Kommentare - Bürgergeld statt Hartz IV: Streit um Sanktionen und Schonvermögen

01. November 2022 - 19:50 Uhr

Die Union setzt die Ampel-Regierung beim Bürgergeld unter Druck. Sie fordert weitreichende Änderungen und droht ansonsten mit Blockade. Was sind die Knackpunkte und wie könnte ein Kompromiss aussehen?

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Kommentare

Scheindiskussion

Die Diskussion fängt am falschen Ende an: Bei anständigen Löhnen für alle Arbeitenden gäbe es die von der sogenannten Union Neiddiskussion überhaupt keine Gründe.

Deutlich wird das an Herrn Russwurm: Es fehle der Grund zum Arbeiten. 

Welch' armseliges Argument!

Löhne und Gehälter erhöhen, für unteren 2/3 der Einkommen, Herr Russwurm! Das wäre die Aufgabe der 'Arbeitgeber'.

Kompromiss

Vielleicht muss die Regierung der Opposition ein wenig entgegen kommen beim Schon-Vermögen und den Sanktionen. Denn dank Bundesrat kann die Regierungsmehrheit nich einfach alles allein durchsetzen. Selbst dann nicht, wenn es die sozialer Alternative ist.

Die Union hat recht

Die Union hat recht denn es gibt keinen plausiblen Grund die Sanktionen aufzuweichen. Mich wundert das Verhalten der FDP. Normalerweise müsste sie mit der Union auf einer Wellenlänge liegen? Daran sieht man wie weit die FDP in der Ampel nach links gewandert ist was sich meiner Meinung zurecht in schlechten Umfragewerte für die FDP wiederspiegelt.

omg

Aus dem Artikel:

>> Was sind die Knackpunkte

 

Der wichtigste Knackpunkt ist, daß das Ganze in 2 Monaten 'in Betrieb gehen' soll und bisher hat noch keiner irgendwie geartet einen Plan. Freuen wir uns jetzt schon mal auf das bevorstehende Chaos. -.-

Und ansonsten 'ToiToiToi'. oO

Wer hat denn schon so viel Schonvermögen …

Wer hat denn schon so viel Schonvermögen …
 

… doch nur Familien mit zwei oder drei Kindern, deren Eltern durch derzeitige Umstände Probleme beim Verdienst haben,

aber glücklicherweise in Ausbildungsversicherungen oder Ähnlichem für die Ausbildung der Kinder in der Rückhand haben.

Und für drei Kinder sind 150.000€ nicht viel da wir wissen, das in D für eine gute Ausbildung viel Geld vom Elternhaus notwendig ist.

Schonvermögen? Lol. Wie soll…

Schonvermögen? Lol. Wie soll man das denn ansprechen? 

Bevor ich etwas anrechnen lasse, verprasse ich doch alles vorher.  

@20:08 Uhr von eine_anmerkung

>> Daran sieht man wie weit die FDP in der Ampel nach

>> links gewandert ist

 

DAS nennt sich halt Realpolitik. -.-

verstehe den Streit nicht

Sanktionen sind doch richtig wenn man nichts tut. Immer daran denken auch Kleinverdiener zahlen über Steuern das Bürgergeld mit. Das hat nichts mit gängeln zu tun. Wer bitte schön ist überfordert, wenn er sich nebenher bewirbt oder eine Arbeit annimmt??? Ein seit Jahren  arbeitsloser Kunsthistoriker ist sich zu fein Hilfsarbeiten auszuführen (überqualifiziert  für diese Arbeit). Ich kenne einen Top Maschienbauingenieur der nicht in den Westen wollte in den 90igern. Er hat auf Elektriker umgeschult um im Osten zu bleiben. Wo ein Wille ist....

DAs  Schonvermögen ist zweischneidig. Wer  vielleicht 40 Jahre gearbeitet hat und eingezahlt ins System, soll dann so gestellt werden als hätte er nie was getan? Das Schonvermögen müsste nach Arbeitsjahren gehen. Wer 40 Jahre Vollzeit gearbeitet hat sollte ein Schonvermögen von 120.000 € haben dürfen. Wer 20 Jahre halbtags gearbeitet hat von 30.000 und wer nie was getan hat von 5000. Übrigens Viele erben.

Ein mutiger Schritt in der sozialen Entwicklung

Das Bürgergeld ist ein mutiges Experiment. Geht es gut aus, dann wird Deutschland ein Vorbild wichtiger sozialer Entwicklungen sein. Ein historischer Vergleich zu der Einführung der Kranken- und Unfallversicherungen ist wohl erlaubt. Die konservativen Ministerpräsidenten scheint hier leider der Mut zu fehlen, sich diesem Experiment anzuschließen. Auch hier wäre der Hinweis auf die Historie nicht unintressant. Bei der Einführung der Krankenversicherung sah sich die damalige konservative Regierung Bismarks nahezu gezwungen diese einzuführen. Bismark, nicht umsonst als schlauer Fuchs bekannt, hatte begriffen, dass er sich der Notwendigkeit seiner Zeit nicht entziehen kann. Einen ähnlichen Weitblick liese sich für manchen da wohl auch wünschen. Währenddessen die Ausnutzung des föderalen Systems eigentlich ein undemokratischen Beigeschmack hat. Aber einzelne Ergänzungswünsche sollten bei einem derartigen Mamutprojekt auch nicht gleich als Fundamentalkritik missverstanden werden.

Die Union bedient sich mal wieder des „hart arbeitenden

Steuerzahlers“, um alle gegeneinander auszuspielen 

Und setzt dabei auf auf „altbewährten“ Stereotypen bzw. pauschalen Vorurteilen beruhende Stigmatisierung.

Jim-Bob Nickschas zeigt in seinem Kommentar „Hartz IV war ein Stempel auf der Stirn“ (tagesschau.de/kommentar/buergergeld-115.html) den entscheidenden Unterschied auf:

Die Union und die Vertreter der „Wirtschaft“ setzen auf Drohungen und Einschüchterung, die anderen (vor allem  SPD und Grüne) auf Vertrauen und Augenhöhe, also echte Zusammenarbeit bei der Suche nach geeigneten Lösungen zur Überwindung der Probleme.

@20:00 Uhr von Coachcoach

Die Diskussion fängt am falschen Ende an: Bei anständigen Löhnen für alle Arbeitenden gäbe es die von der sogenannten Union Neiddiskussion überhaupt keine Gründe.

Deutlich wird das an Herrn Russwurm: Es fehle der Grund zum Arbeiten. 

Welch' armseliges Argument!

Löhne und Gehälter erhöhen, für unteren 2/3 der Einkommen, Herr Russwurm! Das wäre die Aufgabe der 'Arbeitgeber'.

Lufthansa hat jetztvorgelegt. 10 bis 17%

Leider wir der Finaz uns Sozilminister wiederder größten Teil abschöpfen.

