Kommentare - Kritik aus der EU am deutschen Entlastungspaket

04. Oktober 2022 - 10:14 Uhr

Aus der EU kommt Kritik am Entlastungspaket der Bundesregierung: Wenn deutsche Unternehmen weniger für Energiekosten zahlen müssten, hätten sie Vorteile gegenüber Konkurrenten aus anderen Ländern. Finanzminister Lindner lässt das nicht gelten. Von H. Schmidt.

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Kommentare

Die US-Fracking-Industrie hatte 300 Milliarden Schulden angehäuf

@08:11 Uhr von vriegel Vom vorherigen Thread.

Die US-Fracking-Industrie hatte 300 Milliarden Schulden angehäuft. Und soll die zu einem großen Teil auch dank der hohen Preise gerade auch Deutschlands schon wieder hereingebracht haben. 

>Dass die Kosten für Energie aus dem Ruder gelaufen sind und eine enorme Gefahr für Unternehmen, aber auch viele Privathaushalte sind, das bestreitet sicher niemand. Aber s chon wenn es darin geht, wer oder was diese exorbitant hohen Preise zu verantworten hat, gibt es erheblich unterschiedliche Schuldzuweisungen. Dabei ist es elementar zuerst zu erkennen woran etwas liegt, bevor man ein Problem einfach mal versucht mit viel Geld zu überdecken. … 200 Mrd, die weitgehend ins Ausland abfließen werden. Das Signal an die Märkte lautet: ihr müsst kein billigeres Gas liefern. Deutschland als Staat zahlt jetzt alles.

Warum werden die Steuerhinterziehungen nicht eingetrieben?

Überhaupt nicht zu verstehen ist, dass trotz der Unmengen an Geld, daß zur Bewältigung der Corona-Krise und der Anforderungen zum Krieg in der Ukraine bisher benötigt wurde und noch lange benötigt wird, nicht ein einziger Politiker und kein einziger Journalist auf die Idee kommt, zu fordern, die Steuerhinterziehungen in Höhe von 160 Milliarden Euro pro Jahr(!) endlich einzutreiben. 

https://www.finanzverwaltung.nrw.de/deutschland-verliert-mehr-als-160-m… 

160 Milliarden Euro pro Jahr. das ist jedes Jahr ein Sondervermögen, dass problemlos viele Schwierigkeiten in allen Bereichen beenden könnte. 
Aber unsere Regierungen und unsere Finanzminister sind seit Jahrzehnten gar nicht daran interessiert, in diesem Bereich aus dem Stadium der Arbeitsverweigerung auch nur herauszufinden. 
Konsequent wird nichts getan. 
Stattdessen streiten sie über Zuständigkeiten beim Doppel - Bumms.

Kritik aus der EU

Da kann man gespannt sein wie das wohl ausgeht aber die Wahrheit werden wir nie erfahren nur, kann man sich Gedanken machen warum mehrere Länder , neben UK , sich mit dem Austritt aus der EU befassen wie z.B. auch Italien,Ungarn und noch welche die nachdenken !

'ein koordiniertes, schuldenfinanziertes Paket'

wo soll das enden? Italien erhält allein schon 200Mrd vom Coronatopf. Zuviele Schulden sind immer der Wegbereiter der Inflation. Wenn mehr Geld als Ware da ist führt das zu Lieferengpässen und zwangsläufig zu Inflaion. Wir können die Geldschleusen der EU nicht noch mehr öffnen um Zinsen für die Südländer zu drücken (Anleihenkauf über Banken usw.). Ohne reformen steigt das Risiko.

Übrigens Target 2 eine Wechsel ohne Fälligkeit ist doch schon eine riesige Hilfe 1245 Bio für D.. Leider verstehen viele dieses System nicht.  Wer diese Kurve liest hat keine Fragen mehr.

https://www.hanswernersinn.de/de/themen/TargetSalden

Was beschweren sich...

Die EU-Länder die sich beschweren haben doch gerade vom 750- Milliarden Corona-Rettungsfond profitiert wo Deutschland doch die Hauptlast noch mehrere Jahrzehnte schultern werden muss. Kann es da sein das das einige nicht den Hals voll kriegen können?

@09:08 Uhr von ich1961

08:58 Uhr von Pax Domino

@08:30 Uhr von eine_anmerkung.

Welche Probleme haben Sie beide eigentlich?

//Nicht vergessen die Kosten für die Ukraine ob Waffen oder Flüchtlinge die hier großzügig alimentiert werden. Für die Flutopfer in Pakistan. Passiert irgendwo was auf der Welt , Deutschland ist sofort da mit finanzieller Hilfe. Wir haben es ja.//

Ja, und? Empathie und Humanität schon mal gehört? Und ja, "wir haben es"!

Ihr vorletzter Satz ist völlig richtig, der letzte leider oftmals falsch. Bei meiner ehrenamtlichen Arbeit sehe ich zu viele Menschen, die trotz Arbeit oder Rente weniger haben, als die die nicht arbeiten (und die haben nicht viel). Ich sehe auch viele Menschen, die mehr als genug haben, aber so lange zu viele Menschen arbeiten und trotzdem so gut wie nichts haben, haben wir es nicht.

Ich finde es traurig  und beschämend, wenn Menschen, denen es gut geht, sagen: "Und ja, "wir haben es"!" Das erinnert an Majestätsplural. 

weniger für Energiekosten zahlen müssten

Die Energie koste immer noch viel. Nur wird sich nicht von den Nutzern bezahlt sondern vom stuerzahler oder duch Schuldenm machen.

@ Schokoschnauzer

„Hilft aber jetzt nicht weiter. Wenn wir in Deutschland über die Zeit kommen wollen und für die Zukunft Mitgestaltungsmöglichkeiten haben möchten, dann gibt es nach meiner Meinung keine andere Möglichkeit als jetzt zu investieren“

Das sehe ich anders, natürlich hilft es sich mit Fehlern auseinander zusetzen, um nicht immer und immer wieder in die selben Fehlermuster zu fallen. 
 

Mit dem investieren bin ich einverstanden, das möchten die auch liebend gerne, es lohnt sich auch ohne merrit order, die Bürokratie verhindert mit ihren Ablehnungen gegen neue Anlagen viel mehr.,

Wir haben hier kein Problem das sich die Investitionen nicht rechnen, sondern das die Bürokratie sie regional zu schwer zulässt. 

Wer zahlt schon gerne? Bund, Land, Bürger?

@10:21 Uhr von nie wieder spd

Überhaupt nicht zu verstehen ist, dass trotz der Unmengen an Geld, daß zur Bewältigung der Corona-Krise und der Anforderungen zum Krieg in der Ukraine bisher benötigt wurde und noch lange benötigt wird, nicht ein einziger Politiker und kein einziger Journalist auf die Idee kommt, zu fordern, die Steuerhinterziehungen in Höhe von 160 Milliarden Euro pro Jahr(!) endlich einzutreiben.

