Verschleierte Mädchen sitzen in einer Schulklasse mit ihrer Lehrerin.

Ihre Meinung zu Krisen und Konflikte gefährden Bildung von Kindern weltweit

Konflikte, Hungerkrisen, Wetterextreme - das gefährdet Bildungschancen für Kinder auf der ganzen Welt. Besonders viele Länder sind in Afrika betroffen, zeigt ein Bericht des Hilfswerks Save the Children.

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83 Kommentare

Kommentare

eine_anmerkung.

Natürlich ist das schlimm! Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

Vector-cal.45

Anstatt weltweit Billionen durch „Corona-Maßnahmen“ zu  verfeuern, hätte man den ganzen Batzen lieber in die Ernährungssicherheit für die am schlimmsten betroffenen Kinder investiert. Das hat m. M. n. eine weitaus höhere Priorität. 

 

Und da wäre sicherlich noch eine stattliche Summe für deren Bildung übrig geblieben.

 

Stattdessen wurden die Kinder über 2 Jahre andauernd von jeglicher Bildung ausgeschlossen, obwohl sie selber diese Krankheit quasi gar nicht betraf.

 

Wann werden endlich mal Konsequenzen für Verantwortliche ausgesprochen aufgrund deren Desinformations-Kampagnen und Fakten-resistenter Klientelpolitik?

weingasi1

Der Bericht besagt ja, dass es durchaus möglich ist, Bildungssysteme  mit einem Bereitschaftsplan, auch in Krisen zu schützen und Bildung zu gewährleisten. Die Länder, die im Bericht angesprochen werden, müssten schnellstens handeln.

Da muss ich mich ja schon wundern, dass nicht wieder explizit Hilfe bzw. Finanzierung von DEU eingefordert wird. Alle aufgezählten Länder erhalten Entwicklungshilfe und nicht nur von DEU. M.M. sollte man bei der Zuteilung dieser Hilfen zur Bedingung machen, dass xx% dem Bildungssektor und dessen Stabilisierung und Ertüchtigung zur Verfügung gestellt werden müssen und die Einhaltung vorort eben auch kontrolliert wird. E-Hilfe ist gut, wichtig und richtig, allerdings muss sichergestellt werden können, dass sie dort ankommt, wo sie hin soll.

 

 

 

Bender Rodriguez

Das Gefährlichste für Kinder sind dumme Eltern.  Wenn die irgendeinem Wahn nachjagen, kommen Kinder immer zu kurz.

Selbst bei uns, mit dem besten schulsystem, mit der besten Durchlässigkeit,  gibt es Kinder, denen Bildung von ihren Eltern verwehrt wird. 

Da braucht es überhaupt keine Kriesen. 

SirTaki
Kinder

In Afrika sind Unterentwicklung, Armut, instabile politische Verhältnisse seit Jahrzehnten eine Tatsache. Die karitativen Hilfsleistungen können nicht auffangen, was Politik und Clanwirtschaft mit Seilschaften und Korruption an Schaden verursachen. Oft haben die Führungen auch wenig Interesse, die Lage zu verändern. Man kann nicht alles auf den Kolonialismus als Grundursache schieben- denn mittlerweile sind Jahrzehnte vergangen und die Länder hatten Chancen, ihre Krisen anzupacken. Analphabetismus, Hunger und Armut oder Kinder als Arbeiter und Sicherung der Familienexistenzen schuften und besuchen selten Schulen. So setzt sich Bildungsdeifizit fort. Aber auch die Militärs und selbsternannten Eliten tragen zur Bildungsmisere bei. Solange das nicht in den Ländern selbst konsequent angepackt wird, bleiben Hilfsfeistungen Brosamen und bringen nut punktuell Bildung oder so etwas ähnliches in die junge Generation.

Opa Klaus
Solche traurigen Nachrichten..

.. sind wichtig, um vielleicht dem Einen oder Anderen hier die Augen zu öffnen. Wie oft wird gerade hier im Forum über "wichtige" Dinge diskutiert, welche eigentlich  in anbetracht der Nöte vieler Menschen und hier gerade Kindern überwiegend in Afrika irrelevant und geradezu lächerlich sind. In DE kann jedes Kind zur Schule gehen, werden oft auch von Mami bis zur Pforte gefahren, müssen nicht hungern und erfreuen sich an Weihnachten einer reichlichen Bescherung. In Afrika haben Kinder wegen Hunger keine Kraft mehr, in die Schule zu gehen. Was können wir tun? Ich denke nicht viel. Entwicklungshilfe versandet meist in korrupten Kanälen. Das Klima lässt sich nicht mehr, oder zumindest nicht auf die Schnelle ändern. Durch Entwicklungshilfe aufgebaute Infrastrukturen liegen oft wegen Geldmangel oder fehlender fachlicher Kompetenz brach. Was wir jedoch aus solchen Berichten lernen können: etwas mehr Demut und Dankbarkeit für die Gunst, in DE leben zu dürfen. 

ich1961
15:58 Uhr von Giselbert   /…

15:58 Uhr von Giselbert

 

//Frauen sind häufiger betroffen

"seit der Machtübernahme der Taliban vor allem für Mädchen die Bildungschancen stark verschlechtert, hieß es in der Studie."

Der extremistische politisch Islam und Terroristen bleiben sicherlich eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Gerade dort werden die Frauen am meisten benachteiligt.//

 

Leider.

 

//Wohin solch eine Gewaltherrschaft führt sieht man auch aktuell in Afghanistan.//

 

Und im Iran. Die Bildung sorgt über kurz oder lang eben dafür, das die Menschen sich gegen Terror o.ä. wehren. Und davor haben solche Regime eine wahnsinnige Angst.

 

 

Karl Klammer
Das Land mit besten Bildungschancen für Kinder ist lernresistent

Im krisengebeutelten Ausland, zieht man sich wärmer an wenn es kalt ist,

holt sich sein Wasser kilometerweit entfernt selber, sammelt das Holz zum heizen & kochen, und läuft noch kilometerweit in die Schule.

Was ist in Deutschland schlechter , wenn man Montags auf die Straße geht,skandiert gegen alles,und statt eigeniniative nach Hilfe vom Staat krakeelt.

Statt vorzusorgen, muß es ja 2mal Malle im Jahr sein, natürlich mit Rückholung auf Steuerkosten im Regierungsflieger.

Oh Welt sammelt für das verwöhnte Herrenvolk Deutschlands mit Elterntaxis zur Schule,mit warmen Klassenräumen und Schulspeisung.

