Kommentare - Nach Kritik der Union: Ampel legt Kompromiss zu Bürgergeld vor

04. November 2022 - 18:42 Uhr

Die Ampel-Koalition will beim Bürgergeld auf Union und Bundesländer zugehen. Aus einem Änderungsantrag geht hervor, dass bei Heizkosten nun doch auf Angemessenheit geachtet werden soll. Beim Schonvermögen könnten Nachweise fällig werden.

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Kommentare

Bürgergeld lohnt sich!

Ich bin Vater von 6 Kindern, arbeite angestellt 30 Stunden die Woche, meine Arbeit mach ich gern. Sollte mir gekündigt werden werde ich "Bürger" ... Ich hab es mir schon durchgerechnet ich komme bei derzeitigen Mindestlohn und weiteren Sozialleistungen mit Bürgergeld genauso gut weg, als würde ich arbeiten. Mit Bürgergeld + Minijob hätte man nicht nur mehr Freizeit, sondern man müßte sich über steigende Heizkosten keine Gedanken mehr machen und ich müßte nicht noch ein zusätzliches Auto für den Fahrtweg finanzieren. Weiterhin bräuchte ich weniger Anträge ausfüllen und müßte weniger nachweisen. Fazit: Bürgergeld lohnt sich für alle, die nicht wirklich gern arbeiten und etwa im Mindestlohnbereich bezahlt werden. Das sind im Osten ziemlich viele.

Das Bürgergeld

ist nicht zu hoch, sondern die Einkommen im unteren Bereich sind zu niedrig.

Der Anreiz, sich um einen…

Der Anreiz, sich um einen Arbeitsplatz zu kümmern, bleibt verwässert. Wie sollte mit diesem neuen Konzept die Zahl  der Langzeitarbeitslosen sinken ?

@19:06 Uhr von Kaneel

ist nicht zu hoch, sondern die Einkommen im unteren Bereich sind zu niedrig.

 

Beides ist falsch.

 

Beschäftigten ohne Ausbildung oder in einfachen Anlerntätigkeiten können schlicht nicht dasselbe Einkommen beziehen, wie Fachkräfte in anspruchsvollen Tärigkeiten mit entsprechendem Fachwissen. Es nützt auch nichts zu sagen, dass dann alle halt mehr verdien müssen, denn am Ende gehen dann auch alle Preise hoch und die Situation ist dieselbe wie jetzt.

 

Das Bürgergeld ist m. E. wesentlich zu hoch. Und das es theortisch (und praktisch) auf Dauer und ohne jede Gegenleistung des erwerbsfähigen Empfängers gezahlt werden muss, ist generell ein Unding.

 

Die Darstellung der Ampelkoalition, dass es sich beim Bürgergeld um eine Bildungsinitiative gegen den Fachkräftemangel handele, ist überdies hanebüchender Unsinn. Es gibt bereits eine Weiterbildungsprämie. Genützt hat es nichts. 

 

Es sollte eher das Rentenrecht angepasst werden und wieder leichter Erwerbsminderungsrente bezogen werden können. 

@19:06 Uhr von Kaneel

Das Bürgergeld ist nicht zu hoch, sondern die Einkommen im unteren Bereich sind zu niedrig.

 

Wohl wahr. Und die Union schafft's mal wieder, den alten politischen Taschenspielertrick anzuwenden, die Menschen mit niedrigen Einkommen gegen diejenigen in Stellung zu bringen, die Bürgergeld brauchen - und so genau von der Frage abzulenken, dass letztlich nicht Schonvermögen sondern Dumpinglöhne das eigentliche Problem sind.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Bürgergeld als Alternative zur Arbeit

Hier im Osten Deutschland gibt es bei mir viele Bekannte im Mindestlohnsektor für die Bürgergeld eine echte Alternative zur nichtselbständigen Arbeit darstellt. Komisch das diese Idee ausgerechnet von einer ehemaligen Arbeiterpartei kommt.

@19:30 Uhr von Werner40

Der Anreiz, sich um einen Arbeitsplatz zu kümmern, bleibt verwässert. Wie sollte mit diesem neuen Konzept die Zahl  der Langzeitarbeitslosen sinken ?

 

Ganz einfach: Indem man Langzeitarbeitslose einstellt.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

@19:35 Uhr von gully

 Komisch das diese Idee ausgerechnet von einer ehemaligen Arbeiterpartei kommt.

 

 

warum wundert sie das

 

stand nicht in der Verfassung eines (deutschen) sozialistischen Staates

"das Recht und die Pflicht zur Arbeit bilden eine Einheit"

 

@19:03 Uhr von gully

Ich bin Vater von 6 Kindern, arbeite angestellt 30 Stunden die Woche, meine Arbeit mach ich gern. Sollte mir gekündigt werden werde ich "Bürger" ... Ich hab es mir schon durchgerechnet ich komme bei derzeitigen Mindestlohn und weiteren Sozialleistungen mit Bürgergeld genauso gut weg, als würde ich arbeiten. Mit Bürgergeld + Minijob hätte man nicht nur mehr Freizeit, sondern man müßte sich über steigende Heizkosten keine Gedanken mehr machen und ich müßte nicht noch ein zusätzliches Auto für den Fahrtweg finanzieren. Weiterhin bräuchte ich weniger Anträge ausfüllen und müßte weniger nachweisen. Fazit: Bürgergeld lohnt sich für alle, die nicht wirklich gern arbeiten und etwa im Mindestlohnbereich bezahlt werden…

Wer wirklich nicht gern arbeitet, der sollte auch weg bleiben und keine Arbeitsplätze blockieren.

Menschen die nichts zustande bringen und wegen fehlender Motivation Mist bauen, gibt es leider genug. Deren Fehler zu kompensieren kostet der Gesellschaft mehr als das Bürgergeld

@19:03 Uhr von gully

Ich bin Vater von 6 Kindern, arbeite angestellt 30 Stunden die Woche, meine Arbeit mach ich gern. Sollte mir gekündigt werden werde ich "Bürger" ... Ich hab es mir schon durchgerechnet ich komme bei derzeitigen Mindestlohn und weiteren Sozialleistungen mit Bürgergeld genauso gut weg, als würde ich arbeiten. Mit Bürgergeld + Minijob hätte man nicht nur mehr Freizeit, sondern man müßte sich über steigende Heizkosten keine Gedanken mehr machen und ich müßte nicht noch ein zusätzliches Auto für den Fahrtweg finanzieren. Weiterhin bräuchte ich weniger Anträge ausfüllen und müßte weniger nachweisen. Fazit: Bürgergeld lohnt sich für alle, die nicht wirklich gern arbeiten und etwa im Mindestlohnbereich bezahlt werden. Das sind im Osten ziemlich viele.

Völlig Richtig. Machen Sie das.
Wenn man 6 Kinder hat, ist es völlig unverständlich, dass man dazu genötigt wird, einer Erwerbsarbeit nachzugehen. 
Nicht Arbeit, Kinder sind das wichtigste, wie ja auch Politiker immer wieder zu betonen belieben.

@19:30 Uhr von NieWiederAfd

Das Bürgergeld ist nicht zu hoch, sondern die Einkommen im unteren Bereich sind zu niedrig.

 

Wohl wahr. Und die Union schafft's mal wieder, den alten politischen Taschenspielertrick anzuwenden, die Menschen mit niedrigen Einkommen gegen diejenigen in Stellung zu bringen, die Bürgergeld brauchen - und so genau von der Frage abzulenken, dass letztlich nicht Schonvermögen sondern Dumpinglöhne das eigentliche Problem sind.

 

gez. NieWiederAfd 

Die Unionsparteien waren immer schon ganz groß darin, solche Neiddebatten vom Zaun zu brechen. 
Das muss wohl am christlichen Selbstverständnis der Parteimitglieder liegen.

@19:42 Uhr von kurtimwald

Wer wirklich nicht gern arbeitet, der sollte auch weg bleiben und keine Arbeitsplätze blockieren.

Menschen die nichts zustande bringen und wegen fehlender Motivation Mist bauen, gibt es leider genug. Deren Fehler ...

Ich bin fast 45 Jahre sehr ungern arbeiten gegangen. 
Nur für‘s Geld habe ich mich dorthin geschleppt. 
Denn darauf konnte ich nicht verzichten, auf‘s arbeiten sehr wohl.

