usw. sollte mal erklart werden, nicht nur über Canabis. Wie sieht es denn z.B. mit Zucker für Kinder aus? Wird dort genügend unternommen? Aufklärung tut Not.

@08:59 Uhr von Tinkotis

...und gleichzeitig vernünftig aufklären. Und mit der Aufklärung ruhig schon in der Grundschule anfangen. Je früher man den Menschen erklärt, dass man nicht alles machen muss, was man vielleicht darf, desto besser die Chance, dass sie das auch bedenken, wenn es soweit ist.

In der Grundschule anfangen?

Der Mensch gilt als Experimentierfreudig und unvernünftig, wie man immer wieder sieht.

@08:47 Uhr von NieWiederAfd

An der Stelle bin ich anderer Meinung als die Ampel. Die Warnungen von Suchtfachleuten, Kinder- und Jugendtherapeuten und anderen wurden m.E. leichtfertig in den Wind geschlagen. Daher bin ich über die 'schleppende Umsetzung' nicht traurig.

 

gez. NieWieder

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Und an dieser Stelle bin ich auch mal Ihrer Meinung! Sie sprechen sicherlich auch aus Erfahrung, vermute ich mal.

Das Thema „Legalisierung von Marihuana“ ist ja auch schon langjährig diskutiert, die Wirkung dieses Stoffes ist bekannt, alle Vor- aber auch Nachteile kann man im Internet bestens recherchieren. Ich denke, dass jene, die so euphorisch der Legalisierung zustimmen, die Nachteile etwas ausblenden.
Aber sei’s drum, eine Umsetzung der Legalisierung erfolgt, ist nur eine Frage der Zeit und auch der Ausgestaltung der Regelung - die Ampelregierung möchte am Ende der Legislaturperiode nicht mit einem Versprechen konfrontiert werden, das sie nicht eingehalten hat.

 

@09:23 Uhr von Tonio73

Wenn sie in der Suchthilfe arbeiten, dann wissen sie, dass Alkohol und Tabak die Einstiegsdrogen sind. 
Das Cannabis eine Einstiegsdroge im klassischen Sinne ist behauptet kein seriöser Wissenschaftler, ansonsten bitte mal den Beweis ihrer These online stellen (seriöse Untersuchungen). 
Gibt es aber nicht.
Doch kann Cannabis der Einstieg in Stigmatisierung, kriminelles Millieu und Schwarzmarkt sein wo auch andere Substanzen verkauft werden.
Der Griff zu harten Drogen fällt leichter.
Liegt aber nicht wie behauptet an Cannabis sondern an dem Verbot. Wer die Möglichkeit hat Cannabis kontrolliert in einer geschützten Umgebung zu kaufen, der wird dies auch meistens wahrnehmen.
Wie bei Zigaretten wird es natürlich auch einen Markt geben, der unversteuerte Ware anbietet, doch wird der überschaubar sein wenn wir es richtig machen.
Harte Strafen für die Abgabe an Kinder und Jugendliche gehört dazu. 
 
 

 

@08:59 Uhr von Tinkotis

Entkriminalisieren ...und gleichzeitig vernünftig aufklären. Und mit der Aufklärung ruhig schon in der Grundschule anfangen. Je früher man den Menschen erklärt, dass man nicht alles machen muss, was man vielleicht darf, desto besser die Chance, dass sie das auch bedenken, wenn es soweit ist.

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Es ist ja nicht nur Aufgabe einer Schule, diese „Aufklärung“ zu leisten - die Erziehungsberechtigten sind da stark in der Pflicht; nur wenn ein Kind sieht, dass Mama und/oder Papa rauchen (bzw. kiffen), trinken etc., wird’s für Lehrer schwer, diese Kinder zu überzeugen, auf diese Substanzen zu verzichten.

Das Problem ist ja nicht die Droge

Das Problem ist die Suchtstruktur des Kapitalismus, die weitgehend Vernunft abschaltet - mit Kapital als Droge.

Eine weltweite unbearbeitet sucht einer regredierten Menschheit.

@09:29 Uhr von Tonio73

Genau und die Dealer die unbehelligt von der Polizei jedes Jahr mindestens 400 Tonnen Cannabis verkaufen können,  freuen sich mit ihnen. Denn das Verbot  machen riesige Gewinne mit Cannabis erst möglich.
Im übrigen hält sich das bei Suchtfachleuten,  Psychiatern, etc. die Waage. Mindestens genauso viele sind für die Regulierung, inklusive die Hälfte der Strafrechtsprofessoren, die Mehrheit der politischen Parteien, denn auch von den kleinen Parteien sind die Mehrheit für die Regulierung von Cannabis, die im Bundestag sitzen so wie so.
Und laut der letzten repräsentative Umfrage auch 66 % der Bundesbürger.
 
 
 

 

@09:05 Uhr von Halleluja

Herr Lauterbach ist Arzt? Unglaublich!

Canabis ab 18? Über die Apotheken oder Canabisshops? Natürlich mit satter Verdienstspanne für Verkäufer und Vater Staat. Wer kann sich das legal leisten?

