Kommentare - Abgeordnete in Taiwan: China verärgert über deutsche Delegation

02. Oktober 2022 - 12:28 Uhr

China hat gegen den Besuch einer Bundestags-Delegation in Taiwan protestiert und damit gedroht, "notwendige Maßnahmen" zu ergreifen. Die Parlamentarier wollen sich ein Bild über die Lage machen und sprechen von einer "Überreaktion".

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Kommentare

China hat kein Recht gegen…

China hat kein Recht gegen den Besuch einer Bundestags-Delegation zu sein und dagegen zu protestieren und mit notwendigen Maßnahmen zu drohen! Was soll dieser Dummfug von China? Merken die denn immer noch nicht, von wem sie eigentlich mit ihrer Wirtschaft abhängig sind? Die sollen doch froh sein, daß sie ihr Land die letzten 50ig Jahre wirtschaftlich vorwärts gebracht haben. Etwas Demut und Dankbarkeit wäre gegenüber den Ländern die da mitgewirkt haben sehr wohl angebracht, anstatt Drohungen auszusprechen!

Die allererste Frage

Wie förderlich ist dieser Besuch für die dringlichen Probleme der Bundesrepublik Deutschland - denn DAS ist die Frage, die sich die Abgeordneten des Deutschen Bundestages grundsätzlich stellen müssen ?

Danach kann man auch fragen "wie sehr leidet Taiwan, wenn deutsche Abgeordnete NICHT dahin reisen"?

notwendige Maßnahmen

Wie sollen diese aussehen?

Wirtschaftsanktionen?

Und ca 160 Mrd Dollar aufs Spiel setzen?

Mit USA, Japan, Südkorea sind es 1000 Mrd Dollar

Rückgrat und Augenhöhe zeigen

D ist ein souveräner Staat, der selbst entscheiden kann, darf und sollte, wohin Delegierte seines Parlaments reisen.

Das sollte der CHN Regierung klar gemacht werden.

D sollte ggü. CHN Rückgrat und Augenhöhe zeigen.

Dazu interessant: Tacheles 01.10.2022 auf DLF-Kultur

https://www.deutschlandfunkkultur.de/chinapolitik-zwischen-kooperation-…

----------------

NmE. war Taiwan nie Teil der PRC.

Eine Regierung von Taiwan kann deshalb m.E. nur in Taipeh sitzen, die von der taiwanesischen Bevölkerung demokratisch legitimiert wurde.

Tja ...

wenn die chinesischen Machthaber verärgert über den Besuch in Taiwan sind, dann hat D alles richtig gemacht!

@12:41 Uhr von Questia

D ist ein souveräner Staat, der selbst entscheiden kann, darf und sollte, wohin Delegierte seines Parlaments reisen.

Das sollte der CHN Regierung klar gemacht werden.

Wir müssen niemandem etwas klar machen, was selbstverständlich ist. Ich würde die chinesischen Turnübungen einfach ignorieren.

Ich bin dafür das wir sofort…

Ich bin dafür das wir sofort Sanktionen verhängen, schließlich kann es ja nicht sein das ein diktatorische Regierung einer Regierung aus einem Demokratischen Land Vorschriften machen will wen es besuchen darf und wem nicht. Schließlich ist man doch mit den besten Absichten gekommen. Wenn das den Eindruck einer gezielten Provokation erweckt haben sollte dann wurde das sicher falsch verstanden und sollte den Diktatoren in China aufs schärfste klargemacht werden. Das geht am besten wenn wir ab sofort keine Produckte mehr aus China kaufen.

Einspruch

„Ein Austausch von Parlamentariern darf weder als Vorwand für ein säbelrasselndes Verhalten der chinesischen Kommunisten noch als Entschuldigung für eine weitere Verletzung von Taiwans See- und Luftraum dienen".

Herr Willsch ist insofern zu widersprechen, als es sich bei China um einen durch und durch kapitalistisch organisierten diktatorischen und imperialistischen Überwachungsstaat handelt und sich kommunistische Ideale unterhalb der Nachweisbarkeitsgrenze befinden.

Aber ich finde es richtig, das Säbelrasseln zu kritisieren. Zum einen wissen wir mittlerweile, dass es nicht nur beim Säbelrasseln bleiben muss (der russische Menschheitsverbrecher in der Ukraine). Zudem hat man gegenüber den Chinesen als begehrte Handelspartner zuliebe ohnehin ziemlich lange geschwiegen, was totalitäre Politikexzesse angeht (Taiwan, Uiguren).

 

China hat kein Recht

zu kritisieren wer Teiwan besucht und wer das nicht darf.

@12:37 Uhr von Esche999 | größere Frage

Wie förderlich ist dieser Besuch für die dringlichen Probleme der Bundesrepublik Deutschland - denn DAS ist die Frage, die sich die Abgeordneten des Deutschen Bundestages grundsätzlich stellen müssen ?

Danach kann man auch fragen "wie sehr leidet Taiwan, wenn deutsche Abgeordnete NICHT dahin reisen"?

Die weit größere Frage lautet für mich:

Wie sehr leidet die Demokratie, die Souveränität von D und die Freiheit, wenn CHN bestimmen darf, wohin unsere Parlamentarier reisen dürfen - und wohin nicht.

Kommt Taiwan zu China?

Wenn Taiwan zu China kommen sollte, muss es zuvor eine freie Abstimmung geben. Und bitte nicht mit gläserner Urne und vorgehaltener Kalaschnikow und mit vorprogrammierten 98,x Prozent.

Die Ein China Aktion ist…

Die Ein China Aktion ist eigentlich völlig in Ordnung. Nur müste sich Rotchina dazu selbst auflösen und sich dem letztn rest von Kaiser-China anschließen. Und das ist nunmal Taiwan; Das einzig wahre China.

Taiwan Besuch

Bundestagsabgeordnete wollen sich ein Bild machen...

Quatsch. Sie wollen es sich ein paar Tage so richtig gutgehen lassen ! 