Denn deutsche Kinder haften für ihre Eltern bis ins nächste Jahrtausend

Questia
Mal wieder

tragen diejenigen die Folgen unseres Wohlstandes, die diesen Wohlstand nicht genießen können und vermutlich auch nicht erreichen können.

Wenn ich aktuell so manche jammern höre, dass es für sie eine Zumutung sei, einen Pullover zu tragen, statt im leichten TShirt durch die Wohnung zu laufen, muss ich mich immer sehr beherrschen.

Unser Wohlstand beruht auf der Ausbeutung von Natur und anderen Menschen auf der Welt.

Wir dürfen nicht so weiter machen.

Questia
@15:41 Uhr von eine_anmerkung. | Tatsächlich

Natürlich ist das schlimm! Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

Tatsächlich gibt es Beiträge von Foristen, die lassen mir den Atem stocken.

Ich frage mich:  Warum setzen Sie so viel Verachtung in die Welt.

 

Opa Klaus
@15:41 Uhr von eine_anmerkung.

Natürlich ist das schlimm! Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

Bitte verstehen Sie mich jetzt nicht falsch, aber ich denke Sie haben den TS-Beitrag in keinster Weise inhaltlich verstanden. Mehr möchte ich wegen Rotgefahr nicht schreiben. 

 

Mfg vin einem Menschen, welcher Empathie für Mitmenschen als höchstes Gut ansieht. 

 

IBELIN
@16:13 Uhr von Gustav

 Warum haben sich die Deutschen im 19. Jahrhundert nicht zurueckgehalten........

Wir leben halt jetzt und nicht mehr im 19ten Jahrhundert. Gilt fuer Afrika und Asien auch.

silgrueblerxyz
Genügend Essen und Gesundheitsvorsorge haben Priorität

Wenn das finanziert ist, können wir über Bildung sprechen.

KowaIski
@15:41 Uhr von eine_anmerkung.

Natürlich ist das schlimm! Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

Muss ich mich als jüngstes von vier Kindern jetzt schuldig fühlen?

Carlos12
@15:41 Uhr von eine_anmerkung.

Natürlich ist das schlimm! Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

Weil es Sinn macht und sich ergibt.

- Kinder sind Altersversorge und kostenfreie Arbeitskräfte.

- Kinder kommen einfach als Folge von Sex, gewollt oder ungewollt.

- Kinder gelten in den meisten Kulturen als Reichtum.

- Nur ein Teil der Kinder erreicht das Erwachsenenalter, d.h. es müssen von vornherein mehr in die Welt gesetzt werden.

 

Umgekehrt wäre es für Sie beispielsweise viel viel leichter den CO2-Abdruck, Müll und den Ressourcenverbrauch auf 1/10 zu reduzieren.

Ach Sie wollen nicht? Sie sehen es nicht ein?

KowaIski
Krieg als Verbrechen

Aber auch der Angriffskrieg gegen das scheinbar schwächere Nachbarland ist ein Verbrechen. Nicht nur am überfallenen Volk, sondern auch ein Verbrechen an allen hungernden Kindern in der Welt, deren Lage sich dadurch nochmal dramatisch verschlechtert.

Bender Rodriguez

Am schlimmsten an der Sache usw, das in den im Artikel genannten Ländern überhaupt keine Hungersnot herrschen müsste. Und auch keine andere Not. Das ist alles mutwillig herbeigeführt und lässt sich mit keiner Entwicklungshilfe lösen  

So leid es mir tut, i h kann da wirklich nichts ändern. 

weingasi1
Entwicklungshilfe in China

@Anna-Elisabeth

Weil im vorherigen thread die Frage (wieder einmal) aufgeworfen wurde, warum das finanzstarke China von DEU E-Hilfe bezieht, nochmal eine Erklärung :

der grösste Anteil dieser E-Hilfe dient dem studentischen Austausch zwischen China und DEU und ist, wie ich finde, gutangelegtes Geld für die Zukunft. Es kann m.M. nicht schaden, wenn möglichst viele, junge Menschen erfahren, wie es ist in einer Demokratie zu leben. Ein weiterer Anteil geht an bilaterale Kultureinrichtungen wie das Goetheinstitut. Wer glaubt, dass DEU E-Hilfe für die chinesische Wirtschaft/Konzerne leistet, ist im Irrtum.

KowaIski
@15:58 Uhr von Giselbert

Wohin solch eine Gewaltherrschaft führt sieht man auch aktuell in Afghanistan. 

... und in Russland.

KowaIski
@15:41 Uhr von eine_anmerkung.

Natürlich ist das schlimm! Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

Wir in den gut entwickelten Industrieländern haben pro Kopf den deutlich größeren CO2 Fußabdruck. Aber es ist natürlich leicht, das Reduzieren der Bevölkerung bei anderen zu verlangen, jedenfalls nicht bei uns.

w120
@16:10 Uhr von Opa Klaus

 Was können wir tun? Ich denke nicht viel. Entwicklungshilfe versandet meist in korrupten Kanälen. Das Klima lässt sich nicht mehr, oder zumindest nicht auf die Schnelle ändern. Durch Entwicklungshilfe aufgebaute Infrastrukturen liegen oft wegen Geldmangel oder fehlender fachlicher Kompetenz brach. Was wir jedoch aus solchen Berichten lernen können: etwas mehr Demut und Dankbarkeit für die Gunst, in DE leben zu dürfen. 

Ich stimme Ihnen zu, uns geht es hier sehr gut, gemessen an diesen Ländern.

Aber es kann nicht um den Vergleich, z.B. ALG II mit einem Menschen dort, gehen.

Auch hier tobt der Neid, die Missgunst von Menschen, denen es relativ gut geht, gegen die anderen.

 

Ich habe das Gefühl, dass es auf der ganzen Erde brodelt.

Wie kann aber eine Lösung aussehen? Keine Ahnung.

 

Demokratie ist für mich, alle haben Zugang (ggf. auch unbezahlten) zur Krankenversicherung, Wohnung, Essen und Trinken.

Faire Behandlung vor Gericht usw..

Und dann, ja wenn sie dann noch wählen dürfen, dann haben wir

Nettie
„Krisen gefährden Bildung von Kindern“

Und damit unser aller Zukunft. Nicht nur, weil die an ihren Bildungschancen hängt, auch weil Menschen, die sich um ihre Zukunftschancen betrogen fühlen (und das zu Recht) dies wohl kaum einfach so hinnehmen werden.

KowaIski
@16:13 Uhr von Gustav

Wie viele dürfen es sein? Warum haben sich die Deutschen im 19. Jh. nicht zurückgehalten?

Mit Essen oder mit Bildung?