Der Einstieg mit Canabis findet aber im Alter von 14 bis 16 Jahren statt. Also bringt dieses Gesetz gar nichts,da ausgerechnet die Einsteiger weiter in die Illigalität gedrängt werden.

Dazu hatte ich ein Seminar mit einem Chef einer Suchtklinik im Großraum Karlsruhe vor 2 Wochen.Er hat uns genau geschildert wer jetzt froh ist legal sein Gras rauchen zu dürfen und was mit unserer Jugend passiert. Sein jüngster Patient(ChrystalMeth) war übrigens 13 Jahre alt. Das in einer Klinik für harte Drogen.Mindestaufenhalt früher 6 Monate heute dank klammer Kassen nur noch 4 Monate.

 

Keine Angst, so wie das Wahlalter runtergesetzt wird, werden auch andere Freiheiten "erkaempft".

@09:05 Uhr von Halleluja

Herr Lauterbach ist Arzt? Unglaublich!

Canabis ab 18? Über die Apotheken oder Canabisshops? Natürlich mit satter Verdienstspanne für Verkäufer und Vater Staat. Wer kann sich das legal leisten?

Der Einstieg mit Canabis findet aber im Alter von 14 bis 16 Jahren statt. Also bringt dieses Gesetz gar nichts,da ausgerechnet die Einsteiger weiter in die Illigalität gedrängt werden.

Dazu hatte ich ein Seminar mit einem Chef einer Suchtklinik im Großraum Karlsruhe vor 2 Wochen.Er hat uns genau geschildert wer jetzt froh ist legal sein Gras rauchen zu dürfen und was mit unserer Jugend passiert. Sein jüngster Patient(ChrystalMeth) war übrigens 13 Jahre alt. Das in einer Klinik für harte Drogen.Mindestaufenhalt früher 6 Monate heute dank klammer Kassen nur noch 4 Monate.

 

Sorry, Cannabis ist nicht CristalMeth ... und im Sandkasten spielen ist nicht immer mit dem ausheben von Schuetzengraeben gleichzusetzen.

@08:47 Uhr von Halleluja

Canabis die Fortsetzung und dann kommen die harten Drogen.

Kann sich jeder ansehen. Ich arbeite freiwillig in der Suchthilfe und sehe das Elend fast täglich.

 

 

Ihr Engagement zeigt Ihnen lediglich das, was Sie subjektiv wahrnehmen. Keinesfalls aber ein Gesamtbild, welches eine Basis für eine sachliche Bewertung wäre. Als ehemaliger Fachpfleger in der Psychiatrie und im Entzug und ehemaliger Konsument (täglich) sehe ich das so.

 

 

Da rauchen legal ist,ist die Legalisierung von Canabis ein weiteres herabsetzen der Hemmschwelle für harte Drogen.

 

Ein Mythos, der nicht erst durch Erfahrungen mit der Legalisierung widerlegt wurde.

 

 

Bei meinem ältesten Sohn war Canabis verantwortlich für den Abbruch des Studiums(Journalismus+Englisch). […]
 

 

 

Dann hat bei ihm das Verbot von THC wohl auch nichts gebracht.

 

Zu der 19-jährigen Meth-abhängigen: Ob jemand zu extrem süchtig machenden und extrem schädlichen „harten“ Drogen greift, hängt nicht von der Kriminalisierung von THC ab, sondern vom Konsumenten. 

 

@08:47 Uhr von Halleluja

Canabis die Fortsetzung und dann kommen die harten Drogen.

Kann sich jeder ansehen. Ich arbeite freiwillig in der Suchthilfe und sehe das Elend fast täglich.

Ja diese Fälle gibt es, genauso wie schwere Verläufe bei Corona. Ich bin jedoch, ebenfalls aus Erfahrung, überzeugt, dass die große Mehrheit der Cannabis Konsumenten nicht abrutscht. Einstiegdroge ist Cannabis nur als Einstieg in die Kriminalität.

 Ich und ein sehr großer Teil meiner Bekannten haben in den 20igern sehr viel gekifft. Kein einziger ist über Shit oder Gras hinausgegangen. Alle heute wohl situiert und ich würde gerne mal wieder kiffen, aber nicht vom Dealer am Bahnhof, sondern gerne aus der Apotheke 

 

@08:41 Uhr von Wolf1905

>> ich glaube, die Anzahl geht noch höher, ...

DAS denke ich nicht, weil:

 

>> ...weil es damit deutlich einfacher wird, an diese

>> Substanzen ranzukommen

Wie definieren Sie "deutlich einfacher"? Noch einfacher geht doch garnicht. -.-

@08:47 Uhr von NieWiederAfd

An der Stelle bin ich anderer Meinung als die Ampel. Die Warnungen von Suchtfachleuten, Kinder- und Jugendtherapeuten und anderen wurden m.E. leichtfertig in den Wind geschlagen. Daher bin ich über die 'schleppende Umsetzung' nicht traurig.