Für steht ja auch schon fest.

Toll

Ein Faktencheck der seinem Namen wirklich Ehre macht.

Die ausgewogenen Textvolumen-Gewichtung von Pro und Jontra ist beeindruckend.

Die Konsistenz und sachliche Argumentation, die sehr nah an der Realität der Mehrheit der Bevölkerung zu sein scheint, ist sehr beeindruckend.

Weiter so.

@20:07 Uhr von Rossija

Vielleicht muss die Regierung der Opposition ein wenig entgegen kommen beim Schon-Vermögen und den Sanktionen. Denn dank Bundesrat kann die Regierungsmehrheit nich einfach alles allein durchsetzen. Selbst dann nicht, wenn es die sozialer Alternative ist.

Wir haben kein Lohn problem sonder ein abgabenproblem.

Wenn schon ein mindestlöhner mit 40 Wochenstd. imJahr massiv Steuern und Sozilversicherungen für wen wohltvzahlen muss.

"Es muss sich lohnen...

...arbeiten zu gehen.'

Richtig. Das sogenannte Lohnabstandsgebot muss dergestalt gesichert werden, dass die Löhne für die miserabel Bezahlten erhöht werden und nicht dadurch, dass die Sozialleistungen für Bedürftige so niedrig wie möglich gehalten werden. 

Wer gerade abgerutscht ist nach Kündigung, ALG 1 und nun ALG 2, hat im Normalfall keine andere Interessen als so schnell wie möglich eine neue Arbeitsstelle zu finden. Niemand von denen möchte unter den Armutsbedingungen leben, die von Hartz IV oder neu Bürgergeld bestimmt werden.  Womöglich können das nur Menschen nachvollziehen, die schon mal sich in dieser Situation befunden haben. 

Ein schlechter Witz

Die Koalitionspläne zum Schonvermögen und zur Verptrauenszeit sind einfach nur ein schlechter Witz. Da kann man sich als Mensch, der jahrzehntelang gearbeitet und seine Steuern sowie  Sozialabgaben gezahlt nur noch total veräppelt vorkommen.

@20:24 Uhr von Lucinda_in_tenebris

der Mut zu fehlen, sich diesem Experiment anzuschließen. Auch hier wäre der Hinweis auf die Historie nicht unintressant. Bei der Einführung der Krankenversicherung sah sich die damalige konservative Regierung Bismarks nahezu gezwungen diese einzuführen. Bismark, nicht umsonst als schlauer Fuchs bekannt, hatte begriffen, dass er sich der Notwendigkeit seiner Zeit nicht entziehen kann. Einen ähnlichen Weitblick liese sich für manchen da wohl auch wünschen. Währenddessen die Ausnutzung des föderalen Systems eigentlich ein undemokratischen Beigeschmack hat. Aber einzelne Ergänzungswünsche sollten bei einem derartigen Mamutprojekt auch nicht gleich als Fundamentalkritik missverstanden we...

Man brauch keinen Mut um wissen das es scheiter, nur Rechnen muss man können.

@20:33 Uhr von Ein Mitbürger

Die Koalitionspläne zum Schonvermögen und zur Verptrauenszeit sind einfach nur ein schlechter Witz. Da kann man sich als Mensch, der jahrzehntelang gearbeitet und seine Steuern sowie  Sozialabgaben gezahlt nur noch total veräppelt vorkommen.

Aner wer so wählt wollte das. Und alleandern müssen jetzt zahlên.

 

@20:21 Uhr von putzfee02

Ich hoffe die Union kriegt das Bürgergeld in der jetzigen Form gestoppt. Schon die Begründung, die sollen den Kopf frei haben um sich um Fortbildung oder so zu kümmern. Die haben den ganzen Tag Zeit, da wird es wohl drin sein, sich nach ner günstigeren Wohnung umzusehen.

genauso ist es eine Frechheit, das die heizkosten in voller Höhe übernommen werden.

und immer zu sagen, wer wenig verdient kriegt ja dies und das als Hilfe. Das muss beantragt werden! Das kann man aber den Menschen die arbeiten gehen zumuten, sich nach Feierabend auch noch darum zu kümmern.

Leute hier läuft was verkehrt!

Wie verblendet ist das denn?

Wer wirklich Geld auf die Seite gelegt hat, der muss vorher richtig und lang gearbeitet haben. Diese Menschen alle gleichzusetzen mit denen, die wirklich keinen Bock auf Arbeit haben, das ist eine bodenlose Frechheit.

Die paar Schmarotzer werden wir uns auch leisten können. Dafür dürfen nicht alle, die vorher jahrelang gearbeitet haben, bestrafen.

CDU: Gebt Euren Widerstand auf 

Es geht ja nicht nur um €505…

Es geht ja nicht nur um €505. Da auch Wohnung, Heizung und Krankenversicherung bezahlt wird, summiert sich das bei einer 4köpfigen Familie auf über €2500/Monat. Die muss man netto erst einmal verdienen. Da kann man die Kritik schon verstehen. Den Druck zur Arbeitsaufnahme zu senken ist wohl der falsche Weg.

@20:33 Uhr von Ein Mitbürger

Die Koalitionspläne zum Schonvermögen und zur Verptrauenszeit sind einfach nur ein schlechter Witz. Da kann man sich als Mensch, der jahrzehntelang gearbeitet und seine Steuern sowie  Sozialabgaben gezahlt nur noch total veräppelt vorkommen.

Und wenn es Sie, warum auch immer, erwischen würde? Wollten Sie gleich Ihr ganzes Erspartes aufwenden müssen?

@20:38 Uhr von werner1955

Die Koalitionspläne zum Schonvermögen und zur Verptrauenszeit sind einfach nur ein schlechter Witz. Da kann man sich als Mensch, der jahrzehntelang gearbeitet und seine Steuern sowie  Sozialabgaben gezahlt nur noch total veräppelt vorkommen.

Aner wer so wählt wollte das. Und alleandern müssen jetzt zahlên.

 

Was müssen Sie denn bezahlen? Jemanden unterstützen, der unverschuldet in Not gerät? 

Vielleicht noch jemanden von Karstadt, der jahrelang gearbeitet hat und nun kurz vor der Rente keinen neuen Job bekäme? Wollen Sie den aus seinem Haus werfen?

Manchmal kann ich den Argumenten hier wirklich nicht mehr folgen.

@20:21 Uhr von putzfee02

>> Die haben den ganzen Tag Zeit, da wird es wohl

>> drin sein, sich nach ner günstigeren Wohnung

>> umzusehen.

 

Sie scheinen nachmittags zu viel RTL2 zu sehen oder woher stammen Ihre Vorstellungen über Arbeitslose? =(

Ich denke die SPD….

Ich denke die SPD sollte endlich mal lernen das die Zeit der großen Geschenke vorbei ist angesichts unserer mehr als angespannten Wirtschaftslage.