FakeNews-Checker
@16:32 Uhr von Carlos12

Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

Weil  es  sich  diese  Länder  offenbar  leisten  können.  Was  man  von  Deutschland  nicht  behaupten  kann.  Hier  bedeuten  Kinder  ein  Verarmungsrisiko.

 

Kein Einstein
@16:17 Uhr von Questia

tragen diejenigen die Folgen unseres Wohlstandes, die diesen Wohlstand nicht genießen können und vermutlich auch nicht erreichen können.

Wenn ich aktuell so manche jammern höre, dass es für sie eine Zumutung sei, einen Pullover zu tragen, statt im leichten TShirt durch die Wohnung zu laufen, muss ich mich immer sehr beherrschen.

Unser Wohlstand beruht auf der Ausbeutung von Natur und anderen Menschen auf der Welt.

Wir dürfen nicht so weiter machen.

.

.

Warum schreiben Sie "wir" und nicht "ich"? 

Questia
@15:41 Uhr von eine_anmerkung. | Falsche Frage

Natürlich ist das schlimm! Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

Das ist einfach die falsche Frage:

Die richtige Frage muss lauten:

Wie schaffen wir Wohlstandsverwöhnten im globalen Norden es, die Erde nicht mehr so auszubeuten, dass

1) Andere nicht mehr an den Folgen leiden müssen.

2) Unser deutscher Erdüberlastungstag nicht so viel früher (4.5.2022) liegt, als der globale Erdüberlastungstag (Ende Juli 2022).

So ist nämlich die richtige Bilanz. Wir sind diejenigen, die das Elend in die Welt bringen.

Nicht diejenigen, deren Reichtum sich vllt. an anderen Maßstäben misst.

Questia
@16:25 Uhr von silgrueblerxyz | Zu kurz

Wenn das finanziert ist, können wir über Bildung sprechen.

Das finde ich zu kurz gedacht:

Bildung ist notwendig für die Selbst-Behauptung und die Unabhängigkeit.

weingasi1
@16:44 Uhr von KowaIski

Natürlich ist das schlimm! Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

Wir in den gut entwickelten Industrieländern haben pro Kopf den deutlich größeren CO2 Fußabdruck. Aber es ist natürlich leicht, das Reduzieren der Bevölkerung bei anderen zu verlangen, jedenfalls nicht bei uns.

Hier, in diesem thread geht es aber in erster Linie um die Bildung(smöglichkeiten) in einigen Ländern, von denen die meisten durch Bürgerkriege, die teilweise schon seit langem andauern, in ihrer Infrastruktur, die es ohnehin nur rudimentär gibt, beeinträchtigt sind. Wäre dort mehr Bildung, insbesondere der Mädels möglich, bekäme man vermutlich auch den "Kinderreichtum" in den Griff.

 

wenigfahrer
Ich kann

mich noch an meine Schulzeit erinnern, selbst da wurde schon für Afrika gesammelt, auch Schulsachen wie Hefte und Stifte, und vieles mehr.

Und das ist viel Jahrzehnte her, geändert hat sich bis heute nicht viel, es ist eher noch schlimmer geworden.

Krieg und Korruption und teilweise Religion haben bis heute verhindert das sich was ändert, alle Jahre wieder gibt es diese Meldungen.

Eine Lösung sehe ich von hier aus nicht, das Problem muss dort geklärt werden, das geht von außen nicht.

Ka2
@16:25 Uhr von silgrueblerxyz

Genügend Essen und Gesundheitsvorsorge haben Priorität

Wenn das finanziert ist, können wir über Bildung sprechen.

Das finde ich sehr kurz gedacht. Damit degradieren Sie die Menschen zu Almosenempfängern.

Wenn Sie den Menschen vor Ort die Chance geben, aus eigener Kraft ihre Lebensumstände zu verbessern, dann setzen Sie viel Energie frei, die langfristig die Lebensumstände aller verbessert.

Um solche Chancen überhaupt zu sehen, dafür liefert Bildung einen nicht zu unterschätzenden Beitrag.

eine_anmerkung.
@16:52 Uhr von FakeNews-Checker

>>"Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

.

Weil  es  sich  diese  Länder  offenbar  leisten  können.  Was  man  von  Deutschland  nicht  behaupten  kann.  Hier  bedeuten  Kinder  ein  Verarmungsrisiko."<<

.

In Bezug auf Deutschland haben Sie recht, den Satz davor halte ich für blanke Ironie da diese Länder mehr Kinder in die Welt setzen als Sie ernähren können und hier liegt das Kernproblem meiner Meinung nach.

 

 

Opa Klaus
@16:47 Uhr von Nettie

Und damit unser aller Zukunft. Nicht nur, weil die an ihren Bildungschancen hängt, auch weil Menschen, die sich um ihre Zukunftschancen betrogen fühlen (und das zu Recht) dies wohl kaum einfach so hinnehmen werden.

Aber was sollen hungernde und kriegsgeschädigte Kinder dagegen unternehmen? Über den Begriff Schicksal lässt sich trefflich diskutieren. Aber wie ich eingangs schon erwähnte, möglicherweise lässt sich durch das Schicksal dieser Kinder ein Umdenken in der "reichen" Welt befördern. Allein, mir fehlt der Glaube. Ist ja weit weg und wie andere Foristen schon geschrieben haben "selbst Schuld". 

 

mispel
@16:17 Uhr von Questia

Unser Wohlstand beruht auf der Ausbeutung von Natur und anderen Menschen auf der Welt.

 

Und wie genau beuten Sie persönlich die Kinder in Afrika aus? Das muss ja schon seit Jahrzehnten so sein, denn die Nachrichten sind immer die gleichen.

weingasi1
@16:42 Uhr von Gustav

Dann können wir umgehend, dem Klima und den Kindern und ihrer Zukunft zuliebe, die Werke von VW, Skoda, Seat, Porsche, Lamborghini, Ferrari, Ford, GM, Daimler, BMW, Volvo, Peugeot, Renault, Citroen, Fiat, Suzuki, Honda, Toyota, Nissan, Mazda, Subaru, Mitsubishi, Hyundai, Kia, Daewoo und was weiß ich, wo und unter welchem Label noch so ein Schrott produziert wird, schließen, holen alle zusammen tief Luft und überlegen, zusammen mit denen, die derzeit viele Kinder in die Welt setzen, wie wir weitermachen wollen, falls Sie es ernst meinen, mit der Gegenwart und die Vergangenheit wirklich hinter uns gelassen haben.

Sie scheinen ein sehr schlichtes Gemüt zu haben, wenn Sie der Meinung sind, es würde nur der Abschaffung der Autoproduktion bedürfen, um sich aller Krisen einschliesslich der, dass in zahlreichen Ländern in Afrika schlechte Bildungsmöglichkeiten bestehen, zu entledigen. Von der Undurchführbarkeit garnicht zu reden.