 

gez. NieWieder

 

 

Man muss Cannabis schlicht und einfach so behandeln wie Alkohol.

 

Ich bin nicht der Meinung, daß Jugendliche wegen einer Legalisierung mehr kiffen werden als ohnehin schon.

Haste Haschisch

„Haste Haschisch in de Tasche, haste immer was zu nasche“

(alter lustiger Spruch aus den Siebzigern glaub ich)

Ich persönlich sehe überhaupt kein Problem mit der Freigabe. Bin gespannt wie das wirklich praktisch umgesetzt werden soll. Es gibt dann bestimmt eine Art persönliche Cannabis wo dann alle Käufe aufgelistet sind. 

Bitte legalisieren

Bitte legalisieren.

Das fördert wie auch bei Alkohol und Zigaretten die natürliche Auslese.

@09:05 Uhr von Tinkotis

>> sind die Dinge eben selten so einfach, dass sie sich

>> mit fünf Worten und einem Satz klären lassen.

 

Ähh, 'Strafvollzug für Cannabis einfach aussetzen!' sind GENAU 5 Worte? oO

Naja,

falls es jetzt nicht legalisiert wird, dann vielleicht 2031, 2046...2068?

Was für eine verrückte Welt !

In den USA werden Wahlen gewonnen durch die Freigabe von Abtreibung.   In Deutschland bemüht sich ein gewissenloser Haufen Politiker um die Wählerstimmen meist junger Menschen, indem diesen  leichterer Zugang zu einer Rauschgiftkarriere in Aussicht gestellt wird.  Sogar tagesschau.de thematisiert die oft fatalen Folgen  von Rauschmittel-abusus. Es wäre sehr sinnvoll, wenn 1000 Kopien der vorstehenden Nachricht für den Bundestag und Bundesrat dort vorgelegt würden -- möglichst noch vor der Abstimmung.

was solls...

Wir haben Alkoholsucht, Medikamentensucht, Süßstoffsucht, Fastfoodsucht, Fettsucht, Magersucht, Geltungssucht, Zigarettensucht, Geschwindigkeitssucht, Arbeitssucht, Faultrites, ....

Da kommt es auf eine Sucht doch nicht mehr darauf an.

Und seien wir mal ehrlich.

Alle wollen mehr Selbstbestimmung. Also, ich bin für eine Freigabe ab 18.

Und ja, ich habe als Sozialarbeiter einige Jahre in München Haar gearbeitet. Ich weis wovon ich schreibe. Es gab Menschen die von dem Zeugs weg wollten, aber auch sehr viele die nicht wollten.

Cannabis legalisieren

Das ist der Einstieg in die härteren Drogen und ist mit absoluter Sicherheit der falsche Weg. Wann , bitte , will die Politk mal was richtig machen ?

Einfach mal machen.

Diskutieren, Zeichen  setzen, Signale sehen, Visionen haben, in den Raum stellen, Handlungsoptionen offen halten , Handlungsbedarf sehen  usw.  kann man ja weiterhin. 

@08:21 Uhr von Werner Musterfrau

Was ist daran so schwierig, im BtMG eine Stoffgruppe zu entfernen...und natürlich auch die dazugehörige Strafandrohung?

In 5 Minuten gemacht. Aber nein, da muß erst noch ein Wulst von neuen Paragraphen ins BTMG. Und auf Verordnungsebenen kommt dann auch noch einmal ein Sack von Papier zu den ganzen Haufen Gesetzen und Vorschriften, die sowieso niemand mehr vollumfänglich versteht. Wir sind doch vllt. bald soweit, daß für jeden Bundesbürger ein Betreuer von den zuständigen Betreuungsgerichten der AG bestellt werden muß?

Bürgergeld Nein aber Drogenkonsum ja? Muss man doch nicht verstehen! Wieso meldet sich der ewige Stänkerer Friedrich Merz denn jetzt nicht? Er benimmt sich sonst wie ein Hassprediger.

Cannabis Legalisierung

Wie bei allen Drogen, auch Tabak und Alkohol werden die jungen Konsumenten an Canabis kommen. Ab 18 Jahren finde ich ist die Freigabe zu niedrig, dieser Meinung sind auch Fachleute. 

Aber man will ja Wähler mobilisieren, sie gelb grün, ob das sinnvoll ist mag ich bezweifeln. Fehlt nur noch das Wahlrecht ab 15 Jahren. 

irgendwie komisch

Die Holländer können dad schon lange, genauso wie den sog. Doppelwums, denn die 50 Mrd. Die rausgehen haben, sind pro Kopf mehr als das in Deutschland ist. Von Italien oder Grankreich wollen wir besser garnicht erst anfangen 

@09:40 Uhr von saschamaus75

>> ich glaube, die Anzahl geht noch höher, ...

DAS denke ich nicht, weil:

 

>> ...weil es damit deutlich einfacher wird, an diese

>> Substanzen ranzukommen

Wie definieren Sie "deutlich einfacher"? Noch einfacher geht doch garnicht. -.-

.