@19:30 Uhr von Werner40

Der Anreiz, sich um einen Arbeitsplatz zu kümmern, bleibt verwässert. Wie sollte mit diesem neuen Konzept die Zahl  der Langzeitarbeitslosen sinken ?

In dem Arbeitsplätze angeboten werden. Diese noch gut, besser als Mindestlohn, bezahlt. Sowohl die Bereitschaft der Arbeitgeber Langzeitarbeitslose einzustellen. Klingt utopisch, stimmt.

@19:53 Uhr von nie wieder spd

Wer wirklich nicht gern arbeitet, der sollte auch weg bleiben und keine Arbeitsplätze blockieren.

Menschen die nichts zustande bringen und wegen fehlender Motivation Mist bauen, gibt es leider genug. Deren Fehler ...

Ich bin fast 45 Jahre sehr ungern arbeiten gegangen. 
Nur für‘s Geld habe ich mich dorthin geschleppt. 
Denn darauf konnte ich nicht verzichten, auf‘s arbeiten sehr wohl.

Dann ist es ja endlich so weit, Ihre Nachkommen haben es besser, und die Kunden Ihrer ungeliebten Arbeit auch.

@19:30 Uhr von Nachgedacht

Das Bürgergeld ist nicht zu hoch, sondern die Einkommen im unteren Bereich sind zu niedrig.

Beides ist falsch.

Nein.

Beschäftigten ohne Ausbildung oder in einfachen Anlerntätigkeiten können schlicht nicht dasselbe Einkommen beziehen, wie Fachkräfte in anspruchsvollen Tärigkeiten mit entsprechendem Fachwissen.

Das habe ich nicht geschrieben. (Lesen Sie gerne noch einmal nach). Zwischen Niedriglohnsektor und Ingenieursgehalt sollte es aber noch Spielraum geben. Oder man deckelt z.B. die Mieten radikal. Mir gefällt nicht, dass s.g. einfache Tätigkeiten dermaßen herabgewürdigt werden. Kürzlich bezeichnete jemand Tätigkeiten im Bereich Pflege, Zustellung und Fleischfabrik als "Mülljobs". Was denkt sich jemand nur dabei?

Kennen Sie überhaupt selbst Menschen, die von Sozialgeld oder einer kargen Rente leben, die diese nicht, obwohl berechtigt, aufstocken? Menschen, die jeden Cent mehrfach umdrehen. Kennen Sie die Wohnverhältnisse? Ich vermute diese würden Sie nicht ertragen.

Vor lauter Bürgergeld..

soll auch mal an die erinnert werden, die gerne ihrer Arbeit nachgehen und niemals in den Genuss von Bürgergeld kommen, weil sie in einem langen Arbeitsleben genug Rücklagen schaffen konnten, um auch schlechte Zeite nzu überstehen..

Für die, die es nicht schaffen, zahlen wir genug Steuern und Abgaben, damit niemand verhungert und überleben kann..

@19:55 Uhr von Raho59

Der Anreiz, sich um einen Arbeitsplatz zu kümmern, bleibt verwässert. Wie sollte mit diesem neuen Konzept die Zahl  der Langzeitarbeitslosen sinken ?

In dem Arbeitsplätze angeboten werden. Diese noch gut, besser als Mindestlohn, bezahlt. Sowohl die Bereitschaft der Arbeitgeber Langzeitarbeitslose einzustellen. Klingt utopisch, stimmt.

Sogar Herr Linnemann von der Union hat es gesagt bei Maischberger oä.: 

Der Stundenlohn müßte netto bei 15€ liegen, um den von ihm behaupteten oder konstruierten Extremfall beim Bürgergeld zu übertreffen. 
Und das wäre auch das Mindeste, dass Arbeitnehmer und Gewerkschaften akzeptieren sollten.

@19:49 Uhr von nie wieder spd

Das Bürgergeld ist nicht zu hoch, sondern die Einkommen im unteren Bereich sind zu niedrig.

 

Wohl wahr. Und die Union schafft's mal wieder, den alten politischen Taschenspielertrick anzuwenden, die Menschen mit niedrigen Einkommen gegen diejenigen in Stellung zu bringen, die Bürgergeld brauchen - und so genau von der Frage abzulenken, dass letztlich nicht Schonvermögen sondern Dumpinglöhne das eigentliche Problem sind.

 

gez. NieWiederAfd 

Die Unionsparteien waren immer schon ganz groß darin, solche Neiddebatten vom Zaun zu brechen. 
Das muss wohl am christlichen Selbstverständnis der Parteimitglieder liegen.

 

Neiddebatte? Unsinn!

 

Sicher werden Sie uns dann mal erklären, warum ein Ungelerter ebenso viel verdienen soll, wie jemand mit abgeschlossener Berufsausbildung und warum ein Bürgergeldbezieher dann natürlich auch in etwa ein vergleichbares Auskommen haben sollte, wie die beiden Vorgenannten, die dafür 40h die Woche zur Arbeit rennen.

 

Das Ganze bitte inkl. Bezug auf "Gerechtigkeit".

@19:48 Uhr von Nettie

darauf, wer wobei Unterstützung braucht und wer nicht und warum - wäre nicht nur bei den Heizkosten sinnvoll.

Und das bestimmt die CDU? Wer noch Geld hat, der soll das erst aufbrauchen. Weil die Klientel der CDU nicht in solch eine Situation kommt?

Und ja. Jeder HARTZ IV Empfänger hat sich schon gefreut die Heizung sinnlos aufzudrehen. 

Ihr Weltbild möchte ich haben. Vielleicht ging's mir dann besser.

Nachweise, dass man NICHTS / wenig hat ? Sehr einfach....

Nachzuweisen, dass man nichts / wenig hat ist einfach.  Es wurde vorher - wie es verlangt wird - alles ausgegeben, der Kontostand ist leer / niedrig.  Dass alles, was BAR abgehoben wurde auch tatsächlich ausgegeben wurde..... hust, hust..... muss glaubwürdig rüberkommen. Vielleicht sollte kein Kauf einer luftdichten Geldkassette und eines Spaten auf den Auszügen erscheinen.....

@20:02 Uhr von nie wieder spd

Der Anreiz, sich um einen Arbeitsplatz zu kümmern, bleibt verwässert. Wie sollte mit diesem neuen Konzept die Zahl  der Langzeitarbeitslosen sinken ?

In dem Arbeitsplätze angeboten werden. Diese noch gut, besser als Mindestlohn, bezahlt. Sowohl die Bereitschaft der Arbeitgeber Langzeitarbeitslose einzustellen. Klingt utopisch, stimmt.

Sogar Herr Linnemann von der Union hat es gesagt bei Maischberger oä.: 

Der Stundenlohn müßte netto bei 15€ liegen, um den von ihm behaupteten oder konstruierten Extremfall beim Bürgergeld zu übertreffen. 
Und das wäre auch das Mindeste, dass Arbeitnehmer und Gewerkschaften akzeptieren sollten.

Wir drehen uns da im Kreis. Gewerkschaften können nur mit der Streikbereitschaft der MitarbeiterInnen überhaupt fordern. Tarifflucht der Arbeitgeber steht auch dagegen.

@19:42 Uhr von kurtimwald: Fehlinterpretation....

Ich bin Vater von 6 Kindern, arbeite angestellt 30 Stunden die Woche, meine Arbeit mach ich gern. Sollte mir gekündigt werden werde ich "Bürger" ... Ich hab es mir schon durchgerechnet ich komme bei derzeitigen Mindestlohn und weiteren Sozialleistungen mit Bürgergeld genauso gut weg, als würde ich arbeiten. Mit Bürgergeld + Minijob hätte man nicht nur mehr Freizeit, sondern man müßte sich über steigende Heizkosten keine Gedanken mehr machen und ich müßte nicht noch ein zusätzliches Auto für den Fahrtweg finanzieren. Weiterhin bräuchte ich weniger Anträge ausfüllen und müßte weniger nachweisen. Fazit: Bürgergeld lohnt sich für alle, die nicht wirklich gern arbeiten und etwa im Mindestlohnbereich bezahlt werden…

Wer wirklich nicht gern arbeitet, der sollte auch weg bleiben und keine Arbeitsplätze blockieren.

