Kommentare - Studie zur Rohstoff-Importen: Deutschlands Abhängigkeit wächst

12. November 2022 - 17:53 Uhr

39 von 46 kritischen Rohstoffen muss Deutschland importieren. Vor dieser zunehmenden Abhängigkeit warnt eine von der Regierung beauftragte Studie. Wirtschaftsminister Habeck hält vor allem die Abhängigkeit von China für zu groß.

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Kommentare

Die Geologie bestimmt, wo es…

Die Geologie bestimmt, wo es Rohstoffe gibt. Die Ostukraine und bestimmte afrikanische Länder sind reich an Rohstoffen. Ob Deutschland über vielleicht noch versteckte Rohstoffe verfügt, kann dahingestellt bleiben. Die Ausbeutung ist nämlich mit starken Umwelteingriffen und bleibenden Schäden verbunden. Daher wird es langfristig auch beim Import verbleiben. Bei uns zu Lande ist Umweltschutz zu Recht ein hohes Gut.

Nicht nur mit  Rohstoffen…

Nicht nur mit  Rohstoffen sind wir völlig abhängig vom Ausland. Ich denke an GPS, das führende Navigationssystem - aus den USA. Nicht (nur) für Leute, die zu ungeübt sind, noch Stadtpläne zu lesen - die Lkw-Flotten werden durch teure Spezialprogramme gelenkt und überwacht, die GPS zum Funktionieren benötigen. Der Betrieb unserer Smartphones ist von Privatfirmen abhängig, Google und Apple. Eine unendliche Menge bedeutsamer Apps müssen für Android bei Google registriert sein. Auch die Corona-App der Bundesregierung läuft nicht ohne Google - mit dem gesamten Datenverkehr. Wissenschaft und Ausbildung wären undenkbar ohne Suchmaschinen, die alles beherrschende von Google vornean. Wer hat denn noch Regalwände voll Lexika und Loseblattwerken für die Arbeit. Und das ist nicht nur eine theoretische Möglichkeit. Kunden haben es schmerzlich zu spüren bekommen, daß der damaliger Zahlungsabwickler ihnen den Kauf von kubanischen Zigarren gemäß amerikanischer Boykottvorschriften verweigert hat...

Soso. Dann sind wir also…

Soso. Dann sind wir also auch importweltmeister. Hab ich schon immer gewusst, hat aber jeder als Unsinn weggewischt.

Ohne Rohstoffe ist man eben ein armes Land. 

Wenn etwas ausfällt,  sieht man es sofort. 

 

@18:07 Uhr von kommtdaher

Die Geologie bestimmt, wo es Rohstoffe gibt. Die Ostukraine und bestimmte afrikanische Länder sind reich an Rohstoffen. Ob Deutschland über vielleicht noch versteckte Rohstoffe verfügt, kann dahingestellt bleiben. Die Ausbeutung ist nämlich mit starken Umwelteingriffen und bleibenden Schäden verbunden. Daher wird es langfristig auch beim Import verbleiben. Bei uns zu Lande ist Umweltschutz zu Recht ein hohes Gut.

Umweltschutz sollte überall ein hohes gut sein.Also am besten, alle Anstrengung in Möglichkeiten der Wiederverwertung.

Na hoffentlich hat EY…

Na hoffentlich hat EY gründlicher gearbeitet als bei Wirecard. Mal ehrlich, wie bekommt diese Firma noch öffentliche Aufträge?

Neben der Förderung heimischer Rohstoffe sollte auch das Recycling verbessert werden. Somit können wir auch unsere Abhängigkeiten reduzieren.

@18:07 Uhr von kommtdaher

Die Geologie bestimmt, wo es Rohstoffe gibt. Die Ostukraine und bestimmte afrikanische Länder sind reich an Rohstoffen.

Die Rohstoffvorkommen in der Ostukraine sind ungefähr durchschnittlich.

@18:07 Uhr von kommtdaher

Die Geologie bestimmt, wo es Rohstoffe gibt. Die Ostukraine und bestimmte afrikanische Länder sind reich an Rohstoffen. Ob Deutschland über vielleicht noch versteckte Rohstoffe verfügt, kann dahingestellt bleiben. Die Ausbeutung ist nämlich mit starken Umwelteingriffen und bleibenden Schäden verbunden. Daher wird es langfristig auch beim Import verbleiben. Bei uns zu Lande ist Umweltschutz zu Recht ein hohes Gut.

 

Das ist aber auch extrem wohlfeil. Die Rohstoffe haben wollen aber bitte nicht die eigene Umwelt verschandeln. Wir haben China sowieso schon zur Werkbank gemacht und gerade im Kontext der kürzlichen Empörung über Chinas Klimakurs (erstmal weiter steigende Emissionen) kann ich über ihr Statement nur staunen.

@18:07 Uhr von kommtdaher

Die Geologie bestimmt, wo es Rohstoffe gibt. Die Ostukraine und bestimmte afrikanische Länder sind reich an Rohstoffen. Ob Deutschland über vielleicht noch versteckte Rohstoffe verfügt, kann dahingestellt bleiben. Die Ausbeutung ist nämlich mit starken Umwelteingriffen und bleibenden Schäden verbunden. Daher wird es langfristig auch beim Import verbleiben. Bei uns zu Lande ist Umweltschutz zu Recht ein hohes Gut.

Ha, ha, ha ! Das ist mal wieder so typisch. Wasch mich, aber mach mich nicht nass ! Ich bin wahrlich kein Ökologe aber die Aussage, dass man es hierzulande doch lieber beim Import belassen soll, damit keine Umweltschäden in DEU/EU entstehen, sondern diese dann doch besser in Afrika entstehen können, ist schon bemerkenswert.

 

Nachdenken kostet nichts - Diversifizierung schon

Der Artikel geht auf das Beispiel Lithium ein. China exportiert Reinst-Lithium, während die Verarbeitung der Vorprodukte sehr energieintensiv sind. Ökonomisch ist das in Deutschland kaum machbar, außer wenn der Staat einen Teil der Betriebskosten trägt.

 

Bei den Seltenen Erden, die vor allem in der Elektronik und Elektrotechnik eingesetzt werden, ist nicht nur die "Abhängigkeit" von China bei nahe 100%, sondern auch der Anteil Chinas an der Weltproduktion. Wohin will man da diversifizieren solange es keine anderen Anbieter gibt? 

 

Ähnlich sieht es ja auch bei den Abhängigkeiten von russischen Rohstoffen aus. Überall dort, wo die Abhängigkeit nämlich am grössten ist, hat man die Lieferungen aus Russland nämlich nicht boykottiert sondern sogar ausgeweitet, zB bei Palladium, Nickel, Aluminium und bestimmten Stahlsorten. Boykottiert wurde nur, was man ersetzen kann, wo also die Abhängigkeit nicht so gross war. 