Bisher ist es schwieriger, Marihuana zu kaufen; bei einer Legalisierung wird’s einfacher, oder?

Theorie und Praxis sind bekanntlich zweierlei

Frage hierzu: „Doch das Prestige-Projekt der Ampel kommt nur schleppend voran“:

Was kommt in diesem Lande eigentlich  n i c h t  „schleppend voran“?

In einer kürzlich im öffentlichen TV übertragenen Diskussionsrunde hat ein Teilnehmer es meiner Meinung nach sehr treffend auf den Punkt gebracht, als er sagte, Deutschlands Politik erinnere ihn an einen Sportwagen, der mit Tempo 30 auf der Autobahn unterwegs sei.

Medizinische Expertisen bitte ausreichend einbeziehen!

Werden Expertisen erfahrener Mediziner, die Suchterkrankungen behandeln, in ausreichendem Maße einbezogen? Wie stehen Krankenversicherungen zur allgemeinen Legalisierung von Cannabis? Kosten für Behandlungen in Suchtkliniken werden nach der Legalisierung nicht geringer sein. Sehr viele junge Mensschen könnten z.T. durch "Gruppenzwang" zum Genuss von Cannabis gebracht werden. Ist ja legal! Die Verkehrsminister sollten sich ebenfalls zu erhöhten Gefahren im Straßenverkehr austauschen. Für wichtig halte ich, dass Cannabis unter ärztlicher Aufsicht zur Behandlung etlicher Krankheitsbilder eingesetzt wird. Aber auch hier müssen bspw. Regeln zur Fahrtüchtigkeit greifen und überprüfbar sein.

@08:35 Uhr von Emil67

Entweder werden alle Drogen Verboten, oder zu mindestens Alkohol und Tabak, oder man entkriminalisiert was so wie so überall zu kriegen ist.

Denkt bitte alle an Komasaufen, Alkoholtote im Straßenverkehr, Krebstote durch Tabak....

Sinn, eingeredeter Sinn und Unsinn.......

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Ja so ist es mit den Drogen und es kommt auf das richtige Maß an,wenn es dann schon gemacht wird.

@Tonio73

Lieber Tonio, ein Tipp:

 

vermeiden Sie es, nachdem Sie Ihren Kommentar geschrieben und dann auf „Vorschau“ geklickt haben, unter der Vorschau auf den „antworten“-Button zu klicken, sondern gehen Sie weiter unten auf „speichern“. So vermeiden Sie den Formatierungssalat.

 

Wozu dieser „antworten“-Button unter der Vorschau da ist, verstehe ich nicht. Außer Foristen eine Falle zu stellen.

Ich halte die Ampelpläne für…

Ich halte die Ampelpläne für sehr realistisch, weil meiner Meinung nach das Interesse von bestimmten Regierungskreisen darin besteht, uns hier zukünftig noch mehr verblöden zu lassen. Was sonst ist leichter, wenn das Volk so in bestimmte Abhängigkeiten gebracht ist, dieses endlich total urteilsunfähig zu machen. Die US-Bürger, seit Jahren immer mehr mit genehmigten Opiatenmißbrauch zum Schatten ihrer selbst gebracht,  sind da wohl das gewünschte Vorbild für die Planer eines genehmigten Canabisabusus als Einstiegsdroge. Mir ist dieser Schritt dieser grün/roten Regierungscompartimente ja verständlich, denn sie wissen, irgendwann würden die Leute hier bei klarem Verstand erkennen, welch Geistes Kind sie in dieser Ampel wählen und dies deshalb bald lassen. Mit zugedröhntem Verstand allerdings, haben selbst Grüne zukünftig noch Chancen gewählt zu werden. Also werden sie uns, das Wahlvieh endlich in die Drogentunke tauchen, damit alles werde, wie Grüne wollen.

Passt zu Nie wieder Deutschland
 

@09:45 Uhr von Der Nachfrager: Fettdruck-Gebrüll:

Bitte legalisieren.

Das fördert wie auch bei Alkohol und Zigaretten die natürliche Auslese.

...weswegen Raucher und Trinker auch schon quasi ausgestorben sind...

 

Die Legalisierung von…

Die Legalisierung von Cannabis damit zu verteidigen, dass es eh nicht möglich ist, ein Verbot durchzusetzen, ist wie wenn man den Ladendiebstahl legalisiert, weil es bisher nicht möglich war, ihn polizeilich zu unterbinden.

 

 

@09:55 Uhr von Peter Kock

Das ist der Einstieg in die härteren Drogen und ist mit absoluter Sicherheit der falsche Weg. Wann , bitte , will die Politk mal was richtig machen ?

 

Nein, Cannabis ist nicht der Einstieg in die härteren Drogen. Vom ständigen Wiederholen wird das nicht wahrer.

@09:53 Uhr von Quakbüdel

Was für eine verrückte Welt !