Trauriges Schauspiel

Das Bild zeigt eindeutig eine lächerliche Provokation, der wahre Grund des Besuchs. Seit vier Jahren war keiner dort und jetzt fahren die Parlamentarier da hin, rein zufällig versteht sich.

Hat Deutschland nicht schon genug Probleme, oder soll es zeigen, wir sind wieder wer. Mir machen solche Deutschen Angst, wir wissen wie deutscher Größenwahn endet. Es kommt die Zeit in der wieder einen Dämpfer braucht, es ist wie beim Fussball, nur wenn die Deutschen hinten liegen, sind sie richtig gut.

@12:38 Uhr von krittkritt

DIe USA und der Westen haben die Ein-China-Version anerkannt.

"Der Westen" hat nichts anerkannt, was den demokratischen Rechten der Menschen in Tawan entgegen läuft. Die Machtinteressen Chinas sind nicht unsere.

Da sind die Begründungen jetzt sicher interessant.

Ich hoffe, das war ausreichens für Sie.

Neuer deutscher Größenwahn

Nachdem der militärische Zwerg Deutschland sich schon dadurch ins eigene Knie geschossen hat, indem man Russland zumindest einen Wirtschaftskrieg erklärt hat, will man den wirtschaftlich und militärisch noch potenteren China auch noch 'mores' beibringen.

Indes, mit einer ostentativen Zurschaustellung eingebildeter oder tatsächlicher moralischer Überlegenheit und ohne Berücksichtigung der chinesisch-taiwanesischen Historie erreicht man in China gar nichts. In China nimmt man das tölpelhafte, plumpe und grobschlächtige Agieren einer Nancy Pelosi zum Anlass, die Fronten zu verhärten - zu Lasten Taiwans

 

Anstatt klug mit der Taiwan-Frage umzugehen, schickt sich unsere ebenso tölpelhafte Regierung an, einer Nany Pelosi es gleich zu tun. Das Relotiusblatt Spiegel schwört inzwischen die Deutschen darauf ein, sich auf einen Konflikt mit China vorzubereiten.

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Q:

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"https://www.spiegel.de/ausland/deutschland-muss-sich-auf-einen-konflikt…"

Das Zeitalter der verkrampften Autokratien

Zitat" "China wird notwendige Maßnahmen ergreifen, um die nationale Souveränität und territoriale Integrität entschlossen zu schützen." Zitatende.

Die Tonlage kommt mir irgendwie vertraut vor, klingt ganz nach der Originalton-Sprachregelung des Kremls bei seinem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf Ihren Nachbarstaat. Und lässt bezüglich der territorialen Ansprüche der Kader der KPCH für die Zukunft nichts Gutes erwarten. Da die Weltwirtschaft und damit auch Chinas Wirtschaft aufgrund hausgemachter Probleme durch die Einparteiendiktatur und die Folgen der Unterstützung des Angriffskrieges gegen die Ukraine in Schieflage gerät, müssen nationalistische Töne von dieser gefährlichen Situation für die Diktatoren als Ablenkung vom erwarteten ausbleibenden Wohlstand herhalten, um die totale Herrschaft weiterhin zu sichern. Eher ein Zeichen von Schwäche als Zeichen von echter Souveränität. Darf man nicht übersehen & auch nicht überbewerten. Zeichnet Autokratien eben aus. Leider!

@12:38 Uhr von krittkritt | andere Erinnerung

DIe USA und der Westen haben die Ein-China-Version anerkannt.

Da sind die Begründungen jetzt sicher interessant.

Das erinnere ich anders, bzgl Hongkong z.B.

Ein China - zwei Systeme.

Dort ist CHN bereits vertagsbrüchig geworden.

NmE. gehörte Taiwan nie zur PRC.

@12:37 Uhr von Esche999

Wie förderlich ist dieser Besuch für die dringlichen Probleme der Bundesrepublik Deutschland - denn DAS ist die Frage, die sich die Abgeordneten des Deutschen Bundestages grundsätzlich stellen müssen ?

Sehr förderlich. Wir stellen unseren Respekt für Taiwan und für seine Selbständigkeit heraus.

Diplomatische Unbedarftheiten der deutschen Delegation

Man mag schon zur Meinung gelangen, dass es deutsche Parlamentarier  nahezu darauf anlegen, ungeachtet der tatsächlichen Faktenlage kontrafaktisch zu verhalten und/oder ungeachtet der komplexen und differenzierten Befindlichkeiten der beteiligten Personen, in plumper und grobschlächtiger Manier wie ein Elefant im Porzellanladen zu gebärden.

 

Und nein, ich plädiere nicht dafür, dass die Weltgemeinschaft Taiwan schutzlos gegenüber einem wirtschaftlich und militärisch immer potenten China alleine lassen soll.

Eine ostentative Zurschaustellung des eigenen (pseudo-)moralischen Moralvorstellungen gegenüber China, ist eine unnötige und völlig sinnlose Provokation Chinas, das nicht gewillt zu sein scheint, einem selber moralisch immer dekadenteren Westen mores beibringen zu lassen.

In China ist es alleine schon ein unverzeihlicher, taktischer Fehler, derartig plump aufzutreten.

In China erreicht man mit der Diplomatie der feinen Zweideutigkeit mehr.

Liest denn niemand Sun Tzu mehr?!

China "braucht" den aktuellen Nationalismus

um über die katastrophalen Aussichten für China selbst abzulenken. Die Immobilienblase droht zu platzen (immerhin rund 30% der chin. Wirtschaft hängen am Immobiliensektor), die Produktivität sinkt durch falsche Coronapolitik, der demographische Wandel drückt China an die Wand. "Investitionen" für nonsens-Bauten, kreditfinanziert, ohne an einer Wertschöpfung später einen Anteil haben zu können (ganze Städte werden gebaut, Häuser aber nicht bewohnt oder verkauft, Brücken, Strassen die keiner braucht usw.) Das alles kaschiert Schwäche, schönt die Zahlen, die jetzt implodieren. Das System China hat extrem große und ernsthafte Probleme und ist schon längst über dem "point of no return".

