Kommentare - Bürgergeld im Bundestag: "Größte Sozialreform seit 20 Jahren"

13. Oktober 2022 - 17:59 Uhr

Hartz IV soll zum 1. Januar Geschichte sein - und als Bürgergeld umgetauft ein freundlicheres Gesicht erhalten. Was die Koalition feiert, wird im Bundestag von der Opposition scharf kritisiert. Von Anita Fünffinger.

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Kommentare

Arbeitsminister Heil hat…

Arbeitsminister Heil hat völlig recht, wenn er weiterhin die Schutzfunktion des Staates unterstreicht und gleichzeitig betont, dass das Bürgergeld mehr Respekt und mehr Augenhöhe ausdrückt. 
Wenn CDU-Mann Witthaker meint, "angesichts der steigenden Energiepreise werden die Menschen mit sehr kleinen Einkommen sehr genau rechnen, ob sie nicht besser fahren, ihren Job an den Nagel zu hängen und stattdessen Bürgergeld beantragen", hat er wohl kaum mit Menschen dieser Zielgruppe gesprochen: Die meisten wissen nämlich, dass 'arbeiten können' wesentlich mehr ist als 'Geld erhalten'. Der Staat spart jährlich mehr Geld durch nicht in Anspruch genommene Sozialleistungen als durch deren Missbrauch. Der Staat verliert allerdings im dreistelligen Milliardenbereich durch Steuerhinterziehung derer, die lieber arbeiten lassen.

Es ist eine hervorragende Leistung der oft gescholtenen Zusammenarbeit in der rot-grün-gelben Koalition, dieses Bürgergeld auf den Weg gebracht zu haben.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Ab zum Augenarzt!

"Das Bürgergeld hat einen wertschätzenden Blick", so die Grüne Müller-Gemecke.

Nein, es ist extrem kurzsichtig, das  Bürgergeld, wenn 50 Euro durchschnittliche Regelsatzerhöhung bis zum Monatsende reichen soll. 

Bedingungsloses Grundeinkommen light

Es wurde ja schon alles dazu gesagt. Wer nicht arbeiten will, der muss das jetzt erst auch mal nicht mehr tun. Sanktionen Fehlanzeige. 
 

Es wurde versäumt das System grundsätzlich zu ändern und die Empfänger in unterschiedliche Klassen einzuteilen. 
 

Angefangen bei den Neuankömmlingen, die lediglich das Existenzminimum bekommen sollten und dazu das Meiste über Sachleistungen. 
 

Und am anderen Ende Behinderte und andere Menschen, die auf Dauer nicht oder nicht mehr in der Lage sind für sich selber zu sorgen. Die sollten ganz aus diesem System raus sein und dauerhaft Leistungen erhalten, die deutlich höher liegen als das Bürgergeld. 
 

Das Bürgergeld setzt keine Anreize für sich selbst sorgen zu wollen. 
 

 

@18:16 Uhr von NieWiederAfd

Arbeitsminister Heil hat völlig recht, wenn er weiterhin die Schutzfunktion des Staates unterstreicht und gleichzeitig betont, dass das Bürgergeld mehr Respekt und mehr Augenhöhe ausdrückt. 
Wenn CDU-Mann Witthaker meint, "angesichts der steigenden Energiepreise werden die Menschen mit sehr kleinen Einkommen sehr genau rechnen, ob sie nicht besser fahren, ihren Job an den Nagel zu hängen und stattdessen Bürgergeld beantragen", hat er wohl kaum mit Menschen dieser Zielgruppe gesprochen: Die meisten wissen nämlich, dass 'arbeiten können' wesentlich mehr ist als 'Geld erhalten'. Der Staat spart jährlich mehr Geld durch nicht in Anspruch genommene Sozialleistungen als durch deren Missbrauch. Der Staat verliert allerdings im dreistelligen Milliardenbereich durch Steuerhinterziehung derer, die lieber arbeiten lassen.

Es ist eine hervorragende Leistung der oft gescholtenen Zusammenarbeit in der rot-grün-gelben Koalition, dieses Bürgergeld auf den Weg gebracht zu haben.

 

gez. NieWiederAfd 

Richtig

Richtige Richtung - es muss mehr geben und weiter gehen

Ein erster, richtiger Schritt - aber die Höhe reicht bei weitem nicht, und andere Punkte sind gar nicht angesprochen, wie beispielsweise das Auslaufen von ALG 1 nach einem Jahr, unabhängig von der Dauer der vorherigen Beschäftigung.

60000 € Vermögen?

...hätte ich auch gern. Was mich betrifft lebe ich - von anstrengender Arbeit (als Betreuungsassistent in einer Einrichtung für psychisch kranke Menschen) - von der Hand in den Mund, immer schön knapp an der Grenze, dass mir auch ja nichts zusätzlich zusteht. Tendenz angesichts der aktuellen Entwicklung für immer wertloseres Geld. Und mit der Aussicht, in die Altersarmut zum Rentenantritt entlassen zu werden. Aber jemand, der über 60000€ Vermögen verfügt darf arbeitsloses Bürgergeld bekommen?

 

Sorry, damit kann ich nicht einverstanden sein.

 

@18:25 Uhr von vriegel

Es wurde ja schon alles dazu gesagt. Wer nicht arbeiten will, der muss das jetzt erst auch mal nicht mehr tun. Sanktionen Fehlanzeige. 
 

Es wurde versäumt das System grundsätzlich zu ändern und die Empfänger in unterschiedliche Klassen einzuteilen. 
 

Angefangen bei den Neuankömmlingen, die lediglich das Existenzminimum bekommen sollten und dazu das Meiste über Sachleistungen. 
 

Und am anderen Ende Behinderte und andere Menschen, die auf Dauer nicht oder nicht mehr in der Lage sind für sich selber zu sorgen. Die sollten ganz aus diesem System raus sein und dauerhaft Leistungen erhalten, die deutlich höher liegen als das Bürgergeld. 
 

Das Bürgergeld setzt keine Anreize für sich selbst sorgen zu wollen. 

Der Fehler liegt nicht beim Bürgergeld - das müsste bei €680 liegen.

Der Fehler liegt an der Niedriglohnpolitik, die D zum Land der Armen gemacht hat.

Gäbe es ausreichend hohe Löhne und Gehälter, wäre auch der Abstand ausreichend - wie oft gefordert.