Weil jeder seriös denkende und arbeitende Politiker oder Journalist in Deutschland weiß, dass der Aufbau der notwendigen Kapazitäten, allein schon in personeller Hinsicht, Jahre, wenn nicht Jahrzehnte erfordert, sprich ein Denken über Legislaturperioden hinaus notwendig macht. Schnelle Erfolge gibt's da nicht. Man denke allein an das Gezetere um den Kauf von "Steuer-CD's" durhc das Land NRW. Zudem liegt auch hier die Zuständigkeit bei den Ländern - eben jenen, die ungerne mit Bund und Kommunen teilen (so etwa Steuermehreinnahmen) bzw. gerne vom Bund fordern.

Deutsche Unternehmen ständen besser da?

Die Kritiker sollten sich mal vor Augen führen das die deutschen Unternehmen im Vergleich auch die höheren Steuern zahlen und das es ohne die Leistungsfähigkeit der deutschen Unternehmen es ziemlich schlecht um den gigantischen finanziellen Beitrag von Deutschland zum EU Haushalt bestellt wäre wovon diese Kritiker dann ja profitieren. Man hakt nicht die Hand ab von der man profitiert.

@10:29 Uhr von Peter Kock

...sich mit dem Austritt aus der EU befassen wie z.B. auch Italien,Ungarn und noch welche die nachdenken !

.

Die neue ital. Regierungschefin hat sich zur EU bekannt, und Orban finanziert mit den Milliarden aus Brüssel seinen Filz.
Beide Länder die Sie nennen sind weit davon entfernt aus der EU auszutreten.
Zumal diese jetzt die Chance nutzen wollen, auch etwas vom "Doppelwumms" (was soll eigentlich andauernd diese Kindergartensprache?) abzubekommen. Auch das geht nur über die EU.

@10:29 Uhr von Peter Kock

Da kann man gespannt sein wie das wohl ausgeht aber die Wahrheit werden wir nie erfahren nur, kann man sich Gedanken machen warum mehrere Länder , neben UK , sich mit dem Austritt aus der EU befassen wie z.B. auch Italien,Ungarn und noch welche die nachdenken !

 

Wie kommen Sie denn auf diese Länder. Die ungarische Regierung will die Demokratie und Meinungsfreiheit beseitigen, aber sicherlich nicht aus der EU. So bescheuert ist Orban leider nicht.

@ 09:50 Uhr von krittkritt

Die US-Fracking-Industrie hatte 300 Milliarden Schulden angehäuft

Da russische Desinformationsnarrativ behauptet, Deutschland würde deswegen kein russisches Gas mehr beziehen, weil die USA Frackinggas verkaufen wollen. 

Bisher wurde mangels LNG-Terminal überhaupt kein LNG-Gas verkauft.

Deutschland bezieht kein russisches Gas mehr, weil Russland stückchenweise den Hahn zugedreht hat. Nach dem Motto "Wann beugt ihr euch".

Interessanterweise wurden nicht alle vier Leitungen sabotiert, sondern eine NS2-Leitung steht noch zur Verfügung. D.h. wenn Deutschland aus dem europäischen Verbund der Sanktionen ausschert, NS2 genehmigt, wahrscheinlich keine Waffen mehr liefert, dann fließt wieder Gas.

Politik „geltenden“ Bewertungsmaßstäbe bzw. wie und vor allem: von wem die „festgelegt“ („bestimmt“) werden

Dass alle de facto den gleichen wirtschaftlichen Gestaltungsfreiraum haben, ist schlicht eine Frage der Beachtung der Grundprinzipien der Demokratie. 

Natürlich haben deutsche Unternehmen, wenn sie weniger für Energiekosten zahlen müssen Vorteile gegenüber Konkurrenten aus anderen Ländern.

Da ist eher irrelevant, wer das als Faktum „gelten“ lässt oder nicht.

Mit Streit um Geld kommt also letztlich keiner weiter. Ganz im Gegenteil: Dadurch wird nur das Finden schneller und zielführender Lösungen für akut dringende allgemeine Probleme auf Kosten aller weiter verzögert. 

Erstaunt bin ich über diese, wie ich finde,

Kritik aus genau den Ländern, - Italien, Frankreich und Spanien - die ja selber sehr umfangreiche Unterstützung im eigenen Land betreiben. Wie sich dem Artikel entnehmen lässt  greifen Italien, Frankreich und Spanien den Bürgern und Kleinunternehmern ihrer Länder großzügig unter die Arme. Ich finde die Position von dem deutschen Finanzminister richtig hier vorausschauend zu agieren. Zukünftige Finanzielle Solidarität kann man nur aus einer Position der Stärke erbringen. Wenn der Motor der EU stockt - sinnbildlich für Deutschland gesprochen - hilft es auch den Ländern der EU nicht weiter.  

Lindners Ideologie scheitert täglich

Nicht einmal der Hardcore-Liberale Lindner kann die Krisen mit seinen liberalen Mitteln bändigen.

Liberalismus ist eben Voodoo mit winzigen Wahrheitsanteilen, gut für Besitzende und blöd für alle anderen.

Täglich versagt der Markt - und das seit Jahrzehnten.

Jetzt kommt eine Kreditfinanzierung nach der anderen - seit 2008 Finanzkrise, Eurokrise, Flüchtlingskrise, Coronakrise, Kriegskrise,...

Das Buchgeld-Prinzip - wir buchen mal nen Kredit aus dem Nichts - ist der letzte wirtschaftliche Rettungsankers des täglich scheiternden Kapitalismus, das muss auch der Liberale akzeptieren.

Politische Rettungsanker sind die Trumps, Bolsonaros, Melonis, Putins, Erdogans und wie sie alle heißen.

Aber: Das Ende ist nah.

Hoffen wir, das es ein gutes wird.

@09:45 Uhr von wie- vorhergehender Thread

Zitat:

Kritik bitte korrekt adressieren

 

@09:28 Uhr von silgrueblerxyz

 

Unsere verfehlte Energiebereitstellungsstrategie der vergangenen Jahre wird nur teuer zu überwinden sein, da gibts kein Vertun.

 

Schicken Sie Ihre Kritik bitte auch an Herrn Putin, Kreml, Moskau, der aktuell vermutlich einen wesentlichen Teil dieser Energiebereitstellungstrategie mit Bomben vom Grund der Ostsee weggesprengt hat.

 

Diese Sprengung ist für meine Kritik irrelevant, da Russland die Gaslieferungen schon weitestgehend eingestellt hatte.

 

Von den Verwerfungen an den Erdgasmärkten aufgrund des völlig unnötigen und unbegründeten Angriffskriegs gegen die Ukraine dieses Autokraten ganz zu schweigen

 

Auch dieser Einwand macht meine Kritik an der von Russland zu abhängig machenden Energiepolitik der vergangengen Jahre nicht unwirksam, da die Gaserpressung und die völkerrechtswidrige Einstellung Russlands zu Landraub schon durch vorherige Aktionen erkennbar war.

