Kommentare - Katholische Kirche: Erzdiözese Freiburg tief im Missbrauchssumpf

25. Oktober 2022 - 08:41 Uhr

Ein Bericht zu Missbrauch in der Erzdiözese Freiburg wird wegen rechtlicher Bedenken um sechs Monate verschoben. Das kritisieren viele Opfer. Nach Recherchen von Report Mainz steckt die Diözese tiefer im Missbrauchssumpf als bisher bekannt.

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Kommentare

Ich trete aus

Ich komme aus einer erz-katholischen Familie aus Polen, aber langsam ist Schluss. Dieser Missbrauchssumpf übersteigt alles Vorstellbare und alles Erträgliche. Ich möchte nicht mehr Mitglied der kath. Kirche sein und werde um eine Aufnahme bei den Protestanten bitten.

Was für eine Schande für die…

Was für eine Schande für die katholische Kirche und was für eine Angst müssen diese alten Herren haben, immer noch Aufklärung und Gerechtigkeit zu verhindern. Wenn sie so weiter machen, wird ihnen auch noch der letzte Gläubige weglaufen. Vielleicht ist das ihr Ziel, dann lösen sie sich selbst auf und machen Platz für was neues. Frauen als Priester, Gerechtigkeit für die Opfer, eine Kirche die für die Menschen da ist und nicht für eine Gruppe von Leuten, die glauben über dem Gesetz zu stehen. 

Kirche

Seit tausenden von Jahren haben alle Religionen sehr viel Leid erzeugt.

Nichts war gut in der  DDR außer dem Atheismus.

Missbrauch: kein Alleinstellungsmerkmal der kath. Kirche, leider

@08:49 Uhr von KowaIski

Ich möchte nicht mehr Mitglied der kath. Kirche sein und werde um eine Aufnahme bei den Protestanten bitten.

Evangelische bzw. protestantische Kirchen in Deutschland haben auch ihre Missbrauchsskandale. Was jetzt kein Whataboutism sein soll, sondern einem einseitigen Bashing der katholischen Kirche vorbeugt. In anderen Ländern ist die Sache ähnlich, nur dass dort die dominierenden islamischen, buddhistischen oder hinduistischen Religionsgemeinschaften betroffen sind. Wenn Sie in Deutschland noch weiterforschen: Sportvereine, Schulen und andere haben auch Fälle von Missbrauch. Praktisch immer dort, wo Hierarchien dominieren und die Akteure hohen Vertrauensschutz genießen. Die Mehrzahl der Täter ist übrigens männlichen Geschlechts, die Mehrzahl der Gesellschaften geprägt vom patriachalem Gender.

Ach ja, die Lehre des Auferstandenen Christus fordert ein anderes Verhalten von Menschen, die sich als seine Jünger und Nachfolger verstehen. Siehe auch den Katechismus.

Rockergangs, Familienclans, …

Rockergangs, Familienclans,  mafia, etc werden für weniger Straftaten häufiger gefilzt. Und da muss auch keiner nach Zugang zu Archiven gefragt werden, der das dann irgendwie verbieten kann.  Am besten tritt man aus dem Verein aus.  Jedes Mitglied  macht sich doch irgendwie mit  schuldig.

.

Mal abgesehen davon kann man von dieser Bande dich kein Selenheil erwarten. Sie haben weder Respekt vor  Gott noch Angst vor dem Teufel. Dann kann das eigentlich alles nicht stimmen. 

Egal. Ich bin raus und spare so gute 1000€ im Jahr.  Und habe jede Woche 3h mehr Zeit. 

.

Und denkt dran, was Juri Gagarin über Gott gesagt hat: " ich habe keinen gesehen "

Meine katholische Kirche

Ich bin gläubiger Christ und stehe zu meiner katholischen Kirche. Ich verabscheue die Missbrauchsfälle und die nicht offene Aufklärung dieser Fälle. Diese Fälle sind schlimm; ich denke aber man darf deswegen meine Kirche nicht als solche verdammen.

@08:59 Uhr von werner1955

Seit tausenden von Jahren haben alle Religionen sehr viel Leid erzeugt.

Nichts war gut in der  DDR außer dem Atheismus.

Normalerweise muss ich dir ja immer widersprechen. Aber jetzt hast du wirklich recht.

Religion ist eine erste Form der Ideologie  und Staatsführung. Ein hirngespinst, das die Mitglieder mittels Angst und Unterdrückung  gefügig machen soll.

Eine rein menschliche Eigenart. Wie sollten sich sonst Alle Religionen weltweit die gleichen Geschichten erzählen können? 

Ne, da wird man lieber unorganisiert, glaubt an die eigentliche Idee und lässt dem Papst mit sich selbst spielen.  Man braucht nämlich gar keine Kirche,  um zu glauben.

Tretet aus. Werdet frei. Entzieht euch der jahrtausendJahre währenden Unterdrückung. 

Wer eine Institution benötigt,

um mit Gott zu kommunizieren, hat für meine Begriffe sowieso das Konzept Gott nicht verstanden. Wobei ich gern mal in eine Kirche gehe, um in mich zu kehren. Aber das geschieht außerhalb der Gottesdienste. 

Die katholische Kirche

hat leider schon immer viel Leid erzeugt und ging teils heuchlerisch vor. Bischöfe mit vielen Konkubinen, Pfarrer bei Prostituierten, Misshandlung von Kindern in Waisenhäusern durch bösartige Schwestern, Kriege im Namen Gottes, Hexenverfolgung uvm. Was Gott wollte und in seinem Namen von Verbrechern in Talaren verursacht wurde und wird sind wirklich zwei Paar Schuhe.

Bashing ohne Sachargument

@09:09 Uhr von Bender Rodriguez

Rockergangs, Familienclans, mafia, etc werden für weniger Straftaten häufiger gefilzt.

Die katholische Kirche ist keine kriminelle Vereinigung. Auch wenn Sie hier in diese Richtung zu suggerieren versuchen.

Am besten tritt man aus dem Verein aus. Jedes Mitglied macht sich doch irgendwie mit schuldig.

Tja, wie überall, wenn bei Straftaten einfach weggesehen wird.

Mal abgesehen davon kann man von dieser Bande dich kein Selenheil erwarten.

Da haben Sie recht. Seelenheil kann nur der Allmächtige selbst gewähren.

Sie haben weder Respekt vor  Gott noch Angst vor dem Teufel. Dann kann das eigentlich alles nicht stimmen.

Vielleicht, dass auch Priester immer noch Menschen sind? Auch eine Soutane nicht vor sündigem Tun schützt?

Egal. Ich bin raus und spare so gute 1000€ im Jahr.  Und habe jede Woche 3h mehr Zeit.

Schade, dass Sie nichts sinnvolles daraus machen.

Und denkt dran, was Juri Gagarin über Gott gesagt hat: " ich habe keinen gesehen "

Das war vor 50 Jahren. Nun ja.

@08:59 Uhr von werner1955

Seit tausenden von Jahren haben alle Religionen sehr viel Leid erzeugt.

Nichts war gut in der  DDR außer dem Atheismus.

