Kommentare - Baltische Staaten für schnellen NATO-Beitritt der Ukraine

01. Oktober 2022 - 14:39 Uhr

Estland, Lettland und Litauen haben sich für einen schnellen NATO-Beitritt der Ukraine ausgesprochen. Deutschland dagegen zögert - auch aus Sorge, die Militärallianz in einen Krieg hineinzuziehen.

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Beitritt

Allgemein gilt als Voraussetzung für einen NATO-Beitritt, dass der Beitrittskandidat nicht in internationale Konflikte und Streitigkeiten um Grenzverläufe verwickelt sein darf.

So steht es in dem Artikel.

So sollten wir die Ukraine weiterhin entschlossen unterstützen, aber für einen Beitritt in die NATO ist es zu früh.

Selbst wenn die Ukraine nicht so schändlich von den Russen, dazu zähle ich alle die Pro-Putin sind, überfallen worden wäre, so wäre der Beitritt zu NATO und EU noch lange nicht erfolgt.

Dafür muss die Ukraine noch einige Hausaufgaben machen.

Aufnahme sofort - Signal an Putin

Putin ist mit seiner Annexion „all in“ gegangen und mit der Mobilmachung. Die USA sendet dafür jetzt die richtigen Waffen, um größere Ansammlungen von Russen mit einer Art legalen „Streubombenmunition“ aufzulösen. 
 

Es wäre zudem ein Signal an Putin, dass der Westen nicht blufft und die Ukraine unter seinen vollen Schutz setzt. 
 

Also während die Ukraine auf dem Boden Tatsachen schafft, wird gleichzeitig an der Aufnahme in das Verteidigungsbündnis gearbeitet. 
 

WIR müssen vor die Welle kommen und die Initiative ergreifen :-)

NATO-Karte

Die NATO-Karte wird doch schon seit der Annexion der Krim ausgespielt, und schon damals wollte damit keiner einen Weltkrieg provozieren. Nach dem derzeitigen Krieg wäre ein etwaiger NATO-Beitritt der Ukraine für den Rest der Welt der eindeutig bessere Zeitpunkt als jetzt. Sonst ist Europa nämlich tatsächlich bedroht und zwar nicht nur durch legitimierende Behauptungen, um den europäischen Einsatz in der Ukraine zu rechtfertigen. Muss nicht sein.

NATO Statuten müssen geändert werden

„Damit ein Land dem Militärbündnis beitreten kann, müssen alle NATO-Mitgliedsländer zustimmen. Allgemein gilt als Voraussetzung für einen NATO-Beitritt, dass der Beitrittskandidat nicht in internationale Konflikte und Streitigkeiten um Grenzverläufe verwickelt sein darf“

Putin hat diese Schwachstelle im Vertrag bislang zu seinen Gunsten ausgenutzt. Er hat einfach einen Konflikt angefangen und dadurch die NATO handlungsunfähig gemacht. 
 

Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist es nun, diese Passagen müssen nun schnellstens reformiert werden, um Putin weiter unter Druck zu setzen. 
 

Hätte man schon längst tun sollen. 
 

 

Langsam habe ich das Gefühl…

Langsam habe ich das Gefühl das die Balten eine Rechnung mit den Russen begleichen wollen.

Polen bekommt jetzt über die neue Pipeline Gas aus Norwegen, und unsere Pipelines wurden gekappt.

Wer profitiert davon ?

Vielleicht sollten wir Deutsche einmal darüber nachdenken, ob diese Gemeinschaft Deutschland überhaupt noch respektiert.

Ich habe keine Lust weder für die USA noch für die Balten oder unsere Grünen in den Krieg ziehen zu müssen.

Aber genau das wird passieren wenn wir uns da nicht raushalten.

 

Die Ukraine muss erstmal den…

Die Ukraine muss erstmal den Aktiven Konflikt beenden.Damit da überhaupt was zum verhandeln ist. Sollen die Baltischen Länder ihren eigenen Bund schmieden ! Kommt es aufgrund dessen zu Konflikten schaut die Nato halt nur zu.

Da muss man überhaupt nichts…

Da muss man überhaupt nichts  beschließen oder überlegen.  Momentan geht es überhaupt nicht.  Und wenn es geht, ist Putin besiegt, denn dazu muss der Krieg beendet sein. Dann wird Russland zerbrechen. Und die einzelnen Staaten werden neue Allianzen brauchen. Vielleicht mit der Nato. 

Friedensangebote?

Hier muss sich die Frage stellen, was bringt uns Frieden bzw. einen Waffenstillstand näher.

Ich persönlich bin für die Niederlage Russlands, ich bin generell für die völlige Niederlage von Invasoren (auch USA, UK, China etc.). Aber ich weiß nicht, ob ein NATO-Beitritt den Frieden herbei bringt. Putin ist ein Mann ohne Glauben und daher völlig rücksichtslos...

Was denkt ihr? 

Unterstütze ich auch -…

Unterstütze ich auch - schnell heißt ja nicht morgen. Ebenso befürworte ich den "schnellen Beitritt" für Georgien, Moldau und wer sonst noch so will.

 

Und das ist "ein Zeichen" an den Größenwahnsinnigen, es nicht zu weit zu treiben. Auch das finde ich gerechtfertigt. Wer sich so gegen alle geltenden Gesetze stellt, wie er, hat einen Denkzettel verdient.

 

Und Deutschland: mal wieder "kein Alleingang". Es wäre ja kein Alleingang sich für den Antrag der Ukraine auszusprechen - es sind noch andere Staaten dafür.

 

 

2. Teil der NATO-Beitritte in 2022

Und ich schreibe bewusst Beitritte - nicht Erweiterung

Schon die Beitritte von Schweden und Finnland liefen nicht so glatt, wie erwartet.

Die Skepsis gegenüber eines Betritts der UKR ist für mich wie ein Duplikat der Skepsis gegenüber der Lieferung von "schwerem" Gerät wie Leopard 1 etc. (die ja bekanntlich auf Halde liegen).

Wieder versteckt sich D hinter der Gemeinschaft.

Ich wünschte mir, D würde mehr Mut beweisen, und zeigen, wieviel uns Völkerrecht, Freiheit und Demokratie wert sind.

Dabei können wir sicher sein, dass die üblichen Quertreiber einen Beitritt der UKR verhindern werden (TRK, HU). Alternativ dazu Bedingungen stellen, deren Erfüllung einen üblen Nachgeschmack hinterlassen.

Bzgl. der "..Allgemein gilt als Voraussetzung für einen NATO-Beitritt, dass der Beitrittskandidat nicht in internationale Konflikte und Streitigkeiten um Grenzverläufe verwickelt sein darf..."

habe ich die Frage, ob es eine Rolle spielt, ob ein Kandidat den Konflikt selbst verursacht hat oder ihm aufgezwun

 

Verständlich, aber jetzt geht NATO-Partnerschaft

 

vor Mitgliedschaft

Der Wunsch der Ukraine nach einer NATO-Mitgliedschaft ist verständlich. Wäre sie früher Mitglied geworden, wäre es nie zu diesem blutigen Überfall Russlands gekommen.

Nun aber steht nicht die Mitgliedschaft im Vordergrund, sondern eine Partnerschaft mit der NATO noch außerhalb von Artikel 5. Vorrangig ist jetzt, dass die NATO die Ukraine mit allem unterstützt, was sie zur Verteidigung ihres Landes gegen den Aggressor braucht.