 

 

Das dürfte auch die Krux bei China sein.

 

 

 

Die Neuausrichtung der…

Die Neuausrichtung der staatlichen Investitionsgarantien halte ich für einen guten Ansatz, um die Unternehmensstrategien zu verändern. Bisher strebten die Unternehmen nur nach dem billigsten Angebot, ohne die Risiken zu bedenken. 

Eine Abhängigkeit hat man noch garnicht auf dem Schirm

China ist dabei in mehreren Technologiefeldern dem Westen davonzueilen, dazu gehören Teile der Softwareentwicklung, Chemieingenieurwesen, Biotechnologie, Erneuerbare Energien, Teile der Elektrotechnik, Medizintechnik und Netzwerktechnik.

Wenn China den Durchbruch bei der 4nm Mikrochip Technologie schafft, könnte es bald der Westen sein, der technologisch abhängig von "Made in China" wird. 

 

Sobald die Produkte aus China besser als die westlichen sind und evtl auch noch viel preiswerter hergestellt werden können, nützt auch keine Untersagung von Firmenverkäufen mehr ..

auf die einfachste Idee

 

nämlich mal gründlich zu prüfen, welche Rohstoffe wir denn tatsächlich brauchen, scheint niemand zu kommen.

Und mit "brauchen" meine ich sowohl die Überprüfung unserer Produktpalette (ich brauche bestimmt den größten Teil dieser Rohstoffe nicht, jaja ich weiß, ich will die Deutschen wieder in Höhlen wohnen lassen) als auch das Nachdenken über sparsamere Verwendung und effektives Recycling.

Autarkie anstreben aber ohne eigene Konsequenzen

Das ist offenbar der Wunsch so einiger Ökologen. Die nachfolgenden Sätze stammen von der Seite "Ingenieur.de", wo man gut nachlesen kann, wo, welche Rohstoffe, in welchen Mengen vorkommen. Recht interessant.

"Ob E-Autos, Chips oder Windräder: Kaum ein Produkt kommt noch ohne Seltene Erden aus. Förderung und Verarbeitung sind sehr energieintensiv und umweltbelastend. In Europa wird die Aufbereitung daher ungern im eigenen Land betrieben. Ein Punkt, den China für sich zu nutzen weiß."

Ja, DEU würde schon gerne unabhängig sein, möchte sich aber auch ungern die Finger schmutzig machen. Fracking-Gas gerne, aber bloss nicht aus eigenen Gesteinsschichten. Lithium gerne, nur bitte nicht aus den eigenen Vorkommen am Oberrhein, will die dortige Bevölkerung nicht so gerne usw. usw.

Irgendwie muss man immer Zugeständnisse machen, wenn man nicht, wie bei anderen Themen glaubt, dass nur DEU im Besitz des besten Wissens und des besten Weges sei. Sonst muss es bei dem Prädikat "Zahlmeister" bleiben.

@18:38 Uhr von KowaIski

Die Geologie bestimmt, wo es Rohstoffe gibt. Die Ostukraine und bestimmte afrikanische Länder sind reich an Rohstoffen.

Die Rohstoffvorkommen in der Ostukraine sind ungefähr durchschnittlich.

Darf ich fragen, was an Rohstoffvorkommen "ungefähr durchschnittlich" ist ? Durchschnittlich zu was und auf welche Produkte bezogen ?

 

Der BDI fordert mal wieder…

Der BDI fordert mal wieder und meint damit nur, dass der Staat dafür bezahlen soll.

Dabei liegt es an der Unternehmen neue Techniken und Verfahren zu entwickeln, damit die Rohstoffförderung in Deutschland wirtschaftlich wird.

Nur auf den Staat zu warten bringt nichts.

Deutschlands Abhängigkeit bei Seltenen Erden bei 100%

Ja, Chinas Anteil an der Weltproduktion liegt aber auch bei 100% - da wird Diversifikation dann schwierig. 

 

Man kann nur dort diversifizieren, wo man gerade NICHT abhängig ist ! Eigentlich logisch, aber irgendwie bisher nicht so ganz verinnerlicht … 

@18:07 Uhr von kommtdaher

Die Geologie bestimmt, wo es Rohstoffe gibt. Die Ostukraine und bestimmte afrikanische Länder sind reich an Rohstoffen. Ob Deutschland über vielleicht noch versteckte Rohstoffe verfügt, kann dahingestellt bleiben. Die Ausbeutung ist nämlich mit starken Umwelteingriffen und bleibenden Schäden verbunden. Daher wird es langfristig auch beim Import verbleiben. Bei uns zu Lande ist Umweltschutz zu Recht ein hohes Gut.

Jaja, und deshalb werden die anderen Länder ausgebeutet und die Umwelt geschädigt. Hauptsache bei uns ist die Luft sauber und die Natur in Ordnung. Was ist aber in Brasilien, Afrika, China usw.? Schon mal daran gedacht wie es denen geht? So ein Stammtisch Geschwaffel!

Rohstoffe...

verstecken sich in unserem Wohlstandsmüll. Diese im Recycling zu erfassen und zu Isolieren muss mehr gefördert werden. Ebenso der sparsame Umgang mit Rohstoffen, dazu gehört auch das es langlebige Produkte gibt die sich reparieren lassen....

Davon jedoch sind wir noch Lichtjahre entfernt

Nicht  ständiges  Wachstum …

Nicht  ständiges  Wachstum  als  Geldumverteilungsmaschine  von  unten  nach  oben,  das  immer  mehr  Menschen  verarmt,  bringt  allgemeinen  Wohlstand.  Sondern   Beibehaltung   und  Ausbau  einer  Entwicklungsstufe  bringt   Wohlstand  für Alle.   Wäre  man  mit  der  Weiterentwicklung  auf  dem  Stand  der  90er  Jahre  stehengeblieben  und  hätte  diese  Stufe  optimiert  statt  kaputt  und  übergewachstumelt,   wäre  heute  allgemeiner  Wohlstand   längst  Realität  in  Deutschland  und  Klimawandel  und  Erderwärmung  gäbe  es  nicht.

Guten Morgen liebe Politiker......

gut geschlafen? Seit Jahrzehnten unterhielt die BRD-Industrie ständig wachsende Kontakte zu China, die automatisch sich verdickten, verstrickten, vermischten, usw. Jetzt auf einmal kommt das Große Erwachen, wo bereits die "Veredelung" vollkommen ist! Wer hat denn die Globalisierung gewünscht und unterstützt? Na, wer denn, Hein Mück aus Bremerhaven? Nein, es war die BRD-Regierung! Man sollte eine Kommission gründen, die vereidigt wird und Geschäfte untersagt, die die BRD-Industrie schädigen kann. Aber wer seinen Verstand als Führungsgröße verlässt und dafür allein das Kapital entscheiden lässt, der verliert automatisch!