@10:29 Uhr von Peter Kock - Die üblichen EU Austritts Szenarien

Da kann man gespannt sein wie das wohl ausgeht aber die Wahrheit werden wir nie erfahren nur, kann man sich Gedanken machen warum mehrere Länder , neben UK , sich mit dem Austritt aus der EU befassen wie z.B. auch Italien,Ungarn und noch welche die nachdenken !

Italien bekommt kein Gas mehr aus Russland , aber durch den EU Verbund

Ungarn kann froh sein das noch Gas & Öl durch die Ukraine kommt und könnte ebenfalls rückwärts eingespeist werden.

 

Hauptgrund der EU ist, das durch das Entlastungspaket Deutschlands

nicht zum sparen angeregt wird.

 

unverschämte Forderung

"Die größte Volkswirtschaft Europas soll sich bitte nicht nur um die Entlastung der eigenen Bürger und Unternehmen kümmern"

Selten so eine unverschämte Forderung von EU-Ländern gehört, zumal einig ja selbst schon eigene Entlastungspakete/Gaspreisdeckel fürs eigene Land realisiert haben. Wir haben selbst genügend Schulden, soll D jetzt etwa die eigenen Schulden für andere Länder weiter erhöhen.

@10:29 Uhr von Peter Kock

Da kann man gespannt sein wie das wohl ausgeht aber die Wahrheit werden wir nie erfahren nur, kann man sich Gedanken machen warum mehrere Länder , neben UK , sich mit dem Austritt aus der EU befassen wie z.B. auch Italien,Ungarn und noch welche die nachdenken !

Die Austrittsgedanken div Staaten sind populistisches Gepolter.

Gerade Ungarn und natürlich Italien hängen dermaßen am Geldtopf der EU…..

@10:33 Uhr von eine_anmerkung.

Die EU-Länder die sich beschweren haben doch gerade vom 750- Milliarden Corona-Rettungsfond profitiert wo Deutschland doch die Hauptlast noch mehrere Jahrzehnte schultern werden muss. Kann es da sein das das einige nicht den Hals voll kriegen können?

so könnte man es sehen. darf man hier aber nicht so offen aussprechen in der ARD

@10:33 Uhr von eine_anmerkung.

Die EU-Länder die sich beschweren haben doch gerade vom 750- Milliarden Corona-Rettungsfond profitiert wo Deutschland doch die Hauptlast noch mehrere Jahrzehnte schultern werden muss. Kann es da sein das das einige nicht den Hals voll kriegen können?

Und was meinen Sie, wo die Wohltaten für Preissteigerung und Inflation in den anderen Ländern herkommt?

@10:31 Uhr von rr2015

wo soll das enden? Italien erhält allein schon 200Mrd vom Coronatopf. Zuviele Schulden sind immer der Wegbereiter der Inflation. Wenn mehr Geld als Ware da ist führt das zu Lieferengpässen und zwangsläufig zu Inflaion. Wir können die Geldschleusen der EU nicht noch mehr öffnen um Zinsen für die Südländer zu drücken (Anleihenkauf über Banken usw.). Ohne reformen steigt das Risiko.

Übrigens Target 2 eine Wechsel ohne Fälligkeit ist doch schon eine riesige Hilfe 1245 Bio für D.. Leider verstehen viele dieses System nicht.  Wer diese Kurve liest hat keine Fragen mehr.

https://www.hanswernersinn.de/de/themen/TargetSalden

Da gibt es leider immer noch einige die meinen, das Target 2 keine Verbindlichkeiten darstellen. 
Da gibt es selbst unter Ökonomen einen Streit, Dr Daniel Stelter hat gut erklärt warum es sich um Verbindlichkeiten handelt und nicht um die Darstellung eines Zahlungsverkehrs 

@10:21 Uhr von nie wieder spd

160 Milliarden Euro pro Jahr. das ist jedes Jahr ein Sondervermögen, dass problemlos viele Schwierigkeiten in allen Bereichen beenden könnte. 
Aber unsere Regierungen und unsere Finanzminister sind seit Jahrzehnten gar nicht daran interessiert, in diesem Bereich aus dem Stadium der Arbeitsverweigerung auch nur herauszufinden. 
Konsequent wird nichts getan. 
Stattdessen streiten sie über Zuständigkeiten beim Doppel - Bumms.

Kein thread, in dem Sie nicht dieses Thema irgendwie unterbringen und jedes Mal wird es auch von Ihnen verfrühstückt, obwohl eigentlich klar ist, dass es nie gelingen kann, diese Gelder einzutreiben, selbst wenn man in jeden Betrieb einen "ständigen Aufpasser" stellen würde. Vom Beweis der Schwarzarbeit im "privaten" Bereich garnicht zu reden. Es wird immer und in jedem Land einen gewissen Anteil "Schwarzgeld" geben, ebenso wie es auch immer einen Bodensatz an Arbeitslosen gibt, egal wieviel offene Stellen es gibt.

 

Sind das...

die gleichen Länder, die ein Solidarabkommen bezüglich der Gasverteilung im Krisenfall ablehnen?

Wie sagt man: Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr....

Wo bleiben die Ölheizer?

Mir scheint, die Mehrzahl der Politiker und Journalisten heizt mit Gas oder Strom.

Wie sonst könnte es sein, dass diejenigen, die mit dem ebenfalls erheblich teurer gewordenen Öl heizen (müssen), bei der medialen und vor allem bei der staatlichen Unterstützung so außen vor gelassen werden?

Als Erklärung fiele mir allenfalls ein, dass "Ölfirmen" ja eher privatwirtschaftlich organisiert sind als "Gas- oder Stromversorger". Und somit bei einer "Pleite" dieser Firmen weniger lukrative "Pöstchen" verloren gehen könnten als bei einer Pleite der "Versorger" ...

Man kann Solidaritätsgedanken überstrapazieren

Zitat:“Kritik kam aus Ländern wie Italien und Spanien, sie fragten nach der Solidarität. Schließlich hätten nicht alle Länder die finanziellen Mittel wie Deutschland, um solche "Wumms-Pakete" aufzulegen. ... Aber sie machten klar: Wenn deutsche Unternehmen weniger für ihre Energiekosten aufbringen müssen, dann hätten sie Vorteile gegenüber Konkurrenten aus anderen Ländern.“

Deutschland ist besonders von Gas abhängig, nicht unterstützte Unternehmen können die immensen Gasersatzkosten nicht stemmen. Solidarität endet, wenn durch Solidarität die eigene Existenz vernichtet wird. Wenn Deutschland seine Stärke verliert, haben auch die anderen EU Staaten nichts davon, weil durch die fehlende Wirtschaftskraft in der Zukunft die anderen Länder mehr zur Finanzierung der EU beitragen müssten. Mit welchem Soldiaritätskriterium haben die Solidarität fordernden Länder der EU selbst schon länger eigene Energiepreisstützungsmaßnahmen in Betrieb?