Auch nur als Bettvorleger gelandet

Wenn man berücksichtigt, was für Andeutungen Herr Heil im Vorfeld gemacht hat, ist diese Reform schon nur noch ein Reförmchen. Dass dann angesichts der Umstände gerade mal ein Inflationsausgleich dabei herausgekommen ist, macht die Sache noch lächerlicher, da der Krieg in der Ukraine schon lange vor Inkraftsetzung des Reförmchens begonnen hatte und die Auswirkungen absehbar waren. 
Dass dies dann noch die größte „Sozialreform“ ist, die die SPD sich ausgedacht hat, macht das Ganze für die SPD nur noch blamabler und ist sicher kein Grund für Lobeshymnen. 
Auch nicht für Herrn Heil, der ansonsten als einziges Regierungsmitglied wenigstens den Eindruck zu erwecken versucht, dass er das tut, was er für seine Arbeit hält und davon eventuell auch eine Ahnung hat. 
Dass dem leider nicht so ist, zeigt dieses Reförmchen.

 

Hartz4 kommt aus einer Zeit…

Hartz4 kommt aus einer Zeit mit wenigen Arbeitsplätzen für viele Menschen. Heute haben wir Vollbeschäftigung und Fachkräftemangel. Das erfordert ein neues System.

Ich finde es zwar immernoch merkwürdig, dass das Existenzminimum gekürzt werden kann, aber das wurde von Gerichten so bestätigt.

Der Staat kann ja nicht den Menschen einen Arbeitsplatz zuweisen. Die Unternehmen müssen schon selbst die Leute einstellen, wenn sie Arbeitskräfte wollen. Hier muss die Wirtschaft neu denken und flexibler werden.

>>Der CDU-Abgeordnete Kai…

>>Der CDU-Abgeordnete Kai Witthaker sorgt sich um diejenigen, die arbeiten. "Angesichts der steigenden Energiepreise werden die Menschen mit sehr kleinen Einkommen sehr genau rechnen, ob sie nicht besser fahren, ihren Job an den Nagel zu hängen und stattdessen Bürgergeld beantragen," so Witthaker. <<

Woher weiß Herr Witthaker das? Oder geht er einfach davon aus, dass andere so handeln, wie er es in entsprechender Situation tun würde?

>>Arbeit müsse sich immer lohnen, sonst würde der soziale Frieden gefährdet.<< 

Dann ist es an der Zeit, wieder Löhne zu zahlen, von denen man seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Im Niedriglohnsektor war das auch ganz ohne Krisen schon schwer genug bis unmöglich.

@18:25 Uhr von vriegel

Es wurde ja schon alles dazu gesagt. Wer nicht arbeiten will, der muss das jetzt erst auch mal nicht mehr tun. Sanktionen Fehlanzeige. 
 

Es wurde versäumt das System grundsätzlich zu ändern und die Empfänger in unterschiedliche Klassen einzuteilen. 
 

Angefangen bei den Neuankömmlingen, die lediglich das Existenzminimum bekommen sollten und dazu das Meiste über Sachleistungen. 
 

Und am anderen Ende Behinderte und andere Menschen, die auf Dauer nicht oder nicht mehr in der Lage sind für sich selber zu sorgen. Die sollten ganz aus diesem System raus sein und dauerhaft Leistungen erhalten, die deutlich höher liegen als das Bürgergeld

Hier stimme ich zu.
 

Das Bürgergeld setzt keine Anreize für sich selbst sorgen zu wollen. 

Na, so üppig lässt sich davon nun nicht leben. Nur der Abstand zu denen, die arbeiten sollte vielleicht größer sein. Die Niedriglöhne sind das Problem.

@18:30 Uhr von putzfee02

502€ und ne warme Wohnung. Was will man mehr. Es wird Bereiche geben, die nun noch schwerer neue Mitarbeiter finden. Sauber hingekriegt.

Is ja nicht so, als hätten wir eine historisch hohe Inflation. Da lebt es sich damit natürlich gut.

Herr Thome von Tacheles…

Herr Thome von Tacheles nennt das Bürgergeld nun Bürgerhartz.

 

Ich habe den Gesetzesentwurf nur kurz angelesen.

 

Vertrauenszeit, Kooperationszeit oder Leistungsminderung (Sanktion), ja da fühlt man doch direkt die Würde.

 

Die Höhe der Regelleistung bestimmt mit die Würde der betroffenen Menschen und diese zeigt auf, dass sie das bleiben was sie auch bisher waren, Hungerleider.

 

Es mag die eine oder andere maginale Verbesserung geben (werden die Analysen zeigen), aber auch in Zukunft wird es Leistungsminderungen (Sanktionen) nach altem Muster geben, andere Wortänderungen werden wohl erst noch gerichtlich ausgefüllt werden müssen (z.B. KFZ).

Dazu muss berücksichtigt werden, das verschiedene Punkte dem Gesetzgeber durch die Gerichte Paroli geboten wurde (z.B. Sanktionshöhe)

 

Die unterschiedliche Behandlung von U25, wie kann sowas überhaupt in ein Gesetz geschrieben worden sein.

aus einer Mücke stilisiert man einen Elefant

Jetzt wollen uns die Regierenden dies als großen Wurf verkaufen, dem ist aber nicht so. Klar einige Verbesserungen gibt es schon (war ja vorher auch teilweise menschenunwürdig), aber von einem echten Bürgergeld ist man noch weit entfernt.

"ein freundlicheres Gesicht"

Tja, mit einer aufwertenden Namensgebung hat man es halt drauf (da gibt es noch andere Beispiele: Mehrwertsteuer, Nullwachstum, Sondervermögen).

@18:40 Uhr von Anna-Elisabeth

Es wurde ja schon alles dazu gesagt. Wer nicht arbeiten will, der muss das jetzt erst auch mal nicht mehr tun. Sanktionen Fehlanzeige. 
 

Es wurde versäumt das System grundsätzlich zu ändern und die Empfänger in unterschiedliche Klassen einzuteilen. 
 

Angefangen bei den Neuankömmlingen, die lediglich das Existenzminimum bekommen sollten und dazu das Meiste über Sachleistungen. 
 

Und am anderen Ende Behinderte und andere Menschen, die auf Dauer nicht oder nicht mehr in der Lage sind für sich selber zu sorgen. Die sollten ganz aus diesem System raus sein und dauerhaft Leistungen erhalten, die deutlich höher liegen als das Bürgergeld

Hier stimme ich zu.
 

Das Bürgergeld setzt keine Anreize für sich selbst sorgen zu wollen. 

Na, so üppig lässt sich davon nun nicht leben. Nur der Abstand zu denen, die arbeiten sollte vielleicht größer sein. Die Niedriglöhne sind das Problem.

Ich bin bei Ihnen, Gruß.

Na, passt doch!