Die "Religion" der DDR hieß Atheismus und Sozialismus. Mein Großvater, aus dem katholischen Sudetenland geflohen, tauschte seine alte gegen diese neue, säkulare Religion. Und während er uns seinen Austritt aus der katholischen Kirche damit begründete, dass seine Pfarrer keine Antworten auf seine Fragen gehabt hätten und ihn immer nur dazu aufgefordert hätten zu glauben, hat er genau dieses Verhaltensmuster in seinen neuen Glauben übernommen und niemals gefragt, welche Verbrechen denn "im Namen des Volkes" verübt wurden. Bis zu seinem Tod, einige Jahre nach dem Zusammenbruch der DDR, blieb er dieser "Religion" treu ergeben. Vom Missbrauch Minderjähriger hat ihn sein sozialistischer DDR-Atheismus übrigens auch nicht abgehalten. 

Oje ...

Das Beispiel im Artikel, ein Pfarrer der reihenweise Kinder missbraucht wird in ein Altersheim am Titisee (wahrscheinlich eingebettet in wunderschöner Landschaft) versetzt. Ein Hohn für alle Opfer.

Man muss es in aller Deutlichkeit sagen, hier hat die Justiz und Gesetzgebung bis auf den heutigen Tag versagt, dass solch eine Parallelwelt möglich ist und geduldet wird.

Missbrauch - auch von Religion

@08:59 Uhr von werner1955

Seit tausenden von Jahren haben alle Religionen sehr viel Leid erzeugt.

Sie verwechseln ganz klar Religion mit denen, welche Religion für egoistische Zwecke und kriminelles Handeln missbrauchen. Religion, egal welche Lehre, ruft zu gutem, verantwortlichem Handeln auf, verlangt die Orientierung an Gesetzen und Vorbildern und die Aufmerksamkeit für die Nöte und das Leid anderer.

Nichts war gut in der  DDR außer dem Atheismus.

Tja, nur gut, dass die DDR-Bürgerrechts- und Friedensbewegung, die 1989 maßgeblich zum Sturz des Unrechtsregimes mobilisierte, ausgerechnet in den Kirchen und unter dem Schutz der Religion sich versammeln, organisieren und mobilisieren konnte. Anstand und Wille um Rechtstaatlichkeit wie Demonstrieren für Menschenrechte im Zeichen des christlichen Kreuzes - und das in einem Staat, dessen Glaubenslehre der Atheismus war, der bis dahin religiöses Leben jahrzehntelang bekämpft hatte. Da stellt sich die Frage nach der wahren Macht des Glaubens.

@08:59 Uhr von werner1955

Seit tausenden von Jahren haben alle Religionen sehr viel Leid erzeugt.

Nichts war gut in der  DDR außer dem Atheismus.

Da stimme ich ihnen direkt zu !

@09:03 Uhr von wie-

@08:49 Uhr von KowaIski

Ich möchte nicht mehr Mitglied der kath. Kirche sein und werde um eine Aufnahme bei den Protestanten bitten.

Evangelische bzw. protestantische Kirchen in Deutschland haben auch ihre Missbrauchsskandale. Was jetzt kein Whataboutism sein soll, sondern einem einseitigen Bashing der katholischen Kirche vorbeugt.

Nun ja, es geht (eigentlich) nicht darum ob es in anderen Gemeinschaften auch passiert ist, sondern darum das die katholische Kirche (immer noch) mit aller Macht versucht das zu vertuschen. Diese (un-) Menschen haben weder Schuldgefühle noch Unrechtsbewusstsein.

Es muss aufhören

Allen kirchlichen Organisationen die Gelder sperren und ein gerichtliches Annäherungsverbot von Kindern und Jugendliche aussprechen.

Eine jahrtausendealte…

Eine jahrtausendealte Organisation, die schon im vorigen Jahrhundert für Missbrauch bekannt war und Mechanismen aufgebaut hat, die Handelnden vor dem Gesetz zu schützen.

Heute kann sich niemand mehr auf Nichtwissen berufen. Wer diese Organisation jetzt noch durch seine Mitgliedschaft und Kirchensteuer unterstützt, macht sich mitschuldig.

Missbrauchssumpf

Die Samthandschuhe im Missbrauchskomplex der Kirche verstehe ich seit eh und je nicht.

Schwerer Missbrauch an Kindern ist Mord an der Seele und Mord verjährt nicht.

Kein Syndikat war und ist brutaler.Das schlimmste alles finanziert aus Steuergeldern und nicht nur die "Kirchensteuer"

09:09 Uhr von Bender Rodriguez

 

"Rockergangs, Familienclans, mafia, etc werden für weniger Straftaten häufiger gefilzt."

...

Werden nun die Leiden anderer Opfer klein geredet, damit Sie sich hier verbal über Religion austoben können?

...

...

"Und denkt dran, was Juri Gagarin über Gott gesagt hat: " ich habe keinen gesehen ""

 ...

Juri Gagarin hat auch nie Demokratie gesehen.

Unabhängig von Religion: Was Gagarin selbst alles gesehen oder nicht gesehen hatte dürfte er in dem nicht religiösen politischen System, in dem er lebte, gar nicht sagen.

Er starb früh mit 34 Jahren bei einem Übungsflug.

 

@08:59 Uhr von werner1955

Seit tausenden von Jahren haben alle Religionen sehr viel Leid erzeugt.

Nichts war gut in der  DDR außer dem Atheismus.

Es ist vermessen zu behaupten, dass der Atheismus weniger Leid erzeugt hat als die Religionen. Nicht nur  Menschenrechtsverletzungen in der DDR sprechen Bände. Es ist der Mensch, der die Lehren der großen Religionen entstellt und mißbraucht. Ob den christlichen Kirchen eine innere Wandlung möglich ist, erscheint fraglich. Wenn nicht, dann ist, wie Lay es formuliert, auf ein nachkirchliches Christentum zu hoffen. De Vorstellungen, die sich der Mensch von Gott macht, sind kritisierbar. Sie haben  nichts damt zu tun, ob die Vorstellung eines Schöpfers rational begründbar ist oder nicht. Die Weltordnung ohne Schöpfer hat  große logische Lücken. Schon der  provokativ formulierte Sachverhalt, dass es  schwer fällt, zu glauben, dass das Gehirn Gefühle absondert, wie die Leber die Galle,  sollte zu denken anregen. Eine Erklärunng des Bewußtseins ist dem Materiasmus mißlungen. 

Kriminelle Vereinigung

Die katholische Kirche ist in weiten Teilen ihrer Führung nichts anderes als eine kriminelle Vereinbarung. Sie sollte verboten und sämtliche Vermögenswerte zum Zwecke der Opferentschädigung eingezogen werden.

@09:14 Uhr von eine_anmerkung.

Ich bin gläubiger Christ und stehe zu meiner katholischen Kirche.

Das sind aber zwei Paar Schuhe.

Ich verabscheue die Missbrauchsfälle und die nicht offene Aufklärung dieser Fälle. Diese Fälle sind schlimm; ich denke aber man darf deswegen meine Kirche nicht als solche verdammen.

Oh doch.

@09:09 Uhr von Bender Rodriguez

.

Mal abgesehen davon kann man von dieser Bande dich kein Selenheil erwarten. Sie haben weder Respekt vor  Gott noch Angst vor dem Teufel. Dann kann das eigentlich alles nicht stimmen. 