Menschen die nichts zustande bringen und wegen fehlender Motivation Mist bauen, gibt es leider genug. Deren Fehler ...

Wo bitte, schreibt der OP, dass er UNgerne arbeitet ??

@20:06 Uhr von WirSindLegion

Nachzuweisen, dass man nichts / wenig hat ist einfach.  Es wurde vorher - wie es verlangt wird - alles ausgegeben, der Kontostand ist leer / niedrig.  Dass alles, was BAR abgehoben wurde auch tatsächlich ausgegeben wurde..... hust, hust..... muss glaubwürdig rüberkommen. Vielleicht sollte kein Kauf einer luftdichten Geldkassette und eines Spaten auf den Auszügen erscheinen.....

Das was hier oben steht ist doch keine Meinungsäußerung oder Kommentar, sondern schlicht einfältige Bockigkeit.

@20:02 Uhr von Nachgedacht

Das Bürgergeld ist nicht zu hoch, sondern die Einkommen im unteren Bereich sind zu niedrig.

 

Wohl wahr. Und die Union schafft's mal wieder, den alten politischen Taschenspielertrick anzuwenden, die Menschen mit niedrigen Einkommen gegen diejenigen in Stellung zu bringen, die Bürgergeld brauchen - und so genau von der Frage abzulenken, dass letztlich nicht Schonvermögen sondern Dumpinglöhne das eigentliche Problem sind.

 

gez. NieWiederAfd 

Die Unionsparteien waren immer schon ganz groß darin, solche Neiddebatten vom Zaun zu brechen. 
Das muss wohl am christlichen Selbstverständnis der Parteimitglieder liegen.

 

Neiddebatte? Unsinn!

 

Sicher werden Sie uns dann mal erklären, warum ein Ungelerter ebenso viel verdienen soll, wie jemand mit abgeschlossener Berufsausbildung und warum ein Bürgergeldbezieher dann natürlich auch ...

Für unterschiedliche Gehälter gibt es überhaupt keinen Grund. 
Außer dass sich jemand für etwas besseres hält.
Die Zeiten haben wir aber doch wohl bald überwunden. 
 

@19:59 Uhr von kurtimwald

Wer wirklich nicht gern arbeitet, der sollte auch weg bleiben und keine Arbeitsplätze blockieren.

Menschen die nichts zustande bringen und wegen fehlender Motivation Mist bauen, gibt es leider genug. Deren Fehler ...

Ich bin fast 45 Jahre sehr ungern arbeiten gegangen. 
Nur für‘s Geld habe ich mich dorthin geschleppt. 
Denn darauf konnte ich nicht verzichten, auf‘s arbeiten sehr wohl.

Dann ist es ja endlich so weit, Ihre Nachkommen haben es besser?? und die Kunden Ihrer ungeliebten Arbeit auch.

Wie meinen?

@19:59 Uhr von Kaneel

 Zwischen Niedriglohnsektor und Ingenieursgehalt sollte es aber noch Spielraum geben. Oder man deckelt z.B. die Mieten radikal. Mir gefällt nicht, dass s.g. einfache Tätigkeiten dermaßen herabgewürdigt werden. Kürzlich bezeichnete jemand Tätigkeiten im Bereich Pflege, Zustellung und Fleischfabrik als "Mülljobs". Was denkt sich jemand nur dabei?

 

Nun, das habe ganz sicher nichts von "Mülljobs" geschrieben. Nicht einmal im Ansatz. Ich habe auch keinesfalls Ungelernte mit Akademikern verglichen. 

Kennen Sie überhaupt selbst Menschen, die von Sozialgeld oder einer kargen Rente leben, die diese nicht, obwohl berechtigt, aufstocken? Mensche...

 

Auch das schrieb ich nicht. 

 

Aber ja. Ich kenne mich sogar sehr gut in unserem Sozialrecht aus. Ich habe sogar einen akademischen Abschluss darin. Und tatsächlich kenne ich berufsbedingt viele Betroffene. Sie auch? Ich glaube kaum.

@20:11 Uhr von kurtimwald: Nein, millionenfach praktiziert

Nachzuweisen, dass man nichts / wenig hat ist einfach.  Es wurde vorher - wie es verlangt wird - alles ausgegeben, der Kontostand ist leer / niedrig.  Dass alles, was BAR abgehoben wurde auch tatsächlich ausgegeben wurde..... hust, hust..... muss glaubwürdig rüberkommen. Vielleicht sollte kein Kauf einer luftdichten Geldkassette und eines Spaten auf den Auszügen erscheinen.....

Das was hier oben steht ist doch keine Meinungsäußerung oder Kommentar, sondern schlicht einfältige Bockigkeit.

 

Das hat so ziemlich jeder gemacht, der mal genug Geld hatte, aber dann wegen schweren Unfalls / Krankheit (also unverschuldet) ins Hartz gerutscht ist.  Und ganz ehrlich: Ich findes es legitim!

@20:19 Uhr von WirSindLegion

Nachzuweisen, dass man nichts / wenig hat ist einfach.  Es wurde vorher - wie es verlangt wird - alles ausgegeben, der Kontostand ist leer / niedrig.  Dass alles, was BAR abgehoben wurde auch tatsächlich ausgegeben wurde..... hust, hust..... muss glaubwürdig rüberkommen. Vielleicht sollte kein Kauf einer luftdichten Geldkassette und eines Spaten auf den Auszügen erscheinen.....

Das was hier oben steht ist doch keine Meinungsäußerung oder Kommentar, sondern schlicht einfältige Bockigkeit.

 

Das hat so ziemlich jeder gemacht, der mal genug Geld hatte, aber dann wegen schweren Unfalls / Krankheit (also unverschuldet) ins Hartz gerutscht ist.  Und ganz ehrlich: Ich findes es legitim!

Sie finden was legitim?

@20:11 Uhr von nie wieder spd

Sie haben natürlich recht. Welchen Grund sollte es für unterschiedliche Gehälter geben, als der, dass man sich für etwas besseres hält.

 

Schulabschluss, Hochschulreife, Berufsausbildung, Studium gar, Berufserfahrung, Fach- und Expertenwissen usw. das alles ist völlig egal. Nuchts davon könnte untetschiedliche Gehälter rechtfertigen. 20 oder 40 Stunden Wochenarbeitszeit natürlich auch nicht.

 

Warum bin ich nicht selbst darauf gekommen?

Den Menschen vertrauen

Die Angst mancher vor dem Bürgergeld lässt sich sich doch oft auf ein Misstrauen zurückführen, als ob wir aus einer Nation lauter Dieben bestehen, in der Niemand arbeiten will. Auf philosophischer Ebene (ist der Mensch ein soziales Wesen?-Aristoteles oder sich selbst ein Wolf?-Th.Hobbes- ) lässt sich der Grundcharakter des Menschen nicht klären. Eindeutig lässt sich aber in der Geschichte aufzeigen, dass Menschen positiv reagieren, wenn sie fair behandelt werden. Der Mensch ist nicht faul , er ist ein hochintelligentes und kreatives Wesen. Angebot und Nachfrage werden bald zu guten Arbeitsbedingungen und fairen Bezahlungen führen. Wer dann lieber als Couchpotato zuhause bleibt und zum Netflix Junkie wird, wird bald merken: <em>Arbeitslosigkeit ist streßig, macht einsam und krank.</em>

@19:30 Uhr von Werner40

Der Anreiz, sich um einen Arbeitsplatz zu kümmern, bleibt verwässert. Wie sollte mit diesem neuen Konzept die Zahl  der Langzeitarbeitslosen sinken ?

Die Langzeitarbeitslosen können Sie (weiter) "drangsalieren" wie Sie wollen, das ändert nichts daran, dass es keine Jobs für diese gibt. Den Arbeitgebern sind diese Menschen meistens zu "anstrengend", weil man sie evtl. erst gezielt "fit" machen müsste oder sie werden schlichtweg als zu alt angesehen. 
Abgesehen davon ist bei Menschen, die schon lange arbeitslos sind, i.d.R. kein Vermögen mehr vorhanden und die Kosten der Unterkunft müssen schon lange "angemessen" sein.