@18:40 Uhr von weingasi1

Ha, ha, ha ! Das ist mal wieder so typisch. Wasch mich, aber mach mich nicht nass ! Ich bin wahrlich kein Ökologe aber die Aussage, dass man es hierzulande doch lieber beim Import belassen soll, damit keine Umweltschäden in DEU/EU entstehen, sondern diese dann doch besser in Afrika entstehen können, ist schon bemerkenswert.

 

Naja - Umweltschutz hin oder her. In Deutschland würde uns eine Arbeitskraft bei der Rohstoffgewinnung ca 3.000-4.000  (oder mehr) Euro mntl. kosten, in Afrika kostet er uns so gut wie gar nichts. Um Umweltschutz geht es nicht, sondern um möglichst billige Rohstoffe und billige Arbeitskräfte.

@18:40 Uhr von weingasi1

 

Die Geologie bestimmt, wo es Rohstoffe gibt. Die Ostukraine und bestimmte afrikanische Länder sind reich an Rohstoffen. Ob Deutschland über vielleicht noch versteckte Rohstoffe verfügt, kann dahingestellt bleiben. Die Ausbeutung ist nämlich mit starken Umwelteingriffen und bleibenden Schäden verbunden. Daher wird es langfristig auch beim Import verbleiben. Bei uns zu Lande ist Umweltschutz zu Recht ein hohes Gut.

 

 

Ha, ha, ha ! Das ist mal wieder so typisch. Wasch mich, aber mach mich nicht nass ! Ich bin wahrlich kein Ökologe aber die Aussage, dass man es hierzulande doch lieber beim Import belassen soll, damit keine Umweltschäden in DEU/EU entstehen, sondern diese dann doch besser in Afrika entstehen können, ist schon bemerkenswert.

 

 

Ich war mir nicht sicher, ob der Kommentar von User kommtdaher nicht evtl. ironisch gemeint war.

das ist seit Jahren bekannt

China besitzt bei manchen seltenen Erden 70% . Fehlende Rohstoffe hat sich China schon vor Jahren in Afrika  u.a. gesichert. Wenn Fachleute von Geopolitik hier sprachen wurden sie belächelt.

Die andere Seite endlich mehr wiederverwerten. Aber solange die Rohstoffe wesentlich günstiger sind als die Arbeitskosten hierzulande wird das nichts. E s sei denn Gesetze  würden die Hersteller  hier zur Wiederverwertung verpflichten . Das outsourcing i n Drittländern muss wegen der Risiken unterbunden werden (Niemand kann das kontrollieren). 
Dritter Ansatz höherwertige langlebige Produkte. Die Wegwerfmentalität insbesondere bei billigen Bekleidungsfummeln ist schlimm. Von den Produktionsbedingungen in Indien usw. ganz zu schweigen. Weniger ist oft mehr.

Also nicht mehr billig billig

ein wahrlich guter Ansatz.

Aber ich lese hier schon die Kommentare über preiswertere Möglichkeiten sich Rohstoffe zu sichern.

Wie lange wird hier schon dem billigen Putin Gas nachgeweint. Und das soll sich bei seltenen Erden oder Lithium ändern?

Never ever.

@18:04 Uhr Karl Klammer - abwarten und den Markt entscheiden ..

Es ist besser seine Rohstoffe für später aufzuheben

Die Zukunft ist das Wasserstoff & nicht das Batterieauto

 

… lassen. 
 

Ich würde sagen die Zukunft gehört den Verbrennern mit synthetischen Kraftstoffen. 
 

dazu benötigt man keine neuen Autos, es ist CO2-neutral und es funktioniert. 
 

Die Infrastruktur ist da. Was fehlt ist der politische Wille. 

Mit der Verringerung von bzw. dem Verzicht auf künstlich

„geschaffene“ (aber nicht wirkliche) Bedürfnisse ließen sich zu deren Deckung „notwendig“ gewordene Abhängigkeiten von vornherein vermeiden. 

Mit dem Setzen auf mehr Regionalisierung - und insbesondere mehr Frei- und Spielraum für lokale Unternehmensgründer und Bürger für die Umsetzung ihrer eigenen innovativen Ideen - hier ein paar ganz aktuelle sehr gute Beispiele aus der Praxis dafür: zdf.de/gesellschaft/plan-b - auch.

Von der Vermeidung unnötiger Lieferketten würde nicht nur die regionale wie -überregionale Wirtschaft profitieren, sondern vor allem auch die Umwelt. Also alle.

Und welche neun kritische Rohstoffe

sind nun hinzu gekommen? Helium? Und welche weiteren acht? Würd mich mal interessieren.

Abhängigkeit

Allso sparen wo immer es möglich ist und eigene Vorkommen nutzen

Studie zu Rohstoff-Importen: Deutschlands Abhängig.....

Das Rohstoffe im wesentlichen importiert werden müssen, ist aber kaum neu. 

Der größte Teil der Rohstoffe muss seit Beginn der Industrialisierung importiert werden.

Deshalb auch die chemischen Verfahren, die in der Zeit der britischen Blockade, während des 1. Weltkrieges, zur Anwendung kamen. Da sollte das Haber-Bosch-Verfahren (Ammoniaksynthese) den Mangel an Düngemitteln und Salpeter (Schießpulver, Munition) ausgleichen. Das Fischer-Tropsch-Verfahren zur Kohleverflüssigung, besonders in den 40er Jahren den Mangel an Rohöl, Leunabenzin).  

Wäre heute zu teuer und ökologisch katastrophal.

Ja, dann muss man sich eben mit China arrangieren. Und später vielleicht auch mit einer selbstbewusster werdenden Dritten Welt.....

 

 

Rohstoff-Abhängigkeiten von…

Rohstoff-Abhängigkeiten von Diktaturen, insbesondere Xina, sind von Übel, von Demokratien eher nicht. Prinzipiell, falls möglich, sollte immer multipe source supply das Ziel sein.   

@18:07 Uhr von kommtdaher

Die Geologie bestimmt, wo es Rohstoffe gibt. Die Ostukraine und bestimmte afrikanische Länder sind reich an Rohstoffen. Ob Deutschland über vielleicht noch versteckte Rohstoffe verfügt, kann dahingestellt bleiben. Die Ausbeutung ist nämlich mit starken Umwelteingriffen und bleibenden Schäden verbunden. Daher wird es langfristig auch beim Import verbleiben. Bei uns zu Lande ist Umweltschutz zu Recht ein hohes Gut.

Wir haben da im Oberrheingraben so viele Rohstoffe versteckt wie z.B. Lithium und die Sowjets haben ihre Atombomben aus erzgebirgischen Quellen(WISMUT) gebaut.Da ist bestimmt genug übrig um unsere AKW zu betreiben. Aber wir wollen ja die Umweltschäden ins Ausland verlagern damit wir in Deutschland schön sauber bleiben,siehe LNG Gas,Kupfer usw.Von daher,die Ukraine hat Eisenerz und Kohle im Überfluß,können wir gerne exportieren,aber zu grünen Konditionen?Wohl eher nicht. Aber wenn man sieht wie die Grünen zur Zeit bei einen Thema nach dem Anderen umfallen,nichts ist unmöglich!