Egal. Ich bin raus und spare so gute 1000€ im Jahr.  Und habe jede Woche 3h mehr Zeit. 

.

Und denkt dran, was Juri Gagarin über Gott gesagt hat: " ich habe keinen gesehen "

Es gibt durchaus Atheisen oder, wie sie sich heute lieber nennen, Naturalisten, die ihren Standpunkt sachlicher vertreten.  Eine dümmere Feststellung wie die Aussage  Juri Gagarins zum Atheismusproblem gibt es nicht.

Ängste vor Veränderung und Bedeutungsverlust

@08:58 Uhr von schreiber01

Was für eine Schande für die katholische Kirche

Das ist richtig.

und was für eine Angst müssen diese alten Herren haben, immer noch Aufklärung und Gerechtigkeit zu verhindern.

Das ist die Wirkung nach außen. Die Angst im Inneren ist, dass Kernsätze des Glaubens, u.a. die Berufung zum Priesteramt durch Christus und die Prüfung dieser Berufung und die Sakramente der Versöhnung und Reue nicht stimmen könnten.

Wenn sie so weiter machen, wird ihnen auch noch der letzte Gläubige weglaufen.

An einem "weiter so" hat niemand Interesse.

Vielleicht ist das ihr Ziel, dann lösen sie sich selbst auf und machen Platz für was neues.

Sie betrachten nur Deutschland. Die katholische Kirche ist weltumspannend.

Frauen als Priester,

Was soll das bringen?

Gerechtigkeit für die Opfer,

Ist zentral wichtig.

eine Kirche die für die Menschen da ist

Das ist die Kirche schon jetzt.

und nicht für eine Gruppe von Leuten, die glauben über dem Gesetz zu stehen. 

Kirche war nie Selbstzweck einiger weniger.

@09:09 Uhr von Bender Rodriguez

Rockergangs, Familienclans, mafia, etc werden für weniger Straftaten häufiger gefilzt.

Der Vergleich mit der kath. Kirche ist aber dennoch geschmacklos und geistlos.

@08:49 Uhr von KowaIski

Ich komme aus einer erz-katholischen Familie aus Polen, aber langsam ist Schluss. Dieser Missbrauchssumpf übersteigt alles Vorstellbare und alles Erträgliche. Ich möchte nicht mehr Mitglied der kath. Kirche sein und werde um eine Aufnahme bei den Protestanten bitten.

Seit ich Christ gworden bin, bin ich aus der kath. Kirche ausgetreten weil ich erkannt haben, das dir kath.Kirche nichts mit dem chritlichen Leben zu tun hat. Von der Kindestaufe bis hin zur Ehelosigkeit eines Pristers. Wer dann noch behauptet, das der Papst Gottes Stellvertreter ist, der hat wirklich nichts mit dem "Christsein" am Hut. Schlimm ist es, das alles immer wieder vertuscht und verharmlost wird obwohl Beweise vorhanden sind.

(Amts-)Kirche ist nicht gleich der (Glaubensgemeinschaft) Kirche

@09:15 Uhr von Bender Rodriguez

Religion ist eine erste Form der Ideologie und Staatsführung. Ein hirngespinst, das die Mitglieder mittels Angst und Unterdrückung  gefügig machen soll.

Das ist klarer Unsinn. Die christliche Botschaft war und ist eine Theologie der Befreiung. Weshalb wohl, dass die autoritär Mächtigen dieser Welt vor dieser Theologie Angst haben?

Eine rein menschliche Eigenart. Wie sollten sich sonst Alle Religionen weltweit die gleichen Geschichten erzählen können?

Die Glaubenslehren sind ähnlich, weil menschliches Handeln und menschliche Sehnsüchte ähnlich sind.

Ne, da wird man lieber unorganisiert, glaubt an die eigentliche Idee und lässt dem Papst mit sich selbst spielen.  Man braucht nämlich gar keine Kirche,  um zu glauben.

Tja, aber eine Gemeinschaft hilft schon sehr beim Glauben. Und das gemeinsame Feiern des Glaubens, die Eucharistie, ist Mittelpunkt christlichen Lebens.

Tretet aus. Werdet frei. Entzieht euch der jahrtausendJahre währenden Unterdrückung. 

Und dann?

Kuriose Begründung

„Der Freiburger Generalvikar Christoph Neubrand erklärt die Verzögerung [Verschiebung des Missbrauchsberichts] auf Anfrage von Report Mainz mit rechtlichen Gründen“

Welcher Art sind denn diese “rechtlichen“ Gründe?

@08:59 Uhr von werner1955

Seit tausenden von Jahren haben alle Religionen sehr viel Leid erzeugt.

Nichts war gut in der  DDR außer dem Atheismus.

Atheismus ist nicht per se gut, sondern die Überzeugung, dass es keinen Gott gibt. Positiv ist, das in seinem Namen keine Kriege und Verbrechen begangen werden.

Ich vermute, Sie mit "gut", dass in der DDR Staat und Kirche strikt getrennt waren. Da stimme ich Ihnen zu und das würde ich mir auch bei hier uns wünschen.

@09:17 Uhr von Cologne 59

Das Strafgesetzbuch muss auch für katholische Geistliche gelten.

Volle Zustimmung. Es gilt ja auch für alle Personen im Geltungsbereich deutscher Gesetze.

Es scheint paradox, wenn bürgerliche Sexualstraftäter anders bestraft werden als Täter, die dem Kirchenrecht unterliegen.

Es gibt kein Kirchenrecht in strafrechtlicher Hinsicht.

Unglaublich

Immer wieder muss man vom Missbrauch in der Kirche lesen. Konsequenzen hat das bisher keine. Ganz im Gegenteil. Der Staat zahlt jedes Jahr zig Millionen Euro Steuergelder an den Großkonzern. CDU/CSU distanzieren sich auch nicht und tragen immer noch das "C" in sich. Mir ist die Nähe von Staat und Partei zur Kirche eng. Ist ja fast schon eine Staatsreligion.

Institution

Es wird nicht zu Unrecht vermutet, das Jesus keineswegs eine Kirche gründen wollte. Unabhängig da von, suchen auch Gäubigen die Gemeinschaft. In den Kirchen aber ist, wie der Begriff Kirchenrecht und die Bildung von Hierarchien zeigen, ein bürokratisches System entstanden, das den Sinn eines gemeinsamen Glaubens nicht gerecht wird. Kirche sollte sich niemals als Institution gebärden. Es ist  letztlich die Angelegenheit des Einzelnen, ob er eine solche Kirche respektiert. Austritt erscheint mir keineswegs die beste Möglichkeit.

@09:20 Uhr von wie-

@09:09 Uhr von Bender Rodriguez

Rockergangs, Familienclans, mafia, etc werden für weniger Straftaten häufiger gefilzt.

Die katholische Kirche ist keine kriminelle Vereinigung. Auch wenn Sie hier in diese Richtung zu suggerieren versuchen.

Sind sie da so sicher? Was die kath. Kirche anstellt oder angestellt hat ist Krimminell. Kinder werden die Taufe aufgezwungen usw.. Wenn schon, dann denke sie mal daran was Jesus sagte, an ihre Taten werdet ihr sie erkennen. Wenn sie sich einmal mit der Bibel beschäftigt haben können sie erkennen, welchen Stellenwert die kath. Kirche hat.