Was wir jetzt sehen ist das letzte Aufbäumen des Regimes, um das eigene Volk "um die eigene Flagge" zu einen. Nationalismus. Sehr vergleichbar mit Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine. China aber hat keine Zukunft mit dem aktuellen Machthaber. Und das weiß dieser nur zu genau.

@12:38 Uhr von Alter Brummbär

Wie sollen diese aussehen?

Wirtschaftsanktionen?

Und ca 160 Mrd Dollar aufs Spiel setzen?

Mit USA, Japan, Südkorea sind es 1000 Mrd Dollar

Importe und Exporte nach China 2021: 246 Mrd. Euro. Laut "destatis". Die VR China ist(!) Deutschlands wichtigster Handelspartner. Mit den "1000 Mrd." Dollar meinen Sie was?

China macht sich laecherlich

aber die Delegation aendert auch nichts, im Generellen, noch kann sie was dafuer. Xi und seine Partei machen sich selber regelmaessig zu Witzfiguren im Versuch ihre Menschenrechtsverletzungen und systematischen antidemokratischen Unterdrueckungs- und Gleichschaltungsmethoden zu verbergen oder durch Vergleiche mit anderen Staaten zu relativieren. Wieso die das ueberhaupt versuchen? Putin ist auch so ein Clown unter den Top 10. 

Es ist unglaublich mit welcher Frechheit und mehr, Realitaetsfremdheit und komplett verzerrter Eigenwahnrnehmung diese heutigen Dikatoren und Technokraten weiterhin auftreten - auf der anderen Seite zeigt es, dass sie moralisch mit dem Ruecken zur Wand stehen - und es wissen. Xi, Putin, Erdogan... 

Es sind aber leider nicht Aktionen, die was zeigen, sondern immer noch nur Reaktionen. Wenn die Delegation mehr duckmaeusern koennte, wuerde sie das tun. Aber das hiesse sich in Luft aufloesen.

--

Disclaimer: Beiträge von "Das Ding" können Satire und Sarkasmus beinhalten. 

@12:44 Uhr von Giselbert

wenn die chinesischen Machthaber verärgert über den Besuch in Taiwan sind, dann hat D alles richtig gemacht!

Nur wird der Besuch nichts an der Position von Peking ändern. Es könnte eher wirtschaftliche Konsequenzen für Deutschland nach sich ziehen.  Und diese hat man gerade schon mehr als genug  ! 

@12:36 Uhr von Furzruggele

China hat kein Recht gegen den Besuch einer Bundestags-Delegation zu sein und dagegen zu protestieren

Dagegen sein kann es ja. Das Protestieren ist aber überflüssig. Ich hätte die Chinesen für klüger und entspannter gehalten.

@12:45 Uhr von Puttelchens Angriffskrieg gegen die Freiheit

D ist ein souveräner Staat, der selbst entscheiden kann, darf und sollte, wohin Delegierte seines Parlaments reisen.

Das sollte der CHN Regierung klar gemacht werden.

Wir müssen niemandem etwas klar machen, was selbstverständlich ist. Ich würde die chinesischen Turnübungen einfach ignorieren.

Was für uns selbstverständlich ist, ist es für CHN offensichtlich nicht.

Zumindest sollten wir der aufgeplusterten Drohung mit spitzer Nadel begegnen.

Freiheit des Mandats

@12:38 Uhr von krittkritt

DIe USA und der Westen haben die Ein-China-Version anerkannt.

Ist das so? Wer hat das wann gemacht? Und warum kann hier die USA "den Westen" bestimmen?

Da sind die Begründungen jetzt sicher interessant.

Nö. In keinerlei Weise.

Viel spannender ist doch die Begründung, weshalb das Regime der KPC ein Recht fühlt, in Arbeitstreffen zwischen demokratisch gewählten Parlamenten und demokratisch gewählten Mandatsträger:innen intervenieren zu dürfen. Gilt nicht auch in Taiwan die Freiheit des Mandats? Wovor genau hat Ihre KPC eigentlich Angst?

12:38 Uhr von krittkritt   /…

12:38 Uhr von krittkritt

 

//DIe USA und der Westen haben die Ein-China-Version anerkannt.//

 

Sie meinen da bitte was genau? Lesen Sie mal hier (da steht auch das Abstimmungsergebnis, und wenn ich das richtig sehe haben die USA mit "NEIN" gestimmt):

 

https://dewiki.de/Lexikon/Resolution_2758_der_UN-Generalversammlung

 

//Da sind die Begründungen jetzt sicher interessant.//

 

Welche Begründungen? Die für den Besuch "bei Freunden"? Die stehen im Artikel, da braucht man nur lesen und nicht schon wieder "böses denken".

 

 

@12:51 Uhr von Puttelchens Angriffskrieg gegen die Freiheit

Wenn Taiwan zu China kommen sollte, muss es zuvor eine freie Abstimmung geben. Und bitte nicht mit gläserner Urne und vorgehaltener Kalaschnikow und mit vorprogrammierten 98,x Prozent.

Taiwan IST China.  Die Volksrepublik hat sich abgespalten. die Abstimmung müsste also in der Volksrepublik abgehalten werden, ob sie sich wieder China anschließen wollen.

Wir hatten so schönen Frieden

Ich kann es einfach nicht verstehen, wie ein paar Menschen mit Spinner Interessen das immer kaputt machen müssen. Putin und Co dürften keine Macht haben 

@ 12:48 Uhr von heribix

"Ich bin dafür das wir sofort Sanktionen verhängen, schließlich kann es ja nicht sein das ein diktatorische Regierung ..."

Stimmt, in diese Richtung sollte es gehen. Prinzipiell sind die Sanktionen überfällig, so oft wie sich China in Bezug auf Taiwan in seiner Handlungsweise vergriffen hat.