Allerdings: den Haken, den mit diesem Vorenthalt einhergeht, gilt es zu vermeiden. Wenn Putin das so auslegt, dass er nur militärische Konflikte mit potenziellen Beitrittsländern vom Zaun brechen und diese „frozen conflicts“ am Köcheln halten muss, dann wertet er das als Einladung zu weiterem Zündeln.

 

nach Kriegsend

Schnellstmöglich heisst, sobald der Krieg vorbei ist und nach Erfüllung der Aufnahmekriterien. Das würde dann auch Sinn machen. Ein solch mutiger und widerstandsfähiger Staat würde der NATO gut zu Gesicht stehen.

Immer schlechte Erfahrung mit Krieg

Deutschland hat mit Kriegen schlechte Erfahrung gemacht. Ich will keinen Krieg und schreckliche Erlebnisse. Wenn die Ukraine in die Nato aufgenommen wird, wird Deutschland in den Krieg gegen Rußland mit hineingezogen. Das will ich nicht. Rußland hat Deutschland nichts getan. Deshalb sind auch die Waffenlieferung gegen Rußland völlig unverständlich.
Deutschland muß aus der Nato austreten, weil es durch die Nato zu Aktionen gezwungen wird, die es nicht will.
Mit der Nato-Osterweiterung wurde der ursprüngliche Leitsatz der Nato wiederbelebt:
"Haltet die Russen draußen, haltet die Amerikaner drinnen und haltet die Deutschen nieder.". Mir wird schlecht.

 

@14:51 Uhr von vriegel

„Damit ein Land dem Militärbündnis beitreten kann, müssen alle NATO-Mitgliedsländer zustimmen. Allgemein gilt als Voraussetzung für einen NATO-Beitritt, dass der Beitrittskandidat nicht in internationale Konflikte und Streitigkeiten um Grenzverläufe verwickelt sein darf“

Putin hat diese Schwachstelle im Vertrag bislang zu seinen Gunsten ausgenutzt. Er hat einfach einen Konflikt angefangen und dadurch die NATO handlungsunfähig gemacht. 
 

Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist es nun, diese Passagen müssen nun schnellstens reformiert werden, um Putin weiter unter Druck zu setzen. 
 

Hätte man schon längst tun sollen. 
 

Eindeutig nein!

@14:46 Uhr von vriegel

Putin ist mit seiner Annexion „all in“ gegangen und mit der Mobilmachung. Die USA sendet dafür jetzt die richtigen Waffen, um größere Ansammlungen von Russen mit einer Art legalen „Streubombenmunition“ aufzulösen. 
 

Es wäre zudem ein Signal an Putin, dass der Westen nicht blufft und die Ukraine unter seinen vollen Schutz setzt. 
 

Also während die Ukraine auf dem Boden Tatsachen schafft, wird gleichzeitig an der Aufnahme in das Verteidigungsbündnis gearbeitet. 
 

WIR müssen vor die Welle kommen und die Initiative ergreifen :-)

 

Die Welle hat uns doch schon ergriffen. Dank der Grünen Politiker und Mitbürger wie Ihnen.

 

Wer bei Kriegshandlungen ein Smile setzt versteht die Grausamkeit die Kriege haben nicht.

Mehr als Geschmacklos. 

@14:45 Uhr Raho59 - Verteidigungsbündnis, keine Werteunion

Allgemein gilt als Voraussetzung für einen NATO-Beitritt, dass der Beitrittskandidat nicht in internationale Konflikte und Streitigkeiten um Grenzverläufe verwickelt sein darf.

So steht es in dem Artikel.

So sollten wir die Ukraine weiterhin entschlossen unterstützen, aber für einen Beitritt in die NATO ist es zu früh.

Selbst wenn die Ukraine nicht so schändlich von den Russen, dazu zähle ich alle die Pro-Putin sind, überfallen worden wäre, so wäre der Beitritt zu NATO und EU noch lange nicht erfolgt.

Dafür muss die Ukraine noch einige Hausaufgaben machen.

 

ich sehe nicht welche Hausaufgaben die Ukraine noch machen müsste. Die wären mit Sicherheit die beste und kampferprobteste Armee in der NATO. 
 

Wenn es um Werte gehen würde, dann wäre bspw die Türkei auch kein Mitglied. 

Wer Putin nicht am Dnepr aufhält

 

hat ihn morgen in seinem Vorgarten stehen. Dann wäre es direkt unser Krieg und den gilt es zu verhindern.

Die völkerrechtswidrige Annexion fremden Territoriums muss nun auch dem letzten klar gemacht haben, dass Russland unter Putin eine aggressive Geopolitik zulasten seiner Nachbarn und gegen die gesamte europäische Friedensarchitektur betreibt.  

Er wurde da nicht hinein getrieben, sondern hat sie von langer Hand geplant. Er wird sie weiter betreiben, wenn die „Kosten“ dafür nicht den Preis übersteigen.

Die Kosten werden durch die Sanktionen, durch eine zur Verteidigung befähigte Ukraine und eine glaubhafte Wehrhaftigkeit der NATO bestimmt.

 

@14:56 Uhr von Bender Rodriguez

 Und wenn es geht, ist Putin besiegt, denn dazu muss der Krieg beendet sein. Dann wird Russland zerbrechen. Und die einzelnen Staaten werden neue Allianzen brauchen. Vielleicht mit der Nato. 

Wird dieser Krieg bzw. die Haltung Russlands mit Putin enden? Ich weiß nur, dass nach Putin einige Teile Russlands sich lossagen werden. Zum Bspl. Dagestan. 

14:53 Uhr von Charlys Vater …

14:53 Uhr von Charlys Vater

 

//Langsam habe ich das Gefühl das die Balten eine Rechnung mit den Russen begleichen wollen.//

 

Das glaube ich nicht. Aber die  Staaten haben alle lange vor dem Krieg gewarnt - und niemand hat auf sie gehört.

 

//Polen bekommt jetzt über die neue Pipeline Gas aus Norwegen, und unsere Pipelines wurden gekappt.

Wer profitiert davon ?//

 

Ja wer denn?

 

//Vielleicht sollten wir Deutsche einmal darüber nachdenken, ob diese Gemeinschaft Deutschland überhaupt noch respektiert.//

 

Wenn D. sich weiter so verhält, ist es für mich nachvollziehbar, das da nicht viel Respekt rüberkommt.

 

//Ich habe keine Lust weder für die USA noch für die Balten oder unsere Grünen in den Krieg ziehen zu müssen.//

 

Wenn überhaupt müssten Sie wegen dem Größenwahnsinnigen in den Krieg ziehen.

 

//Aber genau das wird passieren wenn wir uns da nicht raushalten.//

 

Nö. Dafür gibt es aktuell keinen Grund (außer sie sind den Angstmachereien des Größenwahnsinnigen aufgesessen).

 

 

@14:51 Uhr von vriegel

 

„Damit ein Land dem Militärbündnis beitreten kann, müssen alle NATO-Mitgliedsländer zustimmen. Allgemein gilt als Voraussetzung für einen NATO-Beitritt, dass der Beitrittskandidat nicht in internationale Konflikte und Streitigkeiten um Grenzverläufe verwickelt sein darf“

 

Putin hat diese Schwachstelle im Vertrag bislang zu seinen Gunsten ausgenutzt. Er hat einfach einen Konflikt angefangen und dadurch die NATO handlungsunfähig gemacht. 
 

 

《 Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist es nun, diese Passagen müssen nun schnellstens reformiert werden, um Putin weiter unter Druck zu setzen. 
 

Hätte man schon längst tun sollen. 

 

 

Haben Sie tatsächlich die naive Vorstellung, man könne derartige Regelungen mal eben so ändern?