 

Nichts tun.....Warten auf Wunder.

Missbrauch mit Kindern und Jugendlichen in der katholische Kirche. Die Berichterstattung nimmt kein Ende. Warum ist die Justiz nicht in der Lage diese Personen in dieser Vereinigung genauso zu behandeln wie alle übrige Täter in sämtliche Vereinigungen und hierüber genauso zu berichten. Es entsteht zunehmend der Eindruck das die katholische Kirche hier eine Sonderbehandlung wünscht und bekommt.

Im übrigen ist Deutschland nicht das einzige Land, Länder wie u.a. Polen oder Irland sind immer noch in der Lage diese Verbrechen zu verheimlichen. Die EU glänzt durch nichts tun. Ein Ärgernis.

@09:03 Uhr von wie-

@08:49 Uhr von KowaIski

Ich möchte nicht mehr Mitglied der kath. Kirche sein und werde um eine Aufnahme bei den Protestanten bitten.

Evangelische bzw. protestantische Kirchen in Deutschland haben auch ihre Missbrauchsskandale.
 

 

Was jetzt kein Whataboutism sein soll,

 

 

…. aber dennoch einer ist.

 

 

 

sondern einem einseitigen Bashing der katholischen Kirche vorbeugt. […]

 

 

Sie machen wohl Witze. Es geht bei der Kirche ja nicht „nur“ um Missbrauch an sich, sondern um systematische Vertuschung, Täuschung, Verharmlosung (und das auch noch durch selbsternannte Vertreter Gottes auf Erden) und nicht zuletzt um eine Paralleljustiz … haben Sie den Artikel überhaupt ganz gelesen?

 

 

Ach ja, die Lehre des Auferstandenen Christus fordert ein anderes Verhalten von Menschen, die sich als seine J�...

 

Ich bitte Sie, sparen Sie sich das für die Märchen- bzw. Bibelstunde.

@08:59 Uhr von werner1955

Seit tausenden von Jahren haben alle Religionen sehr viel Leid erzeugt.

Nichts war gut in der  DDR außer dem Atheismus.

Die Kirche in der DDR hat vielen, die anderer politischer Meinung waren, einen gewissen Schutz geboten.

Gottes Wille und des Menschen Hoffen und Tun

@09:20 Uhr von Minka04

Die katholische Kirche hat leider schon immer viel Leid erzeugt und ging teils heuchlerisch vor. Bischöfe mit vielen Konkubinen, Pfarrer bei Prostituierten, Misshandlung von Kindern in Waisenhäusern durch bösartige Schwestern, Kriege im Namen Gottes, Hexenverfolgung uvm. Was Gott wollte und in seinem Namen von Verbrechern in Talaren verursacht wurde und wird sind wirklich zwei Paar Schuhe.

Richtig. Und Tausende von Menschen und Glaubenszeugen, welche die Gläubigen der katholischen Kirche als Selige und Heilige verehren, sind die positiven Beispiele, dass Glaubenskraft, Vertrauen auf den Schöpfergott und die Gemeinschaft der Kirche Hoffnung, Gutes und Wertvolles für die Gesellschaft, für Menschen in Not und Verzweiflung leisten können.

Ach ja, der Unterschied, wenn 50, 100 oder 2000 Jahre Historie menschlichen Handelns betrachtet werden liegt nur in der Menge an Untaten, die dann unter dem Summenstrich gefunden werden sollen. Gottes Stimme ist eigentlich laut genug.

Zeit schinden ...

... zeugt nicht von "Aufklärungswille". Allen Beteuerungen zum Trotz spielt die kath. Kirche ein mieses Spiel auf Kosten der Opfer. Dieses miese Spiel können WIR ALLE beenden, indem alle austreten - schnell und mit klarer Begründung. Ich habe das vor 3 Jahren gemacht.

@09:15 Uhr von Bender Rodriguez

Religion ist eine erste Form der Ideologie  und Staatsführung. Ein hirngespinst, das die Mitglieder mittels Angst und Unterdrückung  gefügig machen soll.

 

Nicht zu vergessen, daß die Kirche u.a. jahrhundertelang Versorgung für Frauen, insbesondere Witwen, aus reichen Familien geboten hat - in's "Stift" gegen den Nachlaß. Was dazu geführt hat, daß die Katholische Kirche heute der größte Grundbesitzer der Welt ist.

Bauen darf man auf Kirchenland nur in Erbpacht, wobei die Kirche sich bei einem Verkauf der Immobilien das Vorkaufsrecht einräumen lässt.

Ich kenne dies selber, muss aber sagen, daß es im Fall meiner (nichtkatholischen) Familie sozial gehandhabt wurde: kein Einspruch gegen den Hauskauf durch evangelische Bürger, die Pachthöhe war ein Witz (um 54 Mark jährlich in einer Millionenlage), Vorkaufsrecht war zugunsten einer kinderreichen katholischen Familie geltend gemacht worden. Das ändert natürlich nichts an der Macht- und Besitzpolitik der Kirche.

@09:15 Uhr von Bender Rodriguez

Seit tausenden von Jahren haben alle Religionen sehr viel Leid erzeugt.

Nichts war gut in der  DDR außer dem Atheismus.

Normalerweise muss ich dir ja immer widersprechen. Aber jetzt hast du wirklich recht.

Religion ist eine erste Form der Ideologie  und Staatsführung. Ein hirngespinst, das die Mitglieder mittels Angst und Unterdrückung  gefügig machen soll.

... Wie sollten sich sonst Alle Religionen weltweit die gleichen Geschichten erzählen können? 

Ne, da wird man lieber unorganisiert, glaubt an die eigentliche Idee und lässt dem Papst mit sich selbst spielen.  Man braucht nämlich gar keine Kirche,  um zu glauben.

Tretet aus. Werdet frei. Entzieht euch der jahrtausendJahre währenden Unterdrückung. 

 

Schon von den Formulierungen her entlarft sich ihre Argumentation als plumpe Aggitation.

Formal gesehen ist auch der Atheismus eine Welterklärung, die zur unreflektierten Ideologie degenerien kann. Sie steht  auf schwachen Füßen. Ansonsten: siehe meine übrigen Beiträge..

Generalurteil oder Verdachtsklärung

@09:29 Uhr von Icke 1

Allen kirchlichen Organisationen die Gelder sperren und ein gerichtliches Annäherungsverbot von Kindern und Jugendliche aussprechen.

Aufruf zur Sippenhaftung? Tja, wenn's nur Missbrauch innerhalb von Mauern katholischer Einrichtugnen gäbe, wäre Ihre Forderung noch durchaus nachvollziehbar. Somit, zurück zur deutschen Realität: Fordern Sie dasselbe auch von Sportvereinen in Deutschland? Oder Waldorfschulen? Oder Campingplätzen? Oder Fluggesellschaften, welche die einschlägigen Reiseziele im Programm haben?

@08:49 Uhr von KowaIski

Ich komme aus einer erz-katholischen Familie aus Polen, aber langsam ist Schluss. Dieser Missbrauchssumpf übersteigt alles Vorstellbare und alles Erträgliche. Ich möchte nicht mehr Mitglied der kath. Kirche sein und werde um eine Aufnahme bei den Protestanten bitten.