 

@18:04 Uhr von Karl Klammer

Es ist besser seine Rohstoffe für später aufzuheben

Die Zukunft ist das Wasserstoff & nicht das Batterieauto

 

Für Brennstoffzellen und für die Wasserelektrolyse braucht es Palladium und/oder Platin. Das sind ebenfalls kritische Rohstoffe.

@18:44 Uhr von YVH

Die Neuausrichtung der staatlichen Investitionsgarantien halte ich für einen guten Ansatz, um die Unternehmensstrategien zu verändern. Bisher strebten die Unternehmen nur nach dem billigsten Angebot, ohne die Risiken zu bedenken. 

Da dürfen Sie die Schuld aber nicht nur den Unternehmen anlasten. Auch die öffentliche Hand ist angewiesen und natürlich in Zeiten leerer Kassen, auch am billigsten Angebot interessiert. Vom Endverbraucher, der in grossen Teilen immer noch gemäss "Geiz ist geil" einkauft, mal ganz zu schweigen. Für dieses Schnäppchenjägerverhalten sind die Deutschen weit über ihre Grenzen bekannt und nicht wirklich beliebt. Italiener sind da z.B. ganz anders, obwohl die Einkommen dort im Durchschnitt um einiges niedriger sind. Wir sind halt eher die Krämerseelen. Leider.

Herr Habeck - das ist NICHTS Neues!

Wir haben nichts außer Braunkohle, Basalt, Granit, etwas Holz und ein wenig Lithium entlang des Rheins.

Alles andere ist abgebaut / wurde aufgegeben.

Es gibt hier keine seltenen Erden, kein Öl, kein Gas, keine Metalle, kein Silizium.  Also fast alles, was man für E-Autos und High-Tech braucht haben wir hier NICHT.  Das ist nix Neues. Warum wird das immer wiederholt ?  Es wird IMMER aus anderen Ländern importiert werden müssen. Kleiner Hinweis am Rande: Das Meiste von dem Zeug liegt in Südamerika, Afrika, China, Russland / Sibirien , Indien. Da sollte man sehr aufpassen mit der "Diplomatie" dorthin.....

@18:04 Uhr von Karl Klammer

Es ist besser seine Rohstoffe für später aufzuheben

Die Zukunft ist das Wasserstoff & nicht das Batterieauto

 

Das sehe ich auch so.Alleine schon wo der Strom für diese Autos herkommen soll.

@18:59 Uhr von weingasi1

 

"Ob E-Autos, Chips oder Windräder: Kaum ein Produkt kommt noch ohne Seltene Erden aus.

 

Das ist einfach Quatsch. Für die Produktion von Mikrochips braucht man keine seltenen Erden. Der größte Anteil an Chips ist Silizium, das auf der Erde am häufigsten vorkommende Element überhaupt.

Ich habe als Hardwareentwickler bis in die 90'er Jahre alle Halbleiter, die ich gebraucht habe, in Deutschland eingekauft. Dass das nicht mehr geht, liegt nicht daran, dass es die Rohstoffe nicht mehr hier gibt, sondern dass die Hersteller ins Ausland verschwunden sind.

 

Klingt alles

im Grunde gut, nur braucht der Exportweltmeister sehr viel, weil wir ja nicht abbauen wollen was wir im Land hätten.

Beim diversifizieren gibt es ein Problem, jetzt bekommen wir es vielleicht zu einem günstigen Preis, ändern wir den Zulieferer, hat der vielleicht einen anderen Preis.

Dann werden Produkte im Zusammenhang, wegen unseren Energiepreisen, dann noch hohe Rohstoffpreise, nicht mehr nachgefragt.

Und so gut wie jedes Land hat ein anderes Manko, wird also schwierig werden, das so gelingt wie erwünscht, ist nicht zu erwarten, siehe Katar und einige andere Länder.

Wir wechseln zwar die Abhängigkeiten, aber neue tun sich dann auch wieder auf.

@19:06 Uhr von Sokrates: Die Alternative ist back to Steinzeit

Die Geologie bestimmt, wo es Rohstoffe gibt. Die Ostukraine und bestimmte afrikanische Länder sind reich an Rohstoffen. Ob Deutschland über vielleicht noch versteckte Rohstoffe verfügt, kann dahingestellt bleiben. Die Ausbeutung ist nämlich mit starken Umwelteingriffen und bleibenden Schäden verbunden. Daher wird es langfristig auch beim Import verbleiben. Bei uns zu Lande ist Umweltschutz zu Recht ein hohes Gut.

Jaja, und deshalb werden die anderen Länder ausgebeutet und die Umwelt geschädigt. Hauptsache bei uns ist die Luft sauber und die Natur in Ordnung. Was ist aber in Brasilien, Afrika, China usw.? Schon mal daran gedacht wie es denen geht? So ein Stammtisch Geschwaffel!

Schön gesagt. Und die Alternative ohne Umweltzerstörung ist "Back to Steinzeit". Mit ca. 500 Mio. Menschen weitweit. Ja, die Wahrheit tut wirklich weh, wenn sie einen zwickt, hmm ?

Und diese bescheuerten Visionen einer "solaren Wasserstoffwirtschaft" wird NIE funktionieren - punkt um.

@19:08 Uhr von unbutu77

verstecken sich in unserem Wohlstandsmüll. Diese im Recycling zu erfassen und zu Isolieren muss mehr gefördert werden. Ebenso der sparsame Umgang mit Rohstoffen, dazu gehört auch das es langlebige Produkte gibt die sich reparieren lassen....

Davon jedoch sind wir noch Lichtjahre entfernt

##

Und was liegt wohl alles noch auf unseren Müll Deponien ? Früher wurde noch alles in den Müll geworfen.

@19:04 Uhr von Möbius

Ja, Chinas Anteil an der Weltproduktion liegt aber auch bei 100% - da wird Diversifikation dann schwierig. 

 

Man kann nur dort diversifizieren, wo man gerade NICHT abhängig ist ! Eigentlich logisch, aber irgendwie bisher nicht so ganz verinnerlicht …

 

In 2011 entfielen 97% der Weltproduktion Seltener Erden auf China. Sieht inzwischen anders aus: China 58%, USA 17%, Myanmar 13%, Australien 9%, Thailand 2%. Was ihr Vorkommen betrifft, soll es (gleiche Quelle, ifo-Institut, Studie veröff. in 06/2022) folgendermaßen aussehen: China 37%, Vietnam 18%, Russland 18%, Brasilien 18%, Indien 6%. Exakte Zahlen für Myanmar und Thailand stehen diesbezüglich nicht zur Verfügung. Überhaupt, man muss bei den Zahlen vorsichtig sein, meistens reflektieren sie nur die Mengen, die zu einem best. Zeitpunkt abgebaut/produziert werden könnten.