 

Baltische Dreieinigkeit

Zumindest die Aussenminister der Baltischen Staaten laden die Nato zur direkten Konflikteilnahme ein. Ein wenig verlockendes Angebot, aber letztendlich die Wiederholung alter Positionen, die vermutlich auch von Polen und der Slowakei unterstüzt werden. Ausgerechnet die ehemaligen Warschauer Pakt Staaten und neu EU Ost Mitgliedstaaten switchen  ganz offenbar ständig zwischen Angstmache und Kriegslust. Ausnahme Ungarn.

@14:53 Uhr von Charlys Vater |Putins Rechnung

Langsam habe ich das Gefühl das die Balten eine Rechnung mit den Russen begleichen wollen.

M.E. ist es wohl eher so, dass die Baltischen Staaten befürchten, dass Putins Rechnung rückwärts sie zu seinem nächsten Ziel machen wird.

Auch dort leben frei(willig) russisch stämmige Menschen. Putin könnte auf die Idee kommen, sie zu "beschützen" und heim ins Reich zu holen.

Wäre nicht das erste Mal.

Was hat uns NATO begracht?

Im ernst, was hat uns die NATO in den letzten 30 Jahren gebracht? Also Frieden auf keinen Fall. Eher Kriege und Kastensystem (wir gegen die restliche Welt). 

Kurze Gegenfrage

Hätte die Ukraine am 23.02.2022 (also am Vorabend des Krieges) die Aufnahmekriterien der NATO erfüllt?

Offensichtlich nicht. 

Damit sollte sich jede Diskussion erübrigen - wer diese dennoch führt, hat andere Absichten.

Wenn die Ukraine schnell der…

Wenn die Ukraine schnell der NATO beitritt, ist das auch schnell ein Kriegseintritt der gesamten NATO-Staaten, also auch Deutschland.

.

Dann steht einem Atomkrieg nichts mehr im Wege.

@14:57 Uhr von Googol: wie stellen Sie sich das vor ?

Hier muss sich die Frage stellen, was bringt uns Frieden bzw. einen Waffenstillstand näher.

Ich persönlich bin für die Niederlage Russlands, ich bin generell für die völlige Niederlage von Invasoren (auch USA, UK, China etc.). Aber ich weiß nicht, ob ein NATO-Beitritt den Frieden herbei bringt. Putin ist ein Mann ohne Glauben und daher völlig rücksichtslos...

Was denkt ihr? 

 

 

Wie hätten Sie denn gerne die „russische Niederlage“ ? Selenskiy reitet in Moskau ein ? Umgekehrt dürfte er wohl rechtzeitig ausgeflogen werden wenn die Russen die A-Karte zücken ...

 

 

Putin ist durchaus gläubig. Er glaubt an den Sieg seiner Waffen. „Gott mit uns“, sozusagen. 

Man will es nicht verstehen, ...

oder nicht wahr haben, dass die damals grundlose Nato-Osterweiterung in den Neuzigern, zu Jelzin-Zeiten, der demokratischsten Zeit in Russland, für die es keinerlei strategische und militärische Rechtfertigung gab (Russland war am Boden), den Grundstein für die heutigen Probleme gelegt haben.

Jetzt kann einer sagen, die NATO ist zur Aufnahme verpflichtet. Nein, die letzten Monate haben gezeigt, dass ein Mitgliedsland ausreichen würde die Aufnahme zu verhindern.

Nur Diplomatie kann diesen Krieg beenden und verhindern, dass er nicht zum Weltkrieg wird. Nicht die Kindergarten-Politik: "Mit dem rede ich nicht" oder "von dem nehme ich kein Gas mehr".

Den Eil-Antrag wie Biden abzulehnen finde ich diplomatisch.

@14:57 Uhr von Googol

Hier muss sich die Frage stellen, was bringt uns Frieden bzw. einen Waffenstillstand näher.

Ich persönlich bin für die Niederlage Russlands, ich bin generell für die völlige Niederlage von Invasoren (auch USA, UK, China etc.). Aber ich weiß nicht, ob ein NATO-Beitritt den Frieden herbei bringt. Putin ist ein Mann ohne Glauben und daher völlig rücksichtslos...

Was denkt ihr? 

Schön, dass Sie den Blick von Russland auch auf andere Aggressoren richten. 

Etliche der von Ihnen aufgeführten Länder sind NATO Mitglieder (Auch die Türkei ist da als permanenter Aggressor der Nachbarn unbedingt zu erwähnen). 

Offenbar verhindert die NATO Mitgliedschaft nur Aggressionen GEGEN Mitglieder, nicht aber Aggressionen der Länder selbst.

Soweit ich die Regeln…

Soweit ich die Regeln verstanden habe, entscheidet jedes Mitgliedsland selbst, welche Hilfe es im Bündnisfall leistet. Natürlich denkt man sofort an Soldaten, weil dies am effektivsten ist. Möglich ist aber auch "nur" Waffen zu liefern, was die Nato im Fall der Ukraine sowieso schon tut.

Eine Aufnahme der Ukraine in die Nato muss den Krieg also nicht zwangsläufig ausweiten. Vorallem wenn die Ukraine weiter soviel Erfolg hat, ihr Land von den Russen zu befreien.

Schwierig wird es, wenn Russland wieder in die Offensive kommt und nur noch Nato Soldaten helfen. Dieses Szenario werden viele Nato Mitglieder verhindern wollen. Denn wenn Russland ein Nato Mitglied erobert, ist das ganze Bündnis in gefahr.

Daher glaube ich nicht an ein schnellen Beitritt der Ukraine, aber ich hoffe sie kann ihr Land befreien.

@14:53 Uhr von Charlys Vater --- Unterschwellig Pro-Putin

 

Ich habe keine Lust weder für die USA noch für die Balten oder unsere Grünen in den Krieg ziehen zu müssen.Aber genau das wird passieren wenn wir uns da nicht raushalten.

 

In den Krieg müssen Sie nur ziehen, wenn wir uns in dem Sinn raushalten, dass Putin frei schalten und walten kann, wie er will. Darum geht es Ihnen offensichtlich. 

Wenn wir uns raushalten, indem wir der Ukraine die Unterstützung vorenthalten, holt sich Putin morgen den nächsten Dominostein.

Wir müssen die Ukraine auch in unserem eigenen Interesse so unterstützen, dass Putin keine weiteren Eroberungen mehr plant.

 

@14:53 Uhr von Charlys V.- haarsträubender Unsinn

Langsam habe ich das Gefühl das die Balten eine Rechnung mit den Russen begleichen wollen.

..

Ich habe keine Lust weder für die USA noch für die Balten oder unsere Grünen in den Krieg ziehen zu müssen.

..

 

Die Balten - meine Frau kommt von dort - haben Jahrzehnte lang unter der russischen Knute gelitten. Seit der ersten Unabhängigkeit im Jahr 1919, die spätestens mit dem Hitler-Stalin Pakt vorbei war  

Und in den Jahrhunderten davor das selbe.

 

Man kennt also die Russen und weiß wie gefährlich der Russe ist  

Alle anderen ehemaligen Ostblockstaaten wissen das genauso wie die Finnen das wissen  

 

so lange sie kein Bundeswehrsoldat sind, müssen sie sowieso gar nichts. 
 

Russland hat auch Deutschland bereits den Krieg erklärt. Cyber, soziale Netzwerke, Energie und auch in den Kommentar spalten aller Medien sind die russischen Trollsoldaten aktiv 

Russland versucht unsere Wirtschaft, Gesellschaft und unser Land zu zerstören. 
 

dafür braucht es die richtige Antwort. 
 