 

 

Langsam? Worauf warten Sie noch?

 

Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass man diesen Verein überhaupt noch in irgendeiner Weise unterstützt, erst Recht angesichts solcher Aussagen:

 

>>„Ich habe gesagt, es war dumm und einfältig von mir, weil ich den Skandal in der Gemeinde, in unserer schönen Pfarrgemeinde, verhindern wollte und mir eben nicht bewusst war, dass ich damit dann auch vertusche und den Opfern nicht helfe."<<
 

 

Ich möchte diese Kirche nicht unterstützen, nicht mal mit einem Hundertstel Cent und erwarte von unserem Staat, dass die ca. 500 Mio. € pro Jahr, die unabhängig von der Kirchensteuer an die Kirchen gezahlt werden, endlich gestrichen werden!

@08:59 Uhr von werner1955

Seit tausenden von Jahren haben alle Religionen sehr viel Leid erzeugt.

Nichts war gut in der  DDR außer dem Atheismus.

 

Sie machen wieder den Denkfehler sich einen Sündenbock zu suchen für eine einfache Erklärung. Mißbrauch ist kein Alleinstellungsmerkmal einer Religion, welcher auch immer. Das ist Blödsinn.

 

Mißbrauch findet statt in der Kirche, in Vereinen, in Schulen, in der Familie. Kurz: überall dort, wo Strukturen solchen Mißbrauch zulassen. Die Verschleppung der Aufklärung dessen, was in Freiburg passiert ist, ist nur schwer zu ertragen, auch wenn man selbst nicht betroffen ist. Aber mit dem Glauben hat das erst mal gar nichts zu tun.

 

Daß die notwendige Aufklärung und Aufarbeitung so schleppend vorangeht, kennt man auch aus anderen Institutionen. Da ist man mehr um den guten Ruf der Institution bedacht als um die psychische Gesundheit der Opfer. Opfer, die sich vertrauensvoll an Erwachsene wenden, werden schief angesehen und oft auch noch als Netzbeschmutzer diffamiert.

Ich bin nicht Katholisch ...

.. verstehe aber, dass so viele diese Glaubensgemeinschaft verlassen.

Die Kirche ist weder an einer wirklichen, Länderübergreifenden Aufklärung interessiert, noch irgendwie reformfähig.

Recht ist, so immer noch der Glaube in der Katholischen Kirche, was die Kirche als Recht befindet ... also eine Auffassung aus dem Mittelalter.

Das für viele das Maß bei weitem überschritten ist, kann man Nachvollziehen. Es ist auch nicht zu erkennen, dass sich an den Zuständen etwas ändern könnte. Es wird, ganz weltlich, nur soviel zugegeben, wie "dummerweise" an's Licht der Öffentlichkeit gerät ... und dann mehr schlecht als recht aufgearbeitet, Täter geschützt statt angeklagt.

Das und mehr wird der Katholischen Kirche zum Verhängnis werden ... die Menschen werden sie verlassen. 

@09:27 Uhr von Giselbert

Das Beispiel im Artikel, ein Pfarrer der reihenweise Kinder missbraucht wird in ein Altersheim am Titisee (wahrscheinlich eingebettet in wunderschöner Landschaft) versetzt. Ein Hohn für alle Opfer.

Man muss es in aller Deutlichkeit sagen, hier hat die Justiz und Gesetzgebung bis auf den heutigen Tag versagt, dass solch eine Parallelwelt möglich ist und geduldet wird.

 

 

Vertuschen, Verschweigen, die Täter versetzen, woraufhin sie dann weitere Kinder missbrauchen … diese Paralleljustiz spottet jeder Beschreibung, widerspricht jeglichem auch nur ansatzweise gesunden Menschenverstand und die im Artikel zitierten Aussagen dieser „Hirten“ widern mich einfach nur an.

 

Der Staat muss dieser offensichtlich völlig weltfremden Parallelgesellschaft endlich mal sehr deutliche Grenzen aufzeigen.

Manichäisches Schwarz-Weiß-Denken

@09:34 Uhr von Donnerwetter

Die Samthandschuhe im Missbrauchskomplex der Kirche verstehe ich seit eh und je nicht.

Soweit hier noch ein valides Argument. Was an Informationen benötigen Sie?

Schwerer Missbrauch an Kindern ist Mord an der Seele und Mord verjährt nicht.

Na, na. Gesetzgeber und Christentum setzen auf Versöhnung und Reintegration. Nicht auf ewige Höllenstrafen für Sünder und Verbrecher. Auch Sünder und Verbrecher verfügen über Menschenwürde, so schwer wie dies einem rachesüchtigem Denken fällt.

Kein Syndikat war und ist brutaler.Das schlimmste alles finanziert aus Steuergeldern und nicht nur die "Kirchensteuer"

Tja, wenn dann nur nicht die Kirche auch so viel Gutes erwirken würde, in Bildung, Gesundheit, Pflege, Entwicklung, Sach- und Geldhilfen für Millionen Bedürftige im Land und anderswo, oft geleistet mittels ehrenamtlichen, also freiwilligem Engagement.

Aber natürlich ist "Hass" eine dankbare Emotionalisierung in den sozialen Medien, welche gerne sehr religionsfern sind.

Es setzt dem allen die Krone…

Es setzt dem allen die Krone auf, daß die Kirchen gut eine halbe Milliarde Euro pro Jahr direkt vom Staat erhalten, entgegen dem Grundgesetz ("es gibt seit über 100 Jahren den Auftrag, dass es mit den Dotationen ein Ende haben soll. Genau steht das seit 1919 in der Weimarer Reichsverfassung im Artikel 138, der so auch ins Grundgesetz übernommen wurde" - https://www.deutschlandfunk.de/staatsleistungen-an-die-kirchen-bis-in-a…). Die versteckten Leistungen an die Kirchen sind ein Mehrfaches davon.

Grund der kirchlichen Forderungen ist die Säkularisierung (Beschlagnahme von Kirchenvermögen für den Staat) um 1819 durch Napoleon. Meine Meinung: wenn Polen Reparationsforderungen für den Krieg 1939-1945 stellt und diese heruntergerechnet, für erledigt erklärt und abgelehnt wurden, dann sollten bitte die Reparationen für die Säkularisierung vor über 100 Jahren noch kritischer geprüft werden.

@09:20 Uhr von wie-

@09:09 Uhr von Bender Rodriguez

Rockergangs, Familienclans, mafia, etc werden für weniger Straftaten häufiger gefilzt.

Die katholische Kirche ist keine kriminelle Vereinigung. Auch wenn Sie hier in diese Richtung zu suggerieren versuchen.

Am besten tritt man aus dem Verein aus. Jedes Mitglied macht sich doch irgendwie mit schuldig.

Tja, wie überall, wenn bei Straftaten einfach weggesehen wird.

Mal abgesehen davon kann man von dieser Bande dich kein Selenheil erwarten.

Da haben Sie recht. Seelenheil kann nur der Allmächtige selbst gewähren.

 

Ist das Ihr „Sachargument“ zugunsten dieser Stellvertreter Gottes auf Erden?