Deutschland importierte zuletzt etwa 45% der Seltenen Erden aus China. Bei anderen Rohstoffen sind Brasilien, Kanada, USA, Chile, Türkei, Australien von größerer Bedeutung

@18:57 Uhr von frosthorn

 

nämlich mal gründlich zu prüfen, welche Rohstoffe wir denn tatsächlich brauchen, scheint niemand zu kommen.

Und mit "brauchen" meine ich sowohl die Überprüfung unserer Produktpalette (ich brauche bestimmt den größten Teil dieser Rohstoffe nicht, jaja ich weiß, ich will die Deutschen wieder in Höhlen wohnen lassen) als auch das Nachdenken über sparsamere Verwendung und effektives Recycling.

 

Die Krux bei effektiven Recycling ist u.a. -> kostengünstige Energie

Das ist nicht der alleinige Hebel aber eben ein wichtiger

und

der ist gerade verloren gegangen.

Als ich noch im Ing.-Studium war in den 1980er beschäftigten wir uns bei der Schweißtechnik-Ausbildung auch mit neuen Werkstoffen wie GfK oder Kohlefaser-Verbund.

Tolle Werkstoffe - aber schon damals stellte ein Prof. uns angehende Ing. die Frage "wie wollt ihr dies Recyceln?".

Bei Stahl und Alu gab es diese Technologien schon damals seit Jahrzehnten!

@19:35 Uhr von spax-plywood

Ha, ha, ha ! Das ist mal wieder so typisch. Wasch mich, aber mach mich nicht nass ! Ich bin wahrlich kein Ökologe aber die Aussage, dass man es hierzulande doch lieber beim Import belassen soll, damit keine Umweltschäden in DEU/EU entstehen, sondern diese dann doch besser in Afrika entstehen können, ist schon bemerkenswert.

 

Naja - Umweltschutz hin oder her. In Deutschland würde uns eine Arbeitskraft bei der Rohstoffgewinnung ca 3.000-4.000  (oder mehr) Euro mntl. kosten, in Afrika kostet er uns so gut wie gar nichts. Um Umweltschutz geht es nicht, sondern um möglichst billige Rohstoffe und billige Arbeitskräfte.

Darauf hat der Beitrag, auf den ich mich beziehe aber nicht abgehoben, sondern nur auf den Umweltschutz, den ich persönlich garnicht an die allererste Stelle setze.

 

@20:21 Uhr von WirSindLegion

Wir haben nichts außer Braunkohle, Basalt, Granit, etwas Holz und ein wenig Lithium entlang des Rheins.

Alles andere ist abgebaut / wurde aufgegeben.

Es gibt hier keine seltenen Erden, kein Öl, kein Gas, keine Metalle, kein Silizium.  Also fast alles, was man für E-Autos und High-Tech braucht haben wir hier NICHT.  Das ist nix Neues. Warum wird das immer wiederholt ?  Es wird IMMER aus anderen Ländern importiert werden müssen. Kleiner Hinweis am Rande: Das Meiste von dem Zeug liegt in Südamerika, Afrika, China, Russland / Sibirien , Indien. Da sollte man sehr aufpassen mit der "Diplomatie" dorthin.....

Natürlich gibt es "seltene Erden" in D-land - bis zum Ende der DDR wurden diese z.B. im Erzgebirge gewonnen. Vorkommen sind immer noch reichlich da - nur es KOSTET Geld diese zu erschliessen

und

vorallem Energie für die nötige Extraktion der Erze zu Metallen.

Selbst Kupfererze sind noch reichlich da - u.a. in Form von Kupferschiefer.

Wozu gegeneinander?

Bevor da ein weiteres Schlachtfeld eröffnet bzw erweitert wird: Warum müssen wir eigentlich mit China oder anderen Ländern konkurrieren? 
Wozu soll diese Konkurrenz gut sein? 
Wer sagt, dass es da eine Konkurrenz geben soll oder gar muß? 
Jedes Land will Geschäfte machen. Da reicht die Konkurrenz bei den Waren. 
Eine Konkurrenz der Systeme ist doch völlig unnötig. Und kostet noch mehr Ressourcen als das Geschäftemachen.
Wenn es eine echte Konkurrenz zwischen den Systemen sein soll (aber wozu?), müßte man dann nicht jeden Menschen fragen, wo er lieber leben möchte, so dass jeder Mensch die Wahl hat? (Chinesen können jederzeit ausreisen, um im Westen zu leben.)
Konkurrenz um der Konkurrenz willen ist doch nur konkurrenzlos dumm. 

@19:08 Uhr von unbutu77

verstecken sich in unserem Wohlstandsmüll. Diese im Recycling zu erfassen und zu Isolieren muss mehr gefördert werden. Ebenso der sparsame Umgang mit Rohstoffen, dazu gehört auch das es langlebige Produkte gibt die sich reparieren lassen....

Davon jedoch sind wir noch Lichtjahre entfernt

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So ist es, wir bauen die Dinge sogar so, dass sie frühzeitig kaputt gehen, Obsoleszenz, was ein Wahn, aber in der kapitalistischen Logik extrem lohnend.

@19:32 Uhr von Nettie

„geschaffene“ (aber nicht wirkliche) Bedürfnisse ließen sich zu deren Deckung „notwendig“ gewordene Abhängigkeiten von vornherein vermeiden. 

Was soll dieser Satz bitte im Klarrext heissen ? Jeder hat andere Bedürfnisse, die er als notwendig bzw. unnötig erachtet. Was ich nicht brauche, aus welchem Grunde auch immer, kaufe ich nicht. Nur WAS ich brauche, bestimme ich und niemand sonst.

Mit dem Setzen auf mehr Regionalisierung - und insbesondere mehr Frei- und Spielraum für lokale Unternehmensgründer und Bürger für die Umsetzung ihrer eigenen innovativen Ideen - hier ein paar ganz aktuelle sehr gute Beispiele aus der Praxis dafür: zdf.de/gesellschaft/plan-b - auch.

Was hat der Rohstoffmangel, und darum geht es hier- mit Regionalisierung zu tun ? Da sind jetzt weder Kartoffeln noch Milch gemeint.

 

 

@19:29 Uhr von rr2015

China besitzt bei manchen seltenen Erden 70% . Fehlende Rohstoffe hat sich China schon vor Jahren in Afrika  u.a. gesichert. Wenn Fachleute von Geopolitik hier sprachen wurden sie belächelt.

Dritter Ansatz höherwertige langlebige Produkte. Die Wegwerfmentalität insbesondere bei billigen Bekleidungsfummeln ist schlimm. Von den Produktionsbedingungen in Indien usw. ganz zu schweigen. Weniger ist oft mehr.