 

In den USA werden Wahlen gewonnen durch die Freigabe von Abtreibung.   In Deutschland bemüht sich ein gewissenloser Haufen Politiker um die Wählerstimmen meist junger Menschen, indem diesen  leichterer Zugang zu einer Rauschgiftkarriere in Aussicht gestellt wird.  Sogar tagesschau.de thematisiert die oft fatalen Folgen  von Rauschmittel-abusus. Es wäre sehr sinnvoll, wenn 1000 Kopien der vorstehenden Nachricht für den Bundestag und Bundesrat dort vorgelegt würden -- möglichst noch vor der Abstimmung.

 

Sind Sie auch für das Verbot von Alkohol, die tödlichste Droge, die Menschen in Deutschland konsumieren?

@10:13 Uhr von 250gMagerquark

Die Legalisierung von Cannabis damit zu verteidigen, dass es eh nicht möglich ist, ein Verbot durchzusetzen, ist wie wenn man den Ladendiebstahl legalisiert, weil es bisher nicht möglich war, ihn polizeilich zu unterbinden.

 

 

Das gilt dann auch für Alkohol, oder?

@09:45 Uhr von Der Nachfrager

Bitte legalisieren.

Das fördert wie auch bei Alkohol und Zigaretten die natürliche Auslese.

Bei Alkohol und Zigaretten haben Sie ja Recht. 
Durch Cannabis ist selbst in den Jahrtausenden, in denen es nicht verboten war, kein einziger Mensch gestorben. Das hat sich durch das nun ca 100 Jahre geltende Verbot von Cannabis nicht geändert.
Allerdings sollten sie noch das Autofahren erwähnen. 
Es hat bei vielen Menschen durchaus Suchtcharakter, auf jeden Fall sind wir davon abhängig und es sterben stündlich mehrere Menschen auf der Welt, weil sie in Autounfälle verwickelt sind. Und seltsamerweise werden die überwiegende Mehrzahl der Autounfälle von Menschen verursacht, die stocknüchtern sind. 
Wenn das kein Grund für ein Verbot ist, müssen wir über Verbote selbst härterer Drogen gar nicht diskutieren. Selbst in den letzten Jahren, in denen die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr zurückgegangen ist, übertrifft sie die Anzahl der Todesopfer durch verbotene Drogen um ein Mehrfaches.

Super zu all dem Elend des…

Super zu all dem Elend des Alkoholproblems kredenst uns unsere ja so sehr um unser Wohl besorgte Regierung zukünftig auch noch eine ausufernde Drogenproblematik. Ich glaube allerdings, dass hinter diesem Treiben etwas ganz anderes steht, als unser Wohl zu mehren. Das Problem beginnt schon damit, dass man Canabis als leichte Droge meint nicht ernst nehmen zu müssen. Man frage doch die vielen Altachtundsechziger wieviele Freunde sie hatten die in den wilden 70ern mit Canabis anfingen, was nach und nach ihr Denken,Bewerten, Beurteilen in ganz andere Sphären hob und sie so zu anderen Drogenund andere Welt brachte, aus der viele nicht mehr zurück kamen. Aber vielleicht ist auch genau das die Absicht, die wirklich hinter der jetzigen  Legalisierungswillen von Shit steht?

@09:55 Uhr von Peter Kock

Das ist der Einstieg in die härteren Drogen und ist mit absoluter Sicherheit der falsche Weg. Wann , bitte , will die Politk mal was richtig machen ?

Das ist meines Erachtens falsch. Mag sein, wer später mal Koks, Heroin oder andere harte Drogen nimmt, hat vorher sicher Gras geraucht. Aber... wer Gras raucht, hat meist vorher schon Alkohol oder Zigaretten konsumiert. Ab wann fängt bei Ihnen der "Einstieg" an.

Eine Aussage von mir die schon 30 Jahre alt ist. Ich laufe lieber durch eine Turnhalle voller Bekiffter, als durch 2 Betrunkene die mir auf der Straße entgegenkommen. Die legale Droge Alkohol führt oft zu Aggression, Kiffen macht eher ruhig, entspannt und träge, da hat keiner Bock auf Schlägerei. 

 

Ja, der Konsum von Gras kann Schäden verursachen, aber nicht mehr als Rauchen oder Alkohol trinken.

 

Kiffen ist Mist

Seit drei Jahren sitzen die jungen Leute mehr oder weniger isoliert zu Hause, an ihrem Studienort oder sonstwo, anstatt sich bei Reisen in die Welt den Wind um die Nase wehen zu lasssen und Erfahrungen zu sammeln. Andere Menschen kennen lernen, andere Lebensverhältnisse erkunden, Natur und Kultur erleben ... Work-and-Travel-Projekte, (soziale) Arbeit in Deutschland oder als Au-Pair im Ausland ... das ist wichtig.

Wer hat etwas davon, wenn junge Leute, (hoffentlich) gut ausgebildet und erlebnishungrig, sich das Hirn vernebeln?