 

Sie haben weder Respekt vor  Gott noch Angst vor dem Teufel. Dann kann das eigentlich alles nicht stimmen.

Vielleicht, dass auch Priester immer noch Menschen sind? Auch eine Soutane nicht vor sündigem Tun schützt?

 

Ist das Ihr „Sachargument“ zugunsten der Institution katholische Kirche und deren Umgang mit diesen „Sünden“?

Etwas schwach, wie ich finde.

@08:49 Uhr von KowaIski

Ich komme aus einer erz-katholischen Familie aus Polen, aber langsam ist Schluss. Dieser Missbrauchssumpf übersteigt alles Vorstellbare und alles Erträgliche. Ich möchte nicht mehr Mitglied der kath. Kirche sein und werde um eine Aufnahme bei den Protestanten bitten.

Was meinen Sie mit erzkatholisch? Entweder Sie sind katholisch oder nicht. Der Begriff "erzkatholisch" wird nur von Atheisten verwendet. Soll man bei ihnen zwischen den Zeilen lesen, dass Sie in Wirklichkeit Atheist sind? Ihr Post ist inhaltlich sonderbar. 

 

@09:09 Uhr von Bender Rodriguez

Rockergangs, Familienclans,  mafia, etc werden für weniger Straftaten häufiger gefilzt. Und da muss auch keiner nach Zugang zu Archiven gefragt werden, der das dann irgendwie verbieten kann.  Am besten tritt man aus dem Verein aus.  Jedes Mitglied  macht sich doch irgendwie mit  schuldig.

.

Mal abgesehen davon kann man von dieser Bande dich kein Selenheil erwarten. Sie haben weder Respekt vor  Gott noch Angst vor dem Teufel. Dann kann das eigentlich alles nicht stimmen. 

Egal. Ich bin raus und spare so gute 1000€ im Jahr.  Und habe jede Woche 3h mehr Zeit. 

.

Und denkt dran, was Juri Gagarin über Gott gesagt hat: " ich habe keinen gesehen "

Ihr Vergleich ist unsäglich - wie immer. Meinen Sie die Dinge eigentlich ernst, die Sie von sich geben? Rockerbanden und Familienclans sind für andere Straftaten bekannt als für den Missbrauch. In der Kirche betrifft es die Gläubigen, was schon schlimm genug ist. Bei den von Ihnen angegebenen Gruppen kann es alle treffen- überall. 

Radikale kurzsichtige Forderungen: Empörungsökonomie?

@09:39 Uhr von Andimp3

Die katholische Kirche ist in weiten Teilen ihrer Führung nichts anderes als eine kriminelle Vereinbarung.

Ok. Welche validen Beweise haben Sie zur Untermauerung Ihrer Anklage? Können Sie konkrete Namen und Straftaten nennen?

Sie sollte verboten und sämtliche Vermögenswerte zum Zwecke der Opferentschädigung eingezogen werden.

Ok. Welche Gesetze lassen das zu?

Und was kommt anschließend? Und was ist mit den (noch) Millionen Gläubigen der katholischen Kirche - allein in Deutschland, Milliarden weltweit - welche Ihre radikale Forderung nicht unterstützen?

@09:39 Uhr von Andimp3

Die katholische Kirche ist in weiten Teilen ihrer Führung nichts anderes als eine kriminelle Vereinbarung. Sie sollte verboten und sämtliche Vermögenswerte zum Zwecke der Opferentschädigung eingezogen werden.

 

Möchten Sie dann auch gleich Vereine, Organisationen, Schulen und Familien verbieten, in denen Mißbrauch stattfindet?

 

Sie merken, solche simplen Forderungen löst kein einziges Problem.

@09:38 Uhr von logig

Seit tausenden von Jahren haben alle Religionen sehr viel Leid erzeugt.

Nichts war gut in der  DDR außer dem Atheismus.

Die Weltordnung ohne Schöpfer hat  große logische Lücken.
 

 

Welche großen logischen Lücken denn? 
 

Kann Ihr omnipotenter und omnipräsenter Gott einen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass er diesen selber nicht mehr anheben kann?

 

Wo ist denn im Monotheismus bitte die Logik?

 

 

Schon der  provokativ formulierte Sachverhalt, dass es  schwer fällt, zu glauben, dass das Gehirn Gefühle absondert, wie die Leber die Galle,  sollte zu denken anregen....

 

Ein (z. B.) Neuro-Biologe mit der entsprechenden Ahnung des Botenstoffwechsels im Gehirn und im gesamten sieht das vielleicht ganz anders. 

@09:38 Uhr von logig

Seit tausenden von Jahren haben alle Religionen sehr viel Leid erzeugt.

Nichts war gut in der  DDR außer dem Atheismus.

Es ist vermessen zu behaupten, dass der Atheismus weniger Leid erzeugt hat als die Religionen. Nicht nur  Menschenrechtsverletzungen in der DDR sprechen Bände. ...

Welche Menschenrehtsverletzungen wurden denn im Namen des Atheismus begangen? Oder aders gefragt, welche Menschenrechtsverletzungen wäen denn verhindert worden, wenn Honeker bekennender Christ gewesen wäre, wie z.B. Putin?

Augen für die Realität öffnen: Kirche und ihre Kritiker

Evangelische bzw. protestantische Kirchen in Deutschland haben auch ihre Missbrauchsskandale. Was jetzt kein Whataboutism sein soll, sondern einem einseitigen Bashing der katholischen Kirche vorbeugt.

@09:28 Uhr von Walter2929

Nun ja, es geht (eigentlich) nicht darum ob es in anderen Gemeinschaften auch passiert ist, sondern darum das die katholische Kirche (immer noch) mit aller Macht versucht das zu vertuschen. Diese (un-) Menschen haben weder Schuldgefühle noch Unrechtsbewusstsein.

Genau diese absoluten Thesen entbehren jeder Realität. Denn tatsächlich wird seit Jahren aufgedeckt, untersucht, berichtet, geforscht, nachgewiesen, der Dialog mit Opfern und deren Vertretungen gesucht. Im gesamten Land.

Und natürlich haben gerade Priester und in der Seelsorge Tätige Schuldgefühle und Zweifeln an ihrer Berufung, ihrem Auftrag wie ihrem Job. Per se ein Unrechtsbewusstsein abzusprechen entspricht nicht der Realität Tausender von Kirchengemeinden im Land.

09:27 Uhr von Giselbert

 

"Das Beispiel im Artikel, ein Pfarrer der reihenweise Kinder missbraucht wird in ein Altersheim am Titisee (wahrscheinlich eingebettet in wunderschöner Landschaft) versetzt. Ein Hohn für alle Opfer."

...

 

Keiner braucht mir hier zu behaupten, die Gesellschaft außerhalb der Kirche hätte 24 Jahre lang nichts machen können. Man neigt immer noch dazu den Opfern immer zumindest eine Mitschuld zu geben oder die Taten zu bagatellisieren.

 

Die Trennung des Täters von den potentiellen Opfern, den Kindern, ist richtig.  Die Kirche hat nun Mal keine Gefängnisse.

 

Ps.

Lebenslang bekommen die Täter im Gefängnis nicht. Da setzt man auf Therapie und Resozialisierung.