Es mag sein, dass einige auch so resigniert haben, dass sie aufgegeben haben, sich überhaupt noch irgendwo zu bewerben, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass sie zu den "Aussortierten" gehören. Solche Menschen haben kein leichtes Leben in der "sozialen Hängematte", wie oft böswillig unterstellt wird. Die bräuchten eigentlich erst mal Ermutigung statt Sanktionen!

@20:02 Uhr von Nachgedachte

 

Die Unionsparteien waren immer schon ganz groß darin, solche Neiddebatten vom Zaun zu brechen. 
Das muss wohl am christlichen Selbstverständnis der Parteimitglieder liegen.

 

Neiddebatte? Unsinn!

 

Sicher werden Sie uns dann mal erklären, warum ein Ungelerter ebenso viel verdienen soll, wie jemand mit abgeschlossener Berufsausbildung und warum ein Bürgergeldbezieher dann natürlich auch ...

Vielleicht können Sie mir im Bezug auf Gerechtigkeit erklären, warum es in Deutschland ungelernte Menschen gibt? Warum in Deutschland jedes Jahr 50.000 Jugendliche die Schule verlassen, ohne einen Abschluss erworben zu haben? 
Warum sich um diese 50.000 Jugendlichen und noch tausende weitere keiner so gut kümmert, dass sie in unseren Schulen etwas lernen können? 
Warum es seit Einführung der Schulpflicht vor ca 100 Jahren überhaupt noch Jugendliche gibt, die nicht entsprechend gefördert werden? 
Obwohl es bessere Konzepte gibt als unsere!?
Wo sind unsere Werte, wenn es um unsere Kinder geht?
 

@19:06 Uhr von Kaneel

ist nicht zu hoch, sondern die Einkommen im unteren Bereich sind zu niedrig.

Danke!

So ist es, aber "nach unten treten" ist ja leider viel einfacher und kostet nichts. 😒

19:30 Uhr von Nachgedacht

Das Bürgergeld ist m. E. wesentlich zu hoch.

+

Der Regelsatz für Alleinstehende soll von exorbitanten 449€ auf gigantische 502€ im Monat angehoben werden. Bei den steigenden Preisen ist das nach 2 Wo. verprasst, danach langt es immerhin noch für Trockenfutter bis Monatsende. Und nach 2 Jahren haben die uns auch die restlichen Haare vom Kopf gefressen und wir müssen alle Bürgergeld beantragen. Nur ist dann nichts mehr da weil alles weg ist.

 

Ich bitte Sie, haben Sie einmal darüber nachgedacht, wie weit man mit solchen Beträgen kommt? Oder steigt bei Ihnen schon ein unangenehmes Gefühl auf, wenn der betreffende Mitbürgerkreis sich auch mal ein 49,-€-Ticket leisten und es bei einem Urlaubsmonat im Nahbereich mal so richtig krachen lassen kann mit Eis und Bockwurst am Badesee?

 

Das Bürgergeld behebt keineswegs das Verteilungsproblem in unserer Gesellschaft, klingt aber marketingmäßig deutlich besser als HartzIV. Eine Neiddebatte richtet sich gegen die Schwachen und verschont die Profiteure.

 

@20:23 Uhr von Nachgedacht

Sie haben natürlich recht. Welchen Grund sollte es für unterschiedliche Gehälter geben, als der, dass man sich für etwas besseres hält.

 

Schulabschluss, Hochschulreife, Berufsausbildung, Studium gar, Berufserfahrung, Fach- und Expertenwissen usw. das alles ist völlig egal. Nuchts davon könnte untetschiedliche Gehälter rechtfertigen. 20 oder 40 Stunden Wochenarbeitszeit natürlich auch nicht.

 

Warum bin ich nicht selbst darauf gekommen?

Auch dafür gibt's dieses Forum. Es bildet so :-)

@20:23 Uhr von Nachgedacht

Sie haben natürlich recht. Welchen Grund sollte es für unterschiedliche Gehälter geben, als der, dass man sich für etwas besseres hält.

 

Schulabschluss, Hochschulreife, Berufsausbildung, Studium gar, Berufserfahrung, Fach- und Expertenwissen usw. das alles ist völlig egal. Nuchts davon könnte untetschiedliche Gehälter rechtfertigen. 20 oder 40 Stunden Wochenarbeitszeit natürlich auch nicht.

 

Warum bin ich nicht selbst darauf gekommen?

Ein Mensch der nicht durch die Gier im kapitalistischen System gefesselt ist,

zieht seine Motivation aus dem, was dieser Mensch im Stande ist für die Gesellschaft zu leisten, ist Stolz auf sich und erhält Anerkennung.

Wer weniger Talente hat ist kein schlechter Mensch, dem Dinge zum Leben vorenthalten werden sollte.

Klientel der CDU ist nie vom Bürgergeld betroffen

Die CDU weiß genau, dass ihr Klientel, also die wohlhabendsten 10 % der Bevölkerung, nie Bürgergeld bekommen wird.

Sie ist daher bestrebt, das Bürgergeld für die übrigen 90 % der Bürger, die es theoretisch mal treffen könnte, so menschenunwürdig wie möglich zu machen.

 

@20:36 Uhr von kurtimwald

Sie haben natürlich recht. Welchen Grund sollte es für unterschiedliche Gehälter geben, als der, dass man sich für etwas besseres hält.

 

Schulabschluss, Hochschulreife, Berufsausbildung, Studium gar, Berufserfahrung, Fach- und Expertenwissen usw. das alles ist völlig egal. Nuchts davon könnte untetschiedliche Gehälter rechtfertigen. 20 oder 40 Stunden Wochenarbeitszeit natürlich auch nicht.

 

Warum bin ich nicht selbst darauf gekommen?

Ein Mensch der nicht durch die Gier im kapitalistischen System gefesselt ist,

zieht seine Motivation aus dem, was dieser Mensch im Stande ist für die Gesellschaft zu leisten, ist Stolz auf sich und erhält Anerkennung.

Wer weniger Talente hat ist kein schlechter Mensch, dem Dinge zum Leben vorenthalten werden sollte.

 

Ich stimme Ihnen zu. Aber dennoch muss sich ein Mehr an Leistung in einem Mehr an Einkommen wiederspiegeln. Ganz einfach.

@Nachgedacht

Wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft, sind alle voneinander abhängig, und jede/r könnte auch einfach dankbar sein, dass es Menschen gibt, die verschiedenes berufliches und ehrenamtliches zum Gemeinwohl beitragen, was wir selbst nicht machen wollen würden. Weder ich, noch der von Ihnen adressierte User schrieben etwas von einem einheitlichen Lohn. Interessant, dass so „gelerte“ [sic] Menschen wie Sie Ihre Abschlüsse wie ein Schutzschild vor sich hertragen und sich so an vermeintlicher Gerechtigkeit „aufhängen“. Irgendwie vermisse ich die Zufriedenheit desjenigen, der es beruflich zu etwas gebracht hat. Ich kenne mehrere Betroffene und habe mein Wissen über deren finanzielle und Wohnsituation geschildert. Wenn Sie diese Situation für so erstrebenswert halten, warum kündigen Sie dann nicht und beziehen selbst Bürgergeld? Ihre "gescheiten" Anmerkungen düren Sie gerne behalten.

@20:23 Uhr von Nachgedacht

Sie haben natürlich recht. Welchen Grund sollte es für unterschiedliche Gehälter geben, als der, dass man sich für etwas besseres hält.

 

Schulabschluss, Hochschulreife, Berufsausbildung, Studium gar, Berufserfahrung, Fach- und Expertenwissen usw. das alles ist völlig egal. Nuchts davon könnte untetschiedliche Gehälter rechtfertigen. 20 oder 40 Stunden Wochenarbeitszeit natürlich auch nicht.

 

Warum bin ich nicht selbst darauf gekommen?

Kommen Sie doch nicht mit solchem ideologischen Kram. 
Die existentiellen Bedürfnisse sind bei allen Menschen gleich. 
Und dafür benötigt man genügend Geld. 
Jeder ca gleich viel. 
Und zur Not muß dann das vorhandene Geld gleichmäßig aufgeteilt werden.

