Kommentare - Suche nach Atommüll-Endlager dauert länger als bis 2031

10. November 2022 - 15:17 Uhr

Schon in den vergangenen Wochen hatte sich abgezeichnet, dass der Zeitplan ins Wanken geraten könnte. Nun hat das Umweltministerium bestätigt: Die Suche nach einem Atommüll-Endlager wird länger als bis 2031 dauern.

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Kommentare

Suche einstellen.  Dss…

Suche einstellen.  Dss bringt nichts. Es wird ideologisch etwas gesucht, was keiner will. Dann findet man auch nichts. 

.

Wenn man pragmatisch rangeht,  ist jeder bereits gegraben Stollen eine Option. Grade für Struktur schwache Regionen die Möglichkeit,  auf hundert Jahre sichere Jobs zu haben.

 

Nein, ich verstehe es nicht

Wer glaubt denn nun wirklich, dass es so etwas wie ein Endlager geben könnte. Man hat ja schon Probleme eine Zeitspanne von wenigen Monaten zu überblicken.

Mmn ist die Einlagerung nicht der richtige Weg. Es gibt die Möglichkeit Atommüll zu 'verbrennen' - Transmutationsreaktor aka Schneller Brüter. In anderen Ländern arbeitet man daran und wir tun (fast) alles um möglichst weit ins Hintertreffen zu gelangen. 

Nein, ich verstehe es nicht!

weder bis 2031 noch sonst bis irgendwann

Es wird kein Enddatum geben, weil es auf der Erde kein sicheres Endlager geben kann. Von daher war und ist jeder Termin Makulatur. Immerhin suchen wir schon 50 Jahre, ohne der Lösung auch nur einen Schritt näher gekommen zu sein.

@16:08 Uhr von Bender Rodriguez

Suche einstellen.  Dss bringt nichts. Es wird ideologisch etwas gesucht, was keiner will. Dann findet man auch nichts. 

.

Wenn man pragmatisch rangeht,  ist jeder bereits gegraben Stollen eine Option. Grade für Struktur schwache Regionen die Möglichkeit,  auf hundert Jahre sichere Jobs zu haben.

 

Der Trumpist Friedrich Merz sollte mal jetzt echte Vorschläge zu geeigneten Endlagern von Atommüll machen, statt nur mit dem Flugzeug zu Feiern unterwegs zu sein oder Gesetze zu blockieren. Zu Merkels und Kohls Zeit gab es das Problem auch.

@16:37 Uhr von YVH

Es gibt bereits ein Gutachten, das mögliche Standorte auflistet. Damals hat man politisch motiviert Gorleben hinein geschrieben, aber die anderen Standorte sollten nicht ignoriert werden.
Anstatt das Rad neu zu erfinden, kann man auch bestehendes Wissen nutzen und mal voran kommen. Wir sollten auch mehrere Standorte gleichzeitig untersuchen und nicht auf die Goldrandlösung warten.

@16:08 Uhr von Bender Rodriguez

Dss bringt nichts. Es wird ideologisch etwas gesucht, was keiner will.

Was wollen sie damit sagen, was ist "ideologisch" suchen?

Wir werden eine Endlager benötigen, egal ob wir jetzt oder morgen aussteigen. Es wurde schließlich über Jahrzehnte Müll produziert.

Seit wie viel

Jahren wird schon gesucht, und jetzt soll es noch bis 31 dauern, es scheint keine Geologische Sache zu sein, sondern eine politisch Ideologische Sache.

Wir haben in große Tiefe gut und dicht Felsformationen auch in Deutschland, ist also theoretisch nicht das Problem, das sehr tief zu lagern.

Es fehlt nicht an der Möglichkeit, sondern am Willen.

Dezentral, regional, regenrativ

sollte auch für das Endlager gelten: Kleine, hochfeste Zwischenlager, die die Restwärme der Castoren nutzen, um die Freibäder und Kitas angrenzender Ortschaften zu beheizen. Geothermie wäre gefährlicher!

Achso, wir wollen gar keine Lösung finden, damit wir den Zustand einer fehlenden Lösung als Munition im politischen Alltagsgefecht verwenden können? Wie schade.

Verlängerung von nicht durchdacht

Wenn man die Laufzeiten der AKWs verlängert, kann man doch die Suche nach einem Endlager für den verursachten Müll auch verlängern. 
 

… oder ist das jetzt nicht schlüssig? Also man produziert für Strom Müll, der so gefährlich ist, dass man seit nunmehr etwa 50 Jahren nicht weiß, wo man ihn sicher lassen soll und produziert trotzdem weiter als eigentlich gedacht, was man zuvor auch schon nicht bedacht hat. Nee, da ist gar nichts schlüssig dran.

@16:08 Uhr von Bender Rodriguez

 

Suche einstellen.  Dss bringt nichts. Es wird ideologisch etwas gesucht, was keiner will. Dann findet man auch nichts. 

.

Wenn man pragmatisch rangeht,  ist jeder bereits gegraben Stollen eine Option. Grade für Struktur schwache Regionen die Möglichkeit,  auf hundert Jahre sichere Jobs zu haben.

 

Da werden die strukturschwachen Bergmänner und  Bergfrauen aber begeistert Hurra rufen und feiern, bis der Radiologe kommt.

 

Man könnte auch Eisenbahn- oder Straßentunnel zumauern,

und den Atommüll einfach da rein tun.

Energie nutzen statt verbuddeln?!

Die Politik weiß auch, dass weltweit geforscht wird an modernen AKWs. 
 

Und wenn man dann die alten Brennelemente wieder weiter nutzen kann - ob nun selber, oder aber man verkauft sie dann an die cleveren Nationen ist egal - dann wäre das zusätzliche Arbeit die wieder auszubuddeln…

 

 

@16:09 Uhr von perchta

Wer glaubt denn nun wirklich, dass es so etwas wie ein Endlager geben könnte. Man hat ja schon Probleme eine Zeitspanne von wenigen Monaten zu überblicken.

Mmn ist die Einlagerung nicht der richtige Weg. Es gibt die Möglichkeit Atommüll zu 'verbrennen' - Transmutationsreaktor aka Schneller Brüter. In anderen Ländern arbeitet man daran und wir tun (fast) alles um möglichst weit ins Hintertreffen zu gelangen. 

Nein, ich verstehe es nicht!

Nach einem schnellen Brüter sollte man sich nicht sehnen.

 

Das bedeutet Plutoniumwirtschaft.

also das hantieren mit extremst toxischen Substanzen.

Was ganz generell Reaktoren neuerer Generationen angeht :

Beim Französischen EPR und dem russischen AES2006 drückt das Design mit Corecatcher aus, das diese nicht inhärent sicher sind und es weiter die Möglichkeit einer Kernschmelze gibt.

Der EPR ist außerdem extrem teuer.

Ich wundere mich sehr, das die Kernkraft weiter als ernsthafte Option gesehen wird.

 

@16:49 Uhr proehi -Laufzeit verlängern bis…

Wenn man die Laufzeiten der AKWs verlängert, kann man doch die Suche nach einem Endlager für den verursachten Müll auch verlängern. 
 