Meinetwegen können sich die hier vertretenen Altkiffer die Birne zudröhnen. Aber idealisieren Sie den Drogenkonsum bitte nicht. Ich finde, es zuzugeben, dass das Kiffen (und auch der übermäßige Alk-Konsum) zu Trägheit und Denk-Behinderung geführt hat, das hätte Größe.

@09:57 Uhr von V8forever

Wie bei allen Drogen, auch Tabak und Alkohol werden die jungen Konsumenten an Canabis kommen. Ab 18 Jahren finde ich ist die Freigabe zu niedrig, dieser Meinung sind auch Fachleute. 

Aber man will ja Wähler mobilisieren, sie gelb grün, ob das sinnvoll ist mag ich bezweifeln. Fehlt nur noch das Wahlrecht ab 15 Jahren. 

Zucker ist auch eine Sucht, oder haben sie noch nie Von Zuckersüchtige gehört? Sie werden sich wundern wie hoch die Dunkelziffer ist.

Ich habe einen Freund,

dessen großes Problem ist die Maßlosigkeit. Weswegen er auch über sein Übergewicht nicht Herr wird.

 

Zum Glück mag er Alkohol nicht. Er wäre sonst längst tot.

 

Seit etwa einem Jahr kifft er nicht mehr. Er hat eingesehen, daß die ungeheuren Mengen, die er die letzten fünfunddreißig Jahre täglich konsumiert hat, nicht unbedingt zielführend sind. Obwohl er beruflich immer erfolgreich war.

 

Er kann aber nur entweder ganz oder gar nicht.

 

Wäre das mit dem Essen auch so handhabbar, dann ginge es ihm noch besser. Aber bei Esssucht geht das leider nicht.

 

Ich bin heilfroh, daß ich kein Suchtproblem habe. Was aber nicht mein Verdienst ist. Meiner Ansicht nach wird man damit geboren.

Es gibt Gründe dafür und dagegen

Zitat: "Die Bundesregierung will Cannabis legalisieren. Doch die Umsetzung dürfte sich verzögern. Das hat auch völkerrechtliche Gründe."

.

Es gibt Gründe dafür und dagegen ... Vorgaben einer transnationalen Institution wie der UN sind indes die schlechtesten Gründe, nach welchen man sich richten sollte.

Gewiss, die UN-Richtlinien zum Cannabiskonsum kann man als hoffentlich qualifizierten Expertenrat in seine Abwägung einschließen, sich an irgendwelche Vorgabe einer nicht gewählten, transnationalen Institution würde ich ansonsten anempfehlen diese geflissentlich zu ignorieren - aus Prinzip.

Bemerkenswert, dass die SPD kein Problem damit hat, wenn es um Drogen geht, evtl. vertragliche Vereinbarungen mit der UN flexibel abzuändern, wohingegen Parteien wie die SPD nahezu hündisch sonst an Vertragsinhalte etwa der EU sich zu halten plädieren, etwa wenn es um die MwSt-Befreiung bei der unsinnigen Gasumlage die vergangenen Tage ging.

@10:04 Uhr von Cologne 59

Werden Expertisen erfahrener Mediziner, die Suchterkrankungen behandeln, in ausreichendem Maße einbezogen? Wie stehen Krankenversicherungen zur allgemeinen Legalisierung von Cannabis? Kosten für Behandlungen in Suchtkliniken werden nach der Legalisierung nicht geringer sein. Sehr viele junge Mensschen könnten z.T. durch "Gruppenzwang" zum Genuss von Cannabis gebracht werden. Ist ja legal! Die Verkehrsminister sollten sich ebenfalls zu erhöhten Gefahren im Straßenverkehr austauschen. Für wichtig halte ich, dass Cannabis unter ärztlicher Aufsicht zur Behandlung etlicher Krankheitsbilder eingesetzt wird. Aber auch hier müssen bspw. Regeln zur Fahrtüchtigkeit greifen und überprüfbar sein.

Laut meiner Expertise nach 40 Jahren unfallfreien Autofahrens besagt, dass Cannabiskonsum lediglich zu einer etwas defensiveren Fahrweise führt und somit keinerlei Gefahr von bekifften Autofahrern ausgeht. Eher sogar weniger.
Kopieren Sie sich bitte diesen Text, dann haben Sie das auch schriftlich.

Blick in die Niederlande

Die Legalisierung ändert das Konsumverhalten nicht, auch die Dealerkriminalität verschwindet nicht, im Gegenteil. Aber unsere Regierung scheint generell nicht von den Erfahrungen anderer Staaten lernen zu wollen.

Unentschlossen

Zitat: "Die Bundesregierung will Cannabis legalisieren. Doch die Umsetzung dürfte sich verzögern."

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Ein Beschäftigung mit allen Argumenten für und gegen eine Liberalisierung von Drogen hat bisher nicht dazu geführt, dass ich eine dezidierte Meinung dazu haben.

Sicher, für mich als Liberalen besteht eines der Hauptargumente darin, dass man mit der Liberalisierung kriminellen Netzwerken das Fundament entzieht - auch wenn dies bedeutet, dass unzählige "pharmazeutische Fachverkäufer" - vulgo: Drogendealer - etwas aus dem Görlitzer Park sich einer ehrlichen Arbeit werden widmen müssen.