So ein Quatsch.

 

Questia
@16:53 Uhr von Kein Einstein | Ich inklusive

tragen diejenigen die Folgen unseres Wohlstandes, die diesen Wohlstand nicht genießen können und vermutlich auch nicht erreichen können.

Wenn ich aktuell so manche jammern höre, dass es für sie eine Zumutung sei, einen Pullover zu tragen, statt im leichten TShirt durch die Wohnung zu laufen, muss ich mich immer sehr beherrschen.

Unser Wohlstand beruht auf der Ausbeutung von Natur und anderen Menschen auf der Welt.

Wir dürfen nicht so weiter machen.

Warum schreiben Sie "wir" und nicht "ich"? 

Welch b***e (Selbstzensur) Retoure, könnte ich meinen, denn

1. Sie wissen nicht, was ich lasse oder tue

2. im Wir bin ich inbegriffen.

3. Es sind Wir Alle gemeint. Anders ergäbe es keinen Sinn und keinen Wandel.

ich1961
16:53 Uhr von Kein Einstein …

16:53 Uhr von Kein Einstein

@16:17 Uhr von Questia

tragen diejenigen die Folgen unseres Wohlstandes, die diesen Wohlstand nicht genießen können und vermutlich auch nicht erreichen können.

Wenn ich aktuell so manche jammern höre, dass es für sie eine Zumutung sei, einen Pullover zu tragen, statt im leichten TShirt durch die Wohnung zu laufen, muss ich mich immer sehr beherrschen.

Unser Wohlstand beruht auf der Ausbeutung von Natur und anderen Menschen auf der Welt.

Wir dürfen nicht so weiter machen.

.

.

//Warum schreiben Sie "wir" und nicht "ich"? //

 

Sie geht das Thema so gar nichts an? Es gibt aber - wem auch immer sei Dank - genug Menschen, denen das Schicksal anderer Menschen nicht am Ar... vorbei geht.

 

Sie denken nicht (zumindest manchmal), eigentlich geht es uns Deutschen/Europäern doch gut. Vor allem im Angesicht von Hunger und Krieg in anderen - teilweise nicht so fernen - Ländern?

 

 

KowaIski
@16:52 Uhr von FakeNews-Checker

Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

Weil  es  sich  diese  Länder  offenbar  leisten  können.

Kinder kriegt man nicht durch Kaufen.

werner1955
Krisen und Konflikte

Das ist nur ein Grund aber nicht der wichtigste. Gerade wegen der geringen Bildung gibt es ja Krisen und Konflikte.

Leider ist Immer noch Bildung sehr viel von der Regierungsform, Geld und den Religionen abhänig. Die Autoritären, Religiösen und undemokratischen System sind ein wesentlicher Grund dafür.

Auch alte falsche vorstellungen von Frauenrechten verhindern das sehr oft.

 

werner1955
@15:41 Uhr von eine_anmerkung.

Natürlich ist das schlimm! Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

Weil sie kein ausreichende demokratische Bildung und Rechte haben. 

 

Raho59
@17:07 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

.

Weil  es  sich  diese  Länder  offenbar  leisten  können.  Was  man  von  Deutschland  nicht  behaupten  kann.  Hier  bedeuten  Kinder  ein  Verarmungsrisiko."<<

.

In Bezug auf Deutschland haben Sie recht, den Satz davor halte ich für blanke Ironie da diese Länder mehr Kinder in die Welt setzen als Sie ernähren können und hier liegt das Kernproblem meiner Meinung nach.

 

 

Hätten Sie sich, ich hoffe kinderlos, einmal damit beschäftigt.

In vielen Ländern werden Kinder auch als Altervorsorge gesehen. Durch die relativ hohe Kindersterblichkeit werden halt viele Kinder geboren. Das zu ändern bedarf der Aufklärung und wie immer, viel Zeit

 

tagesschlau2012
@16:23 Uhr von Opa Klaus

 

 

Mfg vin einem Menschen, welcher Empathie für Mitmenschen als höchstes Gut ansieht. 

 

 

Schöner und Inhaltsleerer Satz.

Wer unbequeme Fragen stellt hat nach Ihrer Ansicht keinerlei Empathie für andere Menschen?

Sie selbst haben doch geschrieben, das die finanzielle Hilfen von den westlichen Länder durch Korruption nicht an die hilfsbedürftigen Menschen ankommt.

 

Von Ihrer Empathie werden diese Kinder nicht satt. Da darf die Frage erlaubt sein.

Warum setzen die Familien in Afrika mehr Kinder in die Welt, trotz dem Wissen, das diese Hungern werden?

Opa Klaus und ein paar andere finden diese Frage ganz schlimm, verstummen aber wenn in deutschen Schulen ein Kind als schlimmer CO2 Faktor erklärt wird und es jetzt schon junge Mädchen gibt, die keine eigenen Kinder wollen.

 

Recht so???

 

Blitzgescheit
Strukturelle Probleme und strukturelle Ursachen

Zitat: "Allein in Afghanistan, dem Sudan, Somalia und Mali seien insgesamt 49 Millionen Mädchen und Jungen extrem gefährdet, keine angemessene Bildung zu erhalten, teilte die Hilfsorganisation zur Veröffentlichung einer Studie mit."

.

Es ist nicht ausreichend, die Probleme der Versorgung von Kindern mit ausreichenden Lebensmitteln und Bildung zu benennen.

Man muss bei diesen strukturellen Problemen die strukturellen Ursachen benennen, die diese Probleme überhaupt erst verursachen:

1. Bevölkerungsexplosion

2. Tribalistische Clanstrukturen

3. Fehlende Institutionen/Rechtssicherheit etc.

4. extremistische Ideologien

5. Korruption

6. Bürgerkriege etc.

 

Viele Ursachen überlagern sich dabei natürlich.

Wenn man die im Artikel benannten Probleme lösen möchte, muss man genau dort ansetzen. 

Ansonsten wird sich nichts ändern.

Nettie
@16:44 Uhr von KowaIski

Natürlich ist das schlimm! Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

Wir in den gut entwickelten Industrieländern haben pro Kopf den deutlich größeren CO2 Fußabdruck. Aber es ist natürlich leicht, das Reduzieren der Bevölkerung bei anderen zu verlangen, jedenfalls nicht bei uns.

Ihre Feststellungen sind natürlich richtig und angebracht. Weit schlimmer noch ist aus meiner Sicht aber, dass der User mit seiner Frage offenbar suggerieren will, dass „die“ bzw. deren Kinder nicht genau dasselbe Existenzrecht hätten wie „andere“ (zum Beispiel er selbst und die „eigenen“ Kinder).