 

@14:46 Uhr von vriegel

>> WIR müssen vor die Welle kommen

 

Sind Sie beim Pluralis Majestatis angekommen oder wen meinen Sie mit "WIR"? oO

@14:51 Uhr von vriegel

„Damit ein Land dem Militärbündnis beitreten kann, müssen alle NATO-Mitgliedsländer zustimmen. Allgemein gilt als Voraussetzung für einen NATO-Beitritt, dass der Beitrittskandidat nicht in internationale Konflikte und Streitigkeiten um Grenzverläufe verwickelt sein darf“.

So einfach nach Gutsherrn Art die Statuten ändern, ist das ihr Vorschlag. So wie Deutschland, die keine Waffen in Kriegsgebiete liefern wollte, bis die Ampel mit den Grünen kam.

Die Väter des Grundgesetzes haben sich bestimmt was dabei gedacht, genau wie die Leute, die die NATO Verträge gestaltet haben.

Das die drei Zwergstaaten die größten Kriegstreiber sind, fällt schon länger auf. Kommt wahrscheinlich aus ihrer Geschichte, aber sie sollten bedenken, sie sind die Ersten die dran glauben müssen wenn es kracht.

Ich bin mir sicher, die Ukraine wird wie die Türkei immer Beitrittskandidat der EU bleiben und in die NATO kommen sie auch nie. Und das ist gut so, bei allem Verständnis für ihre Situation.

@14:45 Uhr von Raho59

Allgemein gilt als Voraussetzung für einen NATO-Beitritt, dass der Beitrittskandidat nicht in internationale Konflikte und Streitigkeiten um Grenzverläufe verwickelt sein darf.

So steht es in dem Artikel.

So sollten wir die Ukraine weiterhin entschlossen unterstützen, aber für einen Beitritt in die NATO ist es zu früh.

Selbst wenn die Ukraine nicht so schändlich von den Russen, dazu zähle ich alle die Pro-Putin sind, überfallen worden wäre, so wäre der Beitritt zu NATO und EU noch lange nicht erfolgt.

Dafür muss die Ukraine noch einige Hausaufgaben machen.

Hausaufgaben sollte vor allem Russland machen. Erster Schritt: Sturz des aktuellen Präsidenten. Zweiter Schritt: Strafgerichtshof in Den Haag. Brüssel muss sich nun natürlich sehr beeilen, damit unter starkem Zeitdruck die Aufnahme der Ukraine in die EU und die NATO noch dieses Jahr erfolgen kann. Das Baltikum ist da schon schneller und schlauer, weil es von 1939 weiss, was Annexionen sind. Deutschland weiss das noch nicht so ganz.

@14:45 Uhr von Raho59: ach was

Allgemein gilt als Voraussetzung für einen NATO-Beitritt, dass der Beitrittskandidat nicht in internationale Konflikte und Streitigkeiten um Grenzverläufe verwickelt sein darf.

So steht es in dem Artikel.

So sollten wir die Ukraine weiterhin entschlossen unterstützen, aber für einen Beitritt in die NATO ist es zu früh.

Selbst wenn die Ukraine nicht so schändlich von den Russen, dazu zähle ich alle die Pro-Putin sind, überfallen worden wäre, so wäre der Beitritt zu NATO und EU noch lange nicht erfolgt.

Dafür muss die Ukraine noch einige Hausaufgaben machen.

 

 

NATO Mitgliedschaft ist übrigens kein Problem. Sowohl die Türkei in der Militärdiktatur als auch die griechische Militärdiktatur waren beide in der NATO. 
 

 

EU ist da schon was anderes. Ohne funktionierende Gewaltenteilung, ohne unabhängige Justiz und mit oligarchischen Strippenziehern, die den Staat als Selbstbedienungsladen betrachten, dürfte es schwierig werden. Das ist schon mehr als nur „Hausaufgaben“ was die Ukraine machen müsste. 

Gegen Beitritt während des Krieges

Ich denke, ein schneller Nato-Beitritt der Ukraine wäre eine Turbo-Eskalation. Das wäre der sozusagen der Bündnisfall nach Art. 5 des Nordatlantikvertrages, oder sehe ich das jetzt falsch?

Ich denke, der sollte vermieden werden, aus wirtschaftlichen und militärstrategischen Gründen. 

Russlands Armee hat, so wie es aussieht, jetzt erhebliche Probleme. Ich denke, weitere Waffenlieferungen an die Ukraine sind jetzt das geeignete Mittel um diese russischen Schwächen weiter auszunutzen, ohne dass man Putin die atomare Eskalationsrechtfertigung im Rahmen eines direkten Krieges frei Haus liefert.

Ich bin als ehemaliger Soldat der Ansicht, dass der Konflikt nicht vorschnell zum direkten Krieg zwischen Russland und der Nato eskalieren sollte, denn dann würde Europa um mindestens 40 Jahre zurück geworfen werden, wirtschaftlich gesehen. 

Eines muss aber den Russen ganz klar gemacht werden: wer zuerst Atomwaffen einsetzt, stirbt als zweiter. 

 

@14:59 Uhr von ich1961

Unterstütze ich auch - schnell heißt ja nicht morgen. Ebenso befürworte ich den "schnellen Beitritt" für Georgien, Moldau und wer sonst noch so will.

 

Und das ist "ein Zeichen" an den Größenwahnsinnigen, es nicht zu weit zu treiben. Auch das finde ich gerechtfertigt. Wer sich so gegen alle geltenden Gesetze stellt, wie er, hat einen Denkzettel verdient.

 

Und Deutschland: mal wieder "kein Alleingang". Es wäre ja kein Alleingang sich für den Antrag der Ukraine auszusprechen - es sind noch andere Staaten dafür.

Ob es auch andere Staaten gibt, die dafür sind, spielt keine Rolle, solange es Staaten gibt, die dagegen sind, denn m.W. muss die Zustimmung für eine neues Mitglied einstimmig sein. Ich bezweifle, dass das im Augenblick gegeben sein könnte. Auch weitere Beitritte müssen natürlich vorab geprüft und abgewogen werden. Sympathien hin oder her, sollten da keine Rolle spielen, sonst beklagt man es hinterher, wie bei der EU. Da würde man heuteauch manches anders machen.

 

 

 

Putin ist eh am Ende

Die NATO will nicht in den Krieg mit Russland eintreten, also wird die Entscheidung nicht anders ausfallen als im Januar, auch wenn putin sich mit der Kindergarten-Annexion endgültig der Lächerlichkeit und der Hilflosigkeit preisgegeben hat. 

Zudem hat Putin sich mit dem Bombardement von Nordstream auch seine Fan-Base in MeckPomm zerschossen.

Die Konzentration der NATO gilt im Moment wahrscheinlich eher dem Schutz der eigenen Infrastruktur als der Aufnahme der Ukraine.

Aber so leid es mir für die Handwerksbetriebe gerade im Osten tut, seit dieser Woche kann doch auch der Letzte nicht mehr kommen, mit Putin müsse man verhandeln.

Er sieht sich nicht mehr als verbrecherischer Angreifer, sondern als Verteidiger des Guten gegen den Westen. Er sieht jegliche Legitimation bei sich.

Gibt es noch Verstandesfähige im Kreml, die ihn aus dem Verkehr ziehen können?

@14:57 Uhr von Googol

Hier muss sich die Frage stellen, was bringt uns Frieden bzw. einen Waffenstillstand näher.

Ich persönlich bin für die Niederlage Russlands, ich bin generell für die völlige Niederlage von Invasoren (auch USA, UK, China etc.). Aber ich weiß nicht, ob ein NATO-Beitritt den Frieden herbei bringt. Putin ist ein Mann ohne Glauben und daher völlig rücksichtslos...

Was denkt ihr? 

Ich denke, dass die Amerikaner auch nur an ihren Vorteil glauben. Die einzigen Gewinner in diesem Konflikt sind die Amerikaner. Die russische und europäische Wirtschaft wird zerstört, die Amerikaner liefern jetzt ihr Gas und kaufen europäische Waren zum Schnäppchen Preis, dank des tiefen Euros. Sie haben alles richtig gemacht.

@15:08 Uhr morgentau19 - kein Atomkrieg möglich

Wenn die Ukraine schnell der NATO beitritt, ist das auch schnell ein Kriegseintritt der gesamten NATO-Staaten, also auch Deutschland.

.

Dann steht einem Atomkrieg nichts mehr im Wege.

 

Atomwaffen dienen der Abschreckung. Sie können nicht eingesetzt werden. 
 

das war einer der großen Fehler putins, dass er seine Atomraketen verbessert hat, die er sowieso nicht einsetzen kann. Und dafür die konventionellen Streitkräfte voll vernachlässigt hat. 
 

dazu die überall grassierende Korruption. 
 

das ist der stärkste Verbündete der Ukraine: Korruption im russischen Militär und in der Militärindustrie. 
 

Wenn also die NATO in den Krieg eintritt, dann ist das nur das Ende der russischen Armee, aber weiter wird nichts passieren. 
 

 

@15:07 Uhr von Schlaraffe since 1967

Zumindest die Aussenminister der Baltischen Staaten laden die Nato zur direkten Konflikteilnahme ein. Ein wenig verlockendes Angebot, aber letztendlich die Wiederholung alter Positionen, die vermutlich auch von Polen und der Slowakei unterstüzt werden. Ausgerechnet die ehemaligen Warschauer Pakt Staaten und neu EU Ost Mitgliedstaaten switchen  ganz offenbar ständig zwischen Angstmache und Kriegslust. Ausnahme Ungarn.

Die ehemaligen Warschauer Pakt Staaten, wissen aber auch, das die ehemals sowjetischen Freunde, keine Freiheitsgenossen waren!

@15:07 Uhr von Questia

Langsam habe ich das Gefühl das die Balten eine Rechnung mit den Russen begleichen wollen.

M.E. ist es wohl eher so, dass die Baltischen Staaten befürchten, dass Putins Rechnung rückwärts sie zu seinem nächsten Ziel machen wird.

Auch dort leben frei(willig) russisch stämmige Menschen. Putin könnte auf die Idee kommen, sie zu "beschützen" und heim ins Reich zu holen.

Wäre nicht das erste Mal.

WladiMIR weiss dann aber auch, das es was auf die Finger gibt.

Klare Sache

Wenn die Ukraine jetzt Mitglied der Nato werden würde, wären wir aktiv im Krieg, denn dann wird das ein Nato-Bündnisfall. Und in diesem Krieg haben wir genau so wenig zu suchen wie in Afghanistan oder Mali!

15:01 Uhr von Udo   /…

15:01 Uhr von Udo

 

//Deutschland hat mit Kriegen schlechte Erfahrung gemacht. Ich will keinen Krieg und schreckliche Erlebnisse.//

 

Wer will das schon? Oder glauben Sie, die Ukraine hätte sich "um den Krieg gerissen"?

 

//Wenn die Ukraine in die Nato aufgenommen wird, wird Deutschland in den Krieg gegen Rußland mit hineingezogen.//

 

Warum? Der Nato Beitritt wird ja nicht heute oder morgen entschieden.

 

//Das will ich nicht. Rußland hat Deutschland nichts getan. Deshalb sind auch die Waffenlieferung gegen Rußland völlig unverständlich.//

 

Was haben denn die Waffenlieferungen damit zu tun "das Russland Deutschland nichts getan hat"? Es geht nur darum, der Ukraine die Möglichkeit zu geben, sich gegen die russischen Aggressoren adäquat zu wehren.

 

//Deutschland muß aus der Nato austreten, weil es durch die Nato zu Aktionen gezwungen wird, die es nicht will.//

 

Und Sie halten sich für Deutschland? Ich bin dafür.

 

//Mit der Nato-Osterweiterung wurde … .//

 

Quatsch.

 

//Mir wird schlecht. //

 

Mir auch.

 

 

@ich1961 @ Chalys Vater --- Völkische Motivation ?

//Langsam habe ich das Gefühl das die Balten eine Rechnung mit den Russen begleichen wollen.//

 

Das glaube ich nicht. Aber die  Staaten haben alle lange vor dem Krieg gewarnt - und niemand hat auf sie gehört.

 

So langsam wird deutlich, dass seitens des Putin-Unterstützer-Kreises ein völkische Motivation zum Vorscheint kommt. Egal ob von links- oder rechtsaußen.

Von ihr wird Polen, Balten und Ukrainern das Recht auf Selbstbestimmung abgesprochen, den Russen hingegen auf eine Art gehuldigt, welche nichts mit politischen Erwägungen zu tun hat sondern sie zu einer Art Herrenrasse verklärt, deren Recht über dem aller anderen steht. Eine seltsame Entwicklung und nicht akzeptabel.

 

NATO Beitritt aktuell absolut unmöglich

Keinesfalls darf man nun einen NATO-Beitritt der Ukraine angehen, auch keine Vorverhandlungen. Der völlig in seiner irren Welt gefangene Mordknecht in Moskau sitzt nun mal auf Unmengen Atomwaffen und ist offensichtlich völlig unberechenbar.

Die Ukraine muss natürlich weiterhin erheblich unterstützt werden, was schon gefährlich genug, aber beim aktuellen Eskalationsstand wohl unabdingbar ist. Offenbar ist ein zu großer Teil der Russen nach wie vor von den Großmachtsträumereien Putins verblendet um zu sehen, wie sehr sie sich selber schaden und welche mörderische Gefahr für die ganze Welt von diesem verbrecherischen Angriff ausgeht.

Die Welt, nicht nur der Westen, muss sehr genau abwägen, wie man nun mit dieser hochbrisanten Situation umgeht, um einen Weltkrieg zu verhindern. Da helfen keine markigen Sprüche, strategisch kluges Handeln und zurückhaltende, aber in der Sache klare Sprache ist gefragt.

Scholz macht das weit besser, als die Sofa-Generäle es wahrhaben wollen.

re @14:53 Charlys Vater: Lust auf Raushalten

Ich habe keine Lust weder für die USA noch für die Balten oder unsere Grünen in den Krieg ziehen zu müssen.

Aber genau das wird passieren wenn wir uns da nicht raushalten.

 

„Lust“ auf Krieg hatte bisher nur einer: Putin. Und selbst diese Lust hielt nur 3 Tage. Bevor aus der Lust Frust wurde.

Diese „Lust auf Krieg“ hat aber auch immer nur einer den „Anderen“ unterstellt: Wieder der gleiche Putin.

Man könnte hier einen Zusammenhang vermuten...

 

So viel zur „Lust in den Krieg ziehen zu müssen“.

Was das „Raushalten“ betrifft: Das kann man ja wollen, aber das hat ebenso Wirkungen wie ein „Einmischen“. Oder genauer: Auch ein Raushalten ist natürlich ein Einmischen.

Ich jedenfalls freue mich, dass sich „die Balten“ (und  „unsere Grünen“) nicht raushalten wollen. Ein Zeichen von Verlässlichkeit und Freundschaft. Und ja - Freundschaft gibt es auch zwischen Ländern. 

Leider eben auch Feindschaften. Von denen sieht sich Russland umzingelt, wie sein Präsident gestern gejammert hat. 

 

@15:03 Uhr tagesschlau2.- keine Geschmacklosigkeit

…Es wäre zudem ein Signal an Putin, dass der Westen nicht blufft und die Ukraine unter seinen vollen Schutz setzt. 
 

Also während die Ukraine auf dem Boden Tatsachen schafft, wird gleichzeitig an der Aufnahme in das Verteidigungsbündnis gearbeitet. 
 

WIR müssen vor die Welle kommen und die Initiative ergreifen :-)

 

Die Welle hat uns doch schon ergriffen. Dank der Grünen Politiker und Mitbürger wie Ihnen.

 

Wer bei Kriegshandlungen ein Smile setzt versteht die Grausamkeit die Kriege haben nicht.

Mehr als Geschmacklos. 
 

hier geht’s darum einen Krieg zu verhindern. Wäre die Ukraine bereits in der NATO, dann hätte es diesen Krieg nie gegeben. 

Daher ist es wichtig das jetzt nachzuholen und so zu verhindern, dass Russland andere als de widerrechtlich annektierten Gebiete angreift. 
 

Und bei der Befreiung der annektierten Gebiete helfen wir der Ukraine weiter wie bisher, bzw zukünftig noch mehr. 
 

Und alle zukünftig befreiten Gebiete stehen dann auch unter dem Schutz der NATO. 

15:03 Uhr von…

15:03 Uhr von tagesschlau2012

 

//Die Welle hat uns doch schon ergriffen. Dank der Grünen Politiker und Mitbürger wie Ihnen.//

 

Immer wieder falsch! Grund ist der ungerechtfertigte, brutale, völkerrechtswidrige Angriffskrieg des Größenwahnsinnigen gegen die Ukraine.

 

//Wer bei Kriegshandlungen ein Smile setzt versteht die Grausamkeit die Kriege haben nicht.

Mehr als Geschmacklos.//

 

Den „Smile“ finde ich da auch unpassend. Grundsätzlich stimme ich Ihnen aber nicht zu.

 

Für mich sind die Verteidigung, die Relativierung oder Desinformationen viel geschmackloser.

 

@15:03 Uhr von vriegel

>> ich sehe nicht welche Hausaufgaben die Ukraine

>> noch machen müsste

 

Wie wäre es mit:

* Pressefreiheit wieder einführten

* die verbotenen Parteien wieder zulassen

* die verhafteten und seit Monaten im Gefängnis sitzenden, gewählten(!!!) Abgeordneten freilassen

* Korruption und Oligarchentum bekämpfen

* Demokratie einführen

* ...

Wenn Putin die Faxen dicke hat

wird es maximal einen Buff am Reichstag in Berlin geben. Also bitte entspannen und sich im Sofa zurücklegen.

 

Deutschland zögert?

Die Wahrheit ist doch eher, dass Deutschland 2008 sein Veto gegen den NATO-Beitritt der Ukraine eingebracht hat. Das gilt bis heute. Andere Länder wie bspw. die Türkei waren für den Beitritt.

Zur Erinnerung: als die Türkei nun ihrerseits Bedenken gegen den Beitritt Schwedens u. Finnlands äußerte gab es, gerade aus Deutschland, heftigste Kritik!

Wie nennt man diese  Art von Politik noch mal?

@14:46 Uhr von vriegel

Putin ist mit seiner Annexion „all in“ gegangen und mit der Mobilmachung. Die USA sendet dafür jetzt die richtigen Waffen, um größere Ansammlungen von Russen mit einer Art legalen „Streubombenmunition“ aufzulösen. 
 

Es wäre zudem ein Signal an Putin, dass der Westen nicht blufft und die Ukraine unter seinen vollen Schutz setzt. 
 

Also während die Ukraine auf dem Boden Tatsachen schafft, wird gleichzeitig an der Aufnahme in das Verteidigungsbündnis gearbeitet. 
 

WIR müssen vor die Welle kommen und die Initiative ergreifen :-)

Was für ein Unsinn - für die Ukraine geht niemand in den Atomkrieg mit Russland. Dann besser die Ukraine abhaken und vergessen.

Wer hier pro Nato ruft…

Wer hier pro Nato ruft sollte sich als Freiwilliger in der Ukraine melden. Andere für sich in den Krieg schicken ist an Unaufrichtigkeit nicht zu überbieten.Also was macht ihr noch hier? Wenn es knallt seit ihr die ersten die verschwunden sind! 

@15:11 Uhr von Möbius

Hier muss sich die Frage stellen, was bringt uns Frieden bzw. einen Waffenstillstand näher.

 

 

Wie hätten Sie denn gerne die „russische Niederlage“ ? Selenskiy reitet in Moskau ein ? Umgekehrt dürfte er wohl rechtzeitig ausgeflogen werden wenn die Russen die A-Karte zücken ...

 

 

Putin ist durchaus gläubig. Er glaubt an den Sieg seiner Waffen. „Gott mit uns“, sozusagen. 

Oh je,

also Ihnen fällt auch nicht mehr wirklich etwas ein.

15:07 Uhr von Schlaraffe sin…

15:07 Uhr von Schlaraffe sin…

 

//Zumindest die Aussenminister der Baltischen Staaten laden die Nato zur direkten Konflikteilnahme ein. Ein wenig verlockendes Angebot, aber letztendlich die Wiederholung alter Positionen, die vermutlich auch von Polen und der Slowakei unterstüzt werden. Ausgerechnet die ehemaligen Warschauer Pakt Staaten und neu EU Ost Mitgliedstaaten switchen  ganz offenbar ständig zwischen Angstmache und Kriegslust.//

 

Und das bringt Sie nicht mal zum Nachdenken? Die kennen "die Pappenheimer" ganz genau und wissen, was da bevorsteht. Die haben auch vor dem Krieg gewarnt.

 

//Ausnahme Ungarn.//

 

Ja, der "Busenfreund" des Größenwahnsinnigen.

 

 

@15:23 Uhr von Paco

Hier muss sich die Frage stellen, was bringt uns Frieden bzw. einen Waffenstillstand näher.

Ich persönlich bin für die Niederlage Russlands, ich bin generell für die völlige Niederlage von Invasoren (auch USA, UK, China etc.). Aber ich weiß nicht, ob ein NATO-Beitritt den Frieden herbei bringt. Putin ist ein Mann ohne Glauben und daher völlig rücksichtslos...

Was denkt ihr? 

Ich denke, dass die Amerikaner auch nur an ihren Vorteil glauben. Die einzigen Gewinner in diesem Konflikt sind die Amerikaner. Die russische und europäische Wirtschaft wird zerstört, die Amerikaner liefern jetzt ihr Gas und kaufen europäische Waren zum Schnäppchen Preis, dank des tiefen Euros. Sie haben alles richtig gemacht.

Aber Sie sehen schon die wirtschaftlichen Probleme, die die USA und China haben wegen der Probleme der Europäer, oder?

@14:45 Uhr von Raho59

Allgemein gilt als Voraussetzung für einen NATO-Beitritt, dass der Beitrittskandidat nicht in internationale Konflikte und Streitigkeiten um Grenzverläufe verwickelt sein darf.

So steht es in dem Artikel.

So sollten wir die Ukraine weiterhin entschlossen unterstützen, aber für einen Beitritt in die NATO ist es zu früh.

Selbst wenn die Ukraine nicht so schändlich von den Russen, dazu zähle ich alle die Pro-Putin sind, überfallen worden wäre, so wäre der Beitritt zu NATO und EU noch lange nicht erfolgt.

Dafür muss die Ukraine noch einige Hausaufgaben machen.

 

Damit ist zu den Thema, zumindest aus meiner Sicht, alles gesagt.

@15:22 Uhr von Stein des Anstosses

Die NATO will nicht in den Krieg mit Russland eintreten, also wird die Entscheidung nicht anders ausfallen als im Januar, auch wenn putin sich mit der Kindergarten-Annexion endgültig der Lächerlichkeit und der Hilflosigkeit preisgegeben hat. 

Zudem hat Putin sich mit dem Bombardement von Nordstream auch seine Fan-Base in MeckPomm zerschossen.

Die Konzentration der NATO gilt im Moment wahrscheinlich eher dem Schutz der eigenen Infrastruktur als der Aufnahme der Ukraine.

Aber so leid es mir für die Handwerksbetriebe gerade im Osten tut, seit dieser Woche kann doch auch der Letzte nicht mehr kommen, mit Putin müsse man verhandeln.

Er sieht sich nicht mehr als verbrecherischer Angreifer, sondern als Verteidiger des Guten gegen den Westen. Er sieht jegliche Legitimation bei sich.

Gibt es noch Verstandesfähige im Kreml, die ihn aus dem Verkehr ziehen können?

Putin mag zwar eh am Ende sein, dennoch ist er nach wie vor an den Schaltstellen der Macht. Putin will sterben wie Stalin 1953. Unbestraft.

@15:14 Uhr von vriegel --- Niedrigschwelliger Krieg durch Putin

 

"Russland hat auch Deutschland bereits den Krieg erklärt. Cyber, soziale Netzwerke, Energie und auch in den Kommentar spalten aller Medien sind die russischen Trollsoldaten aktiv 

Russland versucht unsere Wirtschaft, Gesellschaft und unser Land zu zerstören."

 

Das trifft es genau. Putin hat sich den "kollektiven Westen" als Feindbild auserkoren, weil er alleine durch das Beispiel freier Gesellschaften sein Herrschaftsmodell bedroht sieht. Mehr als durch Militär.

Deswegen führt Putin einen Art niedrigschwelligen Krieg gegen sein Feindbild, das die genannten Bereiche zum Ziel hat.

Die Asymmetrie ist die Herausforderung:

Wir als freie und offene Gesellschaften sind natürlich vulnerabler als die hermetisch verriegelte Diktatur Putins, der seine Gesellschaft durch Vorenthalt von Pressefreiheit, durch staatliche Propaganda und Absenz von Wahlen abschirmt. Dafür müssen wir uns etwas einfallen lassen, das unsere Freiheit schützt.

 

Baltische Staaten für schnellen NATO-Beitritt der Ukraine....

Das überrascht aber eher nicht. Die baltischen Staaten, die Landsbergis & Co. setzen schon immer in der Konfrontation noch einen drauf. Ob es um den Warenverkehr in die Exklave Kaliningrad ging oder um die Beurteilung von Geschichte (Salaspils)...

15:16 Uhr von Paco   //…

15:16 Uhr von Paco

 

//... bis die Ampel mit den Grünen kam. //

 

Es sollte sich rumgesprochen haben, das dem ganzen der ungerechtfertigte usw. Angriffskrieg des Größenwahnsinnigen vorangegangen ist.

 

Und zu dem Rest Ihres Kommentars: die Ukraine wird in die EU kommen, ebenso in die NATO - nur nicht heute oder morgen.

 

 

@15:04 Uhr MehrheitsBürger- Putins Kosten

Die Kosten werden durch die Sanktionen, durch eine zur Verteidigung befähigte Ukraine und eine glaubhafte Wehrhaftigkeit der NATO bestimmt.

 

Wenn die NATO davor zurück schreckt putin Paroli zu bieten, indem man auch ein angegriffenes Land unter den gemeinsamen Schutz stellt, dann lässt das Zweifel an der Wehrhaftigkeit aufkommen. Und genau damit spielt putin  er schafft ständig Fakten durch Grenzüberschreitungen. 
 

Ich denke allerdings die USA haben leider gar kein Interesse an einem schnellen Ende des Krieges. Es scheint als ob man die Eskalation und die Mobilmachung sogar begrüßt. 
 

jedenfalls bekommt die Ukraine jetzt neue Waffen, mit denen man größere Ansammlungen von Soldaten effektiv angreifen kann. 
 

Das spricht eher dafür, dass die USA der Ukraine noch nicht den vollen Schutz zukommen lassen will, aber se facto alles einsetzt was nötig ist, um die Ukraine nicht verlieren zu lassen. 
 

 

@Raho59

"Am 01. Oktober 2022 - 14:45 Uhr von Raho59

Beitritt

Allgemein gilt als Voraussetzung für einen NATO-Beitritt, dass der Beitrittskandidat nicht in internationale Konflikte und Streitigkeiten um Grenzverläufe verwickelt sein darf.

So steht es in dem Artikel.

So sollten wir die Ukraine weiterhin entschlossen unterstützen, aber für einen Beitritt in die NATO ist es zu früh.

Selbst wenn die Ukraine nicht so schändlich von den Russen, dazu zähle ich alle die Pro-Putin sind, überfallen worden wäre, so wäre der Beitritt zu NATO und EU noch lange nicht erfolgt.

Dafür muss die Ukraine noch einige Hausaufgaben machen."

 

Hallo, bin gerade erst online gegangen und habe jetzt nur den ersten Beitrag von @ Raho59 gelesen. 

Er trifft ziemlich genau meine Meinung, deshalb stimme ich dem zu.

15:22 Uhr von Stein des Anstosses "Putin ist eh am Ende"

Ja, Putin ist am Ende, und das macht die Situation so gefährlich.

Und natürlich die undiplomatische Bissigkeit Selenskyjs und das undiplomatische Anfeuern des Westens.

Putin hat da noch was, ... .

@14:53 Uhr von Charlys Vater

Langsam habe ich das Gefühl das die Balten eine Rechnung mit den Russen begleichen wollen.

Polen bekommt jetzt über die neue Pipeline Gas aus Norwegen, und unsere Pipelines wurden gekappt.

Wer profitiert davon ?

Vielleicht sollten wir Deutsche einmal darüber nachdenken, ob diese Gemeinschaft Deutschland überhaupt noch respektiert.

Ich habe keine Lust weder für die USA noch für die Balten oder unsere Grünen in den Krieg ziehen zu müssen.

Aber genau das wird passieren wenn wir uns da nicht raushalten.

Da gebe ich ihnen zu100 % Recht ! Mit Gruß Pax Domino

 

@15:23 Uhr von Paco

Ich denke, dass die Amerikaner auch nur an ihren Vorteil glauben. Die einzigen Gewinner in diesem Konflikt sind die Amerikaner. Die russische und europäische Wirtschaft wird zerstört, die Amerikaner liefern jetzt ihr Gas und kaufen europäische Waren zum Schnäppchen Preis, dank des tiefen Euros. Sie haben alles richtig gemacht.

Das Gas für DEU kommt hauptsächlich aus NOR und NDL. LNG kommt aus Qatar. Zwar kommt auch aus USA (noch) Gas, aber dort besteht auch Knappheit, es mussten schon Unternehmen schliessen, die viel Gas benötigen. Also die USA sind mitnichten erpicht darauf Gas in die EU zu liefern. Eigentlich brauchen sie es nämlich z.Zt. selbst.

@14:53 Uhr von Charlys Vater

Langsam habe ich das Gefühl das die Balten eine Rechnung mit den Russen begleichen wollen.

 

Die baltischen Staaten haben auf jeden Fall noch einige Rechnungen mit dem russischen Staat offen. Rechnungen, die sich über mehr als hundert Jahre angesammelt haben.

 

Ich habe keine Lust weder für die USA noch für die Balten oder unsere Grünen in den Krieg ziehen zu müssen.

Aber genau das wird passieren wenn wir uns da nicht raushalten.

 

Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd andere an.

 

Um im Bild zu bleiben:

 

Die Häuser, deren Brand Sie nichts angehen will, sind Nachbarhäuser. Sie wissen, was Ihrem Haus höchstwahrscheinlich blüht, wenn das Nachbarhaus brennt?

 

Für Parteien eines demokratischen Staates ist übrigens noch nie jemand in den Krieg gezogen, und ich wüsste auch nicht, wie das gehen sollte.

re @15:20 Möbius: Ghostwriter

Werter „Moebius“, wieviele ghostwriter - oder heißt es „ghostrider“? - haben Sie eigentlich?

Vorgestern haben Sie uns noch Russland als freiheitliche Demokratie verkauft und gestern Referenden in fremden Ländern als „dem Volkswillen gehorchend“ verteidigt. 

Und heute erklären Sie uns im Detail, was „sonst noch alles“ zu einer Demokratie gehört? Wirklich spektakuläre Volten - vielleicht sollte Sie da etwas „nachjustieren“.

Ach ja - was die „Hausaufgaben“ angeht: Da sitzen die UkrainerInnen mit Feuereifer dran. Gab es zuletzt auch hier sehr interessante Berichte und Interviews. 

Und wenn „Sie“  das nächste Mal wieder über „Russland“ schreiben, vergessen Sie nicht, was Sie hier über „Gewaltenteilung“ geschrieben haben. Das wird bitter...

@15:30 Uhr heinzi123 - Kyiv für Moskau

Die NATO-Karte wird doch schon seit der Annexion der Krim ausgespielt, und schon damals wollte damit keiner einen Weltkrieg provozieren. Nach dem derzeitigen Krieg wäre ein etwaiger NATO-Beitritt der Ukraine für den Rest der Welt der eindeutig bessere Zeitpunkt als jetzt.

Die USA sind sicher nicht bereit Washington für Kiew zu opfern.

 

Eher wird man Moskau nicht angreifen, um Kyiv nicht zu gefährden. 
 

Deshalb bekommt die Ukraine bislang nicht die notwendige Munition, um Moskau direkt aus der Ukraine heraus anzugreifen. 
 

Bis jetzt gilt sogar ein Verbot tiefer in russisches Gebiet hinein zu feuern mit den himars. 
 

ob das allerdings bestehen bleibt nach der Eskalation Russlands durch die Annexion?!

Ich denke wenn die ersten Züge mit den neuen Rekruten tief innerhalb Russlands zerstört worden sein werden, dann kennen wir die Antwort. 
 

 

@15:23 Uhr von Paco

Ich denke, dass die Amerikaner auch nur an ihren Vorteil glauben. Die einzigen Gewinner in diesem Konflikt sind die Amerikaner. Die russische und europäische Wirtschaft wird zerstört, die Amerikaner liefern jetzt ihr Gas und kaufen europäische Waren zum Schnäppchen Preis, dank des tiefen Euros. Sie haben alles richtig gemacht.

Deutschland profitiert als Exportnation überproportional von einem schwachen Euro. Wenn die USA mehr von unseren Waren kaufen umso besser.

Problematisch sind natürlich die hohen Energiepreise, die sich aber in den nächsten zwei Jahren wieder stabilisieren sollten.

Ich weiss nicht, woher dieser Irrglaube kommt, die USA wollen ein schwaches Europa. Wer soll denn deren Energieexporte bezahlen, wenn hier die Wirtschaft zerstört ist.

@15:03 Uhr von tagesschlau2012

...

Die Welle hat uns doch schon ergriffen. Dank der Grünen Politiker und Mitbürger wie Ihnen.

 

Bei diesem ernsten Thema sollten Sie Ihre grundlegende ideologisch geprägte Weltsicht mal in Frage stellen.
Dank putins Aggressionspolitik stehen wir vor gewaltigen Aufgaben; die Grünen haben einen wesentlichen Anteil an einem guten Krisenmanagement - und das, obwohl v.a. die Union strategisch und energiepolitisch jahrelang geschlafen hat, am stärksten beim regionalen bayrischen Ableger, der rein gar nichts für eine Energiewende getan hat, was nun dazu führt, dass ausgerechnet eine Bundesregierung unter Beteiligung der Grünen 2 bayrische AKWs in den begrenzten Weiterbetrieb schicken muss, um in Bayern keine Netzprobleme entstehen zu lassen. Vom Ventilleckage am AKW Isar 2 gar nicht erst zu reden: Die Union und alle, die das Hohelied der Kernenergie wieder anstimmen, gehen höchst fahrlässig sowohl mit Sicherheitsfragen wie mit den horrenden Kosten der Atomkraft um.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

15:23 Uhr von Paco   Könnten…

15:23 Uhr von Paco

 

Könnten Sie mir mal Ihr USA Bashing erklären? Der Krieg wurde von "Russland (in Person vom Größenwahnsinnigen)" begonnen. Alles, was darauf folgt, ist eine Reaktion darauf.

 

Übrigens: die Gaslieferungen der USA an D. ist nur vorübergehend - im Gegensatz zu den Langzeitverträgen mit Russland. Nur solange, bis der Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen geschafft ist.

 

 

Die Ausdehnung der Nato ist…

Die Ausdehnung der Nato ist doch das Problem das diesen Krieg erst provoziert hat. Hätte man sich wenigstens ein wenig an die Zusagen gehalten die man Russland (damals noch Sowjetunion) gegeben hat und sich nicht auf Teufel komm raus bis an die Grenzen Russlands ausgedehnt und dann noch Nuklearwaffen fähige Raketensysteme stationiert hätte gäbe es diesen Krieg wahrscheinlich garnicht. Jetzt mitten im Krieg die Ukraine in die Nato zu holen wäre glatter Selbstmord für Europa. Die Russen haben sich nach 27 Millionen Toten durch den 2. Weltkrieg geschworen das ihnen das nie wieder passiert. Und das hat nichts mit Putin zu tun. Im übrigen würde die USA sich auch nicht so bedrängen lassen. Es wird Zeit das wir in Europa auf eine eigenständige Politik zum Wohle aller Länder Europas besinnen. Wenn wir so weiter machen wird das Europa das wir kennen nicht mehr existieren. Wir haben wahrlich andere Probleme die gelöst werden müssen und das am besten ohne Krieg. 

@15:30 Uhr von heinzi123

@14:50 Uhr von Hamsa_

 

Die NATO-Karte wird doch schon seit der Annexion der Krim ausgespielt, und schon damals wollte damit keiner einen Weltkrieg provozieren. Nach dem derzeitigen Krieg wäre ein etwaiger NATO-Beitritt der Ukraine für den Rest der Welt der eindeutig bessere Zeitpunkt als jetzt.

Die USA sind sicher nicht bereit Washington für Kiew zu opfern.

 

Was für ein merkwürdiger Satz. Steht denn irgend so etwas zur Debatte?

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