@20:45 Uhr von saschamaus75

>> Die haben den ganzen Tag Zeit, da wird es wohl

>> drin sein, sich nach ner günstigeren Wohnung

>> umzusehen.

 

Sie scheinen nachmittags zu viel RTL2 zu sehen oder woher stammen Ihre Vorstellungen über Arbeitslose? =(

Putzfee übersieht gern die angespannte Wohnungslage und wie sehr die Mieten gestiegen sind. Günstige Wohnungen gibt es mit fließend Wasser von den Wänden 

@20:45 Uhr von saschamaus75

>>“Sie scheinen nachmittags zu viel RTL2 zu sehen oder woher stammen Ihre Vorstellungen über Arbeitslose? =(„<<
.

Mit welchem Recht sollen die auch noch die Heizkosten bezahlt bekommen?

 

@Mitbürger

"Die Koalitionspläne zum Schonvermögen und zur Verptrauenszeit sind einfach nur ein schlechter Witz. Da kann man sich als Mensch, der jahrzehntelang gearbeitet und seine Steuern sowie  Sozialabgaben gezahlt nur noch total veräppelt vorkommen."

 

Nein. Das Schonvermögen gilt für jene, die neu in den Bezug des Bürgergelds geraten. Die haben vermutlich zuvor genau wie Sie jahrzehntelang gearbeitet und eingezahlt, sonst hätten sie kein Vermögen. 

Dass sie arbeitslos geworden sind, kann jede Menge Ursachen haben, die diese Menschen nicht zu verantworten haben. Sie müssen es dennoch ausbaden. "In Ihrem Alter werden Sie nichts mehr finden, sorry". So sieht es dann aus. Und das bißchen Ersparte geht drauf, die Wohnung muss aufgegeben werden usw. 

Aber ja, die müssten nur mal fleißig sein...herzlos 

@20:22 Uhr von rr2015

DAs  Schonvermögen ist zweischneidig. Wer  vielleicht 40 Jahre gearbeitet hat und eingezahlt ins System, soll dann so gestellt werden als hätte er nie was getan? Das Schonvermögen müsste nach Arbeitsjahren gehen. Wer 40 Jahre Vollzeit gearbeitet hat sollte ein Schonvermögen von 120.000 € haben dürfen. Wer 20 Jahre halbtags gearbeitet hat von 30.000 und wer nie was getan hat von 5000. Übrigens Viele erben.

Es gibt dieses Schonvermögen ja bereits. Für jedes Lebensjahr sind das € 200,00. Das heisst, wenn ich in Ihrem Fall, 40 Jahre gearbeitet, mal von 60 Lenzen ausgehe, dann hat derjenige ein Schonvermögen von 12.000,00. Ihren Vorschlägen kann ich nichts abgewinnen. Da muss dann die Krankenschwester, die weissgott nicht auf Rosen gebettet ist, den Unterhalt für jemanden, der 120.000,00 Euronen auf der hohen Kante hat, erwirtschaften ?

Natürlich muss jemand, der bereits viele Jahre gearbeitet und in die Sozialsysteme eingezahlt hat, anders behandelt werden, als jemand der noch nie gearbei

 

@20:49 Uhr von eine_anmerkung.

>>“Sie scheinen nachmittags zu viel RTL2 zu sehen oder woher stammen Ihre Vorstellungen über Arbeitslose? =(„<<
.

Mit welchem Recht sollen die auch noch die Heizkosten bezahlt bekommen?

 

Warum sollten diese Menschen frieren. Vorgesehen ist, dass es bei niedrigerem Verbrauch als früher Geldleistungen geben soll.

Da wird manch einer frieren um genau das zu bekommen. Wie gut das für die Wohnungen und Häuser ist, würde hinreichend hier diskutiert.

@20:26 Uhr von Nettie

Steuerzahlers“, um alle gegeneinander auszuspielen 

Und setzt dabei auf auf „altbewährten“ Stereotypen bzw. pauschalen Vorurteilen beruhende Stigmatisierung.

Jim-Bob Nickschas zeigt in seinem Kommentar „Hartz IV war ein Stempel auf der Stirn“ (tagesschau.de/kommentar/buergergeld-115.html) den entscheidenden Unterschied auf:

Die Union und die Vertreter der „Wirtschaft“ setzen auf Drohungen und Einschüchterung, die anderen (vor allem  SPD und Grüne) auf Vertrauen und Augenhöhe, also echte Zusammenarbeit bei der Suche nach geeigneten Lösungen zur Überwindung der Probleme.

bin voll bei ihnen dieses ewige runter treten auf die hartz 4ler ist zum K. aber hauptsache man kann sich gut fühlen immer druff ich bin gespannt wenn die ehrenweten herren und damen mal selber hartz4 kriegen müssen.

@20:33 Uhr von harpdart

...arbeiten zu gehen.'

Richtig. Das sogenannte Lohnabstandsgebot muss dergestalt gesichert werden, dass die Löhne für die miserabel Bezahlten erhöht werden und nicht dadurch, dass die Sozialleistungen für Bedürftige so niedrig wie möglich gehalten werden. 

Wer gerade abgerutscht ist nach Kündigung, ALG 1 und nun ALG 2, hat im Normalfall keine andere Interessen als so schnell wie möglich eine neue Arbeitsstelle zu finden. Niemand von denen möchte unter den Armutsbedingungen leben, die von Hartz IV oder neu Bürgergeld bestimmt werden.  Womöglich können das nur Menschen nachvollziehen, die schon mal sich in dieser Situation befunden haben. 

Das stimmt. Da haben Sie völlig recht. Allerdings gibt es auch einige, die sich leider und teilweise generationsübergreifend im ALG II Bezug eingerichtet haben, obwohl die wird man ohnehin nicht erreichen. Die Erhöhung der Leistung muss auf jeden Fall kommen, sagt ja auch die Union. Für die weiteren Änderungen muss man einen Konsens suchen.

 

@20:51 Uhr von weingasi1

 

Es gibt dieses Schonvermögen ja bereits. Für jedes Lebensjahr sind das € 200,00. Das heisst, wenn ich in Ihrem Fall, 40 Jahre gearbeitet, mal von 60 Lenzen ausgehe, dann hat derjenige ein Schonvermögen von 12.000,00. Ihren Vorschlägen kann ich nichts abgewinnen. Da muss dann die Krankenschwester, die weissgott nicht auf Rosen gebettet ist, den Unterhalt für jemanden, der 120.000,00 Euronen auf der hohen Kante hat, erwirtschaften ?

Natürlich muss jemand, der bereits viele Jahre gearbeitet und in die Sozialsysteme eingezahlt...

Woher soll jemand, der noch nie gearbeitet hat, so viel Schonvermögen denn her haben?