Dass die „Ausgegrenzten“ und ihre Angehörigen im weitesten Sinne das (gegebenenfalls) völlig anders sehen, kann ich bestens verstehen.

werner1955
@17:16 Uhr von Raho59

In vielen Ländern werden Kinder auch als Altervorsorge gesehen. Durch die relativ hohe Kindersterblichkeit werden halt viele Kinder geboren. Das zu ändern bedarf der Aufklärung und wie immer, viel Zeit

 

Die hat die Menschheit aber nicht mehr.

 

vriegel
@17:16 Uhr Raho59 - greift zu kurz

>>"Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

.

Weil  es  sich  diese  Länder  offenbar  leisten  können.  Was  man  von  Deutschland  nicht  behaupten  kann.  Hier  bedeuten  Kinder  ein  Verarmungsrisiko."<<

.

In Bezug auf Deutschland haben Sie recht, den Satz davor halte ich für blanke Ironie da diese Länder mehr Kinder in die Welt setzen als Sie ernähren können und hier liegt das Kernproblem meiner Meinung nach.

 

 

Hätten Sie sich, ich hoffe kinderlos, einmal damit beschäftigt.

In vielen Ländern werden Kinder auch als Altervorsorge gesehen. Durch die relativ hohe Kindersterblichkeit werden halt viele Kinder geboren. Das zu ändern bedarf der Aufklärung und wie immer, viel Zeit

 

Zum einen gibt es Länder, in denen die Frauen aktiv ermuntert werden viele Kinder zu bekommen, weil der Staatschef meint mit einer großen Bevölkerung steigt seine Macht und sein Einfluss. 
 

und zum anderen sterben immer weniger Kinder. Man braucht also gar nicht mehr so viele wie früher..

 

Coachcoach
@17:24 Uhr von Blitzgescheit

Zitat: "Allein in Afghanistan, dem Sudan, Somalia und Mali seien insgesamt 49 Millionen Mädchen und Jungen extrem gefährdet, keine angemessene Bildung zu erhalten, teilte die Hilfsorganisation zur Veröffentlichung einer Studie mit."

.

Es ist nicht ausreichend, die Probleme der Versorgung von Kindern mit ausreichenden Lebensmitteln und Bildung zu benennen.

Man muss bei diesen strukturellen Problemen die strukturellen Ursachen benennen, die diese Probleme überhaupt erst verursachen:

1. Bevölkerungsexplosion

2. Tribalistische Clanstrukturen

3. Fehlende Institutionen/Rechtssicherheit etc.

4. extremistische Ideologien

5. Korruption

6. Bürgerkriege etc.

 

Viele Ursachen überlagern sich dabei natürlich.

Wenn man die im Artikel benannten Probleme lösen möchte, muss man genau dort ansetzen. 

Ansonsten wird sich nichts ändern.

Man kann es einfacher formulieren: Folgen des Kolonialismus und aktuelle Wirtschaftswirklichkeiten.

Moderation
Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung.

Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Account gelöscht
Krisen und Konflikte gefährden Bildung von Kindern weltweit....

Ursache kann ein mangelhaftes Bildungssystem sein. Dafür gibt es sicher unterschiedliche Ursachen. Unterentwicklung oder auch gewisse Auflagen von Kreditgebern.

Oder auch die Mangelernährung. 2020 konnten sich 3,1 Milliarden Menschen, fast 40 Prozent der Weltbevölkerung, keine ausgewogene Ernährung leisten. Ursache sind die hohen Nahrungsmittelpreise. Importabhängige Länder sind an den internationalen Waren-Terminbörsen abhängig, wobei die Chikago Mercantile Exchange (CME) die bedeutenste ist. Die CME-Group betreibt eine Reihe von spezialisierten Börsen, darunter den Board of Trade, der führend im Handel mit Nahrungsmitteln ist. 

wie-
Aufklärung und Bildung tut Not, auch in Deutschland

@15:41 Uhr von eine_anmerkung.

Na, dann will ich mich auch einmal in der Reihe der Reagierenden anstellen.

Natürlich ist das schlimm!

Klar. Weshalb sonst würde wohl ein Hilfswerk wie Save the Children öffentlich auf diesen Missstand aufmerksam machen?

Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

Gute Frage, einfache Antwort: die Zahl der durchschnittlichen Kinder pro Frau ist im 21. Jahrhundert weltweit Indikator für den Level an herrschender autoritärer Korruption und misogynem Patriachat, letzteres basierend auf welcher (rechten) Ideologie / Religion auch immer.

Denn beides, Korruption und Patriachat, verwehren Mädchen und Frauen Gleichberechtigung und Gleichstellung, Bildung und Ausbildung, Schutz und soziale Sicherheit, Nahrung und Gesundheitsfürsorge sowie Zukunft und gerechte Teilhabe. An all dem haben Akteure des globalen Nordens ihren Einfluss, positiv wie negativ.

Denn, Achtung Grundwissen: um Kinder zu zeugen werden im Regelfall Mann und Frau benötigt.

Raho59
@17:21 Uhr von tagesschlau2012

 

 

Mfg vin einem Menschen, welcher Empathie für Mitmenschen als höchstes Gut ansieht. 

 

 

Schöner und Inhaltsleerer Satz.

Wer unbequeme Fragen stellt hat nach Ihrer Ansicht keinerlei Empathie für andere Menschen?

Sie selbst haben doch geschrieben, das die finanzielle Hilfen von den westlichen Länder durch Korruption nicht an die hilfsbedürftigen Menschen ankommt.

 

Von Ihrer Empathie werden diese Kinder nicht satt. Da darf die Frage erlaubt sein.

Warum setzen die Familien in Afrika mehr Kinder in die Welt, trotz dem Wissen, das diese Hungern werden?

Opa Klaus und ein paar andere finden diese Frage ganz schlimm, verstummen aber wenn in deutschen Schulen ein Kind als schlimmer CO2 Faktor erklärt wird und es jetzt schon junge Mädchen gibt, die keine eigenen Kinder wollen.

 

Recht so???

 

Wo wird denn so etwas gelehrt? Oder geht es denn doch eher um den "klimatischen Fußabdruck" jedes Menschen?

Raho59
@17:29 Uhr von werner1955

In vielen Ländern werden Kinder auch als Altervorsorge gesehen. Durch die relativ hohe Kindersterblichkeit werden halt viele Kinder geboren. Das zu ändern bedarf der Aufklärung und wie immer, viel Zeit

 

Die hat die Menschheit aber nicht mehr.