 

Tolle Leistung

Ausgerechnet die Pleitestaaten Italien und Spanienl mosern über den deutschen Weg? Ich lache mich weg. Deren Haushalte werden seit Jahren durch EU-Gelder finanziert. Wir in Deutschland versuchen Wirtschaft und Privathaushalte zu retten. Dafür bin ich den deutschen Politikern dankbar - Aus die Maus!

einfach nochmal nachfragen

Kritik kam aus Ländern wie Italien und Spanien, sie fragten nach der Solidarität. Schließlich hätten nicht alle Länder die finanziellen Mittel wie Deutschland, um solche "Wumms-Pakete" aufzulegen. Was der "Doppel-Wumms" auf italienisch oder spanisch heißt, ließen die jeweiligen Finanzminister offen. Aber sie machten klar: Wenn deutsche Unternehmen weniger für ihre Energiekosten aufbringen müssen, dann hätten sie Vorteile gegenüber Konkurrenten aus anderen Ländern. 

Kritisieren können sie (Italien und Spanien) das, sie müssten das aber auch konkretisieren. Welche konkurrierenden Unternehmen sollen das sein? Weder Spanien noch Italien haben so eine Industriekultur, so viele Unternehmen wie Deutschland. Spanien ist bis auf die Gegend um Barcelona überwiegend ein Agrarland, oder? Italien ist nicht viel besser.

Gewächshäuser für den Tomatenanbau werden ja nicht gemeint sein.

Welche Industrie Spaniens und Italiens konkurriert denn mit deutschen Unternehmen?

@10:21 Uhr von krittkritt

@08:11 Uhr von vriegel Vom vorherigen Thread.

Die US-Fracking-Industrie hatte 300 Milliarden Schulden angehäuft. Und soll die zu einem großen Teil auch dank der hohen Preise gerade auch Deutschlands schon wieder hereingebracht haben. 

 

 

Deutschland rettet die US-Frackingindustrie?

 

Da soll noch mal jemand behaupten, Deutschland könne die Welt nicht retten...

Lindner sollte sich nicht beirren lassen

Ist Deutschland eigentlich weiterhin die Melkkuh der EU? Und jetzt kommt auch noch Polen mit Reparationszahlungen in Billionenhöhe. Irgendwas stimmt im System EU überhaupt nicht. Vllt. sollte Deutschland mit der Schweiz ein Bündnis eingehen und sich, wie die Schweizer, aus allem raushalten. Wäre für uns auf jeden Fall deutlich lukrativer.

Ich verstehe nicht, wieso diese Handhabe,

die andere EU-Länder teilweise schon seit Monaten praktizieren um ihren Bürgern und Betrieben zu helfen, nun wo DEU das ebenfalls machen will, auf Widerstand stösst. Verständlicherweise möchten u.a. FRA lieber weitere Gemeinschaftsschulden anhäufen, was aber den eigentlichen Statuten der EU zuwiderläuft.

In Falle würde man da natürlich gnädig darüber hinwegsehen, weil die Hauptlast wieder DEU trüge. Ich hoffe, dass Herr Lindner hier beinhart bleibt und nach einer anderen Möglichkeit sucht und sie auch findet. DEU zahlt mehr als das Doppelte von FRA und fast das 4-fache wie ITA. Da könnte sehr schnell Unmut aufkommen.

@10:34 Uhr von Ritchi

08:58 Uhr von Pax Domino

@08:30 Uhr von eine_anmerkung.

Welche Probleme haben Sie beide eigentlich?

//Nicht vergessen die Kosten für die Ukraine ob Waffen oder Flüchtlinge die hier großzügig alimentiert werden. Für die Flutopfer in Pakistan. Passiert irgendwo was auf der Welt , Deutschland ist sofort da mit finanzieller Hilfe. Wir haben es ja.//

Ja, und? Empathie und Humanität schon mal gehört? Und ja, "wir haben. 

Ich finde es traurig  und beschämend, wenn Menschen, denen es gut geht, sagen: "Und ja, "wir haben es"!" Das erinnert an Majestätsplural. 

Das finde ich auch danke Wir haben für alle nur nicht für so die eigene Bevölkerung ob Rentner oder Arbeitnehmer.Die sollen von nichts auch noch sparen. 

Einseitige Solidarität

Tagesschau-Liveblog: "Wir werden für euch da sein, so wie ihr für uns da wart, als wir euch am dringendsten brauchten", sagte die Grünen-Politikerin bei einer Feier der deutschen Botschaft in der polnischen Hauptstadt Warschau zum Tag der Deutschen Einheit.

Ich habe lange nachgedacht, konnte mich aber an keine Beispiele, die die o.g. Aussage bestätigen, erinnern. Weder bei der Verteilung der Flüchtlinge 2014/15 noch aktuell bei der Gasfrage waren gerade die osteuropäischen Länder unsolidarisch. Wenn es aber ums Umverteilung geht, und die gemeinsamen Schulden sind nichts Anderes, sind diese Länder am lautesten.

 

@10:31 Uhr von rr2015

wo soll das enden? Italien erhält allein schon 200Mrd vom Coronatopf.

 

Unter anderem. Auch Deutschland erhält Geld aus diesem Topf.

Zuviele Schulden sind immer der Wegbereiter der Inflation. Wenn mehr Geld als Ware da ist führt das zu Lieferengpässen und zwangsläufig zu Inflaion.

 

An Waren herrscht nun weiß Gott kein Mangel. Man muss den ganzen Ramsch nur kaufen wollen.

 

Wir können die Geldschleusen der EU nicht noch mehr öffnen um Zinsen für die Südländer zu drücken (Anleihenkauf über Banken usw.). Ohne reformen steigt das Risiko.

 

Geldschleusen der EU. Südländer. Wenn ich solche Begriffe lese, dann weiß ich, daß ich bei Propaganda gelandet bin.

Übrigens Target 2 eine Wechsel ohne Fälligkeit ist doch schon eine riesige Hilfe 1245 Bio für D.. Leider verstehen viele dieses System nicht.

 

Das ist richtig.

 

  Wer diese Kurve liest hat keine Fragen mehr.

https://www.hanswernersinn.de/de/themen/TargetSalden

 

Hans Werner Sinns Thesen zum Targetkomplex wird in Fachkreisen stark widersprochen.  

Am 04. Oktober 2022 - 10:34…

Am 04. Oktober 2022 - 10:34 Uhr von Ritchi

 

//Ihr vorletzter Satz ist völlig richtig, der letzte leider oftmals falsch.//

 

Ich habe auf einen Kommentar geantwortet, in dem es um Deutschland ging –  nicht   um einzelne Personen.

 

//Bei meiner ehrenamtlichen Arbeit//

 

dafür meine Hochachtung

 

//sehe ich zu viele Menschen, die trotz Arbeit oder Rente weniger haben, als die die nicht arbeiten (und die haben nicht viel).//

 

Ich mag meine „Geschichte“ nicht immer wieder erzählen, nur soviel: ich pflege meinen schwer kranken Mann (Frührentner, also keine Reichtümer) und habe außer dem Pflegegeld auch kein Einkommen.

 

//Ich sehe auch viele Menschen, die mehr als genug haben, aber so lange zu viele Menschen arbeiten und trotzdem so gut wie nichts haben, haben wir es nicht.//

 

Wie oben geschrieben: als einzelne Personen nicht – als Deutschland schon.