@20:51 Uhr von weingasi1

>>“Natürlich muss jemand, der bereits viele Jahre gearbeitet und in die Sozialsysteme eingezahlt...“<<
.

Das sehe ich auch so. Jegliche Ansprüche sollten sich erarbeitet werden müssen (fordern). Das nimmt den älteren Arbeitslosen den Druck weg und gibt den jungen Menschen den Anreiz arbeiten zu gehen und einzuzahlen.

 

@20:21 Uhr von putzfee02

Ich hoffe die Union kriegt das Bürgergeld in der jetzigen Form gestoppt. Schon die Begründung, die sollen den Kopf frei haben um sich um Fortbildung oder so zu kümmern. Die haben den ganzen Tag Zeit, da wird es wohl drin sein, sich nach ner günstigeren Wohnung umzusehen.

genauso ist es eine Frechheit, das die heizkosten in voller Höhe übernommen werden.

und immer zu sagen, wer wenig verdient kriegt ja dies und das als Hilfe. Das muss beantragt werden! Das kann man aber den Menschen die arbeiten gehen zumuten, sich nach Feierabend auch noch darum zu kümmern.

Leute hier läuft was verkehrt!

 

Leider ist  Ihr Kommentar völlig lebensfremd. "Ne günstigere Wohnung" finden, ist absolut schwer heutzutage. 

Und das man Wohngeld beantragen muss, das stimmt, ist aber nicht schwierig.

Kindergeld kann man elektronisch beantragen, mit ELSTER.

Kindergeld wird jedoch bei Hartz-IV auf den Regelsatz mindernd angerechnet.

Das sind die Fakten. 

@20:54 Uhr von putzfee02

>> Die haben den ganzen Tag Zeit, da wird es wohl

>> drin sein, sich nach ner günstigeren Wohnung

>> umzusehen.

 

Sie scheinen nachmittags zu viel RTL2 zu sehen oder woher stammen Ihre Vorstellungen über Arbeitslose? =(

Ich kriege kein rtl2. 

Dann ist noch immer die Frage woher Ihre Meinung über Arbeitslose kommt. 

@20:54 Uhr von Raho59

>>“Da wird manch einer frieren um genau das zu bekommen. Wie gut das für die Wohnungen und Häuser ist, würde hinreichend hier diskutiert.“<<
.

Mit dem kleinen Unterschied das der, der für die Heizkosten arbeiten gehen muss alle Möglichkeiten ausschöpft um einzusparen und der das gezahlt bekommt nicht. Der kann aufdrehen wie es Ihm beliebt.

 

@20:21 Uhr von putzfee02

Ich hoffe die Union kriegt das Bürgergeld in der jetzigen Form gestoppt. Schon die Begründung, die sollen den Kopf frei haben um sich um Fortbildung oder so zu kümmern. Die haben den ganzen Tag Zeit, da wird es wohl drin sein, sich nach ner günstigeren Wohnung umzusehen.

Na, die günstigere Wohnung muss aber erst mal gefunden werden. Alle Zeit der Welt hilft nicht, wenn das, was ich suche, gar nicht existiert. 

Ich z.B. wohne nur deshalb in einer wunderschönen Umgebung auf 46 qm (Bodenfläche deutlich mehr, weil die vielen Dachschrägen bei der Berechnung abgezogen werden), weil ich bereits seit 1979 in dieser Wohnung lebe und die Miete nur im gesetzlichen Rahmen steigen dürfte. Müsste ich umziehen, würde ich selbst im miesesten Stadtteil für eine viel kleinere Wohnung deutlich mehr Miete zahlen.                   

 

Fremdschämen

Es ist ja eigentlich nicht mehr zu ertragen: seit ich denken kann, also seit etwa 50 Jahren,  immer wieder die gleichen Vorurteile gegen Arbeitslose. Das Versagen der Gesellschaft wird auf den Schultern derjenigen abgeladen, die als erste Opfer einer unmenschlichen, ausbeuterischen Wirtschaftsorganisation werden. Weg mit euch und stellt bloß keine Forderungen.

Mir reicht's für heute. Gute Nacht.

@20:56 Uhr von rralle

>>“bin voll bei ihnen dieses ewige runter treten auf die hartz 4ler ist zum K. aber hauptsache man kann sich gut fühlen immer druff ich bin gespannt wenn die ehrenweten herren und damen mal selber hartz4 kriegen müssen.“<<
.

Da haben Sie eine falsche Sichtweise denn es geht hier um Gerechtigkeit. Der, der arbeiten geht sollte immer mehr in der Tasche haben als der, der es nicht tut und mit dem Bürgergeld laufen wir Gefahr das sich viele niedrigdotierte Jobs nicht mehr lohnen werden. Aber die müssen auch gemacht werden.

 

@20:58 Uhr von Sparpaket

....

genauso ist es eine Frechheit, das die heizkosten in voller Höhe übernommen werden.

und immer zu sagen, wer wenig verdient kriegt ja dies und das als Hilfe. Das muss beantragt werden! Das kann man aber den Menschen die arbeiten gehen zumuten, sich nach Feierabend auch noch darum zu kümmern.

Leute hier läuft was verkehrt!

 

Leider ist  Ihr Kommentar völlig lebensfremd. "Ne günstigere Wohnung" finden, ist absolut schwer heutzutage. 

Und das man Wohngeld beantragen muss, das stimmt, ist aber nicht schwierig.

Kindergeld kann man elektronisch beantragen, mit ELSTER.

Kindergeld wird jedoch bei Hartz-IV auf den Regelsatz mindernd angerechnet.

Das sind die Fakten. 

Einen kleinen Einwand habe ich: Die, die mit Elster klarkommen (und die hierfür nötige "Ausrüstung" haben), sind vermutlich nicht lange arbeitslos. Es sei denn, es sind Menschen kurz vor dem Ruhestand. Die brauchen allerdings auch kein Kindergeld.

@20:08 Uhr von eine_anmerkung.

Die Union hat recht denn es gibt keinen plausiblen Grund die Sanktionen aufzuweichen. Mich wundert das Verhalten der FDP. Normalerweise müsste sie mit der Union auf einer Wellenlänge liegen? Daran sieht man wie weit die FDP in der Ampel nach links gewandert ist was sich meiner Meinung zurecht in schlechten Umfragewerte für die FDP wiederspiegelt.

Hat die Union Recht, ja? Das Bürgergeld verleite zum Nichtstun. War es nicht die Union, die nach der NRW-Wahl 2005 in NRW 2006 die Studiengebühren einführte und sie bis 2010 behielt? Geld gratis nein aber Studieren gegen Gebühr aber sicher doch? Bildung nur noch für Reiche mit Privat-Uni? Merz kann gerne so weitermachen bis zur Wahl 2025.