HartzIV heißt jetzt Bürgergeld. Und da wir 10% Inflation haben, ändert die Erhöhung um 50 Euro wertmäßig nix! Naja, ein neues Etikett ändert nix am vergorenen Flascheninhalt.

@18:30 Uhr von Martininsky

...hätte ich auch gern. Was mich betrifft lebe ich - von anstrengender Arbeit (als Betreuungsassistent in einer Einrichtung für psychisch kranke Menschen) - von der Hand in den Mund, immer schön knapp an der Grenze, dass mir auch ja nichts zusätzlich zusteht. Tendenz angesichts der aktuellen Entwicklung für immer wertloseres Geld. Und mit der Aussicht, in die Altersarmut zum Rentenantritt entlassen zu werden. Aber jemand, der über 60000€ Vermögen verfügt darf arbeitsloses Bürgergeld bekommen?

 

Sorry, damit kann ich nicht einverstanden sein.

 

Im Schnitt verdient ein Betreuungsassistent € 2.263€ monatlich. Ich gehöre zu denen, die die verschiedenen Berufe der sozialen Arbeit für deutlich unterbezahlt halten. Das ist das eine.

Das Bürgergeld liegt deutlich unter Ihrem Gehalt. Das ist das andere.

Und das Schonvermögen macht Sinn, um Menschen für die Zeit nach der Arbeitslosigkeit in ihrem Lebensumfeld integriert sein zu lassen und Folgeprobleme zu verhindern.

 

gez. NieWiederAfd

 

 

Systemänderung notwendig

Wann werden endlich Erkenntnisse der Lerntheorien in die Praxis übernommen? Belohnen statt strafen! Existenzminimum bedeutet für mich, weniger reicht nicht mehr zum Leben. Da darf dann auch nichts mehr weggenommen werden. Also Anreize schaffen, sodass Leistung sich lohnt. Warum nicht ein paar Euro extra für jede Bewerbung, für jeden eingehaltenen Termin etc. Jede Stunde geleistete Arbeit sollte deutlich in der Geldbörse zu spüren sein. Schluss mit staatlich subventionierten Billiglohnarbeitsverträgen. Wenn die Leute anständig verdienen, können sie es sich dann auch leisten, dass manche Dinge teurer werden müssen, weil der Arbeitgeber sein Personal ordentlich bezahlt. Ansonsten ist das Geschäftsmodell nicht nachhaltig und zukunftsorientiert und kann weg. Es ist m. M. nach auch nicht notwendig, dass Manager das 53-fache des Durchschnittsverdienst der eigenen Mitarbeiter bekommen. Irgendwie sind in unserem Land die Relationen verloren gegangen.

@18:33 Uhr von Coachcoach

Der Fehler liegt nicht beim Bürgergeld - das müsste bei €680 liegen.

Der Fehler liegt an der Niedriglohnpolitik, die D zum Land der Armen gemacht hat.

Gäbe es ausreichend hohe Löhne und Gehälter, wäre auch der Abstand ausreichend - wie oft gefordert.

 

 

Vollkommen richtig. Wer zum Mindestlohn oder ein Euro mehr 160-180h im Monat arbeitet steht nicht besser da als würde er Bürgergeld beziehen, gilt insbesondere für Singles in der Stadt. Die Löhne sind generell viel zu niedrig in Deutschland. Wer mit 1400€ am Ende des Monats nach hause geht und Miete und Strom und Co davon bezahlen muss hat genauso viel am Ende raus wie jemand der Bürgergeld bezieht. Könnte jeden verstehen der zum Mindestlohn arbeitet wenn er sich nächstes Jahr für einige Zeit das Bürgergeld gönnt. Weniger Stress, der Tag gehört dir und mit ein wenig arbeit nebenbei kann…
 

@18:44 Uhr von w120

...
Die unterschiedliche Behandlung von U25, wie kann sowas überhaupt in ein Gesetz geschrieben worden sein.

 

Die unterschiedliche Behandlung von U25 macht immer schon Sinn, z.B. im SGB II, weil es hier um die Gruppe geht, die oft am Anfang oder in der ersten Umorientierungszeit steht und besondere Unterstützung verdient hat, um (wieder) in die Spur zu kommen. Das zweifelt meines Wissens auch Tacheles nicht an, deren Arbeit ich sehr schätze.

 

gez. NieWiederAfd

 

 

kirchliches veraltetes Menschenbild

Der Mensch ist von Natur aus ein Arbeitstier.

Der Gedanke von Leistung und Gegenleistung, von Lohnarbeit und Bezahlung von Geld für Arbeiten sollte nicht zu spät aus unseren Gesellschaften verschwinden. Arbeit ist etwas Erfüllendes, welches bei begeisternder Ausfühung (im Flow sein, ähnlich dem Sporttreiben) und danach - beim Begutachten seiner Ergebnisse/Produkte bzw. der positiven Resonanz durch Mitbürger/Kunden bei sozialen Arbeiten - zu Glücksmomenten bzw. Glückshormonausschüttungen führt.

Jeder besitzt individuelle Leidenschaften und Talente, also kann theoretisch auch jeder diese sozusagen zum Beruf machen. Es müssen von der Gesellschaft und Politik nur genügend Frei- und Entwicklungsräume dafür geschaffen werden, dass jeder uneigennützig, selbstlos und trotzdem voller Elan tätig werden kann.

Finanzielle "Anreize" zum Arbeiten sind also völlig unnötig und fördern nur weiter den Egoismus. Führt endlich das Bedingungslose Grundeinkommen ein!

@18:30 Uhr von Martininsky

...hätte ich auch gern. Was mich betrifft lebe ich - von anstrengender Arbeit (als Betreuungsassistent in einer Einrichtung für psychisch kranke Menschen) - von der Hand in den Mund, immer schön knapp an der Grenze, dass mir auch ja nichts zusätzlich zusteht. Tendenz angesichts der aktuellen Entwicklung für immer wertloseres Geld. Und mit der Aussicht, in die Altersarmut zum Rentenantritt entlassen zu werden. Aber jemand, der über 60000€ Vermögen verfügt darf arbeitsloses Bürgergeld bekommen?

 

Sorry, damit kann ich nicht einverstanden sein.

 

Wieviele Menschen bzw wieviele arbeitslose Menschen kennen Sie denn, die 60.000 € auf dem Konto haben? 
Das ist doch ein rein ideeller Wert. Gestern erst wurden die durchschnittlichen Summen hier genannt, die jeder Bürger auf dem Konto haben könnte. 69.000 €. Aber im Durchschnitt. Daß heißt, dass einige viel mehr haben und andere gar nichts. 
Der überwiegenden Mehrzahl der arbeitslosen Menschen wird es nicht besser gehen als Ihnen oder mir.