 

//Ich finde es traurig und beschämend, wenn Menschen, denen es gut geht, sagen: "Und ja, "wir haben es"!" Das erinnert an Majestätsplural.//

 

Siehe oben!

 

@10:29 Uhr von Peter Kock

Da kann man gespannt sein wie das wohl ausgeht aber die Wahrheit werden wir nie erfahren nur, kann man sich Gedanken machen warum mehrere Länder , neben UK , sich mit dem Austritt aus der EU befassen wie z.B. auch Italien,Ungarn und noch welche die nachdenken !

Herr Kock, Sie wünschen sich das vielleicht. Aber das Italien ernsthaft über einen EU-Austritt nachdenkt, halte ich für ein Gerücht. Das gilt ebenso für Ungarn. Glauben Sie ernsthaft, diese Länder würden die Kuh schlachten, die sie täglich melken können?

10:34, Ritchi

 Bei meiner ehrenamtlichen Arbeit sehe ich zu viele Menschen, die trotz Arbeit oder Rente weniger haben, als die die nicht arbeiten (und die haben nicht viel).

 

Wenn Sie mit "Menschen, die nicht arbeiten" die Bezieher staatlicher Leistungen meinen, dann stimmt Ihr Satz so nicht. Denn Geringverdiener können ihrerseits staatliche Leistungen beziehen, mit denen sie dann mindestens mit denjenigen, die nicht arbeiten und Stütze beziehen, gleichziehen.

 

Ich kenne allerdings so einige Menschen, die nicht arbeiten, aber Einkünfte haben, von denen Sie und ich nur träumen können.

@10:39 Uhr von eine_anmerkung.

Deutsche Unternehmen ständen besser da?

 

Die Kritiker sollten sich mal vor Augen führen das die deutschen Unternehmen im Vergleich auch die höheren Steuern zahlen und das es ohne die Leistungsfähigkeit der deutschen Unternehmen es ziemlich schlecht um den gigantischen finanziellen Beitrag von Deutschland zum EU Haushalt bestellt wäre wovon diese Kritiker dann ja profitieren. Man hakt nicht die Hand ab von der man profitiert.

 

Die klassische Opfererzählung der Reichen.

 

Die Behauptung bezüglich der höheren Steuerlast für Unternehmen in Deutschland ist eine Legende.

@10:42 Uhr von Tremiro

@10:29 Uhr von Peter Kock

 

Da kann man gespannt sein wie das wohl ausgeht aber die Wahrheit werden wir nie erfahren nur, kann man sich Gedanken machen warum mehrere Länder , neben UK , sich mit dem Austritt aus der EU befassen wie z.B. auch Italien,Ungarn und noch welche die nachdenken !

 

Wie kommen Sie denn auf diese Länder. Die ungarische Regierung will die Demokratie und Meinungsfreiheit beseitigen, aber sicherlich nicht aus der EU. So bescheuert ist Orban leider nicht.

 

Und auch Frau Meloni hat sehr deutlich gesagt, daß sie keinerlei Absichten hat, aus der EU oder dem Euro auszutreten. In dieser Beziehung ist sie für die deutsche Rechte eine große Enttäuschung.

@10:39 Uhr von eine_anmerkung.

@10:39 Uhr von eine_anmerkung.

Die Kritiker sollten sich mal vor Augen führen das die deutschen Unternehmen im Vergleich auch die höheren Steuern zahlen und das es ohne die Leistungsfähigkeit der deutschen Unternehmen es ziemlich schlecht um den gigantischen finanziellen Beitrag von Deutschland zum EU Haushalt bestellt wäre wovon diese Kritiker dann ja profitieren. Man hakt nicht die Hand ab von der man profitiert.

Spannend ist bei diesen jahrzehntealten Standardargument von den "höheren Steuern" im EU-Vergleich, dass kein Unternehmen das Land aufgrund dieser Steuern verlässt. Denn:

1) sind Steuersätze klar objektiv richtig "hoch".

2) wird gerne vergessen, dass die Definition der Einnahmen, auf welche Unternehmen Steuern zu zahlen haben, in Deutschland objektiv gering ist. Sprich: deutsche Unternehmen zahlen hohe Steuern auf nur einen sehr kleinen Teil ihrer Einnahmen.

3) erhalten Unternehmen in Deutschland vielerlei Förderung: Fachkräfte, Infrastruktur, Gesetze, Erben.

Man profitiert eben.

@10:33 Uhr von eine_anmerkung.

Die EU-Länder die sich beschweren haben doch gerade vom 750- Milliarden Corona-Rettungsfond profitiert wo Deutschland doch die Hauptlast noch mehrere Jahrzehnte schultern werden muss. Kann es da sein das das einige nicht den Hals voll kriegen können?

So ist es. Darüberhinaus sollte der Wunsch nach mehr Geld für zur Finanzierung des Energiebedarfs für die Industrie Industrie auch konkretisiert werden.

Welche Industrie genau?

Deutschland nimmt Geld auf, für die Schulden müssen wir und unsere Kinder geradestehen. Italien und Spanien sind nicht arm. Sicher, es gibt arme Menschen dort, aber es gibt auch unermesslich Reiche, gerade die, die z.B. vom Landverkauf an die Tourismusindustrie profitiert haben. Da sollte vielleicht auch die Besteuerung zugunsten des Staates/der Allgemeinheit überdacht werden.

Zudem haben in beiden Ländern 75% der Menschen Wohneigentum und leben darin, während es bei uns noch nicht einmal die Hälfte der Bevölkeung ist. Deutschland ist längst kein reiches Land mehr.

 

Rezession und Schulden

Das Entlastungspaket war richtig, aber Lindner hat recht - die nachfolgenden Generationen dürfen nicht mit noch mehr Schulden belastet werden. Deutschland geht auf eine Rezession zu und andere fordern Finanzhilfen. Das hat für mich nichts mehr mit Solidarität zu tun. Außerdem weiß man gar nicht, was die neue italienische Regierung für Absichten verfolgt und welche Konflikte da noch anstehen. Wer weiß, was wir da finanzieren würden. Herr Lindner bleibt hoffentlich tapfer.

Industrie soll Subventionen zurückzahlen

Die Industrie und Superreiche  sollen die staatlichen Steuergelder wieder an Rentner, Kranke und Arme zurückzahlen. 

Starke Schultern können es sicht nicht auf Kosten der sozial Schwachen gemütlich machen und üppige Gewinne einstreichen. Nein, im Gegenteil. Die steuerfinanzierten Subventionen müssen komplett an Arme zurückgezahlt werden. 

@10:34 Uhr von Ritchi

 

Ja, und? Empathie und Humanität schon mal gehört? Und ja, "wir haben es"!