 

Was wäre denn dann Ihre Alternative? 

Es geht nur über Bildung und Zeit.

Opa Klaus
@17:21 Uhr von tagesschlau2012

 

 

Mfg vin einem Menschen, welcher Empathie für Mitmenschen als höchstes Gut ansieht. 

 

 

Schöner und Inhaltsleerer Satz.

Wer unbequeme Fragen stellt hat nach Ihrer Ansicht keinerlei Empathie für andere Menschen?

Sie selbst haben doch geschrieben, das die finanzielle Hilfen von den westlichen Länder durch Korruption nicht an die hilfsbedürftigen Menschen ankommt.

 

Von Ihrer Empathie werden diese Kinder nicht satt. Da darf die Frage erlaubt sein.

Warum setzen die Familien in Afrika mehr Kinder in die Welt, trotz dem Wissen, das diese Hungern werden?

Opa Klaus und ein paar andere finden diese Frage ganz schlimm, verstummen aber wenn in deutschen Schulen ein Kind als schlimmer CO2 Faktor erklärt wird und es jetzt schon junge Mädchen gibt, die keine eigenen Kinder wollen.

 

Recht so???

Ein Aspekt meines Kommentares war die Hoffnung, andere Menschen zur Empathie gegenüber Mitmenschen zu  animieren. Auch Afrikaner sind unsere Mitmenschen. Sollte ich heute Abend nur 1 erreichen, hat es sich gelohnt

 

Blitzgescheit
@16:17 Uhr von Questia

 

Mal wieder tragen diejenigen die Folgen unseres Wohlstandes, die diesen Wohlstand nicht genießen können und vermutlich auch nicht erreichen können.

Unser Wohlstand beruht auf der Ausbeutung von Natur und anderen Menschen auf der Welt.

Wir dürfen nicht so weiter machen.

Das ist eine der vielen linken Lebenslügen.

Die Probleme in Afrika sind struktureller Natur, deren Ursachen ich in meinen Kommentar von 17:24 benannt habe.

Afrika hat keine Armutsprobleme, weil wir in Europa (noch) in der Lage sind, durch unsere eigene Wertschöpfung Wohlstand zu schaffen. Ganz im Gegenteil!

Raho59
@17:30 Uhr von vriegel

>>"Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

.

Weil  es  sich  diese  Länder  offenbar  leisten  können.  Was  man  von  Deutschland  nicht  behaupten  kann.  Hier  bedeuten  Kinder  ein  Verarmungsrisiko."<<

.

In Bezug auf Deutschland haben Sie recht, den Satzten Sie sich, ich hoffe kinderlos, einmal damit beschäftigt.

In vielen Ländern werden Kinder auch als Altervorsorge gesehen. Durch die relativ hohe Kindersterblichkeit werden halt viele Kinder geboren. Das zu ändern bedarf der Aufklärung und wie immer, viel Zeit

 

Zum einen gibt es Länder, in denen die Frauen aktiv ermuntert werden viele Kinder zu bekommen, weil der Staatschef meint mit einer großen Bevölkerung steigt seine Macht und sein Einfluss. 
 

und zum anderen sterben immer weniger Kinder. Man braucht also gar nicht mehr so viele wie früher..

 

Schön sind wir wieder bei Bildung und Zeit.

Blitzgescheit
@17:30 Uhr von Coachcoach

Man muss bei diesen strukturellen Problemen die strukturellen Ursachen benennen, die diese Probleme überhaupt erst verursachen:

1. Bevölkerungsexplosion

2. Tribalistische Clanstrukturen

3. Fehlende Institutionen/Rechtssicherheit etc.

4. extremistische Ideologien

5. Korruption

6. Bürgerkriege etc.

 

Viele Ursachen überlagern sich dabei natürlich.

Wenn man die im Artikel benannten Probleme lösen möchte, muss man genau dort ansetzen. 

Ansonsten wird sich nichts ändern.

Man kann es einfacher formulieren: Folgen des Kolonialismus und aktuelle Wirtschaftswirklichkeiten.

Völliger Unsinn.

Der Kolonialismus von annodunnemal hat mit den Armutsproblemen Afrikas nichts zu tun.

Die Ursache für die Probleme habe ich aufgezählt. Warum gehen Sie inhaltlich nicht darauf ein.

Wie erklären Sie sich im Übrigen, warum die ehemaligen Kolonien wie die USA, Singapur, SKorea, teilweise China, Hongkong ... you name it wohlhabend sind?!

Anna-Elisabeth
@15:57 Uhr von weingasi1

Der Bericht besagt ja, dass es durchaus möglich ist, Bildungssysteme  mit einem Bereitschaftsplan, auch in Krisen zu schützen und Bildung zu gewährleisten. Die Länder, die im Bericht angesprochen werden, müssten schnellstens handeln.

Da muss ich mich ja schon wundern, dass nicht wieder explizit Hilfe bzw. Finanzierung von DEU eingefordert wird. Alle aufgezählten Länder erhalten Entwicklungshilfe und nicht nur von DEU. M.M. sollte man bei der Zuteilung dieser Hilfen zur Bedingung machen, dass xx% dem Bildungssektor und dessen Stabilisierung und Ertüchtigung zur Verfügung gestellt werden müssen und die Einhaltung vorort eben auch kontrolliert wird. E-Hilfe ist gut, wichtig und richtig, allerdings muss sichergestellt werden können, dass sie dort ankommt, wo sie hin soll.

Das sehe ich genauso.

wie-
Wichtige Studie mit korrekten Erkenntnissen

@17:24 Uhr von Blitzgescheit

Es ist nicht ausreichend, die Probleme der Versorgung von Kindern mit ausreichenden Lebensmitteln und Bildung zu benennen.

Na, dann machen wir einmal den Test und nehmen Ihre famose Liste:

Man muss bei diesen strukturellen Problemen die strukturellen Ursachen benennen, die diese Probleme überhaupt erst verursachen:

1. Bevölkerungsexplosion

Folge von Patriachat und mangelnder Bildung

2. Tribalistische Clanstrukturen

Folge von Patriachat und mangelnder Bildung

3. Fehlende Institutionen/Rechtssicherheit etc.

Folge von Patriachat und Korruption

4. extremistische Ideologien

Folge mangelnder Bildung, Fanatismus, Patriachat, typisch für rechte Ideologien

5. Korruption

Siehe oben.

6. Bürgerkriege etc.

Siehe oben. Zusätzlich: Klimawandel, Wirtschaftskrisen

Viele Ursachen überlagern sich dabei natürlich.

Wenn man die im Artikel benannten Probleme lösen möchte, muss man genau dort ansetzen. 