@21:00 Uhr von eine_anmerkung

>> und der das gezahlt bekommt nicht. Der kann

>> aufdrehen wie es Ihm beliebt.

 

Und dazu noch ihre ganzen Poolheizungen, die diese Arbeitslosen ganzjährig(!) betreiben.

Schlimm, wirklich schlimm! oO

{/sarkasmus}

@20:48 Uhr von Raho59

>> Die haben den ganzen Tag Zeit, da wird es wohl

>> drin sein, sich nach ner günstigeren Wohnung

>> umzusehen.

 

Sie scheinen nachmittags zu viel RTL2 zu sehen oder woher stammen Ihre Vorstellungen über Arbeitslose? =(

Putzfee übersieht gern die angespannte Wohnungslage und wie sehr die Mieten gestiegen sind. Günstige Wohnungen gibt es mit fließend Wasser von den Wänden 

gibts immer außerhalb der Großstädte und den Speckgürteln.

@21:08 Uhr von eine_anmerkung

>> laufen wir Gefahr das sich viele niedrigdotierte Jobs

>> nicht mehr lohnen werden. Aber die müssen auch

>> gemacht werden.

 

Tja, aber wenn sie gemacht werden "MÜSSEN", warum sind diese dann so schlecht bezahlt? oO

Deutliche Reduzierung der Sozialquote

Wäre eigentlich dringend notwendig. Die meisten Sozialleistungen in Deutschland führen eher zu einer Zementierung der Situation, anstatt dazu, dass den Menschen wirklich geholfen wird. 
 

Auch müsste Arbeitslosengeld und Sozialhilfe wieder getrennt werden. 
 

Das fand ich schon damals falsch, als man diese Trennung aufgehoben hatte. 

@21:07 Uhr von harpdart

Fremdschämen

 

Es ist ja eigentlich nicht mehr zu ertragen: seit ich denken kann, also seit etwa 50 Jahren,  immer wieder die gleichen Vorurteile gegen Arbeitslose. Das Versagen der Gesellschaft wird auf den Schultern derjenigen abgeladen, die als erste Opfer einer unmenschlichen, ausbeuterischen Wirtschaftsorganisation werden. Weg mit euch und stellt bloß keine Forderungen.

Mir reicht's für heute. Gute Nacht.

 

Ich schließe mich an. In einem solchen Thread tummeln sich immer die selbstgerechten, schlecht gelaunten Spießer. Geld macht ganz offensichtlich nicht glücklich.

 

Gute Nacht.

@21:08 Uhr von eine_anmerkung.

Der, der arbeiten geht sollte immer mehr in der Tasche haben als der, der es nicht tut und mit dem Bürgergeld laufen wir Gefahr das sich viele niedrigdotierte Jobs nicht mehr lohnen werden.

>> Aber die müssen auch gemacht werden.

 

Gerade deswegen dürfen sie nicht „niedrigdotiert“ sein.

Ich kann die Kritik

in vielen Punkten schon verstehen.Aber eines sehe ich auch wenn ich da so an die Karstadt,Kaufhof, Galeri Mitarbeiter um nur einige hier zu nennen,die plötzlich nach langen Jahren harter Arbeit,arbeitslos werden,wie sollen die denn über die Runden kommen und das auch noch in der kommenden Vor Weihnacht Zeit ohne soziale Absicherung.Da ist das Bürgergeld doch gerade richtig.

@21:08 Uhr von eine_anmerkung.

Der, der arbeiten geht sollte immer mehr in der Tasche haben als der, der es nicht tut und mit dem Bürgergeld laufen wir Gefahr das sich viele niedrigdotierte Jobs nicht mehr lohnen werden. Aber die müssen auch gemacht werden.

 

Warum müssen solche Jobs niedrig dotiert sein, wenn sie doch gemacht werden müssen, also systemrelevant sind?

 

Das habe ich nie verstanden und werde es auch nie verstehen.

@21:07 Uhr von harpdart

Es ist ja eigentlich nicht mehr zu ertragen: seit ich denken kann, also seit etwa 50 Jahren,  immer wieder die gleichen Vorurteile gegen Arbeitslose. Das Versagen der Gesellschaft wird auf den Schultern derjenigen abgeladen, die als erste Opfer einer unmenschlichen, ausbeuterischen Wirtschaftsorganisation werden. Weg mit euch und stellt bloß keine Forderungen.

Mir reicht's für heute. Gute Nacht.

-----------------

Das hat Tradition in D, nach unten treten und nach oben buckeln, das steckt bei manchem in der DNA, für mich wirkt das, als erzählt Opa vom Krieg.

 

@20:45 Uhr eine_anmerkung. - ein Grundsätzliches Problem

Ich denke die SPD sollte endlich mal lernen das die Zeit der großen Geschenke vorbei ist angesichts unserer mehr als angespannten Wirtschaftslage.

 

die spd existiert, weil sie sich um die weniger gut Betuchten kümmert. Die SPD kann aber schon lange nichts anderes mehr als Umverteilung von der Mitte an die unteren Ränder. 
 

Das zementiert die Lage dieser Menschen, sie verbessert sie aber nicht.
 

Das ist im Grunde genommen positiv für die spd. So bleibt ihr diese Wählerklientel lange  erhalten.
 

 

@21:17 Uhr von werner1955

>> Die haben den ganzen Tag Zeit, da wird es wohl

>> drin sein, sich nach ner günstigeren Wohnung

>> umzusehen.

 

Sie scheinen nachmittags zu viel RTL2 zu sehen oder woher stammen Ihre Vorstellungen über Arbeitslose? =(

Putzfee übersieht gern die angespannte Wohnungslage und wie sehr die Mieten gestiegen sind. Günstige Wohnungen gibt es mit fließend Wasser von den Wänden 

gibts immer außerhalb der Großstädte und den Speckgürteln.

Wie verblendet. Dann reißt jemand, der 30 Jahre gearbeitet hat, seine Kinder aus der gewohnten Umgebung, weil ein Deutscher Rentner sich weigert 20€ Unterstützung zu zahlen. 

Wie herzlos doch einige hier sind. 

@21:20 Uhr Nettie - niedrig und hoch dotiert

Der, der arbeiten geht sollte immer mehr in der Tasche haben als der, der es nicht tut und mit dem Bürgergeld laufen wir Gefahr das sich viele niedrigdotierte Jobs nicht mehr lohnen werden.

>> Aber die müssen auch gemacht werden.

 

Gerade deswegen dürfen sie nicht „niedrigdotiert“ sein.

 

Ziel der Agenda 2010 war es den größten Niedriglohnsektor in Europa zu schaffen. Das hat Schröder auch geschafft und er war da wohl auch stolz drauf. 
 

im Grunde ist das aber eine Art Wettbewerbsverzerrung gegenüber anderen Euroländern, da wir viele dieser Jobs ansonsten ins Ausland verlieren würden. 
 

allerdings haben sich auch viele niedrig bezahlte Dienstleistungsjobs hier entwickelt. So viel zu Thema man könnte Deindustrialisieren und uns zur Dienstleistungsgesellschaft umbauen. 
 