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Am 13. Oktober 2022 - 18:55 Uhr von NieWiederAfd

@18:44 Uhr von w120

...
Die unterschiedliche Behandlung von U25, wie kann sowas überhaupt in ein Gesetz geschrieben worden sein.

  Am 13. Oktober 2022 - 18:55 Uhr von NieWiederAfd

Die unterschiedliche Behandlung von U25 macht immer schon Sinn, z.B. im SGB II, weil es hier um die Gruppe geht, die oft am Anfang oder in der ersten Umorientierungszeit steht und besondere Unterstützung verdient hat, um (wieder) in die Spur zu kommen. Das zweifelt meines Wissens auch Tacheles nicht an, deren Arbeit ich sehr schätze.

 

Am Anfang war es so, das U25 nach der ersten Pflichtverletzung zu 100 % sanktioniert werden konnten.

Das ist doch keine besondere Unterstützung.

 

Was ist mit der 24-jährigen alleinerziehenden?

Warum überhaupt 25, warum nicht 23 oder 27?

 

Erstauszug aus dem Elternhaus war nur bei besonderen Gründen möglich.

Gut war es, dann das Jugendamt mit ins Boot holen zu können (häusl. Gewalt, Alkoholprobleme).

@ 18:30 Uhr von Martininsky

"60000 € Vermögen? ...hätte ich auch gern. ... Aber jemand, der über 60000€ Vermögen verfügt darf arbeitsloses Bürgergeld bekommen?"

Ich verstehe Ihre Frustration, da sich Arbeit für etliche kaum noch lohnt.

Aber dies relativiert sich etwas, da dies nur für die ersten beiden Jahren gilt und viele sind Langzeitarbeitslos und dann geht es doch ans Ersparnis (zumindest bei denen die das Geld bis dorthin nicht ins Kopfkissen getan haben).

 Andererseits haben einige mühsam fürs Alter etwas gespart, dass sie auch bei mieser Rente noch einen Notgroschen haben. Wäre auch irgendwie falsch, ihnen dies wegzunehmen.

18:57 Uhr von WM-Kasparov-Fan

>>“Finanzielle "Anreize" zum Arbeiten sind also völlig unnötig und fördern nur weiter den Egoismus. Führt endlich das Bedingungslose Grundeinkommen ein!“<<
.

Ich bin mit den Steuern die ich zahle einer der Leistungsträger dieser Gesellschaft und ich arbeite täglich hart. Wenn das bedingungslose Grundeinkommen kommen würde, wäre ich einer der ersten der in den Sack haut. Ich würde mich auch von Staat aushalten lassen und mir die Sonne auf den Bauch strahlen lassen. Ich bin doch nicht blöd.

Schon irgendwie witzig

Das weder CDU Politiker noch einige Kommentatoren das Gesetz kennen das sie Kritisieren. Ein kleiner Tipp. In Harz 4 wie auch Bürgergeld gibt es kein Geld für 3 Monate wenn man selber kündigt. Dann gibt es nur Obdachlosigkeit. Keinr "Geht mal eben Harzen" das war noch nie der Fall aberhauptsache runtertreten anstatt höhere Löhne zu fordern. Einfach wiederlich.

@18:30 Uhr von Martininsky

 jemand, der über 60000€ Vermögen verfügt darf arbeitsloses Bürgergeld bekommen?

 

Auf zwei Jahre, genauso wie der/diejenige zwei Jahre lang die Wohnung ohne Prüfung auf Angemessenheit behalten darf.

Sehen Sie's mal aus der Sicht eines, der bei Firmeninsolvenz arbeitslos wird. Bei Altersklasse 50 oder 60 wird's für diejenigen garantiert eng. Die kriegen jetzt (Kosten auf alle Werktätigen verteilt) zwei Jahre Zeit, bis man ihnen sagt: "Sorry, Ende der Fahnenstange, jetzt musst du dich halt in Maßen an deine verschlechterten Verhältnisse anpassen".

Bsp. Eine Bekannte von 60, behindert, Spezialistin für irgendwas im Krankenhausbetrieb. Kriegt Kündigung, darf stundenweise weiterarbeiten, ARGE sagt ihr, ihre Wohnung hat fünf Quadratmeter zuviel und sie müsse sich eine kleinere suchen (in der Großstadt nicht zu finanzieren und ihr Arbeitsplatz ist in der Stadtmitte, kein Auto).

(Gibt ein Happy-End. Sie hat einen Weiterbildungsabschluß gemacht und jetzt einen festen Job beim alten Arbeitgeber).

Bürgergeld....

Ich lebe in NRW und hier gibt es einige die auf Deutsch gesagt keinen Bock haben arbeiten zu gehen. Für Menschen die in Not sind, krank oder wirklich keine Arbeit mehr bekommen da ist das Bürgergeld absolut in Ordnung. Es gibt aber auch die die sagen nö kein Bock und sich noch darüber freuen und feiern das es keine Sanktionen mehr gibt. Für Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor ist das ein Schlag ins Gesicht!! 

 

Wenn man dazu nimmt

Welche Nebenkosten bezahlt werden ist das ein Schlag ins Gesicht für mache die für ihr Geld arbeiten und auch nicht mehr davon haben. 

@18:30 Uhr von putzfee02

>> Es wird Bereiche geben, die nun noch schwerer

>> neue Mitarbeiter finden. Sauber hingekriegt.

 

Oder diese "Bereiche" sollten endlich einfach mal ihren eigenen 'Dreck am Stecken' loswerden und anständige(!) Arbeitsbedingungen schaffen? oO

Lassen Sie mich raten, DAS wäre zuviel verlangt. Es muß ja auch noch auf die armen Aktionäre und Renditeempfänger geachtet werden. -.-

Das Bürgergeld ist kein BGE

Der  Sozialstaat  muß  vom  Kopf  auf  die  Füße  gestellt  werden.  Mit  dem  Bürgergeld  steht  allerdings  der  Sozialstaat  auch  weiterhin  auf  dem  Kopf.

@18:25 Uhr von vriegel

>> Es wurde versäumt [...] die Empfänger...

Es wurde auf jeden Fall versäumt, den ENTWÜRDIGENDEN(!!!) Begriff "Empfänger" wieder in 'Bedürftiger' zu ändern! oO

@20:05 Uhr von eine_anmerkung.

...