Ihr vorletzter Satz ist völlig richtig, der letzte leider oftmals falsch. Bei meiner ehrenamtlichen Arbeit sehe ich zu viele Menschen, die trotz Arbeit oder Rente weniger haben, als die die nicht arbeiten (und die haben nicht viel). Ich sehe auch viele Menschen, die mehr als genug haben, aber so lange zu viele Menschen arbeiten und trotzdem so gut wie nichts haben, haben wir es nicht.

Ich finde es traurig  und beschämend, wenn Menschen, denen es gut geht, sagen: "Und ja, "wir haben es"!" Das erinnert an Majestätsplural. 

Ich finde es eher beschämend wenn die, denen es besser geht sagen "Holt es woanders"

Natürlich nicht bei dem Personenkreis, den Sie beschrieben haben

@10:53 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

Die EU-Länder die sich beschweren haben doch gerade vom 750- Milliarden Corona-Rettungsfond profitiert wo Deutschland doch die Hauptlast noch mehrere Jahrzehnte schultern werden muss. Kann es da sein das das einige nicht den Hals voll kriegen können?

so könnte man es sehen. darf man hier aber nicht so offen aussprechen in der ARD

Wurde es doch gerade. Sie haben sogar darauf geantwortet. Bemerken Sie das überhaupt?

Wie soll ich das verstehen?

Deutschland darf / soll allen helfen nur seinen eigenen Bürgern nicht?

Ich das der Grundgedanke der EU?

EU...

Deutschland sollte aus der EU austreten, dann kann die EU einpacken,da wir ja das meiste zahlen. 

Jetzt wird's unschön...

Der Ton in Europa wird richtig rauh werden, wenn erst der Februar da ist, die Inflation grassiert und horrende Energiepreise den Mittelstand quälen.

Das ist idealer Nährboden für nationale Intoleranz und wechselseitige Schuldzuweisungen.

Der europäische Gaspreisdeckel muss aber conditio sine qua non für ein europäisches Hilfs-Programm sein, da muss die Ampel drauf bestehen. 

@ 09:08 Uhr von ich1961

>>08:58 Uhr von Pax Domino

@08:30 Uhr von eine_anmerkung.

 

Welche Probleme haben Sie beide eigentlich?

 

//Nicht vergessen die Kosten für die Ukraine ob Waffen oder Flüchtlinge die hier großzügig alimentiert werden. Für die Flutopfer in Pakistan. Passiert irgendwo was auf der Welt , Deutschland ist sofort da mit finanzieller Hilfe. Wir haben es ja.//

 

Ja, und? Empathie und Humanität schon mal gehört? Und ja, "wir haben es"!<<
 

 

Inzwischen reicht bei 60% der Haushalte im Deutschland das Nettoeinkommen gerade noch für die Lebenshaltungskosten. Aber „wir haben es“? Ernsthaft?

 

Wer ist denn „wir“ in dem Fall? Sie sagen, Sie seien selber „Arm wie eine Kirchenmaus“, stellen aber die „Solidarität“ (hierzulande nur noch eine Verballhornung, wie ein anderer User schrieb) mit Gott und der Welt aber scheinbar selbst über das eigene wirtschaftliche Überleben.

 

Empathie ist toll, aber Selbstverleugnung hilft weder Ihnen noch anderen, denen Sie nach Ihrem Ruin dann auch überhaupt nicht mehr helfen können.

@10:53 Uhr von McWade

Da kann man gespannt sein wie das wohl ausgeht aber die Wahrheit werden wir nie erfahren nur, kann man sich Gedanken machen warum mehrere Länder , neben UK , sich mit dem Austritt aus der EU befassen wie z.B. auch Italien,Ungarn und noch welche die nachdenken !

Die Austrittsgedanken div Staaten sind populistisches Gepolter.

Gerade Ungarn und natürlich Italien hängen dermaßen am Geldtopf der EU…..

Italien ist der drittgrösste Nettozahler, Ungarn der viertgrösste Nettoempfänger. Die beiden lassen sich also schwer in einen Topf werfen.

 

@11:12 Uhr von weingasi1

Kein thread, in dem Sie nicht dieses Thema irgendwie unterbringen und jedes Mal wird es auch von Ihnen verfrühstückt, obwohl eigentlich klar ist, dass es nie gelingen kann, diese Gelder einzutreiben, selbst wenn man in jeden Betrieb einen "ständigen Aufpasser" stellen würde. Vom Beweis der Schwarzarbeit im "privaten" Bereich garnicht zu reden. Es wird immer und in jedem Land einen gewissen Anteil "Schwarzgeld" geben, ebenso wie es auch immer einen Bodensatz an Arbeitslosen gibt, egal wieviel offene Stellen es gibt.

Wobei man aber nicht vergessen sollte, dass gerade Deutschland schon länger in entsprechenden Kreisen als Dorado für Geldwäsche angesehen wird. (War vor nicht allzu langer Zeit ein Artikel im SPIEGEL zu Thema.)

@10:46 Uhr von Coachcoach

Nicht einmal der Hardcore-Liberale Lindner kann die Krisen mit seinen liberalen Mitteln bändigen.

Liberalismus ist eben Voodoo mit winzigen Wahrheitsanteilen, gut für Besitzende und blöd für alle anderen.

Täglich versagt der Markt - und das seit Jahrzehnten.

Jetzt kommt eine Kreditfinanzierung nach der anderen - seit 2008 Finanzkrise, Eurokrise, Flüchtlingskrise, Coronakrise, Kriegskrise,...

Das Buchgeld-Prinzip - wir buchen mal nen Kredit aus dem Nichts - ist der letzte wirtschaftliche Rettungsankers des täglich scheiternden Kapitalismus, das muss auch der Liberale akzeptieren.

Politische Rettungsanker sind die Trumps, Bolsonaros, Melonis, Putins, Erdogans und wie sie alle heißen.

Aber: Das Ende ist nah.

Hoffen wir, das es ein gutes wird.

Das Ende ist lediglich da wenn sie den Wachturm lesen. 
 

Wir sind in einer extremen Situation, wo es notwendig ist kluge Entscheidungen zu fällen. 
 

Es ist kritisch, aber das nahende Ende sehe ich noch nicht am Horizont, Religion ist nicht so meins 

Missverhältnis

Da verspricht Baerbock nicht nur der Ukraine, sondern allen osteuropäischen Ländern die dauerhafte Unterstützung Deutschlands gegen den russischen "Aggressor" (warum nicht gleich dem Rest der Welt), aber wenn Deutschland mit einem Milliarden-Paket seine Wirtschaft und die VerbraucherInnen schützen möchte, stehen sofort einige unserer europäischen "Freunde" auf der Matte und mäkeln herum, weil sie sich benachteiligt fühlen. (Oder ist es einfach Neid?)

So viel zum Thema "Solidarität". 

@10:21 Uhr von krittkritt

Deutschland als Staat zahlt jetzt alles.

Nein das kann er natürlich nicht, aber welcher Staat kann es denn besser, abgesehen vielleicht von den skandinavischen Ländern?
Man stelle sich nur vor, die AFD hätte hier das Sagen!!

Da könnte nichts besser laufen, bei dieser demokratie- und EU-feindlichen Partei.