@20:32 Uhr von proehi

 

+

Der Regelsatz für Alleinstehende soll von exorbitanten 449€ auf gigantische 502€ im Monat angehoben werden. Bei den steigenden Preisen ist das nach 2 Wo. verprasst, danach langt es immerhin noch für Trockenfutter bis Monatsende. Und nach 2 Jahren haben die uns auch die restlichen Haare vom Kopf gefressen und wir müssen alle Bürgergeld beantragen. Nur ist dann nichts mehr da weil alles weg ist.

 

Ich bitte Sie, haben Sie einmal darüber nachgedacht, wie weit man mit solchen Beträgen kommt? Oder steigt bei Ihnen schon ein unangenehmes Gefühl auf, wenn der betreffende Mitbürgerkreis sich auch mal ein 49,-€-Ticket leisten und es bei einem Urlaubsmonat im Nahbereich mal so richtig krachen lassen kann mit Eis und Bockwurst am Badesee?

 

Das Bürgergeld behebt keineswegs das Verteilungsproblem in unserer Gesellschaft, klingt aber marketingmäßig deutlich bess...

 

Sie redzieren ALGII/BG auf den Regelsatz. Dieser macht aber nur etwa 40% der Gesamtleistung aus. 

@20:47 Uhr von Kaneel

Wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft, sind alle voneinander abhängig, und jede/r könnte auch einfach dankbar sein, dass es Menschen gibt, die verschiedenes berufliches und ehrenamtliches zum Gemeinwohl beitragen, was wir selbst nicht machen wollen würden. Weder ich, noch der von Ihnen adressierte User schrieben etwas von einem einheitlichen Lohn. Interessant, dass so „gelerte“ [sic] Menschen wie Sie Ihre Abschlüsse wie ein Schutzschild vor sich hertragen und sich so an vermeintlicher Gerechtigkeit „aufhängen“. Irgendwie vermisse ich die Zufriedenheit desjenigen, der es beruflich zu etwas gebracht hat. Ich kenne mehrere Betroffene und habe mein Wissen über deren finanzielle und Wohnsituation geschildert. Wenn Sie diese Situation für so erstrebenswert halten, warum kündigen Sie dann nicht und beziehen selbst Bürgergeld? Ihre "gescheiten" Anmerkungen düren Sie gerne behalten.

 

Wenn Argumente fehlen, zieht man am Ende die petsönlich Keule, untetstellt und beleidigt. 

 

Sei 's drum.

20:16 Uhr von Nachgedacht

Aber ja. Ich kenne mich sogar sehr gut in unserem Sozialrecht aus. Ich habe sogar einen akademischen Abschluss darin. Und tatsächlich kenne ich berufsbedingt viele Betroffene. Sie auch? Ich glaube kaum.

+

Was hat ein akademischer Abschluss in Sozialrecht mit dem Bürgergeld zu tun?

 

Die Höhe des Bürgergeldes ist das Bemühen um eine politische Übereinkunft die von berufsbedingt damit Beschäftigten schlicht umzusetzen ist. Die "Berufsbedingten" haben über die Höhe überhaupt nichts zu befinden, weil das mit mit ihrer verwaltenden Qualifikation einfach nicht abgedeckt wird.

 

Es genügt völlig, sich als Mensch und Mitbürger Gedanken über die Schwächeren in unserer Gesellschaft zu machen.

@20:08 Uhr von Raho59

Der Anreiz, sich um einen Arbeitsplatz zu kümmern, bleibt verwässert. Wie sollte mit diesem neuen Konzept die Zahl  der Langzeitarbeitslosen sinken ?

In dem Arbeitsplätze angeboten werden. Diese noch gut, besser als Mindestlohn, bezahlt. Sowohl die Bereitschaft der Arbeitgeber Langzeitarbeitslose einzustellen. Klingt utopisch, stimmt.

Sogar Herr Linnemann von der Union hat es gesagt bei Maischberger oä.: 

Der Stundenlohn müßte netto bei 15€ liegen, um den von ihm behaupteten oder konstruierten Extremfall beim Bürgergeld zu übertreffen. 
Und das wäre auch das Mindeste, dass Arbeitnehmer und Gewerkschaften akzeptieren sollten.

Wir drehen uns da im Kreis. Gewerkschaften können nur mit der Streikbereitschaft der MitarbeiterInnen überhaupt fordern. Tarifflucht der Arbeitgeber steht auch dagegen.

Ja, leider. Daran sind aber die Gewerkschaften in 1. Linie selber schuld, weil sie sich mit der Schröder - Agenda ins Bett gelegt haben.

@20:36 Uhr von kurtimwald

Sie haben natürlich recht. Welchen Grund sollte es für unterschiedliche Gehälter geben, als der, dass man sich für etwas besseres hält.

 

Schulabschluss, Hochschulreife, Berufsausbildung, Studium gar, Berufserfahrung, Fach- und Expertenwissen usw. das alles ist völlig egal. Nuchts davon könnte untetschiedliche Gehälter rechtfertigen. 20 oder 40 Stunden Wochenarbeitszeit natürlich auch nicht.

 

Warum bin ich nicht selbst darauf gekommen?

Ein Mensch der nicht durch die Gier im kapitalistischen System gefesselt ist,

zieht seine Motivation aus dem, was dieser Mensch im Stande ist für die Gesellschaft zu leisten, ist Stolz auf sich und erhält Anerkennung.

Wer weniger Talente hat ist kein schlechter Mensch, dem Dinge zum Leben vorenthalten werden sollte.

Genau. Und wegen der menschlichen Gier im kapitalistischen System müßte der Kapitalismus verboten sein. 
Auch und gerade wegen unserer Werte!

@20:30 Uhr von nie wieder spd

 

Die Unionsparteien waren immer schon ganz groß darin, solche Neiddebatten vom Zaun zu brechen. 
Das muss wohl am christlichen Selbstverständnis der Parteimitglieder liegen.

 

Neiddebatte? Unsinn!

 

Sicher werden Sie uns dann mal erklären, warum ein Ungelerter ebenso viel verdienen soll, wie jemand mit abgeschlossener Berufsausbildung und warum ein Bürgergeldbezieher dann natürlich auch ...

Vielleicht können Sie mir im Bezug auf Gerechtigkeit erklären, warum es in Deutschland ungelernte Menschen gibt? Warum in Deutschland jedes Jahr 50.000 Jugendliche die Schule verlassen, ohne einen Abschluss erworben zu haben? 
Warum sich um diese 50.000 Jugendlichen und noch tausende weitere keiner so gut kümmert, dass sie in unseren Schulen etwas lernen können? 
Warum es seit Einführung der Schulpflicht vor ca 100 Ja...

 

Kann ich Ihnen alles erklären. Nur nicht mit 1000 Zeichen. 

 

Ein Grund ist unser förderalistisches Bildungssystem, ferner persönliche Umstände der Jugendlichen,  falsche Förderung u.v.m.

@19:03 Uhr von gully

Ich bin Vater von 6 Kindern, arbeite angestellt 30 Stunden die Woche, meine Arbeit mach ich gern. Sollte mir gekündigt werden werde ich "Bürger" ... Ich hab es mir schon durchgerechnet ich komme bei derzeitigen Mindestlohn und weiteren Sozialleistungen mit Bürgergeld genauso gut weg, als würde ich arbeiten. Mit Bürgergeld + Minijob hätte man nicht nur mehr Freizeit,.... Fazit: Bürgergeld lohnt sich für alle, die nicht wirklich gern arbeiten und etwa im Mindestlohnbereich bezahlt werden. Das sind im Osten ziemlich viele.

Ich hatte heute Nachmittag schon meinen Kommentar zur "Nehmerqualität" der Ostdeutschen im Threat zur Radikalisierung im Osten gegeben.

Danke, dass sie diese Einschätzung so schnell als Zutreffend für viele im Osten untermauern.

Aber ihnen sollte auch klar sein, dass auch ihre Kinder mal aus dem Haus sind...

Reichts dann auch noch? Oder geht man dann halt einfach als Armutsrentner Montags zum Demonstrieren?

 

@20:46 Uhr von Nachgedacht

Ich stimme Ihnen zu. Aber dennoch muss sich ein Mehr an Leistung in einem Mehr an Einkommen wiederspiegeln. Ganz einfach.

 

Wenn's denn so einfach wäre. Die Frage ist nämlich, wie Sie "Leistung" definieren.