… oder ist das jetzt nicht schlüssig? Also man produziert für Strom Müll, der so gefährlich ist, dass man seit nunmehr etwa 50 Jahren nicht weiß, wo man ihn sicher lassen soll und produziert trotzdem weiter als eigentlich gedacht, was man zuvor auch schon nicht bedacht hat. Nee, da ist gar nichts schlüssig dran.

 

die neue Generation IV der AKW entwickelt ist. Es ist nicht sehr nachhaltig fertig erstellte und nutzbare AKW abzuschalten. Denn die verursachen nur CO2 beim abbauen. 
 

und der Atommüll ist ja auch da und verändert durch die Vergrößerung der Menge nichts am grundsätzlichen Problem. 
 

 

Atomkraft sorgt für weniger CO2

Veronika Grimm:

“Werde der Atomausstieg verschoben, könnte der Strombedarf in einer größeren Anzahl von Stunden bereits im Jahr 2024 ohne fossile Kraftwerke gedeckt werden. Kombiniert mit anderen Maßnahmen – wozu auch der Ausbau der Erneuerbaren und der Nutzung von Kohlekraftwerken zählt, die bereits für die Abschaltung vorgesehen sind – sind laut Studie Preisrückgänge von bis zu 16 Prozent denkbar. Betrachtet man die Laufzeit-Verlängerung der Atommeiler isoliert, liegt der Effekt bei bis zu 13 Prozent.“

 

Das Problem mit dem Atommüll ändert sich nicht und bis in 10-15 Jahren ist man mit der Generation IV sicher soweit, dass man die alten Brennstäbe wieder nutzen kann. 
 

90% der Energie sind ja noch da und können mit der derzeitigen Technologie nicht genutzt werden. 

@16:11 Uhr von wibo

Es wird kein Enddatum geben, weil es auf der Erde kein sicheres Endlager geben kann. Von daher war und ist jeder Termin Makulatur. Immerhin suchen wir schon 50 Jahre, ohne der Lösung auch nur einen Schritt näher gekommen zu sein.

Mich stört diese unterschiedl. Herangehensweise. Natürlich ist die Forschung hier weitergekommen. Zumindest in weniger ideologischen Nationen. In der Luftfahrt hat es mehr als 60 Jahre gedauert vom ersten Hüpfer über 12 sek. bis zur Mondlandung. Wenn man fragt, wie weit die Speichertechnik für die EE's ist, bekommt man zur Antwort "daran wird intensiv gearbeitet. Das wird schon." Dass die Wissenschaft auch eine Lösung für das Atomendlager finden KÖNNTE, wird rigoros abgestritten. Aus ideologischen Gründen. Man könnte/sollte/müsste open result natürlich auch diesbezügl. weiter forschen.

 

@16:48 Uhr von wenigfahrer

Jahren wird schon gesucht, und jetzt soll es noch bis 31 dauern, es scheint keine Geologische Sache zu sein, sondern eine politisch Ideologische Sache.

Wir haben in große Tiefe gut und dicht Felsformationen auch in Deutschland, ist also theoretisch nicht das Problem, das sehr tief zu lagern.

Es fehlt nicht an der Möglichkeit, sondern am Willen.

Bayerns Ministerpräsident Söder:

"Wir sind überzeugt, dass Bayern kein geeigneter Standort für ein Atomendlager ist."

Welche Ideologie vertritt den nun Söder?

@16:48 Uhr von Astrominer

sollte auch für das Endlager gelten: Kleine, hochfeste Zwischenlager, die die Restwärme der Castoren nutzen, um die Freibäder und Kitas angrenzender Ortschaften zu beheizen. Geothermie wäre gefährlicher!

Achso, wir wollen gar keine Lösung finden, damit wir den Zustand einer fehlenden Lösung als Munition im politischen Alltagsgefecht verwenden können? Wie schade.

Zu dieser Erkenntnis könnte man gelangen. Ich habe den Eindruck, man WILL garkeine Lösung. Weder suchen, geschweige finden.

 

@16:49 Uhr von proehi

produziert trotzdem weiter als eigentlich gedacht, was man zuvor auch schon nicht bedacht hat.

Die Laufzeitverlängerung erhöht die Menge des Atommülls nicht, da keine neuen Brennstäbe (die einmal zu Atommüll werden) verwendet werden. Der schon vorhandene noch nicht ganz Müll wird nur noch weiter ausgelutscht.

Unterirdisch

Die gemeingefährliche Schnapsidee, Atommüll unter der Erde einzulagern, hält sich beängstigend hartnäckig.
Wir haben doch bereits erfahren, daß bereits nach wenigen Jahren unter der Erde Veränderungen eintreten konnten, die - jedenfalls für die Verantwortlichen - nicht vorhersehbar waren.
Der Müll muß unter ständiger Überwachung AUF der Erde gelagert werden, rundum gesichert, klar. Aber er muß jederzeit für Kontrollen einsehbar und für Reparaturen zugänglich bleiben. Ca. 1 Million Jahre lang. Das schaffen wir. Für ca. 50 Jahre "billigen" Strom ist das OK.
Nur AUF der Erde kann es über einen so langen Zeitraum bei dieser Art von Müll eine sichere (so weit überhaupt möglich) Lagerung geben.
Nur so kann auf geologische oder gesellschaftliche Veränderungen (z.B. die Sprache) reagiert werden.

@16:09 Uhr von perchta

...

Mmn ist die Einlagerung nicht der richtige Weg. Es gibt die Möglichkeit Atommüll zu 'verbrennen' - Transmutationsreaktor aka Schneller Brüter. In anderen Ländern arbeitet man daran und wir tun (fast) alles um möglichst weit ins Hintertreffen zu gelangen. 

Nein, ich verstehe es nicht!

Das kann mann auch nicht verstehen. 

>>Doch die Endlagerkommission will den Weg gar nicht weiter verfolgen – zu teuer, zu aufwändig, zu ineffektiv. Im Ausland sieht man das anders: In Belgien entsteht ein milliardenteurer Prototyp, der das Verfahren erstmals unter realitätsnahen Bedingungen erproben soll.

Auch Großbritannien setzt einige Hoffnung in die Technologie – und hat Experten aus Deutschland abgeworben, die in ihrer Heimat keine Perspektive mehr sehen.<<

Deutschlandfunk 10.Nov. 22

Ich empfinde die deutsche (vor allem grüne) Politik als wissenschaftsfeindlich.

@17:00 Uhr von vriegel

Die Politik weiß auch, dass weltweit geforscht wird an modernen AKWs. 
 

Und wenn man dann die alten Brennelemente wieder weiter nutzen kann - ob nun selber, oder aber man verkauft sie dann an die cleveren Nationen ist egal - dann wäre das zusätzliche Arbeit die wieder auszubuddeln…

Also lässt man sie, bis die Forschung irgendwann einmal zu irgendeinem Ergebnis kommen mag, in der Gegend rumliegen? 

@16:08 Uhr von Bender Rodriguez

Suche einstellen.  Dss bringt nichts. Es wird ideologisch etwas gesucht, was keiner will. Dann findet man auch nichts. 

.

Wenn man pragmatisch rangeht,  ist jeder bereits gegraben Stollen eine Option. Grade für Struktur schwache Regionen die Möglichkeit,  auf hundert Jahre sichere Jobs zu haben.

Ich empfehle Ihnen ganz dringend, sich ganz pragmatisch kundig zu machen, welche Voraussetzungen ein Endlager erfüllen muss. Z.B. hier:

"https://www.spektrum.de/news/endlager-forschung-sicher-fuer-eine-millio…"

 

@17:16 Uhr von quas

" Bayerns Ministerpräsident Söder:

"Wir sind überzeugt, dass Bayern kein geeigneter Standort für ein Atomendlager ist."

Welche Ideologie vertritt den nun Söder? "

-

Das müssen Sie aber Herrn Söder fragen, das kann ich nicht für Ihn beantworten.

Fakt ist aber, auch in Deutschland wurde an mehreren Stellen lange Zeit Uran abgebaut, in großer Tiefe, und festem Gestein, das könnte man nutzen, weil Strahlung ja dort schon vom Grund her, vorhanden ist.

Einfach mal nachlesen, ist eine interessante Geschichte, auch wie lange noch Uran verkauft wurde, und wer mal der größte Uranproduzent der Welt war.

Und Bayern hatte oder hat auch so was, falls Sie das gemeint haben.

 

@17:16 Uhr von quas

Jahren wird schon gesucht, und jetzt soll es noch bis 31 dauern, es scheint keine Geologische Sache zu sein, sondern eine politisch Ideologische Sache.

Wir haben in große Tiefe gut und dicht Felsformationen auch in Deutschland, ist also theoretisch nicht das Problem, das sehr tief zu lagern.

Es fehlt nicht an der Möglichkeit, sondern am Willen.

"Bayerns Ministerpräsident Söder:

"Wir sind überzeugt, dass Bayern kein geeigneter Standort für ein Atomendlager ist."

Welche Ideologie vertritt den nun Söder?"

Wenn den Schweizern geglaubt wird, ist gerade Bayern der (so weit überhaupt möglich) perfekte Standort für ein Endlager. Ich bin nicht ganz überzeugt, denn bei einer Halbwertszeit von einer Million Jahre ist erst die Hälfte der Strahlung weg. Die nächste Hälfte braucht dann wieder eine Million Jahre, die übrig gebliebene Hälfte wieder eine Millon Jahre usw. usw. Wollte Söder die Atomkraftwerke nicht unbedingt behalten und weiterlaufen lassen? Dann sollte der Müll in seinem Garten lagern.

 

@16:54 Uhr von schabernack

 

Suche einstellen.  Dss bringt nichts. Es wird ideologisch etwas gesucht, was keiner will. Dann findet man auch nichts. 

.

Wenn man pragmatisch rangeht,  ist jeder bereits gegraben Stollen eine Option. Grade für Struktur schwache Regionen die Möglichkeit,  auf hundert Jahre sichere Jobs zu haben.

 

Da werden die strukturschwachen Bergmänner und  Bergfrauen aber begeistert Hurra rufen und feiern, bis der Radiologe kommt.

 

Man könnte auch Eisenbahn- oder Straßentunnel zumauern,

und den Atommüll einfach da rein tun.

Oder jedem/r Atombefürworter einen Castor in den Keller - der wärmt!

naiv, realitätsfremd, ideologisch,...

das sind so die Schlagworte, die einem entgegnet werden, wenn man sich gegen den nutzen von Kernenergie ausspricht.

Mein Physik-Lehrer in den 80zigern: " Wahrscheinlichkeit für einen GAU: 1 mal in 10000 Jahren, damit kann  man doch wohl leben", dann kam:

- Tschernobyl

- Fukushima

- aktuell die Lage in der Ukraine

Mal waren es menschliche Fehler, mal Fehleinschätzungen und aktuell ist es einfach nur die Unfähigkeit der Menschheit ohne Konflikte zusammenleben zu können.

Und wie man im Sommer in Frankreich gesehen hat, sind AKWs auch nur solange Grundlastfähig, wie genug Kühlwasser vorhanden ist. Immerhin braucht man bei einer Nennleistung von 1Megawatt eine Kühlleistung von 2Megawatt (Isar2 verdampft 700ltr/sek). Wieder so etwas, was Mensch vorher erst mal richtig einschätzen muss, nicht dass es dann zur "Dürreflaute" kommt.

Ja, Kernkraft könnte funktionieren, wenn da der Faktor Mensch nicht wäre.

Ist halt wie beim Lotto spielen, unwahrscheinlich, aber wenn ...

 

@17:51 Uhr von wenigfahrer

Und Bayern hatte oder hat auch so was, falls Sie das gemeint haben.

Nein, das hatte ich nicht gemeint. Ich finde es einfach nur unpassend in Debatten, die Meinung anderer mit Begriffen wie  "ideologisch", "naiv", "realitätsfern" zu diffamieren.

@17:16 Uhr von weingasi1

 

Dass die Wissenschaft auch eine Lösung für das Atomendlager finden KÖNNTE, wird rigoros abgestritten. Aus ideologischen Gründen.

 

An ihren Narrativen sollt ihr sie erkennen.

 

Es hat sich - besonders in bestimmten Kreisen - eingebürgert, dass man jeden, der sachlich anderer Meinung ist, ideologische Motive unterstellt.

@17:04 Uhr land_der_lemminge- Lemminge sind rot grün

 

Nach einem schnellen Brüter sollte man sich nicht sehnen.

 

Das bedeutet Plutoniumwirtschaft.

also das hantieren mit extremst toxischen Substanzen.

Was ganz generell Reaktoren neuerer Generationen angeht :

Beim Französischen EPR und dem russischen AES2006 drückt das Design mit Corecatcher aus, das diese nicht inhärent sicher sind und es weiter die Möglichkeit einer Kernschmelze gibt.

Ich wundere mich sehr, das die Kernkraft weiter als ernsthafte Option gesehen wird.

 

Ein schneller Brüter erzeugt Kernenergie für andere Reaktoren. Die Energie würde für Zehntausende von Jahren reichen. 
 

Das nur am Rande. 
 

Erneuerbare in Kombination mit Atomstrom sind die Lösung für die Zukunft. 
 

 

selbst wenn das mit dem Wasserstoff klappen sollte. Es ist fahrlässig alles auf eine Karte zu setzen. 
 

wir brauchen einen Energiemix wie früher. Das reduziert Abhängigkeiten. 
 

man muss es nur besser machen, mit Forschung und Entwicklung auch bei den AKWs. 
 

In die Entwicklung erneuerbarer steckten wir schon 500 Mrd. 

@16:33 Uhr von Robert Wypchlo

Suche einstellen.  Dss bringt nichts. Es wird ideologisch etwas gesucht, was keiner will. Dann findet man auch nichts. 

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Wenn man pragmatisch rangeht,  ist jeder bereits gegraben Stollen eine Option. Grade für Struktur schwache Regionen die Möglichkeit,  auf hundert Jahre sichere Jobs zu haben.

 

Der Trumpist Friedrich Merz sollte mal jetzt echte Vorschläge zu geeigneten Endlagern von Atommüll machen, statt nur mit dem Flugzeug zu Feiern unterwegs zu sein oder Gesetze zu blockieren. Zu Merkels und Kohls Zeit gab es das Problem auch.

 

Jetzt stellen aber andere die Regierung.

Genau diejenigen, die bisher schon gegen alles und jedes waren, was mit Kernkraft zu tun hatte.

Lösungen zu finden ist Aufgabe der jeweiligen Regierung.

Die Opposition hat keine Entscheidungsbefugnisse.

 

 

@16:08 Uhr von Bender Rodriguez

Suche einstellen.  Dss bringt nichts. Es wird ideologisch etwas gesucht, was keiner will. Dann findet man auch nichts. 

.

Wenn man pragmatisch rangeht,  ist jeder bereits gegraben Stollen eine Option. Grade für Struktur schwache Regionen die Möglichkeit,  auf hundert Jahre sichere Jobs zu haben.

 

Im Bestattungsgewerbe?

Ganz unideologisch wäre es, auf der Ebene der den Müll Produzierenden mal klar Schiff zu machen. In den Köpfen der Förderer der Kernenergie strahl es noch immer. Das große Fiebern nach Dividende zulasten der kommenden Generationen.

Wie selbstverständlichst wird da das Umlegen der Folgekosten zulasten der Gesamtgesellschaft und zugunsten der Aktionäre erwartet wie gehabt. Die Dreistigkeit dahinter hat keine Halbwertszeit. Die reichert sich an mit den Jahren. 

@18:04 Uhr von A. Moritz

Jahren wird schon gesucht, und jetzt soll es noch bis 31 dauern, es scheint keine Geologische Sache zu sein, sondern eine politisch Ideologische Sache.

Wir haben in große Tiefe gut und dicht Felsformationen auch in Deutschland, ist also theoretisch nicht das Problem, das sehr tief zu lagern.

Es fehlt nicht an der Möglichkeit, sondern am Willen.

"Bayerns Ministerpräsident Söder:

"Wir sind überzeugt, dass Bayern kein geeigneter Standort für ein Atomendlager ist."

Welche Ideologie vertritt den nun Söder?"

Wenn den Schweizern geglaubt wird, ist gerade Bayern der (so weit überhaupt möglich) perfekte Standort für ein Endlager. Ich bin nicht ganz überzeugt, denn bei einer Halbwertszeit von einer Million Jahre ist erst die Hälfte der Strahlung weg. Die nächste Hälfte braucht dann wieder eine Million Jahre, die übrig gebliebene Hälfte wieder eine Millon Jahre usw. usw. Wollte Söder die Atomkraft...

 

Die Schweizer kennen den Hl. St. Florian auch.

 

17:22 Uhr von Autograf

Die Laufzeitverlängerung erhöht die Menge des Atommülls nicht, da keine neuen Brennstäbe (die einmal zu Atommüll werden) verwendet werden. Der schon vorhandene noch nicht ganz Müll wird nur noch weiter ausgelutscht.

+

Wenn es dabei bleibt, stimmt das. Schlüssig ist es allerdings auch nicht, gefährlichen Müll zu produzieren und verantwortungslos nicht vorher zu wissen, wohin damit. Wir wissen ja, wer eine weitere Verlängerung der Laufzeiten will.

@17:16 Uhr von quas

Bayerns Ministerpräsident Söder:

"Wir sind überzeugt, dass Bayern kein geeigneter Standort für ein Atomendlager ist."

Welche Ideologie vertritt den nun Söder?

 

Herr Söder ist für Laufzeitverlängerung bis mindestens 2024. Den Müll aber will er in "seinem" Garten nicht vergraben. 

Auch Windmühlen, die "seine" Landschaft verschandeln, sollen bitte andere aufstellen. Und dann den Strom Richtung "Söder" schicken.

Ein typischer Söder eben.

 

War immer klar....

...dass es ganz schwierig sein wird ein geeignetes Endlager zu finden. Und wenn es geeignet wäre, dann bitte nicht in Bayern, eigentlich aber nirgendwo.

Wer da noch behauptet, Atomenergie wäre nachhaltig und man dürfe sie nicht aufgeben, der vergisst, dass jeder seine eigene Haustüre hat, vor der gern die Energie angeliefert werden kann, aber eben nicht die Nebenprodukte.

Vorschlag: Der Müll wird in ganz kleine Häppchen sicher verpackt und unter den Gärten der Bürger eingegraben, bevorzugt in Bundesländern, die bis zuletzt an der Atomenergie festgehalten haben oder selbst keinerlei Endlager akzeptieren. Einen größeren Teil übernehmen die höheren Manager der Energieunternehmen, in deren Gärten sicher etwas mehr passt. Platz ist genug und wenn die Häppchen klein genug sind hält sich die Gefahr auch in Grenzen....

 

17:05 Uhr von vriegel

...und der Atommüll ist ja auch da und verändert durch die Vergrößerung der Menge nichts am grundsätzlichen Problem. 

+

Wir haben schon ein Umweltproblem, da kommt es auf weitere Umweltsauereien auch nicht mehr an.

 

... schön dass Sie das Problem nicht leugnen und auch gleich eine fundierte Problemlösung anbieten.

 

 

 

 

 

@17:04 Uhr von land_der_lemminge

Wer glaubt denn nun wirklich, dass es so etwas wie ein Endlager geben könnte. Man hat ja schon Probleme eine Zeitspanne von wenigen Monaten zu überblicken.

Mmn ist die 

Nach einem schnellen Brüter sollte man sich nicht sehnen.

 

Das bedeutet Plutoniumwirtschaft.

 

Das ist von Hause aus "Plutoniumwirtschaft". Denn gerade Plutonium und Americium stellen das langlebige Inventar des Atommülls dar. Und diese müssten zunächst mit Chemie aus dem Müll herausgetrennt  werden, bevor sie mit schnellen Neutronen trans mutiert werden können. Zum Teil geht das gar nicht mehr weil diese Elemente in verdünnter Form in Glas eingebunden sind.

@18:24 Uhr von falsa demonstratio

 

Dass die Wissenschaft auch eine Lösung für das Atomendlager finden KÖNNTE, wird rigoros abgestritten. Aus ideologischen Gründen.

 

An ihren Narrativen sollt ihr sie erkennen.

Was wollen Sie damit sagen und wer ist "ihr" ?

 

Es hat sich - besonders in bestimmten Kreisen - eingebürgert, dass man jeden, der sachlich anderer Meinung ist, ideologische Motive unterstellt.

Ich weiss nicht, was Sie mit "bestimmten Kreisen" meinen. Falls Sie auf die AFD abheben, das ist nun garnicht meine Welt. Nur weil man befürwortet weiter an dem AKW-Problem bzw. der Endlagerung zu forschen, muss man nicht Sympathisant der AFD sein. Natürlich ist dieses Thema ideologisch besetzt. Daraus sind letztlich ja auch die Grünen hervorgegangen. Keine andere Partei ist derart rigoros, wie die Grünen. Selbst die EU verurteilt den deutschen Sonderweg.

 

Endlager?

Wir brauchen kein Endlager.

Wir müssen die Abfälle sicher und kontroliert so lagern das jederzeit kontollen nötig und möglich sind.

Änlich wie die Eweigkeits Aufgaben im Ruhrgebiet müssen wir diese sicher Lagern.

Und in einigen hundert jahren werden diese dann sicher vernichtet oder als roh und Wertstoff verwendet werden können,

@19:01 Uhr spax-plywood - Fehler der Anfangsjahre

Das bedeutet Plutoniumwirtschaft.

 

Das ist von Hause aus "Plutoniumwirtschaft". Denn gerade Plutonium und Americium stellen das langlebige Inventar des Atommülls dar. Und diese müssten zunächst mit Chemie aus dem Müll herausgetrennt  werden, bevor sie mit schnellen Neutronen trans mutiert werden können. Zum Teil geht das gar nicht mehr weil diese Elemente in verdünnter Form in Glas eingebunden sind.

 

die WAAs waren und sind sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss gewesen. 
 

Die früheren Reaktoren hatten ja auch immer den Sinn Material für Atombomben zu entwickeln. 
 

Hätte man den Ansatz anders gefahren, dann gäbe es viele Probleme nicht und Atomenergie wäre wohl die Nr. 1 der Energieerzeugung. 
 

jetzt geht die Entwicklung in diese Richtung. Das sollte man auch in Deutschland weiter verfolgen und fördern. 

@17:24 Uhr von DerSkeptiker

Der Müll muß unter ständiger Überwachung AUF der Erde gelagert werden, rundum gesichert, klar. Aber er muß jederzeit für Kontrollen einsehbar und für Reparaturen zugänglich bleiben. Ca. 1 Million Jahre lang. Das schaffen wir. Für ca. 50 Jahre "billigen" Strom ist das OK.
Nur AUF der Erde kann es über einen so langen Zeitraum bei dieser Art von Müll eine sichere (so weit überhaupt möglich) Lagerung geben.
Nur so kann auf geologische oder gesellschaftliche Veränderungen (z.B. die Sprache) reagiert werden.

Glauben Sie wirklich, dass das notwendig ist, in einem so langen Zeitrahmen zu denken ? Wenn man den dystopischen Vorhersagen derjenigen folgt, die am vehementesten gegen AKW's sind, dann ist die Menschheit doch ohnehin dem (nicht allzu fernen) Untergang geweiht.

 

Gegen das Vergessen

Huch, was ist das denn jetzt?

Prokrastination?

Deutsche Gründlichkeit?

Oder der Versuch, nicht nur die Halbwertszeit der Strahlung mit Standortdiskussionen zu verbringen, auf das der Schei... nicht vergessen werde.

Denn wenn die anderen Nationen längst vergessen haben, wo die Urväter in grauer Vorzeit den Atommüll verbuddelt hatten, liefe bei uns die Diskussion noch auf vollen Touren, wo denn nun das Zeugs hin soll. Genial. 

@17:34 Uhr von Anna-Elisabeth

 In Belgien entsteht ein milliardenteurer Prototyp, der das Verfahren erstmals unter realitätsnahen Bedingungen erproben soll.

Auch Großbritannien setzt einige Hoffnung in die Technologie – und hat Experten aus Deutschland abgeworben, die in ihrer Heimat keine Perspektive mehr sehen.<<

Deutschlandfunk 10.Nov. 22

Ich empfinde die deutsche (vor allem grüne) Politik als wissenschaftsfeindlich.

Realitätsnah ist zunächst mal zu prüfen ob das, was bisher mit Milligramm- Mengen klappt, überhaupt im Gramm oder Kilogrammbereich funktioniert, geschweige im Tonnenmaßstab. Wobei auch noch eine chemische Trennung von Plutonium und Americium vonnöten ist. Und die Abfälle z.t. verglast sind. Was es nicht einfach macht das Pu und Am aus diesen hohen Verdünnung en zu isolieren, weil dabei jede Menge neuer Abfall entsteht.

Auch

wenn ich selbst in Bayern wohne und entschieden gegen die Nutzung von Atomkraft bin: wenn Herr Söder so lautstark fordert, die AKWs in Bayern noch wesentlich länger zu nutzen als eigentlich per Gesetz vorgesehen, sollte er auch eine Lokation für ein Endlager in Bayern anbieten. Wenn er das nicht möchte, sondern den bei Weiterbetrieb der bayerischen AKWs zusätzlich anfallenden Atommüll anderen Bundesländern aufhalsen möchte, sollte er seine Forderungen einstellen. Ansonsten entlarvt er sich wieder einmal als opportunistischer Populist.

@18:44 Uhr von MargaretaK.

Bayerns Ministerpräsident Söder:

"Wir sind überzeugt, dass Bayern kein geeigneter Standort für ein Atomendlager ist."

Welche Ideologie vertritt den nun Söder?

 

Herr Söder ist für Laufzeitverlängerung bis mindestens 2024. Den Müll aber will er in "seinem" Garten nicht vergraben. 

Auch Windmühlen, die "seine" Landschaft verschandeln, sollen bitte andere aufstellen. Und dann den Strom Richtung "Söder" schicken.

 

Aber ohne Leitungen.

 

@16:48 Uhr von wenigfahrer

Jahren wird schon gesucht, und jetzt soll es noch bis 31 dauern, es scheint keine Geologische Sache zu sein, sondern eine politisch Ideologische Sache.

Wir haben in große Tiefe gut und dicht Felsformationen auch in Deutschland, ist also theoretisch nicht das Problem, das sehr tief zu lagern.

Es fehlt nicht an der Möglichkeit, sondern am Willen.

Auch angesichts des Klimawandels habe ich Zweifel, dass es überhaupt Orte zum Verbuddeln gibt, die lange genug sicher sind. Deshalb sollte man zusehen, dass man die Menge des Atomüll nicht vergrößert. Gleichzeitig bin ich für intensive Forschung im Zusammenhang mit der Transmutation. Schließlich enstehen überall auf der Welt neue AKW und damit ebenfalls u.a. Endlagerprobleme.

Auch wenn ich angesichts der aktuellen Energiekrise für den Weiterbetrieb der vorhandenen AKW bin, sollten wir alle Möglichkeiten nutzen, um uns von der Atomenergie zu befreien.

 

@19:23 Uhr von spax-plywood

 In Belgien entsteht ein milliardenteurer Prototyp, der das Verfahren erstmals unter realitätsnahen Bedingungen erproben soll.

Auch Großbritannien setzt einige Hoffnung in die Technologie – und hat Experten aus Deutschland abgeworben, die in ihrer Heimat keine Perspektive mehr sehen.<<

Deutschlandfunk 10.Nov. 22

Ich empfinde die deutsche (vor allem grüne) Politik als wissenschaftsfeindlich.

Realitätsnah ist zunächst mal zu prüfen ob das, was bisher mit Milligramm- Mengen klappt, überhaupt im Gramm oder Kilogrammbereich funktioniert, geschweige im Tonnenmaßstab. Wobei auch noch eine chemische Trennung von Plutonium und Americium vonnöten ist. Und die Abfälle z.t. verglast sind. Was es nicht einfach macht das Pu und Am aus diesen hohen Verdünnung en zu isolieren, weil dabei jede Menge neuer Abfall entsteht.

Ich behaupte ja nicht, dass es einfach ist oder wird. Aber deshalb auf Forschung in dieser Richtung verzichten?

 

Warum weitersuchen ?

Das beste Endlager ist doch bereits gefunden!

Wer hat’s er/gefunden?

Die Schwieeeez 😁

Ein Scharlatan, wer behaupten würde dass das nicht das sicherste Lager überhaupt wäre. Und dann noch zufällig an der Grenze zu Deutschland. Wir sind eingeladen, das Lager mit zu nutzen. 
Die Suche hat ein Ende. Endlich 🌈

@16:08 Uhr von Bender Rodriguez

Suche einstellen.  Dss bringt nichts. Es wird ideologisch etwas gesucht, was keiner will. Dann findet man auch nichts. 

.

Wenn man pragmatisch rangeht,  ist jeder bereits gegraben Stollen eine Option. Grade für Struktur schwache Regionen die Möglichkeit,  auf hundert Jahre sichere Jobs zu haben.

 

Gute Idee: Wir bekämpfen das Problem, indem wir es ignorieren. Hat blöderweise noch nie funktioniert.

Aber es gibt ja Parteien in Deutschland, die sich für die Abkehr vom Atomausstieg aussprechen. Wie wäre es denn mal, wenn die gesetzlich verpflichtet würden, die Endlagerproblematik zu lösen?

@ weingasi1 (10.11.22 - 19:14 Uhr)

Oha, Sie haben den Artikel nicht gelesen und werfen dann dennoch alles in den Topf, was für SIE erreichbar ist.
Ja, auch solche Kommentare kommen ans Licht und erhellen uns.

@19:03 Uhr von weingasi1

An ihren Narrativen sollt ihr sie erkennen.

Was wollen Sie damit sagen und wer ist "ihr" ?

 

Sorry - ein schnelles Wortspiel (vgl. 1. Johannes 2,1-6)

 

 

Es hat sich - besonders in bestimmten Kreisen - eingebürgert, dass man jeden, der sachlich anderer Meinung ist, ideologische Motive unterstellt.

 

Ich weiss nicht, was Sie mit "bestimmten Kreisen" meinen. Falls Sie auf die AFD abheben, das ist nun garnicht meine Welt. Nur weil man befürwortet weiter an dem AKW-Problem bzw. der Endlagerung zu forschen, muss man nicht Sympathisant der AFD sein. Natürlich ist dieses Thema ideologisch besetzt. Daraus sind letztlich ja auch die Grünen hervorgegangen. Keine andere Partei ist derart rigoros, wie die Grünen. Selbst die EU verurteilt den deutschen Sonderweg.

 

Nicht jeder, der rechts ist, ist AFDler und nicht jeder, der anderer Aufassung ist als Sie ist ein Ideologe. Ich bin kein Freund von Totschlagsargumenten (Grün = ideologisch; alles andere ist sachlich; Grüne sachlich --- undenkbar)

 

 

@19:23 Uhr Sparer - Gesetze kann man ändern

wenn ich selbst in Bayern wohne und entschieden gegen die Nutzung von Atomkraft bin: wenn Herr Söder so lautstark fordert, die AKWs in Bayern noch wesentlich länger zu nutzen als eigentlich per Gesetz vorgesehen, sollte..

 

 

im Falle der Atomkraft sollte man das Gesetz ändern. Wir haben den Fehler unter Merkel gemacht die technologische Führerschaft bei der friedlichen Nutzung der Atomkraft aufzugeben. 
 

Die Technologie wird anderswo weiter entwickelt. Ich frage mich immer wie naiv die Leute hier sind, die gegen Atomkraft sind. 
 

der Ausstieg ist ein einsamer Sonderweg und er wird von niemand nachgeahmt. 
 

warum wohl…?

@17:05 Uhr von vriegel

die neue Generation IV der AKW entwickelt ist. Es ist nicht sehr nachhaltig fertig erstellte und nutzbare AKW abzuschalten. Denn die verursachen nur CO2 beim abbauen. 

 

Die haben auch Co2 beim Aufbau verursacht. Ist jetzt Atomkraft vielleicht doch nicht so co2-neutral, wie gerne dargestellt wird? Und nach einer Laufzeit von rund 40 Jahren ist die Technik im Kraftwerk a) so veraltet und b) so verschlissen, dass ein Austausch von Reaktor und Druckkreisläufen notwendig wird, um einen sicheren Betrieb weiterführen zu können. Das verursacht auch wieder CO2, sofern die Baustoffe nicht CO2-neutral gewonnen werden können.

Klar ist außer dem hier:

„Bis 2031 wird in Deutschland kein Endlager für hochradioaktiven Atommüll gefunden werden“

weiter nur:

Das Zeug ist gefährlich und löst sich nicht in Luft auf (hoffentlich).

@17:34 Uhr von Anna-Elisabeth

>>Doch die Endlagerkommission will den Weg gar nicht weiter verfolgen – zu teuer, zu aufwändig, zu ineffektiv. Im Ausland sieht man das anders: In Belgien entsteht ein milliardenteurer Prototyp, der das Verfahren erstmals unter realitätsnahen Bedingungen erproben soll.

 

"In Belgien entsteht ein milliardenteurer Prototyp" ja, nee. Ist klar. Die Technologie eines Reaktors, der langlebige Radioaktive in kurzlebige umwandelt, die dann halt auch noch einige Jahrzehnte gelagert werden müssen, ist billiger, als die Suche nach einem milliardenteurem Endlager... Danke für das Gespräch.

@19:35 Uhr von Mauersegler

Bayerns Ministerpräsident Söder:

"Wir sind überzeugt, dass Bayern kein geeigneter Standort für ein Atomendlager ist."

Welche Ideologie vertritt den nun Söder?

 

Herr Söder ist für Laufzeitverlängerung bis mindestens 2024. Den Müll aber will er in "seinem" Garten nicht vergraben. 

Auch Windmühlen, die "seine" Landschaft verschandeln, sollen bitte andere aufstellen. Und dann den Strom Richtung "Söder" schicken.

 

Aber ohne Leitungen.

 

Vielleicht in Säcken? Ich denke, Schilda könnte Vorbild sein :)

@19:39 Uhr von Anna-Elisabeth

 

Ich behaupte ja nicht, dass es einfach ist oder wird. Aber deshalb auf Forschung in dieser Richtung verzichten?

 

Ich möchte auch nicht darauf verzichten. Aber man sollte klare Kante zeigen dass das möglicherweise auch "Plutoniumwirtschaft" bedeutet. Und neue Reaktoren, die quasi so eine Art Mittelding zwischen einem AKW und einem  Teilchenbeschleuniger sind.

 

@19:14 Uhr von weingasi1

Der Müll muß unter ständiger Überwachung AUF der Erde gelagert werden, rundum gesichert, klar. Aber er muß jederzeit für Kontrollen einsehbar und für Reparaturen zugänglich bleiben. Ca. 1 Million Jahre lang. Das schaffen wir. Für ca. 50 Jahre "billigen" Strom ist das OK.
Nur AUF der Erde kann es über einen so langen Zeitraum bei dieser Art von Müll eine sichere (so weit überhaupt möglich) Lagerung geben.
Nur so kann auf geologische oder gesellschaftliche Veränderungen (z.B. die Sprache) reagiert werden.

Glauben Sie wirklich, dass das notwendig ist, in einem so langen Zeitrahmen zu denken ? Wenn man den dystopischen Vorhersagen derjenigen folgt, die am vehementesten gegen AKW's sind, dann ist die Menschheit doch ohnehin dem (nicht allzu fernen) Untergang geweiht.

 

Weil das so ist, müssen wir uns um sichere Endlager nicht kümmern?

So kurz denken wir schon seit Jahrzehnten beim Klima. Wir können es ja eeh nicht aufhalten, also warum sollen wir uns um Enkel und Urenkel kümmern.

Deutschland ist ideologisch vermauert

und deswegen wird es noch auf Generationen hinaus kein Endlager bei uns geben. Man wird den Müll notgedrungen oberirdisch lagern und umlagern, bis igendwann die Vernunft siegt. Das kann 200 Jahre dauern, dann ist zumindest die Phase der großen Hitzentwicklung vorbei.

@werner1955 - 19:08

// Wir brauchen kein Endlager.

Wir müssen die Abfälle sicher und kontroliert so lagern das jederzeit kontollen nötig und möglich sind. //

Und jetzt müsste der Hinweis kommen, wo Sie das Zeug gerne endlagerfrei und kontrollierbar hätten.

// Änlich wie die Eweigkeits Aufgaben im Ruhrgebiet müssen wir diese sicher Lagern. //

Da ist gar nichts ähnlich - weil es gravierende Unterschiede zu den Rückständen im Ruhrgebiet und Atomabfällen gibt. Wegen den schwadronierenden Lagerungsphantasien musste das Grundschulwissen in Physik mal eben abgestellt werden - nicht wahr?  

// Und in einigen hundert jahren werden diese dann sicher vernichtet oder als roh und Wertstoff verwendet werden können // 

Mit den radioaktiven Halbwertzeiten haben Sie es auch nicht so... 

@19:59 Uhr von vriegel

wenn ich selbst in Bayern wohne und entschieden gegen die Nutzung von Atomkraft bin: wenn Herr Söder so lautstark fordert, die AKWs in Bayern noch wesentlich länger zu nutzen als eigentlich per Gesetz vorgesehen, sollte..

 

 

im Falle der Atomkraft sollte man das Gesetz ändern. Wir haben den Fehler unter Merkel gemacht die technologische Führerschaft bei der friedlichen Nutzung der Atomkraft aufzugeben. 
 

Die Technologie wird anderswo weiter entwickelt. Ich frage mich immer wie naiv die Leute hier sind, die gegen Atomkraft sind. 
 

der Ausstieg ist ein einsamer Sonderweg und er wird von niemand nachgeahmt. 
 

warum wohl…?

Naja, es gibt auch ganze Reihe von Ländern die nie eingestiegen sind (Österreich, Norwegen, Australien, Neuseeland, fast ganz Afrika, die meisten Länder Südamerikas).

Warum wohl...?

 

@17:00 Uhr von vriegel

Die Politik weiß auch, dass weltweit geforscht wird an modernen AKWs. 
 

Und wenn man dann die alten Brennelemente wieder weiter nutzen kann - ob nun selber, oder aber man verkauft sie dann an die cleveren Nationen ist egal - dann wäre das zusätzliche Arbeit die wieder auszubuddeln…

 

 

Die Forscherei ist ja schön, nützt nur jetzt nichts.

Wieviel Mrd. € werden dort gerade verforscht?

Wind und Sonne können wir schon jetzt nutzen. Die Mrd von Euros in deren Weiterentwicklung wurde uns Recht schnell noch viel billigeren Strom liefern können. 

@20:13 Uhr von MargaretaK.

Bayerns Ministerpräsident Söder:

"Wir sind überzeugt, dass Bayern kein geeigneter Standort für ein Atomendlager ist."

Welche Ideologie vertritt den nun Söder?

 

Herr Söder ist für Laufzeitverlängerung bis mindestens 2024. Den Müll aber will er in "seinem" Garten nicht vergraben. 

Auch Windmühlen, die "seine" Landschaft verschandeln, sollen bitte andere aufstellen. Und dann den Strom Richtung "Söder" schicken.

 

Aber ohne Leitungen.

 

Vielleicht in Säcken? Ich denke, Schilda könnte Vorbild sein :)

Aber bitte aus Nachhaltigen Stoffen.

@19:59 Uhr von vriegel

 

im Falle der Atomkraft sollte man das Gesetz ändern. Wir haben den Fehler unter Merkel gemacht die technologische Führerschaft bei der friedlichen Nutzung der Atomkraft aufzugeben. 
 

Die Technologie wird anderswo weiter entwickelt. Ich frage mich immer wie naiv die Leute hier sind, die gegen Atomkraft sind. 

Und ICH frage mich immer, wie naiv die Leute sind, die meinen,  Atomkraft wäre eine von Menschen beherrschbare Technologie. Die Risiken von Störfällen bis hin zu einem GAU und die von AKWs selbst bei planmäßigem Betrieb verursachten Schäden an menschlicher Gesundheit und Umwelt sind einfach unglaublich hoch, und lassen sich weder wegdiskutieren noch schönreden.

@20:13 Uhr von MargaretaK.

Bayerns Ministerpräsident Söder:

"Wir sind überzeugt, dass Bayern kein geeigneter Standort für ein Atomendlager ist."

Welche Ideologie vertritt den nun Söder?

 

Herr Söder ist für Laufzeitverlängerung bis mindestens 2024. Den Müll aber will er in "seinem" Garten nicht vergraben. 

Auch Windmühlen, die "seine" Landschaft verschandeln, sollen bitte andere aufstellen. Und dann den Strom Richtung "Söder" schicken.

 

Aber ohne Leitungen.

 

Vielleicht in Säcken? Ich denke, Schilda könnte Vorbild sein :)

Wieso schicken? Er kann ihn doch auch abholen.

 

@19:51 Uhr von DerSkeptiker

Oha, Sie haben den Artikel nicht gelesen und werfen dann dennoch alles in den Topf, was für SIE erreichbar ist.
Ja, auch solche Kommentare kommen ans Licht und erhellen uns.

Ich kann in dem Artikel kein Wort finden, das meinem Beitrag widerspricht. Im Gegenteil, auch dort wird immer von einer Zeitspanne ausgegangen, die "wir" allen Unkenrufen nach doch sowieso nicht mehr erleben werden. Im übrigen sind Ihre Aussagen für mich absolut kryptisch. Und klar, kommen diese Kommentare "ans Licht", sonst würde man sie wohl nicht schreiben. Komische Aussage.

 

@19:59 Uhr von vriegel

>> der Ausstieg ist ein einsamer Sonderweg und er wird

>> von niemand nachgeahmt. 