@12:51 Uhr von Puttelchens Angriffskrieg gegen die Freiheit

Wenn Taiwan zu China kommen sollte, muss es zuvor eine freie Abstimmung geben. Und bitte nicht mit gläserner Urne und vorgehaltener Kalaschnikow und mit vorprogrammierten 98,x Prozent.

Irgendwie müssen Sie immer wieder die Kurve zu Russland drehen. Was mit Taiwan nun sogar nichts zu tun hat. Aber nur mal so durchsichtige Wahlurnen sind neben Russland auch noch in anderen Ländern üblich und das schon weit vor Putin. Das können Sie ruhig den anderen Usernahmen bestellen die Sie sonst noch benutzen.

Die Autokraten dieser Welt…

Die Autokraten dieser Welt scheinen mächtig nervös zu werden, wenn andere Länder Besuch von Demokraten bekommen und sich deren Demokratien als Vorbild nehmen. Da scheint für die dann "Gefahr" zu herrschen. Das eigene Volk könnte ja davon beeinflusst/beeindruckt werden.

 

Aber das ist ja auch irgendwie verständlich. Denn wenn alle sich Länder demokratisch orientieren, bekommen die anderen Probleme (und könnten sich selbst abschaffen)

- um das mal nettiquettegerecht auszudrücken.

 

 

@12:48 Uhr von heribix

Ich bin dafür das wir sofort Sanktionen verhängen, schließlich kann es ja nicht sein das ein diktatorische Regierung einer Regierung aus einem Demokratischen Land Vorschriften machen will wen es besuchen darf und wem nicht. Schließlich ist man doch mit den besten Absichten gekommen. Wenn das den Eindruck einer gezielten Provokation erweckt haben sollte dann wurde das sicher falsch verstanden und sollte den Diktatoren in China aufs schärfste klargemacht werden. Das geht am besten wenn wir ab sofort keine Produckte mehr aus China kaufen.

Dann sagen Sie doch mal wie wir die Energiewende wuppen werden, ohne die seltenen Erden aus China. Von anderen Produkten wie Magnesium etc. ganz zu schweigen. Selbst produzieren? Bei den Energiepreisen, bzw. der fehlenden Energie dazu. Wir sind abhängig davon, so einfach ist das.

@12:37 Uhr von Esche999 - nonsens.

Wie förderlich ist dieser Besuch für die dringlichen Probleme der Bundesrepublik Deutschland - denn DAS ist die Frage, die sich die Abgeordneten des Deutschen Bundestages grundsätzlich stellen müssen ?

Danach kann man auch fragen "wie sehr leidet Taiwan, wenn deutsche Abgeordnete NICHT dahin reisen"?

Ihr Text ist da eher etwas nonsens. Das sind nicht die einzigen Politiker des Deutschen Bundestages. Und die Politik kümmert sich nicht nur um das Thema, was Ihnen unter den Nägeln brennt, sondern immer um viele, möglichst um alle Themen, die für Deutschland, Europa und die Welt eine Wichtigkeit haben. Völlig unabhängig davon, ob es "Esche999" oder "Frankfurter Bürger" gefällt, passt oder auch nicht.

Ihr "Diskussions-Beitrag" reiht sich da in die typische AfD/NPD pseudo-Empörungs-Schiene ein, die nur hetzen und spalten will. Schade.

@12:38 Uhr von krittkritt

DIe USA und der Westen haben die Ein-China-Version anerkannt.

Da sind die Begründungen jetzt sicher interessant.

Ja, schwierig. Aber dann ist es mehr ein Problem der bisherigen politischen Festlegung (die man dann ggf korrigieren müsste), weniger dass es nicht richtig wäre, das Existenz- und Autonomierecht Taiwans zu unterstützen.

Einfach nur zuzuschauen, wenn China das Militär permanent aufmarschieren und aufkreuzen lässt, wäre zu wenig.

Zudem: die Ukraine hat China vor Augen geführt, dass es sich zumindest im Moment die gewaltsame Einverleibung Taiwans wirtschaftlich noch nicht leisten kann.

Die übliche Portion Flaming aus der üblichen Ecke

@12:55 Uhr von Blitzgescheit

Nachdem der militärische Zwerg Deutschland sich schon dadurch ins eigene Knie geschossen hat, indem man Russland zumindest einen Wirtschaftskrieg erklärt hat,

Wann das denn?

will man den wirtschaftlich und militärisch noch potenteren China auch noch 'mores' beibringen.

Wer ist "man"?

Indes, mit einer ostentativen Zurschaustellung eingebildeter oder tatsächlicher moralischer Überlegenheit und ohne Berücksichtigung der chinesisch-taiwanesischen Historie erreicht man in China gar nichts.

Wer macht das?

In China nimmt man das tölpelhafte, plumpe und grobschlächtige Agieren einer Nancy Pelosi zum Anlass, die Fronten zu verhärten - zu Lasten Taiwans

Na, da ja "Zwerge" zu Besuch sind.

Anstatt klug mit der Taiwan-Frage umzugehen, schickt sich unsere ebenso tölpelhafte Regierung an, einer Nany Pelosi es gleich zu tun.

Ist die Regierung da unterwegs?

Das Relotiusblatt Spiegel schwört inzwischen die Deutschen darauf ein, sich auf einen Konflikt mit China vorzubereiten.

Bullshit.

12:55 Uhr von Paco   //Das…

12:55 Uhr von Paco

 

//Das Bild zeigt eindeutig eine lächerliche Provokation, der wahre Grund des Besuchs.//

 

Wo durch denn?

 

//Seit vier Jahren war keiner dort und jetzt fahren die Parlamentarier da hin, rein zufällig versteht sich.//

 

Ja, Corona - Sie erinnern sich?

 

//Hat Deutschland nicht schon genug Probleme, oder soll es zeigen, wir sind wieder wer.//

 

Zu zeigen "wir sind wieder wer" hat Deutschland nicht nötig.