Aber bei Unzufriedenheit kann man natürlich immer versuchen, anderweitig ein für sich „besseres“ Zuhause finden. Gestern traf ich noch eine Mutter mit ihren beiden Töchtern in Batumi (Georgien) - seit 6 Wochen Auswanderer aus Deutschland.

@10:21 Uhr von nie wieder spd

Überhaupt nicht zu verstehen ist, dass trotz der Unmengen an Geld, daß zur Bewältigung der Corona-Krise und der Anforderungen zum Krieg in der Ukraine bisher benötigt wurde und noch lange benötigt wird, nicht ein einziger Politiker und kein einziger Journalist auf die Idee kommt, zu fordern, die Steuerhinterziehungen in Höhe von 160 Milliarden Euro pro Jahr(!) endlich einzutreiben. 

https://www.finanzverwaltung.nrw.de/deutschland-verliert-mehr-als-160-m… 

160 Milliarden Euro pro Jahr. das ist jedes Jahr ein Sondervermögen, dass problemlos viele Schwierigkeiten in allen Bereichen beenden könnte. 
Aber unsere Regierungen und unsere Finanzminister sind seit Jahrzehnten gar nicht daran interessiert, in diesem Bereich aus dem Stadium der Arbeitsverweigerung auch nur herauszufinden. 
Konsequent wird nichts getan. 
Stattdessen streiten sie über Zuständigkeiten beim Doppel - Bumms.

Weil die nicht so oft zum Finanzamt gehen und sagen, huhu hier bin ich. 
sondern der Rechtsstaat das erst beweisen muss.

@10:56 Uhr von Raho59

>>"Die EU-Länder die sich beschweren haben doch gerade vom 750- Milliarden Corona-Rettungsfond profitiert wo Deutschland doch die Hauptlast noch mehrere Jahrzehnte schultern werden muss. Kann es da sein das das einige nicht den Hals voll kriegen können?

.

Und was meinen Sie, wo die Wohltaten für Preissteigerung und Inflation in den anderen Ländern herkommt?"<<

.

Bestimmt nicht von den Fördergeldern (750 Milliarden Corona-Schirm) wofür der deutsche Steuerzahler noch Jahrzehnte buckeln darf.

 

@10:53 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

Die EU-Länder die sich beschweren haben doch gerade vom 750- Milliarden Corona-Rettungsfond profitiert wo Deutschland doch die Hauptlast noch mehrere Jahrzehnte schultern werden muss. Kann es da sein das das einige nicht den Hals voll kriegen können?

so könnte man es sehen. darf man hier aber nicht so offen aussprechen in der ARD

 

@afd-Presseabteilung:

 

jaja, die übliche Taktik der Rechten - erst mal hetzen, und sich dann zum Opfer zu erklären.

Tatsache ist, dass man offensichtlich so etwas genau so aussprechen kann.

Also lügen sie hier bewusst - da sie beim Formulieren ihrer Antwort ja schon wussten, dass der Beitrag veröffentlicht wurde.

 

Allerdings erntet man Widerspruch, wenn man zuviel Mist verzapft.

Widerspruch können sie offensichtlich nicht ertragen - vielleicht weil er mit Argumenten kommt, die sie nicht widerlegen können - deshalb versuchen sie schon mal vorsorglich, diesen Widerspruch als "Zensur" zu zensieren.

 

Und auch das darf man hier im Forum der ARD so offen aussprechen!

 

Kritik aus der EU am deutschen Entlastungspaket....

Solidarität innerhalb der EU ? Es sieht nicht danach aus.

Die Bundesrepublik (und die Niederland) gehören zu denen mit den größten Leistungsbilanzüberschüssen.

Wenn die Kritik aus dem Süden zutrifft, dann werden diese Tendenzen, zum Nachteil der südlichen EU-Mitgliedsländer eher noch verstärkt.

Und politisch kann es auch fatal werden, weil dadurch den Rechten Vorschub geleistet wird (wie in Italien).

"Berlin bereitet den Boden", von Heiner Flassbeck, ehemaliger Staatssekretär im Bundesfinanzministerium.

@11:42 Uhr von fathaland slim

>>"Und auch Frau Meloni hat sehr deutlich gesagt, daß sie keinerlei Absichten hat, aus der EU oder dem Euro auszutreten. In dieser Beziehung ist sie für die deutsche Rechte eine große Enttäuschung."<<

.

Warum sollte das so sein? Wie Sie wissen bin ich ein Rechter und ich sehe das nicht so.

 

@10:35 Uhr von Francis Ricardo

„Hilft aber jetzt nicht weiter. Wenn wir in Deutschland über die Zeit kommen wollen und für die Zukunft Mitgestaltungsmöglichkeiten haben möchten, dann gibt es nach meiner Meinung keine andere Möglichkeit als jetzt zu investieren“

Das sehe ich anders, natürlich hilft es sich mit Fehlern auseinander zusetzen, um nicht immer und immer wieder in die selben Fehlermuster zu fallen. 
 

Mit dem investieren bin ich einverstanden, das möchten die auch liebend gerne, es lohnt sich auch ohne merrit order, die Bürokratie verhindert mit ihren Ablehnungen gegen neue Anlagen viel mehr.,

Wir haben hier kein Problem das sich die Investitionen nicht rechnen, sondern das die Bürokratie sie regional zu schwer zulässt. 

 

Ja, die Schwerfälligkeit der deutschen Bürokratie ist auf jeden Fall ein Thema und muss schnell abgebaut werden. Wenn wir Bürger an den zukünftigen Gewinnen partizipieren könnten, wäre der Weg für die Zukunft frei. 

 

@11:19 Uhr von fathaland slim

@08:11 Uhr von vriegel Vom vorherigen Thread.

Die US-Fracking-Industrie hatte 300 Milliarden Schulden angehäuft. Und soll die zu einem großen Teil auch dank der hohen Preise gerade auch Deutschlands schon wieder hereingebracht haben. 

 

 

Deutschland rettet die US-Frackingindustrie?

 

Da soll noch mal jemand behaupten, Deutschland könne die Welt nicht retten...

Nun ja, zumindest könnte man den Eindruck gewinnen, dass sich Deutschland für alles Elend und Nicht-Elend dieser Welt verantwortlich fühlt. Und wieso Deutschland immer noch "Entwicklunshilfe" an China zahlt, bleibt für mich ein unlösbares Rätsel. Zumindest dieses Geld wäre in unserem desolaten Bildungssystem besser aufgehoben.

 

Verständlich, die Einwände der

anderen EU-Länder. Man muss aber bedenken, wenn es der größten Volkswirtschaft Europas schlecht geht, geht es diesen anderen Ländern noch schlechter. 

 

 

@11:26 Uhr von fathaland slim

 

Hans Werner Sinns Thesen zum Targetkomplex wird in Fachkreisen stark widersprochen.  

Stimmt nicht, wahr ist das es keine einige Meinung in der Ökonomen dazu gibt, es gibt eine Uneinigkeit und keinen starken Widerspruch. 
Für den müsste sich die Ökonomie Welt weitgehend einig sein, ist sie allerdings nicht.

@11:26 Uhr von fathaland slim

Zuviele Schulden sind immer der Wegbereiter der Inflation. Wenn mehr Geld als Ware da ist führt das zu Lieferengpässen und zwangsläufig zu Inflaion.

 

An Waren herrscht nun weiß Gott kein Mangel. Man muss den ganzen Ramsch nur kaufen wollen.

Dann verstehe ich nicht, dass es in vielen Bereichen sehrwohl Engpässe gibt. Ich weiss nicht, was Sie jetzt unter "Ramsch" verstehen. Ich weiss von Handwerkern bzw. den Handwerksbetrieben, dass es gravierende Engpässe gibt, Aufträge nicht abgearbeitet werden können, Lieferzusagen nicht eingehalten werden oder sich enorm verteuern. Soll das alles "Ramsch" sein ? Kann ich mir nicht vorstellen. Unter Ramsch verstehe ich Billigstteile aus Fernost, die braucht man in der Tat nicht unbedingt.

 

 

 

Diese Länder Jammern auf…

Diese Länder Jammern auf verdammt hohen Niveau!Dann sollen sie doch ihre Steuern entsprechend erhöhen um ihre Wünsche zu erfüllen.Diese EU kommt mir eher wie Entwicklungshilfe vor als eine Wirtschaftsmacht! Vor Corona waren diese Länder schon kurz vorm Absturz! Der Deutsche zahlt die Zeche selbst für diese 200 Millarden! Wird wohl zugerne übersehen!

@11:26 Uhr von fathaland slim

wo soll das enden? Italien erhält allein schon 200Mrd vom Coronatopf.

 

Unter anderem. Auch Deutschland erhält Geld aus diesem Topf.

Zuviele Schulden sind immer der Wegbereiter der Inflation. Wenn mehr Geld als Ware da ist führt das zu Lieferengpässen und zwangsläufig zu Inflaion.

 

An Waren herrscht nun weiß Gott kein Mangel. Man muss den ganzen Ramsch nur kaufen wollen.

 

Wir können die Geldschleusen der EU nicht noch mehr öffnen um Zinsen für die Südländer zu drücken (Anleihenkauf über Banken usw.). Ohne reformen steigt das Risiko.

 

Geldschleusen der EU. Südländer. Wenn ich solche Begriffe lese, dann weiß ich, daß ich bei Propaganda gelandet bin.

Übrigens Target 2 eine Wechsel ohne Fälligkeit ist doch schon eine riesige Hilfe 1245 Bio für D.. Leider verstehen viele dieses System nicht.

 

Das ist richtig.

 

  Wer diese Kurve liest hat keine Fragen mehr.

 

 

Hans Werner Sinns Thesen zum Targetkomplex wird in Fachkreisen stark widersprochen.  

und du sitzt bei diesen fachkreisen mit am tisch?

@11:33 Uhr von fathaland slim

 Ich kenne allerdings so einige Menschen, die nicht arbeiten, aber Einkünfte haben, von denen Sie und ich nur träumen können.

 

 

 

an welche Form von Einkünften denken sie dabei ??

 

@10:21 Uhr von nie wieder spd

160 Milliarden Euro pro Jahr. das ist jedes Jahr ein Sondervermögen, dass problemlos viele Schwierigkeiten in allen Bereichen beenden könnte.

Man will es sich mit den wirklich Reichen nicht verscherzen..außerdem dürfte gerade die FDP kein Interesse dran haben,, dass sich da was ändert..
 

 

@10:53 Uhr von Giselbert

"Die größte Volkswirtschaft Europas soll sich bitte nicht nur um die Entlastung der eigenen Bürger und Unternehmen kümmern"

Selten so eine unverschämte Forderung von EU-Ländern gehört, zumal einig ja selbst schon eigene Entlastungspakete/Gaspreisdeckel fürs eigene Land realisiert haben. Wir haben selbst genügend Schulden, soll D jetzt etwa die eigenen Schulden für andere Länder weiter erhöhen.

 

 

Die von Ihnen zitierte Aussage halte ich ebenfalls für unverschämt und dazu noch für eine dreiste Unterstellung.
 

Schließlich ist Deutschland schon immer mit der größte Einzahler in die EU gewesen, und jetzt wollen die EU-Profiteure uns allen Ernstes sogar vorschreiben, wie unsere innerdeutsche Entlastungspolitik aussehen darf, wobei sie selber regulieren dürfen wie sie wollen?

 

Grotesk.

@11:26 Uhr von fathaland slim

 

 

Hans Werner Sinns Thesen zum Targetkomplex wird in Fachkreisen stark widersprochen.

Das Meinungsbild der Volkswirte hat ein breites Spektrum. Die Mehrheit hält die Risikobewertung von Sinn für graduell überzogen, aber nicht für grundlegend falsch. Das ist auch meine Meinung. Das bedeutet für uns in der Bundesrepublik eine zumindest zeitliche Begrenzung der durch das Entlastungspaket verursachten Überschreitung der Schuldengrenze.

@11:42 Uhr von fathaland slim

@10:29 Uhr von Peter Kock

 

Da kann man gespannt sein wie das wohl ausgeht aber die Wahrheit werden wir nie erfahren nur, kann man sich Gedanken machen warum mehrere Länder , neben UK , sich mit dem Austritt aus der EU befassen wie z.B. auch Italien,Ungarn und noch welche die nachdenken !

 

Wie kommen Sie denn auf diese Länder. Die ungarische Regierung will die Demokratie und Meinungsfreiheit beseitigen, aber sicherlich nicht aus der EU. So bescheuert ist Orban leider nicht.

 

Und auch Frau Meloni hat sehr deutlich gesagt, daß sie keinerlei Absichten hat, aus der EU oder dem Euro auszutreten. In dieser Beziehung ist sie für die deutsche Rechte eine große Enttäuschung.

Natürlich tritt die nicht so aus, mit einer 
EU und der EZB im Rücken lebt es sich nämlich angenehmer als Italiens Probleme alleine lösen zu müssen. 
Die ist politisch rechts, aber leider nicht naiv. 

Aha

Also die gleichen Italiener, die einen dreistelligen Milliardenbetrag aus dem  EU-Corona-Hilfsfonds erhalten ( zum großen Teil für lau !) und die Private und kleine/mittlere Unternehmen mit „massiven Eingriffen in den Energiemarkt“ unterstützen, wollen Deutschland jetzt das Recht absprechen, dafür Sorge zu tragen, dass nicht ein Gutteil der deutschen Unternehmen abschmiert.

Was glauben denn Signore Draghi und seine Verfolger, wie es bald um die EU stünde, wenn die deutsche Wirtschaft bankrott ginge?

Die Forderung an Deutschland, sich doch gefälligst endlich mal solidarisch zu zeigen, steht latent im Raum. Währenddessen Deutschland selbst kaum Solidarität von den anderen EU-Staaten erfährt.

Das kann ja noch heiter werden in der EU.

 

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