Es geht aber bei den Rohstoffen am wenigsten um billige Bekleidung. Diese kann, wenn es sein muss, wie jeder weiss, aus alten Joghurtbechern hergestellt werden. Hier geht es vielmehr um Rohstoffe für Technik/med. Produkte usw. nicht um T-shirts.

 

@20:21 Uhr von WirSindLegion

Wir haben nichts außer Braunkohle, Basalt, Granit, etwas Holz und ein wenig Lithium entlang des Rheins.

Alles andere ist abgebaut / wurde aufgegeben.

Es gibt hier keine seltenen Erden, kein Öl, kein Gas, keine Metalle, kein Silizium.

Silicium in gediegener Form findet man kaum.  Aber Sand und Silikate fast überall. Keine Metalle? Kann man so nicht sagen.

@19:04 Uhr von YVH

Der BDI fordert mal wieder und meint damit nur, dass der Staat dafür bezahlen soll.

Dabei liegt es an der Unternehmen neue Techniken und Verfahren zu entwickeln, damit die Rohstoffförderung in Deutschland wirtschaftlich wird.

Nur auf den Staat zu warten bringt nichts.

Hat der BDI in die Richtung schon mal Eigeninitiative entwickelt - mit eigenem Geld der Firmen? Nö.

@20:01 Uhr von spax-plywood @18:04 Uhr von Karl Klammer

Es ist besser seine Rohstoffe für später aufzuheben

Die Zukunft ist das Wasserstoff & nicht das Batterieauto

 

Für Brennstoffzellen und für die Wasserelektrolyse braucht es Palladium und/oder Platin. Das sind ebenfalls kritische Rohstoffe.

 

Wie ist das bei der Methanolbrennstoffzellentechnologie?

@20:24 Uhr von frosthorn

 

"Ob E-Autos, Chips oder Windräder: Kaum ein Produkt kommt noch ohne Seltene Erden aus.

 

Das ist einfach Quatsch. Für die Produktion von Mikrochips braucht man keine seltenen Erden. Der größte Anteil an Chips ist Silizium, das auf der Erde am häufigsten vorkommende Element überhaupt.

Ich habe als Hardwareentwickler bis in die 90'er Jahre alle Halbleiter, die ich gebraucht habe, in Deutschland eingekauft. Dass das nicht mehr geht, liegt nicht daran, dass es die Rohstoffe nicht mehr hier gibt, sondern dass die Hersteller ins Ausland verschwunden sind.

Dieser Beitrag stammt nicht von mir !

Ich finde das sehr ärgerlich, dass man jedesmal langwierig recherchieren muss, welcher Beitrag von wem stammt ! Da muss es doch andere Möglichkeiten geben.

Sorry frosthorn, der Vorwurf ist natürlich nicht an Sie gerichtet. Wenn mehrere Foristen zu einem Beitrag Stellung nehmen, ist kaum noch ersichtlich, von wem, was geschrieben wurde.

 

 

Verfehlte Politik seit Jahrzehnten

Das haben wir nun davon.

So wie Habeck sich die Welt vorstellt, so ist sie nicht.

Knallhart geschrieben: 

Wenn herumposaunt wird, man macht sich 'unabhängig' von China - und dazu noch schimpft - und China sieht, wie mit Russland umgegangen wird, dann sinkt die Kooperation. 

Wir brauchen die nötiger als die uns. Das wissen die, das werden sie nutzen.

Es sei denn, man bietet was.  

Dann kann man kooperieren.

@18:07 Uhr von kommtdaher

Die Geologie bestimmt, wo es Rohstoffe gibt. Die Ostukraine und bestimmte afrikanische Länder sind reich an Rohstoffen. Ob Deutschland über vielleicht noch versteckte Rohstoffe verfügt, kann dahingestellt bleiben. Die Ausbeutung ist nämlich mit starken Umwelteingriffen und bleibenden Schäden verbunden. Daher wird es langfristig auch beim Import verbleiben. Bei uns zu Lande ist Umweltschutz zu Recht ein hohes Gut.

Aber anderswo für uns die Umwelt schädigen lassen, ist völlig in Ordnung?

@20:49 Uhr von Miauzi

 

Die Krux bei effektiven Recycling ist u.a. -> kostengünstige Energie

Das ist nicht der alleinige Hebel aber eben ein wichtiger

und

der ist gerade verloren gegangen.

Als ich noch im Ing.-Studium war in den 1980er beschäftigten wir uns bei der Schweißtechnik-Ausbildung auch mit neuen Werkstoffen wie GfK oder Kohlefaser-Verbund.

Tolle Werkstoffe - aber schon damals stellte ein Prof. uns angehende Ing. die Frage "wie wollt ihr dies Recyceln?".

Bei Stahl und Alu gab es diese Technologien schon damals seit Jahrzehnten!

Wenn Sie sich schon vor 40 Jahren mit diesem Thema beschäftigt haben, sollte es doch inzwischen eine Lösung geben. Oder nicht?

@18:38 Uhr von KowaIski

Die Geologie bestimmt, wo es Rohstoffe gibt. Die Ostukraine und bestimmte afrikanische Länder sind reich an Rohstoffen.

Die Rohstoffvorkommen in der Ostukraine sind ungefähr durchschnittlich.

 

->

Neben n Haufen anderer Rohstoffvorkommen, liegen da das größte Lithium-Vorkommen und das größte Eisenerzvorkommen Europas...

@18:24 Uhr von Tinkotis

...dass diese Problematik endlich etwas mehr in den Vordergrund rückt. Auch wenn ich zu gerne auf den Anlass verzichtet hätte.

 

Allerdings fürchte ich, dass eine umfassende Lösung auf dem heutigen Verbrauchsniveau unmöglich ist. Viele Rohstoffe gibz es nun mal bei uns nicht, egal wie tief man gräbt.

Außer vielleicht in den deutschen Schubladen. Da sollen Unmengen von alten Handys und möglicherweise noch anderen elektronischen Schätzen liegen.

Recycling ist derzeit noch zu teuer, aber es könnte sein, dass eines Tages der Preis für Geschäfte mit z.B. China noch höher ist.

Was Deutschland künftig viel teurer zu stehen kommt, ist der kaum noch verwendete "Rohstoff" Bildung.

Und wer glaubt, "made in Germany" sei auf ewig "made in China" überlegen, irrt sich gewaltig. Gerade im Elektronikbereich gibt es nicht wenige Testsieger "made in China".

Deutschland verpennt in allen Bereichen weiterhin die Zukunft. Und genau damit machen wir uns immer abhängiger.

 

@18:44 Uhr von YVH

Die Neuausrichtung der staatlichen Investitionsgarantien halte ich für einen guten Ansatz, um die Unternehmensstrategien zu verändern. Bisher strebten die Unternehmen nur nach dem billigsten Angebot, ohne die Risiken zu bedenken. 

Die Unternehmen tun das auch weiterhin. Das werden wir spätestens dann erleben, wenn wichtige Industrien Deutschland wegen der exorbitanten Energiepreisen verlassen haben.  Den Mittelstand gibt es dann auch nicht mehr lange.

 

@Karl Klammer

da gibt es andere Meinungen was den Wasserstoff und Zukunft. Einige sprechen vom "Champagner" der Energiespeicherung. 

@21:07 Uhr von spax-plywood: Nur zu extremen Kosten

Wir haben nichts außer Braunkohle, Basalt, Granit, etwas Holz und ein wenig Lithium entlang des Rheins.

Alles andere ist abgebaut / wurde aufgegeben.

Es gibt hier keine seltenen Erden, kein Öl, kein Gas, keine Metalle, kein Silizium.

Silicium in gediegener Form findet man kaum.  Aber Sand und Silikate fast überall. Keine Metalle? Kann man so nicht sagen.

Nur zu regelrecht ruinösen Kosten abbaubar - da können wir gleich den Morgenthau Plan re-aktivieren....

@18:24 Uhr von Tinkotis

...dass diese Problematik endlich etwas mehr in den Vordergrund rückt. Auch wenn ich zu gerne auf den Anlass verzichtet hätte.

 

Allerdings fürchte ich, dass eine umfassende Lösung auf dem heutigen Verbrauchsniveau unmöglich ist. Viele Rohstoffe gibz es nun mal bei uns nicht, egal wie tief man gräbt.

Außer vielleicht in den deutschen Schubladen. Da sollen Unmengen von alten Handys und möglicherweise noch anderen elektronischen Schätzen liegen.

Recycling ist derzeit noch zu teuer, aber es könnte sein, dass eines Tages der Preis für Geschäfte mit z.B. China noch höher ist.

Aber es wird doch heftig an der Rohstoffsicherung gearbeitet.  100 Mrd Sondervermögen etc...

@19:11 Uhr von rimitino

gut geschlafen? Seit Jahrzehnten unterhielt die BRD-Industrie ständig wachsende Kontakte zu China, die automatisch sich verdickten, verstrickten, vermischten, usw. Jetzt auf einmal kommt das Große Erwachen, wo bereits die "Veredelung" vollkommen ist! Wer hat denn die Globalisierung gewünscht und unterstützt? Na, wer denn, Hein Mück aus Bremerhaven? Nein, es war die BRD-Regierung! Man sollte eine Kommission gründen, die vereidigt wird und Geschäfte untersagt, die die BRD-Industrie schädigen kann. Aber wer seinen Verstand als Führungsgröße verlässt und dafür allein das Kapital entscheiden lässt, der verliert automatisch!

Endlich klare Worte zur Deindustralisierung Deutschlands. Das was die Politik aktuell macht erinnert eh schon an den Morgenthau Plan

@21:08 Uhr von Coachcoach

Der BDI fordert mal wieder und meint damit nur, dass der Staat dafür bezahlen soll.

Dabei liegt es an der Unternehmen neue Techniken und Verfahren zu entwickeln, damit die Rohstoffförderung in Deutschland wirtschaftlich wird.

Nur auf den Staat zu warten bringt nichts.

Hat der BDI in die Richtung schon mal Eigeninitiative entwickelt - mit eigenem Geld der Firmen? Nö.

Das ist völlig Richtig. 
Auch an den Kosten der Reparationszahlungen für die von den Klimaschäden betroffenen ärmeren Ländern müßte die deutsche und europäische und US - Industrie beteiligt werden. Schließlich haben die alle fast 200 Jahre gute Geschäfte verrichtet und gut verdient. Eigentlich müßten all die privaten Gewinne von Industriebesitzern und Aktionären jetzt wieder eingezogen werden, um die Welt zu reparieren, die für den Reichtum weniger Menschen zerstört wurde und wird.
 

@18:57 Uhr von frosthorn

Und mit "brauchen" meine ich sowohl die Überprüfung unserer Produktpalette (ich brauche bestimmt den größten Teil dieser Rohstoffe nicht, jaja ich weiß, ich will die Deutschen wieder in Höhlen wohnen lassen) als auch das Nachdenken über sparsamere Verwendung und effektives Recycling.

Beim "Nachdenken über sparsamere Verwendung und effektives Recycling" fallen mir gerade die Rotorblätter der Windkraftanlagen ein:

>>Problem bei Rückbau: Kunststoffe in Rotorblättern Glasfaserkunststoffe (GFK) dürfen nicht auf Deponien gelagert werden, da sie nicht verrotten. Verfeuern kann man sie ebenfalls nicht, da sie kaum brennen....Auch der Bundesverband WindEnergie (BWE) geht von 1.000 bis 2.500 Abrissen oder Ersatzbauten von Windkraftanlagen in ganz Deutschland aus – und das pro Jahr bis 2025. Der Branchenverband rechnet dadurch mit einer anfallenden Müllmenge von 140.000 Tonnen alleine durch Rotorblätter bis ins Jahr 2025.<<

@18:04 Uhr von Karl Klammer: Wasserstoff Hybrid

Es ist besser seine Rohstoffe für später aufzuheben

Die Zukunft ist das Wasserstoff & nicht das Batterieauto

 

Nein, eher Wasserstoff-Hybrid. Also E-Motor(en) mit kleinerem LiFePo4 Akku als Speicher und die Brennstoffzelle um den Akku schnell zu laden.

@20:01 Uhr von spax-plywood

Es ist besser seine Rohstoffe für später aufzuheben

Die Zukunft ist das Wasserstoff & nicht das Batterieauto

 

Für Brennstoffzellen und für die Wasserelektrolyse braucht es Palladium und/oder Platin. Das sind ebenfalls kritische Rohstoffe.

Und was ist mit Kobalt für E-Autos? Sind die etwa nicht kritisch? 

Abhängig

Deutschland war schon immer abhängig, da ES arm an Rohstoffen ist. Das sich die "armen" Länder nicht mehr billig abspeisen lassen und China als seriöser Konkurrent auftritt und besser "bezahlt".

Wenn die Rohstoffe schwinden, wird es eng für die D und die EU. 

@21:25 Uhr von nie wieder spd

Als ich noch im Ing.-Studium war in den 1980er beschäftigten wir uns bei der Schweißtechnik-Ausbildung auch mit neuen Werkstoffen wie GfK oder Kohlefaser-Verbund.

Tolle Werkstoffe - aber schon damals stellte ein Prof. uns angehende Ing. die Frage "wie wollt ihr dies Recyceln?".

Bei Stahl und Alu gab es diese Technologien schon damals seit Jahrzehnten!

Wenn Sie sich schon vor 40 Jahren mit diesem Thema beschäftigt haben, sollte es doch inzwischen eine Lösung geben. Oder nicht?

Nö - warum sollte es.

Gibt ja auch beim Atom-Müll keine Lösung und das Problem bestand sogar schon vor meiner Geburt.

Und was es mal gab an Material-Kreisläufen - ich sage da nur ECHTE Pfandflasche die man nicht kaputtschlug sondern in der Brauerei wieder ausgewaschen hatte - all das hat die Wegwerfgesellschaft eingestampft.

Und nun schreckt man auf weil das billige ERdgas weg ist mit dem es wirtschaftlicher war neue Glasflaschen herzustellen als "gebrauchte" zu reinigen.

Darum auch keine Lösung für GfK und Co.

@21:12 Uhr von weingasi1 @frosthorn @weingasi1

 

"Ob E-Autos, Chips oder Windräder: Kaum ein Produkt kommt noch ohne Seltene Erden aus.

 

Das ist einfach Quatsch. Für die Produktion von Mikrochips braucht man keine seltenen Erden. Der größte Anteil an Chips ist Silizium, das auf der Erde am häufigsten vorkommende Element überhaupt. [...]

 

Dieser Beitrag stammt nicht von mir !

Ich finde das sehr ärgerlich, dass man jedesmal langwierig recherchieren muss, welcher Beitrag von wem stammt ! Da muss es doch andere Möglichkeiten geben.

Sorry frosthorn, der Vorwurf ist natürlich nicht an Sie gerichtet. Wenn mehrere Foristen zu einem Beitrag Stellung nehmen, ist kaum noch ersichtlich, von wem, was geschrieben wurde.

 

In Ihren Beitrag um 18:59 Uhr brachten aber doch Sie selbst das o.g. gefettete Zitat ein, auf das Sie sich nachfolgend bezogen, und dass sie der Seite „Ingenieur.de“ zuordneten.

@19:31 Uhr von vriegel

Es ist besser seine Rohstoffe für später aufzuheben

Die Zukunft ist das Wasserstoff & nicht das Batterieauto

 

… lassen. 
 

Ich würde sagen die Zukunft gehört den Verbrennern mit synthetischen Kraftstoffen. 
 

dazu benötigt man keine neuen Autos, es ist CO2-neutral und es funktioniert. 
 

Die Infrastruktur ist da. Was fehlt ist der politische Wille. 

Das sehe ich auch so. Aber vielleicht wird die EU ja doch noch wach und merkt, daß die komplette Konzentration nur auf E-Autos eine Totgeburt wird. Zumindest hat man sich in der EU ein Hintertürchen dafür offen gelassen und wie es 2026 nochmal überprüfen und ggf dann auch andere Technologien zulassen. Alleine schon die Tatsache wo die ganzen Ladesäulen und der dafür benötigte Strom herkommen soll, wenn nur noch Solar und Windkraft vorhanden sind ist noch absolut unklar.

 

 

@21:12 Uhr von weingasi1

 

"Ob E-Autos, Chips oder Windräder:

Kaum ein Produkt kommt noch ohne Seltene Erden aus."

 

Antwort @frosthorn: Das ist einfach Quatsch. Für die Produktion von Mikrochips braucht man keine seltenen Erden. Der größte Anteil an Chips ist Silizium, das auf der Erde am häufigsten vorkommende Element überhaupt.

 

Dieser Beitrag stammt nicht von mir !

Ich finde das sehr ärgerlich, dass man jedesmal langwierig recherchieren muss, welcher Beitrag von wem stammt ! Da muss es doch andere Möglichkeiten geben.

 

Sie hatten das ganz oben den ersten Satz in Anführungszeichen "…" gesetzt. Die gehen in ihrer traurigen und mickrigen Gestalt in längeren Texten aber unter wie die Bleiente im Teich.

 

Besser und mehr übersichtlich isses immer, Zitate in kursiv zu setzen, oder möglicherweise noch Zitat: … davor zu tun (so noch Zeichen übrig sind von den 1.000).

 

Dieses doofe "…" ist mir ein Graus beim Lesen und Schreiben.

Schon «…» macht es besser, weil man «…» nicht so schnell übersieht.

Auch ohne Formatierung nicht.

@21:42 Uhr von Anna-Elisabeth

 

Beim "Nachdenken über sparsamere Verwendung und effektives Recycling" fallen mir gerade die Rotorblätter der Windkraftanlagen ein:

>>Problem bei Rückbau: Kunststoffe in Rotorblättern Glasfaserkunststoffe (GFK) dürfen nicht auf Deponien gelagert werden, da sie nicht verrotten. Verfeuern kann man sie ebenfalls nicht, da sie kaum brennen....Auch der Bundesverband WindEnergie (BWE) geht von 1.000 bis 2.500 Abrissen oder Ersatzbauten von Windkraftanlagen in ganz Deutschland aus – und das pro Jahr bis 2025. Der Branchenverband rechnet dadurch mit einer anfallenden Müllmenge von 140.000 Tonnen alleine durch Rotorblätter bis ins Jahr 2025.<<

 

Eben. Dieses Nachdenken findet nicht statt. Auch nicht bei den Konstrukteuren von Anlagen für erneuerbare Energien. Da auch die eben, egal, welche Regierung sie beauftragt, zunächst mal gewinnorientiert arbeiten.

@19:04 Uhr von YVH

Der BDI fordert mal wieder und meint damit nur, dass der Staat dafür bezahlen soll.

Dabei liegt es an der Unternehmen neue Techniken und Verfahren zu entwickeln, damit die Rohstoffförderung in Deutschland wirtschaftlich wird.

Nur auf den Staat zu warten bringt nichts.

Rohstoffförderung ohne Energie wird nicht möglich sein. Und das soll ausgerechnet jetzt in Deutschland wirtschaftlich sein?

 

@21:09 Uhr von Kaneel

Es ist besser seine Rohstoffe für später aufzuheben

Die Zukunft ist das Wasserstoff & nicht das Batterieauto

 

Für Brennstoffzellen und für die Wasserelektrolyse braucht es Palladium und/oder Platin. Das sind ebenfalls kritische Rohstoffe.

 

Wie ist das bei der Methanolbrennstoffzellentechnologie?

Auch in dem Fall wird katalytisches Material benötigt. Eine Übersicht über die "Katalysatoren für Brennstoffzellen" findet man mit dem entsprechenden Suchbegriff.

Ach das merken die jetzt erst?

Das war doch schon ewig bekannt, mindestens seit der Verknappung durch China hinsichtlich der Seltenen Erden. Dass D. importieren muss ist kein Problem, richtig doof wird es erst, weil die Abhänigkeit über EINEN Hersteller/Vertreiber entsteht. Dieses Problem durften die Auto-Hersteller auch schon auskosten: Plötzlich konnte nicht mehr gefertigt werden, weil ein Monopolist nicht mehr liefern konnte/wollte. Also ein bis zwei Alternativen offen halten - das nennt man Diversifikation.

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