Die Schweiz schafft es ja auch im Hochlohnland gut zu existieren. 
 

ohne die EU wären wir wohl auf einem ähnlichen Niveau. 

@21:24 Uhr von fathaland slim

>>“Warum müssen solche Jobs niedrig dotiert sein, wenn sie doch gemacht werden müssen, also systemrelevant sind?

Das habe ich nie verstanden und werde es auch nie verstehen.“<<
.

Weil nunmal ein Stassenfeger nicht soviel verdienen kann wie ein Generalsekretär.

 

@21:08 Uhr von eine_anmerkung.

>>“bin voll bei ihnen dieses ewige runter treten auf die hartz 4ler ist zum K. aber hauptsache man kann sich gut fühlen immer druff ich bin gespannt wenn die ehrenweten herren und damen mal selber hartz4 kriegen müssen.“<<
.

Da haben Sie eine falsche Sichtweise denn es geht hier um Gerechtigkeit. Der, der arbeiten geht sollte immer mehr in der Tasche haben als der, der es nicht tut und mit dem Bürgergeld laufen wir Gefahr das sich viele niedrigdotierte Jobs nicht mehr lohnen werden. Aber die müssen auch gemacht werden.

 

Dann senken wir den Mindestlohn, dann können wir HARTZ IV noch weiter kürzen. Rasend auf die Null zu. Wäre Ihnen das lieb?

@20:21 Uhr von putzfee02

...

genauso ist es eine Frechheit, das die heizkosten in voller Höhe übernommen werden.

und immer zu sagen, wer wenig verdient kriegt ja dies und das als Hilfe. Das muss beantragt werden! Das kann man aber den Menschen die arbeiten gehen zumuten, sich nach Feierabend auch noch darum zu kümmern.

Leute hier läuft was verkehrt!

 

Dass es Menschen gibt, die viele Jahre gearbeitet haben und Geld für die Zeit mit Rente (übrigens um den Lebensstandard nicht radikal senken zu müssen) zurück gelegt haben, kommen Sie nicht. Sie sind z.B. 60 Jahre alt, werden aus unterschiedlichen Gründen arbeitslos. Weil sie vorher so fleißig waren, bekommen sie 24 Monate ALG1"spendiert". Leider finden sie in den 24 Monaten (der Grund liegt auf der Hand) keine neue Anschlussverwendung und müssen Bürgergeld beantragen. Sie werden es nicht glauben, von diesen "Alten" gibt es viele. 

Diesen Menschen neiden Sie die angesparten 60.000€! 

Da kann ich nur fragen "was läuft bei Ihnen verkehrt"?

 

 

@20:08 Uhr von eine_anmerkung.

Daran sieht man wie weit die FDP in der Ampel nach links gewandert ist was sich meiner Meinung zurecht in schlechten Umfragewerte für die FDP wiederspiegelt.

Politik ist immer ein Kompromiss, und den muss die FDP mit der SPD und den Grünen nun mal eingehen. Ein Kompromiss ist keine Niederlage, im Gegenteil.

Die FDP gewinnt Stimmen von rechts, wenn sie gut in der Ampel-Koalition zusammen arbeitet, nicht durch Gegnerschaft.

@21:34 Uhr eine_anmerkung. / und warum!

>>“Warum müssen solche Jobs niedrig dotiert sein, wenn sie doch gemacht werden müssen, also systemrelevant sind?

Das habe ich nie verstanden und werde es auch nie verstehen.“<<
.

Weil nunmal ein Stassenfeger nicht soviel verdienen kann wie ein Generalsekretär.

 

Ich habe in meiner Jugend mal die Bücher von B. Traven gelesen. Sehr links denke ich heute. Aber das echte links von früher. 
 

eine Geschichte habe ich im Kopf: ein Fabrikant beutet seine Arbeiter aus. Er rationalisiert immer mehr und entlässt Leute um mehr Geld zu verdienen. 
 

Eines Tages funktioniert eine Maschine nicht mehr und er stellt fest er hat keinen mehr der weiß wie man sie repariert. 
 

er will den Mann zurückholen der das kann. Der verlangt dann aber von ihm eine riesige Summe Geld mit der Begründung, dass er ja unabkömmlich sein und er der einzige ist der sich noch auskennt. 
 

Resümee: man sollte sich nie unter Wert verkaufen. 
 

Solche Situationen gibt’s in Fabriken heute wohl nicht mehr. Aber anderswo schon noch 

Nach wie vor 150 Mrd € an Steuerraub pro Jahr

Das Bürgergeld gibt es doch statt Harz4. Also nach 1 bis 2 Jahren Arbeitslosigkeit. 
Wieviele Menschen, die 150.000€ auf ihrem Konto haben und arbeitslos sind, gibt es denn?  
Und wenn es von solchen Menschen tatsächlich eine nennenswerte Menge gibt, wieviele von denen haben diese Summe auch noch nach 1 - 2 Jahren Arbeitslosigkeit? 
Da müssen die Ämter doch nach 20 Jahren Harz4 Erfahrungen haben und können sie der Öffentlichkeit mitteilen.
Danach wissen wir dann, dass es die Aufregung der Scheinchristen der Unionsparteien nicht wert ist. 
Und schon gar nicht, wenn man bedenkt, dass uns jedes Jahr 150 Milliarden Euro in Form von Steuerhinterziehungen gestohlen werden. 
Mit großer Sicherheit von Wählern der Unionsparteien.

21:33, vriegel

Die Schweiz schafft es ja auch im Hochlohnland gut zu existieren. 
 

ohne die EU wären wir wohl auf einem ähnlichen Niveau. 

 

Die Schweiz ist nicht nur ein Hochlohn-, sondern auch ein Hochpreisland.

@21:34 Uhr von eine_anmerkung.

>>“Warum müssen solche Jobs niedrig dotiert sein, wenn sie doch gemacht werden müssen, also systemrelevant sind?

Das habe ich nie verstanden und werde es auch nie verstehen.“<<
.

Weil nunmal ein Stassenfeger nicht soviel verdienen kann wie ein Generalsekretär.

Niemand will Gleichmacherei. Ist auch gar nicht nötig. 'Oben' etwas weniger (wäre immer noch entschieden genug) und 'unten' etwas mehr, so, dass es zum Leben und für eine auskömmliche Rente reicht.

@21:42 Uhr von MargaretaK.