Ebenso erkenne ich die Doppelmoral - also das, was Grünlinke per se ignorieren - im Umgang mit anderen Drogen, v.a. Alkohol: hier werden die Folgekosten dem Verbraucher auch nicht in Rechnung gestellt.

Dennoch das Argument der akzelerierten Verwahrlosung und des Einstiegs in härtere Drogen ist nicht von der Hand zu weisen.

@10:12 Uhr von Schirmherr

Ich halte die Ampelpläne für sehr realistisch, weil meiner Meinung nach das Interesse von bestimmten Regierungskreisen darin besteht, uns hier zukünftig noch mehr verblöden zu lassen. Was sonst ist leichter, wenn das Volk so in bestimmte Abhängigkeiten gebracht ist, dieses endlich total urteilsunfähig zu machen. Die US-Bürger, seit Jahren immer mehr mit genehmigten Opiatenmißbrauch zum Schatten ihrer selbst gebracht,  sind da wohl das gewünschte Vorbild für die Planer eines genehmigten Canabisabusus als Einstiegsdroge. Mir ist dieser Schritt dieser grün/roten Regierungscompartimente ja verständlich, denn sie wissen, irgendwann würden die Leute hier bei klarem Verstand erkennen, welch Geistes Kind sie in dieser Ampel wählen und dies deshalb bald lassen. Mit zugedröhntem Verstand allerdings, haben selbst Grüne zukünftig noch Chancen gewählt zu werden. Also werden sie uns, das Wahlvieh endlich in die Drogentunke tauchen, damit alles werde, wie Grüne wollen.

P...

 

Trinken Sie Alkohol?

@10:02 Uhr von Wolf1905

>> Bisher ist es schwieriger, Marihuana zu kaufen; bei

>> einer Legalisierung wird’s einfacher, oder?

 

Ähh, nope. -.-

Wenn jetzt nicht gerade Sonntag vormittag (alle gerade von Party nach Hause und pennen) wäre, könnte ich JEDERZEIT los. =)

Die Legalisierung von Shit,…

Die Legalisierung von Shit, weil man dem Drogenhandel nicht Herr wird, ist eine Bankrotterklärung dieses Staates. Das einzige Mittel der Wahl wäre ein entsprechendes vorgehen gegen den Drogenhandel. Allerdings müßten die Mittel, die zu ergreifen wären wenig mit den immer wieder so sehr beschworenen sehr knappen Möglichkeiten und Mitteln die unseren Behörden beim Kampf gegen den Drogenhandel zur Verfügung stehen, zu vereinen. Allerdings ist Drogenhandel für mich mit Krieg zu vergleichen und da im Krieg, wie wir alle momentan erleben müssen, sind mit demokratischen Diskussionen nur Verluste für Leben und Gesundheit einzufahren und die können und dürfen wir uns nicht mehr leisten. Kurz gesagt, ich gehöre zu den, zugegeben vielleicht zu radikalen Befürwortern einer rücksichtslosen Auslöschung dieser Plage des Drogenhandels!

@10:21 Uhr von draufguckerin

Seit drei Jahren sitzen die jungen Leute mehr oder weniger isoliert zu Hause, an ihrem Studienort oder sonstwo, anstatt sich bei Reisen in die Welt den Wind um die Nase wehen zu lasssen und Erfahrungen zu sammeln. Andere Menschen kennen lernen, andere Lebensverhältnisse erkunden, Natur und Kultur erleben ... Work-and-Travel-Projekte, (soziale) Arbeit in Deutschland oder als Au-Pair im Ausland ... das ist wichtig.

Wer hat etwas davon, wenn junge Leute, (hoffentlich) gut ausgebildet und erlebnishungrig, sich das Hirn vernebeln?

Meinetwegen können sich die hier vertretenen Altkiffer die Birne zudröhnen. Aber idealisieren Sie den Drogenkonsum bitte nicht. Ich finde, es zuzugeben, dass das Kiffen (und auch der übermäßige Alk-Konsum) zu Trägheit und Denk-Behinderung geführt hat, das hätte Größe.

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Ich sehe das ähnlich wie Sie, und spreche auch aus eigener Erfahrung! Es gibt Menschen, die Marihuana und Alkohol ganz vernünftig konsumieren können, ohne gleich abzudriften (aber viele eben nicht!).

JedeR kennt Freunde, die wegen Drogen gescheitert sind

Die angestrebte Legalisierung des Kiffens und der überwachte Verkauf in Abgabestellen hat einzig und allein den Grund, dass man der Dealerei nicht mehr Herr wird. Mit der Legalisierung wird den Drogenhändlern, die Shit und Gras steuerfrei und gerne auch mit suchtfördernden Zusätzen verticken, das Geschäft nicht verdorben, aber vielleicht etwas weniger lukrativ gemacht.