 

@09:49 Uhr von KowaIski

Rockergangs, Familienclans, mafia, etc werden für weniger Straftaten häufiger gefilzt.

Der Vergleich mit der kath. Kirche ist aber dennoch geschmacklos und geistlos.

Nein, der Vergleich passt. Nur die einen tragen Massanzüge, die andere Kutten!

@09:45 Uhr von logig

Und denkt dran, was Juri Gagarin über Gott gesagt hat: " ich habe keinen gesehen "

Eine dümmere Feststellung wie die Aussage  Juri Gagarins zum Atheismusproblem gibt es nicht.

 

Doch, wenn man den Kindern erzählt, sie würden bei Wohlverhalten in den Himmel kommen. Gagarin dürfte sich genau hierauf bezogen haben.

Jugendschutz

Eine andere, spirituelle Form des Missbrauchs an Kindern findet in der Schule statt. Religion leitet dazu an, das natürliche Gewissen (in meinen Augen eine spirituelle Grundfunktion) nach aussen zu verlagern und auf eine "allmächtige" Fantasiefigur zu projezieren. Die zudem den "eigenen Leuten" alle "Sünden" vergibt, so sich diese kultkonform verhalten nach ihren (Un)Taten. Wohin das führt zeigt Geschichte und Gegenwart der Kirche, hier in Form der Missbrauchsfälle.

Nur Kindern kann man solchen und noch groteskeren "religiösen" Unfug glaubhaft machen. In den Schulen rekrutieren die Kirchen ihre Gläubigen.

Deswegen wäre es angebracht, "Geistlichen" den Zugang zu Schulkindern zu verwehren, indem man indoktrinierenden "Religionsunterricht" verbietet, statt dessen im Sozialkundeunterricht verstärkt Aufklärung über Geschichte und Methodik von Religionen betreibt. Zudem sollten nur Volljährige religiöse Dienstleistungen (auch die Taufe) in Anspruch nehmen dürfen.

Das Problem Kirche stürbe aus.

 

@09:46 Uhr von wie-

Vor-Zitag: "Frauen als Priester",

Was soll das bringen?

 

Vielleicht lassen sie ja die Finger von den Chorknaben und Messdienern?

@09:46 Uhr von wie-

@08:58 Uhr von schreiber01
 

Frauen als Priester,

Was soll das bringen?

Es gibt keinen rationalen Grund, dass Frauen keine Priesterinnen sein sollten (wobei es in der Religion allgemein an rationalen Gründen mangelt), außer, dass man sich selbst willkürlich für diese Regel entschieden hat und demzufolge auch diese Regel kippen kann. Allgemein denke ich, dass gemischte Arbeitsgemeinschaften immer besser funktionieren, als Arbeitsgemeinschaften, die sich nur oder vorwiegend aus einem Geschlecht zusammensetzen. Außerdem sind Frauen nach aktuellem Wissensstand signifikant seltener pädophil. Wenn man zynisch sein will, kann man also allein aus statistischen Gründen Frauen im Priesterinnenamt befürworten, um Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen.

Verhalten angesichts Veränderung: Vertuschen und Verharmlosen

@09:49 Uhr von Jimi58

Seit ich Christ gworden bin, bin ich aus der kath. Kirche ausgetreten

Ähm, dann waren Sie wohl niemals Katholik, oder?

weil ich erkannt haben, das dir kath.Kirche nichts mit dem chritlichen Leben zu tun hat.

Wie haben Sie sich denn dazu erkundigt? Mit wie vielen katholischen Theologen,  Ordensleuten oder Pfarreiratsmitgliedern haben Sie vor Ihrer Entscheidung gesprochen?

Von der Kindestaufe bis hin zur Ehelosigkeit eines Pristers.

Sind alles keine Alleinstellungsmerkmale der katholischen Kirche.

Wer dann noch behauptet, das der Papst Gottes Stellvertreter ist, der hat wirklich nichts mit dem "Christsein" am Hut.

Was sollte der Heilige Vater sonst sein, außer zugleich Bischof von Rom?

Schlimm ist es, das alles immer wieder vertuscht und verharmlost wird obwohl Beweise vorhanden sind.

Die Verbrechen sind schlimm. Die Traumata der Opfer sind schlimm. Die Zweifel am Sendungsauftrag der katholischen Kirche sind schlimm. Vertuschen und Verharmlosen sind typisch menschlich.

@09:49 Uhr von KowaIski

Rockergangs, Familienclans, mafia, etc werden für weniger Straftaten häufiger gefilzt.

Der Vergleich mit der kath. Kirche ist aber dennoch geschmacklos und geistlos.

 

Richtig. Man liest doch recht selten, genau gesagt garnicht, daß Rockergangs, Familienclans, mafia etc. sich über die Kinder anderer Leute hermachen.

Oder wie meinten Sie Ihre Antwort?

Verheimlichung

Unter dem Deckmantel des Datenschutzes und Persönlichkeitsschutzes hat sich scheinbar so mancher häuslich eingerichtet und missbraucht diese durchaus ansonsten legitimen Mittel als Feigenblatt. Die Fehler der kirchlichen Institutionen und ihrer einzelnen Täter oder Protègès dieser Vergehen sind eine Sache, der sich Kirche stellen muss. Diese Taten aber zu verdecken oder zu unterschlagen und jede offene Aufarbeitung zu unterbinden, macht das Ganze zu einem unverzeihlichen Umgang mit diesem Thema und verstößt gegen Achtung und Fürsorge gegenüber den Betroffenen. Dass dabei die Kirche als schutzgebende und fürsorgendes Umfeld die eigenen moralischen Verpflichtungen sprengt und Gläubige verliert, ist die logische Konsequenz. Hier wirkt manche Kirchenorganisation wie ein Monolith, der selbst bekannte Untaten und Vergehen wie in einem Tresor verstecken will, obgleich Menschen nach Gerechtigkeit und Schadensersatz suchen.

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@08:58 Uhr von schreiber01

Was für eine Schande für die katholische Kirche und was für eine Angst müssen diese alten Herren haben, immer noch Aufklärung und Gerechtigkeit zu verhindern. Wenn sie so weiter machen, wird ihnen auch noch der letzte Gläubige weglaufen. Vielleicht ist das ihr Ziel, dann lösen sie sich selbst auf und machen Platz für was neues.

Auch für Sie einmal zum Mitschreiben : Lediglich in Europa, und hier hauptsächlich in DEU, laufen der (kath.-)Kirche die Mitglieder davon. Ansonsten erfreut sich die Kirche einer wachsenden Mitgliederzahl. Europa spielt nur eine untergeordnete Rolle. Die Missbrauchstaten und ihr Verschweigen/Verdrängen verurteile ich auch, würde aber dennoch die Kirche nicht verlassen.

 

Menschen suchen Gemeinschaft, auch im Glauben

@09:54 Uhr von logig

Es wird nicht zu Unrecht vermutet, das Jesus keineswegs eine Kirche gründen wollte.

Durchaus richtig.

Unabhängig da von, suchen auch Gäubigen die Gemeinschaft.

Gläubige = Menschen = soziale Wesen.