Um nicht immer das Pflegepersonal anzuführen: Auch ein LKW-Fahrer ist systemrelevant und schuftet sich krank, damit die Akademikerin und der Banker sich jederzeit in einem mit Waren aus aller Welt vollgefüllten Supermarkt bedienen können. Wieso leistet dieser weniger als jene? Wieso bekommt dieser einen Hungerlohn und jene können sich Haus, Autos und Urlaube leisten? Die längere Ausbildung rechtfertigt das sicher nicht.

@20:06 Uhr von WirSindLegion

Nachzuweisen, dass man nichts / wenig hat ist einfach.  Es wurde vorher - wie es verlangt wird - alles ausgegeben, der Kontostand ist leer / niedrig.  Dass alles, was BAR abgehoben wurde auch tatsächlich ausgegeben wurde..... hust, hust..... muss glaubwürdig rüberkommen. Vielleicht sollte kein Kauf einer luftdichten Geldkassette und eines Spaten auf den Auszügen erscheinen.....

Sie scheinen die Finanzbehörden für Idioten zu halten...

 

20:51 Uhr von Nachgedacht

Sie redzieren ALGII/BG auf den Regelsatz. Dieser macht aber nur etwa 40% der Gesamtleistung aus. 

+

Ich reduziere gar nichts sondern habe die im Artikel genannten und für die Diskussion ausschlaggebenden Zahlen genannt. Wer soll auch auf die Idee kommen, von 449 bzw. 502,-€ auch noch Miete, Strom, Heizung und sonstige unangenehme Zahlungen leisten zu können, also neben dem Nötigsten an Essen, Klamotten etc. ?

@20:57 Uhr von nie wieder spd

Sie haben natürlich recht. Welchen Grund sollte es für unterschiedliche Gehälter geben, als der, dass man sich für etwas besseres hält.

 

Schulabschluss, Hochschulreife, Berufsausbildung, Studium gar, Berufserfahrung, Fach- und Expertenwissen usw. das alles ist völlig egal. Nuchts davon könnte untetschiedliche Gehälter rechtfertigen. 20 oder 40 Stunden Wochenarbeitszeit natürlich auch nicht.

 

Warum bin ich nicht selbst darauf gekommen?

Ein Mensch der nicht durch die Gier im kapitalistischen System gefesselt ist,

zieht seine Motivation aus dem, was dieser Mensch im Stande ist für die Gesellschaft zu leisten, ist Stolz auf sich und erhält Anerkennung.

Wer weniger Talente hat ist kein schlechter Mensch, dem Dinge zum Leben vorenthalten werden sollte.

Genau. Und wegen der menschlichen Gier im kapitalistischen System müßte der Kapitalismus verboten sein. 
Auch und gerade wegen unserer Werte!

Sind unsere Werte die, wo jemandem Prügel angedroht wird, wenn man auf Maskenpflicht hinweist?

@21:02 Uhr von Mauersegler

Ich stimme Ihnen zu. Aber dennoch muss sich ein Mehr an Leistung in einem Mehr an Einkommen wiederspiegeln. Ganz einfach.

 

Wenn's denn so einfach wäre. Die Frage ist nämlich, wie Sie "Leistung" definieren.

Um nicht immer das Pflegepersonal anzuführen: Auch ein LKW-Fahrer ist systemrelevant und schuftet sich krank, damit die Akademikerin und der Banker sich jederzeit in einem mit Waren aus aller Welt vollgefüllten Supermarkt bedienen können. Wieso leistet dieser weniger als jene? Wieso bekommt dieser einen Hungerlohn und jene können sich Haus, Autos und Urlaube leisten? Die längere Ausbildung rechtfertigt das sicher nicht.

Liesse sich beliebig fortführen. Wie Maurer' Dachdecker, Müllfahrer usw usw usw

@20:49 Uhr von nie wieder spd

Sie haben natürlich recht. Welchen Grund sollte es für unterschiedliche Gehälter geben, als der, dass man sich für etwas besseres hält.

 

Schulabschluss, Hochschulreife, Berufsausbildung, Studium gar, Berufserfahrung, Fach- und Expertenwissen usw. das alles ist völlig egal. Nuchts davon könnte untetschiedliche Gehälter rechtfertigen. 20 oder 40 Stunden Wochenarbeitszeit natürlich auch nicht.

 

Warum bin ich nicht selbst darauf gekommen?

Kommen Sie doch nicht mit solchem ideologischen Kram. 
Die existentiellen Bedürfnisse sind bei allen Menschen gleich. 
Und dafür benötigt man genügend Geld. 
Jeder ca gleich viel. 
Und zur Not muß dann das vorhandene Geld gleichmäßig aufgeteilt werden.

Aha. Es ist also ideologischer Kram, wenn sie (45 Jahre - ungern gearbeitet) weniger haben, als der mit "Schulabschluss, Hochschulreife, Berufsausbildung, Studium gar, Berufserfahrung, Fach- und Expertenwissen "

Evtl. hätten sie etwas früher darauf kommen können, dass man Geld auch im Alter braucht.

 

@19:03 Uhr von gully

Ich bin Vater von 6 Kindern, arbeite angestellt 30 Stunden die Woche, meine Arbeit mach ich gern. Sollte mir gekündigt werden werde ich "Bürger" ... Ich hab es mir schon durchgerechnet ich komme bei derzeitigen Mindestlohn und weiteren Sozialleistungen mit Bürgergeld genauso gut weg, als würde ich arbeiten. Mit Bürgergeld + Minijob hätte man nicht nur mehr Freizeit, sondern man müßte sich über steigende Heizkosten keine Gedanken mehr machen und ich müßte nicht noch ein zusätzliches Auto für den Fahrtweg finanzieren. Weiterhin bräuchte ich weniger Anträge ausfüllen und müßte weniger nachweisen. Fazit: Bürgergeld lohnt sich für alle, die nicht wirklich gern arbeiten und etwa im Mindestlohnbereich bezahlt werden. Das sind im Osten ziemlich viele.

 

Sie haben offensichtlich nicht im mindesten kapiert, wofür das Bürgergeld da ist. 
 

gez. NieWiederAfd 

 

 

20:59 Uhr von Nachgedacht

Ein Grund ist unser förderalistisches Bildungssystem, ferner persönliche Umstände der Jugendlichen,  falsche Förderung u.v.m.

+

Welche Gründe die Betroffenen auch immer in ihre Lage gebracht haben, es gibt keinen einzigen Grund, Benachteiligte in unserer Gesellschaft unter dem Existenzminimum verkommen zu lassen. Welche Interessen werden damit eigentlich verfolgt? "Sparmanie"?

@20:23 Uhr von Raho59: Sich was an Bargeld zu sichern

Nachzuweisen, dass man nichts / wenig hat ist einfach.  Es wurde vorher - wie es verlangt wird - alles ausgegeben, der Kontostand ist leer / niedrig.  Dass alles, was BAR abgehoben wurde auch tatsächlich ausgegeben wurde..... hust, hust..... muss glaubwürdig rüberkommen. Vielleicht sollte kein Kauf einer luftdichten Geldkassette und eines Spaten auf den Auszügen erscheinen.....

Das was hier oben steht ist doch keine Meinungsäußerung oder Kommentar, sondern schlicht einfältige Bockigkeit.

 

Das hat so ziemlich jeder gemacht, der mal genug Geld hatte, aber dann wegen schweren Unfalls / Krankheit (also unverschuldet) ins Hartz gerutscht ist.  Und ganz ehrlich: Ich findes es legitim!

Sie finden was legitim?

Sich was an Bargeld zu sichern, was über dem erlaubten Limit liegt und dennoch H4 zu beziehen.

@20:54 Uhr von nie wieder spd

Der Anreiz, sich um einen Arbeitsplatz zu kümmern, bleibt verwässert. Wie sollte mit diesem neuen Konzept die Zahl  der Langzeitarbeitslosen sinken ?

In dem Arbeitsplätze angeboten werden. Diese noch gut, besser als Mindestlohn, bezahlt. Sowohl die Bereitschaft der Arbeitgeber Langzeitarbeitslose einzustellen. Klingt utopisch, stimmt.