 

//Mir machen solche Deutschen Angst, wir wissen wie deutscher Größenwahn endet. Es kommt die Zeit in der wieder einen Dämpfer braucht, es ist wie beim Fussball, nur wenn die Deutschen hinten liegen, sind sie richtig gut.//

 

Also Größenwahn ängstigt Sie? Kann ich mir bei Ihren Kommentaren zur Ukraine nicht vorstellen. Bei Deutschland braucht da aber niemand Angst zu haben oder sich über einen eventuellen Dämpfer Gedanken zu machen.

 

 

@12:38 Uhr von krittkritt

DIe USA und der Westen haben die Ein-China-Version anerkannt.

Da sind die Begründungen jetzt sicher interessant.

Anerkannt wohl kaum.

@12:38 Uhr von krittkritt

DIe USA und der Westen haben die Ein-China-Version anerkannt.

Ja, ok, alles klar.

Aber unter demokratischen Bedingungen und nicht als kommunistische Parteidiktatur.

Selbstbestimmungsrecht, aber für Alle!

@12:41 Uhr von Questia

Eben auch für die Volksrepubliken!

D ist ein souveräner Staat, der selbst entscheiden kann, darf und sollte, wohin Delegierte seines Parlaments reisen.

Das sollte der CHN Regierung klar gemacht werden.

D sollte ggü. CHN Rückgrat und Augenhöhe zeigen.

Dazu interessant: Tacheles 01.10.2022 auf DLF-Kultur

https://www.deutschlandfunkkultur.de/chinapolitik-zwischen-kooperation-…

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NmE. war Taiwan nie Teil der PRC.

Eine Regierung von Taiwan kann deshalb m.E. nur in Taipeh sitzen, die von der taiwanesischen Bevölkerung demokratisch legitimiert wurde.

 

@12:58 Uhr von Blitzgescheit -Dekadenz

[...]
Eine ostentative Zurschaustellung des eigenen (pseudo-)moralischen Moralvorstellungen gegenüber China, ist eine unnötige und völlig sinnlose Provokation Chinas, das nicht gewillt zu sein scheint, einem selber moralisch immer dekadenteren Westen mores beibringen zu lassen.

In China ist es alleine schon ein unverzeihlicher, taktischer Fehler, derartig plump aufzutreten.

In China erreicht man mit der Diplomatie der feinen Zweideutigkeit mehr.

Liest denn niemand Sun Tzu mehr?!

China übrigens kümmert sich einen Kehricht um um "feine Zweideutigkeiten" oder "Moralvorstellungen" geschweige denn um universelle Rechte der Menschen. Schon gar nicht um Ansichten anderer Länder, tritt Menschenrechte mit Füssen, okkupiert Koralleninseln, ist Nationalistisch, brutal und eine Diktatur. Sie schwadronieren erneut über "westliche Dekadenz" und bemerken überhaupt nicht, das exakt  Ihre Beiträge genau das Markenzeichen der Dekadenz darstellen. Zu wenig, nicht durchdacht. Schwach.

Taiwan ist nicht Rotchina

@12:58 Uhr von Blitzgescheit

Man mag schon zur Meinung gelangen, dass es deutsche Parlamentarier nahezu darauf anlegen, ungeachtet der tatsächlichen Faktenlage kontrafaktisch zu verhalten und/oder ungeachtet der komplexen und differenzierten Befindlichkeiten der beteiligten Personen, in plumper und grobschlächtiger Manier wie ein Elefant im Porzellanladen zu gebärden.

Sie schreiben über die AfD, gell?

Und nein, ich plädiere nicht dafür, dass die Weltgemeinschaft Taiwan schutzlos gegenüber einem wirtschaftlich und militärisch immer potenten China alleine lassen soll.

Tatsächlich?

Eine ostentative Zurschaustellung des eigenen (pseudo-)moralischen Moralvorstellungen gegenüber China, ist eine unnötige und völlig sinnlose Provokation Chinas, das nicht gewillt zu sein scheint, einem selber moralisch immer dekadenteren Westen mores beibringen zu lassen.

Ok. Nur: wer macht das?

In China ist es alleine schon ein unverzeihlicher, taktischer Fehler, derartig plump aufzutreten.

Taiwan, "Blitzgescheit".

Den "Bücking vor Diktaturen" machen....

das fordern immer nur jene, die Diktaturen selbst lieben und verehren und nicht Teil der Demokratie sein wollen.

CDU-Politiker Klaus-Peter…

CDU-Politiker Klaus-Peter Willsch ist doch noch stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss.

https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/W/willsch_klaus_peter-8…

 

Fast würde man sonst sagen, dass ein paar Hinterbänkler Aufmerksamkeit erregen wollen.

 

Der erste Besuch seit 2019

Dann ist es ja Zeit, ein Zeichen zu setzen.

 

Fünftägiger Aufenthalt geplant

Es ist der erste Besuch einer Bundestagsdelegation in der demokratischen Inselrepublik seit Beginn der Pandemie Ende 2019. Der "Freundeskreis Berlin-Taipeh"

(ca. 56 Mitlgieder - siehe Wikepedia, ab 2020 gibt es auch noch den bayrischen Freundeskreis, Bayern-.Taiwan).

Der Grund, sich ein Bild von der Lage zu machen, dürfte zu einem anderen Zeitpunkt besser passen.

 

Es ist im Moment eine unnötige Reizung Chinas, auch wenn es richtig ist, dass dort hinfahren kann, wer will.

@12:55 Uhr von Paco

Das Bild zeigt eindeutig eine lächerliche Provokation, der wahre Grund des Besuchs. Seit vier Jahren war keiner dort und jetzt fahren die Parlamentarier da hin, rein zufällig versteht sich.