In den Kirchen aber ist, wie der Begriff Kirchenrecht und die Bildung von Hierarchien zeigen, ein bürokratisches System entstanden, das den Sinn eines gemeinsamen Glaubens nicht gerecht wird.

Das ist eine Perspektive aus Deutschland. Weltweit besteht dazu eine andere Meinung.

Ach ja, es gibt keine soziale Organisation, die ohne Regeln, ohne Inventar, ohne interne Abläufe oder Bürokratien und ohne Hierarchien, ohne Ziele und gemeinsame Vision, ohne Mitglieder existieren kann.

Kirche sollte sich niemals als Institution gebärden.

Wie denn, wenn nicht als bestätige und sichtbare Institution?

Es ist  letztlich die Angelegenheit des Einzelnen, ob er eine solche Kirche respektiert. Austritt erscheint mir keineswegs die beste Möglichkeit.

Das ist jeder, jedem selbst überlassen.

@08:59 Uhr von werner1955

Seit tausenden von Jahren haben alle Religionen sehr viel Leid erzeugt.

Nichts war gut in der  DDR außer dem Atheismus.

 

Sie verwechseln die atheistische Staatsdoktrin der DDR mit der Frage, ob und wie viele Menschen in der DDR gläubig waren. Beide großen Kirchen waren Orte für Glaubende und auch Orte für Oppositionelle, die sich gegen das menschenverachtende und unterdrückende Regime wandten. Die friedlichen Demonstrationen, die letztlich zum Ende der DDR führten, wären ohne die Kirchen gar nicht denkbar gewesen.

Seit tausenden von Jahren haben alle Religionen nicht nur Leid erzeugt, sondern Menschen zu Tiefe, Weite und Freiheit geführt.

Damit ich nicht missverstanden werde: Die Missbrauchsfälle verlieren dadurch nichts an Abscheulichkeit und müssen ohne wenn und aber aufgeklärt werden, selbst wenn das die Kirchen bis ins Mark erschüttert und sie in der jetzigen Form nicht überleben.

@09:54 Uhr von Tom9

Der Staat zahlt jedes Jahr zig Millionen Euro Steuergelder an den Großkonzern.

 

-zig Millionen? Die direkten Zahlungen betragen sich auf über 500 Millionen Euro pro Jahr. Die gesamte Subventionierung der Kirchen haben manche Portale auf 22 Milliarden pro Jahr zusammenaddiert (googlen "stoppt die milliardenzahlungen kirche", Vorsicht, sehr ideologisch-polemisch: Steuerverzichte (7 Milliarden), Religionsunterricht, der teure Einzug der Kirchensteuer durch den Staat usw. usf.  Für mehr Sachlichkeit Wikipedia konsultieren: https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenfinanzierung#Finanzierung_aus_staa…, da s

Unfassbar

"Wichtig für uns ist, dass der Bericht vollständig ans Licht kommt..."

In diesem Statement des Generalvikars Neubrand findet sich kein Hinweis auf rechtliche Schwierigkeiten.

Wo werden denn rechtliche Bedenken von der Erzdiözese artikuliert?

Nirgendwo.

Es geht hier wirklich nur um die drei V:

Vernebeln

Verdrängen

Verschieben. 

 

@09:17 Uhr von Cologne 59

[...]

 

Das ist sehr nachvollziehbar! Ich denke, für Gläubige sind vor allem Vertuschungen sexuellen Missbrauchs durch Geistliche in hohen Ämtern unfassbar. [...] Das Strafgesetzbuch muss auch für katholische Geistliche gelten. Es scheint paradox, wenn bürgerliche Sexualstraftäter anders bestraft werden als Täter, die dem Kirchenrecht unterliegen. [...]

 

Das Strafgesetzbuch gilt auch für katholische Geistliche. Es ist ein Irrglaube, daß die Kirche ein eigenes Strafrecht hätte.

 

Das Kirchenrecht ist ein subsidiäres Recht. Es gilt für Bereiche, für die es keine zivilen Gesetze gibt. Nach dem Kirchenrecht wären Priester, Bischöfe oder wer auch immer, sogar dazu verpflichtet, sexuelle Gewalt anzuzeigen. Das Problem ist, daß dies nicht geschah bzw. geschieht.

 

Solche Vertuschungsversuche finden Sie aber in vielen Institutionen, es ist kein Alleinstellungsmerkmal der katholischen Kirche. Da muß angesetzt werden, um Kinder zu schützen. Strukturen schaffen, die vor sexueller Gewalt schützen.

Grundwissen oft nötig

@09:59 Uhr von Jimi58

Die katholische Kirche ist keine kriminelle Vereinigung. Auch wenn Sie hier in diese Richtung zu suggerieren versuchen.

Sind sie da so sicher?

Ja.

Was die kath. Kirche anstellt oder angestellt hat ist Krimminell.

Nicht "die Kirche", sondern weiterhin "Menschen".

Kinder werden die Taufe aufgezwungen usw..

Die Eltern möchten die Taufe. Als junge Erwachsene können Kinder ihr Taufversprechen selbst abgeben.

Wenn schon, dann denke sie mal daran was Jesus sagte, an ihre Taten werdet ihr sie erkennen.

Genau. Zentttausende von Heilige und die vielen katholischen caritativen Organisationen, der übergroße ehrenamtliche Einsatz sind Zeugen.

Wenn sie sich einmal mit der Bibel beschäftigt haben können sie erkennen, welchen Stellenwert die kath. Kirche hat.

Die Bibel ist älter als die katholische Kirche.

09:54 Uhr von Tom9

 

"Unglaublich Immer wieder muss man vom Missbrauch in der Kirche lesen."

...

 

Man muss überhaupt nicht. Man kann.

Genauso kann man von Fällen in verschiedenen nicht kirchlichen Einrichtungen und sonstigem lesen. Wenn man will.

 

Positiv ist lediglich, dass es endlich kein Tabuthema mehr ist und das Opfer endlich gehört und ernst genommen werden - auch wenn es oft ein langer Kampf ist und manche ihnen immer noch eine Schuld zuschieben.

Missverhältnis Schutz der Opfer und Schutz der Täter

Ich frage mich wie Geistliche es mit sich und mit ihrem Glauben vereinbaren können ihre Macht zu missbrauchen und Kindern und Jugendlichen solches Leid anzutun. Haben katholische Geistliche dies in der Beichte geäußert, Vergebung empfangen, Buße getan und dann auf dieser Basis weitergemacht? Wie weit geht das Beichtgeheimnis?

"Ein Geistlicher ist nicht verpflichtet anzuzeigen, was ihm in seiner Eigenschaft als Seelsorger anvertraut worden ist." Paragraph 132 Strafgesetzbuch

Das BVerfG hat geurteilt, dass es nicht um ein Kirchenprivileg gehe, sondern um die Menschenwürde, das Recht des Menschen auf einen Ort der Privatheit.

Aufgrund des Kirchenrechts droht bei Verletzung des Beichtgeheimnisses die Exkommunikation.

Dagegen sind m.W. Kinderärzte von der Schweigepflicht entbunden und dazu angehalten den Verdacht auf körperliche Gewalt oder Misshandlung nachzugehen.

Ich sehe da ein eklatantes Missverhältnis zwischen dem Schutz der minderjährigen Opfer und der erwachsenen Täter.

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