Sogar Herr Linnemann von der Union hat es gesagt bei Maischberger oä.: 

Der Stundenlohn müßte netto bei 15€ liegen, um den von ihm behaupteten oder konstruierten Extremfall beim Bürgergeld zu übertreffen. 
Und das wäre auch das Mindeste, dass Arbeitnehmer und Gewerkschaften akzeptieren sollten.

Wir drehen uns da im Kreis. Gewerkschaften können nur mit der Streikbereitschaft der MitarbeiterInnen überhaupt fordern. Tarifflucht der Arbeitgeber steht auch dagegen.

Ja, leider. Daran sind aber die Gewerkschaften in 1. Linie selber schuld, weil sie sich mit der Schröder - Agenda ins Bett gelegt haben.

Leider war das eher die IGBCE und die Wirtschaft.

@20:53 Uhr von Nachgedacht

Wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft, sind alle voneinander abhängig, und jede/r könnte auch einfach dankbar sein, dass es Menschen gibt, die verschiedenes berufliches und ehrenamtliches zum Gemeinwohl beitragen, was wir selbst nicht machen wollen würden.  [...] Irgendwie vermisse ich die Zufriedenheit desjenigen, der es beruflich zu etwas gebracht hat. Ich kenne mehrere Betroffene und habe mein Wissen über deren finanzielle und Wohnsituation geschildert. Wenn Sie diese Situation für so erstrebenswert halten, warum kündigen Sie dann nicht und beziehen selbst Bürgergeld?

 

Wenn Argumente fehlen, zieht man am Ende die petsönlich Keule, untetstellt und beleidigt.

Sei 's drum.

 

Sie fühlen sich beleidigt und getroffen, von meiner Keule? Wusste gar nicht, dass die so eine große Reichweite hat. Dann einmal großes Bedauern.

Wiederholung der einfachen Frage, der Sie bisher ausgewichen sind: würden Sie selbst gerne mit einem Bürgergeldbezieher tauschen wollen?

@20:02 Uhr von Nachgedacht

 

Die Unionsparteien waren immer schon ganz groß darin, solche Neiddebatten vom Zaun zu brechen. 
Das muss wohl am christlichen Selbstverständnis der Parteimitglieder liegen.

 

Neiddebatte? Unsinn!

 

Sicher werden Sie uns dann mal erklären, warum ein Ungelerter ebenso viel verdienen soll, wie jemand mit abgeschlossener Berufsausbildung und warum ein Bürgergeldbezieher dann natürlich auch ...

Falsche Perspektive und daher falsche Frage.

Im Jahr 1990 hat ein Manager das 20fache eines seiner Arbeit bekommen, 2008 schon das 400fache, heute zum Teil mehr als das 1000fache.

 Die Frage lautet also: Wie bekommen wir Spitzengehälter eingegrenzt und Arbeiterlöhne auf eine faire auskömmliche Höhe.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

@21:04 Uhr von warumeigentlichwer: Nicht beweisbar

Nachzuweisen, dass man nichts / wenig hat ist einfach.  Es wurde vorher - wie es verlangt wird - alles ausgegeben, der Kontostand ist leer / niedrig.  Dass alles, was BAR abgehoben wurde auch tatsächlich ausgegeben wurde..... hust, hust..... muss glaubwürdig rüberkommen. Vielleicht sollte kein Kauf einer luftdichten Geldkassette und eines Spaten auf den Auszügen erscheinen.....

Sie scheinen die Finanzbehörden für Idioten zu halten...

 

Es ist nicht beweisbar, wenn man über längere Zeit Bargeld weglegt.  Auch wenn es bei dieser Inflation eher schlecht ist.  Aber ich höre gerne zu, wenn Sie es besser wissen.... 

Ist übrigens ähnlich bei Scheidungen.  Immer was auf Halde gelegt ohne dass es jemand mitbekommt, und man kann sich beim Ausgleich schon deutlich ärmer rechnen.

@21:04 Uhr von warumeigentlichwer: Nachtrag

Nachzuweisen, dass man nichts / wenig hat ist einfach.  Es wurde vorher - wie es verlangt wird - alles ausgegeben, der Kontostand ist leer / niedrig.  Dass alles, was BAR abgehoben wurde auch tatsächlich ausgegeben wurde..... hust, hust..... muss glaubwürdig rüberkommen. Vielleicht sollte kein Kauf einer luftdichten Geldkassette und eines Spaten auf den Auszügen erscheinen.....

Sie scheinen die Finanzbehörden für Idioten zu halten...

 

Werden die bei H4 überhaupt eingeschaltet ? Niemand kann entdecken, dass man über längere Zeit Bares "weggelegt" hat....

@21:11 Uhr von NieWiederAfd: Doch, genau dafür ist es da

Ich bin Vater von 6 Kindern, arbeite angestellt 30 Stunden die Woche, meine Arbeit mach ich gern. Sollte mir gekündigt werden werde ich "Bürger" ... Ich hab es mir schon durchgerechnet ich komme bei derzeitigen Mindestlohn und weiteren Sozialleistungen mit Bürgergeld genauso gut weg, als würde ich arbeiten. Mit Bürgergeld + Minijob hätte man nicht nur mehr Freizeit, sondern man müßte sich über steigende Heizkosten keine Gedanken mehr machen und ich müßte nicht noch ein zusätzliches Auto für den Fahrtweg finanzieren. Weiterhin bräuchte ich weniger Anträge ausfüllen und müßte weniger nachweisen. Fazit: Bürgergeld lohnt sich für alle, die nicht wirklich gern arbeiten und etwa im Mindestlohnbereich bezahlt werden. Das sind im Osten ziemlich viele.

 

Sie haben offensichtlich nicht im mindesten kapiert, wofür das Bürgergeld da ist. 
 

gez. NieWiederAfd 

 

Genau dafür ist es da - wenn man mit BG besser wegkommt als mit Arbeit (netto).  Die Löhne sind kaputt!

@21:10 Uhr von warumeigentlichwer

Aha. Es ist also ideologischer Kram, wenn sie (45 Jahre - ungern gearbeitet) weniger haben, als der mit "Schulabschluss, Hochschulreife, Berufsausbildungar, Studium gar. Berufserfahrung, Fach- und Expertenwissen "

Evtl. hätten sie etwas früher darauf kommen können, dass man Geld auch im Alter braucht

..

 

Deshalb müssen auch schon nicht geschäftsfähige minderjährige Kinder im Grundschulalter darüber Gedanken machen, was sie einmal werden wollen und mit welcher Schulkarriere sie das erreichen? 
Aber sonst dürfen sie nichts. Noch nicht einmal wählen.

Im Gegensatz zu anderen treibt mich nicht der Neid und die Missgunst um. 
 

@21:10 Uhr von warumeigentlichwer

… Berufserfahrung, Fach- und Expertenwissen usw. das alles ist völlig egal. Nuchts davon könnte untetschiedliche Gehälter rechtfertigen. 20 oder 40 Stunden Wochenarbeitszeit natürlich auch nicht.

 

Warum bin ich nicht selbst darauf gekommen?

Kommen Sie doch nicht mit solchem ideologischen Kram. 
Die existentiellen Bedürfnisse sind bei allen Menschen gleich. 
Und dafür benötigt man genügend Geld. 
Jeder ca gleich viel. 
Und zur Not muß dann das vorhandene Geld gleichmäßig aufgeteilt werden.

Aha. Es ist also ideologischer Kram, wenn sie (45 Jahre - ungern gearbeitet) weniger haben, als der mit "Schulabschluss, Hochschulreife, Berufsausbildung, Studium...

So arg hilft gute Ausbildung nicht, sonst wären sog. Bessergestellte klug genug, nicht die Ressourcen der Welt zu verschwenden und das Klima zu schädigen. Es ist erwiesen, je mehr Einkommen jemand hat, desto schlimmer sind die Schäden aus dessen tun.

 

@20:53 Uhr von proehi

+

Was hat ein akademischer Abschluss in Sozialrecht mit dem Bürgergeld zu tun?

 

Die Höhe des Bürgergeldes ist das Bemühen um eine politische Übereinkunft die von berufsbedingt damit Beschäftigten schlicht umzusetzen ist. Die "Berufsbedingten" haben über die Höhe überhaupt nichts zu befinden, weil das mit mit ihrer verwaltenden Qualifikation einfach nicht abgedeckt wird.