Ich bin mit den Steuern die ich zahle einer der Leistungsträger dieser Gesellschaft und ich arbeite täglich hart. Wenn das bedingungslose Grundeinkommen kommen würde, wäre ich einer der ersten der in den Sack haut. Ich würde mich auch von Staat aushalten lassen und mir die Sonne auf den Bauch strahlen lassen. Ich bin doch nicht blöd.

 

Ich bin mit den Steuern die ich zahle einer der Leistungsträger dieser Gesellschaft und ich arbeite täglich hart. Wenn das bedingungslose Grundeinkommen kommen würde, ändert das nichts daran, dass ich weiter arbeite, weil es mir nicht nur ums Geld geht, das ich verdiene: Arbeit ist Selbstverwirklichung und Selbstwirksamkeit, Struktur, soziale Vernetzung, um nur einige Faktoren zu benennen. 
Und in aller Bescheidenheit: Ich verdiene mehr als das Bürgergeld und kann mir davon die Sonne auf den Bauch strahlen lassen.
Ich bin doch nicht blöd.

 

 

gez. NieWiederAfd 

 

@20:05 Uhr von eine_anmerkung.

>>“Finanzielle "Anreize" zum Arbeiten sind also völlig unnötig und fördern nur weiter den Egoismus. Führt endlich das Bedingungslose Grundeinkommen ein!“<<
.

Ich bin mit den Steuern die ich zahle einer der Leistungsträger dieser Gesellschaft und ich arbeite täglich hart. Wenn das bedingungslose Grundeinkommen kommen würde, wäre ich einer der ersten der in den Sack haut. Ich würde mich auch von Staat aushalten lassen und mir die Sonne auf den Bauch strahlen lassen. Ich bin doch nicht blöd.

 

Ich war (bin im Ruhestand) mit den Steuern, die ich gezahlt habe, einer der Leistungsträger dieser Gesellschaft und ich habe täglich hart gearbeitet. Wenn das bedingungslose Grundeinkommen gekommen wäre, hätte ich trotzdem nicht in den Sack gehauen. Bin ich blöd?

Es hat was mit der eigenen Einstellung zur Arbeit einerseits und zur Gesellschaft andererseits zu tun. Grade hier ist das Schließen von sich auf andere besonders problematisch.

Was Sie und ich geschrieben haben, sagt jeweils etwas über uns aus.

@20:05 Uhr von Keyalha

Keinr "Geht mal eben Harzen" das war noch nie der Fall aberhauptsache runtertreten anstatt höhere Löhne zu fordern. Einfach wiederlich.

Wieso? Wir fordern doch auch höhere Löhne.

Paradigmenwechsel

Die Ampel unter der SPD Herrschaft transformiert unser Land mehr und mehr von einer ehemaligen Leistungsgesellschaften zu einem Land wo die Menschen erzogen werden nur noch die Hand aufzuhalten ohne jegliche Gegenleistung erbringen zu müssen. So jedenfalls mein Eindruck. Es ist ja richtig das deutschen Bürgern die unverschuldet in eine Notsituation gekommen sind geholfen werden sollte und muss. Die Ampel unterstützt aber das Faulenzen mit System und das ist falsch. Es darf der Begriff „Fordern“ nie außer acht gelassen werden denn nichts im Leben ist für umme, auch kein SPD-Geschenk wie dieses denn zahlen müssen das die anderen. Die, die arbeiten gehen und das ist nicht fair

@ 20:12 Uhr von Nerv1

"Für Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor ist das ein Schlag ins Gesicht!! "

Das ist wohl war. Wobei ich das Problem weniger im etwas besseren Bürgergeld sehe, als in dem Umstand, dass sich Arbeit im Niedriglohnsektor teilweise nicht mehr lohnt, hier muss nachgebessert werden, so dass auch später die Rente reicht.

Aber "Arbeit muss sich wieder lohnen" waren von den damaligen Regierenden halt auch nur Sprüche für den Stimmenfang.

Jetzt mal andersrum

Jahrelang hat man via Hartz IV die Arbeit lukrativ gemacht. Ich denke, es ist nun an der Zeit, dass die Arbeirgeber die Arbeit und Bedingungen lukrativer machen sollten. ARBEIT MUSS SICH LOHNEN.

@20:17 Uhr von Francis Ricardo

Welche Nebenkosten bezahlt werden ist das ein Schlag ins Gesicht für mache die für ihr Geld arbeiten und auch nicht mehr davon haben. 

 

Minister Hubertus Heil hat dazu passendes gesagt und sich klar dagegen ausgesprochen, die Geringverdiener gegen die Bürgergeldler, die Bürgergeldler gegen Geflüchtete... auszuspielen.

 Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

@18:57 Uhr von WM-Kasparov-Fan

Finanzielle "Anreize" zum Arbeiten sind also völlig unnötig und fördern nur weiter den Egoismus. Führt endlich das Bedingungslose Grundeinkommen ein!

Meine Eltern sind in der DDR aufgewachsen. Die haben dort gelernt, wer essen will, soll auch arbeiten.

@20:05 Uhr von Keyalha

Das weder CDU Politiker noch einige Kommentatoren das Gesetz kennen das sie Kritisieren. Ein kleiner Tipp. In Harz 4 wie auch Bürgergeld gibt es kein Geld für 3 Monate wenn man selber kündigt. Dann gibt es nur Obdachlosigkeit. Keinr "Geht mal eben Harzen" das war noch nie der Fall aberhauptsache runtertreten anstatt höhere Löhne zu fordern. Einfach wiederlich.

 

Zustimmung. Keine Ahnung, aus welchem Eck das kommt (hoffentlich nicht die eine bestimmte Partei!) und wer die alle mit Quatsch aufgehetzt hat.

Wenn irgendwo irgend ein Besitzer eines Luxuswagens in seiner Luxuswohnung (alles auf irgendwen anderen eingetragen) seinen dunklen Geschäften oder garkeinen nachgeht, ist das vielleicht für die Auflage diverser, einfach geschriebener Zeitungen gut, aber man muss man nicht gleich Millionen arbeitsame aber z.B. ältere Mitbürger verunglimpfen. Kann für einen selber leicht kommen. (Nicht für mich, mir geht's besser als vielen anderen Menschen in der Welt).

@20:22 Uhr von saschamaus75

Es wurde auf jeden Fall versäumt, den ENTWÜRDIGENDEN(!!!) Begriff "Empfänger" wieder in 'Bedürftiger' zu ändern! oO

Ob das entwürdigend ist, ist ja wohl Ansichtssache.