>>“Dass es Menschen gibt, die viele Jahre gearbeitet haben und Geld für die Zeit mit Rente (übrigens um den Lebensstandard nicht radikal senken zu müssen) zurück gelegt haben, kommen Sie nicht. Sie sind z.B. 60 Jahre alt, werden aus unterschiedlichen Gründen arbeitslos. Weil sie vorher so fleißig waren, bekommen sie 24 Monate ALG1"spendiert". Leider finden sie in den 24 Monaten (der Grund liegt auf der Hand) keine neue Anschlussverwendung und müssen Bürgergeld beantragen. Sie werden es nicht glauben, von diesen "Alten" gibt es viele. 

Diesen Menschen neiden Sie die angesparten 60.000€! „<<
.

Ihre Argumentation ist nicht von der Hand zu weisen, also sollte ein Mittelweg gefunden werden. Je eingezahltes Beitragsjahr x-Euro Schonvermögen.

 

 

 

@21:48 Uhr von Anna-Elisabeth

>>“Warum müssen solche >>“Niemand will Gleichmacherei. Ist auch gar nicht nötig. 'Oben' etwas weniger (wäre immer noch entschieden genug) und 'unten' etwas mehr, so, dass es zum Leben und für eine auskömmliche Rente reicht.“<<
.

Das sehe ich vom Grundsatz her genauso.

 

@21:34 Uhr von eine_anmerkung.

@21:24 Uhr von fathaland slim

 

>>“Warum müssen solche Jobs niedrig dotiert sein, wenn sie doch gemacht werden müssen, also systemrelevant sind?

Das habe ich nie verstanden und werde es auch nie verstehen.“<<
.

Weil nunmal ein Stassenfeger nicht soviel verdienen kann wie ein Generalsekretär.

 

Zwischen einem Angestellten der Stadtreinigung und einem Generaldirektor liegen einige Zehnerpotenzen.

@21:42 Uhr MargaretaK. - unterscheiden dringend nötig

 

 

Dass es Menschen gibt, die viele Jahre gearbeitet haben und Geld für die Zeit mit Rente (übrigens um den Lebensstandard nicht radikal senken zu müssen) zurück gelegt haben, kommen Sie nicht. Sie sind z.B. 60 Jahre alt, werden aus unterschiedlichen Gründen arbeitslos. Weil sie vorher so fleißig waren, bekommen sie 24 Monate ALG1"spendiert". Leider finden sie in den 24 Monaten (der Grund liegt auf der Hand) keine neue Anschlussverwendung und müssen Bürgergeld beantragen. Sie werden es nicht glauben, von diesen "Alten" gibt es viele. 

Diesen Menschen neiden Sie die angesparten 60.000€! 

 

 

Für Menschen wie von Ihnen beschrieben ist das vollkommen in Ordnung. 
 

aber es gibt eben auch andere Konstellationen, für die ich das nicht in Ordnung fände. 
 

und genau diese Unterscheidung fehlt leider wohl vollkommen. 
 

auch hinsichtlich dessen ob das Geld in einer Rentenversicherung steckt ohne kapitalabfindungsmöglichkeit, oder ob bspw jemand das Geld lieber in Aktien angelegt hat..

@21:42 Uhr von MargaretaK.

...

genauso ist es eine Frechheit, das die heizkosten in voller Höhe übernommen werden.

...

Leute hier läuft was verkehrt!

 

Dass es Menschen gibt, die viele Jahre gearbeitet haben und Geld für die Zeit mit Rente (übrigens um den Lebensstandard nicht radikal senken zu müssen) zurück gelegt haben, kommen Sie nicht. Sie sind z.B. 60 Jahre alt, werden aus unterschiedlichen Gründen arbeitslos. Weil sie vorher so fleißig waren, bekommen sie 24 Monate ALG1"spendiert". Leider finden sie in den 24 Monaten (der Grund liegt auf der Hand) keine neue Anschlussverwendung und müssen Bürgergeld beantragen. Sie werden es nicht glauben, von diesen "Alten" gibt es viele. 

Diesen Menschen neiden Sie die angesparten 60.000€! 

Da kann ich nur fragen "was läuft bei Ihnen verkehrt"?

Ich könnte die Frage beantworten, würde aber wohl nicht freigegeben.

@21:42 Uhr von MargaretaK.

...

genauso ist es eine Frechheit, das die heizkosten in voller Höhe übernommen werden.

und immer zu sagen, wer wenig verdient kriegt ja dies und das als Hilfe. Das muss beantragt werden! Das kann man aber den Menschen die arbeiten gehen zumuten, sich nach Feierabend auch noch darum zu kümmern.

Leute hier läuft was verkehrt!

 

Dass es Menschen gibt, die viele Jahre gearbeitet haben und Geld für die Zeit mit Rente (übrigens um den Lebensstandard nicht radikal senken zu müssen) zurück gelegt haben, kommen Sie nicht. Sie sind z.B. 60 Jahre alt, werden aus unterschiedlichen Gründen arbeitslos. Weil sie vorher so fleißig waren, bekommen sie 24 Monate ALG1"spendiert". Leider finden sie in den 24 Monaten (der Grund liegt auf der Hand) keine neue Anschlussverwendung und müssen Bürgergeld beantragen. Sie werden es nicht glauben, von diesen "Alten" gibt es viele. 

Diesen Menschen neiden Sie die angesparten 60.000€! 

Da kann ich nur fragen "was läuft bei Ihnen verkehrt"?

 

 

Sehr gutes Beispiel  Margareta

Viel interessanter als die…

Viel interessanter als die leidige Neiddiskussion der Menschenverächter wäre, mal darzustellen, welche großangelegten Aus - und Weiterbildungsmöglichkeiten die Arbeitgeber und das Arbeitsministerium für die arbeitslosen Menschen vorgesehen haben? 
Sind da schon neue Schulen gebaut und Werkshallen errichtet worden? Und Lehrpersonal eingestellt? 
Wenn mehrere Hunderttausend Arbeitslose demnächst zu dringend gesuchten Fachkräften werden sollen, passiert da einfach zu wenig bis gar nichts. 
Dazu äußern sich auch weder die Wirtschaft noch die Politiker.
 

@21:51 Uhr von putzfee02

 

 

Dass es Menschen gibt, die viele Jahre gearbeitet haben und Geld für die Zeit mit Rente (übrigens um den Lebensstandard nicht radikal senken zu müssen) zurück gelegt haben, kommen Sie nicht. Sie sind z.B. 60 Jahre alt, werden aus unterschiedlichen Gründen arbeitslos. Weil sie vorher so fleißig waren, bekommen sie 24 Monate ALG1"spendiert". Leider finden sie in den 24 Monaten (der Grund liegt auf der Hand) keine neue Anschlussverwendung und müssen Bürgergeld beantragen. Sie werden es nicht glauben, von diesen "Alten" gibt es viele. 

Diesen Menschen neiden Sie die angesparten 60.000€! 

Da kann ich nur fragen "was läuft bei Ihnen verkehrt"?