Sicher, es mag sein, dass das Kiffen entspannt. Es hilft vielleicht auch gegen Schmerzen. Aber das ist nicht der Grund für den Wunsch nach die Freigabe.

Wir alle waren auch mal jung. Jung und naiv genug, um auf Rattenfänger und Verführer reinzufallen. Wer von Ihnen kennt keine jungen Leute aus seinem früheren Freundeskreis, die ihre Ziele aufgegeben haben, um sich in nächtelangen Sessions das Hirn aus dem Kopf zu qualmen? Ewige Gespräche, die sich im Kreis drehten, Musik, die Drogenkonsum idealisierte, Bücher, die Traumwanderungen, den Aufbruch in neue Dimensionen versprachen. Und was ist geblieben?

 

 

@10:21 Uhr von draufguckerin

Kiffen ist Mist

 

Seit drei Jahren sitzen die jungen Leute mehr oder weniger isoliert zu Hause, an ihrem Studienort oder sonstwo, anstatt sich bei Reisen in die Welt den Wind um die Nase wehen zu lasssen und Erfahrungen zu sammeln. Andere Menschen kennen lernen, andere Lebensverhältnisse erkunden, Natur und Kultur erleben ... Work-and-Travel-Projekte, (soziale) Arbeit in Deutschland oder als Au-Pair im Ausland ... das ist wichtig.

Wer hat etwas davon, wenn junge Leute, (hoffentlich) gut ausgebildet und erlebnishungrig, sich das Hirn vernebeln?

Meinetwegen können sich die hier vertretenen Altkiffer die Birne zudröhnen. Aber idealisieren Sie den Drogenkonsum bitte nicht. Ich finde, es zuzugeben, dass das Kiffen (und auch der übermäßige Alk-Konsum) zu Trägheit und Denk-Behinderung geführt hat, das hätte Größe.

 

Niemand streitet das ab.

 

Ihr Kommentar, und auch die Kommentare vieler anderer Foristen erwecken den Eindruck, als ob eine Kiffpflicht eingeführt werden sollte.

Strenger!@08:44 Uhr von Alter Brummbär

Sie werden wohl wissen warum.

Ach stimmt ja, auf die Expertenmeinung wird oft kein Wert gelegt.

Finde auch ab 18 zu "früh"! Ab 21 sollte das Mindestalter sein, oder 25.... auch ok, von wegen Gehirnentwicklung.

Abgabe an Erwachsene ab 25, und Höchstabgabe pro Kauf um die 10g pro Kunde, mehr nicht.

Ich denke mal

wir haben schon genug Süchtige aller Arten, da muss eine Legalisierung nicht sein.

Ich hab mit Mitte 70 noch nie Cannabis versucht, auch nicht als Gebäck, also kann man auch ganz gut ohne das Leben, arbeiten füllt den Tag auch aus.

Warum sollen noch mehr mit Drogen Auto fahren oder draußen herum laufen, worin besteht da der Sinn.

Weil der Staat es nicht in den Griff bekommt zu unterbinden, wie viele andere Sachen auch, eine neue Geldquelle wird es nicht, weil es auf der Straße dann immer billiger ist, und trotzdem dort gekauft wird.

Es passiert nur eins, die Hemmschwelle fällt weg, weil keine Strafen zu erwarten sind.

Das ist der falsche Weg aus meiner Sicht, machen kann ich natürlich nichts, gegen Entscheidungen der Politik.

Alk Abgabe@10:17 Uhr von fathaland slim

Sind Sie auch für das Verbot von Alkohol, die tödlichste Droge, die Menschen in Deutschland konsumieren?

Ich finde, (ungefragt) Bier ab 18J, härtere Alkoholika ab 21J!

Bier ab 16J finde ich definitiv zu "lasch".

@10:21 Uhr von draufguckerin

Seit drei Jahren sitzen die jungen Leute mehr oder weniger isoliert zu Hause, an ihrem Studienort oder sonstwo, anstatt sich bei Reisen in die Welt den Wind um die Nase wehen zu lasssen und Erfahrungen zu sammeln. Andere Menschen kennen lernen, andere Lebensverhältnisse erkunden, Natur und Kultur erleben ... Work-and-Travel-Projekte, (soziale) Arbeit in Deutschland oder als Au-Pair im Ausland ... das ist wichtig.

Wer hat etwas davon, wenn junge Leute, (hoffentlich) gut ausgebildet und erlebnishungrig, sich das Hirn vernebeln?

Meinetwegen können sich die hier vertretenen Altkiffer die Birne zudröhnen. Aber idealisieren Sie den Drogenkonsum bitte nicht. Ich finde, es zuzugeben, dass das Kiffen (und auch der übermäßige Alk-Konsum) zu Trägheit und Denk-Behinderung geführt hat, das hätte Größe.

Nach ihrer eigenen Logik müsste man auf jedem Volksfest den Bier-, Wein- und Schnaps-Ausschank verbieten und im Falle von Oktoberfesten (o.ä.) soetwas gleich komplett verbieten.

*sarkasmus*

 

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