Das schadet auch der Wirtschaft

Bürgergeld  bedeutet:  Es  kann  auch  weiterhin  keine  Rechnung  vom  Friseur  bis  zum  Handwerker,  geschweige  denn  eine  neue  Waschmaschine  bezahlt  werden.  Damit  ist  die  Wirtschaftsrezession  schon  heute  Ampel-ausgemachte  Sache.

Na ja

der große Wurf ist das bei 10 Prozent Inflation nicht, und auch 2023 wird wohl nicht viel besser, sagen zumindest viele Artikel.

Der Abstand zum Niedriglohn stimmt nicht mehr ganz, und die Freibeträge muss man erst mal haben, hätte ich gern gehabt, als ich Rentner wurde, nachdem ich das ganze Leben gearbeitet habe.

Am Ende ist das Bürgergeld nicht mehr als jetzt H4, wenn die Situation so bleibt wie jetzt, und Energie wird auf Jahre hoch bleiben, sagen auch die Experten in Artikeln.

Ich bin gespannt wie das mit den Rentnern im Juli nächsten Jahres aussieht, wenn jetzt alle so viel aufgestockt werden, die letzte war ja für 2 Jahre, pro Jahr 2,67 Prozent, macht 5,35 Prozent.

Das Bürgergeld wird nicht lange reichen, da muss sicher bald nachgebessert werden, ist zumindest meine Meinung.

@20:12 Uhr von Nerv1

Ich lebe in NRW und hier gibt es einige die auf Deutsch gesagt keinen Bock haben arbeiten zu gehen. Für Menschen die in Not sind, krank oder wirklich keine Arbeit mehr bekommen da ist das Bürgergeld absolut in Ordnung. Es gibt aber auch die die sagen nö kein Bock und sich noch darüber freuen und feiern das es keine Sanktionen mehr gibt. Für Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor ist das ein Schlag ins Gesicht!! 

Menschen die keinen Bock haben und wußten wie man sich durchs Leben schleicht ohne etwas dafür zu tun und trotzdem was zu bekommen hat es schon immer gegeben! Aber ich glaube noch nicht wirklich daran, daß es keine Sanktionen mehr gibt für die die ständig was verweigern oder in Zukunft verweigern werden! Dabei kommt es aber auch darauf an wegen was man was verweigert!

@20:27 Uhr von Buz

Jahrelang hat man via Hartz IV die Arbeit lukrativ gemacht. Ich denke, es ist nun an der Zeit, dass die Arbeirgeber die Arbeit und Bedingungen lukrativer machen sollten. ARBEIT MUSS SICH LOHNEN.

Das hat ja irgendwo jeder selbst in der Hand. Packen wir's an.

@putzfee02

Warum muss die Oma, die ins Heim geht ihr Haus verkaufen wenn die Rente nicht reicht, aber der Bürgergeldbezieher hat 60000€ schonvermögen und keinerlei Anreiz, wieder arbeiten zu gehen? 

Das ist ein bisschen sehr pauschal behauptet. Grundsätzlich stellt sich mir ja die Frage, warum Sie nur für die Omas sprechen und nicht für alle Menschen, die ins Heim gehen. Dann haben Sie vielleicht übersehen, dass auch Menschen im Rentenalter einen anrechnungsfreien Grundfreibetrag haben werden. Außerdem ist gerade an HartzIV kritisiert worden, dass die Betroffenen bereits vor Beginn ihrer Rentenzeit alle vorhandenen Rücklagen aufbrauchen mussten, bevor sie überhaupt Leistungen nach HartzIV erhalten haben, womit die Altersarmut quasi doppelt vorprogrammiert war. Naja, und dass noch ein Unterschied zwischen Heimbetreuung und keine Betreuung besteht, immerhin möchte die Heimbetreuung nicht kostenlos arbeiten. 

@20:28 Uhr von Zuschauer49

 

Wenn irgendwo irgend ein Besitzer eines Luxuswagens in seiner Luxuswohnung (alles auf irgendwen anderen eingetragen) seinen dunklen Geschäften oder garkeinen nachgeht, ist das vielleicht für die Auflage diverser, einfach geschriebener Zeitungen gut, aber man muss man nicht gleich Millionen arbeitsame aber z.B. ältere Mitbürger verunglimpfen. Kann für einen selber leicht kommen. (Nicht für mich, mir geht's besser als vielen anderen Menschen in der Welt).

Und sie verunglimpfen gerade mit ihrem pauschalen Weltbild gerade nicht? 
Und nein ich glaube nicht das ich einen Luxuswagen habe, außer ein kleiner Mazda zählt dazu 

18:57 Uhr von nie wieder spd

Wieviele Menschen bzw wieviele arbeitslose Menschen kennen Sie denn, die 60.000 € auf dem Konto haben? 

 

Da stand "Vermögen".  Zählt da nicht z.B. eine mühsam abgestotterte Zweizimmer-Eigentumswohnung dazu, die z.B. mal zur Alterssicherung angeschafft wurde wie allgemein empfohlen?

Wenn die nicht unter das Schonvermögen fällt, hiesse das, dass der Betreffende aufgefordert ist, obdachlos zu werden und seine Bleibe weit unter Preis (Immobilien werden jahrelang angeboten, nicht mal eben beim Versteigerungshaus eingestellt ...) zu vermarkten.

@20:28 Uhr von NieWiederAfd

Welche Nebenkosten bezahlt werden ist das ein Schlag ins Gesicht für mache die für ihr Geld arbeiten und auch nicht mehr davon haben. 

 

Minister Hubertus Heil hat dazu passendes gesagt und sich klar dagegen ausgesprochen, die Geringverdiener gegen die Bürgergeldler, die Bürgergeldler gegen Geflüchtete... auszuspielen.

 Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Das ist sowohl von ihm als auch von ihnen ein klassisches Todschlag Argument

@20:30 Uhr von FakeNews-Checker

Bürgergeld  bedeutet:  Es  kann  auch  weiterhin  keine  Rechnung  vom  Friseur  bis  zum  Handwerker,  geschweige  denn  eine  neue  Waschmaschine  bezahlt  werden.

Wieso nicht?

Damit  ist  die  Wirtschaftsrezession  schon  heute  Ampel-ausgemachte  Sache.

Da hat die Vorgängerregierung sicher den größeren Anteil.

@20:28 Uhr von Der kleine Puti Nist

Finanzielle "Anreize" zum Arbeiten sind also völlig unnötig und fördern nur weiter den Egoismus. Führt endlich das Bedingungslose Grundeinkommen ein!

Meine Eltern sind in der DDR aufgewachsen. Die haben dort gelernt, wer essen will, soll auch arbeiten.

 

Soviel ich weiss, gehörte aber auch ein Arbeitsplatz, und sei es ein sinnfreier, zu den Grundrechten...?

@NiewiederAfd

Selbst mit Ihrem "Im-Schnitt-Gehalt" käme ich nie in die Gelegenheit, mir ein "Vermögen" aufzubauen, was es zu "schonen" gälte. Die dauerhafte Integration von "Vermögenden" in ihrem gewohnten Lebensumfeld oder die Verhinderung von Folgeproblemen für diese Zielgruppe kann m.E. nicht Sinn und Zweck einer staatlichen Hilfeleistung sein... da sollte es doch mehr um die Existenzerhaltung der Nicht-Vermögenden gehen, oder sehe ich das zu eng?

Für mich würde die Rechnung "Bürgergeld statt Arbeit" momentan aufgehen. Allerdings gibt es auch immaterielle, nicht monetisierbare Werte, die ich durch meine Arbeit geniesse, von daher ist es mir das wert. @putzfees gutes Gefühl, seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten, ist mir einer davon.

Die Vermögenden, besonders die Sehr-Vermögenden werden ja gern in unserem System auf Kosten der Allgemeinheit gepampert. Die hier gemeinten "ein-bisschen-Vermögenden" jetzt also auch. Leistungsloses Einkommen klassenübergreifend subventionieren. Echt gerecht.

 

 

 

 

Bürgergeld im Bundestag

Das beste was unser Land noch gebraucht hat.

Ich hoffe das auch alle Jungen Menschen wissen wer das bezahlen muss. Das geht nur mit höhern Abgaben.

@20:26 Uhr von Giselbert

"Für Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor ist das ein Schlag ins Gesicht!! "

Das ist wohl war. Wobei ich das Problem weniger im etwas besseren Bürgergeld sehe, als in dem Umstand, dass sich Arbeit im Niedriglohnsektor teilweise nicht mehr lohnt, hier muss nachgebessert werden, so dass auch später die Rente reicht.

Aber "Arbeit muss sich wieder lohnen" waren von den damaligen Regierenden halt auch nur Sprüche für den Stimmenfang.

Das sehe ich auch so. 

@18:30 Uhr von Martininsky

...hätte ich auch gern. Was mich betrifft lebe ich - von anstrengender Arbeit (als Betreuungsassistent in einer Einrichtung für psychisch kranke Menschen) - von der Hand in den Mund, immer schön knapp an der Grenze, dass mir auch ja nichts zusätzlich zusteht. Tendenz angesichts der aktuellen Entwicklung für immer wertloseres Geld. Und mit der Aussicht, in die Altersarmut zum Rentenantritt entlassen zu werden. Aber jemand, der über 60000€ Vermögen verfügt darf arbeitsloses Bürgergeld bekommen?

 

Sorry, damit kann ich nicht einverstanden sein.

Dann machen Sie sich für eine wertschätzende Bezahlung Ihrer Arbeit stark, aber neiden Sie anderen nicht 60.000 Euro, die ihnen für die ersten zwei Jahre, die sie auf diese Form der Sozialhilfe angewiesen sind, nicht angerechnet werden. 

 

Falsche Prioritäten

Ich denke Herr Heil soll sich lieber mal damit befassen wie er gedenkt 2,6 Millionen Arbeitslose ans Arbeiten zu bringen anstatt das Nichtstun zu versüßen. Dann klappt‘s vielleicht auch mal mit den Fachkräften am Flughafen (und wir reden da nicht von Ingenieuren oder so).

@20:12 Uhr von Nerv1

>> Für Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor ist das ein

>> Schlag ins Gesicht!! 

 

Sie meinten wohl eher:

Für ArbeitGEBER im Niedriglohnsektor ist das ein Schlag ins Gesicht, oder??? oO

@putzfee02

Der krummen Zahl zu entnehmen, scheinen die2263€ brutto zu sein. Meinen Sie, nach allen Abzügen bleiben viel mehr als 502€ zum Leben übrig? Nur das bessere Gefühl, alles selbst bezahlt zu haben. Ich denke viele Bezieher von Bürgergeld tangiert das nicht.

Also das müssen Sie mir bitte mal verrechnen, wie aus 2263 Euro 502 Euro netto werden. 

@20:45 Uhr von Zuschauer49

Soviel ich weiss, gehörte aber auch ein Arbeitsplatz, und sei es ein sinnfreier, zu den Grundrechten...?

Grundrechte? In der DDR? Mir ging es um etwas völlig anderes.

@20:40 Uhr von Francis Ricardo

Wenn irgendwo irgend ein Besitzer eines Luxuswagens in seiner Luxuswohnung (alles auf irgendwen anderen eingetragen) seinen dunklen Geschäften oder garkeinen nachgeht, ist das vielleicht für die Auflage diverser, einfach geschriebener Zeitungen gut,

Und sie verunglimpfen gerade mit ihrem pauschalen Weltbild gerade nicht? 
Und nein ich glaube nicht das ich einen Luxuswagen habe, außer ein kleiner Mazda zählt dazu 

Es liegt mir wirklich fern, einen Fahrer irgend eines schönen Autos zu verunglimpfen, und es tut mir echt leid, dass ich das so formuliert habe, dass sich jemand betroffen fühlen könnte.
Ich beziehe mich auf Berichte in gewissen Zeitungen mit vier Buchstaben.

 

Es fehlt der große Schlag…

Es fehlt der große Schlag. Ein bisschen Reform und ein neuer Name, das wars. Die Menschen, die nicht mehr arbeiten können, müssen Hilfe bekommen und ordentlich leben können. Alle Anderen brauchen eine entsprechende Hilfe schnell und unkompliziert eine neue Arbeit zu finden. Die heutigen Jobcenter verwalten zwar die Arbeitslosigkeit, mit dem vermitteln uws. wird es schon schwierig. Sehen wir es als Anfang und mit dem zunehmenden Fachkräftemangel, gibt es vielleicht eine Chance für neue Ideen. 

Am 13. Oktober 2022 - 18:53 Uhr von putzfee02

 Warum muss die Oma, die ins…

Warum muss die Oma, die ins Heim geht ihr Haus verkaufen wenn die Rente nicht reicht, aber der Bürgergeldbezieher hat 60000€ schonvermögen und keinerlei Anreiz, wieder arbeiten zu gehen? 

 

Weil die Oma, wenn sie im Heim ist, dort nicht mehr wohnt.

Sie kann es vermieten.

 

Wenn sie es rechtzeitig, also vor 10 Jahren an die Kinder übertragen hat, dann werden diese gerne für die Kosten aufkommen.

 

So jetzt ruft die Pflicht."g"

@20:35 Uhr von KS750

 

Menschen die keinen Bock haben und wußten wie man sich durchs Leben schleicht ohne etwas dafür zu tun und trotzdem was zu bekommen hat es schon immer gegeben! Aber ich glaube noch nicht wirklich daran, daß es keine Sanktionen mehr gibt für die die ständig was verweigern oder in Zukunft verweigern werden! Dabei kommt es aber auch darauf an wegen was man was verweigert!

Ich hoffe das es Sanktionen gibt, denn es ist doch ein Anreiz für so manchen lieber vom Staat zu leben als zu arbeiten. Menschen die im Niedriglohnsektor arbeiten haben meinen vollen Respekt, sie bewahren ihre Würde sind stolz ihr Geld selbst zu verdienen, da muss was getan werden.... Zum sterben zuviel und zum Leben zuwenig. Trotzdem gehen sie arbeiten. 

@20:27 Uhr von Buz

Jahrelang hat man via Hartz IV die Arbeit lukrativ gemacht. Ich denke, es ist nun an der Zeit, dass die Arbeirgeber die Arbeit und Bedingungen lukrativer machen sollten. ARBEIT MUSS SICH LOHNEN.

Arbeit  lohnt  sich  erst  mit  BGE-Sockelbetrag.      Sonst   ist  auch  weiterhin  Arbeit  ein  Verlustgeschäft  und  macht  Millionen  Menschen  arm.

 

„Augenhöhe“?

Solange es im Ermessen Einzelner bleibt darüber zu entscheiden, wer warum wofür wieviel Geld erhält oder auch nicht, gibt es die nicht.

Bürgergeld, ja für Leute die nicht mehr für sich sorgen

können ist richtig und wichtig.

Aber sorry überall fehlen Leute. Wer arbeiten kann sollte das auch tun. Immer daran denken auch Leute mit kleinen Verdienst zahlen Steuern und ernähren diese Leute.

Ich habe kein Verständnis, wenn die Sanktionen abgeschafft werden. Ich habe selbst Verwandte die meinen Arbeit lohnt sich weniger als das Bürgergeld. Es gibt ja genügend nebenher von Miete bis....  Übrigens machen die noch nebenbei "Nachbarschafthilfe" - natürlich mit kleiner schwarzen Vergütung.
Wer Kinder hat und Niedriglöhner ist, fährt mit dem Bürgergeld besser.
Viele schwer arbeitenden Leute die jeden Morgen aufstehen, müssen mit weniger auskommen. Alles wird teurer die Löhne müssen steigen. Das Abstandsgebot ist  nicht mehr da.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre zeitgemäß

Das Bürgergeld ist nur ein umlackiertes ALG II.

 

 

Das SGB gehört grundlegend reformiert, um Deutschland fit für Industrie 4.0 zu machen und auf den Wegfall zahlloser Jobs durch Digitalisierung und Rationalisierung vorzubereiten.
 

Deutschland ist kein „Sozialstaat“, trotz gegenteiliger Beteuerungen aus der Politik und Wirtschaftskreisen. Auch eine „Soziale Marktwirtschaft“ sehe ich im Kern nicht. 
 

 

 

 

 

@20:45 Uhr von Martininsky

...

Für mich würde die Rechnung "Bürgergeld statt Arbeit" momentan aufgehen. Allerdings gibt es auch immaterielle, nicht monetisierbare Werte, die ich durch meine Arbeit geniesse, von daher ist es mir das wert. @putzfees gutes Gefühl, seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten, ist mir einer davon.

Die Vermögenden, besonders die Sehr-Vermögenden werden ja gern in unserem System auf Kosten der Allgemeinheit gepampert. Die hier gemeinten "ein-bisschen-Vermögenden" jetzt also auch. Leistungsloses Einkommen klassenübergreifend subventionieren. Echt gerecht.

 

 

Sie haben gelesen, dass ich die soziale Arbeit für unterbezahlt halte?

Was ich nicht verstehe ist, warum Sie Ihre Energie nicht in diese Richtung lenken statt genervt oder pikiert über Bürgergeld und Schonvermögen herzuziehen? Es wird  kein "leistungsloses Einkommen klassenübergreifend subventioniert". 

 

gez. NieWiederAfd 

 

@20:39 Uhr von Anita L.

Warum muss die Oma, die ins Heim geht ihr Haus verkaufen wenn die Rente nicht reicht, aber der Bürgergeldbezieher hat 60000€ schonvermögen und keinerlei Anreiz, wieder arbeiten zu gehen? 

Das ist zu pauschal. Es gibt Leute die haben Jahrzehnte ins Sozialsystem eingezahlt und fallen durch Umstände die sie nicht zu vertreten haben ins Bürgergeld. Denen sollte das Geld belassen werden. Wer aber nie gearbeitet hat und immer HIV war, der sollte sein Schonvermögen das er vielleicht ererbt hat, auch vorher verbrauchen. Die gerechte Grenze ist schwer zu ziehen z.B. zur Friseuse die nie zu 60.000 Vermögen kommt .

 

Bürgergeld als „Soziale Hängematte“

Der öffentliche Diskurs in Deutschland ist mit Emotionen geladen. Wenn zB eine Erbschaftssteuerreform gefordert wird, dann heißt es gleich: „Neiddebatte“, geriete das „Reichenparadies Deutschland“ womöglich in Gefahr.
 

 

 

 

Beim Bürgergeld ohne Sanktionen ist umgekehrt von der „Ungerechtigkeit gegenüber Leistungsträgern“ die Rede. 
 

 

 

 

 

Tatsächlich herrscht in Deutschland effektiv Arbeitspflicht. Davon befreien können sich nur Privatiers, die über ausreichend Vermögen verfügen. 
 

 

 

 

Richtig wäre es, die Arbeit nicht als Zwang oder Notwendigkeit zur Existenzsicherung zu begreifen, sondern als einen schöpferischen Akt. 

Bürgergeld im Bundestag: "Größte Sozialreform seit 20 Jahren"...

Und was war denn vor 20 Jahren die "große Sozialreform" ?  Wurden da nicht von SPD, Grünen und dem Peter Hartz, nicht die gleichnamigen Reformen eingeführt ?

 

Heute wird das umbenannt in Bürgergeld. Es gibt 50 Euro mehr, bei der Inflation nicht viel, Sanktionen setzen nach 6 Monaten ein, statt sofort.

Und schon toben manche Unternehmerverbände und Politiker. Das "Interesse an der Arbeit ginge verloren".

 

Im Grunde zeigen diejenigen aber doch nur, daß sie die Realität der Arbeitswelt kennen.

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