Hat Deutschland nicht schon genug Probleme, oder soll es zeigen, wir sind wieder wer. Mir machen solche Deutschen Angst, wir wissen wie deutscher Größenwahn endet. Es kommt die Zeit in der wieder einen Dämpfer braucht, es ist wie beim Fussball, nur wenn die Deutschen hinten liegen, sind sie richtig gut.

So was nennt man Demokratie, wenn man sich nicht irgendwelchen Despoten beugt.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung.

Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@12:58 Uhr von Blitzgescheit

Man mag schon zur Meinung gelangen, dass es deutsche Parlamentarier  nahezu darauf anlegen, ungeachtet der tatsächlichen Faktenlage kontrafaktisch zu verhalten und/oder ungeachtet der komplexen und differenzierten Befindlichkeiten der beteiligten Personen, in plumper und grobschlächtiger Manier wie ein Elefant im Porzellanladen zu gebärden.

Ich bin voll beeindruckt, was Sie für Fremdwörter kennen. Und nein, es geht China nichts an, wo deutsche Parlamentarien hin reisen. Aber wenn Sie wollen, erkläre ich der chinesischen Führung nochmal was frei gewählt bedeutet. (Oooops, das wird schwierig).

Konsequent: Demokratien unterstützen Demokratien

@12:59 Uhr von Der freundliche Friese

wenn die chinesischen Machthaber verärgert über den Besuch in Taiwan sind, dann hat D alles richtig gemacht!

Nur wird der Besuch nichts an der Position von Peking ändern. Es könnte eher wirtschaftliche Konsequenzen für Deutschland nach sich ziehen.  Und diese hat man gerade schon mehr als genug  ! 

Was für wirtschaftlicher Konsequenzen könnten das sein? Und wie wäre der Bumerang dieser Konsequenzen für die Wirtschaft der VR China, die ja derzeit auch in einer für rotchinesische Verhältnisse tiefen Rezension steckt? Und was gewinnt die Republik Taiwan?

@12:55 Uhr von Paco | Gründe

Das Bild zeigt eindeutig eine lächerliche Provokation, der wahre Grund des Besuchs. Seit vier Jahren war keiner dort und jetzt fahren die Parlamentarier da hin, rein zufällig versteht sich.

....

Die Gründe könnten auch woanders liegen:

1) 2021 wurde das Parlament neu gewählt.

2) Viele Parlamentarier sind neu, andere sind weg.

3) Die Gremien wurden neu besetzt.

4) Die Pandemie hat Reisen dorthin seit mehr als 2 Jahren verhindert.

Also alles andere als lächerliche Provokation sondern vielmehr "business as usual"

12:55 Uhr von Blitzgescheit …

12:55 Uhr von Blitzgescheit

 

12:58 Uhr von Blitzgescheit

 

 

Mann – o – Mann, mehr fällt mir dazu nicht ein.

 

(Ja, ich weiß schon, ich habe keine sachlichen Argumente oder Belege, brauche ich hier auch nicht)

 

 

@13:00 Uhr von Puttelchens Angriffskrieg gegen die Freiheit

China hat kein Recht gegen den Besuch einer Bundestags-Delegation zu sein und dagegen zu protestieren

Dagegen sein kann es ja. Das Protestieren ist aber überflüssig. Ich hätte die Chinesen für klüger und entspannter gehalten.

 

Genau.

 

Wir sind ja auch total entspannt, wenn die USA auf ihrer Ranch in Ramstein einladen.

Ja, wir gehen sogar hin.

@12:58 Uhr von Frankfurter Bürger

um über die katastrophalen Aussichten für China selbst abzulenken. Die Immobilienblase droht zu platzen (immerhin rund 30% der chin. Wirtschaft hängen am Immobiliensektor), die Produktivität sinkt durch falsche Coronapolitik, der demographische Wandel drückt China an die Wand. "Investitionen" für nonsens-Bauten, kreditfinanziert, ohne an einer Wertschöpfung später einen Anteil haben zu können (ganze Städte werden gebaut, Häuser aber nicht bewohnt oder verkauft, Brücken, Strassen die keiner braucht usw.) Das alles kaschiert Schwäche, schönt die Zahlen, die jetzt implodieren. Das System China hat extrem große und ernsthafte Probleme und ist schon längst über dem "point of no return".

Was wir jetzt sehen ist das letzte Aufbäumen des Regimes, um das eigene Volk "um die eigene Flagge" zu einen. Nationalismus. Sehr vergleichbar mit Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine. China aber hat keine Zukunft mit dem aktuellen Machthaber. Und das weiß dieser nur zu genau.

##

Ihre Analyse stimmt genau.

Es ist nicht mehr und nicht weniger

als eine Provokation, um den USA zu gefallen. Dass man damit den Rest der deutschen Wirtschaft erledigt, ist wohl auch im Sinn der USA, die keine richtige Konkurrenz dulden.

@12:55 Uhr von Blitzgescheit

Nachdem der militärische Zwerg Deutschland sich schon dadurch ins eigene Knie geschossen hat, indem man Russland zumindest einen Wirtschaftskrieg erklärt hat, will man den wirtschaftlich und militärisch noch potenteren China auch noch 'mores' beibringen.

Indes, mit einer ostentativen Zurschaustellung eingebildeter oder tatsächlicher moralischer Überlegenheit und ohne Berücksichtigung der chinesisch-taiwanesischen Historie erreicht man in China gar nichts. In China nimmt man das tölpelhafte, plumpe und grobschlächtige Agieren einer Nancy Pelosi zum Anlass, die Fronten zu verhärten - zu Lasten Taiwans

 

Anstatt klug mit der Taiwan-Frage umzugehen, schickt sich unsere ebenso tölpelhafte Regierung an, einer Nany Pelosi es gleich zu tun. Das Relotiusblatt Spiegel schwört inzwischen die Deutschen darauf ein, sich auf einen Konflikt mit China vorzubereiten.

.

Q:

.

"https://www.spiegel.de/ausland/deutschland-muss-sich-auf-einen-konflikt…"

Alle Macht den Despoten!!

@13:07 Uhr von spax-plywood

 

Dann sagen Sie doch mal wie wir die Energiewende wuppen werden, ohne die seltenen Erden aus China. Von anderen Produkten wie Magnesium etc. ganz zu schweigen. Selbst produzieren? Bei den Energiepreisen, bzw. der fehlenden Energie dazu. Wir sind abhängig davon, so einfach ist das.

Dann verraten Sie doch noch ganz kurz, wie China existieren will, ohne die eigene Wirtschaft?

@13:07 Uhr von spax-plywood

Dann sagen Sie doch mal wie wir die Energiewende wuppen werden, ohne die seltenen Erden aus China.

Wir kaufens wo anders.

Von anderen Produkten wie Magnesium etc. ganz zu schweigen. Selbst produzieren? Bei den Energiepreisen, bzw. der fehlenden Energie dazu. Wir sind abhängig davon, so einfach ist das.

Zeit unabhängig zu werden. Müssen wir bei Putin ja auch tun.

Hier mal eine kleine Liste…

Hier mal eine kleine Liste der Staaten auf der Welt die Taiwan anerkannt haben.

Vatikanstadt (1942)

Haiti (1956)

Paraguay (1957)

Guatemala (1960)

Honduras (1965)

Eswatini (1968)

Tuvalu (1979)

St. Vincent und die Grenadinen (1981)

St. Kitts und Nevis (1983)

Belize (1989)

Marshallinseln (1998)

Palau (1999)

Nauru (1980–2002, 2005)

St. Lucia (1984–1997, 2007)

Deutschland ist eindeutig nicht dabei. Was also soll das man wusste doch dies von Seiten Chinas als Provokation gewertet wird. Können wir nicht einfach mal damit und Politik machen die den Interessen Deutschlands nutz und nicht denen anderer Großmächte. 

@12:59 Uhr von Der freundliche Friese

wenn die chinesischen Machthaber verärgert über den Besuch in Taiwan sind, dann hat D alles richtig gemacht!

Nur wird der Besuch nichts an der Position von Peking ändern. Es könnte eher wirtschaftliche Konsequenzen für Deutschland nach sich ziehen.  Und diese hat man gerade schon mehr als genug  ! 

das wäre doch exorbitant super, wenn man nicht mehr auf Chinaprodukte angewiesen wäre und den ganzen Kram wieder billiger und besser hier produziert.  Wenn China alle sanktioniert, die Taiwan anerkennen, stehen sie mit Putiin und Kim ganz schön alleine da. Viel Spaß, nur zu.

@13:00 Uhr von Puttelchens Angriffskrieg gegen die Freiheit

China hat kein Recht gegen den Besuch einer Bundestags-Delegation zu sein und dagegen zu protestieren

Dagegen sein kann es ja. Das Protestieren ist aber überflüssig. Ich hätte die Chinesen für klüger und entspannter gehalten.

Na ja, sie spüren eben den Gegenwind. Unlängst hatte die UN ja die Menschenrechtslage kritisiert.

Gegenangriff scheint hier die beste Ablenkung zu sein.

Wie auch anderswo sollen solche Drochungen wohl eher eine Wirkung nach Innen haben.

@12:58 Uhr von Blitzgescheit

Man mag schon zur Meinung gelangen, dass es deutsche Parlamentarier  nahezu darauf anlegen, ungeachtet der tatsächlichen Faktenlage kontrafaktisch zu verhalten und/oder ungeachtet der komplexen und differenzierten Befindlichkeiten der beteiligten Personen, in plumper und grobschlächtiger Manier wie ein Elefant im Porzellanladen zu gebärden.

 

Und nein, ich plädiere nicht dafür, dass die Weltgemeinschaft Taiwan schutzlos gegenüber einem wirtschaftlich und militärisch immer potenten China alleine lassen soll.

Eine ostentative Zurschaustellung des eigenen (pseudo-)moralischen Moralvorstellungen gegenüber China, ist eine unnötige und völlig sinnlose Provokation Chinas, das nicht gewillt zu sein scheint, einem selber moralisch immer dekadenteren Westen mores beibringen zu lassen.

In China ist es alleine schon ein unverzeihlicher, taktischer Fehler, derartig plump aufzutreten.

In China erreicht man mit der Diplomatie der feinen Zweideutigkeit mehr.

Liest denn niemand Sun Tzu mehr?!

Nee dafür Mao

@13:10 Uhr von Stein des Anstosses

Zudem: die Ukraine hat China vor Augen geführt, dass es sich zumindest im Moment die gewaltsame Einverleibung Taiwans wirtschaftlich noch nicht leisten kann.

Ja, der Nachschubweg ist schwierig. Die Russen kriegens schon über Land nicht hin, wie soll China es übers Meer schaffen? Da sollen Haie und fremde U-Boote sein.

@13:13 Uhr von krittkritt

Eben auch für die Volksrepubliken!

Ukraine ist Ukraine. Aber Taiwan ist nicht VR.

Republiken: vom Volk, für das Volk, durch das Volk

@13:13 Uhr von krittkritt

Eben auch für die Volksrepubliken!

Gerne. Wenn in diesen Volksrepubliken vollumfänglich die UN-Menschenrechtskonvention für jeden Menschen in der Verfassung garantiert und umgesetzt wird und dort Demokratie und Rechtsstaatlichkeit herrschen.

Oder sind Sie für "Demokratie" über den Lauf einer Kalashnikow hinweg?

13:05 Uhr von heribix   /…

13:05 Uhr von heribix

 

//Irgendwie müssen Sie immer wieder die Kurve zu Russland drehen. Was mit Taiwan nun sogar nichts zu tun hat.//

 

Nicht? Die Situation  zwischen China und Taiwan ist ähnlich der Russlands/Ukraine.

 

//Aber nur mal so durchsichtige Wahlurnen sind neben Russland auch noch in anderen Ländern üblich und das schon weit vor Putin.//

 

Mag sein, gefällt mir trotzdem nicht. Und die Soldaten mit den Kalaschnikows können Sie weg retuschieren oder negieren, hilft aber nicht. Die waren da. Ebenso wie ein Wahllokal auf einem Marktplatz - von Soldaten bewacht.

 

//Das können Sie ruhig den anderen Usernahmen bestellen die Sie sonst noch benutzen.//

 

Schließen Sie da "von sich auf andere"?

 

 

Drohgebärden

Zum einen Überschätzung dieser Aktion zum anderen nutzlose Drohgebärden.

Es scheint nur noch mit Provokation, Angst und Drohen zu gehen. Nicht beirren wäre gut.

 

 

 

 

 

@12:58 Uhr von spax-plywood

Wie sollen diese aussehen?

Wirtschaftsanktionen?

Und ca 160 Mrd Dollar aufs Spiel setzen?

Mit USA, Japan, Südkorea sind es 1000 Mrd Dollar

Importe und Exporte nach China 2021: 246 Mrd. Euro. Laut "destatis". Die VR China ist(!) Deutschlands wichtigster Handelspartner. Mit den "1000 Mrd." Dollar meinen Sie was?

https://www.dgwz.de/themen/handel/china

Die wichtigsten Handelspartner für China

USA: 484,7 Milliarden USD (12,5 %)

Hongkong: 341,5 Milliarden USD (8,8 %)

Japan: 329,5 Milliarden USD (8,5 %)

Südkorea: 256,3 Milliarden USD (6,6 %)

Taiwan: 169,0 Milliarden USD (4,4 %)

Deutschland: 161,1 Milliarden USD (4,2 %)

Sonstige: 2.124, 7 Milliarden USD (54,9 %)

@12:37 Uhr von Esche999

Wie förderlich ist dieser Besuch für die dringlichen Probleme der Bundesrepublik Deutschland - denn DAS ist die Frage, die sich die Abgeordneten des Deutschen Bundestages grundsätzlich stellen müssen ?

Danach kann man auch fragen "wie sehr leidet Taiwan, wenn deutsche Abgeordnete NICHT dahin reisen"?

Die Frage könnte z. Bsp. auch lauten, warum muss man unbedingt Abgeordnete des Deutschen Bundestages dahin schicken, erstens geht das den Chinesen am Allerwertesten vorbei und das Wichtigste, haben wir nicht selbst genug Probleme? Z. Bsp. warten die Bewohner des Ahrtals schon den 2. (!) Winter auf Lösungen.

@13:07 Uhr von spax-plywood | Argumentieren

Ich bin dafür das wir sofort Sanktionen verhängen, schließlich kann es ja nicht sein das ein diktatorische Regierung einer Regierung aus einem Demokratischen Land Vorschriften machen will wen es besuchen darf und wem nicht. Schließlich ist man doch mit den besten Absichten gekommen. Wenn das den Eindruck einer gezielten Provokation erweckt haben sollte dann wurde das sicher falsch verstanden und sollte den Diktatoren in China aufs schärfste klargemacht werden. Das geht am besten wenn wir ab sofort keine Produckte mehr aus China kaufen.

Dann sagen Sie doch mal wie wir die Energiewende wuppen werden, ohne die seltenen Erden aus China. Von anderen Produkten wie Magnesium etc. ganz zu schweigen. Selbst produzieren? Bei den Energiepreisen, bzw. der fehlenden Energie dazu. Wir sind abhängig davon, so einfach ist das.

Sie argumentieren uns so in eine Abhängigkeit, wie wir sie gerade abschütteln wollen und müssen.

Die Auswirkungen einer Solchen kriegen wir gerade zu spüren.

 

@13:17 Uhr von Thomas B.

Bundestagsabgeordnete wollen sich ein Bild machen...

Quatsch. Sie wollen es sich ein paar Tage so richtig gutgehen lassen ! 

Sehe ich auch so. 

Und Jinpings Matrosen dürfen ein bisschen frische Luft schnappen. So hat jeder was davon.

Demokratische Solidarität bedingt Mut

@13:15 Uhr von w120

CDU-Politiker Klaus-Peter Willsch ist doch noch stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss.

https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/W/willsch_klaus_peter-8

Fast würde man sonst sagen, dass ein paar Hinterbänkler Aufmerksamkeit erregen wollen.

Tatsächlich? Neidisch?

Der erste Besuch seit 2019

Dann ist es ja Zeit, ein Zeichen zu setzen.

Genau. Neue Regierung, neue Policy.

Fünftägiger Aufenthalt geplant

Es ist der erste Besuch einer Bundestagsdelegation in der demokratischen Inselrepublik seit Beginn der Pandemie Ende 2019. Der "Freundeskreis Berlin-Taipeh"

(ca. 56 Mitlgieder - siehe Wikepedia, ab 2020 gibt es auch noch den bayrischen Freundeskreis, Bayern-.Taiwan).

Der Grund, sich ein Bild von der Lage zu machen, dürfte zu einem anderen Zeitpunkt besser passen.

Stimmt genau. Insbesondere angesichts des Säbelrassels von Peking.

Es ist im Moment eine unnötige Reizung Chinas, auch wenn es richtig ist, dass dort hinfahren kann, wer will.

Ach Gottchen. Und?

@12:55 Uhr von Blitzgescheit

Neuer deutscher Größenwahn

Warum immer gleich so verärgert? Es ist doch nur ein Besuch. Wer sich ein Bild machen will, muss auch schon mal ausm Büro raus kommen.

@13:07 Uhr von spax-plywood

Dann sagen Sie doch mal wie wir die Energiewende wuppen werden, ohne die seltenen Erden aus China. Von anderen Produkten wie Magnesium etc. ganz zu schweigen. Selbst produzieren? Bei den Energiepreisen, bzw. der fehlenden Energie dazu. Wir sind abhängig davon, so einfach ist das.

Dann müsste China, die Energiewende geschafft haben.

Ich sehe nichts davon.

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