Ansonsten wird sich nichts ändern.

An der Studie gibt's nichts zu mäkeln. Überhaupt nichts.

eine_anmerkung.
17:30 Uhr von vriegel

>>"Zum einen gibt es Länder, in denen die Frauen aktiv ermuntert werden viele Kinder zu bekommen, weil der Staatschef meint mit einer großen Bevölkerung steigt seine Macht und sein Einfluss. 
.

und zum anderen sterben immer weniger Kinder. Man braucht also gar nicht mehr so viele wie früher.."<<

.

Das stimmt und hinzu kommt das die Herren der Schöpfung dort viele Kinder als Statussymbol ansehen und denen egal ist ob die dann was zu Essen haben oder nicht. Was hier bei uns das dicke Auto vor der Tür ist, ist dort der Kinderreichtum.

KowaIski
@17:24 Uhr von Blitzgescheit

Man muss bei diesen strukturellen Problemen die strukturellen Ursachen benennen, die diese Probleme überhaupt erst verursachen:

1. Bevölkerungsexplosion

2. Tribalistische Clanstrukturen ...

Mit anderen Worten, es sind immer die anderen.

KowaIski
@17:32 Uhr von Bernd Kevesligeti

Ursache kann ein mangelhaftes Bildungssystem sein. Dafür gibt es sicher unterschiedliche Ursachen. Unterentwicklung oder auch gewisse Auflagen von Kreditgebern.

Kredite ohne Auflagen wird es nicht geben. Aber warum nimmt man einen Kredit an, wenn man keine Auflagen, bzw. keine Rückzahlung möchte?

MargaretaK.
@17:16 Uhr von werner1955

Natürlich ist das schlimm! Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

Weil sie kein ausreichende demokratische Bildung und Rechte haben. 

 

Wenn ich so in meiner Kreisstadt herumschaue, gibt's viele junge (deutsche) Familien mit drei Kindern. 

Von meiner besten Freundin, Sohn und Schwiegertochter, kommt bald das vierte. Er selbstständig in der IT-Branche und derzeit Alleinverdiener. Sie ist pausierende Akademikerin. Die wohnen in einem kleinen Ort in der Nähe von Dachau. Die wenigsten dort mit einem oder zwei Kindern. Fast alle mehr.

Denken Sie, dass es denen allen an ausreichender demokratischer Bildung fehlt? 

 

wie-
Nahrungsmittelmangel: Folge des Kolonialismus

@17:32 Uhr von Bernd Kevesligeti

Oder auch die Mangelernährung. 2020 konnten sich 3,1 Milliarden Menschen, fast 40 Prozent der Weltbevölkerung, keine ausgewogene Ernährung leisten. Ursache sind die hohen Nahrungsmittelpreise. Importabhängige Länder sind an den internationalen Waren-Terminbörsen abhängig, wobei die Chikago Mercantile Exchange (CME) die bedeutenste ist. Die CME-Group betreibt eine Reihe von spezialisierten Börsen, darunter den Board of Trade, der führend im Handel mit Nahrungsmitteln ist. 

Tja, und die Probleme mit der Abhähngigkei von Nahrungsmittelimporten ist eine Spätfolge des Kolonialismus sowie von Entscheidungen von international agierenden Investoren.

Kolonialismus änderte die Lebensgewohnheiten und Nahrungspräferenzen. Weizen und Fleisch ersetzen traditionelle, lokal angebaute Lebensmittel.

Investoren erwerben weltweit großflächige Konzessionen für Plantagen, Bergbau und Wasserversorgung. Folge: Ackerland zur Nahrungsmittelversorgung wird für Exportprodukte genutzt.

Vaddern
@15:41 Uhr von eine_anmerkung.

Natürlich ist das schlimm! Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

 

Vielleicht sollten Sie sich fragen, ob diese Frage nicht auch Ausdruck mangelnder Bildung ist. 

Zumindest ist sie Ausdruck mangelnden Respekts. 

Blitzgescheit
@16:13 Uhr von Gustav

 

Natürlich ist das schlimm! Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

 

Wie viele dürfen es sein? 

 

Wie wäre es damit, im Verhältnis dazu, wie die genannten Staaten in der Lage sind, funktionierende Strukturen aufzubauen, die den Menschen dann ausreichende Möglichkeiten eröffnen?

wie-
Kinder als Symbol des Willens von Verantwortung

@17:30 Uhr von vriegel

Ach, wieder diese verkürzten Erklärungsmuster.

Zum einen gibt es Länder, in denen die Frauen aktiv ermuntert werden viele Kinder zu bekommen, weil der Staatschef meint mit einer großen Bevölkerung steigt seine Macht und sein Einfluss.

Och, da gibt's auch so einige, gerne evangelikale christliche Ideologien, die ähnliche Ermunterungen kennen. Und in der Regel sind's die Männer (!), welche ihrem männlichen (!) Staatschef / Religionsführer / Guru / Nationalisten folgen, und in bester patriachalischer Absicht Frauen und Mädchen zum Kinderbekommen nötigen.

Was sagt z.B. der katholische Katechismus zur Empfängnisverhütung?

und zum anderen sterben immer weniger Kinder. Man braucht also gar nicht mehr so viele wie früher..

Wer "braucht" (im Sinne von gebrauchen?) Kinder? Sollten Kinder nicht ein Zeichen einer stabilen, auf Gleichberechtigung und Gleichstellung sowie gemeinsam getragener Verantwortung basierender langfristiger Partnerschaft zweier sich liebender Menschen sein?

Account gelöscht
@17:51 Uhr von KowaIski

Ursache kann ein mangelhaftes Bildungssystem sein. Dafür gibt es sicher unterschiedliche Ursachen. Unterentwicklung oder auch gewisse Auflagen von Kreditgebern.

Kredite ohne Auflagen wird es nicht geben. Aber warum nimmt man einen Kredit an, wenn man keine Auflagen, bzw. keine Rückzahlung möchte?

 

 

Das ist ja nur eine mögliche Ursache für die Rückständigkeit, hier bezüglich des Bildungssystems. Warum nimmt man einen Kredit an ? Eben vielleicht auch aus Gründen der Armut und Unterentwicklung. Nur ob das ein Land daraus befreit ? Das ist die Frage.

 

Werner40

Wenn man das Kernproblem, die nicht vorhandene sexuelle Selbstbestimmung in vielen Ländern, lösen würde, dann wäre auch mehr Bildung für Kinder möglich. 

wie-
Holzschnittartige Erklärungsansätze: nicht hilfreich

@17:44 Uhr von Blitzgescheit

@17:30 Uhr von Coachcoach

Man kann es einfacher formulieren: Folgen des Kolonialismus und aktuelle Wirtschaftswirklichkeiten.