 

 

Vom schonvermögen habe ich gar nichts geschrieben. Ich muss auch an mein Erspartes ran, wenn ich die Heiz- und Stromkosten sonst nicht bezahlen kann. Und ich kriege nur 80% gedeckelt. 
 

Dieser Vergleich hinkt sehr. Aber Neid ist kein guter Begleiter. Sie können ja in eine kleinere Wohnung umziehen, da müssen Sie weniger heizen.

@20:33 Uhr von Ein Mitbürger

Die Koalitionspläne zum Schonvermögen und zur Verptrauenszeit sind einfach nur ein schlechter Witz. Da kann man sich als Mensch, der jahrzehntelang gearbeitet und seine Steuern sowie  Sozialabgaben gezahlt nur noch total veräppelt vorkommen.

 

Stellen Sie einfach mal vor, Sie haben Jahrzehntelang gearbeitet und Steuern sowie Sozialabgaben gezahlt; Sie haben immerhin so gut verdient, dass Sie die Möglichkeit hatten etwas auf die "hohe Kante" zu legen. Zum Beispiel um sich zu Rentenzeiten etwas Schönes leisten zu können. 60.000€ (oder vielleicht sogar ein wenig mehr) durch Fleiß und Sparsamkeit. Dann werden Sie arbeitslos, die 24 Monate ALG1 verstreichen und Sie finden keine neue Arbeit. Dann müssen Sie Bürgergeld beantragen und es wird Ihnen gesagt, dass Sie erst Ihr Erspartes verbrauchen müssen. Da kommen Sie sich total veräppelt vor.

Im übrigen glaube ich nicht, dass es soviele "Dauer"-Hartz4/Bürgergeldempfänger gibt, die Schonvermögen in der Höhe haben. Das sind eher die => Beispiel s.o

@21:24 Uhr von fathaland slim

Der, der arbeiten geht sollte immer mehr in der Tasche haben als der, der es nicht tut und mit dem Bürgergeld laufen wir Gefahr das sich viele niedrigdotierte Jobs nicht mehr lohnen werden. Aber die müssen auch gemacht werden.

 

Warum müssen solche Jobs niedrig dotiert sein, wenn sie doch gemacht werden müssen, also systemrelevant sind?

 

Das habe ich nie verstanden und werde es auch nie verstehen.

Alsosollten alle gleichbezahltwerden. Maßstab sinddann die Gehälter im ÖR.

@21:47 Uhr fathaland slim - international konkurrenzfähig

Die Schweiz schafft es ja auch im Hochlohnland gut zu existieren. 
 

ohne die EU wären wir wohl auf einem ähnlichen Niveau. 

 

Die Schweiz ist nicht nur ein Hochlohn-, sondern auch ein Hochpreisland.

Ich meinte das in Bezug auf die Konkurrenzfähigkeit der Schweiz. 
 

Deutschland wäre ohne die EU und den Euro auch ein Hochpreisland. 
 

wir sind aber in der EU, haben den Euro und müssen die halbe EU mit durchschleppen. Die Kosten dafür bzw. das es überhaupt funktioniert, zahlen die Niedriglöhner. 
 

Kleine Staaten wie Luxemburg können das auch in der EU, aber große wie Deutschland brauchen den Niedriglohnsektor dafür. 
 

der hat aber dringend Bedarf angehoben zu werden. 

@20:39 Uhr von Werner40

Es geht ja nicht nur um €505. Da auch Wohnung, Heizung und Krankenversicherung bezahlt wird, summiert sich das bei einer 4köpfigen Familie auf über €2500/Monat. Die muss man netto erst einmal verdienen. Da kann man die Kritik schon verstehen. Den Druck zur Arbeitsaufnahme zu senken ist wohl der falsche Weg.

 

Ich bin 64 und wenn nicht ein Wunder geschieht, ab März 23 Bürgergeldempfänger. Welchen Druck empfehlen Sie dem Jobcenter in meinem Fall zur Arbeitsaufnahme?

@20:14 Uhr von kurtimwald

Wer hat denn schon so viel Schonvermögen …
 

… doch nur Familien mit zwei oder drei Kindern, deren Eltern durch derzeitige Umstände Probleme beim Verdienst haben,

aber glücklicherweise in Ausbildungsversicherungen oder Ähnlichem für die Ausbildung der Kinder in der Rückhand haben.

Und für drei Kinder sind 150.000€ nicht viel da wir wissen, das in D für eine gute Ausbildung viel Geld vom Elternhaus notwendig ist.

150.000 Euro für eine gute Ausbildung? Also ich habe bisher nicht mitgerechnet, was mich die Ausbildung meiner Kinder bisher gekostet hat, aber ich komme garantiert nicht auf 150.000 Euro. Es sei denn, man fällt dem Trugschluss zum Opfer, gute Bildung gäbe es nur in teuren Privatschulen. 

unnötiges politisches Gerangel

Der Streit um das Bürgergeld ist sachlich völlig unbegründet und nur politisches Profilierungsgehabe.
DENN:
1. schon Hartz IV war in der Sache eine richtige Maßnahme und die gezahlten Transferbeträge waren einer sparsamen Haushaltsführung angemessen. Das eigentliche Problem war/ist der Verwaltungsaufwand.
2. das neue Bürgergeld wird die Beträge der heutigen Situation anpassen. Ob der Verwaltungsaufwand sinkt bleibt abzuwarten. Die Reduktion von Sanktionen könnte in
diese Richtung zielen.
3. Schwierig ist der berechtigte Personenkreis - denn nach dem deutschen Selbstverständnis werden auch anerkannte Flüchtlinge dazu gehören - und das sind schon aus der Ukraine sehr viele und die Zahl wird zunehmen.
4. Den Bundespräsidenten beim Wort nehmen : Es kommen schwere Zeiten, die Opfer fordern.
Daher : ab 2023 eine 1%ige Notopfersteuer "Ukraine" auf alle Einkünfte.
 Dann ist das Problem geräuschlos gelöst.

 

@21:54 Uhr von Raho59 - Inflationsfalle

 

 

Vom schonvermögen habe ich gar nichts geschrieben. Ich muss auch an mein Erspartes ran, wenn ich die Heiz- und Stromkosten sonst nicht bezahlen kann. Und ich kriege nur 80% gedeckelt. 
 

Sobald man aus dem aktiven Arbeitsleben ausscheidet und man von Zahlungen anderer abhängig ist, läuft man Gefahr in einer Falle zu sitzen. 
 

Ersparnisse sind zwar gut und sinnvoll, aber real ist deren Verzinsung negativ und das erodiert den Realwert. 
 

besser wäre es auch weiterhin im Produktivkapital investiert zu sein, was aber auch mit Risiken versehen ist. 
 

Eine gute Balance ist eben nie verkehrt. Einseitig nur auf die gesetzliche Rente zu setzen ist eben schlecht diversifiziert. 

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