 

Italien ist für Sie also "Niemand"? oO

@18:30 Uhr von DerVaihinger

Suche einstellen.  Dss bringt nichts. Es wird ideologisch etwas gesucht, was keiner will. Dann findet man auch nichts. 

.

Wenn man pragmatisch rangeht,  ist jeder bereits gegraben Stollen eine Option. Grade für Struktur schwache Regionen die Möglichkeit,  auf hundert Jahre sichere Jobs zu haben.

 

Der Trumpist Friedrich Merz sollte mal jetzt echte Vorschläge zu geeigneten Endlagern von Atommüll machen, statt nur mit dem Flugzeug zu Feiern unterwegs zu sein oder Gesetze zu blockieren. Zu Merkels und Kohls Zeit gab es das Problem auch.

 

Jetzt stellen aber andere die Regierung.

Genau diejenigen, die bisher schon gegen alles und jedes waren, was mit Kernkraft zu tun hatte.

Lösungen zu finden ist Aufgabe der jeweiligen Regierung.

Die Opposition hat keine Entscheidungsbefugnisse.

 

 

Die Endlagersuche obliegt der Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH, gesetzlich verankert, steht doch so im zu kommentierenden Artikel.

@19:15 Uhr von Sparpaket

Huch, was ist das denn jetzt?

Prokrastination?

Deutsche Gründlichkeit?

Oder der Versuch, nicht nur die Halbwertszeit der Strahlung mit Standortdiskussionen zu verbringen, auf das der Schei... nicht vergessen werde.

Denn wenn die anderen Nationen längst vergessen haben, wo die Urväter in grauer Vorzeit den Atommüll verbuddelt hatten, liefe bei uns die Diskussion noch auf vollen Touren, wo denn nun das Zeugs hin soll. Genial. 

 

wenn die Nationen vergessen, wo die Urväter den Müll verbuddelt haben, wird sicher ein Archäologe einmal eine Ausgrabung durchführen und sich wundern….

Dieser Müll muss allein schon aus Verantwortung an folgende Generationen sicher gelagert werden, sehr viele Generationen, so ca. 25.000. Seit Jesus sind gerade mal ca. 50 Generationen vergangen.

 

@20:11 Uhr von MKir13

>>Doch die Endlagerkommission will den Weg gar nicht weiter verfolgen – zu teuer, zu aufwändig, zu ineffektiv. Im Ausland sieht man das anders: In Belgien entsteht ein milliardenteurer Prototyp, der das Verfahren erstmals unter realitätsnahen Bedingungen erproben soll.

 

"In Belgien entsteht ein milliardenteurer Prototyp" ja, nee. Ist klar. Die Technologie eines Reaktors, der langlebige Radioaktive in kurzlebige umwandelt, die dann halt auch noch einige Jahrzehnte gelagert werden müssen, ...

Jetzt lagern sie Jahrzehnte, bis überhaupt ein Lager gefunden ist. Gefällt Ihnen offensichtlich besser.

 Danke für das Gespräch.

Welches Gespräch?

 

@20:35 Uhr von Wanderfalke

// Wir brauchen kein Endlager.

Wir müssen die Abfälle sicher und kontroliert so lagern das jederzeit kontollen nötig und möglich sind. //

Und jetzt müsste der Hinweis kommen, wo Sie das Zeug gerne endlagerfrei und kontrollierbar hätten.

// Änlich wie die Eweigkeits Aufgaben im Ruhrgebiet müssen wir diese sicher Lagern. //

Da ist gar nichts ähnlich - weil es gravierende Unterschiede zu den Rückständen im Ruhrgebiet und Atomabfällen gibt. Wegen den schwadronierenden Lagerungsphantasien musste das Grundschulwissen in Physik mal eben abgestellt werden - nicht wahr?  

// Und in einigen hundert jahren werden diese dann sicher vernichtet oder als roh und Wertstoff verwendet werden können //

 

Ich bin sicher das wir in 200 Jahren ein Lösung haben.

Solange sollten Sie git erreichbar und sicher gelagert werden.

Die Tagebaue der Braunkohle währen dafür optimal.

Abreichern und z.B. im…

Abreichern und z.B. im Meeresboden vergraben wäre m.E. die beste Lösung. Aber aus ideologischen Gründen derzeit nicht machbar. Dabei stört sich z.B. niemand daran, wenn durch Düngemittel der Bauern jedes Jahr große Mengen radioaktives Material oberflächlich, also grundwassernah, ausgebracht wird.

@20:58 Uhr von saschamaus75

>> der Ausstieg ist ein einsamer Sonderweg und er wird

>> von niemand nachgeahmt. 

 

Italien ist für Sie also "Niemand"? oO

Nicht nur Italien. Österreich hat mit der Atomkraft gar nicht erst angefangen...

 

@20:38 Uhr von quas

wenn ich selbst in Bayern wohne und entschieden gegen die Nutzung von Atomkraft bin: wenn Herr Söder so lautstark fordert, die AKWs in Bayern noch wesentlich länger zu nutzen als eigentlich per Gesetz vorgesehen, sollte..

 

 

im Falle der Atomkraft sollte man das Gesetz ändern. Wir haben den Fehler unter Merkel gemacht die technologische Führerschaft bei der friedlichen Nutzung der Atomkraft aufzugeben. 
 

Die Technologie wird anderswo weiter entwickelt. Ich frage mich immer wie naiv die Leute hier sind, die gegen Atomkraft sind. 
 

der Ausstieg ist ein einsamer Sonderweg und er wird von niemand nachgeahmt. 
 

warum wohl…?

Naja, es gibt auch ganze Reihe von Ländern die nie eingestiegen sind (Österreich, Norwegen, Australien, Neuseeland, fast ganz Afrika, die meisten Länder Südamerikas).

Warum wohl...?

 

Den Foristen, dem Sie antworten, werden wir die Atomkraft nicht ausreden können. Mit hanebüchenen Scheinargumenten votiert er hier für .......seinen Arbeitgeber vielleicht

@20:44 Uhr von Raho59

...Wind und Sonne können wir schon jetzt nutzen. Die Mrd von Euros in deren Weiterentwicklung wurde uns Recht schnell noch viel billigeren Strom liefern können. 

Aktuell gibt es da noch ein allseits bekanntes Problem:

>>Fachkräfte fehlen insbesondere bei der Umsetzung der Energiewende. Denn egal ob es um die Installation von Ladesäulen und Solardächern, den Aufbau und die Wartung von Windanlagen oder energieeffiziente Gebäudesanierung geht: Für all diese Aufgaben braucht es Handwerker.

Besonders stark ist der Fachkräftemangel laut dem ZDH im energierelevanten Bereich bei Installateuren, Heizungsbauern, Elektrotechnikern sowie Elektromaschinen- und Metallbauern. Der Personalmangel dürfte sich in den kommenden Jahren noch verschärfen, da viele qualifizierte Beschäftigte der geburtenstarken Jahrgänge das Rentenalter erreichen. Gleichzeitig bleiben viele Lehrstellen im Handwerk unbesetzt. Im Jahr 2021 konnten die Betriebe für rund 18.800 Ausbildungsplätze keinen Lehrling finden.<<

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