Völliger Unsinn.

Tatsächlich: nein.

Der Kolonialismus von annodunnemal hat mit den Armutsproblemen Afrikas nichts zu tun.

Doch. Machen Sie sich ideologiefrei kundig.

Die Ursache für die Probleme habe ich aufgezählt. Warum gehen Sie inhaltlich nicht darauf ein.

Weil dies nicht Ursachen sind, sondern Folgen.

Wie erklären Sie sich im Übrigen, warum die ehemaligen Kolonien wie die USA,

Wohlstand gibt's dort primär für ehem. Kolonialisten, bis heute.

Singapur,

Stadtstaat mit de facto Einparteienherrschaft. Große Einkommensunterschiede.

SKorea,

Südkorea konnte einen Weg frei von den ehem. Kolonialmächten gehen.

teilweise China,

China war nie kolonisiert. Aber nur Teile der Bevölkerung sind wohlhabend. Gleiche Bildungschancen für Frauen gibt's dort nicht.

Hongkong

Ist jetzt ein Teil der VR China. Ansonsten siehe Singapur.

... you name it wohlhabend sind?!

So?

Blitzgescheit
Afrika ist ein Kontinent von 30 Mio. qkm Fläche!

Zitat: ". Allein in Afghanistan, dem Sudan, Somalia und Mali seien insgesamt 49 Millionen Mädchen und Jungen extrem gefährdet, keine angemessene Bildung zu erhalten, teilte die Hilfsorganisation zur Veröffentlichung einer Studie mit."

.

Die Armutsprobleme Afrikas werden nicht in Europa gelöst. Sie können in Europa nicht gelöst werden.

Alles andere ist eine Illusion und führt ins Verderben, sowohl für Europa als auch Afrika.

Afrika hat eine Landmasse von 30 Mio. qkm. Deutschland gerade einmal eine von 0,35 Mio. qkm.

Es ist für mich unerklärlich, wieso man in Afrika nicht auch funktionierende Staaten aufbauen kann, die ausreichend Perspektiven für die Menschen vor Ort bieten

Account gelöscht
@15:41 Uhr von eine_anmerkung.

Natürlich ist das schlimm! Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

##

In vielen Ländern bedeuten viele Kinder Wohlstand für ihre Eltern.Das muß sich erst einmal ändern,denn die müssen ja auch ernährt werden und da liegt das Problem.

wie-
Unterstützung für Entwicklung verlangt Solidarität

@18:02 Uhr von Blitzgescheit

Wie wäre es damit, im Verhältnis dazu, wie die genannten Staaten in der Lage sind, funktionierende Strukturen aufzubauen, die den Menschen dann ausreichende Möglichkeiten eröffnen?

Das wäre sicherlich ein Hoffnung gebender Weg in die Zukunft. Leider finden sich in den wohlhabenden Ländern des globalen Nordens viel zu viele (gerne Männer), die nach nationalistischer Eigenbrödelei rufen ("mein Land / ich zuerst!"), welche Gleichberechtigung und Gleichstellung von Mädchen und Frauen ablehnen und somit schlechte Vorbilder sind, welche den weltweiten menschengemachten Klimawandel leugnen und damit Maßnahmen zur Eindämmung von dessen Auswirkungen verhindern.

Wo sind sie, die Montagsspaziergänger, die sich für weltweite Solidarität, Menschenrechte für alle, Gleichstellung und Gleichberechtigung einsetzen? Stattdessen immer diese verquasten Opfermythen, verschwurbelten Verschwörungstheorien, ideenloses "Dagegen sein", eklatant mangelnder Verfassungspatriotismus.

weingasi1
@17:53 Uhr von wie-

Investoren erwerben weltweit großflächige Konzessionen für Plantagen, Bergbau und Wasserversorgung. Folge: Ackerland zur Nahrungsmittelversorgung wird für Exportprodukte genutzt.

__

Alle diese Länder haben Regierungen, Staatschefs, Präsidenten. Die meisten dieser Politiker haben in Europa oder USA studiert und gehören in aller Regel der Elite des Landes an. Denen müsste man, wenn sie E-Hilfe beziehen wollen, Bedingungen stellen wie z.B. keine Landverkäufe an Investoren. Man muss den afrik. Ländern schon auch das ein- oder andere zumuten und nicht immer nur die Kolonialisierung, die gut 80 Jahre vorbei ist als Grund für alles Übel dort verantwortlich machen, dafür haben sich die Länder zu unterschiedlich entwickelt und zwar unabhängig wer der Kolonialherr war. Liegt also in 1. Linie an den Menschen selbst bzw. an den Regierungen vorort.

proehi
15:41 Uhr von eine_anmerkung.

Natürlich ist das schlimm! Warum setzen die aber so viele Kinder in die Welt frage ich mich?

+

Kennen Sie den Grund warum Sie in die Welt gesetzt wurden? Und das Recht auf Bildung haben Sie sich offenbar auch nicht erst erkämpfen müssen. War für Sie wohl nicht so schlimm.

Es geht hier um lebende Menschen, nicht darum, dass es das Problem - das Recht auf Bildung auch zu ermöglichen - nicht gäbe, wenn die Menschen nicht geboren worden wären.

Blitzgescheit
@17:49 Uhr von KowaIski

Man muss bei diesen strukturellen Problemen die strukturellen Ursachen benennen, die diese Probleme überhaupt erst verursachen:
1. Bevölkerungsexplosion

2. Tribalistische Clanstrukturen ...

Mit anderen Worten, es sind immer die anderen.

Welche "anderen"?

Ganz im Gegenteil.

Für die eigenen Probleme ist man erst einmal selber verantwortlich.

Es sei denn es gibt irgendwelche klaren Belege, dass "Andere" (wer denn überhaupt?!) für die eigenen Probleme verantwortlich seien.

Account gelöscht
@17:01 Uhr von wenigfahrer

mich noch an meine Schulzeit erinnern, selbst da wurde schon für Afrika gesammelt, auch Schulsachen wie Hefte und Stifte, und vieles mehr.

Und das ist viel Jahrzehnte her, geändert hat sich bis heute nicht viel, es ist eher noch schlimmer geworden.

Krieg und Korruption und teilweise Religion haben bis heute verhindert das sich was ändert, alle Jahre wieder gibt es diese Meldungen.

Eine Lösung sehe ich von hier aus nicht, das Problem muss dort geklärt werden, das geht von außen nicht.

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Das Problem muss dort geklärt werden,so sehe ich es auch.