 

Es genügt völlig, sich als Mensch und Mitbürger Gedanken über die Schwächeren in unserer Gesellschaft zu machen.

 

 Herzlichen Dank!

„Gib mir ein hörendes Herz“. (König Salomo) Hartmut Rosa in Kulturzeit.

@21:14 Uhr von WirSindLegion

Nachzuweisen, dass man nichts / wenig hat ist einfach.  Es wurde vorher - wie es verlangt wird - alles ausgegeben, der Kontostand ist leer / niedrig.  Dass alles, was BAR abgehoben wurde auch tatsächlich ausgegeben wurde..... hust, hust..... muss glaubwürdig rüberkommen. Vielleicht sollte kein Kauf einer luftdichten Geldkassette und eines Spaten auf den Auszügen erscheinen.....

Das was hier oben steht ist doch keine Meinungsäußerung oder Kommentar, sondern schlicht einfältige Bockigkeit.

 

Das hat so ziemlich jeder gemacht, der mal genug Geld hatte, aber dann wegen schweren Unfalls / Krankheit (also unverschuldet) ins Hartz gerutscht ist.  Und ganz ehrlich: Ich findes es legitim!

Sie finden was legitim?

Sich was an Bargeld zu sichern, was über dem erlaubten Limit liegt und dennoch H4 zu beziehen.

Bin ich bei Ihnen. Darum finde ich die Schonvermögen vollkommen in Ordnung. CxU und blaubraun leider nicht 

@21:14 Uhr von WirSindLegion

Nachzuweisen, dass man nichts / wenig hat ist einfach.  Es wurde vorher - wie es verlangt wird - alles ausgegeben, der Kontostand ist leer / niedrig.  Dass alles, was BAR abgehoben wurde auch tatsächlich ausgegeben wurde..... hust, hust..... muss glaubwürdig rüberkommen. Vielleicht sollte kein Kauf einer luftdichten Geldkassette und eines Spaten auf den Auszügen erscheinen.....

Das was hier oben steht ist doch keine Meinungsäußerung oder Kommentar, sondern schlicht einfältige Bockigkeit.

 

Das hat so ziemlich jeder gemacht, der mal genug Geld hatte, aber dann wegen schweren Unfalls / Krankheit (also unverschuldet) ins Hartz gerutscht ist.  Und ganz ehrlich: Ich findes es legitim!

Sie finden was legitim?

Sich was an Bargeld zu sichern, was über dem erlaubten Limit liegt und dennoch H4 zu beziehen.

.

Dann ist für sie jegliche Steuerhinterziehung auch legitim?

Entspricht ja der selben Logik...

 

@21:23 Uhr von nie wieder spd

Aha. Es ist also ideologischer Kram, wenn sie (45 Jahre - ungern gearbeitet) weniger haben, als der mit "Schulabschluss, Hochschulreife, Berufsausbildungar, Studium gar. Berufserfahrung, Fach- und Expertenwissen "

Evtl. hätten sie etwas früher darauf kommen können, dass man Geld auch im Alter braucht

..

 

Deshalb müssen auch schon nicht geschäftsfähige minderjährige Kinder im Grundschulalter darüber Gedanken machen, was sie einmal werden wollen und mit welcher Schulkarriere sie das erreichen? 
Aber sonst dürfen sie nichts. Noch nicht einmal wählen.

Im Gegensatz zu anderen treibt mich nicht der Neid und die Missgunst um. 
 

Gibt es nicht Eltern, die ihre Kinder unterstützen. Eine gute schulische Ausbildung ist noch kein Beruf

 

@21:21 Uhr von WirSindLegion

Nachzuweisen, dass man nichts / wenig hat ist einfach.  Es wurde vorher - wie es verlangt wird - alles ausgegeben, der Kontostand ist leer / niedrig.  Dass alles, was BAR abgehoben wurde auch tatsächlich ausgegeben wurde..... hust, hust..... muss glaubwürdig rüberkommen. Vielleicht sollte kein Kauf einer luftdichten Geldkassette und eines Spaten auf den Auszügen erscheinen.....

Sie scheinen die Finanzbehörden für Idioten zu halten...

 

Werden die bei H4 überhaupt eingeschaltet ? Niemand kann entdecken, dass man über längere Zeit Bares "weggelegt" hat....

.

Beim "weglegen" ist es schwierig. Beim bezahlen von größeren Anschaffungen sollten sie aber vorsichtiger sein.

 

@21:07 Uhr von Raho59

Und wegen der menschlichen Gier im kapitalistischen System müßte der Kapitalismus verboten sein...

Sind unsere Werte die, wo jemandem Prügel angedroht wird, wenn man auf Maskenpflicht hinweist?

Was meinem Sie ?

Politik ist immer ein Kompromiss

Wie bei so vielen Dingen kann die Regierung nicht einfach alles mit ihrer Mehrheit durchsetzen. Hier sind Kompromisse mit der Union gefragt und das wird wohl oder übel Abstriche bei den Ärmeren geben. Das ist der Union aber anscheinend wichtig.

@21:23 Uhr von nie wieder spd

Aha. Es ist also ideologischer Kram, wenn sie (45 Jahre - ungern gearbeitet) weniger haben, als der mit "Schulabschluss, Hochschulreife, Berufsausbildungar, Studium gar. Berufserfahrung, Fach- und Expertenwissen "

Evtl. hätten sie etwas früher darauf kommen können, dass man Geld auch im Alter braucht

..

 

Deshalb müssen auch schon nicht geschäftsfähige minderjährige Kinder im Grundschulalter darüber Gedanken machen, was sie einmal werden wollen und mit welcher Schulkarriere sie das erreichen? 

Zusammen mit deren Eltern - ja, natürlich.

Aber sonst dürfen sie nichts. Noch nicht einmal wählen.

Hat zwar damit nichts zu tun, aber ja ich bin für ein Wahlalter ab 16.

Im Gegensatz zu anderen treibt mich nicht der Neid und die Missgunst um. 
 

Das liest sich aus ihren Beiträgen aber sehr anders.

 

@21:23 Uhr von WirSindLegion

, meine Arbeit mach ich gern. Sollte mir gekündigt werden werde ich "Bürger" ... Ich hab es mir schon durchgerechnet ich komme bei derzeitigen Mindestlohn und weiteren Sozialleistungen mit Bürgergeld genauso gut weg, als würde ich arbeiten. Mit Bürgergeld + Minijob hätte man nicht nur mehr Freizeit, sondern man müßte sich über steigende Heizkosten keine Gedanken mehr machen und ich müßte nicht noch ein zusätzliches Auto für den Fahrtweg finanzieren. Weiterhin bräuchte ich weniger Anträge ausfüllen und müßte weniger nachweisen. Fazit: Bürgergeld lohnt sich für alle, die nicht wirklich gern arbeiten und etwa im Mindestlohnbereich bezahlt werden. Das sind im Osten ziemlich viele.

 

Sie haben offensichtlich nicht im mindesten kapiert, wofür das Bürgergeld da ist. 
 

gez. NieWiederAfd 

 

Genau dafür ist es da - wenn man mit BG besser wegkommt als mit Arbeit (netto).  Die Löhne sind kaputt!

Sie wissen aber schon was zum Bürgergeld dazu kommt und was nicht? Wie groß bzw teuer die Wohnung sein darf

@21:23 Uhr von putzfee02

Die Darstellung der Ampelkoalition, dass es sich beim Bürgergeld um eine Bildungsinitiative gegen den Fachkräftemangel handele, ist überdies hanebüchender Unsinn. Es gibt bereits eine Weiterbildungsprämie. Genützt hat es nichts. 

�...

Dem kann ich nur zustimmen!

Ich erwarte in den nächsten Monaten den Beginn einer großangelegten, konzertierten Aus - und Weiterbildungsinitiative von Politik und Wirtschaft, um unsere noch arbeitsfähigen Arbeitslosen aus - und weiterzubilden. 
Und zwar in allen Berufen, die für die Zukunft wichtig sein könnten. Natürlich zu attraktiven Gehältern und Arbeitsbedingungen. 
Am Geld scheitert kein Krieg. Warum sollte der soziale Frieden daran scheitern?

Darstellung: