Kommentare - Brasilien vor einer Schicksalswahl: Lula gegen Bolsonaro

02. Oktober 2022 - 08:56 Uhr

Die Brasilianer stimmen über ihren neuen Präsidenten ab. In den Umfragen liegt der linke Ex-Staatschef Lula da Silva deutlich vorn. Allerdings hat Präsident Bolsonaro bereits im Vorfeld Zweifel am Wahlsystem geschürt. Von Anne Herrberg.

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Kommentare

Erinnerungen werden wach

Bolsonaros Vorwurf erinnert irgendwie an Trumps Niederlage. Das Wahlsystem ist nur solange gut, wie man selber davon profitiert. Aber bei einer Niederlage muss in deren Augen Betrug dahinter stecken. Ich hoffe die Brasilianer lassen sich davon nicht abschrecken und wählen trotzdem fleißig da Silva. Der Regenwald würde wohl auch davon profitieren. 

Klare Kante

Der Wahlkampf hat zwei klar unterschiedliche Lager präsentiert. Der Wähler wird nicht durch asymmetrische Demobilisierung vom Wählen abgehalten sondern kann zwischen zwei deutlich unterschiedlichen Politikansätzen wählen. Die Demokratie besteht im Kern aus der Wirkungsmacht des Wählers. 

 

Rechte Fanatiker wird man nicht überzeugen können

Die werden mit allen Mitteln versuchen, ihre Macht zu „sichern“. Und es leider zu befürchten, dass sie sich bei der Wahl ihrer Mittel an ihrem US-amerikanischen „Vorbild“ orientieren werden.

Da bleibt in der Tat nur die Hoffnung, dass es gelingt, alle anderen und insbesondere die, die nicht wählen gehen wollen zu überzeugen, dass es um ihr Land geht. Und strenggenommmen nicht nur um ihr Land.

Und: Seit wann haben ausgerechnet „Linke“ das Geld, um Menschen und Wählerstimmen zu „kaufen“?? 

Lichtgestalten mit dunklen Schatten

@09:06 Uhr von Dany39

Bolsonaros Vorwurf erinnert irgendwie an Trumps Niederlage.

Beide sind Brüder im Geiste, treten mit den selben Versprechungen und Lügen an. Beiden ist unbedingte, blinde Loyalit immanent wichtig.

Das Wahlsystem ist nur solange gut, wie man selber davon profitiert.

Diese Wahrheit bestand schon lange vor den politischen Karrieren der beiden Herren.

Aber bei einer Niederlage muss in deren Augen Betrug dahinter stecken.

Natürlich. Treten unfehlbahre Heilsbringer an, müssen eben andere für die Fehler sorgen.

Ich hoffe die Brasilianer lassen sich davon nicht abschrecken und wählen trotzdem fleißig da Silva.

Nun, da gibt's ja noch mehr Kandidaten. Auch Herr da Silva ist als Präsident nicht unumstritten, hat unreine Stellen in seiner Vita.

Der Regenwald würde wohl auch davon profitieren. 

Nicht wirklich. Allerhöchstens würden die Abrodungen und die Maßnahmen gegen die indigene Bevölkerung gebremst weitergehen. Man blicke auf das entsprechende (Nicht-) Handeln von Herrn da Silva.

Mich hat dieser Tage…

Mich hat dieser Tage erschreckt, wie die Multimillionär-Führer evangelikaler Sekten Bolsonaro pushen und seinen korrupten, Raubbau an Natur und Menschlichkeit betreibenden Kurs, der Gewalt vor Rechtsstaatlichkeit setzt, noch als "christlich" labeln. Es ist erschreckend, welchen Zulauf das hat. Und das könnte tatsächlich wahlentscheidend werden. 
 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Bei der letzten Wahl wurde…

Bei der letzten Wahl wurde Bolsonaros Partei von der Konrad - Adenauer - Stiftung erhalten. 
Ist das bei dieser Wahl auch so? 
Herr Merz hat ja sogar gute Verbindungen zu Trump  - Sympathisanten in den USA. 
 

@09:10 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Der Wahlkampf hat zwei klar unterschiedliche Lager präsentiert. Der Wähler wird nicht durch asymmetrische Demobilisierung vom Wählen abgehalten sondern kann zwischen zwei deutlich unterschiedlichen Politikansätzen wählen. Die Demokratie besteht im Kern aus der Wirkungsmacht des Wählers. 

 

Und ich dachte immer, die Demokratie bestünde im Kern aus asymmetrischer Demobilisierung und dass ich sie deshalb nicht richtig verstehe.

@09:23 Uhr von nie wieder spd

Bei der letzten Wahl wurde Bolsonaros Partei von der Konrad - Adenauer - Stiftung erhalten. 
Ist das bei dieser Wahl auch so? 
Herr Merz hat ja sogar gute Verbindungen zu Trump  - Sympathisanten in den USA. 

Statt erhalten muß es natürlich heißen: unterstützt.

Brasilien vor Schicksalswahl: Lula gegen Bolsonaro....

Das ist jetzt die Chance Bolsonaro abzuwählen. Etwas für den Erhalt des Regenwaldes zu tun, gegen seine Abholzung und Brandrodung. Und die Sozialprogramme wieder einzuführen.

10 Prozent der Bevölkerung verfügen über 80 Prozent des Reichtums. Laut dem Brasilianischen Forschungsnetzwerk für Ernährungssicherheit (Rede Penssan) hungern dort 19 Millionen Menschen.

Unter Bolsonaro wurden in dem Land weltweit die meisten Pestizide zugelassen (3.618) . 

Sieg Lulas bei den Wahlen - Putsch der Armee für Bolsonaro?

Ich glaube, das ist eine reale Gefahr. Die Rechten sind überall nahe an der Gewalt, Nationalisten auch, wir sehen es weltweit.

Ich hoffe für Brasilien auf ein Jahrzehnt mit immer weniger Gewalt und Armut. Die Hoffnung ist nicht klein, aber auch nicht riesig.

Bolsonaro und sein Regierungsputsch

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Wie alle faschistoiden Fanatiker lehnt Bolsonaro die Demokratie als Prinzip ab. Das Motto: 'entweder ich gewinne oder ich erkenne die Wahl nicht an', hat er nicht erfunden, aber er wendet es mit Inbrunst an. Es zeigt, dass er den Willen der Wähler nicht zu respektieren gedenkt

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Die entscheidende Frage wird sein: was passiert, wenn er nicht gewinnt? Wird er denn den ihm gewogenen Sicherheitsapparat aus Militärs und Polizei einen Putsch aus  der Regierung heraus durchführen lassen ?

++

Demokratie ist für alle gut

Sowohl für die die direkt davon profitieren, die Lobby die Gesetze in ihrem Sinne durchsetzt, als auch für die Mehrheit, die immer wieder eine Wahl hat. 

09:10 Uhr von Initiative Neu… | Was sollen diese Verse sagen ?

++

Der Wahlkampf hat zwei klar unterschiedliche Lager präsentiert.

 

Nicht ungewöhnlich bei einer Wahl.

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Der Wähler wird nicht durch asymmetrische Demobilisierung vom Wählen abgehalten

Nein, aber die Gültigkeit seine Wahl wird infrage gestellt

++

sondern kann zwischen zwei deutlich unterschiedlichen Politikansätzen wählen.

Zwischen einem demokratischen Ansatz einerseits und und dem autokratischen Ansatz Bolsonaros andererseits.

 

Die Demokratie besteht im Kern aus der Wirkungsmacht des Wählers. 

 

Diese Erkenntnis ist revolutionär neu. 

Entscheidend ist, ob die 'Wirkungsmacht' des Wählers zur Entfaltung kommen darf oder von Bolsonaro abgewürgt wird.

 

Vielleicht sollte man beim…

Vielleicht sollte man beim Vergleich Trump - Bolsonaro auch auf die Evangelikalen hinweisen. 

Beide lassen sich von den Evangelikalen hypen. Und deren Anhänger wählen blind das, was das geistig (verwirrte) Oberhaupt befielt.

Gleichschaltung von Politik und Religion, der erste Schritt zum Faschismus. 

Unter Bolsonaro brennen der Amazonaswald und die Demokratie

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Die Vernichtung durch Brandrodung des für das weltweite Klima so bedeutsamen Amazonaswaldes, dieses einzigartigen Biotops für unzählige Pflanzen- und Tierarten, wird von Bolsonaro und seinem Gefolge systematisch betrieben.

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Die Brandrodung der brasilianischen Demokratie ist die nächste Gefahr die von diesem Autokraten ausgeht.

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@09:10 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft⁷

 

Der Wahlkampf hat zwei klar unterschiedliche Lager präsentiert. Der Wähler wird nicht durch asymmetrische Demobilisierung vom Wählen abgehalten sondern kann zwischen zwei deutlich unterschiedlichen Politikansätzen wählen. Die Demokratie besteht im Kern aus der Wirkungsmacht des Wählers. 

 

 

Danke für Ihre kleine Lehrstunde in Theorie der Demokratie, die allerdings mehrere Fragezeichen hinterlässt.

 

Wodurch der Wähler letzten Endes vom Wählen abgehalten, bzw. wodurch das Wahlergebnis schließlich ad absurdum geführt werden könnte, hat der rechte Amtsinhaber ja bereits in "bewährter" Trump'scher Manier angekündigt.

 

Es ist einfach nur noch zum Kotzen, dass sich weltweit die rücksichtslosesten Schreihälse mehr und mehr durchsetzen, ohne jede Rücksicht auf das, was dringend notwendig ist.

 

@09:06 Uhr von Dany39

Bolsonaros Vorwurf erinnert irgendwie an Trumps Niederlage. Das Wahlsystem ist nur solange gut, wie man selber davon profitiert. Aber bei einer Niederlage muss in deren Augen Betrug dahinter stecken. Ich hoffe die Brasilianer lassen sich davon nicht abschrecken und wählen trotzdem fleißig da Silva. Der Regenwald würde wohl auch davon profitieren. 

Genauso ist das, dem stimme ich voll und ganz zu!

Die Trugbilder der Wahlveranstaltungen

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Bolsonaro pfelgt das gleiche Trugbild wie Trump das in Amerika getan hat:

'Schaut auf die große Anzahl der Anhänger, die ich auf eine Wahlverantsltung bringe.

Das zeigt doch, dass die Mehrheit hinter mir stehen muss'

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Es ist ein Trugbild, das suggerieren soll, was nicht ist.

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Exzessiv polarisierende Figuren wie Trump und Bolsonaro bringen natürlich jeweils ein paar Tausend elektrisierte Anhänger zu ihren Veranstaltungen. Aber das ist keine Indiz für Mehrheiten, sondern nur für die größere Mobilisierung des Kerns der eigenen führer-fokussierten Anhänger im Wahlkampf.

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Die Zahl der rationalen, ruhig bleibenden Wähler zeigt sich erst an der Wahlurne und hat dann nicht selten die wirkliche Mehrheit. Sie wie in den USA 2020 und so wie möglicherweise in Brasilien 2022.

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@09:23 Uhr von nie wieder spd

Bei der letzten Wahl wurde Bolsonaros Partei von der Konrad - Adenauer - Stiftung erhalten. 
Ist das bei dieser Wahl auch so? 
Herr Merz hat ja sogar gute Verbindungen zu Trump  - Sympathisanten in den USA. 
Na und , ist das ein Verbrechen?

 

@09:20 Uhr von NieWiederAfd

 

Mich hat dieser Tage erschreckt, wie die Multimillionär-Führer evangelikaler Sekten Bolsonaro pushen und seinen korrupten, Raubbau an Natur und Menschlichkeit betreibenden Kurs, der Gewalt vor Rechtsstaatlichkeit setzt, noch als "christlich" labeln. Es ist erschreckend, welchen Zulauf das hat. Und das könnte tatsächlich wahlentscheidend werden. 
 

gez. NieWiederAfd 

 

 

 

 

Exakt!

 

Es ist nur noch zum Fremdschämen, wie sich diese gewissenlosen (hier zensiere ich mich selber...) wie Putin, Trump und Bolsonaro auch noch das Mäntelchen der religiösen Fanatiker umhängen, obwohl sie exakt gegenteilig zur christlichen Heilslehre sämtliche Gebote mit Füßen treten.

Die Menschen

wählen in der Regel immer das, wovon sie sich ein besseres Leben versprechen, mal ganz grob umrissen.

Ich kenne Brasilien nicht, nur von der Landkarte oder Berichten, was unterscheidet das Programm zwischen den Beiden.

Wer verspricht den Menschen was, und was wäre denn realistisch, hört das abholzen und die Korruption dann auf, wird die Armut weniger im Land.

Mir ist das jetzt zu einfach, Rechts oder Links, gibt es nicht was dazwischen wie eine Mitte.

@09:10 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Der Wahlkampf hat zwei klar unterschiedliche Lager präsentiert. Der Wähler wird nicht durch asymmetrische Demobilisierung vom Wählen abgehalten sondern kann zwischen zwei deutlich unterschiedlichen Politikansätzen wählen. Die Demokratie besteht im Kern aus der Wirkungsmacht des Wählers. 

 

Ich dagegen freue mich das es in D auch eine Mitte zwischen den Extremen gibt! Herr Lula hatte sich nicht wirklich mit Ruhm bekleckert aber immerhin etwas besser als der Antidemokrat Bolsonaro in der Tradition von Trump… das eigene Wohlergehen ist das Wichtigste! Es war nie Amerika first sondern wie bei Bolsonaro Trump first! Ich befürchte das ist bei den rechten Brüdern in Italien nicht anders… mal sehen ob Sie sich auch wie die Orban-„familie“ EU Gelder unter den Nagel reisen und gleichzeitig auf die EU schimpfen. Die erste Stufe zu Lügenbaronen wie in Moskau!

@10:17 Uhr von Pax Domino

Bei der letzten Wahl wurde Bolsonaros Partei von der Konrad - Adenauer - Stiftung erhalten. 
Ist das bei dieser Wahl auch so? 
Herr Merz hat ja sogar gute Verbindungen zu Trump  - Sympathisanten in den USA. 
Na und , ist das ein Verbrechen?

Wenn man sich ansieht, wozu die Politik Bolsonaros geführt hat, läuft das zumindest auf Beihilfe zu Verbrechen hinaus. Ebenso wie die Unterstützung der evangelikalen Kirchen, die so weit Rechts sind, dass sogar die katholische Kirche in Brasilien wie eine kommunistische Organisation anmutet. Mit solchen, scheinbar linken, Katholiken will die KAS natürlich nichts zu tun haben, aber deshalb muss man ja nicht gleich Bolsonaro unterstützen.

@10:17 Uhr von Pax Domino

 

Bei der letzten Wahl wurde Bolsonaros Partei von der Konrad - Adenauer - Stiftung erhalten. 
Ist das bei dieser Wahl auch so? 
Herr Merz hat ja sogar gute Verbindungen zu Trump  - Sympathisanten in den USA. 

 

《 Na und , ist das ein Verbrechen? 

 

 

 

Niemand behauptet, dass dies ein Verbrechen ist.

Was soll also Ihre reichlich durchschaubare "Frage"?

 

Schreiben Sie doch klar:

"Ich hoffe als Rechter, dass Bolsonaro gewinnt", das wäre eine klare Aussage.

Spannend bleibt, wieviel Wahlgänge es braucht

++

Erstens mal schauen wir hier nur auf Umfragen. Die können mitunter erstaunlich präzise sein, müssen es aber nicht in jedem Fall sein. Allerdings sind die Abstände zwischen den Kandidaten so groß, dass Lula am Ende vorne liegen sollte

++

Es gab Spekulationen, Lula könnte es im 1. Wahlgang über 50 % schaffen. Wahrscheinlicher ist aber, dass die Kandidaten doch näher beieinander liegen und es zu einer Stichwahl in der 2. Oktoberhälfte kommt.

++

So, die Anzahl der sich einschleichenden Tippfehler zeigt mir, dass ein Mann sich nicht in jedem Fall auf Multi-Taskingfähigkeit verlassen sollte :-). Der Abschluss der  Steuererklärung ist jetzt wichtiger.

++

Ambitionen?@10:17 Uhr von Pax Domino

Bei der letzten Wahl wurde Bolsonaros Partei von der Konrad - Adenauer - Stiftung erhalten. 
Ist das bei dieser Wahl auch so? 
Herr Merz hat ja sogar gute Verbindungen zu Trump  - Sympathisanten in den USA. 

Na und , ist das ein Verbrechen?

Nöh 'türlich nicht, stellt aber durchaus die Ambitionen des Herrn Merz in Frage!

 

Eines verstehe ich nicht...

Die regelbasierte, westliche Welt, allen voran die USA, zeigt gern mit dem Finger auf Länder, die ihrer Meinung nach gegen fundamentale Regeln verstossen, welche dramatische Auswirkungen auf den Rest der Welt haben. Aber einen Bolsonaro, der es seiner Agrar- und Holzlobby erlaubt, jährlich hundertausende Hektar Regenwald zu fällen, oftmals unter Vertreibung oder Auslöschung indigener Völker, läßt man nahezu widerspruchslos gewähren. Selbst unseren Grünen, die um jeden Radweg in unseren Städten kämpfen, ist es keine Erwähnung wert. Dass es sich dabei um einen lebenswichtigen, globalen Lungenflügel handelt, uninteressant. Im Gegenteil, man schliest noch jubelnd ein Handelsabkommen mit Brasilien.

Wenn es noch eines Beweises für die scheinheilige Welt der Politik bedarf, dann ist er hiermit erbracht. Auch bei den Völkern auf diesem Planeten regt sich kein nennenswerter Unmut, geschweige denn, dass sie gegen dieses gierige, natur- und lebensvernichtende Gewinnstreben auf die Straße gehen.

@09:11 Uhr von Nettie

 

Und: Seit wann haben ausgerechnet „Linke“ das Geld,

um Menschen und Wählerstimmen zu „kaufen“?? 

 

In Südamerika ist das mit Korruption und dubiosen Geldern bei allen Regierungsparteien so'ne Sache. In die beiden letzten großen Affären / Skandale um den Ölkonzern Petrobras, und das Bauunternehmen Odebrecht, waren alle Parteien des Landes verwickelt.

Mir sind weder Lula noch Bolsonaro...

...persönlich bekannt. Auch habe ich keinen direkten Draht nach Brasilien  -  bin daher auf "Hörensagen" als Information beschränkt  - und auch auf die Medien.  Es ist sehr wahrscheinlich, daß die Mehrzahl der Foristen hier ebenfalls so mangelhaft informiert ist.  Wie diese sich überhaupt ein Urteil anmaßen können, bleibt mir ein Rätsel. Vermutlich habe ich in der Schule nicht aufgepaßt - oder gefehlt.

@10:31 Uhr von Quakbüdel

...persönlich bekannt. Auch habe ich keinen direkten Draht nach Brasilien  -  bin daher auf "Hörensagen" als Information beschränkt  - und auch auf die Medien.  Es ist sehr wahrscheinlich, daß die Mehrzahl der Foristen hier ebenfalls so mangelhaft informiert ist.  Wie diese sich überhaupt ein Urteil anmaßen können, bleibt mir ein Rätsel. Vermutlich habe ich in der Schule nicht aufgepaßt - oder gefehlt.

Das kann gut sein, ist aber nicht weiter schlimm.

Hoffnungsträger oder Krimineller?

Zitat: "Brasiliens Ex-Präsident Lula hat gute Chancen, den aktuellen Präsidenten Bolsonaro abzulösen. Obwohl Lula anderthalb Jahre wegen Korruption im Gefängnis saß, scheint er für viele Brasilianer die bessere Wahl."

.

Wie kann man auch nur ansatzweise davon sprechen, dass Lula ein "Hoffnungsträger" sei??

Wenn es nicht schon genug sei, dass Lula ein hochkorrupter Krimineller ist, dann spricht doch die Bilanz Lulas Bände: aus einem hoffnungsvollen Schwellenland hat Lula ein Armenhaus mit Inflation, Arbeitslosen und Wirtschaftspleiten gemacht. Alles was Linke "können" ist, Abermilliarden Geld umverteilen, dafür notfalls Schulden aufnehmen oder die Steuern erhöhen.

Ergebnis ist das immer/meist, dass die Inflation, Korruption nach oben schnellt und die echten Leistungsträger, die realen Wert schaffen, ausgeplündert werden und verarmen.

 

Venezuela 2.0.

@10:31 Uhr von Quakbüdel

...persönlich bekannt. Auch habe ich keinen direkten Draht nach Brasilien  -  bin daher auf "Hörensagen" als Information beschränkt  - und auch auf die Medien.  Es ist sehr wahrscheinlich, daß die Mehrzahl der Foristen hier ebenfalls so mangelhaft informiert ist.  Wie diese sich überhaupt ein Urteil anmaßen können, bleibt mir ein Rätsel. Vermutlich habe ich in der Schule nicht aufgepaßt - oder gefehlt.

##

Mir geht es ebenso,daher kann ich keine Meinung darüber abgeben.

An alle Bolsonarofreunde

Ich verstehe nicht,wie ein wegen Korruption verurteilter Mann gewählt werden kann. 

Bei Trump wartet Ihr doch auf mit Vorfreude auf eine Verurteilung. 

 

Schwere Sprache@10:31 Uhr von Quakbüdel

...persönlich bekannt. Auch habe ich keinen direkten Draht nach Brasilien  -  bin daher auf "Hörensagen" als Information beschränkt  - und auch auf die Medien.  Es ist sehr wahrscheinlich, daß die Mehrzahl der Foristen hier ebenfalls so mangelhaft informiert ist. 

Mist, meinen Sie "unsere" Medien haben da sprachliche Probleme? Weil Portugiesisch ist ja schwer.....

Wie diese sich überhaupt ein Urteil anmaßen können, bleibt mir ein Rätsel. Vermutlich habe ich in der Schule nicht aufgepaßt - oder gefehlt.

Sie sind aus den original brasilianischen/portugiesisch schreibenden Medien natürlich besser informiert?

Schicksalswahl

Die guten Menschn dort werden für sich frei  demokratisch und gut entscheiden. Das werden wir dann akzeptieren müssen.

Was Sie nicht brauchen sind unsere idiologischen Ratschläge, Vorwürfe und Schuldzuweisungen.

Fanatismus ist das Gift der Demokratie

Überall wo Menschen sich fanatisieren lassen, bleibt der gesunde Menschenverstand auf der Strecke.

.

Es erstaunt mich, dass es selbst im 21. Jahrhundert noch solche Typen wie Bolsonaro auf der politischen Bühne gibt.

.

Vernunft ist nicht in den Genen verankert, aber sie kann erlernt werden. Ich hoffe, sie setzt sich auf breiter Front durch.

@10:31 Uhr von Quakbüdel

 

Auch habe ich keinen direkten Draht nach Brasilien  -  bin daher auf "Hörensagen" als Information beschränkt  - und auch auf die Medien.  Es ist sehr wahrscheinlich, daß die Mehrzahl der Foristen hier ebenfalls so mangelhaft informiert ist.  Wie diese sich überhaupt ein Urteil anmaßen können, bleibt mir ein Rätsel. Vermutlich habe ich in der Schule nicht aufgepaßt - oder gefehlt.

 

Zu den Zeiten, als Sie in der Schule waren, wurde dort weder über Bolsonaro, noch über Lula was gelehrt. Wüßten Sie heutzutage auch nicht besser über Brasilien Bescheid, hätten Sie damals besser aufgepasst, oder weniger häufig gefehlt.

10:31 Uhr von Quakbüdel

Mir sind weder Lula noch Bolsonaro...

...persönlich bekannt. Auch habe ich keinen direkten Draht nach Brasilien  -  bin daher auf "Hörensagen" als Information beschränkt  - und auch auf die Medien.  Es ist sehr wahrscheinlich, daß die Mehrzahl der Foristen hier ebenfalls so mangelhaft informiert ist.  Wie diese sich überhaupt ein Urteil anmaßen können, bleibt mir ein Rätsel. Vermutlich habe ich in der Schule nicht aufgepaßt - oder gefehlt.

 

Während Ihrer Schulzeit gab es vermutlich Bolsonaro als Präsident noch nicht.

Möglich, dass Sie sich schlecht informiert fühlen. Aber es macht keinen Sinn, diesen Zustand auch Ihren Mitforisten zu unterstellen. Es gibt viele Quellen, über welche man sich auch über die Vorgänge, die sich nicht an der eigenen Haustürschwelle abspielen, zu informieren und sie dann zu diskutieren.

 

Lula & Bolso mir auch nicht @10:31 Uhr von Quakbüdel

...persönlich bekannt. Auch habe ich keinen direkten Draht nach Brasilien  -  bin daher auf "Hörensagen" als Information beschränkt  - und auch auf die Medien.  Es ist sehr wahrscheinlich, daß die Mehrzahl der Foristen hier ebenfalls so mangelhaft informiert ist.  Wie diese sich überhaupt ein Urteil anmaßen können, bleibt mir ein Rätsel. Vermutlich habe ich in der Schule nicht aufgepaßt - oder gefehlt.

 

aber wer ein bisschen aufgepasst hat, der kennt den

https://de.wikipedia.org/wiki/Glenn_Greenwald

Der lebt in Brasilien und auf seine Info kann man sich weitgehend verlassen.

Mangelhafte Info ist meist die Ausrede derjenigen, die garnicht wissen wollen,

aber dann jammern ;-)

@10:36 Uhr von Blitzgescheit

Zitat: "Brasiliens Ex-Präsident Lula hat gute Chancen, den aktuellen Präsidenten Bolsonaro abzulösen. Obwohl Lula anderthalb Jahre wegen Korruption im Gefängnis saß, scheint er für viele Brasilianer die bessere Wahl."

.

Wie kann man auch nur ansatzweise davon sprechen, dass Lula ein "Hoffnungsträger" sei??

Wenn es nicht schon genug sei, dass Lula ein hochkorrupter Krimineller ist, dann spricht doch die Bilanz Lulas Bände: aus einem hoffnungsvollen Schwellenland hat Lula ein Armenhaus mit Inflation, Arbeitslosen und Wirtschaftspleiten gemacht. Alles was Linke "können" ist, Abermilliarden Geld umverteilen, dafür notfalls Schulden aufnehmen oder die Steuern erhöhen.

Ergebnis ist das immer/meist, dass die Inflation, Korruption nach oben schnellt und die echten Leistungsträger, die realen Wert schaffen, ausgeplündert werden und verarmen.

 

Venezuela 2.0.

Unsinn. Selten hat sich Brasilien so gut entwickelt wie zu Zeiten Lulas. Artikel lesen hilft.

Tja ...

eine Wahl zwischen Pest und Cholera.

So Typen gibts doch immer…

So Typen gibts doch immer und uberall. Wir hatten doch auch mal den GasGerd. Der war auch irgendwie rot lackiert und hat nur gemacht, was ihm genutzt hat. da spielt es keine Rolle, ob man Rechts oder Linkspopulist spielt.

Die frage ist doch nicht, was in Bolsos, Gerds, Donalds, Viktors oder Recips vorgeht, sondern, werum so viele Menschen die Knallkörper wählen.

@10:31 Uhr von Quakbüdel Versteh ich nicht

...persönlich bekannt. Auch habe ich keinen direkten Draht nach Brasilien  -  bin daher auf "Hörensagen" als Information beschränkt  - und auch auf die Medien.  Es ist sehr wahrscheinlich, daß die Mehrzahl der Foristen hier ebenfalls so mangelhaft informiert ist.  Wie diese sich überhaupt ein Urteil anmaßen können, bleibt mir ein Rätsel. Vermutlich habe ich in der Schule nicht aufgepaßt - oder gefehlt.

Wenn Sie nur über Dinge oder Personen urteilen welche Sie direkt und persönlich kennen was machen Sie dann auf einer Nachrichtenseite?
Auf welcher Grundlage treffen Sie denn dann überhaupt einen Großteil der ständigen Entscheidungen, Große wie Kleine, im Leben, wenn Sie nur Informationen aus ureigener Beobachtung akzeptieren, das muss ja entweder furchtbar apathisch oder vollkommen dem Zufall überlassen sein.
Beeindruckend!

Brasilien vor einer Schicksalswahl ... man soll Bedeutung..

Man soll Bedeutung nicht aufblasen (überzeichnen), Amerika hat Trump überstanden, Russland wird Putin überstehen und Brasilien hat Bolsonaro (bald) überstanden - das es Menschen unter einem Schein-Christlichen Regime anders geht, wie unter deinem Kommunistischen oder einem faschistoider Oligarchen, versteht sich von selbst, aber letztlich sind sie alle auf ihre Mitbürger angewiesen und gehorchen den gleichen ökonomischen Imperativen. Die Dramen fallen damit gewöhnlich etwas kleiner aus, als sie beschworen werden. 

Kommentatorkrankheiten @11:00 Uhr von Giselbert

eine Wahl zwischen Pest und Cholera.

 

Unsinn.

Wer auch ansatzweise sich mit Brasilien auskennt, weiss dass die Inhaftierung Lula's zweifelhaft war.

s. mein Link vorher zu Greenwald.

Auch wenn der inzwischen ein 'Viertele' so schlimm ist wie Möbius ;-)

so ändert das nichts an den Tatsachen.

Nicht ohne Grund fährt Bolso jetzt schon Wahlfälschungsnarrative sowie Putschgerüchte.

Alles wie sein Ziehvater in den Staaten.

10:36 Uhr von Blitzgescheit | Daneben, wie so oft

++

[...] dann spricht doch die Bilanz Lulas Bände: aus einem hoffnungsvollen Schwellenland hat Lula ein Armenhaus mit Inflation, Arbeitslosen und Wirtschaftspleiten gemacht.

 

Es wäre das erste Mal, dass Sie bei Wirtschaftsfragen etwas Sinnvolles und Zutreffendes beizutragen haben. Die NZZ, nicht gerade als linke Postille verschrien, dazu  am 22.09.2022:

 

Seine Arbeiterpartei (PT) hatte sich den Kampf gegen die Korruption auf die Fahnen geschrieben. 2003 zieht er ins Präsidentenamt ein, wo der einfache Schlosser es all den schlauen Ökonomen zeigt, Millionen Arbeitsplätze schafft und den Armen Brasiliens ihre Würde zurückgibt.

Und er legt einen einzigartigen Wirtschaftsboom hin.

 

So spricht diese Bilanz in der Tat Bände.

 ++

Dass Sie selbst einer wirren Figur wie Bolsonaro die Stange halten verwundert bei der Reihe an sonstigen Randständigen, die sich ihrer Fürsprache erfreuen, nicht wirklich.

++

@10:43 Uhr von werner1955

Die guten Menschn dort werden für sich frei  demokratisch und gut entscheiden. Das werden wir dann akzeptieren müssen.

Was Sie nicht brauchen sind unsere idiologischen Ratschläge, Vorwürfe und Schuldzuweisungen.

.

Dieses Forum wendet sich doch gar nicht an die Brasilianer. Sondern an die Leser DIESES Forums.

.

Warum wollen Sie deren Meinungsäußerung abblocken? Kommt mir verdächtig vor. Und nicht anständig. 

@11:08 Uhr von MRomTRom

Seine Arbeiterpartei (PT) hatte sich den Kampf gegen die Korruption auf die Fahnen geschrieben. 2003 zieht er ins Präsidentenamt ein, wo der einfache Schlosser es all den schlauen Ökonomen zeigt, Millionen Arbeitsplätze schafft und den Armen Brasiliens ihre Würde zurückgibt.

Sie können gerne den NZZ-Artikel dazu verlinken, wenn es diesen gibt.

Es entspricht nicht den Tatsachen.

 

Fakten: "Nach einer langen Periode stabilen Wachstums rutschte Brasilien ab 2014 in eine Wirtschaftskrise. 2015 und 2016 sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um mehr als drei Prozent. Der Staat verschuldete sich stark, die Arbeitslosigkeit stieg massiv. In den Jahren 2017 bis 2019 wurde eine leichte Erholung verzeichnet."

 

-

Q:

.

 

"https://www.bpb.de/themen/mittel-suedamerika/brasilien/231971/brasilien…"

"https://www.bmz.de/de/laender/brasilien/wirtschaftliche-situation-10934"

Was den Regenwald

und die Indigenen betrifft, können einem sowieso nur noch die Tränen kommen.

Zweifel

an dem Wahlsystem, dass ihn an die Macht brachte.

Leider hatte er wohl nicht die Möglichkeiten wie sein Freund Putin. Sonst hätte er schon dafür gesorgt. 

Mal schauen was ihm einfällt nach der Wahl. Trump lässt grüßen.

@11:13 Uhr von Sausevind

Die guten Menschn dort werden für sich frei  demokratisch und gut entscheiden. Das werden wir dann akzeptieren müssen.

Was Sie nicht brauchen sind unsere idiologischen Ratschläge, Vorwürfe und Schuldzuweisungen.

.

Dieses Forum wendet sich doch gar nicht an die Brasilianer. Sondern an die Leser DIESES Forums.

.

Genau.

Und die deshalb schreibe ich ja auch nur meine persönliche Meinung.

@11:20 Uhr von Naturfreund 064

Was den Regenwald und die Indigenen betrifft, können einem sowieso nur noch die Tränen kommen.

Inwiefern?

Wieso?

Können Sie dies einmal mit konkreten FAKTEN belegen?

Lula, als Präsident erfolgreich wie keine anderer vor ihm

++

Januar 2011: Luis Inácio "Lula" da Silva verlässt den Präsidentenpalast in Brasília als eines der erfolgreichsten Staatsoberhäupter in der Geschichte Brasiliens. Die Wirtschaft floriert, er übergibt das Amt seiner Wunschnachfolgerin Dilma Rousseff. Er selbst genießt enorme Anerkennung: 87 Prozent der Brasilianer hätten ihn auch für eine dritte Amtszeit gewählt, würde die brasilianische Verfassung dies nicht verbieten.

https://www.dw.com/de/lula-ein-brasilianischer-mythos/a-43275302

++

Das erklärt die Hintergründe für den Mythos von Lula.

Auch an sein Umfeld hat sich die Korruption im Lauf der Jahre herangefressen. Aber ihm selbst konnte nichts nachgewiesen werden, was dann auch Anlass für die Aufhebung der Urteile niedriger instanzen war.

++

Die Korruption ist hingegen bei Bolsonaro ins Zentrum der Präsidentschaft vorgerückt.

++

Heute liegt die Hoffnung auf Lula, weil nur ihm zugetraut wird, den Angriff Bolsonaros auf die Demokratie zu parieren.

++

 

Fakten gegen Blitztrolle @11:08 Uhr von MRomTRom

++

[...] dann spricht doch die Bilanz Lulas Bände: aus einem hoffnungsvollen Schwellenland hat Lula ein Armenhaus mit Inflation, Arbeitslosen und Wirtschaftspleiten gemacht.

 

Es wäre das erste Mal, dass Sie bei Wirtschaftsfragen etwas Sinnvolles und Zutreffendes beizutragen haben. Die NZZ, nicht gerade als linke Postille verschrien, dazu  am 22.09.2022:

 

Seine Arbeiterpartei (PT) hatte sich den Kampf gegen die Korruption auf die Fahnen geschrieben. 2003 zieht er ins Präsidentenamt ein, wo der einfache Schlosser es all den schlauen Ökonomen zeigt, Millionen Arbeitsplätze schafft und den Armen Brasiliens ihre Würde zurückgibt.

Und er legt einen einzigartigen Wirtschaftsboom hin.

 

So spricht diese Bilanz in der Tat Bände.

 ++

Dass Sie selbst einer wirren Figur wie Bolsonaro die Stange halten verwundert bei der Reihe an sonstigen Randständigen, die sich ihrer Fürsprache erfreuen, nicht wirklich.

++

 

Nur ein Artikel unter vielen in der NZZ

https://www.nzz.ch/article9C5X0-ld.286008?reduced=true

@11:18 Uhr von Blitzgescheit

Seine Arbeiterpartei (PT) hatte sich den Kampf gegen die Korruption auf die Fahnen geschrieben. 2003 zieht er ins Präsidentenamt ein, wo der einfache Schlosser es all den schlauen Ökonomen zeigt, Millionen Arbeitsplätze schafft und den Armen Brasiliens ihre Würde zurückgibt.

Fakten: "Nach einer langen Periode stabilen Wachstums rutschte Brasilien ab 2014 in eine Wirtschaftskrise. 2015 und 2016 sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um mehr als drei Prozent. Der Staat verschuldete sich stark, die Arbeitslosigkeit stieg massiv. In den Jahren 2017 bis 2019 wurde eine leichte Erholung verzeichnet."1/brasilien…"

"https://www.bmz.de/de/laender/brasilien/wirtschaftliche-situation-10934"

 

Soso. Und wann war Luiz Inácio Lula da Silva Präsident? Vom 1.1.2003 bis zum 1.1.2011.

Ist Fakt.

2003 bis zum 1. Januar 2011

 

re @10:36 Blitzgescheit: Was man von „außen“ wissen kann

jWenn es nicht schon genug sei, dass Lula ein hochkorrupter Krimineller ist, ...

 

Boing - na dann braucht man doch gar keine „Wahl“ mehr bzw. dann ist ja auch klar, warum eine Wahl Lulas nur gefälscht sein kann. Das beschreibt sehr schön die Gemengelage, die man von der „richtigen“ Seite auszubreiten versucht: „Wir“ wissen auch ohne Wahlen und Gerichte, was „das Volk will“ und was „richtig“ ist. DAS kann und MUSS man auch von „hier“ beurteilen. Tut Herr BG ja auch.. 

Danke für die Verdeutlichung!

 

>>...dann spricht doch die Bilanz Lulas Bände: aus einem hoffnungsvollen Schwellenland hat Lula ein Armenhaus mit Inflation, Arbeitslosen und Wirtschaftspleiten gemacht..<<

 

Hier kann wirklich „jedeR“ sehen, weshalb Wahlen nur unter der  „allgemeinen“ einheimischen Bevölkerung abgehalten werden dürfen. Dieses „Urteil“ MUSS auch ein Herr BG den direkt von der Politik betroffenen Menschen überlassen.

Dazu hat man Wahlen. Und damit die Möglichkeit zur Abwahl - und die steht hier auf dem Spiel! 

 

 

Bolsonaro muss weg....

Bolsonora bewegt sich auf den Spuren von Trump. Auch er wird von den Evangelikalen massiv unterstützt.

Silas Malafaia ist ein prominenter Pfingstprediger und Chef einer evangelikalen Megakirche, die ihren Sitz in einem Arbeiterviertel in Rio hat. Sie unterhält ca. 150 weitere Kirchen in Brasilien und hat ca 12 Millionen Anhänger. Bolsonaro war bei Predigten von Malafaia persönlich anwesend und fand dort eine offene Wahlunterstützung. Er wettert gegen eine angebliche "Kultur des Marxismus", der das Denken und die sozialen Netzwerke kontrolliert, so ein Bericht der TS.

Überall, wo wir es mit Evangelikalen zu tun haben, bricht ein Kulturkampf aus, das ist in Brasilien, aber auch in USA so, wo die Evangelikalen sogar bestimmen, wo ein Genozid stattfindet.

Bolsonaro muss weg. Im Moment ist es noch Wunschdenken, ich hoffe morgen Realität.

11:18 Uhr von Blitzgescheit | Sie lenken ab

 

Fakten: "Nach einer langen Periode stabilen Wachstums rutschte Brasilien ab 2014 in eine Wirtschaftskrise. 2015 und 2016 sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um mehr als drei Prozent. Der Staat verschuldete sich stark, die Arbeitslosigkeit stieg massiv. In den Jahren 2017 bis 2019 wurde eine leichte Erholung verzeichnet."

 

Keine Fakten, sondern sie rudern zurück.

In Ihrem Post von 10:36 behaupten Sie noch, es sei der Bilanz  L u l a s  geschuldet, dass es Einbrüche gab. Nun, nachdem sie mit den Fakten konfrontiert werden, müssen sie auf eine Periode ausweichen, in der Lula längst nicht mehr Präsident war. Das ist ein Armutszeugnis.

 

Dabei wäre es einfach gewesen, sich die Wachstumszahlen des brasilianischen BIP während dessen Amtszeit anzuschauen, um zu Fakten zu gelangen. Es war ein Boom.

de.statista.com/statistik/daten/studie/14559/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-brasilien/

 

 

Bolsonaro könnte

 

das durchziehen, womit Trump gescheitert ist. Nämlich im (sehr wahrscheinlichen) Falle, dass das Wahlergebnis nicht seinen Wünschen entspricht, sich die Herrschaft mit illegalen Mitteln zu sichern. An Skrupellosigkeit steht er seinem Bruder im Geiste sicher nicht nach, und die brasilianische Gesellschaft und die Reste des Rechtsstaats sind wohl kaum so wehrhaft wie in den USA.

Ich glaube, Brasilien stehen schwere Zeiten bevor.

@11:25 Uhr von Blitzgescheit

Was den Regenwald und die Indigenen betrifft, können einem sowieso nur noch die Tränen kommen.

Inwiefern?

Wieso?

Können Sie dies einmal mit konkreten FAKTEN belegen?

Darüber wurde schon so vieles berichtet und es ist auch für sie eine Leichtigkeit sich im Internet zu informieren.

Das ist längst alles schon belegt.

Anscheinend habe ich mit meiner Aussage einen Nerv bei innen getroffen, weil sie so spontan und schnell reagiert haben.

 

 

@11:32 Uhr von teachers voice

jWenn es nicht schon genug sei, dass Lula ein hochkorrupter Krimineller ist, ...

 

Boing - na dann braucht man doch gar keine „Wahl“ mehr bzw. dann ist ja auch klar, warum eine Wahl Lulas nur gefälscht sein kann. Das beschreibt sehr schön die Gemengelage, die man von der „richtigen“ Seite auszubreiten versucht: „Wir“ wissen auch ohne Wahlen und Gerichte, was „das Volk will“ und was „richtig“ ist. DAS kann und MUSS man auch von „hier“ beurteilen. Tut Herr BG ja auch.. 

Danke für die Verdeutlichung!

 

 

Vielen Dank für die Verdrehung von Tatsachen und von dem, was ich gesagt habe.

Ich könnte es mit meinen moralischen Prinzipien nicht in Einklang bringen, einen hochkorrupten Kriminellen wie Lula in das höchste Amt einer der größten Demokratien der Welt zu wählen, alleine schon weil dadurch die Demokratie verächtlich gemacht wird.

Wir wissen ja, dass Linke nicht die gleichen moralischen Prinzipien haben wie ich.

@10:30 Uhr von schabernack

 

Und: Seit wann haben ausgerechnet „Linke“ das Geld,

um Menschen und Wählerstimmen zu „kaufen“?? 

 

In Südamerika ist das mit Korruption und dubiosen Geldern bei allen Regierungsparteien so'ne Sache. In die beiden letzten großen Affären / Skandale um den Ölkonzern Petrobras, und das Bauunternehmen Odebrecht, waren alle Parteien des Landes verwickelt.

Zwangsläufig. Denn ohne Geld und „Arrangements“ (zu Deutsch: Mauscheleien) mit dessen „Gebern“ geht in unserem heutigen Wirtschafts- und Politiksystem nichts.

@11:35 Uhr von MRomTRom

 

[...]

 

Keine Fakten, sondern sie rudern zurück.

In Ihrem Post von 10:36 behaupten Sie noch, es sei der Bilanz  L u l a s  geschuldet, dass es Einbrüche gab. Nun, nachdem sie mit den Fakten konfrontiert werden, müssen sie auf eine Periode ausweichen, in der Lula längst nicht mehr Präsident war. Das ist ein Armutszeugnis.

 

Dabei wäre es einfach gewesen, sich die Wachstumszahlen des brasilianischen BIP während dessen Amtszeit anzuschauen, um zu Fakten zu gelangen. Es war ein Boom.

de.statista.com/statistik/daten/studie/14559/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-brasilien/

 

Es ist die Standardmasche des Foristen, getreu der AfD-Medienstrategie der "verwaschenen Fronten" (sagen, was auch andere sagen könnten) auf vermeintlich seriöse Quellen zu verweisen, die bei genauerem Hinsehen tatsächlich nichts mit seinen Aussagen zu tun haben, oder oft sogar das genaue Gegenteil davon sagen.

 

Eben das Prinzip AfD:

verkürzen
radikalisieren
auslassen
interpretieren
verdrehen

@09:20 Uhr von NieWiederAfd

Mich hat dieser Tage erschreckt, wie die Multimillionär-Führer evangelikaler Sekten Bolsonaro pushen und seinen korrupten, Raubbau an Natur und Menschlichkeit betreibenden Kurs, der Gewalt vor Rechtsstaatlichkeit setzt, noch als "christlich" labeln. Es ist erschreckend, welchen Zulauf das hat. Und das könnte tatsächlich wahlentscheidend werden. 
 

gez. NieWiederAfd 

Und warum ist das so?

Haben Sie daruf eine Antwort?

Warum wählen Menschen Gruppierungen die wir nicht verstehen oder akzeptieren?

Sind die Menschen den schlechter als wir? Nein.

 

 

 

 

@11:35 Uhr von MRomTRom

 

 

Dabei wäre es einfach gewesen, sich die Wachstumszahlen des brasilianischen BIP während dessen Amtszeit anzuschauen, um zu Fakten zu gelangen. Es war ein Boom.

de.statista.com/statistik/daten/studie/14559/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-brasilien/

 

Richtig.

Das brasilianische BIP sank um 3,55 % 2015 und 3,28 % 2016.

 

Gibt es noch weitere Quellen, mit welchen Sie sich widerlegen und meine Aussage bestätigen wollen?

Bring it on!

Q:

.

"de.statista.com/statistik/daten/studie/14559/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-brasilien/"

@11:32 Uhr von teachers voice

 

>>...dann spricht doch die Bilanz Lulas Bände: aus einem hoffnungsvollen Schwellenland hat Lula ein Armenhaus mit Inflation, Arbeitslosen und Wirtschaftspleiten gemacht..<<

 

Hier kann wirklich „jedeR“ sehen, weshalb Wahlen nur unter der  „allgemeinen“ einheimischen Bevölkerung abgehalten werden dürfen. Dieses „Urteil“ MUSS auch ein Herr BG den direkt von der Politik betroffenen Menschen überlassen.

Dazu hat man Wahlen. Und damit die Möglichkeit zur Abwahl - und die steht hier auf dem Spiel! 

 

Sie leiten von meiner klaren Sympathiebekundung für Bolsonaro und eine Ablehnung des korrupten linken Gegenkandidaten ab, dass ich demokratische Wahlen für unnötig halte?

Man kann nur hoffen, dass Sie einen derartigen absurden Unsinn als "teacher" nicht ihren Schülern beibringen.

@11:32 Uhr von Mauersegler

 

Fakten: "Nach einer langen Periode stabilen Wachstums rutschte Brasilien ab 2014 in eine Wirtschaftskrise. 2015 und 2016 sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um mehr als drei Prozent. Der Staat verschuldete sich stark, die Arbeitslosigkeit stieg massiv. In den Jahren 2017 bis 2019 wurde eine leichte Erholung verzeichnet."1/brasilien…"

"https://www.bmz.de/de/laender/brasilien/wirtschaftliche-situation-10934"

 

Soso. Und wann war Luiz Inácio Lula da Silva Präsident? Vom 1.1.2003 bis zum 1.1.2011.

Ist Fakt.

2003 bis zum 1. Januar 2011

 

Stimmt.

Und nach 2011 war eben diese andere Kommunistin im Amt.

 

 

Jedem Machthaber oder…

Jedem Machthaber oder Diktator steht ein Ende bevor, auch Bolsonaro ist da keine Ausnahme. So lange das Volk aber immer wieder solche Leute in die Politik lassen ist das deren Problem. Wir haben genug Probleme auf unserem Kontinent!

@09:06 Uhr Dany39 - BRICS

Bolsonaros Vorwurf erinnert irgendwie an Trumps Niederlage. Das Wahlsystem ist nur solange gut, wie man selber davon profitiert. Aber bei einer Niederlage muss in deren Augen Betrug dahinter stecken. Ich hoffe die Brasilianer lassen sich davon nicht abschrecken und wählen trotzdem fleißig da Silva. Der Regenwald würde wohl auch davon profitieren. 
 

Die 5. Kolonne wirft ja gerne das Kürzrl „BRICS“ in den Ring. Ein Kunstwort, dass einst von einem US-amerikanischen Fondsmanager erfunden wurde. An sich schon lachhaft genug, dass dies von Moskau so übernommen wird. 
 

Aber gut. 
 

jedenfalls, sollte Bolsonaro verlieren und danach sieht es ja aus, dann muss sich Moskau wohl was anderes einfallen lassen. Es ist nur schwer vorstellbar, dass sich Lula stärker Russland zuwenden wird. 
 

Aber so richtig gut Freund ist man mit den USA ja wohl auch nicht. 
 

 

@10:30 Uhr von schabernack

 

Und: Seit wann haben ausgerechnet „Linke“ das Geld,

um Menschen und Wählerstimmen zu „kaufen“?? 

 

In Südamerika ist das mit Korruption und dubiosen Geldern bei allen Regierungsparteien so'ne Sache. In die beiden letzten großen Affären / Skandale um den Ölkonzern Petrobras, und das Bauunternehmen Odebrecht, waren alle Parteien des Landes verwickelt.

Man erinnere sich bitte mal an die Flick-Affäre in D-Land - gibt dazu eine sehr gute Doku auf ARD/ZDF

die fand VOR der Wende statt - ergo gab es noch keine Links-Partei

Es war in den 50er bis zu den 70er Jahren in der "bunten" Bonner Republik üblich das Wirtschaftsbosse die Parteien und deren Parlamentarier mit Umschlägen voller Geld "beschenkten"

und natürlich wurde das NICHT als offizielle Parteispende verzeichnet und der Bundestagsleitung gemeldet

Korruption ist in kapitalistischen Demokratien system-immanent - alleine aus dem (finanziellen) Machtgefälle seitens Industrie und Bank- bzw. Versichwerungswesen gegen den Rest der Bevölkerung

@11:30 Uhr von Tinkotis

 

 

Weil die meisten Menschen in ihrer individuellen Sicht der Dinge bestätigt werden wollen und nicht damit belästigt werden möchten, dass sie vielleicht mal etwas anders machen müssten. Wer das Bedürfnis erfüllt, wird gewählt.

Verlangt man hingegen mal ein wenig Nachdenken und vielleicht sogar die Fähigkeit, die selbstverständliche eigene Unfehlbarkeit in Frage zu stellen, kriegt man vom Wähler eher die rote Karte.

Ach so, der blöde Wähler versteht mal wieder die Politik nicht? Das ist eine sehr einfach linke Sichtweise.  Ich denke, diese Typen werden gewählt, weil die Alternativen noch schlimmer sind. Gerd konnte nur kommen, weil die CDU mit Birne den Bogen überspannt hat. Und dann machen sie den Fehler mit Merkel nochmal. Niemand will doch Gerd oder Olaf. 

Und so wollen die Menschen eben Bolso. Nicht weil der toll ist, sodern weil der rest noch schlechtere Politik anbieten will.

@11:18 Uhr von Blitzgescheit

Die wirtschaftliche und soziale Bilanz der Regierungszeit Lulas ist objektiv gesehen wesentlich besser als die Bolsonaros. Darüber können selbst Sie nicht hinwegtäuschen.

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